| (19) |
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(11) |
EP 2 596 540 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2014 Patentblatt 2014/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.07.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/062208 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/010539 (26.01.2012 Gazette 2012/04) |
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| (54) |
BATTERIE MIT QUADERFÖRMIGEN ZELLEN WELCHE EINE BIPOLARE ELEKTRODE ENTHALTEN
BATTERY COMPRISING CUBOID CELLS WHICH CONTAIN A BIPOLAR ELECTRODE
BATTERIE À ÉLÉMENTS PARALLÉLÉPIPÉDIQUES CONTENANT UNE ÉLECTRODE BIPOLAIRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
20.07.2010 DE 102010031543
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.05.2013 Patentblatt 2013/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Evonik Litarion GmbH |
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01917 Kamenz (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PILGRAM, Peter
85055 Ingolstadt (DE)
- HAHN, Henrik
01099 Dresden (DE)
- BARENSCHEE, Ernst Robert
61130 Nidderau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Tostmann, Holger Carl |
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Wallinger Ricker Schlotter Tostmann
Patent- und Rechtsanwälte
Zweibrückenstrasse 5-7 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 986 250 DE-A1-102008 010 824
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WO-A1-2007/082863 JP-A- 2007 299 680
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Batterie, mit einer Mehrzahl von in sich geschlossenen,
im Wesentlichen quaderförmigen Zellgehäusen, bei denen jeweils eine Seitenfläche zumindest
teilweise als negativer Pol und die gegenüberliegende Seitenfläche zumindest teilweise
als positiver Pol ausgebildet ist, wobei die Zellgehäuse Pol an Pol aneinander anliegend,
sich zwischen einem positven und einem negativen Kontakt erstrecken, und wobei die
Zellgehäuse jeweils von einem elektrisch nicht leitenden, mechanisch tragenden Rahmen
umgrenzt sind.
[0003] Eine galvanische Zelle im Sinne dieser Erfindung ist eine Vorrichtung zur Umwandlung
chemischer in elektrische Energie. Es handelt sich um einen mit ionenleitendem Elektrolyten
gefüllten Raum, in welchen eine Anode und eine Kathode angeordnet sind. Der Elektrolyt
ist im Raum gehalten, sodass Ionen den Raum nicht verlassen können. Die Anode und
die Kathode können mehrteilig ausgeführt sein. Um Kurzschlüsse zwischen Anode und
Kathode zu verhindern, kann ein ionisch leitender, elektrisch isolierender Separator
zwischen den Elektroden angeordnet sein.
[0004] Aktivmaterial im hier gebrauchten Sinne ist eine Stoff, welcher in der Lage ist,
Ionen ein- und auszulagern. Anoden-Aktivmaterial bildet die Anode, Kathoden-Aktivmaterial
die Kathode. Konter-Aktivmaterial von Anoden-Aktivmaterial ist Kathoden-Aktivmaterial;
Konter-Aktivmaterial von Kathoden-Aktivmaterial ist Anoden-Aktivmaterial.
[0005] Zumindest zwei elektrisch miteinander verschaltete galvanische Zellen bilden eine
Batterie.
[0006] Der hier verwendete Begriff Zellgehäuse bezeichnet eine mechanische Baugruppe, die
zumindest eine galvanische Zelle beherbergt.
[0007] WO 2009/103527 A1 beschreibt die Gestaltung einer für Fahrzeuganwendungen geeigneten Lithium-Ionen-Hochvolt-Sekundärbatterie.
Dabei beherbergt jedes Zellgehäuse genau eine galvanische Zelle; um die Kapazität
einer einzelnen Zelle zu steigern, sind eine Vielzahl von Elektodenfolien derselben
Polarität darin über Stromableiterfahnen elektisch miteinader verbunden. Die Spannung
zwischen den Polen der Zellgehäuse ergibt sich somit unmittelbar aus der Wahl der
Aktivmaterialien; bei der beispielsweise genannten Li-Ionen Ausführung sind 3.6 V
Zellspannung pro Zellgehäuse zu erwarten. Innerhalb der dargestellten Batterie sind
30 Zellgehäuse in Serie geschaltet, sodass die Batteriespannung rund 108 V beträgt.
[0008] EP 1 986 250 A offenbart ein Batteriemodul, bestehend aus einer Vielzahl von gestapelten bipolaren
Batterien, an deren oberen und unteren Fläche Stromabnehmer angebracht sind, und zwischen
denen eine elektronenleitende elastische Vorrichtung angebracht ist, die das Batteriemodul
vor Vibrationen schützt.
[0009] WO 2007/082863 offenbart eine Batterieanordnung wobei bipolare Batterien zwischen Endplatten gegeneinander
verspannt sind.
[0010] JP 2007/299680 A offenbart eine dipolare Sekundärbatterie bestehend aus einer Schichtstruktur, wobei
die äußerste Schicht aus einer letifähigen Schicht besteht, die ein Elastizitätsmodul
von 0.1 bis 120 GPa aufweist.
[0011] Die derartige Batterie ist gut für Einsatzzwecke geeignet, wo hohe Kapazitäten gefragt
sind (High-Engery-Anwendung). Prinzpbedinger Nachteil der zellinternen Verschaltung
über die Stromableiterfahren ist der verleichsweise große Innenwiderstand, welcher
die Ladungs- und Entladungsgeschwindigkeit herabsetzt. Darüber hinaus erhöht er den
Fertigungsaufwand.
[0012] In Hinblick auf diesen Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zu Grunde, eine Batterie der eingangs genannten Gattung anzugeben, welche einen geringeren
Innenwiderstand aufweist und deswegen für Anwendungen geeignet ist, die rasche Ladung
oder Entladung erfordern (High-Power-Anwendung).
[0013] Gelöst wird die Aufgabe durch mindestens ein aus Kupfer und Aluminium gebildetes,
ebenes, kupferseitig mit Anoden-Aktivmaterial, aluminiumseitig mit Kathoden-Aktivmaterial
beschichtetes Bimetall, welches innerhalb eines der Zellgehäuses so anzuordnen ist,
dass es sich parallel zu den Polen des Zellgehäuses erstreckt, ionisch dichtend am
Rahmen des Zellgehäuses angebunden ist und auf diese Weise das Zellgehäuse in zumindest
zwei seriell geschaltete galvanische Zellen teilt.
[0014] Gegenstand der Erfindung ist mithin eine Batterie, die in Anspruch 1 definiert ist,
mit einer Mehrzahl von in sich geschlossenen, im Wesentlichen quaderförmigen Zellgehäusen,
bei denen jeweils eine Seitenfläche zumindest teilweise als negativer Pol und die
gegenüberliegende Seitenfläche zumindest teilweise als positiver Pol ausgebildet ist,
wobei die Zellgehäuse Pol an Pol aneinander anliegend, sich zwischen einem positven
und einem negativen Kontakt erstrecken, und wobei die Zellgehäuse jeweils von einem
elektrisch nicht leitenden, mechanisch tragenden Rahmen umgrenzt sind, bei welcher
sich mindestens ein aus Kupfer und Aluminium gebildetes, ebenes, kupferseitig mit
Anoden-Aktivmaterial, aluminiumseitig mit Kathoden-Aktivmaterial beschichtetes Bimetall
innerhalb eines der Zellgehäuse parallel zu dessen Polen erstreckt, ionisch dichtend
am Rahmen des Zellgehäuses angebunden ist und dergestalt das Zellgehäuse in zumindest
zwei seriell geschaltete galvanische Zellen geteilt ist.
[0015] Eine Grundidee der vorliegenden Erfindung besteht darin, innerhalb der Baugruppe
Zellgehäuse nicht lediglich eine galvanische Zelle vorzusehen, sondern mindestens
zwei in Serie geschaltete galvanische Zellen. Die elektrische Verschaltung erfolgt
erfindungsgemäß über das Bimetall, das zugleich als Stromsammler für eine Anode und
für eine Kathode dient. Da das Bimetall erfindungsgemäß ionisch dichtend an dem Rahmen
angebunden wird - das bedeutet, Elektrolyt beiderseits des Bimetalls steht nicht untereinander
in Kontakt - ist kein Ionenaustausch über das Bimetall hinaus gestattet. Lediglich
Elektronen wandern durch das Bimetall hindurch und schaffen somit den für die Serienschaltung
erforderlichen elektrischen Schluss.
[0016] Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass der Strom zwischen den in Serie
geschalteten Elektroden über die gesamte Fläche des Bimetalls fließen kann, wodurch
der Innenwiderstand sinkt. Dadurch wird die Ladung- und Entladungsgeschwindigkeit
gesteigert, es ist auch weniger Abwärme aus der Batterie abzuführen. Auch entfallen
Stromableiterfahnen innerhalb des Zellgehäuses, was die Fertigung des Zellgehäuses
vereinfacht und vergünstigt.
[0017] Die Kapazität eines einzelnen, erfindungsgemäßen Zellgehäuses ist bei gleichem Volumen
freilich geringer als bei dem im Stand der Technik beschriebenen Zellgehäuses; bei
einer High-Power-Anwendung kommt es aber darauf nicht an. Hier ist eher vorteilhaft,
dass die Spannung zwischen den Polen eines einzelnen Zellgehäuses bei identischen
Aktivmaterialien mindestens doppelt so groß ist wie beim Stand der Technik.
[0018] Insgesamt gesehen, überträgt die Erfindung die konstruktiven Vorteile der bekannten
High-Energy-Batterie auf eine High-Power-Batterie.
[0019] Vorteilhafterweise wird der negative Pol des Zellgehäuses von einem flächigen, innenseitig
mit Anoden-Aktivmaterial beschichteten Kupferkörper gebildet; der positive Pol des
Zellgehäuses sollte entsprechend von einem flächigen, innenseitig mit Kathoden-Aktivmaterial
beschichteten Aluminiumkörper gebildet sein. Auf diese Weise gerät das Zellgehäuse
besonders kompakt und sein Innenwiderstand wird weiter reduziert.
[0020] Sofern die Pole auf ihrer Innenseite mit Aktivmaterial beschichtet sind, bietet es
sich an, dass innerhalb des Zellgehäuses auf dem Bimetall aufgeschichtetes Aktivmaterial
mit auf einem Pol aufgeschichtetem Konter-Aktivmaterial eine galvanische Zelle bildet.
Auf diese Weise fällt das Zellgehäuse besonders kompakt aus.
[0021] Es ist auch möglich, zwei oder mehr Bimetalle innerhalb des Rahmens zu platzieren
und auf diese Weise das Zellgehäuse in drei oder mehr galvanische Zellen zu teilen.
Hierzu wird ein zweites aus Kupfer und Aluminium gebildetes, ebenes, kupferseitig
mit Anoden-Aktivmaterial, aluminiumseitig mit Kathoden-Aktivmaterial beschichtetes
Bimetall, welches sich innerhalb des Zellgehäuses parallel zum ersten Bimetall erstreckt,
ionisch dichtend am Rahmen des Zellgehäuses angebunden und dergestalt das Zellgehäuse
in zumindest drei seriell geschaltete galvanische Zellen geteilt, wobei auf dem ersten
Bimetall aufgeschichtetes Aktivmaterial mit auf dem zweiten Bimetall aufgeschichtetem
Konter-Aktivmaterial eine galvanische Zelle bildet.
[0022] Eine besondere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Zellgehäuse mittels
mindestens eines die Rahmen der Zellgehäuse umgreifenden Spannmittels zu einem Stapel
verspannt werden. Die Spannkräfte werden dann unmittelbar zwischen dem Spannmittel
und den Rahmen der Zellgehäuse übertragen. Auf diese Weise entsteht eine mechanisch
sehr stabile Batterie mit guter Kontaktierung zwischen den Polen der Zellgehäuse.
[0023] Vorzugsweise wird die Zellchemie der Batterie auf Lithium-Ionen-Basis ausgeführt.
Hierzu können die üblichen Aktivmaterialien verwendet werden. Dies sind für das Anoden-Aktivmaterial
Graphite; amorphe Kohlenstoffe; Lithium-Speichermetalle und Li-Legierungen, einschließlich
nanokristallines oder amorphes Silizium sowie Silizium-Kohlenstoff-Komposite, Zinn,
Aluminium, und Antimon; und Li
4Ti
5O
12 oder deren Mischungen.
[0024] Eine besonders elegante Ausführungsform der Erfindung, welche in Anspruch 10 definiert
ist, kann durch die Vewendung eines Liithium-Titanat-haltigen Anodenmaterials (so
gennanntes LTO) erreicht werden: Bei der Verwendung von Li-Titanat (Li
4Ti
5O
12) als Anodennaterial kann nämlich auf das Bimetall verzichtet und stattdessen ein
"Monometall" aus Aluminium, also eine reine Alufolie, verwendet werden. Das Titanat
kann aufgrund seines hohen Potentials als Anodenmaterial auch auf Alufolie beschichtet
werden. Das Aluminium-Monometall eignet sich dann als Trägermaterial sowohl für Anode
und Kathode und kann damit auch als Trennschicht eingsetzt werden. Dank LTO-Anode
vereinfacht das Aluminium-Monometall die Zelle noch einmal, ein Materialübergang entfällt,
der Innenwiderstand wird potentiell noch einmal geringer und die Zelle wird preisgünstiger.
Im Übrigen wird die Batterie genauso aufgebaut wie mit dem Bimetall.
[0025] Gegenstand der Erfindung ist mithin auch eine Batterie, mit einer Mehrzahl von in
sich geschlossenen, im Wesentlichen quaderförmigen Zellgehäusen, bei denen jeweils
eine Seitenfläche zumindest teilweise als negativer Pol und die gegenüberliegende
Seitenfläche zumindest teilweise als positiver Pol ausgebildet ist, wobei die Zellgehäuse
Pol an Pol aneinander anliegend, sich zwischen einem positven Kontakt und einem negativen
Kontakt erstrecken, wobei die Zellgehäuse jeweils von einem elektrisch nicht leitenden,
mechanisch tragenden Rahmen umgrenzt sind, und bei welcher mindestens ein aus Aluminium
gebildetes, ebenes, einerseits mit einem Lithium-Titanat-haltigen Anoden-Aktivmaterial,
andererseits mit einem Kathoden-Aktivmaterial beschichtetes Monometall, sich innerhalb
eines der Zellgehäuse parallel zu dessen Polen erstreckt, ionisch dichtend am Rahmen
des Zellgehäuses angebunden ist, und dergestalt das Zellgehäuse in zumindest zwei
seriell geschaltete galvanische Zellen geteilt ist.
[0026] Die Wahl des Kathodenmaterials für die Monometall- und die Bimetall-Zelle ist frei,
bei der Monometall-Zelle ist lediglich das Anodemmaterial auf Li-Titanat festgelegt.
Für das Kathoden-Aktivmaterial kann entsprechend in beiden Ausführungsformen verwendet
werden:
Lithiummetalloxide vom Typ LiMxO2, einschließlich LiCoO2; LiNiO2; LiNi1-xCoxO2; LiNi0,85Co0,1Al0,05O2; Li1+x(NiyCo1-2yMny)1-xO2, 0≤x≤0,17, 0≤y≤0,5; dotierte oder undotierte LiMn2O4 Spinelle; und dotierte oder undotierte Lithiummetallphosphate LiMPO4, einschließlich LiFePO4, LiMnPO4, LiCoPO4, LiVPO4; sowie Konversionsmaterialien wie Eisen(III)fluorid (FeF3) oder deren Mischungen.
[0027] Die genannten Aktivmaterialen werden in ansich bekannter Weise mit etwaigen Leitfähigkeitszusätzen
und einem Haftvermittler versetzt auf die Polkörper bzw. auf das Bimetall aufgetragen.
[0028] Bevorzugt wird das Bimetall in ansich bekannter Weise aus einer Aluminiumfolie und
einer Kupferfolie hergestellt, indem die beiden Folien kaltverschweißt werden. Hierzu
werden die Folien zunächst an der späteren Grenzfläche mit einer hohen Oberflächengüte
versehen (poliert) und dann ohne besondere Hitzeeinwirkung, jedoch unter hohem Druck
aufeinander gepresst. Durch die dichte Annäherung der Folien und der geringen Rauheit
werden adhäsive Oberflächenkräfte an der Grenzfläche wirksam, welche die Folien zusammen
halten. Das Herstellen von Cu/Al-Bimetall-Folie ist für sich Stand der Technik.
[0029] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Zellgehäuse einer erfindungsgemäßen Batterie.
[0030] Die Erfindung soll nun anhand eines Ausführungsbeispiels unter Zuhilfenahme der Zeichnugen
näher erläutert werden. Hierfür zeigen schematisch:
- Fig. 0:
- Legende;
- Fig. 1:
- Zellgehäuse im Querschnitt, zwei galvanische Zellen enthaltend;
- Fig. 2:
- Zellgehäuse im Querschnitt, drei galvanische Zellen enthaltend;
- Fig. 3:
- Zellgehäuse in Daufsicht;
- Fig. 4:
- Batterie, Seitenanicht;
- Fig. 5:
- Batterie, Draufsicht.
[0031] Figur 1 zeigt ein Zellgehäuse 1 einer erfindungsgemäßen Batterie 0 in seiner einfachsten
Form. Das Zellgehäuse 1 ist um Wesentlichen quaderförmig und flach; wie insbesondere
aus der Zusammenschau des Querschnitts in Figur 1 und der Draufsicht in Figur 3 hervorgeht.
In den Querschnitten ist das Zellgehäuse 1 übertrieben dick dargestellt; in der Praxis
kann das Zellgehäues 1 flacher ausgeführt sein.
[0032] Tragenes Teil des Zellgehäuses 1 ist ein Rahmen 2 aus nicht leitendem Kunststoff.
Stirnseitig ist der Rahmen 2 einerseits von einem Kupferkörper 3 und andererseits
von einem Aluminiumkörper 4 verschlossen. Bei den beiden Metallkörpern 3, 4 handelt
es sich um ebene Folien, welche gegenüberliegende Seitenflächen des quaderförmigen
Zellgehäuses 1 bilden. Der Kupferkörper 3 dient als negativer Pol (-) des Zellgehäuses;
der Aluminiumkörper 4 als poitiver Pol (+).
[0033] Der Kupferkörper 3 ist auf seiner Innenseite mit Anoden-Aktivmaterial 5 beschichtet;
der Aluminiumkörper 4 demgegenüber mit Kathoden-Aktivmaterial 6 beschichtet. Die Metallkörper
3, 4 dienen somit auch als Stromsammler der beiden Elektroden. Ein Kurzschluss zwischen
den Metallkörpern 3, 4 wird über den Rahmen 1 verhindert, welcher insoweit auch als
Isolator dient.
[0034] Bei den beiden Aktivmaterialien 5, 6 handelt es sich um an sich bekannte Mischungen
für Lithium-Ionen-Sekundärzellen; nämlich Graphite; amorphe Kohlenstoffe; Lithium-Speichermetalle
und -legierungen, einschließlich nanokristallines oder amorphes Silizium sowie Silizium-Kohlenstoff-Komposite,
Zinn, Aluminium, und Antimon; und Li
4Ti
5O
12 oder deren Mischungen für die Anode bzw. Lithiummetalloxide vom Typ LiM
xO
2, einschließlich LiCoO
2; LiNiO
2; LiNi
1-xCo
xO
2; LiNi
0,85Co
0,1Al
0,0O
2; Li
1+x(Ni
yCo
1-2
yMn
y)
1-xO
2, 0≤x≤0,17, 0≤y≤0,5; dotierte oder undotierte LiMn
2O
4 Spinelle; und dotierte oder undotierte Lithiummetallphosphate LiMP0
4, einschließlich LiFePO
4, LiMnPO
4, LiCoPO
4, LiVPO
4; sowie Konversionsmaterialien wie Eisen(III)fluorid (FeF
3) oder deren Mischungen für die Kathode.
[0035] Die Aktivmaterialien 5, 6 auf den beiden Metallkörpern 3, 4 bilden zusammen keine
galvanische Zelle, sondern mit jeweiligen Konter-Aktivmaterialen 6, 5 auf einem etwa
mittig in das Zellgehäuse 1 eingezogenen Bimetall 7.
[0036] Das Bimetall 7 ist aus einer Kupferfolie 7.1 und einer Aluminiumfolie 7.2 zusammengesetzt.
Hierzu wurden die beiden Folien 7.1, 7.2 an ihren zugewandten Seiten mit einer hohen
Oberflächengüte (sehr geringe Rauheit durch Polieren oder dergleichen) versehen unter
hohem Druck anneinander gepresst, sodass eine Kaltverschweißung auftritt und die Folien
7.1, 7.2 praktisch unlösbar zu einem Bimetall 7 fügt.
[0037] Das ebene Bimetall 7 erstreckt sich parallel zu den beiden Polen (+), (-) etwa mittig
durch das Zellgehäuse 1 und teil dieses in zwei galvanische Zellen. Das Bimetall fungiert
für beide galvanische Zellen jeweils als eine Elektrode, nämlich für die dem negativen
Pol (-) zugewandten Zelle als Kathode und für die dem positiven Pol (+) zugewandten
Zelle als Anode. Hierzu ist die dem negativen Pol (-) zugewandte Aluminium-Folie 7.2
des Bimetalls 7 mit Kathoden-Aktivmaterial 8 beschichtet; die dem positiven Pol (+)
zugewandte Kupfer-Folie 7.1 des Bimetalls 7 ist entsprechend mit Anoden-Aktivmaterial
9 beschichtet.
[0038] Beiderseits des Bimetalls 7 ist das Zellgehäuse 1 mit Elektrolyt 10 gefüllt. Als
Elektrolyt kann in ansich bekannter Weise z. B. eine Lösung von LiPF
6, LiBF
4, LiClO
4, LiAsF
6, LiCF
3SO
3, LiClO
4, Lithiumbisoxalatoborat (Libob) und/oder Lithium-Bis(trifluorormethylsulfonyl)amid
(BTA, LiN(SO
2CF
3)
2) in Ethylencarbonat (EC), Dimethylcarbonat (DC), Propylencarbonat (PC), Methylpropylcarbonat
(PMC), Butylencarbonat (BC), Diethylcarbonat (DEC), γ-Butyrolacton (γ-BL), SOCl
2 und/oder SO
2 eingesetzt werden. Die Elektrolytlösungen weisen üblicherweise von 0,1 bis 5 mol/l
und besonders bevorzugt von 0,5 bis 2 mol/l an Leitsalz auf.
[0039] Elektrolyt 10 füllt jeweils den Raum zwischen dem Bimetall 7 und den Metallkörpern
3,4, in welchen jeweils eine Anode und eine Kathode vom Metallkörper bzw. dem Bimetall
angeordnet ist, sodass beiderseits des Bimetalls 7 jeweils eine galvanische Zelle
gebildet wird. Die Elektroden sind jeweils von einem ionendurchlässigen, aber elektrisch
isolierenden Separator 11 von einander getrennt, um einen Kurzschluss zwischen den
Elektroden zu vermeiden. Das Bimetall 7 ist an dem Rahmen 2 angebracht und im Kontaktbereich
mit einer Dichtung 12 ionisch abgedichtet, sodass keine Ionenbrücke über das Bimetall
entsteht. Die beiden galvanischen Zellen aus Anode 5 / Kathode 8 und Anode 9 und Kathode
6 sind damit ionisch voneinander getrennt, es besteht aber über das Bimetall ein elektrischer
Schluss, sodass zwischen den beiden Polen (+), (-) des Zellgehäuses 1 zwei galvanische
Zellen in Reihe geschaltet sind.
[0040] Erfindungsgemäß ist es auch möglich, das Zellgehäuse mit Hilfe von zwei Bimetallen
in drei galvanische Zellen aufzuteilen. Die entsprechende Schichtung mit einem zweiten
Bimetall 7* ist in Figur 2 dargestellt. Selbstverständich kann auch durch die Verwendung
von mehr als zwei Bimetallen die Zellzahl pro Zellgehäuse weiter gesteigert werden.
[0041] Die Figuren 4 und 5 zeigen, wie aus eine Mehrzahl von Zellgehäusen 1 zu einer Batterie
0 zusammengefasst werden kann. Hierzu werden die Zellgehäuse 1 (im gezeichneten Beispiel
sechs an der Zahl) mit den gegennamigen Polen - jeweils (+) auf (-) - aneinander anliegend,
zwischen zwei einem negativen Kontakt 13 und einem positven Kontakt 14 gestapelt und
mit Hilfe von Spannmitteln 15 verspannt. Auf diese Weise entsteht eine Serienschaltung
der einzelnen Zellgehäuse. Wenn die Zellchemie auf 3.6 V Lithium-Ionen-Technologie
beruht und jedes Zellgehäuse 1 entsprechend Figur 1 zwei galvanische Zellen enthält,
beträgt die Batteriespannung zwischen Kontakten 13, 14 insgesamt 43.2 V. Um die Kapazität
zu steigern, können zwei derartige Batterien 0 bei gleich bleibender Spannung parallel
geschaltet werden.
[0042] Die auf die Batterie 0 wirkenden äußeren und inneren Kräfte werden von den Spannmitteln
15 und den Rahmen 2 der einzelnen Zellgehäusen 1 aufgenommen. Die mechanisch empfindlichen
Elektroden und der Separator werden so von schädlicher Krafteinwirkung frei gehalten.
[0043] Die Batterie und die Zellgehäuse wurden lediglich schematisch dargestellt. Des Weiteren
kann die Batterie mit an sich bekannten Funktionseinheiten wie Kühlaggregat und/oder
Batteriemanagementsystem versehen werden.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 0
- Batterie
- 1
- Zellgehäuse
- 2
- Rahmen
- 3
- Kupferkörper
- 4
- Aluminiumkörper
- 5
- Anoden-Aktivmaterial auf Cu-Körper
- 6
- Kathoden-Aktivmaterial auf Al-Körper
- 7
- Bimetall
- 71
- Cu-Folie des Bimetalls
- 72
- AI-Folie des Bimetalls
- 7*
- zweites Bimetall
- 8
- Kathoden-Aktivmaterial auf Bimetall
- 9
- Anoden-Aktivmaterial auf Bimetall
- 10
- Elektrolyt
- 11
- Separator
- 12
- Dichtung
- 13
- negativer Kontakt
- 14
- positiver Kontakt
- 15
- Spannmittel
- (-)
- negativer Pol
- (+)
- postiver Pol
1. Batterie (0), mit einer Mehrzahl von in sich geschlossenen, im Wesentlichen quaderförmigen
Zellgehäusen (1), bei denen jeweils eine Seitenfläche zumindest teilweise als negativer
Pol (-) und die gegenüberliegende Seitenfläche zumindest teilweise als positiver Pol
(+) ausgebildet ist, wobei die Zellgehäuse (1) Pol (-) an Pol (+) aneinander anliegend,
sich zwischen einem positiven Kontakt (14) und einem negativen Kontakt (13) erstrecken,
und wobei die Zellgehäuse (1) jeweils von einem elektrisch nicht leitenden, mechanisch
tragenden Rahmen (2) umgrenzt sind,
gekennzeichnet durch
mindestens ein aus Kupfer und Aluminium gebildetes, ebenes, kupferseitig mit Anoden-Aktivmaterial
(9), aluminiumseitig mit Kathoden-Aktivmaterial (8) beschichtetes Bimetall (7), welches
sich innerhalb eines der Zellgehäuse (1) parallel zu dessen Polen (+), (-) erstreckt,
wobei das Bimetall (7) an dem Rahmen (2) angebracht und im Kontaktbereich mit einer
Dichtung (12) ionisch dichtend abgedichtet ist ))und dergestalt das Zellgehäuse (1)
in zumindest zwei seriell geschaltete galvanische Zellen geteilt ist.
2. Batterie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der negative Pol (-) des Zellgehäuses (1) von einem flächigen, innenseitig mit Anoden-Aktivmaterial
(5) beschichteten Kupferkörper (3) gebildet ist.
3. Batterie nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der positive Pol (+) des Zellgehäuses (1) von einem flächigen, innenseitig mit Kathoden-Aktivmaterial
(6) beschichteten Aluminiumkörper (4) gebildet ist.
4. Batterie nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass innerhalb des Zellgehäuses (1) auf dem Bimetall (7) aufgeschichtetes Aktivmaterial
(8), (9) mit auf einem Pol (+), (-) aufgeschichtetem Konter-Aktivmaterial (5), (6)
eine galvanische Zelle bildet.
5. Batterie nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein zweites aus Kupfer und Aluminium gebildetes, ebenes, kupferseitig mit
Anoden-Aktivmaterial (5), aluminiumseitig mit Kathoden-Aktivmaterial (6) beschichtetes
Bimetall (7*), welches sich innerhalb des Zellgehäuses (1) parallel zum ersten Bimetall
(7) erstreckt, ionisch dichtend am Rahmen (2) des Zellgehäuses (1) angebunden ist
und dergestalt das Zellgehäuse (1) in zumindest drei seriell geschaltete galvanische
Zellen geteilt ist, wobei auf dem ersten Bimetall (7) aufgeschichtetes Aktivmaterial
mit auf dem zweiten Bimetall (7*) aufgeschichtetem Konter-Aktivmaterial eine galvanische
Zelle bildet.
6. Batterie nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zellgehäuse (1) mittels mindestens eines die Rahmen (2) umgreifenden Spannmittels
(15) zu einem Stapel verspannt sind.
7. Batterie nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anoden-Aktivmaterial (5), (9) ausgewählt ist aus der Gruppe umfassend Graphit;
amorphe Kohlenstoffe; Lithium-Speichermetalle und -legierungen, einschließlich nanokristallines
oder amorphes Silizium sowie Silizium-Kohlenstoff-Komposite, Zinn, Aluminium, und
Antimon; und Li4Ti5O12 oder deren Mischungen.
8. Batterie nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kathoden-Aktivmaterial (6), (8) ausgewählt ist aus der Gruppe umfassend Lithiummetalloxide
vom Typ LiMxO2, einschließlich LiCoO2; LiNiO2; LiNi1-xCoxO2; LiNi0,85Co0,1Al0,05O2; Li1+x(NiyCo1-2yMny)1-xO2, 0 ≤ x ≤ 0,17, 0 ≤ y ≤ 0,5; dotierte oder undotierte LiMn2O4 Spinelle; und dotierte oder undotierte Lithiummetallphosphate LiMPO4, einschließlich LiFePO4, LiMnPO4, LiCoPO4, LiVPO4; sowie Konversionsmaterialien wie Eisen(III)fluorid (FeF3) oder deren Mischungen.
9. Batterie nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei dem Bimetall (7) um eine mit einer Aluminiumfolie (72) kaltverschweißten
Kupferfolie (71) handelt.
10. Batterie (0), mit einer Mehrzahl von in sich geschlossenen, im Wesentlichen quaderförmigen
Zellgehäusen (1), bei denen jeweils eine Seitenfläche zumindest teilweise als negativer
Pol (-) und die gegenüberliegende Seitenfläche zumindest teilweise als positiver Pol
(+) ausgebildet ist, wobei die Zellgehäuse (1) Pol (-) an Pol (+) aneinander anliegend,
sich zwischen einem positiven Kontakt (14) und einem negativen Kontakt (13) erstrecken,
und wobei die Zellgehäuse (1) jeweils von einem elektrisch nicht leitenden, mechanisch
tragenden Rahmen (2) umgrenzt sind,
gekennzeichnet durch
mindestens ein aus Aluminium gebildetes, ebenes, einerseits mit einem Lithium-Titanat
(Li4Ti5O12)-haltigen Anoden-Aktivmaterial (9), andererseits mit Kathoden-Aktivmaterial (8) beschichtetes
Monometall, welches sich innerhalb eines der Zellgehäuse (1) parallel zu dessen Polen
(+), (-) erstreckt, ))wobei das Monometall an dem Rahmen (2) angebracht und im Kontaktbereich
mit einer Dichtung (12) ionisch abgedichtet ist und dergestalt das Zellgehäuse (1)
in zumindest zwei seriell geschaltete galvanische Zellen geteilt ist.
1. Battery (0), with a plurality of self-contained, essentially parallelepiped-shaped
cell casings (1), in each of which a side surface is realized, at least partially,
as a negative terminal (-), and wherein the opposite side face is realized, at least
partially, as a positive terminal (+), wherein the cell housings (1) are arranged
between a positive contact (14) and a negative contact (13), and terminal (-) is adjacent
to terminal (+), and wherein the boundary of the cell housing (1) ,in each case, is
defined by an electrically non-conductive, mechanically load-bearing frame (2), which
is
characterized by
at least one bimetal (7), which is flat and which is formed of copper and aluminum,
and which is coated with anode active material (9) on the copper side and with cathode
active material (8) on the aluminum side, and which extends within the cell housing
(1) parallel to the terminals (+) and (-), wherein the bimetal (7) is attached to
the frame (2) and is sealed in respect to ions, in the contact region, with a seal
(12), such that the cell housing (1) is divided into at least two galvanic cells that
are connected in series.
2. The battery of claim 1,
characterized in that
the negative terminal (-) of the cell housing (1) is formed by a copper body (3),
the inside of which is coated, on the surface, with anode active material (5).
3. The battery of claim 1 or 2,
characterized in that
the positive terminal (+) of the cell housing (1) is formed by an aluminum body (4),
the inside of which is coated, on the surface, with cathode active material (6)
4. The battery of claim 2 or 3,
characterized in that,
the active material (8), (9) as coated onto the bimetal (7), within the cell casing
(1), forms a galvanic cell, together with the counterpart active material (5), (6)
as coated onto a terminal (+), (-).
5. The battery according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
at least one second bimetal (7*), which is flat and which is made of copper and aluminum,
and which is coated with anode active material (5) on the copper side and with cathode
active material (6) on the aluminum side, and which extends within the cell housing
(1), parallel to said first bimetal (7), and which is sealed vis-à-vis ions and attached
onto the frame (2) of the cell housing (1), and wherein the cell casing (1) is divided
into at least three galvanic cells that are connected in series, wherein the active
material as coated upon the first bimetal (7) forms a galvanic cell together with
the counterpart active material as coated onto the second bimetal (7*).
6. The battery according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the cell housings (1) are clamped together in a stack by means of at least one clamping
device (15) surrounding the frames (2).
7. The battery according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the anode active material (5), (9) is selected from the group consisting of graphite;
amorphous carbon; lithium-storage metals and alloys, including nano-crystalline or
amorphous silicon, as well as silicon-carbon-composites, tin, aluminum, and antimony;
and Li4Ti5O12 or mixtures thereof.
8. The battery according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the cathode active material (6), (8) is selected from the group consisting of lithium
metal oxides of the type LiMxO2, including LiCoO2; LiNiO2; LiNi1-xCoxO2; LiNi0,85Co0,1Al0,05O2; Li1+x(NiyCo1-2yMny)1-xO2, 0 ≤ x ≤ 0,17, 0 ≤ y ≤ 5 0,5; doped or undoped LiMn2O4 spinels; and doped and undoped lithium metal phosphates LiMPO4, including LiFePO4, LiMnPO4, LiCoPO4, LiVPO4; and conversion materials such as iron(III)fluoride (FeF3), or mixtures thereof.
9. The battery according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the bimetal (7) is a copper foil (71) that is cold-welded to an aluminum foil (72).
10. Battery (0), with a plurality of self-contained, essentially parallelepiped-shaped
cell casings (1), in each of which a side surface is realized, at least partially,
as a negative terminal (-) and wherein the opposite side face is realized, at least
partially, as a positive terminal (+), wherein the cell housings (1) are arranged
between a positive contact (14) and a negative contact (13), and terminal (-) is adjacent
to terminal (+), and wherein the boundary of the cell housing (1) ,in each case, is
defined by an electrically non-conductive, mechanically load-bearing frame (2), which
is
characterized by
at least one mono metal, which is flat and which is formed at least of aluminum, and
which is coated, on one side, with an anode active material (9), containing a lithium
titanate (Li4Ti5O12, and which is coated with a cathode active material (8) on the other side, and which
extends within the cell housing (1), parallel to the terminals (+) and (-), wherein
the mono metal is attached to the frame (2), and is sealed in respect to ions, in
the contact region, with a seal (12), such that the cell housing (1) is divided into
at least two galvanic cells that are connected in series.
1. Batterie (0), avec une pluralité de boîtiers de cellules (1) de forme essentiellement
parallélépipédique, autonomes, dans chacun desquels une surface latérale est réalisée,
au moins partiellement, en tant que borne négative (-), et dans lesquels la face latérale
opposée est réalisée, au moins partiellement, en tant que borne positive (+), dans
laquelle les boîtiers de cellules (1) sont agencés entre un contact positif (14) et
un contact négatif (13), et une borne (-) est adjacente à une borne (+), et dans laquelle
la frontière du boîtier de cellules (1), dans chaque cas, est définie par un cadre
(2) portant mécaniquement la charge, électriquement non conducteur, qui est
caractérisée par
au moins un bilame (7), qui est plat et qui est constitué de cuivre et d'aluminium,
et qui est revêtu d'un matériau actif d'anode (9) du côté cuivre et d'un matériau
actif de cathode (8) du côté aluminium, et qui s'étend dans le boîtier de cellules
(1) parallèlement aux bornes (+) et (-), dans laquelle le bilame (7) est attaché au
cadre (2) et est scellé par rapport aux ions, dans la région de contact, par un joint
(12), de sorte que le boîtier de cellules (1) soit divisé en au moins deux cellules
galvaniques qui sont connectées en série.
2. Batterie selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la borne négative (-) du boîtier de cellules (1) est formée par un corps en cuivre
(3), dont l'intérieur est revêtu, sur la surface, du matériau actif d'anode (5).
3. Batterie selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la borne positive (+) du boîtier de cellules (1) est formée par un corps en aluminium
(4), dont l'intérieur est revêtu, sur la surface, du matériau actif de cathode (6).
4. Batterie selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que,
le matériau actif (8), (9) tel que déposé sur le bilame (7), dans le boîtier de cellules
(1), forme une cellule galvanique avec le matériau actif (5), (6) équivalent tel que
déposé sur une borne (+), (-).
5. Batterie selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée par
au moins un deuxième bilame (7*), qui est plat et qui est réalisé en cuivre et en
aluminium, et qui est revêtu du matériau actif d'anode (5) du côté cuivre et du matériau
actif de cathode (6) du côté aluminium, et qui s'étend dans le boîtier de cellules
(1), parallèle au dit premier bilame (7), et qui est scellé vis-à-vis des ions et
attaché sur le cadre (2) du boîtier de cellules (1), et dans laquelle le boîtier de
cellules (1) est divisé en au moins trois cellules galvaniques qui sont connectées
en série, dans laquelle le matériau actif tel que déposé sur le premier bilame (7)
forme une cellule galvanique avec le matériau actif équivalent tel que déposé sur
le deuxième bilame (7*).
6. Batterie selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les boîtiers de cellules (1) sont serrés les uns avec les autres en une pile au moyen
d'au moins un dispositif de serrage (15) entourant les cadres (2).
7. Batterie selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le matériau actif d'anode (5), (9) est sélectionné dans le groupe consistant en le
graphite ; le carbone amorphe ; des métaux et des alliages de stockage à base de lithium,
comprenant le silicium nanocristallin ou amorphe, ainsi que des composites silicium-carbone,
l'étain, l'aluminium, et l'antimoine ; et le Li4Ti5O12 ou des mélanges de ceux-ci.
8. Batterie selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le matériau actif de cathode (6), (8) est sélectionné dans le groupe consistant en
des oxydes métalliques de lithium du type LiMxO2, comprenant le LiCoO2 ; le LiNiO2; le LiNi1-xCoxO2 ; le LiNi0,85Co0,1Al0,05O2 ; le Li1+x(NiyCo1-2yMny)1-xO2, 0 ≤ x ≤ 0,17,0 ≤ y ≤ 0,5 ; des spinelles de LiMn2O4 dopés ou non dopés ; et des phosphates métalliques de lithium dopés et non dopés
LiMPO4, comprenant le LiFePO4, le LiMnPO4, le LiCoPO4, le LiVPO4 ; et des matériaux de conversion tels que le fluorure (III) de fer (FeF3), ou des mélanges de ceux-ci.
9. Batterie selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le bilame (7) est une feuille de cuivre (71) qui est soudée à froid à une feuille
d'aluminium (72).
10. Batterie (0), avec une pluralité de boîtiers de cellules (1) de forme essentiellement
parallélépipédique, autonomes, dans chacun desquels une surface latérale est réalisée,
au moins partiellement, en tant que borne négative (-) et dans lesquels la face latérale
opposée est réalisée, au moins partiellement, en tant que borne positive (+), dans
laquelle les boîtiers de cellules (1) sont agencés entre un contact positif (14) et
un contact négatif (13), et une borne (-) est adjacente à une borne (+), et dans laquelle
la frontière du boîtier de cellules (1), dans chaque cas, est définie par un cadre
(2) portant mécaniquement la charge, électriquement non conducteur, qui est
caractérisée par
au moins un mono métal, qui est plat et qui est formé au moins à partir d'aluminium,
et qui est revêtu, d'un côté, d'un matériau actif d'anode (9), contenant du titanate
de lithium (Li4Ti5O12), et qui est revêtu d'un matériau actif de cathode (8) de l'autre côté, et qui s'étend
dans le boîtier de cellules (1), parallèle aux bornes (+) et (-), dans laquelle le
mono métal est attaché au cadre (2), et est scellé par rapport aux ions, dans la région
de contact, par un joint (12), de sorte que le boîtier de cellules (1) soit divisé
en au moins deux cellules galvaniques qui sont connectées en série.
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