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(11) |
EP 2 601 358 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2015 Patentblatt 2015/42 |
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Anmeldetag: 01.08.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2011/050005 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/016268 (09.02.2012 Gazette 2012/06) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON FERTIGTEILBAUTEILEN
METHOD FOR PRODUCING PREFABRICATED STRUCTURAL PARTS
PROCÉDÉ DE FABRICATION D'ÉLÉMENTS PRÉFABRIQUÉS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
02.08.2010 AT 12922010
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.06.2013 Patentblatt 2013/24 |
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Patentinhaber: Redlberger, Alfred |
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3631 Scheib (AT) |
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Erfinder: |
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- Redlberger, Alfred
3631 Scheib (AT)
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Vertreter: Müllner, Martin |
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Patentanwälte Dr. Erwin Müllner
Dr. Martin Müllner
Weihburggasse 9, Postfach 159 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 457 609 FR-A1- 2 696 488
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WO-A1-2006/049563 GB-A- 1 169 199
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fertigteilbauteilen nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Stand der Technik
[0002] Bei bekannten derartigen Verfahren wird eine erhärtende plastische Masse in wiederverwendbare
Schalungen gegossen und erhärten gelassen. Zur Herstellung von Doppelwand-Fertigteilbauteilen
werden zwei solcher Platten über Bewehrungen, miteinander verbunden.
[0003] Bei der Verwendung solcher Bauteile zur Errichtung von Gebäuden werden die Bauteile
an der Baustelle auf zuvor hergestellte Bodenplatten oder auf fertige Gebäudedecken
aufgestellt und der Zwischenraum zwischen den Platten der Doppelwand-Fertigteilbauteile
mit erhärtender plastischer Masse ausgegossen.
[0004] Die Herstellung der Bodenplatte erfordert vorausgehende sehr aufwendige Arbeitsschritte.
Ferner ist es nur sehr schwer möglich eine präzise Bodenplatte herzustellen. Zusätzlich
besteht das Problem, wenn wasserdichte Gebäudeteile erforderlich sind, dass durch
die Arbeitsfuge zwischen Bodenplatte und Wandplatte Wasser eindringen kann.
[0005] Auch ergibt sich der Nachteil, dass das Ausrichten der Bauteile an der Baustelle
einen sehr erheblichen Aufwand bedeutet und auch ein entsprechender Aufwand zur Abstützung
der Bauteile erforderlich ist, um diese in der gewünschten Lage zu halten. Dies erfordert
mehrere Arbeitskräfte und einen entsprechenden Zeiteinsatz, was höhere Errichtungskosten
bedeutet. Z.B Dokument
WO 2006 049563 A1 offenbart ein Fertigbauteil welches ein Ansrichten an der Baustelle erfordert.
Darstellung der Erfindung
[0006] Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und ein Verfahren der eingangs
erwähnten Art vorzuschlagen, wodurch Fertigteilbauteile herstellbar sind, die keine
Arbeitsfuge zwischen Bodenplatte und Wandplatte aufweisen, die eine präzise Herstellung
der Bodenplatte ermöglicht, wobei keine wesentlichen vorausgehenden Arbeiten zur Herstellung
der Bodenplatte erforderlich sind, und wobei die eine einfache Montage der hergestellten
Bauteile an der Baustelle ermöglicht wird und damit die Kosten des Errichtens eines
Fertigteilgebäudes wesentlich gesenkt werden und die Ausführungsqualität wesentlich
gesteigert wird.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
[0008] Die Bearbeitung der Passabschnitte erfolgt nach dem Einbau der Einbauteile in die
Platten oder Doppelwandplatten erfolgt unter kontrollierten Werkstattbedingungen,
um eine entsprechend Präzision der Passabschnitte sicherzustellen. Nachdem alle bearbeitbaren
Passabschnitte hinsichtlich der Abweichungen Ihrer Lage in Bezug auf die vorgesehenen
Abmessungen der Platten angeglichen wurden, können die Platten oder Doppelwandplatten
bei der Montage mit besonders geringen Toleranzen zusammengefügt werden.
[0009] Zweckmäßigerweise werden die Platten mittels Laser vermessen und die Passabschnitte
der Einbauteile mit einer computergesteuerten Werkzeugmaschine plangemäß bearbeitet.
Damit kann ein sehr hohes Maß an Genauigkeit erreicht werden.
[0010] Beim Aufstellen werden die Fertigteilbauteile über die Passabschnitte der entsprechenden
Einbauteile miteinander in Kontakt gebracht, wodurch die Platten automatisch in die
richtige Lage justiert, anschließend mittels Schrauben miteinander verbunden und damit
in dieser Lage gesichert werden, wobei die einzelnen Bauteile nicht mehr jedes für
sich eingerichtet werden müssen. Nach dem Fixieren der Bauteile müssen diese, wie
beim Stand der Technik, nur mehr mit erhärtender plastischer Masse ausgegossen werden.
[0011] Um eine leichte und rasche Bearbeitbarkeit der Passabschnitte zu erreichen, ist es
vorteilhaft die Merkmale des Anspruches 2 vorzusehen.
[0012] Um eine einfache Festlegung der gegenseitigen Lage der Fertigteilbauteile zueinander
zu erreichen, ist es vorteilhaft die Merkmale des Anspruches 3 vorzusehen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0013] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert, dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch einen Teil eines mit erfindungsgemäßen Fertigteilbauteilen im Aufbau
begriffenen Gebäudes,
Fig. 2 schematisch die Verbindung zweier Bodenplatten von oben,
Fig. 3 schematisch die Verbindung einer Bodenplatte mit einem als Wand vorgesehenen
Fertigteilbauteil,
Fig. 4 schematisch die Verbindung nach der Fig. 2 in Seitenansicht.
Weg(e) zur Ausführung der Erfindung
[0014] Bei dem in Bau befindlichen Gebäude sind punktuelle Fundamente 1 auf einem Untergrund
2 angeordnet. Auf diesen punktuellen Fundamenten 1 sind höhenverstellbare Einbauteile
3, 4 abgestützt, die mit einem als Bodenplatte ausgebildeten Fertigteilbauteil 5 verbunden
sind. Diese werden zweckmäßigerweise in eine wiederverwendbare Schalung zur Herstellung
der Fertigteilbauteile 5 eingelegt. Dabei werden Verankerungselemente 6 der Einbauteile
3, 4 von der erhärtenden plastischen Masse, aus der die Fertigteilbauteile 5 hergestellt
sind, umschlossen und so verankert.
[0015] Mit den Stellschrauben oder -einrichtungen 7, 7' können die Fertigteilbauteile 5,
die als Bodenplatten dienen horizontal ausgerichtet werden.
[0016] Die Einbauteile 3 weisen weiters Passabschnitte 8 auf, die aus Kunststoff hergestellt
sind und einen Rand einer Öffnung 9 übergreifen und vorzugsweise auf den Einbauteil
3 als Rohlinge aufgespritzt sind. Nach der Vermessung und Bearbeitung der Passabschnitte
8 zum Angleichen der Lage gegenüber den Platten weisen die Passabschnitte 8 im Wesentlichen
kegelmantelförmige Passflächen auf. Die mit entsprechenden gegengleichen Passflächen
von weiteren Passabschnitte 10 zusammenwirken, bzw. in diese eingreifen. Dabei sind
die Passabschnitte 10 in Einbauteilen 11 gehalten, die zwei Platten 12, 13 eines Wand
oder Doppelwand-Fertigteilbauteils 14 miteinander verbinden.
[0017] Die Verbindung der Fertigteilbauteile 5 mit den Wand oder Doppelwand-Fertigteilbauteilen
14, die vertikal ausgerichtet werden und als Wandelemente dienen, erfolgt mittels
Schrauben 15 und Muttern 16, wobei die Schrauben 15 Bohrungen der Passabschnitte 8
und 10 durchsetzen. Wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, in der die Einbauteile 3 und
11 in größerem Maßstab dargestellt sind, sind dabei noch Sicherungsmuttern 17 vorgesehen.
[0018] Die Verankerung der Einbauteile 11 in den Platten 12, 13 erfolgt mittels Verankerungselemente
6.
[0019] Der Raum zwischen den Platten 12, 13 des Fertigteilbauteils 14 und der Raum zwischen
dem Untergrund 2 und dem Fertigteilbauteil 5, der eine Bodenplatte bildet, wird mit
einer erhärtenden plastischen Masse, wie z-B. Ortbeton ausgegossen.
[0020] Zur Errichtung von Stockwerken werden verstellbare Stützen 18 und Balken 19 eingesetzt,
um weitere Fertigteilbauteile 5' abzustützen und entsprechend horizontal ausrichten
zu können. Dabei werden die Fertigteilbauteile 5' mit den Doppelwand-Fertigteilbauteilen
14 verbunden. Dazu sind Einbauteile 11 und 3' vorgesehen, wobei die letzteren den
Einbauteilen 3 entsprechen jedoch statt der Verstellschraube 7 eine Aufnahme für einen
weiteren Passabschnitt 8 aufweisen, das mit einem gegengleich ausgebildeten Passabschnitt
10 zusammenwirkt, das in einem Einbauteil 11' gehalten ist und die beiden Platten
12, 13 eines Doppelwand-Fertigteilbauteils 14 miteinander verbindet.
[0021] Auf den als Decke dienenden Fertigteilbauteil 5' kann Ortbeton oder Estrich aufgebracht
werden.
[0022] Zur Verbindung zweier als Boden oder Decke dienenden Fertigteilbauteile 5,5' sind
in diesen Einbauteilen 20, 20' mittels Verankerungselementen 6 verankert. Diese Einbauteile
20, 20' sind, wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, schräg angeordnet und tragen Passabschnitte
8, bzw. 10 und sind über diese mit durch Bohrungen in den Passabschnitten 8, 10 ragende
Schrauben 15 und Muttern 16, 17 miteinander verbunden. Die Passabschnitte 8, 10 sind
zur Justierung mit kegelmantelförmigen Passflächen 25 versehen.
[0023] Die Einbauteile 20' tragen einen weiteren Passabschnitt 21, das eine im Querschnitt
dreieckige Nut 22 aufweist, wie aus der Fig. 4 zu ersehen ist, und mit einem weiteren
Passabschnitt 23 zusammenwirkt, der gegengleiche Passflächen 24 aufweist und in einem
Einbauteil 11, oder 11', die jeweils zwei Platten 12, 13 zu einem Doppelwand-Fertigteilbauteil
14 verbinden, gehalten ist.
[0024] Die Einbauteile 20, oder 20' können, wie aus der Fig. 4 zu ersehen ist, auch mit
Stellschrauben 7 versehen sein, um eine Abstützung an einem punktuellen Fundament
1 und damit eine Ausrichtung eines Bauteiles 5 in horizontaler Richtung zu ermöglichen.
[0025] Wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, ragt die Platte 12 des als Wandelement dienenden
Doppelwand-Fertigteilbauteils 14 im Wesentlichen über die Einbauteile 3 und enden
erst knapp vor dem punktuelle Fundament 1 bzw. dem Untergrund 2. Dadurch ergeben sich
nur entsprechend kleine Spalte die vor dem Ausgießen der Bauteile 14 mit erhärtendem
plastischem Material leicht abgedichtet werden können.
[0026] Die Passabschnitte 8, 10, 21, 23 werden, wie bereits erwähnt als Rohlinge auf die
Einbauteile aufgespritzt, wobei die Rohlinge Ränder von Öffnungen 9 der Einbauteile
3, 11, 11', 20, 20' beidseitig übergreifen. Diese Rohlinge, werden bei der Herstellung
der Fertigteilbauteile in Bezug auf Ihre vorgesehene Lage in Bezug auf die vorgesehenen
Abmessungen der Platten vermessen und bearbeitet, sodass Bauteile entstehen, welche
in vorgesehener Reihenfolge miteinander verbunden werden können.
[0027] Es genügt daher beim Errichten des Fertigteilgebäudes die Bodenplatten mit den Verstelleinrichtungen
in Ihrer Lage einzurichten. Die weiteren vertikal stehenden Bauteile können dann mit
dem ersten eingerichteten Bauteil mittels der Einbauteile samt Passabschnitte und
Schrauben verbunden und werden dabei in die richtige Lage gezwungen. Damit verringert
sich der Montageaufwand an der Baustelle sehr erheblich.
1. Verfahren zur Herstellung von Fertigteilbauteilen (5, 14) aus einer erhärtenden plastischen
Masse zur Errichtung von Gebäuden, bei dem die erhärtende Masse in eine Schalung gefüllt
und zu Platten erhärten gelassen wird, wobei gegebenenfalls je zwei Platten (12, 13)
über in die Schalungen eingelegte Bewehrungen miteinander zu einer Doppelwandplatte
(14) verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass Einbauteile (3, 4, 20, 20'), welche als Abstützung der Fertigteilbauteile zum Untergrund
bzw. untereinander und/oder zu deren gegenseitigen Verbindung dienen, an den Randbereichen
der Platten oder Doppelwandplatten eingebaut werden, wobei die Einbauteile (3, 11,
11', 20, 20') Passabschnitte (8, 10, 21, 23) aufweisen, welche als automatische Justier-
und Verbindungspunkte zu benachbarten Platten oder Doppelwandplatten dienen, und dass
in einem weiteren Verfahrensschritt die Passabschnitte unter kontrollierten Werkstattbedingungen
an bezüglich den Platten oder Doppelwandplatten festgelegten Positionen bearbeitet
werden, um Abweichungen der Lage der Passabschnitte gegenüber den vorgesehenen Abmessungen
der Platten oder Doppelwandplatten auszugleichen, wonach beim Aufstellen der Fertigbauteile
auf der Baustelle die Einbauteile miteinander in Kontakt gebracht werden können, wodurch
sich die Fertigteilbauteile automatisch in die richtige Lage justieren und in dieser
Lage durch Schrauben gesichert werden können.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Passabschnitte (8, 10, 21, 23) aus Kunststoff hergestellt werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Passabschnitte (8, 10, 21, 23) durch Fräsen mit kegelmantelförmigen Passflächen
(25), oder sich konisch annähernden Passflächen (24) zur einfacheren Justierung der
Platten oder Doppelwandplatten versehen werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Rohlinge der Passabschnitte (8, 10, 21, 23) auf die Einbauteile (3, 11, 11', 20,
20') aufgespritzt werden, wobei die Rohlinge den Rand einer Öffnung (9) der Einbauteile
(3, 11, 11', 20, 20') umgreifen.
1. A method for producing prefabricated structural parts (5, 14) from a hardening plastic
material for erecting buildings, in which the hardening material is poured into a
formwork and allowed to harden into plates, wherein, if applicable, in each case two
plates (12, 13) are connected together to form a double-wall plate (14) by way of
reinforcements inlaid into the formworks, characterised in that built-in portions (3, 4, 20, 20') which are used as a support for the prefabricated
structural parts with respect to the base or one with the other and/or as their mutual
connection, are installed at the edge regions of the plates or double-wall plates,
wherein the built-in portions (3, 11, 11', 20, 20') have fitting sections (8, 10,
21, 23) which are used as automatic adjustment and connection points with respect
to adjacent plates or double-wall plates, and in that in a further method step the fitting sections are processed under controlled workshop
conditions at positions that are fixed with regard to the plates or double-wall plates
in order to compensate for deviations in the location of the fitting sections with
respect to the intended dimensions of the plates or double-wall plates, whereafter
when setting up the prefabricated structural parts at the building site the built-in
portions can be brought into contact with each other, whereby the prefabricated structural
parts are automatically adjusted into the correct location and can be secured in this
location by means of screws.
2. A method according to claim 1, characterised in that the fitting sections (8, 10, 21, 23) are produced from plastics material.
3. A method according to one of claims 1 or 2, characterised in that the fitting sections (8, 10, 21, 23) are provided, by milling, with cone-envelope-shaped
fitting surfaces (25) or conically approaching fitting surfaces (24) for more simple
adjustment of the plates or double-wall plates.
4. A method according to one of claims 1 to 3, characterised in that blanks of the fitting sections (8, 10, 21, 23) are injection-moulded onto the built-in
portions (3, 11, 11', 20, 20'), wherein the blanks embrace the edge of an opening
(9) of the built-in portions (3, 11, 11', 20, 20').
1. Procédé permettant d'obtenir, à partir d'une masse plastique durcissable, des éléments
préfabriqués (5, 14) destinés à la construction d'immeubles, ledit procédé consistant
à introduire ladite masse durcissable dans un coffrage et à la faire durcir pour obtenir
des plaques, lesdits coffrages étant éventuellement pourvus d'armatures permettant
de relier deux plaques (12, 13) l'une à l'autre pour qu'elles forment une plaque à
double paroi (14), caractérisé en ce que, dans les zones périphériques des plaques ou des plaques à double paroi, on met en
oeuvre des pièces de montage (3, 4, 20, 20') lesquelles permettent aux éléments préfabriqués
de s'appuyer sur le fond ou les uns sur les autres et/ou lesquelles permettent de
relier ceux-ci entre eux, les pièces de montage (3, 11, 11', 20, 21') comportant des
parties adaptatrices (8, 10, 21, 23) servant de points d'ajustage et de liaison automatiques
par rapport aux plaques ou plaques à double paroi adjacentes, et que, dans une autre
étape de procédé mise en oeuvre dans des conditions d'atelier contrôlées, les parties
adaptatrices sont usinées à des endroits définis en se référant aux plaques ou plaques
à double paroi de manière à compenser des écarts de position que les parties adaptatrices
présentent par rapport aux dimensions telles qu'elles sont prévues pour les plaques
ou plaques à double paroi, ce qui permettra ensuite, lors du montage des éléments
préfabriqués sur le chantier, de mettre en contact les pièces de montage les unes
avec les autres pour ainsi ajuster automatiquement les éléments préfabriquées dans
leur bonne position dans laquelle ils peuvent alors être sécurisés par vissage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties adaptatrices (8, 10, 21, 23) sont réalisées en matière plastique.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les parties adaptatrices (8, 10, 21, 23) sont pourvues, par fraisage, de surfaces
d'adaptation en forme d'enveloppes coniques (25) ou de surfaces d'adaptation coniques
s'approchant l'une de l'autre (24), pour ainsi faciliter l'ajustage des plaques ou
plaques à double paroi.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les pièces de montage (3, 11, 11', 20, 20') sont dotées d'ébauches de parties adaptatrices
(8, 10, 21, 23) en mettant en oeuvre une technique d'injection, de manière à ce que
lesdites ébauches viennent entourer le bord d'une ouverture (9) des pièces de montage
(3, 11, 11', 20, 20').
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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