[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. Dieser
umfasst eine Vorrichtung zum Erfassen einer Betriebszustandsänderung eines Elektrowerkzeuges,
speziell des Einschaltens oder Ausschaltens desselben, insbesondere zur Verwendung
mit einem Staubsauger.
[0002] Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Erfassen einer Betriebszustandsänderung
eines Elektrowerkzeuges, speziell des Einschaltens oder Ausschaltens desselben, zur
Anwendung mit einem Staubsauger.
[0003] Es sind in einen Staubsauger integrierte Vorrichtungen zum Erfassen einer Betriebszustandsänderung
eines Elektrowerkzeuges bekannt. Ein derartiger Staubsauger kann mittels eines Netzkabels
an ein Energieversorgungsnetz angeschlossen werden, um elektrische Energie für den
Eigenbedarf des Staubsaugers sowie für das Elektrowerkzeug bereitzustellen. Zu letzterem
Zweck weist der Staubsauger eine Netzsteckbuchse auf, an die ein mit einem Netzstecker
versehenes Netzkabel des Elektrowerkzeuges angeschlossen werden kann. Bei dem Elektrowerkzeug
handelt es sich um ein Sauggut generierendes Elektrowerkzeug, beispielsweise ein Sägaggregat,
ein Fräsaggregat oder ein Bohraggregat. Wird der Betriebszustand des Elektrowerkzeuges
beispielsweise durch Einschalten oder Ausschalten verändert, kann im Staubsauger ein
einsetzender Stromfluss bzw. ein abfallender Stromfluss an der Netzsteckbuchse detektiert
werden. Dies erlaubt es, in Abhängigkeit von der Betriebszustandsänderung ein Saugaggregat
des Staubsaugers bedarfsgerecht ein- bzw. auszuschalten und über einen an das Elektrowerkzeug
angeschlossenen Saugschlauch des Staubsaugers anfallendes Sauggut abzusaugen.
[0004] Ein derartiger Staubsauger, umfassend eine Vorrichtung der eingangs genannten Art,
ist beispielsweise in der
DE 20 2007 018 176 U1 beschrieben.
[0005] Die Anzahl mittels wiederaufladbarer Batterien oder Akkumulatoren betriebener Elektrowerkzeuge
hat in den vergangenen Jahren aufgrund der stetig anwachsenden Leistungsfähigkeit
der Akkumulatoren kontinuierlich zugenommen. Wenn das Elektrowerkzeug die zum Betrieb
erforderliche elektrische Energie nicht über ein Netzkabel bezieht, sondern aus einer
integrierten wiederaufladbaren Batterie, ist ein betriebszustandsabhängiges Ein- und
Ausschalten des Staubsaugers mit der bekannten Vorrichtung nicht möglich. In diesem
Fall ist es erforderlich, dass ein Benutzer den Staubsauger bei einer Betriebszustandsänderung
des Elektrowerkzeuges entweder selbst ein- oder ausschaltet oder dauerhaft in Betrieb
hält. Wenn der Staubsauger jedoch selbst mittels Akkumulatoren betrieben wird und
nicht an ein Energieversorgungsnetz angeschlossen ist, erweist sich letztere Möglichkeit
in der Praxis als unzweckmäßig, weil es einen häufigen Wechsel der Akkumulatoren des
Staubsaugers erfordert.
[0006] Die vorstehend erläuterte Vorrichtung eines Staubsaugers kann auch dann nicht genutzt
werden, wenn das Elektrowerkzeug zwar ein Netzkabel aufweist, dessen Netzstecker aber
nicht an die Netzsteckbuchse des Staubsaugers angeschlossen werden kann. Dies ist
zum Beispiel dann möglich, wenn das Netzkabel nicht die hierfür erforderliche Länge
aufweist oder durch einen Gefahrenbereich zu führen wäre, in dem keine Kabel verlegt
werden dürfen.
[0007] Die
JP 2004-195565 A beschreibt einen Staubsauger nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Staubsauger sowie ein Verfahren
bereitzustellen, der bzw. das vielseitiger einsetzbar ist.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Staubsauger mit den Merkmalen von
Anspruch 1 gelöst.
[0010] Der Staubsauger umfasst eine Vorrichtung zum Erfassen einer Betriebszustandsänderung
eines Elektrowerkzeuges, die eine Sendeeinrichtung mit mindestens einem Sensorelement,
einem mit diesem gekoppelten Prüfglied und einem mit dem Prüfglied gekoppelten Sendeglied
aufweist sowie eine Empfangseinrichtung mit einem Empfangsglied und einem mit diesem
gekoppelten Schaltelement, wobei mit dem mindestens einen Sensorelement eine mit dem
Betriebszustand des Elektrowerkzeuges verknüpfte Messgröße erfassbar und ein Sensorsignal
bereitstellbar ist, vom Prüfglied anhand des Sensorsignals eine Betriebszustandsänderung
ermittelbar ist und vom Sendeglied bei Vorliegen einer Betriebszustandsänderung dem
Empfangsglied berührungslos eine Zustandsänderungsinformation übermittelbar ist, und
wobei das Schaltelement bei vorliegender Zustandsänderungsinformation betätigbar ist.
[0011] Bei der Vorrichtung kann eine Betriebszustandsänderung des Elektrowerkzeuges mittels
der Sendeeinrichtung erfasst und der Empfangseinrichtung eine Zustandsänderungsinformation
darüber berührungslos übermittelt werden. In der Empfangseinrichtung ist das Schaltelement
in Abhängigkeit von einer übermittelten Zustandsänderungsinformation betätigbar. Dies
ermöglicht es beispielsweise, mittels des Schaltelementes einen elektrischen Kontakt
zu schließen oder zu unterbrechen. Eine physische Verbindung zwischen der Sendeeinrichtung
und der Empfangseinrichtung zur Übermittlung der Zustandsänderungsinformation ist
nicht erforderlich. Die Vorrichtung erweist sich dadurch als vielseitig einsetzbar,
weil eine Übermittlung der Zustandsänderungsinformation unabhängig davon ist, wie
weit die Sendeeinrichtung und die Empfangseinrichtung voneinander beabstandet sind
- sofern sie sich in Reichweite voneinander befinden - und unabhängig davon, ob zwischen
der Sendeeinrichtung und der Empfangseinrichtung ein Kabel verlegt werden kann oder
darf.
[0012] Die Vorrichtung kommt mit dem Staubsauger zur Anwendung, mit dem wie im Falle des
vorstehend erläuterten Beispieles am Elektrowerkzeug anfallendes Sauggut abzusaugen
ist. Eine Betriebszustandsänderung des Elektrowerkzeuges, beispielsweise ein Einschalten
oder Ausschalten desselben, kann mittels der Sendeeinrichtung am Ort des Elektrowerkzeuges
erfasst und an den Staubsauger übermittelt werden. In den Staubsauger ist die Empfangseinrichtung
beispielsweise so geschaltet, dass mittels des Schaltelementes, etwa eines Ein-/Aus-Schalters
oder eines Relais, eine Stromzufuhr zwischen einer Energieversorgungseinrichtung und
einem Saugaggregat des Staubsaugers wahlweise freigebbar oder unterbrechbar ist. Dies
ist unabhängig davon möglich, ob es sich bei dem Elektrowerkzeug um ein mittels Akkumulatoren
betriebenes Gerät handelt oder um ein an ein Energieversorgungsnetz angeschlossenes
Gerät. Insbesondere dann, wenn der Staubsauger mittels Akkumulatoren betrieben wird,
erweist sich der Einsatz der Vorrichtung als besonders vorteilhaft, weil die Laufzeit
des Staubsaugers auf ein notwendiges Minimum begrenzt werden kann, welches zum Absaugen
des am Elektrowerkzeug anfallenden Saugguts erforderlich ist.
[0013] Günstig ist es, dass der Staubsauger ein mit mindestens einer wiederaufladbaren Batterie
betreibbarer Staubsauger ist. Der mittels mindestens einer wiederaufladbaren Batterie
betreibbare Staubsauger eignet sich insbesondere zum Einsatz an Standorten, an denen
ein Zugang zu einem Energieversorgungsnetz nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen
möglich ist. Auch bei einem häufigen Wechsel des Standortes des Staubsaugers ist es
günstig, wenn dieser mittels der mindestens einen wiederaufladbaren Batterie betreibbar
ist, denn dadurch bleibt es einem Benutzer erspart, jedes Mal das Netzkabel an ein
Energieversorgungsnetz anzuschließen oder von diesem zu trennen.
[0014] Ergänzend ist vorgesehen, dass die Energieversorgungseinrichtung ein Netzkabel mit
daran angeordnetem Netzstecker zum Anschließen an ein Energieversorgungsnetz umfasst.
[0015] Vorteilhafterweise umfasst die Energieversorgungseinrichtung mindestens eine wiederaufladbare
Batterie, mit der dem Saugaggregat elektrische Energie bereitstellbar ist.
[0016] Günstig ist es, wenn das Sensorsignal vom Prüfglied auf Überschreiten und Unterschreiten
einer vorgebbaren Signalschwelle überprüfbar ist, um auf zuverlässige Weise ein Einschalten
oder Ausschalten und damit eine Betriebszustandsänderung des Elektrowerkzeuges zu
erfassen. An der Sendeeinrichtung kann ein Stellelement vorgesehen sein, mit dem die
Signalschwelle durch eine Bedienperson einstellbar ist.
[0017] Vorzugsweise ist bei Vorliegen jeder Betriebszustandsänderung vom Sendeglied als
Zustandsänderungsinformation ein zeitlich begrenztes Änderungssignal an das Empfangsglied
übermittelbar. Bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung sendet das Sendeglied nur
dann ein zeitlich begrenztes, vergleichsweise kurzes und insbesondere pulsförmiges
Änderungssignal an das Empfangsglied, wenn eine Betriebszustandsänderung ermittelt
wird. Dies ist von Vorteil, weil dadurch die Sendezeit des Sendegliedes und damit
der Energieverbrauch der Sendeeinrichtung möglichst gering gehalten werden kann. Dies
trägt dem Umstand Rechnung, dass die wesentliche, der Empfangseinrichtung zu übermittelnde
Zustandsänderungsinformation nur die Änderung des Betriebszustandes des Elektrowerkzeuges
zu umfassen braucht, wohingegen die Kenntnis des tatsächlichen Betriebszustandes des
Elektrowerkzeuges an der Empfangseinrichtung nicht erforderlich ist.
[0018] Bei einer andersartigen Ausführungsform der Vorrichtung kann vorgesehen sein, dass
bei Vorliegen einer Betriebszustandsänderung vom Sendeglied als Zustandsänderungsinformation
ein bis zum erneuten Vorliegen einer Betriebszustandsänderung andauerndes Zustandssignal
an das Empfangsglied übermittelbar ist. Bei einer derartigen Vorrichtung sendet das
Sendeglied nach dem Ermitteln einer ersten Betriebszustandsänderung ein andauerndes
Zustandssignal an das Empfangsglied, und zwar so lange, bis in der Sendeeinrichtung
eine erneute Betriebszustandsänderung des Elektrowerkzeuges ermittelt wird. Daraufhin
bricht das Sendeglied das Zustandssignal ab. Seitens der Empfangseinrichtung kann
auf diese Weise, je nachdem, ob das Zustandssignal empfangen wird oder nicht, der
tatsächliche Betriebszustand des Elektrowerkzeuges ermittelt werden.
[0019] Von Vorteil ist es, wenn mindestens ein Sensorelement ein schallempfindliches Sensorelement
ist. Dies erweist sich in der Praxis als günstig für eine zuverlässige Funktion, eine
kostengünstige Herstellung und einfache konstruktive Ausgestaltung der Vorrichtung.
Als Schall kommen vorliegend sowohl Luftschall als auch Körperschall in Frage, beispielsweise
über ein Gehäuse des Elektrowerkzeuges übertragener Körperschall. Als Messgröße dient
der vom Betrieb des Elektrowerkzeuges hervorgerufene Schallpegel.
[0020] Das schallempfindliche Sensorelement ist vorzugsweise ein Mikrofon, was sich in der
Praxis als zuverlässig für die Erfassung einer Betriebszustandsänderung eines Elektrowerkzeuges
herausstellt.
[0021] Ferner ist es von Vorteil, wenn mindestens ein Sensorelement ein vibrationsempfindliches
Sensorelement ist, zum Beispiel ein Schwingungen eines Gehäuses des Elektrowerkzeuges
erfassender Beschleunigungssensor, etwa ein Piezoelement. Auch dies erweist sich in
der Praxis als zuverlässig zur Erfassung einer Betriebszustandsänderung. Ferner ermöglicht
es eine kostengünstige und konstruktiv einfache Ausgestaltung der Vorrichtung. Als
Messgröße kann eine Schwingungsamplitude oder eine Beschleunigungsamplitude infolge
des Betriebs des Elektrowerkzeuges erfasst werden.
[0022] Ferner ist es von Vorteil, wenn mindestens ein Sensorelement ein Magnetfeldsensor
ist, zum Beispiel eine Hall-Sonde, die durch den Betrieb eines Elektromotors des Elektrowerkzeuges
hervorgerufene Magnetfeldänderungen erfasst. Damit kann in der Praxis ebenfalls zuverlässig
eine Betriebszustandsänderung erfasst werden sowie ferner eine konstruktiv einfache
und kostengünstige Herstellung der Vorrichtung ermöglicht werden.
[0023] Es können auch andersartige Sensorelemente vorgesehen sein, zum Beispiel ein polarisierbarer
E-Feld-Sensor, der Änderungen eines elektrischen Feldes beim Betrieb des Elektromotors
erfasst. Auch ein optischer Sensor ist denkbar, der zum Beispiel Helligkeitsschwankungen
durch ein sich bewegendes Werkzeugteil des Elektrowerkzeuges, etwa eines Sägeblattes,
erfasst.
[0024] Günstig ist es, wenn die Sendeeinrichtung eine Befestigungseinrichtung zum Festlegen
am Elektrowerkzeug umfasst. Am Elektrowerkzeug festgelegt, kann die Sendeeinrichtung
beim Arbeiten mit demselben nicht verloren gehen. Ferner ist sie so nahe am Elektrowerkzeug
angeordnet, dass eine Betriebszustandsänderung des Elektrowerkzeuges zuverlässig erfasst
werden kann. Die Sendeeinrichtung kann dauerhaft oder lösbar mit dem Elektrowerkzeug
verbunden werden, beispielsweise mittels eines Klebefilms oder eines Klettbandes.
Der Einsatz eines Klettbandes ist in der Praxis von besonderem Vorteil, weil es dadurch
möglich ist, die Sendeeinrichtung an unterschiedlichen Elektrowerkzeugen zu befestigen,
wenn diese jeweils ein Klettband umfassen.
[0025] Vorzugsweise sind das Sendeglied und das Empfangsglied Funkglieder, denn dies ermöglicht
eine zuverlässige Übermittlung der Zustandsänderungsinformation vom Sendeglied an
das Empfangsglied.
[0026] Bei einer andersartigen Ausführungsform der Vorrichtung kann vorgesehen sein, dass
das Sendeglied ein Infrarotsender und das Empfangsglied ein Infrarotempfänger ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Sendeglied ein Ultraschallsender
und das Empfangsglied ein Ultraschallempfänger ist.
[0027] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass
die Empfangseinrichtung einen Netzstecker sowie eine Steckbuchse für einen Netzstecker
umfasst, wobei je ein elektrischer Pol der Steckbuchse und ein elektrischer Pol des
Netzsteckers mittels einer elektrischen Leitung miteinander verbunden sind sowie ferner
dadurch, dass mittels des Schaltelementes ein elektrischer Kontakt in zumindest einer
der elektrischen Leitungen herstellbar und trennbar ist. Mittels des Netzsteckers
kann die Empfangseinrichtung an ein Energieversorgungsnetz angeschlossen werden, und
an der Steckbuchse kann ein Netzstecker beispielsweise eines herkömmlichen netzbetriebenen
Staubsaugers angeschlossen werden. Empfängt die Erfassungseinrichtung eine Zustandsänderungsinformation
über eine Betriebszustandsänderung, kann wahlweise eine elektrischer Kontakt zwischen
einem Pol des Netzsteckers der Empfangseinrichtung und einem Pol der Steckbuchse geschlossen
oder unterbrochen werden. Dies ermöglicht es, beim Einschalten und Ausschalten des
Elektrowerkzeuges einen elektrischen Kontakt zu schließen bzw. zu unterbrechen, so
dass das Saugaggregat des Staubsaugers in Betrieb bzw. außer Betrieb gesetzt wird.
Eine derartige Vorrichtung kann zum Beispiel als Nachrüstset für einen Staubsauger
angeboten werden. Mit einem nachgerüsteten Staubsauger können die Vorteile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ausgeschöpft werden, ohne dass der Staubsauger selbst hierfür umgebaut
werden muss.
[0028] Das Schaltelement ist beispielsweise ein in eine der Leitungen geschalteter Ein-/Aus-Schalter
oder ein vom Empfangsglied steuerseitig betätigbares Relais, das lastseitig in eine
der Leitungen geschaltet ist.
[0029] Wie eingangs ferner erwähnt, bezieht sich die Erfindung auch auf ein Verfahren. Bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Erfassen einer Betriebszustandsänderung eines
Elektrowerkzeuges wird ein Staubsauger der vorstehend genannten Art eingesetzt, wobei
von der Sendeeinrichtung mit dem mindestens einen Sensorelement eine mit dem Betriebszustand
des Elektrowerkzeuges verknüpfte Messgröße erfasst und ein Sensorsignal bereitgestellt
wird, das Sensorsignal auf Vorliegen einer Betriebszustandsänderung des Elektrowerkzeuges
geprüft wird und bei Vorliegen einer Betriebszustandsänderung berührungslos eine Zustandsänderungsinformation
an die Empfangseinrichtung übermittelt wird, und wobei bei empfangener Zustandsänderungsinformation
das Schaltelement der Empfangseinrichtung betätigt wird.
[0030] Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird der erfindungsgemäße Staubsauger eingesetzt.
Unter Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens können die bereits im Zusammenhang
mit der Erläuterung der Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Staubsaugers erwähnten
Vorteile erzielt werden, so dass auf obige Ausführungen verwiesen werden kann.
[0031] Günstigerweise wird das Sensorsignal auf Überschreiten und Unterschreiten einer vorgebbaren
Signalschwelle überprüft, um zuverlässig beispielsweise eine Betriebszustandsänderung
in Folge eines Einschaltens oder eines Ausschaltens des Elektrowerkzeuges zu erfassen.
[0032] Von Vorteil ist es, wenn bei Vorliegen jeder Betriebszustandsänderung als Zustandsänderungsinformation
ein zeitlich begrenztes Änderungssignal übermittelt wird. Dies erlaubt es, nur dann
eine Zustandsänderungsinformation zu senden, wenn sich der Betriebszustand des Elektrowerkzeuges
tatsächlich ändert. Im Übrigen braucht von der Sendeeinrichtung kein Signal an die
Empfangseinrichtung gesendet zu werden, was den Energieverbrauch seitens der Sendeeinrichtung
minimiert.
[0033] Bei einer andersartigen Variante des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass bei Vorliegen
einer Betriebszustandsänderung als Zustandsänderungsinformation ein bis zum erneuten
Vorliegen einer Betriebszustandsänderung andauerndes Zustandssignal übermittelt wird.
Dies ermöglicht es, der Empfangseinrichtung eine Information über den tatsächlichen
Betriebszustand des Elektrowerkzeuges zu übermitteln. Wird eine weitere Betriebszustandsänderung
ermittelt, wird erneut mit dem Senden des Zustandssignals begonnen bis zur erneuten
Betriebszustandsänderung.
[0034] In der Praxis erweist es sich für eine zuverlässige Durchführung des Verfahrens als
günstig, wenn von dem mindestens einen Sensorelement vom Elektrowerkzeug emittierter
Schall erfasst wird, insbesondere Luftschall.
[0035] Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass vom mindestens einen Sensorelement
am Elektrowerkzeug auftretende Vibrationen erfasst werden, zum Beispiel Vibrationen
eines Gehäuses des Elektrowerkzeuges.
[0036] Weiter kann alternativ oder ergänzend vorgesehen sein, dass vom mindestens einen
Sensorelement ein vom Elektrowerkzeug hervorgerufenes Magnetfeld oder eine Magnetfeldänderung
erfasst wird, das bzw. die von einem Elektromotor des Elektrowerkzeuges hervorgerufen
werden kann.
[0037] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im
Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1:
- schematisch Blockdiagramme einer Sendeeinrichtung und einer Empfangseinrichtung einer
ersten bevorzugten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Erfassen einer Betriebszustandsänderung
eines Elektrowerkzeuges;
- Figur 2:
- eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Staubsaugers, umfassend die Vorrichtung aus Figur 1, sowie ein Elektrowerkzeug;
- Figur 3:
- eine schematische Darstellung einer zweiten bevorzugten Ausführungsform einer Vorrichtung
zum Erfassen einer Betriebszuständigkeitsänderung eines Elektrowerkzeuges.
[0038] Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung ein elektrisches Blockdiagramm einer Ausführungsform
einer Vorrichtung zum Erfassen einer Betriebszustandsänderung eines Elektrowerkzeuges,
die insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegt ist. Die Vorrichtung 10 umfasst eine
Sendeeinrichtung 12 und eine körperlich von dieser getrennte Empfangseinrichtung 14.
[0039] Die Sendeeinrichtung 12 weist eine Steuereinheit 16 auf mit einem integrierten Prüfglied
18 sowie einem weiteren integrierten Sendeglied 20, das intern in der Steuereinheit
16 mit dem Prüfglied 18 gekoppelt ist. Weiter umfasst die Sendeeinrichtung 12 ein
Sensorelement 22, vorliegend in Gestalt eines Mikrofons 24, das mit der Steuereinheit
16 über eine Signalleitung 26 gekoppelt ist. Außerdem umfasst die Sendeeinrichtung
12 eine Batterie 28 zur Energieversorgung, die über elektrische Leitungen 30 an die
Steuereinheit 16 angeschlossen ist. Ferner umfasst die Sendeeinrichtung 12 einen von
einem Benutzer betätigbaren Ein-/Aus-Schalter 32, der mit der Steuereinheit 16 über
eine Signalleitung 34 verbunden ist, und schließlich umfasst die Sendeeinrichtung
12 ein Einstellelement 36, das über eine Signalleitung 38 mit der Steuereinheit 16
verbunden ist.
[0040] Die Sendeeinrichtung 12 weist ein kleines, handliches Gehäuse 40 von Abmessungen
im Zentimeterbereich auf. An einer Längsseite des Gehäuses 40 umfasst die Sendeeinrichtung
12 eine Befestigungseinrichtung 42 (Figur 2), wobei die Befestigungseinrichtung 42
vorliegend ein Klettband ist, d.h. eine Komponente eines Klettverschlusses. Hierbei
kann es sich um ein Hakenband oder um ein Flauschband des Klettverschlusses handeln.
[0041] Die Empfangseinrichtung 14 weist ein Empfangsglied 44 auf sowie ein mit dem Empfangsglied
44 über eine Signalleitung 46 verbundenes Schaltelement 48. Das Schaltelement 48 weist
zwei elektrische Anschlüsse 50 und 52 auf, und es ist vorliegend in Form eines Ein-/Aus-Schalters
ausgestaltet. Es könnte sich beim Schaltelement 48 auch um ein Relais handeln, wobei
die Anschlüsse 50 und 52 Anschlüsse eines Lastkreises des Relais sein können. Durch
Betätigung des Schaltelementes 48 kann eine elektrische Verbindung zwischen den Anschlüssen
50 und 52 hergestellt bzw. unterbrochen werden.
[0042] Beim Sendeglied 20 und beim Empfangsglied 44 handelt es sich um Funkglieder, die
beispielsweise im MHz-Bereich senden bzw. empfangen können, um Signale von der Sendeeinrichtung
12 an die Empfangseinrichtung 14 zu übertragen.
[0043] Mittels des Mikrofons 24 kann sowohl Luftschall als auch Körperschall bis in den
kHz-Bereich erfasst und der Steuereinheit 16 über die Signalleitung 26 ein von der
Höhe des erfassten Schallpegels abhängiges Sensorsignal bereitgestellt werden. In
der Steuereinheit 16 kann mittels des Prüfgliedes 18 die Größe des Sensorsignals überprüft
und insbesondere auf Über- oder Unterschreiten einer Signalschwelle überprüft werden,
die ein Benutzer am Einstellelement 36 einstellen kann. Bei Über- oder Unterschreiten
der Signalschwelle sendet das Sendeglied 20 dem Empfangsglied 44 diesbezüglich ein
Signal, darauf wird nachfolgend noch eingegangen.
[0044] Es kann vorgesehen sein, dass die Sendeeinrichtung 12 zusätzlich zum Mikrofon 24
oder anstelle des Mikrofons 24 ein oder mehrere Sensorelemente 54 und 56 umfasst,
die in Figur 1 durch gestrichelte Linien dargestellt sind. Die Sensorelemente 54 und
56 können mit der Steuereinheit 16 über Signalleitungen 58 bzw. 60 gekoppelt sein,
die ebenfalls gestrichelt dargestellt sind.
[0045] Beim Sensorelement 54 handelt es sich beispielsweise um einen auf Vibrationen reagierenden
Sensor, wie etwa einen Beschleunigungssensor 62, insbesondere ein Piezoelement. Das
Sensorelement 56 ist beispielsweise ein auf Magnetfelder oder Magnetfeldänderungen
reagierender Magnetfeldsensor 64.
[0046] Die Funktionsweise der Vorrichtung 10 sowie die mit der Vorrichtung 10 erzielbaren
Vorteile werden nachfolgend unter Verweis auf Figur 2 erläutert, die schematisch eine
bevorzugte Ausführungsform eines insgesamt mit dem Bezugszeichen 66 belegten Staubsaugers
zeigt. Ferner ist in Figur 2 schematisch ein Elektrowerkzeug 68 in Gestalt eines Sägaggregates
70 dargestellt.
[0047] Der Staubsauger 66 umfasst ein Saugaggregat 72, um einen Schmutzsammelbehälter 74
in an sich bekannter Weise mit Unterdruck zu beaufschlagen. Über einen Saugschlauch
76, der mit einem Ende am Staubsauger 66 und mit dem anderen Ende am Sägaggregat 70
angeschlossen ist, kann bei der Arbeit mit dem Sägaggregat 70 anfallendes Sauggut
in den Schmutzsammelbehälter 74 eingesaugt werden.
[0048] Außerdem umfasst der Staubsauger 66 eine Energieversorgungseinrichtung 78, mit welcher
dem Saugaggregat 72 über zwei elektrische Leitungen 80 und 82 elektrische Energie
bereitgestellt werden kann. Die Energieversorgungseinrichtung 78 weist eine Mehrzahl
von wiederaufladbaren Batterien auf, bei denen es sich vorliegend um insgesamt vier
Lithium-Ionen-Akkumulatoren 84 handelt. Ergänzend zu den Akkumulatoren 84 umfasst
die Energieversorgungseinrichtung 78 ein Netzkabel 86 zum Anschluss an ein Energieversorgungsnetz,
das in Figur 2 durch gestrichelte Linien dargestellt ist und in bekannter Weise zweipolig
oder dreipolig gebildet sein kann. Dementsprechend kann die Energieversorgungseinrichtung
78 auch ein Netzteil zur Transformation einer Netzspannung umfassen.
[0049] Ferner umfasst der Staubsauger 66 die Vorrichtung 10, wobei die Empfangseinrichtung
14 mit den Anschlüssen 50 und 52 in die Leitung 80 zwischen der Energieversorgungseinrichtung
78 und dem Saugaggregat 72 geschaltet ist.
[0050] Das Sägaggregat 70 ist ebenso wie der Staubsauger 66 mittels einer wiederaufladbaren
Batterie in Form eines Lithium-Ionen-Akkumulators 88 betreibbar. Ergänzend oder alternativ
kann das Elektrowerkzeug 68 ein beispielsweise zwei- oder dreipoliges Netzkabel 90
aufweisen, das in Figur 2 ebenfalls durch gestrichelte Linien dargestellt ist.
[0051] Die Sendeeinrichtung 12 der Vorrichtung 10 als Bestandteil des Staubsaugers 66 ist
mittels der Befestigungseinrichtung 42 an einem Gehäuse 92 des Sägaggregates 70 lösbar
festgelegt. Hierfür ist am Gehäuse 92 ein komplementär zum Klettband der Befestigungseinrichtung
42 wirksames Klettband befestigt, also ebenfalls ein Flauschband bzw. ein Hakenband.
[0052] Die Vorrichtung 10 dient zum Erfassen von Betriebszustandsänderungen, insbesondere
zum Erfassen des Einschaltens und des Ausschaltens des Sägaggregates 70. Betätigt
ein Benutzer einen Schalter 94 des Sägaggregates 70, wird dessen in der Zeichnung
nicht dargestellter Motor zum Antreiben eines Sägeblattes 96 in Betrieb gesetzt. Beim
Betrieb des Motors wird Schall vom Sägaggregat 70 emittiert. Bei dem Schall handelt
es sich sowohl um über die Luft übertragenen Luftschall als auch über das Gehäuse
92 auf das Gehäuse 40 übertragenen Körperschall.
[0053] Das Mikrofon 24 stellt der Steuereinheit 16, wie erwähnt, über die Signalleitung
26 ein Sensorsignal bereit, dessen Höhe vom Schallpegel abhängt. Mittels des Prüfgliedes
18 kann in der Steuereinheit 16 ermittelt werden, ob das Sensorsignal die vorgegebene
Signalschwelle überschreitet. Ist dies der Fall, wird dies vom Prüfglied 18 als Betriebszustandsänderung,
nämlich als Einschalten des Sägaggregates 70, erkannt.
[0054] Das Sendeglied 20 kann daraufhin dem Empfangsglied 44 berührungslos eine Zustandsänderungsinformation
darüber übermitteln, dass der Betriebszustand des Sägaggregates 70 geändert wurde.
Die Zustandsänderungsinformation besteht im Falle der Vorrichtung 10 darin, dass bei
erkannter Betriebszustandsänderung im Prüfglied 18 von Sendeglied 20 ein zeitlich
begrenztes Änderungssignal an das Empfangsglied 44 übermittelt wird. Das Änderungssignal
ist ein nur für eine sehr kurze Zeitdauer andauernder Sendepuls, damit der Energieverbrauch
der Sendeeinrichtung 12 minimiert ist.
[0055] Hat das Empfangsglied 44 die Zustandsänderungsinformation empfangen, d.h. das pulsförmige
Änderungssignal, kann es das Schaltelement 48 über die Signalleitung 46 betätigen.
Mittels des Schaltelementes 48 wird ein elektrischer Kontakt zwischen den Anschlüssen
50 und 52 hergestellt, so dass das Saugaggregat 72 über beide Leitungen 80 und 82
mit der Energieversorgungseinrichtung 78 verbunden ist. Dies führt dazu, dass das
Saugaggregat 72 unmittelbar nach dem Betätigen des Schalters 94 am Sägaggregat 70
ebenfalls in Betrieb gesetzt wird. Am Sägaggregat 71 anfallendes Sauggut wird durch
den Saugschlauch 76 hindurch in den Schmutzsammelbehälter 74 eingesaugt.
[0056] Hört der Benutzer auf, den Schalter 94 zu betätigen, wird das Sägaggregat 70 abgeschaltet
und dessen Motor außer Betrieb gesetzt. Es ändert sich erneut der Betriebszustand
des Sägaggregates 70. Dies kann mittels des Mikrofons 24 dadurch erfasst werden, dass
der Schallpegel aufgrund des nunmehr abgeschalteten Motors deutlich geringer ist.
In entsprechender Weise ist das der Steuereinheit 16 bereitgestellte Sensorsignal
des Mikrofons 24 deutlich geringer. Im Prüfglied 18 kann ermittelt werden, ob das
Sensorsignal die Signalschwelle unterschreitet, unterhalb derer das Prüfglied 18 den
Betriebszustand "ausgeschaltet" des Sägaggregates 70 ermitteln kann.
[0057] Ermittelt das Prüfglied 18 anhand des Sensorsignals die erneute Betriebszustandsänderung
des Sägaggregates 70, kann das Sendeglied 20 erneut ein zeitlich begrenztes, pulsförmiges
Änderungssignal an das Empfangsglied 44 übermitteln. Das Empfangsglied 44 kann daraufhin
das Schaltelement 48 über die Signalleitung 46 so betätigen, dass das Schaltelement
48 den elektrischen Kontakt zwischen den Anschlüssen 50 und 52 unterbricht. Dadurch
ist die Leitung 80 zwischen dem Saugaggregat 72 und der Energieversorgungseinrichtung
78 wieder unterbrochen, und das Saugaggregat 72 wird außer Betrieb gesetzt.
[0058] In der Steuereinheit 16 kann ein Zeitglied 98 vorgesehen sein, anhand von dessen
Zeitsignal das Sendeglied 20 das Änderungssignal beim Abschalten des Sägaggregates
70 erst mit Verzögerung an das Empfangsglied 44 sendet. Beispielsweise ist es möglich,
dass das Änderungssignal erst einige Sekunden, nachdem im Prüfglied 18 das Unterschreiten
der Signalschwelle und damit die Betriebszustandsänderung des Sägaggregates 70 ermittelt
wurde, das Änderungssignal gesendet wird. Dies ermöglicht es sicherzustellen, dass
nach dem Abschalten des Sägaggregates 70 das Saugaggregat 72 für eine gewisse Zeit
nachläuft, so dass das restliche sich noch im Saugschlauch 76 befindende Sauggut ebenfalls
in den Schmutzsammelbehälter 74 eingesaugt werden kann. Das Zeitglied 98 könnte auch
in der Empfangseinrichtung 14 vorgesehen sein und eine Verzögerung des Betätigungssignales
vom Empfangsglied 44 an das Schaltelement 48 bewirken.
[0059] Kommt bei der Sendeeinrichtung 12 der Beschleunigungssensor 62 zum Einsatz, können
beispielsweise Vibrationen des Gehäuses 92, die sich auf das Gehäuse 40 übertragen
können, als mit dem Betriebszustand des Sägaggregates 70 verknüpfte Messgröße erfasst
werden. Ist das Sägaggregat 70 eingeschaltet, vibrieren die Gehäuse 92 und 40 aufgrund
des Betriebs des Motors. Ist das Sägaggregat 70 ausgeschaltet, werden vom Beschleunigungssensor
62 keine Vibrationen der Gehäuse 92 und 40 erfasst. Wird der Magnetfeldsensor 64 der
Sendeeinrichtung 12 zum Erfassen einer mit dem Betriebszustand des Sägaggregates 70
verknüpften Messgröße eingesetzt, können das Magnetfeld oder Magnetfeldänderungen,
welche durch den Motor des Sägaggregates 70 hervorgerufen werden, erfasst werden.
[0060] Die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 ermöglicht es, das Saugaggregat 72 bedarfsgerecht
ein- oder auszuschalten, in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Sägaggregates 70.
Dadurch wird die Laufzeit des Staubsaugers 66 auf ein Minimum begrenzt. Dies ist insbesondere
dann von Vorteil, wenn der Staubsauger 66 mittels der Akkumulatoren 84 betrieben wird,
denn es erlaubt es, die Nutzungsdauer des Staubsaugers 66 zu maximieren.
[0061] Ein bedarfsgerechtes Ein- und Ausschalten des Staubsaugers 66 ist unabhängig davon
möglich, ob das Sägaggregat mittels des Netzkabels 90 oder des Akkumulators 88 betrieben
wird. Anders als bei den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen braucht
das Sägaggregat 70 nicht mittels des Netzkabels 90 an einer Steckbuchse des Staubsaugers
66 angeschlossen zu sein. Dies vergrößert die Bewegungsfreiheit des Benutzers beim
Einsatz des Sägaggregates 70. Das bedarfsgerechte Ein- und Ausschalten des Saugaggregates
72 bei einem allein mittels Akkumulatoren betreibbaren Elektrowerkzeug ist bei den
aus dem Stand der Technik bekannten Staubsaugern nicht möglich.
[0062] Figur 3 zeigt in schematischer Darstellung eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 100
belegte zweite bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung. Die Vorrichtung 100 umfasst
die Sendeeinrichtung 12 der Vorrichtung 10 sowie eine Empfangseinrichtung 102 mit
einer Baueinheit 104, die identisch aufgebaut ist wie die Empfangseinrichtung 14 der
Vorrichtung 10. Weiter umfasst die Empfangseinrichtung 102 ein Gehäuse 106 mit einem
Netzstecker 108 sowie einer Steckbuchse 110 für einen Netzstecker.
[0063] Pole 112 und 114 des Netzsteckers 108 sind mit Polen 116 bzw. 118 der Steckbuchse
110 über elektrische Leitungen 120 bzw. 122 verbunden. In die Leitung 120 ist die
Baueinheit 104 geschaltet.
[0064] Die mit der Vorrichtung 10 erzielbaren Vorteile können mittels der Vorrichtung 100
ebenfalls erzielt werden. Die Vorrichtung 100 bildet ein Nachrüstset für elektrische
Geräte, die in Abhängigkeit von einer Betriebszustandsänderung, welche mittels der
Sendeeinrichtung 12 an einem Elektrowerkzeug detektiert werden kann, eingeschaltet
bzw. ausgeschaltet werden sollen. Beispielsweise kann die Empfangseinrichtung 102
über den Netzstecker 108 an ein Energieversorgungsnetz angeschlossen werden, und ein
herkömmlicher Staubsauger kann mit seinem Netzstecker an der Steckbuchse 110 angeschlossen
werden. Dadurch ist es möglich, die mit dem erfindungsgemäßen Staubsauger 66 erzielbaren
Vorteile mit dem herkömmlichen Staubsauger ebenfalls zu nutzen.
[0065] Wird mittels der Sendeeinrichtung 12 eine Betriebszustandsänderung beispielsweise
des Sägaggregates 70 erfasst, kann das Schaltelement 48 der Baueinheit 104 betätigt
und abhängig von dieser Betriebszustandsänderung der Pol 112 mit dem Pol 116 leitend
verbunden oder eine derartige Verbindung unterbrochen werden. Dies gibt die Möglichkeit,
das Saugaggregat des herkömmlichen Staubsaugers in Abhängigkeit vom Betriebszustand
des Sägaggregates einzuschalten bzw. auszuschalten.
1. Staubsauger, umfassend ein Saugaggregat (72), eine elektrische Energieversorgungseinrichtung
(78), die mit dem Saugaggregat (72) über zwei elektrische Leitungen (80, 82) verbunden
ist, sowie eine Vorrichtung (10) zum Erfassen einer Betriebszustandsänderung eines
Elektrowerkzeuges (70), welche Vorrichtung (10) eine Sendeeinrichtung (12) mit mindestens
einem Sensorelement (22, 54, 56), einem mit diesem gekoppelten Prüfglied (18) und
einem mit dem Prüfglied (18) gekoppelten Sendeglied (20) aufweist sowie eine Empfangseinrichtung
(14; 102) mit einem Empfangsglied (44) und einem mit diesem gekoppelten Schaltelement
(48), wobei mit dem mindestens einen Sensorelement (22, 54, 56) eine mit dem Betriebszustand
des Elektrowerkzeuges (70) verknüpfte Messgröße erfassbar und ein Sensorsignal bereitstellbar
ist, vom Prüfglied (18) anhand des Sensorsignals eine Betriebszustandsänderung ermittelbar
ist und vom Sendeglied (20) bei Vorliegen einer Betriebszustandsänderung dem Empfangsglied
(44) berührungslos eine Zustandsänderungsinformation übermittelbar ist, wobei das
Schaltelement (48) bei vorliegender Zustandsänderungsinformation betätigbar ist, und
wobei mit dem Schaltelement (48) ein elektrischer Kontakt in zumindest einer der elektrischen
Leitungen (80, 82) herstellbar und trennbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Staubsauger (66) ein mit mindestens einer wiederaufladbaren Batterie (84) betreibbarer
Staubsauger (66) ist und dass die Energieversorgungseinrichtung (78) ein Netzkabel
(86) mit daran angeordnetem Netzstecker zum Anschließen an ein Energieversorgungsnetz
umfasst.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgungseinrichtung (78) mindestens eine wiederaufladbare Batterie
(84) umfasst, mit der dem Saugaggregat (72) elektrische Energie bereitstellbar ist.
3. Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorsignal vom Prüfglied (18) auf Überschreiten und Unterschreiten einer vorgebbaren
Signalschwelle überprüfbar ist.
4. Staubsauger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorliegen jeder Betriebszustandsänderung vom Sendeglied (20) als Zustandsänderungsinformation
ein zeitlich begrenztes Änderungssignal an das Empfangsglied (44) übermittelbar ist.
5. Staubsauger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorliegen einer Betriebszustandsänderung vom Sendeglied (20) als Zustandsänderungsinformation
ein bis zum erneuten Vorliegen einer Betriebszustandsänderung andauerndes Zustandssignal
an das Empfangsglied (44) übermittelbar ist.
6. Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sensorelement (22) ein schallempfindliches Sensorelement (22) ist,
insbesondere ein Mikrofon (24), dass mindestens ein Sensorelement (54) ein vibrationsempfindliches
Sensorelement (54) ist oder dass mindestens ein Sensorelement (56) ein Magnetfeldsensor
(64) ist.
7. Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinrichtung (12) eine Befestigungseinrichtung (42) zum Festlegen am Elektrowerkzeug
(70) umfasst.
8. Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendeglied (20) und das Empfangsglied (44) Funkglieder sind.
9. Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinrichtung (102) einen Netzstecker (108) sowie eine Steckbuchse (110)
für einen Netzstecker umfasst, wobei je ein elektrischer Pol (116, 118) der Steckbuchse
(110) und ein elektrischer Pol (112, 114) des Netzsteckers (108) mittels einer elektrischen
Leitung (120, 122) miteinander verbunden sind und dass mittels des Schaltelementes
(48) ein elektrischer Kontakt in zumindest einer der elektrischen Leitungen (120,
122) herstellbar und trennbar ist.
10. Verfahren zum Erfassen einer Betriebszustandsänderung eines Elektrowerkzeuges, bei
welchem Verfahren ein Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche eingesetzt
wird, wobei von der Sendeeinrichtung mit dem mindestens einen Sensorelement eine mit
dem Betriebszustand des Elektrowerkzeuges verknüpfte Messgröße erfasst und ein Sensorsignal
bereitgestellt wird, das Sensorsignal auf Vorliegen einer Betriebszustandsänderung
des Elektrowerkzeuges geprüft wird und bei Vorliegen einer Betriebszustandsänderung
berührungslos eine Zustandsänderungsinformation an die Empfangseinrichtung übermittelt
wird, und wobei bei empfangener Zustandsänderungsinformation das Schaltelement der
Empfangseinrichtung betätigt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorsignal auf Überschreiten und Unterschreiten einer vorgebbaren Signalschwelle
überprüft wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorliegen jeder Betriebszustandsänderung als Zustandsänderungsinformation ein
zeitlich begrenztes Änderungssignal übermittelt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorliegen einer Betriebszustandsänderung als Zustandsänderungsinformation ein
bis zum erneuten Vorliegen einer Betriebszustandsänderung andauerndes Zustandssignal
übermittelt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass von dem mindestens einen Sensorelement vom Elektrowerkzeug emittierter Schall erfasst
wird, dass vom mindestens einen Sensorelement am Elektrowerkzeug auftretende Vibrationen
erfasst werden oder dass vom mindestens einen Sensorelement ein vom Elektrowerkzeug
hervorgerufenes Magnetfeld erfasst wird.
1. Vacuum cleaner comprising a suction unit (72), an electrical power supply device (78)
connected to the suction unit (72) via two electric lines (80, 82) and an apparatus
(10) for sensing an operating state change of a power tool (70), which apparatus (10)
comprises a transmitting device (12) having at least one sensor element (22, 54, 56),
a checking member (18) coupled to the at least one sensor element (22, 54, 56) and
a transmitting member (20) coupled to the checking member (18), and comprises a receiving
device (14; 102) having a receiving member (44) and a switching element (48) coupled
to the receiving member (44), wherein the at least one sensor element (22, 54, 56)
is capable of sensing a measurand linked to the operating state of the power tool
(70) and is capable of providing a sensor signal, the checking member (18) is, on
the basis of said sensor signal, capable of determining an operating state change
and the transmitting member (20) is, in the presence of an operating state change,
capable of transmitting state change information to the receiving member (44) in a
contactless manner, wherein the switching element (48) is, in the presence of state
change information, capable of being actuated and wherein the switching element (48)
is capable of establishing and disconnecting an electrical contact in at least one
of the electric lines (80, 82), characterized in that the vacuum cleaner (66) is a vacuum cleaner (66) that is operable by at least one
rechargeable battery (84) and in that the power supply device (78) comprises a mains cable (86) having arranged thereon
a mains plug for connecting to an energy supply network.
2. Vacuum cleaner in accordance with claim 1, characterized in that the power supply device (78) comprises at least one rechargeable battery (84) capable
of providing electrical energy to the suction unit (72).
3. Vacuum cleaner in accordance with claim 1 or 2, characterized in that the checking member (18) is capable of checking the sensor signal as to whether it
is above or below a predeterminable signal threshold level.
4. Vacuum cleaner in accordance with claim 1, 2 or 3, characterized in that, in the presence of each operating state change, the transmitting member (20) is
capable of transmitting to the receiving member (44) a time-limited change signal
as state change information.
5. Vacuum cleaner in accordance with claim 1, 2 or 3, characterized in that, in the presence of an operating state change, the transmitting member (20) is capable
of transmitting to the receiving member (44), as state change information, a state
signal that lasts until a new operating state change is present.
6. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that at least one sensor element (22) is a sound-sensitive sensor element (22), in particular
a microphone (24), in that at least one sensor element (54) is a vibration-sensitive sensor element (54) or
in that at least one sensor element (56) is a magnetic field sensor (64).
7. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the transmitting device (12) comprises a fixing device (42) for fixing to the power
tool (70).
8. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the transmitting member (20) and the receiving member (44) are radio members.
9. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the receiving device (102) comprises a mains plug (108) and a socket (110) for a
mains plug, wherein one electric pole (116, 118) of the socket (110) and one electric
pole (112, 114) of the mains plug (108) in each case are connected together by way
of an electric line (120, 122) and in that the switching element (48) is capable of establishing and disconnecting an electric
contact in at least one of the electric lines (120, 122).
10. Method for sensing an operating state change of a power tool, which method uses a
vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, wherein the transmitting
device having the at least one sensor element senses a measurand linked to the operating
state of the power tool and provides a sensor signal, checks the sensor signal for
the presence of an operating state change of the power tool and, in the presence of
an operating state change, transmits state change information to the receiving device
in a contactless manner, and wherein upon receipt of the state change information,
the switching element of the receiving device is actuated.
11. Method in accordance with claim 10, characterized in that the sensor signal is checked as to whether it is above or below a predeterminable
signal threshold level.
12. Method in accordance with claim 10 or 11, characterized in that, in the presence of each operating state change, a time-limited change signal is
transmitted as state change information.
13. Method in accordance with claim 10 or 11, characterized in that, in the presence of an operating state change, a state signal lasting until a new
operating state change is present is transmitted as state change information.
14. Method in accordance with any one of claims 10 to 13, characterized in that the at least one sensor element senses sound emitted by the power tool, in that the at least one sensor element senses vibrations occurring in the power tool or
in that the at least one sensor element senses a magnetic field generated by the power tool.
1. Aspirateur comprenant un groupe d'aspiration (72), un dispositif d'alimentation en
énergie électrique (78), qui est relié au groupe d'aspiration (72) par l'intermédiaire
de deux conducteurs électriques (80, 82), ainsi qu'un dispositif (10) destiné à relever
une variation d'état de fonctionnement d'un outil électrique (70), lequel dispositif
(10) présente un dispositif émetteur (12) avec au moins un élément de capteur (22,
54, 56), un organe de test (18) couplé à celui-ci et un organe d'émission (20) couplé
à l'organe de test (18), ainsi qu'un dispositif de réception (14; 102) avec un organe
de réception (44) et un élément de commutation (48) couplé à celui-ci, aspirateur
dans lequel il est possible, à l'aide dudit au moins un élément de capteur (22, 54,
56), de relever une grandeur de mesure liée à l'état de fonctionnement de l'outil
électrique (70) et de fournir un signal de capteur, de déterminer par l'organe de
test (18), au regard du signal de capteur, une variation d'état de fonctionnement,
et de transmettre sans contact, par l'intermédiaire de l'organe d'émission (20), en
présence d'une variation d'état de fonctionnement, une information de variation d'état,
à l'organe de réception (44) ,
dans lequel l'élément de commutation (48) peut être actionné en présence d'une information
de variation d'état, et
dans lequel il est possible, à l'aide de l'élément de commutation (48) , d' établir
ou d'interrompre un contact électrique dans l'un au moins des conducteurs électriques
(80, 82),
caractérisé en ce que l'aspirateur (66) est un aspirateur (66) pouvant fonctionner à l'aide d'au moins
une batterie (84) rechargeable, et en ce que le dispositif d'alimentation en énergie (78) comprend un câble de secteur (86) sur
lequel est agencée une fiche de secteur pour le branchement à un réseau d'alimentation
en énergie.
2. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'alimentation en énergie (78) comprend au moins une batterie rechargeable
(84) pouvant fournir de l'énergie électrique au groupe d'aspiration (72).
3. Aspirateur selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le signal de capteur peut être testé par l'organe de test (18), quant au dépassement
d'un seuil de signal pouvant être prescrit et quant au passage sous ce seuil.
4. Aspirateur selon la revendication 1, 2 ou la revendication 3, caractérisé en ce qu'en présence de chaque variation d'état de fonctionnement, l'organe d'émission (20)
peut transmettre à l'organe de réception (44), en guise d'information de variation
d'état, un signal de variation limité dans le temps.
5. Aspirateur selon la revendication 1, 2 ou la revendication 3, caractérisé en ce qu'en présence d'une variation d'état de fonctionnement, l'organe d'émission (20) peut
transmettre à l'organe de réception (44), en guise d'information de variation d'état,
un signal d'état qui dure jusqu'à une nouvelle présence d'une variation d'état de
fonctionnement.
6. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de capteur (22) est un élément de capteur sensible au son (22),
notamment un microphone (24), en ce qu'au moins un élément de capteur (54) est un élément de capteur sensible aux vibrations
(54), ou en ce qu'au moins un élément de capteur (56) est un capteur de champ magnétique (64).
7. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'émission (12) comporte un dispositif de fixation (42) pour être fixé
à l'outil électrique (70).
8. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe d'émission (20) et l'organe de réception (44) sont des organes de communication
radio.
9. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de réception (102) comprend une fiche secteur (108) ainsi qu'une prise
(110) pour une fiche secteur, un pôle électrique respectif (116, 118) de la prise
(110) et un pôle électrique (112, 114) respectif de la fiche secteur (108) étant reliés
au moyen d'un conducteur électrique (120, 122), et en ce qu'au moyen de l'élément de commutation (48), un contact électrique peut être établi
et interrompu dans l'un au moins des conducteurs électriques (120, 122).
10. Procédé destiné à relever une variation d'état de fonctionnement d'un outil électrique,
un aspirateur selon l'une des revendications précédentes étant mis en oeuvre dans
le cadre de ce procédé d'après lequel le dispositif d'émission relève, à l'aide dudit
au moins un élément de capteur, une grandeur de mesure liée à l'état de fonctionnement
de l'outil électrique, et fournit un signal de capteur, le signal de capteur est testé
quant à la présence d'une variation d'état de fonctionnement de l'outil électrique,
et, en présence d'une variation d'état de fonctionnement, une information de variation
d'état est transmise sans contact au dispositif de réception, et d'après lequel à
réception de l'information de variation d'état, l'élément de commutation du dispositif
de réception est actionné.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que le signal de capteur est testé quant au dépassement d'un seuil de signal pouvant
être prescrit et quant au passage sous ce seuil.
12. Procédé selon la revendication 10 ou la revendication 11, caractérisé en ce qu'en présence de chaque variation d'état de fonctionnement, on transmet, en guise d'information
de variation d'état, un signal de variation limité dans le temps.
13. Procédé selon la revendication 10 ou la revendication 11, caractérisé en ce qu'en présence d'une variation d'état de fonctionnement, on transmet, en guise d'information
de variation d'état, un signal d'état qui dure jusqu'à une nouvelle présence d'une
variation d'état de fonctionnement.
14. Procédé selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que ledit au moins un élément de capteur relève le son émis par l'outil électrique, en ce que ledit au moins un élément de capteur relève des vibrations apparaissant sur l'outil
électrique, ou en ce que ledit au moins un élément de capteur relève un champ magnétique engendré par l'outil
électrique.