[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einem eine Beladeöffnung aufweisenden, von einer Tür verschließbaren Spülbehälter.
Geschirrspülmaschinen werden vielfach mit einer Beleuchtung ausgestattet, welche bei
geöffneter Tür beispielsweise den Innenraum des Spülbehälters ausleuchtet, um die
Bedienung, beispielsweise das Be- oder Entladen des Aufnahmekorbs, oder das Erkennen
bestimmter Funktionsteile, wie etwa einen Handgriff am Aufnahmekorb, durch verbesserte
Lichtverhältnisse zu erleichtern, oder das optische Erscheinungsbild der Geschirrspülmaschine
bei geöffneter Tür zu verbessern.
[0002] Z.B. aus der
DE 10 2010 015 849 B3 ist eine Geschirrspülmaschine bekannt, die einen mit einer Beleuchtungseinrichtung
bestückten Aufnahmekorb aufweist.
[0003] Bei einer aus
US 5,836,669 bekannten Geschirrspülmaschine ist außerhalb des Spülbehälters an einer von außen
nicht einsehbaren Stelle eine Lichtquelle angeordnet, deren Licht mit Hilfe eines
Lichtleiters in einen im Spülraum angeordneten weiteren Lichtleiter übertragen wird,
aus welchem das Licht wieder austritt.
[0004] Beim wasserführenden Haushaltgerät der
WO 2006/042819 A1 wird der Behandlungsraum und das zu waschende Gut mit einer Lichtquelle so beleuchtet,
dass ein Benutzer nicht von der Lichtquelle geblendet wird und auch bei schlechten
Lichtverhältnissen im Behandlungsraum das Reinigungsergebnis beurteilen kann. Dazu
ist die Lichtquelle außerhalb des Behandlungsraums angeordnet. Z.B. kann die Lichtquelle
an eine in der Tür angeordneten Steuer- und/oder Regelungselektronik angeschlossen
sein. Insbesondere können die von der Lichtquelle ausgesendeten Lichtstrahlen ggf.
durch mindestens ein optisches Übertragungsmittel wie z.B. einen Reflektor und/oder
eine Zerstreuungslinse abgelenkt werden.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine
vorzuschlagen, bei der eine Beleuchtung und/oder eine optische Gestaltung auf eine
alternative Art und Weise erreicht ist/sind.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer Geschirrspülmaschine der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, dass im Innenraum der Geschirrspülmaschine wenigstens ein infolge einer Beleuchtung
durch mindestens eine Lichtquelle, insbesondere zumindest bei geöffneter Tür, Licht
abstrahlendes Passivleuchtmittel vorgesehen ist.
[0007] Unter einem Passivleuchtmittel ist dabei ein Leuchtmittel zu verstehen, das nicht
aus eigener Kraft leuchtet, wie etwa eine LED, sondern welches das Licht der mit ihm
zusammenwirkenden Lichtquelle spektral verändert oder auch unverändert wieder abstrahlt.
Zum Passivleuchtleuchtmittel zählt insbesondere auch Reflektormaterial, das auf ihn
auftreffende Lichtstrahlen in eine Vorzugsrichtung, insbesondere in Richtung der Lichtquelle,
zurückreflektiert.
[0008] Diese Effekte können bereits durch eine Raumbeleuchtung oder durch Tageslicht, also
eine externe Beleuchtung, hervorgerufen werden, sobald die Tür der Geschirrspülmaschine
geöffnet wird. Somit kann bei entsprechender Anordnung eines oder mehrerer zusätzlicher
Passivleuchtmittel im Innenraum der Geschirrspülmaschine die Sichtbarkeit von ein
oder mehreren Funktionsbauteilen wie z.B. Aufnahmekörben für Spülgut oder Besteck,
und/oder von Bauteilen für die Bedienung relevanter Teile wie z.B. Griffe an den Aufnahmekörben
und/oder von Elementen von Zugabeeinrichtungen für Reinigungsmittel, Klarspülmittel,
Salz, und/oder sonstigen Zusatzstoffen, welche beispielsweise auf der Innenwandung
der Tür oder am Boden des Spülbehälters vorgesehen sind, in einfacher Weise verbessert
werden.
[0009] Im Rahmen der Erfindung zählt dabei zum Innenraum der Geschirrspülmaschine vorzugsweise
derjenige Raumbereich, der von den Wandungen des Spülbehälters und der Tür in deren
Schließendstellung betrachtet begrenzt bzw. eingeschlossen wird, einschließlich der
diesem Raumbereich zugewandten Wandungen des Spülbehälters und der Tür. Dem Innenraum
der Geschirrspülmaschine sind insbesondere auch noch solche Zonen zuzurechnen, die
bei verschlossener Tür bei gebrauchsüblicher Aufstellung der Geschirrspülmaschine
für einen Benutzer normalerweise unsichtbar sind und erst beim teilweisen und/oder
vollständigen Öffnen der Tür sichtbar werden. Solche, dem Innenraum der Geschirrspülmaschine
zugeordnete Zonen können z.B. der oberseitige Außenrand bzw. die Oberkante und/oder
die beiden seitlichen Außenränder bzw. Seitenwangen der Tür und/oder eine zwischen
der Innenwandung (Innentür) und der Außenwandung (Außentür) der Tür vorgesehene Randzone
der Tür in der Lageebene der Innentür sein, die in der Schließendposition der Tür
außerhalb des Nassbereichs des Spülbehälters vor und/oder seitlich einer an diesem
angebrachten Türdichtung liegt und mit dieser in Kontakt kommt. Korrespondierend hierzu
kann eine dem Innenraum der Geschirrspülmaschine zugeordnete Zone eine sich in Tiefenrichtung
erstreckende, innenwandseitige Randzone zwischen der Vorderkante des Spülbehälters
und einer an ihm z.B. innenseitig angebrachten Türdichtung sein, die in einer vorgegebenen
Distanz von der Vorderkante des Spülbehälters weg in die Tiefe versetzt an den Seitenwänden,
der Deckenwand, und ggf. der Bodenwand des Spülbehälters angebracht ist.
[0010] Zweckmäßig kann es insbesondere sein, wenn ein Verstärkungs- oder Rahmenelement am
oberen, vorderen Rand, den beiden seitlichen, vorderen Rändern, und ggf. am unteren,
vorderen Rand des Spülbehälters frontseitig montiert ist und nach vorne absteht. Dieses
kann vorteilhafterweise ein Dichtbett für die Türdichtung bereitstellen. Dann ist
die dem Innenraum der Geschirrspülmaschine zugeordnete Zone durch den innenwandseitigen
Randzonenbereich des Verstärkungs- oder Rahmenelements zwischen dessen Vorderkante
und dem Dichtbett mit der Türdichtung gebildet.
Auf diese Weise umrahmen die Türdichtungsabschnitte eine frontale Beschickungsöffnung
des Spülbehälters, hinter der in Tiefenrichtung betrachtet der Sprüh- bzw. Nassbereich
des Innenraums des Spülbehälters liegt.
[0011] Zweckmäßigerweise sind die ein oder mehreren Passivleuchtmittel im Innenraum der
Geschirrspülmaschine innerhalb des Innenraums des Spülbehälters, insbesondere an ein
oder mehreren Innenwänden und/oder an ein oder mehreren im Innenraum des Spülbehälters
untergebrachten, bevorzugt beweglichen Komponenten, und/oder an der Tür, insbesondere
Innenwandung der Tür, vorgesehen. Dadurch können Flächen der Innenwände des Spülbehälters
und/oder Funktionsbauteile im Spülbehälter wie z.B. ein oder mehrere Komponenten von
Aufnahmekörben für Spülgut wie z.B. Geschirr oder Besteck teilweise oder ganz zum
Leuchten gebracht und somit für einen Benutzer der Geschirrspülmaschine bei geöffneter
Tür, insbesondere in deren etwa waagerechter Öffnungsendstellung, in einfacher Weise
verbessert sichtbar gemacht werden.
[0012] Zusätzlich oder unabhängig hiervon können ein oder mehrere Passivleuchtmittel auch
außerhalb des Spülbehälters im Innenraum der Geschirrspülmaschine vorgesehen sein.
Dies kann beispielsweise eine Randzone der Innenwandung der Tür außerhalb des Nassbereichs
des Spülbehälters zwischen dem mit der Türdichtung des Spülbehälters in der Schließendstellung
der Tür in Kontakt kommenden Aufsetzbereich und der Außenkante der Innenwandung der
Tür sein. Zusätzlich oder unabhängig hiervon kann eine Randzone des Spülbehälters
oder eines an diesem frontseitig angebrachten Rahmenelements, die in der etwa vertikalen
Schließendstellung der Tür von dieser verdeckt wird und ringsum die Türdichtung außerhalb
des Nassbereichs des Spülbehälters verläuft, mit ein oder mehreren Passivleuchtelementen
bestückt sein. Dadurch kann die Randzone um die Beschickungsöffnung des Spülbehälters
teilweise oder durchgehend illuminiert werden.
[0013] Die ein oder mehreren Passivleuchtmittel im Innenraum der Geschirrspülmaschine ermöglichen
es insbesondere, auch Stellen im Innenraum der Geschirrspülmaschine zu illuminieren,
d.h. sichtbar zu machen, an denen eine aktive Lichtquelle nur schwer oder gar nicht
angebracht werden kann. Insbesondere können durch ein oder mehrere Passivleuchtmittel
bewegliche Funktionsbauteile im Spülbehälter wie z.B. drehbewegliche Sprüharme, heraus-
und hineinbewegliche Aufnahmekörbe, Bedienteile von Zugabeeinrichtungen, und/oder
sonstige Handhabungsbauteile in einfacher Weise verbessert sichtbar gemacht werden.
Es ist in vorteilhafter Weise nicht wie bei einer aktiven Lichtquelle wie z.B. LED
oder Glühlampe erforderlich, dass zu dieser von einer elektrischen Energieversorgungseinheit,
die beispielsweise im Basisträgerbauteil unterhalb des Spülbehälters untergebracht
ist, eine Stromleitung verlegt wird. Es kann vielmehr bereits das Umgebungslicht ausreichend
sein, das auf das jeweilige Passivleuchtmittel bei geöffneter Tür fällt, um dieses
zum Leuchten anzuregen und/oder fokussiert, d.h. mit einer Vorzugsrichtung zu reflektieren.
Auch können die Passivleuchtmittel im Nassbereich des Spülbehälters untergebracht
werden, ohne dass aufwendige elektrische Isolationsmaßnahmen und/oder Spritzwasserschutzmaßnahmen
wie bei einer elektrischen Lichtquelle erforderlich sind. Denn das jeweilige Passivleuchtmittel
ist in vorteilhafter Weise weitgehend unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Spritzwasser
ausgebildet.
[0014] Besonders zweckmäßig kann es sein, wenn als Bestandteil der Geschirrspülmaschine
zusätzlich wenigstens eine Lichtquelle vorgesehen ist, die insbesondere im Innenraum
der Geschirrspülmaschine, bevorzugt außerhalb und/oder innerhalb des Spülbehälters
und/oder an der Tür, insbesondere Innenwandung der Tür, angeordnet ist, und in deren
Lichtkegel das jeweilige Passivleuchtmittel direkt, oder ggf. auch indirekt, angeordnet
oder positionierbar ist. Die jeweilige Lichtquelle ist dabei derart angeordnet und
ausgerichtet, dass ein Zusammenspiel mit den ein oder mehreren Passivleuchtmitteln
im Innenraum der Geschirrspülmaschine bewirkt ist. Dadurch kann in zuverlässiger Weise
sichergestellt werden, dass das jeweilige Passivleuchtmittel auf direktem Weg, oder
ggf. auch auf indirektem Weg wie z.B. durch Reflexionen an den metallischen Spülbehälter-Innenwandungen
oder durch zusätzliche Ablenk- oder Umlenkmittel, in ausreichendem Maß von Lichtstrahlen
der Lichtquelle getroffen und zum Leuchten angeregt und/oder zur Reflexion von auftreffenden
Lichtstrahlen in eine Vorzugsrichtung gebracht wird. Durch die zusätzliche Lichtquelle
als Bestandteil der Geschirrspülmaschine sind/ist eine einwandfreie Leuchtanregung
und/oder Reflektorwirkung der ein oder mehreren Passivleuchtmittel weitgehend unabhängig
von der am jeweiligen Standort der Geschirrspülmaschine jeweilig vorliegenden Umgebungsbeleuchtung
ermöglicht. Insbesondere sorgt die Geschirrspülmaschinen- eigene Lichtquelle dafür,
dass ein oder mehrere Passivleuchtmittel mit einem hohen Freiheitsgrad an zum Leuchten
zu bringenden Stellen im Innenraum der Geschirrspülmaschine, bevorzugt an dort untergebrachten
Funktionsbauteilen, angebracht und dort jeweils zusätzlich zur Lichtquelle durch diese
zum Leuchten gebracht werden können. Selbst an Stellen mit nur geringem Platzangebot
oder an bei geöffneter Tür von außen nur schwer zugänglichen Stellen des Innenraums
der Geschirrspülmaschine, und/oder an beweglichen Komponenten wie z.B. Aufnahmekörben
können somit ein oder mehrere Passivleuchtmittel ohne Weiteres angebracht werden.
Im Zusammenspiel mit der Geschirrspülmaschinen- eigenen Leuchtquelle kann das jeweilige
Passivleuchtmittel dadurch zum Leuchten gebracht werden, dass dieses auf ihn direkt
oder indirekt auftreffende Lichtstrahlen, die von der Lichtquelle emittiert werden,
in gezielter Weise mit einer Vorzugsrichtung, wie z.B. frontal nach vorne, reflektiert
und/oder durch diese sein Material zum Abstrahlen bzw. zur Emission von Licht anregt
wird.
[0015] Besonders bevorzugt kann es sein, wenn wenigstens eine Lichtquelle im Innenraum der
Geschirrspülmaschine außerhalb des Nassbereichs des Spülbehälters an dessen vorderem
Rahmenelement, insbesondere am oberen Abschnitt des vorderen Rahmenelements, in Tiefenrichtung
der Geschirrspülmaschine betrachtet vor der Türdichtung der Tür vorgesehen ist, und
in ihrem Lichtkegel mindestens ein Passivleuchtmittel im Innenraum der Geschirrspülmaschine
angeordnet oder positionierbar ist. Dadurch sind aufwendige Schutzmaßnahmen zum Spritzwasserschutz
der Lichtquelle entbehrlich. Mit Hilfe einer zweckmäßigerweise am oberen Abschnitt
des Spülbehälters oder am oberen Abschnitt dessen Rahmenelements montierten Lichtquelle
kann unterhalb von ihr insbesondere der Bereich der Beschickungsöffnung des Spülbehälters
beleuchtet werden, so dass der Inhalt eines aus dem Innenraum des Spülbehälters herausbewegten
Aufnahmekorbs verbessert ausgeleuchtet werden kann.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsvariante ist im Innenraum der Geschirrspülmaschine
wenigstens eine Lichtquelle vorhanden, in deren Lichtkegel mindestens ein Passivleuchtmittel
angeordnet oder positionierbar ist. Bei dieser Ausgestaltung ist kein lichtleitendes
Kabel zwischen jeweiliger Lichtquelle und jeweiligem Passivleuchtmittel erforderlich,
was sowohl das Anwendungsspektrum als auch die Möglichkeiten zur optischen Gestaltung
insbesondere des Innenraumbereichs der Geschirrspülmaschine, dem auch die Innenseite
der Tür zuzurechnen ist, erweitert. So sind beispielsweise nicht alle für eine Beleuchtung
oder optische Hervorhebung denkbaren Stellen in einer Geschirrspülmaschine mit Hilfe
eines lichtleitenden Kabels erreichbar. Dies trifft insbesondere für bewegliche Bauteile,
wie z.B. für Aufnahmekörbe für Geschirr und /oder Besteck, Sprüharme, das Ein- und
Ausfahren erleichternde Rollen an einem Aufnahmekorb und/oder die schwenkbar gelagerte
Tür zu. Aber auch bei feststehenden Teilen ist die Verbindung mit einem lichtleitenden
Kabel meist nur mit erhöhtem konstruktiven und montagetechnischen Aufwand verbunden,
etwa um ein Lichtleitkabel so zu verlegen, dass es nicht sichtbar ist und von den
im Spülraum herrschenden Bedingungen während der Geschirrreinigung geschützt ist.
Dieser Aufwand ist durch die erfindungsgemäße Lösung nicht mehr erforderlich.
[0017] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Lichtquelle, insbesondere
wenn sie Bestandteil der Geschirrspülmaschine, bevorzugt deren Innenraums ist, eine
Doppelfunktion auf, indem sie beispielsweise zur Ausleuchtung eines Geschirrkorbs
dienen kann und außerdem an einer von ihr entfernten Stelle mittels des jeweilig von
ihr angestrahlten Passivleuchtmittels eine Leuchtwirkung hervorrufen kann. Das jeweilige
Passivleuchtmittel kann zweckmäßigerweise entweder ein separates, an einem Bauteil
der Geschirrspülmaschine fixiertes Teil oder ein Bestandteil des Bauteils sein, oder
dieses in Gänze bilden.
[0018] Für die Ausgestaltung oder die Wahl des jeweiligen Passivleuchtmittels steht eine
Vielzahl verschiedener Möglichkeiten zur Verfügung. So sind etwa Leuchtmittel verwendbar,
die reflektierend ausgebildet sind, wie z.B. aufgrund einer entsprechenden Oberflächenstruktur,
oder aufgrund einer Beschichtung, insbesondere mit einer reflektierend wirkenden Farbe,
ihre Leuchtwirkung entfalten. Vorzugsweise werden jedoch Passivleuchtmittel eingesetzt,
deren Leuchtwirkung auf dem Prinzip der Photolumineszenz beruht. Durch das von der
Lichtquelle emittierte Licht wird eine entsprechende Substanz, hier sei exemplarisch
das bekannte Fluorescin genannt, in einen angeregten Zustand versetzt, wobei sie im
Falle der Fluoreszenz praktisch ohne zeitliche Verzögerung und bei der Phosphoreszenz
mit zeitlicher Verzögerung, beispielsweise von einigen Minuten, unter Aussendung von
Fluoreszenzlicht wieder in den Grundzustand zurückkehrt. Der Vorteil der auf Photolumineszenz
beruhenden Passivleuchtmitteln gegenüber reflektierenden Passivleuchtmittel ist, dass
hinsichtlich der räumlichen Ausgestaltung des jeweiligen Passivelements ein größerer
Spielraum besteht, da beispielsweise die bei reflektierenden Elementen vorhandene
Abhängigkeit von Einfalls- und Ausfallwinkel des Lichts weitgehend unerheblich und
damit nicht zu beachten ist. Die photolumineszierende Substanz kann prinzipiell jeden
Aggregatszustand aufweisen, also fest, flüssig oder gasförmig sein. In den beiden
letztgenannten Fällen kann das Passivleuchtmittel einen die Substanz aufnehmenden
Behälter mit durchsichtiger Wand aufweisen. Das Passivleuchtmittel kann auch mit einer
photolumineszierenden Farbe oder einer sonstigen photolumineszierenden Materialschicht
beschichtet sein. Vorzugsweise finden jedoch Passivleuchtmittel Verwendung, die zumindest
teilweise aus einem lichtdurchlässigen, die photolumineszierende Substanz enthaltenden
Festkörper, insbesondere aus einem Glas oder Kunststoff, beispielsweise Acrylglas,
bestehen. Solche Festkörper lassen sich leicht in nahezu beliebigen Formen herstellen
und sind, was insbesondere für Kunststoff zutrifft, leicht verform- und bearbeitbar.
Neben den genannten Passivleuchtmitteln kommen weiterhin noch solche in Betracht,
die einen Lichtleiter umfassen oder aus einem solchen bestehen, der wenigstens eine
Lichteintrittsfläche aufweist. Die wenigstens eine Lichteintrittsfläche ist dabei
zweckmäßigerweise so angeordnet oder positionierbar, dass sie von der Lichtquelle
beleuchtet wird. Um eine Lichteinkopplung in den Lichtleiter sicherzustellen, kann
der Lichteintrittsfläche ggf. ein sammelndes optisches Element vorgesetzt sein, oder
die Lichteintrittsfläche ist selbst Teil eines solchen Elements, das beispielsweise
die Form eines Parabolspiegels aufweisen kann.
[0019] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass Lichtquelle und Passivleuchtmittel
relativ zueinander beweglich angeordnet sind. So kann zweckmäßigerweise ein Passivleuchtmittel
an einem Aufnahmekorb, d.h. beweglich, angeordnet und mindestens eine Lichtquelle
an einem, insbesondere ortsfesten, Bauteil und/oder der Tür der Geschirrspülmaschine
angeordnet sein. Die Tür kann dabei ebenfalls als ortsfestes Bauteil betrachtet werden,
und zwar dann, wenn sie geöffnet ist. Die Lichtquelle ist beispielsweise oberhalb
des Aufnahmekorbs, beispielsweise außerhalb des Nassraums des Spülbehälters an einer
sich oberhalb eines Aufnahmekorbs befindlichen Position, z.B. am oberen Rand des Spülbehälters,
insbesondere eines dort angebrachten, vorderen Rahmenelements vor dessen Dichtbett,
das eine Dichtung zum flüssigkeitsdichten Schließen der Tür in deren Schließendposition
aufweist, angeordnet und - zumindest auch - nach unten gerichtet, so dass zumindest
ein Teil ihres Lichtkegels das jeweilige Passivleuchtmittel am Aufnahmekorb in einer
Höhenposition unterhalb der Lichtquelle erfasst, d.h. trifft. Dabei sind ein oder
mehrere Lichtquellen an der Unterseite des oberen Abschnitts dieses Rahmen- oder Verstärkungselements
insbesondere derart vorgesehen, dass sie für einen Benutzer, der vor der Geschirrspülmaschine
an deren Aufstellort steht, im Wesentlichen unsichtbar sind und somit den Benutzer
im eingeschalteten Zustand nicht blenden. Beim Ein- und Ausfahren des jeweiligen Aufnahmekorbs
in Bezug auf die Tiefenerstreckung des Spülbehälters verändert das am Aufnahmekorb
angebrachte Passivleuchtmittel nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung seine Relativposition zur Lichtquelle. Damit in jeder Tiefenposition des
in Tiefenrichtung des Spülbehälters in unterschiedliche Tiefenpositionen verschiebbaren
Aufnahmekorbs zumindest ein Bereich des Passivleuchtmittels Licht aussendet, erstreckt
sich dieses zweckmäßigerweise in Bewegungsrichtung des Aufnahmekorbs bzw. in Tiefenrichtung
der Geschirrspülmaschine. Während des Ein- und Ausfahrens des Aufnahmekorbs leuchtet
somit das Passivleuchtmittel an unterschiedlichen Längsabschnitten. Anders gesagt
bewegt sich, vom Aufnahmekorb aus betrachtet, ein erleuchteter Bereich des Passivleuchtmittels
entlang dem Bewegungslaufweg des Aufnahmekorbs wie z.B. beim Herausfahren von vorn
nach hinten und beim Hineinfahren des Aufnahmekorbs in umgekehrter Richtung.
[0020] Das jeweilige Passivleuchtmittel kann insbesondere auch als Lichtleiter ausgestaltet
sein, d.h. es ist so ausgelegt, dass das eingekoppelte oder durch Photolumineszenz
entstandene Licht innerhalb des Passivleuchtmittels weitergeleitet wird, so dass auch
Bereiche, die nicht unmittelbar von dem Lichtkegel der Lichtquelle beaufschlagt bzw.
angestrahlt sind, zumindest in gewissem Ausmaß leuchten. Im Falle eines als Lichtleiter
ausgebildeten oder eines einen solchen enthaltenden Passivleuchtmittels wird eine
Lichteinkopplung während der Ein- und Ausfahrbewegung des Aufnahmekorbs dadurch gewährleistet,
dass es eine sich in Bewegungsrichtung erstreckende Lichteintrittsfläche oder mehrere
in der genannten Richtung beabstandete Lichteintrittsflächen aufweist, so dass an
unterschiedlichen Stellen bzw. unterschiedlichen Tiefenpositionen des in Tiefenrichtung
des Spülbehälters in unterschiedliche Tiefenpositionen verschiebbaren Aufnahmekorbs
eine Lichteinkoppelung in das Passivleuchtmittel erfolgen kann.
[0021] Im Sinne einer Doppelfunktion ist es zweckmäßig, wenn das Passivleuchtmittel gleichzeitig
ein Bauteil oder ein Funktionsteil der Geschirrspülmaschine oder zumindest ein - vorzugsweise
funktionswesentliches - Element eines solchen Teils ist. Insbesondere bei aus Kunststoff
bestehenden Teilen ist eine solche Ausgestaltung auf einfache Weise, z.B. mit 2-Komponenten
Spritzgusstechnik, realisierbar. Außerdem wird dadurch der Montageaufwand verringert,
dass sich die Fixierung eines separaten Passivleuchtelements an einem Bauteil der
Geschirrspülmaschine erübrigt. Besonders vorteilhaft ist eine Maßnahme der in Rede
stehenden Art bei Funktionselementen des Aufnahmekorbs, insbesondere bei einem dort
vorhandenen, zur Halterung von Spülgut dienenden Halteelement, beispielsweise einer
klappbaren Korbstachelreihe oder einer zur Aufnahme von Besteck dienende Einsteckleiste
eines Besteck-Aufnahmekorbs wie z.B. einer Besteckschublade.
[0022] Die Aufnahmekörbe für z.B. Geschirr und/oder Besteck bilden einen zentralen und funktionswesentlichen
Bereich der Geschirrspülmaschine, der seitens der Benutzer einer besonders kritischen
Betrachtung unterzogen wird. Beispielsweise ist das Einordnen von Besteck und/oder
Geschirr mit einem gewissen Geschick verbunden, so dass unterstützende Leuchtmarken
an ein oder mehreren Funktionsbauteilen der Aufnahmekörbe wie z.B. deren Halteelementen
bzw. Haltestrukturen zur Aufnahme und Halterung von Geschirr und/oder Besteck für
eine Verbesserung der Beleuchtungsverhältnisse von Vorteil sind. Als weiteres wesentliches
Funktionsbauteil ist ein im Spülbehälter vorhandener Sprüharm zu nennen. Wird ein
sich unterhalb des Sprüharms befindlicher Aufnahmekorb zu hoch beladen, streift der
Sprüharm am Spülgut an oder wird durch dieses an einer Rotation gehindert. Auch hier
ist es sinnvoll, wenn der Sprüharm zumindest teilweise von einem Passivleuchtmittel
gebildet oder mit einem Passivleuchtmittel versehen ist, um ihn und seine Höhenposition
leichter erkennbar zu machen.
[0023] Verallgemeinert ausgedrückt kann es zweckmäßig sein, wenn solche Funktionsbauteile
im Innenraum der Geschirrspülmaschine jeweils mit einem Passivleuchtmittel versehen
sind, die für den Benutzer eine Umbau- und/oder Bewegungsmöglichkeit bereitstellen.
So können beispielsweise die frontseitigen Hand- bzw. Bediengriffe an den Aufnahmekörben
jeweils mit einem Passivleuchtmittel versehen sein, um dem jeweiligen Benutzer zu
signalisieren, dass die Aufnahmekörbe aus dem Spülbehälter herausziehbar und hineinschiebbar
sind. Insbesondere können auf diese Weise auch Anbauteile, bevorzugt wenn diese aus
Kunststoff hergestellt sind, in den Aufnahmekörben, wie z.B. Lagerstellen für umlegbare
Klappstachelreihen oder in verschiedene Höhenpositionen und/oder Schrägstellungen
bewegbare Etageren, kenntlich gemacht. Auch sonstige bewegbare Komponenten im Innenraum
der Geschirrspülmaschine können mit Hilfe von Passivleuchtmitteln hinsichtlich ihrer
jeweiligen Funktion, insbesondere Bewegbarkeit und/oder Veränderbarkeit, durch Leuchten
visuell herausgestellt werden. So können z.B. die beweglichen Deckel oder Klappen
einer Reinigungsmittel- und/oder Klarspülerzugabe, die im Innenraum der Geschirrspülmaschine
wie z.B. auf der dem Behandlungsraum des Spülbehälters zugewandten Innenseite der
Tür angebracht ist, jeweils mit einem Passivleuchtmittel versehen sein. Zusätzlich
oder unabhängig hiervon kann zweckmäßigerweise das Bedienteil einer Salzzugabeeinrichtung,
die z.B. unterhalb des Bodens des Spülbehälters in einer Basisträgerbaugruppe der
Geschirrspülmaschine vorgesehen ist, mit einem Passivleuchtmittel kenntlich gemacht
sein.
[0024] Passivleuchtmittel können also nicht nur an einem Aufnahmekorb, sondern generell
an beliebigen Stellen des Innenraums der Geschirrspülmaschine, innerhalb und außerhalb
des Spülbehälters und/oder auch an oder in der Tür in beliebiger Form, etwa in Form
von streifenförmigen Folien oder Platten, beispielsweise an einer Wand, vorzugsweise
des Bodens, des Spülbehälters und/oder an einem dessen Beladeöffnung umrandenden Bereich,
angeordnet werden.
[0025] Die Position einer mit einem Passivleuchtmittel zusammenwirkenden Lichtquelle ist
grundsätzlich beliebig, sofern ihr Lichtkegel das Passivleuchtmittel trifft. Die jeweilige
Lichtquelle ist vorzugsweise Bestandteil der Geschirrspülmaschine, die insbesondere
außerhalb und/oder innerhalb des Spülbehälters, und/oder an der Tür, bevorzugt Innenwandung
der Tür angeordnet ist, und in deren Lichtkegel das jeweilige Passivleuchtmittel angeordnet
oder positionierbar ist. Dadurch ist sichergestellt, dass das jeweilige Passivleuchtmittel
durch eine Geschirrspülmaschinen-eigene Lichtquelle, d.h. weitgehend unabhängig vom
Umgebungslicht am jeweiligen Aufstellort der Geschirrspülmaschine, zum Leuchten gebracht
werden kann.
[0026] Vorzugsweise ist die jeweilige Lichtquelle jedoch außerhalb des Spülbehälters, d.h.
außerhalb des von dem Sprühsystem mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagten, von der
mit der Tür zusammenwirkenden Türdichtung von der Umgebung getrennten Nassbereichs
des Spülbehälters angeordnet. Beispielsweise kann die Lichtquelle am oberen Rand,
insbesondere oberhalb des oberen Rands des Spülbehälters angeordnet sein. Vorzugsweise
kann wenigstens eine Lichtquelle im Innenraum der Geschirrspülmaschine außerhalb des
Nassbereichs des Spülbehälters an dessen vorderem Rahmenelement, insbesondere am oberem
Abschnitt dieses vorderen Rahmenelements (bei Frontansicht) vor einer für die Tür
vorgesehenen Dichtung angeordnet sein, die in einem Dichtbett des Rahmenelements gehalten
ist.
[0027] Zusätzlich oder unabhängig hiervon kann mindestens eine Lichtquelle innerhalb des
Spülbehälters an einer Wand des Spülbehälters, beispielsweise an einer Seiten- oder
Rückwand, fixiert sein. Zusätzlich oder unabhängig hiervon kann mindestens eine Lichtquelle
ggf. auch auf der (in der Schließendstellung der Tür dem Innenraum des Spülbehälters
zugewandten) Innenseite der Tür angeordnet sein.
[0028] Sonstige vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
[0029] Die vorstehend erläuterten und/oder in den Unteransprüchen wiedergegebenen vorteilhaften
Aus- und Weiterbildungen der Erfindung können dabei - außer z.B. in den Fällen eindeutiger
Abhängigkeiten oder unvereinbarer Alternativen - einzeln oder aber auch in beliebiger
Kombination miteinander zur Anwendung kommen.
[0030] Die Erfindung und ihre vorteilhaften Aus- und Weiterbildungen sowie deren Vorteile
werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
[0031] Es zeigen jeweils in schematischer Darstellung oder Prinzipskizze:
- Fig. 1
- eine Frontansicht eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels einer Haushaltsgeschirrspülmaschine
mit geöffneter Tür und mit Passivleuchtmitteln, die an diversen Stellen des Innenraums
der Geschirrspülmaschine nach dem erfindungsgemäßen Konstruktionsprinzip angeordnet
sind,
- Fig. 2
- ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer Haushaltsgeschirrspülmaschine
in einer Fig. 1 entsprechenden Darstellung mit gegenüber Fig. 1 alternativ gestalteten
und angeordneten Passivleuchtmitteln,
- Fig. 3
- einen Geschirrkorb mit Passivleuchtmitteln,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht, welche das Zusammenwirken eines zusammen mit einem Aufnahmekorb
in Tiefenrichtung verschiebbaren Leuchtmittels mit einer im Frontbereich der Geschirrspülmaschine
oberhalb des Passivleuchtmittels angeordneten Lichtquelle verdeutlicht, und
- Fig. 5
- eine Fig. 4 entsprechende Darstellung, bei welcher ein in Tiefenrichtung bewegliches
Leuchtmittel mit einer an der Rückwand der Geschirrspülmaschine angeordneten Lichtquelle
zusammenwirkt.
[0032] In den Figuren sind nur diejenigen Bestandteile einer Geschirrspülmaschine mit Bezugszeichen
versehen und erläutert, welche für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
Es versteht sich von selbst, dass die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine weitere
Teile und Baugruppen umfassen kann. Ansonsten sind Elemente mit gleicher Funktion
und Wirkungsweise in den Figuren 1 bis 5 jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0033] Fig. 1 und 2 zeigen jeweils eine Haushaltsgeschirrspülmaschine 1, welche einen eine
frontseitige Beladeöffnung 2 aufweisenden Spülbehälter 3 umfasst. Der Spülbehälter
3 kann im Bereich seiner Wandungen teilweise oder ganz ggf. durch ein äußeres Gehäuse
und/oder sonstige Anbauteile umgeben sein. In der Figur 1 ist ein Außengehäuse KO
zusätzlich strichpunktiert angedeutet. Im Spülbehälter ist weiterhin eine Sprüheinrichtung
beispielsweise in Form eines oder mehrerer Sprüharme 4 (Fig. 4) angeordnet. Die Beladeöffnung
2 ist von einer an der Geschirrspülmaschine frontseitig angelenkten Tür 5 verschließbar.
Der Spülbehälter 3 weist dazu gegenüber seinem vorderen Rand in Tiefenrichtung ins
Innere des Spülbehälters versetzt eine streifen- oder linienförmige Dichtung DB in
einem Dichtbett an seinen beiden Seitenwänden 10, seiner Deckenwand 14, und ggf. Bodenwand
11 auf. Die von der Dichtung DB aufgespannte, gedachte Lagebene legt somit die Beladeöffnung
2 des Spülbehälters 3 fest, die durch die Innenwandung 51 der Tür in deren etwa vertikaler
Schließendstellung verschlossen wird. Der Bereich zwischen der für den flüssigkeitsdichten
Verschluss der Tür vorgesehenen Dichtung DB und dem vorderen Rand des Spülbehälters
3 (in Tiefenrichtung betrachtet) liegt außerhalb des Nassbereichs des Spülbehälters
und steht zur günstigen Unterbringung von ein oder mehreren Lichtquellen wie z.B.
LEDs und/oder Passivleuchtmitteln vorteilhaft zur Verfügung.
[0034] Günstig kann es dabei sein, wenn wenigstens eine Lichtquelle in der Schließendstellung
der Tür im Innenraum der Geschirrspülmaschine untergebracht ist und dabei außerhalb
des Nassbereichs des Spülbehälters angeordnet oder positionierbar ist. So kann es
beispielsweise vorteilhaft sein, wenn in Tiefenrichtung der Geschirrspülmaschine betrachtet
ein oder mehrere Lichtquellen an einem vorderem Rahmenelement wie z.B. RE des Spülbehälters
vor einem am Rahmenelement vorgesehenen Dichtbett mit zugehöriger Dichtung wie z.B.
DB und damit außerhalb des Nassbereichs des Innenraums des Spülbehälters derart angeordnet
oder positionierbar sind, dass im Lichtkegel der jeweiligen Lichtquelle das jeweilige
Passivleuchtmittel im Innenraum der Geschirrspülmaschine zum Ausstrahlen von Licht
angeregt bzw. stimuliert wird und/oder auftreffende Lichtstrahlen in eine Vorzugsrichtung
nach vorne reflektiert werden. Das jeweilige Passivleuchtmittel kann z.B. am jeweiligen
Aufnahmekorb 7 und/oder auf der Innenwandung 51 der Tür 5 vorgesehen sein, die in
deren etwa waagerechten Öffnungsendstellung nach oben zeigt und in deren etwa vertikaler
Schließendstellung dem Inneren des Spülbehälters zugewandt ist. Bei dieser Anordnung
der ein oder mehreren Lichtquellen wie z.B. LEDs im weitgehend trocken bleibenden
Bereich vor dem Dichtbett DB mit der Türdichtung des Spülbehälters sind die Lichtquellen
zudem weitgehend elektrisch sicher im Inneren der Geschirrspülmaschine untergebracht.
[0035] Vorteilhaft kann es vor allem sein, wenn ein oder mehrere Lichtquellen 9aam oberen
Abschnitt des Rahmenelements RE des Spülbehälters 3 angebracht sind und ihr jeweiliger
Lichtkegel im Wesentlichen von oben nach unten gerichtet ist. Auf diese Weise kann
z.B. ein Passivleuchtmittel 6a, das an der Frontseite wie z.B. an einem frontseitigen
Handgriff und/oder im Inneren des jeweiligen Aufnahmekorbs 7 wie z.B. eines Oberkorbs
oder Unterkorbs vorgesehen ist, der in einer Ebene unterhalb der Lichtquelle(n) 9a,
d.h. in einer gegenüber der oder den Lichtquellen 9a niedrigeren Höhenposition angeordnet
ist, und aus dem Spülbehälter 3 teilweise oder ganz herausbewegbar ist, für einen
Benutzer zum Illuminieren bzw. Leuchten gebracht werden. Insbesondere kann auch ein
Passivleuchtmittel 6b, 6c auf der Innenwandungsfläche 51 der Tür 5, die in der etwa
vertikalen Schließendstellung der Tür 5 dem Innenraum 31 des Spülbehälters 3 zugewandt
ist, in der etwa waagerechten Öffnungsendposition der Tür 5 von oben durch die ein
oder mehreren Lichtquellen 9a am oberen Abschnitt des Rahmenelements RE beleuchtet
und zum Aufleuchten angeregt werden und/oder zur gezielten Lichtreflexion herangezogen
werden. So kann z.B. die Parkposition für einen Unterkorb 7 auf der Innenwandungsfläche
51 der Tür 5 für einen Nutzer kenntlich gemacht werden und dieser dazu animiert werden,
den Unterkorb 7 zum Beladen oder Entladen auf die Innenwandungsfläche 51 der Tür 5
in deren etwa waagerechten Öffnungsendposition herauszufahren. Insbesondere wenn die
ein oder mehreren Lichtquellen 9a unterseitig am oberen Abschnitt des frontal abstehenden
Rahmenelements RE des Spülbehälters 3 angebracht sind, kann für einen Benutzer, der
vor der Geschirrspülmaschine steht, eine weitgehend blendarme oder blendfreie Beleuchtung
des Bereichs unterhalb der ein oder mehreren Lichtquellen 9a sichergestellt werden.
[0036] Zur visuellen Hervorhebung von Bauteilen oder Bereichen der Geschirrspülmaschine
1 sind verallgemeinert betrachtet also Passivleuchtmittel vorgesehen, die, wie weiter
unten noch dargelegt wird, an unterschiedlichsten Stellen, etwa an einer Innenwand
wie z.B. Seitenwand 10 und/oder Bodenwand 11 des Spülbehälters 2, der Tür 5, und/oder
mindestens einem in Tiefenrichtung, vorzugsweise horizontal aus- und einfahrbaren
Aufnahmekorb 7, insbesondere Geschirrkorb und/oder einer ein- und ausziehbaren Besteckschublade
oder dergleichen, etc. angeordnet sein können. Die Passivleuchtmittel sind jeweils
so positioniert, dass sie vom Lichtkegel wie z.B. 8 mindestens einer Lichtquelle wie
z.B. 9a bzw. von dem von der Lichtquelle ausgesandten Licht beaufschlagt werden. Die
jeweilige Lichtquelle kann vorzugsweise innerhalb des Spülbehälters 2 angeordnet sein,
wobei dessen Seitenwände 10, dessen Rückwand 13 und/oder dessen Deckenwand 14 in Frage
kommen. Zur Beleuchtung eines Passivleuchtmittels kann aber auch das Licht einer außerhalb
der Geschirrspülmaschine angeordnet Lichtquelle, etwa das Licht einer Küchenlampe
oder Tageslicht dienen. Die folgende Beschreibung nimmt in erster Linie auf die Ausführungsvariante
mit innerhalb der Geschirrspülmaschine angeordneter Lichtquelle Bezug, wobei aber
Ausführungen zur Ausgestaltung und Anordnung von Passivleuchtmitteln mutatis mutandis
auch auf die Ausführungsvariante mit externer Lichtquelle zutreffen.
[0037] Als Passivleuchtmittel kommen neben reflektierenden Elementen bzw. Elementen die
reflektierend beschichtet sind, Passivleuchtmittel zum Einsatz, die eine photolumineszierende
Substanz enthalten. Dabei ist es denkbar, dass eine solche Substanz auf einem Flächenbereich
des Spülbehälters 2, der Tür 5 und/oder eines Bauteils wie einem Aufnahmekorb 7 aufgebracht
ist. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass das Passivleuchtmittel zumindest
teilweise aus einem lichtdurchlässigen Festkörper wie Glas, Kunststoff oder einem
Verbund aus den genannten Werkstoffen gebildet ist. Derartige Passivleuchtmittel bzw.
vor allen Dingen derartige Kunststoffe sind bekannt, so dass sich nähere Erläuterungen
hierzu erübrigen.
[0038] Die ein oder mehreren Passivleuchtmittel können nicht nur als separates Teil an einem
Bauteil beispielsweise einem Sprüharm 4 oder einem Aufnahmekorb 7 angebracht sein,
sondern einen Teil des Bauteils oder das Bauteil in Gänze bilden. So können beispielsweise
an dem in Fig. 4 exemplarisch gezeigten Sprüharm 4 in Form von Streifen ausgebildete
Folien oder Platten als Passivleuchtmittel 6j angebracht sein. Denkbar ist aber auch,
dass der gesamte Sprüharm 4 oder zumindest ein Teil davon aus einem Passivleuchtmittel,
beispielsweise einem photolumineszierenden Kunststoff gebildet ist.
[0039] Als Passivleuchtmittel wie z.B. 6e in Figur 4 kommen weiterhin Lichtleiter in Frage,
also etwa aus Kunststoff bestehende Elemente, die so ausgelegt sind, dass über eine
Lichteintrittsfläche 16 eintretendes Licht der Lichtquelle wie z.B. 9a (siehe Figur
4) durch Totalreflexion innerhalb des Passivleuchtmittels weitergeleitet wird, so
dass es an einer von der Lichteintrittsfläche 16 entfernten Lichtaustrittsfläche 17
oder auch an sonstigen, sich beispielsweise in der Fortpflanzungsrichtung des Lichts
erstreckenden Flächen wieder austritt. Schließlich können auch noch sogenannte LISA-Kunststoffe
- lichtsammelnde Kunststoffe - eingesetzt werden. Diese Kunststoffe enthalten einen
fluoreszierenden Farbstoff, wobei sie aber so dimensioniert sind, dass das Fluoreszenzlicht
durch Totalreflexion weitergeleitet, zusätzlich aber ein gewisser Teil des Fluoreszenzlicht
an allen Flächen des Passivleuchtmittels wie z.B. 6e austritt, die sich längs der
Ausbreitungsrichtung des Lichts erstrecken.
[0040] In Fig. 1 sind beispielhaft einige mögliche Anordnungsmöglichkeiten und Ausgestaltungen
von fluoreszierenden Kunststoffen gezeigt. Die Geschirrspülmaschine 1 umfasst hier
einen oberen und einen unteren Geschirrkorb 7. In beiden Fällen ist deren Frontbereich
jeweils mit einem an ihrem oberen Rand positionierten, in Form eines sich im Wesentlichen
in Breitenrichtung des Spülbehälters erstreckenden Bandes ausgestalteten Passivleuchtmittels
6a versehen. Das passiv leuchtfähige Band am jeweiligen Geschirrkorb verläuft vorzugsweise
im Wesentlichen parallel zu einer sich in Höhen- und Breitenrichtung des Spülbehälters
erstreckenden Ebene. Es kann als eine Frontblende oder Frontleiste für den jeweiligen
Geschirrkorb fungieren. Insbesondere kann ein Teilabschnitt, insbesondere der Mittenbereich
des Frontalabschnitts des Bandes als Griff, bevorzugt Griffmulde ausgebildet sein.
Die Anregung der in den Passivleuchtmitteln 6a enthaltenen Lumineszenzfarbstoffe erfolgt
über zwei außerhalb des Spülbehälters 2, oberhalb des oberen Aufnahmekorbs 7 am Korpus
der Geschirrspülmaschine 1, beispielsweise an der Unterseite einer oberen Abdeckplatte
18 oder eines am oberen Rand des Spülbehälters 3 angebrachten Abschnitts eines Rahmenelements
RE angeordnete Lichtquellen 9a. Natürlich kann auch nur eine einzige Lichtquelle 9a
an der genannten Position vorhanden sein. Die Lichtquellen 9a können auch zur Beleuchtung
des Innenraums des Spülbehälters 2 dienen. Sie sind allgemein so ausgestaltet, dass
sie einen nach unten und schräg nach innen (in den Innenraum 31 des Spülbehälters
3) gerichteten Lichtkegel 8 ausbilden (angedeutet durch die Pfeile 19 in Fig. 4).
Auf diese Weise ist gewährleistet, dass bei eingefahrenem Aufnahmekorb 7, so wie in
Fig. 1 dargestellt ist, beide frontseitigen Passivleuchtmittel 6a der Aufnahmekörbe
7 mit Licht beaufschlagt und zum Leuchten angeregt werden. Um dies zu gewährleisten,
können Lichtquellen wie z.B. 9b, 9d zusätzlich oder unabhängig von den oberseitigen
Lichtquellen 9a ggf. auch an anderen Stellen positioniert werden, beispielsweise an
einer Stelle, von der aus die Aufnahmekörbe 7 von der Seite her beleuchtbar sind.
Die Lichtquelle 9b kann dabei innerhalb oder außerhalb des Spülbehälters 2 und an
einer von dessen Seitenwänden 10 oder an einer seitlichen Position des Geschirrspülmaschinenkorpus
angeordnet sein. Die Lichtquelle 9b, gegebenenfalls auch die oberhalb des oberen Aufnahmekorbs
7 positionierten Lichtquellen 9a, können so ausgerichtet sein, dass sie auch Bereiche
der Tür, beispielsweise seitliche Bereiche 20 mit Licht beaufschlagen, so dass dort
angeordnete, beispielsweise ebenfalls streifenförmig ausgebildete Passivleuchtmittel
6b, 6c zum Leuchten angeregt werden. Die Passivleuchtmittel 6c sind bei geschlossener
Tür 5 innerhalb des Spülbehälters 2 bzw. im Nassbereich der Geschirrspülmaschine 1
angeordnet, d.h. in dem Bereich, der bei geschlossener Tür von einem im Spülbehälter
3 vorhandenen Sprühsystem, beispielsweise dem oben erwähnten Sprüharm 4, beaufschlagt
ist. Die Passivleuchtmittel 6b dagegen sind außerhalb des Nassbereiches angeordnet,
d.h. sie befinden sich bei geschlossener Tür rechts bzw. links außerhalb eines an
der Innenseite der Tür 5 vorhandenen Dichtbereiches 23, an welchem bei geschlossener
Tür die Türdichtung DB, die in der Figur 1 nur schematisch angedeutet ist, anliegt.
Insbesondere kann ein einziges streifenförmiges Passivleuchtmittel wie z.B. nur 6b
oder nur 6c pro Seitenbereich der Tür zum Leuchten ausreichend sein. Wenn die Tür
in ihrer Öffnungsendstellung eine im Wesentlichen waagerechte Lage einnimmt, erstrecken
sich die seitlichen Passivleuchtmittel wie z.B. 6b, 6c auf der Innenwandung der Tür
im Wesentlichen entlang deren gesamten Erstreckung in Tiefenrichtung des Spülbehälters.
Dies entspricht in der vertikalen Schließendstellung der Tür etwa deren Höhenerstreckung.
[0041] Ggf. können zusätzlich oder unabhängig hiervon auch an den Seitenwänden 10 und/oder
am Boden 11 des Spülbehälters 3 Passivleuchtmittel 61 und/oder 6m, die z. B. in Streifenform
in Tiefenrichtung des Spülbehälters 3 verlaufen, vorgesehen sein. Diese Passivleuchtmittel
61, 6m können ebenfalls mittels der Lichtquelle(n) 9a, 9b zum Leuchten gebracht werden.
Solche weiteren Passivleuchtmittel 61 an den Seitenwänden 10 des Spülbehälters sind
in der Figur 1 strichpunktiert angedeutet. Die Passivleuchtmittel 6m am Boden 11 des
Spülbehälters sind in der Figur 2 ebenfalls strichpunktiert eingezeichnet.
[0042] Ggf. kann es zum Anleuchten des jeweiligen Passivleuchtmittels wie z.B. 6a auch zweckmäßig
sein, wenn mindestens eine Lichtquelle auf der Innenwandung (Innentür) 51 der Tür
5 vorgesehen ist. In der Figur 1 ist beispielsweise eine Lichtquelle 9d zusätzlich
in der Innentür 51 strichpunktiert eingezeichnet. Sie ist etwa mittig bezüglich der
Breitenerstreckung der Tür angeordnet. Sie strahlt einen Lichtkegel 8 in Richtung
der Passivleuchtmittel 6a an der Frontseite der beiden übereinander angeordneten Aufnahmekörbe
7 ab.
[0043] Fig. 2 zeigt ein Beispiel für ein Passivleuchtmittel 6d, welches als Funktionselement
für einen als Besteckschublade bzw. einen Besteckkorb 7' ausgebildeten Aufnahmekorb
oberhalb des einen oder der mehreren Geschirrkorbs oder Geschirrkörbe wie z.B. 7 dient.
Das Passivleuchtmittel 6d bildet eine lichtleitende Aufnahmeleiste 24 für Besteck.
Dabei sind hier im Ausführungsbeispiel zwei solcher Aufnahmeleisten 24 in Breitenrichtung
der Geschirrspülmaschine 1 so angeordnet sind, dass sie von dem Lichtkegel 8 der oberhalb
des Besteckkorbes 7' angeordneten beiden Lichtquellen 9a beaufschlagt werden. Die
oberseitige Lichteintrittsfläche 16 (siehe Figur 4) der jeweiligen Aufnahmeleiste
24 wandert also mit der Verschiebebewegung der Besteckschublade 7'. Die jeweilige
Aufnahmeleiste 24 erstreckt sich dabei vorzugsweise entlang der Tiefenerstreckung
der Besteckschublade 7'. Je nach Tiefenposition der Besteckschublade 7' leuchtet ein
anderer Bereich der Aufnahmeleisten 24. Die Aufnahmeleisten 24, die sich vorzugsweise
über die gesamte Tiefe der Besteckschublade 7' erstrecken, sind beispielsweise so
wie in Fig. 2a ausgestaltet. Sie umfassen ein leistenförmiges Basisteil 25, an dem
sich nach oben erstreckende Halteelemente 27 in einer Reihe angeformt sind, die zwischen
sich jeweils zum Einstecken von Besteck dienende Zwischenräume 26 freilassen. Die
Aufnahmeleiste 24 bzw. das Passivleuchtmittel 6d ist entweder als separates Teil ausgebildet,
das an der Besteckschublade bzw. am Besteckkorb 7' fixiert ist, oder es ist integrales
Bauteil des Besteckkorbes 7', beispielsweise an diesem angespritzt. Das Passivleuchtmittel
6d kann nicht nur lichtleitend, sondern zusätzlich oder unabhängig hiervon insbesondere
lumineszierend wirken.
[0044] Wenn das als Aufnahmeleiste 24 ausgebildete Passivleuchtmittel 6d oder auch ein anders
gestaltetes Passivleuchtmittel als Lichtleiter ausgebildet ist, kann es insbesondere
zweckmäßig sein, wenn eine Lichtquelle 9c vorzugsweise an der Rückwand 13 des Spülbehälters
3 (Fig. 5) angeordnet ist. Die jeweilige Lichtquelle 9c befindet sich dabei auf einem
Höhenniveau, welches etwa dem Höhenniveau der Bewegungsbahn des am ihr jeweilig zugeordneten
Aufnahmekorb 7, insbesondere an der ihr jeweilig zugeordneten Besteckschublade 7',
vorhandenen Passivleuchtmittels, beispielsweise einer Aufnahmeleiste 24 der oben beschriebenen
Art, befindet. Durch diese Ausgestaltung ist gewährleistet, dass das Passivleuchtmittel
in jeder Tiefenposition des jeweiligen Aufnahmekorbs 7, 7' von dem Lichtkegel 8 der
rückseitigen Lichtquelle 9c beaufschlagt wird, so dass Licht von hinten nach vorne
eingekoppelt werden kann. Als Lichteinkoppelfläche 16 kann dabei z.B. die der Rückwand
13 zugewandte Stirnseite des Passivleuchtmittels 6d dienen. Denkbar ist aber auch,
dass an dem rückwärtigen Ende des Passivleuchtmittels 6d ein eine Lichteintrittsfläche
umfassendes Lichteinkoppelelement 28 angeordnet ist. Das Lichteinkoppelelement 28
ist beispielsweise ein nach Art eines Parabolspiegels ausgestaltetes Element, dessen
Spiegelfläche die Lichteintrittsfläche 16 bildet. Der Strahlverlauf eines Lichtstrahls
ist in Fig. 5 durch den Pfeil 29 angedeutet.
[0045] In Fig. 4 ist ein Passivleuchtmittel 6e gezeigt, dass z.B. ähnlich der oben beschriebenen
Aufnahmeleiste 24 ausgestaltet und am jeweiligen Aufnahmekorb angeordnet sein kann,
wobei es aber ein lumineszierend, insbesondere fluoreszierend wirksames Passivleuchtmittel
ist. Wenn ein Aufnahmekorb 7 oder 7' aus dem Spülbehälter 3 heraus und wieder in diesen
hineinbewegt wird, wird jeweils ein sich unter der Lichtquelle 9a befindlicher Bereich
30 der der Lichtquelle 9a zugewandten Seite 33 des Passivleuchtmittels 6e vom Lichtkegel
8 beaufschlagt und dadurch zum Leuchten gebracht. Wenn zusätzlich das Passivleuchtmittel
6a so ausgestaltet ist, dass es für die entstehende Lumineszenzstrahlung, die in Fig.
4 durch den Pfeil 34 angedeutet ist, als Lichtleiter dient, wird das im Bereich 30
entstehende Fluoreszenzlicht an vom Bereich 30 weiter entfernte Stellen, also in Richtung
der Bewegungsbahn des Passivleuchtmittels 6e bzw. des Aufnahmekorbs 7, 7' weitergeleitet,
wobei das Lumineszenz-, insbesondere Fluoreszenzlicht an sich quer zu dessen Fortbewegungsrichtung
erstreckenden Lichtaustrittsflächen 17 (Pfeile 34a), und ggf. auch an der vorderen
Stirnseite des Passivleuchtmittels 6e austritt.
[0046] Weitere Beispiele für die Anordnung und Ausgestaltung von Passivleuchtmitteln sind
in Fig. 3 dargestellt. Es handelt sich hier um einen Aufnahmekorb 7, der seitliche
Führungsrollen 35 aufweist. Diese Führungsrollen 35, gegebenenfalls auch ein sie haltender,
beispielsweise in Form eines sich in Tiefenrichtung des Aufnahmekorbs 7 erstreckenden
Bandes ausgestalteter Träger 36 können mit einem Passivleuchtmittel versehen sein
oder selbst ein solches Passivleuchtmittel 6f bzw. 6g bilden. Zusätzlich oder alternativ
zu den genannten Passivleuchtmitteln kann am Aufnahmekorb 7 beispielsweise eine zentral
angeordnete, einen Bodenbereich des Aufnahmekorbs 7 bildende Platte 37 aus einem lumineszierenden
Kunststoff angebracht sein. Die Platte ist an ihrem vorderen Ende nach oben gezogen,
wobei sie eine bei geöffneter Tür sichtbare Lichtaustrittsfläche 17 bildet. Als Lichtaustrittsflächen
17 können auch die Seitenkanten 38 der Platte 37 dienen, wobei in diesem Falle ein
zwischen der seitlichen Kante 38 und einem sich in Tiefenrichtung des Aufnahmekorbs
7 erstreckenden Korbdraht 39 befindlicher Spalt 40 ausgeleuchtet werden kann. Das
als Platte 37 ausgebildete Passivleuchtmittel 6h kann eine Lichteintrittsfläche 16
aufweisen, wobei diese im vorliegenden Falle von einer am rückseitigen Ende der Platte
37 nach oben abstehenden Schenkel 43 und zwar an dessen der Rückseite 13 des Spülbehälters
3 zugewandten Seite angeordnet ist. Die Platte 37 ist von einer zentralen Öffnung
41 durchsetzt, wobei die die Öffnung 41 umgrenzenden Kanten 42 der Platte 37 ebenfalls
als Lichtaustrittsflächen 17 dienen.
[0047] Bei dem Aufnahmekorb 7 von Fig. 3 ist exemplarisch ein weiteres Korbelement gezeigt,
welches als Passivleuchtmittel 6i ausgebildet ist oder ein solches Leuchtmittel umfasst.
Es handelt sich dabei um eine sich in Tiefenrichtung des Aufnahmekorbs 7 erstreckende
Reihe von Korbstacheln 44, welche von einem beispielsweise drahtförmigen, sich in
Tiefenrichtung des Aufnahmekorbs 7 erstreckenden Basisträger 45 nach oben abstehen.
Die einzelnen Korbstacheln 44 und auch der Basisträger 45 sind von einem Lichtleiter
der oben beschriebenen Art gebildet oder enthalten einen Lichtleiter, wobei an den
Freienden der Korbstacheln 44 Lichtaustrittsflächen 17 angeordnet sind.
[0048] An dem Aufnahmekorb von Fig. 3 ist schließlich noch ein weiteres Passivleuchtmittel
6k gezeigt, welches an der Rückseite des Aufnahmekorbs 7, beispielsweise in dessen
Bodenbereich angeordnet ist und ein sich beispielsweise über die gesamte Breite des
Aufnahmekorbes 7 erstreckender Materialstreifen ist. Die Bestrahlung von Licht kann
beispielsweise über eine an der Rückwand 13 des Spülbehälters 3 angeordnete Lichtquelle
9c (Fig. 5) erfolgen. Wenn das Passivleuchtmittel 6k als Lichtleiter ausgebildet ist,
kann eine Lichteintrittsfläche (nicht gezeigt) vorhanden sein, über welche beispielsweise
Licht von der Lichtquelle 9c eingekoppelt werden kann.
[0049] Ein weiteres Beispiel für ein Passivleuchtelement 61 ist schließlich noch Fig. 4
zu entnehmen. Es ist an einer Innenwandung wie z.B. der jeweiligen Seitenwandung 10
des Spülbehälters 3 angeordnet und z.B. als ein sich in Tiefenrichtung erstreckendes
Band oder Streifen ausgestaltet.
[0050] Die vorstehend aufgeführten, verschiedenen vorteilhaften Möglichkeiten zur Illumination
und/oder zum Leuchtdesign einer Geschirrspülmaschine können sowohl einzeln als auch
in beliebiger Kombination ganz allgemein, d.h. losgelöst vom konkreten Ausführungsbeispiel
zur Anwendung kommen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0051]
1 Geschirrspülmaschine
2 Beladeöffnung
3 Spülbehälter
4 Sprüharm
5 Tür
6a - 6m Passivleuchtmittel
7 Aufnahmekorb
7' Besteckkorb
8 Lichtkegel
9a- 9e Lichtquelle
10 Seitenwand
11 Bodenwand
13 Rückwand
14 Deckenwand
15 Streifen
16 Lichteintrittsfläche
17 Lichtaustrittsfläche
18 Abdeckplatte
19 Pfeil
20 Bereich
23 Dichtbereich
24 Aufnahmeleiste
25 Basisteil
26 Zwischenraum
27 Halteelement
28 Lichteinkoppelelement
29 Pfeil
30 Bereich
31 Innenraum des Spülbehälters
33 Seite
34 Pfeil
35 Führungsrolle
36 Träger
37 Platte
38 Seitenkante
39 Korbdraht
40 Spalt
41 Öffnung
42 Kante
43 Schenkel
44 Korbstachel
51 Innenwandung der Tür
DB Dichtbett mit Dichtung
KO Außengehäuse
RE Rahmenelement
1. Geschirrspülmaschine (1), insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem eine
Beladeöffnung (2) aufweisenden, von einer Tür (5) verschließbaren Spülbehälter (3),
wobei im Innenraum der Geschirrspülmaschine (1) wenigstens ein infolge einer Beleuchtung
durch mindestens eine Lichtquelle (9a - 9e), insbesondere zumindest bei geöffneter
Tür (5), Licht abstrahlendes Passivleuchtmittel (6a - 6m) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht abstrahlendes Passivleuchtmittel (6a-6m) an wenigstens einem nach vorne
aus dem Spülbehälter (3) herausbeweglichen sowie in diesen hineinbeweglichen Aufnahmekorb
(7, 7') für Spülgut vorgesehen ist, und/oder wobei im Innenraum der Geschirrspülmaschine
(1) wenigstens ein infolge einer Beleuchtung durch mindestens eine Lichtquelle (9a
- 9e), insbesondere zumindest bei geöffneter Tür (5), Licht abstrahlendes Passivleuchtmittel
(6a - 6m) durch einen zumindest teilweise aus einem Passivleuchtmittel (6j) gebildeten
oder mit einem Passivleuchtmittel versehenen Sprüharm (4) im Spülbehälter (3) vorgesehen
ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Passivleuchtmittel (6a - 6m) im Innenraum der Geschirrspülmaschine
außerhalb und/oder innerhalb des Innenraums (31) des Spülbehälters (3), insbesondere
an ein oder mehreren im Innenraum (31) des Spülbehälters (3) untergebrachten, bevorzugt
beweglichen, Komponenten (z. B. 7, 7', 4), und/oder an der Tür (5), bevorzugt Innenwandung
(51) der Tür (5), vorgesehen sind.
3. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass als Bestandteil der Geschirrspülmaschine wenigstens eine Lichtquelle (9a - 9e) vorgesehen
ist, die insbesondere im Innenraum der Geschirrspülmaschine, bevorzugt außerhalb und/oder
innerhalb des Spülbehälters (3) und/oder an der Tür (3), insbesondere Innenwandung
(51) der Tür (3), angeordnet ist, und in deren Lichtkegel (8) das jeweilige Passivleuchtmittel
(6a - 6m) angeordnet oder positionierbar ist.
4. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch wenigstens eine Lichtquelle (9a), die im Innenraum der Geschirrspülmaschine (1) außerhalb
des Nassbereichs des Spülbehälters (3) an dessen vorderem Rahmenelement (RE), insbesondere
am oberen Abschnitt des vorderen Rahmenelements (RE), in Tiefenrichtung der Geschirrspülmaschine
betrachtet vor der Türdichtung (DB) der Tür (3) vorgesehen ist, und in deren Lichtkegel
(8) mindestens ein Passivleuchtmittel (z.B. 6a, 6b, 6c) im Innenraum der Geschirrspülmaschine
angeordnet oder positionierbar ist.
5. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Passivleuchtmittel (6a -6m) eine photolumineszierende Substanz enthält.
6. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Passivleuchtmittel (6a - 6m) eine fluoreszierende Substanz enthält.
7. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Passivleuchtmittel (z.B. 6d) zumindest teilweise aus einem lichtdurchlässigen,
die photolumineszierende Substanz enthaltenden Festkörper besteht.
8. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Festkörper aus Glas und/oder Kunststoff.
9. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Passivleuchtmittel (z.B. 6d), das einen Lichtleiter mit wenigstens einer Lichteintrittsfläche
(16) umfasst oder aus einem solchen Lichtleiter gebildet ist, wobei die Lichteintrittsfläche
so angeordnet oder positionierbar ist, dass sie vom Lichtkegel (8) der Lichtquelle
(z.B. 9c) beaufschlagt wird.
10. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines ihrer Bauteile (z.B. 24, 35, 36, 4) zumindest teilweise aus einem
Passivleuchtmittel (6d, 6f, 6g, 6j) besteht.
11. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine an einem, insbesondere ortsfesten, Bauteil (RE) des Spülbehälters (3) und/oder
der Tür (5) der Geschirrspülmaschine (1) angeordnete Lichtquelle (9a, 9d) vorgesehen
ist, die das Passivleuchtmittel (6a, 6d, 6e, 6f, 6g, 6h, 6i, 6k) am Aufnahmekorb (7,
7') in zumindest einer Korbstellung beleuchtet.
12. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Passivleuchtmittel (z.B. 6d, 24) in Bewegungsrichtung des Aufnahmekorbs
(7) erstreckt, so dass es beim Herausziehen und/oder Einschieben des Aufnahmekorbs
(7) an unterschiedlichen Stellen durch die jeweilige Lichtquelle (9a, 9d) beleuchtet
wird.
13. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Passivleuchtmittel (6d, 24) eine sich in Bewegungsrichtung des Aufnahmekorbes
(7) erstreckende Lichteintrittsfläche (16) oder mehrere in der genannten Richtung
beabstandete Lichteintrittsflächen (16) aufweist, so dass beim Herausziehen und/oder
Einschieben des Aufnahmekorbs an unterschiedlichen Längsstellen des Aufnahmekorbs
(7) eine Lichteinkoppelung in das Passivleuchtmittel (6d, 24) erfolgt.
14. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Passivleuchtmittel (6d, 6i) ein zur Halterung von Spülgut im Aufnahmekorb (7,
7') dienendes Halteelement (44, 24), insbesondere mindestens ein Korbstachel oder
eine Aufnahmeleiste, oder ein Teil eines solchen Halteelements ist.
15. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein an wenigstens einer Innenwandung (10, 11) des Spülbehälters (3) angeordnetes
Passivleuchtmittel (61, 6m).
1. Dishwasher (1), in particular a domestic dishwasher, with a wash container (3) which
has a loading hatch (2) and can be closed by a door (5), wherein in the interior of
the dishwasher (1) at least one passive illuminant (6a - 6m) is provided, which emits
light as a result of illumination by means of at least one light source (9a - 9e),
in particular at least when the door (5) is open, characterised in that the light-emitting passive illuminant (6a - 6m) is provided on at least one receptacle
basket (7, 7') for items to be washed, which can be moved out from and into the front
of the wash container (3), and/or wherein in the interior of the dishwasher (1) at
least one passive illuminant (6a - 6m), which emits light as a result of illumination
by means of at least one light source (9a - 9e), in particular at least when the door
(5) is open, is provided by a spray arm (4), which is at least partially formed by
a passive illuminant (6j) or provided with a passive illuminant, in the wash container
(3).
2. Dishwasher according to claim 1,
characterised in that one or more passive illuminants (6a - 6m) in the interior of the dishwasher are provided
outside and/or inside the interior (31) of the wash container (3), in particular on
one or more, preferably movable, components (e.g. 7, 7', 4) accommodated in the interior
(31) of the wash container (3), and/or on the door (5), preferably interior wall (51)
of the door (5).
3. Dishwasher according to one of the preceding claims,
characterised in that at least one light source (9a - 9e) is provided as part of the dishwasher, which
light source is arranged in particular in the interior of the dishwasher, preferably
outside and/or inside the wash container (3) and/or on the door (3), in particular
interior wall (51) of the door (3), and in the light cones (8) of which the respective
passive illuminant (6a - 6m) is disposed or can be positioned.
4. Dishwasher according to claim 3, characterised by at least one light source (9a), which is provided in the interior of the dishwasher
(1) outside the wet area of the wash container (3) on the front frame element (RE)
thereof, in particular on the upper segment of the front frame element (RE), in front
of the door seal (DB) of the door (3) when viewed in the depthwise direction of the
dishwasher, and in the light cones (8) of which at least one passive illuminant (e.g.
6a, 6b, 6c) is disposed or can be positioned in the interior of the dishwasher.
5. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the respective passive illuminant (6a - 6m) contains a photoluminescent substance.
6. Dishwasher according to claim 5, characterised in that the respective passive illuminant (6a - 6m) contains a fluorescent substance.
7. Dishwasher according to claim 5 or 6, characterised in that the passive illuminant (e.g. 6d) at least partially consists of a translucent solid
body containing the photoluminescent substance.
8. Dishwasher according to claim 7, characterised by a solid body made of glass and/or plastic.
9. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised by a passive illuminant (e.g. 6d), which comprises an optical fibre having at least
one light entry surface (16) or is formed by such an optical fibre, wherein the light
entry surface is disposed or is able to be positioned such that the light cone (8)
of the light source (e.g. 9c) is applied to it.
10. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that at least one of its components (e.g. 24, 35, 36, 4) at least partially consists of
a passive illuminant (6d, 6f, 6g, 6j).
11. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that a light source (9a, 9d) disposed on an, in particular fixed, component (RE) of the
wash container (3) and/or the door (5) of the dishwasher (1) is provided, which illuminates
the passive illuminant (6a, 6d, 6e, 6f, 6g, 6h, 6i, 6k) on the receptacle basket (7,
7') in at least one position of the basket.
12. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the passive illuminant (e.g. 6d, 24) extends in the direction of movement of the
receptacle basket (7) so that, when the receptacle basket (7) is pulled out and/or
inserted at various positions, the passive illuminant is illuminated by the respective
light source (9a, 9d).
13. Dishwasher according to claim 12, characterised in that the passive illuminant (6d, 24) has a light entry surface (16) extending in the direction
of movement of the receptacle basket (7) or a number of light entry surfaces (16)
spaced apart in said direction, so that, when the receptacle basket is pulled out
and/or inserted at various longitudinal positions of the receptacle basket (7), light
is fed into the passive illuminant (6d, 24).
14. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the passive illuminant (6d, 6i) is a retaining element (44, 24) used to retain items
to be washed in the receptacle basket (7, 7'), in particular at least one basket spike
or a receptacle strip, or a part of such a retaining element.
15. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised by a passive illuminant (61, 6m) disposed on at least one interior wall (10, 11) of
the wash container (3).
1. Lave-vaisselle (1), en particulier lave-vaisselle ménager avec une cuve de lavage
(3) fermée par une porte (5) et présentant une ouverture de chargement (2), dans lequel
au moins un agent lumineux passif (6 a - 6 m) émettant de la lumière suite à un éclairage
par au moins une source lumineuse (9 a - 9 e), en particulier au moins lorsque la
porte (5) est ouverte, est prévu dans l'espace intérieur du lave-vaisselle (1), caractérisé en ce que l'agent lumineux passif (6 a - 6 m) émettant de la lumière est prévu sur au moins
un panier de réception (7, 7') prévu pour la vaisselle , déplaçable vers l'avant hors
ou vers l'interieur de la cuve de lavage (3) et / ou dans lequel, dans l'espace intérieur
du lave-vaisselle (1), au moins un agent lumineux passif (6 a - 6 m) émettant de la
lumière suite à un éclairage par au moins une source lumineuse (9 a - 9 e), en particulier
au moins lorsque la porte (5) est ouverte, est prévu dans la cuve de lavage (3) à
travers un bras de pulvérisation (4) au moins partiellement constitué d'un agent lumineux
passif (6 j) ou doté d'un agent lumineux passif.
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs agents lumineux passifs (6 a - 6 m) sont prévus dans l'espace intérieur
du lave-vaisselle, à l'extérieur et / ou à l'intérieur de l'espace intérieur (31)
de la cuve de lavage (3), en particulier sur un ou plusieurs composants (p. ex. 7,
7', 4), de préférence mobiles, logés dans l'espace intérieur (31) de la cuve de lavage
(3), et/ou sur la porte (5), de préférence sur la paroi intérieure (51) de la porte
(5).
3. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est prévue comme élément constitutif du lave-vaisselle au moins une source lumineuse
(9 a - 9 e) disposée en particulier dans l'espace intérieur du lave-vaisselle, de
préférence en dehors et / ou à l'intérieur de la cuve de lavage (3) et / ou sur la
porte (3), en particulier sur la paroi intérieure (51) de la porte (3), et dans le
faisceau lumineux (8) de laquelle l'agent lumineux passif (6 a - 6 m) respectif est
disposé ou peut être positionné.
4. Lave-vaisselle selon la revendication 3, caractérisé par au moins une source lumineuse (9 a) prévue avant le joint (DB) de la porte (3), dans
l'espace intérieur du lave-vaisselle (1) en dehors de la zone humide de la cuve de
lavage (3), sur son élément de structure avant (RE), en particulier sur la section
supérieure de l'élément de structure avant (RE), dans le sens de la profondeur du
lave-vaisselle, et dans le faisceau lumineux (8) de laquelle au moins un agent lumineux
passif (p.ex. 6 a, 6 b, 6 c) est disposé ou peut être positionné dans l'espace intérieur
du lave-vaisselle.
5. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agent lumineux passif (6 a - 6 m) respectif contient une substance photoluminescente.
6. Lave-vaisselle selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'agent lumineux passif (6 a - 6 m) respectif contient une substance fluorescente.
7. Lave-vaisselle selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que l'agent lumineux passif (p. ex. 6 d) se compose au moins partiellement d'un corps
solide translucide contenant la substance photoluminescente.
8. Lave-vaisselle selon la revendication 7, caractérisé par un corps solide en verre et / ou en plastique.
9. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un agent lumineux passif (p.ex. 6 d) qui englobe un guide de lumière avec au moins
une surface d'entrée de lumière (16) ou constituée d'un tel guide de lumière, dans
lequel la surface d'entrée de lumière est disposée ou positionnable de telle sorte
qu'elle soit alimentée par le faisceau lumineux (8) de la source lumineuse (p. ex.
9 c).
10. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins l'un de ses constituants (p. ex. 24, 35, 36, 4) se compose au moins partiellement
d'un agent lumineux passif (6 d, 6 f, 6 g, 6 j).
11. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une source lumineuse (9 a, 9 d) disposée sur un constituant (RE), en particulier fixe,
de la cuve de lavage (3) et / ou de la porte (5) du lave-vaisselle (1) est prévue,
laquelle illumine l'agent lumineux passif (6 a, 6 d, 6 e, 6 f, 6 g, 6 h, 6 i, 6 k)
sur le panier de réception (7, 7') en au moins une position du panier.
12. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agent lumineux passif (p.ex. 6 d, 24) s'étend dans le sens de déplacement du panier
de réception (7) de manière à être illuminé par la source lumineuse (9 a, 9 d) respective
en divers endroits lorsque le panier de réception (7) est sorti ou entré.
13. Lave-vaisselle selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'agent lumineux passif (6 d, 24) présente une surface d'entrée de lumière (16) s'étendant
dans le sens de déplacement du panier de réception (7) ou plusieurs surfaces d'entrée
de lumière (16) distantes s'étendant dans le sens indiqué, de manière à ce qu'un couplage
lumineux s'opère dans l'agent lumineux passif (6 d, 24) en divers endroits longitudinaux
du panier de réception (7) lorsque le panier est sorti ou entré.
14. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agent lumineux passif (6 d, 6 i) est un élément de maintien (44, 24) servant à
maintenir la vaisselle dans le panier de réception (7, 7'), en particulier au moins
un élément de subdivision de panier ou une barre de réception ou une partie d'un tel
élément de maintien.
15. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un agent lumineux passif (6 l, 6 m) disposé sur l'au moins une paroi intérieure (10,
11) de la cuve de lavage (3).