| (19) |
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(11) |
EP 2 595 779 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.2014 Patentblatt 2014/17 |
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Anmeldetag: 18.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/003030 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/019668 (16.02.2012 Gazette 2012/07) |
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| (54) |
SCHLEIFVORRICHTUNG ZUM SCHLEIFEN EINES METALLISCHEN PRODUKTS
POLISHING DEVICE FOR POLISHING A METAL PRODUCT
DISPOSITIF DE MEULAGE D'UN PRODUIT MÉTALLIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
19.07.2010 DE 102010027561
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.05.2013 Patentblatt 2013/22 |
| (73) |
Patentinhaber: SMS Logistiksysteme GmbH |
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57250 Netphen (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHILLER, Günter
84419 Schwindegg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kross, Ulrich |
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Gihske - Grosse - Klüppel - Kross
Bürogemeinschaft von Patentanwälten
Hammerstrasse 3 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 053 274 US-A- 3 953 943
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WO-A1-96/22173 US-A- 4 283 886
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schleifvorrichtung zum Schleifen eines metallischen Produkts,
insbesondere einer stranggegossenen Bramme, eines Knüppels oder eines Blocks.
[0002] Stranggegossene Produkte, insbesondere Brammen, werden zumeist nach dem Stranggießen
einer Oberflächenbearbeitung durch Schleifen unterzogen, um bei der Weiterverarbeitung
des Produkts eine hinreichende Qualität zu erzielen. Beim Schleifen stranggegossener
Brammen wird die Bramme üblicherweise in reversierender Bewegung unter einer Schleifvorrichtung
(Schleifaggregat) in Längsrichtung hin und her bewegt. Am Ende jeder Reversierbewegung
vollzieht die Schleifvorrichtung eine schrittweise Quervorschubbewegung, bis die gesamte
Brammenoberfläche geschliffen ist. Während des Schleifens wird die Bramme auf einem
Schleiftisch auf ihrer langen Breitseite liegend gelagert.
[0003] Eine gattungsgemäße vorbekannte Vorrichtung zum Schleifen von Brammen ist in der
WO 96/22173 beschrieben.
[0004] Bei dem sog. HP-Schleifen (High-Pressure-Schleifen) der Bramme muss aus Wirtschaftlichkeitsgründen
eine hinreichende Schleif-Abtragsrate erzielt werden. Die Abschliffleistung lässt
sich dabei durch Vergrößerung der Breite der Schleifscheibe erhöhen, wenn gleichzeitig
die Antriebsleistung des Motors erhöht wird (z. B. von 315 kW auf 630 kW bei einer
Verdopplung der Schleifscheibenbreite); damit kann die spezifische Motorleistung bezogen
auf die Schleifscheibenbreite gleich groß gehalten werden. Die Breite der Schleifscheibe
ist allerdings durch den Fertigungsprozess der Schleifscheibe und durch die Festigkeit
des Bindemittels der Schleifscheibe begrenzt; in der Praxis werden keine Schleifscheiben
mit mehr als 150 mm Breite eingesetzt.
[0005] Es ist daher bekannt geworden, mehrere, insbesondere zwei, Schleifscheiben nebeneinander
auf einer Schleifspindel einzusetzen. Nachteilig ist dabei allerdings folgendes: Beim
Schleifen wandert die Kontaktzone zwischen Schleifscheibe und Schleifgut über die
Breite der Schleifscheibe, und zwar wandert die Kontaktzone bedingt durch das Reversieren
der Bramme von der jeweils äußeren Kante der Schleifscheibe zur Mitte der Schleifscheibe
periodisch hin und her. Eine Verbreiterung der Kontaktzone und eine Erhöhung der Antriebsleistung
führen daher nicht unbedingt zu der gewünschten Erhöhung der Abschliffleistung, sondern
gegebenenfalls lediglich dazu, dass sich die Standzeit der Schleifscheibe(n) erhöht.
[0006] Insofern kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Einsatz doppelter Schleifscheiben
auf einer Antriebsspindel bei doppelter Antriebsleistung auch zu einer doppelten Abschliffrate
führt.
[0007] Der Erfindung liegt daher die
Aufgabe zugrunde, eine Schleifvorrichtung zu schaffen, bei der die genannte Erhöhung der
Antriebsleistung direkt zu einer Erhöhung der Abschliffrate führt. Demgemäß soll die
Wirtschaftlichkeit des Schleifprozesses beim Schleifen von metallischen Produkten
wie Brammen, Knüppeln und Blöcken verbessert werden.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Schleifvorrichtung mindestens
zwei Schleifaggregate aufweist, wobei jedes Schleifaggregat eine Halterung für eine
Schleifeinheit aufweist, wobei eine Schleifeinheit mindestens eine angetriebene Schleifscheibe
aufweist und wobei die Schleifscheiben so angeordnet sind, dass ihre Drehachsen parallel
zueinander verlaufen.
[0009] Jede Halterung ist bevorzugt schwenkbar um eine Achse gelagert, die parallel zur
Drehachse der Schleifscheibe ist und zu dieser einen Abstand aufweist. Hierbei können
Mittel vorhanden sein, mit denen der Abstand zwischen der Schwenkachse der Halterung
der Drehachse der Schleifscheibe eingestellt werden kann. Diese Mittel zur Einstellung
des Abstands können vorteilhaft als Exzenter ausgebildet sein.
[0010] Eine alternative Lösung sieht vor, dass jede Halterung eine Linearführung umfasst,
mit der die Schleifscheibe senkrecht zur Drehachse der Schleifscheibe und bevorzugt
horizontal verschoben werden kann.
[0011] Jedes Schleifaggregat kann weiterhin eine Belastungseinrichtung zur Aufbringung einer
definierten Andruckkraft der Schleifscheibe auf das metallische Produkt aufweisen,
wobei die Belastungseinrichtung insbesondere ein Schleifdruck-Zylinder-Kolben-System
umfasst.
[0012] Die Schleifaggregate können gemeinsam um eine Achse schwenkbar sein, die senkrecht
zur Drehachse der Schleifscheiben und vertikal angeordnet ist, wobei die Schwenkachse
bevorzugt im Bereich der Schleifscheiben liegt, insbesondere zwischen den Schleifscheiben
der beiden Schleifaggregate.
[0013] Die Schleifscheiben der Schleifaggregate sind bevorzugt unmittelbar nebeneinander
angeordnet. Sie können unterschiedliche Körnung und/oder Struktur aufweisen.
[0014] Die Schleifscheibe kann von dem Antriebsmotor ohne Zwischenschaltung eines Getriebes
oder sonstiger Elemente vorzugsweise direkt angetrieben werden.
[0015] Mit der vorgeschlagenen Lösung wird erreicht, dass die Erhöhung der Antriebsleistung
der Schleifvorrichtung unmittelbar zu einer proportionalen Erhöhung der Abschliffleistung
(Abschliffrate) führt. Es lässt sich nämlich ermöglichen, dass die Schleifleistung
so auf die Schleifscheiben verteilt wird, dass jede Schleifscheibe eine eigene Kontaktzone
hat.
[0016] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch die Seitenansicht eines Schleifaggregats einer Schleifvorrichtung;
- Fig. 2
- schematisch die Ansicht "X" des Schleifaggregats gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- schematisch die Draufsicht auf eine Schleifvorrichtung mit zwei Schleifaggregaten;
und
- Fig. 4
- eine vergrößerte Darstellung des Bereichs der Schleifscheiben der Schleifvorrichtung
gemäß Fig. 3.
[0017] In Fig. 1 und Fig. 2 ist ein Schleifaggregat 3, 4 dargestellt, das Bestandteil einer
Schleifvorrichtung 1 ist, die in Fig. 3 zu sehen ist.
[0018] Das Schleifaggregat 3, 4 weist eine Halterung 5, 6 auf, die als Pendelkonsole mit
Gegengewicht 19 ausgeführt ist. Die Halterung 5, 6 ist um eine Schwenkachse C, D schwenkbar
gelagert. Das Schleifaggregat 3, 4 weist eine Schleifeinheit 7, 8 auf und besitzt
eine gelagerte Schleifscheibe 9, 10, die von einem Antriebsmotor 11, 12 direkt angetrieben
wird. Die Schleifscheibe rotiert um eine Drehachse A, B.
[0019] Um eine gewünschte Andruckkraft F auf das zu schleifende metallische Produkt 2 auszuüben,
ist eine nur angedeutete Belastungseinrichtung 14, z. B. ausgebildet als Kolben-Zylinder-System,
vorgesehen.
[0020] Angedeutet sind auch Mittel 13, mit denen der Abstand zwischen der Schwenkachse C,
D und der Drehachse A, B verändert werden kann. Vorliegend kann die Drehachse A, B
relativ zur Schwenkachse C, D in horizontale Richtung H mittels eines Exzenters eingestellt
bzw. verstellt werden.
[0021] Das zu schleifende Gut, d. h. das metallische Produkt 2, wird unter der Schleifscheibe
9, 10 oszillierend hin- und hergeführt, was durch die Bewegungsrichtung G des Produkts
2 angedeutet ist.
[0022] In Fig. 3 ist die gesamte Schleifvorrichtung 1 dargestellt, wobei wieder die Bewegungsrichtung
G, die das Produkt 2 bei einem Schleifhub ausführt, eingezeichnet ist. Zu erkennen
ist, dass die beiden Halterungen 5, 6, d. h. die beiden Pendelkonsolen, parallel zueinander
angeordnet sind und in ihrem Endbereich je eine Schleifeinheit 7, 8 mit einer Schleifscheibe
9, 10 angeordnet ist. Mittels des nur angedeuteten Exzenters 14 kann die Lage der
Schleifscheibe 9, 10 in horizontale Richtung verändert werden; d. h. der Abstand a
bzw. b zwischen der Schwenkachse C bzw. D der Halterung 5, 6 zur Drehachse A bzw.
B der Schleifscheibe 9, 10 kann geringfügig verändert werden. Die durch den Exzenter
14 hergestellte Verschiebung in horizontale Richtung H ist mit e
1 bzw. mit e
2 eingetragen. Werden die beiden Exzenter der beiden Halterungen 5, 6 in Richtung der
Horizontalen H betrachtet gegensinnig eingestellt, ergibt sich an den Schleifscheiben
9, 10 ein Abstand in horizontale Richtung H, der sich auf die Summe von e
1 und e
2 beläuft. Desweiteren ist vorgesehen, dass die gesamte Schleifvorrichtung 1 um eine
Achse E schwenken kann, die sich in vertikale Richtung V erstreckt. Der Schwenkwinkel
zur Längsachse (senkrecht stehend auf der Schwenkachse C, D und vorliegend in horizontale
Richtung H weisend), ist mit α eingezeichnet und beträgt hier 90°. Der Drehpunkt E
befindet sich dabei zwischen den beiden Schleifscheiben 9, 10.
[0023] In Fig. 4 ist zu sehen, dass angestrebt wird, die beiden Schleifscheiben 9, 10 möglichst
nahe aneinander zu platzieren. Die Schleifscheiben 9, 10 sind auf je einer Schleifscheibenaufnahme
15 und 16 aufgenommen. Die Fixierung der Schleifscheiben 9, 10 erfolgt mittels eines
Befestigungsrings 17 bzw. 18. Zwischen den beiden Befestigungsringen 17, 18 befindet
sich nur ein geringer Spalt. Demgemäß liegt ein geringstmöglicher Abstand zwischen
den beiden Schleifscheiben 9, 10 vor, der nur durch die Breite der Befestigungsringe
17, 18 sowie durch einen geringen Freiraum zwischen denselben begrenzt ist.
[0024] Insbesondere, wenn unter einem Winkel α zwischen Null und 90° geschliffen wird (bevorzugt
zwischen 45° und 90°), schleifen die beiden Schleifscheiben 9, 10 hintereinander mit
jeweils separaten Kontaktzonen zum Produkt 2.
[0025] Werden die beiden (oder die mehreren) Schleifscheiben mit unterschiedlicher Körnung
und/oder Struktur ausgeführt, können auch in vorteilhafter Weise zwei Arbeitsgänge
zeitlich parallel durchgeführt werden. So kann die Schleifscheibe mit größerem/gröberem
Korn zunächst einen Schruppschleifarbeitsgang durchführen, auf den ein Schlichtarbeitsgang
folgt, der von der Schleifscheibe mit feinerem Korn ausgeführt wird.
[0026] Bevorzugt vorgesehen ist der Direktantrieb der Schleifscheibe, die quasi auf der
Antriebswelle des (elektrischen oder hydraulischen) Antriebsmotors montiert ist. Es
kann aber auch vorgesehen werden, dass der Antrieb über Getriebe, Keilriemen, Spindeln
usw. indirekt erfolgt.
[0027] In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass bevorzugt für jedes Schleifaggregat eine
Schleifeinheit mit einem eigenen Antriebsmotor vorgesehen ist. Wird die genannte indirekte
Antriebsweise vorgesehen, ist es auch denkbar, dass ein einziger Antriebsmotor die
mindestens zwei Schleifscheiben antreibt.
[0028] Soll eine Fehlerschleifoperation oder eine andere spezielle Schleifoperation ausgeführt
werden, kann vorgesehen werden, dass nur eine einzige Schleifscheibe zum Einsatz kommt.
[0029] Jede der Schleifeinheiten 7, 8 kann mit mehr als einer Schleifscheibe 9, 10 bestückt
sein.
Bezugszeichenliste:
[0030]
- 1
- Schleifvorrichtung
- 2
- metallisches Produkt (Bramme, Knüppel, Block)
- 3
- Schleifaggregat
- 4
- Schleifaggregat
- 5
- Halterung (Pendelkonsole)
- 6
- Halterung (Pendelkonsole)
- 7
- Schleifeinheit
- 8
- Schleifeinheit
- 9
- Schleifscheibe
- 10
- Schleifscheibe
- 11
- Antriebsmotor
- 12
- Antriebsmotor
- 13
- Mittel zur Einstellung des Abstands (Exzenter)
- 14
- Belastungseinrichtung (Schleifdruck-Zylinder-Kolben-System)
- 15
- Schleifscheibenaufnahme
- 16
- Schleifscheibenaufnahme
- 17
- Befestigungsring
- 18
- Befestigungsring
- 19
- Gegengewicht
- A
- Drehachse der Schleifscheibe
- B
- Drehachse der Schleifscheibe
- C
- Schwenkachse der Halterung
- D
- Schwenkachse der Halterung
- E
- Schwenkachse der Schleifvorrichtung
- G
- Bewegungsrichtung des metallischen Produkts
- α
- Winkel
- a
- Abstand
- b
- Abstand
- e1
- Exzentrizität
- e2
- Exzentrizität
- F
- Andruckkraft
- H
- horizontale Richtung
- V
- vertikale Richtung
1. Schleifvorrichtung (1) zum Schleifen eines metallischen Produkts, insbesondere einer
stranggegossenen Bramme, eines Knüppels oder eines Blocks, die mindestens zwei Schleifaggregate
(3, 4) mit einer Halterung (5, 6) für eine Schleifeinheit (7, 8) aufweist, wobei eine
Schleifeinheit mindestens eine angetriebene Schleifscheibe (9, 10) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schleifscheiben (9, 10) der Schleifaggregate (3, 4) unmittelbar nebeneinander
mit horizontal in einem Abstand parallel zueinander verlaufenden Drehachsen (A, B)
angeordnet sind.
2. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Halterung (5, 6) schwenkbar um eine Achse (C, D) gelagert ist, die parallel
zur Drehachse (A, B) der Schleifscheibe (9, 10) ist und zu dieser einen Abstand (a,
b) aufweist.
3. Schleifvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (13) vorhanden sind, mit denen der Abstand (a, b) zwischen der Schwenkachse
(C, D) der Halterung (5, 6) der Drehachse (A, B) der Schleifscheibe (9, 10) eingestellt
werden kann.
4. Schleifvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (13) zur Einstellung des Abstands (a, b) einen Exzenter umfassen.
5. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Halterung (5, 6) eine Linearführung umfasst, mit der die Schleifscheibe (9,
10) senkrecht zur Drehachse (A, B) der Schleifscheibe (8, 10) verschoben werden kann.
6. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schleifaggregat (3, 4) eine Belastungseinrichtung (14) zur Aufbringung einer
definierten Andruckkraft (F) der Schleifscheibe (9, 10) auf das metallische Produkt
(2) aufweist, wobei die Belastungseinrichtung (14) insbesondere ein Schleifdruck-Zylinder-Kolben-System
umfasst.
7. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifaggregate (3, 4) gemeinsam um eine Achse (E) schwenkbar sind, die senkrecht
zur Drehachse (A, B) der Schleifscheiben (9, 10) und vertikal angeordnet ist, wobei
die Schwenkachse (E) bevorzugt im Bereich der Schleifscheiben (9, 10) liegt, insbesondere
zwischen den Schleifscheiben (9, 10) der beiden Schleifaggregate (3, 4).
8. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifscheiben (9, 10) der Schleifaggregate (3, 4) unterschiedliche Körnung
und/oder Struktur aufweisen.
9. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifscheibe (9, 10) von dem Antriebsmotor (11, 12) ohne Zwischenschaltung
eines Getriebes oder sonstiger Elemente direkt angetrieben wird.
1. A grinding device (1) for grinding a metallic product, particularly a continuously
cast slab, a bloom or a billet, featuring at least two grinding assemblies (3, 4)
with a mounting (5, 6) for a grinding unit (7, 8), wherein a grinding unit features
at least one driven grinding wheel (9, 10),
characterized in
that the grinding wheels (9, 10) of the grinding assemblies (3, 4) are arranged directly
next to one another such that their rotational axes (A, B) horizontally extend parallel
to one another at a certain distance from one another.
2. The grinding device according to claim 1, characterized in that each mounting (5, 6) is supported such that it can be pivoted about an axis (C, D)
that extends parallel to and is spaced apart from the rotational axis (A, B) of the
grinding wheel (9, 10) by a distance (a, b).
3. The grinding device according to claim 2, characterized in that means (13) are provided for adjusting the distance (a, b) between the pivoting axis
(C, D) of the mounting (5, 6) and the rotational axis (A, B) of the grinding wheel
(9, 10).
4. The grinding device according to claim 3, characterized in that the means (13) for adjusting the distance (a, b) comprise a cam.
5. The grinding device according to claim 1, characterized in that each mounting (5, 6) comprises a linear guide, by means of which the grinding wheel
(9, 10) can be displaced perpendicular to the rotational axis (A, B) of the grinding
wheel (8, 10).
6. The grinding device according to one of claims 1 to 5, characterized in that each grinding assembly (3, 4) features a loading mechanism (14) for generating a
defined pressure (F) of the grinding wheel (9, 10) on the metallic product (2), wherein
the loading mechanism (14) comprises, in particular, a cylinder-piston grinding pressure
system.
7. The grinding device according to one of claims 1 to 6, characterized in that the grinding assemblies (3, 4) can be jointly pivoted about an axis (E) that extends
perpendicular to the rotational axes (A, B) of the grinding wheels (9, 10) and vertically,
wherein the pivoting axis (E) preferably lies in the region of the grinding wheels
(9, 10), particularly between the grinding wheels (9, 10) of the two grinding assemblies
(3, 4).
8. The grinding device according to one of claims 1 to 7, characterized in that the grinding wheels (9, 10) of the grinding assemblies (3, 4) have a different grain
size and/or structure.
9. The grinding device according to one of claims 1 to 8, characterized in that the grinding wheel (9, 10) is directly driven by the driving motor (11, 12) without
an intermediate gearing or other elements.
1. Dispositif de rectification (1) pour la rectification d'un produit métallique, en
particulier d'une brame coulée en continu, d'une billette ou d'un bloc, qui présente
au moins deux sous-ensembles de rectification (3, 4) avec un support (5, 6) pour une
unité de rectification (7, 8), une unité de rectification présentant au moins une
meule de rectification commandée (9, 10),
caractérisé en ce que
les meules de rectification (9, 10) des sous-ensembles de rectification (3, 4) sont
disposées avec des axes de rotation (A, B) s'étendant mutuellement à l'horizontale
et parallèlement espacées.
2. Dispositif de rectification selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque support (5, 6) s'appuie en pivotement autour d'un axe (C, D) qui est parallèle
à l'axe de rotation (A, B) de la meule de rectification (9, 10) et est à une distance
(a, b) de celle-ci.
3. Dispositif de rectification selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu des moyens (13) qui permettent de régler la distance (a, b) entre l'axe
de pivotement (C, D) du support (5, 6) de l'axe de rotation (A, B) de la meule de
rectification (9, 10).
4. Dispositif de rectification selon la revendication 3, caractérisé en ce que les moyens (13) de réglage de la distance (a, b) comprennent un excentrique.
5. Dispositif de rectification selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque support (5, 6) comprend un guide linéaire qui permet de déplacer la meule
de rectification (9, 10) perpendiculairement à l'axe de rotation (A, B) de la meule
de rectification (8, 10).
6. Dispositif de rectification selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chaque sous-ensemble de rectification (3, 4) présente un dispositif de sollicitation
(14) pour appliquer une force de compression définie (F) de la meule de rectification
(9, 10) sur le produit métallique (2), le dispositif de sollicitation (14) comprenant
notamment un système de cylindre/piston à pression de rectification.
7. Dispositif de rectification selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les sous-ensembles de rectification (3, 4) peuvent pivoter ensemble autour d'un axe
(E) qui est disposé perpendiculairement à l'axe de rotation (A, B) des meules de rectification
(9, 10) et verticalement, l'axe de pivotement (E) se situant de préférence au niveau
des meules de rectification (9, 10) des deux sous-ensembles de rectification (3, 4).
8. Dispositif de rectification selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les meules de rectification (9, 10) des sous-ensembles de rectification (3, 4) ont
une granulométrie et/ou structure différente.
9. Dispositif de rectification selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la meule de rectification (9, 10) est entraînée directement par le moteur d'entraînement
(11, 12) sans interposition d'un engrenage ou d'autres éléments.
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