| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 608 697 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
08.01.2014 Patentblatt 2014/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.07.2011 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT2011/000293 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2012/024703 (01.03.2012 Gazette 2012/09) |
|
| (54) |
AUSZIEHFÜHRUNG FÜR SCHUBLADEN
PULL-OUT GUIDE FOR DRAWERS
GLISSIÈRE DE TIROIR
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.08.2010 AT 14022010
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
03.07.2013 Patentblatt 2013/27 |
| (73) |
Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
|
6973 Höchst (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- GREUSSING, Ulrich
A-6874 Bizau (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Gangl, Markus et al |
|
Wilhelm-Greil-Straße 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ausziehführung für Schubladen mit
einer an einem Möbelkorpus zu befestigenden Korpusschiene, einer an der Schublade
zu befestigenden Ladenschiene und einer zwischen der Korpusschiene und der Ladenschiene
bewegbar gelagerten Mittelschiene, wobei der relative Bewegungsablauf der Schienen
über eine Zwangssteuerung festgelegt ist, wobei die Zwangsteuerung ein als Zahnrad
ausgebildetes Synchronisationsrad aufweist, welches mit einer an den Schienen angeordneten
oder ausgebildeten Lauffläche und/oder mit einer Lauffläche eines Laufwagens, der
zwischen den Schienen verschiebbar gelagert ist, zusammenwirkt.
[0002] Im Weiteren betrifft die Erfindung ein Möbel mit einer Schubladenausziehführung der
zu beschreibenden Art.
[0003] Zwangssteuerungen einer Schubladenausziehführung dienen dazu, den relativen Bewegungsablauf
der Schienen und/oder den relativen Bewegungsablauf von zwischen den Schienen gelagerten
Laufwagen exakt festzulegen. In diesem Zusammenhang sind zahlreiche Ausgestaltungen
von derartigen Zwangssteuerungen bekannt geworden (z.B.
DE 10 2005 016 418 A1), wobei entweder der Bewegungsablauf der Schienen zueinander, der Bewegungsablauf
der Schienen relativ zu den Laufwagen oder der Bewegungsablauf von Laufwagen relativ
zueinander gesteuert wird, welche einerseits zwischen der Korpusschiene und der Mittelschiene
und andererseits zwischen der Mittelschiene und der Ladenschiene verschiebbar gelagert
sind. Beispiele von Zwangssteuerungen sind Zahnstangen-Ritzel-Anordnungen, welche
den relativen Bewegungsablauf der Schienen und/oder der Laufwagen steuern. Bei Verwendung
solcher Zwangssteuerungen besteht jedoch die Gefahr, dass eine Blockierung oder eine
nicht-synchrone Bewegung einer bewegbaren Schiene zu einer Zerstörung der Zwangssteuerung
- insbesondere zu einem Bruch der Zahnstangen-Ritzel-Anordnung - führen kann. Auch
der Transport der Schubladenausziehführung sowie eine missbräuchliche Handhabung (absichtliche
Fehlbedienung oder Fallenlassen der Schubladenausziehführung) können zu solchen Beschädigungen
führen, sodass die Schubladenausziehführung nicht mehr funktionsfähig ist.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Schubladenausziehführung der
eingangs erwähnten Gattung unter Vermeidung des obigen Nachteiles anzugeben.
[0005] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Unteransprüchen
angegeben.
[0006] Gemäß der Erfindung ist also vorgesehen, dass eine Überlastsicherung vorgesehen ist,
durch welche die Zwangssteuerung der Schienen reversibel aufhebbar ist.
[0007] Die vorliegende Erfindung basiert also auf dem Grundgedanken, den auf die Zwangssteuerung
wirkenden Kraftfluss bei Überschreitung eines vorgegebenen Schwellwertes zu unterbrechen,
um so eine Überlastung bzw. eine Beschädigung der Zwangssteuerung zu verhindern. Nach
dem Trennen des Kraftflusses kann die Überlastsicherung - sofern die Kraft oder das
Drehmoment wieder innerhalb eines tolerierbaren Bereiches liegt oder einen tolerierbaren
Wert aufweist - den Kraftfluss wieder verbinden.
[0008] Die Zwangssteuerung ist in diesem Fall formschlüssig wirkend, wobei also durch die
Zwangssteuerung eine schlupffreie Bewegung zwischen den zu sychronisierenden Bauteilen
der Schubladenausziehführung übertragbar ist.
[0009] Gemäß einer ersten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Zwangssteuerung
zwischen den Schienen der Ausziehführung wirksam ist. Hierbei wirkt also die Zwangssteuereinrichtung
mit den Schienen - insbesondere mit Laufflächen derselben - zusammen, wodurch deren
Bewegungsablauf festgelegt ist.
[0010] Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Zwangssteuerung
einerseits an einem zwischen den Schienen bewegbar gelagerten Laufwagen und andererseits
an wenigstens einer Schiene angreift. Durch die Kopplung einer Schiene mit zumindest
einem zwischen den Schienen gelagerten Laufwagen kann der relative Bewegungsablauf
der Schienen (über die Bewegung eines Laufwagens) indirekt festgelegt werden. Ein
mögliches Ausführungsbeispiel sieht hierbei vor, dass die Zwangssteuerung einerseits
mit einem zwischen den Schienen verschiebbar gelagerten Laufwagen und andererseits
mit einer an einer der Schiene angeordneten Lauffläche - insbesondere auch über eine
Zahnstange - zusammenwirkt.
[0011] Bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Zwangssteuerung
einerseits an einem zwischen der Korpusschiene und der Mittelschiene verschiebbar
gelagerten Laufwagen und andererseits an einem zwischen der Mittelschiene und der
Ladenschiene verschiebbar gelagerten Laufwagen angreift. Hierbei wird also der relative
Bewegungsablauf eines zwischen der Korpusschiene und der Mittelschiene angeordneten
Laufwagens und eines zwischen der Mittelschiene und der Ladenschiene angeordneten
Laufwagens festgelegt. Der Bewegungsablauf der Schienen relativ zueinander wird also
indirekt über die Bewegung der Laufwagen festgelegt.
[0012] Zur Realisierung der Überlastsicherung gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Überlastsicherung
zumindest eine - vorzugsweise selbstschaltende - Kupplung aufweist, welche ab einem
vorgegebenen Schwellwert eine Entkopplung der Zwangssteuerung herbeiführt. In diesem
Zusammenhang sind beispielsweise Rutschkupplungen vorteilhaft einsetzbar, welche ohne
Fremdeinfluss bei Erreichen eines definierten Drehmomentes den Kraftfluss reversibel
unterbrechen. In diesem Zusammenhang stehen dem Fachmann zur Realisierung einer solchen
Kupplung zahlreiche Kupplungen gemäß dem Stand der Technik zur Verfügung.
[0013] Es sind beispielsweise Rutschkupplungen bekannt, bei denen die Überlastsicherung
durch eine Metallfeder realisiert wird, welche ab einem vorgegebenen Drehmoment zwischen
den Kupplungsteilen durchrutscht, wodurch eine Entkopplung herbeigeführt wird. Im
Weiteren sind Fliehkraftkupplungen bekannt, welche ab einem bestimmten Drehmoment
auskuppeln. Auch gibt es Kupplungen mit federbelasteten Kupplungsteilen, welche nach
Überwindung der Federkraft den Kraftfluss unterbrechen. Auch können Magnetkupplungen
eingesetzt werden, durch die eine Kraft- oder Momentenübertragung bei Überschreitung
eines Schwellwertes reversibel unterbrochen werden kann.
[0014] Bei einem möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
die Kupplung als Rutschkupplung mit wenigstens zwei Rasträdern ausgebildet ist, welche
unterhalb eines vorgegebenen Drehmomentes in ihrer Relativstellung zueinander verharren
und welche oberhalb eines vorgegebenen Drehmomentes relativ zueinander verdrehbar
sind. In diesem Zusammenhang kann es günstig sein, wenn die Rasträder über zusammenwirkende
Spitzen, Verzahnungen, Riffelungen und/oder Vorsprünge miteinander in formschlüssiger
und/oder kraftschlüssiger Verbindung stehen. Bei einem möglichen Ausführungsbeispiel
kann vorgesehen sein, dass ein erstes Rastrad mit einer Außenverzahnung in ein zweites
Rastrad mit einer Innenverzahnung eingesetzt ist. Diese Rasträder sind also zumindest
teilweise formschlüssig und/oder zumindest teilweise kraftschlüssig miteinander verbunden
und sind bei Überschreitung eines vorgegebenen Drehmomentes relativ zueinander verdrehbar,
wodurch der erforderliche Überlastschutz bereitgestellt wird.
[0015] Gemäß einem Ausführungsbeispiel können die beiden Rasträder auch aus Kunststoff unterschiedlicher
Härte gebildet sein, wobei also ein erstes Rastrad nachgiebiger als ein zweites Rastrad
ausgebildet ist, wobei durch die nachgiebige Ausbildung eines Rastrades eine Entkopplung
der beiden Rasträder herbeigeführt werden kann. Die beiden Rasträder stehen im Normalbetrieb
spielfrei miteinander in Verbindung und können sich erst bei Überschreitung eines
zulässigen Drehmomentes relativ zueinander bewegen. Ein Vorteil dieser Ausgestaltung
liegt darin, dass die Kupplung vollständig aus Kunststoff gebildet sein kann, welche
problemlos und kostengünstig im Spritzgussverfahren herstellbar ist. Durch die Verwendung
einer Kunststoffkupplung kann auf zusätzliche Teile, wie Metallfedern oder zusätzliche
- insbesondere federbelastete - Kupplungselemente zum wahlweisen Trennen und Verbinden
des Kraftflusses verzichtet werden. Durch eine vollständige Ausbildung der Kupplung
aus Kunststoff können besonders kompakte bzw. platzsparende Bauformen realisiert werden.
[0016] Das erfindungsgemäße Möbel weist wenigstens zumindest eine Schublade auf, welche
über eine Ausziehführung der in Rede stehenden Art relativ zu einem Möbelkorpus verfahrbar
gelagert ist.
[0017] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden
Figurenbeschreibung erläutert. Dabei zeigt bzw. zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Möbels mit Schubladen, welche über Schubladenausziehführungen
relativ zu einem Möbelkorpus verfahrbar gelagert sind,
- Fig. 2a-2d
- stark schematisierte Darstellungen von Ausziehführungen, wobei die Zwangssteuerung
zwischen den Schienen, zwischen einem Laufwagen und einer Schiene sowie zwischen zwei
Laufwagen der Ausziehführung wirksam ist,
- Fig. 3a, 3b
- eine Schubladenausziehführung in einer perspektivischen Darstellung sowie eine vergrößerte
Schnittdarstellung hierzu,
- Fig. 4
- ein an der Mittelschiene gelagertes Synchronisationsrad, wobei die Überlastsicherung
Teil dieses Synchronisationsrades ist,
- Fig. 5
- einen Teil der Zwangssteuerung mit integrierter Überlastsicherung in einer perspektivischen
Explosionsdarstellung,
- Fig. 6a, 6b
- eine beispielhafte Kupplung mit zwei miteinander zu verbindenden Rasträdern sowie
eine perspektivische Darstellung einer Zwangssteuerung,
- Fig. 7a, 7b
- einen Abschnitt der Schubladenausziehführung in einer teilweise aufgebrochenen perspektivischen
Darstellung sowie in einer perspektivischen Schnittdarstellung.
[0018] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Möbels 1, wobei Schubladen 3
über Schubladenausziehführungen 4 relativ zu einem Möbelkorpus 2 verfahrbar gelagert
sind. Die Schubladenausziehführung 4 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als Vollauszug
ausgebildet und weist eine am Möbelkorpus 2 zu befestigende Korpusschiene 5, eine
relativ dazu verfahrbare Mittelschiene 6 und eine ausziehbare Ladenschiene 7 auf.
Die Ladenschiene 7 ist jeweils mit einer der Schubladen 3 zu verbinden. Zwischen der
Korpusschiene 5 und der Mittelschiene 6 ist zumindest ein erster verschiebbarer Laufwagen
und zwischen der Mittelschiene 6 und der Ladenschiene zumindest ein zweiter verschiebbarer
Laufwagen angeordnet, welche jedoch aus der dargestellten Figur nicht hervorgehen.
Die Laufwagen weisen - wie an sich bekannt - Wälzkörper zur Übertragung der Last der
Schublade 3 auf. Durch eine Zwangssteuerung ist es möglich, Fehlbewegungen der Schienen
6, 7 und/oder Fehlbewegungen von Laufwagen zu verhindern, welche zwischen den Schienen
5, 6, 7 verschiebbar gelagert sind.
[0019] Fig. 2a zeigt eine stark schematisierte Schubladenausziehführung 4 in einer Seitenansicht,
wobei die in Montagelage feststehend angeordnete Korpusschiene 5, die an der Schublade
3 zu befestigende Ladenschiene 7 sowie die zwischen der Korpusschiene 5 und der Ladenschiene
7 verschiebbar gelagerte Mittelschiene 6 erkennbar sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
weist die Zwangssteuerung 10 ein Synchronisationsrad 9 auf, welches an der Mittelschiene
6 - vorzugsweise an einer horizontalen Welle 8 - drehbar gelagert ist. Das Synchronisationsrad
9 wirkt einerseits mit einer Lauffläche 5a der Korpusschiene 5, andererseits mit einer
Lauffläche 5b der Ladenschiene 7 zusammen. Auf diese Weise kann sich die Ladenschiene
7 während ihres Bewegungsweges mit etwa der doppelten Geschwindigkeit als die Mittelschiene
6 bewegen. Das Synchronisationsrad 9 ist als Zahnrad ausgebildet, welches mit Laufflächen
5a, 5b in Form von Zahnstangen oder Zahnleisten zusammenwirkt.
[0020] Fig. 2b zeigt einen schematisierten Querschnitt einer Ausziehführung 4, wobei die
Korpusschiene 5, die Mittelschiene 6 und die Ladenschiene 7 dargestellt sind. Wie
in Fig. 2a wird auch hier der relative Bewegungsablauf der Schienen 5, 6, 7 durch
eine Zwangssteuerung 10 festgelegt, wobei ein erstes Synchronisationsrad 9 einerseits
mit einer Lauffläche 5b der Ladenschiene 7 und ein zweites Synchronisationsrad 9a
mit einer Lauffläche 5a der Korpusschiene 5 zusammenwirkt. Die beiden Synchronisationsräder
9, 9a sind miteinander bewegungsgekoppelt. Die Erfindung setzt nun dahingehend an,
dass die Zwangssteuerung 10 durch eine Überlastsicherung 11 reversibel aufhebbar ist,
sofern die auf die Zwangssteuerung 10 wirkende Kraft bzw. das auftretende Drehmoment
einen vorgegebenen Schwellwert überschreitet. Wird also beispielsweise die Mittelschiene
6 durch einen Gegenstand in ihrer Bewegung blockiert, so löst die Überlastsicherung
11 aus, wodurch die Mittelschiene 6 von der Bewegung der Ladenschiene 7 entkoppelt
wird und so ein Schaden der Zwangssteuerung 10 verhindert wird. Eine Blockierung der
bewegbaren Schienen 6, 7 kann insbesondere auch durch im Möbelkorpus 2 gelagertes
Staugut ausgelöst werden.
[0021] Fig. 2c zeigt eine alternative Zwangssteuerung 10, wobei ein erstes Synchronisationsrad
9 einerseits mit einer Lauffläche 5b der Ladenschiene 7 und ein zweites Synchronisationsrad
9a mit zumindest einem zwischen der Korpusschiene 5 und der Mittelschiene 6 verschiebbar
gelagerten Laufwagen 12 zusammenwirkt. Der Laufwagen 12 weist in bekannter Weise mehrere
Wälzkörper 12a auf, welche zur Übertragung der Last der Schublade 3 vorgesehen sind.
Die beiden Synchronisationsräder 9, 9a sind bewegungsgekoppelt, wobei jedoch der Kraftfluss
durch eine Überlastsicherung 11 reversibel trennbar ist.
[0022] Fig. 2d zeigt ein weitere Ausführungsmöglichkeit einer Zwangssteuerung 10, welche
einerseits mit einem zwischen der Korpusschiene 5 und der Mittelschiene 6 verschiebbar
gelagerten Laufwagen 12 und andererseits mit einem zwischen der Mittelschiene 6 und
der Ladenschiene 7 verschiebbar gelagerten Laufwagen 13 zusammenwirkt. Die beiden
Laufwagen 12, 13 weisen Wälzkörper 12a, 12b auf. Die zwischen den Laufwagen 12, 13
wirkenden Synchronisationsräder 9, 9a sind miteinander bewegungsgekoppelt, können
jedoch bei Überschreitung einer definierten Kraft bzw. eines vorgegebenen Drehmomentes
durch eine Überlastsicherung 11 voneinander entkoppelt werden. Durch eine Zwangskopplung
der beiden Laufwagen 12, 13 kann der relative Bewegungsablauf der Schienen 5, 6, 7
auf indirekte Weise festgelegt werden.
[0023] Fig. 3a zeigt eine perspektivische Darstellung einer Ausziehführung 4 mit der am
Möbelkorpus 2 (Fig. 1) zu befestigenden Korpusschiene 5, wobei wenigstens eine Mittelschiene
6 und eine Ladenschiene 7 relativ zur Korpusschiene 5 verfahrbar gelagert sind.
[0024] Fig. 3b zeigt eine Schnittdarstellung der Ausziehführung 4 mit der Korpusschiene
5, der Mittelschiene 6 und der Ladenschiene 7. An der Unterseite der Ladenschiene
7 ist eine Lauffläche 5b - beispielsweise in Form einer Zahnstange - angeordnet oder
ausgebildet, welche mit einem an der Mittelschiene 6 drehbar gelagerten Synchronisationsrad
9 zusammenwirkt. Das Synchronisationsrad 9 ist an einem ersten Ende der Welle 8 gelagert,
welche die Mittelschiene 6 an einer Aussparung durchsetzt. An einem zweiten, gegenüberliegenden
Ende der Welle 8 ist ein zweites Synchronisationsrad 9a gelagert, welches mit einem
zwischen der Korpusschiene 5 und der Mittelschiene 6 verschiebbar gelagerten Laufwagen
12 über eine am Laufwagen 12 angeordnete oder ausgebildete Lauffläche 5a in Form einer
Zahnstange zusammenwirkt. Zu erkennen ist, dass das Synchronisationsrad 9 zumindest
zweiteilig ausgeführt ist und ineinander eingesetzte Rasträder 14a und 14b umfasst,
welche über Haftreibung und/oder über zumindest teilweisen Formschluss miteinander
in Verbindung stehen. Das innere Synchronisationsrad 9a ist über die Welle 8 drehfest
dem Rastrad 14b verbunden. Im Normalbetrieb findet keine Relativbewegung zwischen
den beiden Rasträdern 14a, 14b statt, d.h. bei einer Bewegung der Ladenschiene 7 bewegen
sich das erste Synchronisationsrad 9 und das zweite Synchronisationsrad 9a mit derselben
Geschwindigkeit. Bei Überschreitung eines definierten Drehmomentes können sich jedoch
die beiden Rasträder 14a, 14b relativ zueinander verdrehen, wodurch der Kraftfluss
zwischen den beiden Synchronisationsrädern 9, 9a reversibel getrennt wird.
[0025] Fig. 4 zeigt die Mittelschiene 6 im Querschnitt, wobei auf einer Außenseite der Mittelschiene
6 das Synchronisationsrad 9 gelagert ist, welches die beiden Rasträder 14a und 14b
aufweist. Bei der gezeigten Ausführungsform kann das Synchronisationsrad 9 mit einer
Lauffläche 5b der der Ladenschiene 7 zusammenwirken, während das am gegenüberliegenden
Ende der Welle 8 gelagerte kleinere Synchronisationsrad 9a mit einem Laufwagen 12
zusammenwirken kann, welcher zwischen der Korpusschiene 5 und der Mittelschiene 6
verschiebbar gelagert ist. Zu erkennen ist noch eine an der Mittelschiene 6 gelagerte
Abstützrolle 15, welche zur Führung und Abstützung der Ladenschiene 7 vorgesehen ist.
[0026] Fig. 5 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Teiles der Zwangssteuerung 10, welche
in Montagelage über ein Lagerteil 16 an der Mittelschiene 6 angeordnet ist. Auf einer
Innenseite der Mittelschiene 6 ist das mit dem Laufwagen 12 zusammenwirkende Synchronisationsrad
9a gelagert, während auf einer Außenseite der Mittelschiene 6 das Synchronisationsrad
9 auf einer gemeinsamen Welle 8 sitzt. Das Synchronisationsrad 9 umfasst zwei Rasträder
14a und 14b, welche über Haftreibung und/oder Formschluss miteinander in Eingriff
stehen. Das innere Rastrad 14b weist einen nicht-kreisförmigen Querschnitt auf, wobei
die Umfangsfläche des Rastrades 14b im Querschnitt die Form eines Polygons aufweisen
kann. Das Rastrad 14b ist im Wesentlichen vollständig in das Rastrad 14a eingesetzt
und steht mit diesem über zusammenwirkende Verzahnungen bzw. Riffelungen in Eingriff.
Bei Überschreitung eines vorgegebenen Drehmomentes rutschen die beiden Rasträder 14a,
14b durch, wodurch der Kraftfluss zwischen den Synchronisationsrädern 9, 9a getrennt
wird.
[0027] Fig. 6a zeigt eine perspektivische Darstellung der Kupplung 25 mit den beiden Rasträdern
14a und 14b, wobei das Rastrad 14b in einer Ausnehmung 20 des Rastrades 14a einzusetzen
ist. In Montagelage steht die äußere Oberfläche 21 des Rastrades 14b mit einer inneren
Oberfläche 22 der Ausnehmung 20 in Verbindung, wobei diese Verbindung zumindest teilweise
formschlüssig und/oder zumindest kraftschlüssig ausgeführt sein kann. Bei Überschreitung
eines tolerierbaren Drehmomentes können sich die beiden Rasträder 14a, 14b relativ
zueinander verdrehen, wodurch der Kraftfluss reversibel trennbar ist. Fig. 6b zeigt
einen Teil der Zwangssteuerung 10 in einer perspektivischen Darstellung. In Gebrauchslage
sind die beiden Rasträder 14a, 14b im Überlastfall relativ zueinander verdrehbar,
jedoch axial unverschieblich zueinander angeordnet.
[0028] Fig. 7a zeigt einen Abschnitt der Ausziehführung 4 in einer perspektivischen Darstellung,
wobei die Ladenschiene 7 in einer teilweise aufgebrochenen Ansicht dargestellt ist.
Erkennbar ist das drehbar gelagerte Synchronisationsrad 9 in Form eines Zahnrades,
welches mit einer an der Unterseite der Ladenschiene 7 angeordneten Lauffläche 5b
in Form einer Zahnstange zusammenwirkt. Das Synchronisationsrad 9 kann die beschriebene
Überlastsicherung 11 aufweisen, es ist jedoch selbstverständlich möglich, die Überlastsicherung
11 - auch losgelöst vom Synchronisationsrad 9 - an anderen Stellen entlang des Kraftstranges
anzuordnen.
[0029] Eine alternative Ausführungsmöglichkeit einer Überlastsicherung 11 besteht darin,
das Synchronisationsrad 9 ohne die beschriebenen Rasträder 14a, 14b auszuführen und
stattdessen eine als Lauffläche 5a, 5b ausgebildete Zahnstange gegenüber jener Schiene,
an der sie befestigt ist, verschiebbar anzuordnen. Die Zahnstange kann dabei von einer
-vorzugsweise kraftausübenden - Halteeinrichtung in einer ersten Position gehalten
werden, wobei die Zahnstange nach Überwinden der Kraft und Lösen der Halteeinrichtung
in eine zweite Position bewegbar ist, welche gegenüber der ersten Position in Längsrichtung
der Schienen 5, 6, 7 versetzt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird also bei Überschreitung
einer vorgegebenen Kraft eine Entkopplung durch eine Verschiebung der Zahnstange relativ
zu der Schiene, an der sie befestigt ist, herbeigeführt. Zur Führung der Zahnstange
kann eine Führung an einer Schiene 5, 6, 7 vorgesehen sein, entlang der die Zahnstange
nach erfolgter Auslösung der Überlastsicherung 11 linear bewegbar ist.
[0030] Fig. 7b zeigt einen Querschnitt der Schubladenausziehführung 4 in einer perspektivischen
Darstellung, wobei sich die in Ausziehrichtung X verfahrbare Ladenschiene 7 in der
vollständigen Offenstellung befindet. Im hinteren Endbereich weist die Ladenschiene
7 ein gemäß dem Stand der Technik bekanntes Lagerelement 17 auf, welches als Einschubbegrenzung
der Schublade 3 bei deren Montage an der Schubladenausziehführung 4 sowie zur Lageverstellung
des hinteren Bereiches der Schublade 3 vorgesehen ist, sodass das äußere Fugenbild
der Schublade 3 einstellbar ist. An der Unterseite der Ladenschiene 7 ist eine Lauffläche
5b in Form einer Zahnstange befestigt, welche sich in Ausziehrichtung 30 der Ladenschiene
7 ausgehend von deren hinteren Endbereich über mehr als die halbe Länge der Ladenschiene
7 erstrecken kann. An der Mittelschiene 6 ist das Synchronisationsrad 9 gelagert,
welches mit der Lauffläche 5b der Ladenschiene 7 zusammenwirkt. Das Synchronisationsrad
9 ist an einer - vorzugsweise horizontalen - Welle 8 gelagert, welche die Mittelschiene
6 an einer Aussparung durchsetzt. Gut erkennbar ist auch das Rastrad 14b, welches
Teil der Überlastsicherung 11 bildet. An der Welle 18 ist auch das kleinere Synchronisationsrad
9a gelagert, welches mit einer am Laufwagen 12 angeordneten oder ausgebildeten Zahnstange
zusammenwirkt. Erkennbar ist auch der obere Laufwagen 13, der zwischen der Mittelschiene
6 und der Ladenschiene 7 verschiebbar gelagert ist sowie die an der Mittelschiene
6 drehbar gelagerte Stützrolle 15.
[0031] Um eine allfällige Fehlstellung der Schienen 5, 6. 7 und/oder der Laufwagen 12, 13
nach erfolgter Auslösung der Überlastsicherung 11 wieder zu korrigieren, wird die
Ausziehführung 4 durch einen Benutzer entweder in die vollständige Offenstellung oder
in die vollständige Schließstellung bewegt. Hierdurch werden der Laufwagen 12, 13
entweder an einen vorderen oder an einen hinteren Endanschlag der Ausziehführung 4
bewegt, wobei die Überlastsicherung 11 eine Korrektur der Steuerung ermöglicht, ohne
dass dabei Zahnräder, Zahnstangen und/oder Seilzüge beschädigt werden.
[0032] Die vorliegende Erfindung beschränkt sich nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele,
sondern umfasst bzw. erstreckt sich auf alle Varianten und technischen Äquivalente,
die Reichweite der nachfolgenden Ansprüche fallen können. Auch sind die in der Beschreibung
gewählten Lageangaben, wie zum Beispiel "oben", "unten", "seitlich", usw. auf die
übliche Einbaulage der verwendeten Bauteile sowie auf die dargestellte Figur bezogen
und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
1. Ausziehführung (4) für Schubladen (3) mit einer an einem Möbelkorpus (2) zu befestigenden
Korpusschiene (5), einer an der Schublade (3) zu befestigenden Ladenschiene (7) und
einer zwischen der Korpusschiene (5) und der Ladenschiene (7) bewegbar gelagerten
Mittelschiene (6), wobei der relative Bewegungsablauf der Schienen (5, 6, 7) über
eine Zwangssteuerung (10) festgelegt ist, wobei die Zwangsteuerung (10) ein als Zahnrad
ausgebildetes Synchronisationsrad (9) aufweist, welches mit einer an den Schienen
(5, 6, 7) angeordneten oder ausgebildeten Lauffläche (5a, 5b) und/oder mit einer Lauffläche
(5a) eines Laufwagens (12, 13), der zwischen den Schienen (5, 6, 7) verschiebbar gelagert
ist, zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Überlastsicherung (11) vorgesehen ist, durch welche die Zwangssteuerung (10)
der Schienen (5, 6, 7) reversibel aufhebbar ist.
2. Ausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangssteuerung (10) zwischen den Schienen (5, 6, 7) der Ausziehführung (4) wirksam
ist.
3. Ausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangssteuerung (10) einerseits an einem zwischen den Schienen (5, 6, 7) bewegbar
gelagerten Laufwagen (12, 13) und andererseits an wenigstens einer Schiene (5, 6,
7) angreift.
4. Ausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangssteuerung (10) einerseits mit einem zwischen der Korpusschiene (5) und
der Mittelschiene (6) verschiebbar gelagerten Laufwagen (12) und andererseits mit
einem zwischen der Mittelschiene (6) und der Ladenschiene (7) verschiebbar gelagerten
Laufwagen (13) zusammenwirkt.
5. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlastsicherung (11) zumindest eine, vorzugsweise selbstschaltende, Kupplung
(25) aufweist.
6. Ausziehführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (25) wenigstens zwei Rasträder (14a, 14b) aufweist, welche unterhalb
eines vorgegebenen Drehmomentes in ihrer Relativstellung zueinander verharren und
welche oberhalb eines vorgegebenen Drehmomentes relativ zueinander verdrehbar sind.
7. Ausziehführung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasträder (14a, 14b) über Haftreibung und/oder über zumindest teilweisen Formschluss
miteinander in Verbindung stehen.
8. Ausziehführung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rastrad (14b) in einer Ausnehmung (20) des anderen Rastrades (14a) eingesetzt
ist.
9. Ausziehführung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rastrad (14b) eine äußere Oberfläche (21) aufweist, welche mit einer inneren
Oberfläche (22) des anderen Rastrades (14a) in Verbindung steht.
10. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (9), vorzugsweise an der Mittelschiene (6), an einer Welle (8) drehbar
gelagert ist, wobei die Überlastsicherung (11) Teil des Zahnrades (9) ist.
11. Möbel mit zumindest einer Schublade, welche über eine Ausziehführung nach einem der
Ansprüche 1 bis 10 relativ zu einem Möbelkorpus verfahrbar gelagert ist.
1. An extension guide (4) for drawers (3) having a carcass rail (5) to be fixed to a
furniture carcass (2), a drawer rail (7) to be fixed to the drawer (3) and a central
rail (6) mounted movably between the carcass rail (5) and the drawer rail (7), wherein
the relative movement sequence of the rails (5, 6, 7) is determined by means of a
positive control (10), wherein the positive control (10) has a synchronization wheel
(9) which is in the form of a gear and which cooperates with a running surface (5a,
5b) arranged or formed on the rails (5, 6, 7) and/or with a running surface (5a) of
a carriage (12, 13) mounted displaceably between the rails (5, 6, 7), characterized in that there is provided an overload protection means (11) by which the positive control
(10) of the rails (5, 6, 7) can be reversibly cancelled.
2. The extension guide according to claim 1, characterized in that the positive control (10) is operative between the rails (5, 6, 7) of the extension
guide (4).
3. The extension guide according to claim 1, characterized in that the positive control (10) acts on the one hand on a carriage (12, 13) mounted movably
between the rails (5, 6, 7) and on the other hand on at least one rail (5, 6, 7).
4. The extension guide according to claim 1, characterized in that the positive control (10) cooperates on the one hand with a carriage (12) mounted
displaceably between the carcass rail (5) and the central rail (6) and on the other
hand with a carriage (13) mounted displaceably between the central rail (6) and the
drawer rail (7).
5. The extension guide according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the overload protection means (11) has at least one, preferably self-switching, coupling
(25).
6. The extension guide according to claim 5, characterized in that the coupling (25) has at least two latching wheels (14a, 14b) which remain in their
relative position with respect to each other below a predetermined torque and which
are rotatable relative to each other above a predetermined torque.
7. The extension guide according to claim 6, characterized in that the latching wheels (14a, 14b) are connected to each other by way of static friction
and/or by way of at least partial positively locking connection.
8. The extension guide according to claim 6 or 7, characterized in that a latching wheel (14b) is inserted in a recess (20) in the other latching wheel (14a).
9. The extension guide according to claim 8, characterized in that a latching wheel (14b) has an outer surface (21) connected to an inner surface (22)
of the other latching wheel (14a).
10. The extension guide according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the gear (9) is rotatably mounted, preferably at the central rail (6), on a shaft
(8), wherein the overload protection means (11) is part of the gear (9).
11. An article of furniture having at least one drawer which is mounted displaceably relative
to a furniture carcass by way of an extension guide according to one of the claims
1 to 10.
1. Glissière d'extraction (4) pour tiroirs (3) comprenant un rail de corps (5) à fixer
à un corps d'un meuble (2), un rail de tiroir (7) à fixer au tiroir (3) et un rail
médian (6) logé de manière à pouvoir être déplacé entre le rail de corps (5) et le
rail de tiroir (7), sachant que la séquence relative de déplacements des rails (5,
6, 7) est déterminée par l'intermédiaire d'une commande forcée (10), sachant que la
commande forcée (10) présente une roue de synchronisation (9) réalisée sous la forme
d'une roue dentée, laquelle coopère avec une surface de roulement (5a, 5b) réalisée
ou disposée au niveau des rails (5, 6, 7) et/ou avec une surface de roulement (5a)
d'un chariot de roulement (12, 13) logé de manière à pouvoir coulisser entre les rails
(5, 6, 7), caractérisée en ce qu'est prévue une sûreté anti-surcharge (11), laquelle permet de libérer de manière réversible
la commande forcée (10) des rails (5, 6, 7).
2. Glissière d'extraction selon la revendication 1, caractérisée en ce que la commande forcée (10) est active entre les rails (5, 6, 7) de la glissière d'extraction
(4).
3. Glissière d'extraction selon la revendication 1, caractérisée en ce que la commande forcée (10) vient en prise d'une part sur un chariot de roulement (12,
13) logé de manière à pouvoir être déplacé entre les rails (5, 6, 7) et d'autre part
sur au moins un rail (5, 6, 7).
4. Glissière d'extraction selon la revendication 1, caractérisée en ce que la commande forcée (10) coopère d'une part avec un chariot de roulement (12) logé
de manière à pouvoir coulisser entre le rail de corps (5) et le rail médian (6) et
d'autre part avec un chariot de roulement (13) logé de manière à pouvoir coulisser
entre le rail médian (6) et le rail de tiroir (7).
5. Glissière d'extraction selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la sûreté anti-surcharge (11) présente au moins un couplage (25) de préférence à
commutation automatique.
6. Glissière d'extraction selon la revendication 5, caractérisée en ce que le couplage (25) présente au moins deux roues à crans (14a, 14b), qui demeurent dans
leur position relative l'une par rapport à l'autre sous un couple de rotation prédéfini
et qui peuvent être tournées l'une par rapport à l'autre au-dessus d'un couple de
rotation prédéfini.
7. Glissière d'extraction selon la revendication 6, caractérisée en ce que les roues à crans (14a, 14b) sont reliées ensemble par l'intermédiaire d'une adhérence
et/ou par l'intermédiaire d'une complémentarité de forme au moins partielle.
8. Glissière d'extraction selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce qu'une roue à crans (14b) est insérée dans un évidement (20) de l'autre roue à crans
(14a).
9. Glissière d'extraction selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'une roue à crans (14b) présente une surface extérieure (21), qui est reliée à une
surface intérieure (22) de l'autre roue à crans (14a).
10. Glissière d'extraction selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la roue dentée (9) est logée de manière à pouvoir tourner sur un arbre (8), de préférence
sur le rail médian (6), sachant que la sûreté anti-surcharge (11) fait partie de la
roue dentée (9).
11. Meuble doté au moins d'un tiroir, qui est logé de manière à pouvoir être déplacé par
rapport au corps de meuble par l'intermédiaire d'une glissière d'extraction selon
l'une quelconque des revendications 1 à 10.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente