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(11) |
EP 2 605 995 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.09.2014 Patentblatt 2014/37 |
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Anmeldetag: 29.07.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/063105 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/022598 (23.02.2012 Gazette 2012/08) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR BESTIMMUNG EINER HUBHÖHE EINER ARBEITSMASCHINE
PROCESS AND DEVICE FOR DETERMINING A LIFTING HEIGHT OF A WORKING MACHINE
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF POUR LA DÉTERMINATION D'UNE HAUTEUR DE COURSE D'UNE MACHINE
DE TRAVAIL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.08.2010 DE 102010039471
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.06.2013 Patentblatt 2013/26 |
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Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- WILDNER, Oliver
74239 Hardthausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 834 922 WO-A1-01/68507 DE-A1-102007 020 182 US-B1- 6 173 233
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EP-A2- 1 886 966 DE-A1- 10 234 730 DE-A1-102008 020 170
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung einer Hubhöhe einer Arbeitsmaschine,
bei welcher eine Höhenmessung zwischen einer Position entlang einer annähernd senkrechten
Bewegungsachse eines Hubelementes der Arbeitsmaschine und einem Referenzpunkt durchgeführt
wird.
[0002] Bei Arbeitsmaschinen, wie z.B. einem Hochregalbestücker, wählt das Bedienpersonal
per Knopfdruck die gewünschte Hubhöhe des Hubelementes der Arbeitsmaschine aus, wodurch
das Hubelement die gewünschte Hubhöhe automatisch einnimmt. Dazu ist es notwendig,
dass vorher in die Steuerung der Arbeitsmaschine die Höhen der einzelnen Hochregalabschnitte
eingegeben werden.
[0003] An der Arbeitsmaschine sind Höhenmesssysteme angeordnet, die die Hubhöhe zwischen
dem Hubelement und einem Referenzpunkt messen, wobei der Referenzpunkt üblicherweise
ein Fixpunkt an dem Gehäuse der Arbeitsmaschine ist. Der Abstand des Fixpunktes zum
Boden wird dabei als Festwert zu der gemessenen Hubhöhe von dem Referenzpunkt bis
zum Hubelement hinzuaddiert.
[0004] Da der Abstand des Referenzpunktes zum Boden als feste Größe berücksichtigt wird,
kann es infolge von inhomogenen Bodenbeschaffenheiten, z. B. durch Risse im Boden,
dazu kommen, dass die Hubhöhe an der Position des Hubgeschehens nicht korrekt ist
und das Hubelement des Hochregalbestückers die erforderliche Hubhöhe, um einen bestimmten
Abschnitt des Hochregales zu erreichen, nicht einnimmt. Das Bedienpersonal muss dann
die Hubhöhe manuell nachjustieren, was sehr zeitaufwendig ist.
[0006] Offenbarung der Erfindung
[0007] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und Vorrichtung zur
Bestimmung der Hubhöhe anzugeben, bei welchem trotz lokaler Bodenunebenheiten immer
die korrekte ausgegeben wird.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass als Referenzpunkt der Boden
dient, auf welchem sich die Arbeitsmaschine befindet, und zur Höhenmessung mehrere
Messsignale ermittelt werden, welche einer Mittelwertbildung zugeführt werden, wobei
der Mittelwert zur Bestimmung der Hubhöhe herangezogen wird. Dies hat den Vorteil,
dass durch die Mittelwertbildung die inhomogene Bodenbeschaffenheit egalisiert wird.
Somit wird bei jeder Position des Hubgeschehens die korrekte Hubhöhe ausgegeben, ohne
dass das Bedienpersonal manuell nachjustieren muss. Gleichzeitig hat die Mittelwertbildung
den weiteren Vorteil, das Fehlreflexionen bei einer Messung oder Sensorfehler ausgeglichen
werden können.
[0009] Vorteilhafterweise wird die Hubhöhe durch zwei gegeneinander messende Höhenmesssysteme
bestimmt, wobei eine erste Teilhubhöhe von einem ersten Fixpunkt an der Arbeitsmaschine
bis zum Hubelement bestimmt wird und eine zweite Teilhubhöhe von einem zweiten Fixpunkt
an der Arbeitsmaschine bis zum Boden ermittelt wird. Durch die Teilung der Messung
der Hubhöhe wird die Auswertung vereinfacht.
[0010] In einer Ausgestaltung wird die Mittelwertbildung auf die Messsignale zur Bestimmung
der zweiten Teilhubhöhe angewandt und zur Bestimmung der Hubhöhe des Hubelementes
über dem Boden die über den Mittelwert bestimmte zweite Teilhubhöhe zu der ersten,
mittelwertfrei ermittelten Teilhubhöhe addiert. Die Messsignale werden dabei über
einen längeren Zeitraum gemittelt, damit die Bodenunebenheiten auch zuverlässig aus
dem Messwert eliminiert werden. Dadurch, dass die Mittelwertbildung nur auf die Bestimmung
der zweiten Teilhubhöhe vom zweiten Fixpunkt bis zum Boden benutzt wird, wird sichergestellt,
dass lokal beschränkte Bodenunebenheiten die Messung der Hubhöhe nicht verfälschen.
[0011] In einer Weiterbildung sind der erste Fixpunkt an der Arbeitsmaschine und der zweite
Fixpunkt an der Arbeitsmaschine annähernd in gleicher Höhe angeordnet, wobei die erste
und die zweite Teilhubhöhe zur Hubhöhe addiert werden. Durch die Übereinstimmung in
der Lage der beiden Fixpunkte sind keine Korrekturen bei der Bestimmung der Hubhöhe
notwendig.
[0012] Alternativ sind der erste Fixpunkt und der zweite Fixpunkt an der Arbeitsmaschine
durch einen annähernd senkrechten Abstand voneinander getrennt und zur Bestimmung
der Hubhöhe des Hubelementes über dem Boden wird der Abstand zwischen dem ersten und
dem zweiten Fixpunkt zu der ersten und der zweiten Teilhubhöhe hinzuaddiert. Durch
diese Korrekturmaßnahme wird sichergestellt, dass die Hubhöhe immer korrekt bestimmt
wird.
[0013] Vorteilhafterweise wird zur Bestimmung der zweiten Teilhubhöhe der Boden niederfrequent,
insbesondere kontinuierlich, abgetastet. Durch die kontinuierliche Abtastung wird
bei der Fahrbewegung der Arbeitsmaschine sichergestellt, dass immer die Hubhöhe ausgegeben
wird, die der aktuellen Position der Arbeitsmaschine, bei welcher ein Hubvorgang ausgeführt
wird, entspricht.
[0014] Eine Weiterbildung der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bestimmung der Hubhöhe
einer Arbeitsmaschine, welche durch ein Höhenmesssystem zwischen der annähernd senkrechten
Messung des Hubelementes der Arbeitsmaschine und einem Referenzpunkt bestimmt wird.
Um trotz inhomogener Bodenbeschaffenheiten eine korrekte Hubhöhe anzugeben, dient
als Referenzpunkt der Boden, auf welchem sich die Arbeitsmaschine befindet und es
sind Mittel vorhanden, welche zur Bestimmung der Hubhöhe mehrere Messsignale ermitteln,
die zur Eliminierung von Bodenunebenheiten einer Mittelwertbildung zugeführt werden,
wobei der Mittelwert die Hubhöhe charakterisiert. Dadurch wird sichergestellt, dass
an jeder Position der Arbeitsmaschine während des Hubgeschehens immer die korrekte
Hubhöhe automatisch ausgegeben wird und das Hubelement automatisch immer die entsprechende
Etage der Hochregalanlage erreicht. Vorteilhafterweise werden zwei gegeneinander messende
Höhenmesssysteme verwendet, wobei ein erstes Höhenmesssystem eine erste Teilhubhöhe
von einem ersten Fixpunkt an der Arbeitsmaschine bis zum Hubelement bestimmt, und
ein zweites Höhenmesssystem eine zweite Teilhubhöhe von einem zweiten Fixpunkt an
der Arbeitsmaschine bis zum Boden ermittelt, wobei die Messsignale zur Bestimmung
der zweiten Teilhubhöhe über die Mittelwertbildung ausgewertet werden. Durch diese
Unterteilung in zwei Teilhubhöhen lassen sich die beiden Höhenmesssysteme an einer
Position der Arbeitsmaschine anordnen, wo ein direkter Zugriff auf die Energieversorgung
und Kommunikationseinrichtungen vorhanden ist.
[0015] In einer Variante umfassen die beiden Höhenmesssysteme jeweils einen Sensor zur drahtlosen
Bestimmung der ersten und der zweiten Teilhubhöhe. Dadurch lassen sich die Hubhöhen
besonders vorteilhaft ermitteln, da die Sensoren eine Auswerteelektronik umfassen,
weshalb keine weiteren Teile für die Höhenmessung notwendig sind, was die Kosten für
die Hubhöhenmessung reduziert.
[0016] In einer Weiterbildung ist mindestens ein Sensor als Lasersensor oder als Ultraschallsensor
ausgebildet. Bei einem Laser- oder Ultraschallsensor handelt es sich um kommerziell
zu erwerbende Höhenmesssysteme, weshalb keine Forschungs- und Entwicklungskosten bei
dem Einsatz eines solchen Höhenmesssystems entstehen.
[0017] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Eine davon soll anhand der in
der Zeichnung dargestellten Figuren näher erläutert werden.
[0018] Es zeigt:
Figur 1: Prinzipdarstellung der Hubhöhenmessung einer Arbeitsmaschine
[0019] In Figur 1 ist eine Prinzipdarstellung für die Hubhöhenmessung an einer Arbeitsmaschine
dargestellt. Dabei wird das Beispiel eines Gabelstaplers berücksichtigt, welcher unterschiedliche
Hubhöhen einnehmen muss, um beispielsweise ein Hochregal mit mehreren Etagen zu bestücken.
Die Arbeitsmaschine 1 weist dabei ein Hubelement 2 auf, welches senkrecht zur Fortbewegungsrichtung
der Arbeitsmaschine 1 verstellbar ist. Die Arbeitsmaschine 1 ist auf dem Boden 3 beweglich
angeordnet, wobei der Boden 3 Unebenheiten aufweist, die durch das Beispiel eines
Risses 4 verdeutlicht sind. An der Stoßstange der Arbeitsmaschine 1 ist ein Hubhöhenmesssystem
5 angeordnet, welches aus zwei Höhenmesssystemen besteht. Die beiden Höhenmesssysteme
5 sind nebeneinander auf gleicher Höhe an der Arbeitsmaschine 1 angeordnet, weshalb
in der Figur 1 nur ein Hubhöhenmesssystem 5 zu sehen ist. Das erste Hubhöhenmesssystem
misst dabei ausgehend von der Position an der Stoßstange bis zum Hubelement 2, während
das zweite Hubhöhenmesssystem ausgehend von dem Punkt an der Stoßstange der Arbeitsmaschine
1 senkrecht zum Boden 3 misst. Die Anordnung von zwei verschiedenen Hubhöhenmesssystemen
5 an der Stoßstange des Gabelstaplers bringt die Erleichterung, dass die Energieversorgung
der Hubhöhenmesssysteme und die Kommunikation der Hubhöhenmesssysteme ohne große Komplikationen
direkt aus der Arbeitsmaschine 1 an die Hubhöhenmesssysteme 5 angeschlossen werden
können.
[0020] Jedes Hubhöhenmesssystem 5 ist dabei als ein, eine Auswertelektronik umfassender
Sensor ausgebildet, der einen Messstrahl aussendet, wie beispielsweise ein Lasersensor
oder ein Ultraschallsensor. Das erste Hubhöhenmesssystem sendet einen Messstrahl gegen
das Hubelement 2, welches diesen Messstrahl reflektiert. Das zweite Hubhöhenmesssystem
sendet den Messstrahl gegen die Bodenfläche 3, wo dieser ebenfalls reflektiert wird.
Der jeweils reflektierte Strahl wird dabei von dem ersten bzw. den zweiten Hubhöhenmesssystem
wieder empfangen und ausgewertet. Beide Sensorsysteme arbeiten dabei nach demselben
Prinzip, in dem die Zeit zwischen der Aussendung des Messstrahles und dem Empfang
des reflektierten Strahles bestimmt wird. Daraus wird von dem ersten Hubhöhenmesssystem
eine erste Teilhubhöhe I ermittelt, während von dem zweiten Hubhöhenmesssystem eine
zweite Teilhubhöhe II bestimmt wird.
[0021] Da lokale Bodenunebenheiten, wie der Riss 4, den Messwert der zweiten Teilhubhöhe
I verfälschen, werden für die Bestimmung der zweiten Teilhubhöhe II über einen längeren
Zeitraum mehrere Messsignale nacheinander ermittelt, welche einer Mittelwertbildung
zugeführt werden. Der ausgegebene Mittelwert wird als Messwert für die zweite Teilhubhöhe
II verwendet. Somit wird sichergestellt, dass lokal beschränkte Bodenunebenheiten
die Messung der Hubhöhe nicht verfälschen. Nach Ausgabe des Mittelwertes wird dieser
zu der ersten Teilhubhöhe I hinzuaddiert, welcher durch das erste Höhenmesssystem
in Richtung Hubelement 2 ermittelt wurde. Diese Messung erfolgte mittelwertfrei.
[0022] Durch die Mittelwertbildung haben lokale Bodenunebenheiten einen vernachlässigbaren
Einfluss auf den Messwert der zweiten Teilhubhöhe II.
[0023] Alternativ bleiben einzelne Messsignale, die sehr stark von den üblichen Messsignalen
abweichen, bei der Mittelwertbildung unberücksichtigt. Dadurch wird verhindert, dass
offensichtliche Fehlmessungen oder auftretende starke Bodenunebenheiten den Mittelwert
nicht verfälschen.
[0024] Durch die kontinuierliche Bestimmung der zweiten Teilhubhöhe II wird gewährleistet,
dass bei der Auswahl einer Hubhöhe durch das Bedienpersonal per Knopfdruck sich automatisch
immer die den örtlichen Bedingungen entsprechende Hubhöhe einstellt, ohne dass eine
manuelle Nachjustierung durch das Bedienpersonal notwendig wird.
[0025] Die vorliegende Erfindung kann nicht nur bei üblichen Gabelstaplern, sondern auch
bei Hochregalbestückern oder bei Hubbühnen vorteilhaft eingesetzt werden.
1. Verfahren zur Bestimmung einer Hubhöhe einer Arbeitsmaschine, bei welcher eine Höhenmessung
zwischen einer Position entlang einer annähernd senkrechten Bewegungsachse eines Hubelementes
(2) der Arbeitsmaschine (1) und einem Referenzpunkt durchgeführt wird, wobei als Referenzpunkt
der Boden (3) dient, auf welchem sich die Arbeitsmaschine (1) befindet, dadurch gekennzeichnet dass zur Höhenmessung mehrere esssignale ermittelt werden, welche einer Mittelwertbildung
zugeführt werden, wobei der Mittelwert zur Bestimmung der Hubhöhe herangezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubhöhe durch zwei gegeneinander messende Höhenmesssysteme (5) bestimmt wird,
wobei eine erste Teilhubhöhe (I) von einem ersten Fixpunkt an der Arbeitsmaschine
(1) bis zum Hubelement (2) bestimmt wird und eine zweite Teilhubhöhe (II) von einem
zweiten Fixpunkt an der Arbeitsmaschine (1) bis zum Boden (3) ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelwertbildung auf die Messsignale zur Bestimmung der zweiten Teilhubhöhe
(II) angewandt wird und zur Bestimmung der Hubhöhe des Hubelementes (2) über dem Boden
(3) die über den Mittelwert bestimmte zweite Teilhubhöhe (II) zu der ersten, mittelwertfrei
ermittelten Teilhubhöhe (I) addiert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Fixpunkt an der Arbeitsmaschine (1) und der zweite Fixpunkt an der Arbeitsmaschine
(1) annähernd in gleicher Höhe angeordnet sind, wobei die erste (I) und die zweite
Teilhubhöhe (II) zur Hubhöhe addiert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Fixpunkt und der zweite Fixpunkt an der Arbeitsmaschine (1) durch einen
annähernd senkrechten Abstand voneinander getrennt sind und zur Bestimmung der Hubhöhe
des Hubelementes über dem Boden (3) der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten
Fixpunkt zu der ersten (I) und der zweiten Teilhubhöhe (II) hinzuaddiert wird.
6. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung der zweiten Teilhubhöhe (II) der Boden (3) niederfrequent, insbesondere
kontinuierlich, abgetastet wird.
7. Vorrichtung zur Bestimmung der Hubhöhe einer Arbeitsmaschine, welche durch ein Höhenmesssystem
zwischen einer Position entlang einer annähernd senkrechten Bewegungsachse eines Hubelementes
(2) der Arbeitsmaschine (1) und einem Referenzpunkt bestimmt wird, wobei als Referenzpunkt
der Boden (3) dient, auf welchem sich die Arbeitsmaschine (1) befindet, dadurch gekennzeichnet dass Mittel vorhanden sind, welche zur Bestimmung der Hubhöhe mehrere Messsignale ermitteln,
die zur Eliminierung von Bodenunebenheit (4) einer Mittelwertbildung zugeführt werden,
wobei der Mittelwert der Hubhöhe entspricht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gegeneinander messende Höhenmesssysteme (5) verwendet werden, wobei das erste
Höhenmesssystem eine erste Teilhubhöhe (I) von einem ersten Fixpunkt an der Arbeitsmaschine
(1) bis zum Hubelement (2) bestimmt und das zweite Höhenmesssystem eine zweite Teilhubhöhe
(II) von einem zweiten Fixpunkt an der Arbeitsmaschine (1) bis zum Boden (3) ermittelt,
wobei die Messsignale zur Bestimmung der zweiten Teilhubhöhe (II) über die Mittelwertbildung
ausgewertet werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Höhenmesssysteme (5) jeweils einen Sensor zur drahtlosen Bestimmung der
ersten (I) und der zweiten Teilhubhöhe (II) umfassen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sensor als Laser oder als Ultraschallsensor ausgebildet ist.
1. Method for determining a lifting height of a working machine, in the case of which
a height measurement is carried out between a position along an approximately vertical
movement axis of a lifting element (2) of the working machine (1) and a reference
point, the floor (3) on which the working machine (1) is located serving as reference
point, characterized in that for the purpose of measuring height a plurality of measurement signals are emitted
which are fed to an averaging process, the mean value being used to determine the
lifting height.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the lifting height is determined by two height measurement systems (5) measuring
against one another, a first partial lifting height (I) being determined from a first
fixed point on the working machine (1) up to the lifting element (2), and a second
partial lifting height (II) being determined from a second fixed point on the working
machine (1) down to the floor (3).
3. Method according to Claim 2, characterized in that the averaging is applied to the measurement signals in order to determine the second
partial lifting height (II), and the second partial lifting height (II) determined
above the mean value is added to the first partial lifting height (I) determined without
averaging in order to determine the lifting height of the lifting element (2) above
the floor (3).
4. Method according to Claim 2 or 3, characterized in that the first fixed point is arranged on the working machine (1), and the second fixed
point is arranged approximately at the same height on the working machine (1), the
first (I) and the second partial lifting height (II) being added to the lifting height.
5. Method according to Claim 3, characterized in that the first fixed point and the second fixed point on the working machine (1) are separated
from one another by an approximately vertical spacing, and the distance between the
first and the second fixed point added to the first (I) and the second partial lifting
height (II) is added on in order to determine the lifting height of the lifting element
above the floor (3).
6. Method according to at least one of the preceding claims, characterized in that the floor (3) is scanned at low frequency, in particular continuously, in order to
determine the second partial lifting height (II).
7. Device for determining the lifting height of a working machine, which lifting height
is determined by a height measurement system between a position along an approximately
vertical movement axis of a lifting element (2) of the working machine (1) and a reference
point, the floor (3) on which the working machine (1) is located serving as reference
point, characterized in that means are present which in order to determine the lifting height determine a plurality
of measurement signals which are fed to an averaging process in order to eliminate
unevenness of the floor (4), the mean value corresponding to the lifting height.
8. Device according to Claim 7, characterized in that two height measurement systeme (5) measuring against one another are used, the first
height measurement system determining a first partial lifting height (I) from a first
fixed point on the working machine (1) up to the lifting element (2), and the second
height measurement system determining a second partial lifting height (II) from a
second fixed point on the working machine (1) down to the floor (3), the measurement
signals being evaluated in order to determine the second partial lifting height (II)
via the averaging process.
9. Device according to Claim 8, characterized in that the two height measurement systems (5) respectively comprise a sensor for the wireless
determination of the first (I) and the second partial lifting height (II).
10. Device according to Claim 8 or 9, characterized in that at least one sensor is designed as a laser or as an ultrasonic sensor.
1. Procédé de détermination de la hauteur de levage d'une machine de travail, lors de
laquelle est effectuée une mesure de la hauteur entre une position le long d'un axe
de déplacement approximativement vertical d'un élément de levage (2) de la machine
de travail (1) et un point de référence, le sol (3) sur lequel se trouve la machine
de travail (1) faisant office de point de référence, caractérisé en ce que plusieurs signaux de mesure sont déterminés pour mesurer la hauteur, lesquels sont
acheminés à un dispositif de calcul de valeur moyenne, la valeur moyenne étant utilisée
pour déterminer la hauteur de levage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la hauteur de levage est déterminée par deux systèmes de mesure de hauteur (5) effectuant
des mesures opposées, une première hauteur de levage partielle (I) étant déterminée
entre un premier point fixe sur la machine de travail (1) et l'élément de levage (2)
et une deuxième hauteur de levage partielle (II) étant déterminée entre un deuxième
point fixe sur la machine de travail (1) et le sol (3).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de calcul de la valeur moyenne est utilisé sur les signaux de mesure
en vue de déterminer la deuxième hauteur de levage partielle (II) et, en vue de déterminer
la hauteur de levage de l'élément de levage (2) au-dessus du sol (3), la deuxième
hauteur de levage partielle (II) déterminée par le biais de la valeur moyenne est
additionnée à la première hauteur de levage partielle (I) déterminée sans valeur moyenne.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le premier point fixe sur la machine de travail (1) et le deuxième point fixe sur
la machine de travail (1) sont disposés approximativement à la même hauteur, la première
(I) et la deuxième hauteur de levage partielle (II) étant additionnées pour obtenir
la hauteur de levage.
5. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que le premier point fixe et le deuxième point fixe sur la machine de travail (1) sont
séparés l'un de l'autre par un écart approximativement vertical et, en vue de déterminer
la hauteur de levage de l'élément de levage au-dessus du sol (3), l'écart entre le
premier et le deuxième point fixe est additionné à la première (I) et la deuxième
hauteur de levage partielle (II).
6. Procédé selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'en vue de déterminer la deuxième hauteur de levage partielle (II), le sol (3) est
balayé à basse fréquence, notamment de manière continue.
7. Dispositif de détermination de la hauteur de levage d'une machine de travail, laquelle
est déterminée par un système de mesure de la hauteur entre une position le long d'un
axe de déplacement approximativement vertical d'un élément de levage (2) de la machine
de travail (1) et un point de référence, le sol (3) sur lequel se trouve la machine
de travail (1) faisant office de point de référence, caractérisé en ce qu'il existe des moyens sanguine pour determiner la hauteur de levage, déterminent plusieurs
signaux de mesure, lesquels sont acheminés à un dispositif de calcul de valeur moyenne
en vue d'éliminer les irrégularités du sol (4), la valeur moyenne correspondant à
la hauteur de levage.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que deux systèmes de mesure de hauteur (5) effectuant des mesures opposées sont utilisés,
le premier système de mesure de hauteur déterminant une première hauteur de levage
partielle (I) entre un premier point fixe sur la machine de travail (1) et l'élément
de levage (2) et le deuxième système de mesure de hauteur déterminant une deuxième
hauteur de levage partielle (II) entre un deuxième point fixe sur la machine de travail
(1) et le sol (3), les signaux de mesure étant interprétés par le biais du dispositif
de calcul de valeur moyenne en vue de déterminer la deuxième hauteur de levage partielle
(II).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que les deux systèmes de mesure de hauteur (5) comprennent respectivement un capteur
pour la détermination sans fil de la première (I) et de la deuxième hauteur de levage
partielle (II).
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu'au moins un capteur est réalisé sous la forme d'un laser ou d'un capteur à ultrasons.

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