[0001] Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit einem gegenüber dem Maschinengehäuse
schwingbeweglichen aus Laugenbehälter und Trommel bestehenden Waschaggregat, welches
zur Transportsicherung mit einer das Gehäuse mit dem Waschaggregat verbindenden stangenförmigen
Fixiereinrichtung arretierbar ist, wobei die stangenförmige Fixiereinrichtung im gesicherten
Zustand in form- und/oder kraftschlüssige Halterungen am Gehäuse greifen.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist eine Transportsicherung der eingangs genannten Art
bekannt, wobei die
DE 102 50 494 A1 eine Transportsicherung beschreibt, welche über eine zur Transportsicherung mit mindestens
eine das Gehäuse mit dem Aggregat verbindenden stangenförmigen Fixiereinrichtung verfügt.
Die Enden der Fixiereinrichtung im Sicherungszustand werden in Aufnahmevorrichtungen
an der Vorder- und Rückseite des Gehäuses gehalten und wobei der Mittelbereich mindestens
eine Aufnahmelasche am Waschaggregat form- und/oder kraftschlüssig fixiert. Um bei
einem Fall des Gerätes aus hoher Höhe eine Beschädigung des Gehäuses oder der Transportstangen
entgegen zu wirken, wird hierbei vorgeschlagen, dass mindestens eine der Aufnahmevorrichtungen
und/oder die Aufnahmelasche mit einer stoßenergieabsorbierenden Dämpfeinrichtung versehen
ist.
[0003] Eine andere Transportsicherung ist in der
DE 10 2005 031 A1 beschrieben, wobei hierbei die zur Sicherung des Aggregates vorgesehenen Stangen
mit hülsenartigen Verrieglungselementen bestückt sind, welche einen Kraftschluss zwischen
der Rückwand des Gehäuses und einer am Laugebehälter angeformten Lasche herstellt.
[0004] Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Transportsicherungen wird es als nachteilig
angesehen, dass insbesondere die Transportstangen eine hohe Materialdicke aufweisen,
was bedingt durch ausgestellte Rastnasen dazu führt, dass die Kosten bzw. auch das
Gewicht dadurch erhöht wird. Entsprechendes ergibt sich ebenfalls für die beiden beschriebenen
Transportsicherungen des Standes der Technik, wobei diese mit zusätzlichen Elementen
versehen sind, was die Kosten zu dem erhöht.
[0005] Der Erfindung stellt sich somit das Problem eine Transportsicherung für ein schwingbewegliches
Waschaggregat, derart weiter zu bilden, welche einerseits die geschilderten Nachteile
überwindet, wobei andererseits auf zusätzliche Sicherungselemente an den Stangen verzichtet
werden kann.
[0006] Erfindungsgemäß wird dieses Problem mit einer Waschmaschine mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden abhängigen Ansprüchen.
[0007] Die mit der Erfindung erreichten Vorteile bestehen darin, dass beim Transport der
verpackten Geräte sichergestellt wird, dass das Gerät ohne Beschädigung mit üblichen
Transportmitteln sicher zum Kunden transportiert werden kann. Mit den ovalen Stangen
mit Rastdurchstellungen ist gewährleistet, dass die Stangen während des Transportes
sämtliche auftretenden Stoßkräfte aufnehmen. Die ovalen Stangen verklemmen sich bei
der Montage durch eine etwa 90°-Drehung in der Aggregat-Traverse und nehmen bei einer
senkrechten oder seitlichen Stoßbelastung die auftretenden Kräfte auf. Mit Hilfe der
auf der Stange befindlichen Durchzüge/Rastbuckel wird das Aggregat positioniert und
die auftretenden Kräfte werden in Richtung vorne oder hinten am Gehäuse aufgefangen.
[0008] Gemäß der Erfindung bewirkt die stangenförmige Fixiereinrichtung zur kraftschlüssigen
Halterung des Waschaggregates in dem Gehäuse eine Verklemmung zwischen dem Stangenmantel,
der die Fixiereinrichtung umfassenden Stangen und dem Gehäuse durch Eindrehen der
Stangen. So ergibt sich unmittelbar ein Kraftschluss zwischen den tragenden Stangen
und dem Gehäuse. Somit kann auf zusätzliche Fixierelemente verzichtet werden. Die
Stangen weisen hierbei ovale Querschnitte auf. Diese wirken mit am Gehäuse angeordneten
Ösen zusammen, die ebenfalls ovale Querschnitte aufweisen. Die Klemmwirkung stellt
sich hierbei durch eine etwa 90°-Drehung der Stangen in den ovalen Öffnungsquerschnitten
der Ösen ein.
[0009] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Ösen mit
den ovalen Öffnungsquerschnitten an einer am Frontbereich des Gehäuses angeordneten
Traverse angeordnet. Dabei sind am Mantel der einzelnen Stange Rastnasen vorgesehen.
Die Rastnasen wirken zur formschlüssigen Halterung im verklemmten Zustand der Stange
mit dem Außenmantel des Waschaggregats zusammen. Hierbei positionieren die Rastnasen
im verklemmten Zustand der Stange das Waschaggregat. Somit ergibt sich neben der kraftschlüssigen
Verklemmung auch eine formschlüssige Einbindung des Waschaggregates zu den Stangen.
[0010] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung greifen die Rastnasen hierbei
in am Mantel des Aggregats angeordnete Taschen, wobei diese Rastnasen mit am Mantel
angeordneten Einschubsbegrenzungsstegen für die Stangen zusammenwirken, so dass ein
positioniertes Einschieben der Stangen für den Transportvorgang gegeben ist.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine geschnittene Seitenansicht einer Waschmaschine;
- Figur 2
- eine perspektivische Detailansicht der Transportsicherung mit angedeutetem Waschaggregat;
- Figur 3
- eine geschnittene Seitenansicht der Fixiereinrichtung in der verspannten Situation;
- Figur 4
- eine geschnittene Frontansicht der Fixiereinrichtung, ebenfalls in der verspannten
Situation;
- Figur 5
- eine weitere Darstellung der Fixiereinrichtung in der entspannten Situation in geschnittener
Seitenansicht; und
- Figur 6
- eine weitere geschnittene Darstellung der Fixiereinrichtung in Frontansicht, ebenfalls
in der entspannten Situation.
[0012] Die Figur 1 zeigt eine Waschmaschine 1 in geschnittener Seitenansicht mit einem gegenüber
dem Maschinengehäuse 2 schwingbeweglichen, aus Laugenbehälter 3 und Trommel 4 bestehenden
Waschaggregat 5. Dabei wird das Waschaggregat 5 zu Transportzwecken mit einer das
Gehäuse 2 verbindenden stangenförmigen Fixiereinrichtung 6 arretierend verbunden.
In Fig. 2 ist skizziert, dass die stangenförmige Fixiereinrichtung 5 hierzu im gesicherten
Zustand in form- und/oder kraftschlüssige Halterungen am Gehäuse 2 eingreift. Wie
insbesondere in den Figuren 3, 4 sowie 5, 6 erkennbar ist, bewirkt die stangenförmige
Fixiereinrichtung 6 zur kraftschlüssigen Halterung des Waschaggregates 5 in dem Gehäuse
2 eine Verklemmung zwischen dem Stangenmantel 7, der die Fixiereinrichtung 6 umfassenden
Stangen 8 und 9 und dem Gehäuse 2 durch Eindrehen der Stangen 8 und 9.
[0013] Wie insbesondere aus den Figuren 4 und 6 zu erkennen ist, weisen die Stangen 8, 9
einen ovalen Querschnitt auf. Entsprechend zu den Stangen 8, 9 weisen die mit am Gehäuse
2 angeordneten Ösen 10, 11 ebenfalls einen ovalen Querschnitt auf. Es versteht sich
nun von selbst, dass sich die Klemmlage bzw. die Loslage bei einer etwa 90°-Drehung
der Stangen 8, 9 in dem ovalen Öffnungsquerschnitten der Ösen 10, 11 einstellt, wie
dies aus der Zusammenschau der Figuren 4 und 6 deutlich wird.
[0014] Dabei sind in vorteilhafter Weise die Ösen 10, 11 mit den ovalen Öffnungsquerschnitten
an einer am Frontbereich des Gehäuses 2 vorgesehenen Traverse 12 angeordnet , wie
dies insbesondere aus der Zusammenschau der Figuren 3 und 5 ersichtlich ist. Zudem
sind am Stangenmantel 7 der einzelnen Stangen 8, 9 Rastnasen 13 angeordnet. Die Rastnasen
13 wirken zur formschlüssigen Halterung im verklemmten Zustand der Stangen 8, 9 mit
dem Außenmantel 14 des Waschaggregates 5 zusammen, wie dies insbesondere in der Zusammenschau
der Figuren 3 und 5 erkennbar ist. Dabei positionieren die Rastnasen 13 im verklemmten
Zustand der Stangen 8, 9 das Waschaggregat 5.
[0015] Wie insbesondere aus den Figuren 2 und 3 erkennbar ist, greifen die Rastnasen 13
in am Außenmantel 14 des Waschaggregates 5 angeordnete Taschen 15. Um insbesondere
eine Einführbegrenzung der Stangen 8, 9 beim Einsetzen in das Maschinengehäuse 2 vorzugeben,
wirken die Rastnasen 13 mit am Stangemantel 7 angeordneten Einschubsbegrenzungsstegen
16 für die Stangen 8, 9 zusammen, wie diese in den Figuren 3 und 5 ebenfalls erkennbar
sind.
1. Waschmaschine (1) mit einem gegenüber dem Maschinengehäuse (2) schwingbeweglichen
aus Laugenbehälter (3) und Trommel (4) bestehenden Waschaggregat (5), welches zur
Transportsicherung mit einer das Gehäuse (2) mit dem Waschaggregat (5) verbindenden
stangenförmigen Fixiereinrichtung (6) arretierbar ist, wobei die stangenförmige Fixiereinrichtung
(6) im gesicherten Zustand in form- und/oder kraftschlüssige Halterungen am Gehäuse
(2) greift,
dadurch gekennzeichnet,
dass die stangenförmige Fixiereinrichtung (6) zur kraftschlüssigen Halterung des Waschaggregates
(5) in dem Gehäuse (2) eine Verklemmung zwischen dem Stangenmantel (7), der die Fixiereinrichtung
(6) umfassenden Stangen (8, 9) und dem Gehäuse (2) durch Eindrehen der Stangen (8,
9) bewirkt, und
dass die Stangen (8, 9) ovale Querschnitte aufweisen.
2. Waschmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stangen (8, 9) mit am Gehäuse (2) angeordneten Ösen (10, 11) zusammenwirken,
die ovale Öffnungsquerschnitte aufweisen.
3. Waschmaschine nach Anspruch 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Klemmwirkung durch eine etwa 90° Drehung der Stangen (8, 9) in den ovalen
Öffnungsquerschnitten der Ösen (10, 11) einstellt.
4. Waschmaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ösen (10, 11) mit den ovalen Öffnungsquerschnitten an einer am Frontbereich des
Gehäuses (2) angeordneten Traverse (12) angeordnet sind.
5. Waschmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Stangenmantel (7) der einzelnen Stange (8, 9) Rastnasen (13) angeordnet sind.
6. Waschmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastnasen (13) zur formschlüssigen Halterung im verklemmten Zustand der Stange
(8, 9) mit dem Außenmantel (14) des Waschaggregates (5) zusammenwirken.
7. Waschmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastnasen (13) im verklemmten Zustand der Stangen (8, 9) das Waschaggregat (5)
positionieren.
8. Waschmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastnasen (13) in am Außenmantel (14) des Aggregates (5) angeordnete Taschen
(15) greifen.
9. Waschmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastnasen (13) mit am Stangenmantel (7) angeordneten Einschubbegrenzungsstegen
(16) für die Stangen (8, 9) zusammenwirken.