[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit einem Spülraum und einem im
Spülraum vorgesehenen Sprühsystem, das einen drehbar gelagerten Sprüharm aufweist,
wobei der Sprüharm Antriebsdüsen aufweist, welche Antriebsdüsen einem Drehantrieb
des Sprüharms in Linksrichtung einerseits sowie in Rechtsrichtung andererseits dienen.
[0002] Geschirrspülmaschinen der eingangs genannten Art sind aus dem Stand der Technik an
sich bekannt. Eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises bedarf es an dieser
Stelle deshalb nicht.
[0003] Gattungsgemäße Geschirrspülmaschinen verfügen über einen Spülbottich, der seinerseits
einen Spülraum bereitstellt. Der Spülraum ist über eine Öffnung im Spülbottich zugänglich,
welche Öffnung mittels einer verschwenkbar am Spülbottich angeordneten Tür fluiddicht
verschließbar ist.
[0004] Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall dient der Spülraum der Geschirrspülmaschine
der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut. Dieses wird im Rahmen eines bestimmungsgemäßen
Spülprogrammablaufs mittels Spülflüssigkeit, der sogenannten Spülflotte beaufschlagt.
[0005] Zur Beaufschlagung von zu reinigendem Spülgut mit Spülflotte verfügt eine Geschirrspülmaschine
über ein im Spülraum vorgesehenes Sprühsystem. Ein solches System verfügt typischerweise
über wenigstens einen drehbar gelagerten Sprüharm. In der Regel sind mehrere solcher
Sprüharme vorgesehen, wobei je nach Ausgestaltung der Geschirrspülmaschine zwei oder
drei Sprüharme gängige Praxis sind.
[0006] Eine jeder Sprüharm ist an eine Zuleitung für Spülflotte angeschlossen. Über diese
Zuleitung gelangt im Betriebsfall Spülflotte zum Sprüharm, über welchen die Spülflotte
in Richtung auf das zu reinigende Spülgut abgegeben wird. Die vom Sprüharm abgegebene
Spülflotte sammelt sich im Spülraum und wird für eine erneute Besprühung des Spülguts
in einem offenen Strömungskreislauf geführt. Zu diesem Zweck kommt eine Umwälzpumpe
zum Einsatz, die die Spülflotte während einer bestimmungsgemäßen Programmdurchführung
stetig umwälzt.
[0007] Typischerweise kommen bei einer Geschirrspülmaschine der eingangs genannten Art nicht
alle Sprüharme gleichzeitig bei einem bestimmungsgemäßen Programmablauf zum Einsatz.
Es findet vielmehr zu unterschiedlichen Programmabschnitten eine Beschickung unterschiedlicher
Sprüharme mit Spülflotte statt, wobei zum Zwecke der Wassereinsparung bevorzugterweise
nicht mehr als zwei Sprüharme gleichzeitig mit Spülflotte bedient werden. Zur Beschickung
unterschiedlicher Sprüharme mit Spülflotte kommt regelmäßig eine mit der Umwälzpumpe
zusammenwirkende Wasserweiche zum Einsatz, wobei eine Beschickung der Sprüharme in
Abhängigkeit der Stellung der Wasserweiche erfolgt.
[0008] Zum Zwecke des Drehantriebes des Sprüharms verfügt dieser über Antriebsdüsen. Die
DE 3816408 A1 offenbart eine Geschirrspülmaschine, bei der Antriebsdüsen für einen Drehantrieb
des Sprüharms in Linksrichtung sowie Antriebsdüsen für einen Drehantrieb des Sprüharms
in Rechtsrichtung vorgesehen sind. "Linksrichtung" meint dabei einen Antrieb des Sprüharms
entgegen des Uhrzeigersinns und "Rechtsrichtung" in entgegengesetzter Richtung, d.
h. in Richtung des Uhrzeigersinns. Die jeweiligen Antriebsdüsen sind dabei mit zwei
voneinander getrennten Kanälen im Sprüharm verbunden, welche über zwei getrennte Zuführleitungen
mit Spülflüssigkeit versorgt werden. Die Zuführleitungen sind an getrennte Ausgangsanschlüsse
der Wasserweiche angeschlossen.
[0009] Die
DE 103 55 343 B3 offenbart eine Geschirrspülmaschine, bei der ein Sprüharm über zwei Gruppen von Düsen
verfügt. Diese stehen in strömungstechnischer Verbindung mit einer vom Sprüharm bereitgestellten
Verteilkammer. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall strömt Spülflotte in die Verteilkammer
des Sprüharms ein, von wo aus die eine oder die andere Düsengruppe mit Spülflotte
bedient wird. Dabei erfolgt die Beschickung der Düsengruppen mit Spülflotte rein zufällig
über eine in der Verteilkammer vorhandenen Kugel. Bei einer Beschickung des Sprüharms
mit Spülflotte wird diese Kugel steuerungsunabhängig und völlig zufällig in eine Position
verbracht, in der entweder die eine Düsengruppe oder die andere Düsengruppe freigegeben
bzw. gesperrt ist. Eine zielgerichtete Beschickung der einen oder der anderen Düsengruppe
mit Spülflotte ist nicht möglich.
[0010] Es ist ausgehend vom Vorbeschriebenen die Aufgabe der Erfindung, eine Geschirrspülmaschine
der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln, dass eine verbesserte Abdeckung
des Spülraums mit Spülflotte mit dem Ziel einer verbesserten Spülgutreinigung bei
gleichzeitig vereinfachtem,preiswertem und robustem Aufbau erreicht ist.
[0011] Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Geschirrspülmaschine der eingangs
genannten Art vorgeschlagen, die sich auszeichnet dadurch dass der Sprüharm eine Verteilkammer
aufweist, mit der die Antriebsdüsen strömungstechnisch verbunden sind oder verbunden
werden können, sowie ein beweglich innerhalb der Verteilkammer angeordnetes Steuerelement,
welches abwechselnd entweder die Antriebsdüsen für einen Drehantrieb des Sprüharms
in Linksrichtung oder die Antriebsdüsen für einen Drehantrieb des Sprüharms in Rechtsrichtung
freigibt.
[0012] Die Geschirrspülmaschine nach der Erfindung verfügt über einen Sprüharm, der mit
einer Verteilkammer und einem Steuerelement ausgerüstet ist. Die Verteilkammer ist
somit innerhalb des Sprüharms angeordnet und wird über lediglich eine Zuführleitung
mit Spülflüssigkeit beschickt. Das Steuerelement ist beweglich innerhalb der Verteilkammer
des Sprüharms angeordnet. Es gibt je nach seiner Positionierung innerhalb der Verteilkammer
abwechselnd entweder die Antriebsdüsen für einen Drehantrieb des Sprüharms in Linksrichtung
oder die Antriebsdüsen für einen Drehantrieb des Sprüharms in Rechtsrichtung frei.
In vorteilhafter Weise kommt es so mit einer jeden Neubeschickung des Sprüharms mit
Spülflotte zu einer Drehrichtungsumkehr. Hat also in einem vorangegangenen Programmabschnitt
eine Verdrehbewegung des Sprüharms beispielsweise in Linksrichtung stattgefunden,
so wird nach einer Beendigung dieses Programmabschnittes und anschließender Neubeschickung
des Sprüharms mit Spülflotte eine Verdrehbewegung des Sprüharms in Rechtsrichtung
durchgeführt werden. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erbringt mithin bei jeder
Neubeschickung des Sprüharms mit Spülflotte einen sich umkehrenden, d. h. einen sich
in seiner Drehrichtung abwechselnden Richtungssinn.
[0013] Aufgrund der alternierenden Drehrichtung des Sprüharms ergeben sich hinsichtlich
des vom Spülraum der Geschirrspülmaschine aufgenommenen Spülgutes von Drehrichtungsumkehr
zu Drehrichtungsumkehr unterschiedliche Spülflottenstrahlrichtungen, Auftreffwinkel
und/oder Spülflottenstrahlformen. Aufgrund dessen stellt sich eine optimierte Abdeckung
des Spülraums durch unterschiedliche Sprühbilder ein, was im Ergebnis in vorteilhafterweise
zu einem verbesserten Reinigungsresultat führt.
[0014] Bei Spülmaschinen der eingangs genannten Art kommen typischerweise eine Mehrzahl
von Sprüharmen zum Einsatz, die jeweils in einer Sprühebene wirken. Dabei können sich
die Anforderungen an die Sprühstrahlcharakteristik eines Sprüharms während eines Programmablaufes
ändern. Gleiches gilt für die Realisierung unterschiedlicher Spülprogramme bzw. Spülphasen,
wie z. B. Feinprogramm, Topfreinigungsprogramm, Siebreinigungsprogramm und dergleichen.
Aus diesem Grunde stellt die Sprühstrahlcharakteristik der Sprüharme vorbekannter
Geschirrspülmaschinen einen Kompromiss dar, der möglichst allen Anforderungen gerecht
wird.
[0015] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung schafft hier eine Verbesserung, da sie im Ergebnis
durch eine Drehrichtungsumkehr des Sprüharms mit Bezug auf das zu reinigende Spülgut
eine Strahlrichtungsveränderung, eine Strahlformveränderung sowie eine Veränderung
im Strahlauftreffwinkel bewirkt, so dass unterschiedliche Sprühstrahlcharaktistiken
erreicht sind. Damit kann im Ergebnis ein besseres Reinigungsresultat erreicht werden.
[0016] Das von der Verteilkammer aufgenommene Steuerelement erlaubt im Unterschied zur Ausgestaltung
nach der
DE 103 55 343 B3 ein zielgerichtetes, nämlich abwechselndes Verschließen der Antriebsdüsen für eine
Linksdrehung des Sprüharms einerseits und eine Rechtsdrehung des Sprüharms andererseits.
Damit erfolgt im Unterschied zum Stand der Technik keine zufällige Beschickung der
entsprechenden Antriebsdüsen mit Spülflotte.
[0017] Das Steuerelement ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung eine Kugel. Diese
dient als Verschlussmittel, wobei sie in Verschlussstellung die strömungstechnische
Verbindung zwischen der Verteilkammer und den entsprechenden Antriebsdüsen verschließt.
Befindet sich die Kugel nicht in ihrer Verschlussstellung, so ist die strömungstechnische
Verbindung zwischen den entsprechenden Antriebsdüsen und der Verteilkammer des Sprüharms
freigeschaltet.
[0018] Die Verteilkammer stellt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung einen Ringraum
bereit. Zu diesem Zweck ist die im Querschnitt kreisförmig ausgebildete Verteilkammer
mit einem, vorzugsweise sich in Höhenrichtung der Drehachse des Sprüharms erstreckenden,
Dorn ausgerüstet. Die Kugel ist innerhalb des Ringraums zwangsgeführt und kann sich
frei auf der vom Ringraum bereitgestellten Ringbahn um den mittig in der Verteilkammer
ausgebildeten Dorn herumbewegen. Weitere, insbesondere innerhalb der Verteilkammer
beweglichen Elemente sind für den Verschluss und die Freischaltung der strömungstechnischen
Verbindungen zu den Antriebsdüsen nicht erforderlich. Dadurch ist ein vergleichsweise
einfacher und robuster Aufbau des Sprüharms gewahrt. Die vorgezogene Anordnung des
Ringraums um die Drehachse des Sprüharms herum vermeidet eine Unwucht des Sprüharms,
welche die Stabilität und Langlebigkeit des Systems einschränken könnte.
[0019] Der Sprüharm verfügt über zwei Flügel, die sich jeweils ausgehend von der Verteilkammer
erstrecken. Dabei stellt jeder Flügel einen Hauptkanal und zumindest einen Nebenkanal
bereit, vorzugsweise stellt jeder Flügel einen Hauptkanal und einen ersten Nebenkanal
und einen zweiten Nebenkanal bereit. Hierdurch kann auf einfache Weise ein besonders
symmetrischer Aufbau erreicht werden. Die beiden ersten Nebenkanäle der Flügel sowie
die beiden zweiten Nebenkanäle der Flügel bilden bevorzugterweise jeweils einen durchgehenden
Nebenkanal aus. Jeder der Nebenkanäle ist dabei an zumindest eine Antriebsdüse angeschlossen.
Typischweise weist jeder der Nebenkanäle, insbesonder jeder der ersten und zweiten
Nebenkanäle genau eine Antriebsdüse auf, die insbesondere an seinem distalen Ende
angeordnet ist.
[0020] Bei einer Beschickung des Sprüharms mit Spülflotte strömt diese stets in beide Flügel
des Sprüharms, insbesondere stets jeweils in den Hauptkanal sowie in einen der beiden
Nebenkanäle ein. Eine gleichzeitige Beschickung beider Nebenkanäle oder in beide Nebenkanäle
eines Flügels des Sprüharms mit Spülflotte findet nicht statt.
[0021] Der Hauptkanal ist an eine Mehrzahl von Sprühdüsen angeschlossen. Über diese wird
im Beschickungsfall Spülflotte in den Spülraum der Geschirrspülmaschine in Richtung
auf das zu reinigende Spülgut eingeleitet. Die Nebenkanäle dienen indes einer Beschickung
der Antriebsdüsen zwecks Verdrehbewegung des Sprüharms. Dabei bewirkt eine Beschickung
des einen Nebenkanals einer Verdrehbewegung des Sprüharms in Linksrichtung, wohingegen
eine Beschickung des anderen Nebenkanals zu einer Verdrehbewegung des Sprüharms in
Rechtsrichtung führt. Die Position des Steuerelements innerhalb der Verteilkammer,
d.h. der Kugel innerhalb des Ringraums bestimmt dabei, welcher Nebenkanal im Beschickungsfall
mit Spülflotte beaufschlagt wird bzw. welcher Nebenkanal von der Verteilkammer strömungstechnisch
entkoppelt ist. Der Hauptkanal beider Flügel und die daran angeschlossenen Sprühdüsen
werden dagegen stets, d.h. unabhängig von der Position des Steuerelements, und damit
insbesondere unabhängig von der dadurch bestimmten Drehrichtung des Sprüharms, mit
Spülflotte beaufschlagt.
[0022] Gemäß einem vorgezogenen Ausführungsbeispiel umfasst ein drehbar gelagerter Sprüharm
der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine eine Verteilkammer und zwei Flügel, die
sich jeweils ausgehend von der Verteilkammer erstrecken, wobei jeder Flügel einen
Hauptkanal, der an eine Mehrzahl von Sprühdüsen angeschlossen ist, und zumindest einen
Nebenkanal aufweist, über den die Antriebsdüsen mit der Verteilkammer strömungstechnisch
verbunden sind; der Sprüharm weist darüber hinaus ein beweglich innerhalb der Verteilkammer
angeordnetes Steuerelement auf, welches abwechselnd entweder die Antriebsdüsen für
einen Drehantrieb des Sprüharms in Linksrichtung oder die Antriebsdüsen für einen
Drehantrieb des Sprüharms in Rechtsrichtung freigibt, wobei die Sprühdüsen, an die
ein Hauptkanal angeschlossenen ist, unabhängig von der Positionierung des Steuerelements
freigegeben sind. Die Verteilkammer stellt dabei wie oben beschrieben einen Ringraum
bereit, in dem das als Kugel ausgebildete Steuerelement zwangsgeführt ist.
[0023] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel verfügt der von der Verteilkammer bereitgestellte
Ringraum über eine Bodenfläche, die in zwei Abschnitte unterteilt ausgebildet ist.
Dabei weisen die beiden Abschnitte ein jeweiliges Gefälle auf, welche in entgegengesetzter
Richtung verlaufen. Aufgrund dieser in entgegengesetzter Richtung ausgebildeten Gefälle
der beiden Abschnitte gehen die Abschnitte unter jeweiliger Ausbildung einer Stufe
ineinander über.
[0024] Zum Zwecke der strömungstechnischen Anbindung der beiden Nebenkanäle an die Verteilkammer
ist je Nebenkanal eine Überströmungsöffnung, auch Kanalöffnung genannt, vorgesehen.
Die von der Bodenfläche des Ringraums bereitgestellten Stufen zwischen den beiden
Bodenflächenabschnitten sind radial versetzt zu den beiden aneinander gegenüberliegend
ausgebildeten Überströmungsöffnungen angeordnet.
[0025] Die vorbeschriebene Konstruktion bewirkt im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall einen
Ablauf wie folgt:
[0026] Die als Steuerelement dienende Kugel liegt an einer der beiden Stufen des Ringraumbodens
an. Bei einer Beschickung der Verteilkammer mit Spülflotte wird die Kugel über diese
Stufe gehoben, infolgedessen sie in die dieser Stufe zugeordnete Überströmungsöffnung
hinein bugsiert wird. Es kommt so zu einem Verschluss dieser Überströmungsöffnung,
womit der zugehörige Nebenkanal strömungstechnisch von der Verteilkammer entkoppelt
wird. Der andere Nebenkanal ist strömungstechnisch mit der Verteilkammer verbunden,
so dass in diesen Spülflotte einströmen kann.
[0027] Sobald die Beschickung des Sprüharms mit Spülflotte endet, wird die Kugel nicht mehr
in der Überströmungsöffnung gehalten und fällt aus dieser der Schwerkraft folgend
hinaus. Da die dieser Überströmungsöffnung zugeordnete Stufe radial versetzt zur Überströmungsöffnung
ausgebildet ist, fällt die Kugel auf den nächsten Abschnitt der Bodenfläche, auf dem
sie dem Gefälle dieses Abschnittes folgend bis zur Erreichung der nächsten Stufe herunterrollt.
An dieser Stufe verbleibt die Kugel bis zu einer erneuten Beschickung des Sprüharms
mit Spülflotte.
[0028] Bei einer Neubeschickung des Sprüharms mit Spülflotte wird die Kugel aufgrund der
einströmenden Spülflotte angehoben und über die Stufe in die dieser Stufe zugeordneten
Überströmungsöffnung geführt. Infolgedessen kommt es im Vergleich zur vorherigen Beschickung
des einen Nebenkanals nunmehr zur Beschickung des anderen Nebenkanals mit Spülflotte.
Im Ergebnis stellt sich hierdurch ein Drehrichtungswechsel bezüglich des Sprüharms
ein.
[0029] Die erfindungsgemäße Konstruktion bewirkt somit im Ergebnis eine sich im Wechsel
ständig ändernde Antriebsrichtung bezüglich des Sprüharms. Bei jeder Neubeschickung
des Sprüharms mit Spülflotte ändert sich dessen Drehrichtungssinn.
[0030] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Figuren. Dabei zeigen:
- Figur 1
- in schematischer Draufsicht von oben einen Sprüharm nach der Erfindung;
- Figur 2
- in einer geschnittenen Detaildarstellung den Sprüharm nach Figur 1 gemäß Schnittlinie
A - A gemäß einer ersten Betriebsstellung;
- Figur 3
- in einer geschnittenen Detaildarstellung den Sprüharm nach Figur 1 gemäß Schnittlinie
A - A gemäß einer zweiten Betriebsstellung;
- Figur 4
- in einer geschnittenen Detaildarstellung den Sprüharm nach Figur 1 gemäß Schnittlinie
A - A gemäß einer dritten Betriebsstellung;
- Figur 5
- in einer schematischen Draufsicht von oben ausschnittsweise den Sprüharm nach der
Erfindung;
- Figur 6
- in teilgeschnittener Detaildarstellung den Sprüharm nach Figur 5 gemäß Schnittlinie
B - B;
- Figur 7
- in teilgeschnittener Detaildarstellung den Sprüharm nach Figur 5 gemäß Schnittlinie
B - B gemäß einer ersten Betriebsstellung;
- Figur 8
- in einer geschnittenen Darstellung in Längsrichtung den Sprüharm nach der Erfindung
und
- Figur 9
- in perspektivischer Darstellung den Ausschnitt nach Figur 8.
[0031] Figur 1 lässt in schematischer Draufsicht von oben einen erfindungsgemäßen Sprüharm
1 erkennen. Ein solcher Sprüharm 1 ist Teil eines ansonsten nicht dargestellten Sprühsystems
einer ansonsten ebenfalls nicht dargestellten Geschirrspülmaschine.
[0032] Eine Geschirrspülmaschine verfügt über einen Spülbottich, der seinerseits einen Spülraum
bereitstellt. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der Geschirrspülmaschine dient
der Spülraum der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut. Innerhalb des Spülraums ist
ein Sprühsystem vorgesehen, das der Abgabe von Spülflüssigkeit, der sogenannten Spülflotte
dient.
[0033] Zu einem solchen Sprühsystem gehört auch ein verdrehbar innerhalb des Spülraums der
Geschirrspülmaschine angeordneter Sprüharm 1, wie er in Figur 1 dargestellt ist. Typischerweise
sind mehrere solcher Sprüharme 1 vorgesehen, die in Höhenrichtung des Spülraums übereinander
angeordnet sind und unabhängig voneinander mit Spülflotte beschickt werden können.
[0034] Der nach der Erfindung ausgestaltete Sprüharm 1 verfügt über den ersten Flügel 2
und einen zweiten Flügel 3, die sich ausgehend von einer Verteilkammer 14 erstrecken.
Die Verteilkammer 14 ist oberseitig mit einer Anschlussöffnung 26 ausgestattet. Sie
dient dem Anschluss an eine in den Figuren nicht näher dargestellte Versorgungsleitung,
über die im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall eine Beschickung des Sprüharms 1 mit
Spülflotte erfolgt.
[0035] Die beiden Flügel 2 und 3 verfügen jeweils über einen Hauptkanal 4 sowie über zwei
Nebenkanäle 6 und 7. Dabei sind die je Flügel 2 und 3 der jeweilige Hauptkanal 4 sowie
die jeweiligen Nebenkanäle 6 und 7 an die Verteilkammer 14 strömungstechnisch angeschlossen.
[0036] Bei einer Beschickung des Sprüharms 1 mit Spülflotte gelangt diese über die Anschlussöffnung
26 in die Verteilkammer 14 des Sprüharms 1. Von dort aus gelangt die Spülflotte in
die beiden Hauptkanäle 4 der Flügel 2 und 3 sowie in einen der beiden Nebenkanäle
6 oder 7. Eine gleichzeitige Beschickung der beiden Nebenkanäle 6 und 7 mit Spülflotte
findet nicht statt.
[0037] Die Nebenkanäle 6 und 7 verfügen an ihrem der Verteilkammer 14 gegenüberliegenden
Ende jeweils über Antriebsdüsen 8 bzw. 9, wobei dem ersten Nebenkanal die Antriebsdüsen
9 und dem zweiten Nebenkanal 7 die Antriebsdüsen 8 zugeordnet sind.
[0038] Bei einer Beschickung des ersten Nebenkanals 6 mit Spülflotte gelangt die Spülflotte
zu den Antriebsdüsen 9, aus denen die Spülflotte in Richtung des gestrichelt dargestellten
Pfeils 10 jeweils austreten. Hierdurch bedingt wird der um die Drehachse 22 verdrehbar
gelagerte Sprüharm 1 in Verdrehbewegung gesetzt, und zwar in Entsprechung des Pfeils
11 links herum, d. h. in eine Linksdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn.
[0039] Bei einer Beschickung des zweiten Nebenkanals 7 mit Spülflotte wird diese zu den
Antriebsdüsen 8 geleitet, aus denen sie in Entsprechung des Pfeils 12 austritt. In
der Konsequenz kommt es zu einer Verdrehbewegung des Sprüharms in Pfeilrichtung 13
rechts herum, d. h. zu einer Rechtsdrehung im Uhrzeigersinn.
[0040] Der Hauptkanal 4 verfügt über Sprühdüsen 5. Bei einer Beschickung des Sprüharms 1
mit Spülflotte gelangt diese über die Verteilkammer 14 in den Hauptkanal 4 und von
dort aus zu den Sprühdüsen 5, über welche die Spülflotte auf im Spülraum der Geschirrspülmaschine
angeordnetes Spülgut abgegeben wird.
[0041] Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall erfolgt eine Beschickung des Sprüharms 1 mit
Spülflotte. Dabei wird Spülflotte zur Abgabe über die Sprühdüsen 5 in den Hauptkanal
4 eingeleitet. Ferner wird Spülflotte entweder in den ersten Nebenkanal 6 oder in
den zweiten Nebenkanal 7 eingeleitet, so dass es zu einem Austritt von Spülflotte
auch aus den Antriebsdüsen 8 oder 9 kommt. Im Ergebnis dieser Beschickung erfolgt
bei gleichzeitiger Abgabe von Spülflotte über die Sprühdüsen 5 entweder eine Linksverdrehbewegung
des Sprüharms 1 in Richtung des Pfeils 11 oder einer Rechtsverdrehbewegung des Sprüharms
1 in Richtung des Pfeils 13.
[0042] Eine Beschickung des ersten Nebenkanals 6 oder des zweiten Nebenkanals 7 mit Spülflotte
erfolgt in Abhängigkeit der Position der innerhalb der Verteilkammer 14 freibeweglich
gelagerten Kugel 15. Diese wirkt entweder mit der Kanalöffnung 16 oder mit der Kanalöffnung
18 zusammen, wobei die Kanalöffnung 16 die strömungstechnische Verbindung zwischen
der Verteilkammer 14 und dem ersten Nebenkanal 6 und die Kanalöffnung 18 die strömungstechnische
Verbindung zwischen der Verteilkammer 14 und dem zweiten Nebenkanal 7 ausbildet. Dabei
verfügt jede Kanalöffnung 16 bzw. 18 verteilkammerseitig über eine Anfasung, die auf
den Kugelradius der Kugel 15 abgestimmt ausgebildet ist. Diese Anfasung 17 stellt
mithin einen Kugelsitz dar, der bei aufgenommener Kugel 15 einen für Spülflotte dichten
Abschluss ausbildet. Mittels der Kugel 15 kann also ein Verschluss entweder der Kanalöffnung
16 oder der Kanalöffnung 18 vorgenommen werden, wobei im verschlossenen Zustand der
Kanalöffnung 16 eine Beschickung des zweiten Nebenkanals 7 mit Spülflotte und im verschlossenen
Zustand der Kanalöffnung 18 eine Beschickung des ersten Nebenkanals 6 mit Spülflotte
stattfindet.
[0043] Die Verteilkammer 14 verfügt der Anschlussöffnung 26 gegenüberliegend über eine Bodenfläche
20. Aus dieser Bodenfläche 20 erhebt sich in Richtung der Drehachse 22 ein Dorn 19.
Um diesen Dorn 19 herum kann sich die Kugel 15 in Richtung des Pfeils 21 frei bewegen.
Es wird seitens der Verteilkammer 14 mithin ein Ringraum bereitgestellt, wobei die
Kugel 15 sich auf der Bodenfläche 20 der Verteilkammer 14 abrollend innerhalb dieses
Ringraums bewegen kann.
[0044] Wie insbesondere eine Zusammenschau der Figuren 5 bis 9 ergibt, ist die Bodenfläche
20 der Verteilkammer 14 in zwei Abschnitte 23 und 24 unterteilt ausgebildet. Dabei
ist jeder der beiden Abschnitte 23 und 24 geneigt ausgebildet, d. h. mit Gefälle ausgerüstet,
wobei sich das Gefälle einerseits ausgehend von der Drehachse 22 in Richtung des sich
an den jeweiligen Abschnitt 23 bzw. 24 anschließenden Hauptkanals 4 sowie andererseits
ausgehend von der einen Kanalöffnung 16 bzw. 18 zur gegenüberliegenden Kanalöffnung
18 bzw. 16 erstreckt. So weist beispielsweise der Abschnitt 23 ein Gefälle auf, das
sich ausgehend von der Drehachse 22 mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach Figur 8
nach rechts sowie gleichzeitig ausgehend von der Kanalöffnung 16 in Richtung der Kanalöffnung
18 erstreckt, was sich insbesondere aus der Darstellung nach den Figuren 6 und 7 ergibt.
Das Gefälle des Abschnitts 24 ist in umgekehrter Weise ausgebildet und erstreckt sich
einerseits von der Kanalöffnung 18 in Richtung der Kanalöffnung 16 sowie andererseits
von der Drehachse 22 mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach Figur 8 nach links.
[0045] In der Konsequenz dieser Abschnittsgefälle ergibt sich zwischen den beiden Abschnitten
23 und 24 jeweils eine Stufe 25, die auch als Anschlag bezeichnet werden kann. Dabei
sind die Abschnitte 23 und 24 in ihren geometrischen Abmessungen derart ausgebildet,
dass die zwischen den beiden Abschnitten 23 und 24 ausgebildeten Stufen 25 unter einem
radialen Winkel zur Drehachse 22 stehend verlaufen, wie sich insbesondere aus der
Darstellung nach den Figuren 8 und 9 ergibt.
[0046] Die Funktionsweise des erfindungsgemäß ausgebildeten Sprüharms 1 ergibt sich insbesondere
aus der Darstellung nach den Figuren 2 bis 4.
[0047] Figur 2 lässt eine Betriebssituation erkennen, der gemäß eine Beschickung des Sprüharms
1 mit Spülflotte stattfindet. In der gezeigten Betriebsstellung ist die Kugel 15 in
die Kugelaufnahme der Kanalöffnung 16 gedrückt, wobei sie in dieser Stellung aufgrund
der in die Verteilkammer 14 einströmenden Spülflotte gehalten wird. Da die Kugel 15
die Kanalöffnung 16 verschließt, gelangt die in die Verteilkammer 14 einströmende
Spülflotte in den Hauptkanal 4 und in den zweiten Nebenkanal 7. Infolgedessen kommt
es unter Abgabe von Spülflotte über die Sprühdüsen 5 zu einer Rechtsdrehung in Pfeilrichtung
13 (vgl. Figur 1), da bei dem zweiten Nebenkanal 7 eine Beschickung der Antriebsdüsen
8 mit Spülflotte in Entsprechung des Pfeils 12 (vgl. Figur 1) stattfindet.
[0048] Sobald die Zufuhr mit Spülflotte stoppt, es also zu einer Unterbrechung der Beschickung
der Verteilkammer 14 mit Spülflotte kommt, entfällt die von der Spülflotte auf die
Kugel 15 ausgeübte Haltekraft. Infolgedessen löst sich die Kugel 15 aus der Kanalöffnung
16 und rollt der Schwerkraft folgend auf dem Abschnitt 23 der Bodenfläche 20 in Richtung
des von dem Abschnitt 23 vorgegebenen Gefälles ab (vgl. Figur 8). Dabei kommt die
Kugel 15 vor der Kanalöffnung 18 vor der zwischen den beiden Abschnitten 23 und 24
ausgebildeten Stufe 25 zu liegen. Insofern kann diese Stufe 25 auch als Anschlag bezeichnet
werden. Dabei liegt die Kugel 15 aufgrund der geometrischen Ausgestaltung der Stufe
15 nicht mittig vor der Kanalöffnung 18, sondern leicht außermittig versetzt.
[0049] Kommt es nun zu einer erneuten Beschickung des Sprüharms mit Spülflotte, so wird
infolge der einströmenden Spülflotte die Kugel 15 über die Stufe 25 gehoben und infolge
des durch die Spülflotte ausgeübten Drucks wird die Kugel 15 in die Kanalöffnung 18
bugsiert. Es kommt zu einem Verschluss der Kanalöffnung 18 und die in die Verteilkammer
14 einströmende Spülflotte gelangt nunmehr nicht mehr in den zweiten Nebenkanal 7
sondern in den ersten Nebenkanal 6.
[0050] Die Freigabe der Kanalöffnung 16 bei gleichzeitigem Verschluss der Kanalöffnung 18
führt dazu, dass es zu einem Drehrichtungswechsel hinsichtlich des Sprüharms 1 kommt,
denn die über die Verteilkammer 14 einströmende Spülflotte gelangt nunmehr über den
ersten Nebenkanal 6 zu den Antriebsdüsen 9, was zu einer Verdrehbewegung des Sprüharms
1 in Linksrichtung, d. h. in Richtung des Pfeils 11 führt.
[0051] Bei erneutem Druckabfall innerhalb der Verteilkammer 14 fällt die Kugel 15 aus der
Kanalöffnung 18 wieder heraus. Da die Stufe 25 leicht versetzt zur Kanalöffnung 18
ausgebildet ist, fällt die Kugel 15 aber nicht zurück auf den Abschnitt 23, sondern
folgt vielmehr dem vom Abschnitt 24 bereitgestellten Gefälle bis zur gegenüberliegenden
Stufe 25 zwischen den beiden Abschnitten 23 und 24, welche Stufe 25 sich aus der Darstellung
nach den Figuren 8 und 9 ergibt.
[0052] Bei einer erneuten Beschickung der Verteilkammer 14 mit Spülflotte wird die Kugel
15 über diese Stufe 25 gehoben und in die Kanalöffnung 16 zum Verschluss derselben
eingeführt. Es ergibt sich somit wieder die Betriebssituation, wie sie in Figur 2
dargestellt ist.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Sprüharm
- 2
- Flügel
- 3
- Flügel
- 4
- Hauptkanal
- 5
- Sprühdüse
- 6
- erster Nebenkanal
- 7
- zweiter Nebenkanal
- 8
- Antriebsdüse
- 9
- Antriebsdüse
- 10
- Pfeil
- 11
- Pfeil (Linksdrehung)
- 12
- Pfeil
- 13
- Pfeil (Rechtsdrehung)
- 14
- Verteilkammer
- 15
- Kugel
- 16
- Kanalöffnung
- 17
- Anfasung
- 18
- Kanalöffnung
- 19
- Dorn
- 20
- Bodenfläche
- 21
- Pfeil
- 22
- Drehachse
- 23
- Abschnitt
- 24
- Abschnitt
- 25
- Stufe (Anschlag)
- 26
- Anschlussöffnung
1. Geschirrspülmaschine mit einem Spülraum und einem im Spülraum vorgesehenen Sprühsystem,
das einen drehbar gelagerten Sprüharm (1) aufweist, wobei der Sprüharm (1) Antriebsdüsen
(8, 9) aufweist, welche Antriebsdüsen (8, 9) einem Drehantrieb des Sprüharms (1) in
Linksrichtung einerseits sowie in Rechtsrichtung andererseits dienen,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sprüharm (1) eine Verteilkammer (14), mit der die Antriebsdüsen (8,9) strömungstechnisch
verbunden sind, und ein beweglich innerhalb der Verteilkammer (14) angeordnetes Steuerelement
aufweist, welches abwechselnd entweder die Antriebsdüsen (9) für einen Drehantrieb
des Sprüharms (1) in Linksrichtung oder die Antriebsdüsen (8) für einen Drehantrieb
des Sprüharms (1) in Rechtsrichtung freigibt.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuerelement eine Kugel (15) ist.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verteilkammer (14) einen Ringraum bereitstellt,
in dem die Kugel (15) zwangsgeführt ist.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sprüharm (1) zwei Flügel (2, 3) aufweist, die sich jeweils ausgehend von der
Verteilkammer (14) erstrecken.
5. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Flügel (2, 3) einen Hauptkanal (4) und zumindest einen Nebenkanal (6, 7) aufweist.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sprüharm (1) zumindest zwei Nebenkanäle (6, 7) aufweist, die jeweils an zumindest
eine Antriebsdüse (8, 9) angeschlossen sind.
7. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sprüharm (1) einen Hauptkanal (4) aufweist, der an eine Mehrzahl von Sprühdüsen
(5) angeschlossen ist.
8. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der von der Verteilkammer (14) bereitgestellte Ringraum eine in zwei Abschnitte (23,
24) unterteilte Bodenfläche (20) aufweist.
9. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abschnitte (23, 24) der Ringraumbodenfläche ein in entgegengesetzter Richtung
ausgebildetes Gefälle aufweisen.
10. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abschnitte (23, 24) der Ringraumbodenfläche unter jeweiliger Ausbildung einer
Stufe (25) ineinander übergehen.
11. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringraum zwei Überströmungsöffnungen (16, 18) aufweist, mittels welcher die Nebenkanäle
(6, 7) strömungstechnisch an die Verteilkammer (14) angeschlossen sind.
12. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zwischen den Abschnitten (23, 24) der Ringraumbodenfläche ausgebildeten Stufen
(25) radial versetzt zu den einander gegenüberliegend ausgebildeten Überströmungsöffnungen
(16, 18) angeordnet sind.
13. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sprühdüsen (5), an die ein Hauptkanal (4) angeschlossenen ist, unabhängig von
der Positionierung des Steuerelements freigegeben sind.