[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Etikettieren von Behältern mit Etikettenhülsen,
insbesondere elastischen Etikettenhülsen.
[0002] Behälter, wie beispielsweise Getränkeflaschen, lassen sich unter anderem durch das
Aufziehen schlauchförmiger Folienhülsen über die Behältermantelfläche etikettieren.
Hierzu beschreibt die
WO 2008/076718 insbesondere für die Etikettierung gewölbter Behältermantelflächen mit hochelastischen
Folienhülsen eine Etikettiervorrichtung mit umlaufenden Spreizeinheiten, an denen
mehrere im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende und umfänglich um eine zentrale
Ausnehmung gruppierte Spreizfinger vorgesehen sind. Die Spreizfinger sind bezüglich
der zentralen Ausnehmung radial verschiebbar und können soweit auseinander bewegt
werden, dass eine über die Spreizfinger gestülpte Folienhülse von den Spreizfingern
aufgespannt wird und eine zu etikettierende Flasche durch die zentrale Ausnehmung
nach oben geschoben werden kann. Die Folienhülse wird zunächst durch Ansaugen an den
Spreizfingern fixiert und anschließend durch Druckluft abgestoßen, so dass die Flasche
an einem Tragring im Mündungsbereich ergriffen und mit dem Etikett nach oben von den
Spreizfingern abgezogen werden kann. Dieses Abziehen, sowie der nachfolgende Weitertransport
der etikettierten Flasche, erfolgt im Neckhandling.
[0003] Ein derartiges Neckhandling ist aber nicht bei allen Behältertypen praktikabel. Beispielsweise
Flaschen mit dünnwandigem Mündungsbereich und/oder Flaschen, an denen kein stabiler
Haltering ausgebildet ist, können nach diesem Verfahren nicht zuverlässig ergriffen
und entnommen werden.
[0005] Die
GB 1 427 935 beschreibt ferner eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, zum Ausstatten
von Behältern, wie beispielsweise Kanistern mit im Wesentlichen rechteckigem Grundriss,
mit flexiblen Etikettenhülsen. Letztere werden zwischen zwei einander gegenüberliegenden
Platten aufgespannt, wobei ein oberer Abschnitt der Etikettenhülsen über die Platten
übersteht und daher nicht oder nur geringfügig gedehnt wird. Der zu etikettierende
Behälter wird dann mittels einer Hubeinheit in die aufgespannte Etikettenhülse angehoben,
die währenddessen mittels pneumatisch betriebener Klemmen an den Platten von außen
festgeklemmt wird. Beim Anheben des Behälters in den Bereich oberhalb der Platten
legt sich die dort überstehend Etikettenhülse eng an die Seitenwände Behälters an.
Nach Erreichen der vertikalen Sollposition des Behälters in der Etikettenhülse werden
die pneumatischen Klemmen zurückgefahren und der Behälter weiter angehoben, so dass
dieser die Etikettenhülse reibschlüssig übernimmt und von den Platten abzieht. Der
Reibschluss zwischen Etikettenhülse und Behälter kann hierbei durch manuelles oder
maschinelles Festklemmen der Etikettenhülse an einer geeigneten Stelle des Behälters
erhöht werden. Eine Klemmvorrichtung kann sich zu diesem Zweck mit der Etikettenhülse
mit bewegen.
[0006] Es besteht daher der Bedarf für verbesserte Etikettiervorrichtungen und Etikettierverfahren.
[0007] Die gestellte Aufgabe wird mit einer Vorrichtung zum Etikettieren von Behältern mit
Etikettenhülsen nach Anspruch 1 gelöst. Demnach umfasst diese Spreizeinheiten zum
Spreizen der Etikettenhülsen und Hubeinheiten, die ausgebildet sind: zum Anfahren
einer Beschickungsposition, an der die Behälter aufrecht stehend an die Hubeinheiten
übergeben werden können; zum Anheben der Behälter in eine Etikettierposition, in der
die Behälter in den gespreizten Etikettenhülsen positioniert sind; und zum Anfahren
einer Entnahmeposition für die Entnahme der etikettierten Behälter.
[0008] Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Hubeinheiten kann eine Entnahmeposition angefahren
werden, die eine Übergabe des etikettierten Behälters im Basehandling erlaubt. Darunter
ist eine Behälterübergabe zu verstehen, bei der die Behälter im Bodenbereich und/oder
im Bereich der Seitenwand abgestützt und geführt werden. Demgegenüber hängen die Behälter
im Neckhandling an ihrem Mündungsbereich. Die Etikettenhülsen sind insbesondere dehnbare
Etikettenhülsen, sogenannte Stretch-Sleeves, die sich für die Etikettierung besonders
gut spreizen lassen. Prinzipiell ist jedoch auch eine erfindungsgemäße Etikettierung
mit Etikettenhülsen zum Aufkleben und/oder Aufschrumpfen denkbar. In der Etikettierposition
überlappt ein zu etikettierender Bereich der Behälter definitionsgemäß mit der gespreizten
Etikettenhülse.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst ferner Klemmeinheiten zum Festklemmen eines
oberen Abschnitts der Etikettenhülsen auf den in der Etikettierposition angeordneten
Behältern. Dies ermöglicht eine zuverlässige und positionsgenaue Übergabe der Etikettenhülsen
von den Spreizeinheiten an die Behälter. Ferner lassen sich die Klemmeinheiten gemeinsam,
insbesondere synchron, mit den Hubeinheiten aus der Etikettierposition in eine Übernahmeposition
fahren, in der die Behälter die Etikettenhülsen von den Spreizeinheiten reibschlüssig
übernommen haben. Dadurch kann eine korrekte Position der Etikettenhülse während der
Übergabe von den Spreizeinheiten an die Behälter wenigstens bis zu einem Zeitpunkt,
an dem die Etikettenhülse bereits fest auf den Behältern sitzt, sichergestellt werden.
Vorzugsweise werden die Etikettenhülsen von den Klemmeinheiten bis zum vollständigen
Abziehen der Etikettenhülsen von den Spreizeinheiten festgeklemmt. Dies ist jedoch
nicht zwingend notwendig.
[0010] Insbesondere wenn das obere Ende der Etiketten sich im konischen Schulterbereich
des Behälters befindet, kann die Klemmeinheit allein nicht den notwendigen Reibschluss
aufbringen. In diesem Fall können sich die Klemmeinheiten nur von oben auf die Flaschenschulter
auflegen und müssen sich relativ zu den Hubeinheiten entgegen deren Hubrichtung verspannen
lassen, um die Etikettenhülsen mittels Reibschluss zu klemmen.
[0011] Hierbei ist die Verspannung der Klemmeinheiten insbesondere einstellbar. Durch das
Verspannen der Hubeinheiten und der Klemmeinheiten relativ zueinander kann ein vorgegebener
Anpressdruck zwischen den Klemmeinheiten und den auf den Behältern anliegenden Etikettenhülsen
ausgeübt werden. Hierbei könnte der Anpressdruck in Abhängigkeit von Materialeigenschaften
der Behälter und/oder der Etikettenhülsen eingestellt werden. Beispielsweise kann
der Anpressdruck an die Steifigkeit der Behälterwand angepasst werden. Dies ist insbesondere
bei dünnwandigen Kunststoffbehältern von Vorteil. Ebenso könnte der Anpressdruck in
unterschiedlichen Abschnitten der Etikettenübergabe von den Spreizfingern an die Behälter
unterschiedlich stark eingestellt werden. Beispielsweise könnte der Anpressdruck in
einer anfänglichen Phase, in der die Reibungskräfte zwischen der Etikettenhülse und
den Spreizeinheiten vergleichsweise groß sind, höher eingestellt werden, als in einer
Endphase des Abziehens der Etikettenhülsen von den Spreizeinheiten, in der die Reibungskräfte
zwischen den Etikettenhülsen und den Spreizeinheiten geringer sind.
[0012] Vorzugsweise umfassen die Hubeinheiten teleskopierbare Hubstangen. Dadurch lässt
sich der Hub besonders Platz sparend realisieren. Entsprechend kann ein besonders
großer Hub erzeugt werden.
[0013] Vorzugsweise sind die Hubstangen wenigstens zwischen der Etikettierposition und der
Entnahmeposition teleskopierbar. Dies ermöglicht eine besonders kompakte Bauweise
der Hubeinheiten für den erforderlichen Hub bei der Etikettenübergabe an die Behälter
im Basehandling. Ferner lässt sich ein Teleskopieren zwischen der Etikettierposition
und der Entnahmeposition mit herkömmlichen und/oder bestehenden Kurvensteuerungen
für den Hub zwischen der Beschickungsposition und der Etikettierposition kombinieren.
[0014] Bei einer günstigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt die Etikettierposition
zwischen der Beschickungsposition und der Entnahmeposition. Hierbei sind die Positionen
jeweils als Hubpositionen definiert, bei denen die Behälter auf einem jeweils entsprechenden
Höhenniveau transportiert werden. Dies ermöglicht eine Etikettierung, bei der der
zu etikettierende Behälter durch eine in den Spreizeinheiten vorgesehene zentrale
Ausnehmung hindurchgefädelt wird. Somit lässt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung
in bestehende Anlagenkonzepte mit geringem technischen Aufwand einbinden.
[0015] Bei einer weiteren günstigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegen
die Entnahmeposition und die Beschickungsposition unterhalb der Etikettierposition,
insbesondere auf demselben Höhenniveau. Dies ermöglicht eine besonders kompakte Etikettiervorrichtung.
Insbesondere kann der für das Anfahren der Beschickungsposition, der Etikettierposition
und der Entnahmeposition notwendige Gesamthub reduziert werden. Durch ein Beschicken
und Entnehmen der Behälter auf demselben Höhenniveau erleichtert sich die Handhabung
der Behälter im durchgehenden Basehandling.
[0016] Vorzugsweise ist ferner eine Überwachungseinheit zur Überwachung einer Relativposition
der Klemmeinheiten bezüglich der Hubeinheiten und/oder eines zwischen den Klemmeinheiten
und den Behältern herrschenden Anpressdrucks vorgesehen. Dadurch lässt sich beispielsweise
eine fehlerhafte Etikettierung vermeiden. Beispielsweise könnte bei einem Unterschreiten
eines vorgegebenen Anpressdrucks auf das Nichtvorhandensein eines zu etikettierenden
Behälters geschlossen werden. Außerdem ermöglicht eine Überwachung des Anpressdrucks
und/oder der Positionen eine dynamische Anpassung und/oder ein Nachregeln der Hubeinheiten
und/oder der Klemmeinheiten. Hierzu eignen sich insbesondere elektrisch ansteuerbare
Antriebe für die Hubeinheiten und/oder die Klemmeinheiten.
[0017] Vorzugsweise ist der Hub der Hubstangen und/oder der Hubeinheiten einstellbar, insbesondere
mittels einer elektrischen Steuereinheit. Es könnten beispielsweise individuell anpassbare
Programme zum Verfahren der Hubeinheiten und/oder der Klemmeinheiten vorgesehen sein.
Dadurch lassen sich für die korrekte Positionierung der Etikettenhülsen und/oder die
Etikettierqualität im laufenden Betrieb auch an geänderte Bedingungen anpassen. Beispielsweise
könnten Parameter zur Längsdehnung der Etikettenhülsen und zur korrekten Etikettierhöhe
bezüglich der Behälter nachgeregelt werden.
[0018] Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient einem Verfahren zum Etikettieren von Behältern
mit Etikettenhülsen, insbesondere dehnbaren Etikettenhülsen, das nicht zur Erfindung
gehört. Demnach umfasst dieses die Schritte:
- a) Absetzen der Behälter auf Hubeinheiten in einer Beschickungsposition;
- b) Spreizen der Etikettenhülsen;
- c) Anheben der Behälter in eine Etikettierposition, in der die Behälter in den gespreizten
Etikettenhülsen positioniert sind;
- d) Aufziehen der Etikettenhülsen auf die Behälter; und
- e) Anheben oder Absenken der etikettierten Behälter mit den Hubeinheiten in eine Entnahmeposition.
[0019] Vorzugsweise werden die etikettierten Behälter im Basehandling entnommen. Dadurch
lassen sich auch dünnwandige Behälter, an denen kein geeigneter Tragring vorgesehen
ist, mit Hilfe von Etikettenhülsen zuverlässig und positionsgenau etikettieren. Eine
Entnahme im Basehandling ist für das erfindungsgemäße Verfahren jedoch nicht zwingend
notwendig. Die etikettierten Behälter könnten auch im Neckhandling entnommen werden.
[0020] Vorzugsweise werden die Hubeinheiten wenigstens im Schritt e) teleskopiert.
[0021] Bei einer günstigen Ausgestaltung des Verfahrens werden die Spreizeinheiten beim
Anfahren der Entnahmeposition weiter gespreizt, als in der Etikettierposition. Dies
ist insbesondere bei einer Konfiguration vorteilhaft, bei der sowohl die Beschickungsposition
als auch die Entnahmeposition unterhalb der Etikettierposition liegen. Anders gesagt,
werden die Behälter dann nach der Etikettierung nach unten durch die Spreizeinheit
gefädelt. Hierbei lässt sich eine Beschädigung des angebrachten Etiketts durch eine
Vergrößerung des Abstands zwischen an den Spreizeinheiten vorgesehenen Spreizsegmenten
und der seitlichen Behälterwand vermeiden.
[0022] Bei einer besonders günstigen Ausgestaltung des Verfahrens liegen die Beschickungsposition
unterhalb der Etikettierposition und die Entnahmeposition oberhalb der Etikettierposition,
und der Behälter wird zwischen der Beschickungsposition und der Entnahmeposition durch
Überlagerung zweier koaxialer Hübe bewegt. Dadurch lässt sich die Bauhöhe der erfindungsgemäßen
Etikettiervorrichtung reduzieren. Die koaxialen Hübe könnten beispielsweise durch
eine doppelt teleskopierbare Hubstange realisiert werden. Ebenso können die koaxialen
Hübe durch die Kombination einer Teleskopbewegung und eines separaten Antriebs, beispielsweise
einer Kurvensteuerung realisiert werden. Beispielsweise könnte die Basis der Hubeinheit
mittels einer Kurvensteuerung oder eines Servomotors angehoben und abgesenkt werden,
während ein zusätzlicher koaxialer Hub durch Teleskopieren der Hubstange bezüglich
der Basis der Hubeinheit erfolgt.
[0023] Liegen die Beschickungsposition und die Entnahmeposition dagegen jeweils unterhalb
der Etikettierposition, werden die Behälter zwischen diesen Positionen vorzugsweise
durch Teleskopieren der Hubeinheiten gehoben und gesenkt, insbesondere ausschließlich
durch das Teleskopieren. Dies ermöglicht eine besonders einfache und exakt zu steuernde
Hubbewegung der Behälter zwischen den genannten Positionen. Es lassen sich beispielsweise
Toleranzen, die durch Überlagerung unterschiedlicher Hubmechansimen entstehen würden,
reduzieren. Die Etikettierung kann somit mit besonders geringem Platzbedarf und mit
besonders hoher Positioniergenauigkeit der Etikettenhülsen durchgeführt werden.
[0024] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Es
zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Etikettiervorrichtung;
- Fig. 2
- einen schematischen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Etikettierstation einer
ersten Ausführungsform zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Etikettierung;
- Fig. 3
- einen schematischen Längsschnitt durch eine Gruppe erfindungsgemäßer Etikettierstationen
einer zweiten Ausführungsform; und
- Fig. 4
- einen schematischen Längsschnitt durch eine Gruppe erfindungsgemäßer Etikettierstationen
einer dritten Ausführungsform.
[0025] Wie Fig. 1 erkennen lässt, umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Etikettieren
von Behältern 2 mit Etikettenhülsen 3 ein Etikettierrad 4, an dem umfänglich gleichmäßig
verteilt Etikettierstationen 5 vorgesehen sind. Diese umfassen schematisch angedeutete
Spreizeinheiten 6 zum Spreizen der Etikettenhülsen 3, so dass die zu etikettierenden
Behälter 2 durch eine zentrale Ausnehmung der Spreizeinheiten 6 von unten in die gespreizten
Etikettenhülsen 3 geschoben werden können.
[0026] Wie die Figur 2 erkennen lässt, umfassen die Etikettierstationen 5 ferner Hubeinheiten
7 zum Anheben der Behälter 2 im Basehandling sowie Klemmeinheiten 8 zum Festklemmen
der Etikettenhülsen 3 auf den Behältern 2 in einer Etikettierposition 9, in der die
Behälter 2 innerhalb der Spreizeinheiten 6 angeordnet sind. Diese umfassen schematisch
angedeutete Spreizsegmente 6a, die umfänglich um die zentrale Ausnehmung der Spreizeinheiten
6 gruppiert und bezüglich dieser radial verschiebbar sind.
[0027] Die Fig. 2 zeigt eine Etikettierstation 5 mit dem Behälter 2 an den Positionen V
und VI in der Etikettierposition 9, an den Positionen I bis III in einer unteren Beschickungsposition
10, und an den Positionen VII und VIII an einer oberen Entnahmeposition 11. Die Transportrichtung
4a der Etikettierstation 5 weist in der Figur 2 jeweils aus der Zeichenebene heraus.
Der Vollständigkeit halber ist ein Etikettenspender 12 in der Position I gezeigt,
mit dem die Etikettenhülsen 3 in bekannterweise von einem Folienschlauch abgetrennt
und über die Spreizsegmente 6a geschossen werden.
[0028] In der Figur 1 sind ferner der Vollständigkeit halber ein Einlaufsternrad 13 zum
Bereitstellen der zu etikettierenden Behälter 2 auf der Hubeinheit 7 dargestellt sowie
ein Auslaufsternrad 14 zur Entnahme der etikettierten Behälter 2 von der Hubeinheit
7. Einlaufsternräder 13 und Auslaufsternräder 14 oder andere geeignete Übergabeeinrichtungen
für die Behälter 2 sind aus dem Stand der Technik bekannt und daher nicht näher beschrieben.
In der Figur 1 ist ferner eine Steuereinheit 15 dargestellt, mit der sich beispielsweise
auf dem Etikettierrad 4 mit rotierende Antriebe für die Spreizeinheiten 6, die Hubeinheiten
7 und/oder die Klemmeinheiten 8 steuern lassen.
[0029] Die Figur 2 zeigt an der Position I einen Zustand der Etikettierstation 5 beim Überstülpen
einer Etikettenhülse 3 über die Spreizeinheit 6 sowie beim Zuführen eines Behälters
2 mit dem Einlaufsternrad 13, wobei der Behälter 2 aufrecht stehend, also im Basehandling,
auf der Hubeinheit 7 abgestellt wird. Diese umfasst einen Basisabschnitt 7a sowie
eine bezüglich des Basisabschnitts 7a teleskopierbare Hubstange 7b. Der Basisabschnitt
7a wird beispielsweise über eine schematisch angedeutete Kurvensteuerung 17 gehoben
und gesenkt. Diese umfasst eine an dem Basisabschnitt 7a befestigte Kurvenrolle 17a
sowie eine feststehende Steuerkurve 17b. Die Hubstange 7b ist an der Position I in
einer eingefahrenen Stellung.
[0030] An der Position II zeigt die Fig. 2 einen Zustand, in dem die Etikettenhülse 3 von
der Spreizeinheit 6 bereits teilweise aufgedehnt ist, und in dem der Behälter 2 von
einer an der Etikettierstation 5 vorgesehenen Führungseinheit 16 seitlich geführt
wird, um den Behälter 2 von dem Einlaufsternrad 13 an die Hubeinheit 7 zu übergeben.
Die lediglich schematisch angedeutete Führungseinheit 16 kann zu diesem Zweck schwenkbare
Führungsschalen umfassen, die zur seitlichen Führung der Behälter 2 um diese geschlossen
werden und dabei einen vertikalen Führungskanal ausbilden.
[0031] An der Position III der Fig. 2 ist ein Zustand gezeigt, in dem die Etikettenhülse
3 auf der Spreizeinheit 6 so weit aufgedehnt ist, dass der Behälter 2 auf der Hubeinheit
7 stehend und von der Führungseinheit 16 geführt in die Spreizeinheit 6 angehoben
werden kann.
[0032] Die Position IV zeigt einen Zustand, in dem der Behälter 2 von der Beschickungsposition
10 ausgehend in Richtung der Etikettierposition 9 angehoben wurde. Hierbei ist zu
erkennen, dass lediglich der Basisabschnitt 7a mit Hilfe der Kurvensteuerung 17 angehoben
wurde. Die Hubstange 7b ist an der Position IV dagegen noch in einer eingefahrenen
Stellung. Es wäre jedoch auch möglich, den Hub durch ein Teleskopieren der Hubeinheit
7 zu erzeugen.
[0033] An der Position V der Fig. 2 ist ein Zustand gezeigt, an dem der Behälter 2 die Etikettierposition
9 erreicht hat und die Hubstange 7b teilweise aus dem Basisabschnitt 7a gefahren worden
ist. Ausgehend von der Beschickungsposition 10 wird bis zur Etikettierposition 9 ein
Hub 18 durch Addition des Hubs 18a des Basisabschnitts 7a und des Hubs 18b der Hubstange
7b erzielt. Es wäre allerdings auch denkbar, die Etikettierposition 9 lediglich mit
Hilfe des Hubs 18a des Basisabschnitts 7a anzufahren und beispielsweise einen darüber
hinausgehenden Hub bis in die Entnahmeposition 11 mit dem Hub 18b der Hubstange 7b
zu realisieren.
[0034] An der Position VI sind die Spreizsegmente 6a der Spreizeinheit 6 in einer Stellung
gezeigt, in der sie soweit an die Behälterseitenwand zusammengefahren sind, dass die
Etikettenhülse 3 durch Reibschluss mit dem Behälter 2 und anschließendes Anheben des
Behälters 2 an diesen übergeben werden kann. Zu diesem Zweck ist die Klemmeinheit
8 in einer Stellung, in der sie einen oberen Bereich 3a der Etikettenhülse 3 durch
einen Anpressdruck 8a entgegen der Hubrichtung 7c der Hubeinheit 7 und/oder schräg
zur Hubrichtung 7c an dem Behälter 2 reibschlüssig festklemmt. Die Klemmeinheit 8
kann hierzu geeignet einstellbare Hebel, Gelenke, Klemmbacken und dergleichen umfassen,
die in der Figur 2 lediglich schematisch angedeutet sind.
[0035] Die Klemmeinheit 8 ist derart ausgebildet, dass sie unter Beibehalten eines geeigneten,
entgegen der Hubrichtung 7c und/oder schräg zur Hubrichtung 7c wirkenden Anpressdrucks
8a mit der Hubeinheit 7 gemeinsam, insbesondere synchron, angehoben werden kann. Dies
erfolgt vorzugsweise wenigstens bis zu einer Übergabestellung (nicht gezeigt), in
der der Behälter 2 die Etikettenhülse 3 mittels Reibschluss vollständig von der Spreizeinheit
6 übernommen hat. Die Relativposition der Klemmeinheit 8 über der Hubeinheit 7 und/oder
der Anpressdruck 8a lassen sich mittels herkömmlicher Sensoren überwachen und beispielsweise
von der Steuereinheit 15 über einen Antriebsmotor der Klemmeinheit 8 nachregeln.
[0036] Wie die Position VII der Fig. 2 andeutet, kann die Klemmeinheit 8 der Hubbewegung
7c der Hubeinheit 7 optional bis in die Entnahmeposition 11 folgen. Dadurch kann ein
Verrutschen der Etikettenhülse 3 bezüglich des Behälters 2 beim Abziehen der Etikettenhülse
3 von den Spreizeinheiten 6 bis zum Erreichen der Entnahmeposition 11 besonders zuverlässig
gewährleistet werden.
[0037] Die Position VIII der Fig. 2 zeigt die Übergabe des etikettierten Behälters 2 im
Basehandling an das Auslaufsternrad 14, an dem zur schematischen Verdeutlichung des
Basehandlings eine Auflageplatte 14a angedeutet ist.
[0038] Somit kann der Behälter 2 beim Zuführen, Etikettieren und Weiterleiten durchgehend
im Basehandling gehalten und geführt werden. Wie anhand der Figuren 3 und 4 nachfolgend
erläutert wird, ist damit auch ein Einlaufen und Auslaufen der Behälter 2 auf demselben
Höhenniveau 20 möglich.
[0039] Die Figuren 3 und 4 zeigen jeweils fünf hintereinander angeordnete Etikettierstationen
5, die sich gemeinsam an dem Etikettierrad 4 in der Transportrichtung 4a bewegen.
Die Figuren 3 und 4 zeigen somit einen Längsschnitt durch die Etikettierstationen
5 in einer Abwicklung der Umfangslinie des Etikettierrads 4. Hierbei unterscheiden
sich die Figuren 3 und 4 im Wesentlichen dadurch, dass der Hub 18 zwischen der Beschickungsposition
10 und der Etikettierposition 9 sowie der Hub 19 zwischen der Etikettierposition 9
und der Entnahmeposition 11 in der Figur 3 ausschließlich durch Teleskopieren der
Hubeinheiten 7 realisiert wird, wohingegen die entsprechende Hübe 18, 19 der Behälter
2 in der Figur 4 mit Hilfe einer Kurvensteuerung 17 realisiert werden. In beiden Fällen
sind die Beschickungsposition 10 und die Entnahmeposition 11 unterhalb der Etikettierposition
9 angeordnet. Somit können die Behälter 2 jeweils unterhalb der Spreizeinheiten 6
zugeführt und entnommen werden. Wie in den Figuren 3 und 4 ferner angedeutet ist,
erfolgt dies vorzugsweise, jedoch nicht zwingend, auf demselben Höhenniveau 20. Dadurch
lässt sich die erfindungsgemäße Etikettiervorrichtung 1 besonders Platz sparend und
einfach an benachbarte Behandlungseinheiten, wie beispielsweise Blasmaschinen und/oder
Füllmaschinen anbinden.
[0040] Vor dem Absenken der bereits etikettierten Behälter 2 aus den Spreizeinheiten 6 werden
diese vorzugsweise gegenüber der Etikettierposition 9 gespreizt, um eine Beschädigung
der angebrachten Etiketten zu vermeiden. Dies ist in den Figuren 3 und 4 durch den
Doppelpfeil 6b angedeutet.
[0041] Erfindungsgemäß ist es auch möglich, die in den Figuren 3 und 4 dargestellten Hubbewegungen
18, 19 sowohl durch ein Teleskopieren der Hubstange 7b als auch durch ein Anheben
des Basisabschnitts 7a zu realisieren. Besonders vorteilhaft ist jedoch die Variante
der Figur 3, bei der die Hübe 18, 19 ausschließlich durch das Teleskopieren der Hubeinheit
7 erzeugt werden. Dies ermöglicht eine besonders flexible Anpassung des zeitlichen
Ablaufs und eine besonders flexible Regelung der Hubeinheiten 7 in Abhängigkeit unterschiedlicher
Behältertypen, Etikettenhülsen sowie sich ändernder Produktionsbedingungen während
der laufenden Etikettierung. Zu diesem Zweck sind die Hubeinheiten 7 vorzugsweise
elektrisch ansteuerbar, so dass die Endpositionen und Stellwege der Hubeinheiten 7
beispielsweise durch Programmierung der zugeordneten Steuereinheit 15 eingestellt
werden können.
[0042] Ein ausschließliches Teleskopieren der Hubeinheiten 7 wäre auch bei der in der Fig.
2 gezeigten Variante denkbar, bei der die Etikettierposition 9 zwischen der Beschickungsposition
10 und der Entnahmeposition 11 angeordnet ist. In diesem Fall wären beispielsweise
wenigstens zwei koaxiale Hubbewegungen auszuführen. Beispielsweise könnten zu diesem
Zweck zwei ineinanderlaufende Teleskope an den Hubeinheiten 7 vorgesehen sein. Die
Hubeinheiten 7 sind vorzugsweise hydraulisch, elektrisch oder pneumatisch angetrieben.
Mit Hilfe einer elektrischen Steuerung, beispielsweise der Steuereinheit 15, lassen
sich flexibel anpassbare Hubkurven definieren und bei Bedarf an geänderte Produktionsbedingungen
anpassen.
[0043] Elektrisch ansteuerbare Hubeinheiten 7 haben insbesondere in Verbindung mit elektrisch
ansteuerbaren Klemmeinheiten 8 den Vorteil, dass sowohl die Hubkurven als auch der
Anpressdruck 8a zwischen den Klemmeinheiten 8 und den auf den Hubeinheiten 7 stehenden
Behältern 2 überwacht und gegebenenfalls nachgeregelt werden können, bei Bedarf auch
individuell für einzelne Etikettierstationen 5.
[0044] Eine (nicht dargestellte) Überwachungseinheit könnte beispielsweise den Anpressdruck
8a überwachen und aus einem zu geringen Anpressdruck schließen, dass in der betreffenden
Etikettierstation 5 kein ordnungsgemäß zugeführter Behälter 2 vorhanden ist. Wird
ein derartiger Fehler erkannt, kann beispielsweise die Etikettierung unterbrochen
werden. Dadurch lassen sich Fehletikettierungen vermeiden sowie Beschädigungen an
der Etikettiervorrichtung 1.
[0045] Die Klemmeinheit 8 umfasst vorzugsweise einen elastischen Kontaktbereich für das
Etikett 3, beispielsweise aus Gummi, Silikon oder dergleichen, um einen Reibschluss
mit der zu fixierenden Etikettenhülse 3 herzustellen. Zu diesem Zweck könnte die Klemmeinheit
8 im Kontaktbereich mit dem Behälter 2 beispielsweise ringförmig ausgebildet sein
und/oder aktiv verstellbare Anpressbacken oder dergleichen umfassen. Der Kontaktbereich
der Klemmeinheiten 8 ist so ausgebildet, dass ein Anpressdruck entgegen und/oder schräg
zur Hubrichtung 7c der Hubeinheiten 7 auf den Behälter 2 und die Etikettenhülse 3
ausgeübt werden kann. Dies ermöglicht sowohl ein Klemmen der Etikettenhülse 3 auf
dem Behälter 2, als auch eine Stabilisierung der aufrechten Behälterposition auf der
Hubeinheit 7. Dadurch lässt sich die Positioniergenauigkeit bei der Übergabe der Etikettenhülsen
3 auf die Behälter 2 erhöhen.
[0046] Wie die Figur 1 erkennen lässt, ist die erfindungsgemäße Etikettiervorrichtung 1
vorzugsweise als Rundläufer ausgebildet. Es wäre jedoch auch eine lineare Transportstrecke
mit Etikettierstationen 5 denkbar und/oder eine getaktete Arbeitsweise. Die in der
Fig. 1 gezeigte Rundläufervariante hat jedoch den Vorteil, dass sie eine vergleichsweise
hohe Maschinenleistung ermöglicht, um einen kontinuierlichen Behälterstrom zu etikettieren.
[0047] Die beschriebenen Ausführungsformen und Hubvarianten lassen sich beliebig in technisch
sinnvoller Weise kombinieren. Zur Etikettierung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
1 und dem beschriebenen Etikettierverfahren im Basehandling eignen sich beliebige
Behälter wie beispielsweise Getränkeflaschen. Besonders vorteilhaft ist dies bei Kunststoffbehältern,
insbesondere dünnwandigen Kunststoffbehältern und/oder Behältern ohne Tragring, die
sich im Neckhandling nicht oder nicht mit ausreichender Genauigkeit greifen lassen.
1. Vorrichtung zum Etikettieren von Behältern (2) mit insbesondere flexiblen Etikettenhülsen
(3), umfassend Spreizeinheiten (6) zum Spreizen der Etikettenhülsen und Hubeinheiten
(7), die ausgebildet sind:
- zum Anfahren einer Beschickungsposition (10), an der die Behälter aufrecht stehend
an die Hubeinheiten übergeben werden können;
- zum Anheben der Behälter in eine Etikettierposition (9), in der die Behälter in
den gespreizten Etikettenhülsen positioniert sind; und
- zum Anfahren einer Entnahmeposition (11) für die Entnahme der etikettierten Behälter,
und ferner umfassend Klemmeinheiten (8) zum Festklemmen eines oberen Abschnitts (3a)
der Etikettenhülsen (3) auf den Behältern (2) in der Etikettierposition (9),
wobei sich die Klemmeinheiten (8) gemeinsam, insbesondere synchron, mit den Hubeinheiten
(7) aus der Etikettierposition (9) bis wenigstens in eine Übernahmeposition fahren
lassen, in der die Behälter (2) die Etikettenhülsen (3) von den Spreizeinheiten (6)
reibschlüssig übernommen haben, dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Klemmeinheiten (8) relativ zu den Hubeinheiten (7) entgegen der Hubrichtung
(7c) der Hubeinheiten verspannen lassen, um die Etikettenhülse (3) mittels Reibschluss
zu klemmen, wobei die Verspannung der Klemmeinheiten insbesondere einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Hubeinheiten (7) teleskopierbare Hubstangen
(7b) umfassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Hubstangen (7b) wenigstens zwischen der Etikettierposition
(9) und der Entnahmeposition (11) teleskopierbar sind.
4. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei die Höhe der Etikettierposition
(9) zwischen der Beschickungsposition (10) und der Entnahmeposition (11) liegt.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Höhe der Entnahmeposition
(11) und die Beschickungsposition (10) unterhalb der Etikettierposition (9) liegen,
insbesondere auf demselben Höhenniveau (20).
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit einer Überwachungseinheit zur Überwachung
einer Relativposition der Klemmeinheiten (8) bezüglich der Hubeinheiten (7) und/oder
eines zwischen den Klemmeinheiten und den Behältern (2) herrschenden Anpressdrucks
(8a).
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei der Hub (18b, 18) der
Hubeinheiten (7), und insbesondere der Hub von an den Hubeinheiten vorgesehen Hubstangen
(7b), mittels einer elektrischen Steuereinheit (15) einstellbar ist.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, die zur Entnahme der etikettierten
Behälter (2) im Basehandling ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Beschickungsposition (10) unterhalb der Etikettierposition
(9) und die Entnahmeposition (11) oberhalb der Etikettierposition liegen, und die
Vorrichtung derart ausgebildet ist, dass sich der Behälter (2) zwischen der Beschickungsposition
und der Entnahmeposition durch Überlagerung von zwei koaxialen Hüben (18a, 18b) bewegen
lässt.
1. Device for labelling containers (2) with in particular flexible label sleeves (3),
comprising spreading units (6) for spreading the label sleeves and lifting units (7)
which are designed:
- to move to a loading position (10) at which the containers can be handed over in
an upright manner to the lifting units;
- to lift the containers into a labelling position (9) in which the containers are
positioned in the spread label sleeves; and
- to move to a removal position (11) for the removal of the labelled containers,
and further comprising clamping units (8) for clamping an upper section (3a) of the
label sleeves (3) onto the containers (2) in the labelling position (9),
wherein the clamping units (8) can travel together with, in particular synchronously
with, the lifting units (7) from the labelling position (9) into at least one take-on
position in which the containers (2) have taken on the label sleeves (3) from the
spreading units (6) by friction,
characterized in that the clamping units (8) are able to tension relative to the lifting units (7), counter
to the lifting direction (7c) of the lifting units, so as to clamp the label sleeve
(3) by means of friction, wherein the tension of the clamping units is in particular
adjustable.
2. Device according to claim 1, wherein the lifting units (7) comprise telescopic lifting
rods (7b).
3. Device according to claim 2, wherein the lifting rods (7b) can be telescoped at least
between the labelling position (9) and the removal position (11).
4. Device according to at least one of the preceding claims, wherein the height of the
labelling position (9) lies between the loading position (10) and the removal position
(11).
5. Device according to at least one of claims 1 to 3, wherein the height of the removal
position (11) and the loading position (10) lie below the labelling position (9),
in particular at the same height level (20).
6. Device according to claim 1, further comprising a monitoring unit for monitoring a
relative position of the clamping units (8) in relation to the lifting units (7) and/or
a contact pressure (8a) prevailing between the clamping units and the containers (2).
7. Device according to at least one of the preceding claims, wherein the travel (18b,
18) of the lifting units (7), and in particular the travel of lifting rods (7b) provided
on the lifting units, can be adjusted by means of an electric control unit (15).
8. Device according to at least one of the preceding claims, which is designed for removing
the labelled containers (2) via base handling.
9. Device according to claim 4, wherein the loading position (10) lies below the labelling
position (9) and the removal position (11) lies above the labelling position, and
the device is designed in such a way that the containers (2) can move between the
loading position and the removal position by superposing two coaxial travels (18a,
18b).
1. Dispositif pour étiqueter des récipients ou contenants (2) à l'aide de manchons d'étiquette
(3) notamment flexibles, comprenant des unités d'évasement (6) pour élargir ou évaser
les manchons d'étiquette, et des unités de levage (7), qui sont conçues :
- pour se déplacer dans une position de chargement (10) dans laquelle les contenants
peuvent être transférés en position verticale debout, aux unités de levage ;
- pour soulever les contenants dans une position d'étiquetage (9) dans laquelle les
contenants sont positionnés dans les manchons d'étiquette évasés ; et
- pour se déplacer dans une position de prélèvement (11) pour prélever les contenants
étiquetés,
et comprenant par ailleurs des unités de pincement (8) pour bloquer un tronçon supérieur
(3a) des manchons d'étiquette (3) sur les contenants (2) dans la position d'étiquetage
(9),
dispositif dans lequel les unités de pincement (8) peuvent être déplacées en commun,
notamment de manière synchrone, avec les unités de levage (7), de la position d'étiquetage
(9) jusqu'à au moins une position de prélèvement dans laquelle les contenants (2)
ont repris, par adhérence, les manchons d'étiquette (3) des unités d'évasement (6),
caractérisé en ce que les unités de pincement (8) peuvent être serrées envers les unités de levage (7)
à l'encontre de la direction de soulèvement (7c) des unités de levage, pour bloquer
le manchon d'étiquette (3) par adhérence, ce serrage des unités de pincement étant
notamment réglable.
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel les unités de levage (7) comportent
des tiges de levage (7b) télescopiques.
3. Dispositif selon la revendication 2, dans lequel les tiges de levage (7b) peuvent
être déplacées de manière télescopique au moins entre la position d'étiquetage (9)
et la position de prélèvement (11).
4. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, dans lequel la hauteur
de la position d'étiquetage (9) se situe entre la position de chargement (10) et la
position de prélèvement (11).
5. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 3, dans lequel la hauteur de
la position de prélèvement (11) et la position de chargement (10) se situent en-dessous
de la position d'étiquetage (9), notamment sur le même niveau de hauteur (20).
6. Dispositif selon la revendication 1, comprenant par ailleurs une unité de surveillance
pour surveiller ou contrôler une position relative des unités de pincement (8) par
rapport aux unités de levage (7) et/ou une pression d'application (8a) régnant entre
les unités de pincement et le contenants (2).
7. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, dans lequel la course
(18b, 18) des unités de levage (7), notamment la course de tiges de levage (7b) prévues
sur les unités de levage, peut être réglée au moyen d'une unité de commande électrique
(15).
8. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, qui est conçu pour
le prélèvement des contenants (2) étiquetés selon un mode de manutention par la base.
9. Dispositif selon la revendication 4, dans lequel la position de chargement (10) se
situe en-dessous de la position d'étiquetage (9) et la position de prélèvement (11)
au-dessus de la position d'étiquetage, et le dispositif étant conçu pour que le contenant
(2) puisse être déplacé entre la position de chargement et la position de prélèvement,
par la superposition de deux courses coaxiales (18a, 18b).