[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung einer Feuerungseinrichtung, insbesondere
eines Gasbrenners, und eine Feuerungseinrichtung, insbesondere einen Gasbrenner, der
ein Gasventil zur Einstellung der Brennstoffzufuhr zur Feuerungseinrichtung umfasst.
[0002] Im Haushalt werden Gasbrenner beispielsweise als Durchlauferhitzer, für die Bereitung
von Warmwasser in einem Kessel, zur Bereitstellung von Heizwärme u. ä. eingesetzt.
In den jeweiligen Betriebszuständen werden an das Gerät unterschiedliche Anforderungen
gestellt. Dies betrifft insbesondere die Leistungsabgabe des Brenners.
[0003] Die Leistungsabgabe wird im Wesentlichen durch die Einstellung der Zufuhr von Brenngas
und Luft und durch das eingestellte Mischungsverhältnis zwischen Gas und Luft bestimmt.
Auch die von der Flamme erzeugte Temperatur ist unter anderem eine Funktion des Mischungsverhältnisses
zwischen Gas und Luft. Das Mischungsverhältnis kann beispielsweise als Verhältnis
der Massenströme oder der Volumenströme der Luft und des Gases angegeben werden. Es
haben jedoch auch andere Parameter, wie die Brennstoffzusammensetzung, Einfluss auf
die genannten Größen.
[0004] Für jeden vorgegebenen Luft-Massenstrom bzw. Gas-Massenstrom lässt sich zudem ein
Mischungsverhältnis bestimmen, bei dem die Effektivität der Verbrennung maximiert
wird, d.h. bei dem der Brennstoff möglichst vollständig und sauber verbrennt.
[0005] Aus diesem Grund hat es sich als sinnvoll erwiesen, die Massenströme von Gas und
Luft zu regeln und stets so einzustellen, dass jeweils eine optimale Verbrennung unter
sich verändernden Anforderungen und Randbedingungen erreicht wird. Eine Regelung kann
laufend oder in periodischen Abständen stattfinden. Insbesondere ist eine Regelung
bei einer Umstellung des Betriebszustands, jedoch beispielsweise auch auf Grund von
Änderungen der Brennstoffzusammensetzung im kontinuierlichen Betrieb erforderlich.
[0006] Zur Bereitstellung des Luft-/Gasgemisches, durch das die Brennerflamme gespeist wird,
sind bekannte Gasbrenner in der Regel mit einem Radialgebläse ausgestattet, das im
Betrieb das Gemisch aus Luft und Gas ansaugt. Die Einstellung der Massenströme von
Luft und Gas kann beispielsweise durch die Änderung der Drehzahl und damit der Ansaugleistung
des Gebläserads des Radialgebläses erfolgen. Zusätzlich können Ventile in der Gas-
und/oder Luftzufuhrleitung vorgesehen sein, die zur Einstellung der einzelnen Massenströme
oder ihres Verhältnisses betätigt werden können. Zur Messung einzelner Parameter können
verschiedene Sensoren an geeigneten Stellen angeordnet sein. So können zur Messung
des Massenstroms und/oder des Volumenstroms des Gases und/oder der Luft und/oder des
Gemisches entsprechende Messvorrichtungen vorgesehen sein. Ebenso können Zustandsgrößen
wie die Temperatur der Luft, Drücke usw. an geeigneten Stellen gemessen, ausgewertet
und für die Regelung verwendet werden.
[0007] Die Regelung des Mischungsverhältnisses erfolgt heute standardmäßig, insbesondere
bei im Haushalt eingesetzten Gasbrennern, durch pneumatische Steuerung eines Gasventils
in Abhängigkeit vom Volumenstrom der zugeführten Luftmenge (Prinzip des pneumatischen
Verbunds). Bei der pneumatischen Steuerung werden Drücke oder Druckdifferenzen an
Blenden, in Verengungen oder in Venturidüsen als Steuergrößen für ein pneumatisches
Gasregelventil, durch das die Gaszufuhr zum Luftstrom eingestellt wird, verwendet.
Nachteilhaft an der pneumatischen Steuerung ist jedoch insbesondere, dass mechanische
Bauteile eingesetzt werden müssen, die auf Grund der Reibung mit Hystereseeffekten
behaftet sind. Besonders bei niedrigen Arbeitsdrücken kommt es zu Ungenauigkeiten
in der Steuerung, so dass das Gebläse stets einen bestimmten Mindestdruck erzeugen
muss, um eine ausreichend präzise Regelung zu erreichen, was umgekehrt.aber zu einer
Überdimensionierung des Gebläses für die Maximalleistung führt. Außerdem ist der Aufwand
bei der Herstellung der mit Membranen ausgestatteten pneumatischen Gasregelventile
wegen der hohen Präzisionsanforderungen beachtlich. Im pneumatischen Verbund kann
zudem auf Änderungen der Gasart und -qualität nicht flexibel reagiert werden. Um gewünschte
Anpassungen der Gaszufuhr dennoch vornehmen zu können, müssen zusätzliche Einrichtungen,
z.B. Stellglieder, bereit - und eingestellt werden, was erheblichen zusätzlichen Aufwand
bei der Montage oder Wartung eines Gasheizgerätes bedeutet.
[0008] Aus diesen Gründen geht man dazu über, Gasbrenner mit einem elektronischen Verbund
auszustatten. Bei elektronischer Steuerung können einfach steuerbare Ventile, etwa
mit Pulsweiten modulierten Spulen oder mit Schrittmotoren, eingesetzt werden. Der
elektronische Verbund funktioniert durch Erfassung wenigstens eines die Verbrennung
charakterisierenden Signals, das an einen Regelkreis zum Nachregeln zurückgeführt
wird.
[0009] Jedoch treten auch beim Einsatz des elektronischen Verbunds Situationen auf, auf
die nicht angemessen reagiert werden kann, wie zum Beispiel eine Veränderung der Empfindlichkeit
der Sensoren auf Grund von Verschmutzung. Außerdem besteht bei Änderungen der Last
bzw. des Betriebszustands oder unmittelbar nach dem Betriebsstart des Gasbrenners
die Gefahr, dass die Regelung wegen der Trägheit der Sensoren zeitlich verzögert funktioniert,
was zu einer unvollkommenen Verbrennung und im Extremfall zum Erlöschen der Brennerflamme
führt.
[0010] Die
DE 100 45 270 C2 offenbart eine Feuerungseinrichtung und ein Verfahren zum Regeln der Feuerungseinrichtung
bei schwankender Brennstoffqualität. Insbesondere wird bei einer Änderung der Gasqualität
das Brennstoff-Luftverhältnis entsprechend verändert. Dabei wird für jede geeignete
Brennstoffart die Gemischzusammensetzung so lange nachgeregelt, bis die gewünschte
Flammenkerntemperatur erreicht ist. Außerdem werden Kennfelder für verschiedene Brennstoffe
verwendet, aus denen bei jeder Änderung der Leistungsanforderungen ein neues, geeignetes
Brennstoff-Luftverhältnis ausgelesen wird.
[0011] Das Verfahren der
DE 196 27 857 C2 soll bei der Regelschaltung des Gasbrenners große Regelabweichungen vermeiden. Dafür
wird aus der Drehzahländerung des Luft-Gebläses ein Vorhalteanteil für das Steuersignal
des Gasventils abgeleitet. Da die Leistungs-Steuersignal-Kennlinie bekannt und in
einer Auswerteschaltung gespeichert ist, kann der Vorhalteanteil ermittelt werden.
Bei einer Änderung des Bezugssignals J', d.h. einer Änderung des Leistungsbedarfs,
wird die Drehzahl des Gebläses verändert. Diese Änderung der Drehzahl bestimmt über
einen Addierer einen positiven oder negativen Vorhalteanteil, durch den das Steuersignal
angepasst wird. Das daraus resultierende Steuersignal verändert entsprechend die Stellung
des Gasventils.
[0012] Die
EP 1 293 727 A1 offenbart ferner eine Regeleinrichtung für Brenner unter Verwendung einer Ionisationselektrode
und einer Kalibiereinheit.
[0013] In der
GB 2 270 748 A ist ein Steuerungssystem für einen Gasbrenner gezeigt. Die Regelung erfolgt hier
unter Verwendung einer an der Brenneroberfläche gemessenen Temperatur. Da die Oberflächentemperatur
von der Flussrate des Luft-Gas-Gemisches abhängt, wird bei Unterschreiten einer bestimmten
Temperatur die Geschwindigkeit des Gebläserotors gesenkt, wodurch der Luftfluss und
damit das Luft-Gas-Verhältnis gesenkt wird.
[0014] Aus der
AT 411 189.B ist ein Verfahren zur Regelung eines Gasbrenners bekannt, bei dem die CO-Konzentration
in den Abgasen der Brennerflamme mit einem Abgassensor erfasst wird. Ein bestimmter
CO-Wert entspricht einem bestimmten Gas-LuftVerhältnis. Ausgehend von einem bekannten,
z.B. experimentell ermittelten, Gas-Luftverhältnis bei einem bestimmten CO-Wert kann
ein gewünschtes Gas-Luftverhältnis eingestellt werden.
[0015] Die
EP 770 824 B1 zeigt eine Regelung des Gas-Luftverhältnisses im Brennstoff-Luftgemisch durch Messen
eines Ionisationsstrorns, der vom Luftüberschuss in den Abgasen der Brennerflamme
abhängt. Bei stöchiometrischer Verbrennung wird bekanntermaßen ein Maximum des Ionisationsstroms
gemessen. In Abhängigkeit von diesem Wert kann die Gemischzusammensetzung optimiert
werden.
[0016] Nachteilhaft an den zuletzt genannten Verfahren ist jedoch, dass das Rückkopplungssignal
erst bei brennender Flamme erfasst und an den Regelkreis zurückgeführt werden kann.
Außerdem limitiert die Trägheit der Sensoren eine genaue Nachregelung. Zudem unterliegen
die verwendeten Sensoren Verschmutzungen, so dass die Verbrennung im Zeitverlauf suboptimal
geregelt wird und somit die Schadstoffwerte steigen. Insbesondere beim Startvorgang,
bei dem noch kein Verbrennungssignal vorliegt, oder bei Laständerungen, bei denen
in kurzer Zeit erhebliche Änderungen der Betriebsparameter erforderlich sind, kann
es zu Schwierigkeiten und im Extremfall zu einem Erlöschen der Flamme kommen Häufig
wird aus diesen Gründen zusätzlich auf pneumatische Regler zurückgegriffen, was jedoch
eine Erhöhung der Komplexität der Anlage sowie der Kosten nach sich zieht.
[0017] Ausgehend davon ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Steuerung zu
einer Feuerungseinrichtung bereitzustellen, die zum einen bei schnellen Lastwechseln
und in der Startphase ohne Zeitverzögerung eine gasartenunabhängige Brennstoffzufuhr
zuverlässig gewährleistet, zum anderen auch bei stark veränderten Bedingungen, insbesondere
hinsichtlich der Brennstoffzusammensetzung oder einer Veränderung der Messcharakteristiken
der Sensoren oder der Einstellungen der Anlagenparameter ohne störungsbedingte Ausfälle
funktioniert.
[0018] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Steuerung einer Feuerungseinrichtung, insbesondere
eine Gasbrenners, ist durch die Merkmalskombination gemäß Patentanspruch 1 gekennzeichnet.
[0019] Mit Hilfe dieses Verfahrens können bei schnellem Lastwechsel, insbesondere aber auch
beim Startvorgang, unmittelbar stabile Verhältnisse erreicht werden. Eine Nachregelung
des Gasventils, welche bei starken Schwankungen der Betriebsparameter viel Zeit in
Anspruch nimmt und durch die Trägheit der Sensoren unvollkommen ist, kann somit entfallen.
An die Stelle einer Regelung tritt eine Steuerung, die in Abhängigkeit vom Zielwert
des ersten Parameters einen Sollwert für eine neue Einstellung vorgibt Erst im darauf
folgenden Schritt wird unter Verwendung realer Messgrößen nachgeregelt. Mit dem Verfahren
kann unabhängig von der Trägheit der für die Regelung verwendeten Sensoren eine schnelle
und zuverlässige Einstellung des Gasventils gefunden werden. Die reale Öffnung des
Gasventils liegt dabei zwischen einem oberen und einem unteren Grenzwert. Bei schnellen
Sollwertänderungen können die Stellglieder, beispielsweise der Ventilator oder ein
Gasstellventil, nach einer gewissen Zeitspanne, die von der Trägheit der Sensoren
abhängt, nachgeregelt werden. Es erfolgt also bei der Ausführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ein Übergang von einer reinen Steuerung zu einer Regelung.
[0020] Der Parameter, der der Brennerbelastung entspricht, ist die der Massenstrom der der
Feuerungseinrichtung zuzuführenden Luft. Die Öffnungswerte des Gasventils können also
in dieser Ausführung in Abhängigkeit vom Massen- der Luft dargestellt sein. Die Charakteristik
dieser Kennlinie wird unter anderem durch die Eigenschaften des Gasventils bestimmt.
[0021] Die Brennerbelastung ist im Wesentlichen proportional zu der dem Gasbrenner zugeführten
Luftmenge pro Zeiteinheit. Damit steht fest, dass die Darstellung der Öffnung des
Gasventils in Abhängigkeit von Massenstrom der Luft äquivalent zu einer Darstellung
der Öffnung des Gasventils in Abhängigkeit von einer Belastung des Brenners ist.
[0022] Die Änderung der Öffnung des Gasventils kann durch die Modulation einer Pulsweite,
durch die Variation einer Spannung oder eines Stroms einer Ventilspule, oder durch
Betätigung eines Schrittmotors eines Ventils durchgeführt werden. Ein Überschreiten
des oberen oder des unteren Grenzwerts der Öffnung des Gasventils kann im Rahmen des
Verfahrens erfasst werden. Während nach dem Steuerungsprozess die Öffnung des Gasventils
zwischen oberem und unterem Grenzwert liegt, kann nach dem Regelungsschritt die Gasöffnung
oberhalb oder unterhalb des oberen bzw. unteren Grenzwerts liegen. Dazu kann es insbesondere
kommen, wenn die bei Erstellung der Kennlinie festgelegten Sollwerte für die Öffnung
des Gasventils von den optimal eingeregelten Werten stark abweichen. Ursachen dafür
können Änderungen in der Brennstoffzusammensetzung, Veränderungen der Messcharakteristiken
der Sensoren oder der Einstellungen der Anlagenparameter sein.
[0023] Die Kennlinie, die sich aus den Sollwerten für die Öffnung des Gasventils in Abhängigkeit
von dem Parameter ergibt, der der Brennerbelastung entspricht, wird auf Basis der
durch die Regelung eingestellten Betriebsparameter der Feuerungseinrichtung neu kalibriert.
Fällt nach der Regelung der Wert der Öffnung des Gasventils aus dem durch den oberen
und den unteren Grenzwert begrenzten Bereich, so kann eine Neukalibrierung der Kennlinie
durchgeführt werden. Bei dieser Neukalibrierung können beispielsweise die Sollwerte
so verschoben werden, dass die neue Sollwertlinie durch den eingeregelten Wert für
die Öffnung des Gasventils verläuft. In gleicher Weise können die oberen und die unteren
Grenzwerte verschoben werden, so dass die neue Sollwertkurve wie bei der bisher geltenden
Kennlinie von einem Toleranzkorridor umgeben ist.
[0024] Ein Überschreiten des oberen oder ein Unterschreiten des unteren Grenzwerts kann,
insbesondere nach dem Ablauf einer vorgegebenen Zeitspanne, zum Abschalten der Feuerungseinrichtung
führen. Dieser Maßnahme können sowohl Sicherheitsbedenken als auch wirtschaftlich
Überlegungen zugrunde liegen. Eine Regelung in einen Bereich außerhalb der gewünschten,
durch die Grenzwerte angegebenen Spanne kann beispielsweise eine unerwünschte Änderung
der vorgegebenen Einstellungen des Gasbrenners anzeigen, so dass dieser möglicherweise
in einem unsicheren oder uneffektiven Betriebsbereich arbeitet. Das Gerät müsste im
Folgenden überprüft und gewartet werden.
[0025] Eine erfindungsgemäße Feuerungseinrichtung, insbesondere ein Gasbrenner, umfasst:
ein Gasventil zur Einstellung der Brennstoffzufuhr zur Feuerungseinrichtung; einen
Speicher zum Abspeichern von Sollwerten, die von einem Parameter abhängen, der der
Brennerbelastung entspricht, und von oberen und unteren Grenzwerten; eine Einrichtung
zur Steuerung der Öffnung des Gasventils, die bei einer Änderung des Parameters, der
der Brennerbelastung entspricht, von einem Startwert zu einem Zielwert die Öffnung
des Gasventils von einem ersten zu einem zweiten Öffnungswert unter Vorgabe eines
abgespeicherten Sollwerts anpasst, wobei der zweite Öffnungswert zwischen einem abgespeicherten
oberen und einem unteren Grenzwert liegt, und wobei während des Übergangs der Öffnung
des Gasventils vom ersten zum zweiten Öffnungswert keine Regelung der Brennstoffzufuhr
durchgeführt wird; Mittel zur Regelung, die nach Erreichen des Zielwerts des Parameters,
der der Brennerbelastung entspricht, Betriebsparameter der Feuerungseinrichtung regeln
und Mittel zur neu Kalibrierung eine Kennlinie, die sich aus den Sollwerten für die
Öffnung (w) des Gasventils in Abhängigkeit von dem Parameter (m
L) ergibt, auf Basis der durch einer sich der Steuerung anschließenden Regelung eingestellten
Betriebsparameter, wenn die Ventilöffnung (w) oberhalb einer oberen Grenzkurve (K
1) oder unterhalb einer unteren Grenzkurve (K
2) liegt.
[0026] Das Gasventil kann ein Stellglied, insbesondere einen Schrittmotor, eine pulsweitenmodulierte
oder eine durch eine elektrische Größe gesteuerte Spule, umfassen.
[0027] Die Feuerungseinrichtung weist wenigstens einen Massenstromsensor zur Messung der
der Feuerungseinrichtung pro Zeiteinheit zugeführten Luftmenge auf. Die Feuerungseinrichtung
kann ferner einen Massenstromsensor zur Messung der der Feuerungseinrichtung pro Zeiteinheit
zugeführten Menge an Brennstoffmedium und/oder der Menge des zugeführten Gemisches
aus Luft und Brennstoffmedium aufweisen.
[0028] Insbesondere kann die Feuerungseinrichtung im Bereich der Brennerflamme eine Einrichtung
zum Messen einer von der Feuerungseinrichtung erzeugten Temperatur aufweisen.
[0029] Der Temperatursensor kann beispielsweise im Bereich der Flamme, aber auch am Brenner
in der Nähe der Flamme angeordnet sein. Beispielsweise kann auch ein Thermoelement
als Temperatursensor verwendet werden.
[0030] Weitere Merkmale und Vorteile des Gegenstands der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung spezieller Ausführungsbeispiele. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Feuerungseinrichtung;
- Fig. 2
- eine Kennlinie, wie sie zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet
wird.
[0031] Figur 1 zeigt einen Gasbrenner, bei dem ein Gemisch aus Luft L und Gas G vorgemischt
und verbrannt wird.
[0032] Der Gasbrenner weist einen Luftzufuhrabschnitt 1 auf, über den Verbrennungsluft L
angesaugt wird. Ein Massenstromsensor 2 misst den Massenstrom der von einem Gebläse
9 angesaugten Luft L. Der Massenstromsensor 2 ist so angeordnet, dass in seiner Umgebung
eine möglichst laminare Strömung erzeugt wird, um Messfehler zu vermeiden. Insbesondere
könnte der Massenstromsensor in einem Bypass (nicht gezeigt) und unter Verwendung
eines Laminarelements angeordnet werden.
[0033] Im Luftzufuhrabschnitt 1 kann auch ein Ventil 3 für die Verbrennungsluft angeordnet
sein. Allerdings wird jedoch in der Regel ein geregeltes Gebläse mit Luftmassenstromsensor
eingesetzt werden, so dass das Ventil entfallen kann.
[0034] Für die Gaszufuhr ist ein Gaszufuhrabschnitt 4 vorgesehen, der an eine Gaszuleitung
angeschlossen ist. Das Gas strömt während des Betriebs des Gasbrenners durch den Abschnitt
4,. Durch ein Ventil 6, das ein elektronisch gesteuertes Ventil sein kann, strömt
das Gas durch eine Leitung 7 in den Mischungsbereich 8. Im Mischungsbereich 8 findet
eine Vermischung des Gases G mit der Luft L statt. Der Ventilator des Gebläses 9 wird
mit einer einstellbaren Drehzahl angetrieben, um sowohl die Luft L als auch das Gas
G anzusaugen.
[0035] Das Ventil 6 ist so eingestellt, dass bei Berücksichtigung der übrigen Betriebsparameter,
beispielsweise der Drehzahl des Ventilators, ein vorgegebenes Luft-Gas-Verhältnis
in den Mischbereich 8 gelangt. Das Luft-Gas-Verhältnis soll dabei so gewählt sein,
dass eine möglichst saubere und effektive Verbrennung stattfindet.
[0036] Über eine Leitung 10 strömt das Luft-Gasgemisch vom Gebläse 9 zum Brennerteil 11.
Dort tritt es aus und speist die Brennerflamme 13, die eine vorgegebene Wärmeleistung
abgeben soll. Am Brennerteil 11 ist eine Temperatursensor 12, beispielsweise ein Thermoelement,
angeordnet. Mit Hilfe dieses Thermoelements wird eine Ist-Temperatur gemessen, die
bei der Durchführung der nachfolgend beschriebenen Verfahren zur Regelung bzw. zur
Steuerung des Gasbrenners verwendet wird. Im vorliegenden Beispiel ist der Temperatursensor
12 an einer Oberfläche des Brennerteils 11 angeordnet. Es ist jedoch auch denkbar,
den Sensor an anderer Stelle im Wirkungsbereich der Flamme 13 anzuordnen. Die Referenztemperatur
des Thermoelements wird an einer Stelle außerhalb des Wirkungsbereichs der Flamme
13, beispielsweise in der Luftzufuhrleitung 1, gemessen.
[0037] Eine nicht dargestellte Einrichtung zur Steuerung bzw. zur Regelung des Luft- und/oder
Gasstroms erhält Eingangsdaten vom Temperatursensor 12 und von dem Massenstromsensor
2 und gibt Steuersignale an das Ventil 6 sowie an den Antrieb des Gebläses 9 ab. Die
Öffnung des Ventils 6 und die Drehzahl des Ventilators des Gebläses 9 werden so eingestellt,
dass sich die gewünschte Luft- und Gaszufuhr ergibt.
[0038] Die Steuerung erfolgt dabei durch Durchführung der nachfolgend beschriebenen Verfahren.
Insbesondere weist die Steuereinrichtung einen Speicher zum Abspeichern von Kennlinien
bzw. von Sollwerten sowie eine entsprechende Datenverarbeitungseinheit auf, die zur
Durchführung der entsprechenden Verfahren eingerichtet ist.
[0039] In Figur 2 ist eine Abhängigkeit der Öffnung w des Gasventils 6, welches die Brennstoffzufuhr
bestimmt, in Abhängigkeit vom Massenstrom m
L der dem Brenner zugeführten Luft dargestellt. Dabei entspricht die mittlere Kurve
K3 einer Sollwertkurve, die die vorgegebenen Öffnungswerte w
soll eines Gasventils 6 in Abhängigkeit von einem entsprechenden Luftmassenstrom m
L angibt.
[0040] Bei einer Änderung der vorgegebenen Brennerbelastung Q, beispielsweise bei einer
Änderung des Betriebszustandes oder beim Starten der Anlage, wird der Luftmassenstrom
m
L von einem Anfangswert m
L1 zu einem zweiten Wert m
L2 verändert und an die neue Belastung Q
2 angepasst.
[0041] Da eine Regelung der Gaszufuhr bei dem relativ kurzfristigem Übergang von m
L1 auf m
L2 auf Grund der Trägheit der Sensoren zeitlich stark verzögert wäre, wird die Regelung
ausgeschaltet und der Öffnungswert w des Gasventils vom bisher eingestellten Wert
w
1 auf einen neuen Sollöffnungswert w
2 geändert. Der Wert w
2 liegt auf der Sollöffnungskurve K3.
[0042] Die sich einstellende Öffnung des Gasventils liegt jedenfalls zwischen einer oberen
Grenzkurve K1 und einer unteren Grenzkurve K2, welche einen Toleranzbereich für die
Öffnung des Gasventils angeben. Die obere Grenzkurve K1 entspricht dabei einer maximalen
erlaubten Öffnung des Gasventils, die untere Grenzkurve K2 einer minimalen erlaubten
Öffnung des Gasventils 6.
[0043] Danach schießt sich ein Regelungsvorgang an. Bei dem Regelungsvorgang werden die
Betriebsparameter der Feuerungseinrichtung, insbesondere die Einstellung des Ventils
6 sowie die Drehzahl des Ventilators des Gebläses 9 so angepasst, dass der Verbrennungsvorgang
optimiert wird. Die Regelung kann dabei in beliebiger Weise erfolgen. Im vorliegenden
Beispiel erfolgt sie durch Messung einer von der Brennerflamme 13 in ihrem Wirkungsbereich
erzeugten Temperatur T
ist durch einen Temperatursensor 12. Die Regelung kann beispielsweise wie im zuvor beschriebenen
Verfahren erfolgen.
[0044] Es bietet sich an, pulsweitenmodulierte Ventile, ein elektronisch gesteuerte Ventile
oder ein Ventile mit einem durch einen Schrittmotor betätigten Stellglied zu verwenden.
[0045] Das Ansteuersignal zur Einstellung der Öffnung des Gasventils kann entsprechend z.B.
die Betätigung eines Schrittmotors auslösen, oder die Pulsweite, die Spannung oder
den Strom einer Spule verändern. Die Luftmassenströme m
L und Gasmassenströme m
G werden durch Massenstromsensoren 2 und 5 gemessen.
[0046] Wird nun in einer Phase des Verfahrens vor oder nach Durchführung des Regelvorgangs
eine Ventilöffnung w eingestellt, die oberhalb der oberen Grenzkurve K1 oder unterhalb
der unteren Grenzkurve K2 liegt, so können entsprechende Konsequenzen gezogen werden.
Erfindungsgemäß kann ein Verlassen des zwischen K1 und K2 liegenden Toleranzkorridors
zu einem Kalibriervorgang führen. Bei der Kalibrierung könnten die nach der Regelung
eingestellten Bedingungen in einem Speicher der Steuereinrichtung abgelegt und für
den nächsten Start verwendet werden. Die Sollwertkurve K3 kann wie die Grenzkurven
K1 und K2, verschoben werden, so dass sich auch bei der neuen Kurve ein gleichmäßiger
Toleranzkorridor für die Öffnung des Gasventils 6 um die Sollwertkurve K3 ergibt.
[0047] Dazu kann ein Überschreiten der Grenzkurven K1 oder K2 nach oben bzw. nach unten
nach einer bestimmten Zeitspanne oder bei wiederholten Über- bzw. Unterschreiten ein
Abschalten des Geräts bewirken. Es kann vorkommen, dass sich bestimmte Einstellungen
des Gasbrenners im Laufe der Zeit verstellen oder sich bestimmte Randbedingungen so
geändert haben, dass ein Sicherheitsrisiko auftritt oder der Gasbrenner in einem nicht
effektiven Betriebszustand arbeitet. Eine Abweichung der Öffnung des Gasventils vom
erlaubten Korridor kann beispielsweise durch eine Abweichung des Gasdrucks vom zulässigen
Eingangsdruckbereich oder durch eine Fehlfunktion der Sensoren ausgelöst werden. Das
Abschalten kann somit als Hinweis gewertet werden, dass eine Überprüfung und Wartung
des Geräts erforderlich ist.
[0048] Durch das beschriebene Verfahren kann sichergestellt werden, dass, bis eine wirksame
Regelung der Gaszufuhr einsetzen kann, durch die Steuerung, sei es bei einem Lastwechsel
des Gasbrenners oder in der Startphase, eine plausible Öffnung w
2 des Gasventils eingestellt wird. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass etwa
die Flamme während der Laständerung erlischt.
[0049] Durch das Verfahren wird beim Start des Brenners gewährleistet, dass in einem weiten
Bereich, angepasst an die vorgegebene Brennerbelastung, gezündet werden kann. Bei
Lastwechseln findet eine schnelle Anpassung der Gaszufuhr an die neue Last statt,
bevor durch eine nachfolgende Regelung die Feineinstellung gefunden wird.
1. Verfahren zur Steuerung einer Feuerungseinrichtung mit anschließender Regelung, wobei
bei einer Änderung eines Parameters (mL), der ein Massenstrom der der Feuerungseinrichtung zuzuführenden Luft ist und der
Brennerbelastung (Q) entspricht, von einem Startwert (Q1) zu einem Zielwert (Q2) die Brennstoffzufuhr zur Feuerungseinrichtung durch eine Änderung der Öffnung eines
Gasventils (6) von einem ersten (w1) zu einem zweiten Öffnungswert (w2) unter Vorgabe eines Sollwerts, der von dem durch Luftmassenstrommessung ermittelten
Parameter (mL) abhängt, angepasst wird, wobei der zweite Öffnungswert (w2) zwischen einem oberen und einem unteren Grenzwert liegt und wobei während des Übergangs
der Öffnung des Gasventils vom ersten (w1) zum zweiten Öffnungswert (w2) keine Regelung der Brennstoffzufuhr durchgeführt und nach Erreichen des Zielwerts
des Parameters (mL), der der Brennerbelastung (Q) entspricht, die Regelung von Betriebsparametern der
Feuerungseinrichtung durchgeführt wird, wobei
eine Kennlinie, die sich aus den Sollwerten für die Öffnung (w) des Gasventils in
Abhängigkeit von dem Parameter (mL) ergibt, der der Brennerbelastung (Q) entspricht, auf Basis der durch einer sich
der Steuerung anschließenden Regelung eingestellten Betriebsparameter der Feuerungseinrichtung
neu kalibriert wird wenn die Ventilöffnung (w2) oberhalb einer oberen Grenzkurve (K1) oder unterhalb einer unteren Grenzkurve (K2)
liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerbelastung (Q) im Wesentlichen proportional zu der dem Gasbrenner zugeführten
Luftmenge pro Zeiteinheit (mL) ist.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung der Öffnung des Gasventils durch die Modulation einer Pulsweite, durch
die Variation einer Spannung oder eines Stroms einer Ventilspule, oder durch Betätigung
eines Schrittmotors eines Ventils durchgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überschreiten des oberen oder des unteren Grenzwerts der Öffnung erfasst wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überschreiten des oberen oder ein Unterschreiten des unteren Grenzwerts, nach
dem Ablauf einer vorgegebenen Zeitspanne, zum Abschalten der Feuerungseinrichtung
führt.
6. Feuerungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis
5, umfassend:
ein Gasventil (6) zur Einstellung der Brennstoffzufuhr zur Feuerungseinrichtung;
einen Speicher zum Abspeichern von Sollwerten, die von einem Parameter (mL) abhängen, der der Brennerbelastung (Q) entspricht, und von oberen und unteren Grenzwerten;
wenigstens einen Massenstromsensor (2, 5) zur Messung der der Feuerungseinrichtung
pro Zeiteinheit zugeführten Luftmenge (mL), welche als Parameter verwendet wird;
eine Einrichtung zur Steuerung der Öffnung des Gasventils, die bei einer Änderung
des Parameters (mL), der der Brennerbelastung (Q) entspricht, von einem Startwert zu einem Zielwert
die Öffnung des Gasventils von einem ersten (w1) zu einem zweiten Öffnungswert (w2) unter Vorgabe eines abgespeicherten Sollwerts anpasst, wobei der zweite Öffnungswert
(w2) zwischen einem abgespeicherten oberen und einem unteren Grenzwert liegt, und wobei
während des Übergangs der Öffnung des Gasventils vom ersten (w1) zum zweiten Öffnungswert (w2) keine Regelung der Brennstoffzufuhr durchgeführt wird; und
Mittel zur Regelung, die nach Erreichen des Zielwerts des Parameters, der der Brennerbelastung
(Q) entspricht, Betriebsparameter der Feuerungseinrichtung regeln; und
Mittel zur Neukalibrierung einer Kennlinie, die sich aus den Sollwerten für die Öffnung
(w) des Gasventils in Abhängigkeit von dem Parameter (mL) ergibt, der der Brennerbelastung (Q) entspricht, auf Basis der durch einer sich
der Steuerung anschließenden Regelung eingestellten Betriebsparameter der ) Feuerungseinrichtung,
wenn die Ventilöffnung (w2) oberhalb einer oberen Grenzkurve (K1) oder unterhalb einer unteren Grenzkurve (K2)
liegt.
7. Feuerungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasventil (6) ein Stellglied, insbesondere einen Schrittmotor, eine pulsweitenmodulierte
oder eine durch eine elektrische Größe gesteuerte Spule, umfasst.
8. Feuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuerungseinrichtung wenigstens einen Massenstromsensor (2, 5) zur Messung der
pro Zeiteinheit zugeführten Menge an Brennstoffmedium (mG) und/oder der Menge des zugeführten Gemisches (mM) aus Luft und Brennstoffmedium aufweist.
9. Feuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuerungseinrichtung im Bereich der Brennerflamme (13) eine Einrichtung (12)
zum Messen einer von der Feuerungseinrichtung erzeugten Temperatur (Tist) aufweist.
1. A method for controlling a firing device having a subsequent regulation, wherein
when a parameter (mL) which is a mass flow of air provided to the firing device and which corresponds
to the burner load (Q) is changed from a start value (Q1) to a target value (Q2),
the supply of fuel to the firing device is adapted by a change to the opening of the
gas valve (6) from a first (w1) to a second opening value (w2) specifying a desired value which is dependent upon the parameter (mL) received by a measurement of the air mass flow, the second opening value (w2) lying between an upper and a lower limit value, and during the transition of the
opening of the gas valve from the first (w1) to the second opening value (w2), no regulation of the supply of fuel being implemented, and after the target value
of the parameter (mL), which corresponds to the burner load (Q), has been reached, regulation of the operating
parameters of the firing device being implemented, wherein a characteristic which
is produced from the desired values for the opening (w) of the gas valve dependent
upon the parameter (mL) which corresponds to the burner loading (Q), is re-calibrated
upon the basis of the operating parameters of the firing device set by the regulation
when the valve opening (w) is above an upper limiting line (K1) or below a lower limiting
line (K2).
2. The method according to claim 1, wherein the burner load (Q) is substantially in proportion
to the quantity of air supplied to the gas burner per unit of time (mL).
3. The method according to claim 1 or 2, wherein the change to the opening of the gas
valve is implemented by modulating a pulse width, by varying a voltage or a current
of a valve coil, or by actuating a stepper motor of a valve.
4. The method according to one of the claims 1 to 3, wherein passing the upper or lower
limit value of the opening is registered.
5. The method according to one of the claims 1 to 4, wherein passing over the upper or
passing below the lower limit value, after a pre-determined period of time has passed,
leads to the firing device shutting down.
6. Firing device for conducting the method according to one of the claims 1 to 5 comprising:
a gas valve (6) for setting the supply of fuel to the firing device;
a storage unit for storing desired values which are dependent upon a parameter (mL) which corresponds to the burner load (Q) and upon upper and lower limit values;
at least one air mass sensor (2, 5) for measuring the mass flow of air (mL) supplied
to the firing device per unit of time which is used as the parameter;
a device for controlling the opening of the gas valve which, when a parameter (mL), which corresponds to the burner load (Q), is changed from a start value to a target
value, adapts the opening of the gas valve from a first (w1) to a second opening value (w2) according to a stored desired value, the second opening value (w2) lying between a stored upper and a lower limit value, and during the transition
of the opening of the gas valve from the first (w1) to the second opening value (w2) no regulation of the fuel supply being implemented; and
regulating means which, after reaching the target value of the parameter, which corresponds
to the burner load (Q), regulate the operating parameters of the firing device, and
means for re-calibrating of a characteristic which is produced from the desired values
for the opening (w) of the gas valve dependent upon the parameter (mL) which corresponds to the burner loading (Q), upon the basis of the operating parameters
of the firing device set by the regulation following a controlling when the valve
opening (w) is above an upper limiting line (K1) or below a lower limiting line (K2).
7. The firing device according to claim 6, wherein the gas valve (6) comprises a correcting
element, in particular a stepper motor, a pulse width modulated coil or a coil controlled
by an electrical value.
8. The firing device according to claim 8, wherein the firing device has at least one
mass flow sensor (2, 5) for measuring the quantity of fuel medium (mG) supplied per unit of time and/or the quantity of the mix (mM) of air and fuel medium supplied.
9. The firing device according to one of the claims 6 to 8, wherein in the region of
the burner flame (13), the firing device has a device (12) for measuring a temperature
(Tist) produced by the firing device.
1. Procédé pour commander un dispositif de mise à feu comportant avec un règlement ultérieur,
dans lequel
lorsqu'un paramètre (mL) est changé qui est un débit massique de l'air fourni au dispositif de mise à feu
et qui correspond à la charge du brûleur (Q) à partir d'une valeur initiale (Q1) à
une valeur de consigne (Q2), l'alimentation en carburant à le dispositif de mise à
feu est adaptée par une modification de l'ouverture de la vanne de gaz (6) à partir
d'un premier (w1) à une deuxième valeur d'ouverture (w2) avec spécification d'une
valeur de consigne qui dépend du paramètre (mL) reçue par une mesure du débit massique d'air, dans lequel la deuxième valeur d'ouverture
(w2) est entre une limite supérieure et une limite inférieure, et lors de la transition
de l'ouverture de la vanne de gaz à partir de la première (w1) à la seconde valeur
d'ouverture (w2) une régulation de la fourniture de combustible n'est pas exécutée,
et après que la valeur de consigne du paramètre (mL) a été atteinte et ce qui correspond à la charge du brûleur (Q), la régulation des
paramètres de fonctionnement du dispositif de mise à feu est exécutées, dans lequel
une caractéristique, qui est produite à partir des valeurs de consigne pour l'ouverture
(w) de la vanne de gaz dépend du paramètre (mL) ce qui correspond à la charge de brûleur (Q), est ré-étalonnée sur la base des paramètres
de fonctionnement du dispositif de mise à feu par une réglementation ultérieur au
contrôle lorsque l'ouverture de la vanne (w) est au-dessus d'une courbe de limite
supérieure (K1) ou en dessous d'une courbe de limite inférieure ligne (K2).
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel la charge du brûleur (Q) est sensiblement
en proportion de la quantité d'air fourni au brûleur à gaz par unité de temps (mL).
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2, dans lequel le changement de l'ouverture
de la vanne de gaz est mis en oeuvre par modulation de largeur d'impulsions, en faisant
varier une tension ou un courant d'une bobine de soupape, ou par l'actionnement d'un
moteur pas à pas d'une vanne.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dans lequel le dépassement
de la valeur de limite supérieure ou inférieure de l'ouverture est enregistré.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans lequel un dépassement
de la valeur de limite supérieure ou une baisse de la valeur limite inférieure menant
à la désactivation du dispositif de mise à feu après une période prédéterminée de
temps est écoulé.
6. Dispositif de mise à feu pour la réalisation du procédé selon l'une quelconque des
revendications 1 à 5, comprenant:
une vanne de gaz (6) pour régler l'alimentation en carburant vers le dispositif de
mise à feu;
une mémoire pour sauver des valeurs de consigne qui dépendent d'un paramètre (mL) qui correspond à la charge du brûleur (Q) et sur les valeurs de limites supérieure
et inférieure;
au moins un capteur de masse d'air (2, 5) pour mesurer le débit massique d'air (mL) fournie au dispositif de mise à feu par unité de temps qui est utilisé en tant que
paramètre;
un dispositif pour commander l'ouverture de la vanne de gaz qui, lorsqu' un changement
du paramètre (mL), ce qui correspond à la charge du brûleur (Q),
adapte à partir d'une valeur initiale à une valeur consigne l'ouverture de la vanne
de gaz à partir d'une première (w1) à une seconde valeur d'ouverture (w2) en fonction
d'une valeur de consigne mémorisée, dans lequel la seconde valeur d'ouverture (w2)
est situé entre une valeur de limite supérieure et mémorisée et une valeur de limite
inférieure mémorisée, et lors de la transition de l'ouverture de la vanne de gaz à
partir de la première (w1) à la seconde valeur d'ouverture (w2) une régulation de
l'alimentation en carburant n'est pas exécutée; et
des moyens pour régler la température des service du dispositif de mise à feu après
l'arrivée la valeur de consigne qui correspond à la charge du brûleur (Q) des moyens
pour re-calibrage d'une caractéristique qui est produite à partir des valeurs de consigne
pour l'ouverture (w) de la vanne de gaz dépend du paramètre (mL) ce qui correspond à la charge de brûleur (Q) sur la base des paramètres de fonctionnement
ajustés du dispositif de mise à feu par une réglementation ultérieur au contrôle lorsque
l'ouverture de la vanne (w) est au-dessus d'une courbe de limite supérieure (K1) ou
en dessous d'une courbe de limite inférieure ligne (K2).
7. Dispositif de mise à feu selon la revendication 6, dans lequel la vanne à gaz (6)
comprend un élément de correction, en particulier un moteur pas à pas, une bobine
commandée par largeur d'impulsion modulée ou commandée par une grandeur électrique.
8. Dispositif de mise à feu selon la revendication 6 ou 7, dans lequel le dispositif
de mise à feu comprenant au moins une capteur de débit massique (2, 5) pour mesurer
la quantité du carburant (mG) et / ou la quantité du mélange (mM) d'air et de carburant fournie par unité de temps.
9. Dispositif de mise à feu selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, dans lequel,
le dispositif de mise à feu comporte un dispositif (12) destiné à mesurer une température
(Tlst) dans la zone de la flamme du brûleur (13) produit par le dispositif de mise à feu.