[0001] Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug-Assistenzsystem sowie ein Verfahren zum
Erzeugen, Steuern und Auslösen einer Pausenempfehlung an einen Fahrzeugführer und
ein Kraftfahrzeug.
[0002] Um die Sicherheit im Straßenverkehr durch Erkennen von Unaufmerksamkeiten oder Müdigkeit
eines Kraftfahrzeugführers zu verbessern, sind Verfahren zur Bestimmung eines Vigilanzzustandes,
also eines Aufmerksamkeitszustandes, des Kraftfahrzeugführers bekannt. Das Ziel dieser
Verfahren ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern, indem ein ungewöhnliches
Verhalten des Kraftfahrzeugführers detektiert wird und darauf aufmerksam gemacht wird.
Das ungewöhnliche Verhalten kann hierbei beispielsweise durch Unaufmerksamkeit oder
Müdigkeit entstehen. Zumeist wird durch Müdigkeit das Reaktionsvermögen des Kraftfahrzeugführers
derart beeinflusst, das Reflexe oder Reaktionen auf bestimmte Fahrsituationen langsamer,
zeitverzögerter und/oder unsicherer erfolgen.
[0003] So ist beispielsweise aus
DE 102 55 544 A1 ein Kraftfahrzeug-Assistenzsystem mit einer Müdigkeits-Prädikationseinrichtung für
die Vorhersage eines Müdigkeitszustandes eines Fahrers eines Kraftfahrzeuges bekannt.
Die Müdigkeits-Prädikationseinrichtung weist hierbei eine Eingabevorrichtung zum Eingeben
von personenspezifischen Informationen durch den Fahrer des Kraftfahrzeuges, eine
Auswertevorrichtung zum Berechnen des Müdigkeitszustandes des Fahrers des Kraftfahrzeuges
zu wenigstens einem bestimmten Zeitpunktes auf der Basis der eingegebenen Informationen
auf. Hierbei wird der Müdigkeitszustand mithilfe eines geeigneten mathematischen Modells
auf der Basis der eingegebenen personenspezifischen Informationen des Fahrers berechnet.
Eine Auswertevorrichtung der Müdigkeits-Prädikationseinrichtung berechnet Müdigkeitszustände
des Fahrers zu mehreren in der Zukunft liegenden Zeitpunkten und unterbreitet Pausenvorschläge
für den Fahrzeugführer.
[0004] Bei der Berechnung des Müdigkeitszustandes des Fahrers kann wenigstens eine Fahraufgabe
an den Fahrer durch Erfassung von fahrzeugspezifischen und/oder umgebungsspezifischen
Messwerten berücksichtigt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kraftfahrzeug-Assistenzsystem und ein
Verfahren der gattungsgemäßen Art anzugeben, mittels denen in einfacher Weise eine
variable Pausenempfehlung an einen Fahrzeugführer möglich ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mittels eines Kraftfahrzeug-Assistenzsystems mit
den in Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. Dadurch, dass das Kraftfahrzeug-Assistenzsystem
eine Ausgabeeinrichtung zum Ausgeben einer Pausenempfehlung an den Fahrzeugführer,
eine Auswerteeinrichtung zur Berechnung der Pausenempfehlung, eine erste Eingabeeinrichtung
zur Eingabe wenigstens einer Fahraufgabe an die Auswerteeinrichtung und eine zweite
Eingabeeinrichtung zur Eingabe mindestens einer Fahreraktivität umfasst, ist vorteilhaft
möglich, basierend auf einer aufgrund der wenigstens einen Fahraufgabe berechneten
Pausenempfehlung diese aufgrund der mindestens einen Fahreraktivität des Fahrzeugführers
zu optimieren. Insbesondere können so individuelle Fahreraktivitäten bei der Pausenempfehlung
berücksichtigt werden. Es erfolgt also eine Anpassung der Pausenempfehlung entsprechend
der Fahreraktivität, das heißt, die Pausenempfehlung kann auf einen zeitlich früheren
oder zeitlich späteren Zeitpunkt gegenüber der auf der Basis der wenigstens einen
Fahraufgabe berechneten Pausenempfehlung herausgegeben werden. Durch diese von der
Fahreraktivität abhängige variable Pausenempfehlung kann ein erwarteter Verlauf der
Fahrt in die Zukunft projiziert werden und sich der hieraus abgeleitete optimale Zeitpunkt
für eine Pausenempfehlung berechnet werden.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe ferner durch ein Verfahren mit den in Anspruch 2
genannten Merkmalen gelöst. Dadurch, dass zum Erzeugen, Steuern und Auslösen einer
Pausenempfehlung an einen Fahrzeugführer wenigstens eine Fahraufgabe des Fahrzeugführers
ermittelt, mithilfe eines vorgegebenen Vigilanzindex eine Pausenempfehlung errechnet
wird, wenigstens eine Fahreraktivität des Fahrzeugsführers ermittelt wird und die
Pausenempfehlung aufgrund der wenigstens einen ermittelten Fahreraktivität korrigiert
wird, ist vorteilhaft möglich, eine Pausenempfehlung an den Fahrzeugführer auszugeben,
die anhand der tatsächlichen Fahreraktivität eine optimierte Pausenempfehlung ermöglicht.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe darüber hinaus durch ein Kraftfahrzeug mit den im
Anspruch 10 genannten Merkmalen gelöst.
[0009] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen, in
den Unteransprüchen genannten Merkmalen.
[0010] Der Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Blockschaltbild eines Kraftfahrzeug-Assistenzsystems;
- Figur 2
- einen variablen Pausenempfehlungsverlauf über der Fahrzeit und
- Figur 3
- schematisch ein Kraftfahrzeug mit dem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Assistenzsystem.
[0011] Figur 1 zeigt ein Blockschaltbild eines insgesamt mit 10 bezeichneten Kraftfahrzeug-Assistenzsystems.
Das Kraftfahrzeug-Assistenzsystem 10 umfasst eine erste Eingabeeinrichtung 12 zur
Eingabe wenigstens einer Fahraufgabe. Die Eingabeeinrichtung 12 ist mit einer Auswerteeinrichtung
14 verbunden. Die Auswerteeinrichtung 14 umfasst ein Speichermittel 16 und einen Regelkreis
18 zur Verarbeitung der von der Eingabeeinrichtung 12 gelieferten Informationen.
[0012] Die Auswerteeinrichtung 14 ist mit einem Pausenempfehlungsmodul 20 verbunden. Das
Pausenempfehlungsmodul 20 ist mit einer zweiten Eingabeeinrichtung 22 zur Eingabe
mindestens einer Fahreraktivität verbunden. Das Pausenempfehlungsmodul 20 umfasst
einen Regelkreis 24. Das Pausenempfehlungsmodul 20 ist mit einem Pausenempfehlungsadaptionsmodul
26 verbunden. Das Pausenempfehlungsadaptionsmodul 26 ist mit einer Ausgabeeinrichtung
28 verbunden.
[0013] Das in Figur 1 dargestellte Kraftfahrzeug-Assistenzsystem 10 zeigt folgende Funktion:
Über die Eingabeeinrichtung 12 wird der Auswerteeinrichtung 14 wenigstens eine von
einem Fahrzeugführer zu absolvierende Fahraufgabe entsprechende Information übergeben.
Die Fahraufgaben sind beispielsweise Geschwindigkeit, Straßentyp, Kurvigkeit, Verkehrsdichte,
Witterung, Sichtbedingungen. Diese Informationen können beispielsweise von einer Navigationseinrichtung
des Kraftfahrzeuges und/oder Telediensten von zentralen Informationsdiensten erhalten
werden.
[0014] Die Auswerteeinrichtung 14 erhält ferner Informationen über den Automatisierungsgrad
des Kraftfahrzeuges. Dies ist beispielsweise das Vorhandensein und Aktivschalten einer
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA), einer automatischen Geschwindigkeitskontrolle (ACC),
eines Spurassistenten (LaneAssist) oder dergleichen.
[0015] Der Auswerteeinrichtung 14 stehen ferner Informationen zum Fahrkontext, beispielsweise
Tageszeit, Sitzbelegung, Beladungszustand oder dergleichen, zur Verfügung.
[0016] Aus den der Auswerteeinrichtung 14 zur Verfügung stehenden Informationen über die
wenigstens eine Fahraufgabe, den Automatisierungsgrad des Kraftfahrzeuges und den
Fahrkontext wird über im Speichermittel 16 abgelegte Fahrzeitkennlinien und den Regelkreis
18 eine der wenigstens einen Fahraufgabe im Mittel optimal angepasste Fahrzeit errechnet,
nach deren Verstreichen eine Pause gemacht werden sollte. Diese nach Fahrkontext und
Monotonie der Fahraufgabe ermittelte Pausenempfehlung wird dem Pausenempfehlungsmodul
20 mitgeteilt.
[0017] Das Pausenempfehlungsmodul 20 erhält über die Eingabeeinrichtung 22 Informationen
über wenigstens eine Fahreraktivität des Fahrzeugfahrers und verknüpft diese Fahreraktivitäten
zu einem Fahreraktivitätsmuster. Über die Eingabeeinrichtung 22 stehen beispielsweise
Informationen über eine Lenkbewegung, Bremspedalbetätigung, Gaspedalbetätigung, Kupplungsbetätigung,
Gangwahl, Blinkerbetätigung, aktuelle Infotainmenteinstellungen, Klimaeinstellungen,
Navigationseinstellungen, Telefonaktivitäten und dergleichen zur Verfügung.
[0018] Diese vom Fahrzeugsführer ausgelösten Aktivitäten werden entsprechend ihrer unterschiedlichen
Ausprägung zu einem Aktivitätsindex verknüpft. Hierzu erfolgt eine Klassifikation
der Regel- und Bedientätigkeiten des Fahrzeugführers hinsichtlich der Regelgüte und
des geschätzten Aktivierungsniveaus unter Berücksichtigung von Teilaktivitäten der
theoretisch möglichen Aktivitäten. Dieser Aktivitätsindex kann beispielsweise den
Wert -2 bis +2 annehmen. Der Wert -2 steht beispielsweise für hohe Regel- und Bedienaktivität
bei gleichzeitig geringer Regelgüte und Fahrleistung. Der Aktivitätsindex +2 steht
beispielsweise für hohe Regel- und Bedienaktivität bei gleichzeitig hoher Regelgüte
und Fahrleistung. Der Aktivitätsindex -1 steht beispielsweise für geringe Regel- und
Bedienaktivität bei geringer Regelgüte und Fahrleistung und der Aktivitätsindex +1
steht beispielsweise für geringere Regel- und Bedienaktivität bei gleichzeitig hoher
Regelgüte und Fahrleistung.
[0019] Über den Regelkreis 24 wird dieser Aktivitätsindex mit der von der Auswerteeinrichtung
14 gelieferten Pausenempfehlung adaptiert.
[0020] Diese aktivitätsmoderierte Pausenempfehlung wird dem Pausenempfehlungsadaptiermodul
26 mitgeteilt, das die Ausgabeeinrichtung 28 mit einer entsprechenden Information
versorgt. Die Ausgabe der Pausenempfehlung kann hierbei visuell und/oder akustisch
erfolgen.
[0021] Es wird deutlich, dass über die Eingabeeinrichtung 22 zu der über die Auswerteeinrichtung
14 errechneten Pausenempfehlung eine den unterschiedlichen Kraftfahrzeugfahrern entsprechend
ihres konkreten Fahreraktivitätmusters angepasste optimale Pausenempfehlung gegeben
werden kann. Diese kann entsprechend dem tatsächlichen Fahraktivitätsmuster eine Verschiebung
der Pausenempfehlung auf einen früheren oder einen späteren Zeitpunkt beinhalten.
Die Dauer einer maximal möglichen Verschiebung sowohl hinsichtlich einer Verkürzung
als auch einer Verlängerung der Fahrzeit bis zur nächsten Pausenempfehlung kann begrenzt
sein und beispielsweise +/- 1 Stunde zu der von der Auswerteeinrichtung 14 vorgegebenen
Pausenempfehlung variieren. Durch den regelbasierten Algorithmus zur Berücksichtigung
der Fahreraktivität kann die Funktion eines erwarteten Verlaufs in die Zukunft implementiert
werden. Durch die aktivitätsadaptierte Pausenempfehlung ergibt sich zwar noch eine
Schwankungsbreite bei maximal +/- 1 Stunde, es ist jedoch ein verlässlicher Trend
zur Wiedergabe einer optimalen Pausenempfehlung möglich.
[0022] Die Adaption der über die Auswerteeinheit gelieferten Pausenempfehlung durch den
Aktivitätsindex kann in festgelegten oder festlegbaren Zeitspannen, beispielsweise
jede Minute, erfolgen. So wird entsprechend einer sich ändernden Fahreraktivität eine
Anpassung der Pausenempfehlung fortlaufend möglich. Eine Aktualisierung der Pausenempfehlung
ist somit möglich.
[0023] Figur 2 zeigt in einer Kennlinie 30 die durch den Aktivitätsindex adaptierte Pausenempfehlung.
Über der Fahrzeit t
F ist hier die berechnete Zeit t
P bis zur Pausenempfehlung aufgetragen. Es wird deutlich, dass der von der Auswerteeinrichtung
14 dem durch den errechneten Vigilanzindex bestimmte mittlere Abstand zur Pausenempfehlung
durch den in Zeitintervallen überlagerten Aktivitätsindex beeinflusst wird. Je nach
Aktivitätsindex zu dem jeweiligen Zeitpunkt 1...n n der Fahrzeit t
F verkürzt oder verlängert sich die Zeit bis zur Pausenempfehlung. Das heißt, der durch
die Auswerteeinheit errechnete Kurvenverlauf für die Pausenempfehlung wird entweder
über der Fahrzeit angehoben oder abgesenkt. Hierdurch ergibt sich eine adaptierte
Pausenempfehlung entweder für eine frühere Pausenwarnung PW
f, eine spätere Pausenwarnung PW
s oder die mittlere Pausenwarnung PW
m bleibt erhalten.
[0024] Es wird deutlich, dass mit fortschreitender Fahrzeit t
F der Abstand der Kennlinie 30 zu den Pausenwarnzeitpunkten PW geringer wird. Der Verlauf
der Kennlinie 30 entspricht ursprünglich dem durch die Auswerteeinrichtung 14 ermittelten
Vigilanzindex. Die Abschnitte 32 der Kennlinie 30 verdeutlichen den Verlauf entsprechend
dem Vigilanzindex. Zu den Zeitpunkten 1...n erfolgt jeweils eine Adaption der Kennlinie
30 in den Abschnitten 34 entsprechend dem Aktivitätsindex. Die Kennlinie 30 wird angehoben
oder abgesenkt, so dass sich der Abstand zur Pausenempfehlung ändert. In dem Moment,
wo die Kennlinie 30 die Pausenwarnung PW schneidet, ist der Zeitpunkt der Fahrzeit
t
F erreicht, zu dem die Pause tatsächlich eingelegt werden sollte.
[0025] Figur 3 zeigt in einer schematischen Draufsicht ein Kraftfahrzeug 36. Das Kraftfahrzeug
36 umfasst das Kraftfahrzeug-Assistenzsystem 10, welches beispielsweise in ein Steuergerät
38 integriert ist.
[0026] Dargestellt ist ferner die Ausgabeeinrichtung 28, die beispielsweise im Bereich eines
Armaturenbrettes 40 angeordnet ist. Die Ausgabe kann akustisch und/oder optisch und/oder
haptisch erfolgen.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 10
- Kraftfahrzeug-Assistenzsystem
- 12
- Eingabeeinrichtung
- 14
- Auswerteeinrichtung
- 16
- Speichermittel
- 18
- Regelkreis
- 20
- Pausenempfehlungsmodul
- 22
- Eingabeeinrichtung
- 24
- Regelkreis
- 26
- Pausenempfehlungsadaptionsmodul
- 28
- Ausgabeeinrichtung
- 30
- Kennlinie
- 32
- Abschnitt
- 34
- Abschnitt
- 36
- Kraftfahrzeug
- 38
- Steuergerät
- 40
- Armaturenbrett
1. Kraftfahrzeug-Assistenzsystem (10) mit einer Ausgabeeinrichtung (28) zur Ausgabe einer
Pausenempfehlung an einen Fahrzeugführer, eine Auswerteeinrichtung (14) zur Berechnung
der Pausenempfehlung sowie einer ersten Eingabeeinrichtung (12) zur Eingabe wenigstens
einer Fahraufgabe an die Auswerteeinrichtung (14), dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeug-Assistenzsystem (10) eine zweite Eingabeeinrichtung (22) zur Eingabe
mindestens einer Fahreraktivität umfasst.
2. Verfahren zum Erzeugen, Steuern und Auslösen einer Pausenempfehlung an den Fahrer
eines Fahrzeuges (36) mit folgenden Schritten:
- Ermitteln wenigstens einer Fahraufgabe des Fahrers des Fahrzeuges (36),
- Errechnen einer Pausenempfehlung mithilfe eines vorgegebenen Vigilanzindex,
- Ermitteln wenigstens einer Fahraktivität des Fahrers des Fahrzeuges (36),
- Korrigieren der Pausenempfehlung aufgrund der wenigstens einen ermittelten Fahreraktivität,
- Ausgabe der Pausenempfehlung an den Fahrer des Fahrzeuges (36).
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Fahraufgabe Geschwindigkeit, Straßentyp, Kurvigkeit, Verkehrsdichte, Witterung
und/oder Sichtbedingungen berücksichtigt werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Fahraufgaben Informationen über den Automatisierungsgrad des Fahrzeuges (36)
berücksichtigt werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Fahraufgaben Informationen zum Fahrkontext berücksichtigt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus der wenigstens einen Fahraufgabe eine durch den Vigilanzindex bestimmte Kennlinie
(30) ermittelt wird, die einen Zeitpunkt für eine Pausenempfehlung vorschlägt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus der wenigstens einen ermittelten Fahreraktivität ein Aktivitätsindex ermittelt
wird, der die durch den Vigilanzindex bestimmte Kennlinie (30) anhebt oder absenkt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktivitätsindex in festlegbaren Zeitspannen aktualisiert wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Bestimmung des Aktivitätsindex eine Regelaktivität und Bedienaktivität sowie
eine Regelgüte und Fahrleistung des Kraftfahrzeugfahrers berücksichtigt wird.
10. Kraftfahrzeug (36), gekennzeichnet durch ein Kraftfahrzeug-Assistenzsystem (10) mit den in Anspruch 1 genannten Merkmalen.