| (19) |
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(11) |
EP 2 611 331 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.11.2018 Patentblatt 2018/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.08.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/064425 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/028489 (08.03.2012 Gazette 2012/10) |
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| (54) |
MÖBELAUSZUGSTEIL
PULL-OUT FURNITURE PART
ÉLÉMENT COULISSANT DE MEUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.09.2010 DE 102010037281
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.07.2013 Patentblatt 2013/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Paul Hettich GmbH & Co. KG |
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32278 Kirchlengern (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MÜTERTHIES, Ralf
32584 Löhne (DE)
- SCHUBERT, Michael
96450 Coburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 516 561 DE-U1- 8 707 259
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DE-A1-102008 057 170
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Möbelauszugsteil in Form eines Schubkastens,
insbesondere eines Innenschubkastens, mit zwei Seitenzargen, einer Rückwand und einer
Frontseiten-Baugruppe, welche mit den Seitenzargen verbunden ist, wobei die Frontseiten-Baugruppe
aus zwei etwa in einer Flucht mit den Seitenzargen liegenden Montageplatten mit daran
festgelegten Adaptern zur Verbindung mit den Seitenzargen und aus mindestens einem
mit den Montageplatten verbundenen Frontelement besteht.
[0002] Möbelauszugsteile der vorerwähnten Art sind in verschiedensten Ausführungsformen
bekannt. Üblich sind dabei Ausführungsformen, bei denen die Frontseiten-Baugruppe
aus einer plattenförmigen Frontblende und daran festgelegten Adaptern besteht, mittels
derer die Frontblende an den Seitenzargen eines entsprechenden Schubkastens festlegbar
ist. Die Gestaltungsmöglichkeiten eines Schubkastens werden durch diese bekannte Konstruktion
stark eingeschränkt.
[0003] Aus gestalterischen Gründen können derartige Möbelauszugsteile zusätzlich mit Relingstreben
und/oder Anbauteilen in Form von zusätzlichen Seitenwandteilen und/oder Frontplatten
aus unterschiedlichsten Materialien ausgestattet sein.
[0004] Die
DE 10 2008 057 170 A1 offenbart eine Schublade, bei der an zwei Seiten einer Schubladenfront ein Adapterelement
zur Befestigung der Schubladenfront an einem Seitenelement vorgesehen ist. Das Adapterelement
weist eine Anlagefläche auf, die an die Kontur des Seitenelementes angepasst ist.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Möbelauszugsteil der gattungsgemäßen
Art so zu gestalten, dass mit einer geringen Anzahl von Einzelteilen eine Vielzahl
von unterschiedlichen Bauformen der Frontseiten-Baugruppe verwirklicht werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wir erfindungsgemäß durch ein Möbelauszugsteil mit den Merkmalen des
Anspruches 1 gelöst.
[0007] Der Erfindung liegt insoweit der Gedanke zugrunde, eine Vielfalt von Frontseiten-Baugruppen
zu schaffen, wobei hierzu eine geringstmögliche Anzahl unterschiedlicher Bauteile
benötigt werden soll. Bei diesen Bauteilen handelt es sich eben um die erwähnten Montageplatten
und die daran befestigten Adapter einerseits sowie um die Frontelemente, die ihrerseits
wieder mit den Montageplatten verbunden sind. Es ist leicht vorstellbar, dass insbesondere
bezüglich der Frontelemente ein großer Gestaltungsspielraum für die Verwirklichung
unterschiedlichster Bauformen möglich ist.
[0008] Die Frontelemente bestehen bevorzugt aus einer Frontblende, einer oder mehreren Querstreben
oder einer Kombination einer Frontblende mit mindestens einer Querstrebe.
[0009] Schon durch die wahlweise Verwendung von einer Frontblende oder einer oder mehrerer
Querstreben, kann eine vielfältige Gestaltungsbreite der Frontseiten-Baugruppe erreicht
werden. Darüber hinaus ist leicht vorstellbar, dass durch unterschiedliche Materialien
der genannten Frontelemente oder die Kombination unterschiedlicher Materialien weitere
Gestaltungsräume eröffnet werden.
[0010] Die Erfindung sieht vor, dass an den Montageplatten weitere Adapter zur Verbindung
der Frontseiten-Baugruppe mit weiteren Bauelementen wie Relingstreben, Seitenwandteilen,
Frontplatten oder dergleichen befestigbar sind.
[0011] Hierdurch ergibt sich bezüglich der Gestaltung eines kompletten Möbelauszugsteiles
eine weitere, vorteilhafte Kombinationsvielfalt, ohne hierfür übermäßig viele Einzelteile
bevorraten zu müssen.
[0012] Bevorzugt sind die Montageplatten und die Adapter jeweils aus einstückig gefertigten
Kunststoffteilen gefertigt. Dabei ist besonders bevorzugt, die Montageplatten und
die Adapter als Kunststoffspritzgussteile auszubilden.
[0013] Die Montageplatten sind zumindest im Bereich ihrer sichtbaren Oberflächen mit Abdeckelementen
aus Metall, Kunststoff oder dergleichen versehen.
[0014] Hierdurch können hochwertig anmutende Frontseiten-Baugruppen mit geringstem materiellen
Aufwand realisiert werden.
[0015] Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand weiterer Unteransprüche. Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt, die im Folgenden näher
beschrieben werden.
[0016] Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Möbelauszugsteiles
- Figur 2
- eine Perspektivdarstellung des Möbelauszugsteiles gemäß Figur 1, wobei die Einzelteile
einer Frontblendenseite nach Art einer Explosionsdarstellung gezeigt sind
- Figur 3
- eine Perspektivdarstellung eines Möbelauszugsteiles nach einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung
- Figur 4
- eine Perspektivdarstellung des Möbelauszugsteiles nach Figur 3 in Art einer Explosionsdarstellung
- Figur 5
- eine Perspektivdarstellung eines Möbelauszugsteiles nach einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung
- Figur 6
- eine Perspektivdarstellung des Möbelauszugsteiles nach Figur 5 in Art einer Explosionsdarstellung.
[0017] In Figur 1 ist ein Möbelauszugsteil 1 in Form eines Schubkastens, hier speziell eines
Innenschubkastens, gezeigt, welches zwei Seitenzargen 2, eine Frontseiten-Baugruppe
20 und eine Rückwand 4 aufweist. Die vorgenannten Bauelemente bilden mit einem Boden
5 ein kastenartiges Möbelauszugsteil 1.
[0018] Die Rückwand 4 ist insgesamt höher ausgebildet als die beiden Seitenzargen 2 und
die Frontseiten-Baugruppe 20.
[0019] Oberhalb der Seitenzargen 2 sind in Höhe der Oberkante der Rückwand 4 Relingstreben
6 angeordnet, ebenso ist oberhalb der Frontseiten-Baugruppe 20 eine Relingstrebe 6
vorgesehen, so dass das Möbelauszugsteil 1 praktisch bis zur kompletten Höhe der Rückwand
4 befüllt werden kann.
[0020] Wie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht, sind an den im Bereich der Seitenzargen 2
liegenden Stirnseiten der Frontseiten-Baugruppe 20 Montageplatten 7 befestigt, wobei
an den Montageplatten 7 verschiedene Adapter 8, 9 und 10 befestigt sind, wobei die
Adapter 8 der Verbindung der Frontseiten-Baugruppe 20 mit den Seitenzargen 2 dienen,
die Adapter 9 zur Festlegung der oberhalb der Frontseiten-Baugruppe 20 angeordneten
Relingstrebe 6 und die Adapter 10, die ihrerseits an den Adaptern 9 montiert sind,
der Lagerung der oberhalb der Seitenzargen 2 verlaufenden Relingstreben 6 im frontblendenseitigen
vorderen Endbereich dienen. Die Frontblende 3, hier beispielsweise als Metallelement
ausgeführt, wird zwischen den Montageplatten 7 kraft-, form- oder stoffschlüssig festgelegt.
Die Frontblende 3 kann aus den verschiedensten Werkstoffen ausgeführt werden, beispielsweise
aus Holz, Verbundwerkstoffen, Kunststoffen, Metallen, Glas oder auch Stein.
[0021] Die Frontseiten-Baugruppe 20 besteht beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1
und 2 aus einer Frontblende 3, den damit verbundenen Montageplatten 7 und den Adaptern
8, mittels derer die Frontseiten-Baugruppe 20 insgesamt an den Seitenzargen 2 festlegbar
ist. Bei der oberhalb der Frontblende 3 angeordneten Relingstrebe 6 handelt es sich
um ein zusätzliches Anbauteil, ebenso wie bei den Relingstreben 6, die oberhalb der
Seitenzargen 2 angeordnet sind. Zur Festlegung der zusätzlichen Anbauteile in Form
der Relingstreben 6 sind die Adapter 9 und 10 vorgesehen, die an den Montageplatten
7 befestigt sind.
[0022] Die Adapter 8 zur Festlegung der Frontseiten-Baugruppe 20 an den Seitenzargen 2 können
im Möbelbau grundsätzlich bekannte Verbindungstechniken aufweisen, beispielsweise
Verbindungshaken, welche innerhalb der Seitenzargen 2 angeordnete Hakenaufnahmeteile
form- und/oder kraftschlüssig hintergreifen. Da es sich hierbei um bekannte Verbindungstechniken
handelt, erübrigt sich eine detaillierte Darstellung und Beschreibung der speziellen
Ausbildung der Adapter 8.
[0023] Die Adapter 9 sind an einander zugewandt liegenden Stirnkanten mit Aufnahmebohrungen
11 für die oberhalb der Frontblende 3 liegende Relingstrebe 6 ausgestattet.
[0024] Die in Achsrichtung der oberhalb der Seitenzargen 2 liegenden Relingstreben 6 verlaufenden
Adapter 10, die an den Adaptern 9 befestigt sind, können ebenfalls durch bekannte
Verbindungstechniken mit den vorderen, stirnseitigen Enden der Relingstreben 6 verbunden
sein. So kann z.B. jeder Adapter 10 jeweils durch bekannte Schnäppverbindungen mit
den Relingstreben 6 verbunden und nach Herstellung der Verbindung durch eine Blendkappe
12 verdeckt sein. Bevorzugt sind die Montageplatten 7 sowie die Adapter 8 - 10 aus
Kunststoff gefertigt, bevorzugt als Kunststoffspritzgussteile.
[0025] Die Frontblende 3 besteht beispielsweise aus Metall, kann aber auch aus anderen dekorativen
Materialien wie Glas, Stein oder Kunststoff bestehen, wobei im Verbindungsbereich
zwischen den Montageplatten 7 und der Frontblende 3 bevorzugt aus Metall bestehende
Versteifungsplatten 13 vorgesehen sein können. Die Frontblende 3 kann auch einstückig
mit Versteifungsleisten 18 ausgeführt sein. Nach der erfolgten Montage können die
Montageplatten 7 aus optischen Gründen durch Blenden 14, bevorzugt aus Metall, verdeckt
werden, die gegenüber den Montageplatten 7 in beliebiger Weise kraft-, form- oder
stoffschlüssig festlegbar, beispielsweise verrastbar sein können.
[0026] In den Figuren 3 und 4 ist ein Ausführungsbeispiel de Erfindung gezeigt, bei dem
oberhalb der Seitenzargen 2 statt der Relingstreben 6 wie im Ausführungsbeispiel nach
den Figuren 1 und 2 Seitenwandteile 15 angeordnet sind. Darüber hinaus ist die Frontblende
3 in einer etwa der Höhe der Rückwand 4 entsprechenden Dimensionierung ausgeführt.
[0027] Auch bei diesem Ausführungsbeispiel findet sich der Grundgedanke der vorliegenden
Anmeldung wieder, der darin besteht, dass an den im Bereich der Seitenzargen 2 liegenden
stirnseitigen Enden der Frontblende 3 Montageplatten 7 befestigt sind, die wiederum
zur Aufnahme diverser Adapter 8, 16 und 17 genutzt werden. Bei den Adaptern 8 handelt
es sich wieder um hakenförmig gestaltete Adapter zur Festlegung der Frontseiten-Baugruppe
20 gegenüber den Seitenzargen 2. Die Adapter 16 dienen in diesem Falle zur Festlegung
der Montageplatten 17 an der Frontblende 3 unter Einschluss von Versteifungsleisten
18, durch welche die beispielsweise aus einem dünnwandigen Blech hergestellte Frontblende
3 weitgehend stabilisiert wird. Außerdem dienen die Adapter 16 zur Aufnahme von den
mit dem Bezugszeichen 17 versehenen Adaptern, die ihrerseits Verbindungsstücke zur
Festlegung der Seitenwandteile 15 an der Frontblende 3 bilden.
[0028] Auch bei dieser Konstruktion können Stabilisierungsplatten 13 und Blenden 14 wie
beim vorhergehend dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel Verwendung finden.
[0029] Alternativ zu den bisher gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispielen kann die
Frontseiten-Baugruppe 20 auch aus den schon erwähnten Montageplatten 7 mit den daran
befestigten Adaptern 8 und aus den Versteifungsleisten 18 entsprechenden Querstreben
bestehen, die ihrerseits mit den Montageplatten 7 verbunden sind.
[0030] Die Figuren 5 und 6 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Möbelauszugsteiles 1, bei
dem oberhalb der Seitenzargen 2 wiederum Relingstreben 6 angeordnet sind, während
oberhalb der Frontblende 3 eine zusätzliche Frontplatte 19 angeordnet ist. Diese Frontplatte
19 kann aus Holz, Glas oder Kunststoff hergestellt sein. Wie sich aus Figur 6 ergibt,
findet auch hier wieder das Prinzip Anwendung, an der Frontseiten-Baugruppe 20 Montageplatten
7 zu befestigen und diese zur Montage von Adaptern 8, 10 und 16 zu nutzen, um - im
Falle der Adapter 8 - die Frontblende 3 in schon erwähnter Weise an den Seitenzargen
2 festzulegen und die Adapter 16 zur Halterung der Frontplatte 19 oberhalb der Frontblende
3 an den Montageplatten 7 zu nutzen. In schon erwähnter und bekannter Weise werden
die Adapter 10 an den Adaptern 16 festgelegt und dienen der Fixierung der frontblendenseitigen
stirnseitigen Enden der Relingstreben 6 oberhalb der Seitenzargen 2.
[0031] Auch hier wieder kann der Verbindungsbereich insgesamt stabilisiert werden durch
Verstärkungsplatten 13 und durch Blenden 14 aus Metall oder einem anderen dekorativen
Material kann ein optisch ansprechendes Bild des Eckbereiches des Möbelauszugsteiles
1 geschaffen werden.
[0032] Die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele machen deutlich, dass unter
Verwendung lediglich weniger Einzelteile ein Bausatz geschaffen werden kann, der eine
vielfältige Gestaltung von Möbelauszugsteilen ermöglicht.
[0033] Es versteht sich, dass über die dargestellten Ausführungsbeispiele hinausgehend weitere
Kombinationsmöglichkeiten von Frontseiten-Baugruppe 20 und weiteren Anbauteilen wie
Relingstreben, Seitenwandteilen und Frontplatten bestehen.
[0034] In den Zeichnungen ist das Möbelauszugsteil 1 jeweils als sogenannter Innenschubkasten
dargestellt. Unter dem Begriff Innenschubkasten wird in der Branche ein Schubkasten
verstanden, der einschließlich seiner Frontseiten-Baugruppe 20 komplett in einen Möbelkorpus
eingeschoben werden kann, so dass die Frontseiten-Baugruppe 20 maximal die Gesamtbreite
des Schubkastens aufweisen darf bzw. maximal das Innenmaß des Korpus in dem der Schubkasten
verbaut ist, aufweisen darf. Bei einer derartigen Möbelkonstruktion wird dann beispielsweise
durch Türen oder mit einem weiteren Schubkasten verbundene Frontblenden, welche auf
der vorderen Stirnseite eines Möbelkorpus aufliegen, die Sichtseite verschlossen.
[0035] Vorteilhaft ist, dass die Frontblende 3, die Frontplatte 19 und das Seitenwandteil
15 aus jeglichen plattenförmigen Materialien gefertigt werden können, beispielsweise
aus Glas in jeglicher Farbe und Textur, aus Holz, aus Verbundwerkstoffen, aus Metallen,
aus Legierungen, aus Steinen, aus Kunststoffen usw. Auch die Blende 14 sowie die Relingstrebe
6 können aus den verschiedensten Materialien gefertigt sein.
[0036] Die Frontseiten-Baugruppe 20 ist mit nahezu jedem derzeit im Markt befindlichen Schubkastensystem
nutzbar und bietet eine größtmögliche Gestaltungsfreiheit bei einer geringen Anzahl
unterschiedlicher Bauteile.
[0037] Selbstverständlich ist die Erfindung auch mit Vorteil einsetzbar bei Möbelauszugsteilen
oder Schubkästen, die nicht als Innenschubkästen ausgebildet sind.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Möbelauszugsteil
- 2
- Seitenzarge
- 3
- Frontblende
- 4
- Rückwand
- 5
- Boden
- 6
- Relingstrebe
- 7
- Montageplatte
- 8
- Adapter
- 9
- Adapter
- 10
- Adapter
- 11
- Aufnahmebohrung
- 12
- Blendkappe
- 13
- Versteifungsplatte
- 14
- Blende
- 15
- Seitenwandteil
- 16
- Adapter
- 17
- Adapter
- 18
- Versteifungsleiste
- 19
- Frontplatte
- 20
- Frontseiten-Baugruppe
1. Möbelauszugsteil (1) in Form eines Schubkastens, insbesondere eines Innenschubkastens,
mit zwei Seitenzargen (2), einer Rückwand (4), sowie mit einer Frontseiten-Baugruppe
(20), welche mit den Seitenzargen (2) verbunden ist, wobei die Frontseiten-Baugruppe
(20) aus zwei etwa in einer Flucht mit den Seitenzargen (2) liegenden Montageplatten
(7) mit daran festgelegten Adaptern (8) zur Verbindung mit den Seitenzargen (2) und
aus mindestens einem mit den Montageplatten (7) verbundenen Frontelement (3, 18) besteht,
wobei an den Montageplatten (7) weitere Adapter (9, 10, 16, 17) zur Verbindung der
Frontseiten-Baugruppe (20) mit weiteren Bauelementen wie Relingstreben (6), Seitenwandteilen
(15), Frontplatten (19) oder dergleichen befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatten (7) zumindest im Bereich ihrer sichtbaren Oberflächen mit Abdeckelementen
in Form einer Blende (14) versehen sind.
2. Möbelauszugsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Frontelement aus einer Frontblende (3), einer oder mehreren Querstreben in Form
von Versteifungsleisten (18) oder einer Kombination einer Frontblende (3) und mindestens
einer Querstrebe (18) besteht.
3. Möbelauszugsteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatten (7) und die Adapter (8, 9, 10, 16, 17) jeweils aus einstückig
gefertigten Kunststoffteilen bestehen.
4. Möbelauszugsteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatten (7) und die Adapter (8, 9, 10, 16, 17) als Kunststoffspritzgussteile
ausgebildet sind.
5. Möbelauszugsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (14) aus Metall besteht.
6. Möbelauszugsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontblende (3) aus einer durch mindestens eine Versteifungsleiste (18) stabilisierten
Blechplatte besteht.
7. Möbelauszugsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontblende (3) und/oder die Anbauteile in Form der Seitenwandteile (15) und/oder
der Frontplatte (19) aus Metall, Kunststoff, Holz, Stein, Verbundwerkstoffen oder
aus Glas hergestellt sind.
8. Möbelauszugsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich der Montageplatten (7) mit der Frontblende (3) durch Versteifungsplatten
(13), vorzugsweise aus Metall, stabilisiert ist.
9. Möbelauszugsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die oberhalb der Seitenzargen (2) verlaufenden Relingstreben (6) frontblendenseitig
durch Einschnäppen in einen Adapter (10) festgelegt sind.
10. Möbelauszugsteil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich zwischen den frontseitigen Enden der oberhalb der Seitenzargen
(2) liegenden Relingstreben (6) und der Frontblende (3) durch Blendkappen (12) verdeckt
ist.
1. A furniture pullout part (1) in the form of a drawer, in particular an inner drawer,
having two side panels (2), a rear wall (4), and having a front side assembly (20),
which is connected to the side panels (2), wherein the front side assembly (20) consists
of two installation plates (7), located approximately flush with the side panels (2),
having adapters (8) fixed thereon for the connection to the side panels (2), and at
least one front element (3, 18) connected to the installation plates (7), wherein
further adapters (9, 10, 16, 17) for connecting the front side assembly (20) to further
components such as railing struts (6), side wall parts (15), front plates (19) or
the like are fastenable on the installation plates (7), characterized in that the installation plates (7) are provided with cover elements in the form of a panel
(14) at least in the region of the visible surfaces thereof.
2. The furniture pullout part according to Claim 1, characterized in that the front element consists of a front panel (3), one or more transverse struts in
the form of reinforcement rails (18), or a combination of a front panel (3) and at
least one transverse strut (18).
3. The furniture pullout part according to Claim 1 or 2, characterized in that the installation plates (7) and the adapters (8, 9, 10, 16, 17) each consist of plastic
parts manufactured in one piece.
4. The furniture pullout part according to Claim 3, characterized in that the installation plates (7) and the adapters (8, 9, 10, 16, 17) are designed as plastic
injection-molded parts.
5. The furniture pullout part according to any one of the preceding claims, characterized in that the panel (14) consists of metal.
6. The furniture pullout part according to any one of the preceding claims, characterized in that the front panel (3) consists of a sheet-metal plate stabilized by at least one reinforcement
rail (18).
7. The furniture pullout part according to any one of the preceding claims, characterized in that the front panel (3) and/or the attachment parts in the form of the side wall parts
(15) and/or the front plate (19) are produced from metal, plastic, wood, rock, composite
materials, or from glass.
8. The furniture pullout part according to any one of the preceding claims, characterized in that the connecting region of the installation plates (7) to the front panel (3) is stabilized
by reinforcement plates (13), preferably made of metal.
9. The furniture pullout part according to any one of the preceding claims, characterized in that the railing struts (6) extending above the side panels (2) are fixed on the front
panel side by snapping into an adapter (10).
10. The furniture pullout part according to Claim 9, characterized in that the connecting region between the frontal ends of the railing struts (6) located
above the side panels (2) and the front panel (3) is concealed by cover caps (12).
1. Partie de meuble extractible (1) prenant la forme d'un tiroir, en particulier d'un
tiroir intérieur, avec deux châssis latéraux (2), une paroi arrière (4) et un ensemble
de façade (20) qui est assemblé aux châssis latéraux (2), lequel ensemble de façade
(20) se compose de deux panneaux de montage (7) approximativement alignés sur les
châssis latéraux (2), sur lesquels sont fixés des adaptateurs (8) en vue de l'assemblage
avec les châssis latéraux (2), et d'au moins un élément de façade (3, 18) assemblé
aux panneaux de montage (7), d'autres adaptateurs (9, 10, 16, 17) pouvant être fixés
sur les panneaux de montage (7) en vue de l'assemblage de l'ensemble de façade (20)
à d'autres éléments tels que des entretoises de ridelle (6), des parties de paroi
latérale (15), des panneaux de façade (19) ou similaires, caractérisée en ce que les panneaux de montage (7) sont munis, au moins au niveau de leurs surfaces visibles,
d'éléments de couverture prenant la forme d'un volet (14).
2. Partie de meuble extractible selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de façade se compose d'un volet de façade (3), d'une ou plusieurs traverses
prenant la forme de moulures raidisseuses (18) ou d'une combinaison d'un panneau de
façade (3) et d'au moins une traverse (18).
3. Partie de meuble extractible selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les panneaux de montage (7) et les adaptateurs (8, 9, 10, 16, 17) se composent chacun
de pièces en plastique fabriquées d'un seul tenant.
4. Partie de meuble extractible selon la revendication 3, caractérisée en ce que les panneaux de montage (7) et les adaptateurs (8, 9, 10, 16, 17) sont réalisés comme
des pièces en plastique moulées par injection.
5. Partie de meuble extractible selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le volet (14) se compose de métal.
6. Partie de meuble extractible selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le volet de façade (3) se compose d'un panneau de tôle stabilisé par au moins une
moulure raidisseuse (18).
7. Partie de meuble extractible selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le volet de façade (3) et/ou les pièces rapportées prenant la forme des parties de
paroi latérale (15) et/ou du panneau de façade (19) sont fabriqués en métal, en plastique,
en bois, en pierre, en matériaux composites ou en verre.
8. Partie de meuble extractible selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la zone d'assemblage des panneaux de montage (7) avec le volet de façade (3) est
stabilisée par des panneaux raidisseurs (13), de préférence métalliques.
9. Partie de meuble extractible selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les entretoises de ridelle (6) situées au-dessus des châssis latéraux (2) sont fixées
du côté du volet de façade par enclenchement dans un adaptateur (10).
10. Partie de meuble extractible selon la revendication 9, caractérisée en ce que la zone d'assemblage entre les extrémités côté façade des entretoises de ridelle
(6) situées au-dessus des châssis latéraux (2) et le volet de façade (3) est couverte
par des capuchons (12).
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