TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ver- und Entriegelungssystem gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1. Ein derartiger Mechanismus ist aus der
GB491337 A bekannt.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] Stellsysteme (Aktoren) haben ein sehr breites Anwendungsspektrum (zum Beispiel Industrie-
und Anlagenbereich, Luft- und Raumfahrt, Schiffsbau, Kfz-Bereich, Verteidigungstechnik).
Stellsysteme haben im Einsatz zumeist zwei unterschiedliche, wiederholbar zu kommandierende
Haupt-Betriebsarten: "Aktiviert" (geregelte Nachführung des Ausganges unter Last)
und "Deaktiviert".
[0003] Im Zustand "Aktiviert" sind die Regelgrößen am Ausgang von Stellsystemen im allgemeinen
mechanische Größen (zum Beispiel Weg, Winkel, Kraft, Drehmoment). Die dem Antrieb
des Stellsystems (Leistungswandler) zugeführte Hilfsenergie, die beispielsweise elektrisch,
hydraulisch oder pneumatisch sein kann, wird in mechanisches Arbeitsvermögen gewandelt.
Moderne Stellsysteme sind als Bindeglied zwischen übergeordneten Rechnern und den
zu regelnden technischphysikalischen Prozessen eine leistungsfähige Synthese aus Mechanik,
Elektronik und Informatik. Sie werden auch als mechatronische Systeme bezeichnet.
[0004] Im Gegensatz zu unterstützenden Stellsystemen im Automobilbereich, wo gegebenenfalls
durch Freiläufe eine Notfunktion durch manuelle Betätigung (beispielsweise zu Abschleppzwecken)
gewährleistet sein muss, wird von mechatronischen Stellsystemen im Zustand "Deaktiviert"
ein definierter Zustand gefordert, in dem zumeist eine starre und spielfreie "Blockierung"
auch unter dem Einfluss aller äußeren statischen und dynamischen Betriebslasten ermöglicht
wird. Dies wird herkömmlicherweise zum Beispiel durch die Installation zusätzlicher
Sicherheitsbremsen, Feststellbremsen, Sperrklinken oder Rückschlagventile erreicht,
sofern der Antriebsstrang keine selbsthemmenden Eigenschaften aufweist. Spezielle
Einsatzfälle erfordern gleichzeitig die genaue und eindeutige Einhaltung bestimmter
Stellungen des Antriebsstrangs, also eine an- und abtriebsseitige Positionierung,
die auch im Falle unbeabsichtigter oder fehlerhafter Ansteuerung des Antriebs strikt
eingehalten werden muss. Diese Art einer "Verriegelung" ist häufig Teil eines Sicherheitskonzeptes
in besonders kritischen Betriebsphasen und erfordert höchste Zuverlässigkeit.
[0005] Bei derzeitigen Anwendungen wird dieser "verriegelte" Zustand über einen definierten
Zeitraum über die kritischen Betriebsphasen hinweg aufrecht erhalten und ist anschließend
auf Kommando aufzuheben und in den Zustand "Entriegelt" zu überführen, um beispielsweise
die Betriebsart "Aktiv" zu ermöglichen.
[0006] Der Übergang "Verriegelt" in "Entriegelt" und umgekehrt erfolgt zumeist unter erschwerten
Bedingungen, bei denen Folgendes auftritt:
- hohe äußere Lasten am Stellsystemausgang,
- limitierte Hilfsleistung zur Ausführung der Transfervorgänge,
- sehr kurze Schaltzeiten, speziell beim Entriegeln,
- höchste Funktionszuverlässigkeit unter extremen Umweltbedingungen, insbesondere beim
Entriegeln,
- passive Beibehaltung der Zustände Ver-/ Entriegelt (ohne Energiezufuhr),
- Synchronisationsmöglichkeit (zeitlich und örtlich) mit weiteren Antriebssträngen des
Stellsystems.
[0007] Die gleichzeitige Berücksichtigung aller einzelnen Bedingungen führt überwiegend
zu widersprüchlichen Lösungsansätzen. Um einige dieser Bedingungen einzuhalten, sind
mit einem konservativen Aufbau außerdem technisch aufwändige und teure Lösungsausführungen
notwendig, die dadurch im Widerspruch zur Forderung nach höchstmöglicher Funktionszuverlässigkeit
stehen.
[0008] Diesbezüglich kann sich beispielsweise die Verlagerung der Ver-/ Entriegelungsstelle
vom mechanischen Ausgang des Stellsystems zum Beispiel an den Eingang eines häufig
vorhandnen Getriebes erleichternd auswirken. Dadurch werden zwar die an der Blockierstelle
beim Ver-/Entriegelungvorgang zu überwindenden Lasten reduziert, aber gleichzeitig
wird die unerwünschte mechanische Lose wegen eines unvermeidlichen Spiels in der kinematischen
Kette (Getriebe, Gestänge) zum Ausgang hin erhöht. Zudem werden alle der Verriegelungsstelle
nachgeschalteten Getriebeglieder undefinierten äußeren Lasten ausgesetzt, was zu erhöhten
Forderungen bezüglich der Auslegung der Getriebeglieder führen kann. Die Fig. 1 zeigt
die hier angesprochenen Zusammenhänge in Verbindung mit dem Aufbau eines Stellsystems
schematisch anhand eines Blockschaltbilds.
[0009] Prinzipiell bestehen bekannte, wiederholbar betätigbare Ver-/EntriegelungsSysteme
fast ausnahmslos aus:
- einer zumeist elektrischen Ansteuereinheit;
- Betätigungsorganen, in denen die nach Kommando zur Verbeziehungsweise Entriegelung
bereitgestellte Hilfsenergie (hydraulisch, pneumatisch, elektrisch) in mechanische
Arbeit umgesetzt wird;
- den eigentlichen mechanischen Riegelelementen;
- den "mechanischen Verbindungen" zwischen den Betätigungsorganen und den Riegelelementen;
- Sensorelementen zur Anzeige des Zustandes (zum Beispiel "Verriegelt")
[0010] Die Vollast-Arbeitskennlinien von Standard-Betätigungselementen weichen zumeist erheblich
von den an den Riegelelementen vorgefundenen Lastverläufen ab. Typisch sind initial
sehr hohe Ausklinklasten und nachfolgend notwendige sehr hohe Beschleunigungswerte,
um in der Betriebsart "Aktiv" unerwünschte Kollisionen an den Riegelelementen zu vermeiden.
Bekannte Lösungen kombinieren überdimensionierte Betätigungselemente mit einer Regelung
des Ent-/ Verriegelungsvorganges.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0011] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein gattungsgemäßes Ver- und Entriegelungssystem
so auszugestalten, dass dessen Eigenschaften die gestellten Anforderungen unter den
vorgefundenen Bedingungen ohne eine Regelung und ohne ein überdimensioniertes Betätigungselement
unter einfachstem Aufbau nahezu kompromissfrei und vollständig erfüllen.
[0012] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0013] Bei diesem erfindungsgemäßen Ver- und Entriegelungssystem mit reversibler Auslösbarkeit,
mit zumindest einem Ver-/Entriegelungselement, das zwischen einer Verriegelungsposition
und einer Entriegelungsposition bewegbar ist, zumindest einem Betätigungsorgan und
zumindest einer auf das zumindest eine Ver-/Entriegelungselement einwirkenden Übertragungskinematik,
wobei die Übertragungskinematik zumindest ein Kinematikglied aufweist, und so ausgebildet
ist, dass sie zumindest zwei Totpunktlagen einnehmen kann, ist die Übertragungskinematik
so ausgebildet, dass sie eine erste Totpunktlage in der Verriegelungsposition und
eine zweite Totpunktlage in der Entriegelungsposition einnimmt, und zumindest eines
der Kinematikglieder ist in zumindest einer kinematisch wirksamen Richtung derart
dimensioniert, dass sich die Übertragungskinematik über ihre jeweilige Totpunktlage
hinaus bewegen kann.
VORTEILE
[0014] Der Vorteil des erfindungsgemäßen Ver- und Entriegelungssystems besteht darin, dass
eine Realisierung als sogenannte "of-the-shelf'-Lösung mit verfügbaren Standardkomponenten
möglich ist. Das Vorsehen überdimensionierter Betätigungselemente kann vermieden werden,
wodurch keine unnötig hohe Kostensteigerung auftritt. Der Ver- und Entriegelungsvorgang
kann ungeregelt erfolgen, was ebenfalls einen Kostenvorteil mit sich bringt und zudem
die Funktionssicherheit erhöht. Die Anzahl der für die Realisierung des erfindungsgemäßen
Ver- und Entriegelungssystems erforderlichen Komponenten ist gegenüber dem Stand der
Technik reduziert, wodurch die Zuverlässigkeit steigt und die Kosten sinken. Vorteilhaft
bei dem erfindungsgemäßen Ver- und Entriegelungssystem ist außerdem, dass es leicht
an geänderte Anforderungen anpassbar ist. Die Betätigungsorgane und die Riegelelemente
können auf einfache Weise wechselseitig aufeinander abgestimmt werden. Zudem ist das
erfindungsgemäße Ver- und Entriegelungssystem für unterschiedliche Technologien, beispielsweise
für eine elektrische, pneumatische oder hydraulische Betätigung geeignet.
[0015] Vorzugsweise weist die Übertragungskinematik vier Kinematikglieder auf und ist als
viergliedriger Koppelmechanismus aufgebaut.
[0016] Dabei ist es besonders von Vorteil, wenn zumindest zwei miteinander verbundene Kinematikglieder
des viergliedrigen Koppelmechanismus' während der Bewegung des Ver-/Entriegelungselements
aus der Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition oder aus der Entriegelungsposition
in die Verriegelungsposition eine Strecklage oder eine Decklage durchfahren.
[0017] Erfindungsgemäß ist zumindest ein Kinematikglied der Übertragungskinematik bezüglich
einer wirksamen kinematischen Abmessung definiert veränderbar.
[0018] Erfindungsgemäß wird die definierte Veränderbarkeit der wirksamen kinematischen Abmessung
durch eine vorgegebene Längssteifigkeit des Kinematikglieds bewirkt.
[0019] Erfindungsgemäß ist zumindest ein Anschlag für das Kinematikglied vorgesehen, der
eine von der definierten Veränderbarkeit der kinematisch wirksamen Abmessung zugelassene
Bewegung des Kinematikglieds begrenzt.
[0020] Erfindungsgemäß ist eine Mehrzahl von Übertragungskinematiken vorgesehen, die über
zumindest ein Verbindungsglied zwangsläufig synchronisierbar sind.
[0021] Vorzugsweise ist das Verbindungsglied selbstzentrierend gelagert.
[0022] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, dass sich das Übertragungsverhalten der Kinematik durch Synthese seiner kinematischen
Abmessungen optimal an die vorliegenden Lastbedingungen beim Ver-/Entriegeln anpassen
lässt.
[0023] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung mit zusätzlichen Ausgestaltungsdetails
und weiteren Vorteilen sind nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
näher beschrieben und erläutert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0024] Es zeigt:
- Fig. 1
- ein typisches Blockschaltbild eines Stellsystems und mögliche Positionen zum Vorsehen
einer Ver-/Entriegelungsstelle;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung der Funktion des erfindungsgemäßen Ver- und Entriegelungssystems;
und
- Fig. 3
- eine Darstellung einer Anwendung des erfindungsgemäßen Ver- und Entriegelungssystems
in einem Flugkörperstellsystem.
DARSTELLUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0025] In Fig. 1 ist ein typisches Blockschaltbild eines Stellsystems mit möglichen Positionen
zum Vorsehen einer Ver-/Entriegelungsstelle dargestellt.
[0026] Fig. 2 zeigt in schematischer Weise die Funktion des erfindungsgemäßen Ver- und Entriegelungssystems.
[0027] Durch die als Harmonisierungskinematik bezeichnete erfindungsgemäße Übertragungskinematik
können beliebig vorgefundene ungeregelte Volllastkennlinien von Betätigungsorganen
auf die seitens der Riegelelemente geforderten Last- und Kinematikvorgaben optimal
abgestimmt werden.
[0028] Fig. 3 zeigt eine praktische Anwendung des erfindungsgemäßen Ver- und Entriegelungssystems
in einem Flugkörperstellsystem. Darin bezeichnet das Bezugszeichen 2 einen Riegel,
das Bezugszeichen 1 die Riegelachse und das Bezugszeichen 3 einen zentralen Torquer.
Das rechte Schaubild in Fig. 3 zeigt das erfindungsgemäße Lösungskonzept, wobei das
Bezugszeichen L die Momentenübersetzung im Losbrechbereich bezeichnet.
1. Ver- und Entriegelungssystem mit reversibler Auslösbarkeit, mit
- zumindest einem Ver-/Entriegelungselement, das zwischen einer Verriegelungsposition
und einer Entriegelungsposition bewegbar ist,
- zumindest einem Betätigungsorgan und
- zumindest einer auf das zumindest eine Ver-/Entriegelungselement einwirkenden Übertragungskinematik,
wobei die Übertragungskinematik zumindest ein Kinematikglied aufweist, und so ausgebildet
ist, dass sie zumindest zwei Totpunktlagen einnehmen kann, wobei die Übertragungskinematik
so ausgebildet ist, dass sie eine erste Totpunktlage in der Verriegelungsposition
und eine zweite Totpunktlage in der Entriegelungsposition einnimmt,
- und zumindest eines der Kinematikglieder in zumindest einer kinematisch wirksamen
Richtung derart dimensioniert ist, dass sich die Übertragungskinematik üher ihre jeweilige
Totpunktlage hinaus bewegen kann, dadurch gekennzeichnet,
- dass zumindest ein Kinematikglied der Übertragungskinematik bezüglich einer wirksamen
kinematischen Abmessung definiert veränderbar ist, wobei die definierte Veränderbarkeit
der wirksamen kinematischen Abmessung durch eine vorgegebene Längssteifigkeit des
Kinematikglieds bewirkt wird, zumindest ein Anschlag für das Kinematikglied vorgesehen
ist, der eine von der definierten Veränderbarkeit der kinematisch wirksamen Abmessung
zugelassene Bewegung des Kinematikglieds begrenzt, und eine Mehrzahl besagter Übertragungskinematiken
() vorgesehen ist, die über zumindest ein Verbindungsglied zwangsläufig synchronisierbar
sind.
2. Ver- und Entriegelungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Übertragungskinematik vier Kinematikglieder aufweist und als viergliedriger Koppelmechanismus
aufgebaut ist.
3. Ver- und Entriegelungssystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest zwei miteinander verbundene Kinematikglieder des viergliedrigen Koppelmechanismus'
während der Bewegung des Ver-/Entriegelungselements aus der Verriegelungsposition
in die Entriegelungsposition oder aus der Entriegelungsposition in die Verriegelungsposition
eine Strecklage oder eine Decklage durchfahren.
4. Ver- und Entriegelungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verbindungsglied selbstzentrierend gelagert ist.
1. Locking and unlocking system having reversible triggering, comprising
- at least one locking/unlocking element, which is movable between a locking position
and an unlocking position,
- at least one actuation member, and
- at least one transmission linkage which acts on the at least one locking/locking
element, the transmission linkage having at least one linkage member and being formed
in such a way that it can take on at least two dead-point positions,
the transmission linkage being formed in such a way that it takes on a first dead-point
position in the locking position and a second dead-point position in the unlocking
position, and at least one of the linkage members being dimensioned in such a way,
in at least one kinematically effective direction, that the transmission linkage can
move beyond the associated dead-point position thereof,
characterised
in that at least one linkage member of the transmission linkage is alterable in a defined
manner in terms of an effective kinematic dimension, the defined alterability of the
effective kinematic dimension being brought about by a predetermined longitudinal
rigidity of the linkage member, at least one stop being provided for the linkage member
and delimiting a movement of the linkage member permitted by the defined alterability
of the kinematically effective dimension, and a plurality of transmission linkages
being provided which can be forcibly synchronised by way of at least one connection
member.
2. Locking and unlocking system according to claim 1,
characterised
in that the transmission linkage has four linkage members and is constructed as a four-membered
coupling mechanism.
3. Locking and unlocking system according to claim 2,
characterised
in that at least two interconnected linkage members of the four-membered coupling mechanism
pass through an extended state or an overlapping state during the movement of the
locking/unlocking element from the locking position into the unlocking position or
from the unlocking position into the locking position.
4. Locking and unlocking system according to claim 1,
characterised
in that the connection member is mounted in a self-centring manner.
1. Système de verrouillage et de déverrouillage avec capacité de déclenchement réversible,
avec
- au moins un élément de verrouillage/déverrouillage qui peut être déplacé entre une
position de verrouillage et une position de déverrouillage,
- au moins un organe d'actionnement et
- au moins une cinématique de transmission agissant sur l'élément de verrouillage/déverrouillage
au moins au nombre de un, la cinématique de transmission comportant au moins un organe
cinématique et étant constituée de telle sorte qu'elle peut adopter au moins deux
positions de point mort,
la cinématique de transmission étant constituée de telle sorte qu'elle adopte une
première position de point mort dans la position de verrouillage et une deuxième position
de point mort dans la position de déverrouillage, et au moins un des organes cinématiques
étant, dans au moins une direction efficace au plan cinématique, dimensionné de telle
sorte que la cinématique de transmission peut se déplacer au-delà de sa position de
point mort respective,
caractérisé en ce
qu'au moins un organe cinématique de la cinématique de transmission peut être modifié
de façon définie en ce qui concerne une dimension cinématique efficace, la variabilité
définie de la dimension cinématique efficace résultant d'une rigidité longitudinale
spécifiée au préalable de l'organe cinématique, au moins une butée étant prévue pour
l'organe cinématique, qui limite un mouvement de l'organe cinématique autorisé par
la variabilité définie de la dimension efficace au plan cinématique, et une pluralité
desdites cinématiques de transmission étant prévues, qui peuvent être synchronisées
de façon forcée par le biais d'au moins un organe de raccordement.
2. Système de verrouillage et de déverrouillage selon la revendication 1,
caractérisé en ce
la cinématique de transmission comporte quatre organes cinématiques et est constituée
en tant que mécanisme d'accouplement à quatre organes.
3. Système de verrouillage et de déverrouillage selon la revendication 2,
caractérisé en ce
que, pendant le mouvement de l'élément de verrouillage/déverrouillage à partir de la
position de verrouillage vers la position de déverrouillage ou à partir de la position
de déverrouillage vers la position de verrouillage, au moins deux organes cinématiques
raccordés l'un à l'autre du mécanisme d'accouplement à quatre organes parcourent une
position d'extension ou une position de recouvrement.
4. Système de verrouillage et de déverrouillage selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'organe de raccordement est supporté de façon autocentrée.