[0001] Die Erfindung bezieht sich allgemein auf den Bereich verfahrenstechnischer Reinigungsanlagen,
insbesondere auf Behälterreinigungssysteme, wobei das System einen verschließbaren
Reinigungsraum, ein Düsensystem zur Reinigung von zu reinigenden Behältern und Beschickungsmittel
zum Einbringen und Ausgeben der Behälter in bzw. aus dem Reinigungsraum aufweist,
und auf ein Verfahren zur Reinigung von wenigstens einem Behälter in einem Behälterreinigungssystem.
[0002] Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Behälterwaschkabine zur Reinigung
nicht-symmetrischer und/oder großer Behälter, wie insbesondere Müllgroßbehälter, Mülltonnen,
Mülleimer oder sonstige Abfallsammelbehälter aller Art beispielsweise mit einem Fassungsvolumen
von bis zu 1100 Litern. Die Erfindung bezieht sich jedoch gleichermaßen auf Behälterwaschkabinen
zur Reinigung von Kisten, Kästen, Tanks, Transportbehältnissen und/oder sonstiger
Behälter aller Art.
US 2010/017 0537 A1 und
JP 2006075768 zeigen Behälterreinigungssysteme und Behälterreinigungsverfahren.
[0003] In vorbekannten Einrichtungen werden Behälter, beispielsweise Müllbehälter, nach
ihrer Entleerung in eine Reinigungsanlage eingeführt und mit nach unten gerichteter
Öffnung fest darin positioniert. Entsprechende Düsen für die Innenreinigung des Behälters
werden in dem Container platziert, so dass dieser innen gereinigt werden kann. Für
die Außenreinigung ruht der Behälter weiterhin in seiner fixen Position und entsprechende
Düsen werden um den Container herumgefahren, um diesen an seiner Außenfläche zu Reinigen.
Dazu müssen die entsprechenden Schlauchsysteme derart lang und flexibel vorgesehen
sein, dass sie der Bewegung der Düsen folgen können. Aufgrund der beweglichen Düsen
bzw. Düsenhalterungen müssen ebenso entsprechend dimensionierte Dichtungen an den
relativ zueinander beweglichen Teilen des Düsensystems vorgesehen sein. Zudem muss
auch ein entsprechender Raum zum Führen der Düsen und der daran angeschlossenen Schlauchsysteme
zur Verfügung gestellt werden.
[0004] Es ist somit eine Aufgabe der Erfindung, ein kostengünstiges, leicht zu realisierendes
und kompaktes Behälterreinigungssystem sowie Verfahren zur Reinigung von wenigstens
einem Behälter in einem Behälterreinigungssystem bereitzustellen, die eine einfache
und schnelle Außen- sowie Innenreinigung von Behältern, wie beispielsweise Großcontainern,
ermöglichen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Die
abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung in vorteilhafter
Weise weiter.
[0006] Gemäß der Erfindung wird ein Behälterreinigungssystem bereitgestellt, welches aufweist:
einen verschließbaren Reinigungsraum, ein Düsensystem zur Reinigung eines zu reinigenden
Behälters, und Beschickungsmittel zum Einbringen der zur reinigenden Behälter in den
Reinigungsraum und zur Ausgabe der gereinigten Behälter aus dem Reinigungsraum. Ferner
weist das Behälterreinigungssystem Behälterantriebsmittel auf, wobei die Behälterantriebsmittel
derart ausgebildet sind, dass sie den zu reinigenden Behälter wenigstens zu dessen
Außenreinigung derart bewegen, dass eine Relativbewegung zwischen der Behälteraußenwand
und dem Düsensystem durchgeführt bzw. erzeugt wird.
[0007] Es ist somit möglich, den Behälter, der ohnehin in das Behälterreinigungssystem eingefahren
werden muss, zusätzlich durch eine weitere Bewegung derart relativ zu dem Düsensystem
für die Außenreinigung zu bewegen, dass das Düsensystem ohne bewegliche Teile vorgesehen
werden kann. Des Weiteren ist eine schnellere Reinigung des Containers möglich, da
sich der leere Behälter einfach bewegen, beispielsweise drehen lassen kann.
[0008] Vorzugsweise weist das Düsensystem ein erstes Düsensystem zur Innenreinigung des
zu reinigenden Behälters und eine zweites Düsensystem zur Außenreinigung des zu reinigenden
Behälters auf. Somit kann das erste Düsensystem zur Innenreinigung in dem Behälter
platziert (bspw. eingefahren werden, um eine gründliche Innenreinigung zu erzielen.
Für die Außenreinigung kann dann ein entsprechend angeordnetes zweites Düsensystem
vorgesehen sein, dass durch Drehung des Behälters alle Außenbereiche des Behälters
erreicht und zuverlässig reinigt.
[0009] Es ist grundsätzlich auch denkbar, dass das Düsensystem lediglich aus einer Vorrichtung
besteht. Diese kann dann entweder zur Innenreinigung in den Behälter eingefahren oder
entsprechend vor dessen Öffnung platziert werden/sein. Für die Außenreinigung kann
dann dieselbe Vorrichtung durch Drehung des Behälters verwendet werden. Es ist zudem
auch denkbar, dass bei der Drehung des Behälters zur Außenreinigung auch gleichzeitig
eine Innenreinigung stattfindet, wenn nämlich der Behälter während der Drehung mit
seiner Öffnung vor dem Düsensystem bewegt bzw. gedreht wird. In diesem Fall kann bspw.
die Drehgeschwindigkeit des Behälters reduziert, der Düsendruck erhöht und/oder das
Düsensystem in den Behälter hineingefahren werden.
[0010] Gemäß einem ersten Aspekt kann wenigstens das zweite Düsensystem fest in dem Reinigungsraum
angeordnet sein. Dadurch kann insbesondere erzielt werden, dass keine beweglichen
Teile an der Reinigungsvorrichtung bzw. dem Düsensystem vorgesehen werden müssen.
Auf diese Weise können auch entsprechend ausgelegte Dichtungen zum Abdichten des in
der Regel unter Hochdruck durch das Düsensystem geleiteten Reinigungsmediums eingespart
werden. Das starre Düsensystem kann somit deutlich stabiler ausgebildet sein. Eine
Rotation der robusten zu reinigenden Behältern kann zudem auf einfache Weise zur vollumfänglichen
und effizienten Reinigung derselben ermöglicht werden.
[0011] Gemäß einem zweiten Aspekt kann wenigstens das zweite Düsensystem auch beweglich
ausgebildet sein, vorzugsweise derart, dass die Bewegung des zweiten Düsensystems
der Bewegung des zu reinigenden Behälters entgegengesetzt ist. Aufgrund der beweglichen
Ausgestaltung des zweiten Düsensystems wird es ermöglicht, gegebenenfalls mit weniger
Düsen die gesamte Außenfläche des Behälters für dessen Außenreinigung zu erreichen.
Ist die Bewegung des zweiten Düsensystems zudem der Bewegung des Behälters entgegengesetzt,
kann die Reinigungsdauer des Behälters deutlich verkürzt werden.
[0012] Um bei der Innenreinigung mit einem vorzugsweise fest angeordneten und somit einfach
auszugestaltenden ersten Düsensystem eine schnelle und effiziente Innenreinigung des
Behälters vornehmen zu können, weist das erste Düsensystem vorzugsweise dreidimensionale
Spritzköpfe auf. Um desgleichen die gesamte Außenfläche der Behälter mit entsprechender
Reinigungskraft erreichen zu können, weist das zweite Düsensystem vorzugsweise starre
und/oder rotierende Reinigungsdüsen auf.
[0013] Das Düsensystem, also das erste und das zweite Düsensystem, weist vorzugsweise Nieder-
und/oder Hochdruckdüsen auf, je nachdem, für welchen Zweck, insbesondere welche Verunreinigungen
das Behälterreinigungssystem einzusetzen ist und ob die Düsen für eine Innenreinigung
oder Außenreinigung oder einen Spülgang eingesetzt werden sollen.
[0014] Die Behälterantriebsmittel sind in dem Beschickungsmittel vorgesehen bzw. ausgebildet.
So kann der Behälter auf einfache Weise an den Punkten, vorzugsweise jeweils einem
Punkt an entgegengesetzten Seitenbereichen des Behälters, an denen er mit den Beschickungsmitteln
zu dessen Handhabung gegriffen wird, auch gleichzeitig entsprechend in Bewegung, beispielsweise
in Rotationsbewegung, versetzt werden. Somit kann das Behälterreinigungssystem weiter
kompakt und einfach ausgebildet werden.
[0015] Die Behälterantriebsmittel sind dazu derart ausgebildet, dass sie eine Rotationsbewegung
des Behälters um seine Querachse, die vorzugsweise durch den Schwerpunkt des Behälters
verläuft, im und/oder gegen den Uhrzeigersinn erzeugen. Somit kann der Behälter bspw.
einfach um seinen Schwerpunkt herum mit nur geringem zusätzlichen Energieaufwand gedreht
werden, so dass die Behälterantriebsmittel vergleichsweise klein ausgebildet werden
können. Für eine solche Drehbewegung wird zudem kaum zusätzlicher Platz in dem Reinigungsraum
benötigt, so dass dieser trotz der Drehung des Behälters besonders klein ausgebildet
werden kann.
[0016] Vorzugsweise weist das Behälterreinigungssystem ferner eine Trocknungsvorrichtung
zum Trocknen der gereinigten Behälter auf. Besonders vorzugsweise sind die Behälterantriebsmittel
dazu derart ausgebildet, dass sie die gereinigten Behälter derart bewegen, dass eine
Relativbewegung zwischen der Behälteraußenwand und der Trocknungsvorrichtung durchgeführt
bzw. erzeugt wird. Somit können die Behälter einfach und schnell nach der Reinigung
getrocknet werden und stehen nach der Ausgabe durch das Beschickungsmittel sofort
wieder zum Einsatz bereit.
[0017] Vorzugsweise sind die Beschickungsmittel mit Adaptern für unterschiedliche Behälter
bestückbar. Es ist somit möglich, Behälter unterschiedlichster Größe und Form in ein
und demselben Behälterreinigungssystem gleichermaßen zu reinigen. Die Adapter können
dazu vorzugsweise durch einfache Handhabung jederzeit nach- bzw. umgerüstet und individuell
arretiert werden. Die Aufnahme der Behälter erfolgt dann durch spezielle Adapterteile
an der Kamm- oder Zapfenaufnahme.
[0018] Der Reinigungsraum ist vorzugsweise mit einer Schließvorrichtung, besonders vorzugsweise
einem Schleusentor verschließbar. Auf diese Weise kann eine sicher verschlossene Behälterreinigungsanlage
zur Verfügung gestellt werden. Da ein solches Schleusentor auch automatisch betrieben
werden kann, kann ein voll- bzw. halbautomatisches Reinigungssystem zur Verfügung
gestellt werden.
[0019] Das Behälterreinigungssystem weist vorzugsweise ferner eine Recyclinganlage auf.
Die Recyclinganlage weist vorzugsweise einen Recyclingtank und einen dem Recyclingtank
vorgelagerten Filter auf. Das in dem Recyclingtank gesammelte Reinigungsmedium ist
dabei insbesondere ein nach dem Reinigungsvorgang (insbesondere nach dem Außenreinigungsvorgang)
oder einem Spülgang aufgefangenes, gefiltertes und gesammeltes Reinigungsmedium oder
Spülwasser. Es ist somit möglich, dass bei Ausgestaltung mit einer Recyclinganlage
für die Reinigung der Behälter ein in dem Recyclingtank gesammeltes und durch den
vorgelagerten Filter gereinigtes Recyclingreinigungsmedium eingesetzt werden kann,
wodurch der Verbrauch von Reinigungsmittel erheblich reduziert werden kann. Der Verbrauch
ist dabei unter anderem von der Verschmutzung, Inhaltsstoffen, Behältertyp und Behältergröße
abhängig.
[0020] Ferner kann der Recyclingtank mit einer Niveauüberwachung ausgestattet sein. Es ist
somit möglich, dass durch den Reinigungsprozess verschleppte Reinigungsmittel automatisch
mit Spülwasser oder gegebenenfalls Frischwasser oder sonstigen Reinigungsmedien zu
ergänzen.
[0021] Vorzugsweise weist das Behälterreinigungssystem ferner einen Abfallbehälter mit Entwässerungssystem
sowie eine Austragvorrichtung, beispielsweise eine Austragschnecke oder ein Austragband,
auf. Die Austragschnecke oder das Austragband kann somit grobe Verschmutzungen, wie
beispielsweise Papierreste, PET, Lebensmittelrückstände etc., in den speziellen Abfallbehälter
leiten. Da dieser mit einem Entwässerungssystem ausgestattet ist kann zudem der größte
Teil des Wassers nach örtlichen Vorschriften aus dem Abfallbehälter abgeleitet werden.
[0022] Die zu reinigenden Behälter weisen wenigstens bezüglich einer Drehasche des Behälterantriebsmittels
eine nichtrotationssymmetrische Form auf. Vorzugsweise haben die Behälter eine Höhe
von 500 bis 1500mm, eine Breite von 300 bis 1400mm und eine Tiefe von 300 bis 1100mm.
Die Behälter haben vorzugsweise ein Fassungsvolumen von mindestens 20 Litern, besonders
vorzugsweise ein Fassungsvolumen von 25, 35, 40, 50, 60, 70, 80, 110, 120, 140, 180,
240, 340, 360, 400, 500, 660, 770, 1000 oder 1100 Litern. Besonders vorzugsweise handelt
es sich bei den Behältern um Müllgroßbehälter, Mülltonnen, Mülleimer oder sonstige
Abfallsammelbehälter aller Art.
[0023] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels gemäß den Zeichnungen
der begleitenden Figuren beschrieben.
- Figur 1
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Behälterreinigungssystems gemäß der Erfindung
mit einem davor platzierten zu reinigenden Behälter.
- Figur 2
- zeigt eine Seitenansicht des Behälterreinigungssystems nach Figur 1 mit an den Beschickungsmitteln
arretiertem Behälter.
- Figur 3
- zeigt ein Behälterreinigungssystem nach Figur 1 zum Zeitpunkt einer Innenreinigung.
- Figur 4
- zeigt ein Behälterreinigungssystem nach Figur 1 zum Zeitpunkt einer Außenreinigung.
- Figur 5
- zeigt ein Behälterreinigungssystem nach Figur 1 zum Zeitpunkt einer Trocknung.
- Figur 6
- zeigt ein Behälterreinigungssystem nach Figur 1 mit ausgegebenen, gereinigten Behälter.
[0024] Die Figuren zeigen das erfindungsgemäße Behälterreinigungssystem 1. Das Behälterreinigungssystem
1 weist einen verschließbaren Reinigungsraum 2 auf. Der Reinigungsraum 2 ist dazu
vorzugsweise mit einer Schließvorrichtung 3, beispielsweise einem Schleusentor, verschließbar.
Es ist jedoch auch möglich, andere Vorrichtungen zum Verschließen des Reinigungsraumes
2 vorzusehen, wie beispielsweise Türen, Rolltore, Vorhänge und dergleichen.
[0025] Das Behälterreinigungssystem 1 kann stationär betrieben werden. Es ist jedoch auch
denkbar, dass das Behälterreinigungssystem 1 auf einem mobilen Träger (nicht gezeigt),
wie beispielsweise einem Lastkraftwagen, angeordnet ist und somit mobil einsetzbar
ist.
[0026] Das Behälterreinigungssystem 1 ist dazu vorgesehen und ausgebildet, Behälter 4 unterschiedlichster
Art zu reinigen. Besonders vorzugweise können mit dem Behälterreinigungssystem 1 Müllgroßbehälter,
Mülltonnen, Mülleimer, sonstige Abfallsammelbehälter oder Behälter unterschiedlichster
Art und Größe gereinigt werden. Die Behälter 4 haben vorzugsweise eine Höhe von 500
bis 1500mm, eine Breite von 300 bis 1400mm und eine Tiefe von 300 bis 1100mm und besonders
vorzugsweise ein Fassungsvolumen von mindestens 20 Litern, vorzugsweise von 25 bis
1100 Litern. Zudem haben die Behälter 4 in der Regel auch keine rotationssymmetrische
Form.
[0027] Um den Behälter 4 in den verschließbaren Reinigungsraum 2 zur Reinigung einzubringen
und nach der Reinigung aus dem Reinigungsraum 2 wieder auszugeben, weist das Behälterreinigungssystem
1 ferner Beschickungsmittel 5 auf. Die Beschickungsmittel 5 weisen vorzugsweise auf:
eine Armkonstruktion 6 mit Greifelemente 7 an einem Ende der Armkonstruktion 6 zum
Greifen der Behälter 4, eine bzgl. der Greifelemente 7 an einem anderen Ende der Armkonstruktion
6 vorgesehene Schwenkachse 8 sowie einen Schwenkmechanismus 9, bspw. einen Hydraulikzylinder.
[0028] Die Beschickungsmittel 5 sind vorzugsweise mit Adaptern für unterschiedliche Behälter
4 bestückbar. Somit ist es durch einfache Handhabung jederzeit möglich, das Behälterreinigungssystem
individuell derart auszubilden, dass unterschiedlichste Behältergrößen und -formen
sowie Mengen gereinigt werden können.
[0029] Die Beschickungsmittel 5 sind in dem Reinigungsraum 2 vorgesehen und vorzugsweise
derart verschwenkbar ausgebildet, dass sie den Behälter 4 außerhalb des Reinigungsraumes
2 mit den Greifelementen 7 greifen und beispielsweise in einer teilkreisförmigen Bewegung
durch eine mit dem Schleusentor 3 verschließbaren Öffnung 6 des Reinigungsraums 2
in den Reinigungsraum 2 einbringen. Hierzu wird der Schwenkmechanismus 9 betätigt
und schwenkt die Armkonstruktion 6 (mit dem Behälter 4) um dessen Schwenkachse 8.
Vorzugsweise wird der Behälter 4 dabei derart in den Reinigungsraum 2 eingebracht,
dass wenigstens eine Behälteröffnung 10 des Behälters 4 im Wesentlichen nach unten,
also zum Boden hin gerichtet ist. Somit kann ein bei dem Reinigungsvorgang bzw. einem
Spülgang in den Behälter 4 zur Innenreinigung bzw. Innenspülung eingebrachtes Reinigungsmedium
bzw. Spülwasser sicher und einfach zusammen mit den gelösten Verunreinigungen aus
dem Behälter 4 abfließen bzw. abgeführt werden.
[0030] Das Behälterreinigungssystem 1 weist ferner ein Düsensystem 11, 12 zur Reinigung
der zu reinigenden Behälter 4 auf. Dieses Düsensystem weist vorzugsweise eine erstes
Düsensystem 11 und ein zweites Düsensystem 12 auf.
[0031] Das erste Düsensystem 11 ist zur Innenreinigung des Behälters 4 vorgesehen. Zum Aufbringen
des Reinigungsmediums, wie beispielsweise Wasser oder Wasser mit Reinigungsmittel
oder Reinigungsmittel allein, weist das erste Düsensystem 11 Niederdruckdüsen oder
Hochdruckdüsen auf. Besonders vorzugsweise weist das erste Düsensystem 11 dreidimensionale
Spritzköpfe auf. Es ist somit möglich, von einer fixen Position aus und mit individuell
einstellbarer Zeit den gesamten Innenraum des Behälters 4 sicher und effizient von
Verunreinigungen zu befreien. Das erste Düsensystem 11 ist dabei vorzugsweise derart
in dem Reinigungsraum 2 angeordnet, dass die Düsen aufgrund der Position des Behälter
4 nach dem Einbringen durch die Beschickungsmittel 5 in Bezug zu dem Innenraum des
Behälters 4 zur optimalen Reinigung angeordnet sind. Es ist jedoch, insbesondere im
Hinblick auf die Reinigung unterschiedlicher Behälter, Formen und Größen denkbar,
dass das erste Düsensystem 11 beispielsweise entlang einer Längsachse L1, die senkrecht
oder im Wesentlichen senkrecht auf der Ebene der Behälteröffnung 10 steht, bezüglich
der Behälteröffnung 10 des zu reinigenden Behälters 4 bewegbar ist, dass die Düsen
zur Innenreinigung entsprechend zu bzw. in dem Innenraum des Behälters 4 platziert
werden können.
[0032] Des Weiteren weist das Behälterreinigungssystem 1 vorzugsweise das zweite Düsensystem
12 auf, welches mit individuell einstellbarer Zeit zur Außenreinigung des zu reinigenden
Behälters 4 vorgesehen ist. Das zweite Düsensystem 12 ist dabei vorzugsweise fest
in dem Reinigungsraum 2 angeordnet, kann jedoch auch beweglich ausgebildet sein. Je
nach Anwendungszweck umfasst das zweite Düsensystem 12 ebenfalls Nieder- oder Hochdruckdüsen,
wobei das zweite Düsensystem 12 insbesondere starre und/oder rotierende Reinigungsdüsen
aufweist, um insbesondere alle Bereiche der Außenfläche des zu reinigenden Behälters
4 zu erreichen.
[0033] Das Behälterreinigungssystem 1 weist ferner Behälterantriebsmittel 13 auf. Die Behälterantriebsmittel
13 sind derart ausgebildet, dass sie den zu reinigenden Behälter 4 wenigstens zu dessen
Außenreinigung derart bewegen, dass eine Relativbewegung zwischen dem Behälter 4,
genauer der Behälteraußenwand und dem Düsensystem, vorzugsweise wenigstens dem zweiten
Düsensystem 12, erzeugt wird. Es ist somit möglich, das zweite Düsensystem 12 fest
in dem Reinigungsraum 2 vorzusehen und somit eine komplexe Ausbildung des zweiten
Düsensystems 12 mit entsprechend lang ausgebildeten und flexiblen Schlauverbindungen
sowie entsprechend ausgelegten Dichtungen an den sich relativ bewegenden Teilen zu
vermeiden. Sollte das zweite Düsensystem 12 dennoch zudem beweglich ausgebildet sein,
so ist es vorzugsweise derart ausgebildet, dass die Bewegung des zweiten Düsensystems
12 der Bewegung des zu reinigenden Behälters 4 entgegengesetzt ist. Auf diese Weise
kann eine beschleunigte Außenreinigung der Behälter 4 stattfinden, wodurch die Anzahl
der zu reinigenden Behälter 4 pro Zeiteinheit deutlich erhöht werden kann.
[0034] Die Behälterantriebsmittel 13 sind in dem Beschickungsmittel 5 vorgesehen, vorzugsweise
mit den Greifelementen 7 bzw. den nachrüstbaren Adaptern integral ausgebildet. So
ist es beispielsweise denkbar, dass die den Behälter 4 an entsprechenden Punkten greifenden
Greifelemente 7 des Beschickungsmittels 5 gleichfalls den Behälter 4 an diesen Punkten
in dem Reinigungsraum 2 und mit der Behälteraußenfläche relativ zu dem zweiten Düsensystem
12 bewegen, vorzugsweise drehen. Dazu sind die Behälterantriebsmittel 13 derart ausgebildet,
dass sie eine Rotationsbewegung des Behälters 4 um seine Querachse in und/oder gegen
den Urzeigersinn erzeugen. Diese Querachse erstreckt sich vorzugsweise durch den Schwerpunkt
des Behälters 4, wodurch der Energieaufwand zum Erzeugen der Drehbewegung des Behälters
4 zu dessen Reinigung gering ist. Somit kann ein flexibles, einfaches und kompaktes
Behälterreinigungssystem 1 zur Verfügung gestellt werden.
[0035] Für den Reinigungsprozess wird je nach Anwendungsgebiet kaltes oder warmes Brunnen-
oder Frischwasser zur Verfügung gestellt. Beispielsweise kann das Behälterreinigungssystem
1 hierzu mit einem Frischwassertank ausgestattet sein; insbesondere dann, wenn das
Behälterreinigungssystem 1 mobil ausgebildet ist. Zudem kann beispielsweise ein Tank
für Reinigungsmittel vorgesehen werden, dass dem Wasser in entsprechender Menge zugemischt
werden kann. Das Reinigungsmedium bzw. das Frischwasser wird den Düsen des Düsensystems
bzw. des ersten und zweiten Düsensystems 11, 12 beispielsweise über ein Pumpensystem
zugeführt. Der Druck des Reinigungsmediums kann je nach Behälterart und Verschmutzungsgrad
über das Pumpensystem reguliert werden.
[0036] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Behälterreinigungssystem 1 ferner
eine Recyclinganlage auf. Diese kann beispielsweise einen Recyclingtank umfassen,
in dem das für die Reinigung (vorzugsweise die Außenreinigung) eines Behälters 4 verwendete
Reinigungsmedium aufgefangen wird. Dem Recyclingtank ist vorzugsweise ein Filter vorgelagert,
über den das verwendete Reinigungsmedium zu dem Recyclingtank geleitet, vorzugsweise
gepumpt wird. Durch Verwendung eines Filters stromaufwärts des Recyclingtanks werden
entsprechende Verschmutzungen aus dem Reinigungsmedium entfernt und dieses kann zur
erneuten Reinigung dem Düsensystemen 11, 12 erneut zugeführt werden. Auf diese Weise
kann der Verbrauch von Reinigungsmedien erheblich reduziert werden. Das bei der Außenreinigung
anfallende Reinigungsmedium wird, je nach Anwendungsgebiet, bis zu 100% zum Recyclingtank
geleitet, wobei es zuvor über den Filter gereinigt wird.
[0037] Je nach Anwendungsgebiet, Kundenwunsch und Verschmutzungsgrad kann wahlweise ein
manueller oder ein automatischer Filter eingesetzt werden. Beide Filtersysteme sind
vorzugsweise mit einer Drucküberwachung ausgestattet. Lässt der Filter dann nicht
mehr die entsprechende Menge an Reinigungsmedium hindurch, so steigt der Druck in
der Recyclinganlage vor dem Filter an und eine Filterreinigung wird an dem Behälterreinigungssystem
1 signalisiert. Bei Ausstattung mit manuellem Filter muss der Bediener den Filtereinsatz
sodann aus dem Filtergehäuse nehmen, manuell reinigen oder austauschen und wieder
einsetzen. Ist ein automatischer Filter vorgesehen, wie beispielsweise ein Kantenspaltfilter,
so wird die Filteroberfläche während des Betriebs und bei Signalisierung einer zu
hohen Verunreinigung automatisch abgereinigt.
[0038] Durch den Reinigungsprozess wird in der Regel Reinigungsmedium verschleppt, gelangt
also nicht mehr zurück in den Kreislauf der Recyclinganlage. Hierzu kann der Recyclingtank
zudem mit einer Niveauüberwachung ausgestattet sein. Bei Unterschreitung eines vorbestimmten
Füllstandes des Recyclingtanks wird dieser sodann automatisch mit Frischwasser ergänzt.
[0039] Um die bei der Innenreinigung anfallenden groben Verschmutzungen sicher zu entfernen,
weißt das Behälterreinigungssystem 1 ferner eine Austragvorrichtung zum Befördern
dieser groben Verschmutzungen aus dem Reinigungsraum 2 in einen Abfallbehälter auf.
Die Austragvorrichtung kann dabei entweder eine Austragschnecke oder ein Austragband
umfassen, mit dem die groben Verschmutzungen wie beispielsweise Papierreste, PET,
Lebensmittelrückstände, etc., in einen speziellen Abfallbehälter befördert werden.
Der Abfallbehälter ist vorzugsweise mit einem Entwässerungssystem ausgestattet, so
dass der größte Teil des Wassers nach örtlichen Vorschriften aus dem Abfallbehälter
abgeleitet werden kann. Bei Glasrückständen muss gegebenenfalls bis zu 100% des Abwassers
nach örtlichen Vorschriften abgeleitet werden.
[0040] Nach der Reinigung bzw. der Außenreinigung kann ferner ein Spülgang zur Innenspülung
und/oder Außenspülung des Behälters 4 mit kaltem oder heißem Frischwasser mit Niederdruck
und individuell einstellbarer Zeit erfolgen. Die Spülung kann dabei vorzugsweise über
das Düsensystem 11, 12 oder ein separates Spülsystem erfolgen. Das Spülwasser kann
nach dem Spülgang ebenfalls dem Recyclingtank zugeführt werden, wenn beispielsweise
mittels der Niveauüberwachung ein zu geringer Tankinhalt des Recyclingtanks gemessen
wurde. Es ist zudem möglich, das bei oder nach dem Spülgang Duft- oder Desinfektionsmittel
dem Behälter 4 zugeführt werden.
[0041] Das Behälterreinigungssystem 1 kann ferner eine Trocknungsvorrichtung 14 zum Trocknen
der gereinigten Behälter 4 aufweisen. Diese Trocknungsvorrichtung 14 kann beispielsweise
Ventilatoren bzw. Heißluftdüsen aufweisen, wie sie beispielsweise auch in einer Autowaschstraße
vorkommen. Die Trocknungsvorrichtung 14 kann nach dem Reinigungsvorgang bzw. Spülgang
die Behälter 4 abblasen und trocknen. Während des Trocknungsvorganges werden die Behälter
4 vorzugsweise mittels der Behälterantriebsmittel 13 gedreht. Die Behälterantriebsmittel
13 können dazu vorzugsweise derart ausgebildet sein, dass sie die gereinigten Behälter
4 derart bewegen bzw. drehen, dass eine Relativbewegung zwischen der Behälteraußenwand
und der Trocknungsvorrichtung 14 erfolgt. Somit wird die Trocknungsvorrichtung 14
ohne weitere Veränderungen des Behälterreinigungssystems 1 vereinfacht ausgeführt,
da diese nicht beweglich ausgelegt werden muss. Während des Trocknungsprozesses können
die Behälter 4 somit automatisch im und gegen den Urzeigersinn über eine individuell
einstellbare Zeit gedreht werden.
[0042] Die gereinigten und ggf. getrockneten Behälter 4 können nach dem Reinigungsvorgang
bzw. Spülgang bzw. Trocknungsprozess mittels der Beschickungsmittel 5 aus dem Reinigungsraum
2 in gleicher Weise durch die Öffnung 6 wieder ausgegeben werden.
[0043] Je nach Anwendungsbereich und Anwendungsgebiet, Ausstattung, Ausführung, Pumpenleistung,
geforderter Reinigungs- bzw. Trocknungsqualität, Verschmutzung, Behältergröße und
Programmwahl können bis zu 64 Behälter mit einem Fassungsvolumen von bis zu 360 Litern
und bis zu 32 Behälter mit einem Fassungsvolumen von bis zu 1100 Litern pro Stunde
innen und außen gereinigt und bei Bedarf getrocknet werden. Hierbei sind das Aufgeben,
Einbringen, Ausbringen und die Entnahme der zu reinigenden Behälter 4 berücksichtigt.
[0044] Mit dem Behälterreinigungssystem 1 können beispielsweise Verunreinigungen normaler
Müllcontainer, wie beispielsweise Bioabfälle, Speisereste, Hausmüll etc. gereinigt
werden. Sind die zu reinigenden Behälter 4 mit Sondermüll bzw. anderen Stoffen verunreinigt,
so kann, je nach geforderter Reinigungsqualität, der Behälter 4 bei Verwendung von
Kalt- bzw. Heißwasser und entsprechender Reinigungsmedien ebenfalls sicher, einfach
und schnell gereinigt werden.
[0045] Die gesamte Reinigungsanlage, also das gesamte Behälterreinigungssystem 1, ist vorzugsweise
aus Edelstahl bzw. nicht rostenden Materialien ausgeführt. Vorzugsweise sind sämtliche
Verschleißteile leicht und schnell austauschbar, wie beispielsweise die Düsenköpfe.
[0046] Im Folgenden wird ein Verfahren zur Reinigung von Behältern 4 in einem Behälterreinigungssystem
1 beschrieben:
Die folgenden Schritte werden automatisch oder durch einen Bediener, beispielsweise
durch Drücken eines entsprechenden Tasters an einem Bedienpult, ausgeführt.
[0047] Zunächst wird das Schleusentor 3 geöffnet, um die Öffnung 6 des Reinigungsraums 2
freizugeben. Sodann wird das Beschickungsmittel 5 ausgefahren und ragt aus der Öffnung
6 des Reinigungsraums 2 hinaus (siehe Figur 1).
[0048] Dann wird der zu reinigende Behälter 4 bzw. die zu reinigenden Behälter an der entsprechenden
Aufnahme des Beschickungsmittels, beispielsweise einer speziellen Kammaufnahme, positioniert
(siehe Figur 2). Das Beschickungsmittel 5 bringt sodann den oder die zu reinigenden
Behälter 4 in den Reinigungsraum 2 ein. Geschieht dies durch Drücken eines entsprechenden
Tasters am Bedienpult, so befindet sich dieser Taster außerhalb des Gefahrenbereichs
gemäß entsprechender Arbeitssicherheitsvorschriften. Nachdem der Behälter 4 in den
Reinigungsraum 2 eingebracht ist, schließt das Schleusentor 3.
[0049] Wie in Figur 3 gezeigt ist, ist der Behälter 4 nach dem Einbringen in den Reinigungsraum
2 vorzugsweise mit seiner Öffnung 10 nach unten ausgerichtet und besonders vorzugsweise
ist das erste Düsensystem 7 in Bezug zu der Öffnung 10 des Behälters 4 derart angeordnet,
dass eine Innenreinigung des Behälters 4 sofort starten kann.
[0050] Je nach Modell und Ausstattung kann nach dem Einbringen des Behälters 4 in den Reinigungsraum
2 nun das gewünschte Waschprogramm vorgewählt werden oder automatisch eingestellt
sein. Das dann startende und im folgenden beschrieben Reinigungsprogramm läuft automatisch
ab.
[0051] Zunächst wird, wie in Figur 3 gezeigt, die Innenreinigung des Behälters 4 mit vorzugsweise
dreidimensionalen Spritzköpfen und je nach Ausführung und Reinigungsaufwand mit kaltem
oder heißem Frisch- oder Brauchwasser bzw. Reinigungsmedium mit Nieder- oder Hochdruck
bei einer individuell einzustellenden Zeit durchgeführt. Zur exakten Positionierung
des ersten Düsensystems 11 zu bzw. in der Öffnung 10 des Behälters 4 kann das ersten
Düsensystem 11 entlang seiner Längsachse L1 bewegbar ausgebildet sein.
[0052] Nach der Innenreinigung des Behälters 4 wird die Außenreinigung mit vorzugsweise
starren und/oder rotierenden Reinigungsdüsen des zweiten Düsensystems 12 ebenfalls
je nach Ausführung und Verunreinigungsgrad mit kaltem oder heißem Frisch- oder Brauchwasser
bzw. Reinigungsmedium, mit Nieder- oder Hochdruck und über eine individuell einstellbare
Zeit durchgeführt. Während der Außenreinigung wird der bzw. werden die Behälter 4
automatisch gedreht (siehe Figur 4). Gemäß der Ausführungsform werden die Behälter
4 dabei um ihre Querachse, die sich vorzugsweise durch den Schwerpunkt des Behälters
4 erstreckt, im und/oder gegen den Urzeigersinn gedreht. Die Drehung wird dabei mittels
der Behälterantriebsmittel 13 durchgeführt, die in den Beschickungsmitteln 5 bzw.
den Greifelementen 7 oder Adaptern integriert ausgebildet sind. Der Behälter 4 bzw.
dessen Außenwand wird dabei relativ zu dem zweiten Düsensystem 12 bewegt, wobei das
zweite Düsensystem 12 entweder fest in dem Reinigungsraum 2 angeordnet oder ebenfalls
beweglich ausgebildet ist. Die Bewegung des zweiten Düsensystems 12 ist dabei vorzugsweise
der Bewegung des Behälters 4 entgegengesetzt.
[0053] Es sei angemerkt, dass das Düsensystem gemäß der obigen Beschreibung auch nur eine
Vorrichtung aufweisen kann, mit der die entsprechenden Außen- und Innenreinigungsvorgänge
gleichermaßen durchgeführt werden.
[0054] Nach der Außenreinigung kann ein Spülgang sowohl innen als auch-außen des Behälters
4 mit kaltem oder heißem Frischwasser mit Niederdruck bei individuell einstellbarer
Zeit erfolgen. Auf Wunsch kann bei oder nach dem Spülgang Duft- oder Desinfektionsmittel
zugeführt werden. Das Spülmedium bzw. das Duft- oder Desinfektionsmittel kann vorzugsweise
mittels des Düsensystems 11, 12 oder eines separaten Systems aufgebracht werden.
[0055] Nach dem Spülgang werden die Behälter 4 mit einer Trocknungsvorrichtung 14 abgeblasen
und getrocknet (siehe Figur 5). Während des Trocknungsprozesses werden die Behälter
4 vorzugsweise automatisch im und/oder gegen den Urzeigersinn bei ebenfalls individuell
einstellbarer Zeit gedreht, wodurch ebenfalls eine Relativbewegung zwischen dem Behälter
4 bzw. dessen Außenwand und der Trocknungsvorrichtung 10 erzeugt wird. Die Drehbewegung
wird vorzugsweise durch die Behälterantriebsmittel 13 erzeugt.
[0056] Nach dem Trocknungsprozess öffnet das Schleusentor 3 vorzugsweise automatisch und
die gereinigten und getrockneten Behälter 4 werden aus dem Reinigungsraum 2 mittels
der Beschickungsmittel 5 ausgegeben bzw. herausgefahren (siehe Figur 6). Abschließend
werden die gereinigten und getrockneten Behälter 4 entnommen und ein neuer Behälter
4 kann gereinigt werden.
[0057] Das zur Reinigung verwendete Wasser kann entweder Brunnen- oder Frischwasser oder,
bei Ausstattung mit Recyclinganlage, auch ein Reinigungsmedium aus dem Recyclingtank
sein. Dazu wird das Reinigungsmedium nach der Außenreinigung und ggf. der Innenreinigung
über einen Filter in den Recyclingtank geleitet und dort wieder als Reinigungsmedium
zur Verfügung gestellt. Der Recyclingtank weist vorzugsweise eine Niveauüberwachung
auf, so dass die durch den Reinigungsprozess verschleppte Reinigungsflüssigkeit automatisch
mit Spülwasser oder Frischwasser oder ggf. auch Reinigungsflüssigkeit ergänzt werden
kann.
[0058] Während der Innenreinigung kann zudem eine Grobabscheidung grober Verschmutzungen
aus der Reinigungsflüssigkeit mittels Austragvorrichtung, beispielsweise Austragschnecke
oder Austragband, erfolgen. Die groben Verschmutzungen werden mittels der Austragvorrichtung
in einen Abfallbehälter vorzugsweise mit Entwässerungssystem geleitet.
1. Behälterreinigungssystem aufweisend:
einen verschließbaren Reinigungsraum (2),
ein Düsensystem (11, 12) zur Reinigung eines zu reinigenden Behälters (4), und
Beschickungsmittel (5) zum Einbringen der zu reinigenden Behälter (4) in den Reinigungsraum
(2) und zur Ausgabe der gereinigten Behälter (4) aus dem Reinigungsraum (2),
Behälterantriebsmittel (13), welche in dem Beschickungsmittel (5) ausgebildet sind,
wobei die Behälterantriebsmittel (13) derart ausgebildet sind, dass sie den zu reinigenden
Behälter (4) wenigstens zur Außenreinigung derart drehen, dass sie eine Rotationsbewegung
des Behälters (4) um seine Querachse im und/oder gegen den Uhrzeigersinn erzeugen,
so dass eine Relativbewegung zwischen der Behälteraußenwand und dem Düsensystem (12)
erzeugt wird.
2. Behälterreinigungssystem nach Anspruch 1, wobei das Düsensystem ein erstes Düsensystem
(11) zur Innenreinigung des zu reinigenden Behälters (4) und eine zweites Düsensystem
(12) zur Außenreinigung des zu reinigenden Behälters (4) aufweist, und wobei vorzugsweise
wenigstens das zweite Düsensystem (12) entweder fest in dem Reinigungsraum (2) angeordnet
ist, oder beweglich ausgebildet ist, vorzugsweise derart, dass die Bewegung des zweiten
Düsensystems (12) der Bewegung des zu reinigenden Behälters (4) entgegengesetzt ist.
3. Behälterreinigungssystem nach Anspruche 2, wobei das erste Düsensystem (11) dreidimensionale
Spritzköpfe aufweist, und wobei das zweite Düsensystem (12) starre und/oder rotierende
Reinigungsdüsen aufweist, und
wobei das Düsensystem (11, 12) vorzugsweise Nieder- oder Hochdruckdüsen aufweist.
4. Behälterreinigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner aufweisend
eine Trocknungsvorrichtung (14) zum Trocknen der gereinigten Behälter (4), wobei die
Behälterantriebsmittel (13) vorzugsweise ferner derart ausgebildet sind, dass sie
die gereinigten Behälter (4) derart bewegen, dass eine Relativbewegung zwischen der
Behälteraußenwand und der Trocknungsvorrichtung (14) erzeugt wird.
5. Behälterreinigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Beschickungsmittel
(5) mit Adaptern für unterschiedliche Behälter (4) bestückbar sind.
6. Behälterreinigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Öffnung
(3) des Reinigungsraums (2) mit einer Schließvorrichtung (3), vorzugsweise einem Schleusentor
verschließbar ist.
7. Behälterreinigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner aufweisend
eine Recyclinganlage, aufweisend: einen Recyclingtank zum Auffangen von Reinigungsmedium
oder Spülwasser nach einem Reinigungsvorgang oder Spülgang, und einen dem Recyclingtank
vorgelagerten Filter, und wobei der Recyclingtank vorzugsweise mit einer Niveauüberwachung
ausgestattet ist.
8. Behälterreinigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner aufweisend:
einen Abfallbehälter mit Entwässerungssystem, und eine Austragvorrichtung zum Befördern
grober Verschmutzungen aus dem Reinigungsraum (2) in den Abfallbehälter.
9. Verfahren zur Reinigung von wenigstens einem Behälter in einem Behälterreinigungssystem
(1), aufweisend die folgenden Schritte:
• Einbringen des zu reinigenden Behälters (4) in einen verschließbaren Reinigungsraum
(2) mittels Beschickungsmitteln (5),
• Innenreinigung des zu reinigenden Behälters (4) mittels eines ersten Düsensystems
(11),
• Außenreinigung des zu reinigenden Behälters (4) mittels eines zweiten Düsensystems
(12), wobei der zu reinigende Behälter (4) mittels Behälterantriebsmitteln (13), welche
in dem Beschickungsmittel (5) ausgebildet sind, mit seiner Behälteraußenwand relativ
zu dem zweiten Düsensystem (12) gedreht und eine Rotationsbewegung des Behälters (4)
um seine Querachse im oder gegen den Uhrzeigersinn erzeugt wird,
• Ausgabe des gereinigten Behälters (4) aus dem verschließbaren Reinigungsraum (2)
mittels der Beschickungsmittel (5).
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das erste Düsensystem (11) zur Innenreinigung in
den Behälter (4) hineingefahren und nach der Innenreinigung wieder aus dem Behälter
(4) herausgefahren wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, wobei nach der Außenreinigung ein Spülgang
zur Innenspülung und zur Außenspülung des Behälters (4) mit kaltem oder heißem Frischwasser
mit Niederdruck erfolgt, und
wobei dem Behälter (4) während oder nach dem Spülgang vorzugsweise Duft- oder Desinfektionsmittel
zugeführt werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei der Behälter (4) bei der Innenreinigung
und der Innenspülung mit wenigstens einer seiner Öffnungen derart ausgerichtet angeordnet
ist, dass das Reinigungsmedium oder Spülwasser aus dem Behälter (4) abläuft.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei vor der Ausgabe der gereinigten
Behälter (4) diese mittels einer Trocknungsvorrichtung (14) getrocknet werden, wozu
der gereinigte Behälter (4) vorzugsweise mittels der Behälterantriebsmittel (13) mit
seiner Behälteraußenwand relativ zu der Trocknungsvorrichtung (14) bewegt, vorzugsweise
gedreht wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei das Reinigungsmedium nach der Innenreinigung
und der Außenreinigung über einen Filter in einen Recyclingtank geleitet wird und
dort wieder als Reinigungsflüssigkeit zur Verfügung steht, und wobei der Recyclingtank
vorzugsweise eine Niveauüberwachung aufweist, so dass die durch den Reinigungsprozess
verschleppte Reinigungsflüssigkeit automatisch mit Spülwasser oder Frischwasser oder
Reinigungsmedium ergänzt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei während der Innenreinigung eine
Grobascheidung grober Verschmutzungen aus der Reinigungsflüssigkeit mittels Austragvorrichtung
erfolgt, die die groben Verschmutzungen in einen Abfallbehälter mit Entwässerungssystem
leitet.
1. A container-cleaning system having:
a closable cleaning chamber (2),
a nozzle system (11, 12) for cleaning a container (4) that is to be cleaned, and
charging means (5) for introducing the containers (4) that are to be cleaned into
the cleaning chamber (2) and for delivering the cleaned containers (4) out of the
cleaning chamber (2),
container-drive means (13) which are formed in the charging means (5), wherein the
container-drive means (13) are formed in such a way that they rotate the container
(4) that is to be cleaned at least for the external cleaning in such a way that they
generate a rotational movement of the container (4) about its transverse axis in a
clockwise and/or anticlockwise direction so that a relative movement is generated
between the external container wall and the nozzle system (12).
2. A container-cleaning system according to claim 1,
wherein the nozzle system has a first nozzle system (11) for the internal cleaning
of the container (4) that is to be cleaned and a second nozzle system (12) for the
external cleaning of the container (4) that is to be cleaned, and wherein preferably
at least the second nozzle system (12) is either arranged fixedly in the cleaning
chamber (2) or is formed so that it can be moved, preferably in such a way that the
movement of the second nozzle system (12) is counter to the movement of the container
(4) that is to be cleaned.
3. A container-cleaning system according to claim 2,
wherein the first nozzle system (11) has three-dimensional spray heads, and wherein
the second nozzle system (12) has rigid and/or rotating cleaning nozzles, and
wherein the nozzle system (11, 12) preferably has low-or high-pressure nozzles.
4. A container-cleaning system according to one of the preceding claims, further having
a drying arrangement (14) for drying the cleaned containers (4), wherein the container-drive
means (13) are preferably formed, furthermore, in such a way that they move the cleaned
containers (4) in such a way that a relative movement is generated between the external
container wall and the drying arrangement (14).
5. A container-cleaning system according to one of the preceding claims, wherein the
charging means (5) can be fitted with adapters for different containers (4).
6. A container-cleaning system according to one of the preceding claims, wherein an opening
(3) of the cleaning chamber (2) can be closed with a closing arrangement (3), preferably
a sluice gate.
7. A container-cleaning system according to one of the preceding claims, further having
a recycling installation having: a recycling tank for collecting cleaning medium or
rinsing water after a cleaning process or rinse cycle, and a filter upstream of the
recycling tank, and wherein the recycling tank is preferably equipped with a level-monitoring
system.
8. A container-cleaning system according to one of the preceding claims, further having:
a waste container with a dewatering system, and a discharge arrangement for conveying
coarse contaminants out of the cleaning chamber (2) into the waste container.
9. A method for cleaning at least one container in a container-cleaning system (1), having
the following steps:
• introduction of the container (4) that is to be cleaned into a closable cleaning
chamber (2) by means of charging means (5),
• internal cleaning of the container (4) that is to be cleaned by means of a first
nozzle system (11),
• external cleaning of the container (4) that is to be cleaned by means of a second
nozzle system (12), wherein the container (4) that is to be cleaned is rotated by
means of container-drive means (13), formed in the charging means (5), with its external
container wall relative to the second nozzle system (12), and a rotational movement
of the container (4) is generated about its transverse axis in a clockwise or anticlockwise
direction,
• delivery of the cleaned container (4) out of the closable cleaning chamber (2) by
means of the charging means (5).
10. A method according to claim 9, wherein the first nozzle system (11) is driven into
the container (4) for the internal cleaning and after the internal cleaning is driven
back out of the container (4).
11. A method according to one of claims 9 or 10, wherein after the external cleaning a
rinse cycle for internal rinsing and for external rinsing of the container (4) is
effected with cold or hot fresh water at low pressure, and
wherein during or after the rinse cycle preferably deodorizing or disinfecting agents
are fed to the container (4).
12. A method according to one of claims 9 to 11, wherein during the internal cleaning
and the internal rinsing the container (4) is arranged so as to be aligned with at
least one of its openings in such a way that the cleaning medium or rinsing water
runs off out of the container (4).
13. A method according to one of claims 9 to 12, wherein prior to the delivery of the
cleaned containers (4) these containers (4) are dried by means of a drying arrangement
(14), for which purpose the cleaned container (4) preferably by means of the container-drive
means (13) is moved, preferably rotated, with its external container wall relative
to the drying arrangement (14).
14. A method according to one of claims 9 to 13, wherein after the internal cleaning and
the external cleaning the cleaning medium is directed by way of a filter into a recycling
tank and is available there again as cleaning fluid, and wherein the recycling tank
preferably has a level-monitoring system so that the cleaning fluid displaced by the
cleaning process is automatically supplemented with rinsing water or fresh water or
cleaning medium.
15. A method according to one of claims 9 to 14, wherein during the internal cleaning
coarse separation of coarse contaminants out of the cleaning fluid is effected by
means of a discharge arrangement that directs the coarse contaminants into a waste
container with a dewatering system.
1. Système de nettoyage de contenants, comprenant :
un compartiment de nettoyage (2) pouvant être fermé,
un système de buses (11, 12) pour le nettoyage d'un contenant (4) à nettoyer, et
un moyen de chargement (5) pour introduire le contenant (4) à nettoyer dans le compartiment
de nettoyage (2) et pour sortir le contenant (4) nettoyé du compartiment de nettoyage
(2),
des moyens d'entraînement de contenant (13) formés dans le moyen de chargement (5),
lesdits moyens d'entraînement de contenant (13) étant prévus pour tourner le contenant
(4) à nettoyer au moins pour son nettoyage extérieur, de manière à générer un mouvement
de rotation du contenant (4) autour de son axe transversal dans le sens des aiguilles
d'une montre et/ou dans le sens contraire à celui-ci, un déplacement relativement
étant ainsi produit entre la paroi extérieure du contenant et le système de buses
(12).
2. Système de nettoyage de contenants selon la revendication 1, où le système de buses
comprend un premier système de buses (11) pour le nettoyage intérieur du contenant
(4) à nettoyer et un deuxième système de buses (12) pour le nettoyage extérieur du
contenant (4) à nettoyer, et où préférentiellement au moins le deuxième système de
buses (12) est soit disposé dans le compartiment de nettoyage (2), soit réalisé de
manière mobile, de préférence de telle manière que le mouvement du deuxième système
de buses (12) est contraire au mouvement du contenant (4) à nettoyer.
3. Système de nettoyage de contenants selon la revendication 2, où le premier système
de buses (11) comprend des têtes d'aspersion tridimensionnelles, où le deuxième système
de buses (12) comprend des buses de nettoyage fixes et/ou rotatives, et où le système
de buses (11, 12) comprend préférentiellement des buses à basse pression ou des buses
à haute pression.
4. Système de nettoyage de contenants selon l'une des revendications précédentes, comprenant
en outre un dispositif de séchage (14) pour le séchage du contenant (4) nettoyé, les
moyens d'entraînement de contenant (13) étant en outre préférentiellement prévus de
manière à déplacer les contenants (4) nettoyés de manière à produire un déplacement
relatif entre la paroi extérieure de contenant et le dispositif de séchage (14).
5. Système de nettoyage de contenants selon l'une des revendications précédentes, où
le moyen de chargement (5) peut être équipé d'adaptateurs pour différents contenants
(4).
6. Système de nettoyage de contenants selon l'une des revendications précédentes, où
une ouverture (3) du compartiment de nettoyage (2) peut être fermée par un dispositif
de fermeture (3), préférentiellement un vantail de sas.
7. Système de nettoyage de contenants selon l'une des revendications précédentes, comprenant
en outre une installation de recyclage comportant : un réservoir de recyclage pour
la collecte de fluide de nettoyage ou d'eau de rinçage après un processus de nettoyage
ou un rinçage, et un filtre disposé en amont du réservoir de recyclage, et où le réservoir
de recyclage est préférentiellement équipé d'une surveillance de niveau.
8. Système de nettoyage de contenants selon l'une des revendications précédentes, comprenant
en outre :
un conteneur à déchets à système d'assèchement, et un dispositif d'évacuation pour
le transport d'impuretés grossières du compartiment de nettoyage (2) au conteneur
à déchets.
9. Procédé de nettoyage d'au moins un contenant dans un système de nettoyage de contenants
(1), comprenant les étapes suivantes :
• introduction par un moyen de chargement (5) du contenant (4) à nettoyer dans un
compartiment de nettoyage (2) pouvant être fermé,
• nettoyage intérieur du contenant (4) à nettoyer par un premier système de buses
(11),
• nettoyage extérieur du contenant (4) à nettoyer par un deuxième système de buses
(12), le contenant (4) à nettoyer étant tourné avec sa paroi extérieure de contenant
par rapport au deuxième système de buses (12) par des moyens d'entraînement de contenant
(13) prévus dans le moyen de chargement (5), et un mouvement de rotation du contenant
(4) étant généré autour de son autour de son axe transversal dans le sens des aiguilles
d'une montre ou dans le sens contraire à celui-ci,
• sortie par le moyen de chargement (5) du contenant (4) nettoyé hors du compartiment
de nettoyage (2) pouvant être fermé.
10. Procédé selon la revendication 9, où le premier système de buses (11) est entré dans
le contenant (4) pour le nettoyage intérieur et ressorti du contenant (4) après le
nettoyage intérieur.
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, où un rinçage est effectué après le nettoyage
extérieur, pour le rinçage intérieur et extérieur du contenant (4) avec de l'eau fraîche
froide ou chaude sous basse pression, et où des agents désodorisants ou désinfectants
sont préférentiellement amenés vers le contenant (4) pendant ou après le rinçage.
12. Procédé selon l'une des revendications 9 à 11, où le contenant (4) est lors du nettoyage
intérieur et du rinçage intérieur disposé de telle manière qu'au moins une de ses
ouvertures permet au fluide de nettoyage ou à l'eau de rinçage de s'écouler du contenant
(4).
13. Procédé selon l'une des revendications 9 à 12, où avant la sortie des contenants (4)
nettoyés, ceux-ci sont séchés au moyen d'un dispositif de séchage (14), le contenant
(4) nettoyé étant pour cela préférentiellement déplacé, et préférentiellement tourné
avec sa paroi extérieure de contenant (13) par rapport au dispositif de séchage (14)
par les moyens d'entraînement de contenant.
14. Procédé selon l'une des revendications 9 à 13, où le fluide de nettoyage est après
nettoyage intérieur et nettoyage extérieur conduit via un filtre vers un réservoir
de recyclage où il est à nouveau rendu disponible comme liquide de nettoyage, et où
le réservoir de recyclage comprend préférentiellement une surveillance de niveau,
si bien que le liquide de nettoyage entraîné par le processus de nettoyage est automatiquement
complété avec de l'eau de rinçage, de l'eau fraîche ou du fluide de nettoyage.
15. Procédé selon l'une des revendications 9 à 14, où une séparation grossière des impuretés
grossières du liquide de nettoyage est effectuée au moyen du dispositif d'évacuation
pendant le nettoyage intérieur, conduisant les impuretés grossières vers un conteneur
à déchets à système d'assèchement.