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(11) |
EP 2 615 232 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2019 Patentblatt 2019/11 |
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Anmeldetag: 09.01.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ecklager
Corner bearing fitting
Ferrure de palier d'angle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
10.01.2012 DE 202012000152 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.07.2013 Patentblatt 2013/29 |
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Patentinhaber: MACO Technologie GmbH |
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5020 Salzburg (AT) |
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Erfinder: |
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- Gassner, Stefan
5020 Salzburg (AT)
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Vertreter: Manitz Finsterwald Patentanwälte PartmbB |
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Martin-Greif-Strasse 1 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 936 086 EP-A1- 3 115 534 DE-A1- 3 519 988
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EP-A1- 2 060 716 EP-A2- 0 952 290
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ecklager für einen Flügel eines Fensters,
einer Tür oder dergleichen mit einem Rahmenteil, welches eine Basisplatte zur Anbringung
an einem feststehenden Rahmen des Fensters, der Tür oder dergleichen umfasst, sowie
mit einem Ausstellarm und einem Steuerarm, die jeweils an einem Ende beweglich mit
der Basisplatte verbunden sind und die an ihrem anderen Ende jeweils beweglich mit
dem Flügel des Fensters, der Tür oder dergleichen koppelbar sind. Bei dem betreffenden
Ecklager sind der Ausstellarm und der Steuerarm zur Bildung einer X-Schere drehbar
miteinander gekoppelt und zwischen einer Schließstellung, die einer geschlossenen
Stellung des Flügels entspricht, und einer Öffnungsstellung, die einer drehgeöffneten
Stellung des Flügels entspricht, verstellbar.
[0002] Ein derartiges Ecklager kann zum Beispiel durch eine Beschlaganordnung gebildet sein,
welche verdeckt zwischen dem Flügelrahmen und dem feststehenden Rahmen angeordnet
ist. Um beim Drehöffnen des Flügels trotz der innenliegenden Anordnung des Ecklagers
eine Kollision des Flügels mit dem feststehenden Rahmen zu vermeiden, wird beim Drehöffnen
des Flügels durch den Ausstellarm eine Abstellung des Flügelrahmens senkrecht zu der
Hauptebene des feststehenden Rahmens bewirkt. Zusätzlich zu der durch den Ausstellarm
gesteuerten Abstellbewegung des Flügelrahmens erfolgt beim Drehöffnen des Flügels
eine Drehbewegung des Flügels, die durch den Steuerarm gesteuert wird. Ausstellarm
und Steuerarm sind dabei zur Bildung der X-Schere derart miteinander gekoppelt, dass
die beim Drehöffnen erfolgende gleichzeitige Abstell- und Drehbewegung des Flügels
einer gewünschten Bewegungsbahn des Flügels entspricht.
Bei bekannten Beschlaganordnungen dieser Art ragt in der ganz oder teilweise drehgeöffneten
Stellung des Flügels der Tür, des Fensters oder dergleichen die durch den Ausstell-
und Steuerarm gebildete X-Schere in erheblichem Maße in den Freiraum zwischen dem
Flügel und dem feststehenden Rahmen hinein, wodurch sowohl die Optik als auch die
Zugänglichkeit und somit die Funktionalität des geöffneten Fensters, der Tür oder
dergleichen beeinträchtigt wird. Ein Ecklager mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1 ist in der
DE 35 19 988 A1 offenbart.
[0003] Ferner werden bei bekannten Beschlaganordnungen dieser Art eine oder mehrere Schiebe-
und Drehschiebekupplungen zur Verbindung von Ausstellarm, Steuerarm und Rahmenteil
eingesetzt, die infolge der durch das Gewicht des Flügels ausgeübten Lagerkräfte und
der bei der Schiebebewegung auftretenden Reibkräfte einem erhöhten Verschleiß unterliegen
und die Stabilität der Beschlaganordnung herabsetzen. Die auftretenden Reibkräfte
sowie die Anfälligkeit der Schiebe- und Drehschiebekupplungen für Verschmutzungen
können ferner zur Schwergängigkeit der Beschlaganordnung führen.
Die
EP 0 952 290 A2 offenbart einen Beschlag zum schwenkbaren Befestigen einer Klappe am Korpus eines
Schrankes. Der Beschlag umfasst zwei sich kreuzende Gelenkhebel.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Ecklager zu schaffen, das insbesondere
bei drehgeöffnetem Flügel des Fensters, der Tür oder dergleichen die Optik und Funktionalität
des Fensters, der Tür oder dergleichen nicht beeinträchtigt und das außerdem eine
verbesserte Verschleißbeständigkeit und Stabilität aufweist.
[0004] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Ecklager der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass der Ausstellarm mit der Basisplatte über einen Zwischenlenker
verbunden ist, der sowohl mit dem Ausstellarm als auch mit der Basisplatte drehbar
verbunden ist, wobei der Zwischenlenker so ausgebildet und angeordnet ist, dass er
weder in der Schließstellung noch in der Öffnungsstellung des Ausstellarms und des
Steuerarms in Öffnungsrichtung über die Basisplatte hervorsteht.
[0005] Der Zwischenlenker befindet sich in Schließ- und Öffnungsstellung von Ausstell- und
Steuerarm hinter einer Stirnebene der Basisplatte, die im Wesentlichen senkrecht zu
der Basisplatte orientiert ist und diese in der Öffnungsrichtung begrenzt.
[0006] Beim Drehöffnen des Flügels bewegt sich aufgrund der Kopplung des Ausstellarms mit
der Basisplatte über den Zwischenlenker das dem Zwischenlenker zugeordnete Ende des
Ausstellarms auf das rahmenseitige Ende des Steuerarms zu. Auf diese Weise wird in
der Öffnungsstellung der Beschlaganordnung eine annähernd geschlossene Stellung der
X-Schere, d.h. eine annähernd parallele bzw. stumpfwinklige Orientierung von Ausstellarm
und Steuerarm, erreicht, weswegen die X-Schere in dieser Stellung nicht oder nur minimal
in den Freiraum zwischen dem Flügel und dem feststehenden Rahmen hineinragt. Da ferner
der Zwischenlenker weder in der geschlossenen noch in der geöffneten Stellung von
Ausstell- und Steuerarm in den Freiraum hineinragt, wird dadurch eine optisch ansprechende
Beschlaganordnung bei guter Zugänglichkeit des geöffneten Fensters bzw. der Tür oder
dergleichen geschaffen.
[0007] Der Zwischenlenker kann im Rahmen der Erfindung relativ kurz ausgestaltet und zum
Beispiel über seine gesamte Länge auf der Basisplatte abgestützt sein, wodurch eine
stabile Lagerung des Zwischenlenkers und des mit dem Zwischenlenker verbundenen Ausstellarms
und somit letztendlich des Flügels erreicht wird. Das erfindungsgemäße Ecklager kann
prinzipiell ganz ohne Schiebe- oder Drehschiebekupplungen auskommen. Dadurch wird
ein Verschleiß der Beschlaganordnung infolge von auftretenden Lager- oder Reibungskräften
verhindert.
[0008] Gleichzeitig wird durch die vorgesehenen Drehverbindungen, z.B. zwischen Zwischenlenker
und Ausstellarm, eine gleichmäßige Abstell- und Drehbewegung des Flügels und eine
gleichmäßige Drehmomentübertragung während des Drehöffnens erreicht, wodurch eine
einfache und im Wesentlichen widerstandsfreie Handhabbarkeit des Flügels beim Drehöffnen
gewährleistet wird. Eine weit ausholende und somit raumgreifende Bewegung des Flügels
beim Drehöffnen wird dabei dadurch vermieden, dass der Flügel infolge der speziellen
Kopplung über den Zwischenlenker während des Drehöffnens zunächst in erster Linie
eine Abstellbewegung und anschließend hauptsächlich eine Drehbewegung vollführt. Da
gerade am Beginn der Drehöffnung eine Abstellbewegung nötig ist, um Kollisionen zu
vermeiden, wird dadurch eine optimale Bewegungskurve des Flügels ohne Beeinträchtigung
des Freiraums zwischen drehgeöffnetem Flügel und feststehendem Rahmen realisiert.
[0009] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen beschrieben.
[0010] Bevorzugt steht der Zwischenlenker in keiner von dem Ausstellarm und dem Steuerarm
beim Drehöffnen des Flügels eingenommenen, zwischen der Schließstellung und der Öffnungsstellung
gelegenen Zwischenstellung in Öffnungsrichtung über die Basisplatte hervor. Dadurch
wird auch in jeder Zwischenstellung eine optisch ansprechende Beschlaganordnung ohne
Beeinträchtigung des zwischen dem Flügel und dem feststehenden Rahmen angeordneten
Freiraums erreicht.
[0011] Der Zwischenlenker ist beispielsweise um eine erste Drehachse drehbar mit der Basisplatte
gekoppelt und um eine zweite Drehachse drehbar mit dem Ausstellarm gekoppelt. Die
erste und zweite Drehachse sind dabei bevorzugt parallel orientiert.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform liegt in der Schließstellung von Ausstellarm
und Steuerarm die erste Drehachse von der Öffnungsseite der Beschlaganordnung her
betrachtet vor der zweiten Drehachse, wobei die erste und die zweite Drehachse insbesondere
in Öffnungsrichtung hintereinander liegen. Der Zwischenlenker kann dabei in der zu
der Öffnungsrichtung der Beschlaganordnung entgegen gesetzten Richtung nach hinten
weisen, so dass der Ausstellarm in der Schließstellung in Bezug auf die Öffnungsrichtung
nach hinten versetzt angeordnet ist. Dadurch wird eine platzsparende und kompakte
Bauform der Beschlaganordnung erreicht, da der Steuerarm vor dem nach hinten versetzten
Ausstellarm angeordnet werden kann und dabei oberhalb des Zwischenlenkers und überlappend
mit dem Zwischenlenker angeordnet sein kann.
In der Öffnungsstellung von Ausstellarm und Steuerarm können die erste und die zweite
Drehachse in einer quer, insbesondere schräg oder senkrecht, zur Öffnungsrichtung
der Beschlaganordnung orientierten Richtung nebeneinander liegen. Dadurch wird in
der geschlossenen Stellung von Ausstell- und Steuerarm eine im Wesentlichen geschlossene
Konfiguration der X-Schere mit entsprechend geringem Raumbedarf geschaffen.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Ecklagers sieht vor, dass in der Schließstellung
der Steuerarm und der Zwischenlenker zumindest bereichsweise in Richtung der ersten
Drehachse übereinander liegend angeordnet sind. Durch die in Richtung der ersten Drehachse
überlappende Anordnung von Steuerarm und Zwischenlenker übereinander wird eine besonders
kompakte Bauform der Beschlaganordnung erreicht. Im Rahmen der Erfindung ist es prinzipiell
bevorzugt, wenn in jedem Bereich der Beschlaganordnung und in jeder zwischen der Schließstellung
und der Öffnungsstellung gelegenen Beschlagstellung nur höchstens zwei der Elemente
Ausstellarm, Steuerarm und Zwischenlenker in Richtung der ersten Drehachse übereinander
angeordnet sind, so dass eine insgesamt nur zweilagige X-Schere mit entsprechend geringer
Höhe geschaffen wird.
[0013] Bevorzugt ist es, wenn in der Schließstellung der Steuerarm und der Ausstellarm im
Bereich des Zwischenlenkers in einer Richtung senkrecht zu der ersten Drehachse nebeneinander
liegend angeordnet sind. Dadurch wird auch in der Richtung senkrecht zu der ersten
Drehachse ein geringer Raumbedarf für Ausstellarm und Steuerarm in der Schließstellung
der Beschlaganordnung geschaffen.
[0014] Insbesondere können der Ausstellarm und/oder der Steuerarm in dem Bereich, in dem
der Steuerarm und der Ausstellarm in der Schließstellung nebeneinander liegen, verjüngt
ausgebildet sein. Dadurch wird ein besonders geringer Raumbedarf in der Richtung senkrecht
zu der ersten Drehachse gewährleistet.
[0015] Vorteilhafterweise sind in der Schließstellung der Steuerarm und der Ausstellarm
im Bereich der Verbindung zwischen dem Steuerarm und der Basisplatte in Richtung der
ersten Drehachse übereinander liegend angeordnet. Auch dadurch wird ein geringer Raumbedarf
der Beschlaganordnung gewährleistet.
[0016] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung beträgt die Länge des Zwischenlenkers
maximal die Hälfte, bevorzugt maximal ein Drittel und besonders bevorzugt maximal
ein Viertel der Länge des Ausstellarms. Dadurch wird eine zumindest annähernd vollständige
Abstützung des Zwischenlenkers an der Basisplatte in jeder Schaltstellung der Beschlaganordnung
ermöglicht und somit die Stabilität erhöht. Gleichzeitig wird der Raumbedarf der Beschlaganordnung
gering gehalten.
Bevorzugt sind der Ausstellarm und der Steuerarm drehbar und unverschiebbar miteinander
gekoppelt. Dadurch wird eine besonders robuste Verbindung zwischen Ausstell- und Steuerarm
und eine vorteilhafte Bewegungsbahn des Flügels erreicht.
Im Rahmen der Erfindung kann der Steuerarm beispielsweise über ein Langloch des Flügels
oder über einen mit dem Steuerarm und dem Flügel jeweils drehbar gekoppelten Steuerlenker
mit dem Flügel gekoppelt bzw. koppelbar sein, um die Drehstellung des Flügels zu steuern.
[0017] Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Ecklagers sieht vor, dass der Steuerarm ein rahmenseitiges
Ende und ein flügelseitiges Ende aufweist und im Bereich des rahmenseitigen Endes
über ein Drehlager an der Basisplatte des Rahmenteils um eine Drehachse drehbar gelagert
ist und im Bereich des flügelseitigen Endes mit dem Flügel koppelbar ist und wobei
der Steuerarm durch zwei Abstützungen an dem Rahmenteil abgestützt ist, die eine im
Bereich der Kopplung zwischen dem Steuerarm und dem Flügel durch das Gewicht des Flügels
auf den Steuerarm ausgeübte Kraft und ein durch diese Kraft in dem Steuerarm hervorgerufenes
Drehmoment aufnehmen, wobei eine Abstützung näher an dem rahmenseitigen Ende des Steuerarms
gelegen ist als die andere Abstützung, wobei die näher an dem rahmenseitigen Ende
des Steuerarms gelegene Abstützung durch eine Haltevorrichtung des Rahmenteils gebildet
ist, die unabhängig von dem Drehlager mit dem Rahmenteil verbunden ist, die an dem
Steuerarm angreift und die zumindest in einer Drehstellung des Steuerarms eine auf
den Steuerarm durch das Gewicht des Flügels ausgeübte Kraft aufnimmt. Dadurch, dass
die Haltevorrichtung die durch das Gewicht des Flügels ausgeübte Kraft und das dadurch
in dem Steuerarm hervorgerufene Drehmoment aufnimmt, wird die Drehverbindung zwischen
Steuerarm und Rahmenteil entlastet, wodurch ein übermäßiger Verschleiß des Drehlagers
und insbesondere ein Ausschlagen bzw. eine Lockerung desselben wirksam verhindert
und die Stabilität und Verschleißbeständigkeit der Beschlaganordnung somit zusätzlich
erhöht werden. Vorteilhafte Weiterbildungen dieser Ausführungsform sind in den beigefügten
Zeichnungen und der zugehörigen Beschreibung dargelegt. Die näher an dem rahmenseitigen
Ende des Steuerarms gelegene Abstützung kann als reine Abstützung ausgebildet sein,
die die Schwenkbewegung des Steuerarms oder eines mit dem Beschlag gekoppelten Flügels
nicht lenkend verändert bzw. beeinflusst. Dementsprechend ist durch den Beschlag vorzugsweise
bereits ohne die Abstützung eine bestimmte Schwenkbewegung des Flügels fest vorgegeben
und die Abstützung ist vorzugsweise dazu ausgebildet, der Bewegung des Steuerarms
lediglich zu folgen.
[0018] Ein weiterer Gegenstand der Erfindung umfasst ein Fenster, eine Tür oder dergleichen
mit einem feststehenden Rahmen, einem Flügel und einem Ecklager für den Flügel, das
ein Rahmenteil mit einer Basisplatte zur Anbringung an dem feststehenden Rahmen umfasst,
sowie einen Ausstellarm und einen Steuerarm, die jeweils an einem Ende beweglich mit
der Basisplatte verbunden sind und die an ihrem anderen Ende jeweils beweglich mit
dem Flügel gekoppelt sind, wobei der Ausstellarm und der Steuerarm zur Bildung einer
X-Schere drehbar miteinander gekoppelt sind und zwischen einer Schließstellung, die
einer geschlossenen Stellung des Flügels entspricht, und einer Öffnungsstellung, die
einer drehgeöffneten Stellung des Flügels entspricht, verstellbar sind. Dabei ist
der Ausstellarm mit der Basisplatte über einen Zwischenlenker verbunden, der sowohl
mit dem Ausstellarm als auch mit der Basisplatte drehbar verbunden ist, wobei der
Zwischenlenker so ausgebildet und angeordnet ist, dass er weder in der Schließstellung
noch in der Öffnungsstellung des Ausstellarms und des Steuerarms in Öffnungsrichtung
über den feststehenden Rahmen hervorsteht.
[0019] Das Ecklager des erfindungsgemäßen Fensters, der Tür oder dergleichen kann insbesondere
ein wie hierin beschriebenes erfindungsgemäßes Ecklager bilden. Die hierein beschriebenen
vorteilhaften Ausführungsformen und Vorteile gelten entsprechend für das erfindungsgemäße
Fenster, die Tür oder dergleichen. Der Zwischenlenker kann so ausgebildet und angeordnet
sein, dass er weder in der Schließstellung noch in der Öffnungsstellung des Ausstellarms
und des Steuerarms in Öffnungsrichtung über den feststehenden Rahmen und insbesondere
über die Basisplatte der Beschlaganordnung hervorsteht.
[0020] Der Zwischenlenker steht bevorzugt weder in der Schließstellung noch in der Öffnungsstellung
von Ausstellarm und Steuerarm in Öffnungsrichtung über eine Stirnebene des feststehenden
Rahmens hervor, die parallel zu der Hauptebene des Rahmens orientiert ist und den
feststehenden Rahmen in der Öffnungsrichtung begrenzt. Dadurch wird eine ansprechende
Optik und eine im Wesentlichen vollständige freie Zugänglichkeit des Freiraum zwischen
dem drehgeöffneten Flügel und dem feststehenden Rahmen des Fensters, der Tür oder
dergleichen gewährleistet.
[0021] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Flügel einen Flügelüberschlag
auf, der bei geschlossenem Flügel an dem feststehenden Rahmen anliegt, wobei die Beschlaganordnung
bei geschlossenem Flügel verdeckt zwischen Flügel und feststehendem Rahmen angeordnet
ist.
[0022] Durch die verdeckte Anordnung der Beschlaganordnung bei geschlossenem Flügel wird
eine optisch ansprechende Beschlaglösung geschaffen. Nachfolgend wird die vorliegende
Erfindung rein beispielhaft anhand vorteilhafter Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Ecklagers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
in einer teilweise drehgeöffneten Stellung,
- Fig. 2
- eine weitere, von der Rückseite der Beschlaganordnung gesehene Ansicht des Ecklagers
von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht des Ecklagers von Fig. 1 und 2 in einer Schließstellung
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht eines Ecklagers gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung in einer teilweise drehgeöffneten Stellung und
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht eines Ecklagers gemäß noch einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung in einer Schließstellung.
[0023] Fig. 1 und 2 zeigen ein Ecklager für ein Fenster, eine Tür oder dergleichen mit einem
Rahmenteil 10, welches eine Basisplatte 12 zur Anbringung an einem feststehenden Rahmen
des Fensters, der Tür oder dergleichen umfasst, sowie mit einem Ausstellarm 14 und
einem Steuerarm 16, die jeweils an einem rahmenseitigen Ende 14a, 16a beweglich mit
der Basisplatte 12 verbunden sind und die an ihrem anderen, flügelseitigen Ende 14b,
16b jeweils über einen Kopplungszapfen 18 beweglich mit einem Flügel des Fensters,
der Tür oder dergleichen koppelbar sind. Der Ausstellarm 14 und der Steuerarm 16 überkreuzen
sich dabei und sind zur Bildung einer X-Schere um eine Drehachse 19 drehbar und unverschiebbar
miteinander verbunden. Der Steuerarm 16 ist ferner über ein reines Drehlager 20 um
eine Drehachse 21 drehbar mit der Basisplatte 12 verbunden.
[0024] Der Ausstellarm 14 ist mit der Basisplatte 12 über einen Zwischenlenker 22 verbunden,
der um eine erste Drehachse 24 drehbar mit der Basisplatte 12 und um eine zweite Drehachse
26 drehbar mit dem Ausstellarm 14 verbunden ist. Die erste und die zweite Drehachse
24, 26 sind in einer Richtung quer zur Öffnungsrichtung x nebeneinander angeordnet.
Die Länge des Zwischenlenkers 22 beträgt weniger als ein Drittel der Länge des Ausstellarms
14.
[0025] Die erste Drehachse 24 des Zwischenlenkers 22 und die Drehachse 21 des Drehlagers
20 definieren eine gemeinsame zu der Öffnungsrichtung x im Wesentlichen senkrecht
stehende Ebene, ebenso wie die Achsen der beiden Kopplungszapfen 18 in der in Fig.
3 gezeigten geschlossenen Stellung der Beschlaganordnung.
[0026] Der Zwischenlenker 22 bewirkt, dass sich die beiden der Basisplatte 12 zugewandten,
rahmenseitigen Enden 14a, 16a des Ausstellarms 14 einerseits und des Steuerarms 16
andererseits sich beim Drehöffnen der Beschlaganordnung aufeinander zu bewegen. Die
durch den Ausstellarm 14 und den Steuerarm 16 gebildete X-Schere nimmt deshalb in
der Öffnungsstellung von Ausstellarm 14 und Steuerarm 16 eine annähernd vollständig
geschlossene Konfiguration ein, in der der Ausstellarm 14 und der Steuerarm 16 zumindest
annähernd parallel oder im stumpfen Winkel zueinander orientiert sind. Der Zwischenlenker
22 steht weder in der Schließstellung (Fig. 3) noch in einer Zwischenstellung oder
in der vollständig drehgeöffneten Stellung, in der der Flügel einen Drehwinkel gegenüber
dem feststehenden Rahmen von zumindest annähernd oder etwas mehr als 90 Grad aufweisen
kann, in Öffnungsrichtung x über die Basisplatte 12 hervor. Auf diese Weise wird der
Platzbedarf der X-Schere innerhalb des Freiraums zwischen dem Flügel und dem feststehenden
Rahmen in der ganz oder teilweise drehgeöffneten Stellung des Flügels minimiert.
[0027] Ausgehend von der in Fig. 3 gezeigten Schließstellung erfolgt beim Drehöffnen der
Beschlaganordnung zunächst eine ausgeprägte Abstellbewegung des Flügels in x-Richtung
durch Drehung des Ausstellarms 14 um die zweite Drehachse 26. Mit zunehmender Drehöffnung
geht die Bewegung des Flügels in eine hauptsächliche Drehbewegung über. Die ausgeprägte
Abstellbewegung am Beginn der Drehöffnung im Vergleich zu dem Ende der Drehöffnung
bewirkt dabei eine ideale Abstellung und Kollisionsvermeidung ohne eine unnötig ausholende
Flügelbewegung.
[0028] Fig. 3 zeigt die Beschlaganordnung von Fig. 1 und 2 in der Schließstellung des Ausstellarms
14 und des Steuerarms 16, in der ein mit der Beschlaganordnung gekoppelter Flügel
einen Drehwinkel von etwa 0 Grad gegenüber der Hauptebene des feststehenden Rahmens
einnimmt. In dieser Stellung sind die erste und die zweite Drehachse 24, 26 des Zwischenlenkers
22 in einer zur Öffnungsrichtung x parallelen Linie hintereinander angeordnet, wobei
die erste Drehachse 24 von der Öffnungsseite her betrachtet vor der zweiten Drehachse
26 liegt. Wie in Fig. 3 gezeigt, sind der Steuerarm 16 und der Zwischenlenker 22 in
dieser Stellung in der senkrechten Richtung z überlappend übereinander angeordnet.
Der Ausstellarm 14 ist im Bereich des Zwischenlenkers 22 neben dem Steuerarm 16 angeordnet.
Im Bereich der Kopplung zwischen dem Steuerarm 16 und der Basisplatte 12 sind der
Ausstellarm 14 und der Steuerarm 16 in der Richtung z überlappend übereinander angeordnet.
Der Ausstellarm 14 und der Steuerarm 16 weisen hierzu zwischen ihren beiden Enden
14a, 14b, 16a, 16b jeweils eine Kröpfung auf.
[0029] Dadurch, dass in jeder Beschlagstellung überall höchstens zwei der Elemente Ausstellarm
14, Steuerarm 16 und Zwischenlenker 22 in z-Richtung übereinander angeordnet sind,
ergibt sich eine äußerst kompakte, da nur zweilagige Bauform der Beschlaganordnung
in z-Richtung. Aufgrund der verschränkten Anordnung von Zwischenlenker 22, Ausstellarm
14 und Steuerarm 16 weist der Beschlag auch senkrecht dazu eine äußerst kompakte Bauform
auf.
[0030] Die in Fig. 1 bis 3 gezeigte Beschlaganordnung umfasst ferner eine Haltevorrichtung
28, die unabhängig von dem Drehlager 20 mit dem Rahmenteil 10 verbunden ist, die an
dem Steuerarm 16 angreift und die in jeder Drehstellung des Steuerarms 16 eine auf
den Steuerarm 16 durch das Gewicht des Flügels an dessen flügelseitigem Ende 16b ausgeübte
Kraft aufnimmt und somit eine erste, näher an dem rahmenseitigen Ende 16a des Steuerarms
16 gelegene Abstützung für den Steuerarm 16 bildet. Die Haltevorrichtung 28 greift
an der Oberseite 30 des Steuerarms 16 an und nimmt insbesondere bei geöffnetem Flügel
eine in positiver z-Richtung orientierte Kraft des Steuerarms 16 auf. Hierzu bildet
die Haltevorrichtung 28 eine in positiver z-Richtung wirksame Hinterschneidung mit
dem Steuerarm 16. Die Bewegungsbahn des Flügels wird dabei durch die Haltevorrichtung
28 nicht zusätzlich eingeschränkt, da die Haltevorrichtung 28 nur über den Steuerarm
16 mit dem Flügel gekoppelt ist. Die Haltevorrichtung 28 dient somit ausschließlich
der Aufnahme der Gewichtskraft des Flügels und deren Krafteinleitung in das Rahmenteil
10.
[0031] Eine zweite, weiter von dem rahmenseitigen Ende 16a des Steuerarms 16 entfernt gelegene
Abstützung des Steuerarms 16 wird dadurch gebildet, dass der Steuerarm 16 im Bereich
der Vorderkante 34 der Basisplatte 12 mit seiner Unterseite 32 an der Basisplatte
12 anliegt. Durch diese Anlage wird eine in negativer z-Richtung orientierte Kraft
des Steuerarms 16 aufgenommen. Die beiden durch die Haltevorrichtung 28 und die Basisplatte
12 gebildeten Abstützungen bewirken eine Aufnahme der auf den Steuerarm 16 im Bereich
seines vorderen, flügelseitigen Endes 16b einwirkenden Gewichtskraft des Flügels und
des daraus in dem Steuerarm 16 hervorgerufenen Drehmoments. Die Haltevorrichtung 28
entlastet auf diese Weise das Drehlager 20, mit dem der Steuerarm 16 drehbar an der
Basisplatte 12 gelagert ist, von der durch das Gewicht des Flügels auf den Steuerarm
16 ausgeübten Kraft, so dass das Drehlager 20 im Wesentlichen nur die in der horizontalen
Ebene senkrecht zu der Drehachse 21 wirkenden Drehkräfte aufnehmen muss. Dadurch wird
ein übermäßiger Verschleiß und insbesondere ein Ausschlagen bzw. eine Lockerung des
Drehlagers 20 wirksam verhindert und somit die Verschleißbeständigkeit der Beschlaganordnung
insgesamt erheblich gesteigert.
[0032] Die Haltevorrichtung 28 greift in einem Bereich 36 des Steuerarms 16 an dem Steuerarm
16 an, der weiter von dem flügelseitigen Ende 16b des Steuerarms 16 entfernt gelegen
ist als die Drehachse 21 des Drehlagers 20. Dadurch wird eine besonders gute Hebelwirkung
der Haltevorrichtung 28 und somit eine besonders wirksame Aufnahme der durch den Flügel
auf den Steuerarm 16 ausgeübten Gewichtskraft bewirkt.
[0033] Der Bereich 36 des Steuerarms 16 liegt in der Schließstellung des Steuerarms 16 von
der Öffnungsseite der Beschlaganordnung her betrachtet hinter der Drehachse 21. Auf
diese Weise wird eine platzsparende Anordnung der Haltevorrichtung 28 erreicht und
eine Behinderung der Bewegung des Steuerarms 16 und des Flügels vermieden.
[0034] Die Haltevorrichtung 28 umfasst ein in z-Richtung langgestrecktes balkenförmiges,
mit dem Steuerarm 16 gekoppeltes Halteelement 38 und ein in z-Richtung darüber angeordnetes
ebenfalls in z-Richtung langgestrecktes balkenförmiges Verbindungselement 40. Das
Halteelement 38 und das Verbindungselement 40 sind um eine Drehachse 42 drehbar miteinander
und jeweils um eine Drehachse 44, 46 drehbar mit dem Steuerarm 16 bzw. einem Fortsatz
48 eines senkrecht zu der Basisplatte 12 angeordneten Schenkels 50 des eckwinkelförmigen
Rahmenteils 10 verbunden und bilden dabei eine V-Schere. Durch diese Ausbildung der
Haltevorrichtung 28 als V-Schere wird trotz der exzentrischen Anordnung des Kopplungsbereichs
36 in Bezug auf die Drehachse 21 des Steuerarms 16 eine verschiebungsfreie und auf
einer reinen Drehbewegung beruhende Kopplung zwischen der Haltevorrichtung 28 und
dem Steuerarm 16 in jeder Stellung des Steuerarms 16 erreicht. Durch eine solche rein
drehende Kopplung wird eine besonders wirksame, zuverlässige und verschleißarme Krafteinleitung
von dem Steuerarm 16 über die Haltevorrichtung 28 in das Rahmenteil 10 bewirkt. Prinzipiell
ist aber anstelle einer verschiebungsfreien Drehverbindung auch eine gleitende oder
rollende Kopplung zwischen der Haltevorrichtung 28 bzw. dem Halteelement 38 und dem
Steuerarm 16 möglich. Dementsprechend kann die Haltevorrichtung 28 prinzipiell auch
einteilig und insbesondere starr ausgebildet sein. Ebenso kann die Haltevorrichtung
28 drehbar oder starr mit dem Rahmenteil 10 verbunden sein und insbesondere auch einfach
durch einen Vorsprung des Rahmenteils 10 gebildet sein, der gleitend mit dem Steuerarm
16 gekoppelt ist.
[0035] Die V-Schere ist in der Schließstellung des Steuerarms 16 wie in Fig. 3 gezeigt im
Wesentlichen geschlossen, d.h. weist einen Öffnungswinkel von annähernd 0 Grad auf,
während sie in der in Fig. 1 und 2 gezeigten Zwischenstellung einen Öffnungswinkel
von größer als 90 Grad und in der nicht eigens dargestellten vollständig drehgeöffneten
Stellung einen Öffnungswinkel von annähernd 180 Grad aufweist. Dadurch wird eine besonders
kleinbauende und somit stabile und platzsparende Haltevorrichtung 28 erreicht.
[0036] In den Bereichen der Kopplung zwischen dem Steuerarm 16 und dem Halteelement 38 (Bereich
36) sowie zwischen dem Halteelement 38 und dem Verbindungselement 40 und zwischen
dem Verbindungselement 40 und dem Rahmenteil 10 liegen die jeweiligen Elemente jeweils
an Auflageflächen aneinander an, die kleiner sind als die jeweiligen Grundflächen
des Steuerarms 16, des Halteelements 38 und des Verbindungselements 40. Dadurch wird
die bei der Bewegung der Haltevorrichtung 28 auftretende Reibung verringert. Die Auflageflächen
sind dabei durch entsprechende, in z-Richtung hervorstehende Vorsprünge 52 zwischen
dem Steuerarm 16, dem Halteelement 38 und dem Verbindungselement 40 definiert.
[0037] Die Basisplatte 12 ist im Bereich der durch den Ausstellarm 14, den Steuerarm 16
und den Zwischenlenker 22 gebildeten X-Schere mit einer zusätzlichen Beschichtung
bzw. einem zusätzlichen Blech 53 versehen, welches die Vorderkante 34 der Basisplatte
12 mit einer insbesondere abgerundeten Abwinklung übergreift. Dadurch wird eine Gleitfläche
geschaffen, die die Reibung zwischen dem Steuerarm 16 bzw. dem Zwischenlenker 22 und
der Basisplatte 12 bei einer Betätigung der Beschlaganordnung reduziert. Steuerarm
16 und Zwischenlenker 22 gleiten auf dem Blech 53 bzw. der Beschichtung, wobei der
Steuerarm 16 außerdem im Bereich der Vorderkante 34 der Basisplatte 12 durch diese
nach unten hin abgestützt ist. Die durch das Blech 53 bzw. die Beschichtung gebildete
Abwinklung/Abrundung der Vorderkante 34 dient zusätzlich dazu die Reibung bzw. Scherung
zwischen Steuerarm 16 und Basisplatte 12 im Bereich der Vorderkante 34 zu reduzieren.
[0038] Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ecklagers gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung in einer teilweise drehgeöffneten Stellung. Die Beschlaganordnung von
Fig. 4 weist keine wie in Fig. 1 bis 3 gezeigte Haltevorrichtung 28 auf und entspricht
ansonsten der der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform.
[0039] Fig. 5 zeigt ein weiteres Ecklager in Schließstellung, welche im Wesentlichen der
in Fig. 1 bis 3 gezeigten Beschlaganordnung entspricht. Bei der in Fig. 5 gezeigten
Beschlaganordnung ist die durch das Halteelement 38 und das Verbindungselement 40
gebildete V-Schere allerdings so angeordnet, dass ihre geöffnete Seite zumindest in
der dargestellten Schließstellung und/oder bei zumindest teilweise geöffnetem Flügel
in Richtung des Rauminneren weist. Das bedeutet, dass die Mittelrichtung bzw. Vektorsumme
aus der von der Drehachse 42 zu der Drehachse 44 orientierten Richtung und der von
der Drehachse 42 zu der Drehachse 46 orientierten Richtung eine in positiver Öffnungsrichtung
x weisende Richtungskomponente hat. Die Drehachse 42 ist dementsprechend weiter von
der Drehachse 21 des Drehlagers 20 entfernt als die Drehachse 46. Ähnlich wie bei
der Darstellung nach Fig. 3 können in der Schließstellung das Halteelement 38 und
das Verbindungselement 40 - in Abweichung zur Darstellung nach Fig. 5 - zumindest
annähernd parallel zueinander ausgerichtet sein. Im Gegensatz zur Ausführung nach
Fig. 3 ist die gemeinsame Drehachse 42 dabei gegenüber der ortsfesten Drehachse 44
zum Raumäußeren hin versetzt. Im Vergleich zu der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform,
bei der die offene Seite der V-Schere in Richtung des Raumäußeren weist, wird dadurch
eine verbesserte Raumausnutzung erreicht, da in Öffnungsrichtung x mehr Platz für
den Steuerarm 16, den Ausstellarm 14 und den Flügel vorhanden ist.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 10
- Rahmenteil
- 12
- Basisplatte
- 14
- Ausstellarm
- 16
- Steuerarm
- 14a, 16a
- rahmenseitiges Ende
- 14b, 16b
- flügelseitiges Ende
- 18
- Kopplungszapfen
- 19
- Drehachse
- 20
- Drehlager
- 21
- Drehachse
- 22
- Zwischenlenker
- 24
- erste Drehachse
- 26
- zweite Drehachse
- 28
- Haltevorrichtung
- 30
- Oberseite
- 32
- Unterseite
- 34
- Vorderkante
- 36
- Bereich
- 38
- Halteelement
- 40
- Verbindungselement
- 42, 44, 46
- Drehachse
- 48
- Fortsatz
- 50
- Schenkel
- 52
- Vorsprung
- 53
- Blech
- x, y, z
- Richtung
1. Ecklager für einen Flügel eines Fensters, einer Tür oder dergleichen mit einem Rahmenteil
(10), welches eine Basisplatte (12) zur Anbringung an einem feststehenden Rahmen des
Fensters, der Tür oder dergleichen umfasst, sowie mit einem Ausstellarm (14) und einem
Steuerarm (16), die jeweils an einem Ende (14a, 16a) beweglich mit der Basisplatte
(12) verbunden sind und die an ihrem anderen Ende (14b, 16b) jeweils beweglich mit
dem Flügel des Fensters, der Tür oder dergleichen koppelbar sind, wobei der Ausstellarm
(14) und der Steuerarm (16) zur Bildung einer X-Schere drehbar miteinander gekoppelt
sind und zwischen einer Schließstellung, die einer geschlossenen Stellung des Flügels
entspricht, und einer Öffnungsstellung, die einer drehgeöffneten Stellung des Flügels
entspricht, verstellbar sind, wobei
der Ausstellarm (14) mit der Basisplatte (12) über einen Zwischenlenker (22) verbunden
ist, der sowohl mit dem Ausstellarm (14) als auch mit der Basisplatte (12) drehbar
verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Zwischenlenker (22) so ausgebildet und angeordnet ist, dass er weder in der Schließstellung
noch in der Öffnungsstellung des Ausstellarms (14) und des Steuerarms (16) in Öffnungsrichtung
(x) über die Basisplatte (12) hervorsteht.
2. Ecklager nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Zwischenlenker (22) in keiner von dem Ausstellarm (14) und dem Steuerarm (16)
beim Drehöffnen des Flügels eingenommenen, zwischen der Schließstellung und der Öffnungsstellung
gelegenen Zwischenstellung in Öffnungsrichtung (x) über die Basisplatte (12) hervorsteht.
3. Ecklager nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Zwischenlenker (22) um eine erste Drehachse (24) drehbar mit der Basisplatte (12)
gekoppelt ist und um eine zweite Drehachse (26) drehbar mit dem Ausstellarm (14) gekoppelt
ist.
4. Ecklager nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Schließstellung von Ausstellarm (14) und Steuerarm (16) die erste Drehachse
(24) von der Öffnungsseite der Beschlaganordnung her betrachtet vor der zweiten Drehachse
(26) liegt, wobei die erste und die zweite Drehachse (24, 26) insbesondere in Öffnungsrichtung
(x) hintereinander liegen.
5. Ecklager nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Öffnungsstellung von Ausstellarm (14) und Steuerarm (16) die erste und die
zweite Drehachse (24, 26) in einer quer, insbesondere senkrecht oder schräg, zur Öffnungsrichtung
(x) der Beschlaganordnung orientierten Richtung (y) nebeneinander liegen.
6. Ecklager nach zumindest einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Schließstellung der Steuerarm (16) und der Zwischenlenker (22) zumindest bereichsweise
in Richtung (z) der ersten Drehachse (24) übereinander liegend angeordnet sind.
7. Ecklager nach zumindest einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Schließstellung der Steuerarm (16) und der Ausstellarm (14) im Bereich des
Zwischenlenkers (22) in einer Richtung (x) senkrecht zu der ersten Drehachse (24)
nebeneinander liegend angeordnet sind.
8. Ecklager nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ausstellarm (14) und/oder der Steuerarm (16) in dem Bereich, in dem der Steuerarm
(16) und der Ausstellarm (14) in der Schließstellung nebeneinander liegen, verjüngt
ausgebildet ist.
9. Ecklager nach zumindest einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Schließstellung der Steuerarm (16) und der Ausstellarm (14) im Bereich der
Verbindung zwischen dem Steuerarm (16) und der Basisplatte (12) in Richtung (z) der
ersten Drehachse (24) übereinander liegend angeordnet sind.
10. Ecklager nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Länge des Zwischenlenkers (22) maximal die Hälfte, bevorzugt maximal ein Drittel
und besonders bevorzugt maximal ein Viertel der Länge des Ausstellarms (14) beträgt.
11. Ecklager nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Ausstellarm (14) und der Steuerarm (16) drehbar und unverschiebbar miteinander
gekoppelt sind.
12. Ecklager nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Steuerarm (16) ein rahmenseitiges Ende (16a) und ein flügelseitiges Ende (16b)
aufweist und im Bereich des rahmenseitigen Endes (16a) über ein Drehlager (20) an
der Basisplatte (12) des Rahmenteils (10) um eine Drehachse (21) drehbar gelagert
ist und im Bereich des flügelseitigen Endes (16b) mit dem Flügel koppelbar ist und
wobei der Steuerarm (16) durch zwei Abstützungen an dem Rahmenteil (10) abgestützt
ist, die eine im Bereich der Kopplung zwischen dem Steuerarm (16) und dem Flügel durch
das Gewicht des Flügels auf den Steuerarm (16) ausgeübte Kraft und ein durch diese
Kraft in dem Steuerarm (16) hervorgerufenes Drehmoment aufnehmen, wobei eine Abstützung
näher an dem rahmenseitigen Ende (16a) des Steuerarms (16) gelegen ist als die andere
Abstützung, wobei die näher an dem rahmenseitigen Ende (16a) des Steuerarms (16) gelegene
Abstützung durch eine Haltevorrichtung (28) des Rahmenteils (10) gebildet ist, die
unabhängig von dem Drehlager (20) mit dem Rahmenteil (10) verbunden ist, die an dem
Steuerarm (16) angreift und die zumindest in einer Drehstellung des Steuerarms (16)
eine auf den Steuerarm (16) durch das Gewicht des Flügels ausgeübte Kraft aufnimmt.
13. Fenster, Tür oder dergleichen mit einem feststehenden Rahmen, einem Flügel und einem
Ecklager für den Flügel, das ein Rahmenteil (10) mit einer Basisplatte (12) zur Anbringung
an dem feststehenden Rahmen umfasst, sowie einen Ausstellarm (14) und einen Steuerarm
(16), die jeweils an einem Ende (14a, 16a) beweglich mit der Basisplatte (12) verbunden
sind und die an ihrem anderen Ende (14b, 16b) jeweils beweglich mit dem Flügel gekoppelt
sind, wobei der Ausstellarm (14) und der Steuerarm (16) zur Bildung einer X-Schere
drehbar miteinander gekoppelt sind und zwischen einer Schließstellung, die einer geschlossenen
Stellung des Flügels entspricht, und einer Öffnungsstellung, die einer drehgeöffneten
Stellung des Flügels entspricht, verstellbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ausstellarm (14) mit der Basisplatte (12) über einen Zwischenlenker (22) verbunden
ist, der sowohl mit dem Ausstellarm (14) als auch mit der Basisplatte (12) drehbar
verbunden ist, wobei der Zwischenlenker (22) so ausgebildet und angeordnet ist, dass
er weder in der Schließstellung noch in der Öffnungsstellung des Ausstellarms (14)
und des Steuerarms (16) in Öffnungsrichtung (x) über den feststehenden Rahmen hervorsteht.
14. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Flügel einen Flügelüberschlag aufweist, der bei geschlossenem Flügel an dem feststehenden
Rahmen anliegt, und dass die Beschlaganordnung bei geschlossenem Flügel verdeckt zwischen
Flügel und feststehendem Rahmen angeordnet ist.
15. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Steuerarm (16) über ein Langloch des Flügels oder über einen mit dem Steuerarm
(16) und dem Flügel jeweils drehbar gekoppelten Steuerlenker mit dem Flügel gekoppelt
ist.
1. A corner bearing for a leaf of a window, of a door or the like having a frame part
(10) which comprises a base plate (12) for attachment to a fixed-position frame of
the window, of the door or the like as well as having an opening arm (14) and a control
arm (16) which are each movably connected to the base plate (12) at one end (14a,
16a) and are each movably couplable to the leaf of the window, of the door or the
like at their other end (14b, 16b), wherein the opening arm (14) and the control arm
(16) are rotatably coupled to one another to form an X scissor stay and are adjustable
between a closed position which corresponds to a closed position of the leaf and an
open position which corresponds to a turned-open position of the leaf; and wherein
the opening arm (14) is connected to the base plate (12) via an intermediate guide
(22) which is rotatably connected both to the opening arm (14) and to the base plate
(12),
characterized in that
the intermediate guide (22) is configured and arranged such that it does not project
beyond the base plate (12) in the opening direction (x) either in the closed position
or in the open position of the opening arm (14) and of the control arm (16).
2. A corner bearing in accordance with claim 1,
characterized in that
the intermediate guide (22) does not project beyond the base plate (12) in the opening
direction (x) in any intermediate position which is disposed between the closed position
and the open position and which is adopted by the opening arm (14) and by the control
arm (16) on the turning open of the leaf.
3. A corner bearing in accordance with claim 1 or claim 2,
characterized in that
the intermediate guide (22) is rotatably coupled to the base plate (12) about a first
axis of rotation (24) and is rotatably coupled to the opening arm (14) about a second
axis of rotation (26).
4. A corner bearing in accordance with claim 3,
characterized in that,
in the closed position of the opening arm (14) and of the control arm (16), the first
axis of rotation (24) is disposed in front of the second axis of rotation (26) viewed
from the open side of the fitting arrangement, with the first and second axes of rotation
(24, 26) in particular being disposed behind one another in the opening direction
(x).
5. A corner bearing in accordance with claim 3 or claim 4,
characterized in that,
in the open position of the opening arm (14) and of the control arm (16), the first
and second axes of rotation (24, 26) are disposed next to one another in a direction
(y) oriented transversely, in particular perpendicular or obliquely, to the opening
direction (x) of the fitting arrangement.
6. A corner bearing in accordance with at least one of the claims 3 to 5, characterized in that,
in the closed position, the control arm (16) and the intermediate guide (22) are arranged
disposed above one another at least regionally in the direction (z) of the first axis
of rotation (24).
7. A corner bearing in accordance with at least one of the claims 3 to 6, characterized in that,
in the closed position, the control arm (16) and the opening arm (14) are arranged
disposed next to one another in the region of the intermediate guide (22) in a direction
(x) perpendicular to the first axis of rotation (24).
8. A corner bearing in accordance with claim 7,
characterized in that
the opening arm (14) and/or the control arm (16) is/are tapered in the region in which
the control arm (16) and the opening arm (14) are disposed next to one another in
the closed position.
9. A corner bearing in accordance with at least one of the claims 3 to 8, characterized in that,
in the closed position, the control arm (16) and the opening arm (14) are arranged
disposed above one another in the region of the connection between the control arm
(16) and the base plate (12) in the direction (z) of the first axis of rotation (24).
10. A corner bearing in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the length of the intermediate guide (22) amounts to at most half, preferably at most
a third, and particularly preferably at most a quarter, of the length of the opening
arm (14).
11. A corner bearing in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the opening arm (14) and the control arm (16) are coupled to one another in a rotatable
and non-displaceable manner.
12. A corner bearing in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the control arm (16) has a frame-side end (16a) and a leaf-side end (16b) and is rotatably
supported about an axis of rotation (21) at the base plate (12) of the frame part
(10) via a rotary bearing (20) in the region of the frame-side end (16a) and is couplable
to the leaf in the region of the leaf-side end (16b), with the control arm (16) being
supported at the frame part (10) by two supports which take up a force exerted onto
the control arm (16) by the weight of the leaf in the region of the coupling between
the control arm (16) and the leaf and which take up a torque produced in the control
arm (16) by this force, with one support being disposed closer to the frame-side end
(16a) of the control arm (16) than the other support, and with the support disposed
closer to the frame-side end (16a) of the control arm (16) being formed by a holding
apparatus (28) of the frame part (10) which is connected to the frame part (10) independently
of the rotary bearing (20), which engages at the control arm (16) and which takes
up a force exerted onto the control arm (16) by the weight of the leaf in at least
one rotational position of the control arm (16).
13. A window, a door or the like having a fixed-position frame, having a leaf and having
a corner bearing for the leaf, which corner bearing comprises a frame part (10), having
a base plate (12) for attachment to the fixed-position frame, as well as an opening
arm (14) and a control arm (16) which are each movably connected to the base plate
(12) at one end (14a, 16a) and which are each movably coupled to the leaf at their
other end (14b, 16b), wherein the opening arm (14) and the control arm (16) are rotatably
coupled to one another to form an X scissor stay and are adjustable between a closed
position which corresponds to a closed position of the leaf and an open position which
corresponds to a turned-open position of the leaf, characterized in that
the opening arm (14) is connected to the base plate (12) via an intermediate guide
(22) which is rotatably connected both to the opening arm (14) and to the base plate
(12), with the intermediate guide (22) being configured and arranged such that it
does not project beyond the fixed-position frame in the opening direction (x) either
in the closed position or in the open position of the opening arm (14) and of the
control arm (16).
14. A window, a door or the like in accordance with claim 13, characterized in that
the leaf has a leaf overlap which contacts the fixed-position frame when the leaf
is closed; and in that the fitting arrangement is arranged concealed between the leaf and the fixed-position
frame when the leaf is closed.
15. A window, a door or the like in accordance with claim 13 or claim 14,
characterized in that
the control arm (16) is coupled to the leaf via an elongate hole of the leaf or via
a control guide which is respectively rotatably coupled to the control arm (16) and
to the leaf.
1. Ferrure de palier d'angle pour un battant d'une fenêtre, d'une porte ou similaire,
comportant une partie de cadre (10) qui comprend une plaque de base (12) destinée
au montage sur un cadre fixe de la fenêtre, de la porte ou similaire, ainsi qu'un
bras de projection (14) et un bras de commande (16) qui sont chacun reliés de façon
mobile à la plaque de base (12) par une extrémité respective (14a, 16a) et qui sont
susceptibles d'être couplés chacun de façon mobile au battant de la fenêtre, de la
porte ou similaire par leur autre extrémité respective (14b, 16b), le bras de projection
(14) et le bras de commande (16) étant couplés en rotation l'un à l'autre pour former
une paire de ciseaux en X et étant mobiles entre une position de fermeture qui correspond
à une position fermée du battant, et une position d'ouverture qui correspond à une
position tournée ouverte du battant,
dans laquelle
le bras de projection (14) est relié à la plaque de base (12) par un bras articulé
intermédiaire (22) qui est relié en rotation aussi bien au bras de projection (14)
qu'à la plaque de base (12),
caractérisée en ce que
le bras articulé intermédiaire (22) est réalisé et agencé de manière à ne pas faire
saillie en direction d'ouverture (x) au-delà de la plaque de base (12), ni dans la
position de fermeture ni dans la position d'ouverture du bras de projection (14) et
du bras de commande (16).
2. Ferrure de palier d'angle selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le bras articulé intermédiaire (22) ne fait saillie en direction d'ouverture (x) au-delà
de la plaque de base (12) dans aucune position intermédiaire occupée par le bras de
projection (14) et par le bras de commande (16) lors de l'ouverture en rotation du
battant et située entre la position de fermeture et la position d'ouverture.
3. Ferrure de palier d'angle selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
le bras articulé intermédiaire (22) est couplé à la plaque de base (12) de façon mobile
en rotation autour d'un premier axe de rotation (24) et est couplé au bras de projection
(14) de façon mobile en rotation autour d'un second axe de rotation (26).
4. Ferrure de palier d'angle selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
dans la position de fermeture du bras de projection (14) et du bras de commande (16),
le premier axe de rotation (24) se situe en avant du second axe de rotation (26),
vu depuis le côté ouverture de l'ensemble de ferrure, les premier et second axes de
rotation (24, 26) se situant en particulier l'un derrière l'autre en direction d'ouverture
(x).
5. Ferrure de palier d'angle selon la revendication 3 ou 4,
caractérisée en ce que
dans la position d'ouverture du bras de projection (14) et du bras de commande (16),
les premier et second axes de rotation (24, 26) se situent l'un à côté de l'autre
dans une direction (y) orientée transversalement, en particulier perpendiculairement
ou en oblique par rapport à la direction d'ouverture (x) de l'ensemble de ferrure.
6. Ferrure de palier d'angle selon l'une au moins des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que
dans la position de fermeture le bras de commande (16) et le bras articulé intermédiaire
(22) sont agencés de façon superposée au moins localement en direction (z) du premier
axe de rotation (24).
7. Ferrure de palier d'angle selon l'une au moins des revendications 3 à 6, caractérisée en ce que
dans la position de fermeture le bras de commande (16) et le bras de projection (14)
sont agencés de façon juxtaposée dans une direction (x) perpendiculaire au premier
axe de rotation (24), dans la zone du bras articulé intermédiaire (22).
8. Ferrure de palier d'angle selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
le bras de projection (14) et/ou le bras de commande (16) sont réalisés de façon rétrécie
dans la zone dans laquelle le bras de commande (16) et le bras de projection (14)
sont juxtaposées dans la position de fermeture.
9. Ferrure de palier d'angle selon l'une au moins des revendications 3 à 8, caractérisée en ce que
dans la position de fermeture le bras de commande (16) et le bras de projection (14)
sont agencés de façon superposée en direction (z) du premier axe de rotation (24),
dans la zone de la liaison entre le bras de commande (16) et la plaque de base (12).
10. Ferrure de palier d'angle selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la longueur du bras articulé intermédiaire (22) est au maximum de la moitié, de préférence
au maximum d'un tiers et de manière particulièrement préférée au maximum d'un quart
de la longueur du bras de projection (14).
11. Ferrure de palier d'angle selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le bras de projection (14) et le bras de commande (16) sont couplés l'un à l'autre
de façon mobile en rotation et immobile en translation.
12. Ferrure de palier d'angle selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le bras de commande (16) présente une extrémité (16a) côté cadre et une extrémité
(16b) côté battant et est monté sur la plaque de base (12) de la partie de cadre (10)
de façon mobile en rotation autour d'un axe de rotation (21) par un palier de rotation
(20) dans la zone de l'extrémité (16a) côté cadre et est susceptible d'être couplé
au battant dans la zone de l'extrémité (16b) côté battant, et
le bras de commande (16) est supporté sur la partie de cadre (10) par deux supports
qui encaissent une force exercée sur le bras de commande (16) par le poids du battant
dans la zone du couplage entre le bras de commande (16) et le battant, ainsi qu'un
couple de rotation provoqué par cette force dans le bras de commande (16), un support
étant situé plus près de l'extrémité (16a) côté cadre du bras de commande (16) que
l'autre support, le support situé plus près de l'extrémité (16a) côté cadre du bras
de commande (16) étant formé par un dispositif de retenue (28) de la partie de cadre
(10) qui est relié à la partie de cadre (10) indépendamment du palier de rotation
(20), qui attaque le bras de commande (16) et qui encaisse une force exercée sur le
bras de commande (16) par le poids du battant, au moins dans une position de rotation
du bras de commande (16).
13. Fenêtre, porte ou similaire, comportant un cadre fixe, un battant et une ferrure de
palier d'angle destinée au battant et comportant une partie de cadre (10) qui comprend
une plaque de base (12) destinée au montage sur le cadre fixe, ainsi qu'un bras de
projection (14) et un bras de commande (16) qui sont chacun reliés de façon mobile
à la plaque de base (12) par une extrémité respective (14a, 16a) et qui sont couplés
chacun de façon mobile au battant par leur autre extrémité respective (14b, 16b),
le bras de projection (14) et le bras de commande (16) étant couplés en rotation l'un
à l'autre pour former une paire de ciseaux en X et étant mobiles entre une position
de fermeture qui correspond à une position fermée du battant, et une position d'ouverture
qui correspond à une position tournée ouverte du battant,
caractérisée en ce que
le bras de projection (14) est relié à la plaque de base (12) par un bras articulé
intermédiaire (22) qui est relié en rotation aussi bien au bras de projection (14)
qu'à la plaque de base (12), le bras articulé intermédiaire (22) étant réalisé et
agencé de manière à ne pas faire saillie en direction d'ouverture (x) au-delà du cadre
fixe ni dans la position de fermeture ni dans la position d'ouverture du bras de projection
(14) et du bras de commande (16).
14. Fenêtre, porte ou similaire selon la revendication 13,
caractérisée en ce que
le battant présente un recouvrement de battant qui, le battant étant fermé, s'appuie
contre le cadre fixe, et en ce que
l'ensemble de ferrure est agencé de façon recouverte entre le battant et le cadre
fixe, le battant étant fermé.
15. Fenêtre, porte ou similaire selon la revendication 13 ou 14,
caractérisée en ce que
le bras de commande (16) est couplé au battant par un trou oblong du battant ou par
un bras articulé de commande couplé de façon mobile en rotation respectivement au
bras de commande (16) et au battant.
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