[0001] Die Erfindung betrifft eine Bedieneinrichtung für ein Haushaltsgerät, welches ein
Bedienelement und eine Anzeigeeinheit aufweist. Des Weiteren betrifft die Erfindung
ein Haltshaltsgerät mit einer derartigen Bedieneinrichtung. Darüber hinaus umfasst
die Erfindung auch ein Verfahren zum Betreiben einer derartigen Bedieneinrichtung.
Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von unterschiedlichen Bedieneinrichtungen
für Haushaltsgeräte bekannt. So sind insbesondere für Backöfen Bedieneinrichtungen
mit einer Mehrzahl von manuell betätigbaren Schaltern oder Drehknebeln zur Auswahl
oder zur Einstellung von Betriebsbedingungen bekannt. Darüber hinaus sind auch Bedieneinrichtungen
bekannt, die ausschließlich durch berührsensitive Bedienelemente ausgestaltet sind.
Oftmals sind diese Bedieneinrichtungen durch eine Vielzahl von Bedienelementen, Anzeigeeinheiten
und berührsensitiven Bedienelementen überfrachtet, so dass der Nutzer oftmals überfordert
ist, die Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und Auswahlmöglichkeiten überblicken
und korrekt durchführen zu können.
Dadurch ergibt sich häufig auch eine Nutzerabneigung, da wenig intuitive und somit
für den Nutzer nicht leicht nachvollziehbare Bedienabläufe und Betätigungen von einer
Vielzahl von Bedienelementen erfolgen muss.
Es sind auch beispielsweise Backöfen bekannt, bei denen eine Kombination von manuell
betätigbaren Bedienelementen in Form von Drehknebeln mit elektronischen Bedienelemente
in Form von berührsensitiven Ausgestaltungen ausgebildet ist.
[0002] Relevanter Stand der Technik ist in der
DE 196 06 115 A1,
EP 0 576 146 A1,
DE 10 2007 062 016 A1 zu finden. Den nächstliegenden Stand der Technik stellt die
DE 10 2008 032 448 A1 dar. Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bedieneinrichtung für ein Haushaltsgerät
zu schaffen, mit der eine nutzerfreundlichere und intuitiv nachvollziehbarere Bedienung
bezüglich der Betriebsmodusauswahl und der Betriebsbedingungseinstellung dieser Betriebsmodi
ermöglicht ist. Diesbezüglich betrifft die Erfindung auch ein Haushaltsgerät mit einer
derartigen Bedieneinrichtung als auch ein Verfahren zum Bedienen einer derartigen
Bedieneinrichtung.
Diese Aufgabe wird durch eine Bedieneinrichtung, welche die Merkmale nach Patentanspruch
1 aufweist, durch ein Haushaltsgerät, welches die Merkmale nach Patentanspruch 8 aufweist,
und ein Verfahren, welches die Merkmale nach Patentanspruch 9 aufweist, gelöst. Eine
erfindungsgemäße Bedieneinrichtung für ein Haushaltsgerät umfasst ein Bedienelement
und eine Anzeigeeinheit. Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, dass
die Bedieneinrichtung nur ein einziges manuell betätigbares Bedienelement aufweist
und nur eine elektronische Bedieneinheit, welche berührsensitiv ausgebildet ist, umfasst.
Durch eine derartige Ausgestaltung wird somit eine Bedieneinrichtung geschaffen, die
im Hinblick auf ihre Bedienelementanzahl minimiert ist und dennoch eine Kombination
aus manuell betätigbarem Bedienelement und elektronisch betätigbarer Bedieneinheit
ermöglicht. Dadurch können somit quasi mit lediglich zwei Komponenten, nämlich dem
Bedienelement einerseits und der einen Bedieneinheit andererseits, eine Vielzahl von
Betriebsbedingungen ausgewählt und eingestellt werden. Bei der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung
ist vorgesehen, dass das nur eine Bedienelement nur in diskreten Stufen drehbar ist,
wobei durch die Stufen jeweils ein Betriebsmodus des Haushaltsgeräts charakterisiert
und durch die Stufeneinstellung des Bedienelements auswählbar ist. Es ist somit hier
eine Konstruktion geschaffen, mit der insbesondere ausschließlich nur mit diesem einen
Bedienelement die grundsätzlichen Betriebsmodi des Haushaltsgeräts ausgewählt werden
können. In diesem Zusammenhang wird als Betriebsmodus insbesondere die Auswahl einer
Betriebsfunktionsteileinheit des Haushaltsgeräts verstanden. Dies sind somit Teileinheiten,
die die grundlegende Funktionalität des jeweiligen Haushaltsgeräts erst ermöglichen
und die primäre Funktion des Haushaltsgeräts gewährleisten. Beispielsweise seien hier
Heizeinheiten eines Backofens genannt.
[0003] Insbesondere ist darüber hinaus vorgesehen, dass mit dem einen in Stufen drehbaren
Bedienelement jedoch keinerlei weitere Einstellung von Betriebsparameterwerten der
jeweiligen Betriebsmodi möglich ist.
[0004] Dazu ist die nur eine Bedieneinheit der Bedieneinrichtung vorgesehen. Die Bedieneinrichtung
weist somit nur eine, benachbart zu dem Bedienelement angeordnete Bedieneinheit mit
berührsensitiven Bedienfeldern auf, mit welchen ein dem durch das Bedienelement ausgewählten
Betriebsmodus zugehörige Betriebsparameter wertmäßig einstellbar ist.
[0005] Also nur die Bedieneinheit ist dafür vorgesehen, die Betriebsparameter eines Betriebsmodus
wertmäßig einzustellen oder zu verändern. Insbesondere ist die Bedieneinheit somit
nicht dafür vorgesehen, Betriebsmodi überhaupt auszuwählen. Dies ist einzig und allein
dem Bedienelement vorbehalten.
[0006] Es wird somit eine Bedieneinrichtung geschaffen, die nicht nur im Hinblick auf diejenigen
Komponenten, mit denen Einstellungen vorgenommen werden können, anzahlmäßig minimiert
ist, sondern es wird auch funktionell eine ganz spezifische und strikte Trennung,
was mit dem Bedienelement einerseits und der Bedieneinheit andererseits durchgeführt
werden kann, erzeugt. Darüber hinaus ist auch eine sehr intuitive und logisch strukturierte
Aufgabenteilung zwischen den Bedienelementen und der Bedieneinheit gewährleistet,
so dass der Nutzer in logischer Abfolge zunächst das Bedienelement bedient und dann
die Bedieneinheit zur Fortführung bedient. Da dies in dieser Striktheit vorgegeben
ist, können keine Verwechslungen oder komplizierte unterschiedliche Bedienabläufe
gegeben sein, so dass der Nutzer auch hier nicht unnötigerweise hohen Einlernbedarf
hat. Dadurch wird eine Abneigung gegenüber der Benutzung der Bedieneinrichtung vermieden
und insbesondere auch ein nutzerfreundlicher Zustand dahingehend geschaffen, dass
die Vielzahl der Bedieneinstellungsmöglichkeiten auch alle oder im Wesentlichen umfänglich
genutzt und vom Nutzer abgerufen werden.
[0007] In besonders technisch sinnvoller Weise ist die Aufteilung somit auch dahingehend
gegeben, dass mit einem relativ grob einstellbaren und handhabbaren Bedienelement
quasi nur die Vorauswahl im Hinblick auf die Betriebsmodusauswahl durchgeführt wird,
und mit der elektronischen Bedieneinheit die dann eine höhere Präzision erforderliche
Einstellung des Betriebsparameterwerts durchgeführt wird. Auch im Hinblick auf die
jeweils erforderliche Präzision wird somit eine ganz strikte und gezielte Zuordnung
der Betätigungen zu dem Bedienelement einerseits und der Bedieneinheit andererseits
ermöglicht. Da die diskreten Stufen auch durch ein Bedienelement einfach und sicher
angefahren werden können und dazu auf Grund der Stufigkeit eine deutlich niedrigere
Präzision erforderlich ist, kann andererseits mit der elektronischen Bedieneinheit
die für die oft sehr präzise Werteinstellung erforderliche Zuverlässigkeit und auch
Präzision ermöglicht werden.
[0008] Vorzugsweise weisen die Betriebsmodi eine Mehrzahl von unterschiedlichen Betriebsarten
von zumindest zwei Heizeinheiten des Haushaltsgeräts auf.
[0009] So kann beispielsweise bei einem Backofen vorgesehen sein, dass ein UnterhitzeHeizkörper,
ein Oberhitze-Heizkörper und ein Grill-Heizkörper vorhanden sind. Da bei unterschiedlichen
Betriebsmodi die Heizkörper entweder jeweils alleine oder in verschiedensten Kombinationen
miteinander betrieben werden können, ergeben sich daraus auch verschiedene Betriebsmodi,
die über die jeweiligen Stufen diskret anwählbar sind.
[0010] In Kombination dazu kann jeweils auch ein entsprechendes Gebläse noch mitaktiviert
werden.
[0011] Darüber hinaus ist vorgesehen, dass die Betriebsmodi auch Betriebsarten einer Beleuchtung
des Haushaltsgeräts umfassen. Insbesondere kann in diesem Zusammenhang eine Garraumbeleuchtung
und/oder eine optische Beleuchtung von Einschubebenen und/oder eine optische Beleuchtung
zur Anzeige von Einschubebenen, in die dann erst jeweils ein Gargutträger eingebracht
werden soll, vorgesehen sein.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, dass das Bedienelement ein versenkbarer Bedienknebel
ist. Dadurch kann die Bedieneinrichtung noch kompakter, qualitativ hochwertiger und
benutzerfreundlicher ausgestaltet werden. Wird der Bedienknebel nicht benötigt, kann
er eingefahren werden, wird er benötigt, kann er ausgefahren werden. Das Ein- und
Ausfahren kann dabei automatisch mit Einschalten der Bedieneinrichtung und/oder des
Haushaltsgeräts erfolgen. Es kann jedoch auch nutzerdefiniert erfolgen. Erfindungsgemäß
ist das Bedienelement mittig unter der Bedieneinheit angeordnet. Gerade diese Position
vermittelt auch eine zusätzliche intuitive Bedienung. Durch diese kann sehr zentriert
und überschaubar auch im Hinblick auf die darüber angeordnete Bedieneinheit, deren
Bedienfelder und deren Anzeigeeinheit eine Betätigung erfolgen. Der Nutzer hat somit
bei Betätigung des Bedienelements auch jeder Zeit die Bedieneinheit sofort im Blickfeld
und kann die sich daraus mit der Betätigung des Bedienelements ergebenden Änderungen
an der Bedieneinheit quasi gleich mit erkennen. Erfindungsgemäß weist die Bedieneinheit
eine Anzeigeeinheit auf, die insbesondere ebenfalls mittig in der Bedieneinheit angeordnet
ist. Gerade in Kombination mit der mittigen Anordnung des Bedienelements unter der
Bedieneinheit, ist die oben genannte Vorteilhaftigkeit dadurch besonders hervorzuheben.
Insbesondere ist vorgesehen, das die Stufen, die mit dem Bedienelement angewählt werden
können, äquidistant in voller Umfang- und Umlaufrichtung des Bedienelements angeordnet
sind. Auch dadurch ergibt sich eine gewisse Symmetrie und eine leichte Handhabbarkeit
für den Nutzer. Erfindungsgemäß sind beidseits neben der Anzeigeeinheit der Bedieneinheit
jeweils zumindest ein berührsensitives Bedienfeld angeordnet. Auch dadurch wird die
Übersichtlichkeit und Bedienerfreundlichkeit erhöht. Zum einen ist auch hier somit
die Bedieneinheit auf das Wesentliche im Hinblick auf Bedienfelder beschränkt und
der Nutzer kann auch hier sofort die Änderungen auf der Anzeigeeinheit nachvollziehen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn auf einer Seite der Anzeigeeinheit ein berührsensitiver
Schieberegler, ein so genannter Slider, angeordnet ist. Besonders vorteilhaft ist
es, wenn auf dieser einen Seite der Anzeigeeinheit nur dieser berührsensitive Schieberegler
angeordnet ist. Gerade dadurch, wenn diese positionelle Anordnung und Exklusivität
ohne weitere Bedienfelder gegeben ist, können präzise Einstellungen durchgeführt werden.
Denn gerade bei einem Regler, bei dem durch ein Entlangstreifen auf der berührsensitiven
Fläche eine Einstellung durchgeführt wird, kann somit auch bei einem Darüberhinausgleiten
oder einem unerwünschten Berühren von Nachbarbereichen keine Fehleinstellung erfolgen.
Denn es können in diesem Zusammenhang dann keine weiteren Bedienfelder betätigt oder
berührt werden.
[0013] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass auf der anderen Seite der Anzeigeeinheit zwei,
insbesondere nur zwei zur Einstellung nur punktuell zu berührende Bedienfelder angeordnet
sind. Hier sind also keine Schieberegler, sondern einfache Punkt-Touch-Sensoren vorgesehen.
Auch hier ist durch die geringe Anzahl von maximal zwei eine Nutzerfreundlichkeit
im Hinblick auf Übersichtlichkeit und Vermeidung von Fehlbedienungen gegeben.
[0014] Vorzugsweise ist eines dieser beiden Bedienfelder zur Auswahl einer Temperaturwerteinstellung
und das andere Bedienfeld zur Auswahl einer Zeiteinstellung ausgebildet.
[0015] Vorzugsweise kombiniert die Erfindung somit ein einzig mechanisches Bedienelement
mit einer elektronischen Bedieneinheit, die zur Einstellung von Zeit und Temperatur
ebenfalls minimalistisch ausgebildet ist.
[0016] Die Erfindung betrifft darüber hinaus auch ein Haushaltsgerät, insbesondere zum Zubereiten
von Lebensmitteln, insbesondere einen Backofen, mit einer erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung
oder einer vorteilhaften Ausgestaltung davon.
[0017] Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung sind als vorteilhafte
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts anzusehen.
[0018] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betreiben einer Bedieneinrichtung für ein
Haushaltsgerät werden Betriebsmodi des Haushaltsgeräts eingestellt. Es wird nur mit
einem in Stufen drehbaren Bedienelement abhängig von der mit dem Bedienelement ausgewählten
Stufe ein der Stufe zugeordneter Betriebsmodus ausgewählt. Ebenfalls mit nur einer
benachbart zum Bedienelement angeordneten berührsensitiven Bedieneinheit wird dann
ein Wert eines Betriebsparameters des zuvor mit dem Bedienelement ausgewählten Betriebsmodus
eingestellt. Es wird also eine Vorgehensweise und Betriebsweise einer Bedieneinrichtung
bereitgestellt, welche nur mit einem einzigen mechanisch betätigbaren Bedienelement
und nur mit einer einzigen quasi elektronisch betätigbaren Bedieneinheit ausgebildet
ist. Das funktionelle Zusammenspiel im Hinblick auf das Betreiben der Bedieneinrichtung
kann dadurch einfach und für einen Nutzer intuitiv nachvollziehbar durchgeführt werden
und es kann dadurch auch eine Vielzahl von Betriebsbedingungseinstellungsvarianten
leicht handhabbar erfolgen.
[0019] Vorzugsweise wird mit dem Drehen des mittig unter der Bedieneinheit angeordneten
Bedienelements auf eine spezifische Stufe der zugeordnete Betriebsmodus ausgewählt
und auf einer, insbesondere mittig angeordneten, Anzeigeeinheit der Bedieneinheit
wird für einen mit dem Bedienfeld der Bedieneinheit einstellbaren Parameter automatisch
eine Grundeinstellung angezeigt. Es wird hier somit ein ganz spezifischer Automatismusablauf
erreicht, bei dem der Nutzer somit nichts weiter tun muss, dennoch als Information
eine Grundeinstellung bekommt, die für ihn intuitiv wahrnehmbar ist und die signalisiert,
dass er nun weitere Einstellungen vornehmen kann und muss.
Insbesondere wird bei einer Grundeinstellung noch kein Wert des einzustellenden Parameters
auf der Anzeigeeinheit angezeigt.
Vorzugsweise wird dann nach der Anzeige der Grundeinstellung mit einem als berührsensitiven
Schieberegler ausgebildeten Bedienfeld der Bedieneinheit ein Wert des Betriebsparameters
eingestellt und angezeigt. Dies kann somit sehr präzise und auch nutzerfreundlich
erfolgen. Mit dem Betätigen des berührsensitiven Schiebereglers wird dann automatisch
von der Grundeinstellung gewechselt und abhängig von der Betätigung des Schiebereglers
wird der jeweilige dann erreichte Wert des Betriebsparameters angezeigt.
Vorzugsweise wird mit einem Drehen des Bedienelements auf eine andere Stufe und einer
damit verbundenen Auswahl eines dieser anderen Stufe zugeordneten Betriebsmodus die
Anzeige auf der Anzeigeeinheit automatisch gewechselt und zwar in eine Grundeinstellung
für einen mit dem Bedienfeld einstellbaren Parameter dieses weiteren Betriebsmodus
gewechselt. Diese weitere Grundeinstellung wird dann angezeigt und insbesondere die
vorab vorgenommene Parameterwerteinstellung des anderen Betriebsmodus ausgeblendet.
[0020] Auch dadurch wird somit erreicht, dass die Anzeige nicht überfrachtet und der Nutzer
nicht irritiert wird. Er kann somit bei den jeweils aktuell durchgeführten Einstellungen
jederzeit erkennen und nachvollziehen, was gerade getan wird und wie das Resultat
ist. Eine Vielzahl von unerwünschten Anzeigen auf der Anzeigeeinheit wird dadurch
vermieden.
[0021] Vorzugsweise wird mit dem Bestätigen des mit einem berührsensitiven Schiebereglers
der Bedieneinheit eingestellten Werts und/oder nach Ablauf eines vorgebbaren Zeitintervalls
nach der Werteinstellung der ausgewählte Betriebsmodus gestartet. Dadurch wird Sicherheitsanforderungen
Rechnung getragen.
[0022] Vorzugsweise wird bei einer Einstellung eines Temperaturwerts mit dem Bestätigen
des eingestellten Werts und/oder nach Ablauf eines vorgebbaren Zeitintervalls nach
der Werteinstellung der Betriebsmodus gestartet und auf der Anzeigeeinheit ein den
Temperaturanstieg anzeigendes Symbol, insbesondere ein sich mit dem Temperaturanstieg
dynamisch veränderndes Thermometer, angezeigt. Auch hier wird somit in einfacher und
intuitiver Weise und übersichtlich dem Nutzer der gerade stattfindende Vorgang verdeutlicht.
[0023] Vorzugsweise wird dieses Symbol automatisch ausgeblendet aus der Anzeigeeinheit,
wenn der eingestellte Temperaturwert erreicht wird. Das Symbol wird somit insbesondere
deaktiviert und nicht mehr auf der Anzeigeeinheit angezeigt.
[0024] Vorzugsweise wird mit dem Drehen des Bedienelements auf eine Grundstufe auf der Anzeigeeinheit
automatisch die aktuelle Uhrzeit angezeigt, insbesondere nur diese aktuelle Uhrzeit
angezeigt. Auch hier wird somit dem Gedanken Rechnung getragen, keine unnötigen Anzeigen
darzustellen und auch den Nutzer nicht mit angezeigten Informationen zu verunsichern
oder zu überfrachten.
[0025] Vorzugsweise wird mit dem Berühren eines zweiten Bedienfelds der Bedieneinheit zur
Zeiteinstellung eine Grundeinstellung angezeigt und als Zeiteinstellung eine Zeitdauer
für einen ausgewählten Betriebsmodus und/oder ein Endzeitpunkt für einen ausgewählten
Betriebsmodus mittels des berührsensitiven Schiebereglers eingestellt.
[0026] Vorzugsweise wird bei einem Wechsel der Anzeige auf der Anzeigeeinheit durch Berühren
des ersten Bedienfelds bei vorher erfolgter Zeiteinstellung die Wertanzeige der Zeiteinstellung
ausgeblendet und der Zeitdauereinstellung und/oder der Endzeitpunkteinstellung zugeordnete
Symbole werden dann eingeblendet beziehungsweise angezeigt. Somit wird auch hier der
Nutzer nicht mit zuviel Informationen konfrontiert. Vielmehr weiß er durch die kleinen
angezeigten Symbole, dass auch eine Zeitdauer eines Betriebsmodus und/oder ein Endzeitpunkt
des Betriebsmodus vorher eingestellt wurden. Will er dies dann nochmals abrufen und
genau wissen, wie lange die Zeitdauer ist, und welcher Endzeitpunkt eingestellt wurde,
kann er dies durch einfaches Betätigen des zugeordneten Bedienfelds aktivieren. Dies
kann beispielsweise durch ein- oder mehrmaliges einfaches kurzes Drücken auf das zugeordnete
Bedienfeld der Bedieneinheit erfolgen. Andererseits weiß er, wenn derartige Symbole
nicht dargestellt sind, dass auch eine derartige Zeitdauereinstellung und/oder Endzeitpunkteinstellung
vorher nicht erfolgt war.
Vorzugsweise wird bei einem Drehen des Bedienelements auf eine Stufe zur Auswahl einer
Beleuchtung des Hausgeräts ein vollständiges Ausblenden aller Anzeigen auf der Anzeigeeinheit
durchgeführt. Andererseits kann hier auch vorgesehen sein, dass alle oder zumindest
Teile der Anzeigen dann auch weiterhin auf der Anzeigeeinheit angezeigt werden.
[0027] Weitere Merkmale ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung.
Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, als
auch die in den Figuren und/oder in der Figurenbeschreibung alleine gezeigten Merkmale
und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern
auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar. Ausführungsbeispiele
der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1a bis 1c
- verschiedene Darstellungen von Zuständen der Bedieneinrichtung während eines ersten
Betriebsszenarios;
- Fig. 2a bis 2c
- verschiedene Darstellungen der Bedieneinrichtung von Zuständen eines zweiten Betriebsszenarios;
- Fig. 3a bis 3h
- verschiedene Darstellungen eines dritten Betriebsszenarios der Bedieneinrichtung;
und
- Fig. 4
- eine Darstellung der Bedieneineinrichtung mit allen auf der Anzeigeeinheit anzeigbaren
Informationen.
[0028] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0029] In Fig. 1 a ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung
1 für einen Backofen gezeigt. Die Bedieneinrichtung 1 ist die einzige Bedieneinrichtung
des Backofens, er weist somit keine weitere Bedien- und Einstellmöglichkeit auf.
[0030] Die Bedieneinrichtung 1 ist dann beispielsweise frontseitig an einer Bedienblende
des Backofens angeordnet. Die Position ist lediglich beispielhaft.
[0031] Die Bedieneinrichtung 1 umfasst ein einziges manuell drehbares Bedienelement 2, welches
als drehbarer Bedienknebel ausgebildet ist. Er kann um die Achse A, welche senkrecht
zur Figurenebene verläuft, in Stufen gedreht werden. Darüber hinaus ist er auch als
versenkbarer Bedienknebel ausgebildet und kann somit entlang der Achse A bewegt werden
und somit versenkt oder herausgefahren werden. Die Drehbarkeit um die Achse A ist
in diskreten Stufen gegeben. Die jeweilige Stufen- und Drehstellung ist durch ein
Stellungssymbol 3 gekennzeichnet.
[0032] Durch die jeweiligen Stufen ist jeweils ein Betriebsmodus des Backofens 1 gekennzeichnet
bzw. charakterisiert, so dass mit der jeweils angewählten Stufe des Bedienelements
2 der dann dieser Stufe zugeordnete Betriebsmodus ausgewählt ist.
[0033] Es ist zu erkennen, dass an der Frontseite der Bedieneinrichtung 1 um das Bedienelement
2 herum mehrere Symbole dargestellt sind, an denen jeweils die diskreten Stufen gegeben
sind. Durch diese Symbole werden unterschiedliche Betriebsmodi von Funktionsteileinheiten
des Backofens charakterisiert. Im Ausführungsbeispiel sind diese Funktionsteileinheiten
unterschiedliche Heizkörper, mit denen dann Unterhitze, Oberhitze oder ein Grillen
erzeugbar ist. Darüber hinaus ist auch noch ein Gebläsebetrieb und eine Beleuchtung
aktivierbar.
[0034] Anhand der bekannten und gängigen Symbole ist die jeweils zugrundegelegte Funktionalität
und somit der Betriebsmodus gekennzeichnet.
[0035] Im Ausführungsbeispiel sind somit eine Grundstufe 4, in der das Bedienelement 2 gemäß
der Darstellung in Fig. 1a eingestellt ist, vorhanden. In dieser ist keine Betriebsmodusauswahl
vorgenommen und es wird somit quasi der Grundzustand der Bedieneinrichtung 1 charakterisiert.
Darüber hinaus sind Betriebsmodi 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 und 15 gegeben,
wobei durch die Betriebsmodi 5 bis 15 auch gleichzeitig die jeweiligen Stufen charakterisiert
sind.
[0036] Die Bedieneinrichtung 1 umfasst darüber hinaus auch eine elektronische Bedieneinheit
16, welche rechteckig ausgebildet ist und benachbart und oberhalb dem Bedienelement
2 angeordnet ist. Die Bedieneinheit 16 ist ebenfalls nur die einzige Bedieneinheit,
die die Bedieneinrichtung 1 und der Backofen aufweisen. Die Bedieneinheit 16 umfasst
nur berührsensitive Bedienfelder. Manuell betätigbare Bedienhebel oder Schalter sind
nicht ausgebildet. Die Bedieneinheit 16 umfasst eine Anzeigeeinheit 17, welche mittig
in der Bedieneinheit 16 ausgebildet ist. Die Anzeigeeinheit 17 ist damit auch direkt
über dem mittig angeordneten Bedienelement 2 angeordnet. Zu beiden Seiten der Anzeigeeinheit
17 hin ist jeweils zumindest ein berührsensitives Berührfeld der Bedieneinheit 16
ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel ist auf der rechten Seite der Anzeigeeinheit 17
ein berührsensitiver Schieberegler 18 ausgebildet. Somit kann durch ein Entlangstreifen
über den kenntlich gemachten sensitiven Bereich eine Einstellung kontinuierlich und
sehr präzise vorgenommen werden.
[0037] Auf der linken Seite der Anzeigeeinheit 17 sind im Ausführungsbeispiel zwei berührsensitive
Bedienfelder 19 und 20 ausgebildet. Diese sind nicht als Schieberegler, sondern als
Punkt-Berührsensoren ausgebildet. Dies bedeutet, dass lediglich durch ein punktuelles
Berühren eine gewünschte Einstellung erfolgen kann. Das Bedienfeld 19 ist dabei zur
Zeiteinstellung und das Bedienfeld 20 ist zur Temperatureinstellung ausgebildet.
[0038] Sie sind unmittelbar benachbart zueinander angeordnet, wobei das für die Temperatureinstellung
vorgesehene Bedienfeld 20 weiter außen ist als das für die Zeiteinstellung vorgesehene
Bedienfeld 19.
[0039] Die Funktionsweise der Bedieneinrichtung 1 ist dahingehend, dass zunächst mit dem
Drehen des Bedienelements 2 auf eine gewünschte Stufe ein gewünschter Betriebsmodus
auswählbar ist. Erst im Nachgang kann dann mit der Bedieneinheit 16 ein Betriebsparameter
dieses Betriebsmodus wertmäßig eingestellt werden. Als Betriebsparameter sind im Ausführungsbeispiel
die Temperatur und die Zeit vorgesehen. Insbesondere sind nur diese beiden Parameter
vorgesehen und deren Einstellung möglich.
[0040] Insbesondere ist die Bedieneinrichtung 1 auch dahingehend konzipiert, dass mit dem
einen einzigen Bedienelement 2 nur die Auswahl der Betriebsmodi erfolgen, und keine
Betriebsparameterauswahl oder eine Betriebsparameterwerteinstellung erfolgen kann.
Andererseits ist die Bedieneinrichtung 1 so ausgebildet, dass mit der einzigen Bedieneinheit
16 nur eine Betriebsparameterwahl erfolgen kann und eine Betriebsparametereinstellung
erfolgen kann, jedoch keine Auswahl eines Betriebsmodus erfolgen kann. Als Betriebsmodusauswahl
wird somit die Auswahl einer Funktionsteileinheit, insbesondere einer Heizeinheit
oder einer Einrichtung zur Erzeugung eines Dampfes zum Dampfgaren, verstanden. Es
wird unter einem Betriebsmodus somit nicht die Einstellung und Auswahl eines Betriebsparameters
verstanden. Insbesondere umfasst die Bedieneinheit 16 somit nur einen einzigen berührsensitiven
Schieberegler und maximal zwei, insbesondere zwei, berührsensitive Bedienfelder 19
und 20.
[0041] Im Hinblick auf die Funktionsweise wird ein erstes Betriebszenario anhand der Darstellung
in Fig. 1a bis 1c erläutert. Ausgehend von dem Zustand der Bedieneinrichtung 1 gemäß
der Darstellung in Fig. 1 a möchte somit ein Nutzer nunmehr einen Zubereitungsvorgang
mit dem Backofen durchführen und dazu Unterhitze, Oberhitze und Gebläse aktivieren.
Dies ist im gezeigten Ausführungsbeispiel durch Anwahl des Betriebsmodus 5 bzw. der
Stufe an der gezeigten Stelle dieses Symbols für den Betriebsmodus 5 ermöglicht. Ausgehend
von der Grundstellung 4 wird somit das Bedienelement 2 gemäß der Darstellung in Fig.
1b auf diese Stufe gedreht. Aufgrund der nur diskreten Stufeneinstellung kann somit
auch diese Anwahl der Stufe und der Position des Bedienelements 2 einfach und sicher
erfolgen und in diesem Zusammenhang keine Fehleinstellung auftreten.
[0042] Mit der Anwahl dieser Stufe wird dann automatisch auf der Anzeigeeinheit 17 von der
in Fig. 1a gezeigten aktuellen Uhrzeit auf eine Grundeinstellung 21 ohne Wertanzeige
gewechselt. Die Grundeinstellung 21 ist dabei für einen Parameter, welcher dem Betriebsmodus
5 zugeordnet ist, gegeben. Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass mit der Einstellung
der Stufe für den Betriebsmodus 5 automatisch in eine Grundeinstellung 21 für den
Betriebsparameter der Temperatur gewechselt wird. Die Grundeinstellung ist dabei durch
zwei horizontale Striche und die in ° C angegebene Einheit charakterisiert.
[0043] Ausgehend davon kann dann gemäß der Darstellung in Fig. 1c ein Wert dieses Temperaturparameters
eingestellt werden, indem der Schieberegler 18 durch Entlangstreifen auf seiner berührsensitiven
Fläche entsprechend betätigt wird. Im Ausführungsbeispiel ist dabei zu erkennen, dass
ein Temperaturwert von 180° C eingestellt wurde. Dies wird dann kontinuierlich mit
dem Betätigen und Entlangstreifen auf dem Schieberegler 18 angezeigt.
[0044] Wird dann diese Werteinstellung bestätigt oder nach der Werteinstellung eine vorgebbare
Zeitdauer gewartet und es erfolgt in dieser keine weitere Einstellung, so wird der
ausgewählte Betriebsmodus automatisch dann gestartet.
[0045] In den Darstellungen gemäß Fig. 2a bis 2c ist die Bedieneinrichtung 1 in verschiedenen
Zuständen eines weiteren Betriebsszenarios gezeigt.
[0046] So kann wiederum in der Darstellung in Fig. 2a ausgehend von der Position des Bedienelements
2 in seiner Grundstufe 4 auf die Stufe mit dem Betriebsmodus 7 gedreht werden. Auch
hier erfolgt wiederum ein Wechsel auf die Grundeinstellung 21 für den Betriebsparameter
der Temperatur.
[0047] Es kann auch vorgesehen sein, dass ausgehend von der Darstellung in Fig. 1c auf dem
Betriebsmodus 7 in Fig. 2a gewechselt wird, indem das Bedienelement 2 einfach entsprechend
weitergedreht wird. Auch dann erfolgt ein Wechsel von der Anzeige 22 betreffend den
konkreten Temperaturwert auf die Anzeige der Grundeinstellung 21 in Fig. 2a.
[0048] Ausgehend von der Darstellung in Fig. 2a wird dann wiederum mit dem Schieberegler
18 eine Werteinstellung der Temperatur vorgenommen, welche im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2b 190° C beträgt. Auch hier wird dann wiederum gemäß der Darstellung in
Fig. 2c diese Temperaturwerteinstellung aktiv bestätigt oder für eine vorgebbare Zeitdauer
gewartet und ohne weitere Einstellung wird dann nach Ablauf dieser Zeitdauer erkannt,
dass der Betriebsmodus gestartet werden soll. Es ist dann gemäß der Darstellung in
Fig. 2c gezeigt, dass mit diesem Aktivieren des Betriebsmodus automatisch auf der
Anzeigeeinheit 17 ein Symbol 23 dargestellt wird, welches das Aufheizen des Garraums
des Backofens auf den Wert von 190° C darstellt. Das Symbol 23 ist in der gezeigten
Ausführung ein Thermometer, welches sich insbesondere auch dynamisch verändern kann.
So kann vorgesehen sein, dass mit steigender Temperatur im Garraum die ausgemalte
Fläche des Symbols 23 zunimmt.
[0049] In den Fig. 3a bis 3h sind weitere Zustände der Bedieneinrichtung 1 bei einem weiteren
Betriebsszenario gezeigt. So kann auch eine Einstellung vorgesehen sein, bei der mit
Anwahl der bestimmten Stufe mit dem Bedienelement 2 und somit mit der Auswahl eines
spezifischen Betriebsmodus 5 bis 15 eine Grundeinstellung 24 betreffend des weiteren
Parameters der Zeiteinstellung automatisch angezeigt wird.
[0050] Ebenso kann vorgesehen sein, dass mit der Anwahl einer Stufe und somit der Auswahl
eines Betriebsmodus immer die gleiche Grundeinstellung eines Parameters erfolgt, wobei
hierzu eine Prioritätenliste der Parameter abgelegt ist. Dies bedeutet, dass bei einer
Auswahl eines Betriebsmodus durch Anfahren der entsprechenden Stufe mit dem Bedienelement
2 beispielsweise immer die Grundeinstellung 21 des Parameters der Temperatur angezeigt
wird. Möchte man dann jedoch zunächst eine Zeiteinstellung vornehmen, so kann durch
manuelles Berühren des Bedienfelds 19 von der Anzeige der Grundeinstellung 21 auf
die Anzeige der Grundeinstellung 24 gewechselt werden. Dies ist beispielsweise in
Fig. 3a gezeigt. Darüber hinaus wird mit dieser Grundeinstellung 24 auch ein Symbol
25 auf der Anzeigeeinheit 17 angezeigt.
[0051] Die Bedienrichtung 1 ist dahingehend konzipiert, dass sie eine Zeiteinstellung in
zweifacher Hinsicht gewährleistet. So kann zum einen die Zeitdauer eines ausgewählten
Betriebsmodus als auch der Endzeitpunkt eines ausgewählten Betriebsmodus und dessen
aktiver Zustand eingestellt werden.
[0052] So kann dazu beispielsweise ausgehend von der Darstellung in Fig. 3a durch nochmaliges
Berühren des Bedienfeldes 19 auf die Zeiteinstellmöglichkeit der Zeitdauer gewechselt
werden. Dies wird dann dadurch angezeigt, dass anstelle des Symbols 25 ein Symbol
26 auf der Anzeigeeinheit 17 angezeigt wird.
[0053] Im Nachfolgenden kann dann gemäß der Darstellung in Fig. 3c durch Betätigen des Schiebereglers
18 die gewünschte Zeitdauer eingestellt werden, die dann auch wertmäßig dargestellt
wird. Dazu wird dann von der Grundeinstellung 24 auf die aktuelle Werteinstellung
27 gewechselt.
[0054] Ist dann ausgehend von der Darstellung in Fig. 3c im Weiteren zusätzlich oder anstatt
dazu gewünscht einen Endzeitpunkt des aktiven Zustands des ausgewählten Betriebsmodus
einzustellen, kann durch punktuelles Berühren und Drücken des Bedienfeldes 19 auf
diese Einstellmöglichkeit gewechselt werden. Dazu wird dann wiederum auf eine Grundeinstellung
28 in der Anzeigeeinheit 17 gewechselt und zusätzlich wird ein Symbol 29 auf der Anzeigeeinheit
17 angezeigt. Im Weiteren kann dann gemäß der Darstellung in Fig. 3e durch Betätigen
des Schiebereglers 18 die gewünschte Endzeit eingestellt werden, was wiederum durch
Wechsel von der Grundeinstellung 28 auf die wertmäßige Darstellung der Endzeit gemäß
der Anzeige 30 erfolgt.
[0055] In Fig. 3f ist dann ein Zustand der Bedieneinrichtung 1 gezeigt, bei dem dann im
Nachgang zur Einstellung von Zeiten gemäß den Erläuterungen zu Fig. 3a bis 3e ein
Temperaturwert eingestellt werden kann. Dazu wird dann das Bedienfeld 20 berührt und
es wird auf die Grundeinstellung 21 auf der Anzeige 17 gewechselt.
[0056] Es ist zu erwähnen, dass dann gemäß der Darstellung in Fig. 3f, wenn vorher bereits
eine Zeitdauer und/oder ein Endzeitpunkt eines aktiven Betriebs des ausgewählten Betriebsmodus
eingestellt wurden, die Symbole 26 und/oder 29 weiterhin angezeigt bleiben. Auch hier
kann dann gemäß der Darstellung in Fig. 3g durch Betätigen des Schiebereglers 18 die
gewünschte Einstellung des Temperaturwerts erfolgen.
[0057] Wie bereits zur Darstellung in Fig. 2c erläutert, wird dann im Nachgang der aktive
Betriebsmodus gestartet und das Aufheizen des Garraums auf 180° C durch das Symbol
23 angezeigt (Fig. 3h).
[0058] Wird dann der eingestellte Temperaturwert im Garraum erreicht, so wird das Symbol
23 automatisch wieder deaktiviert bzw. ausgeblendet.
[0059] In Fig. 4 ist in einer beispielhaften Darstellung lediglich die Bedieneinheit 16
gezeigt, wobei alle möglichen anzeigbaren und aufleuchtbaren Symbole als Segmente
der Anzeigeeinheit 17 dargestellt sind. Diese umfasst die bereits erläuterte Sieben-SegmentAnzeige,
das Symbol 23, die Symbole 25, 26 und 29. Darüber hinaus sind noch zwei weitere Symbole
31 und 32 möglich. Dies betrifft zum einen die Uhr im Hinblick auf die aktuelle Uhrzeit
und zum anderen ein Sicherheitssymbol, mit welchem die Aktivierung des Sperrens von
einer oder mehreren Betriebseinstellungen angezeigt ist. So kann hier beispielsweise
vorgesehen sein, das die Betätigung des Bedienelements 2 und/oder der Bedieneinheit
16 gesperrt ist. Dies kann insbesondere im Hinblick auf die Realisierung einer Kindersicherung
vorteilhaft sein.
Bezugszeichenliste
[0060]
- 1
- Backofen
- 2
- Bedienelement
- 3
- Stellungssymbol
- 4
- Grundstufe
- 5 bis 15
- Betriebsmodi
- 16
- Bedieneinheit
- 17
- Anzeigeeinheit
- 18
- Schieberegler
- 19, 20
- Bedienfeld
- 21
- Grundeinstellung
- 22
- Anzeige
- 23
- Symbol
- 24
- Grundeinstellung
- 25
- Symbol
- 26
- Symbol
- 27
- Werteinstellung
- 28
- Grundeinstellung
- 29
- Symbol
- 30
- Anzeige
- 31
- Symbol
- 32
- Symbol
1. Bedieneinrichtung für ein Haushaltsgerät, welche ein Bedienelement (2) und eine Anzeigeeinheit
(17) aufweist, wobei nur ein in diskreten Stufen drehbares Bedienelement (2) ausgebildet
ist, und durch die Stufen jeweils ein Betriebsmodus (5 bis 15) des Haushaltsgeräts
charakterisiert und durch die Stufeneinstellung des Bedienelements (2) auswählbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine benachbart zu dem Bedienelement (2) angeordnete Bedieneinheit (16) mit berührsensitiven
Bedienfeldern (18 bis 20) ausgebildet ist, mit welchen ein dem durch das Bedienelement
(2) ausgewählten Betriebsmodus (5 bis 15) zugehöriger Betriebsparameter wertmäßig
einstellbar ist, wobei das Bedienelement (2) mittig unter der Bedieneinheit (16) angeordnet
ist, wobei die Bedieneinheit (16) eine Anzeigeeinheit (17) aufweist, die insbesondere
mittig in der Bedieneinheit (16) angeordnet ist, wobei beidseits neben der Anzeigeeinheit
(17) jeweils zumindest ein berührsensitives Bedienfeld (18 bis 20) angeordnet ist.
2. Bedieneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsmodi (5 bis 15) eine Mehrzahl von unterschiedlichen Betriebsarten von
zumindest zwei Heizeinheiten des Haushaltsgeräts umfassen.
3. Bedieneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsmodi (5 bis 15) Betriebsarten einer Beleuchtung des Haushaltsgeräts umfassen.
4. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (2) ein versenkbarer Bedienknebel ist.
5. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Seite der Anzeigeeinheit (17) ein berührsensitiver Schieberegler (18),
insbesondere nur dieser Schieberegler (18), angeordnet ist.
6. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der anderen Seite zwei zur Einstellung nur punktuell zu berührende Bedienfelder
(19, 20) angeordnet sind.
7. Bedieneinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bedienfeld (20) zur Auswahl einer Temperaturwerteinstellung und ein Bedienfeld
(19) zur Auswahl einer Zeiteinstellung ausgebildet ist.
8. Haushaltsgerät, insbesondere Backofen, mit einer Bedieneinrichtung (1) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche.
9. Verfahren zum Betreiben einer Bedieneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
7 für ein Haushaltsgerät, bei welchem Betriebsmodi (5 bis 15) des Haushaltsgeräts
eingestellt werden, wobei nur mit einem in Stufen drehbaren Bedienelement (2) abhängig
von der mit dem Bedienelement (2) ausgewählten Stufe ein der Stufe zugeordneter Betriebsmodus
der Betriebsmodi des (5 bis 15) Haushaltsgeräts ausgewählt wird dadurch gekennzeichnet, dass mit nur einer benachbart zum Bedienelement (2) angeordneten berührsensitiven Bedieneinheit
(16), wobei das Bedienelement (2) mittig unter der Bedieneinheit (16) angeordnet ist,
ein Wert eines Betriebsparameters des ausgewählten Betriebsmodus (5 bis 15) eingestellt
wird, zu welchem Zweck die Bedieneinheit (16) eine Anzeigeeinheit (17) aufweist, die
insbesondere mittig in der Bedieneinheit (16) angeordnet ist, wobei beidseits neben
der Anzeigeeinheit (17) jeweils zumindest ein berührsensitives Bedienfeld (18 bis
20) angeordnet ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Drehen des mittig unter der Bedieneinheit (16) angeordneten Bedienelements
(2) auf eine spezifische Stufe der zugeordnete Betriebsmodus (5 bis 15) ausgewählt
wird und auf einer, insbesondere mittig angeordneten, Anzeigeeinheit (17) der Bedieneinheit
(16) für einen mit dem Bedienfeld (18 bis 20) der Bedieneinheit (16) einstellbaren
Parameter automatisch eine Grundeinstellung (21, 24, 28) angezeigt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem als berührsensitiven Schieberegler (18) ausgebildeten Bedienfeld der Bedieneinheit
(16) ein Wert des Betriebsparameters eingestellt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Drehen des Bedienelements (2) auf eine andere Stufe und einer damit verbundenen
Auswahl eines dieser anderen Stufe zugeordneten Betriebsmodus (5 bis 15) die Anzeige
auf der Anzeigeeinheit (17) automatisch in eine Grundeinstellung (21, 24, 28) für
einen mit dem Bedienfeld (18 bis 20) einstellbaren Parameter dieses weiteren Betriebsmodus
(5 bis 15) gewechselt und diese Grundeinstellung (21, 24, 28) angezeigt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Bestätigen des mit einem berührsensitiven Schieberegler (18) der Bedieneinheit
(16) eingestellten Werts und/oder nach Ablauf eines vorgebbaren Zeitintervalls nach
der Werteinstellung der Betriebsmodus (5 bis 15) gestartet wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Einstellung eines Temperaturwerts mit dem Bestätigen des eingestellten
Werts und/oder nach Ablauf eines vorgebbaren Zeitintervalls nach der Werteinstellung
der Betriebsmodus (5 bis 15) gestartet wird und auf der Anzeigeeinheit (17) ein den
Temperaturanstieg anzeigendes Symbol (23), insbesondere ein sich mit dem Temperaturanstieg
dynamisch veränderndes Thermometer, angezeigt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Symbol (23) automatisch ausgeblendet wird, wenn der eingestellte Temperaturwert
erreicht wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Drehen des Bedienelements (2) auf eine Grundstufe (4) auf der Anzeigeeinheit
(17) automatisch die aktuelle Uhrzeit angezeigt wird, insbesondere nur diese aktuelle
Uhrzeit angezeigt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Berühren eines zweiten Bedienfelds (19) der Bedieneinheit (16) zur Zeiteinstellung
eine Grundeinstellung (24, 28) angezeigt wird und als Zeiteinstellung eine Zeitdauer
für einen ausgewählten Betriebsmodus (5 bis 15) und/oder ein Endzeitpunkt für einen
ausgewählten Betriebsmodus (5 bis 15) mittels des berührsensitiven Schiebereglers
(18) eingestellt werden können.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Wechsel der Anzeige auf der Anzeigeeinheit (17) durch Berühren des ersten
Bedienfelds (19) bei vorher erfolgter Zeiteinstellung die Wertanzeige der Zeiteinstellung
ausgeblendet wird und der Zeitdauereinstellung und/oder der Endzeitpunkteinstellung
zugeordnete Symbole (26, 29) angezeigt werden.
1. Operating device for a domestic appliance, which has a control element (2) and a display
unit (17), wherein only one control element (2) that can be rotated in discrete steps
is embodied, and by means of the steps an operating mode (5 to 15) of the domestic
appliance is characterized in each case and can be selected by the step setting of the control element (2), characterised in that only one control unit (16) arranged adjacent to the control element (2) is embodied
with touch-sensitive control panels (18 to 20), with which the value of an operating
parameter assigned to the operating mode (5 to 15) selected by the control element
(2) can be set, wherein the control element (2) is arranged centrally below the control
unit (16), wherein the control unit (16) has a display unit (17), which is arranged
in particular centrally in the control unit (16), wherein at least one touch-sensitive
control panel (18 to 20) is arranged on both sides adjacent to the display unit (17)
in each case.
2. Operating device according to claim 1, characterised in that the operating modes (5 to 15) comprise a plurality of different modes of operation
of at least two heating units of the domestic appliance.
3. Operating device according to claim 1 or 2, characterised in that the operating modes (5 to 15) comprise modes of operation of the lights of the domestic
appliance.
4. Operating device according to one of the preceding claims, characterised in that the control element (2) is a retractable operating knob.
5. Operating device according to one of the preceding claims, characterised in that a touch-sensitive slide control (18), in particular only this slide control (18),
is arranged on one side of the display unit (17).
6. Operating device according to one of the preceding claims, characterised in that two control panels (19, 20), which are only to be touched at points for the purpose
of selecting settings, are arranged on the other side.
7. Operating device according to claim 6, characterised in that a control panel (20) and a control panel (19) are embodied for selecting a temperature
value setting and for selecting a time setting in each instance.
8. Domestic appliance, in particular oven, with an operating device (1) according to
one of the preceding claims.
9. Method for operating an operating device (1) according to one of claims 1 to 7 for
a domestic appliance, in which operating modes (5 to 15) of the domestic appliance
are set, wherein an operating mode, assigned to the step, of the operating modes (5
to 15) of the domestic appliance is selected as a function of the step selected with
the control element (2) only with a control element (2) which can be rotated in steps,
characterised in that with only one touch-sensitive control unit (16) arranged adjacent to the control
element (2), wherein the control element (2) is arranged centrally below the control
unit (16), a value of an operating parameter of the selected operating mode (5 to
15) is set, for the purpose of which the control unit (16) has a display unit (17),
which is arranged in particular centrally in the operating unit (16), wherein at least
one touch-sensitive control panel (18 to 20) is arranged on both sides adjacent to
the display unit (17) in each case.
10. Method according to claim 9, characterised in that a specific step of the assigned operating mode (5 to 15) is selected by rotating
the control element (2) arranged centrally below the control unit (16), and a basic
setting (21, 24, 28) is displayed automatically on a display unit (17) of the control
unit (16) arranged, in particular arranged centrally, for a parameter which can be
set with the control panel (18 to 20) of the control unit (16).
11. Method according to claim 10, characterised in that a value of the operating parameter is set using a control panel of the control unit
(16) embodied as a touch-sensitive slide control (18).
12. Method according to claim 10 or 11, characterised in that the display on the display unit (17) is automatically changed to a basic setting
(21, 24, 28) for a parameter of this further operating mode (5 to 15) which can be
set with the control panel (18 to 20) and this basic setting (21, 24, 28) is displayed
by rotating the control element (2) to another step and selecting in association therewith
an operating mode (5 to 15) assigned to this other step.
13. Method according to one of claims 9 to 12, characterised in that the operating mode (5 to 15) is started by confirming the value set with a touch-sensitive
slide control (18) of the control unit (16) and/or after a predeterminable time interval
following the value setting has elapsed.
14. Method according to claim 13, characterised in that the operating mode (5 to 15) is started when a temperature value is set by confirming
the set value and/or after a predeterminable time interval following the value setting
of the operating mode (5 to 15) has elapsed and a symbol (23) displaying the temperature
rise, in particular a thermometer which changes dynamically with the temperature rise,
is displayed on the display unit (17).
15. Method according to claim 14, characterised in that the symbol (23) is automatically hidden when the set temperature value is reached.
16. Method according to one of claims 9 to 15, characterised in that the current time, in particular only this current time, is automatically displayed
on the display unit (17) by rotating the control element (2) to a basic step (4).
17. Method according to one of claims 9 to 16, characterised in that a basic setting (24, 28) is displayed by touching a second control panel (19) of
the control unit (16) for setting time and as a time setting a duration for a selected
operating mode (5 to 15) and/or an end time instant for a selected operating mode
(5 to 15) can be set by means of the touch-sensitive slide control (18).
18. Method according to claim 17, characterised in that when the display on the display unit (17) is changed by touching the first control
panel (19) with a previously entered time setting, the value display of the time setting
is hidden and symbols (26, 29) assigned to the duration setting and/or the end time
setting are displayed.
1. Dispositif de commande pour un appareil ménager, lequel dispositif de commande présente
un élément de commande (2) et une unité d'affichage (17), seulement un élément de
commande (2) tournant en paliers discrets étant réalisé, et respectivement un mode
de fonctionnement (5 à 15) de l'appareil ménager étant caractérisé par les paliers et sélectionnable par le réglage de paliers de l'élément de commande
(2), caractérisé en ce que seulement une unité de commande (16) disposée de manière avoisinante à l'élément
de commande (2) est réalisée avec des champs de commande tactiles (18 à 20), au moyen
desquels un paramètre de fonctionnement appartenant au mode de fonctionnement (5 à
15) sélectionné au moyen de l'élément de commande (2) est réglable sur des valeurs,
l'élément de commande (2) étant disposé de manière centrale en dessous de l'unité
de commande (16), l'unité de commande (16) présentant une unité d'affichage (17) qui
est notamment disposée de manière centrale dans l'unité de commande (16), au moins
un champ de commande tactile (18 à 20) étant respectivement disposé de chaque côté
à côté de l'unité d'affichage (17).
2. Dispositif de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que les modes de fonctionnement (5 à 15) comprennent une pluralité de types de fonctionnement
différents d'au moins deux unités de chauffage de l'appareil ménager.
3. Dispositif de commande selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les modes de fonctionnement (5 à 15) comprennent des types de fonctionnement d'un
éclairage de l'appareil ménager.
4. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande (2) est un bouton de commande escamotable.
5. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un curseur tactile (18), notamment seulement ce curseur (18), est disposé sur un côté
de l'unité d'affichage (17).
6. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux champs de commande (19, 20) à toucher seulement ponctuellement pour le réglage
sont disposés de l'autre côté.
7. Dispositif de commande selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'un champ de commande (20) est réalisé pour la sélection d'un réglage de valeur de
température et en ce qu'un champ de commande (19) est réalisé pour la sélection d'un réglage de temps.
8. Appareil ménager, notamment four, comprenant un dispositif de commande (1) selon l'une
quelconque des revendications précédentes.
9. Procédé de fonctionnement d'un dispositif de commande (1) selon l'une quelconque des
revendications 1 à 7 pour un appareil ménager, dans lequel des modes de fonctionnement
(5 à 15) de l'appareil ménager sont réglés, un mode de fonctionnement, associé à un
palier, des modes de fonctionnement (5 à 15) de l'appareil ménager étant sélectionné
à l'aide de seulement un élément de commande (2) tournant en paliers en fonction du
palier sélectionné avec l'élément de commande (2), caractérisé en ce qu'une valeur d'un paramètre de fonctionnement du mode de fonctionnement sélectionné
(5 à 15) est réglée à l'aide de seulement une unité de commande tactile (16) disposée
de manière avoisinante à l'élément de commande (2), l'élément de commande (2) étant
disposé de manière centrale en dessous de l'unité de commande (16), pour le but duquel
réglage l'unité de commande (16) présente une unité d'affichage (17) qui est notamment
disposée de manière centrale dans l'unité de commande (16), au moins un champ de commande
tactile (18 à 20) étant respectivement disposé de chaque côté à côté de l'unité d'affichage
(17).
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que lorsque l'élément de commande (2) disposé de manière centrale en dessous de l'unité
de commande (16) est tourné sur un palier spécifique, le mode de fonctionnement correspondant
(5 à 15) est sélectionné et en ce qu'un réglage de base (21, 24, 28) est automatiquement affiché sur une unité d'affichage
(17), notamment disposée de manière centrale, de l'unité de commande (16) pour un
paramètre réglable à l'aide du champ de commande (18 à 20) de l'unité de commande
(16).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'une valeur du paramètre de fonctionnement est réglée à l'aide d'un champ de commande
de l'unité de commande (16), réalisé comme curseur tactile (18).
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que lors d'une rotation de l'élément de commande (2) sur un autre palier et donc lors
d'une sélection, qui y est liée, d'un autre mode de fonctionnement (5 à 15) associé
à cet autre palier, l'affichage sur l'unité d'affichage (17) passe automatiquement
à un réglage de base (21, 24, 28) pour un paramètre, réglable à l'aide du champ de
commande (18 à 20), de cet autre mode de fonctionnement (5 à 15) et en ce que ce réglage de base (21, 24, 28) est affiché.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que le mode de fonctionnement (5 à 15) est démarré par la confirmation de la valeur réglée
à l'aide d'un curseur tactile (18) de l'unité de commande (16) et/ou après le déroulement
d'un intervalle de temps prédéfinissable, suite au réglage de la valeur.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que lors d'un réglage d'une valeur de température, le mode de fonctionnement (5 à 15)
est démarré par la confirmation de la valeur réglée et/ou après le déroulement d'un
intervalle de temps prédéfinissable, suite au réglage de la valeur, et en ce qu'un symbole (23) indiquant l'augmentation de température, notamment un thermomètre
se modifiant dynamiquement en même temps que l'augmentation de température, est affiché
sur l'unité d'affichage (17).
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que le symbole (23) est automatiquement masqué lorsque la valeur de température réglée
est atteinte.
16. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 15, caractérisé en ce que lorsque l'élément de commande (2) est tourné sur un palier de base (4), l'heure momentanée
est automatiquement affichée sur l'unité d'affichage (17), notamment seulement cette
heure momentanée.
17. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 16, caractérisé en ce que lorsqu'un deuxième champ de commande (19) de l'unité de commande (16) est touché
pour le réglage du temps, un réglage de base (24, 28) est affiché et en ce qu'une durée pour un mode de fonctionnement sélectionné (5 à 15) et/ou un moment final
pour un mode de fonctionnement sélectionné (5 à 15) peuvent être réglés au moyen du
curseur tactile (18) en tant que réglage de temps.
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que lors d'un changement de l'affichage sur l'unité d'affichage (17) par contact du premier
champ de commande (19), avec réglage de temps réalisé auparavant, l'affichage de la
valeur du réglage de temps est masqué et des symboles (26, 29) attribués au réglage
de durée et/ou au réglage de moment final sont affichés.