[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brandschutztüre mit einem Türrahmen und einem
Türflügel als Türelemente, wobei der Türrahmen eine Türebene definiert und der Türflügel
um eine im Wesentlichen in der Türebene angeordnete geometrische Schwenkachse bezüglich
des Türrahmens schwenkbar gelagert ist. Dabei ist ein Sicherungselement zur Arretierung
des Türflügels im Türrahmen im Brandfall vorhanden, welches an einem der Türelemente,
insbesondere am Türflügel, im Türfalz längs einer Türkante ausgebildet ist, insbesondere
eine Brandschutztüre gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft
auch einen Nachrüstsatz für eine Brandschütztüre gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
16 sowie eine Verwendung eines Metallprofils als Sicherungselement für eine Brandschutztüre
gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 17.
[0002] Im Brandfall können hohe Temperaturen entstehen, wodurch sich Rahmenprofile von Brandschutztüren
aus Metall wie z.B. Stahl oder Edelstahl aufgrund der Hitzeeinwirkung verformen können.
Insbesondere können sich die Rahmenprofile dabei derart verformen bzw. kann sich ein
Türflügel derart wölben, dass ein Spalt zwischen Türrahmen und Türflügel nicht mehr
abgedichtet werden kann, auch wenn z.B. ein aufschäumender Baustoff zum Einsatz kommt.
Nicht zuletzt wird durch diese Verformung auch die Stabilität der gesamten Brandschutztüre
und damit deren Standfestigkeit reduziert, wobei schlimmstenfalls der Türflügel aus
dem Rahmen fallen kann. Es besteht daher ein Bedürfnis für Brandschutztüren, bei welchen
ein Türflügel im Brandfall im Türahmen fixierbar bzw. arretierbar ist.
[0003] Bei Brandschutztüren mit Türbeschlägen, welche die für die Schwenkbarkeit des Türflügels
erforderlichen Scharniere umfassen, ist es bekannt, punktuell so genannter Hinterfang-Bolzen
im Türfalz z.B. am Türflügel vorzusehen, welche beim Schliessen des Türflügels in
entsprechend Aussparungen am Türrahmen einschwenken. Im Brandfall ist der Türflügel
somit im Türrahmen arretiert, d.h. kann sich nicht aus dem Rahmen wölben. Diese Lösung
ist aber nur anwendbar, wenn eine Schwenkachse des Türflügels von einer Türebene nach
aussen versetzt angeordnet ist.
[0004] Bei Brandschutztüren, welche über Lagerbolzen an gegenüberliegenden Türkanten (z.B.
Ober- und Unterkante) schwenkbar gelagert sind, d.h. bei welchen die Schwenkachse
im Wesentlichen im Türflügel verläuft, ist diese Lösung nicht umsetzbar. Ein Einschwenken
der Hinterfang-Leiste in eine entsprechende Nut ist aufgrund der Lage der Schwenkachse
nicht möglich. Gerade derartige Türen weisen aber aufgrund fehlender Türbeschläge
Türkanten auf, welche über ihre gesamte Länge keine Unterstützung bzw. Verankerung
am Türrahmen haben. Im Brandfall kann in diesem Fall der Türflügel an dieser Türkante
besonders leicht aus dem Türrahmen gedrückt werden. Es ist daher ein Bedürfnis, eine
Vorrichtung zu schaffen, welche bei derartigen Türen eine Arretierung des Türflügels
auch längs der freien Türkanten sicherstellt.
[0005] DE 32 39 177 A1 (Dictator Technik Rüf & Co) schlägt vor, eine Schliessvorrichtung vorzusehen, welche
im Brandfall aktivierbar ist und den Türflügel im Türrahmen arretiert. Die Arretierung
wird dadurch erreicht, dass ein thermisch aktivierbares Material, welches im Türflügel
angebracht ist, aktiv einen am Türflügel verschiebbar gelagerten Riegel in entsprechende
Ausnehmungen des Rahmens bzw. eine Gegenprofils einfährt. Das thermisch aktivierbare
Material umfasst dabei beispielsweise einen aufschäumenden Baustoff (z.B. intumeszentes
Material), welcher als Treibsatz zum Verschieben des Riegels dient. Derartige Sicherungselemente
sind zum einen relativ aufwändig herzustellen. Zum anderen wird ein im Ernstfall möglicherweise
versagender Treibsatz benötigt. Zudem kann es im Brandfall aufgrund einer Verformung
des Türrahmens oder des Rahmens des Türflügels dazu kommen, dass der Riegel gegebenenfalls
nicht mehr in die Ausnehmung eingreifen kann und die Schliessvorrichtung versagt.
[0006] Eine weitere einschlägige Vorrichtung ist in
DE 27 42 665 A1 offenbart.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art bereitzustellen, welche die Nachteile des Bekannten vermeidet. Insbesondere
soll eine einfache und zuverlässige Vorrichtung geschaffen werden, bei welcher ein
Türflügel im Brandfall im Türrahmen arretiert bzw. fixiert werden kann und die kostengünstig
ist.
[0008] Diese Aufgaben werden durch die Gegenstände der Ansprüche 1, 16 und 17 gelöst. Anspruch
1 betrifft eine Brandschutztüre mit einem Türrahmen und einem Türflügel als Türelemente,
wobei der Türrahmen eine Türebene definiert und der Türflügel um eine im Wesentlichen
in der Türebene angeordnete geometrische Schwenkachse bezüglich des Türrahmens schwenkbar
gelagert ist. Dabei ist ein Sicherungselement zur Arretierung des Türflügels im Türrahmen
im Brandfall vorhanden, welches an einem der Türelemente, insbesondere am Türflügel,
im Türfalz längs einer Türkante ausgebildet ist. Die Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, dass das Sicherungselement derart ausgebildet und angeordnet ist, dass der Türflügel
aufgrund einer Bewegung des Türflügels bezüglich des Türrahmens in eine Richtung senkrecht
zur Türebene durch das Sicherungselement an einem Gegenelement des anderen Türelements
arretierbar ist, insbesondere über die vollständige Höhe des Türflügels.
[0009] Eine Arretierung des Türflügels im Türrahmen bezeichnet hier, dass Türflügel und
Türrahmen bei dem mit dem Sicherungselement versehenen Türfalz nicht mehr gegeneinander,
insbesondere in eine Richtung senkrecht zur Türebene, verschoben bzw. verschwenkt
werden können. Die Türelemente Türrahmen und Türflügel sind somit im Brandfall an
der mit dem Sicherungselement versehenen Türkante weitgehend fest miteinander verbunden.
Mit anderen Worten kann der Türflügel nicht mehr aus dem Türrahmen gedrückt werden.
[0010] "Gegenelement" kann hierbei ein gesondert vorgesehenes Element wie z.B. eine Profilleiste
bezeichnen oder aber auch ohnehin an den Türelementen vorhandene Elemente im Bereich
des Türfalzes wie z.B. einen Falzlappen oder andere Vorsprünge und/oder Nuten oder
Hinterschnitte. "Gegenelement" bezeichnet somit allgemein Elemente, mit welchen das
Sicherungselement zur Arretierung zusammenwirken kann.
[0011] Vorliegend bezeichnet die "Bewegung des Türflügels in Richtung senkrecht zur Türebene",
welche die Arretierung auslöst, eine vornehmlich translatorische Bewegung (im Gegensatz
zur Schwenkbewegung im Normalbetrieb). Diese Bewegung tritt z.B. aufgrund einer durch
die Hitzeeinwirkung im Brandfall ausgelöste Wölbung des Türflügels auf. Ein Vorteil
der Erfindung liegt somit darin, dass die Brandschutztüre derart ausgebildet ist,
dass die ohnehin auftretende (und an sich unerwünschte) Verformung des Türflügels
im Brandfall zur gewünschten Arretierung führt.
[0012] Es versteht sich, dass das Sicherungselement sowie auch das Gegenelement derart ausgebildet
und angeordnet sind, dass das Schwenken des Türflügels im Normalbetrieb (d.h. nicht
im Brandfall) ohne Einschränkungen möglich ist. Aufgrund der Anordnung der Schwenkachse
in der Türebene kann der Türflügel einer erfindungsgemässen Brandschutztüre, falls
gewünscht, in beide Richtungen geöffnet werden d.h. beidseitig ausgeschwenkt werden.
[0013] Die Schwenkachse verläuft in der Regel im Wesentlichen in der Türebene, in welcher
bei geschlossener Türe auch der Türflügel angeordnet ist. Es versteht sich jedoch,
dass die Schwenkachse nicht exakt in der Türebene zu verlaufen braucht, sondern auch
geringfügig ausserhalb der Türebene angeordnet sein kann (d.h. im Wesentlichen in
der Türebene verläuft), da auch derartige Türen eine gewisse Asymmetrie aufweisen
können. Die (gedachte) Schwenkachse kann dabei im Bereich des Türflügels verlaufen,
oder aber auch im Bereich des Türrahmens.
[0014] Bevorzugt ist das Sicherungselement in einem Türfalz angeordnet, insbesondere als
separates Element an einer dem Türfalz zugewandten Stirnseite eines der Türelemente,
d.h. des Türrahmens oder des Türflügels, befestigt. Es versteht sich, dass das Sicherungselement
(und/oder das Gegenelement) auch als an einen Rahmen des entsprechenden Türelements
angeformter Bestandteil des Türelements ausgebildet sein kann.
[0015] Bevorzugt erstreckt sich das Sicherungselement über die gesamte Länge der mit dem
Sicherungselement versehenen Türkante, um eine möglichst zuverlässige und beständige
Arretierung sicherzustellen. Es ist auch denkbar, dass je nach Erfordernis eine Abschnittweise
Ausbildung ausreicht, z.B. nur in einem mittleren Bereich längs der Türkante.
[0016] Die mit dem Sicherungselement versehene Türkante ist bevorzugt nahe der Schwenkachse
angeordnet. Meist ist auf der gegenüberliegenden, schwenkachsenfernen Türkante ohnehin
ein Schloss mit einem Riegel bzw. eine Türfalle ausgebildet, welches im Brandfall
den Türflügel an dieser Türkante ausreichend arretiert. Es versteht sich jedoch, dass
ein Schloss bzw. eine Türfalle nicht zwingend vorhanden zu sein braucht.
[0017] Ein Vorteil der erfindungsgemässen Brandschütztüre liegt in einer passiven Ausbildung
des Sicherungselements. D.h. die Arretierung wird einzig aufgrund einer Verformung
des Türflügels unter Hitzeeinwirkung ausgelöst. Insbesondere sind für die Funktionalität
des Sicherungselements keine besonderen im Brandfall aktivierbaren Materialien als
Treibsatz erforderlich. Selbstverständlich kann das Sicherungselement zur Abdichtung
des Türfalzes gegen Rauchgas und/oder Feuerdurchgang ein hitezaktivierbares Material
wie z.B. ein intumeszentes Material umfassen. Mit Vorteil kann dieses z.B. in einem
nach aussen offenen Innenraum des Sicherungselements angeordnet sein, sodass das intumeszente
Material in den Türfalz gelangen kann, im Normalzustand aber im Innenraum des Sicherungselements
gegen mechanische Beschädigung geschützt ist.
[0018] Das Sicherungselement ist derart ausgebildet und angeordnet, dass es bei geschlossenem
Türflügel in einer Projektion auf die Türebene mit dem Gegenelement zumindest teilweise
überlappt. Die unbehinderte Schwenkbewegung des Türflügels kann dabei derart erreicht
werden, dass Sicherungselement und Gegenelement in Richtung senkrecht zur Türebene
voneinander beabstandet sind. Auf diese Weise kann bei der im Wesentlichen in der
Türebene angeordneten Schwenkachse der erfindungsgemässen Brandschütztüre das z.B.
fest am Türflügel ausgebildete Sicherungselement am Gegenelement vorbeischwenken.
Bei der genannten translatorischen Bewegung senkrecht zur Türebene kommt es jedoch
aufgrund des genannten Überlapps z.B. zu einem Eingriff mit dem Gegenelement und somit
zur Arretierung.
[0019] Bevorzugt ist der Türflügel über einen Formschluss des Sicherungselements mit dem
Gegenelement am anderen Türelement arretierbar. Denkbar sind beispielsweise Hintergriffe,
bei welchen z.B. hakenförmig ausgebildete Sicherungselemente und Gegenelemente z.B.
in der Form von Winkelblechen miteinander verhaken. Ebenso sind eine Ausbildung des
Sicherungselements und des Gegenelements als Nut und Feder oder vice versa denkbar.
[0020] In Varianten ist es auch denkbar, das Sicherungselement und das Gegenelement als
weitgehend komplementäre Keile auszubilden, welche die Schwenkbewegung des Türflügels
ungehindert zulassen. Beispielsweise können äussere Keilflächen des Sicherungselements
innerhalb eines oder auf einem mit der Schwenkachse konzentrischen Kreis liegen, sodass
die Schwenkbewegung nicht behindert ist. Aufgrund des genannten Überlapps können die
Keilflächen a-ber mit dem Gegenelement bei einer translatorischen Bewegung des Türflügels
senkrecht zur Türebene verkeilen.
[0021] Besonders bevorzugt ist das Sicherungselement zur Arretierung des Türflügels mit
dem Gegenelement verrastend zum Eingriff bringbar. Mit verrastendem Eingriff ist hier
ein beidseitiger Hintergriff bezeichnet, sodass der Türflügel über das Sicherungselement
in beide Richtungen senkrecht zur Türebene am Gegenelement arretiert ist.
[0022] Hierzu weist das Sicherungselement bevorzugt eine zum Türfalz hin offene, längs der
Türkante sich erstreckende Rastnut auf, während das Gegenelement einen weitgehend
parallel zur Rastnut sich erstreckenden Rastvorsprung umfasst. Der Rastvorsprung kann
somit bei der translatorischen Bewegung mit der Rastnut zum Eingriff gebracht werden,
sodass der Türflügel in beide Richtungen senkrecht zur Türebene hinsichtlich der genannten
translatorischen Bewegung arretiert ist.
[0023] Der Eingriff braucht dabei nicht über die gesamte Länge der Türkante zu erfolgen,
auch wenn Sicherungselement und Gegenelement sich über die gesamte Länge erstrecken.
Aufgrund der vergleichsweise grossen wirkenden Kräfte im Brandfall kann der Rastvorsprung
auch nur teilweise in die Rastnut gezwungen werden, wobei es allenfalls zu Verformungen
kommt.
[0024] Es versteht sich, dass die Rastnut auf unterschiedliche Weise ausgebildet sein kann
und das Sicherungselement insbesondere zusätzliche Mittel umfassen kann, welche einen
zuverlässigen Eingriff des Rastvorsprungs in die Rastnut sicherstellen. Insbesondere
weist das Sicherungselement mit Vorteil eine Gleitfläche auf, auf welche bei einer
Bewegung des Türflügels in Richtung senkrecht zur Türebene der Rastvorsprung des Gegenelements
in die Rastnut gleitet. Die Gleitfläche ist dabei bevorzugt auf einer dem Gegenelement
zugewandten Seite des Sicherungselements ausgebildet. Die Gleitfläche kann beispielsweise
eine keilförmige Rampe umfassen, auf welche der Rastvorsprung des Gegenelements aufgleiten
kann. Bevorzugt schliesst die Gleitfläche direkt an die Rastnut an, sodass der Rastvorsprung
bei erreichen des Endes der Gleitfläche in die Rastnut gelangt.
[0025] Mit besonderem Vorteil umfasst das Sicherungselement ein Metallprofil, welches im
Türfalz längs der Türkante am entsprechenden Türelement befestigt ist. Mit Vorteil
erstreckt sich das Metallprofil über die gesamte Länge der mit dem Sicherungselement
versehenen Türkante. Das Metallprofil ist bevorzugt einstückig ausgebildet, wobei
beispielsweise Elemente mit der genannten Gleitfläche und/oder zusätzliche Halterungselemente
zur Sicherstellung eines beständigen Eingriffs ebenfalls einstückig angeformt sein
können. Bevorzugt ist das Metallprofil als kaltgewalztes Profil, insbesondere aus
Stahl oder Edelstahl ausgebildet. Damit ist sichergestellt, dass auch bei einem länger
andauernden Brandfall das Metallprofil nicht abschmelzen kann und eine ausreichende
strukturelle Stabilität sowie eine zuverlässige Arretierung besteht. In Varianten
ist es grundsätzlich jedoch denkbar, dass auch andere Materialien zum Einsatz kommen.
[0026] Durch eine einstückige Ausbildung des Metallprofils sind keine im Brandfall möglicherweise
versagenden Verbindungsstellen vorhanden. Zudem ist die Herstellung als einstückiges
Profil im Vergleich zu mehrteiligen Ausführungsformen zeitsparend und kostengünstig.
[0027] Das Metallprofil ist dabei bevorzugt als separates Teil ausgebildet, unter anderem
mit dem Vorteil, dass es als separates Teil grundsätzlich auch zum Nachrüsten von
bereits bestehenden Brandschutztüren an diesen befestigt werden kann. Das Metallprofil
kann dabei z.B. am Türelement verschraubt oder verschweisst oder anderweitig befestigt
werden. Selbstverständlich kann das Metallprofil auch direkt an einen Rahmen des entsprechenden
Türelements angeformt sein oder einstückig mit diesem ausgebildet sein.
[0028] Als besonders vorteilhaft hat sich dabei ein Metallprofil mit einem Basisprofil erwiesen,
welches einen im Wesentlichen zum Türfalz hin offenen C-förmigen Profilquerschnitt
aufweist. Derartige C-Profile haben den Vorteil, dass ein typischerweise flacher Rücken
der C-Form als Montagefläche für eine Befestigung am entsprechenden Türelement genutzt
werden kann. Zudem ist die C-Form an der gegenüberliegenden Seite offen, sodass ein
Innenraum die oben genannte Rastnut des Sicherungselements bilden kann.
[0029] Aufgrund der C-Form weisen die freien Arme des Basisprofils in der Regel nach innen
gerichtete Flügelfortsätze auf (im Gegensatz zu als U-Profile bezeichneten Profile).
Diese Flügelfortsätze haben den Vorteil, dass die freien Kanten des Sicherungselements
z.B. besonders gut mit einem Gegenelement verhaken können.
[0030] Das Metallprofil ist mit Vorteil über seitliche Stützelemente am entsprechenden Türelement
abgestützt, d.h. am Türelement, an welchem das Metallprofil angeordnet z.B. befestigt
ist. Die seitlichen Stützelemente sind bevorzugt derart ausgebildet und z.B. am Basisprofil
des Metallprofils angeformt, dass eine Kraft vom Innenraum des C-Profils her auf die
freien Arme der C-Form nach aussen abgeleitet wird d.h. die freien Arme des C-Profils
abgestützt sind. Das Basisprofil kann somit grössere Kräfte aufnehmen, welche z.B.
vom Rastvorsprung des Gegenelements von der Rastnut her ausgeübt werden.
[0031] Bevorzugt sind die Stützelemente derart ausgebildet, dass sie an den freien Kanten
der C-Form angreifen und sich bezüglich einer Längsachse des Basisprofils seitlich
weg, zum entsprechenden Türelement hin geneigt, erstrecken. Die Stützelemente können
beispielsweise als abgewinkelte Stützleisten ausgebildet sein, welche bevorzugt einstückig
mit dem Basisprofil ausgebildet sind. Bevorzugt erstrecken sich die Stützelemente
über die gesamte Länge des Metallprofils. Denkbar ist aber z.B. auch eine Ausbildung
als mehrere Stege.
[0032] Derartig seitlich sich erstreckende, zum entsprechenden Türelement hin geneigte Stützelemente
haben zudem den Vorteil, dass eine äussere Oberfläche der Stützelemente die oben genannte
Gleitfläche bereitstellen kann. Der Rastvorsprung bzw. das Gegenelement kann bei entsprechender
Ausbildung des Stützelements auf dessen äussere Oberfläche aufgleiten und über diese
zur Rastnut geführt werden.
[0033] Es versteht sich, dass das Sicherungselement nicht als Metallprofil ausgebildet sein
muss und auch kein Basisprofil mit einem C-förmigen Querschnitt zu umfassen braucht.
In Varianten sind auch anderweitige Ausbildungsformen mit anderen Querschnitten der
Basisprofile wie z.B. U-Form oder bei einseitiger Arretierung z.B. eine L-Form denkbar.
Ebenso sind in Varianten auch Sicherungselemente in der Form von Haken oder Bolzen
denkbar, welche den Türflügel punktweise arretieren und nicht über durchgehende Längenbereiche,
wie es bei Profilleisten bevorzugt der Fall ist.
[0034] Mit Vorteil weist das Gegenelement eine Leiste auf, welche sich bei geschlossener
Türe weitgehend parallel zur Türebene erstreckt. Diese Leiste bildet z.B. den oben
genannten Rastvorsprung. Hierbei kann insbesondere ein bei einschlägigen Brandschütztüren
oft ohnehin vorhandener Falzlappen genutzt werden. Dieser erfüllt in diesem Fall eine
Doppelfunktion, in dem er den Türfalz wie bei herkömmlichen Türen nach aussen begrenzt
und gleichzeitig im Brandfall als Gegenelement wirkt. Bevorzugt ist die Leiste einstückig
mit einem Rahmen des entsprechenden Türelements ausgebildet (wie es bei derartigen
Falzlappen meist ohnehin der Fall ist). Insbesondere bei kaltgewalzten Stahlprofilen
der Rahmenstrukturen der Türelemente ergibt sich somit eine gute strukturelle Stabilität.
[0035] Häufig ist bei Brandschutztüren nicht ohne weiteres klar, von welcher Seite der Türe
ein Brand droht, beispielsweise bei Brandschütztüren im Inneren von Gebäuden, welche
Gebäudebereich gegeneinander abtrennen. Bei derartigen Brandschutztüren muss daher
eine Arretierung des Türflügels im Brandfall in beide Richtungen sichergestellt sein.
Insbesondere bei beidseitig öffenbaren Türen ist es daher von Vorteil, wenn ein zweites,
insbesondere weitgehend baugleiches, Gegenelement vorhanden ist. Bevorzugt sind die
Gegenelemente in diesem Fall bei geschlossenem Türflügel bezüglich der Türebene auf
gegenüberliegenden Seiten des Sicherungselements angeordnet. Auf diese Weise kann
sichergestellt werden, das unabhängig von der Richtung, in welcher der Türflügel im
Brandfall bewegt wird, eine Arretierung über das Sicherungselement erfolgt. Bei oben
genannter doppelter Nutzung des Falzlappens kann beispielsweise zu beiden Seiten des
Türfalzes ein derartiger Lappen ausgebildet sein. In Varianten können zwei als Leisten
ausgebildete Gegenelemente auch von einer U-förmigen Profilleiste bereitgestellt werden,
welche am entsprechenden Türelement angebracht ist.
[0036] Im Falle von zwei Gegenelementen weist bevorzugt das Metallprofil zu beiden Seiten,
vorzugsweise ebenfalls baugleiche, Stützelemente wie oben beschrieben auf. Auf diese
Weise wird eine beständige Arretierung in beide Richtungen gleichermassen sichergestellt,
insbesondere können auch zwei Gleitflächen vorhanden sein.
[0037] Besonders bevorzugt sind das Sicherungselement am Türflügel und das Gegenelement
am Türrahmen ausgebildet. Es versteht sich jedoch, dass auch Ausführungen denkbar
sind, z.B. wenn die Schwenkachse im Bereich des Türrahmens verläuft, bei welcher das
Sicherungselement am Türrahmen ausgebildet ist.
[0038] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform, weist die Brandschutztüre eine Fingerschutzvorrichtung
auf, welche bevorzugt an demjenigen Türelement ausgebildet ist, an welchem das Sicherungselement
ausgebildet ist. Die Fingerschutzvorrichtung ist derart ausgebildet und beim Türfalz
im Bereich der Türkante, welche mit dem Sicherungselement versehen ist, angeordnet,
dass das Einbringen eines Fingers in den Türfalz unabhängig von einer Schwenkstellung
des Türflügels verhindert ist.
[0039] Gängige Fingerschutzvorrichtungen stellen sicher, dass der Abstand zwischen Türflügel
und Türrahmen unabhängig von der Schwenkstellung hinreichend klein ist, um das Einbringen
eines Fingers wirksam zu verhindern. Beispielsweise legt die Norm DIN/EN 18650 fest,
dass der Abstand beim Türfalz zwischen Türflügel und Türrahmen 8 mm nicht überschreiten
darf. Gängig sind jedoch auch Ausbildungen mit Spaltbreiten im Bereich von 3 - 6 mm,
insbesondere 4-5 mm.
[0040] Mit Vorteil umfasst die Fingerschutzvorrichtung eine gekrümmte äussere Oberfläche,
welche im Wesentlichen auf einer Mantelfläche eines gedachten, mit der Schwenkachse
koaxialen Kreiszylinders angeordnet ist. Indem die gekrümmte äussere Oberfläche der
Fingerschutzvorrichtung im Wesentlichen auf dem genannten Kreiszylinder angeordnet
ist, ist ein Abstand der äusseren Oberfläche bezüglich der Schwenkachse weitgehend
konstant. Damit kann insbesondere auch ein Abstand zwischen dem bezüglich der Schwenkachse
festen Türrahmen und der äusseren Oberfläche der Fingerschutzvorrichtung über einen
vorgegebenen Schwenkbereich konstant und insbesondere ausreichend klein gehalten werden.
[0041] Indem die Fingerschutzvorrichtung am selben Türelement angeordnet sein kann, wie
das Sicherungselement, kann das Sicherungselement in die Fingerschutzvorrichtung integriert
sein. "Integriert" bezeichnet hierbei eine konstruktive Ausbildung der Fingerschutzvorrichtung
und des Sicherungselements als funktionelle Einheit, derart, dass sowohl das Sicherungselement
als auch die Fingerschutzvorrichtung ohne funktionelle Einschränkung zur Anwendung
kommen und gegebenenfalls Funktionssynergien genutzt werden können.
[0042] Beispielsweise kann die Fingerschutzvorrichtung eine zur Aufnahme des Sicherungselements
vorgesehene Ausnehmung umfassen, in welche z.B. das Metallprofil des Sicherungselements
eingesetzt ist. In Varianten kann die Fingerschutzvorrichtung grundsätzlich auch selbst
das Sicherungselement umfassen, indem z.B. die erforderlichen Elemente wie z.B. eine
Rastnut oder ein Rastvorsprung direkt an der Fingerschutzvorrichtung ausgebildet ist.
Im Allgemeinen ist aber eine getrennte Ausführung vorzuziehen.
[0043] Die Fingerschutzvorrichtung umfasst vorliegend bevorzugt wenigstens ein Schalenprofil,
welches aus Stahl oder Edelstahl gefertigt ist. Mit Vorteil hat das Schalenprofil
ein teilkreisförmiges Querschnittsprofil. Die Mantelfläche des Schalenprofils bildet
in diesem Fall die gekrümmte äussere Oberfläche der Fingerschutzvorrichtung oder zumindest
einen Teil davon. Die Fingerschutzvorrichtung kann dabei z.B. je nach Lage der Schwenkachse
am Türrahmen oder am Türflügel vorgesehen sein.
[0044] Wie auch beim Sicherungselement liegt der Vorteil von Stahl oder Edelstahl in einer
hohen Standzeit im Brandfall, wobei Edelstahl aufgrund der zusätzlichen Rostfreiheit
zusätzliche Vorteile bietet. Es versteht sich aber, dass Fingerschutzvorrichtung grundsätzlich
auch aus anderen Materialien wie z.B. Aluminium oder Kunststoff gefertigt sein kann.
In diesem Fall würde die Fingerschutzvorrichtung im Brandfall einfach abschmelzen
bzw. verbrennen.
[0045] Bevorzugt ist die Fingerschutzvorrichtung mehrteilig ausgebildet, sodass sie bei
im Türrahmen eingesetztem Türflügel montierbar ist. Dies ist insbesondere mit Sicht
auf einen Nachrüstsatz für oder eine Reparatur von bestehenden Türen vorteilhaft,
da diese nicht demontiert werden müssen. Bevorzugt umfasst die Fingerschutzvorrichtung
hierzu zwei, insbesondere im Wesentlichen baugleiche, Schalenprofile, welche zu beiden
Seiten des mit der Fingerschutzvorrichtung versehenen Türelements derart angeordnet
sind, dass die äusseren, gekrümmten Oberflächen beider Schalenteile auf der Mantelfläche
desselben gedachten Kreiszylinders liegen.
[0046] Durch die Anordnung mit zwei Schalenprofilen, ist das Anbringen der Fingerschutzvorrichtung
insofern vereinfacht, dass z.B. je ein Schalenteil der Fingerschutzvorrichtung von
je einer Seite der Türe her angebracht werden kann. Insbesondere kann die Fingerschutzvorrichtung
damit auch in eingebautem Zustand des Türflügels an diesem angebracht werden, ohne
dass der Türflügel aus den Angeln gehoben zu werden braucht. Indem die gekrümmten
äusseren Oberflächen beider Schalenteile auf dem gleichen gedachten Kreiszylinder
liegen, ist zudem auch der Schutz vor Klemm- und Quetschstellen sichergestellt wie
bei einer einteiligen Fingerschutzvorrichtung. Weiter kann bei einer Fingerschutzvorrichtung
mit zwei Schalenteilen ein defektes Schalenteil auf einfache Weise ersetzt werden.
Es versteht sich, dass auch mehr als zwei Schalenteile vorhanden sein können, wobei
in diesem Fall die Montage der Fingerschutzvorrichtung in der Regel aufwändiger ist.
[0047] Bevorzugt bildet das Sicherungselement einen Teil der Fingerschutzvorrichtung, indem
eine äussere Oberfläche des Sicherungselements im Wesentlichen auf der Mantelfläche
des gedachten koaxialen Kreiszylinders liegt. Eine äussere Oberfläche des Sicherungselements
umfasst dabei mit Vorteil die vorgenannte Gleitfläche, welche ohnehin bevorzugt von
aussen zugänglich ist, sodass das Gegenelement zuverlässig darauf abgleiten kann.
Bevorzugt schliesst dabei die äussere Oberfläche des Sicherungselements weitgehend
bündig an die äussere Oberfläche der Fingerschutzvorrichtung an, insbesondere an die
äussere Oberfläche des angrenzenden Schalenteils bzw. der angrenzenden Schalenteile.
[0048] Auf diese Weise ist die äussere Oberfläche der Fingerschutzvorrichtung durch das
Sicherungselement weitergeführt bzw. vervollständigt, sodass das Sicherungselement,
neben der Arretierungsfunktion im Brandfall, im Normalbetrieb auch eine Funktion zum
Fingerschutz erfüllt. Allenfalls vorhandene Spalte zwischen dem Sicherungselement
und den Schalenteilen der Fingerschutzvorrichtung können durch Dichtung z.B. aus Gummi
verschlossen sein.
[0049] In alternativen Ausführungsformen kann das Sicherungselement einteilig mit der Fingerschutzvorrichtung,
insbesondere einteilig mit dem Schalenteil oder den Schalenteilen, ausgebildet sein.
Auf diese Weise wird eine vereinfachte Konstruktion erreicht, indem Teile der Fingerschutzvorrichtung
auch das Sicherheitselement bereitstellen. In diesem Fall ist die Fingerschutzvorrichtung
bzw. gegebenenfalls sind das Schalenteil oder die Schalenteile der Fingerschutzvorrichtung
aus Stabilitätsgründen im Brandfall mit Vorteil aus Stahl oder Edelstahl gefertigt.
Beispielsweise können zwei auf, bezüglich der Türebene, gegenüberliegenden Seiten
angeordnete Schalenteile der Fingerschutzvorrichtung türfalzseitig derart ausgebildet
sein, dass im Türfalz ein als Rastnut ausgebildetes Sicherheitselement bereitgestellt
ist. Die Schalenteile können hierzu jeweils freie Kanten im Türfalz aufweisen, welche
als im Wesentlichen zur Türebene hin gerichtete Flügelleisten ausgebildet sind.
[0050] Bevorzugt überdeckt die Fingerschutzvorrichtung im Wesentlichen vollständig die bei
geschlossenem Türflügel zugänglichen Bereiche einer Rahmenstruktur des mit der Fingerschutzvorrichtung
versehenen Türelements bei der mit der Fingerschutzvorrichtung versehenen Türkante.
[0051] Insbesondere ist bevorzugt neben der Rahmenstruktur auch eine Glasleiste weitgehend
vollständig von der Fingerschutzvorrichtung überdeckt. Damit ist die Glasleiste vor
mechanischer Beschädigung geschützt und allfällige Fugen zwischen Glasleiste und Rahmenprofil
sind vollständig abgedeckt. Hierzu kann die Fingerschutzvorrichtung, gegebenenfalls
deren Schalenteil bzw. Schalenteile, derart ausgebildet sein, dass sie sich wenigstens
bis zur Glasleiste auf die äusseren Flächen des Türflügels erstreckt. Eine äussere
Oberfläche der Fingerschutzvorrichtung kann auf diese Weise weitgehend bündig und
ohne unnötige Stufen oder Vorsprünge in die äusseren Oberflächen des Türflügels übergehen.
[0052] Es versteht sich, dass mit Vorteil auch bestehende Brandschutztüren nachträglich
mit einem entsprechenden Sicherungselement wie vorliegende beschrieben versehen werden
können. Die Erfindung betrifft daher auch einen Nachrüstsatz für eine Brandschutztüre
mit einem Türrahmen und einem Türflügel als Türelemente. Der Nachrüstsatz umfasst
ein Sicherungselement zur Arretierung im Brandfall eines Türflügels im Türrahmen,
wobei das Sicherungselement derart ausgebildet und im Türfalz längs einer Türkante
an einem der Türelemente anordenbar ist, dass der Türflügel im Brandfall aufgrund
einer Bewegung des Türflügels bezüglich des Türrahmens in eine Richtung senkrecht
zur Türebene durch das Sicherungselement an einem Gegenelement des anderen Türelements
arretierbar ist. Vorzugsweise ist das Sicherungselement derart ausgebildet und anordenbar,
dass es bei geschlossenem Türflügel in einer Projektion auf die Türebene mit dem Gegenelement
zumindest teilweise überlappt.
[0053] Bevorzugt umfasst das Sicherungselement des Nachrüstsatzes ein, vorzugsweise einstückiges,
Metallprofil, welches mit Vorteil ein C-förmiges Basisprofil umfasst, an dessen beiden
freien Kanten bevorzugt jeweils ein bezüglich einer Längsrichtung des C-Profils seitlich
sich erstreckendes Stützelement, mit Vorteil in Form einer abgewinkelten Stützleiste,
ausgebildet ist. Mit Vorteil umfasst der Nachrüstsatz auch eine am Türelement anbringbare
Fingerschutzvorrichtung wie vorliegend beschrieben. Vorteile sowie weitere Merkmale
des Nachrüstsatzes erschliessen sich unmittelbar aus der vorliegenden Beschreibung
des Sicherungselements bzw. der Fingerschutzvorrichtung im Zusammenhang mit der erfindungsgemässen
Brandschutztüre. Sämtliche in diesem Zusammenhang genannten Merkmale und Vorteile
des Sicherungselements und/oder der Fingerschutzvorrichtung können soweit zutreffend
auf den Nachrüstsatz übertragen werden.
[0054] Die Erfindung betrifft damit auch eine Verwendung eines Metallprofils, insbesondere
aus Stahl oder Edelstahl, als Sicherungselement in einer Brandschutztüre mit einem
Türrahmen und einem Türflügel als Türelemente, wobei der Türrahmen eine Türebene definiert
und der Türflügel um eine in der Türebene angeordnete geometrische Schwenkachse bezüglich
des Türrahmens schwenkbar gelagert ist, insbesondere in einer Brandschütztüre wie
vorliegend beschrieben. Die Verwendung umfasst dabei, dass das Metallprofil an einem
der Türelemente, insbesondere am Türflügel, längs einer Türkante derart angeordnet
ist, dass zur Arretierung im Brandfall des Türflügels im Türrahmen der Türflügel aufgrund
einer Bewegung des Türflügels in eine Richtung senkrecht zur Türebene durch das Metallprofil
an einem Gegenelement des anderen Türelements arretierbar ist.
[0055] Die Vorteile sowie weitere Merkmale der Verwendung des Metallprofils erschliessen
sich unmittelbar aus der vorliegenden Beschreibung der erfindungsgemässen Brandschutztüre
mit einem ein Metallprofil umfassenden Sicherungselement.
[0056] Weitere Vorteile und Einzelmerkmale der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden nachstehend beschrieben. Es zeigen schematisch:
- Figur 1
- Aussenansicht einer erfindungsgemässen Brandschutztüre mit geschlossenem Türflügel;
- Figur 2
- Querschnittsansicht der Türe gemäss Fig. 1 im Bereich einer Türkante in einer Ebene
senkrecht zur Schwenkachse;
- Figur 3
- Querschnittsansicht (weitgehend analog Fig. 2) einer weiteren Ausführungsform, bei
welcher ein Sicherungelement und ein Gegenelement verkeilen;
- Figur 4
- Querschnittsansicht (weitgehend analog Fig. 2) einer weiteren Ausführungsform, bei
welcher die Schwenkachse im Bereich des Türrahmens angeordnet ist;
- Figur 5
- Querschnittsansicht (weitgehend analog Fig. 2) einer weiteren Ausführungsform einer
erfindungsgemässen Brandschutztüre, bei welcher ein Sicherungselement als Teil einer
Fingerschutzvorrichtung ausgebildet ist;
- Figur 6
- Querschnittsansicht (weitgehend analog Fig. 2) einer weiteren Ausführungsform einer
erfindungsgemässen Brandschutztüre, bei welcher ein Sicherungselement als Teil einer
Fingerschutzvorrichtung ausgebildet ist.
[0057] Im Folgenden sind einander entsprechende Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0058] Figur 1 zeigt eine Aussenansicht einer erfindungsgemässen Brandschutztüre 1 mit einem
Türflügel 2 und einem z.B. in einer Wandöffnung befestigten Türrahmen 3. Der Türrahmen
3 ist in einer nachfolgend als Türebene B bezeichneten Ebene angeordnet. Bei geschlossener
Tür bzw. bei geschlossenem Türflügel 2 ist dieser ebenfalls im Wesentlichen in der
Türebene B angeordnet.
[0059] Der Türflügel 2 ist vorliegend über einen an einer Oberkante 2.1 des Türflügels 2
angeordneten Lagerbolzen 4.1 in einem Lager am Türrahmen 3 und über einen an einer
Unterkante 2.2 angeordneten Lagerbolzen 4.2 in einem Lager im Boden schwenkbar gelagert.
Die Lagerbolzen 4.1 und 4.2 sind dabei an seitlichen, einem Türfalz 5 zwischen Türflügel
2 und Türrahmen 3 zugewandten Flächen an der Oberkante 2.1 und der Unterkante 2.2
angeordnet und erstrecken sich in einer Ebene des Türflügels 2 weitgehend parallel
zu einer Hochkante 2.3 des Türflügels 2.
[0060] Eine derartige Anordnung ist der Einfachheit halber hier und im Folgenden als stirnseitige
Schwenklagerung bezeichnet. Dies im Gegensatz zu Türen mit Türbeschlägen 7 (gestrichelt
angedeutet), an welchen Scharniere zum Schwenken des Türflügels ausgebildet sind und
bei welchen die Schwenkachse von der Türebene B nach aussen versetzt ist (nicht dargestellt).
Bei dem stirnseitig gelagerten Türflügel 2 verläuft eine durch die Lagerbolzen 4.1
und 4.2 definierte geometrische Schwenkachse A innerhalb des Türflügels 2 (siehe auch
Fig. 2), insbesondere in der Türebene B. Bei Türen mit Türbeschlägen ist die Schwenkachse
meist von einer Ebene des Türflügels bzw. des Türrahmens parallel nach aussen versetzt.
[0061] Die Schwenkachse A verläuft vorliegend innerhalb eines Rahmens 2.5 des Türflügels
2 parallel zu und im Bereich einer Türkante 2.3 des Türflügels 2. An einer gegenüberliegenden
Türkante 2.4 ist ein Türschloss 6 mit einer Falle 6.1 vorhanden, dessen Riegel 6.2
in ein Schliessblech 6.3 im Türrahmen 3 eingreift. An der Türkante 2.4 ist der Türflügel
2 bei geschlossenem Türflügel 2 wenigstens über den Riegel 6.2 am Türrahmen 3 arretierbar.
[0062] Längs der Türkante 2.3 sind bei einer stirnseitigen Schwenklagerung konstruktionsbedingt
keine Halterungselemente vorhanden, welche den Türflügel 2 im Türrahmen 3 halten -
der Türflügel 2 ist somit an der Türkante 2.3 von der Unterkante 2.2 bis zur O-berkante
2.1 frei. Im Brandfall kann sich der Türflügel 2 daher insbesondere im Bereich der
Türkante 2.3 besonders leicht aufgrund von Hitzeinwirkung und Überdruck aus dem Türrahmen
3 wölben, womit unter Anderem der Durchgang für Feuer und Rauchgase freigegeben ist.
Schlimmstenfalls kann die Verankerung der Lagerbolzen 4.1 und 4.2 versagen, sodass
der Türflügel 2 aus dem Türrahmen 3 fallen kann. Zur Arretierung im Brandfall ist
daher im Türfalz 5, insbesondere im Bereich der Türkante 2.3 ein Sicherungselement
8 (siehe Fig. 2) angeordnet.
[0063] Figur 2 zeigt einen Querschnitt senkrecht zur Schwenkachse A durch den Türrahmen
3 und den Türflügel 2 im Bereich der Türkante 2.3 (Schnitt I - I der Fig. 1). Die
Schwenkachse A liegt dabei im Wesentlichen in der Türebene B.
[0064] Der Türfalz 5 ist in Richtung der Ebene B der Türe 1 türrahmenseitig durch eine Stirnseite
3.1 des Türrahmens 3 begrenzt und türflügelseitig von einer Stirnseite 2.6 des Rahmens
2.5 bzw. des Türflügels 2. In einer Richtung senkrecht zur Ebene B sind in beide Richtungen
Falzlappen 3.2 in der Form von parallel zur Ebene B ausgerichteten Vorsprüngen am
Türrahmen 3 ausgebildet. Die Falzlappen 3.2 begrenzen dabei den Türfalz 5 in einer
Richtung senkrecht zur Ebene B. Der Türfalz 5 ist bis auf einen Spalt zwischen den
Falzlappen 3.2 und dem Türflügel 2 weitgehend abgeschlossen.
[0065] Ein Verbundprofil 3.3 des Türrahmens 3 setzt sich vorliegend aus zwei Metallprofilen,
bevorzugt aus Stahl oder Edelstahl, zusammen, welche auf Abstand gehalten sind und
zwischen welchen ein Isolationsmaterial angeordnet ist. Analog umfasst der Rahmen
2.5 des Türflügels 2 ein Verbundprofil 2.7 mit zwei vorzugsweise aus Stahl oder Edelstahl
gefertigten Metallprofilen, zwischen denen ein Isolationsmaterial angeordnet ist.
Die Schwenkachse A verläuft im Bereich des Isolationsmaterials im Rahmen 2.5. Auf
einer der Stirnseite 2.6 gegenüberliegenden Seite weist das Verbundprofil 2.7 einen
parallel zur Ebene des Türflügels 2 angeordneten Vorsprung 2.8 sowie eine Glasleiste
2.9 auf, zwischen denen eine Glasplatte 2.10 des Türflügels 2 gehalten ist.
[0066] Im Türfalz 5 ist das Sicherungselement 8 angeordnet. Vorliegend umfasst das Sicherungselement
8 ein C-förmiges Metallprofil 8.1, welches mittig an der Stirnseite 2.6 des Türflügels
2, bei geschlossener Türe 1 im Wesentliche in der Türebene B, fest angebracht ist.
Bevorzugt erstreckt sich das Profil 8.1 weitgehend über die gesamte Länge der Türkante
2.3. Das Profil 8.1 ist bevorzugt aus Stahl oder Edelstahl gefertigt. Das Profil 8.1
ist an der Basis bzw. an einem Rücken der C-Form mit der Stirnseite 2.6 des Türflügels
2 verschraubt, insbesondere mit dem zwischen den Metallprofilen angeordneten Isolationsmaterial
des Verbundprofils 2.7.
[0067] Die freien Kanten des Metallprofils 8.1 sind jeweils als nach innen gerichtet Flügelleisten
8.2 ausgebildet. Die Flügelleisten 8.2 sind dabei mit zunehmendem Abstand vom Metallprofil
8.1 zueinander hin geneigt. In einem Zwischenraum zwischen den freien Kanten der Flügelleisten
8.2 ist ein Dichtungselement 8.3 angeordnet, welches eine sich zum Türrahmen 3 hin
erstreckende Dichtlippe aufweist. Das Dichtelement 8.3 kann z.B. aus Gummi gefertigt
sein und ist bevorzugt derart in den Zwischenraum zwischen den Flügelleisten 8.2 eingesetzt,
dass ein Innenraum des Metallprofils 8.1 zum Türfalz 5 hin abgedichtet ist. Das Dichtelement
8.3 kann dabei eine innenliegende Versteifungsleiste zur verbesserten Stabilität aufweisen.
Ebenso kann ein Streifen 12 eines intumeszenten Materials im Dichtelement 8.3 oder
im Innenraum des Profils 8.1 angeordnet sein, welcher im Brandfall in den Türfalz
5 aufschäumt und diesen dichtet.
[0068] Dem Sicherungselement 8 gegenüberliegend kann im Türfalz 5 optional ein Gegenprofil
9 angeordnet sein. Vorliegend ist das Gegenprofil 9 weitgehend baugleich zum Sicherungselement
8 ausgebildet, erfüllt aber keine arretierende Funktion. Das Gegenprofil 9 ist an
der Stirnseite 3.1 des Türrahmens 3 befestigt und dient zum einen dazu, ein Volumen
des Türfalzes 5 derart zu verringern, dass ein im Brandfall auszuschäumender Spalt
kleiner ist und nicht bis zur Stirnseite 3.1 des Türrahmens 3 hin reicht. Zum anderen
dient das Gegenprofil 9 als Halterung für ein weiteres Dichtelement 9.1, welches analog
dem Dichtelement 8.3 des Sicherungselements 8 im Zwischenraum zwischen Flügelleisten
des Gegenprofils 9 angeordnet ist. Das Dichtelement 9.1 wirkt dabei mit dem Dichtelement
8.3 zusammen, sodass im Normalbetrieb der Türfalz 5 z.B. gegen Durchzug abgedichtet
ist. Das Dichtelement 9.1 kann ebenfalls einen Streifen aus einem intumeszenten Material
umfassen.
[0069] Die freien Kanten der Flügelleisten 8.2 des Sicherungselements 8 sind die am weitesten
in den Türfalz 5 ragenden und sich zum Türrahmen 3 hin erstreckenden Elemente des
Sicherungselements 8. D.h. bezüglich eine Montagefläche des Profils 8.1 erstrecken
sich die freie Kanten der Flügelleisten 8.2 am weitesten von dieser weg. Eine Längsposition
der freien Kanten in Richtung der Ebene B der Flügelleisten 8.2 ist vorliegend mit
F bezeichnet. Eine entsprechende Längsposition der freien Enden der Falzlappen 3.2
ist mit G bezeichnet.
[0070] Die freien Enden der Flügelleisten 8.2 liegen auf einem gedachten Kreiszylinder C,
welcher koaxial mit der Schwenkachse A angeordnet ist. Ein Radius D des Kreiszylinders
C ist dabei kleiner als ein Abstand E zwischen der Schwenkachse A und einer freien
Kante der Falzlappen 3.2. Ein Schwenken des Türflügels 2 um eine Schwenkachse A ist
somit nicht durch die Flügelleisten 8.2 behindert.
[0071] Am Metallprofil 8.1 sind an die Flügelleisten 8.2 anschliessend jeweils in Richtung
von B bzw. von einer Längsachse des Profils 8.1 nach aussen weggerichtete Stützleisten
8.4 angeformt. Die Stützleisten 8.4 sind mit zunehmendem Abstand vom Basisprofil 8.1
zur Stirnseite 2.6 hin geneigt, d.h. in Richtung zu einer Montagefläche des Profils
8.1. Die Stützelemente 8.4 folgen dabei im Wesentlichen, d.h. in geradliniger Näherung,
dem Kreiszylinder C. Vom Basisprofil 8.1 beabstandet knicken die Stützleisten 8.4
längs einer Knicklinie, welche parallel zur Längsasche des Profils 8.1 verläuft, in
Richtung parallel zu B zur Stirnseite 2.6 hin ab. Der abgeknickte Bereich ist somit
weitgehend parallel zu den seitlichen Armen des C-Profils 8.1 ausgerichtet. Die Knickstelle
ist dabei derart gewählt, dass die äusseren O-berflächen 8.5 der Stützleisten 8.4
in einer Richtung von B näher beim Türflügel 2 angeordnet sind, als die Position G
der Falzlappen 3.2. Die äusseren Oberflächen 8.5 der Stützleisten 8.4 bilden somit
Gleitflächen für die Falzlappen 3.2, auf welche diese aufgleiten können wenn der Türflügel
2 in Richtung senkrecht zu B aus dem Türrahmen 3 bewegt wird. Vorliegend sind das
Metallprofil 8.1, die Flügelleisten 8.2 sowie die Stützleisten 8.4 als einstückig
kaltgewalztes Metallprofil ausgebildet.
[0072] Die Stützleisten 8.4 stützen zudem zur besseren Stabilität des Basisprofils 8.1 dessen
freie Arme an der Stirnseite 2.6 ab. Dabei müssen die Stützleisten 8.4 im Normalzustand
nicht an der Stirnseite 2.6 aufliegen, sondern können erst im Brandfall, wenn eine
Kraft auf das Basisprofil 8.1 wirkt, gegen die Stirnseite 2.6 gedrückt werden.
[0073] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, liegt die Position F der Flügelleisten 8.2 näher
beim Türrahmen 3 als die Position G, welche damit näher beim Türflügel 2 liegt. In
einer Projektion senkrecht zu B überlappen somit das Metallprofil 8.1 des Sicherungselements
8 mit den Falzlappen 3.2 des Türrahmens 3. Wird der Türflügel 2 somit in einer Richtung
H senkrecht zu B verschoben, gelangt das freie Ende des entsprechenden Falzlappens
3.2 auf die äussere Oberfläche 8.5 der ihm zugewandten Stützleiste 8.4. Auf dieser
gleitet der Falzlappen 3.2 zur freien Kante der Flügelleiste 8.4 und gelangt schliesslich
in den Zwischenraum zwischen den Flügelleisten 8.2, wenn der Türflügel 2 weiter in
dieser Richtung aus dem Türrahmen 3 gedrängt wird. Auf diese Weise greift der Falzlappen
3.2 in das C-förmige Metallprofil 8.1 ein: Falzlappen 3.2 und Innenraum des Profils
8.1 ergeben somit ein Verrastungsmittel nach Art einer Rastvorsprungs und einer Rastnut
und der Türflügel 2 ist über das Sicherungselement 8 am als Gegenelement wirkenden
Falzlappen 3.2 verrastet. Insbesondere ist der Türflügel 2 aufgrund der C-Form in
beide Richtungen senkrecht zu B arretiert.
[0074] Ein besonderer Vorteil des Sicherungselements 8 ergibt sich in Kombination mit einer
Fingerschutzvorrichtung 10, welche verhindert, dass ein Benutzer der Türe 1 mit den
Fingern in den Türfalz 5 gelangt. Gemäss Fig. 2 ist am Türflügel 2 eine derartige
Fingerschutzvorrichtung 10 ausgebildet. Die Fingerschutzvorrichtung 10 umfasst zwei
im Querschnitt kreissegmentförmige Schalenprofile 10.1 und 10.2. Die Schalenprofile
10.1 und 10.2 sind am Verbundprofil 2.7 des Rahmens 2.5 zu beiden Seiten des Türflügels
2, bezüglich der Ebene B weitgehend symmetrisch, angebracht. Die Schalenprofile 10.1
und 10.2 sind dabei derart angeordnet, dass die gedachten Mittelpunkte der Kreissegmentformen
mit der Schwenkachse A des Türflügels 2 zusammenfallen. Die äusseren Mantelflächen
10.3 und 10.4 der Schalenprofile 10.1 sind 10.2 sind auf dem Kreiszylinder C angeordnet.
Bevorzugt sind die Schalenprofile 10.1 und 10.2 aus Stahl oder Edelstahl gefertigt,
was hinsichtlich Stabilität und Verhalten im Brandfall besonders vorteilhaft ist.
[0075] Die Metallprofil 8.1 ist in einem Bereich zwischen den Schalenteilen 10.1 und 10.2
angeordnet. Die Flügelleisten 8.2 sind derart ausgerichtet (d.h. geneigt), dass die
Aussenflächen der Flügelleisten 8.2 im Wesentlichen auf demselben gedachten Zylinder
C liegen.
[0076] Zusammen mit den äusseren Oberflächen 8.5 der Stützleisten 8.4 ist das Sicherungselement
8 somit in die Fingerschutzvorrichtung 10 derart integriert, dass das Sicherungselement
8 auch eine Funktion der Fingerschutzvorrichtung 10 erfüllt. Insbesondere bildet eine
äussere Oberfläche des Sicherungselements 8 einen Teil einer weitgehend durchgehenden
äusseren Schutzoberfläche der Fingerschutzvorrichtung 10. Der nicht von einem Profil
überdeckte Freiraum, welcher durch den Zwischenraum zwischen den Flügelleisten 8.2
des Metallprofils 8.1 gebildet ist, ist wie oben beschrieben vom Dichtungselement
8.3 verschlossen. Weitere geringfügige Spalte zwischen Schalenteilen 10.1 sowie 10.2
und dem Sicherungselement 8 sind ebenfalls von Dichtungselementen verschlossen. Gesamthaft
ergibt sich am Türflügel 2 somit eine weitgehend durchgehende äussere Schutzoberfläche
im Bereich der Türkante 2.3, welche im Wesentlichen der Mantelfläche des besagten
gedachten Zylinders C entspricht.
[0077] Die Schalenteile 10.1 und 10.2 sind bevorzugt derart ausgebildet und angeordnet,
dass sie die Glasleiste 2.9 bzw. den Vorsprung 2.8 des Rahmens 2.5 vollständig überdecken.
Damit wird zum einen erreicht, dass sich keine unnötigen Abstufungen und Zwischenräume
bei den Übergängen auf die Aussenflächen des Türflügels 2 ergeben. Die von der Fingerschutzvorrichtung
10 bereitgestellte äussere Schutzoberfläche schliesst damit im Wesentlichen bündig
an die Aussenflächen des Türflügels 2 an.
[0078] Zum anderen ergibt sich eine ästhetisch wertvolle Wirkung, da sämtliche konstruktiven
Elemente des Türrahmens 2 sowie einer Scheibenhalterung unter der Fingerschutzvorrichtung
10 verborgen sind. Insbesondere ergibt sich von beiden Seiten des Türflügels ein ästhetisch
weitgehend identischer Gesamteindruck.
[0079] Mit einer derartigen Fingerschutzvorrichtung 10 wird erreicht, dass im Normalbetrieb
im Bereich der Türfalzes 5 unabhängig von einer Schwenkstellung des Türflügels 2 die
äussere Schutzoberfläche in einem konstanten Abstand zum Türrahmen 3 angeordnet ist.
Insbesondere können die Vorsprünge 3.2 derart nahe an die Schutzoberfläche heranreichen,
dass das Einbringen eines Fingers wirksam verhindert ist.
[0080] Es versteht sich, dass im Türfalz 5 zur Abdichtung im Brandfall gegen Feuer und/oder
Rauchgas auf bekannte Weise zusätzlich ein im Brandfall aufschäumender Baustoff, z.B.
ein intumeszentes Material, angeordnet sein kann. Dieses kann sich beispielsweise
in der Form von innenseitig an den Falzlappen 3.2 angeordnet Streifen 11 längs der
Türkante 2.3 im Türfalz 5 erstrecken.
[0081] Selbstverständlich können die Schalenteile der Fingerschutzvorrichtung auch einstückig
ausgebildet sein, sodass die Fingerschutzschale beispielsweise U-förmig von der Stirnseite
her auf den jeweiligen Rahmen aufgesetzt werden kann. Gegebenenfalls kann auch das
Sicherungselement einstückig mit der Fingerschutzvorrichtung ausgebildet sein. Schliesslich
kann das Sicherungselement entweder am Türrahmen oder am Türflügel ausgebildet sein,
wobei die Arretierung mit einem Gegenelement des jeweils anderen Türelements erfolgt.
[0082] Figur 3 zeigt eine Querschnittsansicht (weitgehend analog zur Darstellung der Fig.
2) einer weiteren Ausführungsform einer Brandschutztüre 21, bei welcher ein Sicherungselement
28 und ein Gegenelement 23.2 verkeilen. Das Sicherungselement 28 der Fig. 3 ist einstückig
mit dem Verbundprofil 22.7 eines Türflügels 22 ausgebildet. Insbesondere sind Hohlprofile
des Verbundprofils 22.7 an der einem Türfalz 25 zugewandten Stirnseite 22.6 derart
keilförmig zur Türebene B hin zusammenlaufend ausgebildet, dass sie mit weitgehend
komplementär keilförmig ausgebildeten Hohlprofilen eines Verbundprofils 23.3 eine
Türrahmens 23 in einer Projektion auf die Türebene B überlappen (Positionen F und
G analog der Fig. 2). Die Schwenkachse A ist im Bereich des Türflügels 22 angeordnet.
[0083] Die kleinförmige ausgebildeten Hohlprofile des Verbundprofils 22.7 sind dabei derart
ausgebildet, dass sie innerhalb bzw. auf eine Mantelfläche des mit der Schwenkachse
A koaxial angeordneten gedachten Kreiszylinders C liegen. Der Türflügels 22 kann somit
ungehindert um die Schwenkachse A geschwenkt werden.
[0084] Bei einer translatorischen Bewegung (Pfeil H) des Türflügels 22 senkrecht zu B verkeilen
das Sicherungselement 28 und die als Gegenelement 23.2 wirkenden Hohlprofile des Verbundprofils
23.3 aufgrund des genannten Überlapps. Der Türflügel 22 ist somit im Türrahmen 3 arretiert.
Bei dieser Ausführungsform erfolgt vorliegend allerdings keine Verrastung von Sicherungselement
28 und Gegenelementen. Es versteht sich aber, dass auch bei derartigen Ausführungen
z.B. ein allenfalls zwischen den Hohlprofilen des Verbundprofils 22.7 ausgebildeter
Zwischenraum (nicht dargestellt) als Rastnut wirken kann, sodass die als Gegenelement
wirkenden keilförmigen Bereiche der Hohlprofile des Verbundprofils 23.3 als Rastvorsprung
in der Rastnut verrasten können. In diesem Fall müssten die keilförmigen Bereiche
allerdings derart ausgebildet sein (z.B. flacher), dass das Gegenelement bis zur Rastnut
gleiten kann. In der Darstellung der Fig. 3 ist dies nicht der Fall, damit im Brandfall
eine Verkeilung stattfindet.
[0085] Figur 4 zeigt eine Querschnittsansicht (weitgehend analog Fig. 2) einer weiteren
Ausführungsform einer Brandschutztüre 41, bei welcher die Schwenkachse A im Bereich
eines Türrahmens 43 angeordnet ist. Die Ausführungsform der Fig. 4 entspricht weitgehend
einer kinematischen Umkehr der Brandschutztüre 1 der Fig. 2. Falzlappen 43.2 sind
dabei an einem Türflügel 42 ausgebildet, während das Sicherungselement 48 in der Form
eines Metallprofils 48.1 am Türahmen 43 ausgebildet ist. Die Positionen F und G sind
dabei insofern vertauscht, als dass die Position F näher beim Türflügel 42 angeordnet
ist, als die Position G. Damit überlappt aufgrund der umgekehrten Anordnung das Sicherungselement
48 mit den als Gegenelementen wirkenden Falzlappen 43.2 in einer Projektion auf die
Türebene B.
[0086] Es versteht sich, dass bei der Ausführungsform der Fig. 4 ebenfalls eine Fingerschutzvorrichtung
analog der Fingerschutzvorrichtung 10 ausgebildet sein kann (nicht dargestellt). Diese
ist jedoch am Türrahmen 43 angebracht. Eine äussere Oberfläche der Fingerschutzvorrichtung
liegt in diesem Fall auf dem Kreiszylinder C, welcher konzentrisch mit der Schwenkachse
angeordnet ist.
[0087] Figur 5 zeigt eine Querschnittsansicht (weitgehend analog Fig. 2) einer weiteren
Ausführungsform einer erfindungsgemässen Brandschutztüre 61, bei welcher ein Sicherungselement
68 als Teil einer Fingerschutzvorrichtung 70 ausgebildet ist. Die Schwenkachse A ist
innerhalb eines Türflügels 62, insbesondere in der Türebene B, angeordnet.
[0088] Die Fingerschutzvorrichtung 70 umfasst zwei Schalenteile 70.1 und 70.2, welche an
einem Verbundprofil 62.7 des Türflügelrahmens 62.5 zu beiden Seiten des Türflügels
62, bezüglich der Türebene B weitgehend symmetrisch, angebracht sind. Hierzu ist jeweils
eine Schnappleiste 63.4 am Verbundprofil 62.7 angeordnet, auf welche die Schalenteile
70.1 und 70.2 aufgeschnappt sind (analog der Anordnung gemäss Fig. 2). Es versteht
sich, dass zur Verbesserung der Stabilität die Schalenteile 70.1 und 70.2 stattdessen
oder zusätzlich auf andere Weise, z.B. über eine Verschraubung (siehe z.B. Fig. 6),
am Verbundprofil 62.7 befestigt sein können.
[0089] Die äusseren Mantelflächen 70.3 und 70.4 der Schalenprofile 70.1 und 70.2 verlaufen
auf dem gedachten Kreiszylinder C, welcher koaxial mit der Schwenkachse A angeordnet
ist. Die Schalenprofile 70.1 und 70.2 erstrecken sich längs dem Kreiszylinder C über
das Verbundprofil 62.7 hinaus in einen Türfalz 65 zwischen Türflügel 62 und Türrahmen
63. Der Türrahmen 63 ist wie der Türrahmen 3 der Fig. 2 ausgebildet und weist analog
zwei Falzlappen 63.2 auf, welche den Türfalz 65 senkrecht zu B in beide Richtungen
begrenzen. Ebenso ist im Türfalz 65 ein Gegenprofil 69 am Türrahmen 63 angebracht.
[0090] In den Türfalz 65 hineinragende freie Kanten der Schalenprofile 70.1 und 70.2 bilden
Flügelleisten 68.2 des Sicherungselements 68 der Brandschutztüre 61. Die Flügelleisten
68.2 sind bezüglich der Türebene B symmetrisch und voneinander beabstandet angeordnet,
sodass sich zwischen den Flügelleisten 68.2 ein Freiraum zum Verbundprofil 62.7 hin
ergibt. Die Flügelleisten 68.2 erstrecken sich derart weit in den Türfalz 65, dass
sie in einer Projektion senkrecht zu B mit den Falzlappen 63.2 des Türrahmens 63 überlappen.
Die Flügelleisten 68.2 sind bevorzugt umgefalzt und doppelwandig ausgebildet, sodass
sich eine erhöhte Festigkeit ergibt.
[0091] Bereiche der Mantelflächen 70.3 und 70.4 bei den freien Kanten der Schalenteile 70.1
und 70.2 bilden Gleitflächen 68.5 zum Aufgleiten der Falzlappen 63.2, wenn der Türflügel
62 im Brandfall ausgelenkt wird. Die Gleitflächen 68.5 entsprechen funktionell den
Gleitflächen 8.5 des Sicherungselements 8 gemäss Fig. 2. Zwischen den Flügelleisten
68.2 ist ein Dichtungselement 68.3 angeordnet, welches mit einem Brandschutzstreifen
12 aus einem intumeszenten Material versehen ist.
[0092] Figur 6 zeigt eine Querschnittsansicht (weitgehend analog Fig. 2) einer weiteren
Ausführungsform einer erfindungsgemässen Brandschutztüre 81, bei welcher ein Sicherungselement
88 als Teil einer Fingerschutzvorrichtung 90 ausgebildet ist. Die Fingerschutzvorrichtung
90 weist weitgehend analog der Fingerschutzvorrichtung 70 der Fig. 5 zwei Schalenteile
90.1 und 90.2 auf. Im Gegensatz zur Ausführungsform der Fig. 5 weisen die Abschnitte
der Schalenteile 90.1 und 90.2, welche sich über ein Verbundprofil 82.7 des Türflügels
82 hinaus in einen Türfalz 85 der Brandschutztüre 81 erstrecken, jeweils eine Befestigungsnut
88.6 auf. Durch einen Nutgrund der Befestigungsnut 88.6 hindurch sind die Schalenteile
90.1 und 90.2 vom Türfalz 85 her mit einer Stirnseite 82.6 des Verbundprofils 82.7
über eine Verschraubung 82.5 befestigt. Die Befestigungsnut 88.6 ist dabei bevorzugt
in einem doppelwandigen Bereich der Schalenteile 90.1 und 90.2 ausgebildet, womit
sich eine erhöhte Festigkeit im Befestigungsbereich ergibt.
[0093] Anschliessend an die Befestigungsnuten 88.6 erstrecken sich Flügelleisten 88.2 des
Sicherungselements 88 längs dem Kreiszylinder C zur Türebene B hin nach innen und
enden analog der Brandschutztüre 61 der Fig. 5 an freien, voneinander beabstandeten
Kanten. Die türfalzseitigen Aussenflächen der Flügelleisten 88.2 stellen dabei Gleitflächen
88.5 für Falzlappen 83.2 des Türrahmens 83 bereit.
[0094] Die Ausführungsformen der Fig. 5 und 6 zeigen somit konstruktiv besonders einfach
umzusetzende Varianten erfindungsgemässer Brandschutztüren mit einer Fingerschutzvorrichtung.
1. Brandschutztüre (1) mit einem Türrahmen (3) und einem Türflügel (2) als Türelemente,
wobei der Türrahmen (3) eine Türebene (B) definiert und der Türflügel (2) um eine
im Wesentlichen in der Türebene angeordnete geometrische Schwenkachse (A) bezüglich
des Türrahmens (3) schwenkbar gelagert ist, wobei ein Sicherungselement (8) zur Arretierung
des Türflügels (2) im Türrahmen (3) im Brandfall vorhanden ist, welches Sicherungselement
(8) an einem der Türelemente, insbesondere am Türflügel (2), in einem Türfalz (5)
längs einer Türkante (2.3) ausgebildet ist, wobei
das Sicherungselement (8) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass der Türflügel
(2) aufgrund einer Bewegung des Türflügels (2) bezüglich des Türrahmens (3) in eine
Richtung senkrecht zur Türebene (B) durch das Sicherungselement (8) an einem Gegenelement
(3.2) des anderen Türelements arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (8) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass es bei geschlossenem
Türflügel (2) in einer Projektion auf die Türebene (B) mit dem Gegenelement (3.2)
zumindest teilweise überlappt.
2. Brandschutztüre gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Türflügel (2) über einen Formschluss des Sicherungselements (8) mit dem Gegenelement
(3.2) am anderen Türelement arretierbar ist, insbesondere das Sicherungselement (8)
zur Arretierung des Türflügels mit dem Gegenelement (3.2) verrastend zum Eingriff
bringbar ist.
3. Brandschutztüre gemäss einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (8) eine zum Türfalz (5) hin offene, längs der Türkante (2.3)
sich erstreckende Rastnut aufweist und das Gegenelement (3.2) einen weitgehend parallel
zur Rastnut sich erstreckenden Rastvorsprung (3.2) umfasst.
4. Brandschutztüre gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (8) eine Gleitfläche (8.5) aufweist, auf welcher bei einer
Bewegung des Türflügels (2) in Richtung senkrecht zur Türebene (B) der Rastvorsprung
des Gegenelements (3.2) in die Rastnut gleitet.
5. Brandschutztüre gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (8) ein Metallprofil (8.1) umfasst, vorzugsweise aus Stahl
oder Edelstahl, welches im Türfalz (5) längs der Türkante (2.3) am entsprechenden
Türelement befestigt ist.
6. Brandschutztüre gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallprofil (8.1) ein Basisprofil umfasst, welches einen im Wesentlichen zum
Türfalz hin offenen C-förmigen Profilquerschnitt aufweist, wobei vorzugsweise das
Metallprofil (8.1) über seitliche Stützelemente (8.4) am entsprechenden Türelement
abgestützt ist.
7. Brandschutztüre gemäss Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenelement (3.2) eine, bevorzugt einstückig mit einem Rahmen des entsprechenden
Türelements ausgebildete, Leiste (3.2) umfasst, welche sich bei geschlossener Türe
weitgehend parallel zur Türebene (B) erstreckt.
8. Brandschütztüre gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites, insbesondere weitgehend baugleiches, Gegenelement (3.2) vorhanden ist,
wobei die Gegenelemente (3.2) bei geschlossenem Türflügel (2) bezüglich der Türebene
(B) auf gegenüberliegenden Seiten des Sicherungselements (8) angeordnet sind.
9. Brandschutztüre gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (8) am Türflügel (2) und das Gegenelement (3.2) am Türrahmen
(3) ausgebildet ist.
10. Brandschutztüre gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fingerschutzvorrichtung (10) vorhanden ist, welche bevorzugt an dem Türelement
ausgebildet ist, an welchem das Sicherungselement (8) ausgebildet ist, welche Fingerschutzvorrichtung
(10) derart ausgebildet und beim Türfalz (5) im Bereich der mit dem Sicherungselement
(8) versehenen Türkante (2.3) angeordnet ist, dass das Einbringen eines Fingers in
den Türfalz (5) unabhängig von einer Schwenkstellung des Türflügels (2) verhindert
ist, wobei die Fingerschutzvorrichtung (10) eine gekrümmte äussere Oberfläche (10.3,
10.4) umfasst, welche im Wesentlichen auf einer Mantelfläche eines gedachten, mit
der Schwenkachse koaxialen Kreiszylinders liegt, wobei die Fingerschutzvorrichtung
(10) mit Vorteil wenigstens ein Schalenprofil (10.1, 10.2) umfasst, welches bevorzugt
aus Stahl oder Edelstahl gefertigt ist.
11. Brandschutztüre gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerschutzvorrichtung (10) mehrteilig derart ausgebildet ist, dass sie bei
im Türrahmen (3) eingesetzten Türflügel (2) montierbar ist, und dass sie insbesondere
zwei, vorzugsweise im Wesentlichen baugleiche, Schalenprofile (10.1, 10.2) umfasst,
welche zu beiden Seiten des mit der Fingerschutzvorrichtung (10) versehenen Türelements
derart angeordnet sind, dass die äusseren, gekrümmten Oberflächen (10.3, 10.4) beider
Schalenteile (10.1, 10.2) auf der Mantelfläche desselben gedachten Kreiszylinders
liegen.
12. Brandschutztüre gemäss einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (8) einen Teil der Fingerschutzvorrichtung (10) bildet, indem
eine äussere Oberfläche des Sicherungselements, welche insbesondere die Gleitfläche
(8.5) umfasst, im Wesentlichen auf der Mantelfläche des gedachten koaxialen Kreiszylinders
liegt.
13. Brandschutztüre gemäss Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Oberfläche des Sicherungselements (8) weitgehend bündig an die äussere
Oberfläche (10.3, 10.4) der Fingerschutzvorrichtung (10), insbesondere an die äussere
Oberfläche (10.3, 10.4) des angrenzenden Schalenteils (10.1, 10.2) bzw. der angrenzenden
Schalenteile, anschliesst.
14. Brandschutztüre gemäss Anspruch 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement einteilig mit der Fingerschutzvorrichtung, im Falle eines Schalenteils
oder mehrerer Schalenteile insbesondere einteilig mit dem Schalenteil oder den Schalenteilen,
ausgebildet ist.
15. Brandschutztüre gemäss einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerschutzvorrichtung (10) im Wesentlichen vollständig die bei geschlossenem
Türflügel (2) zugänglichen Bereiche einer Rahmenstruktur des mit der Fingerschutzvorrichtung
(10) versehenen Türelements bei der mit der Fingerschutzvorrichtung (10) versehenen
Türkante (2.3) überdeckt.
16. Nachrüstsatz für eine Brandschutztüre (1) mit einem Türrahmen (3) und einem Türflügel
(2) als Türelemente, wobei der Nachrüstsatz ein Sicherungselement (8) zur Arretierung
im Brandfall des Türflügels (2) im Türrahmen umfasst, wobei das Sicherungselement
(8) derart ausgebildet und im Türfalz (5) längs einer Türkante (2.3) an einem der
Türelemente anordenbar ist, dass der Türflügel (2) im Brandfall aufgrund einer Bewegung
des Türflügels (2) bezüglich des Türrahmens (3) in eine Richtung senkrecht zur Türebene
(B) durch das Sicherungselement (8) an einem Gegenelement (3.2) des anderen Türelements
arretierbar ist, wobei vorzugsweise das Sicherungselement (8) derart ausgebildet und
anordenbar ist, dass es bei geschlossenem Türflügel (2) in einer Projektion auf die
Türebene (B) mit dem Gegenelement (3.2) zumindest teilweise überlappt.
17. Verwendung eines Metallprofils (8.1), insbesondere aus Stahl oder Edelstahl, als Sicherungselement
in einer Brandschutztüre (1) mit einem Türrahmen (3) und einem Türflügel (2) als Türelemente,
wobei der Türrahmen (3) eine Türebene (B) definiert und der Türflügel (2) um eine
in der Türebene (B) angeordnete geometrische Schwenkachse (A) bezüglich des Türrahmens
(3) schwenkbar gelagert ist, insbesondere in einer Brandschütztüre (1) gemäss einem
der Ansprüche 1 bis 15, derart, dass
das Metallprofil (8.1) an einem der Türelemente, insbesondere am Türflügel (2), längs
einer Türkante (2.3) derart angeordnet wird, dass zur Arretierung des Türflügels (2)
im Türrahmen (3) im Brandfall der Türflügel (2) aufgrund einer Bewegung des Türflügels
(2) in eine Richtung senkrecht zur Türebene (B) durch das Metallprofil (8.1) an einem
Gegenelement (3.2) des anderen Türelements arretierbar ist, wobei das Sicherungselement
(8) derart ausgebildet und angeordnet wird, dass es bei geschlossenem Türflügel (2)
in einer Projektion auf die Türebene (B) mit dem Gegenelement (3.2) zumindest teilweise
überlappt.
1. Fire door (1) comprising a door frame (3) and a door leaf (2) as door elements, wherein
the door frame (3) defines a door plane (B) and the door leaf (2) is mounted such
that it can pivot with respect to the door frame (3) about a geometric pivot axis
(A) which is arranged substantially in the door plane, wherein a securing element
(8) for locking the door leaf (2) in the door frame (3) in the event of a fire is
provided, which securing element (8) is formed on one of the door elements, in particular
on the door leaf (2), in a door fold (5) along a door edge (2.3), wherein
the securing element (8) is formed and arranged in such a way that the door leaf (2)
can be locked to a mating element (3.2) of the other door element by the securing
element (8) on account of a movement of the door leaf (2) with respect to the door
frame (3) in a direction perpendicular to the door plane (B), characterized in that the securing element (8) is formed and arranged in such a way that it at least partially
overlaps with the mating element (3.2) in a projection onto the door plane (B) when
the door leaf (2) is closed.
2. Fire door according to Claim 1, characterized in that the door leaf (2) can be locked by means of an interlocking connection of the securing
element (8) with the mating element (3.2) on the other door element, in particular
the securing element (8) can engage in a latching manner with the mating element (3.2)
in order to lock the door leaf.
3. Fire door according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the securing element (8) has a latching groove which is open in the direction of
the door fold (5) and extends along the door edge (2.3), and the mating element (3.2)
comprises a latching projection (3.2) which extends largely parallel to the latching
groove.
4. Fire door according to Claim 3, characterized in that the securing element (8) has a sliding surface (8.5) on which the latching projection
of the mating element (3.2) slides into the latching groove when the door leaf (2)
moves in a direction perpendicular to the door plane (B).
5. Fire door according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the securing element (8) comprises a metal profile (8.1) which is preferably composed
of steel or stainless steel and which, in the door fold (5) along the door edge (2.3),
is fastened to the corresponding door element.
6. Fire door according to Claim 5, characterized in that the metal profile (8.1) comprises a base profile which has a C-shaped profile cross
section which is open substantially in the direction of the door fold, wherein the
metal profile (8.1) is preferably supported on the corresponding door element by means
of lateral supporting elements (8.4).
7. Fire door according to Claims 1 to 6, characterized in that the mating element (3.2) comprises a strip (3.2) which is preferably integrally formed
with a frame of the corresponding door element and which extends largely parallel
to the door plane (B) when the door is closed.
8. Fire door according to one of Claims 1 to 7, characterized in that a second, in particular largely structurally identical, mating element (3.2) is provided,
wherein the mating elements (3.2) are arranged on opposite sides of the securing element
(8) with respect to the door plane (B) when the door leaf (2) is closed.
9. Fire door according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the securing element (8) is formed on the door leaf (2), and the mating element (3.2)
is formed on the door frame (3).
10. Fire door according to one of Claims 1 to 9, characterized in that a finger protection apparatus (10) is provided, which finger protection apparatus
is preferably formed on the door element on which the securing element (8) is formed,
which finger protection apparatus (10) is formed and is arranged at the door fold
(5), in the region of the door edge (2.3) which is provided with the securing element
(8) in such a way that prevents a finger being inserted into the door fold (5) irrespective
of a pivot position of the door leaf (2), wherein the finger protection apparatus
(10) comprises a curved outer surface (10.3, 10.4) which is situated substantially
on a casing surface of an imaginary circular cylinder which is coaxial with the pivot
axis, wherein the finger protection apparatus (10) advantageously comprises at least
one shell profile (10.1, 10.2) which is preferably produced from steel or stainless
steel.
11. Fire door according to Claim 10, characterized in that the finger protection apparatus (10) is formed from several parts in such a way that
it can be fitted when the door leaf (2) is inserted in the door frame (3), and in that it comprises, in particular, two, preferably substantially physically identical,
shell profiles (10.1, 10.2) which are arranged on both sides of that door element
which is provided with the finger protection apparatus (10) in such a way that the
outer, curved surfaces (10.3, 10.4) of the two shell parts (10.1, 10.2) lie on the
casing surface of the same imaginary circular cylinder.
12. Fire door according to either of Claims 10 and 11, characterized in that the securing element (8) forms part of the finger protection apparatus (10) by an
outer surface of the securing element, which in particular comprises the sliding surface
(8.5), lying substantially on the casing surface of the imaginary coaxial circular
cylinder.
13. Fire door according to Claim 12, characterized in that the outer surface of the securing element (8) adjoins the outer surface (10.3, 10.4)
of the finger protection apparatus (10), in particular the outer surface (10.3, 10.4)
of the adjacent shell part (10.1, 10.2) or the adjacent shell parts, in a largely
flush manner.
14. Fire door according to Claims 10 to 13, characterized in that the securing element is integrally formed with the finger protection apparatus, in
the case of a shell part or a plurality of shell parts in particular integrally with
the shell part or the shell parts.
15. Fire door according to one of Claims 10 to 14, characterized in that the finger protection apparatus (10) substantially completely covers those regions
of a frame structure of the door element, which is provided with the finger protection
apparatus (10), which are accessible when the door leaf (2) is closed when the door
edge (2.3) is provided with the finger protection apparatus (10).
16. Retrofit kit for a fire door (1) comprising a door frame (3) and a door leaf (2) as
door elements, wherein the retrofit kit comprises a securing element (8) for locking
the door leaf (2) in the door frame in the event of a fire, wherein the securing element
(8) is formed and can be arranged on one of the door elements in the door fold (5)
along a door edge (2.3) in such a way that the door leaf (2) can be locked to a mating
element (3.2) of the other door element by the securing element (8) in the event of
a fire on account of a movement of the door leaf (2) with respect to the door frame
(3) in a direction perpendicular to the door plane (B), wherein the securing element
(8) preferably is formed and can be arranged in such a way that it at least partially
overlaps with the mating element (3.2) in a projection onto the door plane (B) when
the door leaf (2) is closed.
17. Use of a metal profile (8.1), in particular which is composed of steel or stainless
steel, as a securing element in a fire door (1) comprising a door frame (3) and a
door leaf (2) as door elements, wherein the door frame (3) defines a door plane (B)
and the door leaf (2) is mounted such that it can pivot with respect to the door frame
(3) about a geometric pivot axis (A) which is arranged in the door plane (B), in particular
in a fire door (1) according to one of Claims 1 to 15, in such a way that
the metal profile (8.1) is arranged on one of the door elements, in particular on
the door leaf (2), along a door edge (2.3) in such a way that, for the purpose of
locking the door leaf (2) in the door frame (3) in the event of a fire, the door leaf
(2) can be locked to a mating element (3.2) of the other door element by the metal
profile (8.1) on account of a movement of the door leaf (2) in a direction perpendicular
to the door plane (B), wherein the securing element (8) is formed and arranged in
such a way that it at least partially overlaps with the mating element (3.2) in a
projection onto the door plane (B) when the door leaf (2) is closed.
1. Porte coupe-feu (1) avec un cadre de porte (3) et un battant de porte (2) servant
d'éléments de porte, le cadre de porte (3) définissant un plan de porte (B) et le
battant de porte (2) étant positionné de manière à pouvoir pivoter, par rapport au
cadre de porte (3), autour d'un axe de pivotement (A) géométrique, disposé pour l'essentiel
dans le plan de la porte, un élément de sécurité (8) destiné au blocage du battant
de la porte (2) étant présent dans le cadre de la porte (3) en cas d'incendie, lequel
élément de sécurité (8) est conçu au niveau de l'un des éléments de porte, en particulier
au niveau du battant de la porte (2), dans une feuillure de la porte (5), le long
d'un bord de la porte (2.3), où l'élément de sécurité (8) est conçu et disposé de
telle sorte que le battant de la porte (2) peut être verrouillé par l'intermédiaire
de l'élément de sécurité (8) au niveau d'un élément antagoniste (3.2) de l'autre élément
de porte, sur la base d'un mouvement du battant de la porte (2), par rapport au cadre
de la porte (3), dans une direction perpendiculaire par rapport au plan de la porte
(B), caractérisée en ce que l'élément de sécurité (8) est conçu et disposé de telle sorte que lorsque le battant
de la porte (2) est fermé, ledit élément de sécurité vient chevaucher, tout au moins
en partie, l'élément antagoniste (3.2) dans une projection sur le plan de la porte
(B).
2. Porte coupe-feu selon la revendication 1, caractérisée en ce que le battant de la porte (2) peut être verrouillé au niveau de l'autre élément de porte
par l'intermédiaire d'une complémentarité de forme de l'élément de sécurité (8) avec
l'élément antagoniste (3.2), en particulier l'élément de sécurité (8) destiné au blocage
du battant de la porte peut être mis en prise par encliquetage avec l'élément antagoniste
(3.2).
3. Porte coupe-feu selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que l'élément de sécurité (8) présente une gorge d'encliquetage qui s'étend le long du
bord de la porte (2.3) et est ouverte en direction de la feuillure de la porte (5),
et l'élément antagoniste (3.2) comprend une saillie d'encliquetage (3.2) qui s'étend
de manière sensiblement parallèle à la gorge d'encliquetage.
4. Porte coupe-feu selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément de sécurité (8) présente une surface de glissement (8.5) sur laquelle la
saillie d'encliquetage de l'élément antagoniste (3.2) coulisse dans la gorge d'encliquetage
lors d'un mouvement du battant de la porte (2) dans la direction perpendiculaire par
rapport au plan de la porte (B).
5. Porte coupe-feu selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'élément de sécurité (8) comprend un profilé métallique (8.1), de préférence en
acier ou en acier inoxydable, lequel est fixé à l'élément de porte correspondant,
dans la feuillure de la porte (5), le long du bord de la porte (2.3).
6. Porte coupe-feu selon la revendication 5, caractérisée en ce que le profilé métallique (8.1) comprend un profilé de base, lequel présente une section
transversale de profilé en forme de C, ouverte pour l'essentiel en direction de la
feuillure de la porte, le profilé métallique (8.1) étant soutenu de préférence par
des éléments de support (8.4) latéraux au niveau de l'élément de porte correspondant.
7. Porte coupe-feu selon la revendication 1 à 6, caractérisée en ce que l'élément antagoniste (3.2) comprend une moulure (3.2) conçue de préférence d'une
seule pièce avec un cadre de l'élément de porte correspondant, laquelle moulure s'étend
de manière sensiblement parallèle au plan de la porte (B) lorsque la porte est fermée.
8. Porte coupe-feu selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'un deuxième élément antagoniste (3.2) est présent, dont la structure est, en particulier,
en grande partie identique, les éléments antagonistes (3.2) étant disposés sur des
côtés opposés de l'élément de sécurité (8) par rapport au plan de la porte (B), lorsque
le battant de la porte (2) est fermé.
9. Porte coupe-feu selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'élément de sécurité (8) est conçu au niveau du battant de la porte (2) et l'élément
antagoniste (3.2) est conçu au niveau du cadre de la porte (3).
10. Porte coupe-feu selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'un dispositif protège-doigts (10) est présent, lequel est conçu de préférence au
niveau de l'élément de porte, au niveau duquel est conçu l'élément de sécurité (8),
lequel dispositif protège-doigts (10) est conçu de telle sorte et disposé de telle
sorte sur la feuillure de la porte (5), dans la zone du bord de la porte (2.3) pourvu
de l'élément de sécurité (8), que toute introduction d'un doigt dans la feuillure
de la porte (5) est empêchée, ce quelle que soit la position de pivotement du battant
de la porte (2), le dispositif protège-doigts (10) en question comprenant une surface
(10.3, 10.4) extérieure incurvée, laquelle repose pour l'essentiel sur une surface
enveloppante d'un cylindre circulaire projeté, coaxial à l'axe de pivotement, le dispositif
protège-doigts (10) comprenant de manière avantageuse au moins un profilé en coque
(10.1, 10.2), lequel est fabriqué de préférence en acier ou en acier inoxydable.
11. Porte coupe-feu selon la revendication 10, caractérisée en ce que le dispositif protège-doigts (10) est conçu en plusieurs parties, de telle sorte
qu'il peut être installé sur un battant de la porte (2) inséré dans le cadre de la
porte (3), et en ce que ledit dispositif protège-doigts comprend en particulier deux profilés en coque (10.1,
10.2), dont la structure est de préférence identique pour l'essentiel, lesquels sont
disposés des deux côtés de l'élément de porte pourvu du dispositif protège-doigts
(10) de telle sorte que les surfaces (10.3, 10.4) incurvées extérieures des deux parties
en coque (10.1, 10.2) reposent sur la surface enveloppante du même cylindre circulaire
projeté.
12. Porte coupe-feu selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisée en ce que l'élément de sécurité (8) forme une partie du dispositif protège-doigts (10), en
ce sens qu'une surface extérieure de l'élément de sécurité, laquelle comprend en particulier
la surface de glissement (8.5), repose pour l'essentiel sur la surface enveloppante
du cylindre circulaire, coaxial, projeté.
13. Porte coupe-feu selon la revendication 12, caractérisée en ce que la surface extérieure de l'élément de sécurité (8) vient se raccorder en grande partie
en affleurement avec la surface (10.3, 10.4) extérieure du dispositif protège-doigts
(10), en particulier avec la surface (10.3, 10.4) extérieure de la partie en coque
(10.1, 10.2) adjacente, respectivement des parties en coque adjacentes.
14. Porte coupe-feu selon la revendication 10 à 13, caractérisée en ce que l'élément de sécurité est conçu d'une seule pièce avec le dispositif protège-doigts,
dans le cas d'une partie en coque ou de plusieurs parties en coque, en particulier
d'une seule pièce avec la partie en coque ou les parties en coque.
15. Porte coupe-feu selon l'une des revendications 10 à 14, caractérisée en ce que le dispositif protège-doigts (10) recouvre les zones accessibles, pour l'essentiel
en intégralité lorsque le battant de la porte (2) est fermé, d'une structure de cadre
de l'élément de porte pourvu du dispositif protège-doigts (10) sur le bord de la porte
(2.3) pourvu du dispositif protège-doigts (10).
16. Complément d'équipement pour une porte coupe-feu (1) avec un cadre de porte (3) et
un battant de porte (2) servant d'éléments de porte, le complément d'équipement comprenant
un élément de sécurité (8) destiné au blocage du battant de la porte (2) présent dans
le cadre de la porte en cas d'incendie, l'élément de sécurité (8) étant conçu de telle
sorte et pouvant être disposé dans la feuillure de la porte (5), au niveau de l'un
des éléments de porte, le long d'un bord de la porte (2.3) de telle sorte que le battant
de la porte (2) peut, en cas d'incendie, être verrouillé par l'intermédiaire de l'élément
de sécurité (8) au niveau d'un élément antagoniste (3.2) de l'autre élément de porte,
sur la base d'un mouvement du battant de la porte (2), par rapport au cadre de la
porte (3), dans une direction perpendiculaire par rapport au plan de la porte (B),
l'élément de sécurité (8), de préférence, étant conçu et pouvant être disposé de telle
sorte que lorsque le battant de la porte (2) est fermé, ledit élément de sécurité
vient chevaucher, tout au moins en partie, l'élément antagoniste (3.2) dans une projection
sur le plan de la porte (B).
17. Utilisation d'un profilé métallique (8.1), en particulier en acier ou en acier inoxydable,
servant d'élément de sécurité dans une porte coupe-feu (1) avec un cadre de porte
(3) et un battant de porte (2), servant d'éléments de porte, le cadre de porte (3)
définissant un plan de la porte (B) et le battant de la porte (2) étant positionné
de manière à pouvoir pivoter, par rapport au cadre de la porte (3), autour d'un axe
de pivotement (A) géométrique, disposé dans le plan de la porte (B), en particulier
dans une porte coupe-feu (1) selon l'une des revendications 1 à 15, de telle sorte que le profilé métallique (8.1) est disposé de telle sorte au niveau de l'un des éléments
de porte, en particulier au niveau du battant de la porte (2), le long d'un bord de
la porte (2.3), que pour le blocage du battant de la porte (2) dans le cadre de la
porte (3) en cas d'incendie, le battant de la porte (2) peut être verrouillé par l'intermédiaire
du profilé métallique (8.1) au niveau d'un élément antagoniste (3.2) de l'autre élément
de porte, sur la base d'un mouvement du battant de la porte (2), dans une direction
perpendiculaire par rapport au plan de la porte (B), l'élément de sécurité (8) étant
conçu et disposé de telle sorte que lorsque le battant de la porte (2) est fermé,
ledit élément de sécurité vient chevaucher, tout au moins en partie, l'élément antagoniste
(3.2) dans une projection sur le plan de la porte (B).