[0001] Die Erfindung betrifft ein Dosiersystem für fließfähige Wasch- oder Reinigungsmittel
mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
[0002] Geschirrspülmittel stehen dem Verbraucher in einer Vielzahl von Angebotsformen zur
Verfügung. Neben den traditionellen flüssigen Handgeschirrspülmitteln haben mit der
Verbreitung von Haushaltsgeschirrspülmaschinen insbesondere die maschinellen Geschirrspülmittel
eine große Bedeutung. Diese maschinellen Geschirrspülmittel werden dem Verbraucher
typischerweise in fester Form, beispielsweise als Pulver oder als Tabletten, zunehmend
jedoch auch in flüssiger Form angeboten. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei seit geraumer
Zeit auf der bequemen Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln und der Vereinfachung
der zur Durchführung eines Wasch- oder Reinigungsverfahrens notwendigen Arbeitsschritte.
Ähnliche Fragen treten auch bei Haushalts-Waschmaschinen auf.
[0003] Ferner ist eines der Hauptziele der Hersteller maschineller Reinigungsmittel die
Verbesserung der Reinigungsleistung dieser Mittel, wobei in jüngster Zeit ein verstärktes
Augenmerk auf die Reinigungsleistung bei Niedrigtemperatur-Reinigungsgängen bzw. in
Reinigungsgängen mit verringertem Wasserverbrauch gelegt wird. Hierzu wurden den Reinigungsmitteln
vorzugsweise neue Inhaltsstoffe, beispielweise wirksamere Tenside, Polymere, Enzyme
oder Bleichmittel zugesetzt. Da neue Inhaltsstoffe jedoch nur in begrenztem Umfang
zur Verfügung stehen und die pro Reinigungsgang eingesetzte Menge der Inhaltsstoffe
aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen nicht in beliebigem Maß erhöht werden
kann, sind diesem Lösungsansatz natürliche Grenzen gesetzt.
[0004] In diesem Zusammenhang sind in jüngster Zeit insbesondere Vorrichtungen zur Mehrfachdosierung
von Wasch- und Reinigungsmitteln in das Blickfeld der Produktentwickler geraten. Bei
diesen Vorrichtungen kann zwischen in die Geschirrspülmaschine oder Textilwaschmaschine
integrierten Dosierkammern einerseits und eigenständigen, von der Geschirrspülmaschine
oder Textilwaschmaschine unabhängigen Vorrichtungen andererseits unterschieden werden.
Mittels dieser Vorrichtungen, welche ein Mehrfaches der für die Durchführung eines
Reinigungsverfahrens notwendigen Reinigungsmittelmenge enthalten, werden Wasch- oder
Reinigungsmittelportionen in automatischer oder halbautomatischer Weise im Verlauf
mehrerer aufeinander folgender Reinigungsverfahren in den Innenraum der Reinigungsmaschine
dosiert. Für den Verbraucher entfällt die Notwendigkeit der manuellen Dosierung bei
jedem Reinigungs- bzw. Waschgang.
[0005] Ausgangspunkt für die Lehre der vorliegenden Erfindung ist ein Dosiersystem gemäß
der
WO 2010/006761 A2.
[0006] Ein weiteres Dosiersystem ist aus
EP 0 268 451 A2 bekannt, wobei dieses weitere Dosiersystem eine Kartusche und ein Aufnahmemodul für
die Kartusche aufweist, wobei in dem Aufnahmemodul ein mit einem Resetschalter verbundenes
Auslösemittel vorgesehen ist, so dass durch das Entfernen einer geleerten Kartusche
und Ankoppeln einer neuen Kartusche über das Auslösemittel der Resetschalter betätigt
und dabei eine nicht dargestellte Pumpensteuerung ausgelöst wird.
[0007] Der Lehre der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein hinsichtlich
der Handhabung im täglichen Betrieb verbessertes Dosiersystem bereit zu stellen. Dosiersystem
bereit zu stellen.
[0008] Das zuvor aufgezeigte Problem ist zunächst mit einem Dosiersystem mit den Merkmalen
des Oberbegriffs von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch
1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen eines solchen Dosierystems
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Wesentlich für die Lehre der vorliegenden Erfindung ist zunächst nur, dass das Dosiergerät
des Dosiersystems für fließfähige Wasch- oder Reinigungsmittel ein Gehäuse aufweist
und im Gehäuse eine Energiequelle und eine elektronische Steuereinheit vorgesehen
ist. Wie in der den Ausgangspunkt für die Lehre darstellenden Quelle beschrieben wird,
kann das Dosiergerät einen Aktuator beinhalten, der derart mit der Energiequelle und
der Steuereinheit verbunden ist, dass ein Steuersignal der Steuereinheit eine Bewegung
des Aktuators bewirkt. Vom Aktuator wird ein Verschlusselement betätigt, das den Auslass
einer Dosierkammer im Dosiergerät verschließt oder freigibt. Die Dosierkammer im Dosiergerät
ist dann im zusammengesetzten Zustand von Dosiergerät und Kartusche mit mindestens
einer Kartuschenkammer der Kartusche kommunizierend verbunden, und die Dosierkammer
weist einen Einlass für das Einströmen von Wasch- oder Reinigungsmittel aus der Kartuschenkammer
und einen Auslass für das Ausströmen des Wasch-oder Reinigungsmittels in dosierter
Form aus der Dosierkammer in die Umgebung auf.
[0010] Die elektronische Steuereinheit dient dazu, den Dosierprozess des Dosiergerätes für
das Wasch- oder Reinigungsmittel zu steuern. Die Steuereinheit dient dazu, das Verfahren
zum Betrieb des Dosiergerätes umzusetzen. Dazu ist in der Steuereinheit wenigstens
ein Dosierprogramm gespeichert. Die Steuereinheit wirkt, gesteuert vom Dosierprogramm,
mit wenigstens einem im Dosiergerät befindlichen so Aktuator zusammen, dass das fließfähige
Wasch- oder Reinigungsmittel vom Dosiergerät ins Innere des Haushaltsgerätes freigesetzt
wird, insbesondere also ins Innere der Geschirrspülmaschine. Auf diese Weise wird
durch das Dosiergerät aus der Kartusche während eines bestimmten Gerätezyklus das
Wasch- oder Reinigungsmittel einmal oder mehrfach in vorgegebener Menge dosiert. Außerdem
steuert die Steuereinheit das Dosiergerät so, dass bei mehrfacher Benutzung des Gerätes,
insbesondere der Geschirrspülmaschine, der Dosierzyklus immer wieder entsprechend
abläuft.
[0011] Mittels eines Zählers oder einer äquivalenten, einem Zähler in der Wirkung entsprechenden
Einrichtung in der Steuereinheit vollzieht die Steuereinheit nach, wie viele Zyklen
vom Dosiergerät mit der vorhandenen Kartusche abgearbeitet worden sind. Daraus lässt
sich ermitteln, ob die Kartusche ausgewechselt werden muss.
[0012] Erfindungsgemäß ist es nun so, dass diese Steuereinheit einen Resetschalter aufweist.
Das Dosiergerät kann auch einen separaten Resetschalter aufweisen, der dann mit der
Steuereinheit verbunden ist. Dabei ist wesentlich, dass die Steuereinheit schaltungstechnisch
so eingestellt ist, dass eine Betätigung des Resetschalters in der Steuereinheit zu
einem Reset-Steuersignal führt. Der Begriff "schaltungstechnisch eingestellt" bedeutet
heutzutage normalerweise keine schaltungstechnisch feste Vorgabe, sondern insbesondere
eine entsprechende Programmierung der Steuereinheit.
[0013] Der Resetschalter wird nun erfindungsgemäß so ausgeführt, dass er selbst rückstellend
ist. Durch das Ankoppeln einer Kartusche an das Dosiergerät wird der Resetschalter
betätigt, so dass er zu dem Reset-Steuersignal führt. Beim Lösen der Kartusche vom
Dosiergerät wird der Resetschalter wieder frei gegeben und stellt sich selbst zurück.
Dieses Reset-Steuersignal in der Steuereinheit kann man nutzen, um Schaltfunktionen
in der oder durch die Steuereinheit zu generieren.
[0014] Eine besondere und erfindungsgemäß besonders bevorzugte Schaltfunktion ist die, dass
ein Zähler für Dosierzyklen des Dosiergerätes bei Auftreten des Reset-Steuersignals
zurückgesetzt wird. Vorzugsweise ist der zurückgesetzte Wert des Zählers gerade der
Einstellwert für eine neue Kartusche mit gefüllter Kartuschenkammer. Das handhabungstechnische
Ergebnis dieser Gestaltung besteht darin, dass beim Ankoppeln einer Kartusche an das
Dosiergerät die Steuereinheit, insbesondere der genannte Zähler, zurückgesetzt wird
und klar ist, dass nun eine neue Kartusche im Einsatz ist. Davon ausgehend kann dann
die Steuereinheit eigenständig anhand eines Abzählens der Dosierzyklen im weiteren
Verlauf der Benutzung des Dosiergerätes z. B. ermitteln, wann die Kartusche leer ist
und ausgetauscht werden muss.
[0015] Grundsätzlich kann das Dosiergerät des erfindungsgemäßen Dosiersystems auch so ausgestaltet
sein, dass die Steuereinheit einen Kartuschen-Entleerungssensor aufweist oder mit
einem solchen verbunden ist. Mit diesem kann dann der Füllzustand einer am Dosiergerät
angekoppelten Kartusche überwacht werden. In diesem Fall kann das vom Resetschalter
initiierte Reset-Steuersignal beispielsweise dafür genutzt werden, den Kartuschen-Entleerungssensor
zu aktivieren.
[0016] Den Resetschalter kann man außerdem für eine weitere Funktion nutzen, nämlich dergestalt,
dass die Steuereinheit schaltungstechnisch so eingestellt ist, dass das Reset-Steuersignal
gleichzeitig als Einschaltsignal für die Steuereinheit insgesamt oder wesentliche
Energie verbrauchende Teile der Steuereinheit dient, so dass bei rückgestelltem Resetschalter
die Steuereinheit insgesamt oder die wesentlichen Energie verbrauchenden Teile der
Steuereinheit abgeschaltet sind. Ist der Resetschalter hingegen nicht - direkt oder
indirekt - in den Versorgungs-Kreis der Steuereinheit oder wesentlicher Energie verbrauchender
Teile der Steuereinheit eingeschaltet, so können auch bei rückgestelltem Resetschalter
wesentliche Funktionen der elektronischen Steuereinheit ausgeführt werden. Allerdings
ist damit dann auch der Energieverbrauch der Steuereinheit höher.
[0017] Unter Berücksichtigung der Einsatzumgebung eines Dosiergerätes der in Rede stehenden
Art empfiehlt es sich ferner, dass der Resetschalter als elektromechanischer Schalter
mit einer federbelasteten mechanischen Schaltwippe o.dgl., einem mit der Schaltwippe
o.dgl. beweglichen, elektrischen oder magnetischen Beeinflussungselement und einem
davon beeinflussbaren Sensor in oder an der Steuereinheit ausgeführt ist. Nach besonders
bevorzugter Lehre ist dabei vorgesehen, dass der Resetschalter als Magnetschalter,
insbesondere als Reedschalter, mit einem magnetfeldempfindlichen Sensor in oder an
der Steuereinheit und einem dagegen verstellbaren Beeinflussungsmagneten ausgeführt
ist. Eine solche elektromechanische bzw. mechanisch/magnetische Konstruktion ist auch
im feuchten Umfeld im Inneren beispielsweise einer Geschirrspülmaschine verlässlich
zu gestalten.
[0018] Hinsichtlich der konstruktiven Gestaltung des Dosiergerätes ist in der eingangs erwähnten
WO 2010/006761 A2 insbesondere eine Konstruktion mit einer einschwenkbaren Kartusche vorgesehen. Bei
dieser Konstruktion ist hinsichtlich des Dosiergerätes vorgesehen, dass am Anschlussabschnitt
des Gehäuses an einem Ende eine vorzugsweise als Vertiefung ausgeführte Kupplung zum
Ankuppeln der Kartusche vorgesehen ist. Bei dieser Konstruktion ist nun eine besonders
zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung so gewählt, dass der Resetschalter am gegenüberliegenden
Ende des Anschlussabschnitts des Gehäuses angeordnet ist. Erst mit dem endgültigen
Einrasten der Kartusche am Dosiergerät wird hier der Resetschalter betätigt, weil
er eben auch erst dann von dem entsprechenden Bereich der Kartusche erreicht wird.
[0019] Die bisher beschriebene Konstruktion trägt noch nicht der Frage Rechnung, was mit
der Steuereinheit des Dosiergerätes geschieht, wenn eine Kartusche zum Teil geleert
worden ist, dann vom Dosiergerät gelöst wird und anschließend wieder angekoppelt wird.
Um hier eine verwechslungsfreie Konstruktion zu realisieren ist erfindungsgemäß an
der Kartusche ein Betätigungselement für einen Resetschalter des Dosiergerätes derart
angeordnet und/oder ausgebildet ist, dass das Betätigungselement beim Lösen der Kartusche
vom Dosiergerät unwirksam wird, insbesondere abbricht. Beim erstmaligen Ankoppeln
einer neuen Kartusche am Dosiergerät wird der Resetschalter also betätigt. Wird die
Kartusche gelöst, so wird die Kartusche so verändert, dass bei einem erneuten Ankoppeln
der Resetschalter nicht mehr betätigt werden kann. Daraus kann man dann für die Steuereinheit
wieder entsprechende Informationen ableiten. Insbesondere kann es so sein, dass die
Steuereinheit nicht eingeschaltet wird. Der Benutzer merkt, dass er einen Fehler gemacht
hat und tauscht die teilentleerte Kartusche gegen eine neue, funktionsfähige Kartusche
aus.
[0020] Das erfindungsgemäße Dosiersystem ist besonders geeignet zur Verwendung in Wasser
führenden Haushaltsgeräten wie Geschirrspülmaschinen oder auch Waschmaschinen. Der
Einsatz ist jedoch nicht auf eine derartige Verwendung beschränkt.
[0021] Im folgenden wird die Erfindung nun anhand eines lediglich bevorzugte Ausführungsbeispiele
darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- in schematischer Ansicht ein Großgerät, hier dargestellt als Geschirrspülmaschine,
mit einem in einer Schublade angeordneten erfindungsgemäßen Dosiersystem,
- Fig. 2
- das Dosiersystem aus Fig.1 einmal mit vom Dosiergerät gelöster Kartusche, zum anderen
mit am Dosiergerät angekoppelter Kartusche,
- Fig. 3
- ein konkretes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dosiersystems mit vom Dosiergerät
noch gelöster Kartusche,
- Fig. 4
- das System aus Fig. 3 mit am Dosiergerät am rechten Ende bereits angesetzter Kartusche,
die soeben in einer Schwenkbewegung mit dem Dosiergerät verbunden wird,
- Fig. 5
- ausschnittweise, in vergrößerter Darstellung, den in Fig. 3 und 4 links erkennbaren
Endbereich des Gehäuses des Dosiergerätes mit der darin erkennbaren Steuereinheit
und dem Resetschalter, der hier rückgestellt ist,
- Fig. 6
- eine Fig. 5 entsprechende Darstellung mit dem Resetschalter betätigt.
[0022] Fig. 1 zeigt zunächst ein Haushaltsgroßgerät, hier in Form einer Geschirrspülmaschine
1 mit einem Innenraum, der in dieser Darstellung wegen der nach außen heruntergeklappten
Fronttür 2 zugänglich ist. Im Innenraum befindet sich eine Schublade 3, dargestellt
als Geschirraufnahmekorb, in der sich ein Dosiersystem 4 gemäß der Erfindung befindet.
Man erkennt, dass das Dosiersystem 4 prinzipiell an einer beliebigen Stelle innerhalb
der Schublade 3 der Geschirrspülmaschine 1 positioniert werden kann. Dabei ist es
von Vorteil, ein ähnlich einem Teller geformtes Dosiersystem 4 zu haben, so dass es
in einer entsprechenden Telleraufnahme der Schublade 3 eingestellt sein kann.
[0023] In Fig. 1 ist an der Fronttür 2 der Geschirrspülmaschine 1 eine Dosierkammer angedeutet,
in die eine Reinigertablette o.dgl. eingegeben werden kann. Befindet sich jedoch das
erfindungsgemäße Dosiersystem 4 im Inneren der Geschirrspülmaschine 1, so ist eine
Nutzung der Dosierkammer nicht erforderlich, da die Abgabe des Wasch- oder Reinigungsmittels
in das Innere der Geschirrspülmaschine durch das Dosiersystem 4 realisiert wird.
[0024] Die grundsätzliche, prinzipielle Darstellung des Dosiersystems 4 findet man in Fig.
2.
[0025] Das dort dargestellte Dosiersystem 4 zeigt unten ein Dosiergerät 5 mit einem Gehäuse
6. In
[0026] Fig. 2 ist im Gehäuse 6 rechts gestrichelt angedeutet eine Energiequelle 7, typischerweise
eine Batterie oder ein Akkumulator, und links daneben eine elektronische Steuereinheit
8, typischerweise ausgerüstet mit einem Mikroprozessor oder einem Mikrokontroller
und üblichen weiteren Baugruppen einer solchen Steuereinheit. An der Vorderseite des
Gehäuses 6 befinden sich angedeutete Anzeige- und/oder Bedienelemente 9, die den Betriebszustand
des Dosiergerätes 5 anzeigen und/oder auf diesen einwirken können.
[0027] Oben am Gehäuse 6 des Dosiergerätes 5 sieht man einen, hier als umlaufender Rand
ausgebildeten Anschlussabschnitt 10 zum wieder lösbaren Ankoppeln einer oberhalb des
Dosiergeräts 5 dargestellten Kartusche 11. Diese Kartusche 11 ist hier also noch vom
Dosiergerät 5 gelöst dargestellt. Die Kartusche 11 hat mindestens eine Kartuschenkammer
12. Im dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel hat die Kartusche 11 zwei
Kartuschenkammern 12, so dass zwei unterschiedliche fließfähige Wasch- oder Reinigungsmittel
bevorratet werden können.
[0028] Die
WO 2010/006761 A2 erläutert sehr umfangreich, worum es sich bei diesen Wasch- oder Reinigungsmitteln
typischerweise handelt und wie die Zusammensetzungen sind. Auch insoweit darf auf
den Stand der Technik verwiesen werden.
[0029] An der Unterseite der Kartusche 11 findet man an den beiden Kartuschenkammern 12
jeweils Auslassöffnungen 13 der Kartuschenkammern 12.
[0030] Zu den Auslassöffnungen 13 der Kartuschenkammern 12 der Kartusche 11 korrespondieren
Dosierkammereinlässe 14 an der Oberseite des Gehäuses 6 des Dosiergerätes 5. Die Dosierkammereinlässe
14 weisen ferner Mittel auf, die beim Aufstecken/Ankoppeln der Kartusche 11 an das
Gehäuse 6 des Dosiergerätes 5 ein Öffnen der Auslassöffnungen 13 bewirken, so dass
im gekoppelten Zustand von Kartusche 11 und Dosiergerät 5 das Innere der Kartuschenkammern
12 kommunizierend mit den Dosierkammereinlässen 14 verbunden ist.
[0031] Fig. 2 zeigt rechts die Situation, die vorliegt, wenn die Kartusche 11 an das Dosiergerät
5 angekoppelt ist. Hier ist das Dosiersystem 4 komplett und betriebsbereit.
[0032] Eine der Praxis nähere Ausführung eines Dosiersystems 4 zeigen die Fig. 3 und 4.
Dort sieht man auch genauere Details der verschiedenen Kartuschenkammern 12 der Kartusche
11, der Auslassöffnungen 13 und der Dosierkammereinlässe 14. Insbesondere erkennt
man in Fig. 3 und 4 im Dosiergerät 5 unterhalb der Dosierkammereinlässe 14 die Dosierkammern
15 mit zugeordneten Aktuatoren 16 und Verschlusselementen 17. Das alles ist im Detail
in der
WO 2010/006761 A2 beschrieben und bedarf insoweit hier keiner weiteren genaueren Erläuterung.
[0033] In Fig. 3 und 4 erkennt man in der linken Hälfte des Gehäuses 6 des Dosiergerätes
5 auch die Steuereinheit 8 mit der Energiequelle 7, alles schematisch dargestellt.
[0034] Fig. 3 und 4 mit der detaillierteren Darstellung des erfindungsgemäßen Dosiersystems
4 lässt nun erkennen, dass im dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel die
Steuereinheit einen Resetschalter 18 aufweist oder mit diesem verbunden ist. Der Resetschalter
18 ist selbst rückstellend ausgeführt, wird durch das Ankoppeln einer Kartusche 11
an das Dosiergerät 5 betätigt und wird beim Lösen der Kartusche 11 frei gegeben und
stellt sich dann selbst wieder zurück. Die Steuereinheit 8 ist schaltungstechnisch
so eingestellt, dass eine Betätigung des Resetschalters 18 in der Steuereinheit 8
zu einem Reset-Steuersignal führt. Dieses kann im System für Steuerungszwecke genutzt
werden. Der Begriff "schaltungstechnisch so eingestellt" bedeutet heutzutage bei modernen,
insbesondere programmgesteuerten Steuereinheiten 8 in erster Linie, dass die Steuereinheit
8 entsprechend programmiert ist.
[0035] Mit dem erfindungsgemäß vorhandenen Resetschalter 18 wird erfindungsgemäß in der
Steuereinheit 8 ein Reset-Steuersignal generiert, das die Information liefert, ob
eine Kartusche 11 am Dosiergerät 5 angekoppelt ist oder nicht. Diese Information kann
man in der Steuereinheit 8 auf verschiedene Weise nutzen.
[0036] Eine erste und besonders wesentliche Form, das Reset-Steuersignal zu nutzen besteht
darin, dass die Steuereinheit 8 einen Zähler für Dosierzyklen des Dosiergerätes 5
aufweist und der Zähler bei Auftreten des Reset-Steuersignals zurückgesetzt wird,
wobei der zurückgesetzte Wert des Zählers vorzugsweise dem Einstellwert für eine neue
Kartusche 11 mit gefüllter Kartuschenkammer 12 entspricht.
[0037] Der Begriff "Zähler" bedeutet in diesem Zusammenhang jede Art elektronischer oder
programmierter Einrichtung, deren Messwert sich in Abhängigkeit von der Anzahl abgelaufener
Dosierzyklen verändert oder verändern lässt. Insbesondere ist das eben ein Zähler
im engeren Sinne.
[0038] Das Reset-Steuersignal, das beim Ansetzen einer neuen Kartusche 11 an das Dosiergerät
5 generiert wird, führt also bei dieser Ausführungsform dazu, dass der zurückgesetzte
Wert des Zählers der Einstellwert für eine neue Kartusche 11 mit vollständig gefüllter
Kartuschenkammer 12 ist. Das Dosiergerät 5 bzw. dessen Steuereinheit 8 hat so die
Information, dass von einer gefüllten Kartusche 11 ausgegangen werden kann und die
volle Anzahl zu erwartender Dosierzyklen abgearbeitet werden kann. Damit kann die
Steuereinheit 8 durch Benutzung des Zählers eigenständig ermitteln, ob die angekoppelte
Kartusche 11 noch voll, bereits teilweise entleert oder so gut wie vollständig entleert
ist und ausgewechselt werden muss. Entsprechend kann von der Steuereinheit 8 ein Signal
abgegeben werden, insbesondere über die Anzeige- oder Bedienelemente 9 am Gehäuse
6 des Dosiergerätes 5.
[0039] Ist eine Kartusche 11 nicht am Dosiergerät 5 angekoppelt, so ist das Dosiergerät
5 an sich funktionsunfähig. Deshalb kann man vorsehen, dass das Dosiergerät 5 und
dessen Steuereinheit 8 überhaupt nur betriebsfähig ist, wenn eine Kartusche 11 angekoppelt
ist. Hier kann der Resetschalter 18 eine weitere Funktion übernehmen, nämlich dergestalt,
dass die Steuereinheit 8 schaltungstechnisch so eingestellt ist, dass das Reset-Steuersignal
gleichzeitig als Einschaltsignal für die Steuereinheit 8 insgesamt oder wesentliche
Energie verbrauchende Teile der Steuereinheit 8 dient, so dass bei rückgestelltem
Resetschalter 18 die Steuereinheit 8 insgesamt oder die wesentlichen Energie verbrauchenden
Teile der Steuereinheit 8 abgeschaltet sind.
[0040] Insbesondere kann man in diesem Zusammenhang vorsehen, dass die wesentlichen Energie
verbrauchenden Teile der Steuereinheit 8 abgeschaltet sind, wenn der Resetschalter
18 rückgestellt ist. Einige wesentliche, auch bei fehlender Kartusche 11 erforderliche
Funktionen der Steuereinheit 8 können dabei erhalten bleiben, insbesondere auch die
Funktion des Einschaltens der Steuereinheit 8 bei Betätigen des Resetschalters 18.
[0041] Zuvor ist ausgeführt worden, dass die Steuereinheit 8 erfindungsgemäß einen Resetschalter
18 aufweist oder mit diesem verbunden ist. Der Resetschalter kann also zunächst einmal
vollständiger Bestandteil der Steuereinheit 8 sein. Das kann man beispielsweise mit
einem elektronischen, kapazitiven oder induktiven Näherungsschalter realisieren. Solche
Konstruktionen sind aber im Umfeld einer Geschirrspülmaschine mit der sehr feuchten
Umgebungsatmosphäre nicht optimal.
[0042] Demzufolge weist nach bevorzugter Lehre der Erfindung das Dosiergerät 5 einen mit
der Steuereinheit 8 verbundenen Resetschalter 18 auf, der als elektromechanischer
Schalter ausgeführt ist. Im Einzelnen ist vorgesehen, dass nach bevorzugter Lehre
der Resetschalter 18 eine federbelastete mechanische Schaltwippe 19 oder ein anderes,
ähnliches mechanisches Betätigungselement aufweist. Diese Schaltwippe 19 oder dgl.
ist im Gehäuse 6 des Dosiergerätes 5 an passender Stelle angeordnet. Mit der Schaltwippe
19 beweglich ist ein elektrisches oder magnetisches Beeinflussungselement 20. Innerhalb
der Steuereinheit 8 und geschützt vor Feuchtigkeit befindet sich ein vom elektrischen
oder magnetischen Beeinflussungselement 20 körperlich getrennter, jedoch beeinflussbarer
Sensor 21.
[0043] Ganz konkret kann man das so ausgestalten, dass der Resetschalter 18 als Magnetschalter,
insbesondere als Reedschalter, ausgeführt ist. Der Sensor 21 ist dabei ein magnetfeldempfindlicher
Sensor, der bevorzugt in der Steuereinheit 8 feuchtigkeitsgeschützt angeordnet ist.
Insbesondere empfiehlt sich hier ein Hallsensor. Dagegen verstellbar ist ein Beeinflussungsmagnet,
der hier das Beeinflussungselement 20 des Resetschalters 18 darstellt.
[0044] Fig. 3 und 4 der Zeichnung deuten den Resetschalter 18 nur an. Fig. 5 und 6 der Zeichnung
zeigen den Resetschalter 18 in stark vergrößerter Darstellung am linken Ende des Gehäuses
6. Fig. 5 zeigt dabei die Stellung des Resetschalters 18, wenn keine Kartusche 11
angesetzt ist, also rückgestellt. Man erkennt rechts die gekapselte Steuereinheit
8 mit dem darin befindlichen Hallsensor als Sensor 21 der Steuereinheit 8. Links von
der Wandung der Steuereinheit 8 sieht man den Beeinflussungsmagneten, der hier das
Beeinflussungs-element 20 des Resetschalters 18 darstellt. Er befindet sich am rechten
Arm einer Schaltwippe 19, die mittels der Schwenkachse 19' im Gehäuse 6 des Dosiergerätes
5 schwenkbar gelagert ist. Hier ist an der Schaltwippe 19 ein Federelement 19" einstückig
angeformt, das die Schaltwippe 19 normalerweise in die in Fig. 5 dargestellte rückgestellte
Position vorspannt. Der nach oben ragende weitere Arm der Schaltwippe 19 wird vom
nach unten vorspringenden Rand 22 der Kartusche 11 beim Ankoppeln der Kartusche 11
an das Gehäuse 6 bewegt.
[0045] Die Kartusche 11 ist in Fig. 5 und 6 nicht dargestellt. Fig. 6 zeigt aber die Position
des nach oben ragenden Arms der Schaltwippe 19 so wie sie eingenommen wird, wenn die
Kartusche 11 am Gehäuse 6 angekoppelt worden ist und der Rand 22 diesen Arm der Schaltwippe
19 nach links an die Wandung des Gehäuses 6 gedrückt hat.
[0046] Man sieht in Fig. 6, dass sich der Beeinflussungsmagnet, der das Beeinflussungselement
20 bildet, etwas nach oben verlagert hat. Er steht nun unmittelbar vor dem den Sensor
21 bildenden Hallsensor in der Steuereinheit 8 des Dosiergerätes 5. Durch diese Bewegung
wird das Reset-Steuersignal generiert.
[0047] Im hier dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel setzt sich also der Resetschalter
18 aus einer mechanischen Komponente, nämlich der Schaltwippe 19 mit ihren Bestandteilen,
einer magnetischen Komponente, nämlich dem Beeinflussungsmagneten 20, und einer elektronischen
Komponente, nämlich dem Hallsensor 21 zusammen.
[0048] Es liegt auf der Hand, dass der Resetschalter 18 auch aus anderen Komponenten zusammengesetzt
werden kann, beispielsweise gezielt nur eine Komponente haben kann.
[0049] Das in Fig. 4 und 5 dargestellte, besonders bevorzugte und spezielle Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Dosiersystems 4 zeichnet sich besonders dadurch aus, dass
beim Dosiergerät 5 am Anschlussabschnitt 10 des Gehäuses 6 an einem Ende eine vorzugsweise
als Vertiefung 23 ausgeführte Kupplung zum Ankuppeln der Kartusche 11 vorgesehen ist
und dass der Resetschalter 18 am gegenüberliegenden Ende des Anschlussabschnitts 10
des Gehäuses 6 angeordnet ist. In Fig. 4 sieht man, wie die Kartusche 11 am rechten
Ende an der Vertiefung 23 mit einer entsprechenden Einbuchtung 24 eingehängt werden
kann. Die Einbuchtung 24 ist in etwa halbkreisförmig ausgebildet und weist an ihrem
bodenseitigen Ende eine Schulter auf. Die Einbuchtung 24 mit der Schulter ist so konfiguriert,
dass sich die Schulter durch eine Schwenkbewegung der Kartusche 11 beim Ankoppeln
der Kartusche 11 an das Gehäuse 6 des Dosiergerätes 5 in die Vertiefung 23 am Gehäuse
6 einführen lässt. Beim Ankoppeln der Kartusche 11 an das Dosiergerät 5 erfolgt so
eine gezielte, genau definierte, sequenzielle Ankopplung der Auslassöffnungen 13 der
einander folgenden Kartuschenkammern 12 an die Dosierkammereinlässe 14 des Dosiergerätes
5. Das hat die im Stand der Technik der
WO 2010/006761 A2 im Einzelnen erläuterten Vorteile.
[0050] Nach Abschluss der Schwenkbewegung sichern die in Fig. 3 und 4 links angedeutete
Einrastelemente 25 und 26 an der Kartusche 11 und am Dosiergerät 5 die Kartusche 11
in angekoppelter Stellung. Diese Einrastelemente 25, 26 sind so ausgebildet, dass
sie durch einen Benutzer wieder lösbar sind, beispielsweise durch Zusammendrücken
eines klammerartigen Einrastelementes 26 am Dosiergerät 5. Durch eine entgegen dem
Pfeil in Fig. 4 gerichtete Schwenkbewegung kann dann die Kartusche 11 vom Dosiergerät
5 wieder getrennt werden.
[0051] Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist nun vorgesehen, dass der Resetschalter
18 an dem Ende des Gehäuses 6 angeordnet ist, das dem die Schwenkverbindung bildenden
Ende gegenüberliegt. Der Resetschalter 18 wird also erst ganz am Schluss, bei vollständig
eingerasteter Kartusche 11 betätigt. So kann man Fehlbetätigungen des Resetschalters
18 vermeiden.
[0052] An sich liegt es auf der Hand, dass die Kartusche 11, wenn sie einmal am Dosiergerät
5 angekoppelt war, zu Ende verwendet werden muss. Löst man nämlich die Kartusche 11
vom Dosiergerät 5, so bleiben die Auslassöffnungen 13 der Kartuschenkammern 12 offen.
Das in den Kartuschenkammern 12 befindliche Wasch- oder Reinigungsmittel kann dann
mehr oder weniger ungehindert aus den Kartuschenkammern 12 heraustropfen. Eine solche
Kartusche 11 kann man an sich nur entsorgen.
[0053] Um Fehlbedienungen zu vermeiden kann man aber vorsehen, dass die Kartusche 11, ist
sie denn erst einmal benutzt worden, nicht ein weiteres Mal am Dosiergerät 5 angesetzt
werden kann. Zumindest kann verhindert werden, dass das Dosiergerät 5 mittels des
Resetschalters 18 dann wieder aktiviert wird. Dazu ist nach bevorzugter, jedoch nicht
dargestellter Lehre der Erfindung vorgesehen, dass an der Kartusche 11 ein Betätigungselement
für einen Resetschalter 18 des Dosiergerätes 5 derart angeordnet und/oder ausgebildet
ist, dass das Betätigungselement beim Lösen der Kartusche 11 vom Dosiergerät 5 unwirksam
wird, insbesondere abbricht.
[0054] Nimmt man die Kartusche 11 vom Gehäuse 6 des Dosiergerätes 5 ab, so ist dann das
Betätigungselement für den Resetschalter 18 unbrauchbar. Ein erneutes Ankoppeln der
Kartusche 11 an das Gehäuse 6 hat hinsichtlich der Steuereinheit 8 keine Wirkung mehr.
Insbesondere dann, wenn der Resetschalter 18 auch auf die Einschaltung der Steuereinheit
8 insgesamt einen Einfluss hat, ist das eine sehr wirkungsvolle Schutzmaßnahme.
1. Dosiersystem für fließfähige Wasch- oder Reinigungsmittel, insbesondere zur Positionierung
im Inneren einer Geschirrspülmaschine durch einen Benutzer, mit einem Dosiergerät
(5) und mit mindestens einer Kartusche (11),
wobei die Kartusche mindestens eine Kartuschenkammer (12) aufweist, die ein fließfähiges
Wasch- oder Reinigungsmittel enthält,
wobei die Kartusche (11) so ausgebildet ist, dass sie mit einem Anschlussabschnitt
(10) eines Gehäuses (6) des Dosiergerätes (5) in wieder lösbarer Weise ankoppelbar
ist, wobei die Kartusche an dem Gehäuse (6) des Dosiergerätes (5) angekoppelt ist,
wobei im Gehäuse (6) des Dosiergeräts (5) mindestens eine Energiequelle (7) und eine
elektronische Steuereinheit (8) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (8) einen Resetschalter (18) aufweist oder mit diesem verbunden
ist, wobei die Steuereinheit (8) schaltungstechnisch so eingestellt ist, dass eine
Betätigung des Resetschalters (18) in der Steuereinheit (8) zu einem Reset-Steuersignal
führt, wobei der Resetschalter (18) selbst rückstellend ausgeführt ist, durch das
Ankoppeln der Kartusche (11) an das Dosiergerät (5) betätigt wird und beim Lösen der
Kartusche (11) freigegeben wird und sich selbst rückstellt, wobei an der Kartusche
(11) ein Betätigungselement für einen Resetschalter (18) des Dosiergerätes (5) derart
angeordnet und/oder ausgebildet ist, dass das Betätigungselement beim Lösen der Kartusche
(11) vom Dosiergerät (5) unwirksam wird, insbesondere abbricht, so dass bei einem
erneuten Ankoppeln der Kartusche (11) der Resetschalter (18) durch das Betätigungselement
nicht mehr betätigt werden kann.
2. Dosiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinheit (8) einen Zähler für Dosierzyklen des Dosiergerätes (5) aufweist
und der Zähler bei Auftreten des Reset-Steuersignals zurückgesetzt wird, wobei der
zurückgesetzte Wert des Zählers vorzugsweise dem Einstellwert für eine neue Kartusche
(11) mit gefüllter Kartuschenkammer (12) entspricht.
3. Dosiersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (8) schaltungstechnisch so eingestellt ist, dass das Reset- Steuersignal
gleichzeitig als Einschaltsignal für die Steuereinheit (8) insgesamt oder wesentliche
Energie verbrauchende Teile der Steuereinheit (8) dient, so dass bei rückgestelltem
Resetschalter (18) die Steuereinheit (8) insgesamt oder die wesentlichen Energie verbrauchenden
Teile der Steuereinheit (8) abgeschaltet sind.
4. Dosiersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Resetschalter (18) als elektromechanischer Schalter mit einer federbelasteten
mechanischen Schaltwippe (19) o.dgl., einem mit der Schaltwippe (19) beweglichen,
elektrischen oder magnetischen Beeinflussungselement (20) und einem davon beeinflussbaren
Sensor (21) in oder an der Steuereinheit (8) ausgeführt ist.
5. Dosiersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Resetschalter (18) als Magnetschalter, insbesondere als Reedschalter, mit einem
magnetfeldempfindlichen Sensor (21) in oder an der Steuereinheit (8) und einem dagegen
verstellbaren Beeinflussungsmagneten (20) ausgeführt ist.
6. Dosiersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Anschlussabschnitt (10) des Gehäuses (6) an einem Ende eine vorzugsweise als Vertiefung
(23) ausgeführte Kupplung zum Ankuppeln der Kartusche (11) vorgesehen ist und dass
der Resetschalter (18) am gegenüberliegenden Ende des Anschlussabschnitts (10) des
Gehäuses (6) angeordnet ist.
1. Dosing system for flowable washing or cleaning agents, in particular for being positioned
inside a dishwasher by a user, comprising a dosing device (5) and comprising at least
one cartridge (11), the cartridge having at least one cartridge chamber (12) which
contains a flowable washing or cleaning agent, the cartridge (11) being designed such
that it can be detachably coupled to a connection portion (10) of a housing (6) of
the dosing device (5), the cartridge being coupled to the housing (6) of the dosing
device (5), at least one energy source (7) and an electronic control unit (8) being
arranged in the housing (6) of the dosing device (5), characterized in that the control unit (8) comprises a reset switch (18) or is connected thereto, the control
unit (8) being set in terms of circuit technology such that actuating the reset switch
(18) in the control unit (8) leads to a reset control signal, the reset switch (18)
being designed to be self-resetting, being actuated by means of the coupling of the
cartridge (11) to the dosing device (5) and being opened upon detachment of the cartridge
(11) and resetting itself, an actuating element for a reset switch (18) of the dosing
device (5) being arranged on the cartridge (11) and/or being designed such that the
actuating element becomes ineffective, in particular breaks off, when the cartridge
(11) is detached from the dosing device (5) such that, when the cartridge (11) is
coupled again, the reset switch (18) can no longer be actuated by the actuating element.
2. Dosing system according to claim 1, characterized in that the control unit (8) comprises a counter for dosing cycles of the dosing device (5)
and the counter is reset when the reset control signal occurs, the reset value of
the counter preferably corresponding to the set value for a new cartridge (11) having
a filled cartridge chamber (12).
3. Dosing system according to one of the preceding claims, characterized in that the control unit (8) is set in terms of circuit technology such that the reset control
signal is simultaneously used as a switch-on signal for the control unit (8) as a
whole or for essential energy-consuming parts of the control unit (8) such that, when
the reset switch (18) is reset, the control unit (8) as a whole or the essential energy-consuming
parts of the control unit (8) are switched off.
4. Dosing system according to one of the preceding claims, characterized in that the reset switch (18) is designed as an electromechanical switch comprising a spring-loaded
mechanical switch rocker (19) or the like, comprising an electric or magnetic influencing
element (20) which can be moved together with the switch rocker (19), and comprising
a sensor (21) influenced thereby in or on the control unit (8).
5. Dosing system according to one of the preceding claims, characterized in that the reset switch (18) is designed as a magnetic switch, in particular as a reed switch,
having a magnetic field-sensitive sensor (21) in or on the control unit (8) and an
influencing magnet (20) which can be adjusted thereagainst.
6. Dosing system according to one of the preceding claims, characterized in that a coupling, preferably designed as a recess (23), for coupling the cartridge (11)
is provided on the connection portion (10) of the housing (6) at one end, and in that the reset switch (18) is arranged at the opposite end of the connection portion (10)
of the housing (6).
1. Système de dosage pour agents de lavage ou de nettoyage fluides, en particulier destiné
à être placé à l'intérieur d'un lave-vaisselle par un utilisateur, comprenant un dispositif
de dosage (5) et au moins une cartouche (11),
dans lequel la cartouche comporte au moins une chambre de cartouche (12) contenant
un produit de lavage ou de nettoyage fluide,
dans lequel la cartouche (11) est conçue de manière à s'accoupler de manière à nouveau
amovible à une section de raccordement (10) d'un boîtier (6) du dispositif de dosage
(5), dans lequel la cartouche est accouplée au boîtier (6) du dispositif de dosage
(5),
dans lequel au moins une source d'énergie (7) et une unité de commande (8) électronique
sont disposées dans le boîtier (6) du dispositif de dosage (5),
caractérisé en ce que
l'unité de commande (8) comporte un commutateur de réinitialisation (18) ou est reliée
à celui-ci, dans lequel l'unité de commande (8) est réglée au niveau du circuit de
sorte que l'actionnement du commutateur de réinitialisation (18) dans l'unité de commande
(8) entraîne un signal de commande de réinitialisation, dans lequel le commutateur
de réinitialisation (18) est conçu pour se réinitialiser automatiquement, est actionné
par l'accouplement de la cartouche (11) au dispositif de dosage (5), et est libéré
et se réinitialise automatiquement lorsque la cartouche (11) est libérée,
dans lequel un élément d'actionnement d'un commutateur de réinitialisation (18) du
dispositif de dosage (5) est disposé et/ou réalisé au niveau de la cartouche (11)
de sorte que l'élément d'actionnement devienne inactif, en particulier se rompe, lorsque
la cartouche (11) est libérée du dispositif de dosage (5), de sorte que le commutateur
de réinitialisation (18) ne peut plus être actionné par l'élément d'actionnement lorsque
la cartouche (11) est à nouveau accouplée.
2. Système de dosage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de commande (8) comprend un compteur pour les cycles de dosage du dispositif
de dosage (5) et que le compteur est réinitialisé lorsque le signal de commande de
réinitialisation est produit, dans lequel la valeur réinitialisée du compteur correspond
de préférence à la valeur de réglage d'une nouvelle cartouche (11) comportant une
chambre de cartouche (12) remplie.
3. Système de dosage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande (8) est réglée au niveau du circuit de sorte que le signal de
commande de réinitialisation sert simultanément de signal de mise en marche pour l'unité
de commande (8) dans son ensemble ou pour des parties de l'unité de commande (8) qui
consomment une énergie importante, de sorte que, lorsque le commutateur de réinitialisation
(18) est réinitialisé, l'unité de commande (8) dans son ensemble ou les parties de
l'unité de commande (8) qui consomment une énergie importante sont mises hors service.
4. Système de dosage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le commutateur de réinitialisation (18) est réalisé sous la forme d'un commutateur
électromécanique comportant une bascule de commutation (19) mécanique chargée par
ressort ou similaire, un élément d'influence (20) électrique ou magnétique mobile
conjointement avec la bascule de commutation (19) et un capteur (21) réalisé dans
l'unité de commande (8) ou au niveau de celle-ci et pouvant être influencé par ledit
élément d'influence.
5. Système de dosage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le commutateur de réinitialisation (18) est réalisé sous la forme d'un commutateur
magnétique, en particulier d'un commutateur à lames, comportant un capteur (21) sensible
au champ magnétique dans l'unité de commande (8) ou au niveau de celle-ci et un aimant
d'influence (20) réglable par rapport à celui-ci.
6. Système de dosage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, à une extrémité de la section de raccordement (10) du boîtier (6), un accouplement,
de préférence réalisé sous la forme d'un évidement (23), est prévu pour l'accouplement
de la cartouche (11), et en ce que le commutateur de réinitialisation (18) est disposé à l'extrémité opposée de la section
de raccordement (10) du boîtier (6).