[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schlüsselsperre mit einer Kommunikations-Einrichtung
zur drahtlosen Anbindung der Schlüsselsperre an ein Stellwerk. Eine solche Schlüsselsperre
ist aus der veröffentlichten deutschen Patentanmeldung
DE 198 47 292 A1 bekannt.
[0002] Schlüsselsperren werden in der Bahnsicherungstechnik verwendet, um handbediente Stellelemente
wie beispielsweise Handweichen zu sichern. Dabei funktioniert eine Schlüsselsperre
üblicherweise derart, dass ein zum Stellen des Stellelementes erforderlicher Schlüssel
der Schlüsselsperre nur dann entnommen werden kann, wenn er zuvor von einem Stellwerk
aus freigegeben worden ist. Mittels des Schlüssels kann daraufhin das Stellelement
entriegelt und umgestellt werden, wobei der Schlüssel dem Stellelement erst dann wieder
entnommen werden kann, wenn sich dieses wieder in seiner ursprünglichen Stellung befindet.
Hierdurch ist gewährleistet, dass stellwerksseitig jederzeit die Lage beziehungsweise
der Status des Stellelementes bekannt ist. Sofern der Schlüssel aus der Schlüsselsperre
entnommen ist, wird durch das Stellwerk verhindert, dass das Stellelement von dem
Stellwerk oder einem weiteren Fahrzeug benutzt wird. Somit wird der Schlüssel in seiner
Funktion zu einem Token, der darüber entscheidet, ob das Stellelement für dass Stellwerk
nutzbar ist oder aber das Stellwerk die Kontrolle abgibt, um beispielsweise das handbediente
Umstellen einer Weiche etwa zwecks Befahrung eines Nebengleises zu ermöglichen.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders flexibel und
kostengünstig einsetzbare Schlüsselsperre anzugeben.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Schlüsselsperre mit einer Kommunikations-Einrichtung
zur drahtlosen Anbindung der Schlüsselsperre an ein Stellwerk, wobei die Schlüsselsperre
eine leitungsunabhängige Energieversorgungs-Einrichtung zur autarken Bereitstellung
der für den Betrieb der Schlüsselsperre benötigten elektrischen Energie sowie eine
Sensor-Einrichtung zum Erfassen des Vorhandenseins oder des Nichtvorhandenseins eines
Schlüssels der Schlüsselsperre aufweist und zum drahtlosen Übertragen eines das Vorhandensein
oder das Nichtvorhandensein des Schlüssels angebenden Informations-Signals an das
Stellwerk ausgebildet ist.
[0005] Die erfindungsgemäße Schlüsselsperre ist vorteilhaft, da durch das Entfallen einer
externen Verkabelung entsprechende Aufwände und Kosten vermieden werden. Dies betrifft
einerseits die kommunikationstechnische Anbindung der Schlüsselsperre an das Stellwerk.
Diese erfolgt erfindungsgemäß mittels der Kommunikations-Einrichtung drahtlos, das
heißt insbesondere funkbasiert. Andererseits benötigt die erfindungsgemäße Schlüsselsperre
auch zur Bereitstellung der für ihren Betrieb benötigten elektrischen Energie keine
externen Leitungen beziehungsweise Kabel, da die erfindungsgemäße Schlüsselsperre
eine leitungsunabhängige Energieversorgungs-Einrichtung zur autarken Bereitstellung
der für ihren Betrieb erforderlichen Energie aufweist.
[0006] Neben dem Vorteil, dass eine kabel- beziehungsweise drahtgebundene Anbindung externer
Komponenten an die Schlüsselsperre aufgrund deren Ausbildung entfällt, weist die erfindungsgemäße
Schlüsselsperre weiterhin den Vorteil auf, dass aufgrund der drahtlosen kommunikationstechnischen
Anbindung der Schlüsselsperre an das Stellwerk Beschränkungen entfallen, die hinsichtlich
der Entfernung zwischen einer Schlüsselsperre sowie einem Stellwerk bei einer drahtgebundenen
Anbindung üblicherweise bestehen. Zu beachten ist hinsichtlich der drahtlosen Anbindung
der Schlüsselsperre an das Stellwerk, dass dies derart zu verstehen ist, dass seitens
der Schlüsselsperre keine Kabel oder Leitungen zwecks Kommunikation mit dem Stellwerk
anzuschließen sind. In Abhängigkeit von der jeweiligen Realisierung ist es hierbei
jedoch dennoch möglich, dass ein Teil der Strecke zwischen der Schlüsselsperre und
dem Stellwerk - etwa im Falle der Verwendung eines Mobilfunknetzes - drahtgebunden,
das heißt etwa mittels eines Kernnetzes eines Mobilfunknetzes, überbrückt wird.
[0007] Die erfindungsgemäße Schlüsselsperre weist eine Sensor-Einrichtung zum Erfassen des
Vorhandenseins oder des Nichtvorhandenseins eines Schlüssels der Schlüsselsperre auf
und ist zum drahtlosen Übertragen eines das Vorhandensein oder das Nichtvorhandensein
des Schlüssels angebenden Informations-Signals an das Stellwerk ausgebildet. Dies
ist vorteilhaft, da mittels der Sensor-Einrichtung sowie der Kommunikations-Einrichtung
das Stellwerk darüber informiert werden kann, ob ein beziehungsweise der Schlüssel
der Schlüsselsperre vorhanden, das heißt in die Schlüsselsperre eingebracht, ist oder
nicht.
[0008] In einer besonders bevorzugten Weiterbildung weist die erfindungsgemäße Schlüsselsperre
eine elektronische Steuerungs-Einrichtung auf. Eine solche elektronische Steuerungs-Einrichtung,
die beispielsweise als Controller oder Mikro-Controller realisiert sein kann, bietet
den Vorteil, dass eine digitale Steuerung der Schlüsselsperre sowie der Kommunikations-Einrichtung
ermöglicht wird. Vorzugsweise können die elektronische Steuerungs-Einrichtung sowie
die Kommunikations-Einrichtung dabei auch als eine gemeinsame Komponente realisiert
sein.
[0009] Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemäße
Schlüsselsperre derart ausgestaltet, dass die Kommunikations-Einrichtung und die elektronische
Steuerungs-Einrichtung über zumindest eine Kommunikationsverbindung miteinander verbunden
sind. Dies ist vorteilhaft, da hierdurch eine Übertragung von Steuerungsbefehlen und/oder
Daten zwischen den Kommunikations-Einrichtung und der elektronischen Steuerungs-Einrichtung
ermöglicht wird.
[0010] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Schlüsselsperre
derart ausgeprägt, dass die Schlüsselsperre eine Aktor-Einrichtung zum Freigeben oder
zum Sperren der Entnahme des Schlüssels aus der Schlüsselsperre aufweist und zum drahtlosen
Empfangen eines die Erlaubnis oder die Sperrung der Entnahme des Schlüssels angebenden
Freigabe-Signals von dem Stellwerk ausgebildet ist. Durch die Aktor-Einrichtung wird
hierbei gewährleistet, dass eine Entnahme des Schlüssels aus der Schlüsselsperre ausschließlich
auf den Empfang des Freigabe-Signals hin erfolgen kann. Hierdurch wird es dem Stellwerk
auch bei der drahtlosen Anbindung der Schlüsselsperre an das Stellwerk ermöglicht,
die Entnahme des Schlüssels aus der Schlüsselsperre und somit letztendlich die Stellung
beziehungsweise Lage des zugehörigen Stellelementes zu kontrollieren. Die Aktor-Einrichtung
und die Sensor-Einrichtung können vorteilhafterweise als eine gemeinsame Komponente
in Form einer Sensor/Aktor-Einrichtung realisiert sein. Dabei kann die Sensor/Aktor-Einrichtung
beispielsweise als sowohl zum Festhalten als auch zum Detektieren des Schlüssels dienender
elektromagnetischer Verschluss realisiert sein.
[0011] Die Erfindung umfasst weiterhin eine Anordnung mit einer erfindungsgemäßen Schlüsselsperre
beziehungsweise einer Schlüsselsperre gemäß einer der zuvor beschriebenen bevorzugten
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Schlüsselsperre sowie mit zumindest einem durch
die Schlüsselsperre gesicherten Stellelement.
[0012] Bei dem durch die Schlüsselsperre gesicherten Stellelement kann es sich grundsätzlich
um ein beliebiges, aus Gründen der Bahnsicherungstechnik zu überwachendes beziehungsweise
zu sicherndes Stellelement handeln. Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung
der erfindungsgemäßen Anordnung ist das Stellelement eine Weiche, eine Gleissperre,
eine Schranke, ein Signal oder ein Signalhebel. Dies ist vorteilhaft, da es sich hierbei
um solche Stellelemente handelt, für deren Sicherung üblicherweise Schlüsselsperren
zum Einsatz gelangen.
[0013] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Hierzu zeigt die
- Figur
- in einer schematischen Skizze ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung
mit einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schlüsselsperre sowie einem Stellelement
in Form einer Weiche.
[0014] In der schematischen Darstellung der Figur ist eine Schlüsselsperre 10 in Form eines
Blockdiagramms gezeigt. Die Schlüsselsperre 10 weist eine Verarbeitungs-Einrichtung
15 auf, die eine elektronische Steuerungs-Einrichtung 20, eine Kommunikations-Einrichtung
25 mit einer Antenne 30 sowie eine Sensor/Aktor-Einrichtung 35 umfasst. Durch die
Verarbeitungs-Einrichtung 15 ist angedeutet, dass die elektronische Steuerungs-Einrichtung
20, die Kommunikations-Einrichtung 25 sowie die Sensor/Aktor-Einrichtung 35 als eine
gemeinsame Komponente, etwa in Form eines Funksensors, ausgebildet sein können. Alternativ
hierzu könnten die genannten Einrichtungen jedoch auch als separate Komponenten ausgebildet
sein. Die elektronische Steuerungs-Einrichtung 20 ist über Kommunikationsverbindungen
40 beziehungsweise 41 an die Kommunikations-Einrichtung 25 sowie die Sensor/Aktor-Einrichtung
35 angebunden. Über eine weitere Kommunikationsverbindung 42 ist die Kommunikations-Einrichtung
25 mit ihrer Antenne 30 verbunden.
[0015] Neben der Verarbeitungs-Einrichtung 15 weist die Schlüsselsperre 10 eine leitungsunabhängige,
dezentrale Energieversorgungs-Einrichtung 50 zur autarken Bereitstellung der für den
Betrieb der Schlüsselsperre 10 benötigten elektrischen Energie auf. Wesentlich hierbei
ist, dass die Energieversorgungs-Einrichtung 50 keine Kabelanbindung an eine externe,
zentrale Energieversorgungs-Einrichtung aufweist. Stattdessen wird die für den Betrieb
der Schlüsselsperre 10 benötigte elektrische Energie durch die Energieversorgungs-Einrichtung
50 selbst bereitgestellt. Dabei kann mittels sogenanntem "Energy Harvesting" elektrische
Energie aus der Umgebung der Schlüsselsperre 10 erzeugt beziehungsweise umgewandelt
werden. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass Solarzellen verwendet werden
oder auch Wandler zum Erzeugen von elektrischer Energie aus mechanischen Schwingungen
verwendet werden. Im letzteren Fall kann die Schlüsselsperre 10 beispielsweise mit
elektrischer Energie betrieben werden, die aus Schwingungen erzeugt wird, die durch
vorbeifahrende Züge verursacht werden. Darüber hinaus kann die Energieversorgungs-Einrichtung
50 beispielsweise auch zur Erzeugung elektrischer Energie aus Wind ausgebildet sein.
[0016] Die Energieversorgungs-Einrichtung 50 ist über eine interne elektrische Versorgungsleitung
55 mit der Verarbeitungs-Einrichtung 15 verbunden, so dass durch die Energieversorgungs-Einrichtung
50 alle Komponenten der Verarbeitungs-Einrichtung 15, das heißt insbesondere die elektronische
Steuerungs-Einrichtung 20, die Kommunikations-Einrichtung 25, die Antenne 30 sowie
die Sensor/Aktor-Einrichtung 35, mit elektrischer Energie versorgt werden können.
[0017] Gemäß der Darstellung der Figur ist die Schlüsselsperre 10 in einem Bereich angeordnet,
in dem ein Hauptgleis 100 mittels einer Weiche 105 in ein Nebengleis 110 verzweigt.
Dabei kann es sich bei dem Nebengleis 110 beispielsweise um ein Anschlussgleis zu
einem Kieswerk handeln. Bei der Weiche 105 handelt es sich um eine ortsbediente beziehungsweise
ortsgestellte Weiche, die mittels der Schlüsselsperre 10 gesichert wird. Hierzu ist
die Schlüsselsperre 10 mittels der Kommunikations-Einrichtung 25 über die Antenne
30 an ein Stellwerk 115 angebunden. Im Rahmen des beschriebenen Ausführungsbeispiels
sei hierbei angenommen, dass die Kommunikation zwischen der Schlüsselsperre 10 sowie
dem Stellwerk 115 mittels einer unmittelbaren Funkverbindung erfolgt, so dass das
Stellwerk 15 zu diesem Zwecke ebenfalls eine Antenne 120 aufweist.
[0018] Im Betrieb der Schlüsselsperre 10 ist es nunmehr mittels einer Sensor-Einrichtung
der Sensor/Aktor-Einrichtung 35 möglich, das Vorhandensein oder das Nichtvorhandensein
eines beziehungsweise des Schlüssels der Schlüsselsperre 10 zu erfassen beziehungsweise
zu detektieren und ein entsprechendes Informations-Signal an das Stellwerk 115 zu
übertragen. Dabei erfolgt mittels der Kommunikations-Einrichtung 25 sowie der Antennen
30 und 120 eine drahtlose, funkbasierte Übertragung. In Abhängigkeit von der jeweiligen
Realisierung kann das Informations-Signal einmalig oder auch zyklisch übertragen werden.
[0019] Generell ist darauf hinzuweisen, dass aufgrund der sicherungstechnischen Bedeutung
der Schlüsselsperre 10 die Kommunikation zwischen der Schlüsselsperre 10 und dem Stellwerk
115 vorzugsweise über eine gesicherte Funkverbindung erfolgt. Entsprechende Mechanismen,
das heißt beispielsweise entsprechende sichere Protokolle, sind als solche bekannt
und können in Abhängigkeit von den jeweiligen Anforderungen und Bedingungen gewählt
bzw. realisiert werden.
[0020] Mittels einer Aktor-Einrichtung der Sensor/Aktor-Einrichtung 35 ist ein Freigeben
oder Sperren der Entnahme des Schlüssels aus der Schlüsselsperre (10) möglich. Die
Schlüsselsperre 10 ist ferner zum drahtlosen Empfangen eines die Erlaubnis oder die
Sperrung der Entnahme des Schlüssels angebenden Freigabe-Signals von dem Stellwerk
(115) ausgebildet. Dies bedeutet, dass eine Entnahme des Schlüssels aus der Schlüsselsperre
10 ausschließlich nach entsprechender Freigabe durch das Stellwerk 115 möglich ist.
[0021] Es sei darauf hingewiesen, dass abweichend von der Darstellung der Figur durch die
Schlüsselsperre 10 anstelle einer handbedienten beziehungsweise ortsgestellten Weiche
105 auch andere Arten von Stellelementen gesichert werden könnten. Bei entsprechenden
Stellelementen könnte es sich beispielsweise um eine Gleissperre, eine Schranke, ein
Signal oder einen Signalhebel handeln.
[0022] Unabhängig von der Art des zu sichernden Stellelementes weist die Schlüsselsperre
10 hinsichtlich ihrer praktischen Einsetzbarkeit grundlegende Vorteile auf. So ergeben
sich insbesondere für die Sicherung solcher Stellelemente, die an abgelegenen Außenstellen
angeordnet sind, erhebliche Vorteile hinsichtlich Aufwand und Kosten. Ursache hierfür
ist, dass keine Kabel beziehungsweise Leitungen zu der Schlüsselsperre 10 hinzuführen
beziehungsweise zu verlegen sind. Dies gilt sowohl im Hinblick auf die kommunikationstechnische
Anbindung der Schlüsselsperre 10 an das Stellwerk 115 als auch hinsichtlich der Versorgung
der Schlüsselsperre 10 mit elektrischer Energie.
[0023] Darüber hinaus wird es durch die drahtlose Anbindung der Schlüsselsperre 10 an das
Stellwerk 115 auch ermöglicht, vergleichsweise große Entfernungen zwischen der Schlüsselsperre
10 und dem Stellwerk 115 zu überbrücken. So besteht bei leitungsabhängig an ein Stellwerk
angebundenen Komponenten im Rahmen der Bahnsicherungstechnik üblicherweise eine Entfernungsbeschränkung
dahingehend, dass die Entfernung zwischen der Komponente und dem Stellwerk 6,5 km
nicht überschreiten darf. Dadurch, dass bei der beschriebenen Schlüsselsperre 10 entsprechende
Leitungen oder Kabel entfallen und stattdessen eine drahtlose Kommunikation erfolgt,
wird somit vorteilhafterweise weiterhin die Flexibilität bezüglich der Einsetzbarkeit
von Schlüsselsperren erhöht.
[0024] Zusammenfassend ist somit zu sagen, dass die beschriebene Schlüsselsperre 10 für
die Sicherung eines Stellelementes besonders flexibel und kostengünstig einsetzbar
ist und somit in der Praxis erhebliche Vorteile mit sich bringt.
1. Schlüsselsperre (10) mit einer Kommunikations-Einrichtung (25) zur drahtlosen Anbindung
der Schlüsselsperre (10) an ein Stellwerk (115),
dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselsperre (10)
- eine leitungsunabhängige Energieversorgungs-Einrichtung (50) zur autarken Bereitstellung
der für den Betrieb der Schlüsselsperre (10) benötigten elektrischen Energie sowie
- eine Sensor-Einrichtung zum Erfassen des Vorhandenseins oder des Nichtvorhandenseins
eines Schlüssels der Schlüsselsperre (10) aufweist und
- zum drahtlosen Übertragen eines das Vorhandensein oder das Nichtvorhandensein des
Schlüssels angebenden Informations-Signals an das Stellwerk (115) ausgebildet ist.
2. Schlüsselsperre nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselsperre (10) eine elektronische Steuerungs-Einrichtung (20) aufweist.
3. Schlüsselsperre nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikations-Einrichtung (25) und die elektronische Steuerungs-Einrichtung
(20) über zumindest eine Kommunikationsverbindung (40) miteinander verbunden sind.
4. Schlüsselsperre nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselsperre (10)
- eine Aktor-Einrichtung zum Freigeben oder zum Sperren der Entnahme des Schlüssels
aus der Schlüsselsperre (10) aufweist und
- zum drahtlosen Empfangen eines die Erlaubnis oder die Sperrung der Entnahme des
Schlüssels angebenden Freigabe-Signals von dem Stellwerk (115) ausgebildet ist.
5. Anordnung mit einer Schlüsselsperre (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche sowie
zumindest einem durch die Schlüsselsperre gesicherten Stellelement.
6. Anordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement eine Weiche (105), eine Gleissperre, eine Schranke, ein Signal oder
ein Signalhebel ist.
1. Key lock (10) having a communication device (25) for wirelessly linking the key lock
(10) to a signal box (115),
characterized in that the key lock (10)
- has a line-independent power supply device (50) for autonomously providing the electrical
power needed for operating the key lock (10),
- has a sensor device for detecting the presence or non-presence of a key of the key
lock (10) and
- is designed for wirelessly transmitting an information signal, specifying the presence
or non-presence of the key, to the signal box (115).
2. Key lock according to Claim 1, characterized in that the key lock (10) has an electronic control device (20).
3. Key lock according to Claim 2, characterized in that the communication device (25) and the electronic control device (20) are connected
to one another via at least one communication link (40).
4. Key lock according to one of the preceding claims,
characterized in that the key lock (10)
- has an actuator device for releasing or blocking the removal of the key from the
key lock (10) and
- is designed for wirelessly receiving a release signal, specifying the permission
or blocking of the removal of the key, from the signal box (115).
5. Arrangement having a key lock (10) according to one of the preceding claims and at
least one switching element secured by the key lock.
6. Arrangement according to Claim 5, characterized in that the switching element is a switch (105), a track lock, a barrier, a signal or a signal
lever.
1. Verrou ( 10 ) à clé ayant un dispositif ( 25 ) de communication pour la liaison sans
fil du verrou ( 10 ) à clé à un poste ( 115 ) d'aiguillage,
caractérisé en ce que le verrou ( 10 ) à clé,
- a un dispositif ( 50 ) d'alimentation en énergie indépendant de la ligne pour la
mise à disposition en autarcie de l'énergie électrique nécessitée pour le fonctionnement
du verrou ( 10 ) à clé, ainsi que
- un dispositif capteur de détection de la présence ou de l'absence d'une clé du verrou
( 10 ) à clé et
- est constitué pour la transmission sans fil au poste ( 115 ) d'aiguillage d'un signal
d'information indiquant la présence ou l'absence de la clé.
2. Verrou ( 10 ) à clé suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
le verrou ( 10 ) à clé a un dispositif ( 20 ) électronique de commande.
3. Verrou ( 10 ) à clé suivant la revendication 2,
caractérisé en ce que le dispositif ( 25 ) de communication et le dispositif ( 20 ) électronique de commande
sont reliés entre eux par au moins une liaison ( 40 ) de communication.
4. Verrou ( 10 ) à clé suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le verrou ( 10 ) à clé
- a un dispositif d'actionneur pour permettre ou pour empêcher d'enlever la clé du
verrou ( 10 ) à clé et
- est constitué pour la réception sans fil par le poste ( 115 ) d'aiguillage d'un
signal de libération indiquant l'autorisation ou le blocage de l'enlèvement de la
clé.
5. Agencement ayant un verrou ( 10 ) à clé suivant l'une des revendications précédentes,
ainsi qu'au moins un élément de commande sécurisé par le verrou à clé.
6. Agencement suivant la revendication 5,
caractérisé en ce que
l'élément de commande est un aiguillage ( 105 ), un dérailleur, une barrière, un signal
ou un levier de signal.