[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Kuvertierung von zu verpackendem
Gut mit den Verfahrenschritten (a) Zuführung des zu verpackenden Gutes zu einer Umhüllungseinheit
mittels einer ersten Zuführeinheit, (b) Zuschnitt eines Verpackungsrohlings aus einem
bereitgestellten Material, (c) Zuführung des Verpackungsrohlings zu der Umhüllungseinheit
mittels einer zweiten Zuführeinheit, (d) Vereinigung des zu verpackenden Gutes und
des Verpackungsrohlings in der Umhüllungseinheit und (e) Umhüllung des zu verpackenden
Gutes mit dem Verpackungsrohling durch die Umhüllungseinheit, wobei das zu verpackende
Gut und der Verpackungsrohling in zumindest einem Abschnitt in einer Linie und gegenläufig
zueinander der Umhüllungseinheit zugeführt werden. Des Weiteren bezieht sich die Erfindung
auf eine Anlage zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut mit einer Aufnahmeeinheit
und einer Schneideinheit zur Herstellung von Verpackungsrohlingen aus einem bereitgestellten
Material, einer Umhüllungseinheit, einer ersten Zuführeinheit zur Zuführung von zu
verpackendem Gut zu der Umhüllungseinheit und einer zweiten Zuführeinheit zur Zuführung
der Verpackungsrohlinge zu der Umhüllungseinheit, wobei die erste und zweite Zuführeinheit
derart angeordnet sind, dass die Zuführung des Gutes und der Verpackungsrohlinge in
zumindest einem Abschnitt in einer Linie und gegenläufig erfolgt.
[0002] Von der Herstellung des Gutes, insbesondere Zeitschriften, (Werbe-)Prospekte, oder
Briefe, und der Verpackungen bis zum fertigen, verpackten Produkt durchlaufen sowohl
das zu verpackende Gut als auch die Verpackung viele verschiedene Stationen. Dabei
wird in der Regel die Produktion des Gutes und die Produktion der Verpackung örtlich
voneinander getrennt und diese erst bei der Kuvertierung händisch oder auch automatisch
durch eine Kuvertieranlage vereint. Eine derartige dezentrale Herstellung der einzelnen
Verpackungsbestandteile führt allerdings zu zusätzlichen Produktionskosten, unter
anderem auf Grund von Transport- und Lagerkosten, und längeren Produktionszeiten,
unter anderem auf Grund der Transportwege, bzw. Produktionsausfällen, wenn das Gut
oder das Verpackungsmaterial nicht vorrätig ist und erst extern bestellt werden muss.
[0003] Neuere Kuvertieranlagen versuchen dabei einzelne Produktionsschritte bei der Herstellung
des Gutes oder der Verpackung zu übernehmen und somit die Produktionszeiten und Produktionskosten
zu reduzieren. Dabei wird in der Regel die Produktion des Gutes, insbesondere der
Druck, der Zuschnitt und die Sortierung des Zuschnitts, von einer eigenen Produktionseinheit
übernommen und das Gut direkt der Kuvertieranlage zugeführt. Dieses Gut wird dann
automatisch durch die Kuvertieranlage in zur Verfügung gestellte Verpackungen gelegt.
Nachteilig bei dieser Art der Kuvertieranlagen ist weiterhin, dass die Verpackungen
extern hergestellt werden müssen und somit zusätzliche Transport- und Lagerkosten
anfallen.
[0004] In anderen Kuvertieranlagen wird sowohl die Herstellung des Gutes als auch die Herstellung
der Verpackung von der Kuvertieranlage übernommen. Dabei wird eine Materialbahn durch
eine externe Druckeinheit derart bedruckt, dass zunächst das vollständige Gut auf
die Materialbahn gedruckt wird, zum Beispiel einzelne Blätter eines Briefes, bevor
ein Verpackungsrohling, zum Beispiel ein Umschlag mit Adressfeld, auf die Materialbahn
gedruckt wird. Diese fertige Materialbahn mit mehreren Gütern und Verpackungsrohlingen
im Wechsel wird dann der Kuvertieranlage zugefügt, die die Materialbahn entsprechend
der Güter und der Verpackungsrohlinge zuschneidet und anschließend beide vereint.
Nachteilig bei diesem Verfahren ist aber, dass durch die gemeinsame Materialbahn die
Güter und die Verpackungsrohlinge stets aus dem gleichen Material gefertigt werden.
Eine derartige Einschränkung der Materialien ist in vielen Fällen aber nicht wünschenswert.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein Verfahren zur Kuvertierung von
zu verpackendem Gut und eine derartige Anlage anzugeben, die bei gering gehaltenen
Produktionskosten und Fertigungszeiten eine besonders flexible, einfache und schnelle
Verpackung des Gutes ermöglicht.
[0006] Bezüglich des Verfahrens wird diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst, indem der Verpackungsrohling
zwei Seitenklappen, eine Bodenklappe und eine Verschlussklappe umfasst und indem die
Umhüllung des zu verpackenden Gutes die zusätzlichen Verfahrensschritte: Umhüllung
des zu verpackenden Gutes durch Faltung der Seitenklappen, und Umhüllung des zu verpackenden
Gutes durch Faltung der Bodenklappe in beliebiger Reihenfolge, Verklebung der Seitenklappen
und der Bodenklappe, Umhüllung des zu verpackenden Gutes durch Faltung der Verschlussklappe
umfasst. Bezüglich der Anlage wird diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst, indem der
Verpackungsrohling zwei Seitenklappen, eine Bodenklappe und eine Verschlussklappe
umfasst und die Umhüllungseinheit Mittel zur Faltung der Seitenklappen und der Bodenklappe,
Mittel zur Verklebung der Seitenklappen und der Bodenklappe und Mittel zur Umhüllung
des zu verpackenden Gutes durch Faltung der Verschlussklappe umfasst.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass die Produktionskosten und Fertigungszeiten
maßgeblich durch den Rückgriff auf externe Produktionsstätten und somit resultierende
Lieferzeiten und benötigte Lagerflächen beeinflusst werden. Eine Reduzierung dieser
Kosten und Fertigungszeiten kann daher dann erreicht werden, wenn sowohl die zu verpackenden
Güter als auch die Verpackungen vor Ort hergestellt werden können. Eine weitere Reduzierung
ist möglich, wenn auch die Lagerung von vor Ort produzierten Gütern oder Verpackungen
vermieden werden kann und die Produktion und die Kuvertierung somit innerhalb einer
Anlage ermöglicht wird. Für eine möglichst flexible und individuell anpassbare Kuvertierung
werden die Verpackungen nicht vor der Zusammenführung mit dem zu verpackendem Gut
hergestellt sondern zunächst nur Verpackungsrohlinge bereitgestellt. Zur Vermeidung
von weiteren Arbeitsschritten und der Zuführung der Verpackungsrohlinge über mehrere
Zuführbahnen, sind die Verpackungsrohlinge dabei einteilig und bereits vollständig
ausgeführt. Dies bedeutet, dass sie bereits die Seitenklappen, die Bodenklappe und
die Verschlussklappe umfassen und der Verpackungsrohling nicht erst in einem weiteren
Schritt vor oder nach der Gutzuführung, beispielsweise in Form eines Wrapers, hergestellt
bzw. vervollständigt werden muss.Diese Verpackungsrohlinge werden mit dem Gut vereint
und das Gut erst anschließend durch Faltung des Verpackungsrohlings umhüllt. Für eine
besonders einfache und positionsgenaue Vereinigung des Gutes und der Verpackungsrohlinge
sollen dabei Änderungen in der Zuführungsrichtung konsequent vermieden werden. Aus
diesem Grund geschieht die Zuführung des Gutes und der Verpackungsrohlinge aus der
Vogelperspektive in einer Linie und gegenläufig zueinander. Durch die gegenläufige
Anordnung wird eine besonders einfache Zugänglichkeit zu den beiden Zuführungseinheiten
und den vorgelagerten Einheiten zur Bereitstellung und/oder Herstellung des Verpackungsrohlings
und des Gutes ermöglicht.
[0009] Um die Bereitstellung einer möglichst stabilen und sicheren Verpackung zu ermöglichen,
werden zunächst die Seitenränder gefaltet, anschließend die Bodenklappe und erst danach
die Verschlussklappe. Eine derartige Faltungs- und Verklebungsreihenfolge ermöglicht
die Herstellung von gängigen (Brief-)Umschlägen, die besonders hohe Anforderungen
an die Stabilität der Verpackung erfüllen. Durch diese Faltungsreihenfolge kann bei
vorgegebenen Verpackungsgrößen, beispielsweise durch Vorgaben durch den Brief- bzw.
Paketzusteller, der maximale Platz für das zu verpackende Gut bereitgestellt werden.
In alternativer Ausführung ist es aber auch möglich, dass zunächst die Bodenklappe
gefaltet wird und erst anschließend die Seitenränder und die Verschlussklappe. Bei
dieser Faltung ist die Verklebung der Seitenränder und der Bodenklappe außerhalb.
Ein möglicher Kontakt zwischen dem Klebematerial und dem Gut kann somit ausgeschlossen
werden.
[0010] Für eine schnelle und sichere Kuvertierung des Gutes wird in besonders vorteilhafter
Ausführung die Vereinigung des zu verpackenden Gutes und des Verpackungsrohlinges
in Line und gleichläufig zueinander ausgeführt. Dies ermöglicht eine einfache und
positionsgenaue Ablage des Gutes auf dem Verpackungsrohling und somit eine einfache
Vereinigung ohne Relativbewegung des Gutes und des Verpackungsrohlings. Dadurch ist
auch ein kontinuierlicher Betrieb der Anlage, durch eine konstante Zuführung von Verpackungsrohlingen,
möglich, ohne dass kurze Stillstandzeiten oder ein Stop-and-go erfoderlich sind.
[0011] Für eine besonders genaue Faltung des Verpackungsrohlings wird eine Faltung in Bewegungsrichtung
des Verpackungsrohlings konsequent vermieden. Dabei werden die Seitenränder parallel
zur Bewegungsrichtung gefaltet und der Verpackungsrohling derart unter dem Gut positioniert,
dass eine Faltung der Bodenklappe gegen die Bewegungsrichtung möglich ist. Um eine
Faltung der Verschlussklappe in Bewegungsrichtung des Verpackungsrohlings zu vermeiden,
wird in besonders bevorzugter Ausgestaltung die Bewegungsrichtung des bereits teilweise
umhüllten Gutes um etwa 90° gedreht, ohne dabei den Verpackungsrohling zu drehen.
Erst durch diese Drehung wird eine Faltung der Verschlussklappe parallel zur Bewegungsrichtung
ermöglicht. Durch diese besondere Führung des Verpackungsrohlings während der Faltung
ist es möglich, Verpackungen und insbesondere Umschläge herzustellen, bei denen die
Faltkante der Verschlussklappe und die Faltkante der Bodenklappe im Wesentlichen parallel
zueinander angeordnet sind. Dadurch können Größenvorgaben, beispielsweise durch den
Brief- oder Paketzusteller bestmöglich erfüllt werden. Je nach Kundenwunsch kann allerdings
auch eine andere Verpackungsform hergestellt werden, indem der Änderungswinkel der
Bewegungsrichtung entsprechend gewählt wird.
[0012] Für besonders vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere für die Herstellung
von Verpackungen und Umschlägen mit Fensterelementen, wird in bevorzugter Ausführung
beim oder nach dem Zuschnitt des Verpackungsrohlings ein Fensterelement in den Verpackungsrohling
geschnitten. Dieses Fensterlement wird anschließend durch eine Fensterfolie abgedeckt.
Die Fensterfolie wird dazu auf die Innenseite des Verpackungsrohlings geklebt und
deckt das Fensterelement vollständig ab.
[0013] In der vorliegenden Anlage werden die Verpackungsrohlinge direkt von einer Materialbahn
geschnitten. Dies bedeutet, dass etwaige Adressen, Werbefelder oder auch Firmenlogos
auf den Verpackungen bereits auf die Materialbahn gedruckt worden sein können. Dies
hat aber den Nachteil, dass einzelne Änderungen oder Fehler zum Austausch der kompletten
Materialbahn führen können. Für eine besonders flexible und kostengünstige Bereitstellung
von bedruckten Umschlägen werden in vorteilhafter Ausführung daher die zugeschnittenen
Verpackungsrohlinge und nicht die Materialbahn bedruckt. Es ist somit möglich eine
einzelne, unbedruckte Materialbahn zur Herstellung der Verpackung zu verwenden. Eine
Lagerung von bedruckten Materialbahnen oder Ausschuss von ganzen Materialbahnen aufgrund
von Fehldrucken oder Auftragsänderungen kann somit vermieden werden. In alternativer
oder zusätzlicher vorteilhafter Ausgestaltung ist ebenfalls eine Bedruckung der Verpackung
nach der Umhüllung des Gutes vorgesehen.
[0014] Zur Reduzierung der Lagerkosten und des benötigten Lagervolumens ist in bevorzugter
Ausgestaltung vorgesehen, dass auch das Gut, in der Regel sind dies Serienbriefe,
Werbeflyer oder Prospekte, von einer Materialbahn geschnitten werden und der Zuschnitt
direkt der Umhüllungseinheit zugeführt wird. Wie bei den Umschlägen ist es auch hier
denkbar, dass das Gut von einer unbedruckten Materialbahn geschnitten wird und erst
nach Zuschnitt individuell durch eine Druckeinheit bedruckt wird. Für eine besonders
positionsgenaue Vereinigung des zu verpackendem Gutes und des Verpackungsrohlings
werden in besonders bevorzugter Ausgestaltung die zugeschnittenen und gemeinsam zu
verpackenden Güter mittels einer Sammeleinheit gesammelt und gemeinsam der Umhüllungseinheit
zugeführt. Dabei ist es denkbar, dass die Sammeleinheit auch eine gewünschte Faltung,
Verklebung oder andere Verbindung der gesammelten Güter vornimmt.
[0015] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen insbesondere darin, dass durch die
spezielle Zuführung des Gutes und des bereits vollständig vorliegenden Verpackungsrohlings
eine besonders einfache Zusammenführung beider in der Umhüllungseinheit ermöglicht
wird. Somit kann sowohl bei der Herstellung der Gutes als auf bei der Herstellung
der Verpackung konsequent auf externe Produktionsstätten verzichtet werden und somit
Kostengünstig und mit geringen Stillstandzeiten jedes Gut verpackt werden. Zusätzlich
können die verwendeten Materialien für die Güter und die Verpackung frei und unabhängig
voneinander bestimmt und die Abmessungen der Zuschnitte individuell eingestellt werden.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Darin zeigen:
- FIG. 1
- eine schematische Darstellung des Verfahrens zur Kuvertierung eines zu verpackenden
Gutes,
- FIG. 2
- eine schematische Darstellung einer Kuvertierungsanlage.
[0017] Gleiche Teile sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0018] Die schematische Darstellung des Verfahrens nach FIG. 1 umfasst eine erste Materialbahn
1 für die Verpackungsrohlinge. Das Material der Bahn 1 kann beliebig und je nach Kundenwunsch
gewählt werden, üblicherweise wird Papier in unterschiedlichen Stärken oder auch eine
Verpackungsfolie verwendet. In einem ersten Verfahrensschritt 2 wird die Materialbahn
1 mittels einer Schneideinheit 4 in Verpackungsrohlinge 6 geschnitten. Dabei ist ein
besonders individueller Zuschnitt möglich, der auch von Verpackungsrohling 6 zu Verpackungsrohling
6 durch eine entsprechende Steuerung der Schneideinheit geändert werden kann. Somit
ist eine direkte und optimale Anpassung an das zu verpackende Gut 8 möglich. Sollte
die Materialbahn 1 und somit auch der Verpackungsrohling 6 bereits vollständig bedruckt
sein, wird der Verpackungsrohling 6 im nächsten Verfahrensschritt 10 der Umhüllungseinheit
12 zugeführt. Ansonsten kann der Verpackungsrohling 6 in einem nicht dargestellten
Verfahrensschritt durch eine Druckeinheit 14 vor der Zuführung zur Umhüllungseinheit
12 individuell und einzeln bedruckt werden. Zusätzlich oder in alternativer Ausführung
ist es aber auch möglich, dass durch eine weitere Druckeinheit 62 bereits auf die
Materialbahn 1 gedruckt wird. Dies hat den Vorteil, dass über den gesamten späteren
Zuschnitt gedruckt werden kann und somit keine systembedingten druckfreien Ränder
entstehen. Durch die Verwendung von zwei nach einander geschalteten Druckeinheiten
ist es darüber hinaus ebenfalls möglich die Verpackung sowohl beidseitig außen und
auch innen zu bedrucken.
[0019] Es ist ebenfalls möglich, dass in einem weiteren, der Zuführung zu Umhüllungseinheit
vorgelagerten Verfahrensschritt oder auch zusammen mit dem Zuschnitt des Verpackungsrohlings
6 ein Fensterelement 68 in den Verpackungsrohling 6 geschnitten wird und dieses mit
einer Fensterfolie verschlossen wird. Dadurch ist es möglich auch Verpackungen, insbesondere
Briefumschläge, mit einem Sichtfenster herzustellen.
[0020] Die schematische Darstellung des Verfahrens nach FIG. 1 umfasst darüber hinaus eine
zweite Materialbahn 16 für die Herstellung des zu verpackenden Gutes 8. Diese zweite
Materialbahn 16 wird durch eine zweite Schneideinheit 18 in einzelne Teile des Gutes
20 geschnitten 22. Falls die zweite Materialbahn 16 noch nicht bedruckt ist, könnten
in einer nicht dargestellten, weiteren Druckeinheit in einem ebenfalls nicht dargestellten,
weiteren Verfahrensschritt die einzelnen Teile des Gutes 20 einzeln bedruckt werden.
Die Teile des Gutes 20 werden anschließend einer Sammeleinheit 24 zugeführt 26. Diese
Sammeleinheit 24 ist in der Lage die Teile des Gutes 20 zu sortieren und zu einem
Gut 8 zusammenzuführen. Darüber hinaus ist es durch die Sammeleinheit 24 möglich,
das Gut 8 entsprechend dem Kundenwunsch zu falten, zu verkleben zu prägen, mittels
einer Heftoder Büroklammer zu verbinden oder anderweitig zu bearbeiten. Weiterhin
ist es in der Sammeleinheit 24 möglich externe Beilagen 64, wie zum Beispiel, Kreditkarten,
CDs oder Werbeartikel, manuell oder automatisch dem Gut 8 hinzuzufügen 66. Das fertige
Gut 8 wird anschließend der Umhüllungseinheit 12 zugeführt 28.
[0021] Für eine besonders zuverlässige und genaue Positionierung des Gutes 8 auf dem zugeordneten
Verpackungsrohling 6 und eine fehlerfreie weitere Bearbeitung durch die Umhüllungseinheit
12 sind die Zuführungswege 10, 28 in einer Linie aber gegenläufig angeordnet. Ein
notwendiges Drehen des Gutes 8 in der Bewegungsebene oder des Verpackungsrohlings
6 bei der Zuführung wird ebenso vermieden, wie ein unerwünschtes Verschieben des Verpackungsrohlings
6 durch Richtungsänderungen in der Zuführung. Die Vereinigung des Gutes 8 und des
Verpackungsrohlings 6 wird dagegen in einer Linie und gleichläufig durchgeführt. Dadurch
werden relativbewegungen zwischen den beiden vermieden und das Gut 8 kann auf besonders
einfache Art und Weise, beispielsweise durch Ablage, auf dem Verpackungsrohling 6
positionsgenau platziert werden. Durch diese besondere Art der Zuführung liegt das
zu verpackende Gut 8 in der Umhüllungseinheit 12 auf der Innenseite des Verpackungsrohlings
6.
[0022] In einem ersten Umhüllungsvorgang 30 werden die Seitenklappen 32 des Verpackungsrohlings
6 parallel zur Bewegungsrichtung des Verpackungsrohlings 6 gefaltet und um das Gut
8 geschlagen. Gleichzeitig oder in einem nachgeschalteten Verfahrensschritt wird die
Außenseite der Seitenklappen mit einem Klebefilm überzogen. In einem zweiten Umhüllungsvorgang
34 wird anschließend die Bodenklappe 36 gegen die Bewegungsrichtung des Verpackungsrohlings
6 gefaltet, um das Gut 8 geschlagen und mit den Seitenklappen 32 verklebt.
[0023] Zur Vermeidung einer Faltung in Bewegungsrichtung, wird die Bewegungsrichtung des
Verpackungsrohlings 6 und des in ihm befindlichen Gutes 8 um etwa 90° gedreht, ohne
dass sich dabei allerdings die Orientierung des Verpackungsrohlings 8 ändert. Durch
diese Änderung der Bewegungsrichtung relativ zur Ausrichtung des Verpackungsrohlings
8 ist eine Faltung 38 der Verschlussklappe 40 parallel zur neuen Bewegungsrichtung
des Verpackungsrohlings 8 möglich. Die Faltkanten der Verschlussklappe 40 und der
Bodenklappe 36 sind bei einer derartigen Drehung der Bewegungsrichtung etwa parallel
zueinander angeordnet, sodass besonders symmetrische Verpackungen hergestellt werden
können. Bei dieser Faltung 38 wird die Verpackung geschlossen und das Gut 8 vollständig
eingepackt. In Abhängigkeit der weiteren Verarbeitung des verpackten Gutes 42 kann
die Verschlussklappe 40 bei der Faltung direkt mit dem Ende der Bodenklappe 36 verklebt
werden. Dazu kann in einem vorgelagerten oder mit der Faltung durchgeführten weiteren
Verfahrensschritt ein Klebefilm direkt im Endbereich der Bodenklappe 36 und/oder auf
die Innenseite der Verschlussklappe 40 aufgetragen werden.
[0024] Ein Ausführungsbeispiel der Kuvertieranlage 43 ist in FIG. 2 schematisch dargestellt.
Die Kuvertieranlage 43 umfasst dabei eine Verpackungseinheit 44 zur Herstellung und
Zuführung der Verpackungsrohlinge 6 zu einer Umhüllungseinheit 12 und eine Guteinheit
46 zur Herstellung, Sortierung, Sammlung und Zuführung des Gutes 8 ebenfalls zu dieser
Umhüllungseinheit 12.
[0025] Die Verpackungseinheit 44 umfasst in der Reihenfolge der Verfahrensschritte eine
Aufnahmeeinheit 48 für das Verpackungsmaterial, beispielsweise eine Materialbahn oder
-rolle 1, eine Schneideinheit 4, die dieses Verpackungsmaterial in Verpackungsrohlinge
6 schneidet, eine erste und eine zweite Druckeinheit 14, 62, die die Verpackungsrohlinge
6 bei Bedarf bedruckt und eine Zuführeinheit 50, die die Verpackungsrohlinge 6 der
Umhüllungseinheit 12 zuführt. Zusätzlich kann die Verpackungseinheit eine Einheit
zum Schneiden und Aufbringen von Fensterelementen 68 auf den Verpackungsrohling umfassen.
[0026] Auch die Guteinheit 46 umfasst eine eigene Aufnahmeeinheit 52 für eine Materialbahn
oder -rolle 16. In einer nachgeschalteten, zweiten Schneideinheit 18 werden Teile
des Gutes 20 von der Materialbahn 16 geschnitten. Diese können gegebenenfalls durch
eine weitere, nicht dargestellte Druckeinheit individuell bedruckt werden. Der Schneideinheit
18 nachgeschaltet ist eine Sammeleinheit 24, in der die Teile des Gutes 20 gesammelt,
sortiert und weiter bearbeitet werden können. Ebenfalls ist eine externe Zuführung
von weiteren Beilagen oder anderen Teilen des zu verpackenden Gutes 8 manuell oder
auch automatisch möglich. Das gesammelte und zu verpackende Gut 8 wird über eine eigene
Zuführeinheit 54 der Umhüllungseinheit 12 übergeben.
[0027] Die Umhüllungseinheit 12 ist dazu ausgelegt das zu verpackende Gut 8 durch den zugeführten
Verpackungsrohling 6 in mehreren Falt- und Klebeschritten sicher und dauerhaft zu
umschließen. Für eine möglichst einfache und genaue Faltung der Verschlussklappe,
ist die Umhüllungseinheit 12 L-fömig ausgebildet, wobei die Faltung der Seitenklappe
und der Bodenklappen einem ersten Teilbereich 56 und die Faltung der Verschlussklappe
in einem zweiten Teilbereich 58 vorgenommen wird, der zum ersten Teilbereich 56 um
etwa 90° verdreht ist. Die Umhüllungseinheit nach dem Ausführungsbeispiel nach FIG.
2 umfasst darüber hinaus eine eigene Druckeinheit 60, in der das fertige Endprodukt
42 bei Bedarf nochmals oder erstmals bedruckt werden kann.
[0028] Die Zuführeinheiten 50, 54 des Verpackungsrohlings 6 und des Gutes 8 sind dabei derart
angeordnet, dass die Zuführung - aus der Vogelperspektive betrachtet - in einer Linie
und gegenläufig geschieht. Dabei wird der Verpackungsrohling 6 auf einer tieferen
Ebene, unterhalb der Umhüllungseinheit 12 an diese herangeführt, während das Gut 8
auf einer höher liegenden Ebene der Umhüllungseinheit zugeführt wird. Bei der Zuführung
des Verpackungsrohlings 6 zur Umhüllungseinheit 12 wird dieser entlang eines Bogen-
oder Kreissegmentes bewegt. Dieses entspricht einer walzenartigen Drehung des Verpackungsrohlings
6, die aber nicht über ein Walzenelement realisiert werden muss, sondern auch durch
eine entsprechende Anordnung von Förderbändern oder ähnlichen Beförderungselementen
möglich ist. Durch diese Art der Drehung des Verpackungsrohlings 6 wird seine Ausrichtung
relativ zur Bewegungsrichtung nicht verändert, wodurch eine Verschiebung während der
Bewegung und somit eine spätere ungenaue Positionierung vermieden werden kann.
[0029] Durch eine derartige Zuführung des Gutes 8 und des Verpackungsrohlings 6 ist es darüber
hinaus möglich, dass das Gut positionsgenau auf dem Verpackungsrohling 6 abgelegt
werden kann. Dadurch wird eine vollständige Umhüllung des Gutes 8 erst ermöglicht.
Auf vorgefertigte und extern produzierte Verpackungen kann somit verzichtet werden.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- erste Materialbahn
- 2
- Verfahrensschritt: Schneiden der ersten Materialbahn
- 4
- Schneideinheit
- 6
- Verpackungsrohling
- 8
- Gut
- 10
- Verfahrensschritt: Zuführung zur Umhüllungseinheit
- 12
- Umhüllungseinheit
- 14
- Druckeinheit
- 16
- zweite Materialbahn
- 18
- Schneideinheit
- 20
- Teile des Guts
- 22
- Verfahrensschritt: Schneiden der zweiten Materialbahn
- 24
- Sammeleinheit
- 26
- Verfahrensschritt: Zuführung zur Sammeleinheit
- 28
- Verfahrensschritt: Zuführung zur Umhüllungseinheit
- 30
- Verfahrensschritt: Faltung der Seitenklappen
- 32
- Seitenklappen
- 34
- Verfahrensschritt: Faltung der Bodenklappe
- 36
- Bodenklappe
- 38
- Verfahrensschritt: Faltung der Verschlussklappe
- 40
- Verschlussklappe
- 42
- Endprodukt
- 43
- Kuvertieranlage
- 44
- Verpackungseinheit
- 46
- Guteinheit
- 48
- Aufnahmeeinheit der Verpackungseinheit
- 50
- Zuführeinheit der Verpackungseinheit
- 52
- Aufnahmeeinheit der Guteinheit
- 54
- Zuführeinheit der Guteinheit
- 56
- Teilbereich der Umhüllungseinheit
- 58
- Teilbereich der Umhüllungseinheit
- 60
- Druckeinheit
- 62
- Druckeinheit
- 64
- externe Beilagen
- 66
- Verfahrensschritt: Zuführung der externen Beilagen
- 68
- Fensterelement
1. Verfahren zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) mit den Verfahrenschritten:
a. Zuführung des zu verpackenden Gutes (8) zu einer Umhüllungseinheit (12) mittels
einer ersten Zuführeinheit (54),
b. Zuschnitt eines Verpackungsrohlings (6) aus einem bereitgestellten Material,
c. Zuführung des Verpackungsrohlings (6) zu der Umhüllungseinheit (12) mittels einer
zweiten Zuführeinheit (50),
d. Vereinigung des zu verpackenden Gutes (8) und des Verpackungsrohlings (6) in der
Umhüllungseinheit (12),
e. Umhüllung des zu verpackenden Gutes (8) mit dem Verpackungsrohling (12) durch die
Umhüllungseinheit (12),
wobei das zu verpackende Gut (8) und der Verpackungsrohling (6) in zumindest einem
Abschnitt in einer Linie und gegenläufig zueinander der Umhüllungseinheit (12) zugeführt
werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verpackungsrohling (6) zwei Seitenklappen (32), eine Bodenklappe (36) und eine
Verschlussklappe (4) umfasst und dass die Umhüllung des zu verpackenden Gutes (8)
die zusätzlichen Verfahrensschritte:
e1) Umhüllung des zu verpackenden Gutes (8) durch Faltung der Seitenklappen (32),
und Umhüllung des zu verpackenden Gutes (8) durch Faltung der Bodenklappe (36) in
beliebiger Reihenfolge,
e2) Verklebung der Seitenklappen (32) und der Bodenklappe (36), e3) Umhüllung des
zu verpackenden Gutes (8) durch Faltung der Verschlussklappe (40)
umfasst.
2. Verfahren zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vereiningung des zu verpackenden Gutes (8) und des Verpackungsrohlings (6) in
einer Linie und gleichläufig zueinander durchgeführt wird.
3. Verfahren zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bewegungsrichtung des Gutes (8) bei der Faltung und Verklebung der Verschlussklappe
(40) um im Wesentlichen 90° zu der Bewegungsrichtung des Gutes (8) bei der Faltung
und Verklebung der Seitenklappen (32) und der Bodenklappe (36) gedreht ist.
4. Verfahren zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) nach einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt eines Verpackungsrohlings (6) die zusätzlichen Verfahrensschritte:
b1) Zuschnitt eines Fensterelements (68) im Verpackungsrohling (6) und
b2) Abdeckung des Fensterelements (68) mit einer Fensterfolie umfasst.
5. Verfahren zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) nach einem der Ansprüche 1
bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verpackungsrohling (6) vor der Zuführung in die Umhüllungseinheit (12) bedruckt
wird.
6. Verfahren zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) nach einem der Ansprüche 1
bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verpackungsrohling (6) nach der Umhüllung in der Umhüllungseinheit (12) bedruckt
wird.
7. Verfahren zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) nach einem der Ansprüche 1
bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das der Umhüllungseinheit (12) zugefügte zu verpackende Gut (8) von einer zweiten
Materialbahn (16) geschnitten wird.
8. Verfahren zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Anzahl von Zuschnitten der zweiten Materialbahn (16) zu einem verpackenden Gut
(8) gesammelt werden bevor es der Umhüllungseinheit (12) zugefügt wird.
9. Anlage (43) zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut mit (8) einer Aufnahmeeinheit
(48) und einer Schneideinheit (4) zur Herstellung von Verpackungsrohlingen (6) aus
einem bereitgestellten Material, einer Umhüllungseinheit (12) und einer ersten Zuführeinheit
(54) zur Zuführung von zu verpackendem Gut (8) zu der Umhüllungseinheit (12), einer
zweiten Zuführeinheit (50) zur Zuführung der Verpackungsrohlinge (6) zu der Umhüllungseinheit
(12), wobei die erste und zweite Zuführeinheit (50, 54) derart angeordnet sind, dass
die Zuführung des Gutes (8) und der Verpackungsrohlinge (6) in zumindest einem Abschnitt
in einer Linie und gegenläufig erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verpackungsrohling (6) zwei Seitenklappen (32), eine Bodenklappe (36) und eine
Verschlussklappe (4) umfasst und die Umhüllungseinheit (12) Mittel zur Faltung der
Seitenklappen (32) und der Bodenklappe (36), Mittel zur Verklebung der Seitenklappen
(32) und der Bodenklappe und Mittel zur Umhüllung des zu verpackenden Gutes (8) durch
Faltung der Verschlussklappe (40) umfasst.
10. Anlage (43) zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anlage mindestens eine Druckeinheit (14, 60, 62) umfasst.
11. Anlage (43) zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anlage eine zweite Materialbahn (16) und eine zweite Schneideinheit (18) zur Herstellung
des zu verpackenden Gutes (8) umfasst.
12. Anlage (43) zur Kuvertierung von zu verpackendem Gut (8) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anlage eine Sammeleinheit (24) umfasst.
1. Method for enveloping goods (8) to be packaged comprising the method steps of:
a. transporting the goods (8) to be packaged to a wrapping unit (12) by means of a
first transport unit (54),
b. cutting a packaging blank (6) out of a supplied material,
c. transporting the packaging blank (6) to the wrapping unit (12) by means of a second
transport unit (50),
d. bringing together the goods (8) to be packaged and the packaging blank (6) in the
wrapping unit (12),
e. wrapping the goods (8) to be packaged with the packaging blank (12) by means of
the wrapping unit (12),
the goods (8) to be packaged and the packaging blank (6) being transported to the
wrapping unit (12) in at least one portion in a line and in opposing directions,
characterised in that the packaging blank (6) comprises two lateral flaps (32), a bottom flap (36) and
a cover flap (4), and
in that wrapping the goods (8) to be packaged comprises the additional method steps of:
e1) wrapping the goods (8) to be packaged by folding the lateral flaps (32), and wrapping
the goods (8) to be packaged by folding the bottom flap (36), in any order,
e2) gluing the lateral flaps (32) and the bottom flap (36),
e3) wrapping the goods (8) to be packaged by folding the cover flap (40).
2. Method for enveloping goods (8) to be packaged according to claim 1, characterised in that the goods (8) to be packaged and the packaging blank (6) are brought together in
a line and in the same direction.
3. Method for enveloping goods (8) to be packaged according to either claim 1 or claim
2, characterised in that the direction of movement of the goods (8) when the cover flap (40) is being folded
and glued is at approximately 90° to the direction of movement of the goods (8) when
the lateral flaps (32) are being folded and glued and the bottom flap (36) is folded
over.
4. Method for enveloping goods (8) to be packaged according to any of claims 1 to 3,
characterised in that cutting a packaging blank (6) comprises the additional method steps of:
b1) cutting a window element (68) in the packaging blank (6), and
b2) covering the window element (68) with a window film.
5. Method for enveloping goods (8) to be packaged according to any of claims 1 to 4,
characterised in that the packaging blank (6) is printed before being transported into the wrapping unit
(12).
6. Method for enveloping goods (8) to be packaged according to any of claims 1 to 5,
characterised in that the packaging blank (6) is printed after wrapping in the wrapping unit (12).
7. Method for enveloping goods (8) to be packaged according to any of claims 1 to 6,
characterised in that the goods (8) to be packaged which are added to the wrapping unit (12) are cut from
a second web of material (16).
8. Method for enveloping goods (8) to be packaged according to claim 7, characterised in that a quantity of cut-outs from the second web of material (16) are collected to form
goods (8) to be packaged before being added to the wrapping unit (12).
9. System (43) for enveloping goods (8) to be packaged comprising a receiving unit (48)
and a cutting unit (4) for producing packaging blanks (6) from a supplied material,
a wrapping unit (12) and a first transport unit (54) for transporting goods (8) to
be packaged to the wrapping unit (12), a second transport unit (50) for transporting
the packaging blanks (6) to the wrapping unit (12), the first and second transport
unit (50, 54) being arranged such that the goods (8) and the packaging blanks (6)
are transported in at least one portion in a line and in opposing directions, characterised in that the packaging blank (6) comprises two lateral flaps (32), a bottom flap (36) and
a cover flap (4), and the wrapping unit (12) comprises means for folding the lateral
flaps (32) and the bottom flap (36), means for gluing the lateral flaps (32) and the
bottom flap, and means for wrapping the goods (8) to be packaged by folding the cover
flap (40).
10. System (43) for enveloping goods (8) to be packaged according to claim 9, characterised in that the system comprises at least one printing unit (14, 60, 62).
11. System (43) for enveloping goods (8) to be packaged according to either claim 9 or
claim 10, characterised in that the system comprises a second web of material (16) and a second cutting unit (18)
for producing the goods (8) to be packaged.
12. System (43) for enveloping goods (8) to be packaged according to claim 11, characterised in that the system comprises a collecting unit (24).
1. Procédé de mise sous enveloppe d'articles (8) à emballer, avec les étapes de procédé
suivantes :
a. amenée de l'article à emballer (8) à une unité d'enveloppement (12) au moyen d'une
première unité d'amenée (54),
b. découpage d'une découpe d'emballage (6) à partir d'un matériau fourni,
c. amenée de la découpe d'emballage (6) à l'unité d'enveloppement (12) au moyen d'une
deuxième unité d'amenée (50),
d. réunion de l'article à emballer (8) et de la découpe d'emballage (6) dans l'unité
d'enveloppement (12),
e. enveloppement de l'article à emballer (8) avec la découpe d'emballage (12) par
l'unité d'enveloppement (12),
l'article à emballer (8) et la découpe d'emballage (6) étant amenés à l'unité d'enveloppement
(12), dans au moins un tronçon, sur une ligne et en sens contraire l'un par rapport
à l'autre.
caractérisé en ce que
la découpe d'emballage (6) comprend deux volets latéraux (32), un volet de fond (36)
et un volet de fermeture (4), et en ce que l'enveloppement de l'article à emballer (8) comprend les étapes de procédés supplémentaires
suivantes :
e1) enveloppement de l'article à emballer (8) par le pliage des volets latéraux (32),
et enveloppement de l'article à emballer (8) par le pliage du volet de fond (36) dans
n'importe quel ordre,
e2) encollage des volets latéraux (32) et du volet de fond (36),
e3) enveloppement de l'article à emballer (8) par le pliage du volet de fermeture
(40).
2. Procédé de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer selon la revendication
1,
caractérisé en ce que
la réunion de l'article à emballer (8) et de la découpe d'emballage (6) est effectuée
sur une ligne et en sens contraire l'un par rapport à l'autre.
3. Procédé de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce que
la direction de déplacement de l'article (8) lors du pliage et de l'encollage du volet
de fermeture (40) est tournée essentiellement de 90° par rapport à la direction de
déplacement de l'article (8) lors du pliage et de l'encollage des volets latéraux
(32) et du volet de fond (36).
4. Procédé de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer selon une des revendications
1 à 3,
caractérisé en ce que le découpage d'une découpe d'emballage (6) comprend les étapes de procédés supplémentaires
suivantes :
b1) découpage d'un élément de fenêtre (68) dans la découpe d'emballage (6) et
b2) recouvrement de l'élément de fenêtre (68) avec un film de fenêtre.
5. Procédé de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer selon une des revendications
1 à 4,
caractérisé en ce que
la découpe d'emballage (6) est imprimée avant l'amenée dans l'unité d'enveloppement
(12).
6. Procédé de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer selon une des revendications
1 à 5,
caractérisé en ce que
la découpe d'emballage (6) est imprimée après l'enveloppement dans l'unité d'enveloppement
(12).
7. Procédé de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer selon une des revendications
1 à 6,
caractérisé en ce que
l'article à emballer (8) ajouté à l'unité d'enveloppement (12) est découpé à partir
d'une deuxième bande de matériau (16).
8. Procédé de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer selon la revendication
7,
caractérisé en ce
qu'un certain nombre de découpes de la deuxième bande de matériau (16) sont collectées
à destination d'un article à emballer (8) avant que ce dernier ne soit ajouté à l'unité
d'enveloppement (12).
9. Installation de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer, avec une unité de
réception (48) et une unité de coupe (4) pour la fabrication de découpes d'emballage
(6) à partir d'un matériau fourni, une unité d'enveloppement (12) et une première
unité d'amenée (54) pour l'amenée de l'article à emballer (8) à l'unité d'enveloppement
(12), une deuxième unité d'amenée (50) pour l'amenée des découpes d'emballage (6)
à l'unité d'enveloppement (12), la première et la deuxième unité d'amenée (50, 54)
étant disposées de telle sorte que l'amenée de l'article (8) et des découpes d'emballage
(6) s'effectue dans au moins un tronçon sur une ligne et en sens contraire l'un par
rapport aux autres,
caractérisée en ce que
la découpe d'emballage (6) comprend deux volets latéraux (32), un volet de fond (36)
et un volet de fermeture (4), et en ce que l'unité d'enveloppement (12) comprend des moyens pour le pliage des volets latéraux
(32) et du volet de fond (36), des moyens pour l'encollage des volets latéraux (32)
et du volet de fond, et des moyens pour l'enveloppement de l'article à emballer (8)
par le pliage du volet de fermeture (40).
10. Installation de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer selon la revendication
9,
caractérisée en ce que
l'installation comprend au moins une unité d'impression (14, 60, 62).
11. Installation de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer selon la revendication
9 ou 10,
caractérisée en ce que
l'installation comprend une deuxième bande de matériau (16) et une deuxième unité
de coupe (18) pour la fabrication de l'article à emballer (8).
12. Installation de mise sous enveloppe de l'article (8) à emballer selon la revendication
11,
caractérisée en ce que
l'installation comprend une unité collectrice (24).