(19)
(11) EP 2 617 017 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.11.2020  Patentblatt  2020/46

(21) Anmeldenummer: 10798709.1

(22) Anmeldetag:  14.09.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G08B 25/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/AT2010/000335
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2012/034142 (22.03.2012 Gazette  2012/12)

(54)

MULTIFUNKTIONALE DIEBSTAHLSSICHERUNG

MULTIFUNCTIONAL ANTI-THEFT PROTECTION DEVICE

APPAREIL MULTIFUNCIONAL DE PROTECTION ANTIVOL


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.07.2013  Patentblatt  2013/30

(73) Patentinhaber: Zwisler, Georg
1190 Wien (AT)

(72) Erfinder:
  • Zwisler, Georg
    1190 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1-102007 055 523
GB-A- 2 367 173
US-A- 6 133 830
US-A1- 2007 210 920
US-A1- 2010 032 332
DE-U1-202006 020 299
GB-A- 2 408 827
US-A1- 2003 062 999
US-A1- 2008 272 923
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine multifunktionale Diebstahlssicherung mit Alarm, insbesondere für alle Arten von mobilen und beweglichen Gegenständen, wie z.B. Sportgeräte, (Ski, Boards, Räder, etc.), Reisegepäck (Handtaschen, Rucksäcke, Geldtaschen, etc.), Reisegefährte (Autos, Skater), elektronische Geräte/Maschinen/Konsumgüter (Computer, Photo-/ Videoapparate, Handys, Musikplayer, etc.), mechanische Geräte/Maschinen/Konsumgüter (Gucker; Waffen, Camping-/Badeausrüstung, Türen, Wohnungs-/Wertgegenstände, etc.), etc., wobei, wenn diese Gegenstände in irgendeine Richtung mehr als eine bestimmte Distanz bewegt oder von einem zweiten Teil oder mehreren Teilen wegbewegt werden oder die Lage verändert wird, ein Sensor dies wahrnimmt und sogleich oder mit einer variierbaren Zeitverzögerung einen Alarm auslöst, wobei der Alarm Wörter und/oder Wortkombinationen und/oder einen Alarm-/Signalton/Vibration über einen oder mehrere Alarm-/Signalgeber/Vibrationen ausgibt oder in Kombination ausgibt, wobei der 3D-Sensor bzw. die Elektronik im Gerät integriert oder am Gerät angebracht oder abnehmbar montiert ist und die Steuerung über irgendeine individuell programmierte oder fix vorgegebene Bewegung und/oder Trennung und/oder Distanztrennung von einem zweiten Teil erfolgt, wobei beim zweiten oder mehr Teilen/Gegenstand ebenso eine Alarmsignal (-auslösung) erfolgen kann, und/oder, je nach Einstellung, ebenfalls bei Überschreitung eines bestimmten Abstandes (Distanz von 2, 3, 5 Metern oder maximaler Reichweite) ein Alarm/Hinweis erfolgt.

    [0002] Mit Sensor ist ein elektronischer 3D-Sensor gemeint, der Bewegungen in allen drei Raumrichtungen (3D) wahrnehmen kann. Ein 3D-Sensor ist damit auch ein Bewegungs- oder Abstandssensor. Anstatt eines 3D-Sensors kann auch ein Universalsensor oder ein Smartsensor verwendet werden.

    [0003] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Alarmsicherungen bekannt, welche teilweise mit einem Band/Seil ausgestattet sind und manuell oder elektronisch gesichert sind. Die manuellen Vorrichtungen sind meist mit einer Zahlenkombination oder Schlüssel verschlossen und/oder mit einer elektronischen Sicherung versehen, wobei die elektronische Sicherung/Alarmauslösung meist verbunden ist mit einem externen Bewegungssenser (Hausalarm) oder mit einem Bruch-/Erschütterungssensor (Einbruch, Glasbruch, Motorschwingung, Durchschneiden des Seils, etc.) oder mehrere Sensoren zugleich verbaut sind, welche sich gegenseitig stören und zu Fehlfunktionen bzw. Fehlinformationen sowie Fehlalarme führen, und die elektronische Sicherung/Absperrung durch Eingabe direkt am Gerät oder unter zu Hilfenahme eines zweiten Geräts, meist Binären-, Schwingungs- oder Zahlencodes (Pin), RFID-Schlüssels oder externem Lesegerät (Scanner, etc.), oder sonstigem Frequenzsignal erfolgt.

    [0004] Die Eingabe Übertragung des Codes sowie die Überwachung selbst ist umständlich, hat einen eingeschränkten Verwendungsspielraum und geschieht über erheblichen elektrotechnischen Aufwand, wobei sich die Elektronik nebeneinander befindlichen und gesicherten Geräten selbst stört, zu Fehlalarmen führt und viel Strom verbrauchen. Die Alarmsicherungen sind sehr groß, umständlich zu handhaben und benötigen oft einen zweiten Teil, wie Lesegerät, Schlüssel, Sender-/Empfänger, und sind kompliziert aufgebaut, ebenso fehlt ein Zusatznutzen.

    [0005] Anders ausgedrückt, sind die Vorteile für einen 3D-Sensor gegenüber mehreren Sensoren, welche Unterschiedliches messen, oder einem Sensor, der nur eines mißt, überwiegend, zumal die herkömmlichen Sensoren meist nur über einen externen Rechner gesteuert werden.

    [0006] Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Diebstahls-Alarmsicherung bereitzustellen, welche die Nachteile der Technik bekannter Vorrichtungen überwindet, insbesondere Größe, Abfangen von Signalen, Manipulation von Signalen, elektronisch (und teils sich selbst) überlistbare Sensoren, ein Sensor statt vielen Sensoren und damit Erhöhung der Zuverlässigkeit, Reduzierung der Kosten und Verbesserung der Flexibilität, bestehend aus einem, zwei oder mehreren Teilen.

    [0007] Bekannte Sicherungen sind ferner meist mit Band/Seil ausgestattet, sind große Sicherungen, wodurch diese vorwiegend für große Gegenstände verwendbar sind und mit mehreren Batterien/Akkus gespeist werden, da die Geräte viel und permanent Strom verbrauchen und damit abhängig sind von fixen Stromquelle(n). Sicherungen reagieren vorwiegend auf Zug, Signalunterbrechung, Erschütterung, Lesefehler oder Bruch. Ebenso sind diese aufwendig fix zu montieren oder anzubringen und kaum flexibel zu verwenden, und auf Grund der Größe passen diese nicht in einen kleinen Raum (fehlende Miniaturisierung für z.B. Brieftaschen).

    [0008] Die aufgezählten Nachteile werden zwar beispielsweise in GB 2 447 461 überwunden, aber dennoch ist das Einsatzgebiet beschränkt, weist keinen Mehrfachnutzen auf, ist nicht individualisierbar, verfügt nur über den herkömmlichen Alarmton und ist dennoch groß ausgeführt und mit keinem 3D-Universal-Sensor ausgerüstet. Ferner ist es nur durch ein loses Band am Gegenstand zu befestigen.

    [0009] 3D-Sensoren sind aus dem Vermessungswesen beispielsweise aus der DE 20 2006 020 299 U1 bekannt. Die GB 2 408 827 A und die GB 2 367 173 A offenbaren einen Diebstahlalarm, bei welchem ein elektronisches Gerät einen Alarm auslöst, sobald es eine eigene Bewegung erfährt. Auch die Druckschriften US 2010/032332 A1 und US 6 133830 A offenbaren jeweils einen Diebstahlalarm.

    [0010] Dieses Ziel wird durch eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erreicht, worin eine unübliche Art der Verwendung eines Sensors (oder Sensoren bei mehr Teilen) durch auf einen Mikroprozessor oder anderen Speichermedium programmierte oder durch Erlernung/Erkennung/Eingeübt, ein Zeichen/Bewegung im Raum/Luft, Ein- oder Ausschalten auslöst, und der Alarm/die Signalgebung selbst durch Bewegung des Gegenstandes im Raum/Luft durch Erschütterung, Drehen, Heben, Fallen, Klopfen, etc., einer Bewegung in irgendeine Richtung im 3D-Raum, ausgelöst wird.

    [0011] Die einzige Fig. 1 zeigt die technischen Grundbestandteile der vorliegenden Erfindung.

    [0012] Zur Überwindung der bestehenden Nachteile wird die dargelegte Erfindung wie in den Ansprüchen dargelegt.

    [0013] Der Vorteil liegt darin, daß einerseits ein Teil beim Verwender verbleibt, z.B. am Schlüsselanhänger, am Uhrband, in der Uhr oder sonstigen an der Person befindlichen üblichen Gegenständen (Schmuck, Kleidung, Handtasche, Brieftasche, etc.) montiert, angeclipt, angenäht, geklebt oder in den Gegenständen integriert werden oder am Körper, z.B. an der Hand, befestigt werden kann somit an einem geordneten Platz aufbewahrt wird. Andererseits liegt der Vorteil darin, daß bei einer Version der Alarm (Vibration, Klingeln, etc.) ebenso beim Verwender ausgelöst werden kann. Somit wird bei ungewünschtem Eingriff/Entfernung (2, 3, 5 Meter oder maximaler Abstand) vom Benutzer oder des Gegenstandes selbst die Person aufmerksam gemacht.

    [0014] Wird einer nochmals erweiterten Version des 2. Teils (16) ein weiterer Sensor (2) in das Gerät integriert, sind die multifunktionalen Verwendungsmöglichkeiten ebenso beim 2. Teil (16) gegeben. Es kann bei einem von zwei Teilen die Steuerung bzw. Kopplung mit mehreren Alarmeinheiten erfolgen.

    [0015] Die Entfernung (des Signals) vom 2. Teil 16 kann individuell eingestellt werden. Bei der hier bevorzugten Ausführungsform wird der Alarm ausgelöst bei einer Entfernung der Teile/Geräte über 2 Meter voneinander. Die Auslösung kann erfolgen, indem der Universalsensor die Entfernung mißt oder bei einer Bewegung, welche über die 2 (3, 5, 10, etc.) Meter Distanz hinausgeht, der Alarm ausgelöst wird. Bevorzugt wird hier die Variante, welche bei Distanzüberschreitung und/ oder Bewegung des Teils am Gerät der Alarm ausgelöst wird. Befindet sich somit der zu sichernde Gegenstand nicht in unmittelbarer Nähe bzw. weiter entfernt als 2 Meter und/oder wird bewegt, wird der Alarm am Gerät und bevorzugt beim 2. Teil 16, also beim Benutzer, ausgelöst. Es wird dabei ein Wireless Personal Area Network bevorzugt. Die Reichweite von WPAN reicht z.B. bis ca. 50 Meter; innerhalb diesen Bereichs wird die Kommunikation zwischen den beiden Teilen derart ausgebildet oder durch ein Funksignal, welches abhängig von der Signalstärke eine größere Reichweite ermöglicht. Ist im jeweiligen Anwendungsfall eine größere Reichweite erforderlich, wird eine Verbindung unter Ausnützung in an sich bekannter Weise der Handytechnologie (GSM) oder GPS bevorzugt. Das Handy wird hier beispielhaft erwähnt für alle Geräte, welche mit einem Display, IKT und mit einer Menüführung in bekannter Weise ausgestattet sind. Der Alarm bzw. die Meldung erfolgt bei einem Übergriff am Handy oder umgekehrt, wenn das Handy geschützt werden soll, wird der Alarm bzw. die Meldung bei dem bei der Person befindlichen Teil ausgelöst. Die Verwendung von Telemetrie ist ebenso eine Ausführungsvariante.

    [0016] Bewegung/Steuerung: Durch Ausnützung der Möglichkeit welche die vorliegende Erfindung (bzw. der Sensor 2) bietet, ist einer Dezentralisierung möglich, was ebenso die Zuverlässigkeit erhöht. Die Bewegung und damit die Bedienung der Vorrichtung selbst kann durch Schütteln nach vor und zurück, oder nach oben und unten, oder wo aufschlagen, oder kombiniert, oder einem Zeichen, wie Kreis, Zahl, Buchstaben, in der Luft oder 2D-Fläche beschreibend erfolgen oder durch Klopfen, und somit die Sicherung bzw. das Menü gesteuert werden. So wird z.B. auf On/Off geschalten bzw. die Sicherung Befehlsempfangend/Aufnahmebereit/Betriebsbereit gestellt werden sowie in dieser Art und Weise die Menüführung erfolgen. Die Menüführung, Steuerung kann ebenso auf dem Computer (oder sonstigem IKT-Gerät) erfolgen und sodann mittels USB, Bluetooth oder ähnlichem Übertragungsmedium auf das Alarmgerät bzw. den Mikroprozessor/Chip 1 übertragen werden. Mittels Übertragung des/eines Programms kann die Ausführung einer Steuerung/Menü von allen IKT-Geräten übernommen werden.

    [0017] Eine alternative Bedienung/Steuerung erfolgt bei der Ausführungsvariante mit 2 Teilen.

    [0018] Wird das Gerät nicht verwendet, sind die beiden Teile zusammengefügt. Werden die beiden Teile getrennt, erfolgt die ON-Schaltung oder wird Betriebsbereit gestellt. Sodann kann mittels oben beschriebener Bewegungen die Steuerung/Einstellung erfolgen.

    [0019] Ergänzend kann die Bedienung/Steuerung/Menüführung ebenso über der in bekannter Weise funktionierenden Erkennung über Fingerprint, Iriserkennung oder herkömmliche Zahlen-, Funktionstasten erfolgen, was vorwiegend zur Vereinfachung der Bedienung sowie zur Bedienung der Zusatzfunktionen dienlich sein kann.

    [0020] Als Schnittstellen 11 kommen alle in bekannter Weise möglichen Ausstattungen in Frage, je nach Anwendungsgebiet ergeben sich Vorteile für die eine oder andere Schnittstelle, wobei hier vorzugsweise eine kontaktlose optisch-induktive Ankopplung, oder eine nicht leitungsgebundene, über passive wie aktive Funktechnik, zur Anwendung kommt.

    [0021] Die Schnittstellen 11 dienen zusätzlich für Einstellungen der Sicherung, Alarmauslösung, zur Datenübermittlung auf einem Mikrochip 1, um das Betriebsprogramm oder den Alarmton 5 zu übertragen, welcher aus individuellen Wörtern, Sätzen, Geräuschen, Musik, etc. bestehen kann. Ferner können über die Schnittstellen 11 Daten übertragen werden, welche personalisierte Daten sein können, wie personenbezogene Metadaten (Größe, Alter, Adresse, etc.) oder sonstige individuelle Daten, wie medizinische, oder Fremddaten, wie Liftkarte, Abbuchungen, Musik-, Foto-, Filmdaten, etc., welche normal ebenso auf einem USB-Stick mit sich geführt werden.

    [0022] Die Programmfunktion, Datenordnung, etc., welche zu bewerkstelligen ist, werden einerseits vom integrierten Sensor 2 und/oder ergänzt von einem integrierten Mikroprozessor 1 gelöst, welche in bekannter Weise verschiedenste rechentechnische Aufgaben/-stellungen erfüllen. Die Grundprogrammierung der einzelnen Funktionen und das Funktionszusammenspiel werden programmiert und auf das Gerät übertragen. Die beschriebene Menüführung erlaubt die Individualisierung des Alarmtons 5, welcher vorzugsweise auf das Gerät auf einen vorbestimmten Platzhalter gespeichert wird. Dieser Platzhalter wird bei einer Verbindung mit dem Computer angezeigt bzw. beim Installationsprogramm der Diebstahlssicherung automatisiert angezeigt und die Datei, wo sich diese befindet, eingetragen und somit auf den reservierten Platz übertragen. Das Programm auf der Diebstahlssicherung greift automatisiert auf die belegte Stelle zu. Wird dies nicht so vorgenommen, greift das Programm auf die Werkseinstellungen zu. Bei der "Erstverwendung" des Gerätes wird die Bewegung für die On/Off-Stellung, etc. abgefragt. Die Bewegung wird zweimal ausgeführt (alternativ mehrmals), um so den Sensor 2 die Bewegung zu erlernen. Sodann erfolgt die Aufforderung einer (oder bei mehrmaligen Wiederholungen) Kontrollbewegung, und danach erfolgt die Bestätigung, daß die Diebstahlssicherung die Bewegung identische erkannt und eingelernt hat. Die Bewegung kann später geändert werden. Wenn bei der Variante - "per Computer individuell einstellbar" - das Basisprogramm zur Bewegungserkennung/-einstellung am Computer 15 oder IKT-Gerät 16 nochmals gestartet/ausgeführt wird, können einzelne Befehle geändert werden. So können bei der "Erstmaligen Verwendung" auf eingelernte Befehle zugegriffen, sie wieder entfernt und mit neuen eingelernten Bewegungen neu belegt werden. Bei der Individualisierung über einen Computer 15 wird per Neubelegung eines bestimmten Platzhalters verhindert, daß zu viele Befehle/Daten, auf die das Programm zugreifen könnte, auf dem "Chip" liegen und mögliche Störungen durch "Zugriffsverwirrung" entstehen. Programmfehler (Unsicherheiten), auf welche Belegung zugegriffen werden soll, so verhindert. Diese Vorgangsweise dient einerseits der klaren Handhabung und verhindert andererseits, daß zu viele unnötige Programmvorgänge/-zugriffe am "Chip" gespeichert verbleiben. Die Größe der personalisierten Daten wird durch den zugewiesenen und verbleibenden Speicherplatz begrenzt. Die Programmdaten werden natürlich in einen geschützten Bereich geschrieben. In bevorzugter Weise werden die individualisierten Programmdaten oder zumindest die Passwörter am Computer 15 des Besitzers gespeichert oder an die Erzeugerfirma übertragen, damit die Programmdaten für den Benutzer replizierbar sind. Die oben beschriebene Vorgangsweise der individuellen Ausstattung der Diebstahlssicherung über Computer 15 oder IKT (z.B. Handy) kann vorzugsweise entfallen, wenn die Eingabe bei der ersten Verwendung bzw. erstmaligen Inbetriebnahme beibehalten wird. So ist die Zuhilfenahme eines externen Computers 15 zur individuellen "Ersteinstellung" nicht notwendig. Die gesamten notwendigen Einstellungen (Bewegungen, verschieden einzustellende Abstände/Distanz bis zur Alarmauslösung, etc.) werden bei der "Ersteinstellung" vorgenommen.

    [0023] Um den Alarmton in einer einem Alarm entsprechenden Lautstärke zu erhalten, ist die Vorrichtung vorzugsweise mit einem Lautsprecher 3 und Verstärker oder Piezo ausgeführt. Die Aufnahme des individuellen Tons wird vorzugsweise über ein Programm vorgenommen, welches die Lautstärke mißt. Erst wenn eine bestimmte Tonlautstärke gemessen wird, wird der "Ton" (Sprache, Geräusch, etc.) für die Speicherung auf der Diebstahlssicherung freigegeben. Ist bei einer anderen Eingabeart (z.B. bei der "Erstinbetriebnahme" der individuellen "Wörter, Sätze, Geräusche, etc.") der Ton zu leise, wird dies durch einen mit höherer Dezibel ertönenden Alarmton kompensiert bzw. ergänzt. Ferner kann durch eine Kontrollwiedergabe der "Wörter/Sätze, Geräusche, etc." der Benutzer selbst bestimmen, ob die Lautstärke der gewünschten Dezibel entspricht. Ist der Kontrollalarm für den Benutzer passend, dann kann dies mit z.B. Schütteln bestätigt werden. Andere Bereiche, welche individuell einstellbar sind, werden unter Anwendung der gleichen Vorgangsweise belegt/eingestellt. Durch Integration eines Mikrofons 8 bei einem Teil kann so der "Dieb" gleich direkt angesprochen bzw. mit diesem kommuniziert werden.

    [0024] Ergänzend sei bemerkt, daß anstatt dem Sensor 2 eben- so über eine "Tilt"-Schaltung oder ähnlichem Bewegungsmelder/ - sensor eine "Auslösung" erfolgen kann.

    [0025] Das Gehäuse 12, in welchem sich die Elektronik befindet, ist wasserdicht ausgeführt, bzw. wird die Elektronik mit einer schützenden Schicht überzogen, oder vorzugsweise bei der Teilespritzung gleich mit eingespritzt oder vergossen. Als Lautsprecher 3 wird vorzugsweise ein wasserresistenter gewählt, welcher sich ebenfalls in einem Gehäuse befindet, oder Gehäuseteile als Resonanzkörper Verwendung finden.

    [0026] Die Diebstahlssicherung wird am zu befestigendem Gerät derart angebracht, damit Diebe mehr als 3 Sekunden benötigen diese von einer Montageplatte oder Klettverschluss, Magnet (-verschluss), Karabiner oder dergleichen zu lösen. In der bevorzugten Variante wird eine Montagevorrichtung am Gerät montiert. Die Montageplatte selbst wird am Gerät geklebt, geschraubt, genäht, oder in dem Gerät selbst integriert. Bei zwei Geräten ist die Verbindung vom Alarmsystem und Montageplatte vorzugsweise dieselbe, wie bei der Ausführung von 2. Teilen, wenn diese beiden Teile miteinander verbunden werden.

    [0027] Je nach Einsatzbereich und Verwendung der Diebstahlssicherung ist eine unterschiedliche Kombination von Funktionen, Eigenschaften und Merkmalsausprägung vorteilhafter.

    [0028] Nachfolgend werden verschiedene Einsatzbereiche der Diebstahlssicherung um-/beschrieben, wobei je Beispiel beschriebene Ausprägung und Verwendungsart der Diebstahlssicherung ebenso bei den anderen Beispielen angewendet werden kann.

    [0029] Einsatzbereiche/Anwendungsbeispiele:
    Sportgeräte für Winter und Sommer. Für Sportgeräte, wie Ski, alle Arten von Boards, Räder, Rollerskates, etc., gibt es bisher eingeschränkte Absperrmöglichkeiten mit einem Seil und teilweise mit einem Alarm ausgestattete Diebstahlssicherungen. Die vorliegende Erfindung erübrigt das Festbinden der Geräte an einem fixierten Gegenstand, welche in der Landschaft und auf Hütten spärlich gegeben sind.

    [0030] Die vorliegende Sicherung wird am Gerät vorzugsweise auf einer Montageplatte/-vorrichtung befestigt, welche derart gestaltet ist, daß für die Entfernung des Elektronikteils auch bei schneller Bewegung mehr als 3 Sec. benötigt wird. Ist die Sicherung am Gerät montiert, wird das Gerät samt der Diebstahlssicherung durch z.B. Schütteln aktiv gestellt oder durch sonstwie eingelernte, individuelle Bewegungen. Bei der Verwendung von 2 Teilen, wird mit beiden Teilen die Bewegung ausgeführt und sodann ein Teil (= "Alarmeinheit") auf dem Gerät angebracht. In dieser Anwendungsform erfolgt die Alarmaktivierung verzögert. Der andere Teil (= "Empfänger"" "Master"), verbleibt beim Besitzer auf dem Schlüsselanhänger oder wird sonstwie bei der Person am Körper, bevorzugt auf der Hand, befestigt/angebracht oder ist schon integriert. Eine Aktivierung in der Variante "Abstand mehr als 2 Meter" erfolgt beispielhaft erst bei Entfernung des Besitzers mit dem "Master" von mehr als 2 Metern von der "Alarmeinheit". In einer anderen Variante wird per Bewegung der gewünschte Alarmmodus eingestellt (nur die "Alarmeinheit", oder bei Alarm erfolgt ebenso eine Benachrichtigung an den "Master", sowie Alarm bei Bewegung oder Abstandsüberschreitung von eingestellten 2, 3, 5 Metern, oder maximale Reichweite). Eine Abschaltung erfolgt ebenso durch eine individuelle Bewegung oder per Funk, etc. Verglichen wird, ob es sich bei den zwei Teilen um ein passendes "Pärchen" handelt. Nach der Aktivierung wird das Gerät abgestellt und zurückgelassen. Wenn ein Sportgerät zurückgelassen wird und eine Person das Gerät entfernen will oder irgendwie in irgendeine Richtung bewegt wird, geht nach 2 Sekunden der Alarm in beschriebener Weise los. Vorzugsweise ertönen zuerst Wortkombinationen, wie "Finger weg", "Laß mich alleine", "Gehe weg", "Hilfe, ich werde gestohlen", etc., wenn dann, nach vorzugsweise 15 Sekunden - je nachdem, wie lange die Wortkombination dauert - das Gerät noch immer bewegt wird, bevorzugt ein herkömmlicher Alarmton oder Geräusch erklingt. Wenn nach der letzten Bewegung 20 Sekunden vergehen, wird der Alarm selbständig abgeschaltet. So wird verhindert, daß bei einer unbeabsichtigten Berührung der Alarmton so lange ertönt, bis die Batterie leer ist.

    [0031] In einer erweiterten Funktionsweise wird der Besitzer in der Hütte an einem zweiten Teil durch dezentes Piepsen und/ oder Vibration informiert wenn das Gerät bewegt wird. In einer Ausbaustufe wird auch in der beschriebenen Weise per "Wort-/Satzalarm" der Besitzer informiert. Wenn der Besitzer zum Ski, Snowboard ebenso einen Rucksack hat, so ist es möglich, den Alarm für beide oder mehrere Geräte anzuzeigen. Welches Gerät gerade entwendet wird, darüber informiert der jeweilig gewählte Alarmton.

    [0032] Wenn der Besitzer in einer Reichweite von 2 Metern ist, geht der Alarm nicht los. Erst wenn die Bewegung 2 Meter entfernt vom Besitzer ausgeführt wird (unabhängig von der vorhergehenden Bewegung), geht der Alarm los. Diese Ausführungsform kommt vor allem bei jenen Gegenständen in Anwendung, welche sich naturgemäß vorwiegend in der Nähe des Besitzers befinden, wie Handtasche, Rucksack, Kleidung, Photoapparate, Handys, etc. Hier wird der Besitzer sofort durch den Alarmton informiert, wenn sich das Gerät - bevorzugt - mehr als 2 Meter von ihm entfernt.

    [0033] Bei Reisegepäck oder elektronischen sowie mechanischen Geräten ist die obige Funktionsweise von Vorteil, da, wenn der Gegenstand sich in der Nähe befindet, die Benutzung dieser uneingeschränkt funktioniert, obwohl die Diebstahlssicherung auf ON gestellt ist. Wird der Gegenstand unerlaubt entfernt (hier vorzugsweise bei 5 Meter) oder entrissen, geht der Alarm los.

    [0034] Bei IKT-Geräten 10, z.B. beim Handy integrierte Erfindung, oder artverwandten Geräten mit vorzugsweise Display wird vorzugsweise der Alarm beim Handy und bei einem 2. Teil ausgelöst. Es kann ebenso nur am Handy ausgelöst werden, wenn sich dieses um einen bestimmten Abstand bewegt oder von einem 2. Teil 16 wegbewegt. Der 2. Teil 16 ist vorzugsweise mit einem Clip versehen und wird an der Uhr (Uhrband) oder sonstwo am Körper (Kleidung) in bekannter Weise befestigt. Der 2. Teil 16 kann auch sonst in bekannter Weise zum Befestigen ausgeführt sein (Klettverschluß, Karabiner, Schlüsselanhänger, etc.). Bei der Variante, wo die Diebstahlssicherung am Arm befestigt wird und mit vorzugsweise bis zu drei "Alarmeinheiten" ausgestattet ist, übernimmt der "Master" die Steuerung aller "Alarmeinheiten". Wie beschrieben, kann der "Master" ebenso mit Funktionen wie ein IKT-Gerät ausgestattet sein. Anstatt des "Master" kann auch ein Handy selbst Verwendung finden, indem eine je nach Größe eines Handys einstellbare Aufnahme dieses an der Armbefestigung integriert und mit den "Alarmeinheiten", wie der Master, kommuniziert. So ist ein Handy ebenso am Arm befestigbar und übernimmt zusätzlich eine Sicherungsfunktion. Eine oder alle "Alarmeinheiten" können ebenso mit IKT ausgestattet sein, und so kann z.B. bei einer GPS-Ausstattung der alarmgesicherte Gegenstand geortet werden.

    [0035] Die Steuerung des Alarms, Abstands, Alarm bei einem Teil oder bei beiden Teilen kann am Handy erfolgen oder am 2. Teil 16 in beschriebener oder herkömmlicher Weise durch menügesteuerte Eingabe erfolgen. Wenn der 2. Teil 16 in beispielsweise einer Uhr, Handtasche, Geldbörse oder Clip integriert ist, kann die Steuerung von diesem aus erfolgen.

    [0036] Die Version von 2 Teilen wird bevorzugt, da der Alarm beim Handy erfolgt, welches sich meistens in der Handtasche oder in der Jacke befindet, und zugleich am 2. Teil 16, welcher beispielsweise in eine Uhr, Geldbörse oder einem Extrateil integriert ist, welcher in beschriebener oder bekannter Weise bei der Person angebracht ist. So wird sichergestellt, daß der Alarm bei einer gewissen eingestellten Entfernung oder bei Bewegung in der Handtasche, etc. anspringt, und zugleich die Person darauf aufmerksam gemacht wird, daß das zu schützende Gut unerlaubt entfernt oder vergessen/liegen gelassen wird. Die Übertragung vom steuernden Element zum 2. Teil 16 erfolgt in bekannter, oben beschriebener Weise über Bluetooth, etc.

    [0037] Der 2. Teil 16 kann ebenso wie das Handy mit einem "Handyempfangs-/-sendestation ausgestattet sein, zum Kommandeempfang, Datenübertragung/-abruf, Alarmierung oder Signalauslösung/-übertragung. Sodann ist es möglich, die Daten ebenso auf einen Computer oder eine sonstige "intelligent" "programmierbare" Einheit zu übertragen oder umgekehrt. Das Handy selbst kann durch Schütteln, etc. in der beschriebenen Art und Weise auf On/Off oder die Steuerung des Menüs selbst erfolgen, indem das Handy in eine gewisse Neigung gestellt wird und so das Auf- und Abspielen von z.B. Zeilenanzeigen (z.B. "Rollen" von Zeilen) gesteuert wird.

    [0038] Bei einem Rucksack, Reisegepäck oder anderen angeführten beweglichen Gegenständen kann der Alarmgeber auch in diesen integriert sein und die Bedienung, Funktionen in beschriebener Weise erfolgen. Die Alarmauslösung kann auch in einer anderen Weise als mit einem Sensor 2 erfolgen, was für alle beschriebenen Anwendungsfälle gilt.

    [0039] Da der Sensor 2 sehr genau die Bewegung mißt, ist es möglich, andere Funktionen auszuführen als rein für die Steuerung der Alarmfunktion. Somit entsteht eine multifunktionale Verwendungsmöglichkeit für die Diebstahlssicherung.

    [0040] Untenstehend werden beispielhaft mögliche Funktionen dargestellt, welche in artverwandten Gebieten ebenso zum Einsatz kommen können.

    [0041] Ein Anwendungsfall ist es, die Geschwindigkeit zu messen. Es ist möglich, die Geschwindigkeit auf einem Display 7 am Gerät anzuzeigen, oder unter Verwendung von einer Signalübertragung kann die laufende Geschwindigkeit an einem anderen Display angezeigt werden, welches an der Kleidung befestigt ist, oder in einer Brille eingespielt werden.

    [0042] Ebenso, ist es aufgrund der Meßgenauigkeit möglich, Höhenunterschiede zu messen und bekanntzugeben. So können ebenso Strecken und Streckenverläufe gemessen werden oder sonstige im Raum ausgeführte Messungen. Die Messungen können sofort ausgegeben oder am Chip 1 gespeichert werden und werden danach an einem Computer 15 bevorzugt graphisch dargestellt, betrachtet und im Bedarfsfall ausgewertet.

    [0043] Eine andere Möglichkeit ist es, die vorliegende Erfindung mit dem Sensor 2 als eine Maus zu verwenden, da die Bewegung im Raum genau gemessen wird, und so ist es möglich, Computerspiele damit auszuführen oder Befehle dem Computer/Fernseher oder sonstigen empfangenden elektronischen Geräten zu geben. So können in beschriebener Weise verschiedene Kommandos dem Gerät eingeübt werden und verschiedene Befehle elektronischen Geräten, wie Computer, Videokamera, Photoapparate, übermittelt werden. Damit können Fernauslösungen gesteuert werden oder Bewegungen der Kamera auf einem motorbetriebenen Stativ, welches die von der Person durchgeführte Bewegung des Sensors 2 nachvollzieht.

    [0044] Als Fernsteuerung kann die Diebstahlssicherung ebenso verwendet werden, indem, wie z.B. die Steuerung beim Stegway, durch Vor- und "Zurückneigung" die Fahrt aufgenommen oder gestoppt wird, sowie die Rechts- und Linkssteuerung erfolgt. Vorzugsweise wird die Diebstahlssicherung von einer aufrechter Position in eine nach vor gelagerte Position gebracht, und umso mehr die Position in eine Horizontallage gebracht wird, umso mehr Geschwindigkeit wird aufgenommen. Zurücksetzen, Bewegungen, nach links und rechts, können durch entsprechende Bewegung der Diebstahlssicherung beim zu steuernden Gerät die jeweilige Reaktion auslösen. Derart verwendet, kann die Diebstahlssicherung als solche und zugleich zur Steuerung für Roboter oder ähnliche ferngesteuerte Geräte erfolgen. Für einen Einsatz zu militärischen Zwecken ist somit die Diebstahlssicherung ebenso geeignet.

    [0045] Werden zwei Teile/Geräte zusammengelegt und ein dauernder Strahl ausgesendet, kann bei Unterbrechung dieses Signals ebenso ein Alarm ausgelöst werden. Die Diebstahlssicherung kann demnach in bekannter Weise ebenso zur Zeitmessung Verwendung finden oder bei Eindringen in einem gewissen geschützten Bereich Alarm geben. Diese Anwendung kann vor allem im Freien, zur Schützung von Eingängen, Bereichen, etc. seine Anwendung finden. Bewegungs- und Stellmotoren können ebenso ferngesteuert werden für z.B. schwer erreichbar angebrachte Gerätschaften, wie z.B. Überwachungskameras, oder bei sonstigen Gegenständen, wo eine Bewegungssteuerung von Vorteil ist.

    [0046] Die Montageplattenverriegelung kann ebenso elektronisch erfolgen, indem ein kleiner Motor, vorzugsweise Nanomotor, in das Gehäuse eingebaut ist, welcher einen Teil bewegt und die Montageplattenverriegelung entriegelt.

    [0047] Die 3D-Zeichenerkennung oder Steuerung kann bei Bedarf auf eine 2D-Steuerung umgestellt werden. Ebenso kann in einer Variante ein GPS 9 eingebaut sein. Das GPS 9 kann demnach vereinfacht mit dem 3D-Sensor 2 ebenso die Höhenlage bestimmen, nachdem so eine exaktere 3D-Raumdarstellung an verschiedenen GPS-Geräten möglich ist.

    [0048] Werden mehrere Sensoren 2 an einem Gerät angebracht, so kann die Lage der Sensoren zueinander und deren Veränderung zueinander, wie z.B. in der Höhe, deren Abstand zueinander z.B. das Verwindungsverhalten von Geräten, wie Boards, Ski, etc., gemessen werden. Die Daten können gespeichert und ausgelesen werden, welche dann mit speziellen Programmen versehen die Möglichkeit bieten, die Veränderung des Gerätes, je nach untersuchtem Zweck, in Datenform und graphisch aufgelöst darzustellen.

    [0049] Der in der Diebstahlssicherung vorhandene Sensor 2 kann ebenso zur kartographischen Aufnahme bzw. Darstellung von 3D-Geländedaten herangezogen werden. So ist es möglich, ebenso 3D-Zeichnungen anzufertigen, welche auch künstlerisch ausgeführt und am Computer nachbearbeitet werden können, mit z.B. Farbe oder Konturen versehen werden. Die derart in einem Computer oder Bearbeitungsgerät eingelesenen Daten können danach weiter bearbeitet werden in künstlerischer als auch technischer Hinsicht, wie Design, Konstruktion, mechanischer und elektrischer Teile oder ganzer Baugruppen, oder gesamte Gerate/Maschinen können derart konstruiert oder entworfen werden.

    [0050] Die vorhin dargestellten Anwendungsmöglichkeiten können je nach Anwendungsfall und gewünschter Ausstattung mehr oder weniger einzeln oder kombiniert ausgeführt werden.

    [0051] So daß z.B. das Handy die Menüführung übernimmt und einzelne Geräte ein- oder ausschaltet oder den Batteriestatus abfragt und je nachdem, was ich gerade benötige, schütze, auf Distanz oder über Meldung am Handy per Anruf oder Signal. So kann z.B. das Handy in Kombination einmal sich selbst von Diebstahl schützen, die Handtasche/Geldbörse auf 2 Meter Entfernung, den Laptop auf 5 Meter oder den Rucksack auf 3 Meter und von einem Übergriff auf das Auto oder die Haustüre per Anruf und/oder Signalgebung, etc. informieren.

    Legende zu Fig. 1



    [0052] 
    1. 1. Mikroprozessor
    2. 2. 3D-Sensor
    3. 3. Lautsprecher/Piezo
    4. 4. Signalgeber/-empfänger mit Antenne
    5. 5. "Alarmgeräusch"
    6. 6. Energiespeicher/-geber (strichlierte Trennlinie zeigt an, daß eine und/oder weitere Komponenten enthalten sein können)
    7. 7. Anzeige (Display)
    8. 8. Mikrofon
    9. 9. GPS (mit GSM)
    10. 10. IKT-Geräte, wie Handy, MP3-Player, Navi, oder sonstige elektronische bzw. IKT-Geräte
    11. 11. Schnittstelle
    12. 12. Gehäuse
    13. 13. Elektronische Kleinteile
    14. 14. Montagevorrichtung
    15. 15. Computer/IKT-Gerät (Informations- und Kommunikationstechnologie)
    16. 16. 2. oder mehrere Geräte/Teile mit mehr oder weniger integrierten Bestandteilen bzw. Variante X, in ein Handy, etc. integriert.



    Ansprüche

    1. Eine multifunktionale Diebstahlssicherung die Stationär- oder batteriebetrieben, wasserdicht und mit einem Mikroprozessor/Chip ausgestattet ist, flexibel an einem oder mehreren mobilen oder beweglichen Gütern sowie Gegenständen befestigt oder darin integriert werden kann, die aus zwei Teilen (12, 16) besteht und so ausgebildet ist, dass, wenn der Gegenstand oder die beweglichen Güter und somit das erste Teil (12) der Diebstahlssicherung bewegt wird, ein Alarm auslöst und an einen zweiten Teil (16) gesendet werden kann, das von dem ersten Teil getrennt und unabhängig ist, und in der Lage ist ein Signal von dem ersten Teil zu empfangen,
    dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil der Diebstahlsicherung mit einem Sensor (2) ausgestattet ist, mit welchem die exakte Bewegung des ersten Teils aufgezeichnet wird,
    wobei bestimmte, vorgegebene oder individuelle Bewegungen des mindestens ersten Teils zur Auswahl von Alarmeinstellungen, zur Menüführung oder Alarmsteuerung des ersten und zweiten Teil der multifunktionale Diebstahlssicherung herangezogen werden können, um wahlweise, einzeln oder kombinierten Distanz-, Entfernungs- und/oder Bewegungsalarme auszulösen.
     
    2. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, wenn ein Teil der multifunktionalen Diebstahlssicherung in einen gewissen geschützten Raum, Bereich, Schutzzone, des 2.Teils (16) der Diebstahlssicherung eindringt, kann ein Alarm ausgelöst werden.
     
    3. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Menüführung der Alarmeinstellung/-steuerung oder diese selbst mit oder durch vorgegebene und/oder individuelle Bewegung eines Gehäuses (12) der Diebstahlssicherung und/oder mittels vorgegebener und/oder individueller Sprachaus-/-eingabe und/oder Lauten und/oder Geräuschen der Diebstahlssicherung erfolgen kann und/oder per Anzeige (7).
     
    4. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Alarmton/- vibration bei Auslösung aus vorgegebenen oder individualisierten Wörtern, Sätzen, Zahlen, Geräuschen auch vermischt und/oder kombiniert mit Alarmtönen (5) erfolgen kann und/oder über ein Mikrofon (8) direkt den Alarm aussprechen kann.
     
    5. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein gleicher oder unterschiedlicher Alarmton/-vibration (5) bei einem oder bei beiden Teilen der Diebstahlssicherung, bei Bewegung von einem oder beiden Teilen der Diebstahlssicherung und/oder Überschreitung einer eingestellten Distanz/ Abstand anschlägt.
     
    6. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Diebstahlssicherung vorzugsweise mit einem Verstärker ausgeführt ist, um den Alarmton entsprechend in einer Alarmlautstärke zu erhalten und/oder das Gehäuse (12) selbst als Resonanzkörper/Membran dienen kann.
     
    7. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzelteil oder bei zwei Teilen ein Teil, fix oder mittels von einer Montagevorrichtung (14) abnehmbar auf dem zu sichernden Gegenstand befestigt oder in diesem Gegenstand integriert ist.
     
    8. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß ein Einzelteil der Diebstahlssicherung, oder bei einer zweiteiligen Ausführung der Diebstahlssicherung nur ein Teil davon, an dem zu sichernden Gerät angebracht wird und/oder von dem Benutzer der Diebstahlssicherung am Körper getragen werden kann, insbesondere an der Hand des Benutzers angebracht wird, und/oder in die Kleidung bzw. in Accessoires des Benutzers integriert werden kann.
     
    9. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Diebstahlssicherung mit einem oder mehreren Schnittstellen (11), wie USB, Bluetooth, Funk oder ähnlichem ausgestattet ist, um analoge und/oder digitale Daten auf den Chip (1) zu transferieren und/oder ebenso von diesem abzurufen.
     
    10. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1. bis 9. dadurch gekennzeichnet, daß ein 2. Teil (16) ein Handy (10) bzw. Informations- und Kommunikationstechnologiegerät (10) umfasst.
     


    Claims

    1. A multifunctional anti-theft device which is stationary or battery-operated, watertight or water-proofed equipped with a microprocessor/chip, can be flexibly attached to or integrated into one or more mobile or movable goods and objects, consisting of two parts (12, 16) and designed in such a way, in that, when the object or the movable goods and thus the first part (12) of the anti-theft device is moved, triggers an alarm and can be sent to a second part (16) which is separate and independent from the first part and is able to receive a signal from the first part,
    characterized in that the first part of the anti-theft device is equipped with a sensor (2) with which the exact movement of the first part is recorded, wherein certain, predetermined or individual movements of at least the first part can be used for selecting alarm settings, for menu guidance or alarm control of the first and second part of the multifunctional anti-theft device, in order to trigger selectively, single or combined distance -, space - and/or movement-alarm (action).
     
    2. Multifunctional anti-theft device according to claim 1, characterized in that an alarm can be triggered if a part of the multifunctional anti-theft device penetrates into a certain protected area, room, protection zone, of the second part (16) of the anti-theft device.
     
    3. A multifunctional anti-theft device according to claim 1, characterised in that the menu guidance (navigation) of the alarm adjustment/control or this itself can take place with or by means of predetermined and/or individual movement of the housing (12, 16) of the anti-theft device and/or by means of predetermined and/or individual voice output/ input and/or sound and/or noise of the anti-theft device can occur (5) and/or by means of (per) a display (7).
     
    4. A multifunctional anti-theft device according to one claim 1 to 2, characterised in that the alarm - tone / - vibration (5) when triggered from predetermined or individualised words, sentences, numbers, noises can also be mixed and/or combined with alarm tones could follow (5) and/or can pronounce the alarm directly via a microphone (8).
     
    5. A multifunctional anti-theft device according to claim 1 to 3 characterised in that an identical or different alarm sound or vibration (5) is applied to one or both parts of the anti-theft device, by movement of one or both parts of the anti-theft device and/or exceeding of a set distance/space.
     
    6. A multifunctional anti-theft device in according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the anti-theft device is preferably designed with an amplifier in order to receive the alarm tone correspondingly in an alarm volume and/or the housing (12) itself can serve as resonance body/membrane.
     
    7. A multifunctional anti-theft device according to one ore more of the claims 1 to 5, characterized in that the individual part or, in the case of two parts, a part, can be fixed or removable or detachable fixed by means of a mounting gadget (14) to the object to be secured or integrated in this object.
     
    8. A multifunctional anti-theft device according to one claim 1 to 7, so characterized in, that one single part of the anti-theft-protection or by one, two or multi-piece part Embodiment of the anti-theft-protection only a piece thereof, is mounted on the device to be secured and/or (the other part) can be worn by the user of the anti-theft-protection to the body, especially is at the hand of the user and/or in the clothing and in accessories of the user respectively may be integrated (10, 15, 16).
     
    9. A multifunctional anti-theft device according to one ore more of claims 1 to 7, characterized in that the anti-theft device is equipped with one or more interfaces (11), such as USB, Bluetooth, radio or the like, in order to transfer analog and/or digital data to and/or retrieve them from the chip (1).
     
    10. A multifunctional anti-theft protection (device) according to one or more of the claims 1 to 8, characterized in that a second part (16) a mobile phone (10) or information and communication technology device (10) can comprises.
     


    Revendications

    1. Un dispositif antivol multifonctionnel qui fonctionne à station ou à piles, étanche et dispose d'un microprocesseur (1), à fixer à un ou d'une façon flexible à plusieurs biens meubles ainsi que des objets ou à intégrer dedans, pour que, si l'objet et avec ça le dispositif antivol est déplacé, une alarme soit déclenchée, caractérisé de cette façon que le dispositif antivol dispose d'un capteur (2), avec lequel par enregistrement des déplacements exact à des certains déplacements ou ceux-ci individuellement entrés le réglage d'alarme respectivement la commande, par exemple allumer ou éteindre, est effectuée, pour pouvoir déclencher des alarmes de distance, de loin et/ou de déplacement aux choix, individuellement ou combiné.
     
    2. Dispositif antivol multifonctionnel selon revendication 1, caractérisé de cette façon qu' une alarme peut être déclenchée si une partie du dispositif antivol entre dans un certain espace protégé, une zone protégée, une zone de protection de la deuxième partie du dispositif antivol.
     
    3. Dispositif antivol multifonctionnel selon revendication 1, caractérisé de cette façon que le suivi du menu du réglage d'alarme /de la commande d'alarme ou lui-même peut se faire d'un déplacement fixé et/ou individuel d'un boîtier (12) du dispositif antivol et/ou par émission vocale /entrée vocale fixée et/ou individuelle et/ou par des sons et/ou par des bruits du dispositif antivol et/ou par écran.
     
    4. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-2, caractérisé de cette façon que l'alarme/la vibration peut se faire au déclenchement par des mots, des phrases, des chiffres, des bruits fixés ou individuels même mélangé et/ou combiné avec des alarmes (5) et/ou donner alarme directement par microphone (8).
     
    5. Dispositif antivol multifonctionnel selon revendication 1-3, caractérisé de cette façon qu'une alarme /vibration (5) identique ou différente déclenche chez un ou tous les deux éléments du dispositif antivol, à déplacement d'un ou tous les deux éléments du dispositif antivol et/ou à dépassement d'une distance /écart réglé.
     
    6. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-4, caractérisé de cette façon que le dispositif antivol est préférablement réalisé avec un amplificateur pour maintenir l'alarme conformément au volume d'alarme et/ou pour que le boîtier (12) puisse servir lui-même comme corps de résonance /membrane.
     
    7. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-5, caractérisé de cette façon que la partie séparée ou chez deux éléments une partie est fixement ou amoviblement utilisant un montage montée à l'objet à sécuriser ou intégrée dans cet objet.
     
    8. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-6, caractérisé de cette façon que une partie séparée du dispositif antivol, ou à une réalisation à deux parties du dispositif antivol seulement une de ces parties est montée à l'objet à sécuriser et/ou peut être porter au corps d'utilisateur du dispositif antivol et, est fixé notamment à la main d'utilisateur, et/ou peut être intégré dans les vêtements respectivement des accessoires d'utilisateur.
     
    9. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-7, caractérisé de cette façon que le dispositif antivol est équipé d'une ou plusieures interface (11), comme USB, Bluetooth, radio ou similaire pour transmettre des données analogues et/ou digitales sur le chip (1) et/ ou de même retirer de celui.
     
    10. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-8, caractérisé de cette façon qu'un deuxième élément comprend un portable (10) respectivement un dispositif des technologies de l'information et de la communication (10).
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente