[0001] Die Erfindung betrifft einen modularen Schiebetürwagen, insbesondere einen modularen
Klemmwagen, zum verschiebbaren Aufhängen einer Tür. Darüber hinaus umfasst die Erfindung
einen Bausatz für den modularen Schiebetürwagen sowie eine Schiebetüranordnung unter
Verwendung des modularen Schiebetürwagens oder des entsprechenden Bausatzes.
[0002] Schiebetürwagen, insbesondere Klemmwagen, in manuellen Schiebetüren, bestehen nach
heutigem Stand der Technik aus monolytischen und wenig variablen Komponenten. Im Verlauf
des Produktlebenszyklus kommt es jedoch immer wieder vor, dass Kundenwünsche die möglichen
Gewichtsgrenzen übersteigen und/oder signifikant unterschreiten. In beiden Fällen
ermöglichen die Schiebetürwägen nach dem Stand der Technik keine wirtschaftliche Adaption
der Serienproduktion hinsichtlich der individuellen Kundenwünsche.
[0003] Somit ist es Aufgabe vorliegender Erfindung, einen modularen Schiebetürwagen zum
verschiebbaren Aufhängen einer, insbesondere manuell zu betätigenden, Tür bereitzustellen,
welcher bei einfacher und kostengünstiger Herstellung je nach Kundenanforderung konfiguriert
werden kann. Darüber hinaus sollen die verwendeten Werkstoffe konsequent beanspruchungsgerecht
eingesetzt werden. Ferner ist es Aufgabe vorliegender Erfindung, einen Bausatz für
einen modularen Schiebetürwagen sowie eine Schiebetüranordnung unter Verwendung des
Bausatzes oder des modularen Schiebetürwagens bereitzustellen.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Die abhängigen
Ansprüche haben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung zum Inhalt.
[0005] Somit wird die Aufgabe gelöst durch einen modularen Schiebetürwagen zum verschiebbaren
Aufhängen einer Tür. Insbesondere kommt dieser modulare Schiebetürwagen zum verschiebbaren
Aufhängen einer manuell zu betätigenden Tür zur Anwendung. Unter einer manuell zu
betätigenden Tür versteht man eine Tür, welche keinen Antrieb umfasst. Der erfindungsgemäße
Schiebetürwagen umfasst zumindest einen Rollenträger mit zumindest einer Rolle und/oder
zumindest einem Gleitstück. Ferner umfasst der erfindungsgemäße Schiebetürwagen zumindest
zwei Befestigungsmodule mit jeweils einer zum Befestigen der Tür ausgebildeten Aufnahme
und jeweils zumindest einer zum Befestigen des Rollenträgers ausgebildeten Schnittstelle,
wobei der Rollenträger zwischen den beiden Befestigungsmodulen anordbar ist. Erfindungsgemäß
können somit die Befestigungsmodule und die Rollenträger unabhängig voneinander an
gewisse Kundenanforderungen adaptiert werden. Die Aufnahme für die Tür am Befestigungsmodul
ist dabei weitgehend unabhängig von der letztendlichen Führung des Rollenträgers in
einer Führungsschiene. Demgegenüber ist wiederum der Rollenträger unabhängig von dem
Befestigungsmodul und infolgedessen unabhängig von der genauen Ausgestaltung der Tür.
Um einen variablen und vielseitig modularen Aufbau zu gewährleisten, wird eine einheitliche
Schnittstelle als Verbindung zwischen den Befestigungsmodulen und den Rollenträgern
verwendet.
[0006] Der modulare Schiebetürwagen umfasst eine Anzahl von n-Rollenträgern mit jeweils
zumindest einer Rolle und/oder zumindest einem Gleitstück. Ferner umfasst der Schiebetürwagen
eine Anzahl von n+1-Befestigungsmodulen mit jeweils einer zum Befestigen der Tür ausgebildeten
Aufnahme und jeweils zumindest einer zum Befestigen des Rollenträgers ausgebildeten
Schnittstelle. Die Befestigungsmodule und Rollenträger werden dabei in einer Reihe
und abwechselnd angeordnet. Die einzelnen Bauteile, Befestigungsmodule und Rollenträger,
wechseln sich also stets ab. Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass, bei Verwendung
von drei Befestigungsmodulen, zumindest dasjenige Befestigungsmodul, das nicht an
den Außenseiten der Reihe angeordnet ist, zwei zum Befestigen des Rollenträgers ausgebildete
Schnittstellen umfasst. Bei Verwendung von mehr als drei Befestigungsmodulen ist bevorzugt
vorgesehen, dass zumindest die Befestigungsmodule, die nicht an den Außenseiten der
Reihe angeordnet sind, zwei zum Befestigen der Rollenträger ausgebildete Schnittstellen
umfassen. Jeder Rollenträger steht somit stets in Verbindung mit zwei Befestigungsmodulen.
Durch diesen bevorzugten Aufbau ist der erfindungsgemäße modulare Schiebetürwagen
beliebig erweiterbar und somit auf schwere und leichte Türen anpassbar.
[0007] In bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, dass alle verwendeten Befestigungsmodule
identisch sind. Insbesondere haben dann auch die beiden Befestigungsmodule, die an
den Außenseiten der Reihe angeordnet sind, zwei Schnittstellen, wobei bloß die nach
innen gewandte Schnittstelle zur Verbindung mit einem der Rollenträger verwendet wird.
Die Verwendung einheitlicher Befestigungsmodule verringert die Produktions- und Lagerkosten
bei gleichzeitiger Erhöhung der Modularität des Schiebetürwagens.
[0008] Insbesondere ist vorgesehen, Rollenträger mit einer Rolle, mit zwei Rollen oder drei
Rollen zu verwenden. Bevorzugt sind dabei die Rollen in einer Reihe, entlang der Verschieberichtung
der Schiebetür, angeordnet.
[0009] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Befestigungsmodule
symmetrisch bezüglich einer senkrecht zur Verschieberichtung der Tür stehenden Symmetrieebene
ausgebildet sind. Dadurch erleichtert sich die Montage bzw. das Zusammensetzen des
Schiebetürwagens, da es unerheblich ist, wie herum die Befestigungsmodule eingesetzt
werden. Ferner bevorzugt umfasst der modulare Schiebetürwagen zumindest eine parallel
zum Rollenträger zwischen zwei benachbarten Befestigungsmodulen anordbare Brücke.
Diese Brücke befindet sich bevorzugt über dem Rollenträger. Die Brücke stabilisiert
den modularen Schiebetürwagen zusätzlich und deckt den Rollenträger nach oben hin
ab. Bevorzugt ist die Brücke mit beiden der benachbarten Befestigungsmodule verbunden.
Bevorzugt umfasst die Verbindung zwischen Befestigungsmodul und Brücke eine Nut-Feder-Verbindung
und/oder Rast-Nase-Verbindung und/oder Schraub-Verbindung und/oder ist als Verbindung
mit Presspassung und/oder als Verbindung mit Übergangspassung ausgebildet. Es können
bevorzugt verschieden lange Brücken verwendet werden. In entsprechender Weise können
auch verschieden lange Rollenträger verwendet werden. Die Länge der verwendeten Brücke
wird dann an die Länge des verwendeten Rollenträgers angepasst.
[0010] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Aufnahme an den Befestigungsmodulen
zum Einklemmen der Tür ausgebildet. Durch das Vorsehen eines Klemmmechanismus erübrigt
sich das Anbohren der Tür. Die Klemmung findet insbesondere bei Verwendung von Glastüren
Anwendung. In besonders bevorzugter Ausbildung ist vorgesehen, dass die Befestigungsmodule
ein aufgestecktes, U- oder C-förmiges Klemmstück umfassen, wobei die Tür zwischen
den Schenkeln des U- oder C-förmigen Klemmstücks eingeklemmt wird. Zur effektiven
Materialausnutzung und zum gewichtssparenden Ausgestalten der Anordnung ist bevorzugt
vorgesehen, dass die Befestigungsmodule jeweils einen Klemmschuh, insbesondere aus
Kunststoff, und ein darauf aufgestecktes Klemmstück, insbesondere aus Stahl, umfassen.
Das U- oder C-förmige Klemmstück umgreift dabei den Klemmschuh beidseitig. Bevorzugt
wird die Tür mittels einer Klemmschraube im Klemmstück befestigt. Dadurch überträgt
sich die Klemmkraft direkt auf das Klemmstück. Der Klemmschuh bleibt von der Klemmkraft
weitgehend unbelastet und kann infolgedessen relativ leicht, beispielsweise aus Kunststoff,
konstruiert werden.
[0011] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass der modulare Schiebetürwagen eine Aushebesicherung
umfasst. Diese Aushebesicherung ist bevorzugt in zumindest eines der Befestigungsmodule
einschraubbar. Die Aushebesicherung steht bevorzugt aus dem Befestigungsmodul nach
oben, d.h., senkrecht zur Verschieberichtung der Tür, hinaus. Durch diese Anhebesicherung
kann sichergestellt werden, dass die Schiebetür im Betrieb nicht versehentlich aus
der Führungsschiene ausgehoben wird. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die
Aushebesicherung als Schraube im Befestigungsmodul vorgesehen ist, wobei die Schraube
von unten einstellbar ist.
[0012] Des Weiteren ist in bevorzugter Ausführung vorgesehen, dass der modulare Schiebetürwagen
zumindest eine an einem der Befestigungsmodule anordbare Endlagenfixierung umfasst.
Die Endlagenfixierung ist in bevorzugter Ausführung an das Befestigungsmodul anklipbar.
Dies geschieht vorteilhafterweise mittels einer Rastnase an der Endlagenfixierung
und einer dazu passenden Rastkante am Befestigungsmodul. Die Endlagenfixierung kann
bevorzugt dazu verwendet werden, dass der modulare Schiebetürwagen und infolgedessen
die Türe in einer bestimmten Position einrastet. Darüber hinaus kann bevorzugt die
Endlagenfixierung einen Puffer umfassen, so dass die Schiebetür in ihrer Endlage nicht
abrupt anschlägt, sondern gedämpft abgebremst wird.
[0013] In bevorzugter Ausführung der Schnittstelle zwischen dem Befestigungsmodul bzw. den
Befestigungsmodulen und dem jeweiligen Rollenträger ist vorgesehen, dass die Verbindung
als Nut-Feder-Verbindung und/oder als Rast-Nase-Verbindung und/oder als Schraub-Verbindung
und/oder als Verbindung mit Presspassung und/oder als Verbindung mit Übergangspassung
ausgebildet ist. Insbesondere ist die Nut-Feder-Verbindung in einer Richtung senkrecht
zur Verschieberichtung der Schiebetür ausgerichtet. Dies bedeutet, dass die geschlossene
Seite der Nut senkrecht zur Verschieberichtung der Tür steht.
[0014] Die Erfindung umfasst des Weiteren einen Bausatz für einen der soeben beschriebenen
modularen Schiebetürwagen. Der Bausatz umfasst zwei Befestigungsmodule, einen Rollenträger
und eine Brücke. Der Rollenträger kann dabei eine, zwei, drei oder mehr Rollen umfassen.
Die Rollen sind bevorzugt in einer Reihe, d.h., entlang der Verschieberichtung der
Tür, angeordnet. Es können bevorzugt verschiedene Rollenträger, beispielsweise ein
Rollenträger mit zwei Rollen und ein Rollenträger mit einer Rolle, verwendet werden.
Die Brücke über jedem Rollenträger wird entsprechend der Länge des Rollenträgers gewählt.
Ein weiterer möglicher Bausatz umfasst drei Befestigungsmodule, zwei Rollenträger
und zwei Brücken. Auch hier können wieder verschiedene Rollenträger mit den entsprechenden
Brücken verwendet werden. Die vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
modularen Schiebetürwagens finden entsprechend bevorzugte Anwendung auf den erfindungsgemäßen
Bausatz. So können hier insbesondere auch die Endlagenfixierung und/oder die Aushebesicherung
verwendet werden.
[0015] Die Erfindung umfasst des Weiteren eine Schiebetüranordnung, umfassend eine Schiebetür,
insbesondere Glasschiebetür, zumindest einen der soeben beschriebenen Schiebetürwagen,
oder einen der soeben beschriebenen Bausätze sowie eine zum Einhängen der Rollen oder
der Gleitstücke ausgebildete Führungsschiene. Die Führungsschiene wird beispielsweise
an einer Wand oder Decke befestigt und trägt die gesamte Anordnung aus Schiebetür
und Schiebetürwagen. Die im Rahmen des erfindungsgemäßen modularen Schiebetürwagens
beschriebenen vorteilhaften Ausgestaltungen finden in entsprechender Weise vorteilhafte
Anwendung auf die erfindungsgemäße Schiebetüranordnung.
[0016] In besonders bevorzugter Ausführung des modularen Schiebetürwagens ist vorgesehen,
dass die Befestigungsmodule und die Rollenträger, insbesondere auch die Brücken und
die Endlagenfixierung ohne Werkzeug zusammensteckbar sind. Dadurch können auf sehr
einfache Weise die verschiedenen Module entsprechend der benötigten Tragfähigkeit
kombiniert werden. Darüber hinaus kann der modulare Schiebetürwagen bei einer falschen
Konfigurierung oder bei einer Änderung der Raumnutzung an verschiedene Türen angepasst
werden.
[0017] Für eine Schiebetür werden bevorzugt zwei modulare Schiebetürwagen verwendet. Für
ein Türgewicht bis 40 kg umfasst dabei jeder Schiebetürwagen bevorzugt zwei Befestigungsmodule
und einen Rollenträger mit einer Rolle. Für eine Tür bis 80 kg umfasst bevorzugt jeder
Schiebetürwagen zwei Befestigungsmodule mit einem Rollenträger mit zwei Rollen. Für
eine Tür bis 120 kg umfasst bevorzugt jeder Schiebetürwagen drei Befestigungsmodule
und zwei Rollenträger, wobei ein Rollenträger zwei Rollen umfasst und der zweite Rollenträger
eine Rolle umfasst. Für eine Tür bis 160 kg umfasst bevorzugt jeder Schiebetürwagen
drei Befestigungsmodule und zwei Rollenträgern, wobei ein jeder Rollenträger je zwei
Rollen umfasst.
[0018] Die Erfindung wird nun anhand von vier Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Dabei
zeigt:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen modularen Schiebetürwagens gemäß
einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung eines Befestigungsmoduls des erfindungsgemäßen modularen
Schiebetürwagens gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3
- zwei Seitenansichten des Befestigungsmoduls des modularen Schiebetürwagens gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel, und
- Fig. 4
- das erste und drei weitere Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen modularen Schiebetürwagens.
[0019] Die Fig. 1 zeigt in einer Explosionsdarstellung einen modularen Schiebetürwagen 1
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Dieser Schiebetürwagen 1 ermöglicht ein Verschieben
einer Tür, insbesondere Glastür, entlang einer Verschieberichtung 39. Die Tür hängt
dabei in dem Schiebetürwagen 1. Der Schiebetürwagen 1 wiederum hängt in einer nicht
dargestellten Führungsschiene.
[0020] Die Module des Schiebetürwagens 1 sind: drei Befestigungsmodule 4, ein kleiner Rollenträger
2, ein großer Rollenträger 3, eine kleine Brücke 5, eine große Brücke 6, eine Endlagenfixierung
7 und eine Aushebesicherung 14. Die beiden Rollenträger 2, 3 sind jeweils zwischen
zwei benachbarten Befestigungsmodulen 4 eingesetzt. Über den Rollenträgern 2, 3 werden
die Brücken 5, 6 parallel zu den Rollenträger 2, 3 und ebenfalls zwischen zwei benachbarten
Befestigungsmodulen 4 eingesetzt. Die Befestigungsmodule 4 und die Rollenträger 2,
3 sind dabei in Reihe angeordnet. Die Reihe beginnt mit einem Befestigungsmodul 4,
danach folgt der große Rollenträger 3, ein weiteres Befestigungsmodul 4, der kleine
Rollenträger 2 und zum Abschluss ein drittes Befestigungsmodul 4. An einem der äußeren
Befestigungsmodule 4 ist die Endlagenfixierung 7 eingeklipt. Die Aushebesicherung
14 ist in eines der außenliegenden Befestigungsmodule 4 eingeschraubt.
[0021] Der Rollenträger 2, 3 umfasst ein Trägerprofil 10 und eine bzw. zwei Rollen 8. Zur
Verbindung zwischen Befestigungsmodul 4 und Rollenträger 2, 3 ist am Befestigungsmodul
4 eine Schnittstelle 29 (siehe Fig. 2) ausgebildet. In entsprechender Weise umfasst
das Trägerprofil 10 des Rollenträgers 2, 3 zu beiden Seiten eine Gegenschnittstelle
9. Die Schnittstelle 29 am Befestigungsmodul 4 ist als Feder ausgebildet. In entsprechender
Weise sind die Gegenschnittstellen 9 am Trägerprofil 10 als Nuten ausgebildet, so
dass eine Nut-Feder-Verbindung zwischen Befestigungsmodul 4 und Rollenträger 2, 3
entsteht. Der große Rollenträger 3 umfasst des Weiteren einen Abstandshalter 11. Der
Abstandshalter 11 ist als nach oben und unten, d.h., senkrecht zur Verschieberichtung
39, abstehende Fortsätze ausgebildet. Der Abstandshalter 11 dient als Auflage für
die große Brücke 6. Dadurch, dass der Abstandshalter 11 nach oben und nach unten ausgebildet
ist, ist es unerheblich, wie herum der große Rollenträger 3 eingebaut wird.
[0022] Die großen und kleinen Brücken 5, 6 bestehen aus einem Grundkörper 12 und vier Zapfen
13. Der Grundkörper 12 ist plattenförmig ausgebildet. An den Stirnseiten des Grundkörpers
12 erstrecken sich jeweils zwei Zapfen 13 in Richtung der Verschieberichtung 39. Mit
diesen Zapfen 13 greift die Brücke 5, 6 in die jeweiligen Befestigungsmodule 4 ein.
[0023] Die Endlagenfixierung 7 umfasst eine senkrecht zur Verschieberichtung 39 stehende
Platte 15. Von dieser Platte 15 erstreckt sich ein erster Fortsatz 16 entlang der
Verschieberichtung 39. Dieser erste Fortsatz 16 kommt auf dem entsprechenden Befestigungsmodul
4 zu liegen. Am Ende des ersten Fortsatzes 16 ist eine erste Rastnase 18 ausgebildet.
Das Befestigungsmodul 4 umfasst zumindest eine Rastkante 30. Hinter diese Rastkante
30 rastet die erste Rastnase 18 ein. In entgegengesetzter Richtung zum ersten Fortsatz
16 erstreckt sich von der Platte 15 ein zweiter Fortsatz 17. Am Ende des zweiten Fortsatzes
17 befindet sich eine zweite Rastnase 19. Diese zweite Rastnase 19 wirkt mit entsprechenden,
gegenüber beispielsweise einer Wand, ortsfesten Rastkanten zusammen. Dadurch kann
der Schiebetürwagen 1 und somit die Tür beispielsweise in einer Endlage einrasten
und ist dadurch fixiert. Parallel zum ersten Fortsatz 16 erstreckt sich ein dritter
Fortsatz 40 von der Platte 15 entlang der Verschieberichtung 39. Dieser dritte Fortsatz
40 greift in das Befestigungsmodul 4 ein und stellte einen weiteren Formschluss zum
Befestigungsmodul 4 dar. Darüber hinaus ist auf der Seite der Platte 15, welche dem
Befestigungsmodul 4 abgewandt ist, ein Puffer 20, insbesondere aus einem elastischen
Material, ausgebildet. Dieser Puffer 20 dient als Anschlag für den Schiebetürwagen
1 in Endlage.
[0024] Fig. 2 zeigt eines der Befestigungsmodule 4 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
Sämtliche Befestigungsmodule 4 des Schiebetürwagens 1 sind gleich ausgestaltet. Darüber
hinaus sind die Befestigungsmodule 4 symmetrisch zur Symmetrieebene 40 ausgebildet.
Die Symmetrieebene 40 steht senkrecht zur Verschieberichtung 39.
[0025] Das Befestigungsmodul 4 setzt sich zusammen aus einem Klemmschuh 21, insbesondere
aus Kunststoff, einem Klemmstück 22, insbesondere aus Stahl, einer Klemmplatte 26,
insbesondere aus Stahl, und einer Zwischenlage 27, insbesondere aus AXIT.
[0026] Der Klemmschuh 21 umfasst eine Vertiefung 31. Auf diese Vertiefung bzw. in diese
Vertiefung wird das Klemmstück 22 sattelartig aufgesteckt. Hierzu umfasst das Klemmstück
22 zwei zueinander parallele und beabstandete Schenkel 23, 24. Diese beiden Schenkel
23, 24 umgreifen den Klemmschuh 21. In den ersten Schenkel 23 des Klemmstücks 22 ist
eine Klemmschraube 25, insbesondere Madenschraube eingesetzt.
[0027] Das Befestigungsmodul 4 umfasst des Weiteren eine Aufnahme 28 für die Schiebetür.
Diese Aufnahme 28 ist im Klemmschuh 21 als Nut ausgebildet. Diese Nut bzw. die Aufnahme
28 öffnet sich nach unten, so dass das Befestigungsmodul 4 auf die Oberkante der Tür
aufsteckbar ist. Die Aufnahme 28 wird gebildet durch zwei beabstandete und zueinander
parallele Seitenwände 33, 34 des Klemmschuhs 21 (siehe Fig. 3).
[0028] Ein weiterer Bestandteil dieser Aufnahme 28 für die Tür wird gebildet durch die Klemmplatte
26 und die Zwischenlage 27. Die Türe kann somit zwischen der rückwärtigen Seitenwand
34 des Klemmschuhs 21 und der Klemmplatte 26 eingeklemmt werden. Die Zwischenlage
27 befindet sich dabei zwischen der Tür und der Klemmplatte 26. Die Klemmschraube
24 drückt von außen auf die Klemmplatte 26. Der zweite Schenkel 24 des Klemmstücks
22 hintergreift die rückwärtige Seitenwand 34 und stützt diese somit ab. Die Klemmkraft
wird somit von der Klemmplatte 26 auf die Klemmschraube 25 übertragen. Die Klemmschraube
25 sitzt im ersten Schenkel 23 des Klemmstücks 22. Durch diese Anordnung wird weitgehend
eine Belastung des Klemmschuhs 21 durch die Klemmkraft vermieden.
[0029] Des Weiteren ist die Aushebesicherung 14, ausgebildet als Schraube, in das Befestigungsmodul
4 eingesetzt. Auf der Oberseite des Klemmstücks 22 sind Rastkanten 30 ausgebildet.
Es werden zwei parallele Rastkanten 30 vorgesehen, so dass es unerheblich ist, wie
herum das Befestigungsmodul 4 eingebaut wird. In beiden Einbaulagen kann die erste
Rastnase 18 der Endlagenfixierung 7 hinter eine der beiden Rastkanten 30 einrasten.
[0030] Darüber hinaus sind am Befestigungsmodul 4, insbesondere am Klemmschuh 21, vier Zapfenaufnahmen
32 ausgebildet. Diese vier Zapfenaufnahmen 32 können die Zapfen 13 der Brücken 5,
6 eingesteckt werden. Bevorzugt ist hier eine Press- oder Übergangspassung zwischen
der Zapfenaufnahme 32 und den Brücken 5, 6, insbesondere den Zapfen 13, vorgesehen.
[0031] Fig. 3 zeigt das Befestigungsmodul 4 in zwei Seitenansichten. Hier ist gut zu sehen,
wie sich die Aufnahme 28 für die Tür zusammensetzt aus der rückwärtigen Seitenwand
34 des Klemmschuhs 21, der vorderen Seitenwand 33, dem Klemmschuhs 21 sowie der Klemmplatte
26 und der Zwischenlage 27. Zur letztendlichen Klemmung ist die Klemmschraube 25 vorgesehen.
Das Befestigungselement 4 ist U-förmig oder C-förmig ausgestalten. Die beiden Seitenwände
33, 34 des Klemmschuhs 21 sowie die beiden Schenkel 23, 24 des Klemmstücks 22 bilden
zusammen die U-bzw. C-förmige Gestaltung des Befestigungsmoduls 4.
[0032] Fig. 4 zeigt einen ersten bis vierten Bausatz 35 bis 38 für den modularen Schiebetürwagen
1. Der dritte Bausatz 37 entspricht dabei dem bereits vorgestellten Ausführungsbeispiel
1. Die erste, zweite und vierte Bausatz 35, 36 und 38 wird als zweites, drittes und
viertes Ausführungsbeispiel eingeführt. Gleiche bzw. funktional gleiche Bauteile sind
in allen Ausführungsbeispielen mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Der anhand
der Fig. 1 bis 3 beschriebene Aufbau ist in entsprechender Weise für alle Ausführungsbeispiele
anzuwenden.
[0033] Der erste Bausatz 35 setzt sich zusammen aus zwei Befestigungsmodulen 4 mit einem
dazwischen angeordneten kleinen Rollenträger 2 mit nur einer Rolle. Darüber hinaus
ist über dem Rollenträger 2 und zwischen den beiden Befestigungsebenen 4 eine kleine
Brücke 5 angeordnet. An dem links liegenden Befestigungsmodul 4 ist die Endlagenfixierung
7 angeklipt. Darüber hinaus ist in das linke Befestigungsmodul 4 die Aushebesicherung
14 eingeschraubt.
[0034] Der zweite Bausatz 36 umfasst im Gegensatz zum ersten Bausatz 35 den großen Rollenträger
3 mit entsprechender großer Brücke 6.
[0035] Im dritten und vierten Bausatz 37 und 38 werden jeweils drei Befestigungsmodule 4
mit zwei Rollenträgern 2, 3 und zwei Brücken 5, 6 kombiniert. Hieran ist gut zu erkennen,
dass auch ein kleiner Rollenträger 2 mit einem großen Rollenträger 3 kombiniert werden
kann oder zwei große Rollenträger 3 verwendet werden können. Selbstverständlich können
auch drei Befestigungsmodule 4 mit zwei kleinen Rollenträgern 2 kombiniert werden.
In den Bausätzen 36 bis 38 ist jeweils an jedem der Befestigungsmodule 4 eine Aushebesicherung
14 eingeschraubt.
[0036] Anhand der hier gezeigten Ausführungsbeispiele wurde dargestellt, wie ein modularer
Schiebetürwagen 1 bzw. ein entsprechender Bausatz 35-38 ausgestaltet werden kann,
so dass mittels weniger verschiedener Module ein Schiebetürwagen 1, angepasst an verschiedenste
Türgewichte, zusammengesetzt werden kann. Durch die bevorzugte Ausführung der Schnittstelle
29 und/oder der Zapfenverbindung 13/32 zwischen Befestigungsmodul 4 und Brücke 5,
6, und/oder der Anklipverbindung der Endlagenfixierung 7 bedarf es keiner Werkzeuge
für den Zusammenbau des modularen Schiebetürwagens 1.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Modularer Schiebetürwagen
- 2
- kleiner Rollenträger
- 3
- großer Rollenträger
- 4
- Befestigungsmodul
- 5
- kleine Brücke
- 6
- große Brücke
- 7
- Endlagenfixierung
- 8
- Rollen
- 9
- Gegenschnittstelle, insbesondere Nut
- 10
- Trägerprofil
- 11
- Abstandshalter
- 12
- Grundkörper
- 13
- Zapfen
- 14
- Aushebesicherung
- 15
- Platte
- 16
- erster Fortsatz
- 17
- zweiter Fortsatz
- 18
- erste Rastnase
- 19
- zweite Rastnase
- 20
- Puffer
- 21
- Klemmschuh
- 22
- Klemmstück
- 23
- erster Schenkel
- 24
- zweiter Schenkel
- 25
- Klemmschraube
- 26
- Klemmplatte
- 27
- Zwischenlage
- 28
- Aufnahme für Tür
- 29
- Schnittstelle für Rollenträger
- 30
- Rastkanten
- 31
- Vertiefung
- 32
- Zapfenaufnahme
- 33
- erste (vordere) Seitenwand
- 34
- zweite (hintere) Seitenwand
- 35-38
- Bausätze
- 39
- Verschieberichtung
- 40
- Symmetrieebene
1. Modularer Schiebetürwagen (1) zum verschiebbaren Aufhängen einer, insbesondere manuell
zu betätigenden, Tür,
• umfassend
- zumindest eine Anzahl von n Rollenträgern (2, 3) mit
· jeweils zumindest einer Rolle (8) und/oder
· jeweils zumindest einem Gleitstück, und
- zumindest eine Anzahl von n+1 Befestigungsmodulen (4) mit
· jeweils einer zum Befestigen der Tür ausgebildeten Aufnahme (28) und
· jeweils zumindest einer zum Befestigen eines der Rollenträger (2, 3) ausgebildeten
Schnittstelle (29),
• wobei jeweils einer der Rollenträger (2, 3) zwischen zwei der Befestigungsmodule
(4) angeordnet und befestigt ist, und wobei die Befestigungsmodule (4) und die Rollenträger
(2, 3) in einer Reihe und abwechselnd angeordnet sind.
2. Modularer Schiebetürwagen nach Anspruch 1, wobei
• zumindest das Befestigungsmodul (4) oder die Befestigungsmodule (4), das/die nicht
an den Außenseiten der Reihe angeordnet ist/sind, zwei zum Befestigen des Rollenträgers
(2, 3) ausgebildete Schnittstellen (29) umfasst/umfassen.
3. Modularer Schiebetürwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei alle Befestigungsmodule
(4) identisch sind.
4. Modularer Schiebetürwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Befestigungsmodule
(4) symmetrisch bezüglich einer senkrecht zur Verschieberichtung (39) der Tür stehenden
Symmetrieebene (40) ausgebildet sind.
5. Modularer Schiebetürwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend
zumindest eine parallel zum Rollenträger (2, 3) zwischen zwei benachbarten Befestigungsmodulen
(4) angeordnete Brücke (5, 6).
6. Modularer Schiebetürwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Aufnahmen
(28) zum Einklemmen der Tür ausgebildet sind.
7. Modularer Schiebetürwagen nach Anspruch 6, wobei
• die Befestigungsmodule (4) ein aufgestecktes, U- oder C-förmiges Klemmstück (22)
umfassen und
• die Tür zwischen den Schenkeln (23, 24) des U- oder C-förmigen Klemmstücks (22)
eingeklemmt ist.
8. Modularer Schiebetürwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend
eine, insbesondere in zumindest eines der Befestigungsmodule (4) einschraubbare, Aushebesicherung
(14).
9. Modularer Schiebetürwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend
zumindest eine an einem der Befestigungsmodule (4) angeordnete, insbesondere anklipbare,
Endlagenfixierung (7).
10. Modularer Schiebetürwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schnittstelle
(29) zwischen Befestigungsmodul (4) und Rollenträger (2, 3) als Nut-Feder-Verbindung
und/oder als Rastnase-Verbindung und/oder als Schraub-Verbindung und/oder als Verbindung
mit Presspassung und/oder als Verbindung mit Übergangspassung ausgebildet ist.
11. Bausatz (35-38) für einen modularen Schiebetürwagen (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, umfassend
• zwei Befestigungsmodule (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, einen Rollenträger
(2, 3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, und eine Brücke (5, 6) nach Anspruch
5, entsprechend der Länge des Rollenträgers (2, 3), oder
• drei Befestigungsmodule (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, zwei Rollenträger
(2, 3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, und zwei Brücken (5, 6) nach Anspruch
5, entsprechend der Länge des jeweiligen Rollenträgers (2, 3).
12. Schiebetüranordnung umfassend eine
• Schiebetür, insbesondere Glasschiebetür,
• zumindest einen modularen Schiebetürwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10
oder einen Bausatz (35-38) nach Anspruch 11, und
• eine zum Einhängen der Rollen (8) und/oder Gleitstücke ausgebildete Führungsschiene.
1. A modular sliding door carriage (1) for displaceably suspending a door, in particular
a manually operated door,
• comprising
- at least a number of n roller supports (2, 3) with
• respectively at least one roller (8) and/or
• respectively at least one sliding member, and
- at least one number of n+1 attachment modules (4) having
- respectively one reception (28) which is configured for attaching the door, and
- respectively at least one interface (29) which is configured for attaching one of
the roller supports (2, 3),
• wherein respectively one of the roller supports (2, 3) is disposed and fastened
between two of the attachment modules (4), and
• wherein the attachment modules (4) and the roller supports (2, 3) are disposed alternately
in one row.
2. The modular sliding door carriage according to claim 1, wherein
• at least the attachment module (4) or the attachment modules (4) which is/are not
disposed at the exterior sides of the row, comprises/comprise two interfaces (29)
which are configured for attaching the roller support (2, 3).
3. The modular sliding door carriage according to any of the preceding claims, wherein
all attachment modules (4) are identical.
4. The modular sliding door carriage according to any of the preceding claims, wherein
the attachment modules (4) are configured to be symmetrical with regard to a plane
of symmetry (40) which runs vertically to the displacement direction (39) of the door.
5. The modular sliding door carriage according to any of the preceding claims, furthermore
comprising at least one bridge (5, 6) which is disposed parallel with regard to the
roller support (2, 3) between two neighbouring attachment modules (4).
6. The modular sliding door carriage according to any of the preceding claims, wherein
the receptions (28) are configured for clamping the door.
7. The modular sliding door carriage according to claim 6, wherein
• the attachment modules (4) comprise a fitted U-shaped or C-shaped clamping member
(22), and
• the door is clamped between the legs (23, 24) of the U-shaped or C-shaped clamping
member (22).
8. The modular sliding door carriage according to any of the preceding claims, furthermore
comprising an anti-lifting device (14) which is screwable, in particular into at least
one of the attachment modules (4).
9. The modular sliding door carriage according to any of the preceding claims, furthermore
comprising at least one terminal position immobilizing device (7) which is disposed
at one of the attachment modules (4), in particular clipped to it.
10. The modular sliding door carriage according to any of the preceding claims, wherein
the interface (29) between the attachment module (4) and the roller support (2, 3)
is configured as a tongue-and-groove connection and/or as a latching nose connection
and/or as a screw connection and/or as a press fit connection and/or as a transition
fit connection.
11. A construction kit (35 to 38) for a modular sliding door carriage (1) according to
any of the preceding claims, comprising
• two attachment modules (4) according to any of the preceding claims, a roller support
(2, 3) according to any of the preceding claims, and a bridge (5, 6) according to
claim 5, corresponding to the length of the roller support (2, 3), or
• three attachment modules (4) according to any of the preceding claims, two roller
supports (2, 3) according to any of the preceding claims, and two bridges (5, 6) according
to claim 5, corresponding to the length of the respective roller support (2, 3).
12. A sliding door arrangement, comprising a
• a sliding door, in particular a glass sliding door,
• at least one modular sliding door carriage (1) according to any of the claims 1
to 10, or a construction kit (35 to 38) according to claim 11, and
• a guiding rail configured for suspending the rollers (8) and/or the sliding members.
1. Chariot modulaire pour porte coulissante (1) pour suspendre une porte de manière déplaçable
pouvant être actionnée en particulier manuellement,
• comprenant
- au moins un nombre n de supports de galets (2, 3), avec
• respectivement au moins un galet (8) et/ou respectivement au moins un membre coulissant,
et
- au moins un nombre n+1 de modules de fixation (4) avec
- respectivement une réception (28) qui est aménagée pour attacher la porte, et
- respectivement au moins une interface (29) qui est aménagée pour attacher le support
de galets (2, 3),
• respectivement un moins un des supports de galets (2, 3) étant agencé et attaché
entre deux modules de fixation (4), et
• les modules de fixation (4) et les supports de galets (2, 3) étant agencés en une
rangée et de façon alternante.
2. Chariot modulaire pour porte coulissante selon la revendication 1, dans lequel
• au moins le module de fixation (4) ou les modules de fixation (4), lequel n'est
pas agencé/lesquels ne sont pas agencés sur les faces extérieures de la rangée, comprend/comprennent
deux interfaces (29) qui sont aménagées pour attacher les supports de galets (2, 3).
3. Chariot modulaire pour porte coulissante selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel tous les modules de fixation (4) sont identiques.
4. Chariot modulaire pour porte coulissante selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel les modules de fixation (4) sont aménagés de façon symétrique par rapport
à un plan de symétrie (40) qui est perpendiculaire à la direction de déplacement (39)
de la porte.
5. Chariot modulaire pour porte coulissante selon l'une des revendications précédentes,
comprenant en outre au moins un pont (5, 6) agencé parallèlement par rapport au support
de galets (2, 3) entre deux modules de fixation (4) avoisinants.
6. Chariot modulaire pour porte coulissante selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel les réceptions (28) sont aménagées pour emboîter la porte.
7. Chariot modulaire pour porte coulissante, selon la revendication 6, dans lequel
• les modules de fixation (4) comprennent une pièce de serrage (22) embrochée en forme
de U ou en forme de C, et
• la porte est emboîtée entre les branches (23, 24) de la pièce de serrage (22) en
forme de U ou en forme de C.
8. Chariot modulaire pour porte coulissante selon l'une des revendications précédentes,
comprenant en plus un dispositif anti-levage (14) qui peut être vissé en particulier
dans au moins un des modules de fixation (4).
9. Chariot modulaire pour porte coulissante selon l'une des revendications précédentes,
comprenant en plus au moins un dispositif d'immobilisation en position terminale (7)
qui est agencé sur un des modules de fixation (4), en particulier peut être fixé par
un clip.
10. Chariot modulaire pour porte coulissante selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel l'interface (29) entre le module de fixation (4) et le support de galets
(2, 3) est aménagée comme une connexion à rainure et languette et/ou une connexion
à ergots d'encliquetage et/ou une connexion vissée et/ou une connexion à ajustement
sans jeu et/ou une connexion à ajustement de transition.
11. Ensemble de construction (35 à 38) pour un chariot modulaire pour porte coulissante
(1) selon l'une des revendications précédentes, comprenant
• deux modules de fixation (4) selon l'une des revendications précédentes, un support
de galets (2, 3) selon l'une des revendications précédentes et un pont (5, 6) selon
la revendication 5, correspondants à la longueur du support de galets (2, 3), ou
• trois modules de fixation (4) selon l'une des revendications précédentes, deux supports
de galets (2, 3) selon l'une des revendications précédentes, et deux ponts (5, 6)
selon la revendication 5, correspondants à la longueur du support de galets (2, 3)
respectif.
12. Agencement de porte coulissante, comprenant une
• porte coulissante, en particulier une porte coulissante en verre,
• au moins un chariot modulaire pour porte coulissante (1) selon l'une des revendications
1 à 10, ou un ensemble de construction (35 à 38) selon la revendication 11, et
• un rail de guidage qui est aménagé pour suspendre les galets (8) et/ou les membres
coulissants.