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EP 2 617 494 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.09.2014 Patentblatt 2014/37 |
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Anmeldetag: 27.07.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Werkzeug für eine Zerkleinerungsvorrichtung
Tool for a reduction device
Outil pour un dispositif de broyage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
23.01.2012 DE 202012000643 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.07.2013 Patentblatt 2013/30 |
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Patentinhaber: KOMPTECH GmbH |
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8130 Frohnleiten (AT) |
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Erfinder: |
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- Hierz, Franz
8160 Weiz (AT)
- Kattinger, Gerhard
8412 Allerheiligen bei Wildon (AT)
- Rois, Rene
8130 Frohnleiten (AT)
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Vertreter: Laufhütte, Dieter et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel
Widenmayerstrasse 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 201 310 US-A- 4 394 983 US-A1- 2005 116 074
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WO-A1-93/16802 US-A- 6 094 795
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Werkzeug für eine Zerkleinerungsvorrichtung, insbesondere
für Gewerbeabfälle und hausmüllähnliche Materialien, wobei die Werkzeuge aus einem
Werkzeuggrundkörper und aus einem auswechselbaren Werkzeugschneidenteil bestehen.
[0002] Die Aufbereitung von Abfällen für eine stoffliche oder energetische Verwertung beginnt
im Allgemeinen mit einem Zerkleinerungsvorgang, über den das gesamte Müllspektrum
für weitere Prozessschritte konditioniert wird. Für eine derartige Aufbereitung eignen
sich insbesondere langsam laufende Zerkleinerungsvorrichtungen. Diese weisen beispielsweise
eine langsam laufende Zerkleinerungswalze auf, die auf Umfang verteilte Zerkleinerungswerkzeuge
trägt. Mit den Zerkleinerungswerkzeugen wirken Werkzeuge zusammen, die auf einem Gegenschneidenwerkzeugträger
angeordnet sind. Die Werkzeuge auf dem Gegenschneidenwerkzeugträger bilden gegenüber
der Zerkleinerungswalze mit ihren Zerkleinerungswerkzeugen einen vorgespannten Anpresskamm,
mit dem die in der Zerkleinerungswalze angeordneten Zerkleinerungswerkzeuge kämmen.
Eine derartige Zerkleinerungsvorrichtung ist aus
US 20050116074 A bekannt.
[0003] Zwar kann bei einer Fremdkörperbefrachtung, d. h. bei Auftreten eines harten und
durch die Zerkleinerungsvorrichtung nicht zerkleinerbaren Fremdkörpers, beispielsweise
eines Steins, der vorgespannte Anpresskamm weggepresst werden, sodass dadurch dem
Fremdkörper der Weg freigegeben wird. Dennoch werden die Zerkleinerungswerkzeuge durch
häufiges Auftreten von Fremdkörpern abgenutzt. Bei Ausführungen, in denen der Anpresskamm
nicht weggepresst werden kann, sind die Belastungen der Zerkleinerungswerkzeuge noch
größer.
[0004] In der
DE 203 10 251 U1 wird daher bereits eine Zerkleinerungsvorrichtung beschrieben, bei der das Auswechseln
evtl. beschädigter Werkzeuge entscheidend vereinfacht ist. Hier sind Zerkleinerungswerkzeuge
auf Werkzeugaufnahmen der Zerkleinerungswalze aufgesteckt und die Werkzeuge der Gegenschneidenwerkzeuge
sind auf entsprechende Werkzeugaufnahmen der Gegenschneidenwerkzeugträger aufgesteckt.
Die Zerkleinerungswerkzeuge bzw. Gegenschneidenwerkzeuge werden auf den entsprechenden
Werkzeugaufnahmen durch federbelastete Sicherungsbolzen fixiert, wobei die Sicherungsbolzen
eine Öffnung der Werkzeugaufnahme durchsetzen und sich unter Federspannung an den
sich gegenüberliegenden Seiten des Zerkleinerungswerkzeugs bzw. des Gegenschneidenwerkzeugs
abstützen. Auch wenn hierdurch die Montage der jeweiligen Werkzeuge vereinfacht ist,
müssen jeweils die vollständigen Werkzeuge nach entsprechender Abnutzung gewechselt
werden.
[0005] Um nicht die vollständigen Werkzeuge wechseln zu müssen, ist hier zwischenzeitlich
auch ein zweiteiliges Werkzeug bekannt geworden, bei dem ein Werkzeuggrundkörper mit
einem auswechselbaren Werkzeugschneidenteil versehen ist. Dieses Werkzeugschneidenteil
wird üblicherweise über Schrauben mit dem Werkzeuggrundkörper verbunden. Für den sicheren
Betrieb einer entsprechenden Zerkleinerungsvorrichtung ist es wichtig, dass der Werkzeuggrundkörper
mit dem Werkzeugschneidenteil sicher und fest im Werkzeugträger eingesetzt ist. Zum
Anderen soll es aber auch gewährleistet sein, dass der Werkzeuggrundkörper im Falle
einer notwendigen Auswechslung schnell und einfach ausgetauscht werden kann.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Werkzeug für eine Zerkleinerungsvorrichtung
in die Hand zu geben, bei dem ein auswechselbarer Werkzeuggrundkörper in einfacher
aber sicherer Weise in den Werkzeugträger einsetzbar und mit diesem verbindbar ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Kombination der Merkmale des Anspruchs
1 gelöst. Demnach besteht ein Werkzeug für eine Zerkleinerungsvorrichtung aus einem
Werkzeuggrundkörper und aus einem auswechselbaren Werkzeugschneidenteil, wobei der
Werkzeuggrundkörper in einen Werkzeugträger einsetzbar ist. Der Werkzeuggrundkörper
ist erfindungsgemäß zumindest über einen Teil seiner Länge keilförmig geformt und
weist vier Montageflächen auf, die sich paarweise gegenüberliegen, wobei das erste
Paar der Montageflächen weniger weit voneinander beabstandet ist als das zweite Paar
der Montageflächen, sodass der Werkzeuggrundkörper über ein Zugelement in seiner Montageposition
fixierbar ist.
[0008] Durch die Anordnung der Montageflächen entlang dem keilförmig ausgebildeten Werkzeuggrundkörper
kann nach Einsetzen des Werkzeuggrundkörpers in einen entsprechend geformten Werkzeugträger
durch Anziehen des Zugelements sichergestellt werden, dass die Montageflächen des
Werkzeuggrundkörpers einerseits und die entsprechenden Montageflächen des Werkzeugträgers
gegeneinander verspannt werden. Hierdurch ist durch einfaches Anziehen des Zugelements
eine sichere und feste Verbindung möglich. Nach Lösen des Zugelements ist andererseits
eine leichte Entnehmbarkeit des gesamten Werkzeugs aus dem Werkzeugträger sichergestellt.
[0009] Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindungen ergeben sich aus den sich an den Hauptanspruch
anschließenden Unteransprüchen.
[0010] Demnach können die Montageflächen vorteilhaft eine abgerundete Oberfläche aufweisen.
[0011] Die weiter voneinander beabstandeten Montageflächen können gemäß einer anderen vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung miteinander durch jeweils auf den Seitenwandungen des
Werkzeuggrundkörpers angeordneten und von diesen erhaben abstehenden Stegbereichen
miteinander verbunden sein. Beim Einsetzen der Werkzeuggrundkörper in den Werkzeugträger
liegen diese Stegbereiche zusätzlich zu den sich gegenüberliegenden Montageflächen
ebenfalls an entsprechenden Gegenauflageflächen des Werkzeugträgers an, sodass der
Werkzeuggrundkörper in dem Bereich der zweiten Montageflächen und der diese verbindenen
Stegbereiche unmittelbar am Werkzeugträger anliegt, während die anderen nicht erhabenen
Bereiche der Seitenwandungen des Grundkörpers nicht am Werkzeugträger anliegen.
[0012] Gemäß einer besonders einfachen Ausführungsvariante der Erfindung besteht das Zugelement
aus einer Schraube.
[0013] Zur verbesserten Verbindung zwischen Werkzeuggrundkörper und Werkzeugschneidenteil
kann die Anlagefläche zwischen dem Werkzeuggrundkörper und dem Werkzeugschneidenteil
vorteilhaft jeweils komplementäre Erhöhungen und Vertiefungen derart aufweisen, dass
die Erhöhung des Werkzeuggrundkörpers in die Vertiefung des Werkzeugschneidenteils
eingreifen und umgekehrt.
[0014] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann im Werkzeuggrundkörper
die an der Stirnseite des Werkzeugschneidenteils anliegende Anlagefläche konkav ausgebildet
sein, sodass die entsprechend geformte Stirnseite des Werkzeugschneidenteils im montierten
Zustand vom Werkzeuggrundkörper übergriffen wird. Hierdurch ist eine sehr stabile
Verbindung zwischen dem Werkzeuggrundkörper einerseits und dem Werkzeugschneidenteil
andererseits geschaffen. Vorteilhaft wird das Werkzeugschneidenteil ebenfalls über
mindestens eine Schraube mit dem Werkzeuggrundkörper lösbar verbunden.
[0015] Der Werkzeuggrundkörper ist als Gegenschneidenwerkzeug in einen Gegenschneidenwerkzeugträger
einer Zerkleinerungsvorrichtung einsetzbar.
[0016] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Zerkleinerungsvorrichtung mit einer langsam
laufenden Zerkleinerungswalze, die auf Umfang erste Zerkleinerungswerkzeuge trägt,
und mit den ersten Zerkleinerungswerkzeugen zusammenwirkende zweite Zerkleinerungswerkzeuge,
die in einen Gegenschneidenwerkzeugträger einsetzbar sind, wobei hier die Gegenschneidenwerkzeuge
Werkzeuge mit den zuvor erläuterten Merkmalen sind.
[0017] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Draufsicht auf eine Zerkleinerungsvorrichtung, in der die erfindungsgemäßen Werkzeuge
einsetzbar sind,
- Figur 2:
- einen Querschnitt entsprechend der Schnittlinie A-A in Figur 1,
- Figur 3:
- eine Darstellung eines Gegenschneidenwerkzeugträgers wie er in einer Zerkleinerungsvorrichtung
gemäß Figur 1 einsetzbar ist,
- Figur 4:
- eine Schnittdarstellung durch ein erfindungsgemäßes Werkzeug gemäß einer Ausführungsform,
bei dem das Werkzeug in einen Gegenschneidenwerkzeugträger eingesetzt ist,
- Figur 5:
- eine perspektivische Darstellung des vorderen Teils des in den Gegenschneidenwerkzeugträger
eingesetzten Werkzeugs und
- Figuren 6 und 7:
- jeweils perspektivische Darstellungen des Werkzeuggrundkörpers.
[0018] In Figur 1 ist eine Zerkleinerungsvorrichtung 10 dargestellt, die als Gesamtheit
bereits in der
DE 20 201 236 U beschrieben ist. Eine derartige Zerkleinerungsvorrichtung 10 weist eine langsam laufende
Zerkleinerungswalze 12, die einen Walzengrundkörper 14 und Werkzeuge 16 umfasst, auf.
Die Werkzeuge sind in zwei zueinander versetzten Reihen nebeneinander über die Länge
der Zerkleinerungswalze 12 angeordnet.
[0019] Figur 2 zeigt in einer Querschnittsdarstellung, die Zerkleinerungswalze 14 und die
dieser gegenüberliegend angeordnete Gegenschneideneinheit 18. In dieser Darstellung
ist insbesondere zu sehen, wie die Zerkleinerungswerkzeuge 16 der Zerkleinerungwalze
14 mit dem Werkzeugen 22 der Gegenschneideeinheit 18 zusammenwirken.
[0020] Figur 2 zeigt auch, wie die Werkzeuge 22, die in den Gegenschneidenwerkzeugträger
20 eingesetzt sind, geformt sind. Hier ist ersichtlich, dass die Werkzeuge 22 eine
im Querschnitt keilförmige Form aufweisen und in eine entsprechend geformte Ausnehmung
24 des Gegenschneidenwerkzeugträgers eingesetzt sind.
[0021] In der Figur 3 ist eine Gegenschneideneinheit 18 mit einem Gegenschneidenwerkzeugträger
20 gezeigt, wobei in diesem Gegenschneidenwerkzeugträger entsprechende Werkzeuge 22
in einer Reihe nebeneinanderliegend angeordnet sind.
[0022] Anhand der Figuren 4 bis 7 kann der genaue Aufbau des Werkzeugs 22 des Gegenschneidenwerkzeugträgers
20 erläutert werden. Dieses besteht aus einem Werkzeuggrundkörper 26 und einem Werkzeugschneidenteil
28, das auswechselbar in dem Werkzeuggrundkörper 26 eingesetzt ist. Das Werkzeugschneidenteil
28 und der Werkzeuggrundkörper 26 sind besonders stabil dadurch verbunden, dass die
Anlagefläche 30 zwischen Werkzeuggrundkörper und Werkzeugschneidenteil jeweils komplementäre
Erhöhungen 32 und Vertiefungen 34 derart aufweisen, dass die Erhöhungen des Werkzeuggrundkörpers
26 in die Vertiefungen des Werkzeugschneidenteils 28 eingreifen und umgekehrt. Von
den Erhöhungen 32 aus zu den Vertiefungen 34 sind, wie in Figur 6 ersichtlich, schräge
Flächen 36 ausgebildet, sodass sich im Querschnitt nahezu eine Dreiecksform 38 ergibt
(vgl. Figur 5).
[0023] Entsprechend der Darstellung der Figur 6 ist ersichtlich, dass die Erhöhung 32 und
Vertiefung 34 parallel zueinander und zur Längskante des Werkzeugschneidenteils 28
(in Figur 6 nicht dargestellt) verlaufen.
[0024] Insbesondere der Figur 4 ist des Weiteren zu entnehmen, dass im Werkzeuggrundkörper
26 die an der Stirnseite des Werkzeugschneidenteils 28 anliegende Anlagefläche konkav
ausgebildet ist, sodass die entsprechend geformte Stirnseite 38 des Werkzeugschneidenteils
28 im montierten Zustand vom Werkzeuggrundkörper 26 übergriffen wird. Hierdurch kann
das aufgesteckte Werkzeugschneidenteil 28 bei auftretenden radialen Kräften während
der Zerkleinerung nicht nach oben ausgehoben werden.
[0025] Das Werkzeugschneidenteil 28 ist, wie ebenfalls in Figur 4 deutlich wird, durch zwei
Montageschrauben 42 montierbar, wobei die entsprechenden Gewinde für die Montageschrauben
42 in den Korpus des Werkzeugschneidenteils ausgebildet sind.
[0026] Zusätzlich weist das Werkzeugschneidenteil 28 an seinen umlaufenden Kanten eine scharfkantige
Verschleißschutzpanzerung 44 auf, die aus der Figur 5 deutlich wird.
[0027] Wie in den Figuren 6 und 7 dargestellt, ist der Werkzeuggrundkörper großteils keilförmig
ausgebildet. Er weist vier Montageflächen 50, 52, 54 und 56 auf. Von diesen liegen
sich die Montageflächen 50 und 52 bzw. 54 und 56 gegenüber. Wie in den Figuren 6 und
7 dargestellt, weisen die Montageflächen jeweils eine abgerundete Oberfläche auf.
Die Montageflächen 50 und 52 sind gegenüberliegend auf der Unterseite bzw. Oberseite
an den Werkzeugaufnahme gegenüberliegenden Enden des Werkzeuggrundkörpers 26 angeordnet.
Aufgrund der Keilform des Werkzeuggrundkörpers 26 ist der Abstand zwischen den sich
gegenüberliegenden Montageflächen 50 und 52 geringer als der Abstand zwischen den
Montageflächen 54 und 56, wie sich aus Figur 6 ergibt. Aufgrund der Keilform des Werkzeuggrundkörpers
26 ist die auf der Oberseite des Werkzeuggrundkörpers 26 ausgebildete Fläche 56, wie
in Figur 6 ersichtlich, schräg ausgerichtet.
[0028] Des Weiteren wird aus den Darstellungen gemäß der Figuren 6 und 7 deutlich, dass
die Montageflächen auf der Oberseite bzw. Unterseite des Werkzeuggrundkörpers über
den restlichen Bereich der Oberseite bzw. Unterseite überstehen.
[0029] Aus den Figuren 6 und 7 ist weiter ersichtlich, dass im Seitenwandbereich des Werkzeuggrundkörpers
26 ebenfalls vorstehende Stegbereiche ausgebildet sind, die die Montageflächen 54
und 56 miteinander verbinden. Auch die vorstehenden Stegbereiche 58 dienen als Montageanlagefläche
beim Einbau der Werkzeuggrundkörper in den Gegenschneidenwerkzeugträger 20.
[0030] Die Einbausituation des Werkzeuggrundkörpers 26 in den Gegenschneidenwerkzeugträger
20 ist anhand der Schnittdarstellung gemäß Figur 4 ersichtlich. Die jeweiligen Montageflächen
des Werkzeuggrundkörpers 26 liegen hier an entsprechend ausgeformten Gegenmontageflächen
60, 62, 64 und 66 im Gegenschneidenwerkzeugträger an. Auch die Gegenmontageflächen
60, 62, 64 und 66 stehen aus der Einbaufläche des Gegenschneidenwerkzeugträgers hervor,
sodass nach Einsetzen des Werkzeuggrundkörpers 26 jeweils nur die Montageflächen und
die Gegenmontageflächen miteinander in Berührung kommen. Dadurch, dass diese Flächen
sich in ihrer Form entsprechen, kann der Werkzeuggrundkörper sicher und fest in den
Gegenschneidenwerkzeugträger eingesetzt werden. Eine Sicherung erfolgt über eine Schraube
68, die in ein im Werkzeuggrundkörper eingedrehtes Gewinde eingreift (vgl. Figur 4)
und den teilweise keilförmig ausgebildeten Werkzeuggrundkörper gegen die entsprechend
schräg ausgeformte Gegenmontagefläche 66 verspannt.
[0031] Die vorstehenden Stegbereiche 58 liegen an in der Figur 4 nicht mehr dargestellten
Gegenmontageflächenbereiche an, sodass im Bereich der Montageflächen 54, 56 und der
Stegbereiche 58 der Werkzeuggrundkörper 26 rundum an einer entsprechenden Gegenmontageflächen
des Gegenschneidenwerkzeugträgers 20 anliegt.
1. Zerkleinerungsvorrichtung (10) mit einer langsam laufenden Zerkleinerungswalze (12),
die auf Umfang erste Zerkleinerungswerkzeuge (16) trägt, und mit den ersten Zerkleinerungswerkzeugen
(16) zusammenwirkenden zweiten Zerkleinerungswerkzeugen (22), die auf einem Gegenschneidenwerkzeugträger
(20) vorgesehen sind, wobei als Gegenschneidenwerkzeuge Werkzeuge eingesetzt sind,
die aus einem Werkzeuggrundkörper (26) und einem auswechselbaren Werkzeugschneidenteil
(28) bestehen, die in einen Werkzeugträger (20) einsetzbar sind, wobei der Werkzeuggrundkörper
(26) zumindest über einen Teil seiner Länge keilförmig geformt ist und über ein Zugelement
(68) in seiner Montageposition fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeuggrundkörper (26) vier Montageflächen (50, 52, 54, 56) aufweist, die sich
paarweise gegenüberliegen, wobei das erste Paar (50, 52) der Montageflächen weniger
weit voneinander beabstandet ist als das zweite Paar (54, 56) der Montageflächen.
2. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageflächen eine abgerundete Oberfläche aufweisen.
3. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die weiter voneinander beabstandeten Montageflächen miteinander durch jeweils auf
den Seitenwandungen des Werkzeuggrundkörpers angeordneten und von diesen erhaben abstehenden
Stegbereichen miteinander verbunden sind.
4. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement eine Schraube ist.
5. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche zwischen Werkzeuggrundkörper und Werkzeugschneidenteil komplementäre
Erhöhungen und Vertiefungen derart aufweisen, dass die Erhöhungen des Werkzeuggrundkörpers
in die Vertiefungen des Werkzeugschneidenteils eingreifen und umgekehrt.
6. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Werkzeuggrundkörper die an der Stirnseite des Werkzeugschneidenteils anliegende
Anlagefläche konkav ausgebildet ist, so dass die entsprechend geformte Stirnseite
des Werkzeugschneidenteils im montierten Zustand vom Werkzeuggrundkörper übergriffen
wird.
7. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugschneidenteil über mindestens eine Schraube mit dem Werkzeuggrundkörper
lösbar verbunden ist.
8. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeuggrundkörper als Gegenschneidenwerkzeug in einen Gegenschneidenwerkzeugträger
der Zerkleinerungsvorrichtung einsetzbar ist.
1. A comminution apparatus (10) having a slowly running comminution roller (12) which
carries first comminution tools (16) on the periphery and second comminution tools
(22) which cooperate with the first comminution tools (16) and which are provided
on a counter cutter tool carrier (20), wherein tools are inserted as counter cutter
tools which comprise a base tool body (26) and a replaceable tool cutter part (28)
which can be inserted into a tool carrier (20), wherein the base tool carrier (26)
is shaped in wedge form over at least a portion of its length and can be fixed in
its installation position via a tensioning element (68), characterised in that the base tool body (26) has four installation surfaces (50, 52, 54, 56) which are
disposed opposite one another pairwise, with the first pair (50, 52) of installation
surfaces being spaced less far apart from one another than the second pair (54, 56)
of installation surfaces.
2. A comminution apparatus in accordance with claim 1, characterised in that the installation surfaces have a rounded surface.
3. A comminution apparatus in accordance with one of the claims 1 or 2, characterised in that the installation surfaces spaced further apart from one another are connected to
one another by respective web regions arranged on the side walls of the base tool
body and projected therefrom in a raised manner.
4. A comminution apparatus in accordance with one of the claims 1 to 3, characterised in that the tensioning element is a screw.
5. A comminution apparatus in accordance with one of the claims 1 to 4, characterised in that the contact surface has complementary elevated portions and recesses between the
base tool body and the tool cutter part such that the elevated portions of the base
tool body engage into the recesses of the tool cutter part and conversely.
6. A comminution apparatus in accordance with one of the claims 1 to 5, characterised in that the contact surface contacting the end face of the tool cutter part in the base tool
body is configured as concave so that the correspondingly shaped end face of the tool
cutter part is engaged over by the base tool body in the installed state.
7. A comminution apparatus in accordance with one of the claims 1 to 6, characterised in that the tool cutter part is releasably connected to the base tool body via at least one
screw.
8. A comminution apparatus in accordance with one of the claims 1 to 7, characterised in that the base tool body can be inserted as a counter cutter tool into a counter cutter
tool carrier of the comminution apparatus.
1. Dispositif de broyage (10) comprenant un cylindre de broyage (12) tournant lentement,
qui porte sur sa circonférence des premiers outils de broyage (16), et comprenant
des seconds outils de broyage (22) coopérant avec les premiers outils de broyage (16),
les seconds outils de broyage étant prévus sur un porte-outil de contre-coupe (20),
des outils constitués d'un corps de base d'outil (26) et d'une partie de tranchant
d'outil (28) échangeable, qui peuvent être insérés dans un porte-outil (20), étant
utilisés en tant qu'outils de contre-coupe, le corps de base d'outil (26) étant réalisé
cunéiforme au moins sur une partie de sa longueur et pouvant être fixé dans sa position
de montage par un élément de traction (68), caractérisé en ce que le corps de base d'outil (26) comporte quatre surfaces de montage (50, 52, 54, 56)
qui sont opposées deux par deux, les surfaces de montage de la première paire (50,
52) étant moins espacées l'une par rapport à l'autre que les surfaces de montage de
la seconde paire (54, 56).
2. Dispositif de broyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces de montage comportent une surface arrondie.
3. Dispositif de broyage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les surfaces de montage plus espacées l'une de l'autre sont reliées l'une à l'autre
par des zones de nervure disposées sur chaque paroi latérale du corps de base d'outil
et dépassant en saillie de celles-ci.
4. Dispositif de broyage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de traction est une vis.
5. Dispositif de broyage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les surfaces d'appui entre le corps de base d'outil et la partie de tranchant d'outil
comportent des bosses et des creux complémentaires de telle sorte que les bosses du
corps de base d'outil viennent en prise dans les creux de la partie de tranchant d'outil
et vice-versa.
6. Dispositif de broyage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans le corps de base d'outil, la surface d'appui en appui contre la face avant de
la partie de tranchant d'outil est réalisée concave, de sorte que la face avant de
la partie de tranchant d'outil formée de manière correspondante est recouverte par
le corps de base d'outil à l'état monté.
7. Dispositif de broyage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la partie de tranchant d'outil est reliée de manière détachable au corps de base
d'outil par au moins une vis.
8. Dispositif de broyage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le corps de base d'outil peut être utilisé en tant qu'outil de contre-coupe dans
un porte-outil de contre-coupe du dispositif de broyage.
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