[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren zum Betrieb eines Betriebsgeräts für Leuchtmittel,
wie beispielsweise eines elektronischen Vorschaltgeräts (EVG) für Gasentladungslampen
oder LEDs. Das Betriebsgerät weist dabei eine aktiv getaktete Leistungsfaktor-Korrekturschaltung
(PFC, Power Factor Correction) zur Verringerung von Oberschwingungen bei der Eingangsstromaufnahme
auf, die bspw. in Form eines Schaltreglers (Hochsetzstellers) mit einem getakteten
Schalter ausgebildet ist, wobei der Schalter von einer Steuerschaltung angesteuert
wird.
[0002] Wie gesagt, die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Betriebsgeräte für Lasten
in Form von Leuchtmittel, die PFC-Schaltungen aufweisen. Ein derartiges, aus der
DE 10128588 A1 bekanntes Betriebsgerät ist in Fig. 1 dargestellt. Genauer gesagt handelt es sich
bei dem in Fig. 1 dargestellten Gerät um ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG).
Dieses in Fig. 1 dargestellte Vorschaltgerät ist eingangsseitig über ein Hochfrequenzfilter
1 an eine Netzversorgungsspannung U
0 angeschlossen. Der Ausgang des Hochfrequenzfilters 1 ist mit einer Gleichrichterschaltung
2 in Form eines Vollbrückengleichrichters verbunden. Die von der Gleichrichterschaltung
2 gleichgerichtete Versorgungswechselspannung stellt zugleich die Eingangsspannung
U
i für die Glättungsschaltung 3 dar. Diese wird im vorliegenden Beispiel durch einen
Glättungskondensator C1 sowie eine Induktivität L1, einen steuerbaren Schalter in
Form eines MOS-Feldeffekttransistors S1 und eine Diode D1 aufweisenden Hochsetzsteller
gebildet. Anstelle des Hochsetzstellers können auch andere Schaltregler verwendet
werden. Die PFC-Schaltung wird durch die Wahl der Ansteuerung des Schalters S1 gebildet.
[0003] Durch ein entsprechendes Schalten des MOS-Feldeffekttransistors S1 wird in an sich
bekannter Weise (s. beispielsweise auch
WO 99/34647 A1) eine über dem nachfolgend angeordneten Speicherkondensator C2 anliegende Zwischenkreisspannung
U
z erzeugt, die dem Wechselrichter 4 zugeführt wird. Der Wechselrichter 4 wird im vorliegenden
Beispiel durch zwei weitere in einer Halbbrückenanordnung angeordnete MOS-Feldeffekttransistoren
S2 und S3 gebildet. Durch hochfrequentes Takten dieser beiden Schalter S2 und S3 wird
an deren Mittenabgriff eine hochfrequente Wechselspannung erzeugt, die dem Lastkreis
5 mit der daran angeschlossenen Gasentladungslampe LA zugeführt wird.
[0004] Die Funktionsweise dieses Hochsetzstellers ist im Prinzip bereits bekannt und soll
daher im Folgenden lediglich kurz zusammengefasst werden. Ist der Feldeffekttransistor
S1 leitend, steigt der Strom in der Induktivität L1 linear an. Sperrt hingegen der
Feldeffekttransistor S1, entlädt sich der Strom in den Speicherkondensator C2. Durch
ein gezieltes Ansteuern des Schalters S1 kann die Energieaufnahme des Hochsetzstellers
und damit auch die an dem Speicherkondensator C2 anliegende ZwischenkreisSpannung
(Busspannung) U
z beeinflusst werden.
[0005] Das Ansteuern des Schalters S1 des Hochsetzstellers erfolgt durch eine Steuerschaltung
6, welche entsprechende Schaltinformationen erzeugt und an eine sich an die Steuerschaltung
6 anschließende Treiberschaltung 7 übermittelt. Diese wiederum setzt die Schaltinformationen
in entsprechende Leistungs-Steuersignale um und steuert über die Leitung 14 das Gate
des Feldeffekttransistors S1. In gleicher Weise werden von der Steuerschaltung 6 und
der Treiberschaltung 7 auch Signale zum Ansteuern der beiden Feldeffekttransistoren
S2 und S3 des Wechselrichters 4 erzeugt. Sämtliche Komponenten der Steuereinheit 6
können beispielsweise über einen zentralen Taktgeber 8 synchronisiert werden, der
ihnen entsprechende Taktsignale übermittelt. Die Steuereinheit 6 ist als anwendungsspezifische
integrierte Schaltung (ASIC) ausgebildet und nimmt dementsprechend nur wenig Platz
ein.
[0006] Das Berechnen der Schaltinformationen für den Schalter S1 des Hochsetzstellers erfolgt
durch einen innerhalb der Steuerschaltung 6 angeordneten digitalen Regelkreis 9. Hierzu
weist die Steuerschaltung 2 Analog/Digital-Wandler ADC
1 und ADC
2 auf, welche die über die Eingangsleitung 15 zugeführte Eingangsspannung U
i und die über die Eingangsleitung 16 zugeführte Zwischenkreisspannung U
z in Digitalwerte umsetzen.
[0007] Der Rechenblock 12 dient dazu, auf Basis des aktuellen Werts der Zwischenkreisspannung
U
z eine geeignete Einschaltdauer für den Schalter S1 zu berechnen. Bevor allerdings
anhand der von dem Rechenblock 12 bestimmten Einschaltdauer ein Steuersignal für den
Schalter S1 erzeugt wird, wird die Einschaltdauer allerdings noch durch einen Zusatzwert
ergänzt (verlängert), der von dem Schaltzeit-Verlängerungsblock 13 bestimmt wird.
Hierzu weist der Schaltzeit-Verlängerungsblock 13 einen Speicher mit einer Tabelle
auf, die jeden Wert der Eingangsspannung U
i ein bestimmtes Zeitintervall zuordnet, um das die Einschaltzeit des Schalters S1
verlängert wird. Der Wert dieses Zusatzintervalls wird der von dem Rechenblock 12
berechneten Einschaltdauer wie gesagt hinzugefügt und einem Ausgangsblock 11 übermittelt.
Dieser erzeugt eine entsprechende Schaltinformation, die der Treiberschaltung 7 zugeführt
wird, welche dann schließlich durch ein entsprechendes Steuersignal über die Leitung
14 an den Schalter S1 übermittelt.
[0008] In allgemeinster Weise besteht der Zusammenhang zwischen der Einschaltverlängerung
und der Eingangsspannung darin, dass die Einschaltverlängerung umso größer ist, je
niedriger die Eingangsspannung U
i ist. Insbesondere wird also die Einschaltverlängerung im Bereich der Nulldurchgänge
der sinusförmigen Wechselspannung erfolgen, die am Eingang anliegt.
[0009] Ergänzend ist zu bemerken, dass die Steuerschaltung 6 auch zum Betreiben der beiden
Schalter S2 und S3 des Wechselrichters 4 verwendet wird. Hierzu können ein oder mehrere
- nicht dargestellte - Analog/Digital-Wandler vorgesehen sein, welche dem Lastkreis
5 entnommene Betriebsparameter in Digitalwerte umsetzen und dem digitalen Regelkreis
9 zuführen. Dargestellt ist ein Regelblock 10, der in Abhängigkeit von den Eingangssignalen
Steuerinformationen für die Schalter S2 und S3 berechnet und der Treiberschaltung
7 übermittelt. Die Treiberschaltung 7 erzeugt wiederum entsprechende Steuersignale
und überträgt diese über die Leitungen 17 und 18 an die Gates der beiden Feldeffekttransistoren
S2 und S3 des Wechselrichters 4.
[0010] Die geschilderte aus dem Stand der Technik bekannte Schaltung ist für den AC-Betrieb
gut geeignet, schließlich erfolgt ja die Einschaltzeitdauerverlängerung abhängig von
einer Erfassung der Nulldurchgänge der anliegenden sinusförmigen Wechselspannung U
0.
[0011] Allgemein ist dagegen bei Anliegen einer DC-Spannung an eine derartige Schaltung
die EinschaltzeitdauerVerlängerung außer Kraft. Das Anliegen einer DC-Spannung erfolgt
beispielsweise im Notbetrieb. Die bekannte Schaltung arbeitet also im Notbetrieb ohne
Einschaltdauerverlängerung und somit mit konstanter Frequenz. Diese feste Betriebsfrequenz
der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) 3 erzeugt somit Störungen mit im Wesentlichen
fester Frequenz. Dies kann Probleme mit den auch für Notlichtbetrieb (DC-Betrieb)
geltenden EMV-Vorschriften geben.
[0012] WO 2006/042640 A2 schafft für dieses Problem Abhilfe, indem sie lehrt, dass auch bei einer DC-Versorgung
der PFC, der dann eigentlich mit konstanter Schaltfrequenz schalten würde, gezielt
eine Frequenzveränderung (ein sogenannter "Sweep-Modus", auch als "wobbeln" bekannt,
d.h. eine zyklisch wiederkehrende Beschleunigung und Verlangsamung einer Frequenz)
durchgeführt wird.
[0013] In der praktischen Ausgestaltung sieht dies insbesondere derart aus, dass ausgehend
von einem nominalen t
on-Wert für den Schalter des Konverters stufenweise die t
on-Zeit inkrementiert wird, und dann wieder verringert wird, bis sie symmetrisch unterhalb
des nominalen t
on-Werts abgesunken ist. Dies wiederholt sich zyklisch.
[0014] Dies bedeutet, dass für den AC-Betrieb die aus Fig. 1 bekannte Schaltung weiter verwendet
werden kann. Indessen wird im DC-Betrieb die Betriebsfrequenz des PFC moduliert, um
sozusagen das Störspektrum der Schaltung auf Nebenbänder außerhalb der Mitten-Betriebsfrequenz
zu "verwässern". Dies ermöglicht eine Einhaltung der EMV-Vorschriften. Die Modulation
kann dabei in einer Änderung der Einschaltzeit (d.h. Verlängerung/Verkürzung der Einschaltzeit
des getakteten Schalters) und/oder der Änderung der Schaltfrequenz liegen.
[0015] Bei geringen Dimmpegeln und/oder bei geringer Last ist natürlich der Nominalwert
für die t
on-Zeit des Schalters des PFCs verringert. Dadurch kann es dazu kommen, dass bei einer
Verringerung der t
on-Zeit unter den Nominalwert eine sehr geringe Einschaltzeit erreicht wird, die aufgrund
von parasitären Effekten und Verzögerungszeiten nur noch eine verringerte Wirkung
auf die PFC-Schaltung hat. Somit besteht bei diesem Verfahren das Risiko, dass bei
dem symmetrischen Absenken der t
on-Zeit unzulässige Einschaltzeiten für den Schalter erreicht werden (da diese Einschaltzeiten
entweder für einzelne Bauteile kritisch werden können oder aber ohne Wirkung bleiben
können).
[0016] Die vorliegende Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gesetzt, ein Verfahren zum
Betrieb eines Betriebsgeräts für Leuchtmittel bereit zu stellen, das einen zuverlässigen
Betrieb der Leuchtmittel sicherstellt.
[0017] Die Erfindung bildet den Gedanken weiter, dass der "Sweep-Modus", auch als "Wobble"
bekannt, abhängig von der Last adaptiv einstellbar ist, wobei die Last sich beispielsweise
bei Multilampen-Geräte, an die Lampen unterschiedlicher Wattleistung angeschlossen
werden können, oder auch bei unterschiedlichen Dimmpegeln verändern kann. Daher wird
bei verringerter Last und/oder verringerter t
on-Zeit für geringere Dimmpegel der Frequenzhub verringert, derart, dass also die Abweichung
oberhalb/unterhalb des Nominalwerts verringert wird. Somit wird insbesondere verhindert,
dass bei dem symmetrischen Absenken der t
on-Zeit unzulässige (zu kurze) Einschaltzeiten für den Schalter erreicht werden wurden.
[0018] Genauer gesagt, wird die Aufgabe gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche.
[0019] Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung in besonders
vorteilhafter Weise weiter.
[0020] Erfindungsgemäß ist also ein Verfahren zum Betrieb eines Betriebsgeräts für Lasten
in Form von Leuchtmitteln, insbesondere eines elektronischen Vorschaltgeräts (EVG)
für Gasentladungslampen vorgesehen. Das Betriebsgerät weist dabei eine Leistungsfaktor-Korrekturschaltung
(PFC) zur Verringerung von Oberschwingungen bei der Eingangsstromaufnahme auf. Dabei
wird die Arbeitsfrequenz der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung bei eingangsseitigem
Anliegen einer DC-Spannung moduliert. Der Frequenzhub dieser Modulation ist dabei
lastabhängig.
[0021] Der Frequenzhub hängt vorzugsweise von der Watteleistung der angeschlossenen Leuchtmittel
und/oder des aktuellen Dimmpegels ab.
[0022] Die Ausgangsspannung des PFC kann geregelt werden. Die Modulation der Frequenz kann
durch eine oder mehrere der folgenden Methoden erfolgen:
- Modulation eines Sollwerts der Ausgangsspannung,
- Beaufschlagung einer Modulation auf einen direkt oder indirekt erfassten Istwert der
Ausgangsspannung und/oder
- Modulation der Steuergrösse der Regelung.
[0023] Die Einschaltzeitdauer t
on des Schalters wird vorzugsweise stufenweise moduliert.
[0024] Der Frequenzhub der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) kann abhängig von der
Differenz zwischen dem aktuellen Nominalwert der Einschaltzeit und einem unterem Grenzwert
gewählt werden.
[0025] Es kann automatisch auf die Modulation der Taktung des Schalters der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung
umgeschaltet werden, sobald durch das Betriebsgerät das Anliegen einer DC-Spannung
erkannt wird.
[0026] Es kann außerdem vorgesehen sein, dass bei Erreichen einer vorgegeben unteren Schwelle
der Last die Taktung des Schalters der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung nicht mehr
moduliert wird.
[0027] Bei der Erfindung ist es weiterhin erwünscht, dass zuerst ein Nominalwert für die
Einschaltzeitdauer des Schalters berechnet wird, wobei dementsprechend eine bestimmte
Sollbusspannung am Ausgang des PFCs eingestellt wird, und dann die Modulation der
Taktung des Schalters der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung erfolgt.
[0028] Es kann auch vorgesehen sein, dass bei Erreichen einer vorgegebenen oberen Schwelle
der Last die Taktung des Schalters der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung normal,
d.h. ohne eine Beschränkung moduliert wird. Dies bedeutet, dass ab einer bestimmten
Leistung der Sweep-Modus vom erfindungsgemäßen Verfahren uneingeschränkt ausgeführt
wird und demnach die nominale Amplitude des Frequenzhubs nicht eingeschränkt wird.
Somit wird bei stärkerer Leistung die auch stärkere EMV-Belastung wirksam eingeschränkt,
identisch wie bei dem aus
WO 2006/042640 A2 bekannten Verfahren.
[0029] Die Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) kann in Form eines Schaltreglers mit
getaktetem Schalter ausgebildet sein. Zur Verringerung von Störungen kann der Schalter
dabei derart getaktet werden, dass seine EinschaltZeitdauer und/oder seine Schaltfrequenz
bei eingangsseitigem Anliegen einer DC-Spannung moduliert wird.
[0030] Die Modulationsfrequenz der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) kann dabei derart
gewählt sein, dass sich in der Ausgangsspannung der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung
(PFC) eine dementsprechende Welligkeit einstellt. Mit anderen Worten, die Modulation
der PFC-Schaltung wird durch diese selbst bzw. eine Zwischenbusregelung nicht ausgesteuert.
Vielmehr erfolgt die Kompensierung dieses "Ripples" (Restwelligkeit) in der Busspannung
(d.h. die Zwischenkreisspannung, die von der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung ausgegeben
wird und am Speicherkondensator anliegt) zur Konstanthaltung der Leistungsaufnahme
der Leuchtmittel durch Frequenzvariation des Wechselrichters. Dazu kann die Steuereinheit
in an sich bekannter Weise einen Betriebsparameter wie beispielsweise den Lampenstrom
und die Lampenspannung erfassen und abhängig von dieser Erfassung und einer Abweichung
von einem Sollwert die Frequenz des Wechselrichters variieren.
[0031] Die Modulationsfrequenz der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung kann beispielsweise
in einem Bereich zwischen 15 Hz und 500 Hz, vorzugsweise zwischen 90 und 400 Hz gewählt
werden. Beim Stand der Technik wird die Modulation bekanntlich mit den Nulldurchgängen
der Wechselspannung verknüpft, so dass sich eine Modulationsfrequenz von 100 Hz (Europa)
bzw. 120 Hz (USA) ergeben kann. Bei der Erfindung ist dagegen die Modulationsfrequenz
frei einstellbar und optimierbar.
[0032] Bei Anliegen einer DC-Spannung kann die Modulation natürlich nicht mehr durch die
Nulldurchgänge der Eingangsspannung ausgelöst werden. Erfindungsgemäß kann daher vorgesehen
sein, dass die Modulation der PFC-Schaltung mittels einer Timerschaltung erfolgt,
mittels der Werte aus einer Look-Up-Tabelle ausgelesen werden. Diese Werte sind wie
beim Stand der Technik Verlängerungwerte, die auf den eigentlichen Reglerwert t
ON_Regler der Steuerschaltung aufgeschlagen werden. Der Reglerwert t
ON_Regler ist dabei die Einschaltzeitdauer für den Schalter, die von einem Regler zur Konstanthaltung
der Ausgangsspannung des PFC berechnet wurde. Gemäß der Erfindung kann dabei der jeweils
zulässige Frequenzhub in einer Look-Up-Tabelle abgelegt sein und abhängig vom aktuellen
Lastzustand oder Dimmpegel ausgelesen werden. Alternativ können die Verlängerungswerte
anhand der Abweichung des Nominalwertes der Einschaltzeit von zumindest einem Grenzwert
ermittelt werden.
[0033] Erfindungsgemäß kann automatisch auf die Modulation mittels der Timerschaltung und
der Look-Up-Tabelle umgeschaltet werden, sobald das Betriebsgerät das Anliegen einer
DC-Spannung erkennt. Grundsätzlich ist das automatische Erkennen des Notlichtbetriebs
(Anliegen einer DC-Spannung) bereits aus der
EP 490329 B1 bekannt. Es wird auf die dortige Fig. 4, Bezugszeichen C25 und R21 verwiesen.
[0034] Die Modulation der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) kann auch durch Vorgabe
zumindest eines Grenzwertes beeinflusst werden, so dass der jeweils zulässige Frequenzhub
abhängig vom aktuellen Lastzustand oder Dimmpegel abhängig von der Differenz der aktuellen
Einschaltzeit und des Grenzwertes ermittelt werden kann.
[0035] Die Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) kann im sogenannten Grenzmodus zwischen
lückendem und nichtlückendem Betrieb ("Borderline Mode") betrieben werden.
[0036] Schließlich schlägt die Erfindung auch ein Betriebsgerät für Leuchtmittel vor.
[0037] Weitere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung sollen nunmehr
anhand der Erläuterung eines Ausführungsbeispiels deutlich gemacht werden. In den
begleitenden Figuren zeigen
- Fig. 1
- eine aus dem Stand der Technik DE 101 28 588 A1 bekannte Schaltung,
- Fig. 2a
- eine erfindungsgemäße Schaltung,
- Fig. 2b
- eine weitere erfindungsgemäße Schaltung, und
- Fig. 3
- ein Diagramm zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0038] Es ist zu verstehen, dass erfindungsgemäß für den AC-Betrieb die Schaltung von Fig.
1 beibehalten werden kann. Fig. 2a und Fig. 2b zeigen zusätzlich die Bauteile, die
für einen erfindungsgemäßen Betrieb mit DC-Netzspannung notwendig sein können. Im
übrigen entsprechen sich diejenigen Bauteile, die in den beiden Figuren dieselben
Bezugszeichen tragen.
[0039] Um das Störspektrum der Schaltung auch im Notfallbetrieb (DC-Netzbetrieb) zu verbessern,
weist die erfindungsgemäße Schaltung wie in Fig. 2a dargestellt, eine Steuerschaltung
6 auf, die mittels eines Signals 15, das die gleichgerichtete Eingangsspannung U
i wiedergibt, und einer Schaltung 20 das Anliegen einer AC- oder DC-Spannung erkennt.
Dabei kann beispielsweise eine Schaltung verwendet werden, die aus Fig. 4 der
EP 490329 A1 grundsätzlich bekannt ist. Diese DC-Erkennungsschaltung 20 steuert einen Taktgenerator
8 an. Dieser Taktgenerator 8 ersetzt sozusagen die Nulldurchgänge der bei DC-Betrieb
nicht mehr vorhandenen Netzspannung. Der Taktgenerator 8 steuert beispielsweise das
Auslesen der Verlängerungswerte für die Einschaltzeitdauer des Schalters S1 aus einer
Look-Up-Tabelle an.
[0040] Wie grundsätzlich aus dem Stand der Technik bekannt, wird ggf. auch die Busspannung
U
z gemessen und der Steuereinheit 6 zurückgeführt (Busspannungssignal 16), um durch
Variation der Schaltfrequenz des Schalters S1 die Busspannung U
z auf einen Sollwert U
REF zu regeln. Die Regelung der Busspannung ergibt also einen Reglerwert t
ON_Regler für die Ein- und Ausschaltzeitdauer des Schalters, welcher Reglerwert t
ON_Regler auch bei DC-Betrieb mit einem sich periodisch verändernden Zusatzwert t
ON_ADD beaufschlagt wird, um den Frequenzhub und/oder die Schaltfrequenz zur Verbesserung
des Störspektrums zu modulieren.
[0041] Bei Anliegen einer AC-Spannung ist die Regelung der Busspannung U
z mittels Erfassung der Busspannung 16 und durch den Regelkreis 9 indessen verhältnismäßig
langsam im Vergleich zur Modulationsfrequenz bzw. Änderung der Einschaltzeitdauer
t
on des Schalters S1, so dass diese Modulation in der Busspannung U
z also nicht ausgeregelt wird und die Busspannung eine entsprechende im Verhältnis
zur Schaltfrequenz des Schalter S1 niederfrequente Welligkeit aufweisen wird.
[0042] Diese Welligkeit der Busspannung kann indessen durch die Rückführung eines die Leuchtmittel-Leistung
wiedergebenden Parameters 19 (Leuchtmittelspannung, Leuchtmittelstrom, Erfassung der
Lichtleistung über einen optischen Sensor oder dgl.) als Istwert und die Ansteuerung
der Schaltfrequenz des Wechselrichters 4 zur Konstanthaltung der Leuchtmittel-Leistung
auf einen vorgegebenen Sollwert kompensiert werden. Die Kompensation der Welligkeit
der Busspannung kann alternativ auch durch eine sogenannte "Feed Forward" Einstellung
der Schaltfrequenz des Wechselrichters 4 erfolgen. Insbesondere kann mit steigender
Höhe der aktuellen Busspannung die Schaltfrequenz des Wechselrichters 4 erhöht werden
und bei sinkender Busspannung die Schaltfrequenz gesenkt werden.
[0043] Bei Anliegen einer DC-Spannung können die aus der Look-Up-Tabelle ausgelesenen Zusatzwerte
t
ON_ADD in einen Speicher des ASICs 6 geladen werden. Dann werden diese t
ON_ADD-Werte vom Schaltzeitverlängerungsblock 13 zur regulären t
ON_Regler vom Regler 12 addiert:

Dabei wird jeder t
on-Index für eine einstellbare Zeitdauer ('Sweep value') eingestellt und anschließend
der nächste Index aus der Look-Up-Tabelle ausgewählt. Durch Veränderung des Sweep-Werts
kann die Modulationsfrequenz eingestellt werden.
[0044] Alternativ dazu können diese t
ON_ADD Zusatzwerte auch abhängig von dem aktuellen Nominalwert der Einschaltzeit Sweep-Modus
des PFC ermittelt werden. Eine derartige Ermittlung des Frequenzhubes ist anhand der
Fig. 3 beschrieben.
[0045] In der praktischen Ausgestaltung sieht dies insbesondere derart aus, dass ausgehend
von einem nominalen t
on-Wert t
ON_Regler für den Schalter des Konverters stufenweise die t
on-Zeit inkrementiert wird, und dann wieder verringert wird, bis sie symmetrisch unterhalb
des nominalen t
on-Werts abgesunken ist. Dies wiederholt sich zyklisch. Durch die Modulation des t
on Wertes wird erreicht, dass der t
off Wert mitmoduliert wird, da der PFC im Borderline-Modus betrieben wird, d.h. es erfolgt
ein Einschalten bei einem Drosselstrom = 0. Somit ist die PFC-Frequenz mit einem Frequenzhub
moduliert, der proportional zur t
on-Modulation ist.
[0046] Es ist dabei zu betonen, dass zuerst die Regelschleife, die am Ausgang des PFCs eine
bestimmte Sollbusspannung einstellen soll, ein Nominalwert für die Einschaltzeitdauer
berechnet, und dann dieser Nominalwert gezielt zeitlich verändert wird. Die zeitliche
Veränderung ergibt sich also nicht als Auswirkung des Regelalgorithmus, sondern wird
erst nach Berechnung des Nominalwerts beaufschlagt. Somit liegt hier auch dann eine
zyklische Frequenzveränderung oder t
on-Zeitveränderung vor, wenn Versorgungsspannung und Last konstant sind.
[0047] Um nun unzulässige Einschaltzeiten bei verringerter Last zu verhindern, wird also
erfindungsgemäß der "Sweep-Modus" abhängig von der Last adaptiv eingestellt, wobei
die Last sich beispielsweise bei Multilampen-Geräte, an die Lampen unterschiedlicher
Wattleistung angeschlossen werden können, oder auch bei unterschiedlichen Dimmpegeln
verändern kann. Es wird also insbesondere der Frequenzhub für den "Sweep-Modus" des
PFCs lastabhängig adaptiv eingestellt.
[0048] Fig. 2a zeigt dazu beispielsweise einen weiteren, eine Lampeninformation wiedergebenden
Parameter 22, welcher Informationen über die angeschlossene Last an den Ausgangsblock
11 liefert. Diese Informationen können bspw. Daten über die angeschlossene Last (wie
z.B. über Erkennung des Lampentyps bzw. Wattleistung und/oder deren nominale Leistung)
sein.
[0049] Fig. 2b zeigt hingegen eine Schnittstelle 20, welche über eine Steuerleitung 21 eine
Vorgabe für den gewünschten Dimmpegel erhält. Die Schnittstelle 20 kann dabei auch
in der Steuereinheit 6 integriert sein. Die Vorgabe des Dimmpegels kann als ein digitales
oder analoges Steuersignal vorliegen. Dieser vorgegebene Dimmpegel (Dimmpegel) wird
über den Parameter 23 dem Ausgangsblock 11 zugeführt. Der Parameter 23 enthält also
eine Information über die Last, insbesondere eine Information über die Abweichung
von der nominalen Last. Dieser Ausgangsblock 11 kann mit dieser Information dann wie
zuvor beschrieben den sogenannten "Sweep-Modus" abhängig von der Last adaptiv einstellen.
In Figur 2b nicht dargestellt ist der Einfluß der Schnittstelle auf die Ansteuerung
des Betriebsgerätes zur Änderung der Helligkeit. Beispielsweise kann dies in bekannter
Weise durch Änderung der Frequenz des Wechselrichters oder auch durch Änderung der
Einschaltzeit der Schalter des Wechselrichters erfolgen.
[0050] Fig.3 zeigt hierzu in einem Zeit-Zeit-Diagramm vier Beispiele (von links nach rechts)
von "Sweep-Modus" Zyklen (jeweils mit vom Nominalwert t
ON_Regler ausgehenden ansteigenden, abfallenden und wieder ansteigenden stufenweisen Änderungen
der Einschaltdauer des Schalters und einer nominalen Amplitude von 200ns) bei unterschiedlichen
Lasten, bei denen die drei rechten auf Grund einer niedrigen Last durch das erfindungsgemäße
Verfahren in ihrer Amplitude begrenzt werden. Die X-Achse stellt dabei den grundsätzlichen
zeitlichen Verlauf ohne Skalierung dar, während die Y-Achse die zeitliche Dauer der
Einschaltzeit des Schalters wiedergibt und somit mit der Höhe der Ausgangsspannung
des PFC korrespondiert. Somit wird verständlich, dass das linke Beispiel einer höheren
Last bzw. einer höheren abgegebenen Leistung oder einem höheren Dimmpegel entspricht
als die anderen.
[0051] Wie zu erkennen ist und im weiteren erläutert wird, hängt also entsprechend der Erfindung
der Frequenzhub von dem Nominalwert für die t
on-Zeit ab. Der Nominalwert ergibt sich aus dem Regelalgorithmus des PFC und entspricht
in den vier Beispielen 300, 200, 100 und 250ns. Der Nominalwert wird durch den Regelalgorithmus
des PFC bestimmt (aufgrund der Regelschleife). Beispielhafte Zeitpunkte der Ermittlung
sind für die einzelnen Beispiele schematisch als Zeitpunkte "calc-event" dargestellt.
[0052] Der Nominalwert der Einschaltzeit t
ON_Regler wird schrittweise um einen Schrittwert t
on_step erhöht. Aus der Summe der jeweils addierten Schrittwerte t
on_step ergibt sich somit jeweils ein Zusatzwert t
ON_ADD, welcher mit dem Nominalwert t
ON_Regler addiert wird und somit den augenblicklichen Wert der Einschaltdauer (Einschaltzeit)
ergibt. Der Schrittwert t
on_step kann dabei je nach Richtung der momentanen Änderung während des "Sweep-Modus" von
dem vorherigen augenblicklichen Wert der Einschaltdauer abgezogen oder dazugezogen
werden.
[0053] Bei geringen Dimmpegeln und/oder bei geringer Last ist natürlich der Nominalwert
t
ON_Regler für die t
on-Zeit des Schalters des PFCs verringert, wie in den drei rechten Beispielen gezeigt.
Daher wird bei verringerter Last und/oder verringerter t
on-Zeit für geringere Dimmpegel der Frequenzhub verringert, derart, dass also die Abweichung
oberhalb/unterhalb des Nominalwerts verringert wird. Die nominelle Amplitude des Sweep-Modus,
hier 200ns, die sich aus dem Frequenzhub ergibt, wird also durch das erfindungsgemäße
Verfahren abhängig von der Last und somit von der nominalen Einschaltdauer t
ON_Regler des Schalters eingeschränkt. Dabei wird die Differenz zwischen der nominalen Einschaltzeit
t
ON_Regler und dem Minimalwert t
on-min bestimmt, diese Differenz bildet die Hälfte des jeweils zulässigen Frequenzhubs.
Somit wird insbesondere verhindert, dass bei dem symmetrischen Absenken der t
on-Zeit unzulässige (zu kurze) Einschaltzeiten für den Schalter erreicht werden würden.
Der Minimalwert t
on-min bildet dabei einen unteren Grenzwert für den Frequenzhub.
[0054] Das zweite und vierte Beispiel zeigen dabei, dass die Modulation durch den "Sweep-Modus"
teilweise verhindert, d.h. "abgeschnitten" werden kann, wenn die Einschaltdauer unter
den kritischen Wert t
on-min (auch bezeichnet als Minimalwert t
on-min) fällt. Bei einer stufenweisen Veränderung der Einschaltdauer, wie in den Beispielen
gezeigt, ist es möglich, dass dabei einzelne Stufen "abgeschnitten" (auch als "Clipping"
bezeichnet) werden. Die Stufen, die also im unzulässigen Bereich liegen würden, werden
verhindert und stattdessen die Einschaltzeitdauer solange auf dem niedrigsten erlaubten
Wert festgesetzt. Somit sind im zweiten Beispiel die zwei vom "Sweep-Modus" vorgeschriebenen
Stufen mit t
ON = 50ns und 0ns abgeschnitten oder verhindert, bei denen die Einschaltdauer auf dem
noch erlaubten Wert t
ON = 100ns verbleibt. Sobald die vom "Sweep-Modus" vorgeschriebene Einschaltdauer im
erlaubten Bereich, also über 100ns, wieder ansteigt, wird auch die tatsächliche Einschaltdauer
wieder entsprechend eingestellt. Damit der Nominalwert nicht verfälscht wird, werden
die oberen Spitzen der Modulation entsprechend der unteren Spitzen angepasst, also
abgeschnitten, damit der Durchschnittswert nicht verfälscht wird. Auf diese Weise
wird also der Frequenzhub indirekt lastabhängig eingestellt. Bei der Fig. 3 wird dabei
beim Wechsel vom ersten auf das zweite Beispiel der Frequenzhub von 400 ns auf 200
ns begrenzt (d.h. die Abweichung vom unteren Grenzwert t
on-min zum Nominalwert t
ON_Regler wird von einer Amplitude von 200 ns auf 100 ns verringert).
[0055] Die Bestimmung, bei welcher Stufe ein Zyklus des "Sweep-Modus" abgeschnitten werden
soll, kann zu Beginn des Zyklus des "Sweep-Modus" erfolgen oder sobald der aktuelle
Nominalwert der Einschaltdauer t
ON_Regler bestimmt worden ist.
[0056] Die Festlegung des Frequenzhubes durch Vorgabe zumindest eines Grenzwertes, wobei
der jeweils zulässige Frequenzhub abhängig von der Differenz der aktuellen Einschaltzeit
t
ON_Regler und des Grenzwertes t
on-min ermittelt werden kann, bietet den Vorteil zu dem alternativen Beispiel der Anwendung
einer Look-Up-Tabelle, aus der die Werte für den jeweiligen Frequenzhub oder die jeweiligen
Zusatzwerte t
ON_ADD ausgelesen werden können, dass im einfachsten Fall nur ein Grenzwert im Speicher
abgelegt werden muß und außerdem eine indirekte Anpassung an die aktuelle Last erfolgen
kann.
[0057] Bei besonders geringer Last, wie im dritten Beispiel gezeigt, kann sogar der Frequenzhub
ganz verhindert werden. Da jedoch auf Grund der entsprechend verringerten Leistung
auch die EMV-Belastung niedrig ist, stellt so eine Begrenzung keine wesentliche Einschränkung
bezüglich der EMV-Verträglichkeit dar. Bei sehr geringen Dimmpegeln und somit sehr
geringer t
on-Zeit (Nominalwert) kann also der Hub bis auf Null verringert werden, d.h. bei bestimmten
Dimmpegeln oder geringen Lasten kann der "Sweep-Modus" aufgehoben werden. Es kann
somit eine untere Schwelle der Last vorgegeben werden und bei Erreichen dieser unteren
Schwelle die Taktung des Schalters der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung nicht mehr
moduliert werden. Diese untere Schwelle kann beispielsweise als Dimmpegel- oder Lastwert
oder aber auch als Wert für die Einschaltzeit t
on festgelegt sein.
[0058] Wie bereits erwähnt, liegt bei der Erfindung auch eine zyklische Frequenzveränderung
oder t
on-Zeitveränderung vor, wenn Versorgungsspannung Und Last konstant sind. Gerade dann
ist der "Sweep-Modus" mit einer uneingeschränkten Modulation auf Grund der höheren
Leistung zu wählen, um die EMV-Belastung durch den PFC zu verringern. Dies wird durch
das linke (d.h. erste) Beispiel wiedergegeben.
[0059] Es kann in der Steuereinheit des PFCs als unterer Grenzwert für den Frequenzhub ein
Minimalwert t
on-min vorgegeben sein, dieser liegt in Fig.3 bei 100ns. Somit kann die Steuereinheit auch
ohne Kenntnis eventuell vorliegender Dimmpegel oder Lasten aufgrund des durch den
Regelalgorithmus ermittelten Werts für t
on und die sich ergebende Differenz zu dem Minimalwert t
on-min den zulässigen Frequenzhub ermitteln.
[0060] Denkbar ist jedoch auch, dass, wenn der Nominalwert von t
on einen vorgegeben Minimalwert, beispielsweise 250ns, erreicht, der "Sweep-Modus" ausgesetzt
wird. Dies würde bedeuten, dass lediglich bei dem ersten Beispiel ein unveränderter
"Sweep-Modus" angewandt werden würde, während der "Sweep-Modus" bei den übrigen ausgesetzt
ist.
[0061] Die Taktung des Schalters der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung wird bei eingangsseitigem
Anliegen einer DC-Spannung moduliert, wobei diese Modulation einen Frequenzhub aufweisen
kann. Dieser kann durch Grenzwerte definiert werden. Der Frequenzhub der modulierten
Taktung des Schalters der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung kann auch durch Veränderung
des unteren und/oder des oberen Grenzwerts lastabhängig eingestellt werden.
[0062] Grundsätzlich erfolgt also gemäß der Erfindung eine modulierte Taktung des Schalters
der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung bei eingangsseitigem Anliegen einer DC-Spannung,
wobei diese Modulation einen Frequenzhub aufweisen kann. Der Frequenzhub der modulierten
Taktung des Schalters der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung kann direkt oder indirekt
lastabhängig eingestellt werden.
[0063] Der Frequenzhub kann auch als Modulationshub bezeichnet werden, er kennzeichnet den
möglichen Frequenzbereich zwischen tiefster und höchster Frequenz. Hierbei ist anzumerken,
dass sich bei einer Leistungsfaktor-Korrekturschaltung auch die Einschaltzeit des
Schalters aufgrund der Regelschleife oder einer andersweitigen Vorgabe durch die Steuerschaltung
verändern kann und somit die Frequenz als abhängige Größe der Einschaltzeit geändert
wird.
[0064] Grundsätzlich lässt sich der "Sweep-Modus" auch dadurch erreichen, dass eine Modulation
des Rückführsignals (Istwertsignal für die Ausgangsspannung) erfolgt, so dass dann
aufgrund dieser 'Verfälschung' der PFC-Regler eine Modulation der t
on-Zeit mit dem Versuch unternehmen wird, die ihm variierend erscheinende Ausgangsspannung
konstant zu regeln. Wenn die genannte Lösung gewählt wird, nämlich eine Berechnung
des t
on-Nominalwerts mit nachträglicher Modulation ist darauf zu achten, dass die Modulation
so schnell ist, dass der Regler nicht ausregeln kann. Somit kann tatsächlich von einem
konstanten t
on-Nominalwert mit nachträglicher schneller Modulation ausgegangen werden.
[0065] Alternativ kann natürlich auch die Sollwertvorgabe für die Ausgangsspannung moduliert
werden. Bei einer Modulation der Sollwertvorgabe oder der Istwertvorgabe ist darauf
zu achten, dass dies in einem Frequenzbereich erfolgt, den der Regelalgorithmus ausregeln
kann.
[0066] Es können auch weitere Parameter des "Sweep-Modus" eingestellt oder geändert werden,
beispielsweise die Änderungsrate der Modulation der Einschaltzeit (d.h. die Änderung
der Verlängerungswerte), wodurch die Frequenz des Durchlaufs eines Zyklus des "Sweep-Moduss"
(die Modulationsfrequenz) angepasst werden kann.
[0067] Es soll festgehalten werden, dass das erfindungsgemäße Verfahren zum Einsatz in Betriebsgeräten
für Leuchtmittel neben den in den Beispielen beschriebenen elektronischen Vorschaltgeräten
(EVG) für Gasentladungslampen auch in Betriebsgeräten für anorganische und organische
Leuchtdioden (LED) anwendbar ist.
1. Verfahren zum Betrieb eines Betriebsgeräts für Lasten in Form von Leuchtmitteln, insbesondere
eines Elektronischen Vorschaltgeräts (EVG) für Gasentladungslampen, wobei
• das Betriebsgerät eine mittels eines Schalters (S1) aktiv getaktete Leistungsfaktor-Korrekturschaltung
(PFC) zur Verringerung von Oberschwingungen bei der Eingangsstromaufnahme aufweist
und
• die Taktung des Schalters der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) bei eingangsseitigem
Anliegen einer DC-Spannung moduliert wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
• der Frequenzhub dieser Modulation lastabhängig ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Frequenzhub von einer Wattleistung der angeschlossenen Leuchtmittel und/oder
einem aktuellen Dimmpegel abhängt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Ausgangsspannung der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) geregelt wird
und
• die Modulation der Frequenz durch einen oder mehrere der folgenden Schritte erfolgt:
- Modulation eines Sollwerts der Ausgangsspannung,
- Beaufschlagung einer Modulation auf einen direkt oder indirekt erfassten Istwert
der Ausgangsspannung und/oder
- Modulation der Steuergrösse der Regelung.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Einschaltzeitdauer (tON) des Schalters (S1) vorzugsweise stufenweise moduliert wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei Erreichen einer vorgegebenen unteren Schwelle einer Last die Taktung des Schalters
(S1) der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung nicht mehr moduliert wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
• zuerst ein Nominalwert (tON_Regler) für eine Einschaltzeitdauer (tON) des Schalters (S1) berechnet wird, wobei dementsprechend eine bestimmte Sollbusspannung
an einem Ausgang der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) eingestellt wird, und
• dann die Modulation der Taktung des Schalters (S1) der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung
(PFC) erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei Erreichen einer vorgegebenen oberen Schwelle der Last die Taktung des Schalters
(S1) der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) normal, d. h. ohne eine Beschränkung,
moduliert wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Modulationsfrequenz der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) derart gewählt
wird, dass sich in der Ausgangsspannung der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC)
eine nicht ausgeregelte Welligkeit einstellt.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Welligkeit der Ausgangsspannung zur Konstanthaltung der Leistung einer Leuchtmittel
in einem folgenden Leuchtmittel-Regelkreis kompensiert wird, wobei vorzugsweise der
Leuchtmittel-Regelkreis die Welligkeit der zugeführten Ausgangsspannung durch Variation
der Betriebsfrequenz der Leuchtmittel kompensiert.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Frequenzhub der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) abhängig von einer Differenz
zwischen dem aktuellen Nominalwert einer Einschaltzeit (tON_Regler) und einem unterem Grenzwert (ton-min) gewählt wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass automatisch auf die Modulation der Taktung des Schalters (S1) der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung
(PFC) umgeschaltet wird, sobald durch das Betriebsgerät das Anliegen einer DC-Spannung
erkannt wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) im sogenannten Grenzmodus betrieben
wird.
13. Betriebsgerät für Lasten in Form von Leuchtmitteln,
insbesondere Elektronisches Vorschaltgerät (EVG) für Gasentladungslampen, wobei das
Betriebsgerät eine Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) zur Verringerung von Oberschwingungen
bei der Eingangsstromaufnahme aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
• eine Taktung eines Schalters (S1) der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) bei
eingangsseitigem Anliegen einer DC-Spannung zwischen zwei Grenzwerten, einem unteren
und einem oberen Grenzwert, zu modulieren, so dass die Grenzwerte einen Frequenzhub
definieren, und
• der Frequenzhub durch Veränderung des unteren und/oder des oberen Grenzwerts lastabhängig
einzustellen.
14. Betriebsgerät nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Betriebsgerät ausgelegt ist,
• die Modulationsfrequenz der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) derart zu wählen,
dass sich in einer Ausgangsspannung der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) eine
dementsprechende Welligkeit eingestellt wird.
15. Betriebsgerät nach einem der Ansprüche 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Betriebsgerät ausgelegt ist, die Modulationsfrequenz der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung
(PFC) in einem Bereich zwischen 50 Hz und 500 Hz, vorzugsweise 90 Hz bis 400 Hz zu
wählen.
1. Method for operating an operating device for loads in the form of lighting means,
in particular an electronic control gear (EVG) for gas discharge lamps, wherein
• the operating device has a power factor correction circuit (PFC), actively clocked
by means of a switch (S1), for reducing harmonics during the input current draw, and
• the pulsing of the switch of the power factor correction circuit (PFC) is modulated
when a DC voltage is present on the input side,
characterized in that
• the frequency deviation of this modulation is load-dependent.
2. Method according to claim 1, characterized in that the frequency deviation depends on a wattage of the connected lighting means and/or
a current dimming level.
3. Method according to claim 1 or 2,
characterized in that
• the output voltage of the power factor correction circuit (PFC) is regulated and
in that
• the modulation of the frequency takes place by means of one or several of the following
steps:
- modulation of a target value of the output voltage
- applying a modulation to a directly or indirectly determined actual value of the
output voltage and/or
- modulation of the control factor of the regulation.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that a switch-on duration (tON) of the switch (S1) preferably is modulated gradually.
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the pulsing of the switch (S1) of the power factor correction circuit is not modulated
anymore upon reaching a pre-set lower threshold of a load.
6. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
• a nominal value (tON_Regler) for a switch-on duration (tON) of the switch (S1) is calculated first, wherein correspondingly a certain target
bus voltage is being adjusted at an output of the power factor correction circuit
(PFC), and
• the modulation of the pulsing of the switch (S1) of the power factor correction
circuit (PFC) then takes place.
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the pulsing of the switch (S1) of the power factor correction circuit (PFC) is modulated
normally, i.e. without a restriction, upon reaching a pre-set upper threshold of the
load.
8. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the modulation frequency of the power factor correction circuit (PFC) is chosen in
such a way that in the output voltage of the power factor correction circuit (PFC)
a non-regulated ripple materializes.
9. Method according to claim 8, characterized in that the ripple of the output voltage is compensated in a following lighting means control
loop for stabilizing the power of a lighting means, wherein preferably the lighting
means control loop compensates the ripple of the applied output voltage by varying
the operating frequency of the lighting means.
10. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the frequency deviation of the power factor correction circuit (PFC) is chosen dependent
on a difference between the current nominal value of a switch-on time (tON_Regler) and a lower limiting value (ton-min).
11. Method according to one of the preceding claims, characterized by automatically switching over to the modulation of the pulsing of the switch (S1)
of the power factor correction circuit (PFC) as soon as the operating device identifies
the presence of DC voltage.
12. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the power factor correction circuit (PFC) is operated in the so-called marginal mode.
13. Operating device in the form of lighting means, in particular electronic control gear
(EVG) for gas discharge lamps, wherein the operating device has a power factor correction
circuit (PFC) for reducing harmonics during the input current draw,
characterized in that the operating device is designed
• when a DC voltage is present on the input side, to modulate a pulsing of a switch
(S1) of the power factor correction circuit (PFC) between two limiting values, a lower
and an upper limiting value, so that the limiting values define a frequency deviation,
and
• to adjust the frequency deviation by changing the lower and/or upper limiting value
in a load-dependent manner.
14. Operating device according to claim 13,
characterized in that the operating device is designed
• to choose the modulation frequency of the power factor correction circuit (PFC)
in such a way that a corresponding ripple materializes in an output voltage of the
power factor correction circuit (PFC).
15. Operating device according to claim 13 or 14, characterized in that the operating device is designed to choose the modulation frequency of the power
factor correction circuit (PFC) in a range between 50 Hz and 500 Hz, preferably 90
Hz to 400.
1. Procédé destiné à faire fonctionner un dispositif de fonctionnement pour des charges
sous forme de moyens d'éclairage, en particulier un dispositif de régulation électronique
(DRE) pour des lampes à décharge, dans lequel
• le dispositif de fonctionnement possède un circuit de correction de facteur de puissance
(PFC), activement cadencé par le biais d'un commutateur (S1), pour réduire des harmoniques
lors de la consommation du courant d'entrée, et
• l'impulsion du commutateur du circuit de correction de facteur de puissance (PFC)
est modulée lorsqu'une tension continue est présente du côté de l'entrée,
caractérisé en ce que
• la déviation de fréquence de cette modulation est sensible à la charge.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la déviation de fréquence dépend d'un wattage du moyen d'éclairage raccordé et/ou
d'un niveau actuel de gradation de l'intensité lumineuse.
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
• la tension de sortie du circuit de correction du facteur de puissance (PFC) est
réglée et en ce que
• la modulation de la fréquence a lieu au moyen d'une ou plusieurs des étapes suivantes
:
- modulation d'une valeur cible de la tension de sortie
- application d'une modulation à une valeur actuelle directement ou indirectement
déterminée de la tension de sortie et/ou
- modulation du facteur de contrôle de la variation de tension.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une durée de fonctionnement (tON) du commutateur (S1) est de préférence modulée graduellement.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'impulsion du commutateur (S1) du circuit de correction du facteur de puissance
n'est désormais plus modulé après avoir atteint un seuil inférieur prédéfini d'une
charge.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
• une valeur nominale (tON_Regler) pour une durée de fonctionnement (tON) du commutateur (S1) est d'abord calculée, dans lequel respectivement une tension
de source cible déterminée est en train d'être réglée à une sortie du circuit de correction
du facteur de puissance (PFC), et
• la modulation de l'impulsion du commutateur (S1) du circuit de correction du facteur
de puissance (PFC) a ensuite lieu.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'impulsion du commutateur (S1) du circuit de correction du facteur de puissance
(PFC) est modulé normalement, c'est-à-dire sans une restriction, après avoir atteint
un seuil supérieur prédéfini d'une charge.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la fréquence de modulation du circuit de correction du facteur de puissance (PFC)
est choisie de manière à ce qu'une fluctuation non réglée se matérialise dans la tension
de sortie du circuit de correction du facteur de puissance (PFC).
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que la fluctuation de la tension de sortie est compensée dans une boucle de commande
de moyens d'éclairage successifs pour stabiliser la puissance d'un moyen d'éclairage,
dans lequel de préférence la boucle de commande des moyens d'éclairage compense la
fluctuation de la tension de sortie appliquée en variant la fréquence de fonctionnement
des moyens d'éclairage.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la déviation de fréquence du circuit de correction du facteur de puissance (PFC)
est choisie en fonction d'une différence entre la valeur nominale actuelle d'une durée
de fonctionnement (tON_Regler) et une valeur limite inférieure (ton-min).
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le passage automatique à la modulation de l'impulsion du commutateur (S1) du circuit
de correction du facteur de puissance (PFC) dès que le dispositif de fonctionnement
identifie la présence d'une tension continue.
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le circuit de correction du facteur de puissance (PFC) est actionné en le mode dit
marginal.
13. Dispositif de fonctionnement pour des charges sous la forme de moyens d'éclairage,
en particulier un dispositif de régulation électronique (DRE) pour des lampes à décharge,
dans lequel le dispositif de fonctionnement possède un circuit de correction du facteur
de puissance (PFC) pour réduire des harmoniques lors de la consommation du courant
d'entrée,
caractérisé en ce que le dispositif de fonctionnement est conçu
• lorsqu'une tension continue est présente du côté de l'entrée pour moduler une impulsion
d'un commutateur (S1) du circuit de correction du facteur de puissance (PFC) entre
deux valeurs limites, une valeur limite inférieure et une supérieure, de manière à
ce que les valeurs limites définissent une déviation de fréquence, et
• pour régler la déviation de fréquence en modifiant la valeur limite inférieure et/ou
supérieure en fonction de la charge.
14. Dispositif de fonctionnement selon la revendication 13,
caractérisé en ce que le dispositif de fonctionnement est conçu
• pour choisir la fréquence de modulation du circuit de correction du facteur de puissance
(PFC) de manière à ce qu'une fluctuation correspondante se matérialise dans une tension
de sortie du circuit de correction du facteur de puissance (PFC).
15. Dispositif de fonctionnement selon les revendications 13 ou 14, caractérisé en ce que le dispositif de fonctionnement est conçu pour choisir la fréquence de modulation
du circuit de correction du facteur de puissance (PFC) dans une plage comprise entre
50 et 500 Hz, de préférence entre 90 et 400 Hz.