[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Lichtabgabe gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, welche zumindest eine im Wesentlichen punktförmige Lichtquelle aufweist,
wobei die Lichtabgabe mit Hilfe eines der Lichtquelle vorgeordneten Lichtlenkelements
sowie eines das Lichtlenkelement umgebenden Reflektors erfolgt. Bei der zum Einsatz
kommenden punktförmigen Lichtquelle handelt es sich insbesondere um eine LED.
[0002] LEDs kommen in der Beleuchtungstechnologie zunehmend zum Einsatz, da sie gegenüber
herkömmlichen Lichtquellen wie Leuchtstofflampen oder Glühbirnen zahlreiche Vorteile
aufweisen. Ein Vorteil von LEDs besteht beispielsweise darin, dass sie ihr Licht vorwiegend
in die Richtung abgeben, in der bei einer Leuchtenkonstruktion auch die tatsächliche
Lichtabgabe erfolgen soll, also in Richtung des Lichtaustritts. Hierin liegt gleichzeitig
allerdings auch ein Nachteil der LEDs, da eine gezielte Beeinflussung der abgegebenen
Lichtstrahlen zur Lichtlenkung nur möglich ist, indem bestimmte optische Elemente
unmittelbar in dem Bereich des Lichtaustritts der LEDs positioniert werden. Durch
den hohen Direktanteil des von LEDs abgegebenen Lichts und die geringe Beeinflussbarkeit
ergibt sich zwangsläufig auch ein bestimmtes Maß an Streulicht, welches sich vor allem
bei engstrahlenden Verteilungen sehr störend auswirkt. Weiterhin ist bei LED-Modulen,
bei denen mehrfarbige LEDs zum Einsatz kommen (z. B. bei RGB-Modulen), eine gezielte
Farbmischung erforderlich, um letztendlich eine homogene Lichtabgabe mit einer gewünschten
Mischfarbe zu erzielen.
[0003] Aus der
EP 1 255 306 A2 ist eine LED-Anordnung bekannt, bei der das von der LED ausgehende Licht durch eine
Linse auf einen Reflektor umgelenkt wird. Eine entsprechende Vorrichtung ist auch
aus der Schrift
DE 10 2008 056 049 A1 bekannt.
[0004] Aus der
US 2008/0074886 A1 ist eine Licht abgebende Anordnung mit einer LED und einer Linse bekannt, bei der
das von der LED abgestrahlte Licht durch die Linse zu den Seiten hin umgelenkt wird.
Aus der
WO 2009/149558 A1 ist eine Anordnung mit LEDs und asymmetrischen Linsen bekannt.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges
Konzept zur Beeinflussung der Lichtabgabe bei Beleuchtungsanordnungen mit im Wesentlichen
punktförmigen Lichtquellen, insbesondere LEDs, anzugeben, mit dessen Hilfe die oben
genannten Ziele erreicht werden. Insbesondere soll einerseits eine effektive Beeinflussung
der Lichtabgabe möglich sein, andererseits soll im Falle der Verwendung verschiedenfarbiger
Lichtquellen eine effektive Farbdurchmischung erzielt werden.
[0006] Die Aufgabe wird durch eine Anordnung zur Lichtabgabe, welche die Merkmale des Anspruchs
1 aufweist, gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
abhängigen Ansprüche.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung beruht auf der Verwendung eines speziell ausgestalteten
Lichtlenkelements, mit dessen Hilfe einerseits eine effektive Lichtlenkung ermöglicht
wird, andererseits die Durchmischung des von der bzw. den Lichtquellen abgegebenen
Lichts gefördert wird. Dieses spezielle Lichtlenkelement ist im Wesentlichen zylinderartig
ausgebildet, wobei eine Stirnseite des Zylinders eine Lichteintrittsfläche bildet.
Eine der Lichteintrittsfläche gegenüberliegende Seite des Zylinders ist dann zumindest
teilweise gegenüber einer Längsachse des Zylinders geneigt ausgerichtet. Sie ist hierdurch
für einen Teil des Lichts durchlässig und für einen anderen Teil des Lichts reflektierend,
wobei dann der reflektierte Anteil des Lichts über die Mantelfläche des Zylinders,
welche mit Strukturen zur Lichtauskopplung versehen ist, auf einen das Lichtlenkelement
umgebenden Reflektor abgegeben wird. Diese spezielle Ausgestaltung ermöglicht es,
sämtliche Anteile des von der Lichtquelle abgegebenen Lichts effektiv zu nutzen.
[0008] Erfindungsgemäß wird also eine Anordnung zur Lichtabgabe vorgeschlagen, welche zumindest
eine im Wesentlichen punktförmige Lichtquelle, ein der Lichtquelle in Abstrahlrichtung
vorgeordnetes Lichtlenkelement aus einem transparenten Material sowie einen das Lichtlenkelement
umgebenden Reflektor aufweist, wobei erfindungsgemäß das Lichtlenkelement im Wesentlichen
zylinderartig ausgebildet ist, wobei eine Stirnseite des Zylinders eine Lichteintrittsfläche
bildet und die der Lichteintrittsfläche gegenüberliegende Seite des Zylinders zumindest
teilweise gegenüber einer Längsachse des Zylinders derart geneigt ist, dass sie für
einen Teil des Lichts durchlässig und für einen anderen Teil des Lichts reflektierend
ist, und wobei die Mantelfläche des Zylinders mit Strukturen zur Lichtauskopplung
vorgesehen ist.
[0009] Als Lichtquellen kommen erfindungsgemäß vorzugsweise LEDs zum Einsatz, wobei es sich
insbesondere um verschiedenfarbige LEDs handeln kann. Um die Mischung des von den
verschiedenen LEDs abgegebenen Lichts weiter zu optimieren, ist vorzugsweise vorgesehen,
dass die Lichteintrittsfläche des Lichtlenkelements mit einer streuenden Struktur,
insbesondere einer Mikrostruktur versehen ist. Alternativ hierzu kann im Bereich der
Lichteintrittsfläche auch ein optisches Element, beispielsweise eine Folie vorgesehen
sein, welche eine entsprechende streuende Struktur, insbesondere eine Mikrostruktur
aufweist.
[0010] Erfindungsgemäß wird die Lichtaustrittsfläche des Lichtlenkelements, also die der
Lichteintrittsfläche gegenüberliegende Seite durch eine Mantelfläche einer sich in
das Lichtleitelement erstreckenden Ausnehmung gebildet, wobei die Ausnehmung kegelförmig
ausgebildet ist. Je nachdem, wie engabstrahlend die Lichtabgabe erfolgen soll, kann
dann der Konus des Kegels gewählt werden. Dieser kann insbesondere im Bereich zwischen
0° und 45° liegen.
[0011] Die Lichteintrittsfläche des Lichtlenkelements ist mit einer streuenden Struktur
versehen oder es ist eine Folie mit einer streuenden Struktur der Lichteintrittsfläche
des Lichtlenkelements vorgeordnet.
[0012] Alternativ zu einer symmetrischen Lichtabgabe kann allerdings auch eine asymmetrische
Lichtabgabe vorgesehen sein. In diesem Fall ist die der Lichteintritts fläche gegenüberliegende
Fläche des Lichtlenkelements, an der einerseits eine Lichtbrechung und andererseits
eine Reflexion stattfindet, vorzugsweise durch eine schräge Stirnfläche gebildet.
[0013] Der das erfindungsgemäße Lichtlenkelement umgebende Reflektor ist vorzugsweise topfartig
ausgebildet. Auch hier kann die Form der Reflexionsfläche verändert werden, um die
Lichtabgabe in gewünschter Weise zu beeinflussen.
[0014] Letztendlich wird durch die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht, die Abgabe des
Lichts von punktförmigen Lichtquellen, insbesondere von LEDs, in einfacher aber effektiver
Weise zu beeinflussen. Durch die Nutzung der verschiedenen lichtlenkenden Eigenschaften
der Elemente können in einfacher Weise Leuchten mit verschiedenen Lichtabstrahlcharakteristiken
erzielt werden, ohne dass diese von außen auf den ersten Blick unterscheidbar sind.
[0015] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung zur Lichtabgabe;
- Figuren 2 bis 4
- Ansichten des bei dem ersten Ausführungsbeispiel zum Einsatz kommenden Lichtlenkelements;
- Figur 5
- eine Schnittdarstellung des Lichtlenkelements der Fig. 2 bis 4 und
- Figuren 6 bis 8
- Ansichten eines Ausführungsbeispiels eines Lichtlenkelements, welches nicht Teil der
Erfindung ist.
[0016] Die in Figur 1 allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehene erfindungsgemäße Anordnung
dient der Lichtlenkung des Lichts, welches von mehreren punktförmigen Lichtquellen,
insbesondere von LEDs abgegeben wird. Vorzugsweise kommen hierbei insbesondere verschiedenfarbige
LEDs - beispielsweise in den Farben Rot, Grün und Blau - zum Einsatz, um durch Steuerung
der Intensitäten der verschiedenen Farben Mischlicht eines nahezu beliebigen Farborts
bzw. einer beliebigen Farbtemperatur zu erzielen. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen
Anordnung 1 wird einerseits eine besonders gute Durchmischung des Lichts der verschiedenen
LEDs erzielt, andererseits kann auch das Licht effektiv in einen bestimmten Bereich
gelenkt werden. Die Anordnung 1 kann beispielsweise in sog. LED-Strahlern zum Einsatz
kommen.
[0017] Wesentliche Elemente der erfindungsgemäßen Anordnung 1 sind zum einen ein topfförmiger
Reflektor 2 sowie zum anderen ein transparentes Lichtlenkelement 10, welches etwa
im Bereich des Zentrums des Reflektors 2 angeordnet ist. Die Ausgestaltung des Lichtlenkelements
10 wird nachfolgend noch detailliert beschrieben. Beide Elemente, also Reflektor 2
und Lichtlenkelement 10, werden durch ein ringförmig ausgestaltetes Halteelement 3
gehalten, über welches gleichzeitig auch eine Befestigung an bzw. in dem - nicht näher
dargestellten - Gehäuse eines LED-Strahlers erfolgt.
[0018] Zentrales Element der erfindungsgemäßen Anordnung ist wie bereits erwähnt das transparente
Lichtlenkelement 10, dessen Ausgestaltung nachfolgend anhand der Figuren 2 bis 5 näher
erläutert werden soll.
[0019] Von außen betrachtet ist das Lichtlenkelement 10, welches aus einem lichtdurchlässigen
Material, vorzugsweise aus einem transparenten Kunststoff besteht, im Wesentlichen
als Zylinder ausgebildet. Die Rückseite des Zylinders bildet hierbei eine Lichteintrittsfläche
11 und ist dementsprechend den Lichtquellen zugewandt. Über einen umlaufenden Randbereich
12 wird eine scheibenförmige Ausnehmung 13 gebildet, welche entsprechend der Schnittdarstellung
von Figur 5 der Aufnahme der hier schematisch dargestellten LEDs 5 dient. Über die
Rückseite bzw. die entsprechende Lichteintrittsfläche 11 wird dann das Licht der LEDs
5 in das Lichtlenkelement 10 eingekoppelt.
[0020] Wie bereits erwähnt ist es erwünscht, dass das Licht der LEDs 5 möglichst gut durchmischt
wird. Um dies zu erzielen, ist vorgesehen, dass die Lichteintrittsfläche 11 mit einer
lichtstreuenden Mikrostruktur versehen ist. Über die lichtstreuende Wirkung dieser
Struktur wird eine gleichmäßige Verteilung der Lichtstrahlen ohne extreme Unstetigkeiten
erzielt. Gleichzeitig sorgt dies für die angestrebte Farbdurchmischung. Alternativ
zu der Ausführungsform, bei der die Lichteintrittsfläche 11 selbst mit der Struktur
versehen ist, könnte auch vorgesehen sein, an der Bodenfläche der Ausnehmung 13, also
zwischen den LEDs 5 und der Lichteintrittsfläche 11 ein flaches optisches Element,
beispielsweise eine Folie mit einer entsprechenden Mikrostruktur einzulegen. Auch
auf diesem Wege wird die oben genannte gleichmäßige Verteilung des Lichts und ein
Farbdurchmischung erzielt.
[0021] Die Weiterleitung des in das Lichtlenkelement 10 eingekoppelten Lichts erfolgt dann
im Wesentlichen auf zwei verschiedenen Wegen, welche schematisch in der Schnittdarstellung
von Figur 5 dargestellt sind.
[0022] Verantwortlich für die weitere Lichtleitung ist hierbei insbesondere die der Lichteintrittsfläche
11 des Lichtlenkelements 10 gegenüberliegende Fläche 15. Im dargestellten Ausführungsbeispiel,
bei dem eine symmetrische Lichtabgabe angestrebt wird, wird hierbei die Fläche 15
durch eine sich in das Lichtlenkelement 10 erstreckende Ausnehmung 16 gebildet, welche
kegelförmig ausgebildet ist. Die Fläche 15 ist hierdurch gegenüber der Längsachse
I des Zylinders geneigt ausgebildet und wird durch die Mantelfläche der Ausnehmung
16 gebildet.
[0023] Lichtstrahlen, die auf diese Fläche 15 treffen, werden nunmehr in unterschiedlicher
Weise weitergeleitet. So wird ein erster Teil - repräsentiert durch den Lichtstrahl
A - im Wesentlichen unverändert zur Unterseite hin abgegeben. An dem Übergang zwischen
dem Lichtlenkelement 10 und der Ausnehmung 16 kann hierbei eine Brechung, also eine
geringfügige Ablenkung des Lichtstrahls A stattfinden. Lichtstrahlen hingegen, welche
unter einem flachen Winkel auf die Fläche 15 auftreffen (repräsentiert durch den Strahl
B), werden an der Fläche 15 totalreflektiert und hierdurch auf die Mantelfläche 18
des Zylinders gerichtet. An dieser Mantelfläche 18 ist eine später noch näher beschriebene
Struktur 19 vorgesehen, über welche die Lichtstrahlen ausgekoppelt und auf die Reflexionsfläche
des umgebenden topfartigen Reflektors 2 gelenkt werden. Diese Lichtstrahlen werden
dann von dem Reflektor 2 wiederum zur Unterseite hin reflektiert. Letztendlich werden
also sowohl die von den LEDs 5 in Lichtabstrahlrichtung, also nach unten abgestrahlten
Lichtstrahlen, als auch die seitlich abgegebenen Lichtstrahlen, also das Streulicht
der LEDs 5 gerichtet zur Unterseite hin abgegeben. Die Lichtverteilung kann hierbei
durch die Wahl des Öffnungswinkels der kegelförmigen Ausnehmung 16 beeinflusst werden.
Hierbei kann der Konus des Kegels im Bereich zwischen 0° und 45° liegen.
[0024] Zur Mantelfläche 18 des Lichtlenkelements 10 ist anzumerken, dass die dort vorgesehene
Struktur 19 vorzugsweise derart ausgestaltet ist, dass die das Lichtlenkelement 10
seitlich verlassenden Strahlen möglichst senkrecht zur Längsachse I abgegeben werden.
Hierdurch ist sichergestellt, dass das Licht effektiv durch den Reflektor 2 in Lichtabstrahlrichtung
umgelenkt werden kann. Diese bevorzugte seitliche Lichtabgabe wird dadurch erzielt,
dass die Struktur 19 wiederum als Mikroprismenstruktur ausgebildet ist. Insbesondere
wird diese Struktur durch eine alternierende Anordnung über den Umfang der Mantelfläche
18 verlaufender Nuten und Vorsprünge gebildet.
[0025] Letztendlich wird durch die Kombination des Lichtlenkelements 10 mit dem Reflektor
2 die Möglichkeit eröffnet, sehr engstrahlende Lichtverteilungen zu erzielen, wobei
trotz allem eine gute Durchmischung des Lichts der LEDs 5 erzielt wird.
[0026] Eine zweite Variante eines nicht erfindungsgemäßen Lichtlenkelements ist in den Figuren
6 bis 8 dargestellt. Es handelt sich hierbei um eine Variante, bei der eine asymmetrische
Lichtabstrahlung erzielt wird. Hierzu bildet die der Lichteintrittsfläche 11 gegenüberliegende
Fläche 15 des Lichtlenkelements 10 nicht die Mantelfläche einer kegelförmigen Ausnehmung.
Stattdessen ist die Fläche 15 nunmehr als einseitige Schräge bzw. abgeschrägte Stirnfläche
des Zylinders ausgebildet. Wie auch bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis
5 wird ein Teil der Lichtstrahlen das Lichtlenkelement 10 nahezu ungehindert durchstrahlen
und über die Fläche 15 verlassen. Ein anderer Teil der Lichtstrahlen hingegen wird
an der Fläche 15 reflektiert und über die Mantelfläche 18 auf den Reflektor 2 abgegeben
werden. Bei dieser Ausführungsform ergibt sich dann letztendlich eine asymmetrische
Lichtabstrahlcharakteristik, welche beispielsweise für die Beleuchtung einer Wand
oder eines seitlich unterhalb des LED-Strahlers angeordneten Objekts genutzt werden
könnte. Auch bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird allerdings das von den LEDs
abgegebene Licht vollständig zur Beleuchtung genutzt, wobei wiederum eine effektive
Durchmischung des Lichts stattfindet.
1. Anordnung (1) zur Lichtabgabe mit zumindest einer im Wesentlichen punktförmigen Lichtquelle
(5), einem der Lichtquelle (5) in Abstrahlrichtung vorgeordneten Lichtlenkelement
(10) aus einem transparenten Material sowie einem das Lichtlenkelement (10) umgebenden
Reflektor (2),
wobei das Lichtlenkelement (10) im Wesentlichen zylinderartig ausgebildet ist, wobei
• eine Stirnseite des Zylinders eine Lichteintrittsfläche (11) bildet und
• die Mantelfläche (18) des Zylinders mit Strukturen (19) zur Lichtauskopplung versehen
ist,
wobei die der Lichteintrittsfläche (11) gegenüberliegende Seite des Zylinders zumindest
teilweise gegenüber einer Längsachse (I) des Zylinders derart geneigt ist, dass sie
für einen Teil des Lichts durchlässig und für einen anderen Teil des Lichts reflektierend
ist, und wobei die durch die geneigte Fläche gebildete Lichtaustrittsfläche (15) des
Lichtlenkelements (10) durch die Mantelfläche (16) einer sich in das Lichtlenkelement
erstreckenden kegelförmigen Ausnehmung gebildet ist, dadurch gekennzeichent, dass
die Lichteintrittsfläche (11) des Lichtlenkelements (10) mit einer streuenden Struktur
versehen ist oder der Lichteintrittsfläche (11) des Lichtlenkelements (10) eine Folie
mit einer streuenden Struktur vorgeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die streuende Struktur eine Mikrostruktur ist.
3. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Konus der kegelförmigen Ausnehmung (16) im Bereich zwischen 0° und 45° liegt.
4. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reflektor (2) topfförmig ausgebildet ist.
5. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lichtquelle durch eine LED gebildet ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass diese mehrere verschiedenfarbige LEDs aufweist.
1. Arrangement (1) for emitting light with at least one substantially point-shaped light
source (5), a light guiding element (10) of a transparent material arranged upstream
of the light source (5) in the emission direction, as well as a reflector (2) surrounding
the light guiding element (10),
wherein the light guiding element (10) is essentially cylindrical in shape, wherein
• an end face of the cylinder forms a light entry surface (11) and
• the sheath surface (18) of the cylinder is provided with structures (19) for light
decoupling,
wherein the side of the cylinder opposite the light entry surface (11) is at least
partly inclined relative to a longitudinal axis (I) of the cylinder, so that it is
transmissive to a portion of the light and is reflective to another portion of the
light,
and wherein
the light emitting surface (15) of the light guiding element (10) formed by the inclined
surface, is formed by the sheath surface (16) of a cone-shaped recess extending into
the light guiding element,
characterized in that
the light entry surface (11) of the light guiding element (10) is provided with a
diffusing structure, or a foil with a diffusing structure is arranged upstream of
the light-receiving surface (11) of the light guiding element (10).
2. Arrangement according to claim 1,
characterized in that
the diffusing structure is a microstructure.
3. Arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
the cone of the cone-shaped recess (16) lies in the range between 0° and 45°.
4. Arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
the reflector (2) is cup-shaped.
5. Arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
the light source is formed by an LED.
6. Arrangement according to claim 5,
characterized in that
it has several varicolored LEDs.
1. Agencement (1) destiné à l'émission de lumière, avec au moins une source de lumière
(5) essentiellement ponctuelle, un élément de guidage de lumière (10), disposé en
amont de la source de lumière (5) dans la direction de rayonnement, composé d'un matériau
transparent, ainsi qu'avec un réflecteur (2) entourant l'élément de guidage de lumière
(10),
l'élément de guidage de lumière (10) étant constitué essentiellement à la façon d'un
cylindre,
• un côté avant du cylindre formant une surface d'entrée de lumière (11) et
• la surface d'enveloppe (18) du cylindre étant munie de structures (19) destinées
au découplage de la lumière,
le côté du cylindre opposé à la surface d'entrée de lumière (11) étant incliné au
moins partiellement par rapport à un axe longitudinal (I) du cylindre de telle sorte
qu'il est transparent pour une partie de la lumière et réfléchissant pour une autre
partie de la lumière,
et
la surface de sortie de lumière (15) de l'élément de guidage de lumière (10) formée
par la surface inclinée étant formée par la surface d'enveloppe (16) d'un creux de
forme conique s'étendant dans l'élément de guidage de lumière,
caractérisé en ce que
la surface d'entrée de lumière (11) de l'élément de guidage de lumière (10) est munie
d'une structure diffusante, ou une feuille avec une structure diffusante est disposée
en amont de la surface d'entrée de lumière (11) de l'élément de guidage de lumière
(10).
2. Agencement selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la structure diffusante est une microstructure.
3. Agencement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le cône du creux (16) de forme conique se situe dans la plage entre 0 ° et 45 °.
4. Agencement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le réflecteur (2) est constitué en forme de pot.
5. Agencement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la source de lumière est formée par une LED.
6. Agencement selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
celui-ci présente plusieurs LED de différentes couleurs.