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(11) |
EP 2 605 865 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.2015 Patentblatt 2015/17 |
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Anmeldetag: 20.07.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/062429 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/022574 (23.02.2012 Gazette 2012/08) |
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SIEBELEMENT FÜR EINE SCHEIBENSIEBVORRICHTUNG
SCREEN ELEMENT FOR A DISC SCREEN DEVICE
ÉLÉMENT DE CRIBLAGE POUR UN DISPOSITIF DE CRIBLAGE À DISQUES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
19.08.2010 DE 102010037073
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.06.2013 Patentblatt 2013/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Günther Holding GmbH & Co. KG |
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36367 Wartenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Günther, Bernd
36367 Wartenberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schwabe - Sandmair - Marx |
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Patentanwälte
P.O. Box 86 02 45 81629 München 81629 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 925 847 DE-U1-202008 016 913
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DE-A1-102007 042 518 GB-A- 2 268 867
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Siebelement für eine Scheibensiebvorrichtung, welche mehrere
parallel zueinander ausgerichtete drehbare Achsen aufweist, an denen jeweils mehrere
axial zueinander beabstandete Siebelemente drehfest angeordnet sind, wobei das Siebelement
elastisch nachgiebige Finger aufweist.
[0002] Das Dokument
DE 202008016913-U1 zeigt ein gattungsgemäßes Siebelement in dem der Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart
ist.
[0003] Aus
EP 1 088 599 B1 ist ein Rotationssiebelement der vorgenannten Art, welches als Siebstern ausgebildet
ist, bekannt. Der bekannte Siebstern weist elastisch nachgiebige Finger auf, wobei
in oder an wenigstens einem Finger ein Verstärkungsteil angeordnet ist, dessen radiale
Ausdehnung größer als dessen axiale Ausdehnung ist, wobei das Verstärkungsteil eine
maximale Breite aufweist, die der Breite des Fingers entspricht und wobei die radiale
Ausdehnung des Fingers kleiner ist als die radiale Ausdehnung des Verstärkungsteils.
Das Verstärkungsteil ist dazu ausgebildet und dazu bestimmt, während des Siebvorgangs
wiederholend über den Bund benachbarter Rotationssiebelemente zu fahren. Hierdurch
ist verhindert, dass sich auf dem Bund Schmutz oder Fremdkörper ansammeln, sodass
eine ständige Reinigung während des eigentlichen Siebvorgangs stattfindet.
[0004] Das Verstärkungsteil muss zunächst als separates Bauteil hinsichtlich seiner Abmessungen
präzise hergestellt werden und muss dann in einem weiteren Schritt an oder in einem
der Reinigungsfinger befestigt werden. Auch hierbei sind große Anforderungen an die
Präzision gestellt. Der mehrstufige Herstellungsprozess des Siebelements ist demgemäß
aufwendig und folglich auch teuer.
[0005] Aus
DE 10 2007 042 518 A1 ist ein exzentrisches Siebelement für Scheibensiebe bekannt. Das Siebelement ist
als Siebstern ausgebildet und weist eine bezüglich seiner Drehachse exzentrische Geometrie
beziehungsweise exzentrische Außenkontur auf. Bei diesem Siebelement ist an einem
der Finger ein als Verstärkungsteil ausgebildetes Reinigungselement vorgesehen. Gemäß
einer besonderen Ausbildung dieses Siebelements ist das Reinigungselement an dem Sternfinger
angeordnet, dessen freies Ende den größten radialen Abstand zur Drehachse aufweist.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Siebelement für eine Scheibensiebvorrichtung
anzugeben, das eine Reinigungsfunktion, insbesondere für den Bund eines auf einer
benachbarten Drehachse angeordneten Siebelements bereitstellt, und das einfacher und
damit auch kostengünstiger herstellbar ist.
[0007] Die Aufgabe wird durch ein Siebelement gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass
zumindest einer der Finger als verstärkungsteilfreier Reinigungsfinger zur Reinigung
- insbesondere des Bundes - eines auf der benachbarten Drehachse angeordneten Siebelementes
und/oder einer benachbarten Drehachse ausgebildet ist.
[0008] Der Erfindung liegt unter anderem der Gedanke zugrunde, einen der Finger des Siebelements
nicht mit einem als Reinigungsvorrichtung fungierenden Verstärkungselement auszurüsten,
sondern vielmehr den Finger selbst als Reinigungsfinger auszubilden. Hierbei musste
in erfindungsgemäßer Weise zunächst einmal die gedankliche Barriere übersprungen werden,
dass nicht alle Finger gleich, insbesondere aus gleichem Material, hergestellt sein
müssen, sondern dass ein Finger eines Siebelements für eine Scheibensiebvorrichtung
zumindest teilweise aus einem anderen Material und/oder in anderer Form und/oder Größe
als die anderen Finger hergestellt sein kann. Dies vor dem Hintergrund der Tatsache,
dass die bislang bekannten Siebelemente stets einstückig und aus einem einheitlichen
Material hergestellt sind.
[0009] Darüber hinaus ist erfindungsgemäß erkannt worden, dass zur Ausbildung eines Reinigungsfingers
die Forderung, dass die einzelnen Finger elastisch sein müssen, zumindest teilweise
aufzugeben ist.
[0010] Demgemäß weist das erfindungsgemäße Siebelement zumindest einen Reinigungsfinger
auf, der zumindest an seinem radialen Ende aus einem anderen Material besteht als
das übrige Siebelement und/oder die übrigen Finger. Insbesondere kann vorgesehen sein,
dass der zumindest eine Reinigungsfinger, zumindest an seinem radialen Ende, aus abriebfestem
Material besteht.
[0011] Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass der wenigstens
eine Reinigungsfinger, zumindest an seinem radialen Ende, aus einem abriebfesten Kunststoff,
insbesondere aus Polyimid und/oder aus Polyvinylchlorid und/oder aus Polyester-Urethan-Kautschuk,
oder aus einer Mischung von abriebfesten Kunststoffen besteht.
[0012] Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Reinigungsfinger zumindest
an seinem radialen Ende aus einem Metall, oder aus einer Metalllegierung, insbesondere
aus Stahl und/oder aus vergütetem Stahl und/oder aus Feinkornstahl und/oder aus Hardox
und/oder aus Creusabro, besteht.
[0013] Bei einer anderen erfindungsgemäßen Ausführung besteht der wenigstens eine Reinigungsfinger
zumindest an seinem radialen Ende aus einem keramischen Werkstoff.
[0014] Durch die abriebfeste Ausführung zumindest des radialen Endes des Reinigungsfingers
ist gewährleistet, dass der Reinigungsfinger - zumindest über einen vertretbaren Zeitraum;
vorzugsweise zumindest so lange, wie die übrigen Finger nicht verschlissen sind -
verwendet werden kann.
[0015] Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform ist der Reinigungsfinger abnehmbar
und/oder austauschbar an dem übrigen Siebelement festgelegt und/oder festlegbar. Diese
Ausführungsform hat den besonderen Vorteil, dass ein verschlissener Reinigungsfinger
- ohne das gesamte Siebelement austauschen zu müssen - ersetzt werden kann. Dies senkt
zum einen die Ersatzteilkosten im Betrieb einer Scheibensiebvorrichtung und ermöglicht
eine schnellere Reparatur, weil das Austauschen eines Reinigungsfingers schneller
vonstatten geht, als das Austauschen eines ganzen Siebelements.
[0016] In erfindungsgemäßer Weise kann insbesondere vorgesehen sein, dass der zumindest
eine Reinigungsfinger, zumindest an seinem radialen Ende, homogen aufgebaut ist und/oder
aus einem einheitlichen Material oder einem einheitlichen Materialgemisch besteht.
Diese Ausführung ermöglicht unter anderem in kostengünstiger Weise die Herstellung
des Reinigungsfingers aus einem homogenen und/oder einheitlichen Vollmaterial oder
das Herstellen des Reinigungsfingers im Spritzgussverfahren.
[0017] Demgemäß sei klargestellt, dass im Sinne der vorliegenden Erfindung auch solche Reinigungsfinger
als verstärkungsteilfreie Reinigungsfinger anzusehen sind, bei denen Klein- und Kleinstpartikel,
insbesondere Partikel, die kleiner als 3mm sind, insbesondere Partikel, die kleiner
als kleiner 2 mm sind, insbesondere Partikel, die kleiner als 1 mm sind, insbesondere
Partikel, die kleiner als 0,1 mm sind, und/oder solche Partikel, die im Wesentlichen
die Abriebfestigkeit und nicht die Steifigkeit des Reinigungsfingers gewährleisten,
in einen Grundwerkstoff eingemischt sind.
[0018] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der zumindest eine Reinigungsfinger, zumindest
an seinem radialen Ende, aus einem Material besteht, das eine größere Steifigkeit
aufweist als die anderen Finger. Hierdurch ist gewährleistet, dass auch fester anhaftender
Schmutz gründlich und zuverlässig abgestreift wird.
[0019] Zur Gewährleistung einer effizienten Siebfunktion ist bei einer besonderen Ausführungsform
vorgesehen, dass das übrige Siebelement und/oder die übrigen Finger aus einem elastischen
Kunststoff, insbesondere aus Gummi, besteht bzw. bestehen.
[0020] Zur Gewährleistung einer guten Siebfunktion und gleichzeitig zur Gewährleistung einer
effizienten und gründlichen Reinigungsfunktion kann vorgesehen sein, dass das freie
Ende des Reinigungsfingers einen größeren radialen Abstand zur Drehachse aufweist,
als die anderen Finger. Hierdurch ist einerseits erreicht, dass die übrigen Finger
nicht durch Reibung an anderen Siebelementen vorzeitig verschleißen, jedoch der eine
Reinigungsfinger sicher und zuverlässig Schmutz und Dreck abstreift. Alternativ oder
zusätzlich kann vorgesehen sein, dass das Zentrum der Außenkontur der Finger exzentrisch
zur Drehachse des Siebelements angeordnet ist, wobei vorzugsweise das radial äußere
Ende des Reinigungsfingers den größten radialen Abstand zur Drehachse des Siebelements
aufweist.
[0021] Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand
der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren
Rückbeziehung.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Siebelement,
- Fig. 2
- einen Detailausschnitt einer erfindungsgemäßen Scheibensiebvorrichtung, die mit erfindungsgemäßen
Siebelementen ausgerüstet ist.
[0023] Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Siebelement für eine Scheibensiebvorrichtung,
das elastisch nachgiebige Finger 4 aufweist, wobei einer der Finger 4 als Reinigungsfinger
5 zur Reinigung insbesondere des Bundes eines auf einer - nicht gezeigten - benachbarten
Drehachse angeordneten Siebelements und/oder einer benachbarten Drehachse ausgebildet
ist. Fig. 1 zeigt in einer Vergrößerungsdarstellung, dass der zumindest eine Reinigungsfinger
5 an seinem radialen Ende 7 aus einem einheitlichen und abriebfesten Material besteht
und homogen aufgebaut ist.
[0024] Fig. 2 zeigt eine Detaildarstellung einer erfindungsgemäßen Scheibensiebvorrichtung
mit zwei erfindungsgemäßen Siebelementen 1, die jeweils drehfest auf benachbarten,
parallel zueinander angeordneten Drehachsen 2, 3 angeordnet sind. Jedes der Siebelemente
1 ist mit einem austauschbaren Reinigungsfinger ausgerüstet, die insgesamt homogen
aufgebaut sind und aus einem abriebfesten Material bestehen.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Siebelement
- 2
- Drehachse
- 3
- Drehachse
- 4
- Finger
- 5
- Reinigungsfinger
- 6
- Bund
- 7
- Radiales Ende des Reinigungsfingers 5
1. Siebelement (1) für eine Scheibensiebvorrichtung, welche mehrere parallel zueinander
ausgerichtete drehbare Achsen (2, 3) aufweist, an denen jeweils mehrere axial zueinander
beabstandete Siebelemente (1) drehfest angeordnet sind, wobei
a) das Siebelement (1) elastisch nachgiebige Finger (4) aufweist und
b) zumindest einer der Finger als verstärkungsteilfreier Reinigungsfinger (5) zur
Reinigung eines auf der benachbarten Drehachse (2, 3) angeordneten Siebelementes (1)
und/oder einer benachbarten Drehachse ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
c) der zumindest eine Reinigungsfinger (5) zumindest an seinem radialen Ende (7) aus
einem Material besteht, das eine größere Steifigkeit aufweist als die anderen Finger
(4).
2. Siebelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Reinigungsfinger (5), zumindest an seinem radialen Ende (7), aus
einem anderen Material besteht, als das übrige Siebelement und/oder die übrigen Finger
(4).
3. Siebelement (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Reinigungsfinger (5), zumindest an seinem radialen Ende, aus abriebfestem
Material besteht.
4. Siebelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Reinigungsfinger (5), zumindest an seinem radialen Ende, homogen
aufgebaut ist und/oder aus einem einheitlichen Material oder einem einheitlichen Materialgemisch
besteht.
5. Siebelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das übrige Siebelement (1) und/oder die übrigen Finger (4) aus einem elastischen
Kunststoff, insbesondere aus Gummi, besteht bzw. bestehen.
6. Siebelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Reinigungsfinger (5), zumindest an seinem radialen Ende (7) aus
einem abriebfesten Kunststoff, insbesondere aus Polyimid und/oder aus Polyvenylchlorid
und/oder aus Polyester-Urethan-Kautschuk, oder aus einer Mischung von abriebfesten
Kunststoffen besteht.
7. Siebelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Reinigungsfinger (5), zumindest an seinem radialen Ende (8) aus
einem Metall oder aus einer Metalllegierung, insbesondere aus Stahl und/oder aus vergütetem
Stahl und/oder aus Feinkornstahl, besteht.
8. Siebelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Reinigungsfinger (5), zumindest an seinem radialen Ende (8) aus
einem keramischen Werkstoff besteht.
9. Siebelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Reinigungsfingers (5) eine größeren radialen Abstand zur Drehachse
(2, 3) aufweist, als die anderen Finger (4).
10. Siebelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsfinger (5) insgesamt aus einem abriebfesten Material besteht.
11. Siebelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsfinger (5) abnehmbar und/oder austauschbar an dem übrigen Siebelement
festgelegt ist und/oder festlegbar ist.
12. Siebelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrum der Außenkontur der Finger (4, 5) exzentrisch zur Drehachse (3) des Siebelementes
(1) angeordnet ist, wobei das radial äußere Ende (7) des Reinigungsfingers (5) den
größten radialen Abstand zur Drehachse (3) des Siebelementes (1) aufweist.
13. Siebvorrichtung, insbesondere Scheibensieb, mit zumindest einem Siebelement (1) nach
einem der Ansprüche 1 bis 12.
1. A screen element (1) for a disc screen device, said device comprising a plurality
of rotatable axes (2, 3) which are orientated parallel to each other and on which
a plurality of screen elements (1) which are axially spaced with respect to each other
are respectively arranged non-rotationally, wherein:
a) the screen element (1) comprises elastically flexible fingers (4); and
b) at least one of the fingers is embodied as a cleaning finger (5) with no reinforcing
parts, for cleaning an adjacent axis of rotation (2; 3) and/or a screen element (1)
arranged on the adjacent axis of rotation (2; 3),
characterised in that
c) at least the radial end (7) of the at least one cleaning finger (5) consists of
a material which exhibits a greater rigidity than the other fingers (4).
2. The screen element (1) according to Claim 1, characterised in that at least the radial end (7) of the at least one cleaning finger (5) consists of a
different material to the rest of the screen element and/or the rest of the fingers
(4).
3. The screen element (1) according to any one of Claims 1 and 2, characterised in that at least the radial end (7) of the at least one cleaning finger (5) consists of an
abrasion-resistant material.
4. The screen element (1) according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that at least the radial end (7) of the at least one cleaning finger (5) is designed to
be homogenous and/or consists of a uniform material or uniform mixture of materials.
5. The screen element (1) according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the rest of the screen element (1) and/or the rest of the fingers (4) consist(s)
of an elastic synthetic material, in particular rubber.
6. The screen element (1) according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that at least the radial end (7) of the at least one cleaning finger (5) consists of an
abrasion-resistant synthetic material, in particular polyimide and/or polyvinyl chloride
and/or polyester urethane rubber, or a mixture of abrasion-resistant synthetic materials.
7. The screen element (1) according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that at least the radial end (7) of the at least one cleaning finger (5) consists of a
metal or metal alloy, in particular steel and/or tempered steel and/or fine grain
steel.
8. The screen element (1) according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that at least the radial end (7) of the at least one cleaning finger (5) consists of a
ceramic material.
9. The screen element (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the free end of the cleaning finger (5) exhibits a larger radial distance from the
axis of rotation (2; 3) than the other fingers (4).
10. The screen element (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the cleaning finger (5) as a whole consists of an abrasion-resistant material.
11. The screen element (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the cleaning finger (5) is and/or can be fixed to the rest of the screen element
such that it can be removed and/or substituted.
12. The screen element (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the centre of the outer contour of the fingers (4, 5) is arranged eccentrically with
respect to the axis of rotation (2; 3) of the screen element (1), wherein the radially
outer end (7) of the cleaning finger (5) exhibits the largest radial distance from
the axis of rotation (2; 3) of the screen element (1).
13. A screen device, in particular a disc screen, comprising at least one screen element
(1) according to any one of Claims 1 to 12.
1. Élément de criblage (1) pour un dispositif de criblage à disques, lequel présente
plusieurs axes rotatifs (2, 3) orientés parallèlement l'un à l'autre, auxquels sont
disposés respectivement plusieurs éléments de criblage (1) à blocage en rotation écartés
axialement l'un de l'autre,
a) l'élément de criblage (1) présentant des doigts (4) flexibles élastiquement et
b) au moins un des doigts étant formé comme doigt de nettoyage exempt de pièce de
renforcement (5) pour le nettoyage d'un élément de criblage (1) disposé sur l'axe
de rotation voisin (2; 3) et/ou d'un axe de rotation voisin (2; 3), caractérisé en ce que
c) l'au moins un doigt de nettoyage (5) est constitué, au moins à son extrémité radiale
(7), d'un matériau qui présente une plus grande rigidité que les autres doigts (4).
2. Élément de criblage (1) suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un doigt de nettoyage (5) est constitué, au moins à son extrémité radiale
(7), d'un autre matériau que le reste de l'élément de criblage et/ou les autres doigts
(4).
3. Élément de criblage (1) suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un doigt de nettoyage (5) est constitué, au moins à son extrémité radiale
(7), d'un matériau résistant à l'usure.
4. Élément de criblage (1) suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'au moins un doigt de nettoyage (5) est, au moins à son extrémité radiale (7), de
construction homogène et/ou est constitué d'un matériau homogène ou d'un mélange de
matériaux homogène.
5. Élément de criblage (1) suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le reste de l'élément de criblage (1) et/ou les autres doigts (4) sont constitués
d'une matière plastique élastique, en particulier de caoutchouc.
6. Élément de criblage (1) suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'au moins un doigt de nettoyage (5) est, au moins à son extrémité radiale (7), constitué
d'une matière plastique résistante à l'usure, en particulier de polyimide et/ou de
chlorure de polyvinyle et/ou de caoutchouc polyester-uréthanne, ou d'un mélange de
matières plastiques résistantes à l'usure.
7. Élément de criblage (1) suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'au moins un doigt de nettoyage (5) est, au moins à son extrémité radiale (7), constitué
d'un métal ou d'un alliage métallique, en particulier d'acier et/ou d'acier amélioré
et/ou d'acier à grain fin.
8. Élément de criblage (1) suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'au moins un doigt de nettoyage (5) est constitué, au moins à son extrémité radiale
(7), d'un matériau céramique.
9. Élément de criblage (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité libre du doigt de nettoyage (5) présente un plus grand écartement radial
à l'axe de rotation (2; 3) que les autres doigts (4).
10. Élément de criblage (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le doigt de nettoyage (5) est constitué dans son ensemble d'un matériau résistant
à l'usure.
11. Élément de criblage (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le doigt de nettoyage (5) est fixé et/ou peut être fixé de manière amovible et/ou
interchangeable au reste de l'élément de criblage.
12. Élément de criblage (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le centre du contour extérieur des doigts (4, 5) est disposé excentrique à l'axe
de rotation (2; 3) de l'élément de criblage (1), l'extrémité extérieure radialement
(7) du doigt de nettoyage (5) présentant le plus grand écartement radial à l'axe de
rotation (2; 3) de l'élément de criblage (1).
13. Dispositif de criblage, en particulier crible à disques, avec au moins un élément
de criblage (1) suivant l'une des revendications 1 à 12.


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