| (19) |
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(11) |
EP 2 597 221 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.10.2016 Patentblatt 2016/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.11.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Absturzsicherung
Guard rail
Garde-corps
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.05.2013 Patentblatt 2013/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Feigl, Bernhard |
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6911 Lochau (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Feigl, Bernhard
6911 Lochau (AT)
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| (74) |
Vertreter: Engelhardt & Engelhardt |
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Patentanwälte
Montafonstraße 35 88045 Friedrichshafen 88045 Friedrichshafen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 112 296 US-A- 4 054 268
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WO-A1-2009/005376 US-A- 4 920 717
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- glasmarte: "GM Railing, Edition 2.2", 1. Januar 2009 (2009-01-01), XP002672609, Seiten
1-34, * Seite 11; Abbildungen GM Railing Level-U *
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Absturzsicherung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Eine derartige Absturzsicherung ist beispielsweise durch die
EP2112296 A1 beschrieben. Dort ist eine Platte aus Sicherheitsglas in eine die Platte bereichsweise
umgreifende und fest mit dieser arretierten U-Profilschiene zu entnehmen. Die U-Profilschiene
ist gemeinsam mit der Platte in eine Aufnahmekammer eingesetzt, die in einem Untergrund,
beispielsweise in einen Estrich in einem Gebäude oder in eine Betonschiene im Freien,
angeordnet ist.
[0003] Seitlich neben der U-Profilschiene ist jeweils eine senkrecht zu der Querrichtung
der Platte verlaufende und unmittelbar auf die U-Profilschiene einwirkende Justiereinrichtung
vorgesehen, die von außen zugänglich ist und mittels der die Neigung der Platte, insbesondere
deren lotrechte Ausrichtung, einstellbar ist.
[0004] Als nachteilig bei solchen Ausgestaltungen hat sich herausgestellt, dass die Einstellung
der Platte in der Aufnahmekammer oftmals schwierig zu bewerkstelligen ist, denn die
die Platte umgreifende U-Profilschiene ist steif und verkantet zudem im Bereich des
Bodens der Aufnahmekammer, wenn die Justiereinrichtungen zur lotrechten Ausrichtung
in der Platte zu verstellen sind, denn die U-Profilschiene weist aufgrund ihrer Größe
und ihrer Materialbeschaffenheit eine erhebliche Festigkeit und Torsionssteifigkeit
auf.
[0005] Darüberhinaus ist es mit einer solchen Konstruktion nicht ohne weiteres möglich konkav
oder konvex gekrümmte bzw. gewellte oder bananenförmig gebogene Platten abzustützen;
es sei denn, dass die U-Profilschiene an die entsprechende Kontur der Platte angepasst
ist. Da die U-Profilschiene mehrfach zu biegen oder zu falten ist, entstehen kostenintensive
Arbeitsvorgänge, um die U-Profilschiene an die jeweilige individuelle Kontur der Platte
zu verformen.
[0006] Aus dem Firmenprospekt "glasmarte GM RAILING", Edition 2.2, 1. Januar 2009, ist zu
entnehmen, dass plan ausgestaltete Platten in einer U-Profilschiene zu deren Halterung
eingesetzt und mit der U-Profilschiene an einer U-förmig ausgestalteten Aufnahmekammer
arretierbar sind. Mit Hilfe von Justiereinrichtungen, die zwischen der Außenwand der
U-Profilschiene und der Innenwand der Aufnahmekammer angeordnet sind, kann dabei die
lotrechte Stellung der Platte erreicht werden.
[0007] Aus der
WO 2009/005376 A1 ist zu entnehmen, dass eine Platte zwischen zwei pyramidenförmig ausgestalteten Klötzen
einsetzbar und durch diese an einem Untergrund abstützbar ist.
[0008] Aus der
US 4,920,717 ist ersichtlich, wie eine eine Geländerbrüstung bildende Glasplatte in eine U-Profilschiene
einsetzbar ist und mit Hilfe von Zwischengliedern an der U-Profilschiene befestigt
werden kann.
[0009] Nachteiligerweise offenbart der vorbezeichnete Stand der Technik keine Abstützvorrichtung,
durch die gebogene Platten abgestützt werden.
[0010] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Abstützeinrichtung der eingangs genannten
Gattung derart weiterzubilden, dass durch diese zum Einen eine möglichst einfache
und unkomplizierte Einstellung der Platte, insbesondere zu deren lotrechten Ausrichtung
und zu deren Positionierung in der Aufnahmekammer zur Verfügung gestellt und zum Anderen
soll durch diese es möglich sein, dass nicht nur eben ausgestaltete Platten sondern
auch konkav bzw. konvex gekrümmte oder gewellte bzw. bogenförmige Platten mit beliebigen
Krümmungsradien zur Bildung der Befestigungsvorrichtung verwendet werden können, ohne
dass hierfür schwierige Verformungsprozesse zur Anpassung der Bauteile an die Kontur
der Platte notwendig sind.
[0011] Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
von Patentanspruch 1 gelöst.
[0012] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0013] Dadurch, dass die die Platte umgreifende U-Profilschiene entweder lediglich im unteren
Bereich, also an der freien Stirnseite der Platte angebracht oder als rechteckförmige
Auflageplatte ausgestaltet ist, verringert sich deren Stabilität und Torsionssteifigkeit
gegenüber den bekannten größeren U-Profilschienen, so dass diese, beispielsweise durch
Kaltverformen unmittelbar vor der Montage an die Kontur der Platte angepasst werden
können. Die U-Profilschiene oder die Auflageplatte bilden die Biegungen oder Krümmungen
der Platte nach und sind mittels eines Klebers an der Platte fest arretiert.
[0014] Durch die räumliche Trennung der U-Profilschiene bzw. den Auflageplatten von den
Justiereinrichtungen kann zudem die Einstellung der Platte innerhalb der Aufnahmekammer
unkompliziert vorgenommen werden, denn die Justiereinrichtungen wirken unmittelbar
auf die Platte ein. Diese Einstellung ist besonders vorteilhaft, wenn die U-Profilschiene
bzw. die Auflageplatte an einem Kopf mit horizontalem Spiel anliegen.
[0015] Desweiteren können die Justiereinrichtungen exakt an den Positionen angeordnet sein,
die notwendig sind, um die Platte abzustützen bzw. einen Gegendruck zu erzeugen, wodurch
eine zuverlässige und exakt an die Kontur der Platte angepasste Lagerung und Kraftaufnahme
erfolgt.
[0016] Beim Einstellen der Justiereinrichtung kann die U-Profilschiene oder die Auflageplatte
um einen an dem Boden der Aufnahmekammer oder an einem Zwischenelement angeformten
Kopf begrenzt verschwenkbar gehalten sein, so dass die Positionsveränderungen auch
bei gekrümmten oder gebogenen Platten bewerkstelligt werden können.
[0017] In der Zeichnung sind zwei erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele dargestellt, die
nachfolgend näher erläutert sind. Im Einzelnen zeigt:
- Figur 1:
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer Befestigungsvorrichtung, bestehend aus zwei ebenen
Platten, die ein Sicherheitsglas bilden und die gemeinsam in einer U-Profilschiene
eingeklebt sind, und aus zwei zueinander fluchtend angeordneten Justiereinrichtungen,
die mit jeweils einer an der Außenseite der Platte angeklebten Stützleiste trieblich
verbunden sind, im Schnitt,
- Figur 2:
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer Befestigungsvorrichtung, bestehend aus zwei
konkav gekrümmten Platten, die ein Sicherheitsglas bilden und die gemeinsam an einer
rechteckförmigen Auflageplatte angebracht sind, und aus zwei zueinander fluchtend
angeordneten Justiereinrichtungen, die mit jeweils einer an der Außenseite der Platte
angeklebten als Kastenprofil ausgebildete Stützfeiste trieblich verbunden sind, im
Schnitt,
- Figur 3a:
- die Befestigungsvorrichtung gemäß Figur 1, in perspektivischer Ansicht und
- Figur 3b:
- die Befestigungsvorrichtung gemäß Figur 2, in perspektivischer Ansicht.
[0018] In Figur 1 ist eine Befestigungsvorrichtung 1 abgebildet, durch die beispielsweise
eine Empore, ein Balkon oder eine Treppe gegenüber einem Freiraum abgetrennt ist,
so dass die Befestigungsvorrichtung 1 als Absturzsicherung dient. Die Befestigungsvorrichtung
1 besteht aus zwei Platten 2, die mit einer Klebefolie über deren gesamten Innenfläche
miteinander verbunden sind und demnach ein Sicherheitsglas bilden. Dabei ist die Längsrichtung
der Platte 2 mit der Bezugsziffer 3 und die Querrichtung mit der Bezugsziffer 4 versehen;
die Längsrichtung 3 erstreckt sich im Wesentlichen in einer horizontalen und die Querrichtung
4 in einer vertikalen Ebene, so dass in Querrichtung 4 auch die Gewichtskraft der
Platte 2 abzustützen ist.
[0019] An dem freien oberen Ende der Platte 2 ist ein Handlauf 5 vorgesehen, durch den zusätzlich
die beiden die Platte 2 bildenden Glasscheiben fest miteinander verbunden sind. Die
Platte 2 ist somit einseitig an einem Untergrund 6 - wie dies noch nachfolgend näher
erläutert ist - arretiert.
[0020] Der Untergrund 6 kann beispielsweise ein Boden eines Balkons sein, an dem die Befestigungsvorrichtung
1 anzubringen ist. Zu diesem Zweck ist in den Untergrund 6 eine U-förmige oder V-förmige
Aufnahmekammer 7 eingearbeitet. Dabei sind die beiden gegenüberliegenden Seitenwände
und der senkrecht dazwischen verlaufende Boden der Aufnahmekammer 7 mit den Bezugsziffern
9 bzw. 8 gekennzeichnet; der Boden 8 verläuft im Wesentlichen parallel und beabstandet
zu dem freien unteren Ende der Platte 2, das in die Aufnahmekammer 7 eingesetzt ist.
[0021] Zur Abstützung der Gewichtskraft der Platte 2 ist eine U-Profilschiene 10 vorgesehen,
die mittels eines Klebers 11 fest an dem unteren freien Ende der Platte 2 angebracht
ist und diese teilweise umgreift. An der dem Boden 8 zugewandten Unterseite der U-Profilschiene
10 ist eine Nut 12 vorgesehen, deren Querschnitt kuppel- oder halbkreisförmig ausgestaltet
ist.
[0022] Zwischen der U-Profilschiene 10 und dem Boden 8 ist ein Zwischenelement 13 eingebaut,
an dem ein in Richtung der U-Profilschiene 10 ragender Kopf 14 angeformt ist. Der
Kopf 14 verläuft im montiertem Zustand in der Nut 12 und dient als punktuelles oder
lineares Auflager zur Abstützung von vertikal und horizontal wirkenden Kräften, nämlich
der Gewichtskraft der Platte 2 und die auf diese einwirkenden Drehmomente. Zwischen
der Nut 12 und dem Kopf 14 soll ein Luftspalt 15 vorhanden sein, so dass die U-Profilschiene
10 mit Spiel in horizontaler Richtung an dem Kopf 14 gehalten ist.
[0023] Das Zwischenelement 13 kann unmittelbar auf dem Boden 8 aufliegen - wie dies insbesondere
in Figur 2 gezeigt ist - und dort mittels eines Klebers 11 ortsfest befestigt sein,
oder aber - wie dies Figur 1 zu entnehmen ist - auf einem Stützlager 17 aufliegen,
das in eine Gewindebohrung 16 einer Hülse 16' eingedreht ist. Die Hülste 16' ist dabei
in eine in den Boden 8 eingearbeiteten U-förmigen oder runden Kammer eingesetzt. Durch
das Stützlager 17 kann die Höhenposition der U-Profilschiene 10 variabel eingestellt
werden, um exakt zu definieren, welcher Teilbereich der Platte 2 in der Aufnahmekammer
7 angeordnet ist, bzw. um zwischen zwei benachbarten Platten 2 eine Höhenanpassung
vornehmen zu können, so dass diese Platten 2 in der gleichen Ebene im Bereich des
Handlaufes 5 verlaufen.
[0024] Um die Platte 2 in der Aufnahmekammer 7 in horizontaler Ebene abzustützen, sind beabstandet
zu der U-Profilschiene 10 zwei Justiereinrichtungen 21 vorgesehen. Da die Justiereinrichtungen
21 Kräfte auf die Platte 2 ausüben, können diese nicht unmittelbar auf die Oberfläche
der Platte einwirken, so dass fluchtend zu der jeweiligen Justiereinrichtung 21 eine
Stützleiste 22 vorzusehen ist.
[0025] Die Stützleiste 22 ist dabei mittels eines Klebestreifens 23 fest an der Oberfläche
der Platte 2 angebracht. Der jeweilige Klebestreifen 23 dient demnach nicht nur als
Befestigungsmittel, sondern auch als Dämpfungskörper, um die auf die Stützleisten
22 einwirkenden Kräfte zu verteilen und zu puffern, so dass keine Beschädigungen an
der Platte 2 entstehen. Zudem nehmen der Kleber 11 und die Klebestreifen 23 zuverlässig
Kräfte auf und liegen luft- und wasserdicht an den Platten 2 bzw. der U-Profilschiene
10, der Auflageplatte 10' und den Stützleisten 22 an, so dass keine Staubpartikel,
Wassertropfen oder dgl. eindringen.
[0026] In die jeweilige Stützleiste 22 ist eine oder mehrere Gewindebohrung 24 eingearbeitet,
die in Richtung der Justiereinrichtung 21 ragt.
[0027] Die Justiereinrichtung 21 umfasst einen Gewindestift 25, der in die Gewindebohrung
24 der Stützleiste 22 eingeschraubt ist. An dem Gewindestift 25 ist ein Kopf 26 angeformt,
der ein Mehrkantprofil aufweist, so dass dieses mittels eines Werkzeuges umgriffen
werden kann, um den Gewindestift 25 in die gewünschte Drehrichtung zu bewegen. Durch
Verdrehen des Gewindestiftes 25 wird folglich der Abstand zwischen dem Kopf 26 und
der Stützleiste 22 verändert, so dass dadurch die Neigung der Platte 2 einstellbar
ist.
[0028] Der jeweilige Kopf 26 der Gewindestifte 25 ist von außen zugänglich und befindet
sich seitlich versetzt zu der Platte 2. Sobald die lotrechte Position der Platte 2
gefunden ist, können die Gewindestifte 25 mittels eines Klebers gesichert werden.
Vorzugsweise verlaufen die jeweiligen Gewindestifte 25 von zwei gegenüberliegenden
Justiereinrichtungen 21 fluchtend zueinander, so dass die von den Gewindestiften 25
erzeugten Druckkräfte zwischen zwei gegenüberliegenden Gewindestifte 26 abgestützt
sind. Die Justiereinrichtungen 21 können auch an verschiedenen Höhenpositionen angeordnet
sein.
[0029] Nach der Montage der Befestigungsvorrichtung 1 kann die Aufnahmekammer 7 mittels
einer Abdeckleiste 32 verschlossen werden, die bündig zu dem Untergrund 6 verläuft.
[0030] Aus Figur 2 ist zu entnehmen, dass durch die Justiereinrichtungen 21 nicht nur Druckkräfte
sondern sowohl Druck- als auch Zugkräfte abstützbar sind. Dabei ist an der Oberfläche
der Platte 2 durch die Klebestreifen 23 eine als Kastenprofil ausgestaltete Stützleiste
27 angebracht. In das Innere des Kastenprofiles 27 ist ein Gewindestift 29 seitlich
eingeschoben, dessen Kopf demnach im Inneren der Stützleiste 27 angeordnet ist. Auf
den Gewindestift 29 ist eine Hülse 28 mit einem Innengewinde aufgeschraubt. An dem
freien gegenüberliegenden Ende der Hülse 28 ist ein weiterer Gewindestift 29 vorgesehen,
der der Justiereinrichtung 21 zuzuordnen ist. Der Kopf 26 des Gewindestiftes 29 ist
in einem an der Seitenwand 9 angebrachten Kastenprofil 30 eingesetzt. Das Kastenprofil
30 ist mittels einer Verklebung 31 an der Seitenwand 9 befestigt.
[0031] Beim Verdrehen eines der Gewindestifte 29 wird demnach der Abstand zwischen der Seitenwand
9 und der Platte 2 verändert. Durch die Anordnung der Gewindestifte 29 an einem Kastenprofil
27 bzw. 30 können sowohl Druck- als auch Zugkräfte übertragen werden.
[0032] Das Ausführungsbeispiel der Figur 2 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel
nach der Figur 1 dadurch, dass die U-Profilschiene als rechteckförmige Auflageplatte
10'ausgestaltet ist und somit eine biegeelastischere Querschnittskontur aufweist.
[0033] Da bei beiden Ausführungsvarianten die Nut 12 der U-Profilschiene 10 etwas größer
im Querschnitt bemessen ist als der Durchmesser des Kopfes 14, entsteht zwischen diesen
der Luftspalt 15, und zwar in horizontaler Richtung, so dass beim Verdrehen der Gewindestifte
25 bzw. 29 ein Verschwenken oder Verkippen der U-Profilschiene 10 oder der Auflageplatte
10' entlang der Oberfläche des Kopfes 14 erfolgt. Sowohl die Lagerung zwischen der
U-Profilschiene 10 bzw. der Auflageplatte 10' und dem Kopf 14 nimmt folglich mit Spiel
horizontale Kräfte und Kräfte, die in Richtung der Erdanziehung verlaufen, auf. Die
Justiereinrichtungen 21 und die Stützleisten 22 bzw. 27 stellen ein Loslager dar,
denn durch diese werden ausschließlich Kräfte in einer horizontalen Ebene abgestützt.
[0034] Der Kopf 14 kann dabei sowohl punktuell als auch als schienenförmiges Auflager ausgestaltet
sein.
[0035] In Figur 3a ist ersichtlich, dass die Platte 2 eine ebene Außenkontur aufweist und
dass die U-Profilschiene 10 über die gesamte Länge der Platte 2 verläuft.
[0036] In Figur 3b ist die Kontur der Platte 2 dagegen gebogen bzw. konkav gekrümmt ausgestaltet
und die Auflageplatte 10' ist ausschließlich bereichsweise angeordnet. Insbesondere
in den Krümmungs- oder Wendepunkten 34 sind die Auflageplatten 10' zu positionieren.
Die Auflageplatte 10' kann sich jedoch im Bedarfsfall über die gesamte Länge der Platte
2 erstrecken und diesen Verlauf durch Kaltverformung nachbilden.
[0037] Da die Platte 2 eine Krümmung mit einem bestimmten Radius aufweist, ist es erforderlich,
die Kontur der Platte 2 auf die Auflageplatte 10' zu übertragen. Da rechteckförmige
Querschnitte geringe Biege- und Torsionssteifigkeit aufweisen, ist die Auflageplatte
10' entsprechend durch Kraftverformung gekrümmt.
[0038] Die Stützleisten 22 bzw. 27 erstrecken sich jedoch über die gesamte Länge, also in
Längsrichtung 3 der Platte 2; und werden beispielsweise durch Kaltverformen bei einer
gekrümmten Kontur der Platte 2 an diese angepasst und von dem Klebestreifen 23 gehalten.
1. Absturzsicherung (1) bestehend aus mindestens einer Platte (2), insbesondere aus Sicherheitsglas,
die in eine U-förmig ausgestaltete und in einem Untergrund (6) eingearbeiteten Aufnahmekammer
(7) bereichsweise einsetzbar ist, aus einer U-Profilschiene (10) oder einer mehreckigen
Auflageplatte (10'), die jeweils an der Platte (2) arretiert sind, aus einem unmittelbar
an dem Boden (8) der Aufnahmekammer (7) anbringbaren oder von einem Zwischenelement
(13) gebildeten Lager (14), an dem die U-Profilschiene (10) oder die Auflageplatte
(10') in Querrichtung (4) der Platte (2) begrenzt verschwenkbar abgestützt ist,
aus mindestens einer seitlich neben der Platte (2) angeordnete und senkrecht zu der
Längsrichtung (3) der Platte (2) verlaufende Justiereinrichtung (21), die dazu geeignet
ist an einer der Seitenwände (9) der Aufnahmekammer (7) und der Platte (2) unmittelbar
anzuliegen und durch die der Abstand zwischen der Platte (2) und der jeweiligen Seitenwand
(9) variabel einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Justiereinrichtung (21) von der U-Profilschiene (10) oder der Auflageplatte (10')
räumlich getrennt ist,
dass an den beiden Außenseiten (18) der Platte (2) ein Klebestreifen (23) angebracht ist,
dass auf den jeweiligen Klebestreifen (23) eine Stützleiste (22, 27) aus einem metallischen
biegeelastischen Werkstoff, vorzugsweise aus Aluminium angebracht ist, die jeweils
mit der Justiereinrichtung (21) in trieblicher Wirkverbindung steht, und dass sich
die Stützleiste (27) in Längsrichtung der Platte (2) erstreckt.
2. Absturzsicherung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in die Stützleiste (22) eine Gewindebohrung (24) eingearbeitet ist, in die ein die
Justiereinrichtung (21) bildender Gewindestift (25) eingedreht ist, und dass ein Kopf
(26) des Gewindestiftes (25) dazu geeignet ist, an der Seitenwand (9) der Aufnahmekammer
(7) anzuliegen und von außen, vorzugsweise seitlich neben der Platte (2), zugänglich
ist.
3. Absturzsicherung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stützleiste (27) im Querschnitt als Kastenprofil ausgestaltet ist, dass in das
Kastenprofil der Stützleiste (27) ein Kopf (26) eines Gewindestiftes (29) eingesetzt
ist, und dass der Gewindestift (29) in eine mit einem Innengewinde versehenen Hülse
(28) eingeschraubt ist, in die ein der Justiereinrichtung (21) zugeordneter Gewindestift
(29) eingedreht ist, und dass der Gewindestift (29) der Justiereinrichtung (21) in
einem Kastenprofil (30) eingesetzt ist, das an der Seitenwand (9) der Aufnahmekammer
(7), vorzugsweise mittels Silikonverklebung (31) oder Verschraubung, ortsfest gehalten
ist.
4. Absturzsicherung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in die U-Profilschiene (10) oder die Aufnahmeplatte (10') eine im Wesentlichen kugel-
oder halbkugelförmige Nut (12) eingearbeitet ist, in die ein dom- oder kuppelförmiger
Kopf (14) eingesetzt ist, der an dem Zwischenelement (13) oder an dem Boden (8) der
Aufnahmekammer (7) angeformt ist, und dass seitlich neben dem Kopf (14) und der Nut
(12) jeweils ein Luftspalt (15) vorhanden ist.
5. Absturzsicherung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
dass das Zwischenelement (13) als U-förmiger Auflagekörper ausgestaltet ist, dessen beiden
äußeren Schenkel (19) parallel zu den beiden Seitenwänden (9) der Aufnahmekammer (7)
verlaufen und deren freien Enden beabstandet und niveaugleich seitlich versetzt zu
der U-Profilschiene (10) im montierten Zustand angeordnet sind, und dass zwischen
den beiden Schenkeln (19) eine senkrecht zu dem Boden (8) verlaufende Stützschiene
(20) mit einem an diese der Platte (2) zugewandten Kopf (14) angeformt ist.
6. Absturzsicherung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zwischenelement (13) höhenverstellbar in der Aufnahmekammer (7) angeordnet ist,
oder dass das Zwischenelement (13) mittels eines Klebers (31) fest an dem Boden (8)
und den Seitenwänden (9) der Aufnahmekammer (7) befestigt ist.
7. Absturzsicherung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (2) linear, gewellt bzw. konkav oder konvex gekrümmt ausgestaltet ist
und dass die Platte (2) über die gesamte Länge mittels den Justiereinrichtungen (21)
und der U-Profilschiene (10) abgestützt ist.
8. Absturzsicherung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Justiereinrichtungen (21) fluchtend zueinander in Längsrichtung (3) der Platte
(2) und/oder senkrecht dazu angeordnet sind.
9. Absturzsicherung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stützleiste (22, 27) und die Aufnahmeplatte (10') an die jeweilige Kontur der
Platte (2) durch Kaltverformung beim Anbringen der Stützleiste (22, 27) an die Platte
(2) angepasst ist und sich über die gesamte Länge der Platte (2) erstreckt.
10. Absturzsicherung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Querschnittskontur der Aufnahmekammer (7) V-förmig ausgestaltet ist und/oder
dass die Aufnahmekammer (7) im Bereich der Eintrittsöffnung (33) zur Aufnahme der
jeweiligen Justiereinrichtung (21) verbreitert ist.
11. Absturzsicherung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmekammer (7) im montierten Zustand der Befestigungsvorrichtung (1) seitlich
neben der Platte (2) mittels einer Abdeckleiste (32) verschlossen ist, die bündig
mit dem Untergrund (6) verläuft.
12. Absturzsicherung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die U-Profilschiene (10) oder die Auflageplatte (10') an die Platte (2) räumlich
begrenzt bezogen auf die Längsrichtung (3) der Platte (2) vorgesehen ist.
13. Absturzsicherung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die U-Profilschiene (10) oder die Auflageplatte (10') im Bereich der Krümmungs- und/oder
Wendepunkte der gebogenen Platte (2) positioniert sind.
1. A guard rail (1) consisting of at least one panel (2), in particular made of safety
glass, which can be inserted in areas in a U-shaped holding chamber (7) worked into
a base (6), of a U-profile rail (10) or a polygonal holding plate (10'), each of which
are locked against the panel (2),
of a bearing (14) which can be attached directly on the floor (8) of the holding chamber
(7) or is formed by an intermediate element (13), against which bearing (14) the U-profile
rail (10) or the holding plate (10') are supported so as to swivel to a limited extent
in the transverse direction (4) of the panel (2),
of at least one adjusting device (21) arranged laterally next to the panel (2) and
running at right angles to the longitudinal direction (3) of the panel (2), which
is suitable for making contact with one of the side walls (9) of the holding chamber
(7) and the panel (2) and by means of which the distance between the panel (2) and
the particular side wall (9) can be variably adjusted.
characterised in that,
the adjusting device (21) is spatially separated from the U-profile rail (10) or the
holding plate (10'), that an adhesive strip is attached to the two outer sides (18)
of the panel (2), that a support strip (22, 27) comprising a metallic, flexibly elastic
material, preferably aluminium, is attached to the corresponding adhesive strip (23),
with each support strip (22, 27) being in a driving active connection with the adjusting
device (21), and that the support strip (27) extends in the longitudinal direction
of the panel (2).
2. The guard rail in accordance with Claim 1,
characterised in that,
a threaded hole (24) is worked into the support strip (22) into which the threaded
pin (25) forming the adjusting device (21) is screwed, and that a head (26) of the
threaded pin (25) is suitable for making contact with the side wall (9) of the holding
chamber (7) and can be accessed from the outside, preferably on the side next to the
panel (2).
3. The guard rail in accordance with Claim 1,
characterised in that,
the support strip (27) is configured with a box-shaped cross section, that a head
(26) of a threaded pin (29) is inserted in the box profile of the support strip (27),
and that the threaded pin (29) is screwed into a sleeve (28) provided with a female
thread, into which sleeve (28) a threaded pin (29) assigned to the adjusting device
(21) is screwed, and that the threaded pin (29) of the adjusting device (21) is inserted
in a box profile (30) which is held in a locationally fixed arrangement on the side
wall (9) of the holding chamber (7), preferably by means of silicone glue (31) or
a screwed connection.
4. The guard rail in accordance with one or more of the aforementioned claims,
characterised in that,
a mainly spherically or hemispherically shaped groove (12) is worked into the U-profile
rail (10) or into the holding plate (10'), into which groove (12) a domed or cupola-shaped
head (14) is inserted which is formed on the intermediate element (13) or on the floor
(8) of the holding chamber (7), and that there is an air gap (15) on the side next
to the head (14) and the groove (12) in each case.
5. The guard rail in accordance with one or more of the aforementioned claims,
characterised in that,
the intermediate element (13) is configured as a U-shaped support body, both outer
legs (19) of which run parallel to the two side walls (9) of the holding chamber (7)
and the free ends of which are arranged at a difference from and offset sideways at
the same level in relation to the U-profile rail (10) in the installed condition,
and that a support rail (20) running at right angles to the floor (8) is formed between
the two legs (19) with a head (14) facing towards the panel (2).
6. The guard rail in accordance with Claim 5,
characterised in that,
the intermediate element (13) is arranged in the holding chamber (7) so as to be height-adjustable,
or that the intermediate element (13) is firmly attached to the floor (8) and the
side walls (9) of the holding chamber (7) by means of an adhesive (31).
7. The guard rail in accordance with one or more of the aforementioned claims,
characterised in that,
the panel (2) is configured with a linear or undulating shape, and concave or convex
in curvature, and that the panel (2) is supported over the entire length by means
of the adjusting devices (21) and the U-profile rail (10).
8. The guard rail in accordance with Claim 7,
characterised in that,
the adjusting devices (21) are arranged flush with one another in the longitudinal
direction (3) of the panel (2) and/or are arranged at right angles to it.
9. The guard rail in accordance with one or more of the aforementioned claims,
characterised in that,
the support strip (22, 27) and the holding plate (10') are adapted to the particular
contour of the panel (2) by cold forming when the support strip (22, 27) is attached
to the panel (2), and extends over the entire length of the panel (2).
10. The guard rail in accordance with one or more of the aforementioned claims,
characterised in that,
the cross-sectional contour of the holding chamber (7) has a V-shape and/or that the
holding chamber (7) is broadened in the area of the inlet opening (33) for accommodating
the particular adjusting device (21).
11. The guard rail in accordance with one or more of the aforementioned claims,
characterised in that,
the holding chamber (7) is closed by means of a cover strip (32) in the mounted condition
of the attachment device (1) on the side adjacent to the plate (2), in which case
the cover strip (32) runs flush with the base (6).
12. The guard rail in accordance with one or more of the aforementioned claims,
characterised in that,
the U-profile rail (10) or the holding plate (10') is provided on the panel (2) in
a spatially limited arrangement in relation to the longitudinal direction (3) of the
panel (2).
13. The guard rail in accordance with Claim 12,
characterised in that,
the U-profile rail (10) or the holding plate (10') are positioned in the area of the
curvature and/or pivot points of the curved panel (2).
1. Garde-corps (1) comprenant au moins un panneau (2), en particulier en verre de sécurité,
qui se laisse insérer par endroits dans une chambre de réception (7) sous la forme
d'un U et pratiquée dans un fond (6), une glissière profilée en U (10) ou une plaque
de portée polygonale (10') fixées respectivement sur le panneau (2), un support (14)
monté directement sur le fond (8) de la chambre de réception (7) ou formé par un élément
intermédiaire (13) sur lequel la glissière profilée en U (10) ou la plaque de portée
(10') se laissent pivoter dans certaines limites en direction transversale (4) du
panneau (2), au moins un équipement d'ajustement (21) disposé sur le côté du panneau
(2) et orienté perpendiculairement au sens longitudinal (3) du panneau (2) qui se
prête à porter directement sur une des parois latérales (9) de la chambre de réception
(7) et du panneau (2) et qui permet de régler de manière variable l'écartement entre
le panneau (2) et la paroi latérale respective (9),
caractérisé en ce que
l'équipement d'ajustement (21) est espacé de la glissière profilée en U (10) ou de
la plaque de portée (10'), que sur les deux faces extérieures (18) du panneau (2),
il est prévu une bande adhésive (23), que sur les bandes adhésives respectives (23),
il est monté une réglette d'appui (22, 27) en un matériau métallique élastique, de
préférence en aluminium, qui est liée respectivement par entraînement à l'équipement
d'ajustement (21), et que la réglette d'appui (27) s'étend en direction longitudinale
du panneau (2).
2. Garde-corps d'après la revendication 1,
caractérisé en ce que
dans la réglette d'appui (22), il est pratiqué un taraudage (24) dans lequel il est
vissé un goujon fileté (25) formant l'équipement d'ajustement (21), et qu'une tête
(26) du goujon fileté (25) se prête à porter sur la paroi latérale (9) de la chambre
de réception (7) tout en étant accessible de l'extérieur, de préférence sur le côté
du panneau (2).
3. Garde-corps d'après la revendication 1,
caractérisé en ce que
la section transversale de la réglette d'appui (27) est conçue en profil de caisson,
que dans le profil de caisson de la réglette d'appui (27), il se laisse insérer une
tête (26) d'un goujon fileté (29) et que le goujon fileté (29) est vissé dans une
douille (28) comportant un taraudage, dans laquelle il est vissé un goujon fileté
(29) assigné à l'équipement d'ajustement (21), et que le goujon fileté (29) de l'équipement
d'ajustement (21) est inséré dans un profil en caisson (30) retenu de manière fixe
sur la paroi latérale (9) de la chambre de réception (7), de préférence à l'aide d'une
colle silicone (31).
4. Garde-corps d'après une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans la glissière profilée en U (10) ou de la plaque de portée (10'), il est pratiqué
une rainure essentiellement sphérique ou hémisphérique (12), dans laquelle il est
inséré une tête sous la forme d'un dôme ou d'une coupole (14) qui est formé sur l'élément
intermédiaire (13) ou sur le fond (8) de la chambre de réception (7) et que sur le
côté de la tête (14) et de la rainure (12), il est prévu respectivement un interstice
(15).
5. Garde-corps d'après une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément intermédiaire (13) est conçu sous la forme d'un corps de portée en U dont
les deux bras extérieurs (19) sont parallèles aux deux parois latérales (9) de la
chambre de réception (7) et dont les extrémités libres sont espacées et décalées latéralement
au même niveau de la glissière profilée en U (10) en état monté, et qu'entre les deux
bras (19) il est formé une glissière d'appui (20) perpendiculaire au fond (8) avec
une tête (14) donnant sur le panneau (2).
6. Garde-corps d'après la revendication 5,
caractérisé en ce que
l'élément intermédiaire (13) se laisse régler en hauteur dans la chambre de réception
(7) ou que, moyennant une colle (31), l'élément intermédiaire (13) est fixé rigidement
sur le fond (8) et sur les parois latérales (9) de la chambre de réception (7).
7. Garde-corps d'après une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le panneau (2) a une forme linéaire, ondulée ou concave ou convexe, et que le panneau
(2) s'appuie sur toute sa longueur à l'aide des équipements d'ajustement (21) et de
la glissière profilée en U (10).
8. Garde-corps d'après la revendication 7,
caractérisé en ce que
les équipements d'ajustement (21) sont disposés en alignement précis l'un à l'autre
en direction longitudinale (3) du panneau (2) et/ou perpendiculaire à celui-ci.
9. Garde-corps d'après une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la réglette d'appui (22, 27) et la plaque de portée (10') sont adaptées au contour
respectif du panneau (2) par matriçage à froid lors du montage de la réglette d'appui
(22, 27) sur le panneau (2), et s'étendent sur toute la longueur du panneau (2).
10. Garde-corps d'après une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le contour de la section transversale de la chambre de réception (7) a la forme d'un
V et/ou qu'au niveau de l'ouverture d'entrée (33), la chambre de réception (7) est
élargie en vue du placement de l'équipement d'ajustement respectif (21).
11. Garde-corps d'après une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
en état monté du garde-corps (1), la chambre de réception (7) est obturée à côté du
panneau (2) à l'aide d'une réglette de recouvrement (32) plane avec le fond (6).
12. Garde-corps d'après une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
référé à la direction longitudinale (3) du panneau (2), la glissière profilée en U
(10) ou plaque de portée (10') sont prévues dans un espace limité sur le panneau (2).
13. Garde-corps d'après la revendication 12,
caractérisé en ce que
la glissière profilée en U (10) ou plaque de portée (10') sont positionnées au niveau
des points de courbure et/ou d'inversion du panneau courbé (2).
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