| (19) |
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(11) |
EP 2 606 533 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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05.10.2022 Patentblatt 2022/40 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.04.2016 Patentblatt 2016/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.08.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/004124 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/022469 (23.02.2012 Gazette 2012/08) |
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| (54) |
KENNZEICHNUNGSMATTE ZUR KENNZEICHNUNG ELEKTRISCHER BAUELEMENTE UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG
EINER SOLCHEN KENNZEICHNUNGSMATTE
IDENTIFICATION MAT FOR IDENTIFYING ELECTRICAL COMPONENTS, AND METHOD FOR MANUFACTURING
SUCH AN IDENTIFICATION MAT
PLANCHE DE MARQUAGE POUR MARQUER DES ÉLÉMENTS ÉLECTRIQUES ET PROCÉDÉ DE FABRICATION
D'UNE TELLE PLANCHE DE MARQUAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
20.08.2010 DE 102010034993
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.06.2013 Patentblatt 2013/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Phoenix Contact GmbH & Co. KG |
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32825 Blomberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PÖLKER, Thomas
32805 Horn Bad-Meinberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Maikowski & Ninnemann
Patentanwälte Partnerschaft mbB |
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Postfach 15 09 20 10671 Berlin 10671 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 058 201 WO-A2-02/095890 DE-A1-102009 006 793 DE-U1-202004 009 980 GB-A- 1 237 401 US-H1- H1 982
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EP-A2- 1 577 859 WO-A2-2009/015781 DE-U1- 8 404 741 DE-U1-202006 006 605 NL-A- 8 600 961
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- Anonymous: "A Mark for all Reasons (Catalogue)", Firma PARTEX, May 2004 (2004-05),
pages 1-61, Retrieved from the Internet: URL:http://docplayer.net/32777682-A-mark-f
or-all-reasons.html
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Kennzeichnungsmatte zur Kennzeichnung elektrischer Bauelemente
nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 6.
[0002] Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Kennzeichnungsmatte
zur Kennzeichnung elektrischer Bauelemente nach dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
[0003] Derartige Kennzeichnungseinheiten dienen der Kennzeichnung von elektrischen Bauteilen
bzw. Komponenten, wie Klemmen, Steckern, Kabeln, Adern und dergleichen. Eine das jeweilige
Bauteil charakterisierende Kennzeichnung wird auf eine Beschriftungsfläche einer Kennzeichnungseinheit
aufgedruckt. Die Kennzeichnungseinheiten werden dabei üblicherweise als Kennzeichnungsmatten
aus Kunststoff in einem Spritzgußverfahren hergestellt, so dass eine Vielzahl von
über einen Rahmen zusammenhängenden Kennzeichnungseinheiten gemeinsam in einem Beschriftungsgerät,
wie einem Drucker, beschriftet werden können. Aus der
DE 84 04 741 U1 ist eine Vorrichtung zum Aufbringen von Bezeichnungsschildern von Klemmen zur Kennzeichnung
elektrischer Bauelemente und Leitungen bekannt, wobei die Vorrichtung einen Drucker
mit einem walzenförmigen Typenträger aufweist. Aus der
DE 10 2007 036 374 A1 ist ein Markierobjekt mit wenigstens einem Objektträger und wenigstens einem von
dem Objektträger gehaltenen Objektnutzen, wobei der Objektnutzen durch eine Markiervorrichtung
markierbar ist.
[0004] Die Kennzeichnungseinheiten bzw. die Kennzeichnungsmatten sind dabei üblicherweise
aus einem rein teilkristallinen Kunststoff, wie Polyamid, hergestellt. Aus einem teilkristallinen
Kunststoff, wie Polyamid, hergestellte Kennzeichnungseinheiten haben jedoch den Nachteil,
dass sie nicht für alle Druckverfahren geeignet sind. Insbesondere sind derartige
Kennzeichnungseinheiten nur schwer mittels eines Thermotransferdruckverfahrens und/oder
eines Tintenstrahldruckverfahrens bedruckbar bzw. beschriftbar, da sich aufgrund der
Materialeigenschaften eines teilkristallinen Kunststoffes die Tinte leicht von der
beschrifteten Fläche einer derart hergestellten Kennzeichnungseinheit lösen bzw. abkratzen
lässt.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Lösung zu schaffen, welche
es ermöglicht, Kennzeichnungseinheiten zur Verfügung zu stellen, welche im Wesentlichen
mit allen handelsüblichen Druckverfahren, insbesondere mit einem Thermotransferdruckverfahren
und/oder einem Tintenstrahldruckverfahren, beschriftbar bzw. bedruckbar sind.
[0006] Erfindungsgemäß ist die Kennzeichnungsmatte aus einem amorphen Kunststoff ausgebildet.
[0007] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Kennzeichnungsmatte aus einem amorphen
Kunststoff spritzgegossen.
[0008] Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass amorphe Kunststoffe im Gegensatz zu teilkristallinen
Kunststoffen eine bessere Beschriftbarkeit bzw. Bedruckbarkeit aufweisen und insbesondere
mittels Tintenstrahldruckern und Thermotransferdruckern bedruckbar sind, ohne dass
die Gefahr besteht, dass die beim Bedrucken aufgebrachte Tinte sich nachher wieder
von der Oberfläche der Kennzeichnungseinheiten bzw. von der Beschriftungsfläche der
Kennzeichnungseinheiten löst bzw. lösen lässt. Kennzeichnungsmatten bzw. Kennzeichnungseinheiten
aus einem amorphen Kunststoff sind daher für alle herkömmlichen Druckverfahren geeignet,
so dass die Funktionalität der erfindungsgemäßen Kennzeichnungsmatten bzw. Kennzeichnungseinheiten
gegenüber herkömmlichen Kennzeichnungsmatten bzw. Kennzeichnungseinheiten wesentlich
verbessert ist. Aus einem amorphen Kunststoff ausgebildete Kennzeichnungsmatten zeichnen
sich zudem durch eine gute Formstabilität, einen geringen Volumenschwund und eine
geringe Wasseraufnahme auf, wodurch die Bedruckbarkeit weiter verbessert wird.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0010] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der amorphe Kunststoff Polycarbonat
(PC), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Polymethylmethacrylat (PMMA), Polystyrol
(PS), Polyetherimid (PEI), Polyethersulfon (PES), Polysulfon (PSU), Polyphenylenoxid
(PPO) oder Styrol-Acrylnitril (SAN) bzw. wird Polycarbonat (PC), Acrylnitril-Butadien-Styrol
(ABS), Polymethylmethacrylat (PMMA), Polystyrol (PS), Polyetherimid (PEI), Polyethersulfon
(PES), Polysulfon (PSU), Polyphenylenoxid (PPO) oder Styrol-Acrylnitril (SAN) verwendet.
Besonders bevorzugt wird Polycarbonat als amorpher Kunststoff verwendet, da Polycarbonat
eine besonders gute Formstabilität und eine besonders niedrige Wasseraufnahme aufweist.
[0011] Die Führungsmittel weisen nach einer Ausgestaltung der Erfindung je zwei Stege zum
Eingreifen in den Drucker auf, wobei jeweils mindestens eine Seitenfläche abgeschrägt
ausgebildet ist. Der Steg des Führungsmittels dient dazu in eine an dem Drucker vorgesehene
Aufnahme eingreifen zu können, um eine gezielte Führung der Kennzeichnungsmatte in
dem Drucker realisieren zu können. Der Steg ist vorzugsweise mit einem Ende an dem
Rahmen befestigt. Mit seinem dem an dem Rahmen befestigten Ende gegenüberliegenden
freien Ende greift der Steg in die an dem Drucker vorgesehene Aufnahme ein. Um bei
der Herstellung der Kennzeichnungsmatte eine verbesserte und leichtere Entformung
insbesondere der Führungsmittel bzw. des Steges aus dem Spritzgießwerkzeug zu realisieren,
weist der Steg vorzugsweise an mindestens einer Seitenfläche, bevorzugt im Bereich
seines freien Endes, ein Schräge bzw. eine Abschrägung auf, so dass sich die Querschnittsfläche
des Steges zum freien Ende hin verkleinert.
[0012] Gemäß der Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Führungsmittel
im Wesentlichen u-förmig ausgebildet sind. Bei einer u-förmigen Ausbildung der Führungsmittel,
weist jedes Führungsmittel zwei Stege auf, welche im Wesentlichen parallel zueinander
angeordnet sind. Hierdurch kann eine besonders sichere, insbesondere verkipp- und
verdrehsichere, Führung der Kennzeichnungsmatte in dem Drucker gewährleistet werden.
Die beiden Stege können an ihrem freien Ende an ihren zueinander gerichteten Seitenflächen,
d. h. an den innerhalb der U-Form liegenden Seitenflächen, und/oder an ihren voneinander
weggerichteten Seitenflächen, d. h. an den außerhalb der U-Form liegenden Seitenflächen,
eine Schräge bzw. eine Abschrägung aufweisen. Sind an den zueinander gerichteten innenliegenden
Seitenflächen zweier parallel zueinander verlaufender Stege jeweils eine Schräge bzw.
eine Abschrägung vorgesehen, ist die Innenseitenfläche der u-förmigen Ausbildung im
Wesentlichen trapezförmig ausgebildet. Hierdurch wird eine besonders gute Entformbarkeit
der Kennzeichnungsmatte, insbesondere im Bereich der Führungsmittel, erreicht.
[0013] Weiter ist es bevorzugt vorgesehen, dass die Führungsmittel entlang ihrer Längserstreckung
ein oder mehrere Ausnehmungen aufweisen. Die Ausnehmungen sind dabei vorzugsweise
an dem Steg oder den Stegen eines Führungsmittels vorgesehen. Die Ausnehmungen können
in Form von Einkerbungen ausgebildet sein, welche zum Transport innerhalb des Druckers,
zur Vereinzelung und zur Fixierung dienen können. Ferner können die Ausnehmungen in
Form von länglich ausgebildeten Aussparungen ausgebildet sein, wodurch die Enformung
der Kennzeichnungsmatte im Bereich der Führungsmittel aus dem Spritzgießwerkzeug erleichtert
werden kann und/oder der Verzug der Kennzeichnungsmatte im Bereich der Führungsmittel
reduziert werden kann.
[0014] Um den Verzug weiter reduzieren zu können, ist es nach einer weiter bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung vorgesehen, dass an den Führungsmitteln Versteifungsrippen vorgesehen
sind. Die Versteifungsrippen sind vorzugsweise an der in Richtung Kennzeichnungseinheiten
gerichteten Seitenfläche der Führungsmittel angeordnet. Hierdurch kann sowohl den
Führungsmitteln, insbesondere im Bereich ihrer Stege, als auch dem Rahmen eine höhere
Stabilität gegeben werden, wodurch auch die Führung in dem Drucker verbessert werden
kann. Die Versteifungsrippen erstrecken sich dabei vorzugsweise in Längsrichtung der
Führungsmittel und sind zwischen zwei benachbart zueinander angeordneten Kennzeichnungseinheiten
angeordnet.
[0015] Zum Bedrucken der Kennzeichnungsmatte in einem Drucker weisen die Querstege und/oder
die Bezeichnungsschilder eine Beschriftungsfläche auf, wobei die Beschriftungsfläche
vorzugsweise eine Rauigkeit Ra ≤ 0,5 µm aufweist bzw. mit einer Rauigkeit Ra ≤ 0,5
µm versehen ist. Die Rauigkeit im Bereich der Beschriftungsflächen wird vorzugsweise
dadurch erreicht, dass das Spritzgusswerkzeug im Bereich der Beschrifungsflächen angeraut,
zum Beispiel durch Sandstrahlen, ausgebildet ist, so dass sich diese angeraute Oberfläche
des Spritzgusswerkzeuges bzw. der darin angeordneten Werkzeugeinsätze nach dem Spritzgießprozess
an der Kennzeichnungsmatte im Bereich der Beschriftungsflächen abbilden kann. Durch
die entsprechende Rauigkeit der Beschriftungsfläche kann eine verbesserte Anhaftung
der Druckerfarbe, insbesondere der Tinte, an der Beschriftungsfläche erreicht werden,
wodurch die Bedruckbarkeit weiter gesteigert werden kann. Die Rauigkeit ist dabei
jedoch derart fein ausgebildet, dass die Beschriftungsfläche bevorzugt eben ausgebildet
ist. Die Rauigkeit liegt dabei vorzugsweise in einem Bereich zwischen 0,1 und 0,5
µm, bevorzugt zwischen 0,2 und 0,4 µm. Um die Bedruckbarkeit weiter zu steigern, weist
die Beschriftungsfläche vorzugsweise zusätzlich eine Welligkeit von Wt ≤ 10 µm, bevorzugt
in einem Bereich zwischen 1 µm und 10 µm, auf.
[0016] Um bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Kennzeichnungsmatte einen möglichst
geringen Druck auf die Führungsmittel auszuüben, sind die Anspritzpunkte zum Spritzgießen
der Kennzeichnungsmatte an den Querstegen vorgesehen, so dass die Kennzeichnungsmatte
an den Querstegen und nicht im Bereich der Führungsmittel angespritzt wird. Gemäß
einer Ausgestaltung der Erfindung sind pro Quersteg ein oder mehr Anspritzpunkte vorgesehen,
wobei es auch möglich ist, dass nicht an jedem an einer Kennzeichnungsmatte vorgesehenen
Quersteg ein Anspritzpunkt vorgesehen ist. Die Anspritzpunkte sind dabei bevorzugt
in der Mitte entlang der Längserstreckung der Querstege vorgesehen, um eine möglichst
gleichmäßige Verteilung des Materials beim Spritzgießen über die gesamte Fläche der
Kennzeichnungsmatte zu erreichen. Dadurch, dass die Anspritzung nicht im Bereich der
Führungsmittel erfolgt, werden die Führungsmittel entlastet, da ein geringerer Druck
auf sie aufgebracht wird, wodurch das anschließende Entformen der Führungsmittel aus
dem Spritzgießwerkzeug erleichtert wird.
[0017] Nach einer weiter bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass
in einem Verbindungsbereich zwischen einer Kennzeichnungseinheit und dem Rahmen eine
Sollbruchstelle vorgesehen ist. Die Sollbruchstelle kann in Form einer Reduzierung
des Materials in dem Verbindungsbereich oder durch eine Perforierung in dem Verbindungsbereich
ausgebildet sein. Die Sollbruchstelle ermöglicht ein vereinfachteres Abtrennen einer
Kennzeichnungseinheit von dem Rahmen, nach dem diese beschriftet bzw. bedruckt worden
ist.
[0018] Weiter ist es vorteilhafterweise vorgesehen, dass an dem Rahmen Steuerlöcher vorgesehen
sind. Die Steuerlöcher dienen dazu, die Position, insbesondere die Lagerichtung, der
Kennzeichnungsmatte in dem Drucker automatisch erkennen zu können, so dass das Drucklayout
durch beispielsweise Drehen des Drucklayouts an die Position bzw. die Lagerichtung
der Kennzeichnungsmatte angepasst werden kann, wodurch die Anzahl von Fehlbeschriftungen
bzw. von Fehldrucken deutlich reduziert werden kann. Vorzugsweise sind entlang der
Längsrichtung des Rahmens mehrere Steuerlöcher in einem bestimmten Abstand zueinander
vorgesehen.
[0019] Um eine eindeutige Zuordnung der Kennzeichnungsmatten in einem Drucker zu erreichen,
ist es ferner bevorzugt vorgesehen, dass die Kennzeichnungsmatte mit einer Kennung
versehen ist. Die Kennung ist vorzugsweise an dem Rahmen der Kennzeichnungsmatte vorgesehen.
Die Kennung kann beispielsweise in Form eines 10-Bit-Codes vorgesehen sein.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand
bevorzugter Ausführungsform näher erläutert.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Kennzeichnungsmatte
gemäß einer ersten Ausführungsform mit einer Draufsicht auf die Oberseite der Kennzeichnungsmatte;
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf die Querseite der in Fig. 1 gezeigten Kennzeichnungsmatte
gemäß der Erfindung;
- Fig. 3
- einen Ausschnitt der in Fig. 2 gezeigten Kennzeichnungsmatte in einer Draufsicht auf
die Querseite, wobei der Rahmen und ein daran angeordnetes Führungsmittel der Kennzeichnungsmatte
vergrößert dargestellt sind;
- Fig. 4
- einen Ausschnitt der in Fig. 1 gezeigten Kennzeichnungsmatte mit einer Verstärkungsrippe
angeordnet an einem Führungsmittel;
- Fig. 5
- eine perspektivische schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Kennzeichnungsmatte
gemäß einer zweiten Ausführungsform mit einer Draufsicht auf die Oberseite der Kennzeichnungsmatte;
und
- Fig. 6
- eine perspektivische schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Kennzeichnungsmatte
gemäß einer dritten Ausführungsform mit einer Draufsicht auf die Unterseite der Kennzeichnungsmatte.
[0022] Fig. 1 zeigt eine Kennzeichnungsmatte zur Kennzeichnung elektrischer Bauelement gemäß
der Erfindung. Die Kennzeichnungsmatte weist mehrere, in einer Reihe hintereinander
angeordnete Kennzeichnungseinheiten 10 auf, wobei jede Kennzeichnungseinheit einen
Quersteg 12 und mehrere an dem Quersteg 12 angeformte Bezeichnungsschilder 14 aufweist.
Die in einer Reihe hintereinander angeordneten Kennzeichnungseinheiten 10 sind über
einen Rahmen 16, welcher seitlich entlang der Kennzeichnungseinheiten 10 verläuft
miteinander verbunden. Der Rahmen 16 ist dabei rechts und links von den Kennzeichnungseinheiten
10 entlang ihrer Querseitenflächen vorgesehen. Zur Führung der Kennzeichnungsmatte
in einem Drucker, in welchem eine Beschriftung bzw. eine Bedruckung der Kennzeichnungseinheiten
10 im Bereich ihrer Beschriftungsflächen 22 erfolgt, sind an dem Rahmen 16 Führungsmittel
18a, 18b vorgesehen, welche, wie in Fig. 2 erkennbar ist, aus jeweils zwei parallel
zueinander angeordneten Stegen 20a, 20b ausgebildet sind, so dass die Führungsmittel
18a, 18b im Wesentlichen u-förmig ausgebildet sind. An dem Rahmen 16 sind zwei Führungsmittel
18a, 18b angeordnet, wobei ein erstes Führungsmittel 18a links von der Querseite der
Kennzeichnungseinheiten 10 an dem Rahmen 16 und ein zweites Führungsmittel 18b rechts
von der Querseite der Kennzeichnungseinheiten 10 an dem Rahmen 16 angeordnet ist.
[0023] Wie in Fig. 1 gezeigt ist, sind entlang der Stege 20a, 20b mehrere Ausnehmungen 38
in Form von Einkerbungen vorgesehen. An dem Rahmen 16 sind ferner Steuerungslöcher
24 und Kennungen 26 eingebracht, wobei die Kennung 26 in Form eines 10-Bit-Codes ausgebildet
sein kann.
[0024] Die Kennzeichnungsmatte ist aus einem amorphen Kunststoff, wie beispielsweise PC,
ABS, PMMA, PS, PEI, PES, PSU, PPO oder SAN durch ein Spritzgießverfahren hergestellt.
Die Anspritzung beim Spritzgießverfahren erfolgt an dem Quersteg 12 der Kennzeichnungseinheiten
12, wobei bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform der Anspritzpunkt 28 mittig
entlang der Längsrichtung der Querstege 12 vorgesehen ist.
[0025] Der Kennzeichnungsmatte wird zumindest im Bereich der Beschriftungsflächen 22 eine
Oberflächenrauigkeit von Ra ≤ 0,5 µm, vorzugsweise von Ra = 0,25 µm, nach dem Spritzgießen
in dem Spritzgusswerkzeug aufgeprägt. Die Beschriftungsflächen 22 können an dem Quersteg
12 und/oder den Bezeichnungsschildern 14 einer Kennzeichnungseinheit 10 vorgesehen
sein.
[0026] Eine vergrößerte Darstellung insbesondere der Stege 20a, 20b des Führungsmittels
18a ist in Fig. 3 gezeigt. Die Stege 20a, 20b sind im Wesentlichen parallel zueinander
angeordnet, wodurch das Führungsmittel 18a eine u-förmige Ausgestaltung in Form einer
Kufe aufweist. Die Seitenflächen 30a, 30b der Stege 20a, 20b sind jeweils mit einer
Schräge versehen, wobei bei der hier gezeigten Ausführungsform die Stege 20a, 20b
sowohl an ihrer Innenseitenfläche 30b als auch an ihrer Außenseitenfläche 30a eine
Schräge aufweisen. Die Schräge kann sich über die gesamte Länge einer Seitenfläche
30a, 30b erstrecken oder nur bereichsweise, insbesondere an dem freien Ende 40 der
Stege 20a, 20b, vorgesehen sein. Die Schrägen sind derart ausgebildet, dass sich die
Querschnittsfläche der Stege 20a, 20b zu ihrem freien Ende 40 hin verkleinert. Die
angeschrägt ausgebildeten Seitenflächen 30a, 30b ermöglichen ein leichteres Entformen
der Kennzeichnungsmatte aus dem Spritzgießwerkzeug im Bereich der Führungsmittel 18a,
18b.
[0027] An dem Verbindungsbereich zwischen dem Rahmen 16 und der Kennzeichnungseinheit 10
ist eine Sollbruchstelle 32 in Form einer Materialreduzierung ausgebildet.
[0028] Um die Stabilität der Führungsmittel 18a, 18b zu erhöhen und den Verzug zu reduzieren,
können, wie in Fig. 4 gezeigt ist, an dem Führungsmittel 18a, 18b, wobei hier nur
das Führungsmittel 18a gezeigt ist, insbesondere im Bereich der Stege 20b, welche
angrenzend zu den Kennzeichnungseinheiten 10 an dem Führungsmittel 18a, 18b bzw. dem
Rahmen 16 angeordnet sind, Versteifungsrippen 34 vorgesehen sein, welche in Form eines
länglich ausgebildeten Steges ausgebildet sind und sich in Längsrichtung der Kennzeichnungsmatte
erstrecken. Die Versteifungsrrippen 34 sind zwischen zwei Kennzeichnungseinheiten
10 an dem Führungsmittel 18a, 18b vorgesehen.
[0029] Fig. 5 zeigt eine zweite Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kennzeichnungsmatte,
wobei die hier gezeigte Ausführungsform im Wesentlichen der in Fig. 1 gezeigten Kennzeichnungsmatte
entspricht. Die beiden Unterschiede zwischen der hier und in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform
sind lediglich, dass bei der in Fig. 5 gezeigten Kennzeichnungsmatte pro Quersteg
12 zwei Anspritzpunkte 28 vorgesehen sind. Die Anzahl der Anspritzpunkte 28 ist abhängig
von der Größe der Kennzeichnungsmatte und der Bezeichnungsschilder. Ferner sind bei
der in Fig. 5 gezeigten Kennzeichnungsmatte an dem hier sichtbaren Führungsmittel
18b zusätzlich zu den in Form von Einkerbungen ausgebildeten Ausnehmungen 38 Ausnehmungen
36 in Form von länglichen Aussparungen an dem hier sichtbaren Führungsmittel 18b bzw.
dem Steg 20b des Führungsmittels 18b vorgesehen.
[0030] Fig. 6 zeigt eine dritte mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kennzeichnungsmatte,
welche im Wesentlichen der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform entspricht, wobei in
Fig. 6 die Möglichkeit gezeigt ist, dass an zwei im Wesentlichen parallel zueinander
verlaufenden Stegen 20a, 20b eines Führungsmittels 18a, 18b unterschiedlich ausgebildete
Ausnehmungen 36, 38 vorgesehen sein können, so dass die Ausnehmungen 36, 38 an dem
einen Steg 20a nicht identisch zu den Ausnehmungen 36, 38 an dem anderen Steg 20b
eines Führungsmittels 18a, 18b ausgebildet sein müssen, wobei in Fig. 6 lediglich
Ausnehmungen in Form von Einkerbungen gezeigt sind. Bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform
sind an dem Steg 20b der Führungsmittel 18a, 18b eine größere Anzahl an in Form von
Einkerbungen vorgesehenen Ausnehmungen 38 ausgebildet als an dem Steg 20a der Führungsmittel
18a, 18b.
Bezugszeichenliste
| Kennzeichnungseinheit |
10 |
| Quersteg |
12 |
| Bezeichnungsschild |
14 |
| Rahmen |
16 |
| Führungsmittel |
18a, 18b |
| Steg |
20a, 20b |
| Beschriftungsfläche |
22 |
| Steuerloch |
24 |
| Kennung |
26 |
| Anspritzpunkt |
28 |
| Seitenfläche |
30a, 30b |
| Sollbruchstelle |
32 |
| Versteifungsrippe |
34 |
| Ausnehmung |
36 |
| Ausnehmung |
38 |
| Freies Ende |
40 |
1. Kennzeichnungsmatte zur Kennzeichnung elektrischer Bauelemente, mit mehreren Kennzeichnungseinheiten
(10), wobei eine Kennzeichnungseinheit (10) einen Quersteg (12) und mehrere an dem
Quersteg (12) angeformte Bezeichnungsschilder (14) aufweist, wobei die Kennzeichnungseinheiten
(10) über einen Rahmen (16) miteinander verbunden sind, wobei an dem Rahmen (16) Führungsmittel
(18a, 18b) zur Führung der Kennzeichnungsmatte in einem Drucker angeordnet sind, wobei
die Führungsmittel (18a, 18b) im Wesentlichen u-förmig ausgebildet sind und jeweils
zwei Stege (20a, 20b) aufweisen, welche im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet
sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kennzeichnungsmatte aus einem im Gegensatz zu teilkristallinen Kunststoffen eine
bessere Beschriftbarkeit aufweisenden spritzgegossenen, amorphen Kunststoff ausgebildet
ist,
wobei die beiden Stege (20a, 20b) an ihren zueinander gerichteten, innenliegenden
Seitenflächen (30b) und/oder an ihren voneinander weggerichteten, außenliegenden Seitenflächen
(30a) jeweils eine Schräge aufweisen.
2. Kennzeichnungsmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der amorphe Kunststoff Polycarbonat, Acrylnitril-Butadien-Styrol, Polymethylmethacrylat,
Polystyrol, Polyetherimid, Polyethersulfon, Polysulfon, Polyphenylenoxid oder Styrol-Acrylnitril
ist.
3. Kennzeichnungsmatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (18a, 18b) entlang ihrer Längserstreckung ein oder mehrere Ausnehmungen
(36, 38) aufweisen.
4. Kennzeichnungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Führungsmitteln (18a, 18b) Versteifungsrippen (34) vorgesehen sind.
5. Kennzeichnungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstege (12) und/oder die Bezeichnungsschilder (14) eine Beschriftungsfläche
(22) aufweisen, wobei die Beschriftungsfläche (22) eine Rauigkeit Ra ≤ 0,5 µm aufweist.
6. Kennzeichnungsmatte zur Kennzeichnung elektrischer Bauelemente, mit mehreren Kennzeichnungseinheiten
(10), wobei eine Kennzeichnungseinheit (10) einen Quersteg (12) und mehrere an dem
Quersteg (12) angeformte Bezeichnungsschilder (14) aufweist, wobei die Kennzeichnungseinheiten
(10) über einen Rahmen (16) miteinander verbunden sind, wobei an dem Rahmen (16) Führungsmittel
(18a, 18b) zur Führung der Kennzeichnungsmatte in einem Drucker angeordnet sind, ,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kennzeichnungsmatte aus einem im Gegensatz zu teilkristallinen Kunststoffen eine
bessere Beschriftbarkeit aufweisenden spritzgegossenen, amorphen Kunststoff ausgebildet
ist und ein oder mehrere Anspritzpunkte (28) an den Querstegen (12) vorgesehen sind.
7. Kennzeichnungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Verbindungsbereich zwischen einer Kennzeichnungseinheit (10) und dem Rahmen
(16) eine Sollbruchstelle (32) vorgesehen ist.
8. Kennzeichnungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rahmen (16) Steuerlöcher (24) vorgesehen sind.
9. Kennzeichnungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnungsmatte mit einer Kennung (26) versehen ist.
10. Verfahren zur Herstellung einer Kennzeichnungsmatte zur Kennzeichnung elektrischer
Bauelemente mit mehreren Kennzeichnungseinheiten (10), wobei eine Kennzeichnungseinheit
(10) aus einem Quersteg (12) und mehreren an dem Quersteg (12) angeformten Bezeichnungsschildern
(14) ausgebildet wird, wobei die Kennzeichnungseinheiten (10) über einen Rahmen (16)
miteinander verbunden werden, wobei an dem Rahmen (16) Führungsmittel (18a, 18b) zur
Führung der Kennzeichnungsmatte in einem Drucker angeordnet werden, wobei die Führungsmittel
(18a, 18b) im Wesentlichen u-förmig ausgebildet werden und jeweils zwei Stege (20a,
20b) aufweisen, welche im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kennzeichnungsmatte aus einem im Gegensatz zu teilkristallinen Kunststoffen eine
bessere Beschriftbarkeit aufweisenden, amorphen Kunststoff spritzgegossen wird,
wobei die beiden Stege (20a, 20b) an ihren zueinander gerichteten, innenliegenden
Seitenflächen (30b) und/oder an ihren voneinander weggerichteten, außenliegenden Seitenflächen
(30a) jeweils eine Schräge aufweisen.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als amorpher Kunststoff Polycarbonat, Acrylnitril-Butadien-Styrol, Polymethylmethacrylat,
Polystyrol, Polyetherimid, Polyethersulfon, Polysulfon, Polyphenylenoxid oder Styrol-Acrylnitril
verwendet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnungsmatte an den Querstegen (12) der Kennzeichnungseinheiten (10) angespritzt
wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnungsmatte im Bereich von an den Querstegen (12) und/oder den Bezeichnungsschildern
(14) ausgebildeten Beschriftungsflächen (22) mit einer Rauigkeit Ra ≤ 0,5 µm versehen
wird.
1. Identification mat for identifying electrical components, with a plurality of identifying
units (10), wherein an identifying unit (10) comprises a crossbar (12) and a plurality
of identification plates (14) integrally moulded on the crossbar (12), wherein the
identification units (10) are connected to one another by means of a frame (16), wherein
guiding means (18a, 18b) are arranged on the frame (16) to guide the identification
mat in a printer, wherein the guiding means (18a, 18b) are substantially u-shaped
and each have two bridges (20a, 20b) which are arranged substantially parallel to
one another,
characterized in
that the identification mat is formed from an injection-moulded, amorphous plastic which
can be more easily inscribed in contrast to partially crystalline plastics,
wherein on their inner side faces (30b) directed towards each other and/or on their
outer side faces (30a) directed away from each other the two bridges (20a, 20b) each
are bevelled.
2. Identification mat according to claim 1, characterized in that the amorphous plastic is polycarbonate, acrylonitrile butadiene-styrene, polymethyl
methacrylate, polystyrene, polyetherimide, polyether sulphone, polysulphone, polyphenylene
oxide or styrene-acrylonitrile.
3. Identification mat according to claim 1 or 2, characterized in that the guiding means (18a, 18b) have one or more notches (36, 38) along their longitudinal
extension.
4. Identification mat according to any one of claims 1 to 3, characterized in that stiffening ribs (34) are provided on the guiding means (18a, 18b).
5. Identification mat according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the crossbars (12) and/or the identification plates (14) have an inscription surface
(22), wherein the inscription surface (22) has a roughness Ra ≤ 0.5 µm.
6. Identification mat for identifying electrical components, with a plurality of identifying
units (10), wherein an identifying unit (10) comprises a crossbar (12) and a plurality
of identification plates (14) integrally moulded on the crossbar (12), wherein the
identifying units (10) are connected to one another by means of a frame (16), wherein
guiding means (18a, 18b) are arranged on the frame (16) to guide the identification
mat in a printer,
characterized in
that the identification mat is formed from an injection-moulded, amorphous plastic which
can be more easily inscribed in contrast to partially crystalline plastics and one
or more injection points (28) are provided on the crossbars (12).
7. Identification mat according to any one of claims 1 to 6, characterized in that in a connection region between an identifying unit (10) and the frame (16) a predetermined
breaking point (32) is provided.
8. Identification mat according to any one of claims 1 to 7, characterized in that guide holes (24) are provided on the frame (16).
9. Identification mat according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the identification mat is provided with a code (26).
10. Method for producing an identification mat for identifying electrical components with
a plurality of identifying units (10), wherein an identifying unit (10) is formed
of a crossbar (12) and a plurality of identification plates (14) integrally moulded
on the crossbar (12), wherein the identification units (10) are connected to one another
by means of a frame (16), wherein guiding means (18a, 18b) are provided on the frame
(16) to guide the identification mat in a printer, wherein the guiding means (18a,
18b) are substantially u-shaped and each have two bridges (20a, 20b) which are arranged
substantially parallel to one another,
characterized in
that the identification mat is injection-moulded from an amorphous plastic which can be
more easily inscribed in contrast to partially crystalline plastics, wherein on their
inner side faces (30b) directed towards each other and/or on their outer side faces
(30a) directed away from each other the two bridges (20a, 20b) each are bevelled.
11. Method according to claim 10, characterized in that the amorphous plastic used is polycarbonate, acrylonitrile butadiene-styrene, polymethyl
methacrylate, polystyrene, polyetherimide, polyether sulphone, polysulphone, polyphenylene
oxide or styrene-acrylonitrile.
12. Method according to claim 10 or 11, characterized in that the identification mat is injection-moulded to the crossbars (12) of the identification
units (10).
13. Method according to any one of claims 10 to 12, characterized in that in the area of inscription surfaces (22) formed on the crossbars (12) and/or the
identification plates (14) the identification mat is provided with a roughness Ra
≤ 0.5 µm.
1. Planche de marquage pour le marquage de composants électriques, avec plusieurs unités
de marquage (10), dans laquelle une unité de marquage (10) présente une nervure transversale
(12) et plusieurs étiquettes indicatrices (14) moulées sur la nervure transversale
(12), dans laquelle les unités de marquage (10) sont reliées l'une à l'autre par l'intermédiaire
d'un cadre (16), des moyens de guidage (18a, 18b) pour le guidage de la planche de
marquage dans une imprimante étant agencés sur le cadre (16), les moyens de guidage
(18a, 18b) étant sensiblement réalisés en forme de u et chacun présentent deux nervures
(20a, 20b) qui sont agencées sensiblement parallèlement les unes aux autres,
caractérisée en ce que
la planche de marquage est réalisée en un matière plastique amorphe moulée par injection
présentant une meilleure aptitude à l'inscription contrairement aux matières plastiques
semi-cristallins,
les deux nervures (20a, 20b) présentant chacune un chanfrein sur leurs surfaces latérales
intérieures (30b) orientées l'une vers l'autre et/ou sur leurs surfaces latérales
extérieures (30a) orientées à l'opposé l'une de l'autre.
2. Planche de marquage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la matière plastique amorphe est du polycarbonate, de l'acrylonitrile-butadiène-styrène,
du poly(méthacrylate de méthyle), du polystyrène, du polyétherimide, du polyéthersulfone,
du polysulfone, de l'oxyde de polyphénylène ou du styrène-acrylonitrile.
3. Planche de marquage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les moyens de guidage (18a, 18b) présentent un ou plusieurs évidements (36, 38) le
long de leur étendue longitudinale.
4. Planche de marquage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que des nervures de renfort (34) sont prévues sur les moyens de guidage (18a, 18b).
5. Planche de marquage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les nervures transversales (12) et/ou les étiquettes indicatrices (14) présentent
une surface d'inscription (22), dans laquelle la surface d'inscription (22) présente
une rugosité Ra ≤ 0,5 µm.
6. Planche de marquage pour le marquage de composants électriques, avec plusieurs unités
de marquage (10), dans laquelle une unité de marquage (10) présente une nervure transversale
(12) et plusieurs étiquettes indicatrices (14) moulées sur la nervure transversale
(12), dans laquelle les unités de marquage (10) sont reliées l'une à l'autre par l'intermédiaire
d'un cadre (16), des moyens de guidage (18a, 18b) pour le guidage de la planche de
marquage dans une imprimante étant agencés sur le cadre (16),
caractérisée en ce que
la planche de marquage est réalisée en un matière plastique amorphe moulée par injection
présentant une meilleure aptitude à l'inscription contrairement aux matières plastiques
semi-cristallins et un ou plusieurs point(s) d'injection (28) sont prévus sur les
nervures transversales (12).
7. Planche de marquage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que, dans une zone de liaison entre une unité de marquage (10) et le cadre (16), on prévoit
un emplacement destiné à la rupture (32).
8. Planche de marquage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'on prévoit des trous de référence (24) sur le cadre (16).
9. Planche de marquage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la planche de marquage est dotée d'une identification (26).
10. Procédé pour la fabrication d'une planche de marquage pour le marquage de composants
électriques avec plusieurs unités de marquage (10), dans lequel une unité de marquage
(10) est réalisée par une nervure transversale (12) et plusieurs étiquettes indicatrices
(14) moulées sur la nervure transversale (12), dans lequel les unités de marquages
(10) sont reliées l'une à l'autre par l'intermédiaire d'un cadre (16), dans lequel
des moyens de guidage (18a, 18b) pour le guidage de la planche de marquage dans une
imprimante sont agencés sur le cadre (16), les moyens de guidage (18a, 18b) étant
sensiblement réalisés en forme de u et chacun présentant deux nervures (20a, 20b),
qui sont agencés sensiblement parallèlement les unes aux autres,
caractérisé en ce que
la planche de marquage est moulée par injection à partir d'une matière plastique amorphe
présentant une meilleure aptitude à l'inscription contrairement aux matières plastiques
semi-cristallins,
les deux nervures (20a, 20b) présentant chacune un chanfrein sur leurs surfaces latérales
intérieures (30b) orientées l'une vers l'autre et/ou sur leurs surfaces latérales
extérieures (30a) orientées à l'opposé l'une de l'autre.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que, en guise de matière plastique amorphe, on utilise du polycarbonate, de l'acrylonitrile-butadiène-styrène,
du poly(méthacrylate de méthyle), du polystyrène, du polyétherimide, du polyéthersulfone,
du polysulfone, de l'oxyde de polyphénylène ou du styrène-acrylonitrile.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la planche de marquage est moulée par injection sur les nervures transversales (12)
des unités de marquage (10).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que la planche de marquage est pourvue, dans la zone de surfaces d'inscription (22) réalisées
sur les nervures transversales (12) et/ou les étiquettes indicatrices (14), d'une
rugosité Ra ≤ 0,5 µm.
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