[0001] Die Erfindung betrifft eine Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung
von Feuerzangenbowle, die auf Trinkgefäße oder andere Gefäße aufgelegt wird, mit einem
Grundkörper und mit einer an dem Grundkörper ausgebildeten Halterung für Zucker.
[0002] Bei der Herstellung des Getränks der Feuerzangenbowle wird bekanntlich ein mit hochprozentigem
Alkohol, meistens mit Rum oder auch mit Sherry oder Arrak getränktes Zuckerteil, beispielsweise
ein Zuckerhut auf einer "Zange" über einem nach oben hin offenem Gefäß, das mit erhitztem
Wein, insbesondere Rotwein, der mit Gewürzen wie Nelken, Zimt, Orangen usw. versehenen
sein kann, entflammt. Der Zucker schmilz, wird karamellisiert und tropft in den heißen
Wein und verleiht diesem einen besonderen Geschmack.
[0003] Beim Stand der Technik sind Flambiervornchtungen sowohl für die Zubereitung von Feuerzangenbowle
in größeren als auch in portionierten Mengen vorgesehen. Für die Zubereitung von Feuerzangenbowle
in größeren Mengen sind üblicherweise Bowlengefäße mit einer aufgelegten Feuerzange
vorgesehen, deren Schenkel für die Aufnahme eines Zuckerhutes geeignet sind. Für die
Einzelzubereitungen werden beim Stand der Technik in Tassen hergestellte Feuerzangenbowlen
beschrieben.
[0004] Die
DE 20 2009 002 725 U1 beschreibt beispielsweise eine Einzelzubereitung, bei der die Flambiervorrichtung
mit dem zu flambierenden Zucker direkt auf die Tassenöffnung aufgelegt wird. Als Flambiervorrichtung
ist hierbei ein zweischenkliges, kompliziertes und in drei Dimensionen ausgebildetes
Schwenkelements nach der Art eines Klemmbügels vorgesehen.
[0005] Eine weitere Schrift, die
DE 20 2006 000 283 U1 zeigt ebenfalls eine Vorrichtung zur portionierten Zubereitung von Feuerzangenbowle.
Hierbei wird ein Löffel mit einem Mechanismus verwendet, der einen Stabgriff aufweist,
welcher in einer Hülse dreh und verschiebbar gelagert ist.
[0006] Die Hülse gemäß dieser Schrift besitzt für ihre Positionierung auf dem Becherrand
eine Klemmvorrichtung, so dass die Hülse auf dem Löffelstiel entsprechend den Abmessungen
des Durchmessers des Trinkgefäßes verschiebar und arretierbar ist.
[0007] Entsprechend der
DE 188 9512 U ist ein Halter, für Zucker zum Herstellen von Feuerzangenbowle bekannt, bei dem ein
mit Perforierungen versehenes konkaves Blech zur Aufnahme des Zucker vorgesehen ist.
Die Längsseiten des Bleches sind im Bereich der Endabschnitte zu Hohlzylinder umgebogen,
in denen Tragbügel zur Anbringung des Bleches auf einem Gefäß geführt sind. An der
einen Seite des Bleches weist der Tragbügel einen nach unten gebogenen U-förmigen
Abschnitt auf, der zur Befestigung über den Rand des Bowlengefäßes gelegt wird, während
der Tragbügel an dem gegenüberliegenden Abschnitt des Bleches innerhalb der Hohlzylinder
verschiebbar angeordnet ist und einen Griff besitzt. Durch Verschieben des einen Tragbügels
kann der Halter an unterschiedliche Becherdurchmesser angepasst werden.
[0008] All die zuvor beschriebenen Vorrichtungen zum Flambieren weisen komplizierte, aus
mehreren Bauteilen bestehende dreidimensionale Konstruktionen auf und können nur mittels
eines teuren Herstellungsverfahrens gefertigt werden.
[0009] Die
DE 1 709 535 zeigt im Gegensatz zu den zuvor erwähnten Vorrichtungen eine Feuerzange, die relativ
einfach in ihren Konturen ausgebildet ist. Diese Vorrichtung ist als nächstkommender
Stand der Technik anzusehen und bildet den Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Die
Flambiervorrichtung gemäß dieser Schrift besteht aus einem rechteckigen Blech mit
einem kreisrunden Ausschnitt, in dem ein Einschnitt mündet, der das Blech in zwei
Teile teilt, die die beiden Schenkel für die Auflage des Zuckerhuts ergeben. Der Nachteil
dieser Flammbiervorrichtung besteht allerdings darin, dass der Zuckerhut nur auf die
Schenkel aufgelegt ist und keine weiteren Halterungen vorgesehen sind, während die
Abtropföffnung über die gesamte Länge der Vorrichtung ausgebildet ist.
[0010] Diese Konstruktion führt während des Abbrennens des Zuckers zu einem unkontrollierten
Ablaufen des geschmolzenen Zuckers, da dieser nicht über Halterungen zurückgehalten
wird.
[0011] Somit ergibt sich der unerwünschte Effekt, dass der Zucker bereits, da er nicht festgehalten
wird, vor seiner Karamellisierung und Auflösung in das Getränk hineinfällt.
[0012] Das Getränk wird somit viel zu stark gesüßt.
[0013] Und ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, dass der Alkohol nicht vollständig
verbrennt und somit auch keine ausreichende optische Flammenwirkung während des Abbrennvorgangs
erzielbar ist.
[0014] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung
die zuvor erwähnten Nachteile zu beseitigen und eine Vorrichtung zum Flambieren zu
schaffen, die in großen Stückzahlen kostengünstig und einfach hergestellt werden kann,
deren räumliche Abmessungen nur ein Minimum an Platz beanspruchen und die trotzdem
eine gute Funktion bzw. ein optimales Verbrennen des Alkohols und Karamellisieren
Zuckers gewährleistet.
[0015] Gelöst wird diese Aufgabe mit einer Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten
Herstellung von Feuerzangenbowle, die auf Trinkgefäße oder andere Gefäße aufgelegt
wird, mit einem Grundkörper und mit einer an dem Grundkörper ausgebildeten Halterung
für Zucker, die sich dadurch auszeichnet, dass in einem ersten Betriebszustand der
Grundkörper Gelöst als flaches zweidimensionales Formstück ohne Funktionsöffnungen
ausgebildet ist, welches wenigstens eine Schwächungslinie aufweist, die die Kontur
der Halterung in einer ersten Ebene darstellt und dass in einem zweiten Betriebszustand
das Formstück in eine dreidimensionale Gestalt überführt ist, indem die als Halterung
dienende Kontur aus der ersten Ebene unter Ausbildung einer Öffnung in eine zweite
Ebene umgebogen ist.
[0016] Vorzugsweise Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0017] Die erfindungsgemäße Flambiervorrichtung ist zunächst als ein kleines zweidimensionales
Teil äußerst leicht handhabbar. Die Längenabmessung entspricht etwa dem Durchmesser
des Randes des zu benutzenden Gefäßes und die Dicke beträgt bevorzugt ca. 0,5 mm.
Als besonders geeignetes Material hat sich bisher eine rostfreie Edelstahllegierung
erwiesen.
[0018] Die Flambiervorrichtung mit oben genannten räumlichen Abmessungen kann problemlos,
beispielsweise auch in einer Hosentasche, transportiert werden. Größere Stückzahlen
können auf kleinstem Raum stapelbar untergebracht werden.
[0019] Die erfindungsgemäße Flambiervorrichtung eignet sich als Give-Away in Kombination
mit einer Vielzahl von Artikeln. So kann die Flambiervorrichtung in ihrer zweidimensionalen
Dimension problemlos, beispielsweise an einer Grußkarte, Visitenkarte, durch einfaches
Einstecken in innerhalb der Karte vorgesehene Schlitze als kleines Geschenk fungieren.
[0020] Auch kann die erfindungsgemäße Flambiervorrichtung beispielsweise als Werbegeschenk
an einer Flasche Feuerzangenbowle oder Rum vorgesehen sein, da die Vorrichtung ja
äußerst flach ist und die Dimensionen der Flasche sich durch die Anbringung dieser
Flambiervorrichtung nicht ändern.
[0021] Es ist aber ebenfalls möglich, dass die erfindungsgemäße Flammbiervorrichtung selbst
separat als Werbeträger dient, indem diese z.B. durch Gravuren beschriftet wird.
[0022] Die Flambiervorrichtung wird erst vor ihrer Benutzung in den zweiten Betriebszustand,
d.h. in eine dreidimensionale Gestalt überführt. Hierfür werden nur die im Flambierteil
der Zange vorgesehenen Linienabschnitte mit den entsprechenden Konturen umgebogen
und es entstehen hierdurch Öffnungen für den karamellisierten Zucker unter gleichzeitiger
Ausbildung von Wandabschnitten, die als Halterung für das Zuckerteil gedacht sind.
[0023] Die Kontur der Halterungen wird erfindungsgemäß derart gewählt, dass ein optimales
Karamellisieren des Zuckers und Abbrennen des Alkohols gewährleistet ist.
[0024] Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Zeichnungen in den Figuren 1 bis 3 näher
erläutert werden.
[0025] Dabei zeigen:
Figur 1: eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Draufsicht,
Figur 2: eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Ausführungsform nach der Figur 1
während des Gebrauchs auf einem Gefäßrand,
Figur 3: die erfindungsgemäße Flambiervorrichtung entsprechend der Figur 2 mit einem
aufgelegten und mit Alkohol getränkten Stück Würfelzucker.
[0026] Entsprechend der Figur 1 ist die erfindungsgemäße Flambiervorrichtung in einem ersten
Betriebszustand gezeigt. In diesem Zustand ist die Flambiervorrichtung klein, zweidimensional
und leicht handhabbar ausgebildet. Sie besteht aus einem Grundkörper 1, der in der
dargestellten Ausführungsform als streifenförmiges Formstück 2 ausgebildet ist.
[0027] Der Flambierteil ist, wie in Figur 3 dargestellt, mit der Bezugsziffer 10 versehen
und im Ausführungsbeispiel mit zwei sich verjüngenden, kreisförmigen Konturen versehen.
Innerhalb des Flambierteils 10 sind beispielhaft drei Abschnitte von Schwächungslinien
3a, 4a und 5a gezeigt.
[0028] Die Schwächungslinien 3a und 4a sind einander gegenüberliegenden angeordnet, während
sich die Schwächungslinie 5a in Nähe des Endabschnitts 7 befindet. Die Schwächungslinien
3a, 4a bestimmen im Ausführungsbeispiel jeweils die Kontur der Halterungen 3, 4 in
der ersten, zweidimensionalen Ebene.
[0029] Eine weitere Schwächungslinie 5a bestimmt die Größe des Wandabschnitts 5d.
[0030] Auf der dem Wandabschnitt 5d gegenüberliegenden Seite der Flambiervorrichtung sind
beidseitig am Formstück 2 Einkerbungen vorgesehen, die einen Griff 9 ausbilden.
[0031] Zum Gebrauch der Flambiervorrichtung, dies ist im Ausführungsbeispiel entsprechend
der Figur 2 dargestellt, werden die Abschnitte entlang der Schwächungslinien 3a, 4a,
die den Konturen der Halterungen entsprechen, zuerst etwas eingedrückt und dann umgebogen.
Im Ausführungsbeispiel bleibt der Abschnitt der Linien 3c, 4c während des manuellen
Biegevorgangs fest mit dem Formstück verbunden.
[0032] Der Abschnitt entlang der Schwächungslinie 5a wird nach unten in Richtung Tassenrand
gebogen, während der Abschnitt der Linie 5c fest mit dem Formstück 2 verbunden bleibt.
[0033] Die Figur 2 zeigt also die Flambiervorrichtung in der zweiten Ebene während ihres
zweiten Betriebszustands. Die Flambiervorrichtung ist hierbei in eine dreidimensionale
Form überführt, indem die Konturen 3, 4, 5 aus dem Formstück 2 umgebogen wurden. Während
die Konturen 3, 4, aus der ersten Ebene des Formstücks nach oben gebogen wurden, wurde
die Kontur 5 nach unten in Richtung der Tasse gebogen. Die Konturen 3, 4 bilden im
dargestellten Ausführungsbeispiel nunmehr die Halterungen in Form von Wandabschnitten
3d, 4d für den Würfelzucker 12, während der nach unten gebogene Wandabschnitt 5d zusammen
mit dem ebenfalls entlang der Schwächungslinie 7a nach unten gebogenen Endabschnitt
7 ein aufliegendes Klemmmittel für das Formteil 2 auf dem Rand des Gefäßes 8 darstellt.
[0034] Eine andere Variante der erfindungsgemäßen Flambiervorrichtung sieht vor, dass die
Kontur 5 ebenfalls nach oben gebogen wird und somit ein weiteres Anlagemittel für
das Zuckerstück 12 in Form des Wandabschnitts 5d ausbildet.
[0035] Die Figur 3 zeigt die erfindungsgemäße Flambiervorrichtung entsprechend der Figur
2 mit einem zwischen den Wandabschnitten 3d und 4d gehaltenen Zuckerstück 12.
[0036] Die Öffnungen 3b und 4b zum Abfließen der karamellisierten Zuckers werden vom Zuckerstück
12 verdeckt.
[0037] Die erfindungsgemäße Flambiervorrichtung kann als Beiwerk zu allen erdenklichen Waren
als Give-Away Artikel beigefügt werden.
[0038] Insbesondere eignet sich die Flambiervorrichtung in Kombination mit beispielsweise
einer Postkarte als Verkaufseinheit, wobei die Flambiervorrichtung an der Postkarte
mittels in der Postkarte vorgesehenen Schlitzen befestigt ist.
1. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle,
die auf Trinkgefäße oder andere Gefäße aufgelegt wird, mit einem Grundkörper und mit
einer an dem Grundkörper ausgebildeten Halterung für Zucker,
dadurch gekennzeichnet,
- dass in einem ersten Betriebszustand der Grundkörper (1) als flaches zweidimensionales
Formstück (2) ohne Funktionsöffnungen ausgebildet ist, welches wenigstens eine Schwächungslinie
(3a, 4a, 5a) aufweist, die die Kontur der Halterung (3, 4, 5) in einer ersten Ebene
darstellt,
- dass in einem zweiten Betriebszustand das Formstück (2) in eine dreidimensionale Gestalt
überführt ist, indem die als Halterung (3, 4, 5) dienende Kontur aus der ersten Ebene
unter Ausbildung einer Öffnung (3b, 4b, 5b) in eine zweite Ebene umgebogen ist.
2. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle,
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungslinie (3a, 4a, 5a) entsprechend der gewünschten Kontur Materialschwächungen
und/oder Perforationen aufweist.
3. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontur der Halterung ( 3, 4, 5) nur teilweise entlang der Schwächungslinie (3a,
4a, 5a) vom Formstück (2) in der zweiten Ebene umgebogen und abgetrennt ist und entlang
eines anderen Linienabschnitts (3c, 4c, 5c) mit dem Formstück (2) verbunden bleibt,
so dass in der zweiten Ebene ein die Öffnung (3b, 4b, 5b) umgebender, umgebogener
Wandabschnitt (3d, 4d, 5d) als Halterung für den zu flambierenden Zucker dient.
4. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dass die Wandabschnitte (3d, 4d, 5d) zur Bildung einer Halterung derart beabstandet
und ausgebildet sind, dass im umgebogenen Zustand der Abschnitte (3d, 4d, 5d) ein
zum Flambieren vorgesehenes Zuckerteil, insbesondere auch ein Zuckerstück (12), in
der zweiten Ebene einklemmend ortsfest gehalten wird.
5. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Ausbildung der Halterung in der ersten Ebene drei Schwächungslinien (3a, 4a,
5a) derart beabstandet voneinander angeordnet sind, dass zwei Linien (3a, 4a) gegenüberliegend
und parallel zueinander angeordnet sind und die dritte (5a) senkrecht zu diesen verläuft,
so dass in der zweiten Ebene, im umgebogenen Zustand eine Halterung für den Zucker
ausgebildet ist.
6. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine weitere Schwächungslinie (7a) an einem Ende des Formstücks (2) vorgesehen
ist, entlang derer ein Endstück (7) im umgebogene Zustand in der zweiten Ebene eine
den Rand des Gefäßes (8) umgreifende Befestigung darstellt.
7. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der dritte, senkrecht zu den umgebogenen Abschnitten (3d, 4d) verlaufende Abschnitt
(5d) derart an einem Ende des Formstücks (2) angeordnet ist und in der zweiten Ebene
entgegen der Richtung der Abschnitte (3d, 4d) nach unten in Richtung Gefäß (8) umgebogen
ist, um somit das Formstück (2) auf dem Gefäßrand zu sichern.
8. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach Anspruch 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das nach unten gebogene Endstück (7) am Ende des Formstücks (2) und der nach unten
gebogene Wandabschnitt (5d) in der zweiten Ebene den Rand des Gefäßes (8) einklemmend
umgreifen.
9. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine weitere als Befestigungshalterung (6) dienende Kontur mit einer Schwächungslinie
(6a) innerhalb des Formstücks (2) in der ersten Ebene derart vorgesehen ist, dass
diese in der zweiten Ebene im umgebogenen Zustand eine bewegliche Zunge (6) darstellt,
die an eine Wand des Gefäßes (8) zur Befestigung der Flambiervorrichtung anlegbar
ist.
10. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Ende des Formstücks (2) als Griff (9) ausgebildet ist.
11. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Formstück (2) einen verbreiterten Flambierteil (10) aufweist, in welchem die
Schwächungslinien (3a, 4a, 5a) vorgesehen sind.
12. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Flambierteil (10) vorzugsweise rechteckige, runde oder ovale Konturen aufweist.
13. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Formteil (2) zwischen dem Griff (9) und dem gegenüberliegenden Ende eine Schwächungslinie
(11a) als Bruchkante vorgesehen ist, so dass die Flambiervorrichtung (1) nach ihrer
bestimmungsgemäßen Verwendung als Löffel zum Umrühren des Getränks verwendbar ist.
14. Flambiervorrichtung, insbesondere zur portionierten Herstellung von Feuerzangenbowle
nach einem der Ansprüche nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Formteil (2) aus einem feuer- und hitzebeständigen Material, beispielsweise aus
Aluminium, Aluminiumoxid, Stahllegierungen, Si- Faser- Stahllegierungen, einem Siliciumdioxid-
Verbundmaterial oder aus mit Glasfasern verstärktem Teflon besteht.
15. Verkaufseinheit bestehend aus einem Informationsträger, wie beispielsweise einer Postkarte
oder Visitenkarte an der eine Vorrichtung zum Flambieren nach einem der Ansprüche
1 bis 14 befestigt ist, wobei für die Befestigung Mittel ausgewählt sind wie Einsteckverbindungen
in Form von im Informationsträger vorgesehenen Schlitzen, Klebeverbindungen, Steckverbindungen
oder dergleichen.