| (19) |
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(11) |
EP 2 618 706 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.2016 Patentblatt 2016/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.09.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2011/000225 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/037701 (29.03.2012 Gazette 2012/13) |
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DUSCHWAND MIT EINER SCHIEBETÜR
SHOWER WALL HAVING A SLIDING DOOR
PAROI DE DOUCHE ÉQUIPÉE D'UNE PORTE COULISSANTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
24.09.2010 CH 15442010
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.07.2013 Patentblatt 2013/31 |
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Patentinhaber: EKU AG |
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8370 Sirnach (CH) |
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Erfinder: |
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- GÄMPERLE, Walter
CH-9242 Oberuzwil (CH)
- GOLDINGER, Beat
CH-8272 Ermatingen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Gachnang, Hans Rudolf |
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Gachnang AG Patentanwälte
Badstrasse 5
Postfach 8501 Frauenfeld 1 8501 Frauenfeld 1 (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 354 545 DE-A1- 2 900 001
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WO-A1-93/05261 FR-A1- 2 498 241
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist eine Duschwand mit einer Schiebetür gemäss Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei bekannten Duschwänden aus Mineralglas erfolgt die Befestigung der Schiebetür
bzw. der Glasplatte, welche die Schiebetür bildet, an den Laufwerken mittels Schrauben,
die durch Bohrungen in der Glasplatte hindurchgeführt sind. Das Anbringen von Bohrungen
in den Glasplatten kann nur in ungehärtetem Zustand erfolgen, d.h. jede Schiebetür
muss mit den notwendigen Bohrungen für die Befestigung der Laufwerke der Griffe etc.
vor dem Härten erfolgen. Dies führt einerseits zu einem aufwendigeren Herstellungsprozess
und damit höheren Kosten und zudem zu einem höheren Bruchrisiko, da bei jeder Bohrung
Spannungen im Glas entstehen. Aus der
DE 29 00 001 ist ein Eckverbinder für Rahmenprofile für Duschkabinen mit zwei Befestigungsbereichen
bekannt. Der Eckverbinder greift mit Überständen über die angrenzenden Profilschienen.
Toleranzabweichungen des Sägeschnitts dieser Schienen werden damit überdeckt. Auf
diese Weise soll eine bessere optische Wirkung erzielt werden.
[0003] Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Abdichtung der Schiebetür gegenüber
der Festwand sowie gegenüber einer zu ihr rechtwinklig verlaufenden zweiten Schiebetür
oder gegenüber einer Duschraumwand zu schaffen, die eine optimale Funktionalität und
einfache Montage ermöglicht sowie ästhetisch höchsten Anforderungen genügt. 7386WOEP
- 18.11.2013
[0004] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Montage der oberen und allenfalls
auch unteren Führung für die Schiebetür auf einfachste Weise vornehmen zu können.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Unterkante der Schiebetür ohne
durchgehende Führungsschiene zu ermöglichen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Duschwand
mit einer Schiebetür derart auszubilden, dass an der Schiebetür keine Bearbeitungen
ausser dem Härten vorgenommen werden müssen, nachdem diese auf das gewünschte Mass
zugeschnitten worden ist.
[0005] Gelöst werden diese Aufgaben durch eine Duschwand gemäss den Merkmalen des Patentanspruchs
1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.
[0006] Erfindungsgemäss lassen sich nicht nur die Festwände, sondern auch die Schiebetüren
ohne Bohrungen, Ausnehmungen oder andere mechanische Bearbeitungsschritte herstellen
und sogar auch auf Norm-/Standardgrössen zugeschnittene und gehärtete Glasplatten
können an Lager gelegt werden. Die Befestigung der Laufwerke und der Griffe kann jederzeit
am Einsatzort erfolgen. Dies ermöglicht es, dass weniger spezialisierte Firmen, z.B.
Schreinereien, in der Lage sind, Duschwände zu verkaufen und zu installieren. Der
einfache Aufbau der oberen und der unteren Führung ermöglicht es, in kurzer Zeit mit
geringem Arbeitsaufwand, Duschwände im Bad oder Duschraum zu montieren. Die Laufschienen
sind derart ausgebildet, dass deren Zuschnitt auf vorhandenen Maschinen erfolgen kann
und dass die Einpassung am Bau ohne Zuhilfenahme spezieller Werkzeuge erfolgen kann.
[0007] Die Dichtungen zwischen den beweglichen und unbeweglichen Teilen sowie die stirnseitigen
Dichtungen zwischen zwei aneinander stossenden Schiebetüren oder deren Abschluss zur
Wand können in einfacher Weise auf die Stirnflächen der die Schiebetüren bildenden
Glasplatten aufgeklebt werden. Dadurch, dass deren Dicke kleiner oder gleich der Dicke
des Glases ausgebildet ist, können die Glasplatten mit einem Gummiwischer vollständig
von Tropfen befreit werden und es bleiben weder Wasser- noch Seifen- oder Kalkrückstände
zwischen den Dichtprofilen und der Glasplatte zurück.
Die punktuelle Bodenführung für die Schiebetür kann auf einfache Weise geöffnet werden,
so dass die am Laufwerk hängende Schiebetür etwas geschwenkt werden kann, so dass
Zugang zum Reinigen des in jeder Lage der Schiebetür stets unzugänglichen Bereichs
möglich wird. Auch lässt sich dadurch die Montage der Schiebetür sehr vereinfachen.
[0008] Anhand eines illustrierten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen
- Figur 1
- eine Anordnung einer übers Eck angeordneten Duschwand,
- Figur 2
- einen Teilhorizontalschnitt durch die Duschwandanordnung in Figur 1 längs Linie II-II,
- Figur 3
- eine vergrösserte Darstellung des Anschlussbereichs der oberen Führung an einer Wand,
- Figur 4
- einen Vertikalschnitt durch die Duschwand entlang Linie IV-IV,
- Figur 5
- eine vergrösserte Darstellung ausschnittsweise eines Laufwerks mit einer daran hängenden
Duschwand,
- Figur 6
- eine perspektivische Darstellung einer Duschanordnung mit Fronttür,
- Figur 7
- einen vergrösserten Ausschnitt des Dichtungsbereichs zwischen den Glasplatten der
Duschwandanordnung,
- Figur 8
- einen vergrösserten Ausschnitt der Dichtung zwischen Schiebetür und Wand,
- Figur 9
- eine vergrösserte perspektivische Darstellung einer unteren Schiebetürführung in geschlossener
Stellung,
- Figur 10
- eine vergrösserte perspektivische Darstellung einer unteren Schiebetürführung in geöffneter
Stellung,
- Figur 11
- eine perspektivische Untersicht des Eckbereiches der oberen Führung der Duschwände
und
- Figur 12
- eine perspektivische Aufsicht auf die obere Führung gemäss Figur 11,
- Figur 13
- eine perspektivische Darstellung des Eckelements 61 aus Richtung des Pfeils A in Figur
12,
- Figur 14
- eine perspektivische Darstellung des Eckelements 61 aus Richtung des Pfeils B in Figur
12 und
- Figur 15
- eine perspektivische Darstellung des Eckelements 61 aus Richtung des Pfeils C in Figur
12.
[0009] In Figur 1 ist eine Schiebetüranordnung einer in einer Raumecke angeordneten Dusche
ersichtlich. Die aus zwei Festwänden 1 und zwei Schiebetüren 3 aufgebaute Duschwandanordnung
5 umfasst eine obere Führung 7, welche zwei Laufschienen 9 umfasst, die sich in einer
Ecke 11 rechtwinklig treffen. Wenn die beiden Laufschienen 9 nicht direkt an der Decke
des Duschraums befestigt sind, können diese zur Erhöhung der Stabilität mit einer
stabförmigen Aufhängung 13 im Eckbereich mit der Decke des Raums verbunden sein. Die
aus Glasplatten bestehenden Festwände 1 und Schiebetüren 3 können am Boden 15 des
Raums über einer Bodenschiene 17 angeordnet sein. Die Festwände 1 werden wasserdicht
mit der Bodenschiene 17 verbunden; die Schiebetüren 3 können in der Bodenschiene 17
geführt sein oder sie werden nur von einer punktuellen Bodenführung 19, die sich hinter
der Festwand 1 befindet, längsgeführt. Alternativ zu einer Bodenschiene 17 besteht
die Möglichkeit, die Festwände 1 direkt auf dem Boden 15 abzustellen und durch eine
geeignete Dichtmasse abzudichten. Die Schiebetür 3 wird mit der Bodenführung 19 an
ihrer Unterkante geführt.
Sowohl die Festwände 1 als auch die Schiebetüren 3 müssen keine Bohrungen, Löcher
oder andere Ausnehmungen aufweisen und sind folglich als unbearbeitete rechteckige
Glasplatten ausgebildet. Die Festwände 1 sind oben in einer Nut 21 (Figur 4) in der
Laufschiene 9 seitlich gehalten. Vorzugsweise ist ein Schenkel der Nut 21 als Klammer
ausgeführt und kann mit einer Schraube 25 zum Festklemmen der Festwand 1 auf letztere
gepresst werden. Unten steht die Festwand 1 entweder direkt auf dem Boden 15 (keine
Darstellung) oder sie steht in der Nut 27 in der Bodenschiene 17.
[0010] Die Schiebetür 3 wird oben von einer aus zwei Klemmbacken bestehenden Klemmvorrichtung
29 gehalten bzw. getragen. Die Klemmvorrichtung 29 ist über einen Tragbolzen 31 mit
einem Laufwerk 33 verbunden. Das Laufwerk 33 umfasst vorzugsweise zwei Rollenpaare
35, die auf Laufbahnen 37 in der oberen Führungsschiene abwälzen (Figuren 4 und 5).
Mit dem Tragbolzen 31 kann zudem die Höhenlage der Schiebetür 3 in bezug auf die obere
Laufschien 9 in bestimmtem Umfange angepasst werden, um Bauungenauigkeiten auszugleichen.
[0011] In der Anordnung der Duschwand 5 gemäss Figur 6 liegt die Festwand 1 an einer Seitenwand
der Dusche an und die Schiebetür 3 kommt in Anlage mit der zweiten Wand des Duschraums,
wenn die Schiebetür 3 geschlossen ist (Anordnung bei einer Nischendusche). Oben wird
die Duschwandanordnung 5 wiederum durch eine obere Führung 7 mit einer Laufschiene
9 abgeschlossen und unten kann eine Bodenschiene 17 angeordnet sein oder alternativ
die Festwand 1 direkt auf dem Duschraumboden 15 aufliegen und die Schiebetür 3 von
einer Bodenführung 19 (in Figur 6 nicht sichtbar) punktuell geführt sein.
Um eine optimale Abdichtung zwischen der Vorderkante der Schiebetür 3 mit der anliegenden
Duschraumwand zu erlangen, ist auf der Stirnfläche 39 eine Dichtungsleiste 41 aufgeklebt.
Diese umfasst einen vorzugsweise aus Aluminium oder rostfreiem Stahl hergestellten
Profilstab 43, in welchem stirnseitig, d.h. auf der von der Schiebetür 3 abgewandten
Seite, eine Nut 45 eingelassen ist. Die Nut 45 dient zur Aufnahme eines Dichtungsprofils
47, welches die Dichtungsleiste 41 vorne, d.h. stirnseitig, überragt. Das Dichtungsprofil
47 ist vorzugsweise als Hohlkörper ausgebildet oder lippenförmig ausgebildeter Körper
und besteht aus einem hochelastischen Material, wie Kunststoff, Silikon oder Gummi
(Figur 8). Figur 7 zeigt eine weitere Dichtung, welche den Durchtritt von Wasser im
Spalt zwischen der Festwand 1 und der Schiebetür 3 auf ein Minimum reduziert. Diese
Dichtung umfasst wiederum und in gleicher Anordnung und Ausbildung einen Profilstab
43, der auf der Stirnfläche 39 der Schiebetür 3 aufgeklebt ist und dessen Dicke wiederum
höchstens der Dicke d der Schiebetür 3 entspricht. Anstelle eines in oder hinter der
Ebene der Schiebetür 3 verlaufenden Dichtungsprofils ist in der Nut 45 ein winkelförmiges
Dichtungsprofil 47 eingesetzt, dessen rechtwinklig über die Oberfläche der Schiebetür
3 hinausragender lippenförmiger Schenkel 47' als feine elastische Leiste ausgebildet
ist und in Anlage mit der Festwand 1 gelangt. Der Schenkel 47 hat vorzugsweise keinen
Kontakt mit der Festwand, um den Widerstand beim Schieben der Schiebetür 3 gering
zu halten und trotzdem den Durchtritt von Spritzwasser zu verhindern.
Die erfindungsgemässen Dichtleisten 41 können folglich ohne jegliche Bearbeitung der
Schiebetür 3 an letzterer mit einem Kleber befestigt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen
Dichtungsleisten umfassen sie die Vorder-und auch die Hinterseite der Schiebetür 3
nicht; sie liegen in der Ebene der Oberflächen der Schiebetür 3 oder leicht dahinter
und sind daher einerseits aus ästhetischen Gründen wesentlich feiner und daher fast
unsichtbar und andererseits kann die Schiebetür 3 mittels eines elastischen Abstreifers
leicht gereinigt werden und es können keine Kalk-, Seifen- und andere Verschmutzungen
auf den Glasflächen zurückbleiben, die wiederum das ästhetische Aussehen beeinträchtigen.
[0012] Analog zu den Dichtungsprofilen 41, wie sie in den Figuren 7 und 8 dargestellt sind,
ist auch das Dichtungsprofil für die Vorderkanten der Schiebetür 3 bei Eckduschwänden
gemäss Figur 1 und Figur 2 ausgestaltet. Der Profilstab 43 ist wiederum gleich dick
wie die Glasplatte und die mit Magnetleisten versehenen Dichtungsprofile sind um 45°
schräggestellt.
[0013] In den Figuren 9 und 10 ist eine vorteilhafte Ausgestaltung der kurzen Bodenführung
19 für die Schiebetüren 3 dargestellt. Die Bodenführung 19 umfasst einen im Querschnitt
U-förmigen Körper mit einer Basisplatte 49, die am Boden 15 mit einer Schraube oder
einem Kleber befestigt wird, und zwei Schenkeln 51. Einer der Schenkel 51 ist durch
ein Gelenk mit der Basisplatte 49 verbunden und lässt sich seitlich umklappen, so
dass die Schiebetür 3 zum Reinigen des stets zwischen der Festwand 1 und der Schiebetür
3 liegenden Bereichs leicht aus der Vertikalen ausgeschwenkt werden kann. Ebenfalls
ist die Montage der Schiebetür 3 durch den abklappbaren Schenkel 51 vereinfacht. In
der dargestellten Ausführung ist der Schenkel 51 an Schwenkbolzen 53, welche in entsprechende
Bohrungen 55 an der Basisplatte 49 eingreifen, mit der Basisplatte 49 verbunden. Zum
Abklappen des Schenkels 51 wird letzterer in axialer Richtung etwas verschoben, so
dass eine am Schenkel 51 rechtwinklig ausgebildete Nase 57 ausser Eingriff mit einer
Ausnehmung 59 an der Basisplatte 49 gelangt und so umklappbar ist.
An den Schenkelinnenseiten sind Gleitelemente 77 zur Erhöhung der Gleitfähigkeit der
Schiebetür 3 eingesetzt.
[0014] Alternativ zu einem Gelenk mit Schwenkbolzen und Bohrung könnte auch ein geeignet
ausgebildetes arretierbares Filmscharniergelenk eingesetzt werden.
[0015] In den Figuren 11 und 12 ist die Eckverbindung der beiden oben liegenden Führungsschienen
9 der oberen Führung 7 vergrössert dargestellt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Führungsanordnungen
an Duschwandanordnungen 5 ist die erfindungsgemässe Eckverbindung von aussen nicht
sichtbar. Die beiden oberen Laufschienen 9 werden über ein einen quadratischen Grundriss
bzw. Querschnitt aufweisendes Eckelement 61 miteinander verbunden. Die beiden oberen
Laufschienen 9 sind mit deren rechtwinklig liegenden Stirnflächen mit den Seitenflächen
des Eckelements 61 verbunden. Diese Verbindung erfolgt z.B. durch eine in einer Bohrung
63 geführten Schraube (Schraube nicht dargestellt), welche sich in einem in der oberen
Laufschiene 9 ausgebildeten Schraubkanal 65 selbstschneidend eindreht (Schraubkanal
65 in Figur 4 ersichtlich). Durch die quadratische Ausbildung des Eckelements 61 müssen
die Laufschienen 9 nicht spitzwinklig geschnitten werden, sondern sie können auf jeder
einfachen Sägevorrichtung rechtwinklig geschnitten werden.
[0016] In den Figuren 13 bis 15 sind die drei perspektivischen Ansichten des Eckelements
61 detailliert dargestellt. Der kubische Körper 67, der vorzugsweise als Hohlkörper
mit geeignet angeordneten Verstrebungen als Spritzgussteil aus Kunststoff oder Metall
hergestellt ist, umfasst an zwei seiner Seitenflächen 79 und 81 je eine vorstehende
Nase 83, welche stirnseitig in die Laufschienen 9 eingreifen, wenn diese stirnseitig
an das Eckelement 61 herangeführt werden. Durch die nicht dargestellten Schrauben,
die durch die Öffnungen 85,87 hindurchgeführt sind, werden die Laufschienen 9 mit
dem Eckelement 61 verbunden. An den Seitenflächen, welche die grossen Öffnungen 85
enthalten, können zusätzlich Führungs- und Haltelaschen 89 angebracht sein, welche
ebenfalls mit den Laufschienen 9 zusammenwirken, um eine stabile Verbindung zu erlangen.
Weiter ist in den Figuren 13 bis 15 das Abschlusselement 75 ersichtlich. An diesem
sind Zapfen 91 ausgebildet, welche in Blenden 71 bzw. 73 eingreifen.
[0017] Eine Abdeckplatte 69 dient dazu, den Eckbereich von unten abzudecken, d.h. die technischen
Massnahmen, wie Schrauben etc., abzudecken und für den Benutzer der Dusche unsichtbar
zu machen. Um auch die seitlichen konstruktiven Massnahmen der Eckverbindung unsichtbar
zu machen, sind auf den Laufschienen 9 und diese übergreifend auch über das Eckelement
61 verlaufend von aussen und von innen die Blenden 71 und 73 aufgesteckt. Deren Stirnflächen
sind im Stossbereich durch das zylinderausschnittförmige Abschlusselement 75 abgedeckt.
Mit den Blenden 71 und 73, welche nach der Montage der oberen Führung 7 aufgesetzt
werden, können sämtliche Masstoleranzen optisch ausgeglichen werden. Alternativ jedoch
mit mehr Aufwand verbunden, können die Blenden 71 aus in einem Winkel von 45° geschnitten
aneinandergefügt werden.
[0018] Das Eckelement 61 dient zudem dazu, die Aufhängung 13 mit der oberen Führung 7 zu
verbinden.
1. Duschwand mit einer Schiebetür, umfassend eine Bodenführung (19) und eine obere Führung
für die mindestens eine Schiebetür (3) und eine Festwand (1), wobei bei einer Duschwand
mit zwei winklig aufeinanderstossenden Laufschienen (9) als obere Führungen für die
Schiebetüren (3) die Ecke durch ein quaderförmiges Eckelement (61) gebildet wird,
an dem die beiden Laufschienen (9) der oberen Führung (7) anliegen und stirnseitig
mit dem Eckelement (61) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Eckelement (61) aussen bündig zu der anliegenden Laufschiene (9) verläuft und
dass aufgesetzte Blenden (71) sowohl die Laufschienen (9) als auch das Eckelement
(61) vollständig überdecken.
2. Duschwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein der Dicke der Blenden (71) entsprechendes zylinderausschnittförmiges Abschlusselement
(75) die Stirnflächen der Blenden (71) überdeckt oder dass die Blenden (71) stirnseitig
in einem 45°-Winkel verlaufen und bündig aneinander anliegen.
3. Duschwand nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Schiebetür (3) aus einer rechteckigen Platte aus Glas besteht, welche frei von
Bohrungen mit einem Laufwerk (33) und mit einem Griffelement verbunden und am Laufwerk
(33) hängend entlang der oberen Führung (7) verschiebbar ist,
- dass die Oberkante der Platte durch eine Klemmvorrichtung (29) geklemmt gehalten und/oder
mit dieser verklebt ist und
- dass die Festwand (1) in der unteren und der oberen Führung (7) unverschiebbar in Nuten
(21) gehalten ist oder unten direkt am Boden stehend befestigt ist.
4. Duschwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenführung (19) für die Schiebetür (3) einen u-förmigen Querschnitt aufweist,
wobei einer der beiden die untere Kante der Schiebetür (3) umgreifender Schenkel (51)
seitlich abklappbar an der Basisplatte (49) der Bodenführung (19) befestigt ist.
5. Duschwand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Schenkel (51) durch ein Filmscharnier oder ein Scharnier (53,55) mit
einem Zapfen an der Basisplatte (49) angelenkt ist und dass der Schenkel (51) in einer
vertikalen Lage einrastbar ausgebildet ist.
6. Duschwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abklappen der Schenkel (51) in Richtung der Schwenkachse verschiebbar ist.
7. Duschwand nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Innenflächen der beiden Schenkel (51) Gleitelemente (77) angeordnet sind,
8. Duschwand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitelemente (77) als drehbar oder fest gelagerte Rollkörper ausgebildet sind.
1. A shower wall having a sliding door, comprising a floor guide (19) and an upper guide
for the at least one sliding door (3) and a fixed wall (1),
wherein in the case of a shower wall having two sliding rails (9) abutting one another
at an angle as upper guides for the sliding doors (3) the corner is formed by a corner
element (61) in the form of a cuboid, on which the two sliding rails (9) of the upper
guide (7) rest and said sliding rails are connected on the front side to the corner
element (61),
characterized in that
the corner element (61) extends externally flush with the sliding rail (9) resting
thereon, and that mounted covers (71) completely cover both the sliding rails (9)
and the corner element (61).
2. The shower wall according to Claim 1, characterized in that a terminating element (75) in the form of a cylindrical slot corresponding to the
thickness of the covers (71) covers the end faces of the covers (71) or that the covers
(71) extend on the front side at an angle of 45° and rest on one another in a flush
manner.
3. The shower wall according to any one of Claims 1 or 2,
characterized in that
- the sliding door (3) consists of a rectangular plate made of glass, which is freely
connected by holes to a running gear (33) and to a grip element and can be moved along
the upper guide (7) suspended from the running gear (33),
- the upper edge of the plate is held in a clamped manner by a clamping device (29)
and/or glued thereto,
- the fixed wall (1) is secured in a non-movable manner in grooves (21) in the lower
and the upper guide (7) or is fastened vertically at the bottom directly to the floor.
4. The shower wall according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that
the floor guide (19) for the sliding door (3) comprises a U-shaped cross section,
wherein one of the two legs (51) grasping the lower edge of the sliding door (3) is
fastened to the base plate (49) of the floor guide (19) so that it folds down laterally.
5. The shower wall according to Claim 4, characterized in that the lateral leg (51) is articulated at the base plate (49) by a film hinge or a hinge
(53, 55) having a journal and that the leg (51) is configured so that it can be latched
in a vertical position.
6. The shower wall according to Claim 5, characterized in that the leg (51) can be moved in the direction of the swiveling axis for folding down.
7. The shower wall according to any one of Claims 4 to 6, characterized in that sliding elements (77) are arranged on the inner surfaces of the two legs (51).
8. The shower wall according to Claim 7, characterized in that the sliding elements (77) are configured as rotatably mounted or fixed rolling bodies.
1. Paroi de douche avec une porte coulissante, comprenant un guidage au sol (19) et un
guidage supérieur pour la porte coulissante (3) au moins au nombre de un et une paroi
fixe (1), l'angle étant, dans le cas d'une paroi de douche avec deux glissières (9)
aboutées l'une contre l'autre en formant un angle en tant que guides supérieurs pour
les portes coulissantes (3), formé par un élément d'angle (61) parallélépipédique
auquel les deux glissières (9) du guide supérieur (7) sont adjacentes et sont raccordées
côté frontal à l'élément d'angle (61),
caractérisée en ce que
l'élément d'angle (61) affleure à l'extérieur avec la glissière (9) adjacente, et
en ce que des bandeaux (71) mis en place recouvrent complètement aussi bien les glissières
(9) que l'élément d'angle (61).
2. Paroi de douche selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un élément de terminaison (75) en forme de section de cylindre correspondant à l'épaisseur
des bandeaux (71) recouvre les faces frontales des bandeaux (71) ou en ce que les bandeaux (71) forment, côté frontal, un angle de 45° et sont adjacents les uns
autres et sont en affleurement l'un avec l'autre.
3. Paroi de douche selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que
- la porte coulissante (3) se compose d'une plaque rectangulaire en verre, exempte
d'alésages, qui est raccordée à un mécanisme de roulement (33) et à un élément de
préhension et qui peut coulisser le long du guide supérieur (7) en étant suspendue
au mécanisme de roulement (33),
- l'arête supérieure de la plaque est retenue de façon serrée par un dispositif de
serrage (29) et/ou est collée à celui-ci, et
- la paroi fixe (1) est retenue dans le guide inférieur et le guide supérieur (7)
de façon non coulissante dans des rainures (21) ou est fixée debout en bas directement
sur le sol.
4. Paroi de douche selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le guidage au sol (19) pour la porte coulissante (3) présente une section transversale
en forme de U, une des deux branches (51) entourant l'arête inférieure de la porte
coulissante (3) étant fixée de façon rabattable latéralement sur la plaque de base
(49) du guidage au sol (19).
5. Paroi de douche selon la revendication 4, caractérisée en ce que la branche latérale (51) est articulée par une charnière à film ou une charnière
(53, 55) avec un tenon sur la plaque de base (49) et en ce que la branche (51) est constituée de façon encliquetable dans une position verticale.
6. Paroi de douche selon la revendication 5, caractérisée en ce que, pour le rabattement, la branche (51) peut coulisser en direction de l'axe de pivotement.
7. Paroi de douche selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que des éléments de glissement (77) sont disposés sur les surfaces intérieures de deux
branches (51).
8. Paroi de douche selon la revendication 7, caractérisée en ce que les éléments de glissement (77) sont constitués en tant que corps de roulement supportés
de façon rotative ou fixe.
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