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(11) |
EP 2 598 690 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.2014 Patentblatt 2014/17 |
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Anmeldetag: 10.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/059668 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/013407 (02.02.2012 Gazette 2012/05) |
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KONSTANTTEIL EINER MASCHINE ZUR HERSTELLUNG EINER FASERSTOFFBAHN
APPROACH SYSTEM OF A MACHINE FOR PRODUCING A FIBROUS WEB
DISPOSITIF DE REGULATION DE CONSISTANCE D'UNE MACHINE DE PRODUCTION D'UNE BANDE FIBREUSE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
30.07.2010 DE 102010038694
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.2013 Patentblatt 2013/23 |
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Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89520 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- KRIECHBAUM, Günther
89522 Heidenheim (DE)
- ERZLER, Axel
89275 Elchingen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-99/64668 WO-A1-2004/072365 DE-A1-102007 038 090 US-A- 5 308 384
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WO-A1-03/023135 WO-A1-2005/088007 DE-A1-102008 061 970
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung einer Faserstoffsuspension zur
Herstellung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung zur Erzeugung einer Faserstoffsuspension
zur Herstellung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 5.
[0003] Im konstanten Teil von Papiermaschinen wird der vorher aufbereitete hochkonsistente
Gutstoff mit dem in der Papiermaschine aufgefangenen Siebwasser verdünnt, gereinigt
und entgast, bevor eine Zuführung zum Stoffauflauf der Papiermaschine erfolgen kann.
[0004] Hierzu ist es beispielsweise aus der
W02004/072365 bekannt, das gesamte Siebwasser vor dessen Beimischung durch eine Entgasungsvorrichtung
zu leiten. Es ist des Weiteren bekannt, den Aufwand für die Reinigung des Gutstoffes
zu vermindern, indem dieser in zwei Stufen verdünnt wird und die Reinigung bereits
nach der ersten Verdünnung erfolgt. Auf diese Weise kann die durch die Reinigungsvorrichtung
geführt Fluidmenge wegen der relativ hohen Konsistenz minimiert werden.
[0005] Falls das Siebwasser nicht bereits vor der Zumischung entgast wurde, so erfolgt im
Fall der zweistufigen Verdünnung sowohl eine Entgasung des gereinigten Hochkonsistenzstromes
nach der ersten Verdünnung, als auch eine Entgasung des Niedrigkonsistenzstromes für
die zweite Verdünnung.
[0006] Frischwasser kommt dabei in immer geringer werdendem Umfang meist nur noch im Bereich
der Papiermaschine zum Einsatz.
[0007] Bei beiden Ausführungen ist der Aufwand insbesondere für die Entgasung relativ hoch.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher den Aufwand im Konstantteil bei ausreichender
Entlüftung zu vermindern. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des
Anspruchs 1 bzw. 5 gelöst.
[0009] Erfindungsgemäß wird der Hochkonsistenzstrom erstmalig und insbesondere einmalig
nach einer, der Reinigung folgendenden Vermischung mit einem Teilstrom des Niedrigkonsistenzstromes
entgast.
[0010] Auf diese Weise entfällt die Entgasung des Niedrigkonsistenzstromes vor der Beimischung.
Auch die Belastung der Reinigungsvorrichtung sowie der Entgasungsvorrichtung bleiben
wegen der hohen Stoffdichte nach der ersten Verdünnung relativ gering.
[0011] Hinsichtlich der Anordnung ist dementsprechend wesentlich, dass der Hochkonsistenzstrom
erstmalig und insbesondere einmalig nach einer, der Reinigungsvorrichtung folgendenden
Mischvorrichtung durch eine Entgasungsvorrichtung geführt wird.
[0012] Dabei kann die Reinigungsvorrichtungen aus mehreren Stufen bestehen. Es ebenso möglich,
dass der Reinigungsvorrichtung nur eine oder mehrere Mischvorrichtungen vor und/oder
nachgelagert sind.
[0013] Hierbei wird bewusst auf eine Entgasung des nach der Entgasung des Hochkonsistenzstromes
zugeführten Teilstroms des Niedrigkonsistenzstromes verzichtet. Dies ist hinnehmbar,
da der überwiegende Teil der dem Stoffauflauf zugeführten Fluidmenge entgast wird.
Selbst bei einem Stoffauflauf mit direkt zugeführtem Verdünnungswasser liegt der entgaste
Anteil an der dem Stoffauflauf insgesamt zugeführten Fluidmenge bei etwa 85 bis 90%.
Da der Luftgehalt nach der Entgasung des Hochkonsistenzstromes in der Regel unter
0,1% und der Luftgehalt des Siebwassers bei rund 2% liegen, kann so der im Allgemeinen
beim Stoffauflauf geforderte maximale Luftgehalt von weniger als 0,5% problemlos eingehalten
werden.
[0014] Im Ergebnis kann so auf eine zweite Entgasungsvorrichtung verzichtet werden.
Die Reinigungsvorrichtungen, wie Cleaner oder Sortierer sind oft für Ströme mit relativ
hoher Konsistenz ausgelegt, ohne dass dessen Potential genutzt wird. Daher liegt die
Stoffdichte des Hochkonsistenzstromes unmittelbar vor der Reinigung zwischen 1,5 und
3,5%, vorzugsweise über 2%.
[0015] Bei den Mischvorrichtungen ist es im Interesse einer guten Durchmischung vorteilhaft,
wenn eine Eindüsung des Hochkonsistenzstromes in den Niedrigkonsistenzstrom erfolgt,
wobei die Eintrittsgeschwindigkeit des Hochkonsistenzstromes 3 bis 15 mal größer sein
sollte als die Strömungsgeschwindigkeit des Niedrigkonsistenzstromes.
[0016] Da die Entgasung nicht unbedingt unmittelbar nach der Reinigung erfolgen muss, ist
es zur Entgasung eines möglichst großen Anteils der Faserstoffsuspension von Vorteil,
wenn der Hochkonsistenzstrom nach der letzten, der Reinigung folgenden Vermischung
mit einem Teilstrom des Niedrigkonsistenzstromes entgast wird.
[0017] Dies bedeutet für die Anordnung, dass der Hochkonsistenzstrom nach der letzten, der
Reinigungsvorrichtung folgenden Mischvorrichtung durch eine Entgasungsvorrichtung
geführt wird.
[0018] Zur Gewährleistung einer hohen Effizienz der Entgasung liegt die Stoffdichte des
Hochkonsistenzstromes unmittelbar vor der Entgasung zwischen 1 und 1,5%.
[0019] Um den Aufwand für die Entgasung minimal zu halten, wird der Niedrigkonsistenzstrom
vor der Vermischung mit dem Hochkonsistenzstrom nicht entgast bzw. durch keine Entgasungsvorrichtung
geführt.
[0020] Dies gilt auch für Stoffaufläufe bei denen, wie in der
EP1645684 beschrieben, zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils der herzustellenden Faserstoffbahn
Ströme unterschiedlicher Konsistenz vermischt werden.
Dabei wird ein Teilstrom des Niedrigkonsistenzstromes ohne Entgasung aber vorzugsweise
über eine Reinigungseinheit zum Stoffauflauf der Maschine geführt.
[0021] Wegen der Schwankungen beim zu- und abgeführten Fluid wird aus der Entgasungsvorrichtung
ein Überlaufstrom mit entgaster Faserstoffsuspension abgezweigt, welcher erst nach
der Reinigung des Hochkonsistenzstromes diesem beigemischt wird. Bezüglich der Anordnung
bedeutet dies, dass der Überlaufstrom der Entgasungsvorrichtung zu einer der Reinigungsvorrichtung
des Hochkonsistenzstromes folgenden Mischvorrichtung geleitet wird. Dies entlastet
die Reinigungsvorrichtung zusätzlich.
[0022] Um Störungen beim Stoffauflauf und damit bei der Herstellung der Faserstoffbahn zu
vermeiden, wird der Hochkonsistenzstrom nach der letzten Mischvorrichtung über eine
Reinigungseinheit zum Stoffauflauf geführt. Dabei kann diese Reinigungseinheit je
nach Ausführung auch entgasend wirken.
[0023] Zur möglichst umfassenden Nutzung der Faser- und Füllstoffe ist es vorteilhaft, wenn
das Reject wenigstens einer meist unmittelbar vor dem Stoffauflauf angeordneten Reinigungseinheit
des Hochkonsistenz- oder des Niedrigkonsistenzstromes zu einer weiteren Reinigungseinheit
geleitet wird, dessen Accept vorzugsweise zur Entgasungsvorrichtung geführt wird.
[0024] Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der beigefügten Zeichnung zeigt die Figur eine schematische Darstellung des Konstantteils
einer Papiermaschine.
[0025] Im konstanten Teil der Papiermaschine wird der Hochkonsistenzstrom 1 in an sich bekannter
Weise aus Faser- und Füllstoffen entsprechend den Vorgaben des Papiermachers, d.h.
in vorbestimmten Mischungsverhältnissen in einer Mischbütte zusammengeführt und gemischt.
Danach hat der Hochkonsistenzstrom 1 eine Stoffdichte von 3 - 4% und einen Luftgehalt
im Bereich von ungefähr 3%.
[0026] Im Konstantteil wird der Hochkonsistenzstrom 1 anschließend mehrfach, hier konkret
in zwei Mischvorrichtungen 3,4 mit einem Teilstrom des Niedrigkonsistenzstromes 2
verdünnt. Außerdem erfolgt eine Reinigung sowie eine einmalige Entgasung des Hochkonsistenzstromes
1 bevor dieser zum Stoffauflauf 10 der Papiermaschine gelangt.
Vom Stoffauflauf 10 wird die fertige Faserstoffsuspension zur Blattbildung über eine
oder mehrere Düsen auf oder zwischen die Formersiebe des folgenden Formers gebracht.
Im Former sowie nachfolgenden Einheiten der Maschine wird das Siebwasser aufgefangen
und als Niedrigkonsistenzstrom 2 in den Konstantteil der Maschine zurückgeführt, so
dass möglichst wenig Faser- und Füllstoffe verloren gehen und wenig Frischwasser benötigt
wird.
[0027] Zur Minimierung des Aufwandes wird das gesamte zur Verdünnung in den Mischvorrichtungen
3,4 sowie direkt beim Stoffauflauf 10 eingesetzte Siebwasser nicht entgast.
[0028] Nach der ersten Mischvorrichtung 3 zur Verdünnung des Hochkonsistenzstromes 1 hat
dieser eine Stoffdichte von weniger als 3,5%, was die Reinigung in einer folgenden
Reinigungsvorrichtung 5 in Form eines Zentrifugal-Abscheiders erlaubt. Die relativ
hohe Stoffdichte vermindert wegen des geringen Durchsatzes die Investitionskosten
für die Reinigungsvorrichtung 5, ist aber nicht so hoch, daß der Wirkungsgrad der
Reinigungsvorrichtung 5 zu stark beeinträchtigt wird.
[0029] Im Anschluss an die Reinigung erfolgt eine weitere Verdünnung des Hochkonsistenzstromes
1 in einer folgenden Mischvorrichtung 4, was die Stoffdichte auf 1 bis 1,5 % verringert.
[0030] Erst danach wird der Hochkonsistenzstrom 1 zu einer Entgasungsvorrichtung 6 geführt,
in der das Fluid unter Unterdruck bis an die Siedelinie gebracht und so entgast wird.
[0031] Zum Ausgleich von Durchsatz-Schwankungen enthält die Entgasungsvorrichtung 6 einen
Überlauf, dessen Überlaufstrom zur unmittelbar vorangegangenen Mischvorrichtung 4
zurückgeführt und dem Hochkonsistenzstrom 1 zugemischt wird. Somit wird dieser zumindest
teilweise entgaste Überlaufstrom entgegen dem bisherigen Stand der Technik nicht noch
einmal durch die Reinigungsvorrichtung 4 geführt, was diese entlastet.
[0032] Nach der Entgasungsvorrichtung 6 wird der Hochkonsistenzstrom 1 zur Sicherheit über
eine zusätzliche Reinigungseinheit 7 in Form eines Vertikalsichters mit eingebautem
Siebkorb (Drucksortierer) zum Stoffauflauf 10 geleitet.
[0033] Falls, wie in der Figur angedeutet, ein Teilstrom des Siebwassers direkt zum Stoffauflauf
10 geführt wird, so erfolgt dies über eine Reinigungseinheit 9 ebenfalls in Form einesVertikalsichters
mit eingebautem Siebkorb (Drucksortierer).
[0034] Mit Hilfe des Siebwassers kann so das Flächengewichtsquerprofil am Stoffauflauf 10
in bekannter Weise beeinflusst werden.
[0035] Das Reject der beiden Reinigungseinheiten 7,9 vor dem Stoffauflauf 10 wird zur Erhöhung
der Ausbeute in eine weitere Reinigungseinheit 8 und deren Accept in die Entgasungsvorrichtung
6 zurückgeführt.
[0036] Zur Schaffung der erforderlichen Drücke wird der Hochkonsistenzstrom 1 vor der Reinigungsvorrichtung
5, vor der Entgasungsvorrichtung 6 und vor der letzten Reinigungseinheit 7 über jeweils
eine Stoffpumpe 11,12,13 geleitet.
[0037] Durch den Einsatz nur einer Entgasungsvorrichtung 6 verringert sich so die Anzahl
erforderlicher Pumpen um zumindest eine.
[0038] Die über die Reinigungseinheit 9 dem Stoffauflauf 10 direkt über eine Niedrigkonsistenzpumpe
14 zugeführte Menge an Niedrigkonsistenzstrom 2 (Siebwasser) umfasst üblicherweise
10 bis 15% der dem Stoffauflauf 10 insgesamt zugeführten Fluidmenge.
[0039] Da das Siebwasser in der Regel etwa einen Luftgehalt von 2% aufweist und der Luftgehalt
des 85 bis 90% ausmachenden Hochkonsistenzstromes 1 kleiner als 0,1 % ist, kann problemlos
auch ohne Entgasung des Siebwassers insgesamt ein Luftgehalt von weniger als 0,5%
beim Stoffauflauf 10 gewährleistet werden.
[0040] Des Weiteren erfolgt eine effiziente Nutzung der Reinigungsvorrichtung 5, da diese
mit einem relativ hohen Stoffgehalt passiert und der Überlaufstrom der Entgasungsvorrichtung
6 erst nach der Reinigungsvorrichtung 5 zum Hochkonsistenzstrom 1 zugemischt wird.
1. Verfahren zur Erzeugung einer Faserstoffsuspension zur Herstellung einer Papier-,
Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn durch Mischen von wenigstens einem,
von aufbereitetem Faser- und Füllstoff gebildeten Hochkonsistenzstrom (1) mit wenigstens
einem, vorzugsweise von Frischwasser, oder Siebwasser gebildeten Niedrigkonsistenzstrom
(2) in einer Maschine zur Herstellung der Faserstoffbahn, wobei der Hochkonsistenzstrom
(1) gereinigt und vor sowie nach dieser Reinigung mit zumindest einem Teilstrom des
Niedrigkonsistenzstromes (2) vermischt wird, wobei der Hochkonsistenzstrom (1) erstmalig
nach einer, der Reinigung folgendenden Vermischung mit einem Teilstrom des Niedrigkonsistenzstromes
(2) entgast wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffdichte des Hochkonsistenzstromes (1) unmittelbar vor der Reinigung zwischen
1,5 und 3,5% und unmittelbar vor der Entgasung zwischen 1 und 1,5% liegt, ein bei
der Entgasung anfallender Überlaufstrom erst nach der Reinigung des Hochkonsistenzstromes
(1) diesem beigemischt wird und der Niedrigkonsistenzstrom (2) vor der Vermischung
mit dem Hochkonsistenzstrom (1) nicht entgast wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochkonsistenzstrom (1) nach der letzten, der Reinigung folgenden Vermischung
mit einem Teilstrom des Niedrigkonsistenzstromes (2) entgast wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teilstrom des Niedrigkonsistenzstromes (2) zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils
der herzustellenden Faserstoffbahn zum Stoffauflauf (10) der Maschine geführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffdichte des Hochkonsistenzstromes (1) unmittelbar vor der Reinigung über
2% liegt.
5. Anordnung zur Erzeugung einer Faserstoffsuspension zur Herstellung einer Papier-,
Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn aus wenigstens einem, von aufbereitetem
Faser- und Füllstoff gebildeten Hochkonsistenzstrom (1) sowie wenigstens einem, vorzugsweise
von Frischwasser, oder Siebwasser gebildeten Niedrigkonsistenzstrom (2) im Konstantteil
einer Maschine zur Herstellung der Faserstoffbahn, wobei der Hochkonsistenzstrom (1)
durch wenigstens eine Reinigungsvorrichtung (5) geleitet und vor sowie nach dieser
Reinigungsvorrichtung (5) in zumindest je einer Mischvorrichtung (3,4) mit einem Teilstrom
des Niedrigkonsistenzstromes (2) verdünnt wird, insbesondere zur Durchführung des
Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Hochkonsistenzstrom
(1) erstmalig nach einer, der Reinigungsvorrichtung (5) folgendenden Mischvorrichtung
(4) durch eine Entgasungsvorrichtung (6) geführt wird, und wobei der Hochkonsistenzstrom
(1) nach der letzten Mischvorrichtung (4) über eine Reinigungseinheit (7) zum Stoffauflauf
(10) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überlaufstrom der Entgasungsvorrichtung (6) zu einer der Reinigungsvorrichtung
(5) des Hochkonsistenzstromes (1) folgenden Mischvorrichtung (4) geleitet wird,
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochkonsistenzstrom (1) nach der letzten, der Reinigungsvorrichtung (5) folgenden
Mischvorrichtung (4) durch eine Entgasungsvorrichtung (6) geführt wird.
7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Niedrigkonsistenzstrom (2) vor der Mischvorrichtung (3,4) durch keine Entgasungsvorrichtung
geleitet wird.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teifstrom des Niedrigkonsistenzstromes (2) zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils
der herzustellenden Faserstoffbahn vorzugsweise über eine Reinigungseinheit; (9) zum
Stoffauflauf (10) der Maschine geführt wird.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Reject wenigstens einer Reinigungseinheit (7,9) zu einer weiteren Reinigungselnheit
(8) geleitet wird, dessen Accept vorzugsweise zur Entgasungsvorrichtung (6) geführt
wird.
1. Method for producing a fibrous stock suspension for producing a paper, cardboard,
tissue or another fibrous web by mixing at least one high-consistency stream (1) which
is formed from prepared fibrous material and filler with at least one low-consistency
stream (2) which is preferably formed from fresh water or white water in a machine
for producing the fibrous web, the high-consistency stream (1) being cleaned and being
mixed before and after said cleaning with at least one part stream of the low-consistency
stream (2), the high-consistency stream (1) being de-gassed for the first time after
mixing with a part stream of the low-consistency stream (2), which mixing follows
the cleaning, characterized in that the consistency of the high-consistency stream (1) lies between 1.5 and 3.5% immediately
before the cleaning and between 1 and 1.5% immediately before the de-gassing, an overflow
stream which accumulates during the de-gassing is admixed to the high-consistency
stream (1) only after the cleaning of the said high-consistency stream (1) and the
low-consistency stream (2) is not de-gassed before the mixing with the high-consistency
stream (1).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the high-consistency stream (1) is de-gassed after the last mixing with a part stream
of the low-consistency stream (2), which mixing follows the cleaning.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that a part stream of the low-consistency stream (2) for regulating the cross-machine
grammage profile of the fibrous web to be produced is guided to the headbox (10) of
the machine.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the consistency of the high-consistency stream (1) lies above 2% immediately before
the cleaning.
5. Arrangement for producing a fibrous stock suspension for producing a paper, cardboard,
tissue or another fibrous web from at least one high-consistency stream (1) which
is formed from prepared fibrous material and filler and at least one low-consistency
stream (2) which is preferably formed from fresh water or white water in the approach
system of a machine for producing the fibrous web, the high-consistency stream (1)
being guided through at least one cleaning apparatus (5) and, before and after the
said cleaning apparatus (5), being diluted with a part stream of the low-consistency
stream (2) in at least in each case one mixing apparatus (3, 4), in particular for
carrying out the method according to one of the preceding claims, the high-consistency
stream (1) being guided through a de-gassing apparatus (6) for the first time after
a mixing apparatus (4) which follows the cleaning apparatus (5), and the high-consistency
stream (1) being guided after the last mixing apparatus (4) via a cleaning unit (7)
to the headbox (10), characterized in that an overflow stream of the de-gassing apparatus (6) is guided to a mixing apparatus
(4) which follows the cleaning apparatus (5) of the high-consistency stream (1).
6. Arrangement according to Claim 5, characterized in that the high-consistency stream (1) is guided through a de-gassing apparatus (6) after
the last mixing apparatus (4) which follows the cleaning apparatus (5).
7. Arrangement according to Claim 5 or 6, characterized in that the low-consistency stream (2) is not guided through a de-gassing apparatus before
the mixing apparatus (3, 4).
8. Arrangement according to one of Claims 5 to 7, characterized in that a part stream of the low-consistency stream (2) for regulating the cross-machine
grammage profile of the fibrous web to be produced is preferably guided via a cleaning
unit (9) to the headbox (10) of the machine.
9. Arrangement according to one of Claims 5 to 8, characterized in that the reject stream of at least one cleaning unit (7, 9) is guided to a further cleaning
unit (8), the accept stream of which is preferably guided to the de-gassing apparatus
(6).
1. Procédé de production d'une suspension fibreuse pour la fabrication d'une bande de
papier, de carton, de papier-tissu ou d'une autre bande fibreuse par mélange d'au
moins un flux de haute consistance (1) constitué de matière fibreuse et de charges
préparées et d'au moins un flux de faible consistance (2) constitué de préférence
d'eau fraîche ou d'eau blanche dans une machine de fabrication de la bande fibreuse,
le flux de haute consistance (1) étant nettoyé et étant mélangé avant et après ce
nettoyage à au moins un flux partiel du flux de faible consistance (2), le flux de
haute consistance (1) étant dégazé pour la première fois après un mélange subséquent
au nettoyage avec un courant partiel flux de faible consistance (2), caractérisé en ce que la densité du flux de haute consistance (1) directement avant le nettoyage est comprise
entre 1,5 et 3,5 % et immédiatement avant le dégazage est comprise entre 1 et 1,5
%, un flux de trop-plein se formant lors du dégazage étant mélangé au flux de haute
consistance (1) seulement après le nettoyage de ce dernier, et le flux de faible consistance
(2) n'étant pas dégazé avant le mélange avec le flux de haute consistance (1).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le flux de haute consistance (1) est dégazé après le dernier mélange subséquent au
nettoyage avec un flux partiel du flux de faible consistance (2).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un flux partiel du flux de faible consistance (2) est guidé jusqu'à la caisse de tête
(10) de la machine pour réguler le profil transversal du grammage de la bande fibreuse
à fabriquer.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la densité du flux de haute consistance (1) directement avant le nettoyage est supérieure
à 2 %.
5. Agencement pour produire une suspension fibreuse pour la fabrication d'une bande de
papier, de carton, de papier-tissu ou d'une autre bande fibreuse à partir d'au moins
un flux de haute consistance (1) constitué de matière fibreuse et de charges préparées
et d'au moins un flux de faible consistance (2) constitué de préférence d'eau fraîche
ou d'eau blanche dans la partie constante d'une machine de fabrication de la bande
fibreuse, le flux de haute consistance (1) étant guidé à travers au moins un dispositif
de nettoyage (5) et, avant et après ce dispositif de nettoyage (5), étant dilué dans
au moins un dispositif de mélange (3, 4) respectif avec un flux partiel du flux de
faible consistance (2), en particulier pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une
quelconque des revendications précédentes, le flux de haute consistance (1) étant
guidé pour la première fois après un dispositif de mélange (4) suivant le dispositif
de nettoyage (5), à travers un dispositif de dégazage (6), et le flux de haute consistance
(1) étant guidé après le dernier dispositif de mélange (4) par le biais d'une unité
de nettoyage (7) jusqu'à la caisse de tête (10), caractérisé en ce qu'un flux de trop-plein du dispositif de dégazage (6) est guidé jusqu'à un dispositif
de mélange (4) suivant le dispositif de nettoyage (5) du flux de haute consistance
(1).
6. Agencement selon la revendication 5, caractérisé en ce que le flux de haute consistance (1) est guidé après le dernier dispositif de mélange
(4) suivant le dispositif de nettoyage (5) à travers un dispositif de dégazage (6).
7. Agencement selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le flux de faible consistance (2) n'est guidé avant le dispositif de mélange (3,
4) à travers aucun dispositif de dégazage.
8. Agencement selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce qu'un flux partiel du flux de faible consistance (2) est guidé de préférence par le biais
d'une unité de nettoyage (9) jusqu'à la caisse de tête (10) de la machine pour réguler
le profil transversal du grammage de la bande fibreuse à fabriquer.
9. Agencement selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que la matière rejetée provenant d'au moins une unité de nettoyage (7, 9) est guidée
jusqu'à une autre unité de nettoyage (8) dont la matière acceptée est guidée de préférence
jusqu'au dispositif de dégazage (6).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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