[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine multifunktionale Diebstahlssicherung mit
Alarm, insbesondere für alle Arten von mobilen und beweglichen Gegenständen, wie z.B.
Sportgeräte, (Ski, Boards, Räder, etc.), Reisegepäck (Handtaschen, Rucksäcke, Geldtaschen,
etc.), Reisegefährte (Autos, Skater), elektronische Geräte/Maschinen/Konsumgüter (Computer,
Photo-/ Videoapparate, Handys, Musikplayer, etc.), mechanische Geräte/Maschinen/Konsumgüter
(Gucker; Waffen, Camping-/Badeausrüstung, Türen, Wohnungs-/Wertgegenstände, etc.),
etc., wobei, wenn diese Gegenstände in irgendeine Richtung mehr als eine bestimmte
Distanz bewegt oder von einem zweiten Teil oder mehreren Teilen wegbewegt werden oder
die Lage verändert wird, ein Sensor dies wahrnimmt und sogleich oder mit einer variierbaren
Zeitverzögerung einen Alarm auslöst, wobei der Alarm Wörter und/oder Wortkombinationen
und/oder einen Alarm-/Signalton/Vibration über einen oder mehrere Alarm-/Signalgeber/Vibrationen
ausgibt oder in Kombination ausgibt, wobei der 3D-Sensor bzw. die Elektronik im Gerät
integriert oder am Gerät angebracht oder abnehmbar montiert ist und die Steuerung
über irgendeine individuell programmierte oder fix vorgegebene Bewegung und/oder Trennung
und/oder Distanztrennung von einem zweiten Teil erfolgt, wobei beim zweiten oder mehr
Teilen/Gegenstand ebenso eine Alarmsignal (-auslösung) erfolgen kann, und/oder, je
nach Einstellung, ebenfalls bei Überschreitung eines bestimmten Abstandes (Distanz
von 2, 3, 5 Metern oder maximaler Reichweite) ein Alarm/Hinweis erfolgt.
[0002] Mit Sensor ist ein elektronischer 3D-Sensor gemeint, der Bewegungen in allen drei
Raumrichtungen (3D) wahrnehmen kann. Ein 3D-Sensor ist damit auch ein Bewegungs- oder
Abstandssensor. Anstatt eines 3D-Sensors kann auch ein Universalsensor oder ein Smartsensor
verwendet werden.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Alarmsicherungen bekannt, welche teilweise
mit einem Band/Seil ausgestattet sind und manuell oder elektronisch gesichert sind.
Die manuellen Vorrichtungen sind meist mit einer Zahlenkombination oder Schlüssel
verschlossen und/oder mit einer elektronischen Sicherung versehen, wobei die elektronische
Sicherung/Alarmauslösung meist verbunden ist mit einem externen Bewegungssenser (Hausalarm)
oder mit einem Bruch-/Erschütterungssensor (Einbruch, Glasbruch, Motorschwingung,
Durchschneiden des Seils, etc.) oder mehrere Sensoren zugleich verbaut sind, welche
sich gegenseitig stören und zu Fehlfunktionen bzw. Fehlinformationen sowie Fehlalarme
führen, und die elektronische Sicherung/Absperrung durch Eingabe direkt am Gerät oder
unter zu Hilfenahme eines zweiten Geräts, meist Binären-, Schwingungs- oder Zahlencodes
(Pin), RFID-Schlüssels oder externem Lesegerät (Scanner, etc.), oder sonstigem Frequenzsignal
erfolgt.
[0004] Die Eingabe Übertragung des Codes sowie die Überwachung selbst ist umständlich, hat
einen eingeschränkten Verwendungsspielraum und geschieht über erheblichen elektrotechnischen
Aufwand, wobei sich die Elektronik nebeneinander befindlichen und gesicherten Geräten
selbst stört, zu Fehlalarmen führt und viel Strom verbrauchen. Die Alarmsicherungen
sind sehr groß, umständlich zu handhaben und benötigen oft einen zweiten Teil, wie
Lesegerät, Schlüssel, Sender-/Empfänger, und sind kompliziert aufgebaut, ebenso fehlt
ein Zusatznutzen.
[0005] Anders ausgedrückt, sind die Vorteile für einen 3D-Sensor gegenüber mehreren Sensoren,
welche Unterschiedliches messen, oder einem Sensor, der nur eines mißt, überwiegend,
zumal die herkömmlichen Sensoren meist nur über einen externen Rechner gesteuert werden.
[0006] Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Diebstahls-Alarmsicherung bereitzustellen,
welche die Nachteile der Technik bekannter Vorrichtungen überwindet, insbesondere
Größe, Abfangen von Signalen, Manipulation von Signalen, elektronisch (und teils sich
selbst) überlistbare Sensoren, ein Sensor statt vielen Sensoren und damit Erhöhung
der Zuverlässigkeit, Reduzierung der Kosten und Verbesserung der Flexibilität, bestehend
aus einem, zwei oder mehreren Teilen.
[0007] Bekannte Sicherungen sind ferner meist mit Band/Seil ausgestattet, sind große Sicherungen,
wodurch diese vorwiegend für große Gegenstände verwendbar sind und mit mehreren Batterien/Akkus
gespeist werden, da die Geräte viel und permanent Strom verbrauchen und damit abhängig
sind von fixen Stromquelle(n). Sicherungen reagieren vorwiegend auf Zug, Signalunterbrechung,
Erschütterung, Lesefehler oder Bruch. Ebenso sind diese aufwendig fix zu montieren
oder anzubringen und kaum flexibel zu verwenden, und auf Grund der Größe passen diese
nicht in einen kleinen Raum (fehlende Miniaturisierung für z.B. Brieftaschen).
[0008] Die aufgezählten Nachteile werden zwar beispielsweise in
GB 2 447 461 überwunden, aber dennoch ist das Einsatzgebiet beschränkt, weist keinen Mehrfachnutzen
auf, ist nicht individualisierbar, verfügt nur über den herkömmlichen Alarmton und
ist dennoch groß ausgeführt und mit keinem 3D-Universal-Sensor ausgerüstet. Ferner
ist es nur durch ein loses Band am Gegenstand zu befestigen.
[0010] Dieses Ziel wird durch eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erreicht, worin
eine unübliche Art der Verwendung eines Sensors (oder Sensoren bei mehr Teilen) durch
auf einen Mikroprozessor oder anderen Speichermedium programmierte oder durch Erlernung/Erkennung/Eingeübt,
ein Zeichen/Bewegung im Raum/Luft, Ein- oder Ausschalten auslöst, und der Alarm/die
Signalgebung selbst durch Bewegung des Gegenstandes im Raum/Luft durch Erschütterung,
Drehen, Heben, Fallen, Klopfen, etc., einer Bewegung in irgendeine Richtung im 3D-Raum,
ausgelöst wird.
[0011] Die einzige Fig. 1 zeigt die technischen Grundbestandteile der vorliegenden Erfindung.
[0012] Zur Überwindung der bestehenden Nachteile wird die dargelegte Erfindung wie in den
Ansprüchen dargelegt.
[0013] Der Vorteil liegt darin, daß einerseits ein Teil beim Verwender verbleibt, z.B. am
Schlüsselanhänger, am Uhrband, in der Uhr oder sonstigen an der Person befindlichen
üblichen Gegenständen (Schmuck, Kleidung, Handtasche, Brieftasche, etc.) montiert,
angeclipt, angenäht, geklebt oder in den Gegenständen integriert werden oder am Körper,
z.B. an der Hand, befestigt werden kann somit an einem geordneten Platz aufbewahrt
wird. Andererseits liegt der Vorteil darin, daß bei einer Version der Alarm (Vibration,
Klingeln, etc.) ebenso beim Verwender ausgelöst werden kann. Somit wird bei ungewünschtem
Eingriff/Entfernung (2, 3, 5 Meter oder maximaler Abstand) vom Benutzer oder des Gegenstandes
selbst die Person aufmerksam gemacht.
[0014] Wird einer nochmals erweiterten Version des 2. Teils (16) ein weiterer Sensor (2)
in das Gerät integriert, sind die multifunktionalen Verwendungsmöglichkeiten ebenso
beim 2. Teil (16) gegeben. Es kann bei einem von zwei Teilen die Steuerung bzw. Kopplung
mit mehreren Alarmeinheiten erfolgen.
[0015] Die Entfernung (des Signals) vom 2. Teil 16 kann individuell eingestellt werden.
Bei der hier bevorzugten Ausführungsform wird der Alarm ausgelöst bei einer Entfernung
der Teile/Geräte über 2 Meter voneinander. Die Auslösung kann erfolgen, indem der
Universalsensor die Entfernung mißt oder bei einer Bewegung, welche über die 2 (3,
5, 10, etc.) Meter Distanz hinausgeht, der Alarm ausgelöst wird. Bevorzugt wird hier
die Variante, welche bei Distanzüberschreitung und/ oder Bewegung des Teils am Gerät
der Alarm ausgelöst wird. Befindet sich somit der zu sichernde Gegenstand nicht in
unmittelbarer Nähe bzw. weiter entfernt als 2 Meter und/oder wird bewegt, wird der
Alarm am Gerät und bevorzugt beim 2. Teil 16, also beim Benutzer, ausgelöst. Es wird
dabei ein Wireless Personal Area Network bevorzugt. Die Reichweite von WPAN reicht
z.B. bis ca. 50 Meter; innerhalb diesen Bereichs wird die Kommunikation zwischen den
beiden Teilen derart ausgebildet oder durch ein Funksignal, welches abhängig von der
Signalstärke eine größere Reichweite ermöglicht. Ist im jeweiligen Anwendungsfall
eine größere Reichweite erforderlich, wird eine Verbindung unter Ausnützung in an
sich bekannter Weise der Handytechnologie (GSM) oder GPS bevorzugt. Das Handy wird
hier beispielhaft erwähnt für alle Geräte, welche mit einem Display, IKT und mit einer
Menüführung in bekannter Weise ausgestattet sind. Der Alarm bzw. die Meldung erfolgt
bei einem Übergriff am Handy oder umgekehrt, wenn das Handy geschützt werden soll,
wird der Alarm bzw. die Meldung bei dem bei der Person befindlichen Teil ausgelöst.
Die Verwendung von Telemetrie ist ebenso eine Ausführungsvariante.
[0016] Bewegung/Steuerung: Durch Ausnützung der Möglichkeit welche die vorliegende Erfindung
(bzw. der Sensor 2) bietet, ist einer Dezentralisierung möglich, was ebenso die Zuverlässigkeit
erhöht. Die Bewegung und damit die Bedienung der Vorrichtung selbst kann durch Schütteln
nach vor und zurück, oder nach oben und unten, oder wo aufschlagen, oder kombiniert,
oder einem Zeichen, wie Kreis, Zahl, Buchstaben, in der Luft oder 2D-Fläche beschreibend
erfolgen oder durch Klopfen, und somit die Sicherung bzw. das Menü gesteuert werden.
So wird z.B. auf On/Off geschalten bzw. die Sicherung Befehlsempfangend/Aufnahmebereit/Betriebsbereit
gestellt werden sowie in dieser Art und Weise die Menüführung erfolgen. Die Menüführung,
Steuerung kann ebenso auf dem Computer (oder sonstigem IKT-Gerät) erfolgen und sodann
mittels USB, Bluetooth oder ähnlichem Übertragungsmedium auf das Alarmgerät bzw. den
Mikroprozessor/Chip 1 übertragen werden. Mittels Übertragung des/eines Programms kann
die Ausführung einer Steuerung/Menü von allen IKT-Geräten übernommen werden.
[0017] Eine alternative Bedienung/Steuerung erfolgt bei der Ausführungsvariante mit 2 Teilen.
[0018] Wird das Gerät nicht verwendet, sind die beiden Teile zusammengefügt. Werden die
beiden Teile getrennt, erfolgt die ON-Schaltung oder wird Betriebsbereit gestellt.
Sodann kann mittels oben beschriebener Bewegungen die Steuerung/Einstellung erfolgen.
[0019] Ergänzend kann die Bedienung/Steuerung/Menüführung ebenso über der in bekannter Weise
funktionierenden Erkennung über Fingerprint, Iriserkennung oder herkömmliche Zahlen-,
Funktionstasten erfolgen, was vorwiegend zur Vereinfachung der Bedienung sowie zur
Bedienung der Zusatzfunktionen dienlich sein kann.
[0020] Als Schnittstellen 11 kommen alle in bekannter Weise möglichen Ausstattungen in Frage,
je nach Anwendungsgebiet ergeben sich Vorteile für die eine oder andere Schnittstelle,
wobei hier vorzugsweise eine kontaktlose optisch-induktive Ankopplung, oder eine nicht
leitungsgebundene, über passive wie aktive Funktechnik, zur Anwendung kommt.
[0021] Die Schnittstellen 11 dienen zusätzlich für Einstellungen der Sicherung, Alarmauslösung,
zur Datenübermittlung auf einem Mikrochip 1, um das Betriebsprogramm oder den Alarmton
5 zu übertragen, welcher aus individuellen Wörtern, Sätzen, Geräuschen, Musik, etc.
bestehen kann. Ferner können über die Schnittstellen 11 Daten übertragen werden, welche
personalisierte Daten sein können, wie personenbezogene Metadaten (Größe, Alter, Adresse,
etc.) oder sonstige individuelle Daten, wie medizinische, oder Fremddaten, wie Liftkarte,
Abbuchungen, Musik-, Foto-, Filmdaten, etc., welche normal ebenso auf einem USB-Stick
mit sich geführt werden.
[0022] Die Programmfunktion, Datenordnung, etc., welche zu bewerkstelligen ist, werden einerseits
vom integrierten Sensor 2 und/oder ergänzt von einem integrierten Mikroprozessor 1
gelöst, welche in bekannter Weise verschiedenste rechentechnische Aufgaben/-stellungen
erfüllen. Die Grundprogrammierung der einzelnen Funktionen und das Funktionszusammenspiel
werden programmiert und auf das Gerät übertragen. Die beschriebene Menüführung erlaubt
die Individualisierung des Alarmtons 5, welcher vorzugsweise auf das Gerät auf einen
vorbestimmten Platzhalter gespeichert wird. Dieser Platzhalter wird bei einer Verbindung
mit dem Computer angezeigt bzw. beim Installationsprogramm der Diebstahlssicherung
automatisiert angezeigt und die Datei, wo sich diese befindet, eingetragen und somit
auf den reservierten Platz übertragen. Das Programm auf der Diebstahlssicherung greift
automatisiert auf die belegte Stelle zu. Wird dies nicht so vorgenommen, greift das
Programm auf die Werkseinstellungen zu. Bei der "Erstverwendung" des Gerätes wird
die Bewegung für die On/Off-Stellung, etc. abgefragt. Die Bewegung wird zweimal ausgeführt
(alternativ mehrmals), um so den Sensor 2 die Bewegung zu erlernen. Sodann erfolgt
die Aufforderung einer (oder bei mehrmaligen Wiederholungen) Kontrollbewegung, und
danach erfolgt die Bestätigung, daß die Diebstahlssicherung die Bewegung identische
erkannt und eingelernt hat. Die Bewegung kann später geändert werden. Wenn bei der
Variante - "per Computer individuell einstellbar" - das Basisprogramm zur Bewegungserkennung/-einstellung
am Computer 15 oder IKT-Gerät 16 nochmals gestartet/ausgeführt wird, können einzelne
Befehle geändert werden. So können bei der "Erstmaligen Verwendung" auf eingelernte
Befehle zugegriffen, sie wieder entfernt und mit neuen eingelernten Bewegungen neu
belegt werden. Bei der Individualisierung über einen Computer 15 wird per Neubelegung
eines bestimmten Platzhalters verhindert, daß zu viele Befehle/Daten, auf die das
Programm zugreifen könnte, auf dem "Chip" liegen und mögliche Störungen durch "Zugriffsverwirrung"
entstehen. Programmfehler (Unsicherheiten), auf welche Belegung zugegriffen werden
soll, so verhindert. Diese Vorgangsweise dient einerseits der klaren Handhabung und
verhindert andererseits, daß zu viele unnötige Programmvorgänge/-zugriffe am "Chip"
gespeichert verbleiben. Die Größe der personalisierten Daten wird durch den zugewiesenen
und verbleibenden Speicherplatz begrenzt. Die Programmdaten werden natürlich in einen
geschützten Bereich geschrieben. In bevorzugter Weise werden die individualisierten
Programmdaten oder zumindest die Passwörter am Computer 15 des Besitzers gespeichert
oder an die Erzeugerfirma übertragen, damit die Programmdaten für den Benutzer replizierbar
sind. Die oben beschriebene Vorgangsweise der individuellen Ausstattung der Diebstahlssicherung
über Computer 15 oder IKT (z.B. Handy) kann vorzugsweise entfallen, wenn die Eingabe
bei der ersten Verwendung bzw. erstmaligen Inbetriebnahme beibehalten wird. So ist
die Zuhilfenahme eines externen Computers 15 zur individuellen "Ersteinstellung" nicht
notwendig. Die gesamten notwendigen Einstellungen (Bewegungen, verschieden einzustellende
Abstände/Distanz bis zur Alarmauslösung, etc.) werden bei der "Ersteinstellung" vorgenommen.
[0023] Um den Alarmton in einer einem Alarm entsprechenden Lautstärke zu erhalten, ist die
Vorrichtung vorzugsweise mit einem Lautsprecher 3 und Verstärker oder Piezo ausgeführt.
Die Aufnahme des individuellen Tons wird vorzugsweise über ein Programm vorgenommen,
welches die Lautstärke mißt. Erst wenn eine bestimmte Tonlautstärke gemessen wird,
wird der "Ton" (Sprache, Geräusch, etc.) für die Speicherung auf der Diebstahlssicherung
freigegeben. Ist bei einer anderen Eingabeart (z.B. bei der "Erstinbetriebnahme" der
individuellen "Wörter, Sätze, Geräusche, etc.") der Ton zu leise, wird dies durch
einen mit höherer Dezibel ertönenden Alarmton kompensiert bzw. ergänzt. Ferner kann
durch eine Kontrollwiedergabe der "Wörter/Sätze, Geräusche, etc." der Benutzer selbst
bestimmen, ob die Lautstärke der gewünschten Dezibel entspricht. Ist der Kontrollalarm
für den Benutzer passend, dann kann dies mit z.B. Schütteln bestätigt werden. Andere
Bereiche, welche individuell einstellbar sind, werden unter Anwendung der gleichen
Vorgangsweise belegt/eingestellt. Durch Integration eines Mikrofons 8 bei einem Teil
kann so der "Dieb" gleich direkt angesprochen bzw. mit diesem kommuniziert werden.
[0024] Ergänzend sei bemerkt, daß anstatt dem Sensor 2 eben- so über eine "Tilt"-Schaltung
oder ähnlichem Bewegungsmelder/ - sensor eine "Auslösung" erfolgen kann.
[0025] Das Gehäuse 12, in welchem sich die Elektronik befindet, ist wasserdicht ausgeführt,
bzw. wird die Elektronik mit einer schützenden Schicht überzogen, oder vorzugsweise
bei der Teilespritzung gleich mit eingespritzt oder vergossen. Als Lautsprecher 3
wird vorzugsweise ein wasserresistenter gewählt, welcher sich ebenfalls in einem Gehäuse
befindet, oder Gehäuseteile als Resonanzkörper Verwendung finden.
[0026] Die Diebstahlssicherung wird am zu befestigendem Gerät derart angebracht, damit Diebe
mehr als 3 Sekunden benötigen diese von einer Montageplatte oder Klettverschluss,
Magnet (-verschluss), Karabiner oder dergleichen zu lösen. In der bevorzugten Variante
wird eine Montagevorrichtung am Gerät montiert. Die Montageplatte selbst wird am Gerät
geklebt, geschraubt, genäht, oder in dem Gerät selbst integriert. Bei zwei Geräten
ist die Verbindung vom Alarmsystem und Montageplatte vorzugsweise dieselbe, wie bei
der Ausführung von 2. Teilen, wenn diese beiden Teile miteinander verbunden werden.
[0027] Je nach Einsatzbereich und Verwendung der Diebstahlssicherung ist eine unterschiedliche
Kombination von Funktionen, Eigenschaften und Merkmalsausprägung vorteilhafter.
[0028] Nachfolgend werden verschiedene Einsatzbereiche der Diebstahlssicherung um-/beschrieben,
wobei je Beispiel beschriebene Ausprägung und Verwendungsart der Diebstahlssicherung
ebenso bei den anderen Beispielen angewendet werden kann.
[0029] Einsatzbereiche/Anwendungsbeispiele:
Sportgeräte für Winter und Sommer. Für Sportgeräte, wie Ski, alle Arten von Boards,
Räder, Rollerskates, etc., gibt es bisher eingeschränkte Absperrmöglichkeiten mit
einem Seil und teilweise mit einem Alarm ausgestattete Diebstahlssicherungen. Die
vorliegende Erfindung erübrigt das Festbinden der Geräte an einem fixierten Gegenstand,
welche in der Landschaft und auf Hütten spärlich gegeben sind.
[0030] Die vorliegende Sicherung wird am Gerät vorzugsweise auf einer Montageplatte/-vorrichtung
befestigt, welche derart gestaltet ist, daß für die Entfernung des Elektronikteils
auch bei schneller Bewegung mehr als 3 Sec. benötigt wird. Ist die Sicherung am Gerät
montiert, wird das Gerät samt der Diebstahlssicherung durch z.B. Schütteln aktiv gestellt
oder durch sonstwie eingelernte, individuelle Bewegungen. Bei der Verwendung von 2
Teilen, wird mit beiden Teilen die Bewegung ausgeführt und sodann ein Teil (= "Alarmeinheit")
auf dem Gerät angebracht. In dieser Anwendungsform erfolgt die Alarmaktivierung verzögert.
Der andere Teil (= "Empfänger"" "Master"), verbleibt beim Besitzer auf dem Schlüsselanhänger
oder wird sonstwie bei der Person am Körper, bevorzugt auf der Hand, befestigt/angebracht
oder ist schon integriert. Eine Aktivierung in der Variante "Abstand mehr als 2 Meter"
erfolgt beispielhaft erst bei Entfernung des Besitzers mit dem "Master" von mehr als
2 Metern von der "Alarmeinheit". In einer anderen Variante wird per Bewegung der gewünschte
Alarmmodus eingestellt (nur die "Alarmeinheit", oder bei Alarm erfolgt ebenso eine
Benachrichtigung an den "Master", sowie Alarm bei Bewegung oder Abstandsüberschreitung
von eingestellten 2, 3, 5 Metern, oder maximale Reichweite). Eine Abschaltung erfolgt
ebenso durch eine individuelle Bewegung oder per Funk, etc. Verglichen wird, ob es
sich bei den zwei Teilen um ein passendes "Pärchen" handelt. Nach der Aktivierung
wird das Gerät abgestellt und zurückgelassen. Wenn ein Sportgerät zurückgelassen wird
und eine Person das Gerät entfernen will oder irgendwie in irgendeine Richtung bewegt
wird, geht nach 2 Sekunden der Alarm in beschriebener Weise los. Vorzugsweise ertönen
zuerst Wortkombinationen, wie "Finger weg", "Laß mich alleine", "Gehe weg", "Hilfe,
ich werde gestohlen", etc., wenn dann, nach vorzugsweise 15 Sekunden - je nachdem,
wie lange die Wortkombination dauert - das Gerät noch immer bewegt wird, bevorzugt
ein herkömmlicher Alarmton oder Geräusch erklingt. Wenn nach der letzten Bewegung
20 Sekunden vergehen, wird der Alarm selbständig abgeschaltet. So wird verhindert,
daß bei einer unbeabsichtigten Berührung der Alarmton so lange ertönt, bis die Batterie
leer ist.
[0031] In einer erweiterten Funktionsweise wird der Besitzer in der Hütte an einem zweiten
Teil durch dezentes Piepsen und/ oder Vibration informiert wenn das Gerät bewegt wird.
In einer Ausbaustufe wird auch in der beschriebenen Weise per "Wort-/Satzalarm" der
Besitzer informiert. Wenn der Besitzer zum Ski, Snowboard ebenso einen Rucksack hat,
so ist es möglich, den Alarm für beide oder mehrere Geräte anzuzeigen. Welches Gerät
gerade entwendet wird, darüber informiert der jeweilig gewählte Alarmton.
[0032] Wenn der Besitzer in einer Reichweite von 2 Metern ist, geht der Alarm nicht los.
Erst wenn die Bewegung 2 Meter entfernt vom Besitzer ausgeführt wird (unabhängig von
der vorhergehenden Bewegung), geht der Alarm los. Diese Ausführungsform kommt vor
allem bei jenen Gegenständen in Anwendung, welche sich naturgemäß vorwiegend in der
Nähe des Besitzers befinden, wie Handtasche, Rucksack, Kleidung, Photoapparate, Handys,
etc. Hier wird der Besitzer sofort durch den Alarmton informiert, wenn sich das Gerät
- bevorzugt - mehr als 2 Meter von ihm entfernt.
[0033] Bei Reisegepäck oder elektronischen sowie mechanischen Geräten ist die obige Funktionsweise
von Vorteil, da, wenn der Gegenstand sich in der Nähe befindet, die Benutzung dieser
uneingeschränkt funktioniert, obwohl die Diebstahlssicherung auf ON gestellt ist.
Wird der Gegenstand unerlaubt entfernt (hier vorzugsweise bei 5 Meter) oder entrissen,
geht der Alarm los.
[0034] Bei IKT-Geräten 10, z.B. beim Handy integrierte Erfindung, oder artverwandten Geräten
mit vorzugsweise Display wird vorzugsweise der Alarm beim Handy und bei einem 2. Teil
ausgelöst. Es kann ebenso nur am Handy ausgelöst werden, wenn sich dieses um einen
bestimmten Abstand bewegt oder von einem 2. Teil 16 wegbewegt. Der 2. Teil 16 ist
vorzugsweise mit einem Clip versehen und wird an der Uhr (Uhrband) oder sonstwo am
Körper (Kleidung) in bekannter Weise befestigt. Der 2. Teil 16 kann auch sonst in
bekannter Weise zum Befestigen ausgeführt sein (Klettverschluß, Karabiner, Schlüsselanhänger,
etc.). Bei der Variante, wo die Diebstahlssicherung am Arm befestigt wird und mit
vorzugsweise bis zu drei "Alarmeinheiten" ausgestattet ist, übernimmt der "Master"
die Steuerung aller "Alarmeinheiten". Wie beschrieben, kann der "Master" ebenso mit
Funktionen wie ein IKT-Gerät ausgestattet sein. Anstatt des "Master" kann auch ein
Handy selbst Verwendung finden, indem eine je nach Größe eines Handys einstellbare
Aufnahme dieses an der Armbefestigung integriert und mit den "Alarmeinheiten", wie
der Master, kommuniziert. So ist ein Handy ebenso am Arm befestigbar und übernimmt
zusätzlich eine Sicherungsfunktion. Eine oder alle "Alarmeinheiten" können ebenso
mit IKT ausgestattet sein, und so kann z.B. bei einer GPS-Ausstattung der alarmgesicherte
Gegenstand geortet werden.
[0035] Die Steuerung des Alarms, Abstands, Alarm bei einem Teil oder bei beiden Teilen kann
am Handy erfolgen oder am 2. Teil 16 in beschriebener oder herkömmlicher Weise durch
menügesteuerte Eingabe erfolgen. Wenn der 2. Teil 16 in beispielsweise einer Uhr,
Handtasche, Geldbörse oder Clip integriert ist, kann die Steuerung von diesem aus
erfolgen.
[0036] Die Version von 2 Teilen wird bevorzugt, da der Alarm beim Handy erfolgt, welches
sich meistens in der Handtasche oder in der Jacke befindet, und zugleich am 2. Teil
16, welcher beispielsweise in eine Uhr, Geldbörse oder einem Extrateil integriert
ist, welcher in beschriebener oder bekannter Weise bei der Person angebracht ist.
So wird sichergestellt, daß der Alarm bei einer gewissen eingestellten Entfernung
oder bei Bewegung in der Handtasche, etc. anspringt, und zugleich die Person darauf
aufmerksam gemacht wird, daß das zu schützende Gut unerlaubt entfernt oder vergessen/liegen
gelassen wird. Die Übertragung vom steuernden Element zum 2. Teil 16 erfolgt in bekannter,
oben beschriebener Weise über Bluetooth, etc.
[0037] Der 2. Teil 16 kann ebenso wie das Handy mit einem "Handyempfangs-/-sendestation
ausgestattet sein, zum Kommandeempfang, Datenübertragung/-abruf, Alarmierung oder
Signalauslösung/-übertragung. Sodann ist es möglich, die Daten ebenso auf einen Computer
oder eine sonstige "intelligent" "programmierbare" Einheit zu übertragen oder umgekehrt.
Das Handy selbst kann durch Schütteln, etc. in der beschriebenen Art und Weise auf
On/Off oder die Steuerung des Menüs selbst erfolgen, indem das Handy in eine gewisse
Neigung gestellt wird und so das Auf- und Abspielen von z.B. Zeilenanzeigen (z.B.
"Rollen" von Zeilen) gesteuert wird.
[0038] Bei einem Rucksack, Reisegepäck oder anderen angeführten beweglichen Gegenständen
kann der Alarmgeber auch in diesen integriert sein und die Bedienung, Funktionen in
beschriebener Weise erfolgen. Die Alarmauslösung kann auch in einer anderen Weise
als mit einem Sensor 2 erfolgen, was für alle beschriebenen Anwendungsfälle gilt.
[0039] Da der Sensor 2 sehr genau die Bewegung mißt, ist es möglich, andere Funktionen auszuführen
als rein für die Steuerung der Alarmfunktion. Somit entsteht eine multifunktionale
Verwendungsmöglichkeit für die Diebstahlssicherung.
[0040] Untenstehend werden beispielhaft mögliche Funktionen dargestellt, welche in artverwandten
Gebieten ebenso zum Einsatz kommen können.
[0041] Ein Anwendungsfall ist es, die Geschwindigkeit zu messen. Es ist möglich, die Geschwindigkeit
auf einem Display 7 am Gerät anzuzeigen, oder unter Verwendung von einer Signalübertragung
kann die laufende Geschwindigkeit an einem anderen Display angezeigt werden, welches
an der Kleidung befestigt ist, oder in einer Brille eingespielt werden.
[0042] Ebenso, ist es aufgrund der Meßgenauigkeit möglich, Höhenunterschiede zu messen und
bekanntzugeben. So können ebenso Strecken und Streckenverläufe gemessen werden oder
sonstige im Raum ausgeführte Messungen. Die Messungen können sofort ausgegeben oder
am Chip 1 gespeichert werden und werden danach an einem Computer 15 bevorzugt graphisch
dargestellt, betrachtet und im Bedarfsfall ausgewertet.
[0043] Eine andere Möglichkeit ist es, die vorliegende Erfindung mit dem Sensor 2 als eine
Maus zu verwenden, da die Bewegung im Raum genau gemessen wird, und so ist es möglich,
Computerspiele damit auszuführen oder Befehle dem Computer/Fernseher oder sonstigen
empfangenden elektronischen Geräten zu geben. So können in beschriebener Weise verschiedene
Kommandos dem Gerät eingeübt werden und verschiedene Befehle elektronischen Geräten,
wie Computer, Videokamera, Photoapparate, übermittelt werden. Damit können Fernauslösungen
gesteuert werden oder Bewegungen der Kamera auf einem motorbetriebenen Stativ, welches
die von der Person durchgeführte Bewegung des Sensors 2 nachvollzieht.
[0044] Als Fernsteuerung kann die Diebstahlssicherung ebenso verwendet werden, indem, wie
z.B. die Steuerung beim Stegway, durch Vor- und "Zurückneigung" die Fahrt aufgenommen
oder gestoppt wird, sowie die Rechts- und Linkssteuerung erfolgt. Vorzugsweise wird
die Diebstahlssicherung von einer aufrechter Position in eine nach vor gelagerte Position
gebracht, und umso mehr die Position in eine Horizontallage gebracht wird, umso mehr
Geschwindigkeit wird aufgenommen. Zurücksetzen, Bewegungen, nach links und rechts,
können durch entsprechende Bewegung der Diebstahlssicherung beim zu steuernden Gerät
die jeweilige Reaktion auslösen. Derart verwendet, kann die Diebstahlssicherung als
solche und zugleich zur Steuerung für Roboter oder ähnliche ferngesteuerte Geräte
erfolgen. Für einen Einsatz zu militärischen Zwecken ist somit die Diebstahlssicherung
ebenso geeignet.
[0045] Werden zwei Teile/Geräte zusammengelegt und ein dauernder Strahl ausgesendet, kann
bei Unterbrechung dieses Signals ebenso ein Alarm ausgelöst werden. Die Diebstahlssicherung
kann demnach in bekannter Weise ebenso zur Zeitmessung Verwendung finden oder bei
Eindringen in einem gewissen geschützten Bereich Alarm geben. Diese Anwendung kann
vor allem im Freien, zur Schützung von Eingängen, Bereichen, etc. seine Anwendung
finden. Bewegungs- und Stellmotoren können ebenso ferngesteuert werden für z.B. schwer
erreichbar angebrachte Gerätschaften, wie z.B. Überwachungskameras, oder bei sonstigen
Gegenständen, wo eine Bewegungssteuerung von Vorteil ist.
[0046] Die Montageplattenverriegelung kann ebenso elektronisch erfolgen, indem ein kleiner
Motor, vorzugsweise Nanomotor, in das Gehäuse eingebaut ist, welcher einen Teil bewegt
und die Montageplattenverriegelung entriegelt.
[0047] Die 3D-Zeichenerkennung oder Steuerung kann bei Bedarf auf eine 2D-Steuerung umgestellt
werden. Ebenso kann in einer Variante ein GPS 9 eingebaut sein. Das GPS 9 kann demnach
vereinfacht mit dem 3D-Sensor 2 ebenso die Höhenlage bestimmen, nachdem so eine exaktere
3D-Raumdarstellung an verschiedenen GPS-Geräten möglich ist.
[0048] Werden mehrere Sensoren 2 an einem Gerät angebracht, so kann die Lage der Sensoren
zueinander und deren Veränderung zueinander, wie z.B. in der Höhe, deren Abstand zueinander
z.B. das Verwindungsverhalten von Geräten, wie Boards, Ski, etc., gemessen werden.
Die Daten können gespeichert und ausgelesen werden, welche dann mit speziellen Programmen
versehen die Möglichkeit bieten, die Veränderung des Gerätes, je nach untersuchtem
Zweck, in Datenform und graphisch aufgelöst darzustellen.
[0049] Der in der Diebstahlssicherung vorhandene Sensor 2 kann ebenso zur kartographischen
Aufnahme bzw. Darstellung von 3D-Geländedaten herangezogen werden. So ist es möglich,
ebenso 3D-Zeichnungen anzufertigen, welche auch künstlerisch ausgeführt und am Computer
nachbearbeitet werden können, mit z.B. Farbe oder Konturen versehen werden. Die derart
in einem Computer oder Bearbeitungsgerät eingelesenen Daten können danach weiter bearbeitet
werden in künstlerischer als auch technischer Hinsicht, wie Design, Konstruktion,
mechanischer und elektrischer Teile oder ganzer Baugruppen, oder gesamte Gerate/Maschinen
können derart konstruiert oder entworfen werden.
[0050] Die vorhin dargestellten Anwendungsmöglichkeiten können je nach Anwendungsfall und
gewünschter Ausstattung mehr oder weniger einzeln oder kombiniert ausgeführt werden.
[0051] So daß z.B. das Handy die Menüführung übernimmt und einzelne Geräte ein- oder ausschaltet
oder den Batteriestatus abfragt und je nachdem, was ich gerade benötige, schütze,
auf Distanz oder über Meldung am Handy per Anruf oder Signal. So kann z.B. das Handy
in Kombination einmal sich selbst von Diebstahl schützen, die Handtasche/Geldbörse
auf 2 Meter Entfernung, den Laptop auf 5 Meter oder den Rucksack auf 3 Meter und von
einem Übergriff auf das Auto oder die Haustüre per Anruf und/oder Signalgebung, etc.
informieren.
Legende zu Fig. 1
[0052]
- 1. Mikroprozessor
- 2. 3D-Sensor
- 3. Lautsprecher/Piezo
- 4. Signalgeber/-empfänger mit Antenne
- 5. "Alarmgeräusch"
- 6. Energiespeicher/-geber (strichlierte Trennlinie zeigt an, daß eine und/oder weitere
Komponenten enthalten sein können)
- 7. Anzeige (Display)
- 8. Mikrofon
- 9. GPS (mit GSM)
- 10. IKT-Geräte, wie Handy, MP3-Player, Navi, oder sonstige elektronische bzw. IKT-Geräte
- 11. Schnittstelle
- 12. Gehäuse
- 13. Elektronische Kleinteile
- 14. Montagevorrichtung
- 15. Computer/IKT-Gerät (Informations- und Kommunikationstechnologie)
- 16. 2. oder mehrere Geräte/Teile mit mehr oder weniger integrierten Bestandteilen
bzw. Variante X, in ein Handy, etc. integriert.
1. Eine multifunktionale Diebstahlssicherung die Stationär- oder batteriebetrieben, wasserdicht
und mit einem Mikroprozessor/Chip ausgestattet ist, flexibel an einem oder mehreren
mobilen oder beweglichen Gütern sowie Gegenständen befestigt oder darin integriert
werden kann, die aus zwei Teilen (12, 16) besteht und so ausgebildet ist, dass, wenn
der Gegenstand oder die beweglichen Güter und somit das erste Teil (12) der Diebstahlssicherung
bewegt wird, ein Alarm auslöst und an einen zweiten Teil (16) gesendet werden kann,
das von dem ersten Teil getrennt und unabhängig ist, und in der Lage ist ein Signal
von dem ersten Teil zu empfangen,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil der Diebstahlsicherung mit einem Sensor (2) ausgestattet ist, mit
welchem die exakte Bewegung des ersten Teils aufgezeichnet wird,
wobei bestimmte, vorgegebene oder individuelle Bewegungen des mindestens ersten Teils
zur Auswahl von Alarmeinstellungen, zur Menüführung oder Alarmsteuerung des ersten
und zweiten Teil der multifunktionale Diebstahlssicherung herangezogen werden können,
um wahlweise, einzeln oder kombinierten Distanz-, Entfernungs- und/oder Bewegungsalarme
auszulösen.
2. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, wenn ein Teil der multifunktionalen Diebstahlssicherung in einen gewissen geschützten
Raum, Bereich, Schutzzone, des 2.Teils (16) der Diebstahlssicherung eindringt, kann
ein Alarm ausgelöst werden.
3. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Menüführung der Alarmeinstellung/-steuerung oder diese selbst mit oder durch
vorgegebene und/oder individuelle Bewegung eines Gehäuses (12) der Diebstahlssicherung
und/oder mittels vorgegebener und/oder individueller Sprachaus-/-eingabe und/oder
Lauten und/oder Geräuschen der Diebstahlssicherung erfolgen kann und/oder per Anzeige
(7).
4. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Alarmton/- vibration bei Auslösung aus vorgegebenen oder individualisierten Wörtern,
Sätzen, Zahlen, Geräuschen auch vermischt und/oder kombiniert mit Alarmtönen (5) erfolgen
kann und/oder über ein Mikrofon (8) direkt den Alarm aussprechen kann.
5. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein gleicher oder unterschiedlicher Alarmton/-vibration (5) bei einem oder bei beiden
Teilen der Diebstahlssicherung, bei Bewegung von einem oder beiden Teilen der Diebstahlssicherung
und/oder Überschreitung einer eingestellten Distanz/ Abstand anschlägt.
6. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Diebstahlssicherung vorzugsweise mit einem Verstärker ausgeführt ist, um den
Alarmton entsprechend in einer Alarmlautstärke zu erhalten und/oder das Gehäuse (12)
selbst als Resonanzkörper/Membran dienen kann.
7. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzelteil oder bei zwei Teilen ein Teil, fix oder mittels von einer Montagevorrichtung
(14) abnehmbar auf dem zu sichernden Gegenstand befestigt oder in diesem Gegenstand
integriert ist.
8. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß ein Einzelteil der Diebstahlssicherung, oder bei einer zweiteiligen Ausführung der
Diebstahlssicherung nur ein Teil davon, an dem zu sichernden Gerät angebracht wird
und/oder von dem Benutzer der Diebstahlssicherung am Körper getragen werden kann,
insbesondere an der Hand des Benutzers angebracht wird, und/oder in die Kleidung bzw.
in Accessoires des Benutzers integriert werden kann.
9. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Diebstahlssicherung mit einem oder mehreren Schnittstellen (11), wie USB, Bluetooth,
Funk oder ähnlichem ausgestattet ist, um analoge und/oder digitale Daten auf den Chip
(1) zu transferieren und/oder ebenso von diesem abzurufen.
10. Multifunktionale Diebstahlssicherung nach einem der Ansprüche 1. bis 9. dadurch gekennzeichnet, daß ein 2. Teil (16) ein Handy (10) bzw. Informations- und Kommunikationstechnologiegerät
(10) umfasst.
1. A multifunctional anti-theft device which is stationary or battery-operated, watertight
or water-proofed equipped with a microprocessor/chip, can be flexibly attached to
or integrated into one or more mobile or movable goods and objects, consisting of
two parts (12, 16) and designed in such a way, in that, when the object or the movable
goods and thus the first part (12) of the anti-theft device is moved, triggers an
alarm and can be sent to a second part (16) which is separate and independent from
the first part and is able to receive a signal from the first part,
characterized in that the first part of the anti-theft device is equipped with a sensor (2) with which
the exact movement of the first part is recorded, wherein certain, predetermined or individual movements of at least the first part can be used for
selecting alarm settings, for menu guidance or alarm control of the first and second
part of the multifunctional anti-theft device, in order to trigger selectively, single
or combined distance -, space - and/or movement-alarm (action).
2. Multifunctional anti-theft device according to claim 1, characterized in that an alarm can be triggered if a part of the multifunctional anti-theft device penetrates
into a certain protected area, room, protection zone, of the second part (16) of the
anti-theft device.
3. A multifunctional anti-theft device according to claim 1, characterised in that the menu guidance (navigation) of the alarm adjustment/control or this itself can
take place with or by means of predetermined and/or individual movement of the housing
(12, 16) of the anti-theft device and/or by means of predetermined and/or individual
voice output/ input and/or sound and/or noise of the anti-theft device can occur (5)
and/or by means of (per) a display (7).
4. A multifunctional anti-theft device according to one claim 1 to 2, characterised in that the alarm - tone / - vibration (5) when triggered from predetermined or individualised
words, sentences, numbers, noises can also be mixed and/or combined with alarm tones
could follow (5) and/or can pronounce the alarm directly via a microphone (8).
5. A multifunctional anti-theft device according to claim 1 to 3 characterised in that an identical or different alarm sound or vibration (5) is applied to one or both
parts of the anti-theft device, by movement of one or both parts of the anti-theft
device and/or exceeding of a set distance/space.
6. A multifunctional anti-theft device in according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the anti-theft device is preferably designed with an amplifier in order to receive
the alarm tone correspondingly in an alarm volume and/or the housing (12) itself can
serve as resonance body/membrane.
7. A multifunctional anti-theft device according to one ore more of the claims 1 to 5,
characterized in that the individual part or, in the case of two parts, a part, can be fixed or removable
or detachable fixed by means of a mounting gadget (14) to the object to be secured
or integrated in this object.
8. A multifunctional anti-theft device according to one claim 1 to 7, so characterized in, that one single part of the anti-theft-protection or by one, two or multi-piece part Embodiment
of the anti-theft-protection only a piece thereof, is mounted on the device to be
secured and/or (the other part) can be worn by the user of the anti-theft-protection
to the body, especially is at the hand of the user and/or in the clothing and in accessories
of the user respectively may be integrated (10, 15, 16).
9. A multifunctional anti-theft device according to one ore more of claims 1 to 7, characterized in that the anti-theft device is equipped with one or more interfaces (11), such as USB,
Bluetooth, radio or the like, in order to transfer analog and/or digital data to and/or
retrieve them from the chip (1).
10. A multifunctional anti-theft protection (device) according to one or more of the claims
1 to 8, characterized in that a second part (16) a mobile phone (10) or information and communication technology
device (10) can comprises.
1. Un dispositif antivol multifonctionnel qui fonctionne à station ou à piles, étanche
et dispose d'un microprocesseur (1), à fixer à un ou d'une façon flexible à plusieurs
biens meubles ainsi que des objets ou à intégrer dedans, pour que, si l'objet et avec
ça le dispositif antivol est déplacé, une alarme soit déclenchée, caractérisé de cette
façon que le dispositif antivol dispose d'un capteur (2), avec lequel par enregistrement
des déplacements exact à des certains déplacements ou ceux-ci individuellement entrés
le réglage d'alarme respectivement la commande, par exemple allumer ou éteindre, est
effectuée, pour pouvoir déclencher des alarmes de distance, de loin et/ou de déplacement
aux choix, individuellement ou combiné.
2. Dispositif antivol multifonctionnel selon revendication 1, caractérisé de cette façon
qu' une alarme peut être déclenchée si une partie du dispositif antivol entre dans
un certain espace protégé, une zone protégée, une zone de protection de la deuxième
partie du dispositif antivol.
3. Dispositif antivol multifonctionnel selon revendication 1, caractérisé de cette façon
que le suivi du menu du réglage d'alarme /de la commande d'alarme ou lui-même peut
se faire d'un déplacement fixé et/ou individuel d'un boîtier (12) du dispositif antivol
et/ou par émission vocale /entrée vocale fixée et/ou individuelle et/ou par des sons
et/ou par des bruits du dispositif antivol et/ou par écran.
4. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-2, caractérisé de
cette façon que l'alarme/la vibration peut se faire au déclenchement par des mots,
des phrases, des chiffres, des bruits fixés ou individuels même mélangé et/ou combiné
avec des alarmes (5) et/ou donner alarme directement par microphone (8).
5. Dispositif antivol multifonctionnel selon revendication 1-3, caractérisé de cette
façon qu'une alarme /vibration (5) identique ou différente déclenche chez un ou tous
les deux éléments du dispositif antivol, à déplacement d'un ou tous les deux éléments
du dispositif antivol et/ou à dépassement d'une distance /écart réglé.
6. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-4, caractérisé de
cette façon que le dispositif antivol est préférablement réalisé avec un amplificateur
pour maintenir l'alarme conformément au volume d'alarme et/ou pour que le boîtier
(12) puisse servir lui-même comme corps de résonance /membrane.
7. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-5, caractérisé de
cette façon que la partie séparée ou chez deux éléments une partie est fixement ou
amoviblement utilisant un montage montée à l'objet à sécuriser ou intégrée dans cet
objet.
8. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-6, caractérisé de
cette façon que une partie séparée du dispositif antivol, ou à une réalisation à deux
parties du dispositif antivol seulement une de ces parties est montée à l'objet à
sécuriser et/ou peut être porter au corps d'utilisateur du dispositif antivol et,
est fixé notamment à la main d'utilisateur, et/ou peut être intégré dans les vêtements
respectivement des accessoires d'utilisateur.
9. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-7, caractérisé de
cette façon que le dispositif antivol est équipé d'une ou plusieures interface (11),
comme USB, Bluetooth, radio ou similaire pour transmettre des données analogues et/ou
digitales sur le chip (1) et/ ou de même retirer de celui.
10. Dispositif antivol multifonctionnel selon un des revendications 1-8, caractérisé de
cette façon qu'un deuxième élément comprend un portable (10) respectivement un dispositif
des technologies de l'information et de la communication (10).