[0001] Die Erfindung betrifft ein wasserführendes Hausgerät, insbesondere Wäschebehandlungsgerät
zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche, mit einem Gehäuse, einer mit dem Gehäuse
verbundenen Tür, über die ein Behandlungsbereich im Inneren des Gehäuses zugänglich
ist, einem Türverschluss, der zum Verschließen der Tür dient, und einem Belüftungsventil,
das zum Steuern einer Belüftung des Behandlungsbereichs dient. Speziell betrifft die
Erfindung das Gebiet der Waschmaschinen, Wäschetrockner und Waschtrockner.
[0002] Ein solches Hausgerät geht hervor aus der
DE 44 22 736 A1. Bei diesem bekannten Hausgerät, welches als Waschmaschine ausgebildet ist, ist ein
Laugenbehälter mit einem Belüftungskanal vorgesehen, wobei der Belüftungskanal mit
einer Schließvorrichtung ausgebildet ist, welche sich nur bei im Laugenbehälter auftretendem
Unterdruck öffnet.
[0003] Aus der
EP 0 239 012 A1 geht ein Hausgerät in Form einer Geschirrspülmaschine hervor. Diese weist unter anderem
einen Entlüftungskanal auf, dem ein per Programm in eine Offenstellung oder eine Verriegelungsstellung
steuerbares Absperrventil zugeordnet ist.
[0004] Aus der
DE 10 2009 004 422 A1 ist eine Türanordnung für eine Waschmaschine bekannt, die verhindert, dass ein Laugenbehälter
verschlossen wird, wenn die Waschmaschine nicht in Betrieb ist. Hierbei geht der Stand
der Technik davon aus, dass der Benutzer die Tür der Waschmaschine vielfach in einem
geschlossenen Zustand hält, nachdem das Waschen beendet ist. Bleibt die Tür geschlossen,
auch wenn die Waschmaschine nicht in Gebrauch ist, dann kommt es im Laugenbehälter
zu gesundheitsschädlicher Schimmelpilzbildung oder Ähnlichem durch Wasser, das im
Laugenbehälter verbleibt. Bei der bekannten Waschmaschine wird die Tür deshalb in
einem offenen Zustand gehalten, wenn die Waschmaschine nicht in Gebrauch ist, um gesundheitsschädliche
Schimmelpilzbildung oder Ähnliches in einem Laugenbehälter zu verhindern. Hierfür
verfügt die Türanordnung über ein Hakenloch zum Beibehalten eines geschlossenen Zustands
einer Tür, eine Tür mit einem im Hakeriloch zu platzierenden Hakenschaft und einen
Halter zwischen dem Hakenloch und dem Hakenschaft zum Halten der Tür in einem Zustand,
in dem die Tür mit einem vorbestimmten Spalt geöffnet ist. Der Halter verfügt über
einen ersten Halter, um mit der Tür in Eingriff gebracht zu werden, und einen zweiten
Halter, um mit dem Hakenloch in Eingriff gebracht zu werden. Der zweite Halter kann
hierbei ein Hakenteil mit einer mit dem Hakenschaft identischen Form aufweisen. Schließt
der Benutzer die Tür in einem Zustand, in dem der Halter den Hakenschaft hält, dann
wird das Hakenteil im Hakenloch im Gehäuse platziert, wodurch die Tür am Gehäuse befestigt
wird. Möglich ist es auch, dass der Halter einen zweiten Halter mit einem Magnetteil
aufweist. Schließt der Benutzer die Tür in einem Zustand, in dem der Halter den Hakenschaft
hält, dann hält das Magnetteil das Gehäuse aus Metall durch magnetische Kraft, wodurch
die Tür durch das Gehäuse gehalten wird. Dadurch werden die Tür und das Gehäuse in
einem vorbestimmten Abstand voneinander gehalten, so dass für eine Belüftung durch
den Spalt zwischen der Tür und dem Gehäuse gesorgt wird.
[0005] Die aus der
DE 10 2009 004 422 A1 bekannte Türanordnung für eine Waschmaschine hat den Nachteil, dass der Benutzer
den Halter nach dem Waschen an den Hakenschaft der Waschmaschine anbringen muss. Erst
wenn der Halter zwischen der Tür und dem Gehäuse platziert ist, dann wird durch das
nunmehr nur noch teilweise mögliche Schlieβen der Tür erreicht, dass eine Belüftung
durch den Spalt zwischen der Tür und dem Gehäuse sichergestellt ist. Dies ist für
den Benutzer allerdings aufwändig. Der Benutzer wird das Anbringen des Halters daher
gegebenenfalls einsparen. Auch kann der Benutzer das Anbringen des Halters vergessen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein wasserführende Hausgerät zu schaffen, bei dem eine
erforderliche Belüftung des Behandlungsbereichs verbessert ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein wasserführendes Hausgerät, insbesondere ein Wäschebehandlungsgerät
zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche, gemäß unabhängigem Patentanspruch gelöst.
Durch die in den abhängigen Patentansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte
Weiterbildungen des erfindungsgemäßen wasserführenden Hausgeräts möglich.
[0008] Die Aufgabe wird demnach durch ein wasserführendes Hausgerät, insbesondere Wäschebehandlungsgerät
zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche, mit einem Gehäuse, einer mit dem Gehäuse
verbundenen Tür, über die ein Behandlungsbereich im Inneren des Gehäuses zugänglich
ist, einem Türverschluss, der zum Verschließen der Tür dient, einer Steuerung und
einem Belüftungsventil, das zum Steuern einer Belüftung des Behandlungsbereichs dient.
Des Weiteren weist erfindungsgemäß der Türverschluss einen Aktor auf, welcher mit
dem Belüftungsventil verbunden ist, und steht der Türverschluss mit dem Belüftungsventil
derart in Wirkverbindung, dass der Aktor bei freigegebener Tür das Belüftungsventil
öffnet und bei verschlossener Tür das Belüftungsventil schließt, so dass das Belüftungsventil
im Betrieb bei verschlossener Tür geschlossen ist.
[0009] In vorteilhafter Weise kann durch das Belüftungsventil eine Belüftung des Behandlungsbereichs
erzielt werden, wenn sich das wasserführende Hausgerät außer Betrieb befindet. Beispielsweise
könnte ein Lebewesen in den Behandlungsbereich, insbesondere eine Trommel, gelangen.
Wird dann die Tür des wasserführenden Hausgeräts versehentlich geschlossen, dann besteht
die Gefahr, dass das somit eingeschlossene Lebewesen erstickt. Durch das Belüftungsventil
kann entsprechend der Erfindung eine für die Atmung ausreichende Be- und Entlüftung
erzielt werden. Gleichzeitig kann während des Betriebs ein Verschluss über das Belüftungsventil
erzielt werden, um den Behandlungsbereich gegen aus- oder auch eintretende Medien,
wie zum Beispiel Gase, Dämpfe, Schaum und Luft, abzusichern. Hierdurch kann auch der
Austritt von unangenehmen, gesundheitsschädlichen oder auch giftigen Arbeitsgasen,
beispielsweise Ozon, verhindert werden. Somit können eine ausreichende Belüftung im
Nichtbetrieb des Hausgeräts und außerdem ein sicherer Verschluss dieser Belüftung
im Betrieb des Hausgeräts, jeweils durch entsprechende aktive Betätigung des Belüftungsventils
sichergestellt werden.
[0010] Erfindungsgemäß steht der Türverschluss mit dem Belüftungsventil in Wirkverbindung,
so dass der Aktor bei freigegebener Tür das Belüftungsventil öffnet und bei verschlossener
Tür das Belüftungsventil schließt. Durch solch einen Türverschluss kann das Verschlieβen
einer Belüftungsöffnung oder dergleichen durch das Belüftungsventil synchron zum Verriegeln
der Tür erfolgen. Außerhalb des Betriebs ist die Belüftung gewährleistet, während
im Betrieb mit verriegelter Tür die Belüftung unterbrochen ist. Hierbei kann in vorteilhafter
Weise durch einen einzigen Aktor einerseits die Tür verriegelt und andererseits das
Belüftungsventil betätigt werden. Beispielsweise kann mit einem elektromagnetischen
Aktor ein Schieber betätigt werden, der in einer Endstellung die Tür verriegelt und
in der anderen Endstellung die Tür entriegelt hält. Über die Wirkverbindung wird dann
synchron das Belüftungsventil geschlossen beziehungsweise geöffnet.
[0011] Vorteilhaft ist es, dass das Belüftungsventil eine erste Blende und zumindest eine
zweite Blende aufweist, dass die erste Blende und die zweite Blende aufeinander liegen
und dass der Aktor des Türverschlusses zum Verstellen der zweiten Blende relativ zu
der ersten Blende dient. Die beiden Blenden können hierbei geeignete Öffnungen aufweisen,
die durch Streben unterbrochen sind. Durch die Relativbewegung kann dann beim Öffnen
ein großer Gesamtquerschnitt für den Luftdurchtritt erzielt werden. Dadurch ist das
Belüftungsventil als Notatmungsventil ausgestaltet.
[0012] Vorteilhaft ist es auch, dass das Belüftungsventil zumindest eine ortsfeste Blende,
die zumindest mittelbar mit dem Gehäuse verbunden ist, und zumindest eine bewegbare
Blende aufweist, dass die ortsfeste Blende und die bewegbare Blende aufeinander liegen
und dass der Aktor des Türverschlusses mit der bewegbaren Blende verbunden ist.
[0013] Beispielsweise kann die bewegbare Blende von einem Aktor des Türverschlusses synchron
mit einem Schieber, der zum Verriegeln der Tür dient, verstellt werden. Hierbei ist
es ferner vorteilhaft, dass die Blenden ein Schiebelamellensystem oder ein Drehlamellensystem
bilden. Bei einem Schiebelamellensystem kann eine Blende ortsfest angeordnet sein,
während die andere Blende geradlinig verstellbar ist. Hierbei können die Blenden rechteckige
Öffnungen aufweisen, zwischen denen Stege vorgesehen sind. In einer geöffneten Stellung
des Belüftungsventils liegen die Öffnungen der Blenden auf einander zugeordneten Positionen,
das heißt einander gegenüber. Hierdurch ergibt sich aus der Summe aller Öffnungen
ein großer Gesamtquerschnitt für den Luftdurchtritt. Andererseits liegen in einer
geschlossenen Stellung des Belüftungsventils die Öffnungen und Stege der Blenden auf
einander zugeordneten Positionen. Dadurch sind alle Öffnungen verschlossen, wodurch
ein Luftdurchtritt gesperrt ist. Bei einem Drehlamellensystem kann eine Blende ortsfest
angeordnet sein, während die andere Blende drehbar angeordnet ist. Die drehbare Blende
kann beispielsweise die Form eines Propellers aufweisen. Die in der ortsfesten Blende
vorgesehenen Öffnungen können dann je nach Drehstellung verschlossen oder geöffnet
sein. Allerdings können auch andere Ausgestaltungen vorgesehen sein. Beispielsweise
kann das Belüftungsventil durch Klapplamellen gebildet sein. Hierbei kann das Belüftungsventil
durch einen Satz sich synchron bewegender, übereinander angeordneter, klappbarer Lamellen
gebildet sein, die im aufgeklappten Zustand einen Luftdurchtritt ermöglichen und im
zugeklappten Zustand den Luftdurchtritt sperren. Gegebenenfalls kann das Belüftungsventil
auch genau eine oder einzelne Klapplamellen aufweisen.
[0014] In vorteilhafter Weise ist der Türverschluss über ein mechanisches Kopplungselement
mit dem Belüftungsventil gekoppelt. Hierdurch ist es möglich, dass die beiden Baugruppen,
nämlich der Türverschluss und das Belüftungsventil, auch sehr weit entfernt voneinander
und/oder in beliebiger Orientierung zueinander liegen können. Das mechanische Kopplungselement
kann hierbei einen Umlenkhebel und/oder einen Bowdenzug und/oder Schub- und Zuggestänge,
einschließlich hydraulischer oder pneumatischer Ausgestaltung, und/oder zumindest
ein Zugelement, insbesondere ein Zugseil, das mit einer Feder als Gegenzug versehen
sein kann, aufweisen. Hierbei sind auch geeignete Kombinationen der Kopplungselemente
möglich, beispielsweise kann ein Gestänge mit Umlenkhebeln kombiniert werden.
[0015] Ferner ist es vorteilhaft, dass der Türverschluss eine bistabile Fixiermechanik aufweist,
die einen Schieber des Türverschlusses entweder in einer Freigegeben-Stellung, in
der die Tür freigegeben ist, oder in einer gesperrten Stellung, in der die Tür verschlossen
ist, hält, und dass das Belüftungsventil über die bistabile Fixiermechanik entweder
in einer geöffneten Stellung oder in einer geschlossenen Stellung gehalten ist. Durch
die bistabile Fixiermechanik wird das Belüftungsventil in der zuletzt benutzten Position
gehalten. Durch einen Impuls des Aktors des Türverschlusses werden der Türverschluss
und somit auch das Belüftungsventil in die jeweils entgegengesetzte Stellung bewegt
und in dieser von der bistabilen Fixiermechanik bis zum nächsten Impuls festgehalten.
Die aktuelle Stellung des Türverschlusses, insbesondere eines Schiebers des Türverschlusses,
der die Tür freigibt oder sperrt, kann über einen Schaltkontakt an eine Steuerung
des Hausgeräts übermittelt werden. Aus Sicherheitsgründen ist der Arbeitskontakt des
Schaltkontaktes hierbei vorzugsweise bei verriegelter Position gewählt.
[0016] Bei der Ausgestaltung des Hausgeräts ist es auch möglich, dass der Türverschluss
einen Aktor aufweist und dass ein weiterer Aktor vorgesehen ist, der zum Betätigen
des Belüftungsventils dient. Eine Funktionsfähigkeit des Aktors des Türverschlusses
und eine Funktionsfähigkeit des weiteren Aktors sind hierbei über eine Sicherheitsschaltung
gekoppelt. Hierdurch kann das Belüftungsventil mit einem mechanisch separierten Aktor
angesteuert werden. Je nach Ausgestaltung können die beiden Aktoren beispielsweise
in Reihe oder parallel geschaltet sein. Bei elektromagnetischen Aktoren kann beispielsweise
beim Ausfall einer Spule eines Aktors auch die Funktion der jeweils anderen Spule
außer Kraft gesetzt werden. Wenn das Belüftungsventil mit einem eigenen Aktor angesteuert
wird, der im Wesentlichen von dem Türverschluss unabhängig ist, dann kann das Belüftungsventil
auch über eine Rückkopplung des Status an eine Steuerung des Hausgeräts verfügen.
Beispielsweise kann ein Schaltkontakt für eine geöffneten Stellung des Belüftungsventils
vorgesehen sein. In vorteilhafter Weise können die beiden Baugruppen, nämlich der
Türverschluss und das Belüftungsventil, zum Zwecke der Synchronisation elektrisch
miteinander verschaltet sein. Beispielsweise kann eine Überkreuzverschaltung der Spule
des einen Aktors mit dem Sicherheitskontakt an der anderen Baugruppe vorgesehen sein.
Möglich ist auch eine Serienschaltung der Schaltkontakte der beiden Baugruppen, so
dass das Hausgerät nur anläuft, wenn die beiden Sicherheitskontakte in den gewünschten
Positionen sind.
[0017] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Figuren der beigefügten Zeichnung, in denen sich entsprechende Elemente
mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein wasserführendes Hausgerät in einer auszugsweisen, schematischen Schnittdarstellung
entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel und
- Fig. 2
- ein wasserführendes Hausgerät in einer auszugsweisen, schematischen Schnittdarstellung
entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel.
[0018] Fig. 1 zeigt ein wasserführendes Hausgerät 1 in einer auszugsweisen, schematischen
Darstellung entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Hausgerät
1 kann insbesondere als Wäschebehandlungsgerät ausgestaltet sein und zum Waschen und/oder
Trocknen von Wäsche dienen. Speziell kann das Hausgerät 1 als Waschmaschine, Waschtrockner
oder Wäschetrockner ausgestaltet sein. Das wasserführende Hausgerät 1 der Erfindung
eignet sich allerdings auch für andere Anwendungsfälle, insbesondere kann es als Geschirrspüler
ausgestaltet sein.
[0019] Das Hausgerät 1 weist ein Gehäuse 2, eine mit dem Gehäuse 2 verbundenen Tür 3, über
die ein Behandlungsbereich 4 im Inneren des Gehäuses 2 zugänglich ist und einen Türverschluss
5 auf, der zum Verschließen der Tür 3 dient. Außerdem weist das Hausgerät 1 ein Belüftungsventil
6 auf. Das Belüftungsventil 6 dient zum Steuern einer Belüftung des Behandlungsbereichs
4. Während einer Behandlung von Wäsche schließt das Belüftungsventil 6 einen Luftaustausch
zwischen dem Behandlungsbereich 4 und einer Umgebung. Die Ansteuerung des Belüftungsventils
6 erfolgt hierbei über den Türverschluss 5.
[0020] Durch das Belüftungsventil 6 kann eine zur Atmung eingeschlossener Lebewesen ausreichende
Belüftung des Behandlungsbereichs 4 gewährleistet werden. Hierbei kann das Belüftungsventil
6 an einer geeigneten Stelle angeordnet sein. Diesbezügliche Querschnitte der Zulaufschläuche
und/oder der Manschettenbespülung und/oder einer Einspülschale und/oder sonstige Öffnungen
in dem Hausgerät 1 sind diesbezüglich mit den erforderlichen Querschnitten ausgestaltet.
[0021] Der Türverschluss 5 ist schematisch dargestellt und dient beispielsweise zum Freigeben
bzw. Sperren eines Verschlusselements 7, das als Türriegel 7 ausgestaltet sein kann.
Hierbei kann der Türriegel 7 beispielsweise an der Tür 3 angebracht sein. Außerdem
weist der Türverschluss 5 einen Schieber 8 auf, der über einen elektromagnetischen
Aktor 9 betätigbar ist. In diesem Ausführungsbeispiel weist der Schieber 8 eine Ausnehmung
10 auf, wodurch ein Vorsprung 11 an dem Schieber 8 ausgestaltet ist. Beim Betätigen
des Schiebers 8 in einer Richtung 12 greift der Vorsprung 11 hinter einem Bügel 13
des Türriegels 7 in einen Freiraum 14 des Türriegels 7 ein. Der Bügel 13 des Türriegels
7 befindet sich dann in der Ausnehmung 10. Hierdurch wird eine Bewegung des Türriegels
7 in einer Öffnungsrichtung 15 blockiert. Somit befindet sich das Verschlusselement
7, das heißt der Türriegel 7, in einer gesperrten Stellung. In dieser Stellung kann
die Tür 3 nicht geöffnet werden.
[0022] Im Betrieb kann eine Steuerung beim Programmstart den elektromagnetischen Aktor 9
betätigen, um den Türverschluss 5 in die gesperrte Stellung zu verstellen und somit
ein Öffnen der Tür 3 während der Behandlung zu verhindern. Am Ende der Behandlung,
also wenn das Behandlungsprogramm abgelaufen ist, stellt der elektromagnetische Aktor
9 den Schieber 8 entgegen der Richtung 12 wieder in seine Ausgangsstellung zurück,
in der eine Freigegeben-Stellung für den Türriegel 7 besteht. Hierdurch kann der Türriegel
7 in der Öffnungsrichtung 15 verstellt werden, wodurch sich die Tür 3 wieder öffnen
lässt.
[0023] Der Türverschluss 5 weist ein Türverschlussgehäuse 20 auf. Der elektromagnetische
Aktor 9 ist ortsfest in dem Türverschlussgehäuse 20 angeordnet und mit diesem verbunden.
Außerdem ist eine mit dem Türverschlussgehäuse 20 verbundene Strebe 21 vorgesehen.
An der Strebe 21 ist ein Verbindungselement 22 befestigt, wobei ein Ende 23 des Verbindungselements
21 an der Strebe 21 zumindest drehbar angebracht ist. Ferner ist in dem Schieber 8
eine geschlossene Kurve 24 ausgestaltet. Ein Ende 25 des Verbindungselements 22 greift
in die geschlossene Kurve 24 ein. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Verbindungselement
22 als Schaltbügel 22 ausgestaltet. Die geschlossene Kurve 24 ist als Herzkurve (Kardioide)
24 ausgestaltet. Durch den Schaltbügel 22 und die Herzkurve 24 ist eine bistabile
Fixiermechanik 26 realisiert. Diese bistabile Fixiermechanik 26 weist zwei stabile
Stellungen auf, in denen diese den Schieber 8 fixiert. Die eine stabile Stellung ist
die freigegebene Stellung des Türverschlusses 5. Die andere stabile Stellung ist die
gesperrte Stellung des Türverschlusses 5. In der Fig. 1 ist die gesperrte Stellung
dargestellt. Die freigegebene Stellung wird angenommen, wenn sich der Schaltbügel
22 an der Position 27 der Herzkurve 24 befindet.
[0024] Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Ende 25 des Schaltbügels 22 entlang der Kontur
einer Herzform geführt. An den beiden Spitzen der Herzform ergeben sich die stabilen
Positionen der bistabilen Fixiermechanik 26. Es sind allerdings auch andere Ausgestaltungen
der geschlossenen Kurve 24 denkbar, die zwei stabile Positionen aufweisen, um die
bistabile Fixiermechanik 26 zu realisieren.
[0025] Das Hausgerät 1 weist einen Behälter 30 auf, der je nach Ausgestaltung des Hausgeräts
1 mit einem Laugenbehälter oder dergleichen verbunden ist oder auch selbst als Laugenbehälter
oder dergleichen ausgestaltet sein kann. Zum Beispiel kann der Behälter 30 über eine
Balgverbindung 31 mit einem Laugenbehälter verbunden sein. Ein Innenraum 32 des Behälters
30 ist mit dem Behandlungsbereich 4 verbunden. Hierbei kann der Innenraum 32 auch
Teil des Behandlungsraums 4 sein.
[0026] Über das Belüftungsventil 6 ist zumindest mittelbar eine Verbindung des Innenraums
32 mit einer Umgebung 33 möglich. Bei geöffnetem Belüftungsventil 6, das heißt wenn
sich das Belüftungsventil 6 in einer geöffneten Stellung befindet, dann ist der Innenraum
32 und somit auch der Behandlungsbereich 4 von der Umgebung 33 her belüftet. Wenn
sich das Belüftungsventil 6 in einer geschlossenen Stellung befindet, dann ist der
Innenraum 32 von der Umgebung 33 getrennt, so dass der Behandlungsbereich 4 von der
Umgebung 33 isoliert ist. Dann kann eine Behandlung von Wäsche oder dergleichen im
Behandlungsbereich 4 durchgeführt werden, ohne dass Gase, Schäume, Dampf und dergleichen
in die Umgebung 33 gelangt.
[0027] In diesem Ausführungsbeispiel weist das Belüftungsventil 6 eine erste, ortsfeste
Blende 34 und eine zweite, bewegbare Blende 35 auf. Die Blende 34 ist zumindest mittelbar
mit dem Gehäuse 2 verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Blende 34 über
den im Gehäuse 2 aufgehängten Behälter 30 mit dem Gehäuse 2 verbunden. Außerdem ist
das Türverschlussgehäuse 20 mit dem Behälter 30 verbunden. Das Türverschlussgehäuse
20 weist eine Führung 36 auf, in der ein als Schub- und Zugstange 37 ausgestaltetes
mechanisches Kopplungselement 37 geführt ist. Die Stange 37 verbindet die bewegbare
Blende 35 mit dem Schieber 8.
[0028] Die Blenden 34, 35 liegen aufeinander. Hierbei sind die Blenden 34, 35 als gitterförmige
Blenden 34, 35 ausgestaltet. Jede der Blenden 34, 35 weist Stege 38, 39 und Öffnungen
40, 41 auf, wobei zur Vereinfachung der Darstellung nur die Stege 38, 39 und die Öffnungen
40, 41 gekennzeichnet sind. In der geschlossenen Stellung des Belüftungsventils 6,
die in der Fig. 1 dargestellt ist, liegen die Öffnungen 40, 41 und die Stege 38, 39
auf einander zugeordneten Positionen. Hierdurch versperrt der Steg 38 die Öffnung
41 bezüglich der Umgebung 33. Der Steg 39 versperrt die Öffnung 40 bezüglich des Innenraums
32.
[0029] In einer geöffneten Stellung des Belüftungsventils 6 liegen andererseits die Öffnungen
40, 41 auf einander zugeordneten Positionen. Über die Öffnungen 40, 41 ist dann eine
der Verbindungen zwischen der Umgebung 33 und dem Innenraum 32 ausgestaltet. In der
Summe der Öffnungen ergibt sich ein großer Gesamtquerschnitt für den Luftdurchtritt.
[0030] Die Größe der Öffnungen 40, 41 der Blenden 34, 35 ist so gewählt, dass in den beiden
um den Hub des Schiebers 8 gegeneinander verschobenen Positionen einmal alle Öffnungen
40, 41 der beiden Blenden 34, 35 auf gleicher Position liegen und sich so in der Summe
ein großer Gesamtquerschnitt für den Luftdurchtritt ergibt und in der entgegengesetzten
Schieberposition die Öffnungen 40 der Blende 34 auf den Stegen 39 der Blende 35 zu
liegen kommen und umgekehrt, so dass sich insgesamt keine freie Öffnung ergibt.
[0031] Der Aktor 9 des Türverschlusses 5 ist über den Schieber 8 und das mechanische Kopplungselement
37 mit der bewegbaren Blende 35 verbunden. Beim Betätigen des Schiebers 8 erfolgt
somit eine gleich gerichtete und gleich große Bewegung der bewegbaren Blende 35. Je
nach Ausgestaltung des mechanischen Kopplungselements 37 kann allerdings auch eine
unterschiedlich gerichtete Bewegung des Schiebers 8 und der bewegbaren Blende 35 sowie
ein Hubübersetzung erzielt werden. Beispielsweise kann ein Umlenkhebel, ein Bowdenzug
oder eine Kombination von Kopplungselementen, beispielsweise ein Gestänge mit Umlenkhebeln,
zum Einsatz kommen.
[0032] Der Türverschluss 5 weist einen Taster 42 mit einem Federelement 43 und einem Kontakt
44 auf. In der gesperrten Stellung des Türverschlusses 5 ist ein Stromkreis über den
Taster 42 geschlossen, so dass eine Steuerung des wasserführenden Hausgeräts 1 erkennt,
dass die Tür 3 verriegelt ist. Hierbei wird gleichzeitig eine Auskunft über die Stellung
des Belüftungsventils 6 gegeben. Befindet sich der Türverschluss 5 in der gesperrten
Stellung, dann befindet sich das Belüftungsventil 6 in der GeschlossenStellung. Befindet
sich andererseits der Türverschluss 5 in der Freigegeben-Stellung, dann befindet sich
das Belüftungsventil 6 in der geöffneten Stellung.
[0033] Beispielsweise kann bei freigegebener Tür 3 ein Lebewesen in den Behandlungsbereich
4 gelangen. Anschließend kann es versehentlich zum Schließen der Tür 3 kommen. Die
Tür 3 ist hierbei allerdings weiter freigegeben, da der Aktor 9 außerhalb eines Programmlaufs
den Schieber 8 in der freigegebenen Stellung hält. Dies kann beispielsweise über ein
Federelement erzielt werden. Somit befindet sich auch das Belüftungsventil 6 stets
in der geöffneten Stellung, so dass eine Belüftung des Behandlungsbereichs 4 gewährleistet
ist und eine zur Atmung des eingeschlossenen Lebewesens ausreichende Belüftung besteht.
[0034] In diesem Ausführungsbeispiel sind die Bauteile des Belüftungsventils 6, insbesondere
die Blenden 34, 35, mit der zugehörigen Führung 36 und der Stange 37 sowie gegebenenfalls
erforderlichen Dichtungselementen mit dem Türverschluss 5 als integrierte Einheit
ausgeführt. Es ist allerdings auch eine andere, separierte Ausgestaltung möglich,
beispielsweise wenn ein Bowdenzug vorgesehen ist.
[0035] In diesem Ausführungsbeispiel bilden die Blenden 34, 35 des Belüftungsventils 6 ein
Schiebelamellensystem 34, 35. Hierbei wird die bewegbare Blende 35 relativ zu der
ortsfesten Blende 34 geradlinig verstellt.
[0036] Fig. 2 zeigt ein wasserführendes Hausgerät 1 in einer auszugsweisen, schematischen
Schnittdarstellung entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel. In diesem Ausführungsbeispiel
weist die ortsfeste Blende 34 Öffnungen 40 auf, die bezüglich einer Achse 45 des Belüftungsventils
6 in Umfangsrichtung verteilt angeordnet sind. Die bewegbare Blende 35 ist propellerförmig
ausgestaltet und weist eine der Anzahl der Öffnungen 40 entsprechende Anzahl an Flügeln
46, 47 auf, wobei zur Vereinfachung der Darstellung nur die Flügel 46, 47 gekennzeichnet
sind. Der Schieber 8 ist in diesem Ausführungsbeispiel über die Stange 37 mit dem
Flügel 47 verbunden. Entsprechend der Bewegung des Schiebers 8 erfolgt hierdurch auch
eine gewisse Drehung der bewegbaren Blende 35 um ihre Achse 45.
[0037] In der Fig. 2 ist der Türverschluss 5 in einer freigegebenen Stellung dargestellt,
in der der Türriegel 7 freigegeben ist. Hierbei befindet sich der Vorsprung 11 des
Schiebers 8 außerhalb des Freiraums 14 des Türriegels 7. Ferner befindet sich das
Ende 25 des Schaltbügels 22 der bistabilen Fixiermechanik 26 an der Position 27. Hierdurch
ist der Schieber 8 in der freigegebenen Stellung gehalten.
[0038] Die bewegbare Blende 35 ist so angeordnet, dass entsprechend der freigegebenen Stellung
des Türverschlusses 5 eine geöffnete Stellung des Belüftungsventils 6 erzielt ist.
Hierbei befindet sich beispielsweise der Flügel 46 der Blende 35 neben der Öffnung
40. Dadurch ist die Öffnung 40 freigegeben. Somit besteht ein Luftaustausch über das
Belüftungsventil 6.
[0039] Wenn der Schieber 8 in der Richtung 12 betätigt wird, dann dreht sich die bewegbare
Blende 35, so dass beispielsweise der Flügel 46 die Öffnung 40 verschließt. Zwischen
den Öffnungen 40 der ortsfesten Blende 34 vorgesehene Stege treffen hierbei mit den
Freiräumen zwischen den Flügeln 46, 47 zusammen. Dadurch ist ein Luftaustausch über
das Belüftungsventil 6 unterbrochen.
[0040] In diesem Ausführungsbeispiel ist das mechanische Kopplungselement 37 als exzentrische
Schub- und Zugstange 37 ausgestaltet. Hierbei lässt sich innerhalb gewisser Grenzen
eine beliebige mechanische Übersetzung vorgeben Hierdurch besteht eine entsprechend
große Freiheit bei der Ausgestaltung des Belüftungsventils 6, insbesondere der Blenden
34, 35. Beispielsweise können anstelle der kreissegmentförmigen Öffnungen 40, 41 auch
spiralförmige Öffnungen 40, 41, Lochmuster oder dergleichen vorgesehen sein. Es können
auch asymmetrische Varianten realisiert werden.
[0041] Außerdem ist es möglich, dass das Belüftungsventil 6 durch einen mechanischen Verschluss
in Form einer Irisblende, einer Klapplamelle oder dergleichen realisiert ist.
[0042] Bei freigegebenem Türriegel 7 ist auch der Taster 42 geöffnet, so dass der diesbezügliche
Stromkreis am Taster 42 geöffnet ist. Hierdurch hat eine Steuerung oder dergleichen
des wasserführenden Hausgeräts 1 auch eine Information über den momentanen Status
sowohl der Türverriegelung mittels des Türverschlusses 5 als auch der Belüftung über
das Belüftungsventil 6.
[0043] In diesem Ausführungsbeispiel bilden die ortsfeste Blende 34 und die drehbare Blende
35 ein Drehlamellensystem 34, 35.
[0044] Bei der Ausgestaltung des Hausgeräts 1 kann anstelle einer mechanischen Kopplung
zwischen dem Türverschluss 5 und dem Belüftungsventil 6 auch eine geeignete Ansteuerung
durch eine Steuerung oder dergleichen zum Einsatz kommen. Bei dieser Ausgestaltung
kann die zweite, bewegbare Blende 35 über einen weiteren Aktor, der entsprechend dem
elektromagnetischen Aktor 9 ausgestaltet sein kann, betätigt werden. Hierbei sind
die beiden Aktoren 9 über eine Sicherheitsschaltung gekoppelt, so dass bei freigegebener
Tür 3 eine Belüftung über das Belüftungsventil 6 erzielt ist. Dies kann über die Steuerung
erfolgen, indem geeignete Schaltkontakte vorgesehen sind. Möglich ist auch eine Überkreuzschaltung
oder dergleichen, bei der die beiden Aktoren 9 entsprechend ihrer Ausgestaltung miteinander
verschaltet sind.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Wasserführendes Hausgerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Tür
- 4
- Behandlungsbereich
- 5
- Türverschluss
- 6
- Belüftungsventil
- 7
- Türriegel (Verschlusselement)
- 8
- Schieber
- 9
- elektromagnetischer Aktor
- 10
- Ausnehmung
- 11
- Vorsprung
- 12
- Richtung
- 13
- Bügel
- 14
- Freiraum
- 15
- Öffnungsrichtung
- 20
- Türverschlussgehäuse
- 21
- Strebe
- 22
- Verbindungselement (Schaltbügel)
- 23
- Ende
- 24
- Herzkurve
- 25
- Ende
- 26
- bistabile Fixiermechanik
- 27
- Position
- 30
- Behälter
- 31
- Balgverbindung
- 32
- Innenraum
- 33
- Umgebung
- 34
- erste, ortsfeste Blende
- 35
- zweite, bewegbare Blende
- 36
- Führung
- 37
- Schub- und Zugstange (mechanisches Kopplungselement)
- 38, 39
- Steg
- 40, 41
- Öffnung
- 42
- Taster
- 43
- Federelement
- 44
- Kontakt
- 45
- Achse
- 46, 47
- Flügel
1. Wasserführendes Hausgerät (1), insbesondere Wäschebehandlungsgerät zum Waschen und/oder
Trocknen von Wäsche, mit einem Gehäuse (2), einer mit dem Gehäuse (2) verbundenen
Tür (3), über die ein Behandlungsbereich (4) im Inneren des Gehäuses (2) zugänglich
ist, einem Türverschluss (5), der zum Verschließen der Tür (3) dient, einer Steuerung
und einem Belüftungsventil (6), das zum Steuern einer Belüftung des Behandlungsbereichs
(4) dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Türverschluss (5) einen Aktor (9) aufweist, welcher mit dem Belüftungsventil
(6) verbunden ist, und dass der Türverschluss (5) mit dem Belüftungsventil (6) derart
in Wirkverbindung steht, dass der Aktor (9) bei freigegebener Tür (3) das Belüftungsventil
(6) öffnet und bei verschlossener Tür (3) das Belüftungsventil (6) schließt, so dass
das Belüftungsventil (6) im Betrieb bei verschlossener Tür (3) geschlossen ist.
2. Hausgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Belüftungsventil (6) eine erste Blende (34) und zumindest eine zweite Blende
(35) aufweist, dass die erste Blende (34) und die zweite Blende (35) aufeinander liegen
und dass der Aktor (9) des Türverschlusses (5) zum Verstellen der zweiten Blende (35)
relativ zu der ersten Blende (34) dient.
3. Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Belüftungsventil (6) zumindest eine ortsfeste Blende (34), die zumindest' mittelbar
mit dem Gehäuse (2) verbunden ist, und zumindest eine bewegbare Blende (35) aufweist,
dass die ortsfeste Blende (34) und die bewegbare Blende (35) aufeinander liegen und
dass der Aktor (9) des TürVerschlusses (5) zumindest mittelbar mit der bewegbaren
Blende (35) verbunden ist.
4. Hausgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blenden (34, 35) ein Schiebelamellensystem (34, 35) oder ein Drehlamellensystem
(34, 35) bilden.
5. Hausgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer geöffneten Stellung des Belüftungsventils (6) die Öffnungen (40, 41) der
Blenden (34, 35) auf einander zugeordneten Positionen liegen und dass in einer geschlossenen
Stellung des Belüftungsventils (6) die Öffnungen (40, 41) und Stege (38, 39) der Blenden
(34, 35) auf einander zugeordneten Positionen liegen.
6. Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Türverschluss (5) über ein mechanisches Kopplungselement (37) mit dem Belüftungsventil
(6) gekoppelt ist.
7. Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Türverschluss (5) eine bistabile Fixiermechanik (26) aufweist, die einen Schieber
(8) des Türverschlusses (5) entweder in einer freigegebenen Stellung, in der die Tür
(3) freigegeben ist, oder in einer gesperrten Stellung, in der die Tür (3) verschlossen
ist, hält, und dass das Belüftungsventil (6) über die bistabile Fixiermechanik entweder
in einer geöffneten Stellung oder in einer geschlossenen Stellung gehalten ist.
1. Water-conducting domestic appliance (1), particularly laundry treatment appliance
for washing and/or drying laundry, with a housing (2), a door (3), which is connected
with the housing (2) and by way of which a treatment region (4) in the interior of
the housing (2) is accessible, a door closure (5) serving for closing the door (3),
a control, and a ventilating valve (6), which serves for controlling ventilation of
the treatment region (4), characterised in that the door closure (5) comprises an actuator (9) connected with the ventilation valve
(6) and that the door closure (5) is so operatively connected with the ventilation
valve (6) that the actuator (9) opens the ventilation valve (6) when the door (3)
is open and closes the ventilation valve (6) when the door (3) is closed so that the
ventilation valve (6) is closed in operation when the door (3) is closed.
2. Domestic appliance according to claim 1, characterised in that the ventilation valve (6) comprises a first apertured plate (34) and at least one
second apertured plate (35), that the first apertured plate (34) and the second apertured
plate (35) lie against one another and that the actuator (9) of the door closure (5)
serves for adjusting the second apertured plate (35) relative to the first apertured
plate (34).
3. Domestic appliance according to one of claims 1 and 2, characterised in that the ventilation valve (6) comprises at least one stationary apertured plate (34),
which is connected at least indirectly with the housing (2), and at least one movable
apertured plate (35), that the stationary apertured plate (34) and the movable apertured
plate (35) lie against one another and that the actuator (9) of the door closure (5)
is connected at least indirectly with the movable apertured plate (35).
4. Domestic appliance according to claim 2 or 3, characterised in that the apertured plates (34, 35) form a slide plate system (34, 35) or a rotary plate
system (34, 35).
5. Domestic appliance according to claim 4, characterised in that in an open setting of the ventilation valve (6) the openings (40, 41) of the apertured
plates (34, 35) lie in mutually associated positions and that in a closed setting
of the ventilation valve (6) the openings (40, 41) and the webs (38, 39) of the apertured
plates (34, 35) lie in mutually associated positions.
6. Domestic appliance according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the door closure (5) is coupled with the ventilation valve (6) by way of a mechanical
coupling element (37).
7. Domestic appliance according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the door closure (5) comprises a bistable fixing mechanism (26), which holds a slide
(8) of the door closure (5) either in a released setting in which the door (3) is
open or in a blocked setting in which the door (3) is closed and that the ventilation
valve (6) is held by way of the bistable fixing mechanism either in an open setting
or a closed setting.
1. Appareil ménager à circulation d'eau (1), en particulier appareil de traitement du
linge servant à laver et/ ou à sécher le linge, avec une carcasse (2), une porte (3)
reliée à la carcasse (2) et via laquelle une zone de traitement (4) à l'intérieur
de la carcasse (2) est accessible, une fermeture de porte (5) servant à fermer la
porte (3), une commande et une soupape d'aération (6) servant à commander une aération
de la zone de traitement (4), caractérisé en ce que la fermeture de porte (5) présente un acteur (9) relié à la soupape d'aération (6)
et en ce que la fermeture de porte (5) se trouve en liaison fonctionnelle avec la soupape d'aération
(6) de telle sorte que l'acteur (9) ouvre la soupape d'aération (6) lorsque la porte
(3) est déverrouillée et ferme la soupape d'aération (6) lorsque la porte (3) est
verrouillée, de sorte que la soupape d'aération (6) est fermée durant un fonctionnement
avec la porte fermée (3).
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que la soupape d'aération (6) présente un premier obturateur (34) et au moins un deuxième
obturateur (35), en ce que le premier obturateur (34) et le deuxième obturateur (35) se trouvent l'un au-dessus
de l'autre et en ce que l'acteur (9) de la fermeture de porte (5) sert à déplacer le deuxième obturateur
(35) par rapport au premier obturateur (34).
3. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la soupape d'aération (6) présente au moins un obturateur fixe (34), lequel est au
moins relié de manière indirecte à la carcasse (2), et au moins un obturateur mobile
(35), en ce que l'obturateur fixe (34) et l'obturateur mobile (35) se trouvent l'un au-dessus de
l'autre et en ce que l'acteur (9) de la fermeture de porte (5) est au moins relié de manière indirecte
avec l'obturateur (35) mobile.
4. Appareil ménager selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les obturateurs (34, 35) constituent un système à lamelles à pousser (34, 35) ou
un système à lamelles à tourner (34, 35).
5. Appareil ménager selon la revendication 4, caractérisé en ce que dans une position ouverte de la soupape d'aération (6), les orifices (40, 41) des
obturateurs (34, 35) se trouvent dans des positions dirigées l'une vers l'autre et
en ce que dans une position fermée de la soupape d'aération (6), les orifices (40, 41) et âmes
(38, 39) des obturateurs (34, 35) se trouvent dans des positions dirigées l'une vers
l'autre.
6. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la fermeture de porte (5) est couplée à la soupape d'aération (6) via un élément
de couplage mécanique (37).
7. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la fermeture de porte (5) présente une mécanique de fixation (26) bistable qui maintient
un coulisseau (8) de la fermeture de porte (5) soit dans une position déverrouillée
dans laquelle la porte (3) est déverrouillée soit dans une position verrouillée dans
laquelle la porte (3) est verrouillée et en ce que la soupape d'aération (6) est maintenue via la mécanique de fixation bistable soit
dans une position ouverte soit dans une position fermée.