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(11) |
EP 2 602 542 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2015 Patentblatt 2015/28 |
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Anmeldetag: 12.11.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Beleuchtungsvorrichtung
Lighting Device
Dispositif d'éclairage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
10.11.2011 DE 202011107688 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.06.2013 Patentblatt 2013/24 |
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Patentinhaber: Radtke, Jakob |
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33106 Paderborn (DE) |
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Erfinder: |
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- Radtke, Jakob
33106 Paderborn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ostermann, Thomas |
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Fiedler, Ostermann & Schneider
Patentanwälte
Klausheider Strasse 31 33106 Paderborn 33106 Paderborn (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 354 650 WO-A2-2009/085529 US-A1- 2007 133 202
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WO-A1-2011/121145 JP-A- 2011 070 985 US-A1- 2010 219 739
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung mit einem Gehäuse enthaltend
einen Basiskörper, nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Aus der
EP 1 852 648 A1 ist eine Beleuchtungsvorrichtung bekannt, die als eine LED-Röhre ausgebildet ist.
Hierzu weist die Beleuchtungsvorrichtung ein röhrenförmiges Gehäuse auf. Das Gehäuse
weist einen langgestrecken Basiskörper auf, der endseitig durch mit Kontaktierungsstiften
versehenen Endkappen abgeschlossen ist. Innerhalb des Gehäuses ist eine Mehrzahl von
LED-Lichtquellen auf einer gemeinsamen Leiterplatte angeordnet. Der Basiskörper weist
einen lichtdurchlässigen Umfangsabschnitt auf, durch den das von den LED-Lichtquellen
abgestrahlte Lichtbündel in einem vorgegebenen Umfangswinkelbereich quer zu einer
Längsachse des Gehäuses abgestrahlt wird. Die bekannte Beleuchtungsvorrichtung wird
als Ersatz für herkömmliche Leuchtstofflampen verwendet, wobei das Gehäuse unter Kontaktierung
der Kontaktstifte in herkömmliche, für Leuchtstofflampen vorgesehene Fassungen eingesetzt
wird. Aufgrund des begrenzten Umfangswinkelbereiches (Lichtkegel) des abgestrahlten
Lichtbündels, kann das Licht immer nur in einem festgelegten Winkelbereich von beispielsweise
120° in einer Querebene des Gehäuses abgestrahlt werden. Es ist jedoch wünschenswert,
den Umfangswinkelbereich bezogen auf eine Einbaulage der Beleuchtungsvorrichtung zu
variieren, um eine gezielte Ausleuchtung eines Raumes herbeizuführen.
[0003] Aus der
WO 2011/121145 A1 ist eine Beleuchtungsvorrichtung mit einem LED-Lichtquellen enthaltenden Gehäuse
und einer stirnseitig angeordneten Rasteinrichtung zur drehbaren Verstellung einer
mit Kontaktstiften versehenen Endkappe relativ zu dem Gehäuse bekannt. Die Endkappe
wirkt jedoch mit einem Rastring zusammen, der zum einen fest mit dem Gehäuse verbunden
ist und der zum anderen innenseitig eine Verzahnung aufweist. Der Rastring weist an
einer radialen Stirnseite eine Skalierung auf, so dass eine Drehwinkelverstellung
angezeigt wird.
[0004] Aus der
US 2010/0219739 A1 ist eine Beleuchtungsvorrichtüng mit einem LED-Lichtquellenaufweisenden Gehäuse sowie
einer Rasteinrichtung bekannt, mittels derer stirnseitig des Gehäuses angeordnete
Endkappen um einen frei wählbaren Verstelldrehwinkel um eine Längsachse des Gehäuses
verstellbar ist. Diese Rasteinrichtung umfasst einen fest mit dem Gehäuse verbundene
Rastscheibe sowie eine verdrehbar zu der Rastscheibe angeordnete Endkappe. Nachteilig
an der bekannten Beleuchtungsvorrichtung ist, dass die Rastscheibe 12 und die Endkappe
von einem gemeinsamen Gehäuse umgeben sein muss, wobei das Gehäuse über Befestigungsmittel
fest mit der Rastscheibe verbunden ist. Das Gehäuse weist auch einen Abschlussflansch
auf, an dem die Endkappe mittels einer Feder gespannt gehalten ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Beleuchtungsvorrichtung mit
einem eine Mehrzahl von LED-Lichtquellen enthaltenden Gehäuse derart weiterzubilden,
dass zur Ausleuchtung eines Raumes auf einfache Weise ein abgestrahlter Lichtkegel
quer zu einem Gehäuse der Beleuchtungsvorrichtung variierbar ist.
[0006] Zur Lösung der Aufgabe ist die Erfindung die Merkmale des Patentanspruches 1 auf.
[0007] Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch eine Verdrehbarkeit
eines Basiskörpers und/oder einer Mehrzahl von LED-Lichtquellen relativ zu mit Kontaktierungen
versehenen Endkappen ein von den LED-Lichtquellen abgestrahlter Lichtkegel einstell-
und ausrichtbar zur Ausleuchtung eines vorgegebenen Raumes ist. Durch Einstellung
eines wählbaren Verstelldrehwinkels kann der Lichtkegel relativ zu einer Aufnahme
oder Fassung des Gehäuses verdreht positioniert werden, so dass unterschiedliche Raumbereiche
ausleuchtbar sind.
[0008] Nach der Erfindung ist eine Anzeigeeinheit vorgesehen, mittels derer der aktuell
eingestellte Verstelldrehwinkel angezeigt wird. Auf diese Weise kann vor Montage des
Gehäuses in die Aufnahme (Fassung) die gewünschte Verdrehung des Lichtkegels eingestellt
werden.
[0009] Nach der Erfindung ist die Endkappe um fest vorgegebene Verstelldrehwinkel zu dem
Basiskörper und/oder den LED-Lichtquellen über eine Rasteinrichtung drehbar gelagert.
Vorteilhaft kann hierdurch eine definierte relative Verdrehung zwischen der Endkappe
und dem Basiskörper bzw. den LED-Lichtquellen herbeigeführt werden, wobei vorzugsweise
die Verstelldrehwinkel gleich groß sind.
[0010] Nach der Erfindung umfasst die Rasteinrichtung zum einen eine Rastscheibe, die fest
mit dem Basiskörper stirnseitig desselben verbunden ist. Diese Rastscheibe weist Rastaufnahmen
auf, die mit fest mit der Endkappe verbundenen Rastelementen zusammenwirken. Die Rastaufnahmen
der Rastscheibe sind vorzugsweise ringförmig in einem vorgegebenen Umfangsabstand
zueinander angeordnet, so dass auf einfache Weise eine Mehrzahl von unterschiedlichen
Verstellwinkeln einstellbar ist.
[0011] Nach der Erfindung ist die Endkappe in Axi'alrichtung federnd zu der Rastscheibe
angeordnet. Vorteilhaft kann hierdurch eine rastende Verstellung durch Bewegungskombination
eines axialen Herausziehens der Endkappe von dem Gehäuse und anschließender relativer
Verdrehung desselben um die Längsachse des Gehäuses erfolgen.
[0012] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0014] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Axialansicht einer Beleuchtungsvorrichtung in einer ersten Verstelllage
zur Ausleuchtung eines unteren Raumbereichs mit einem 120°-Lichtkegel,
- Figur 2
- eine vergrößerte Darstellung der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Figur 1 mit einer Anzeigeeinheit
zur Darstellung der ersten Verstelllage,
- Figur 3
- eine schematische Axialdarstellung der Beleuchtungsvorrichtung in einer zweiten Verstelllage
zur Ausleuchtung eines seitlichen Raumbereichs mit einem 210°-Lichtkegel,
- Figur 4
- eine vergrößerte Darstellung der Beleuchtungsvorrichtung gemäß der Figur 3 mit der
Anzeigeeinheit in der zweiten Verstelllage,
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung einer einen Basiskörper der Beleuchtungsvorrichtung
stirnseitig abschließenden Rastscheibe,
- Figur 6
- eine Draufsicht auf die Rastscheibe gemäß Figur 5,
- Figur 7
- eine perspektivische Darstellung einer Kontaktstifte aufweisenden. Endkappenscheibe
einer Endkappe,
- Figur 8
- einen Querschnitt durch die Endkappenscheibe gemäß Figur 7,
- Figur 9
- eine perspektivische Darstellung eines Endkappenrings der Endkappe, wobei der Endkappenring
axial federnd an der Endkappenscheibe angeordnet ist,
- Figur 10
- einen Querschnitt durch den Endkappenring und
- Figur 11
- eine perspektivische Darstellung eines Anzeigerings zur Darstellung der Verstelllage.
[0015] Eine Beleuchtungsvorrichtung zur Ausleuchtung von privaten oder öffentlichen Räumen,
wie beispielsweise Tiefgaragen oder dergleichen, weist ein Gehäuse 1 auf, das über
einen langgestreckten Basiskörper 2 und zwei stirnseitig den Basiskörper 2 abschließende
Endkappen 3 verfügt. Innerhalb des Basiskörpers 2 ist eine Mehrzahl von nicht dargestellten
LED-Lichtquellen angeordnet, die auf einer gemeinsamen Leiterplatte positioniert sind.
Die Leiterplatte ist fest mit einer Rückseite 4 des Basiskörpers 2 verbunden. Die
Rückseite 4 bildet einen nicht lichtdurchlässigen Umfangsabschnitt des Basiskörpers
2, der auf einer der LED-Lichtquellen abgewandten Seite der Leiterplatte angeordnet
ist. Eine Vorderseite 5 des Basiskörpers 2 wird durch einen lichtdurchlässigen Umfangsabschnitt
desselben gebildet, der auf einer den LED-Lichtquellen zugewandten Seite der Leiterplatte
angeordnet ist. Die Vorderseite 5 und die Rückseite 4 des Basiskörpers können jeweils
in Querschnitt halbkreisförmig ausgebildet sein, wobei sie sich jeweils über einen
Umfangswinkel von 180° erstrecken. Die Rückseite 4 kann eine Rinne aus Aluminiummaterial;
die Vorderseite 5 kann eine glasklare oder opake Rinne aus Kunststoff- oder Glasmaterial
sein.
[0016] Aufgrund der Anordnung der LED-Lichtquellen auf einer Seite einer starren und ebenen
Leiterplatte, wobei die LED-Lichtquellen jeweils die gleiche Ausrichtung aufweisen,
wird ein Lichtkegel L abgestrahlt, der beispielsweise in einem festgelegten Umfangswinkelbereich
von beispielsweise α = 120° in Umfangsrichtung quer zu einer Längsachse A des Gehäuses
1 abgestrahlt wird.
[0017] Im vorliegenden Ausführungsbeispiels sind zwei Beleuchtungsvorrichtungen 6, 6' vorgesehen,
die über nicht dargestellte Aufnahmen bzw. Fassungen, die zur elektrischen und mechanischen
Kontaktierung axial abragende Kontaktstifte 7 der Endkappen 3 dienen, an einem gemeinsamen
Haltefuß 8 gehalten sind, der in einem Deckenbereich eines Raumes angeordnet ist.
Die Aufnahmen/Fassungen entsprechen denen, die für herkömmliche Leuchtstoffröhren
vorgesehen sind. In einer ersten Verstelllage gemäß den Figuren 1 und 2 sind die Beleuchtungsvorrichtungen
6, 6' so eingestellt, dass ein resultierender Lichtkegel von γ = α = 120° nach unten
zur Ausleuchtung des Raumbodens abgestrahlt wird. Ein Lichtkegel L der ersten Beleuchtungsvorrichtung
6 und ein Lichtkegel L' der zweiten Beleuchtungsvorrichtung 6', die jeweils unter
dem Umfangswinkel α = 120° symmetrisch zu einer vertikalen Ebene abstrahlen, erfassen
den gleichen Raumbereich und sorgen für eine lichtstarke Ausleuchtung desselben.
[0018] Damit die Beleuchtungsvorrichtung 6, 6' in eine zweite Verstelllage gemäß den Figuren
3 und 4 verbringbar ist, in der nicht nur der Raumbodenbereich, sondern auch eine
seitlicher Raumbereich ausgeleuchtet wird, ist eine Lichtkegel-Verstelleinrichtung
vorgesehen, die eine relative Verdrehung des Basiskörpers 2 und/oder der Mehrzahl
von LED-Lichtquellen einerseits zu den Endkappen 3 andererseits ermöglicht. Hierdurch
kann der Lichtkegel L, L' der beiden Beleuchtungsvorrichtungen 6, 6' um einen vorgegebenen
Verstelldrehwinkel β in Abhängigkeit von dem auszuleuchtenden Raumbereich verdreht
werden. Wie aus Figur 3 ersichtlich ist, ist der Basiskörper 2 der ersten Beleuchtungsvorrichtung
6 im Vergleich zu der ersten Verstelllage in Drehrichtung R1 verdreht worden, so dass
ein erster seitlicher Raumbereich ausgeleuchtet wird. Der Basiskörper 2 der zweiten
Beleuchturigsvorrichtung 6' ist in entgegengesetzter Richtung R2 so verdreht worden,
dass ein zweiter seitlicher Raumbereich ausgeleuchtet wird. Die beiden Lichtkegel
L, L' weisen einen Überschneidungsbereich auf, der in vertikaler Richtung unterhalb
der Beleuchtungsvorrichtung 6, 6' liegt.
[0019] Wie aus den Figuren 2 und 4 deutlich wird, wurden die Basiskörper 2 der ersten Beleuchtungsvorrichtung
6 bzw. 6' jeweils ausgehend von der ersten Verstelllage zur Erlangung der zweiten
Verstelllage um einen Verstellwinkel β = 45° verdreht, so dass ein resultierender
Lichtkegel in einem Umfangswinkel von γ = 210° abgestrahlt wird. Zur Ermöglichung
der relativen Verdrehung des Basiskörpers 2 zu den Endkappen 3 weist die Lichtkegel-Verstelleinrichtung
eine Rasteinrichtung mit Rastelementen auf, die im Wesentlichen durch eine stirnseitig
fest mit dem Basiskörper 2 verbundene Rastscheibe 9 und der Endkappe 3 gebildet wird.
Die Rastscheibe 9 ist fest mit dem Basiskörper 2 verbunden und weist eine Anzahl von
ringförmig angeordneten Rastbohrungen 10 als Rastelemente auf.
[0020] Die Endkappe 3 ist zweiteilig ausgebildet und weist eine Endkappenscheibe 11 auf,
in der die Kontaktstifte 7 integriert angeordnet sind. Ferner weist die Endkappe 3
einen Endkappenring 12 auf, der über radial nach innen abragende Steckelemente 13
verfügt, die in entsprechende Aufnahmen 14 der Endkappenscheibe 11 eingreifen, so
dass der Endkappenring 12 formschlüssig und drehfest mit der Endkappenscheibe 11 verbunden
ist.
[0021] Der Endkappenring 12 weist auf einer zu den Kontaktstiften 7 abgewandten Seite mindestens
einen axial abragenden Raststift 15 auf, der als Rastelement in die entsprechenden
Rastbohrungen 10 der Rastscheibe 9 eingreifbar ist. Der Raststift 15 sowie ein gegenüberliegender
Stift 15' sind auf einer den Kontaktstiften 7 zugewandten Seite jeweils mit einem
Fortsatz 16 verbunden, auf dem nicht dargestellte Schraubenfederelemente aufsetzbar
sind, so dass der Endkappenring 12 in axialer Richtung federnd zu der Endkappenscheibe
11 gelagert ist.
[0022] Der Endkappenring 12 weist an einem Außenumfang eine Rändelung 17 auf, so dass er
manuell leicht erfasst und in axialer Richtung gegen die Kraft der auf dem Fortsatz
16 angeordneten Feder soweit herausziehbar ist, dass der Raststift 15 in Außereingriff
bringbar zu einer der Bohrungen 10 der Rastscheibe 9 und somit die Endkappe 3 relativ
zu dem Basiskörper 2 in Umfangsrichtung verdrehbar ist, bis die Raststifte 15 nach
Loslassen des Endkappenrings 12 eine andere Rastbohrung 10 eingreift. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel sind die Rastbohrungen 10 in einem Umfangswinkel von 15° zu der
Längsachse A versetzt zueinander angeordnet, so dass eine stufige Verdrehung um einen
Verstelldrehwinkel β = 15° ermöglicht wird. Zur Verstellung der Beleuchtungsvorrichtungen
6, 6' von der ersten Verstelllage gemäß Figur 1 in die zweite Verstelllage gemäß Figur
3 wird der Endkappenring 12 somit um drei Rastbohrungen 10 verdreht.
[0023] Die Endkappenscheibe 11 ist vorzugsweise formschlüssig drehbar und axialfest zu der
Rastscheibe 9 befestigt, wobei ein zentraler Bolzen 18 der Endkappenscheibe 11 in
eine zentrale Öffnung 19 der Rastscheibe 9 eingreift. Der zentrale Bolzen 18 weist
Widerhaken 18' auf zum Hintergreifen eines Rades der zentralen Öffnung 19.
[0024] Die Einstellung der Verstelllage der Beleuchtungsvorrichtung 6, 6' erfolgt vor Montage
der Beleuchtungsvorrichtung 6, 6' an dem Haltefuß 8. Damit der korrekte Verstelldrehwinkel
β eingestellt werden kann, ist eine Anzeigeeinheit 21 vorgesehen, mit einem Skalenring
22, der eine entsprechende Beschriftung mit Winkelangaben 23 aufweist. Der Skalenring
22 ist drehfest mit dem Basiskörper 2 verbunden. Der Skalenring 22 ist zwischen der
Rastscheibe 9 und der Endkappe 3 formschlüssig angeordnet. Der Skalenring 22 weist
einen Axialabschnitt 24 auf, der einen Endbereich des Basiskörpers 2 umgreift und
vorzugsweise farbig ausgebildet ist. Ferner weist der Skalenring 22 einen Radialabschnitt
25 auf, der einen äußeren Ringbereich der Rastscheibe 9 abdeckt und die Winkelangaben
23 aufweist. Die Winkelangaben 23 sind einem 15°-Winkel zueinander angeordnet, so
dass sie zu den Bohrungen 10 korrespondieren.
[0025] Da der Skalenring 22 drehfest mit dem Basiskörper 2 verbunden ist, kann vor Montage
der Beleuchtungsvorrichtung 6, 6' eine relative Verstellung um die Längsachse A zwischen
der Endkappe 3 und dem Basiskörper 2 mittels einer Zieh- und Drehbewegung erfolgen.
Nach Einstellung des entsprechenden Verdrehwinkels können die Beleuchtungsvorrichtungen
6, 6' beispielsweise zur Erlangung der ersten Verstelllage gemäß Figur 1 und der zweiten
Verstelllage gemäß Figur 3 an den ortsfesten Haltefuß unter Eingreifen der Kontaktstifte
7 zu beiden Seiten des Basiskörpers 2 in die entsprechende Fassung des Haltefußes
8 eingesetzt werden.
[0026] Die Rastscheibe 9, die Endkappenscheibe 11 und der Endkappenring 12 sind vorzugsweise
aus einem Kunststoffmaterial hergestellt.
[0027] Nach einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform kann die Endkappe 3 auch
einstückig ausgebildet sein.
1. Beleuchtungsvorrichtung mit einem Gehäuse (1) enthaltend einen Basiskörper (2), der
endseitig mit Endkappen (3) versehen ist zur elektrischen Kontaktierung mit einem
elektrischen Stromanschluss, mit einer Mehrzahl von innerhalb des Basiskörpers (2)
angeordneten LED-Lichtquellen zum Abstrahlen von einem Lichtkegel (L, L') in die Umgebung
durch einen lichtdurchlässigen Umfangsabschnitt des Basiskörpers (2), wobei der Lichtkegel
(L, L') in einem vorgegebenen Umfangswinkelbereich um eine Längsachse des Gehäuses
abstrahlbar ist, dass der Basiskörper (2) und/oder die Mehrzahl von den LED-Lichtquellen
drehbar zu den Endkappen (3) gelagert sind, derart, dass der Lichtkegel um einen wählbaren
Verstelldreh winkel (β) verdreht zu der Längsachse (A) des Gehäuses (1) abstrahlbar
ist, dass die Endkappe (3) um mehrere vorgegebene Verstelldrehwinkel (β) zu dem Basiskörper
(2) und/oder den LED-Lichtquellen mittels einer Rasteinrichtung drehbar gelagert ist,
dass die Rasteinrichtung eine den Basiskörper (2) stirnseitig abdeckende Rastscheibe
(9) umfasst, die drehfest mit dem Basiskörper (2) verbunden ist und die in Umfangsrichtung
über mehrere verteilt angeordnete Rastelemente (10) verfügt, die jeweils mit einem
korrespondierenden Rastelement (15) der Endkappe (3) in Abhängigkeit von der relativen
Drehstellung der Endkappe (3) zu dem Basiskörper (2) in Eingriff bringbar sind, dass
die Endkappe (3) in axialer Richtung federnd zu der Rastscheibe (9) angeordnet ist,
so dass eine rastende Verstellung durch Bewegungskombination eines axialen Herausziehens
der Endkappe (3) von dem Gehäuse (1) und anschließender relativer Verdrehung desselben.um
die Längsachse (A) des Gehäuses (1) erfolgen kann, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzeigeeinheit (21) vorgesehen ist zur Anzeige des Verstelldrehwinkels (β),
dass die Anzeigeeinheit (21) einen Skalenring (22) mit einer Anzahl von Winkelangaben
(23) umfasst, wobei der Skalenring (22) drehfest mit dem Basiskörper (2) verbunden
ist, dass der Skalenring (22) klemmend zwischen der Rastscheibe (9) und der Endkappe
(3) angeordnet ist, dass der Skalenring (22) einen Axialabschnitt (24) aufweist, der
einen Endbereich des Basiskörpers (2) umgreift, und dass der Skalenring (22) einen
Radialabschnitt (25) aufweist, der einen äußeren Ringbereich der Rastscheibe (9) abdeckt
und die Winkelangaben (23) aufweist.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappe (3) stufig zu dem Basiskörper (2) und/oder den LED-Lichtquellen drehbar
gelagert ist.
3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente der Rastscheibe (9) als Rastbohrungen (10) ausgebildet sind, in
die das als ein Raststift (15) ausgebildete Rastelement der Endkappe (3) in Abhängigkeit
von der Drehstellung derselben eingreifbar ist.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruche 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastbohrungen (10) der Rastscheibe (9) in axialer Richtung orientiert angeordnet
sind.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappe (3) drehbar und axialfest mit der Rastscheibe (9) verbunden ist.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastscheibe (9) und/oder die LED-Lichtquellen fest mit dem Basiskörper (2) verbunden
sind.
7. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappe (3) zweiteilig ausgebildet ist mit einer Endkappenscheibe (11), bei
der von einer dem Basiskörper (2) abgewandten Seite Kontaktierungsstifte (7) abragen,
und mit einem Endkappenring (12), der auf einer dem Basiskörper (2) zugewandten Seite
das Rastelement (15) aufweist.
8. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Endkappenring (12) drehfest mit der Endkappenscheibe (11) verbunden ist.
9. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Endkappenring (12) an einem äußeren Umfang der Endkappenscheibe (11) angeordnet
ist und außenseitig eine Rändelung (17) aufweist.
10. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Raststift (15) des Endkappenrings (12) federnd in axialer Richtung zu der Endkappenscheibe
(11) gelagert ist.
11. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappenscheibe (11) und die Rastscheibe (9) über Rastmittel verfügen zur axialfesten
und drehbaren Verbindung derselben.
1. A lighting device having a housing (1) containing a base body (2), where end caps
(3) are provided at the end sides for making electrical contact with an electrical
power connection, having a plurality of light-emitting diode light sources arranged
inside the base body (2) in order to emit a cone of light (L, L') into the surroundings
through a circumferential section of the base body (2), which is permeable to light,
wherein the cone of light (L, L') can be emitted in a specified circumferential angular
range about a longitudinal axis of the housing, wherein the base body (2) and/or the
plurality of light-emitting diode light sources are rotatably mounted on the end caps
(3) such that the cone of light can be emitted by a selectable, adjustable angle of
rotation (ß) to the longitudinal axis (A) of the housing (1), wherein the end cap
(3) is rotatably mounted about several specified adjustable angles of rotation (ß)
with respect to the base body (2) and/or the light-emitting diode light sources by
means of a latching device, wherein the latching device comprises a locking disk (9)
which covers the base body (2) on the front face, said locking disk being connected
with the base body (2) in a non-rotational manner and having a plurality of locking
elements (10) which are arranged, distributed, in a circumferential direction, which
can each be brought into engagement with a corresponding locking element (15) of the
end cap (3) as a function of the relative angular position of the end cap (3) to the
base body (2), wherein the end cap (3) is arranged in a spring-like manner to the
locking disk (9) in an axial direction, so that a locking adjustment can be effected
by means of a combination of movements comprising an axial extraction of the end cap
(3) from the housing (1) and subsequent relative twisting of the same about the longitudinal
axis (A) of the housing (1), characterized in that a display unit (21) is provided in order to display the adjustable angle of rotation
(ß), that the display unit (21) comprises a graduated ring (22) with a number of angle
values (23), wherein the graduated ring (22) is connected with the base body (2) in
a non-rotational manner, that the graduated ring (22) is arranged in a clamping manner
between the locking disk (9) and the end cap (3), that the graduated ring (22) has
an axial section (24) which grasps an end zone of the base body (2), and that the
graduated ring (22) has a radial section (25) which covers an external annular area
of the locking disk (9) and which comprises angle values (23).
2. The lighting device according to Claim 1, characterized in that the end cap (3) is rotatably mounted in a stepped manner on the base body (2) and/or
the light-emitting diode light sources.
3. The lighting device according to Claim 1 or 2, characterized in that the locking elements of the locking disk (9) are configured as locking holes (10),
into which the locking element of the end cap (3), which is configured as a locking
pin (15), can be engaged as a function of the angular position of the same.
4. The lighting device according to Claim 3, characterized in that the locking holes (10) of the locking disk (9) are arranged oriented in an axial
direction.
5. The lighting device according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that the end cap (3) is connected to the locking disk (9) in a rotatable and non-axial
manner.
6. The lighting device according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that the locking disk (9) and/or the light-emitting diode light sources are fixedly connected
to the base body (2).
7. The lighting device according to any one of Claims 1 to 6, characterized in that the end cap (3) is configured as having two parts with an end cap disk (11), wherein
contacting pins (7) project from a side facing away from the base body (2), and with
an end cap ring (12) which comprises the locking element (15) on a side facing the
base body (2).
8. The lighting device according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that the end cap ring (12) is connected to the end cap disk (11) in a non-rotational manner.
9. The lighting device according to any one of Claims 1 to 8, characterized in that the end cap ring (12) is arranged on an external circumference of the end cap disk
(11) and has a knurling (17) on the outer side.
10. The lighting device according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that the locking pin (15) of the end cap ring (12) is mounted in a spring-like manner
in an axial direction to the end cap washer (11).
11. The lighting device according to any one of Claims 1 to 10, characterized in that the end cap disk (11) and the locking disk (9) have latching means for the connection
of the same in a non-axial and rotatable manner.
1. Dispositif d'éclairage avec un boîtier (1) qui, comprenant un corps de base (2), est
pourvu à l'extrémité de capuchons finals (3) pour la mise en contact avec un raccord
de courant électrique, et d'une pluralité de sources de lumière à LED, qui sont disposées
à l'intérieur du corps de base (2) pour faire rayonner, dans l'entourage, un cône
lumineux (L, L'), par une section périphérique, transparente du corps de base (2),
sachant que le cône lumineux (L, L') peut rayonner dans une région angulaire, périphérique,
autour d'un axe longitudinal du boîtier, que le corps de bases (2) et / ou la pluralité
de sources de lumière à LED sont montés à rotation par rapport aux capuchons finals
(3) de telle manière que le cône lumineux puisse rayonner sous un angle de balayage
sélectionnable (ß} par rapport à l'axe longitudinal (A) du boîtier (1), que le capuchon
final (3) est monté à rotation sous plusieurs angles de rotation (ß) par rapport au
corps de base (2) et / ou des sources de lumière à LED au moyen d'un système de blocage,
que l'installation de blocage comprend un disque de blocage (9) qui, recouvrant, côté
frontal, le corps de base (2), est relié, solidaire en rotation, au corps de base
(2) et qui est pourvu de plusieurs éléments de blocage (10) répartis dans la direction
périphérique qui peuvent entrer chacun en prise avec un élément de blocage correspondant
(15) du capuchon final (3) en fonction de la position de rotation du capuchon final
(3) par rapport au corps de base (2), que le capuchon final (3) est disposé en faisant
ressort, dans le direction axiale, vers le disque de blocage (9), afin que puisse
s'effectuer un réglage bloquant par combinaison d'une extraction axiale du capuchon
final (3) hors du boîtier (1) et d'un mouvement giratoire suivant de celui-ci autour
de l'axe longitudinal (A) du boîtier (1),
caractérisé en ce que, pour l'affichage de l'angle de rotation (ß), est prévue une unité d'affichage (21),
que ladite unité d'affichage comprend un anneau gradué (22) avec une pluralité d'indications
d'angles (23), sachant que l'anneau gradué (22) est relié, solidaire en rotation,
au corps de base (2), que l'anneau gradué (22) est disposé, en coincement entre le
disque de blocage (9) et le capuchon final (3), que l'anneau gradué (22) présente
une section axiale (24) qui entoure une zone d'extrémité du corps de base (2), et
que l'anneau gradué (22) présente une section radiale (25) qui recouvre une région
annulaire extérieure du disque de blocage (9) et présente les indications d'angles
(23).
2. Dispositif d'éclairage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le capuchon final (3) est monté à rotation étagée par rapport au corps de base (2)
et / ou aux sources de lumière à LED.
3. Dispositif d'éclairage selon revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que les éléments de blocage du disque de blocage (9) sont configurés en tant que perforations
de blocage (10) dans lesquelles l'élément de blocage du capuchon final (3), réalisé
en forme de tige de blocage (15), peut s'engager en fonction de la position de pivotement
de celui-ci.
4. Dispositif d'éclairage selon la revendication 3,
caractérisé en ce que les perforations de blocage (10) du disque de blocage (9) sont orientées dans la
direction axiale.
5. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le capuchon final·(3) est relié à pivotement et fixe axialement au disque de blocage
(9).
6. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que le disque de blocage (9) et / ou les sources lumineuses à LED sont reliés fixement
au corps de base (2).
7. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que le capuchon final (3) est réalisé en deux pièces avec un disque de capuchon final
(11) duquel des tiges de contact (7) font saillie sur un côté opposé au corps de base
(2), et avec une bague de capuchon final (12) qui présente l'élément de blocage (15)
sur un côté dirigé vers le corps de base (2).
8. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que la bague de capuchon final (12) est reliée, solidaire en rotation, au disque de capuchon
final (11).
9. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que la bague de capuchon final (12) est disposée sur le pourtour extérieur du disque
de capuchon final (11) et présente un moletage (17) sur la face extérieure.
10. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que la tige de blocage (15) de la bague de capuchon final (12) est montée en faisant
ressort dans la direction axiale par rapport au disque de capuchon final (11).
11. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que le disque de capuchon final (11) et le disque de blocage (9) disposent de moyens
de blocage qui sont destinés à les relier fixement axialement et à rotation.
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