| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 616 650 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
18.07.2018 Patentblatt 2018/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.07.2011 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2011/003780 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2012/034617 (22.03.2012 Gazette 2012/12) |
|
| (54) |
KÜHLMITTELKREISLAUF FÜR EINE BRENNKRAFTMASCHINE
COOLANT CIRCUIT FOR AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
CIRCUIT DE LIQUIDE DE REFROIDISSEMENT POUR UN MOTEUR À COMBUSTION INTERNE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.09.2010 DE 102010045217
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
24.07.2013 Patentblatt 2013/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Audi AG |
|
85045 Ingolstadt (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HONZEN, Matthias
71640 Ludwigsburg (DE)
- RIEDL, Sebastian
74172 Neckarsulm (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 225 319 US-A- 5 497 734
|
JP-A- 10 184 358 US-A1- 2002 174 840
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine, insbesondere als Zweikreiskühlung
ausgebildeter Kühlmittelkreislauf für Brennkraftmaschinen mit mindestens zwei parallel
liegenden Zylinderbänken, vorzugsweise in V- oder W-Bauform.
[0002] Derartige Kühlmittelkreisläufe werden im Brennkraftmaschinenbau für Kraftfahrzeuge
zur Kühlung von Baugruppen der Brennkraftmaschine, insbesondere von Zylinderköpfen
und Zylinderkurbelgehäuse, auf einem unterschiedlichen Temperaturniveau genutzt.
[0003] Kühlmittelkreisläufe für Brennkraftmaschinen mit einem Zylinderkurbelgehäuse, das
gegenüberliegende Zylinderbänke aufweist, also als sogenannter "V-Motor" ausgebildet
ist, sind unter anderem aus der
DE 103 18 744 A1 oder der
DE 10 2006 044 680 A1 bekannt. Hierbei besteht jedoch stets eine strömungstechnische Verbindung zwischen
dem Kühlmittelmantel des Zylinderkurbelgehäuses und dem Kühlmittelmantel in den darüber
liegenden Zylinderköpfen, so dass keine getrennte Durchströmung auf unterschiedlichem
Temperaturniveau möglich ist.
[0004] Eine derartige Zweikreiskühlung, wie sie aus der
DE 198 03 885 A1 oder der
JP 600 199 12 A hervorgeht, bei der das Zylinderkurbelgehäuse und der Zylinderkopf intern strömungstechnisch
voneinander getrennt sind und dafür in parallel zueinander verlaufende Teilkreisläufe
des Kühlmittelkreislaufs eingebunden sind, ist bisher hauptsächlich bei Reihenmotoren
mit einer einzigen Zylinderbank verbreitet.
[0005] Die
DE 100 21 525 A1 zeigt jedoch einen Kühlkreislauf für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine in V-Bauform
mit einem, ein Zylinderkopfgehäuse und einen Zylinderblock umgebenden, Kühlmantel,
der über eine Pumpe mit Kühlflüssigkeit versorgt wird, wobei mindestens ein Zylinderkühlmantel
und mindestens ein Zylinderkopfkühlraum mit einem Anschluss für die Zufuhr der Kühlflüssigkeit
versehen sind und wobei die Durchströmung von Zylinderkopfgehäuse und Zylinderblock
mit Kühlflüssigkeit parallel erfolgt.
[0006] Nachteilig ist jedoch, dass eine Sperrung des Abflusses des Zylinderkühlmantels,
zur schnelleren Aufheizung der darin befindlichen Kühlflüssigkeit, bei gleichzeitiger
Kühlflüssigkeitsströmung durch den Zylinderkopfkühlraum, eine unerwünschte Kühlflüssigkeitsbewegung
im Zylinderkühlmantel durch Querströmungen zur Folge hat, was die Aufheizung des Zylinderblocks
verlangsamt.
[0007] Die gattungsbildenden
US 5,497,734 A und
JP 10 184358 A zeigen jeweils einen Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine, aufweisend
ein Zylinderkurbelgehäuse mit mindestens zwei Zylinderbänken, sowie zugehörigen Zylinderköpfen,
wobei das Zylinderkurbelgehäuse und die Zylinderköpfe über parallel zueinander verlaufende
Teilkreisläufe des Kühlmittelkreislaufs von einer Kühlmittelpumpe mit Kühlmittel beaufschlagbar
sind, wobei ein erstes Stellventil mit mindestens zwei synchron schaltbaren ersten
Anschlüssen und einem zweiten Anschluss in einem Zylinderkurbelgehäuse-Teilkreislauf
angeordnet ist und wobei die ersten Anschlüsse mit jeweils einer der Zylinderbänke
paarweise strömungstechnisch verbunden sind. Nachteilig ist, dass die gezeigten Stellventile
zur Zusammenführung des Kühlmittels aus den Zylinderbänken aufwendig aufgebaut und
nur schwer synchron regelbar sind. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher
einen Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine mit mehreren Zylinderbänken
bereitzustellen. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0008] Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine, aufweisend ein Zylinderkurbelgehäuse
mit mindestens zwei Zylinderbänken, sowie zugehörigen Zylinderköpfen, wobei das Zylinderkurbelgehäuse
und die Zylinderköpfe über separate und parallel zueinander verlaufende Teilkreisläufe
des Kühlmittelkreislaufs von einer Kühlmittelpumpe mit Kühlmittel beaufschlagbar sind,
wobei ein erstes Stellventil mit mindestens zwei synchron schaltbaren ersten Anschlüssen
und einem zweiten Anschluss in einem Zylinderkurbelgehäuse-Teilkreislauf angeordnet
ist, wobei die ersten Anschlüsse mit jeweils einer der Zylinderbänke paarweise strömungstechnisch
verbunden sind und wobei das erste Stellventil als um eine Drehachse drehbares Kugelventil
ausgebildet ist, wobei die ersten Anschlüsse radial und der zweite Anschluss axial
daran angeordnet sind.
[0009] Indem ein erstes Stellventil mit mindestens zwei synchron schaltbaren ersten Anschlüssen
und einem zweiten Anschluss in dem Zylinderkurbelgehäuse-Teilkreislauf angeordnet
ist, kann ein Kühlmittelfluss im Zylinderkurbelgehäuse-Teilkreislauf auch in Brennkraftmaschinen
mit mehreren, insbesondere einander parallel gegenüberliegenden, Zylinderbänken unabhängig
vom Kühlmittelfluss im Zylinderkopf-Teilkreislauf eingestellt werden. Das Zylinderkurbelgehäuse
weist in der Regel einen einzigen Kühlmittelmantel auf, der die beiden Zylinderbänke
umgibt, so dass ein Kühlmittelaustausch zwischen den Zylinderbänken prinzipiell jederzeit
möglich ist. Der Zylinderkurbelgehäuse-Teilkreislauf und der Zylinderkopf-Teilkreislauf
verlaufen innerhalb des Kühlmittelkreislaufs streckenweise parallel. Die synchrone
Schaltbarkeit der mit den Zylinderbänken paarweise strömungstechnisch verbundenen
ersten Anschlüsse verhindert eine unerwünschte Querströmung des Kühlmittels im Zylinderkurbelgehäuse
zwischen den Zylinderbänken, unabhängig von der Kühlmittelströmung im Zylinderkopf-Teilkreislauf.
Werden die ersten Anschlüsse des ersten Stellventils beispielsweise synchron geschlossen,
so kann eine Kühlmittelströmung im parallelen Zylinderkopf-Teilkreislauf keine Querströmung
des Kühlmittels zwischen den Zylinderbänken anregen. Das Zylinderkurbelgehäuse kann
sich dadurch schneller erwärmen. Dieses Funktionsprinzip lässt sich analog für Brennkraftmaschinen
in V- oder W-Bauweise oder Boxermotoren anwenden. Durch die Bauform als Kugelventil
mit radialen ersten Anschlüssen und axialem zweiten Anschluss kann ein erstes Stellventil
besonders günstig bereitgestellt werden. Das Kugelventil besteht aus einem Gehäuse
mit drehbar darin gelagerten Querschnittsverstellglied. Das Querschnittsverstellglied
ist als kugeliger Hohlkörper, mit einer axialen Öffnung im Bereich der Drehachse des
Querschnittsverstellglieds und zwei, vorzugsweise einander symmetrisch gegenüberliegender,
radialer Öffnungen in einem radialen Umfangsbereich des Querschnittsverstellglieds,
ausgebildet. Die axiale Öffnung befindet sich in jeder Drehstellung des Querschnittsverstellglieds
in nahezu vollständiger Überdeckung mit dem zweiten Anschluss. Die radialen Öffnungen
können synchron mit den ersten Anschlüssen stufenlos überschnitten werden. Dabei ist
die Überdeckung jedes ersten Anschlusses mit der komplementären radialen Öffnung in
jeder Schaltstellung gleich groß. Die Drehbetätigung des Querschnittsverstellglieds
erfolgt vorzugsweise über einen elektrischen Antrieb oder eine Druckdose mit elektropneumatischem
Druckwandler.
[0010] In einer bevorzugten Ausführung ist die dem ersten Stellventil zuzuführende Kühlmittelmenge
in jeder Schaltstellung des ersten Stellventils auf alle ersten Anschlüsse gleichmäßig
zu verteilen. Dadurch wird sichergestellt, dass durch alle Zylinderbänke die gleiche
Menge Kühlmittel fließt oder der Kühlmittelfluss durch die Zylinderbänke gleichzeitig
unterbunden werden kann. Somit werden unerwünschte Querströmungen zwischen den Zylinderbänken
in jeder Schaltstellung des ersten Stellventils vermieden.
[0011] In einer bevorzugten Ausführung sind die Zylinderbänke über jeweils einen eigenen
Zylinderkurbelgehäuse-Vorlauf parallel mit Kühlmittel beaufschlagbar.
[0012] In einer bevorzugten Ausführung ist das erste Stellventil stromab des Zylinderkurbelgehäuses
angeordnet, wobei der zweite Anschluss mit einem Zylinderkurbelgehäuse-Rücklauf strömungstechnisch
verbunden ist. Das erste Stellventil wird über die ersten Anschlüsse mit Kühlmittel
aus den Zylinderbänken beaufschlagt. Das Kühlmittel wird, je nach Schaltstellung des
Stellventils, über den zweiten Anschluss in einem Zylinderkurbelgehäuse-Rücklauf abgeführt.
[0013] In einer bevorzugten Ausführung ist das erste Stellventil stromauf des Zylinderkurbelgehäuses
angeordnet, wobei der zweite Anschluss mit einem gemeinsamen Zylinderkurbelgehäuse-Vorlauf
strömungstechnisch verbunden ist. Das erste Stellventil wird über den zweiten Anschlusse
mit Kühlmittel aus einem gemeinsamen Zylinderkurbelgehäuse-Vorlauf beaufschlagt. Das
Kühlmittel wird, je nach Schaltstellung des Stellventils, über die ersten Anschlüsse
auf die, den Zylinderbänken zugeordneten, parallelen Zylinderkurbelgehäuse-Vorläufe
verteilt. Aus den Zylinderbänken wird das Kühlmittel über einen Zylinderkurbelgehäuse-Rücklauf
abgeführt.
[0014] In einer bevorzugten Ausführung kann das Kühlmittel durch die Kühlmittelpumpe zumindest
zeitweise zwischen einem Hauptwärmetauscher und den Zylinderköpfen und/oder dem Zylinderkurbelgehäuse
zirkuliert werden. Der Kühlmittelfluss zwischen den genannten Komponenten kann zeitweise
durch Ventile oder eine zu- und abschaltbare Kühlmittelpumpe unterbunden werden, wodurch
eine gezielte Temperierung der Komponenten unabhängig voneinander möglich ist.
[0015] In einer bevorzugten Ausführung weist jeder Zylinderkopf einen eigenen Zylinderkopf-Vorlauf
und einen eigenen Zylinderkopf-Rücklauf auf, wobei sich die Zylinderkurbelgehäuse-Vorläufe
und die Zylinderkopf-Vorläufe aus einem gemeinsamen Vorlauf-Abschnitt stromab der
Kühlmittelpumpe gespeist werden.
[0016] In einer bevorzugten Ausführung ist der Zylinderkurbelgehäuse-Rücklauf an einer Verbindungsstelle
mit den Zylinderkopf-Rückläufen zu einem gemeinsamen Rücklauf-Abschnitt zusammenführbar.
[0017] In einer bevorzugten Ausführung führt der gemeinsame Rücklauf-Abschnitt zum Hauptwärmetauscher
und geht der gemeinsame Vorlauf-Abschnitt vom Hauptwärmetauscher ab.
[0018] Die Aufteilung der Zylinderkopf-Vorläufe und der Zylinderkurbelgehäuse-Vorläufe aus
dem gemeinsamen Vorlauf-Abschnitt stromab des Hauptwärmetauschers ermöglicht einen
möglichst geringen Einsatz von Verschlauchungen und die Nutzung eines einzigen Hauptwärmetauschers
und einer einzigen Kühlmittelpumpe für alle Teilkreisläufe. Gleiches gilt analog für
die Zusammenführung des Zylinderkurbelgehäuse-Rücklaufs und der Zylinderkopf-Rückläufe
zu einem gemeinsamen Rücklauf-Abschnitt stromauf des Hauptwärmetauschers.
[0019] In einer bevorzugten Ausführung ist in dem gemeinsamen Vorlauf-Abschnitt ein zweites
Stellventil zwischen Hauptwärmetauscher und Kühlmittelpumpe angeordnet, in das zusätzlich
ein Abzweig des gemeinsamen Rücklauf-Abschnitts, unter Umgehung des Hauptwärmetauschers,
mündet. Durch den Abzweig kann der Hauptwärmetauscher, bei entsprechender Stellung
des zweiten Stellventils, bedarfsweise umgangen werden. In diesem sogenannten Bypassbetrieb
ist eine Kühlmittelströmung in den Zylinderköpfen, und in Abhängigkeit des ersten
Stellventils auch in dem Zylinderkurbelgehäuse, möglich, ohne dass das erwärmte Kühlmittel
im Hauptwärmetauscher abgekühlt wird. Dadurch kann eine besonders schnelle und gleichmäßige
Erwärmung der Brennkraftmaschine auf einem erhöhten Temperaturniveau erfolgen. Alternativ
dazu kann das zweite Stellventil bei Erreichen einer bestimmten Mindesttemperatur
das Kühlmittel durch Schließen des Abzweigs über den Hauptwärmetauscher leiten. Als
zweites Stellventil eignet sich hierbei bevorzugt ein kontinuierlich regelbares Stellventil
und besonders bevorzugt ein Kennfeldthermostat, welches bei Bedarf zur Kennfeldänderung
bestromt werden kann.
[0020] Der beschriebene Kühlmittelkreislauf erstreckt sich nicht ausschließlich auf die
dargelegten Beispiele, insbesondere können nach Belieben weitere Wärmetauscher in
weiteren Teilkreisläufen hinzugefügt werden. Zudem ist der Anschluss eines bekannten
Entlüftungssystems mit einem Ausgleichsbehälter an den Kühlmittelkreislauf vorgesehen.
[0021] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
[0022] Darin zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kühlmittelkreislaufs;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kühlmittelkreislaufs;
Fig. 3 eine Schnittansicht eines als Kugelventil ausgebildeten ersten Stellventils.
[0023] Gemäß Fig. 1 hat ein Kühlmittelkreislauf 1 für eine Brennkraftmaschine 2 einen Hauptwärmetauscher
8 zum Wärmeaustausch zwischen der ihn umströmenden Umgebungsluft und des ihn durchströmenden
Kühlmittels aus dem Kühlmittelkreislauf 1, sowie eine Kühlmittelpumpe 7 zur Erzeugung
einer Kühlmittelzirkulation in dem Kühlmittelkreislauf 1. Die Brennkraftmaschine 2
besteht im Wesentlichen aus einem Zylinderkurbelgehäuse 3, welches die Hubräume der
Arbeitszylinder in zwei parallelen und einander gegenüberliegenden Zylinderbänken
3a enthält und von einem einzigen Kühlmittelmantel durchsetzt ist, sowie den, den
Zylinderbänken 3a zugeordneten, Zylinderköpfen 4, die im Wesentlichen Vorrichtungen
zum Gaswechsel für die Arbeitszylinder beherbergen und ebenso von einem Kühlmittelmantel
durchsetzt sind. Die Kühlmittelmäntel der Zylinderköpfe 4 und des Zylinderkurbelgehäuses
3 sind nicht intern strömungstechnisch verbunden, sondern in separate und parallel
zueinander verlaufende Teilkreisläufe 5 und 6 des Kühlmittelkreislaufs 1 eingebunden.
Dazu verfügt jeder Zylinderkopf 4, sowie jede Zylinderbank 3a des Zylinderkurbelgehäuses
3 über einen eigenen Vorlaufanschluss 6a bzw. 5a, die von einem die Kühlmittelpumpe
7 aufweisenden gemeinsamen Vorlauf-Abschnitt 14 mit Kühlmittel beaufschlagbar sind.
Dazu zweigt sich der gemeinsame Vorlauf-Abschnitt 14 an einer Verzweigungsstelle 12,
an dem das Kühlmittel auf die beiden Seiten der V-förmigen Brennkraftmaschine 2 verteilt
wird, auf. Weiter stromab erfolgt eine weitere Aufteilung zwischen Zylinderkopf 4
oder Zylinderbank 3a. Das Kühlmittel aus den Zylinderbänken 3a fließt über jeweils
einen ersten Anschluss 9a zu einem ersten Stellventil 10. Das erste Stellventil 10
ist als ein in Fig. 3 näher dargestelltes Kugelventil ausgebildet, das die ersten
Anschlüsse 9a derart synchron schaltet, dass die dem ersten Stellventil 10 zuzuführende
Kühlmittelmenge in jeder Schaltstellung gleichmäßig auf die beiden ersten Anschlüsse
9a verteilt wird. Insbesondere kann das erste Stellventil 10 die beiden ersten Anschlüsse
9a komplett von einem, an einem zweiten Anschluss 9b des ersten Stellventils 10 angeschlossenen,
Zylinderkurbelgehäuse-Rücklauf 5b strömungstechnisch trennen. Die Zylinderköpfe 4
verfügen indes über eigene Zylinderkopf-Rückläufe 6b, die an einer Verbindungsstelle
13 mit dem Zylinderkurbelgehäuse-Rücklauf 5b zu einem gemeinsamen Rücklauf-Abschnitt
15 zusammengeführt werden. Der gemeinsame Rücklauf-Abschnitt 15 verläuft zur Eingangsseite
des Hauptwärmetauschers 8, während der gemeinsame Vorlauf-Abschnitt 14 aus der Ausgangsseite
des Hauptwärmetauschers 8 entspringt. Der gemeinsame Vorlauf-Abschnitt 14 enthält
neben der zentralen Kühlmittelpumpe 7 ein stromauf der Kühlmittelpumpe 7 angeordnetes
zweites Stellventil 11, das zusätzlich von einem aus dem gemeinsamen Rücklauf-Abschnitt
15, unter Umgehung des Hauptwärmetauschers 8, abzweigenden Abzweig 16 kontaktiert
wird. Das zweite Stellventil 11 ist als bestrombares Kennfeldthermostat ausgebildet,
welches den Abzweig 16 in Abhängigkeit von durch Bestromung veränderbaren Kühlmitteltemperaturschwellwerten
schließt und das Kühlmittel über den Hauptwärmetauscher 8 leitet. Ansonsten wird das
Kühlmittel über den Abzweig 16 am Hauptwärmetauscher 8 vorbei zur Kühlmittelpumpe
7 geführt. Von einem der Zylinderköpfe 4 kann ein Heizkreislauf 17 mit einem darin
befindlichen Heizungswärmetauscher 18 zur Beheizung von Umgebungsluft für einen Fahrzeuginnenraum
abgehen, der stromauf der Kühlmittelpumpe 7 und stromab des zweiten Stellventils 11
wieder in den gemeinsamen Vorlauf-Abschnitt 14 mündet.
[0024] Gemäß Fig. 2 hat ein Kühlmittelkreislauf 1 für eine Brennkraftmaschine 2 einen Hauptwärmetauscher
8 zum Wärmeaustausch zwischen der ihn umströmenden Umgebungsluft und des ihn durchströmenden
Kühlmittels aus dem Kühlmittelkreislauf 1, sowie eine Kühlmittelpumpe 7 zur Erzeugung
einer Kühlmittelzirkulation in dem Kühlmittelkreislauf 1. Die Brennkraftmaschine 2
besteht im Wesentlichen aus einem Zylinderkurbelgehäuse 3, welches die Hubräume der
Arbeitszylinder in zwei parallelen und einander gegenüberliegenden Zylinderbänken
3a enthält und von einem einzigen Kühlmittelmantel durchsetzt ist, sowie den, den
Zylinderbänken 3a zugeordneten, Zylinderköpfen 4, die im Wesentlichen Vorrichtungen
zum Gaswechsel für die Arbeitszylinder beherbergen und ebenso von einem Kühlmittelmantel
durchsetzt sind. Die Kühlmittelmäntel der Zylinderköpfe 4 und des Zylinderkurbelgehäuses
3 sind nicht intern strömungstechnisch verbunden, sondern in separate und parallel
zueinander verlaufende Teilkreisläufe 5 und 6 des Kühlmittelkreislaufs 1 eingebunden.
Dazu verfügt jeder Zylinderkopf 4, sowie jede Zylinderbank 3a des Zylinderkurbelgehäuses
3 über einen eigenen Vorlaufanschluss 6a bzw. 5a, die von einem die Kühlmittelpumpe
7 aufweisenden gemeinsamen Vorlauf-Abschnitt 14 mit Kühlmittel beaufschlagbar sind.
Dazu zweigt sich der gemeinsame Vorlauf-Abschnitt 14 an einer Verzweigungsstelle 12,
an dem das Kühlmittel auf die Zylinderköpfe 4 oder die Zylinderbänke 3 verteilt wird,
auf. Ein gemeinsamer Zylinderkurbelgehäuse-Vorlauf 5c mündet an einen zweiten Anschluss
9b eines, in Fig. 3 näher dargestellten, ersten Stellventils 10. Das erste Stellventil
10 verteilt das Kühlmittel über synchron schaltbare erste Anschlüsse 9a auf die parallelen
Zylinderkurbelgehäuse-Vorläufe 5a, die zu den Zylinderbänken 3a führen. Das erste
Stellventil 10 schaltet die ersten Anschlüsse 9a derart synchron, dass die dem ersten
Stellventil 10 zuzuführende Kühlmittelmenge in jeder Schaltstellung gleichmäßig auf
die beiden ersten Anschlüsse 9a verteilt wird. Insbesondere kann das erste Stellventil
10 die beiden ersten Anschlüsse 9a komplett von dem gemeinsamen Zylinderkurbelgehäuse-Vorlauf
5c strömungstechnisch trennen. Die Zylinderköpfe 4 verfügen indes über eigene Zylinderkopf-Rückläufe
6b, die an einer Verbindungsstelle 13 mit dem Zylinderkurbelgehäuse-Rücklauf 5b zu
einem gemeinsamen Rücklauf-Abschnitt 15 zusammengeführt werden. Der gemeinsame Rücklauf-Abschnitt
15 verläuft zur Eingangsseite des Hauptwärmetauschers 8, während der gemeinsame Vorlauf-Abschnitt
14 aus der Ausgangsseite des Hauptwärmetauschers 8 entspringt. Der gemeinsame Vorlauf-Abschnitt
14 enthält neben der zentralen Kühlmittelpumpe 7 ein stromauf der Kühlmittelpumpe
7 angeordnetes zweites Stellventil 11, das zusätzlich von einem aus dem gemeinsamen
Rücklauf-Abschnitt 15, unter Umgehung des Hauptwärmetauschers 8, abzweigenden Abzweig
16 kontaktiert wird. Das zweite Stellventil 11 ist als bestrombares Kennfeldthermostat
ausgebildet, welches den Abzweig 16 in Abhängigkeit von durch Bestromung veränderbaren
Kühlmitteltemperaturschwellwerten schließt und das Kühlmittel über den Hauptwärmetauscher
8 leitet. Ansonsten wird das Kühlmittel über den Abzweig 16 am Hauptwärmetauscher
8 vorbei zur Kühlmittelpumpe 7 geführt. Von einem der Zylinderköpfe 4 kann ein Heizkreislauf
17 mit einem darin befindlichen Heizungswärmetauscher 18 zur Beheizung von Umgebungsluft
für einen Fahrzeuginnenraum abgehen, der stromauf der Kühlmittelpumpe 7 und stromab
des zweiten Stellventils 11 wieder in den gemeinsamen Vorlauf-Abschnitt 14 mündet.
[0025] Gemäß Fig. 3 hat ein Kugelventil 10 für einen Kühlmittelkreislauf einer Brennkraftmaschine
ein Gehäuse 10b, in dem ein Querschnittsverstellglied 10a um eine Drehachse A drehbar
gelagert ist. Das Gehäuse 10b hat einen axialen zweiten Anschluss 9b und zwei einander
symmetrisch gegenüberliegende, radiale erste Anschlüsse 9a. Das Querschnittsverstellglied
10a ist als kugeliger Hohlkörper mit korrespondierenden Öffnungen 10d und 10e ausgebildet.
Die axiale Öffnung 10e ist unabhängig von der aktuellen Stellung des Querschnittsverstellglieds
10a stets annähernd deckungsgleich mit dem zweiten Anschluss 9b. Die radialen Öffnungen
10d sind symmetrisch über den radialen Umfang des Querschnittsverstellglieds verteilt,
so dass die ersten Anschlüsse 9a in jeder Drehstellung des Querschnittsverstellglieds
10a die gleiche Überdeckung mit den komplementären radialen Öffnungen 10d einnehmen.
In der gezeigten Stellung sind die ersten Anschlüsse 9a vollständig geöffnet. Wird
das Querschnittsverstellglied 10a in einem Winkel von 90° um die Drehachse A verdreht,
so sind die ersten Anschlüsse 9a geschlossen. Neben diesen beiden Randstellungen sind
alle möglichen Zwischenstellungen denkbar. Dazu kann zur Betätigung des Querschnittsverstellglieds
10a beispielsweise eine nicht dargestellte Druckdose mit elektropneumatischem Druckwandler
angreifen. Zur Vermeidung von Leckagen wird der Spalt zwischen Querschnittsverstellglied
10a und Gehäuse 10b von Dichtungen 10c abgedichtet.
Liste der Bezugszeichen:
[0026]
- A
- Drehachse
- 1
- Kühlmittelkreislauf
- 2
- Brennkraftmaschine
- 3
- Zylinderkurbelgehäuse
- 3a
- Zylinderbank
- 4
- Zylinderkopf
- 5
- Zylinderkurbelgehäuse-Teilkreislauf
- 5a
- Zylinderkurbelgehäuse-Vorlauf
- 5b
- Zylinderkurbelgehäuse-Rücklauf
- 5c
- gemeinsamer Zylinderkurbelgehäuse-Vorlauf
- 6
- Zylinderkopf-Teilkreislauf
- 6a
- Zylinderkopf-Vorlauf
- 6b
- Zylinderkopf-Rücklauf
- 7
- Kühlmittelpumpe
- 8
- Hauptwärmetauscher
- 9a
- erster Anschluss
- 9b
- zweiter Anschluss
- 10
- erstes Stellventil
- 10a
- Querschnittsverstellglied
- 10b
- Gehäuse
- 10c
- Dichtung
- 10d
- radiale Öffnung
- 10e
- axiale Öffnung
- 11
- zweites Stellventil
- 12
- Verzweigungsstelle
- 13
- Verbindungsstelle
- 14
- gemeinsamer Vorlauf-Abschnitt
- 15
- gemeinsamer Rücklauf-Abschnitt
- 16
- Abzweig
- 17
- Heizkreislauf
- 18
- Heizungswärmetauscher
1. Kühlmittelkreislauf (1) für eine Brennkraftmaschine (2), aufweisend ein Zylinderkurbelgehäuse
(3) mit mindestens zwei Zylinderbänken (3a), sowie zugehörigen Zylinderköpfen (4),
wobei das Zylinderkurbelgehäuse (3) und die Zylinderköpfe (4) über separate und parallel
zueinander verlaufende Teilkreisläufe (5, 6) des Kühlmittelkreislaufs (1) von einer
Kühlmittelpumpe (7) mit Kühlmittel beaufschlagbar sind, wobei ein erstes Stellventil
(10) mit mindestens zwei synchron schaltbaren ersten Anschlüssen (9a) und einem zweiten
Anschluss (9b) in einem Zylinderkurbelgehäuse-Teilkreislauf (5) angeordnet ist und
wobei die ersten Anschlüsse (9a) mit jeweils einer der Zylinderbänke (3a) paarweise
strömungstechnisch verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Stellventil (10) als um eine Drehachse (A) drehbares Kugelventil ausgebildet
ist, wobei die ersten Anschlüsse (9a) radial und der zweite Anschluss (9b) axial daran
angeordnet sind.
2. Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem ersten Stellventil (10) zuzuführende Kühlmittelmenge in jeder Schaltstellung
des ersten Stellventils (10) auf alle ersten Anschlüsse (9a) gleichmäßig zu verteilen
ist.
3. Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderbänke (3a) über jeweils einen eigenen Zylinderkurbelgehäuse-Vorlauf (5a)
parallel mit Kühlmittel beaufschlagbar sind.
4. Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Stellventil (10) stromab des Zylinderkurbelgehäuses (3) angeordnet ist,
wobei der zweite Anschluss (9b) mit einem Zylinderkurbelgehäuse-Rücklauf (5b) strömungstechnisch
verbunden ist.
5. Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Stellventil (10) stromauf des Zylinderkurbelgehäuses (3) angeordnet ist,
wobei der zweite Anschluss (9b) mit einem gemeinsamen Zylinderkurbelgehäuse-Vorlauf
(5c) strömungstechnisch verbunden ist.
6. Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel durch die Kühlmittelpumpe (7) zumindest zeitweise zwischen einem Hauptwärmetauscher
(8) und den Zylinderköpfen (4) und/oder dem Zylinderkurbelgehäuse (3) zirkuliert werden
kann.
7. Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zylinderkopf (4) einen eigenen Zylinderkopf-Vorlauf (6a) und einen eigenen
Zylinderkopf-Rücklauf (6b) aufweist, wobei sich die Zylinderkurbelgehäuse-Vorläufe
(5a) und die Zylinderkopf-Vorläufe (6a) aus einem gemeinsamen Vorlauf-Abschnitt (14)
stromab der Kühlmittelpumpe (7) gespeist werden.
8. Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkurbelgehäuse-Rücklauf (5b) an einer Verbindungsstelle (13) mit den Zylinderkopf-Rückläufen
(6b) zu einem gemeinsamen Rücklauf-Abschnitt (15) zusammenführbar ist.
9. Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Rücklauf-Abschnitt (15) zum Hauptwärmetauscher (8) führt und der gemeinsame
Vorlauf-Abschnitt (14) vom Hauptwärmetauscher (8) abgeht.
10. Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem gemeinsamen Vorlauf-Abschnitt (14) ein zweites Stellventil (11) zwischen Hauptwärmetauscher
(8) und Kühlmittelpumpe (7) angeordnet ist, in das zusätzlich ein Abzweig (16) des
gemeinsamen Rücklauf-Abschnitts (15), unter Umgehung des Hauptwärmetauschers (8),
mündet.
1. Coolant circuit (1) for an internal combustion engine (2), which has a cylinder crankcase
(3) having at least two cylinder banks (3a), and associated cylinder heads (4), wherein
the cylinder crankcase (3) and the cylinder heads (4) can be supplied with coolant
by a coolant pump (7) by means of separate sub-circuits (5, 6) of the coolant circuit
(1) extending parallel to each other, wherein a first control valve (10) having at
least two synchronously switchable first connections (9a) and a second connection
(9b) is arranged in a cylinder crankcase sub-circuit (5) and wherein the first connections
(9a) each have a flow connection with one of the cylinder banks (3a) in pairs, characterised in that the first control valve (10) is configured as ball valve rotatable about an axis
of rotation (A), wherein the first connections (9a) are arranged radially thereon
and the second connection (9b) is arranged axially thereon.
2. Coolant circuit for an internal combustion engine according to claim 1, characterised in that the quantity of coolant to be fed to the first control valve (10) in each switch
position of the first control valve (10) is to be distributed evenly over all the
first connections (9a).
3. Coolant circuit for an internal combustion engine according to claim 1 or 2, characterised in that each of the cylinder banks (3a) can be supplied with coolant in parallel via its
own cylinder crankcase feed (5a).
4. Coolant circuit for an internal combustion engine according to any one of claims 1
to 3, characterised in that the first control valve (10) is arranged downstream of the cylinder crankcase (3),
wherein the second connection (9b) has a flow connection with a cylinder crankcase
return (5b).
5. Coolant circuit for an internal combustion engine according to any one of claims 1
to 3, characterised in that the first control valve (10) is arranged upstream of the cylinder crankcase (3),
wherein the second connection (9b) has a flow connection with a shared cylinder crankcase
feed (5c).
6. Coolant circuit for an internal combustion engine according to any one of claims 1
to 5, characterised in that the coolant can be circulated by the coolant pump (7) at least at times between a
main heat exchanger (8) and the cylinder heads (4) and/or the cylinder crankcase (3).
7. Coolant circuit for an internal combustion engine according to any one of claims 1
to 6, characterised in that each cylinder head (4) has its own cylinder head feed (6a) and its own cylinder head
return (6b), wherein the cylinder crankcase feeds (5a) and the cylinder head feeds
(6a) are fed from a shared feed section (14) downstream of the coolant pump (7).
8. Coolant circuit for an internal combustion engine according to claim 7, characterised in that the cylinder crankcase return (5b) can be merged with the cylinder head returns (6b)
at a connection point (13), to form a shared return section (15).
9. Coolant circuit for an internal combustion engine according to claim 8, characterised in that the shared return section (15) leads to the main heat exchanger (8) and the shared
feed section (14) leaves the main heat exchanger (8).
10. Coolant circuit for an internal combustion engine according to any one of claims 7
to 9, characterised in that in the shared feed section (14) there is arranged between main heat exchanger (8)
and coolant pump (7) a second control valve (11), into which additionally a branch
(16) of the shared return section (15) leads, bypassing the main heat exchanger (8).
1. Circuit de liquide de refroidissement (1) pour un moteur à combustion interne (2),
présentant un carter de moteur à cylindres (3) avec au moins deux bancs de cylindres
(3a), ainsi que des têtes de cylindres (4) associées, dans lequel le carter de moteur
à cylindres (3) et les têtes de cylindre (4) peuvent être soumis à l'action d'un liquide
de refroidissement exercée par une pompe de liquide de refroidissement (7) par l'intermédiaire
de circuits partiels (5, 6) séparés, s'étendant l'un par rapport à l'autre de manière
parallèle, du circuit de liquide de refroidissement (1), dans lequel une première
soupape de réglage (10) avec au moins deux premiers raccords (9a) pouvant être commutés
de manière synchrone et un deuxième raccord (9b) est disposée dans un circuit partiel
(5) de carter de moteur à cylindres et dans lequel les premiers raccords (9a) sont
reliés fluidiquement par paires à respectivement un des bancs de cylindres (3a), caractérisé en ce que la première soupape de réglage (10) est réalisée sous la forme d'une soupape sphérique
pouvant tourner autour d'un axe de rotation (A), dans lequel les premiers raccords
(9a) sont disposés de manière radiale et le deuxième raccord (9b) est disposé de manière
axiale au niveau de la soupape sphérique.
2. Circuit de liquide de refroidissement pour un moteur à combustion interne selon la
revendication 1, caractérisé en ce que la quantité de liquide de refroidissement à amener à la première soupape de réglage
(10) est à répartir de manière homogène dans chaque position de commutation de la
première soupape de réglage (10) sur tous les premiers raccords (9a).
3. Circuit de liquide de refroidissement pour un moteur à combustion interne selon la
revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les bancs de cylindres (3a) peuvent être soumis à l'action d'un liquide de refroidissement
de manière parallèle par l'intermédiaire de respectivement une arrivée de carter de
moteur à cylindres (5a) propre.
4. Circuit de liquide de refroidissement pour un moteur à combustion interne selon l'une
quelconque des revendications précédentes 1 à 3, caractérisé en ce que la première soupape de réglage (10) est disposée en aval du carter de moteur à cylindres
(3), dans lequel le deuxième raccord (9b) est relié fluidiquement à un retour de carter
de moteur à cylindres (5b).
5. Circuit de liquide de refroidissement pour un moteur à combustion interne selon l'une
quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la première soupape de réglage (10) est disposée en aval du carter de moteur à cylindres
(3), dans lequel le deuxième raccord (9b) est relié fluidiquement à une arrivée de
carter de moteur à cylindres (5c) commune.
6. Circuit de liquide de refroidissement pour un moteur à combustion interne selon l'une
quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le liquide de refroidissement peut circuler grâce à la pompe de liquide de refroidissement
(7) au moins en partie entre un échangeur de chaleur principal (8) et les têtes de
cylindre (4) et/ou le carter de moteur à cylindres (3).
7. Circuit de liquide de refroidissement pour un moteur à combustion interne selon l'une
quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que chaque tête de cylindre (4) présente une arrivée de tête de cylindre (6a) propre
et un retour de tête de cylindre (6b) propre, dans lequel les arrivées de carter de
moteur à cylindres (5a) et les arrivées de tête de cylindre (6a) sont alimentées à
partir d'une section d'arrivée (14) commune en aval de la pompe de liquide de refroidissement
(7).
8. Circuit de liquide de refroidissement pour un moteur à combustion interne selon la
revendication 7, caractérisé en ce que le retour de carter de moteur à cylindres (5b) peut être regroupé au niveau d'un
emplacement de liaison (13) avec les retours de tête de cylindre (6b) en une section
de retour (15) commune.
9. Circuit de liquide de refroidissement pour un moteur à combustion interne selon la
revendication 8, caractérisé en ce que la section de retour (15) commune mène à l'échangeur de chaleur principal (8) et
la section d'arrivée (14) commune part de l'échangeur de chaleur principal (8).
10. Circuit de liquide de refroidissement pour un moteur à combustion interne selon l'une
quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce qu'est disposée, dans la section d'arrivée (14) commune, une deuxième soupape de réglage
(11) entre l'échangeur de chaleur principal (8) et la pompe de liquide de refroidissement
(7), dans laquelle débouche en supplément un embranchement (16) de la section de retour
(15) commune en contournant l'échangeur de chaleur principal (8).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente