[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln oder zum Konditionieren von
Tabak, insbesondere Schnitttabak, mit einem drehbaren Trommelkörper, wobei der Trommelkörper
eine Einbringseite mit einer Einbringöffnung zum Einbringen von Tabak in das Trommelkörperinnere
und eine Ausbringseite mit einer Ausbringöffnung zum Ausbringen von Tabak aus dem
Trommelkörperinneren aufweist, wobei insbesondere in Förderrichtung des Tabaks im
Trommelinneren eine Lockerungszone zwischen der Einbringöffnung und einer Behandlungszone
ausgebildet ist, wobei in der Lockerungszone, vorzugsweise kompaktiertes, Tabakgut
gelockert wird oder ist und in Förderrichtung des Tabaks in einer anschließenden Behandlungszone
der gelockerte Tabak behandelbar ist, und wobei insbesondere in der Lockerungszone
ein Mittel zum Einbringen von Dampf vorgesehen ist.
[0002] Tabak wird nach der Ernte relativ stark, d.h. auf eine Restfeuchte von etwa 9 % bis
12 % getrocknet und zum Versand gewöhnlich in quaderförmige oder zylinderförmige Ballen
oder Pakete gepresst, wobei auch andere Pressformen möglich sind. Beim Tabak kann
es sich um reines vorentripptes Blattgut (ohne wesentliche Rippenanteile) handeln.
Die vor dem Trocknen entfernten Rippen, die getrennt weiterverarbeitet und dem Blatttabak
wieder zugemischt werden, können für sich ebenfalls in trockenem Zustand verpresst
und versandt werden. Der gepresste und relativ trockene Rohtabak kann in diesem Zustand
auch über längere Zeit gelagert werden.
[0003] Soll dieser relativ trockene Tabak zu Rauchprodukten, z.B. Zigaretten, verarbeitet
werden, so ist es bei den bekannten Verarbeitungsverfahren und Tabakaufbereitungsanlagen
erforderlich, die einzelnen Blätter (oder Blattstücke) bzw. Rippen (oder Rippenstücke)
in den gepressten Ballen wieder voneinander zu lösen und zu vereinzeln. Da die Blätter
stark aneinander haften und sehr trocken sind, wodurch sie brüchig und sehr empfindlich
gegen mechanische Einwirkungen sind, muss das Lösen schonend geschehen. Die heute
überwiegend angewandte Methode des Lösens besteht darin, die Ballen nach einer vorsichtigen
mechanischen Zerkleinerung in einer Konditioniertrommel mit Dampf (Wärme) und Wasser
anzufeuchten und zu lösen.
[0004] Zur Aufbereitung der geernteten Tabakblätter werden mehrere Behandlungsschritte ausgeführt,
so dass am Ende des Aufbereitungsprozesses Schnitttabak bzw. Tabakfeinschnitt zur
Weiterverarbeitung in Zigarettenherstellungsmaschinen bereitgestellt wird. Schnitttabak
erfährt vor seiner Endverarbeitung üblicherweise eine Behandlung, die im Wesentlichen
die folgenden Schritte aufweist: Lösen, Konditionieren des Tabaks durch Vorwärmen
und Anfeuchten, Saucieren des Tabaks, Mischen und Schneiden des Tabaks, Trocknen des
Tabaks, Sieben und Kühlen des Tabaks, sowie Flavourisierung des Tabaks. Das Mischen
des Tabaks wird auch Blenden genannt.
[0006] Darüber hinaus ist im Dokument
DE-A-197 56 217 ein Verfahren zur Behandlung von Feinschnitttabak offenbart, wobei die einzelnen
Behandlungsschritte explizit ausgeführt sind, so dass ausdrücklich auf dieses Dokument
verwiesen wird.
[0007] Die Hauptprozessschritte in der Tabakaufbereitung bzw. im so genannten Primary-Prozess
bestehen aus Lösen und Konditionieren des Tabaks sowie Zusetzung von Additiven, Trennen
sowie Schneiden des Tabaks, Trocknen und Blenden. Darüber hinaus können ergänzend
Nebenprozessschritte ausgeführt werden. Diese Nebenprozessschritte bestehen in der
Selektion von ungelösten Teilen, Metall sowie von Fremdkörpern. Darüber hinaus besteht
ein Nebenprozessschritt im Expandieren des Tabaks.
[0008] Diese Verfahrensschritte werden in so genannten Prozesselementen wie z.B. Löse- und
Konditioniertrommein, Mischboxen, Sichtereinrichtungen, Trockentrommeln usw. ausgeführt.
[0009] Beispielsweise ist aus
EP-B-1 273 240 und insbesondere
EP-A- 0 917 828 eine Konditioniertrommel zum Behandeln von Tabak beschrieben. Außerdem offenbart
EP-B-0 424 501 eine Einrichtung zur Behandlung von Tabak mit einer um eine geneigte Achse zylinderförmige
Behandlungseinrichtung, wobei der Trommelkörper einen Tabakeinlass und einen Tabakauslass
aufweist. Hierbei ist am Tabakeinlass des Trommelkörpers eine Lockerungseinheit, die
mit dem Trommelkörper dreht, vorgesehen. Ferner sind Mittel zum Einführen von Behandlungsdampf
in die Lockerungseinheit vorgesehen.
[0010] Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine
Konditioniertrommel bzw. eine Behandlungstrommel der Tabak verarbeitenden Industrie
auf einfache und kostengünstige Weise zu verbessern.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zum Behandeln von Tabak, insbesondere
Schnitttabak, mit einem drehbaren Trommelkörper, wobei der Trommelkörper eine Einbringseite
mit einer Einbringöffnung zum Einbringen von Tabak in das Trommelkörperinnere und
eine Ausbringseite mit einer Ausbringöffnung zum Ausbringen von Tabak aus dem Trommelkörperinneren
aufweist, wobei insbesondere in Förderrichtung des Tabaks im Trommelkörperinneren
eine Lockerungszone zwischen der Einbringöffnung und eine Behandlungszone ausgebildet
ist, wobei in der Lockerungszone, vorzugsweise kompaktiertes, Tabakgut gelockert wird
oder ist und in Förderrichtung in einer anschließenden Behandlungszone der gelockerte
Tabak behandelbar ist, und wobei insbesondere in der Lockerungszone ein Mittel zum
Einbringen von Dampf vorgesehen ist, die dadurch weitergebildet wird, dass außerhalb
des Trommelkörpers, vorzugsweise parallel angeordnete, Umluftrückführleitungen zwischen
der Ausbringseite und der Einbringseite des Trommelkörpers vorgesehen sind, wobei
insbesondere eine erste Umluftrückführleitung als Produktions-Umluftrückführleitung
im Produktionsbetrieb der Vorrichtung betreibbar oder betrieben ist und wobei insbesondere
die zweite Umluftrückführleitung im Nicht-Produktionsprozess der Vorrichtung, vorzugsweise
bei oder während einer Vorheizphase der Vorrichtung, betreibbar oder betrieben ist,
während die erste Umluftrückführleitung nicht betrieben ist.
[0012] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass eine Vorrichtung zum Behandeln von Tabak
bzw. zum Konditionieren von Tabak, die auch als Konditioniertrommel oder Behandlungstrommel
der Tabak verarbeitenden Industrie bezeichnet wird, nach Inbetriebnahme der Vorrichtung
zunächst in einer Vorheizphase Umluft durch den Trommelkörper über eine als Bypassleitung
ausgebildete Umluftrückführleitung zwischen der Ausbringseite und der Einbringseite
bzw. von der Ausbringseite zur Einbringseite gefördert wird, wobei innerhalb der Bypassleitung
die in der Vorheizphase zur Einbringseite zurückgeförderte Umluft aus dem Inneren
des Trommelkörpers über einen Wärmetauscher geführt wird, um während der Vorheizphase
bzw. während des Vorheizbetriebs die rückgeführte Luft zu erwärmen.
[0013] Während der Vorheizphase ist die Trommel im Inneren nicht mit Tabak gefüllt, so dass
kontinuierlich die Luft für den Vorheizbetrieb umgewälzt wird und durch den an der
Außenseite angeordneten Wärmetauscher, insbesondere Lamellenwärmetauscher, erwärmt
wird, bis die Betriebstemperatur der Umluft für den Produktionsbetrieb der Vorrichtung
bzw. der Konditioniertrommel erreicht ist. Im Produktionsbetrieb selbst wird geschnittener
Tabak in das Trommelinnere eingebracht, wobei der geschnittene Tabak an der Einbringseite
in den Trommelkörper eingebracht wird, wobei zunächst in einer Lösezone der geschnittene
Tabak gelöst wird und insbesondere in der Lockerungszone mit Dampf beaufschlagt wird.
Anschließend wird der gelöste Tabak in eine oder mehrere nachfolgende Behandlungszonen
eingebracht, so dass im Anschluss an die Behandlungszone(n) der behandelte Tabak an
der Ausbringseite aus dem Trommelkörper ausgetragen wird.
[0014] Insbesondere weist die Konditioniervorrichtung bzw. die Konditioniertrommel einen
drehbaren zylindrischen Trommelkörper auf, wobei eingangsseitig an der Einbringseite
eine Einbringöffnung bzw. ein Tabakeintrag und ausgangsseitig eine Ausbringöffnung
bzw. ein Tabakaustrag vorgesehen sind. Darüber hinaus ist die rotierend angetriebene
Löse-/Konditioniertrommel um eine leicht horizontal geneigte Rotationsachse angeordnet.
Ferner weist die Konditioniervorrichtung bzw. die Konditioniertrommel neben der eingangsseitigen
Lockerungszone wenigstens eine anschließende Behandlungszone auf, in der der gelöste
Tabak nach Lösen in der Lösezone unter Förderung in Richtung Tabakaustrag in der anschließenden
Behandlungszone weiter aufbereitet wird.
[0015] Nach Beendigung der Vorheizphase, in der die Umluft über eine Bypassleitung und einen
in der Bypassleitung vorgesehenen Wärmetauscher geleitet wird, wird im Produktionsbetrieb
der Konditioniertrommel bzw. der Vorrichtung die Luft aus dem Trommelinneren über
eine weitere Umluftrückführleitung zwischen der Einbringseite des Trommelkörpers rückgeführt,
wobei in der Umluftrückführleitung für den Produktionsprozess kein Wärmetauscher oder
dergleichen vorgesehen ist. Hierbei wird die Prozessluft aus dem Trommelinneren direkt
von der Ausbringseite zur Einbringseite rückgeführt, wobei die Umluft im Produktionsbetrieb
durch die Behandlungsvorgänge im Inneren des Trommelkörpers kontinuierlich erwärmt
ist bzw. erwärmt wird.
[0016] Somit wird durch die Verwendung der erfindungsgemäß bereitgestellten Vorrichtung
zum Behandeln von Tabak bzw. der bereitgestellten Konditioniertrommel während der
Vorheizphase und vor Inbetriebnahme der Behandlung von Tabak eine Umluftrückführleitung
zwischen der Ausbringseite und der Einbringseite genutzt, um die Umluft mittels eines
in der Umluftrückführleitung eingesetzten Wärmetauschers kontinuierlich auf Betriebstemperatur
zu erwärmen, während in der Umluftrückführleitung für den Produktionsbetrieb keine
Umluft hindurchgefördert wird. Nach Abschluss der Vorheizphase wird die parallel geschaltete
(zweite) Umluftrückführleitung als Produktions-Umluftrückführleitung betrieben, während
keine Umluft durch die Umluftrückführleitung für die Vorheizphase geleitet wird.
[0017] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Verschmutzung durch die mit Tabakteilchen
versehene bzw. kontaminierte Umluft während des Produktionsbetriebs durch die direkte
Rückführung zur Einbringseite herabgesetzt wird, da die Umluft nicht über Einrichtungen
in der Umluftrückführleitung, wie z.B. einen Wärmetauscher, geführt wird. Während
der Vorheizphase ist dagegen die Umluft nicht oder kaum mit Tabakteilchen versehen,
so dass die Umluft für den Vorheizbetrieb über einen Wärmetauscher, insbesondere einen
Lamellenwärmetauscher, geleitet wird, wobei aufgrund der geringen bzw. nicht vorhandenen
Kontamination von Tabak in der Umluft während der Vorheizphase der Wärmetauscher nicht
durch Tabakteilchen verschmutzt wird.
[0018] Dazu ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass die im Produktionsbetrieb
betriebene oder betreibbare Umluftrückführleitung bzw. Produktions-Umluftrückführleitung
ohne Wärmetauscher ausgebildet ist und/oder die in der Vorheizphase betriebene oder
betreibbare Umluftrückführleitung mit einem Wärmetauscher, insbesondere mit einem
Lamellen-Wärmetauscher, ausgebildet ist, wobei die Umluftrückführleitungen wechselseitig
betrieben werden.
[0019] Insbesondere ergibt sich eine günstige Ausgestaltung der Vorrichtung dadurch, dass
die Umluftrückführleitung für den Produktionsbetrieb im Durchmesser kleiner ist als
die Umluftrückführleitung für die Vorheizphase.
[0020] Des Weiteren ist es in einer Ausführungsform der Vorrichtung bevorzugt, wenn an der
Ausbringseite des Trommelkörpers die Umluftrückführleitung für den Produktionsbetrieb
(Produktions-Umluftrückführleitung) und die Umluftrückführleitung für die Vorheizphasen
bzw. für den Nicht-Produktionsbetrieb der Vorrichtung jeweils separat an die Ausbringseite
der Vorrichtung angeschlossen sind und/oder die Umluftrückführleitung für den Produktionsprozess
und die Umluftrückführleitung für die Vorheizphase in eine gemeinsame Rückführleitung
münden, wobei insbesondere die gemeinsame Rückführleitung an der Einbringseite saugseitig
mit einem Gebläse verbunden ist.
[0021] Dazu ist es weiterhin vorteilhaft, wenn an der Ausbringseite des Trommelkörpers eine
Siebkammer ein an wenigstens zwei Befestigungspunkten der Siebkammer angeordnetes
Sieb oder Siebtuch aufweist, wobei insbesondere das Sieb oder Siebtuch zwischen den
voneinander beabstandeten und einander gegenüberliegenden Befestigungspunkten freihängend
angeordnet ist. In der ausgangsseitig des Trommelkörpers ausgebildeten Siebkammer
mit einem schnell und einfach austauschbaren Sieb oder Siebtuch ist das rechteckförmige
Sieb oder Siebtuch an zwei linienartigen Befestigungspunkten bzw. Befestigungsorten
befestigt, wobei das Siebtuch bzw. das Sieb zwischen den Befestigungen hängend, insbesondere
frei hängend, ausgebildet ist.
[0022] Dabei kann im Rahmen der Erfindung ebenfalls vorgesehen sein, dass zum Beispiel Ränder
des Siebtuches oder Siebs an entsprechenden Berandungen der Siebkammer aufliegen.
Darüber hinaus kann im Rahmen der Erfindung auch vorgesehen sein, dass das Siebtuch,
das beispielsweise als Siebgaze ausgebildet ist, Versteifungen oder Verstärkungsrippen
oder dergleichen aufweist, wodurch sich eine verbesserte Handhabung des Siebtuchs
bzw. Siebs ergibt. Insbesondere ist das Siebtuch oder Sieb mehrfach, zum Beispiel
durch Versteifungsrippen, unterteilt, wodurch sich eine verbesserte Handhabung beim
Einlegen und bei der Fixierung des Siebs oder Siebtuchs ergibt
[0023] Insbesondere ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass das Sieb, das auch als Siebtuch
oder dergleichen ausgebildet ist, unter Verwendung einer Zugangstür oder dergleichen
an der Ausbringseite der Vorrichtung geklemmt wird oder eingehängt ist, wodurch das
Sieb über der Zugangstür an der Ausbringseite leicht entnehmbar bzw. austauschbar
ist. Das Sieb oder das Siebtuch werden stirnseitig d.h. von der Stirnseite eingelegt.
Ferner ist bei größeren Trommeldurchmessern der Konditioniertrommel das Sieb in mehrere
Siebsegmente unterteilt, wodurch sich eine einfache Handhabung des aus mehreren Segmenten
bestehenden Siebs ergibt.
[0024] Dazu ist es weiterhin vorteilhaft, dass die Siebkammer ausgangsseitig des Trommelkörpers
oberhalb der Ausbringöffnung ausgebildet ist, wobei insbesondere die Siebkammer haubenartig
ausgebildet ist, wobei das Sieb an der Unterseite der Haube durchhängend angeordnet
ist, wobei durch die Beaufschlagung mit Unterdruck die Umluft aus dem Trommelinneren
durch das Sieb hindurch geführt wird und über die Umluftrückführleitung für den Produktionsprozess
oder durch die Umluftrückführleitung für die Vorheizphase geführt wird.
[0025] Darüber hinaus ist in einer Ausgestaltung der Vorrichtung weiterhin vorgesehen, dass
die Siebkammer eine, vorzugsweise verschwenkbare, Blasvorrichtung aufweist, wobei
insbesondere die Blasvorrichtung an der inneren Seite des Siebs, vorzugsweise verschwenkbar,
angeordnet ist. Hierdurch ist es möglich, dass der angesaugte Tabak aus der Umluft,
der an der Unterseite des Siebs angesaugt wurde oder ist, nach unten in eine Abgaberinne
an der Ausgangsseite des Trommelkörpers geblasen wird, wobei durch die verschwenkbare
Blasvorrichtung, beispielsweise in Form eines balkenartigen Gestänges oder eines mit
Düsen versehenen Balkens, das Sieb über die gesamte Breite mit Blasluft beaufschlagt
wird, um die an der Unterseite des Siebs hängenden Tabakteilchen nach unten in die
Abgaberinne oder in die Austragseite des Trommelkörpers zu blasen.
[0026] Außerdem zeichnet sich eine Ausgestaltung der Vorrichtung dadurch aus, dass die Siebkammer
einen Anschluss für die Umluftrückführleitung für den Produktionsprozess und/oder
einen Anschluss für die Umluftrückführleitung für die Vorheizphase der Vorrichtung
aufweist, wobei die Anschlüsse jeweils oberhalb des Siebtuchs bzw. des Siebs ausgebildet
sind, so dass die von Tabakteilchen befreite angesaugte Prozessluft zur Einbringseite
wieder zurückgeleitet wird. Dies erfolgt sowohl während der Vorheizphase der Vorrichtung
als auch während des Produktionsbetriebes der Vorrichtung.
[0027] Darüber hinaus ist für die Verschwenkung der Blasvorrichtung ein Antrieb, insbesondere
ein Pneumatikantrieb, vorgesehen, wobei ferner eine Endlagenkontrolle durch eine entsprechende
Lagenkontrolleinrichtung für den Pneumatikantrieb bzw. für die Blaseinrichtung vorgesehen
ist, wodurch während des Betriebes der Siebkammer bzw. der Konditioniertrommel eine
entsprechende Funktionsüberwachung erfolgt. Ist während des Produktionsbetriebs die
Bewegung der verschwenkbaren Blasvorrichtung entlang der Siebfläche bzw. entlang des
Siebtuchs gestört, wird durch die Kontrolleinrichtung beispielsweise eine falsche
Lage des Siebs gemeldet.
[0028] Außerdem zeichnet sich eine weitere Ausgestaltung der Vorrichtung dadurch aus, dass
der rotierend angetriebene Trommelkörper gegenüber einer ortsfesten, an dem Trommelkörper,
vorzugsweise an der Einbringseite, angeordneten Blende unter Verwendung einer zwischen
dem Trommelkörper und der Blende ausgebildeten Dichteinrichtung abgedichtet ist, wobei
die Dichteinrichtung ein Dichtmaterial, insbesondere eine Filzdichtung, und eine das
Dichtmaterial gegen eine Andrückfläche pressende Presseinrichtung, vorzugsweise ein
mit Druckluft oder mit einem Druckmedium beaufschlagbar oder beaufschlagter Schlauch,
aufweist.
[0029] Durch die Verwendung einer Dichteinrichtung mit einer Presseinrichtung für ein Dichtmaterial
und mit Dichtmaterial wird im Zusammenwirken von der Presseinrichtung und dem von
der Presseinrichtung beaufschlagten Dichtmaterial das Dichtmaterial auf der gesamten
Dichtfläche zwischen einer Blende des Trommelkörpers und dem rotierenden Trommelkörper
gleichmäßig angedrückt, da beispielsweise durch die Verwendung eines mit Druckluft
beaufschlagten Schlauches stets die gleiche Kraft auf der gesamten Dichtfläche angedrückt
wird. Dabei ist die Dichteinrichtung zwischen der Blende und einer Dichtfläche des
Trommelkörpers angeordnet.
[0030] Außerdem ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung vorgesehen, dass
eine, vorzugsweise an der Ausbringseite der Vorrichtung ausgebildete, Auslaufhaube
eine Innenhaube und eine mit der Innenhaube verbundene Außenhaube aufweist, wobei
die Innenhaube Bleche aufweist und wobei ein mit Laschen versehener Tragrahmen mit
offenen, gekanteten Profilblechen vorgesehen ist, wobei die Bleche der Innenhaube
mit den Laschen des Tragrahmens für die Innenhaube verbunden sind.
[0031] Dadurch, dass die Auslaufhaube einen Tragrahmen mit Rahmenteilen mit offenen, gekanteten
Profilblechen aufweist, wobei die Profilbleche entsprechende Laschen aufweisen, so
dass an den Laschen die Bleche der Innenhaube angeordnet werden und mit den Laschen
verbunden sind, ist die Auflagefläche bzw. Kontaktfläche des Tragrahmens zur Innenhaube
verringert, wodurch sich eine optimierte Wärmeverteilung beim Austrag von behandeltem
Tabak aus dem Trommelkörper an der Auslaufhaube ergibt. Aufgrund der verbesserten
Wärmeverteilung in der Auslaufhaube werden Anbackungen von Tabak an der Innenseite
der Auslaufhaube bzw. an der Innenhaube vermieden.
[0032] Darüber hinaus ist in einer weiteren Ausgestaltung der Vorrichtung vorgesehen, dass
die Außenhaube Deckbleche aufweist, die mit dem Tragrahmen verbunden sind, wobei insbesondere
zwischen der Innenhaube und der Außenseite eine Wärmeisolierung und/oder wenigstens
eine Heizeinrichtung angeordnet sind.
[0033] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Vorrichtung bzw. der Konditioniertrommel ist
außerdem vorgesehen, dass der Trommelkörper rotierend unter Verwendung von wenigstens
einer oder mehreren selbstjustierenden Lagerrollen gelagert ist, wobei insbesondere
die Lagerrolle oder die Lagerrollen mit einem den Trommelkörper umgebenden Laufring
zusammen wirken, so dass unter Rotation des Trommelkörpers auch die Laufrollen bzw.
die Lagerrollen rotieren. Dabei wird durch den Antrieb der Lagerrollen der gesamte
Trommelkörper in Rotation versetzt, wobei aufgrund der selbstjustierenden Anordnung
der Lagerrollen die Lagerrollen sich selbst ausrichten, so dass nach Inbetriebnahme
der Trommel bzw. der im Eingriff mit dem Laufring angetriebenen Lagerrollen diese
nach der Selbstausrichtung fixiert werden. Hierdurch wird die Lagerrolle aufgrund
der Ausrichtung des Trommelkörpers unter einer vorbestimmten Neigung gegenüber der
Horizontalen in der optimalen Position gehalten.
[0034] Dazu ist weiter vorgesehen, dass die Lagerrolle mit einer Lagerplatte verbunden ist,
wobei die Lagerplatte gegenüber einer, vorzugsweise ortsfesten, Haltevorrichtung für
die Lagerplatte linear bewegbar und verschwenkbar gelagert ist. Nach der Selbstausrichtung
der Lagerrolle wird die Lagerplatte an der Haltevorrichtung entsprechend beispielsweise
unter Verwendung von Schrauben fixiert.
[0035] Überdies ist es in einer Ausgestaltung der Konditioniervorrichtung bevorzugt, wenn
die Lagerplatte für die Lagerrolle mittels einer an der Lagerplatte angreifenden Spindel
linear bewegbar ist.
[0036] Ferner zeichnet sich eine Ausgestaltung der Vorrichtung dadurch aus, dass an der
Einbringseite des Trommelkörpers eine in die Einbringöffnung des Trommelkörpers mündende
Rinne, insbesondere Vibrationsrinne, für die Zuführung des Tabaks in den Trommelkörper
angeordnet ist, wobei eine oberhalb der geneigt angeordneten Rinnen angeordnete Zuführleitung
für die, vorzugsweise rückgeführte, Umluft in die Rinne mündet, wobei insbesondere
die Umluft und der Tabak über die gemeinsame Einbringöffnung in den Trommelkörper
einbringbar sind oder eingebracht werden.
[0037] Bei dieser Ausgestaltung ist an der Einbringseite des Trommelkörpers eine Vibrationsrinne
mit einer vorbestimmten Neigung angeordnet, so dass aufgrund der Vibration und der
Neigung der Rinne beispielsweise geschnittener Tabak über die Einbringöffnung in den
Trommelkörper eingebracht wird. Dabei ist gemäß der Erfindung vorgesehen, dass im
Produktionsbetrieb aus dem Trommelkörper entnommene Umluft über die Umluftrückführleitung
und Zuführleitung zur Einbringseite gefördert wird und über die Einbringöffnung an
der Einbringseite des Trommelkörpers zusammen mit dem auf der Rinne geförderten Tabak
eingebracht wird. Hierbei ist an der Einbringseite des Trommelkörpers ausschließlich
eine gemeinsame Einbringöffnung für den Tabak und die Umluft vorgesehen. Somit sind
für die Umluft und den Tabak an der Einbringseite keine weiteren separaten Öffnungen
zum Einbringen der Luft und des Tabaks vorgesehen. Dadurch verfügt die Einbringseite
des Trommelkörpers bzw. der Trommelkörper ausschließlich über eine einzige Einbringöffnung.
Die Zuführleitung für die Umluft ist dabei oberhalb der Rinne einmündend ausgebildet,
wobei der gemeinsame Zuführbereich für die Umluft und den Tabak beispielsweise durch
verschwenkbare Klappen gegenüber der äußeren Umgebung geschlossen oder abgetrennt
ausgebildet ist.
[0038] Dazu ist in einer Weiterbildung der Vorrichtung vorgesehen, dass der Strömungsquerschnitt
der Zuführleitung, vorzugsweise bezogen auf die Strömungsrichtung der Umluft, wenigstens
abschnittsweise sich vergrößernd ausgebildet ist, so dass beispielsweise durch Einblasen
der rückgeführten Umluft in die Zuführleitung unter Verwendung eines Gebläses die
aus dem Gebläse austretende Umluft der Zuführleitung zugeführt wird, wobei unter Ausbildung
eines in Strömungsrichtung sich, vorzugsweise kontinuierlich, vergrößernden Strömungsquerschnittes
der Zuführleitung die strömende Umluft sich über die gesamte Breite des Querschnittes
verteilt und gleichzeitig die Strömungsgeschwindigkeit aufgrund der verbreiternden
Zunahme des Strömungsquerschnittes abnimmt. Hierdurch wird die Geschwindigkeit der
in den Trommelkörper rückgeführten Umluft herabgesetzt, so dass in einer Lösezone
des Trommelkörpers keine Verwirbelungen aufgrund von niedrigen bzw. herabgesetzten
Strömungsgeschwindigkeiten der Umluft im Trommelkörper entstehen. Somit wird eine
optimale Umgebung für den Tabak in der Lösezone des Trommelkörpers erreicht, wobei
aufgrund der herabgesetzten Strömungsgeschwindigkeit der Umluft im Trommelkörper die
gelösten Tabakteilchen nicht weggeblasen werden, wodurch im Produktionsbetrieb der
Konditioniertrommel das Anfeuchten des Tabaks in der Lösezone verbessert wird.
[0039] Darüber hinaus ist in einer Weiterbildung es bevorzugt, dass die Zuführleitung ausgangsseitig,
vorzugsweise im Mündungsbereich oberhalb der Rinne, eine, vorzugsweise einstellbare,
Steuerklappe aufweist, wodurch die Strömung sowie die Strömungsrichtung der rückgeführten
Umluft entsprechend eingestellt wird oder ist, um eine gerichtete Strömungsrichtung
der rückgeführten Umluft zu erreichen.
[0040] Außerdem zeichnet sich eine bevorzugte Ausgestaltung der Vorrichtung dadurch aus,
dass bezogen auf die Förderrichtung des Tabaks auf der, vorzugsweise geneigten, Rinne
vor dem Mündungsbereich der Zuführleitung wenigstens eine, vorzugsweise verschwenkbare,
Klappe vorgesehen ist, wobei insbesondere in Förderrichtung des Tabaks zwei Klappen
hintereinander angeordnet sind. Hierdurch wird der Einmündungsbereich der Zuführleitung
in die Rinne gegenüber der äußeren Umgebung abgetrennt, wobei durch Fördern von Tabak
auf der Vibrationsrinne die Klappen bewegt werden. Dabei wird durch die Klappen oder
dergleichen verhindert, dass Luft auf dem Mündungsbereich nach außen gelangt bzw.
strömt oder Tabakteilchen nach außen weggeblasen werden.
[0041] Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen
zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße
Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale
erfüllen.
[0042] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben,
wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten
ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1a, 1b
- schematisch jeweils verschiedene Ansichten einer Konditioniertrommel der Tabak verarbeitenden
Industrie zum Konditionieren von Tabak;
- Fig. 2a bis 2c
- schematisch jeweils verschiedene Ansichten bzw. Schnitte einer am Auslauf einer Konditioniertrommel
angeordneten Siebkammer;
- Fig. 3a
- schematisch einen Querschnitt durch einen Trommelkörper einer Konditioniertrommel
und
- Fig. 3b
- schematisch eine Detailansicht des Übergangsbereichs zwischen dem Trommelkörper und
einer an der Einbringseite des Trommelkörpers vorgesehenen Blende;
- Fig. 4a, 4b
- schematisch eine Rückenansicht sowie eine Vorderansicht einer an der Ausbringseite
einer Konditioniertrommel vorgesehenen Auslaufhaube;
- Fig. 4c
- schematisch eine Detailansicht der Auslaufhaube mit einer Innenhaube und einer Außenhaube;
- Fig. 5a
- schematisch im Ausschnitt eine perspektivische Ansicht einer auf Lagerrollen gelagerten
Konditioniertrommel;
- Fig. 5b bis 5d
- schematisch verschiedene Ansichten einer Lagerrolle für eine Konditioniertrommel bzw.
für einen Trommelkörper einer Konditioniertrommel;
- Fig. 5e
- schematisch eine Draufsicht auf eine Halterung für eine Lagerrolle und
- Fig. 6a, 6b
- jeweils schematisch einen Querschnitt durch einen Trommelkörper einer Konditioniertrommel
im Bereich der Einbringseite im Querschnitt (Fig. 6a) und in einer perspektivischen
Teilansicht im Querschnitt (vgl. Fig. 6b).
[0043] In den folgenden Figuren sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente bzw. entsprechende
Teile mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer entsprechenden erneuten
Vorstellung abgesehen wird.
[0044] Figur 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht einer Konditioniertrommel 10, die einen
zylindrischen Trommelkörper 12 aufweist. Die Konditioniertrommel 10 wird über einen
entsprechenden Antrieb beispielsweise in Form einer oder mehrerer angetriebenen Lagerrollen
(vgl. Fig. 5a bis 5d) rotierend angetrieben, wobei die Rotationsachse der Konditioniertrommel
10 unter einem vorbestimmten Neigungswinkel von bis 20 Grad zur Horizontalen angetrieben
wird.
[0045] Die Konditioniertrommel 10 weist an ihrer Stirnseite bzw. Einbringseite 11 eine entsprechende
Eintragsöffnung auf, durch die kompaktiertes Tabakgut in das Trommelinnere eingebracht
wird. Ferner verfügt die Konditioniertrommel an der der Eintragsöffnung gegenüber
liegenden Stirnseite über eine entsprechende Austragseite 13.
[0046] Durch die horizontale Neigung der Konditioniertrommel 10, beispielsweise um 5 Grad,
wird bei einer Drehung der Konditioniertrommel 10 das eingebrachte Tabakgut in einer
Lockerungszone aufgelockert und gelöst. Anschließend wird der im Trommelinneren gelöste
Tabak in eine an die Lockerungszone anschließende Behandlungszone unter Rotation der
Konditioniertrommel 10 weitergefördert, so dass nach der Behandlung des gelösten Tabaks
in der Behandlungszone dieser an der Austragseite 13 ausgetragen wird.
[0047] In Figur 1b ist eine schematische Draufsicht auf die in Figur 1a schematisch dargestellte
Konditioniertrommel 10 gezeigt.
[0048] Der Trommelkörper 12 weist im Bereich der Einbringseite 11 und im Bereich der Austragseite
13 jeweils einen den Trommelkörper 12 umgebenden Laufring 14, 16 auf, die auf entsprechenden
Lagerrollen im Eingriff mit der Umlauffläche der Lagerrollen (vgl. Fig. 5b) auf einem
Lagergestell oder dergleichen gebracht sind.
[0049] An der Austragseite 13 der Konditioniertrommel 10 ist eine Austragshaube 18 angeordnet,
so dass das im Trommelinneren behandelte Tabakgut über die Austragshaube 18 nach unten
über eine entsprechende Luke oder dergleichen abgefördert wird. Oberhalb der Austragshaube
18 ist eine Siebkammerhaube 20 angeordnet, an der zwei Umluftrückführleitungen 22,
24 auf beiden Seiten der Siebkammerhaube 20 angeschlossen sind (vgl. Fig. 1b). Die
beiden Umluftrückführleitungen 22, 24 münden in eine gemeinsame Rückführleitung 25
an der Einbringseite 11, wobei an die gemeinsame Rückführleitung 25 ein Ventilator
26 saugseitig angeschlossen ist, so dass die über die Umluftrückführleitungen 22,
24 jeweils angesaugte Umluft aus dem Inneren des Trommelkörpers 12 angesaugt wird.
Anschließend wird die von dem Ventilator 26 angesaugte Prozessluft bzw. Umluft an
der Einbringseite über einen entsprechenden Zuführkanal 27 in das Trommelinnere eingeblasen.
[0050] Die Umluftrückführleitung 24, die an die Siebkammerhaube 20 angeschlossen ist, wird
während der Vorheizphase der Konditioniertrommel 10 genutzt, wobei während der Vorheizphase
kein Tabak in das Trommelinnere eingebracht wird. Während der Vorheizphase wird die
Luft aus dem Trommelinneren über die Umluftrückführleitung 24 unter Verwendung des
Ventilators 26 angesaugt, wobei die rückgeführte Umluft aus dem Trommelkörperinneren
über einen Wärmetauscher 28 in der Umluftrückführleitung 24 geführt wird, um auf eine
entsprechende Prozesstemperatur erwärmt zu werden. Der Wärmetauscher 28 ist vorzugsweise
als Lamellenwärmetauscher ausgebildet, um eine schnelle Erwärmung der Prozessluft
in der Vorheizphase zu erreichen.
[0051] Während der Vorheizphase wird keine Prozessluft über die zweite Umluftrückführleitung
22 gefördert. Hierzu sind in den Umluftrückführleitungen 22, 24 entsprechende Ventile
32, 34 in entsprechender Durchlass- oder Sperrstellung geschaltet. Nach der Vorheizphase
wird das Ventil 34 in Sperrstellung geschaltet und das andere Ventil 32 in Durchlassstellung
gebracht, so dass über die Umluftrückführleitung 22 während des Produktionsbetriebes,
bei dem entsprechendes Tabakgut in die Konditioniertrommel 10 eingebracht wird, die
Umluft zur Einbringseite 11 zurückgefördert wird und dort wieder in das Trommelinnere
eingeblasen wird. Während des Produktionsbetriebes ist die als Produktions-Umluftrückführleitung
22 ausgebildete Umluftrückführleitung 22 ohne Wärmetauscher ausgebildet, wobei ferner
die Umluftrückführleitung 22 im Strömungsquerschnitt bzw. Durchmesser kleiner ist
als die Umluftrückführleitung 24 für die Vorheizphase.
[0052] In Figur 2a ist eine perspektivische Ansicht einer Siebkammerhaube 20 im Querschnitt
dargestellt. Figur 2b zeigt schematisch einen Querschnitt durch die Siebkammerhaube
20 und in Figur 2c ist ein schematischer Längsschnitt durch die Siebkammerhaube 20
dargestellt.
[0053] Die Siebkammerhaube 20 verfügt an ihrer Außenseite über ein geschlossenes Gehäuse
aus Metall, wobei entsprechende Anschlüsse für die Umluftrückführleitungen 22, 24
seitlich vorgesehen sind. Im Inneren verfügt die Siebkammerhaube 20 an ihrer Unterseite
über ein Sieb 40, wobei das Sieb 40 aus Siebgaze und einen Rahmen aufweist und in
mehrere Siebflächen durch Verwendung von Versteifungsrippen oder Rahmenteilchen versteift
und unterteilt ist.
[0054] Wie aus Figur 2c hervorgeht, ist das Sieb 40 an der Vorderseite- und an der Rückseite
der Siebkammerhaube 20 an der Innenseite befestigt bzw. aufgehängt, wodurch das Sieb
40 zwischen der Vorderseite und der Rückseite der Siebkammerhaube 20 freihängend angeordnet
ist.
[0055] Durch das hängende Sieb 40 wird oberhalb des Siebes 40 eine Siebkammer 42 ausgebildet,
wobei durch Anlegen eines Unterdrucks an eine der Umluftrückführleitungen (vgl. Fig.
1a, 1b, Bezugszeichen 22, 24) Unterdruck in der Siebkammer 42 entsteht, wodurch die
aus dem Trommelinneren angesaugte Prozessluft durch das Sieb 40 hindurch angesaugt
wird und über die entsprechend geschaltete Umluftrückführleitung wieder auf die Einbringseite
der Konditioniertrommel gebracht wird. Darüber hinaus ist in der Siebkammer 42 oberhalb
des Siebs 40 ein über die gesamte Breite des Siebs 40 sich erstreckendes Blasrohr
44 verschwenkbar angeordnet, so dass durch Beaufschlagung des Blasrohrs 44 an der
Unterseite des Siebs 40 anhaftende Tabakteilchen abgeblasen werden, wodurch die gesiebten
Tabakteilchen nach unten in eine Abgaberinne abgeblasen werden.
[0056] Das Sieb 40 ist an der klappbaren Siebkammerhaube 20 klemmbar und somit nach Öffnen
der Siebkammerhaube 20 schnell zu entnehmen bzw. leicht auszutauschen. Nach dem Austausch
des Siebs 40 wird die Siebkammerhaube 20 wieder in ihre Arbeitsposition geklappt und
mittels eines Verschlusses 46 verriegelt.
[0057] Das Blasrohr 44 ist über entsprechende verschwenkbare Schwenkarme 48 über die gesamte
Breite bzw. Länge des Siebs 40 verschwenkbar. Um das Blasrohr 44 mit Blasluft zu beaufschlagen,
sind vorteilhafterweise die Schwenkarme 48 als Hohlrohre oder dergleichen ausgebildet,
um die an der Unterseite des Blasrohrs 44 angeordneten Düsen mit Blasluft zu beaufschlagen.
[0058] Durch die Verwendung von Siebgaze(n) oder dergleichen, die in einen oder mehrere
Rahmen eingepasst sind, wird ein sehr leichtes Sieb 40 für die Prozessumluft bereitgestellt,
wobei das Sieb 40 seitlich an den Rändern bzw. an den Berandungen der Siebkammerhaube
20 aufliegt.
[0059] In Figur 3a ist im Querschnitt eine schematische Ansicht durch einen Trommelkörper
12 einer Konditioniervorrichtung 10 dargestellt. Der in Figur 3a mit A bezeichnete
Übergang zwischen dem Trommelkörper 12 und einer an der Eintragseite 11 angeordneten
Blende 50 ist in Figur 3b im Detail vergrößert schematisch dargestellt.
[0060] Die als Einlaufblende ausgebildete Blende 50 ist als feststehende, d.h. stationäre
Blende ausgebildet. Zwischen der Blende 50 und der Stirnseite des rotierenden Trommelkörpers
12 sind eine Filzdichtung 52 und ein Druckluftschlauch 54 angeordnet. Der Druckluftschlauch
54 und die Filzdichtung 52 sind dabei umlaufend über die Frontseite des Trommelkörpers
12 ausgebildet, um den Trommelkörper 12 gegenüber der feststehenden Einlaufblende
50 abzudichten. Durch die konstante Beaufschlagung des Druckluftschlauches 54 mit
Druckluft als Druckmedium wird ständig die gleiche Kraft auf der gesamten Dichtfläche
ausgeübt, wodurch die Filzdichtung 52 gleichmäßig am rotierend angetriebenen Trommelkörper
12 anliegt und gleichmäßig angedrückt wird.
[0061] In Figur 4a ist schematisch das Rahmengestell 58 der Austragshaube 18 in einer perspektivischen
Rückansicht gezeigt. In Figur 4b ist die Vorderansicht der Austragshaube 18 mit einer
aus (Innen-) Blechen bestehenden Innenhaube 56, wobei die Bleche der Innenhaube 56
an vorstehende Laschen 62 der aus offenen, gekanteten Rahmenprofilen 59, 61 bestehenden
Tragkonstruktion 58 angebracht sind.
[0062] In Figur 4a ist die Tragkonstruktion bzw. das Rahmengestell 58 mit aneinander geschweißten
Rahmenprofilen 59, 61 gezeigt, wobei die Rahmenprofile 59, 61 als Profilbleche gekantet
sind und die Rahmenbleche 59, 61 entsprechende Vorsprünge oder Laschen 62 aufweisen,
die mit den Blechen der Innenhaube 56 punktuell verbunden bzw. verschweißt werden.
[0063] In Figur 4b ist schematisch eine mit Innenblechen und Außenblechen versehene Austragshaube
18 in einer Vorderansicht dargestellt, wobei aufgrund der punktuellen Verbindung der
Innenbleche der Innenhaube 56 die Innenbleche mit den Laschen (vgl. Fig. 4a, Bezugszeichen
62) verbunden sind. Die in Figur 4b mit B bezeichnete Verbindungsstelle zwischen der
Innenhaube 56 und der Außenhaube 66 ist in Figur 4c in einer Detailansicht vergrößert
dargestellt. Die Innenhaube 56 verfügt dabei über Innenbleche 64, die an ihren Berandungen
mit einem Rahmenprofil 65 des Rahmengestells verbunden sind. An der Außenseite ist
am Rahmenprofil 65 ein Außenblech oder Deckblech 66 der Außenhaube 68 angeordnet bzw.
befestigt. Zwischen dem Innenblech 64 und dem Außenblech 66 ist weiterhin eine entsprechende
Isolierschicht 69 angeordnet.
[0064] Dadurch, dass die Bleche bzw. Innenbleche 64 der Innenhaube 56 nur an den Laschen
(vgl. Fig. 4a, Bezugszeichen 62) der Rahmenteile des als Tragrahmen ausgebildeten
Rahmengestells 58 angeordnet sind bzw. mit diesen verbunden sind, weist das Rahmengestell
58 einen Abstand zur Innenhaube 56 auf, wodurch unter Verwendung von Heizmatten oder
von Isoliermaterial zwischen der Außenhaube 68 und der Innenhaube 56 der Kälteübergang
zwischen der Innenseite und der Außenseite minimiert wird bzw. ist.
[0065] Figur 5a zeigt im Ausschnitt eine perspektivische Ansicht einer Konditioniertrommel
10, wobei die Konditioniertrommel 10 am Trommelkörper 12 einen Laufring 14 aufweist.
Der Laufring 14 ist an der Außenseite des Trommelkörpers 11 angeordnet, wobei der
Laufring 14 auf Lagerrollen an der Unterseite der Konditioniertrommel 10 aufliegend
gelagert ist.
[0066] In Figur 5b ist die in Figur 5a und mit C bezeichnete Ansicht in einer vergrößerten
Detailansicht dargestellt. Der Laufring liegt dabei auf einer Lagerrolle oder Laufrolle
72 auf, wobei die Laufrolle 72 mittels einer Halterung 74 mit einem Tragprofil 76
eines Rahmens für die Konditioniertrommel 10 verbunden ist. Die Haltevorrichtung 74
für die Laufrolle 72 ist dabei selbstjustierend ausgebildet.
[0067] In Figur 5c und 5d sind jeweils Ansichten der am Tragprofil 76 angeordneten Laufrolle
72 in einer schematischen Ansicht und einer Draufsicht gezeigt. Hierbei ist seitlich
an der Laufrolle 72 ein Antrieb 78 für die Laufrolle 72 angeordnet, so dass durch
die Rotation der Laufrolle 72 der im Eingriff mit der Laufrolle 72 befindliche Laufring
14 und damit die Konditioniertrommel 10 in Rotation versetzt wird. In Figur 5e ist
schematisch eine Draufsicht auf einen Teil der Haltevorrichtung 74 für die Laufrolle
72 dargestellt.
[0068] Die Laufrolle 72 ist über seitlich an der Laufrolle 72 angeordnete Ärmchen mit einer
Grundplatte 75 fest verbunden, wobei die Grundplatte 75 gegenüber dem stationären
Rahmenprofil 76 verschiebbar ausgebildet ist. Hierbei verfügt das Rahmenprofil 76
über entsprechende Längslöcher 79. Ferner weist die Grundplatte 75 Rundlöcher 80 auf,
so dass durch Einbringen von Schraubbolzen in die Rundlöcher 80 nach einer Positionierung
durch eine Längsverschiebung der Grundplatte 75 gegenüber dem Tragrahmen 76 die eingesetzten
Schraubbolzen verschraubt werden, wodurch nach der Positionierung und Längsverschiebung
der Grundplatte 75 die Laufrolle 72 in einer vorbestimmten Position gehalten wird.
[0069] Darüber hinaus ist die Grundplatte 75 über ein unterseitiges Rahmenteil unter Verwendung
eines an dem Rahmenteil angreifenden Halters 83 mit einem in Eingriff mit dem Halter
83 befindlichen Halbrunds 82 verbunden, an dem eine Spinnel 81 angreift. Durch die
Ausbildung einer konvexen oder gerundeten Fläche des Halbrunds 82 wird die zunächst
lose auf dem Tragprofil 76 angeordnete Grundplatte 75 bei Anordnung eines Trommelkörpers
auf den Laufrollen 72 zusammen mit der Laufrolle 75 ausrichtet. Die Laufrolle 75 ist
aufgrund der selbstausrichtenden Lagerung und der konvexen Fläche des Halbrunds 82
auf der Grundplatte 75 angeordnet. Die Grundplatte 75 ist dabei schwimmend auf dem
als Haupttraverse ausgebildeten Tragprofil 76 aufgelegt und wird über die Spindel
81 lose unter Spannung gehalten.
[0070] Durch Drehen der Trommel bzw. des Trommelkörpers 12 richtet sich die im Eingriff
mit dem Umlaufring 14 angreifende Laufrolle 72 selbst aus und kann anschließend in
der selbst ausgerichteten Position durch Einbringen von Befestigungsschrauben oder
Anziehen von Befestigungsschrauben in dieser Position dauerhaft befestigt werden.
[0071] In den Figuren 6a und 6b sind im Querschnitt verschiedene Ansichten eines Trommelkörpers
12 im Ausschnitt an der Einbringseite schematisch dargestellt. Die von dem Ventilator
26 aus dem Trommelinneren des Trommelkörpers 12 ausgangsseitig angesaugte Umluft wird
an der Einbringseite 11 über den als Zuführleitung ausgebildeten Zuführkanal 27 in
das Trommelinnere eingeblasen. Hierbei ist der Zuführkanal 27 in Förderrichtung bzw.
Blasrichtung der Umluft gekrümmt ausgebildet, so dass von dem oberseitig am Trommelkörper
12 angeordneten Ventilator 26 die Umluft teilkreisförmig umgelenkt wird.
[0072] Aus der in Fig. 6b dargestellten perspektivischen Schnittdarstellung ist zu entnehmen,
dass der Zuführkanal 27 in Förderrichtung der Umluft verbreiternd ausgebildet ist,
so dass der Strömungsquerschnitt in einem ventilatorseitigen Bereich kleiner ist als
in einem entfernteren Bereich des Zuführkanals 27. Der Zuführkanal 27 mündet endseitig
oberhalb einer geneigt ausgebildeten Vibrationsrinne 30, wobei die Vibrationsrinne
30 einen Förderboden 31 und Seitenwände 33 aufweist. Die Seitenwände 33 begrenzen
hierbei seitlich den Förderboden 31.
[0073] An der Einbringseite 11 weist der Trommelkörper 12 eine Einbringöffnung 15 auf, durch
die im Produktionsbetrieb gleichzeitig die rückgeführte Umluft und der über den Förderboden
31 bzw. über die Vibrationsrinne 30 eingebrachte Tabak in das Innere des Trommelkörpers
12 gefördert wird. Hierbei ist der Zuführkanal 27 oberhalb der Vibrationsrinne 30
angeordnet, wobei die Umluft und der Tabak über die gemeinsame Einbringöffnung 15
in den Trommelkörper 12 einbringbar sind. Hierbei wird über denselben Förderweg die
Umluft und der Tabak gleichzeitig in das Trommelinnere eingebracht.
[0074] Ferner verfügt der Zuführkanal 27 im endseitigen Mündungsbereich über eine einstellbare
Steuerklappe 29, um die Strömung der rückgeführten Luft in ihre Richtung entsprechend
einzustellen.
[0075] Darüber hinaus sind oberhalb des Förderbodens 31 der Vibrationsrinne 30 in Förderrichtung
des Tabakguts zwei Klappen 35, 36 vor dem Einmündungsbereich in die geschlossene Vibrationsrinne
30 angeordnet, wodurch die Eintrittsöffnung 15 gegenüber der äußeren Umgebung geschützt
wird bzw. ist. Darüber hinaus unterstützen die verschwenkbaren Klappen 35, 36 das
Einbringen der durch den gekrümmten Zuführkanal 27 umgelenkten Umluft in das Innere
des Trommelkörpers 12, da im Bereich zwischen dem Einmündungsbereich der Zuführleitung
27 und der Eintrittsöffnung 75 die Vibrationsrinne 30 geschlossen ausgebildet ist.
Bezugszeichenliste
[0076]
- 10
- Konditioniertrommel
- 11
- Einbringseite
- 12
- Trommelkörper
- 13
- Ausbringseite
- 14
- Laufring / Lagerring
- 15
- Einbringöffnung
- 16
- Laufring / Lagerring
- 18
- Auslaufhaube
- 20
- Siebkammerhaube
- 22
- Umluftrückführleitung
- 24
- Umluftrückführleitung
- 25
- Rückführleitung
- 26
- Ventilator
- 27
- Zuführkanal
- 28
- Wärmetauscher
- 29
- Steuerklappe
- 30
- Vibrationsrinne
- 31
- Förderboden
- 32
- Ventil
- 33
- Seitenwände
- 34
- Ventil
- 35
- Klappe
- 36
- Klappe
- 40
- Sieb
- 42
- Siebkammer
- 44
- Blasrohr
- 46
- Verschluss
- 48
- Schwenkarm
- 50
- Blende
- 52
- Filzdichtung
- 54
- Druckluftschlauch
- 56
- Innenhaube
- 58
- Rahmengestell
- 59
- Rahmenprofil
- 61
- Rahmenprofil
- 62
- Lasche
- 64
- Innenblech
- 65
- Rahmenprofil
- 66
- Außenblech
- 68
- Außenhaube
- 69
- Isolierschicht
- 72
- Laufrolle
- 74
- Halterung
- 75
- Grundplatte
- 76
- Tragprofil
- 78
- Antrieb
- 79
- Langloch
- 80
- Rundloch
- 81
- Spindel
- 82
- Halbrund
- 83
- Halter
1. Vorrichtung (10) zum Behandeln von Tabak, insbesondere Schnitttabak, mit einem drehbaren
Trommelkörper (12), wobei der Trommelkörper (12) eine Einbringseite (11) mit einer
Einbringöffnung zum Einbringen von Tabak in das Trommelkörperinnere und eine Ausbringseite
(13) mit einer Ausbringöffnung zum Ausbringen von Tabak aus dem Trommelkörperinneren
aufweist, wobei insbesondere in Förderrichtung des Tabaks im Trommelinneren eine Lockerungszone
zwischen der Einbringöffnung und einer Behandlungszone ausgebildet ist, wobei in der
Lockerungszone, vorzugsweise kompaktiertes, Tabakgut gelockert wird oder ist und in
Förderrichtung des Tabaks in einer anschließenden Behandlungszone der gelockerte Tabak
behandelbar ist, und wobei insbesondere in der Lockerungszone ein Mittel zum Einbringen
von Dampf vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass außerhalb des Trommelkörpers (12), vorzugsweise parallel angeordnete, Umluftrückführleitungen
(22, 24) zwischen der Ausbringseite (13) und der Einbringseite (11) des Trommelkörpers
(12) vorgesehen sind, wobei insbesondere eine erste Umluftrückführleitung (22) als
Produktions-Umluftrückführleitung im Produktionsbetrieb der Vorrichtung (10) betreibbar
oder betrieben ist und wobei insbesondere die zweite Umluftrückführleitung (24) im
Nicht-Produktionsbetrieb der Vorrichtung (10), vorzugsweise bei oder während einer
Vorheizphase der Vorrichtung (10), betreibbar oder betrieben ist.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Produktionsbetrieb betriebene oder betreibbare Umluftrückführleitung (22)
ohne Wärmetauscher ausgebildet ist und/oder die in der Vorheizphase betriebene oder
betreibbare Umluftrückführleitung (24) mit einem Wärmetauscher (28), insbesondere
mit einem Lamellen-Wärmetauscher (28), ausgebildet ist und/oder die Umluftrückführleitung
(22) für den Produktionsbetrieb im Durchmesser kleiner als die Umluftrückführleitung
(24) für die Vorheizphase ausgebildet ist.
3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausbringseite (13) des Trommelkörpers (12) die Umluftrückführleitung (22)
für den Produktionsbetrieb und die Umluftrückführleitung (24) für die Vorheizphase
jeweils separat an die Ausbringseite (13) der Vorrichtung (10) angeschlossen sind
und/oder die Umluftrückführleitung (22) für den Produktionsprozess und die Umluftrückführleitung
(24) für die Vorheizphase in eine gemeinsame Rückführleitung (25) münden, wobei insbesondere
die gemeinsame Rückführleitung (25) saugseitig mit einem Gebläse (26) verbunden ist.
4. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausbringseite (13) des Trommelkörpers (12) eine Siebkammer (42) ein an wenigstens
zwei Befestigungspunkten der Siebkammer (42) angeordnetes Sieb (40) aufweist, wobei
insbesondere das Sieb (40) zwischen den voneinander beabstandeten und einander gegenüberliegenden
Befestigungspunkten, insbesondere frei, hängend angeordnet ist, wobei insbesondere
die Siebkammer (42) ausgangsseitig des Trommelkörpers (12) oberhalb der Ausbringöffnung
ausgebildet ist.
5. Vorrichtung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebkammer (42) eine, vorzugsweise verschwenkbare, Blasvorrichtung (44) aufweist,
wobei insbesondere die Blasvorrichtung (44) an der Innenseite des Siebs (40), vorzugsweise
verschwenkbar, angeordnet ist.
6. Vorrichtung (10) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebkammer (42) einen Anschluss für die Umluftrückführleitung (22) für den Produktionsprozess
und/oder einen Anschluss für die Umluftrückführleitung (24) für die Vorheizphase aufweist.
7. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der rotierend angetriebene Trommelkörper (12) gegenüber einer ortsfesten, an dem
Trommelkörper (12), vorzugsweise an der Einbringseite (11), angeordneten Blende (50)
unter Verwendung einer zwischen dem Trommelkörper (12) und der Blende ausgebildeten
Dichteinrichtung (52, 54) abgedichtet ist, wobei die Dichteinrichtung (52, 54) ein
Dichtmaterial (52), insbesondere eine Filzdichtung (52), und einen das Dichtmaterial
(52) gegen eine Andrückfläche pressende Presseinrichtung (54), vorzugsweise ein mit
Druckluft oder mit einem Druckmedium beaufschlagbarer oder beaufschlagter Schlauch
(54), aufweist.
8. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine, vorzugsweise an der Ausbringseite (13) der Vorrichtung (10) ausgebildete, Auslaufhaube
(18) eine Innenhaube (56) und eine mit der Innenhaube (56) verbundene Außenhaube (68)
aufweist, wobei die Innenhaube (56) Bleche (64) aufweist und wobei ein mit Laschen
(62) versehener Tragrahmen (58) mit offenen, gekanteten Profilblechen (59, 61) vorgesehen
ist, wobei die Bleche (64) der Innenhaube (58) mit den Laschen (62) des Tragrahmens
(58) für die Innenhaube (56) verbunden sind, wobei insbesondere die Außenhaube (68)
Deckbleche (66) aufweist, die mit dem Tragrahmen (58) verbunden sind, wobei insbesondere
zwischen der Innenhaube (56) und der Außenhaube (68) eine Wärmeisolierung und/oder
wenigstens eine Heizeinrichtung angeordnet sind.
9. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelkörper (12) rotierend unter Verwendung von wenigstens einer selbstjustierenden
Lagerrolle (72) gelagert ist, wobei insbesondere die Lagerrolle (72) oder die Lagerrollen
(72) mit einem den Trommelkörper (12) umgebenden Laufring (14, 16) zusammen wirken.
10. Vorrichtung (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerrolle (72) mit einer Lagerplatte (75) verbunden ist, wobei die Lagerplatte
(75) gegenüber einer, vorzugsweise ortsfesten, Haltevorrichtung (76) für die Lagerplatte
(75) linear bewegbar und verschwenkbar gelagert ist.
11. Vorrichtung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerplatte (75) für die Lagerrolle (72) mittels einer an der Lagerplatte (75)
angreifenden Spindel (81) linear bewegbar ist.
12. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Einbringseite (11) eine in die Einbringöffnung (15) des Trommelkörpers (12)
mündende Rinne (30), insbesondere Vibrationsrinne (30), für die Zuführung des Tabaks
in den Trommelkörper (12) angeordnet ist, wobei eine oberhalb der Rinne (30) angeordnete
Zuführleitung (27) für die, vorzugsweise rückgeführte, Umluft in die Rinne (30) mündet,
wobei insbesondere die Umluft und der Tabak über die gemeinsame Einbringöffnung (15)
in den Trommelkörper (12) einbringbar sind oder eingebracht werden.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsquerschnitt der Zuführleitung (27), vorzugsweise bezogen auf die Strömungsrichtung
der Umluft, wenigstens abschnittsweise sich vergrößernd ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführleitung (27) ausgangsseitig, vorzugsweise im Mündungsbereich oberhalb der
Rinne (30), eine, vorzugsweise einstellbare, Steuerklappe (29) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass bezogen auf die Förderrichtung des Tabaks auf der, vorzugsweise geneigten, Rinne
(30) vor dem Mündungsbereich der Zuführleitung (27) wenigstens eine, vorzugsweise
verschwenkbare, Klappe (35, 36) vorgesehen ist, wobei insbesondere in Förderrichtung
des Tabaks zwei Klappen (35, 36) hintereinander angeordnet sind.
1. Device (10) for treating tobacco, in particular cut tobacco, with a turnable drum
body (12), wherein the drum body (12) has a delivery side (11) with a delivery opening
for delivering tobacco into the inside of the drum body and a discharge side (13)
with a discharge opening for discharging tobacco from the inside of the drum body,
wherein in particular a loosening zone is developed in the inside of the drum between
the delivery opening and a treatment zone in the conveying direction of the tobacco,
wherein, preferably compact, tobacco product becomes or is loosened in the loosening
zone and the loosened tobacco can be treated in the conveying direction of the tobacco
in a subsequent treatment zone, and wherein in particular a means for introducing
steam is provided in the loosening zone, characterised in that outside the drum body (12) circulating air return lines (22, 24), preferably arranged
parallel, are provided between the discharge side (13) and the delivery side (11)
of the drum body (12), wherein in particular a first circulating air return line (22)
can be operated or is operated as a production circulating air return line in the
production operation of the device (10) and wherein in particular the second circulating
air return line (24) can be operated or is operated in the non-production operation
of the device (10), preferably in or during a preheating phase of the device (10).
2. Device (10) according to claim 1, characterised in that the circulating air return line (22) that is operated or can be operated in the production
operation is developed without a heat exchanger and/or the circulating air return
line (24) that is operated or can be operated in the preheating phase is developed
with a heat exchanger (28), in particular with a plate fin heat exchanger (28), and/or
the circulating air return line (22) for the production operation is developed smaller
in diameter than the circulating air return line (24) for the preheating phase.
3. Device (10) according to claim 1 or 2, characterised in that on the discharge side (13) of the drum body (12), the circulating air return line
(22) for the production operation and the circulating air return line (24) for the
preheating phase are each connected separately to the discharge side (13) of the device
(10) and/or the circulating air return line (22) for the production process and the
circulating air return line (24) for the preheating phase pass into a common return
line (25), wherein in particular the common return line (25) is connected to a fan
(26) on the suction side.
4. Device (10) according to one of claims 1 to 3, characterised in that on the discharge side (13) of the drum body (12), a screen chamber (42) has a screen
(40) arranged on at least two attachment points of the screen chamber (42), wherein
in particular the screen (40) is arranged suspended, in particular freely, between
the attachment points separated from one another and opposite one another, wherein
in particular the screen chamber (42) is developed on the discharge side of the drum
body (12) above the discharge opening.
5. Device (10) according to claim 4, characterised in that the screen chamber (42) has a, preferably pivotable, blowing device (44), wherein
in particular the blowing device (44) is arranged on the inside of the screen (40),
preferably pivotably.
6. Device (10) according to claim 4 or 5, characterised in that the screen chamber (42) has a connection for the circulating air return line (22)
for the production process and/or a connection for the circulating air return line
(24) for the preheating phase.
7. Device (10) according to one of claims 1 to 6, characterised in that the drum body (12), driven rotatingly, is sealed with respect to a fixed aperture
(50) arranged on the drum body (12), preferably on the delivery side (11), using a
sealing apparatus (52, 54) developed between the drum body (12) and the aperture,
wherein the sealing apparatus (52, 54) has a sealing material (52), in particular
a felt packing (52), and a pressing apparatus (54) pressing against a pressure surface,
preferably a hose (54), to which compressed air or a pressure medium can be or has
been applied.
8. Device (10) according to one of claims 1 to 7, characterised in that a discharge hood (18), preferably developed on the discharge side (13) of the device
(10), has an inside hood (56) and an outside hood (68) connected to the inside hood
(56), wherein the inside hood (56) has plates (64) and wherein a support frame (58)
provided with clips (62) is provided with open tilted profile plates (59, 61), wherein
the plates (64) of the inside hood (58) are connected to the clips (62) of the support
frame (58) for the inside hood (56), wherein in particular the outside hood (68) has
cover plates (66) which are connected to the support frame (58), wherein in particular
a thermal insulation and/or at least one heating apparatus is arranged between the
inside hood (56) and the outside hood (68).
9. Device (10) according to one of claims 1 to 8, characterised in that the drum body (12) is mounted in a rotating manner using at least one self-adjusting
bearing roller (72), wherein in particular the bearing roller (72) or bearing rollers
(72) act together with a raceway (14, 16) surrounding the drum body (12).
10. Device (10) according to claim 9, characterised in that the bearing roller (72) is connected to a bearing plate (75), wherein the bearing
plate (75) is mounted with respect to a, preferably fixed, retaining device (76) for
the bearing plate (75) which can be moved and pivoted in a linear manner.
11. Device (10) according to claim 10, characterised in that the bearing plate (75) for the bearing roller (72) can be moved in a linear manner
by means of a spindle (81) acting on the bearing plate (75).
12. Device (10) according to one of claims 1 to 11, characterised in that a groove (30), in particular vibration groove (30), passing into the delivery opening
(15) of the drum body (12), for feeding the tobacco into the drum body (12) is arranged
on the delivery side (11), wherein a feed line (27) arranged above the groove (30)
for the, preferably returned, circulating air passes into the groove (30), wherein
in particular the circulating air and the tobacco can be or are introduced into the
drum body (12) via the common delivery opening (15).
13. Device according to claim 12, characterised in that the flow cross-section of the feed line (27), preferably based on the direction of
flow of the circulating air, is developed self-increasing at least section-wise.
14. Device according to claim 12 or 13, characterised in that the feed line (27) has, on the discharge side, preferably in the opening area above
the groove (30), a, preferably adjustable, control valve (29).
15. Device according to one of claims 1 to 14, characterised in that based on the conveying direction of the tobacco, at least one, preferably pivotable,
valve (35, 36) is provided on the, preferably inclined, groove (30) before the opening
area of the feed line (27), wherein in particular two valves (35, 36) are arranged
in series in the conveying direction of the tobacco.
1. Dispositif (10) pour le traitement du tabac, en particulier du scaferlati, comportant
un corps de tambour rotatif (12), le corps de tambour (12) présentant un côté introduction
(11), comportant un orifice d'introduction pour introduire du tabac dans le volume
intérieur du corps de tambour et un côté évacuation (13), comportant un orifice d'évacuation
pour évacuer du tabac du volume intérieur du corps de tambour, une zone de désagrégation
étant configurée, en particulier dans la direction du transport du tabac dans le volume
intérieur du tambour, entre l'ouverture d'introduction et une zone de traitement,
un produit de tabac, de préférence compacté, étant désagrégé dans la zone de désagrégation,
et pouvant être manipulé dans la direction du transport du tabac dans une zone de
traitement du tabac désagrégé, disposée à la suite, et un moyen pour introduire de
la vapeur étant prévu en particulier dans la zone de désagrégation, caractérisé en ce que sont prévus à l'extérieur du corps de tambour (12) des conduites de retour d'air
de circulation (22, 24), de préférence disposées parallèlement, entre le côté évacuation
(13) et le côté introduction (11) du corps de tambour (12), une première conduite
de retour d'air de circulation (22) pouvant en particulier être exploitée ou étant
exploitée en tant que conduite de retour d'air de circulation pour la production,
en mode production du dispositif (10), et la deuxième conduite de retour d'air de
circulation (24) pouvant en particulier être exploitée ou étant exploitée, en mode
non-production du dispositif (10), de préférence au moment d'une phase de préchauffage
du dispositif (10) ou pendant cette phase.
2. Dispositif (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la conduite de retour d'air de circulation (22), exploitée ou pouvant être exploitée
en mode production, est configurée sans échangeur de chaleur, et/ou la conduite de
retour d'air de circulation (24), exploitée ou pouvant être exploitée dans la phase
de préchauffage, est configurée avec un échangeur de chaleur (28), en particulier
avec un échangeur de chaleur à ailettes (28), et/ou la conduite de retour d'air de
circulation (22) est, pour le mode production, configurée avec un diamètre plus petit
que celui de la conduite de retour d'air de circulation (24) pour la phase de préchauffage.
3. Dispositif (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, sur le côté évacuation (13) du corps de tambour (12), la conduite de retour d'air
de circulation (22) pour le mode production et la conduite de retour d'air de circulation
(24) pour la phase de préchauffage sont chacune raccordées séparément au côté évacuation
(13) du dispositif (10), et/ou la conduite de retour d'air de circulation (22) pour
le processus de production et la conduite de retour d'air de circulation (24) pour
la phase de préchauffage débouchent dans une conduite de retour commune (25), la conduite
de retour commune (25) étant en particulier reliée côté aspiration à une soufflante
(26).
4. Dispositif (10) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, sur le côté évacuation (13) du corps de tambour (12), une chambre de filtration
(42) présente un tamis, disposé au niveau de deux points de fixation de la chambre
de filtration (42) au moins, le tamis (40) étant en particulier disposé de façon suspendue,
de préférence librement, entre les points de fixation situés à distance l'un de l'autre
et en face à face, la chambre de filtration (42) étant en particulier disposée, côté
sortie du corps de tambour (12), au-dessus de l'ouverture d'évacuation.
5. Dispositif (10) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la chambre de filtration (42) comprend un dispositif de soufflage (44), de préférence
pivotant, le dispositif de soufflage (44) étant en particulier disposé, de préférence
en pivotement, contre le côté intérieur du tamis (40).
6. Dispositif (10) selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la chambre de filtration (42) comprend un raccordement pour la conduite de retour
d'air de circulation (22) pour le processus de production et/ou un raccordement pour
la conduite de retour d'air de circulation (24) pour la phase de préchauffage.
7. Dispositif (10) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le corps de tambour (12) entraîné en rotation est étanché par rapport à un diaphragme
fixe en position, disposé contre le corps de tambour (12), de préférence sur le côté
introduction (11), par utilisation d'un dispositif d'étanchéité (52, 54) configuré
entre le corps de tambour (12) et le diaphragme, le dispositif d'étanchéité (52, 54)
comportant un matériau d'étanchéité (52), en particulier un joint en feutre (52),
et un dispositif de pressage (54), qui presse le matériau d'étanchéité (52) contre
une surface d'appui, de préférence un tuyau flexible (54), recevant ou pouvant recevoir
de l'air comprimé ou un fluide sous pression.
8. Dispositif (10) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un capot de décharge (18), configuré de préférence sur le côté évacuation (13) du
dispositif (10), comprend un capot intérieur (56) et un capot extérieur (68) relié
au capot intérieur (56), le capot intérieur (56) comportant des tôles (64), et un
cadre porteur (58), pourvu d'attaches (62), étant prévu avec des tôles profilées (59,
61) ouvertes, repliées, les tôles (64) du capot intérieur (58) étant reliées aux attaches
(62) du cadre porteur (58) pour le capot intérieur (56), en particulier le capot extérieur
(68) comportant des tôles de couverture (66), qui sont reliées au cadre porteur (58),
une isolation thermique et/ou au moins un dispositif de chauffage étant disposés en
particulier entre le capot intérieur (56) et le capot extérieur (68).
9. Dispositif (10) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps de tambour (12) est logé en rotation par utilisation d'au moins un galet-support
(72) à auto-ajustage, le galet-support (72), ou les galets-supports (72), interagissant
en particulier avec une bague-palier (14, 16) qui entoure le corps de tambour (12).
10. Dispositif (10) selon la revendication 9, caractérisé en ce que le rouleau-support (72) est relié à une plaque-support (75), la plaque-support étant
logée, en pivotement et de façon à pouvoir subir un déplacement linéaire, par rapport
à un dispositif de blocage (76), de préférence fixe en position, pour la plaque-support
(75).
11. Dispositif (10) selon la revendication 10, caractérisé en ce que la plaque-support (75) pour le rouleau-support (72) peut subir un déplacement linéaire
à l'aide d'une broche (81) entrant en prise avec la plaque-support (75).
12. Dispositif (10) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que sur le côté introduction (11) est disposée une goulotte (30), en particulier une
goulotte vibrante (30), débouchant dans l'ouverture d'introduction (15) du corps de
tambour (12), pour amener le tabac dans le corps de tambour (12), une conduite d'amenée
(27), disposée au-dessus de la goulotte (30), et destinée à l'air de circulation,
de préférence renvoyé, débouchant dans la goulotte (30), l'air de circulation et le
tabac pouvant être en particulier introduits ou étant introduits par l'intermédiaire
de l'ouverture d'introduction commune (15) dans le corps de tambour (12).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que la section transversale de l'écoulement dans la conduite d'amenée (27), de préférence
rapportée à la direction de l'écoulement de l'air de circulation, est réalisée de
façon à s'agrandir au moins par sections.
14. Dispositif selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que la conduite d'amenée (27) comprend, côté sortie, de préférence dans la zone d'embouchure
au-dessus de la goulotte (30), un clapet de commande (29), de préférence réglable.
15. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que, par rapport à la direction du transport du tabac, il est prévu sur la goulotte (30)
de préférence inclinée, en avant de la zone d'embouchure de la conduite d'amenée (27)
au moins un clapet (35, 36), de préférence pivotant, deux clapets (35, 36) étant en
particulier disposés l'un derrière l'autre dans la direction du transport du tabac.