| (19) |
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(11) |
EP 2 601 436 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2016 Patentblatt 2016/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/002981 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/016609 (09.02.2012 Gazette 2012/06) |
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| (54) |
LEUCHTE
LAMP
LUMINAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
03.08.2010 DE 102010033141
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.06.2013 Patentblatt 2013/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Eaton Protection Systems IP GmbH & Co. KG |
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12529 Schönefeld (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BURMEISTER, Jens
69412 Eberbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker Patent- und Rechtsanwälte
PartG mbB |
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Leopoldstraße 4 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 258 675 US-A- 5 716 123
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WO-A1-03/085319
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung begrifft eine Leuchte aus zumindest Leuchtengehäuse und transparenter
beziehungsweise transluzenter Schutzwanne oder Schutzabdeckung . Im Leuchtengehäuse
sind Leuchtmittel und zugehörige elektrische oder elektronische Bauteile angeordnet.
Die Schutzwanne oder -abdeckung ist insbesondere lösbar mit dem Leuchtengehäuse verbunden.
[0002] Solche Leuchten können Deckenleuchten, abgehängte Leuchten, Pendelleuchten, Mastleuchten
oder Notleuchten sein, wobei eine solche Notleuchte wie eine der vorangehend genannten
Leuchten ausgebildet sein kann. Eine solche Notleuchte kann auch eine Ex-Leuchte sein.
[0003] Die Schutzwanne oder -abdeckung bei einer solchen Leuchte kann aus verschiedenen
transparenten oder transluzenten Werkstoffen wie Glas, Polycarbonat oder auch aus
anderen Materialien hergestellt sein. Außerdem kann "Schutzwanne" oder "Schutzabdeckung"
auch wie ein Glaskolben oder Ähnliches ausgebildet sein.
[0004] Die zugehörigen elektrischen oder elektronischen Bauteile sind je nach verwendetem
Leuchtmittel beispielsweise ein Vorschaltgerät, ein Starter, eine Temperatur- oder
auch Druckmesseinrichtung, eine Sicherung oder dergleichen.
[0005] Die entsprechende Schutzwanne kann mit dem Leuchtengehäuse durch eine Anzahl von
Schrauben oder dergleichen lösbar verbunden sein. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit,
dass die Schutzwanne über beispielsweise eine Scharnierverbindung an dem Leuchtengehäuse
verschwenkbar gelagert und in einer entsprechenden Schließstellung verschließbar ist.
[0006] Bei einer solchen vorbekannten Leuchte weist das Leuchtmittel einen entsprechenden
Spektralbereich für das abgegebene Licht auf. Außerdem sind in der Regel in der Schutzwanne
keine weiteren Einschränkungen hinsichtlich der Lichtausstrahlung angeordnet, wobei
die Lichtausstrahlung in der Regel durch einen oder mehrere innerhalb des Leuchtengehäuses
angeordnete Reflektoren zumindest hinsichtlich der Intensitätsverteilung bestimmt
wird.
[0007] Licht hat allerdings einen Einfluss auf die Umgebung, wobei sich dies beispielsweise
in einer Beeinflussung der natürlichen Aktivitäten von Tieren zeigt. Dies kann daran
liegen, dass bestimmte Tiere eine höhere Empfindlichkeit in bestimmten Spektralbereichen
des Lichts aufweisen und so gegebenenfalls durch in diesem Spektralbereich abgebendes
Licht negativ oder auch positiv beeinflusst werden. Dies kann beispielsweise bei der
Straßenbeleuchtung, bei einer Beleuchtung von Bürgersteigen oder auch bei einer Beleuchtung
in Parks oder dergleichen erfolgen.
[0008] Weiterhin ist bei Leuchten oft feststellbar, dass diese über einen relativ großen
Öffnungswinkel ihr Licht abgeben, wobei aber solches Licht zur entsprechenden Beleuchtung
von einem Weg, Gegenständen etc. nur in einem kleineren Öffnungswinkelbereich erforderlich
ist. Der über diesen erforderlichen Öffnungswinkelbereich hinausgehende Öffnungswinkel
ist im Wesentlichen ungenutzt und führt zur Lichtkontamination der Umgebung, das heißt,
es wird Licht in Bereiche ausgestrahlt, in denen es nicht verwendet wird oder erforderlich
ist.
[0009] Dies gilt auch bei anderen Anwendungen von Licht, wie beispielsweise in Räumen, in
denen bestimmte Spektralbereiche des abgegebenen Lichts Reaktionen oder dergleichen
auslösen könnten, siehe beispielsweise biologische, chemische oder auch physikalische
Anwendungen.
[0010] EP 1 258 675 A2 offenbart eine Leuchte mit einer Abschirmeinrichtung, die je nach Wunsch des Benutzers
der Leuchte eine entsprechende Lichtabstrahlung der Leuchte richtungsgemäß beeinflusst.
[0011] US 5, 716,123 A beschreibt eine Leuchte mit einer Befestigungseinrichtung und einer Aufnahmeröhre.
In der Aufnahmeröhre kann eine Reflektionseinrichtung angeordnet sein. Diese ist bspw.
farbig und transluzent, um die Beleuchtung entsprechend der Wünsche des Benutzers
anzupassen.
[0012] WO 03/085319 A1 offenbart eine Beleuchtungseinrichtung mit austauschbaren Farbfiltern. Diese werden
insbesondere dazu verwendet, um innerhalb der Beleuchtungseinrichtung angeordnete
elektrische Einrichtungen abzudecken, sodass diese von außen nicht sichtbar sind.
[0013] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, in einfacher konstruktiver und variabler
Weise eine Begrenzung des abgegebenen Lichts sowohl in spektraler Hinsicht, als auch
in räumlicher Hinsicht zu ermöglichen.
[0014] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0015] Eine spektrale Beschränkung des abgegebenen Lichts erfolgt erfindungsgemäß durch
eine der Schutzwanne zugeordnete Filtereinrichtung. Diese blendet einen bestimmten
oder auch mehrere bestimmte spektrale Bereiche aus dem von dem Leuchtmittel abgegebenen
Licht aus.
[0016] Eine räumliche Beschränkung des Lichts kann zusätzlich oder auch alternativ durch
eine der Schutzwanne zugeordnete Blendbegrenzungseinrichtung erfolgen. Diese stellt
sicher, dass von der Leuchte das Licht nur in einen oder in mehrere bestimmte Bereiche
abgegeben wird.
[0017] Um entsprechend Filtereinrichtung und Blendbegrenzungseinrichtung in einfacher Weise
innerhalb der Leuchte festlegen zu können, können diese einer Wanneninnenseite der
Schutzwanne zugeordnet sein. Das heißt, dass Licht, das von dem Leuchtmittel in Richtung
Schutzwanne abgegeben wird, wird im Bereich der Wanneninnenseite entsprechend spektral
oder auch geometrisch beschränkt. Im einfachsten Fall sind Filtereinrichtung und/oder
Blendbegrenzungseinrichtung auf der Wanneninnenseite angeordnet. Dadurch entfällt
eine Anordnung separater Hilfsmittel zum Halten oder Anordnen dieser Einrichtungen.
[0018] Im Hinblick auf die Filtereinrichtung ist denkbar, dass diese eine auf der Wanneninnenseite
angeordnete oder aufgetragene Filterfolie oder -beschichtung ist.
[0019] Um im Bereich der gesamten Schutzwanne eine entsprechende spektrale Filterung zu
erreichen, kann die Filtereinrichtung flächendeckend auf entsprechenden transparenten
oder transluzenten Bereichen der Schutzwanne auf der Wanneninnenseite aufgetragen
oder angeordnet sein. Ist die Schutzwanne insgesamt transparent oder transluzent,
kann entsprechend die gesamte Wanneninnenseite mit einer solchen Filtereinrichtung
versehen sein.
[0020] Analog kann auch die Blendbegrenzungseinrichtung auf der Wanneninnenseite angeordnet
sein, so dass auch für diese keine separaten Hilfsmittel zur Anordnung oder Halterung
benötigt werden.
[0021] Bei der Blendbegrenzungseinrichtung kann es sich weiterhin als vorteilhaft erweisen,
wenn diese in die Schutzwanne eingelegt oder in dieser eingeklebt ist.
[0022] In diesem Zusammenhang ist selbstverständlich, dass die Blendbegrenzungseinrichtung
nicht flächendeckend auf der Wanneninnenseite angeordnet ist, da ansonsten kein Licht
aus der Leuchte austreten würde. Stattdessen wird die Blendbegrenzungseinrichtung
bestimmte ausgewählte Bereiche der Schutzwanne freilassen, so dass durch diese Bereiche
das Licht austreten kann.
[0023] Bei einem Ausführungsbeispiel kann die Blendbegrenzungseinrichtung eine opake Folie
sein. Eine opake Beschichtung der entsprechenden Bereiche der Wanneninnenseite ist
ebenfalls denkbar.
[0024] Für die Filtereinrichtung kann eine beschichtete Kunststofffolie verwendet werden,
wobei die Beschichtung entsprechend zur spektralen Filterung ausgewählt ist.
[0025] Bei Verwendung sowohl der Filtereinrichtung, als auch der Blendbegrenzungseinrichtung,
können diese in unterschiedlichen Bereichen der Schutzwanne angeordnet sein. Es ist
ebenfalls denkbar, dass Filtereinrichtung und Blendbegrenzungseinrichtung relativ
zur Schutzwanne komplementär ausgebildet sind. Das heißt, wo die Blendbegrenzungseinrichtung
Bereiche der Schutzwanne zum Austritt des Lichts freilässt, kann in diesen Bereichen
die entsprechende Filtereinrichtung angeordnet sein.
[0026] In diesem Zusammenhang kann die Filtereinrichtung zumindest in einem von der Blendbegrenzungseinrichtung
unabgedeckten Bereich der Schutzwanne in der oben beschriebenen Weise angeordnet oder
aufgetragen sein.
[0027] Um gegebenenfalls die Blendbegrenzungseinrichtung zum Anbringen der Filtereinrichtung
mit zu nutzen, kann die Blendbegrenzungseinrichtung zwischen Wanneninnenseite der
Schutzwanne und der Filtereinrichtung angeordnet sein. Dies betrifft allerdings nur
Bereiche, in denen sowohl Blendbegrenzungseinrichtung als auch Filtereinrichtung angeordnet
sind. Das heißt, solche Bereiche, in denen die Filtereinrichtung die Blendbegrenzungseinrichtung
überlappt, kann die Blendbegrenzungseinrichtung zur Anordnung der Filtereinrichtung
verwendet werden. Außerdem ist durch einen solchen Überlapp zwischen Blendbegrenzungseinrichtung
und Filtereinrichtung eine genaue Anpassung der Filtereinrichtung an von der Blendbegrenzungseinrichtung
freigelassene Bereiche der Schutzwanne nicht notwendig.
[0028] Insbesondere bei Langfeldleuchten kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn Blendbegrenzungseinrichtung
und/oder Filtereinrichtung sich insbesondere in Längsrichtung der Leuchte über die
gesamte Länge der Schutzwanne erstrecken.
[0029] Je nach Geometrie der Schutzwanne/-abdeckung beziehungsweise des verwendeten Schutzkolbens
oder dergleichen sind ebenfalls ringförmige oder kreisförmige Anordnungen von Blendbegrenzungseinrichtung
und Filtereinrichtung denkbar.
[0030] Durch die Schutzwanne wird im Wesentlichen festgelegt, wie groß ein entsprechender
Öffnungswinkel zum Austritt des Lichts vom Leuchtmittel ist. Bei Langfeldleuchten
beträgt der Öffnungswinkel im Wesentlichen 180°, das heißt, es wird Licht in den gesamten
unteren Halbraum unterhalb der Leuchte abgegeben. Allerdings kann die Lichtverteilung
oder- intensität in diesem Halbraum variieren, wobei dies beispielsweise durch Reflektoren
oder dergleichen innerhalb der Leuchte festgelegt sein kann.
[0031] Für den entsprechenden Öffnungswinkel gibt es eine mittlere Abstrahlrichtung, die
im Wesentlichen durch die Winkelhalbierende des Öffnungswinkels bestimmt ist. Es kann
günstig sein, wenn die Blendbegrenzungseinrichtung symmetrisch zur mittleren Abstrahlrichtung
der Leuchte angeordnet ist.
[0032] Allerdings sind auch asymmetrische Anordnungen denkbar, um beispielsweise die Ausleuchtung
mittels der Leuchte in vorbestimmter Weise zu gestalten. Dies gilt analog auch für
das Anbringen der Filtereinrichtung.
[0033] Erfindungsgemäß besteht die Möglichkeit, die Blendbegrenzungseinrichtung und/oder
die Filtereinrichtung bei Installation der Leuchte am Einbauort anzuordnen. Dabei
können Leuchten üblicher Bauweise verwendet werden, wobei durch entsprechendes Anordnen
oder Auftragen von Filtereinrichtung und Blendbegrenzungseinrichtung auf der Wanneninnenseite
die spektrale und geometrische Einschränkung des ausgestrahlten Lichts realisiert
wird.
[0034] Erfindungsgemäß besteht daher die Möglichkeit, auch bei bereits eingebauten Leuchten
noch nachträglich Filtereinrichtung und/oder Blendbegrenzungseinrichtung anzuordnen,
so dass diese als Nachrüstbausatz ausgebildet sein können.
[0035] Im Folgenden werden vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der in
der Zeichnung beigefügten Figuren näher erläutert.
[0036] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Leuchte mit der Vergrößerung eines Details
"X";
- Figur 2
- einen Querschnitt analog zu Figur 1 bei einem weiteren Ausführungsbeispiel mit einer
Vergrößerung eines Details "Y", und
- Figur 3
- einen Querschnitt analog zu Figur 1 bei einem dritten Ausführungsbeispiel mit einer
Vergrößerung eines Details "Z".
[0037] In den Figuren 1 bis 3 sind jeweils Querschnitte durch eine Leuchte 1 dargestellt,
die als Langfeldleuchte ausgebildet ist. Allerdings sind ebenfalls andere Leuchten
gemäß Erfindung verwendbar. Die jeweiligen Leuchten 1 sind bis auf Filtereinrichtung
6 beziehungsweise Blendbegrenzeinrichtung 7 im Wesentlichen gleich aufgebaut, so dass
die Leuchte nur mit einigen Details beschrieben wird. Außerdem betrifft die Erfindung
insbesondere die spezifischen Filtereinrichtungen beziehungsweise Blendbegrenzungseinrichtungen,
während die übrigen Teile der Leuchte bereits im Einsatz befindlichen bekannten Leuchten
entsprechen können.
[0038] Eine entsprechende Leuchte 1 weist zumindest ein Leuchtengehäuse 2 sowie eine Schutzwanne
3 auf. Das Leuchtengehäuse 2 dient beispielsweise zum Anordnen der Leuchte an einer
Decke, einer Wand, einem Masten oder dergleichen. Entsprechende Leuchten können auch
abgehängte Leuchte oder Pendelleuchten sowie auch Notleuchten oder Ex-Leuchten sein.
Solche Notleuchten oder Ex-Leuchten können wiederum Deckenleuchten, Pendelleuchten,
Mastleuchten oder andere Leuchten sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind Leuchtengehäuse 2 und Schutzwanne 3 im Wesentlichen wannenförmig und mit ihren
Öffnungen einander zugeordnet. Innerhalb des Leuchtengehäuses 2 sind entsprechende
Anschlüsse für die Leuchtmittel 4 sowie auch elektrische oder elektronische Bauteile
5 zum Betrieb der Leuchte 1 anordbar. Die Schutzwanne 3 ist lichtdurchlässig, das
heißt transparent oder zumindest transluzent. Als Material für eine solche Schutzwanne
können Glas, Quarz, Polycarbonat oder auch andere lichttransparente oder transluzente
Kunststoffe verwendet werden.
[0039] Bei den dargestellten Leuchten sind zwei als Leuchtstoffröhren ausgebildete Leuchtmittel
4 parallel zueinander angeordnet. Oberhalb der Leuchtmittel 4 ist zumindest ein Reflektor
oder auch eine Gruppe von Reflektoren 15 angeordnet. Durch diese Reflektoren 15 wird
im Prinzip die Lichtverteilung und zumindest die Lichtintensitätsverteilung bestimmt.
[0040] Erfindungsgemäß ist der Schutzwanne 3 eine Filtereinrichtung 6 und/oder eine Blendbegrenzungseinrichtung
7 zugeordnet. Diese sind insbesondere auf einer Wanneninnenseite 8 der Schutzwanne
3 aufgetragen oder angeordnet.
[0041] Bei Figur 1 ist eine entsprechende Blendbegrenzungseinrichtung 7 im Wesentlichen
nur auf Seitenwänden der Schutzwanne 3 aufgetragen, wobei ein Schutzwannenboden einen
durch die Blendbegrenzungseinrichtung 7 unabgedeckten Bereich 11 bildet. Die Blendbegrenzungseinrichtung
kann beispielsweise als opake Folie 10 ausgebildet sein. Diese ist direkt auf der
Wanneninnenseite 8 anordbar oder auf diese auftragbar. Die Blendbegrenzungseinrichtung
7 erstreckt sich dabei insbesondere in Längsrichtung 12 der Leuchte 1 beziehungsweise
der Schutzwanne 3, das heißt im Wesentlichen senkrecht zu den in den Figuren dargestellten
Querschnitten der Leuchte 1.
[0042] Es besteht dabei die Möglichkeit, dass sich die Blendbegrenzungseinrichtung 7 über
die gesamte Länge der Schutzwanne 3 erstreckt.
[0043] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2 fehlt eine entsprechende Blendbegrenzungseinrichtung
7, wobei stattdessen eine Filtereinrichtung 6 flächendeckend auf der Wanneninnenseite
8 der Schutzwanne 3 aufgebracht beziehungsweise aufgetragen ist. Die Filtereinrichtung
6 ist durch eine Filterfolie oder -beschichtung 9 gebildet.
[0044] Allerdings besteht auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2 auch die Möglichkeit,
dass die Filtereinrichtung 6 nicht flächendeckend auf der gesamten Wanneninnenseite
8 aufgetragen ist, sondern nur in bestimmten Bereichen.
[0045] Ansonsten ist der Aufbau der Leuchte 1 nach Figur 2 der Gleiche, wie bei der Leuchte
1 nach Figur 1.
[0046] Bei dem Dritten Ausführungsbeispiel nach Figur 3 sind sowohl Blendbegrenzungseinrichtungen
7 als auch Filtereinrichtungen 6 der Wanneninnenseite 8 der Schutzwanne 3 zugeordnet.
Die Blendbegrenzungseinrichtung 7 ist zwischen Wanneninnenseite 8 und Filtereinrichtung
6 angeordnet, wobei die Filtereinrichtung 6 auch in dem unabgedeckten Bereich 11,
siehe auch Figur 1, angeordnet ist. Zumindest teilweise findet ein Überlapp von Filtereinrichtung
6 und Blendbegrenzungseinrichtung 7 beispielsweise zur Halterung der Filtereinrichtung
6 statt. Durch diesen Überlapp ist eine genaue Anpassung der Filtereinrichtung 6 an
den unabgedeckten Bereich 11 nicht erforderlich.
[0047] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3 ist in dem vergrößerten Detail "Z" ein Freiraum
zwischen Wanneninnenseite 8 und Filterfolie 9 beziehungsweise Filtereinrichtung 6
gebildet. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, dass die Filterfolie, beziehungsweise
Filtereinrichtung in diesem unabgedeckten Bereich direkt auf der Wanneninnenseite
8 angeordnet ist.
[0048] Andere Kombinationen von Filtereinrichtung und Blendbegrenzungseinrichtung sind möglich.
Beispielsweise kann die Filtereinrichtung 6 in Längsrichtung 12 der Schutzwanne 3
nur in bestimmten Längenbereichen vorgesehen sein. Ebenso besteht die Möglichkeit,
dass die Filtereinrichtung 6 nicht den gesamten durch die Blendbegrenzungseinrichtung
unabgedeckten Bereich 11 der Wanneninnenseite 8 bedeckt. Beispielsweise kann nur ein
bestimmter Teil dieses unabgedeckten Bereichs sowohl in Querschnittsrichtung als auch
in Längsrichtung durch die Filtereinrichtung 6 bedeckt sein.
[0049] Dies gilt analog auch für das Ausführungsbeispiel nach Figur 2.
[0050] In Figur 3 ist außerdem ein Öffnungswinkel 14 für den Lichtaustritt der Leuchte 1
dargestellt. Dieser Öffnungswinkel beträgt im Wesentlichen 180°, so dass Licht in
den gesamten unteren Halbraum durch die Leuchte 1 abgegeben werden kann.
[0051] Eine Winkelhalbierende des entsprechenden Öffnungswinkels wird als mittlere Abstrahlrichtung
13 definiert. Relativ zu dieser mittleren Abstrahlrichtung 13 kann insbesondere die
Blendbegrenzungseinrichtung symmetrisch angeordnet sein. Das heißt, auf beiden Seiten
der mittleren Abstrahlrichtung sind entsprechende Blendbegrenzungseinrichtungen 7
angeordnet, die achsensymmetrisch zu dieser mittleren Abstrahlrichtung 13 angeordnet
sind. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass die Blendbegrenzungseinrichtung 7
asymmetrisch zur mittleren Abstrahlrichtung 13 und auch in unterschiedlicher Weise
in Längsrichtung 12 der Schutzwanne 3 ausgebildet ist. Dies gilt analog auch für die
Filtereinrichtung 6.
[0052] Da die Filtereinrichtung 6 allerdings eine spektrale Auswahl hinsichtlich des abgegebenen
Lichts ermöglicht, kann es als günstig angesehen werden, wenn diese in der Regel flächendeckend
auf der Wanneninnenseite der Schutzwanne beziehungsweise flächendeckend in den unabgedeckten
Bereichen 11 angeordnet ist.
[0053] Wie sich aus den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 3 ergibt, können Filtereinrichtungen
6 und Blendbegrenzungseinrichtungen 7 auch erst bei Installation der Leuchte 1 in
den entsprechenden Bereichen der Schutzwanne 3 angeordnet werden. Es besteht weiterhin
die Möglichkeit, Filtereinrichtung und/oder Blendbegrenzungseinrichtung in Form eines
Nachrüstbausatzes auch bei bereits installierten Leuchten nachträglich vorzusehen.
[0054] Erfindungsgemäß erfolgt in einfacher konstruktiver und leicht anzubringender und
daher kostengünstiger Weise eine Anordnung einer Filtereinrichtung und/oder einer
Blendbegrenzungseinrichtung im Inneren einer Schutzwanne und insbesondere auf deren
Wanneninnenseite. Durch die Filtereinrichtung erfolgt eine spektrale Filterung des
von der Leuchte abgegebenen Lichts, so dass durch das nach der spektralen Filterung
abgegebene Licht beispielsweise keine negative Beeinflussung von Tieren oder dergleichen
erfolgt. Es ist beispielsweise festgestellt worden, dass bestimmte Tierarten durch
bestimmte Spektralbereiche beeinflusst werden. Eine solche Beeinflussung kann ein
Anlocken der Tiere sein. Um dies zu vermeiden oder auszunutzen, können bestimmte Spektralbereiche
des abgegebenen Lichts ausgeblendet werden, die diese Beeinflussung entsprechende
Tiere hervorrufen. Die übriggebliebenen Spektralbereiche sind für eine Ausleuchtung
mittels der Leuchte ausreichend und zeichnen sich gegebenenfalls nur durch eine entsprechende
Farbgebung des Lichts aus. In Kombination mit einer solchen spektralen Filterung kann
eine geometrische Einschränkung Filterung kann eine geometrische Einschränkung des
abgegebenen Lichts und insbesondere des Öffnungswinkels 14 der entsprechenden Leuchte
durch die Blendbegrenzungseinrichtung 7 erfolgen. Dadurch ist die Leuchte aus bestimmten
Bereichen schlechter oder nicht mehr sichtbar, wobei die von der Blendbegrenzungseinrichtung
freigelassenen oder unabgedeckten Bereiche zum ausreichenden Ausleuchten dienen.
[0055] Bevorzugt können beide Mittel, das heißt Filtereinrichtung und Blendbegrenzungseinrichtung
in Kombination eingesetzt werden. Auf diese Weise wird eine negative Beeinflussung
der Tierwelt vermieden oder verstärkt oder auch eine "Lichtverschmutzung" der Umwelt
durch uneingeschränkte Lichtabgabe einer entsprechenden Leuchte vermieden.
1. Leuchte (1) aus zumindest Leuchtengehäuse (2) und transparenter oder transluzenter
Schutzwanne oder -abdeckung (3), wobei im Leuchtengehäuse (2) Leuchtmittel (4) und
zugehörige elektrische oder elektronische Bauteile (5) anordbar sind und die Schutzwanne
oder -abdeckung (3) insbesondere lösbar mit dem Leuchtengehäuse (2) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schutzwanne oder -abdeckung (3) eine Filtereinrichtung (6, 9) zur spektralen
Filterung des von dem Leuchtmittel abgegebenen Lichts zugeordnet ist, wobei die spektrale
Filterung zur Filterung von Licht in zumindest einem bestimmten Spektralbereich ausgelegt
ist, in welchem ein bestimmtes Tier eine im Vergleich zum Menschen höhere Empfindlichkeit
für Licht dieses Spektralbereichs aufweist.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schutzwanne oder -abdeckung (3) eine Blendbegrenzungseinrichtung (7) zugeordnet
ist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass Filtereinrichtung (6) und/oder Blendbegrenzungseinrichtung (7) einer Wanneninnenseite
(8) der Schutzwanne/-abdeckung (3) zugeordnet sind.
4. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Filtereinrichtung (6) flächendeckend auf transparenten oder transluzenten Bereichen
der Schutzwanne/-abdeckung (3) auf deren Wanneninnenseite (8) angeordnet oder aufgetragen
ist.
5. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Filtereinrichtung (6) eine auf der Wanneninnenseite (8) angeordnete oder aufgetragene
Filterfolie oder -beschichtung (9) ist.
6. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blendbegrenzungseinrichtung (7) auf der Wanneninnenseite (8) angeordnet ist.
7. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blendbegrenzungseinrichtung (7) in die Schutzwanne/-abdeckung (3) eingelegt oder
eingeklebt ist.
8. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blendbegrenzungseinrichtung (7) eine opake oder lichtdichte Folie (10) ist.
9. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Filtereinrichtung (6) eine beschichtete Kunststofffolie ist.
10. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Filtereinrichtung (6) komplementär zur Blendbegrenzungseinrichtung (7) relativ
zur Schutzwanne oder -abdeckung (3) ausgebildet ist.
11. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Filtereinrichtung (6) zumindest in einem von der Blendbegrenzungseinrichtung
(7) unabgedeckten Bereich (11) der Schutzwanne oder -abdeckung (3) angeordnet ist.
12. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blendbegrenzungseinrichtung (7) zwischen Wanneninnenseite (8) und Filtereinrichtung
(6) angeordnet ist.
13. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass Blendbegrenzungseinrichtung (7) und/oder Filtereinrichtung (6) sich insbesondere
in Längsrichtung (12) der Leuchte über die gesamte Länge der Schutzwanne oder -abdeckung
erstrecken.
14. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blendbegrenzungseinrichtung (7) symmetrisch zur mittleren Abstrahlrichtung (13)
der Leuchte (1) angeordnet ist.
15. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blendbegrenzungseinrichtung (7) asymmetrisch zur mittleren Abstrahlrichtung (13)
der Leuchte (1) angeordnet ist.
16. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blendbegrenzungseinrichtung (7) und/oder die Filtereinrichtung (6) bei Installation
der Leuchte (1) am Einbauort anordbar sind.
17. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass Blendbegrenzungseinrichtung (7) und/oder Filtereinrichtung (6) als Nachrüstbausatz
ausgebildet sind.
1. Luminaire (1) comprised at least of a luminaire housing (2) and a transparent or translucent
protective trough/protective cover (3), wherein illuminants (4) and associated electric
or electronic components (5) can be arranged in the luminaire housing (2) and the
protective trough/protective cover (3) is particularly detachably connected to the
luminaire housing (2),
characterized in that
a filtering means (6, 9) for spectrally filtering the light emitted by the illuminant
is assigned to the protective trough/protective cover (3), wherein the spectral filtering
is adapted to filter light in at least a certain spectral range, in which a certain
animal is more sensitive for light of this spectral range than a human being.
2. Luminaire according to claim 1, characterized in that a glare-limiting means (7) is assigned to the protective trough/protective cover
(3).
3. Luminaire according to claim 1 or 2,
characterized in that
the filtering means (6) and/or the glare-limiting means (7) are assigned to a trough
inner side (8) of the protective trough/protective cover (3).
4. Luminaire according to one of the preceding claims,
characterized in that
the filtering means (6) is arranged or applied in a surface-covering fashion on/to
transparent or translucent areas of the protective trough/protective cover (3) on
the through inner side (8) thereof.
5. Luminaire according to one of the preceding claims,
characterized in that
the filtering means (6) is a filtering film or filtering coating (9) arranged on or
applied to the trough inner side (8).
6. Luminaire according to one of the claims 2 to 5,
characterized in that
the glare-limiting means (7) is arranged on the trough inner side (8).
7. Luminaire according to one of the claims 2 to 6,
characterized in that
the glare-limiting means (7) is inserted into or glued to the protective trough/protective
cover (3).
8. Luminaire according to one of the claims 2 to 7,
characterized in that
the glare-limiting means (7) is an opaque film (10) or a light-proof film (10).
9. Luminaire according to one of the claims 2 to 7,
characterized in that
the filtering means (6) is a coated plastic film.
10. Luminaire according to one of the claims 2 to 8,
characterized in that
the filtering means (6) and the glare-limiting means (7) are formed to be complementary
relative to the protective trough/protective cover (3).
11. Luminaire according to one of the claims 2 to 10,
characterized in that
the filtering means (6) is arranged at least in an area (11) of the protective trough/protective
cover (3) not covered by the glare-limiting means (7).
12. Luminaire according to one of the claims 2 to 11,
characterized in that
the glare-limiting means (7) is arranged between the trough inner side (8) and the
filtering means (6).
13. Luminaire according to one of the claims 2 to 12,
characterized in that
the glare-limiting means (7) and/or the filtering means (6) extend particularly in
the longitudinal direction (12) of the luminaire over the entire length of the protective
trough/protective cover.
14. Luminaire according to one of the claims 2 to 13,
characterized in that
the glare-limiting means (7) is arranged symmetrically with respect to the mean emission
direction (13) of the luminaire (1).
15. Luminaire according to one of claims 2 to 13,
characterized in that
the glare-limiting means (7) is arranged asymmetrically with respect to the mean emission
direction (13) of the luminaire (1).
16. Luminaire according to one of the claims 2 to 15,
characterized in that
the glare-limiting means (7) and/or the filtering means (6) can be arranged when the
luminaire (1) is installed at the place of installation.
17. Luminaire according to one of the claims 2 to 16,
characterized in that
the glare-limiting means (7) and/or the filtering means (6) are designed as a retrofit
kit.
1. Luminaire (1) composé d'au moins un boitier de luminaire (2) et d'une goulotte ou
d'un couvercle de protection (3) transparent ou translucide, des moyens d'éclairage
(4) et des composants électriques ou électroniques associés (5) pouvant être agencés
dans le boitier de luminaire (2), et la goulotte ou le couvercle de protection (3)
étant reliés, notamment de manière amovible, avec le boitier de luminaire (2),
caractérisé
en ce qu'à la goulotte ou au couvercle de protection (3) est associé un dispositif de filtre
(6, 9) pour le filtrage spectral de la lumière délivrée par le moyen d'éclairage,
le filtrage spectral étant conçu pour filtrer la lumière dans au moins une plage spectrale
déterminée, dans laquelle un animal déterminé présente, comparativement à l'homme,
une sensibilité plus élevée à la lumière de cette plage spectrale.
2. Luminaire selon la revendication 1,
caractérisé
en ce qu'à la goulotte ou au couvercle de protection (3) est associé un dispositif d'écran
de délimitation (7).
3. Luminaire selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisé
en ce que le dispositif de filtre (6) et/ou le dispositif d'écran de délimitation (7) sont
associés à un côté intérieur de goulotte (8) de la goulotte ou du couvercle de protection
(3).
4. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le dispositif de filtre (6) est agencé ou appliqué de manière couvrante en surface
sur des zones transparentes ou translucides de la goulotte ou du couvercle de protection
(3), sur le côté intérieur de goulotte (8) de ceux-ci.
5. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le dispositif de filtre (6) est une feuille filtrante ou un revêtement filtrant (9)
agencé ou appliqué sur le côté intérieur de goulotte (8).
6. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé
en ce que le dispositif d'écran de délimitation (7) est agencé sur le côté intérieur de goulotte
(8).
7. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé
en ce que le dispositif d'écran de délimitation (7) est déposé ou collé dans la goulotte ou
le couvercle de protection (3).
8. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé
en ce que le dispositif d'écran de délimitation (7) est une feuille (10) opaque ou imperméable
à la lumière.
9. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le dispositif de filtre (6) est une feuille de matière plastique revêtue.
10. Luminaire selon l'une des revendications précédentes 2 à 8,
caractérisé
en ce que le dispositif de filtre (6) est d'une configuration complémentaire au dispositif
d'écran de délimitation (7) relativement à la goulotte ou au couvercle de protection
(3).
11. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 10,
caractérisé
en ce que le dispositif de filtre (6) est agencé au moins dans une zone (11) non recouverte
par le dispositif d'écran de délimitation (7) de la goulotte ou du couvercle de protection
(3).
12. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 11,
caractérisé
en ce que le dispositif d'écran de délimitation (7) est agencé entre le côté intérieur de goulotte
(8) et le dispositif de filtre (6).
13. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 12,
caractérisé
en ce que le dispositif d'écran de délimitation (7) et/ou le dispositif de filtre (6) s'étendent,
notamment dans la direction longitudinale (12) du luminaire, sur la totalité de la
longueur de la goulotte ou du couvercle de protection.
14. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 13,
caractérisé
en ce que le dispositif d'écran de délimitation (7) est agencé symétriquement par rapport à
la direction centrale de rayonnement (13) du luminaire (1).
15. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 13,
caractérisé
en ce que le dispositif d'écran de délimitation (7) est agencé de manière asymétrique par rapport
à la direction centrale de rayonnement (13) du luminaire (1).
16. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 15,
caractérisé
en ce que le dispositif d'écran de délimitation (7) et/ou le dispositif de filtre (6) peuvent
être mis en place lors de l'installation du luminaire (1) sur site.
17. Luminaire selon l'une des revendications 2 à 16,
caractérisé
en ce que le dispositif d'écran de délimitation (7) et/ou le dispositif de filtre (6) sont
réalisés en tant que kit d'extension.

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