[0001] Die Erfindung betrifft einen Wagenkasten für ein Schienenfahrzeug. Der Wagenkasten
ist vorzugsweise in Integralbauweise gefertigt, d.h. es sind zumindest eine Bodenplatte,
Seitenwände, ein Dachelement und Stirnwände zusammengefügt, und ist insbesondere aus
miteinander verschweißten Aluminium-Strangpressstrukturen gefertigt, die wie üblich
als doppelwandige Hohlkammer-Profile ausgestaltet sind, insbesondere Profile mit gegenüberliegenden
blechförmigen Wänden, die über Stege miteinander verbunden sind. Die Stege oder Trennwände
trennen in Längsrichtung des Profils verlaufende Luftkammern voneinander ab. Es müssen
aber nicht alle genannten Teile des Wagenkastens aus Strangpressstrukturen gefertigt
sein. Es können vielmehr auch nur einzelne Bereiche des Wagenkastens aus Strangpressprofilen
gefertigt sein. In Zügen, die mehrere Wagen aufweisen, werden die Wagen über Kupplungen,
insbesondere so genannte Mittelpufferkupplungen, miteinander verbunden. Die Kupplungen
übertragen die Zug- und Schubkräfte in Längsrichtung des Wagenkastens und damit in
Fahrtrichtung des Zuges. Der Wagenkasten gemäß der Erfindung weist unterhalb des Wagenkasten-Bodens
eine Kupplungs-Befestigungseinrichtung (z. B. eine Kupplungsplatte) zum Befestigen
einer Kupplung auf, über die der Wagen mit einem anderen Wagen eines Zuges gekuppelt
werden kann. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Herstellen eines solchen
Wagenkastens und ein Schienenfahrzeug mit einem solchen Wagenkasten.
[0002] Die Kupplungsplatte weist eine in Längsrichtung des Wagenkastens zum Ende des Wagenkastens
weisende Seite oder einen zu dieser Seite offenen Raum auf, an der oder in dem die
Kupplung befestigt werden kann oder befestigt ist, zum Beispiel über einen Flansch
an einer Oberfläche der Kupplungsplatte. Anstelle einer Kupplungsplatte kann eine
andere Einrichtung vorgesehen seien, an der die Kupplung befestigt ist oder befestigt
wird und über die insbesondere in Längsrichtung des Wagenkastens wirkende Kräfte zwischen
der Kupplung und der Einrichtung übertragen werden. Z. B. kann die Einrichtung eine
Anordnung von Streben und ein Befestigungselement aufweisen. Die Kupplung wird an
dem Befestigungselement befestigt und die Streben verlaufen in verschiedenen Richtungen
innerhalb einer Ebene, die quer zur Längsachse des Wagenkastens verläuft. Die Streben
stützen das Befestigungselement gegen einen Rahmen ab, der den Außenrand der Einrichtung
bildet. Allgemein kann die Einrichtung als Kupplungs-Befestigungseinrichtung bezeichnet
werden. Das Befestigungselement oder eine andere Ausgestaltung der Befestigungseinrichtung
kann z.B. einen Materialblock mit einem einseitig offenen Hohlraum aufweisen, in den
das Ende der Kupplung eingebracht ist oder wird. Dabei kann der Materialblock zum
Beispiel zwei Teile aufweisen, die jeweils einen Teil des Hohlraums beranden. Die
Teile können derart miteinander befestigt werden, dass das Ende der Kupplung nicht
aus dem Hohlraum entfernt werden kann, ohne die Befestigung der Teile wieder zu lösen.
[0003] Bei dem Wagenkasten kann es sich insbesondere um einen Wagenkasten für eine Straßenbahn,
einen Nahverkehrszug, einen Fernverkehrszug oder einen Hochgeschwindigkeitszug handeln.
[0004] Aus
EP 2130739 A1 ist ein Schienenfahrzeug-Wagenkasten mit einem röhrenförmigen Modul bekannt, das
ein Dach, linke und rechte Seitenwände sowie einen Boden aufweist. Der Wagenkasten
hat zwei Endmodule. Die Kupplung, über die der Wagenkasten mit benachbarten Wagenkästen
verbindbar ist, hat ein inneres Ende, das direkt mit einem Querelement einer Unterkonstruktion
oder einer Querschwelle verbunden ist, um Längskräfte zu übertragen. Die Unterkonstruktion
weist ein Paar von Längsträgern auf, die sich von dem Querelement aus in Längsrichtung
von der Kupplung wegerstrecken. Die Längsträger enden an einem Rahmen, der mit der
Unterseite des Wagenkastens verbunden ist. Das Endmodul weist an seiner Unterseite
ebenfalls einen Rahmen auf, der an seiner zum benachbarten Wagen weisenden Vorderseite
ein Fenster aufweist, durch das sich hindurch die Kupplung bis zu dem Befestigungsbereich
am Ende des Rahmens erstreckt. Der Rahmen weist eine Reihe von Längsträgern und zusätzliche
in Längsrichtung verlaufende Elementen auf. Im Befestigungsbereich der Kupplung weist
der Rahmen einen plattenförmigen inneren Unterzug auf.
[0005] DE 10129420 A1 beschreibt eine Kopfstruktur für den Rohbau von Schienenfahrzeugen. Die Kopfstruktur
hat eine Bodenplatte, ein Kopfschild (d. h. eine Kupplungsplatte), eine in Längsrichtung
des Wagenkastens verlaufende Längsabstützung sowie mehrere lokale Versteifungselemente
in der Art von Querträgern. Über einen Hauptquerträger ist die Bodenplatte mit der
Bodenplatte eines Wagenkastens verbunden. Neben der im Bereich der Bodenplatte vorgesehenen
Längsabstützung sind weitere z.B. schräg verlaufende Abstützungen möglich, die das
eigentliche Kopfschild im Wesentlichen über seine gesamte Höhe abstützen können.
[0006] EP 1 125 816 A1 beschreibt das Ende eines Unterrahmens eines Schienenfahrzeug-Frachtwagens, das ein
Kupplungselement für ein Drehgestell-Zentrum aufweist. Die Unterkonstruktion weist
zwei seitliche Längsträger auf, die die gesamte Länge eines Wagens abdecken. Endplatten
verbinden die Stirnseiten dieser seitlichen Träger. Eine rückwärtige Platte ist in
einem vertikalen Abstand unterhalb eines Bodenpaneels angeordnet und schließt das
Kupplungselement für das Drehgestell-Zentrum ein. Ferner ist eine kreuzweise angeordnete
Platte quer zum Wagen vorgesehen, die von der rückwärtigen Platte eingeschlossen ist.
[0007] US 3,339,501 A1 beschreibt einen Wagen zum Betrieb auf Schienen, der ein Untergestell aufweist, auf
dem ein Wagenkasten als Super-Struktur gleitend montiert ist. Das Untergestell weist
ein Paar von Kupplungskästen auf, die an entgegengesetzten Enden des Wagens angeordnet
sind. Haupt-Querträger sind mit den Kupplungskästen verschweißt. Jeder Haupt-Querträger
des Untergestells ist mit dem anderen über ein Paar Längsträger mit kleinen Querschnitten
verbunden.
[0008] Zur Aufnahme von Kräften (im Folgenden auch Kupplungskräfte genannt), die über die
Kupplung auf den Wagenkasten übertragen werden oder umgekehrt, sind außerdem bereits
so genannte Kupplungskästen vorgeschlagen worden, die unter dem Boden des Wagenkastens
befestigt sind. Ähnlich wie bei dem Rahmen gemäß
EP 2130739 A1 erstreckt sich die Kupplung durch eine vordere Öffnung des Kupplungskastens bis zum
hinteren Ende des Kupplungskastens und ist dort an der Rückseite des Kupplungskastens
befestigt, z.B. über einen Flansch. Der Kupplungskasten weist in Längsrichtung verlaufende
Seitenwände und einen Boden auf. Die Seitenwände sowie die vordere und die hintere
Wand des Kupplungskastens können an ihrer Oberseite mit einer plattenförmigen Verstärkung
des Wagenkastenbodens verbunden sein. Außerdem werden die in das hintere Ende des
Kupplungskastens von der Kupplung eingeleiteten Kupplungskräfte über verschiedene
Abstützungselemente, insbesondere zumindest eine Querstrebe, eine Längsstrebe und
optional auch Diagonalstreben, in den Boden des Wagenkastens eingeleitet. An den Stellen,
an denen die Kräfte in den Boden des Wagenkastens eingeleitet werden, sind abhängig
von der Stärke des Bodens zusätzliche Verstärkungen erforderlich.
[0009] Im Jahr 2008 fand eine offenkundige Vorbenutzung eines Zuges der TDR-Baureihe 460
statt.
[0010] Wie diese Beispiele zeigen, dient die Kupplungs-Befestigungseinrichtung (z. B. die
Kupplungsplatte), an der die Kupplung befestigt werden kann oder befestigt ist, dazu,
die von der Kupplung auf den Wagenkasten auszuübenden Kräfte aufzunehmen und umgekehrt
von dem Wagenkasten auf die Kupplung Kräfte auszuüben. Die Kräfte werden im Wesentlichen
in Längsrichtung des Wagenkastens und damit des Zuges übertragen, wobei aber auch
Querkräfte auftreten, die quer zur Längsrichtung wirken. Damit diese Kräfte zwischen
der Kupplungs-Befestigungseinrichtung und dem Wagenkasten übertragen werden können,
ist die Kupplungs-Befestigungseinrichtung (z. B. Kupplungsplatte) über die genannten
Kraftübertragungselemente, nämlich Längsabstützungen, Querträger, Versteifungselemente
und Diagonalstreben, mit dem Boden des Wagenkastens verbunden. Diese Kraftübertragungselemente
stützen die Kupplungs-Befestigungseinrichtung ab und verteilen die Kräfte, die von
der Kupplungs-Befestigungseinrichtung in den Boden des Wagenkastens eingeleitet werden.
Von dem Boden, insbesondere der Bodenplatte eines Wagenkastens in Integralbauweise,
werden die Kräfte weiter auf die Längsträger im Bereich des Übergangs zwischen dem
Boden und den Seitenwänden übertragen. Im Fall einer Bodenplatte ist diese typischerweise
über die gesamte Länge des Wagenkastens mit den Längsträgern verbunden. Die Längsträger
müssen aber nicht als individuelle Bauteile ausgeführt sein. Vielmehr können sie von
vornherein z. B. Teil des Bodens sein.
[0011] Um die Kupplungs-Befestigungseinrichtung, insbesondere die Kupplungsplatte, stabil
abzustützen und die Kraftübertragung zwischen Wagenkasten und Kupplung zu ermöglichen,
werden bekanntermaßen mehrere Kraftübertragungselemente benötigt, die so stabil ausgeführt
werden müssen, dass sie bei größtmöglicher Last nicht kollabieren und sich nicht in
erheblicher Weise verformen. Trotz einer möglichen Leichtbauweise, wie es bei Aluminium-Strangpressprofilen
mit Luftkammern der Fall ist. Weisen die Kraftübertragungselemente ein erhebliches
Gewicht auf und wird entsprechend viel Material und Platz unterhalb des Wagenkasten-Bodens
benötigt. Dieser Platz steht z.B. nicht für ein Drehgestell des Wagens, elektrische
Kabel und/oder hydraulische oder pneumatische Leitungen zur Verfügung. Da die Kupplungs-Befestigungseinrichtung
im Endbereich (betrachtet in Längsrichtung des Wagenkastens) des Wagens angeordnet
ist, muss das Drehgestell einen erheblichen Abstand zum Ende des Wagens bzw. Wagenkastens
aufweisen.
[0012] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Wagenkasten und ein entsprechendes
Herstellungsverfahren anzugeben, die es ermöglichen, die Anzahl und/oder Masse der
für die Kraftübertragung zwischen der Kupplungs-Befestigungseinrichtung und dem Wagenkasten
benötigten Kraftübertragungselement zu reduzieren und gleichzeitig den benötigten
Bauraum zu reduzieren.
[0013] Es wird vorgeschlagen, die Kupplungs-Befestigungseinrichtung (z. B. die Kupplungsplatte)
an ihrer Unterseite direkt mit an gegenüberliegenden Seiten des Wagenkastens in Längsrichtung
des Wagenkastens verlaufenden Längsträgern zu verbinden, wobei die Verbindung dazu
dient, Kräfte unmittelbar zwischen den Längsträgern und der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
zu übertragen. Es handelt sich bei der Verbindung daher um einen, für die Statik des
Wagenkastens und für die dynamische Kraftübertragung wesentlichen Teil und nicht lediglich
um eine Verkleidung des Unterbodens.
[0014] Der beigefügte Patentanspruch 1 ist auf einen Wagenkasten für ein Schienenfahrzeug
gerichtet. Gemäß seinem Oberbegriff weist der Wagenkasten Folgendes auf:
- einen Boden,
- zwei Seitenwände, die jeweils mit dem Boden verbunden sind,
- zumindest zwei Längsträger, die an gegenüberliegenden Seiten des Wagenkastens jeweils
im Übergangsbereich des Bodens zu der Seitenwand angeordnet sind und sich in Längsrichtung
des Wagenkastens erstrecken,
- eine Kupplungs-Befestigungseinrichtung zur Befestigung einer Kupplung, über die der
Wagenkasten mit einem Wagenkasten eines anderen Wagens verbindbar ist, wobei die Befestigungseinrichtung
unterhalb des Bodens angeordnet ist und wobei eine Unterseite der Befestigungseinrichtung
über eine Verbindung direkt mit den Längsträgern verbunden ist.
[0015] Dabei ist der Verlauf der Verbindung derart, dass zwischen dem Boden des Wagenkastens
und der Verbindung ein Zwischenraum bestehen bleibt, d.h. die Verbindung weist ein
U-Profil auf, wenn sie in einer Querschnittsebene betrachtet wird, die quer zur Längsrichtung
des Wagenkastens verläuft. Vorzugsweise ist die Verbindung der Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
zu den Längsträgern auf den gegenüberliegenden Seiten des Wagenkastens durchgehend,
so dass in einem senkrecht zur Längsrichtung des Wagenkastens verlaufenden Querschnitt
ein wannenförmiges Profil ausbildet ist, wobei der Innenraum der Wanne unterhalb des
Bodens des Wagenkastens liegt. Anders ausgedrückt bedeutet durchgehend, dass die Verbindung
von dem einen Längsträger über die Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
bis zu dem anderen Längsträger auf der gegenüberliegenden Seite des Wagenkastens durchgeht,
d.h. nicht unterbrochen ist.
[0016] Falls die Kupplungs-Befestigungseinrichtung eine Kupplungsplatte ist, kann diese
mehrteilig, insbesondere zweiteilig sein, sodass die Handhabung der Platte bei der
Befestigung mit anderen Teilen erleichtert ist.
[0017] Die Verbindung kann insbesondere durch zumindest ein plattenförmiges Teil hergestellt
werden, wobei sich die gegenüberliegenden Oberflächen des plattenförmigen Teils in
Richtung der Verbindung und etwa in Längsrichtung des Wagenkastens erstrecken. Im
Fall der U-profilförmigen Formgestaltung (siehe oben) wird eine Wanne gebildet, die
sich in Längsrichtung des Wagenkastens erstreckt und über einen Abschnitt in Längsrichtung
des Wagenkastens jeweils ein U-Profil der genannten Art aufweist. Insbesondere kann
sich die Verbindung über einen Längsabschnitt des Wagenkastens erstrecken, in dem
die Verbindung zumindest an einer Stelle, vorzugsweise an zwei Stellen, über ein von
unten nach oben bis zu dem Boden des Wagenkastens verlaufendes Stützelement mit dem
Boden verbunden ist. Diese vorzugsweise zwei Stützelemente sind vorzugsweise in einer
horizontalen Richtung, die quer zur Längsrichtung des Wagenkastens verläuft, voneinander
beabstandet, wobei der Abstandsbereich den Raum definiert, durch den sich die Kupplung
vom Wagenkastenende bis zu der Kupplungs-Befestigungseinrichtung erstreckt. Die zwei
voneinander beabstandeten Stützelemente bilden daher zusammen mit der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
und dem Wagenkastenboden einen Kupplungskasten der oben genannten Art. Dabei kann
die Verbindung der Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung zu den Längsträgern
den Boden des Kupplungskastens bilden.
[0018] An der Oberseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung bzw. im speziellen an der
Oberseite des Kupplungskastens kann sich zusätzlich zu dem Boden eine Verstärkungsplatte
befinden, insbesondere eine Verstärkungsplatte, über die die Kupplungs-Befestigungseinrichtung
und/oder (soweit vorhanden) die Stützelemente indirekt mit dem Boden des Wagenkastens
verbunden sind. Eine Unterscheidung zwischen dem Boden des Wagenkastens und einer
solchen Verstärkungsplatte ist insbesondere dann zu beachten, wenn der Boden durch
eine Bodenplatte aus Strangpressprofilen gebildet wird. Die Verstärkungsplatte leitet
die von der Kupplungs-Befestigungseinrichtung auf den Boden auszuübenden Kräfte in
einem großen Bereich in den Boden ein, das heißt sie verteilt die Kräfte. Speziell
wenn der Boden durch zumindest ein Strangpressprofil gebildet ist, das zwischen zwei
blechförmigen, die Außenoberflächen bildenden Deckelementen Stege aufweist, können
die Deckelemente so dünn sein, dass eine Krafteinleitung in einem kleinen Bereich
nicht stabil genug wäre. Insbesondere in diesem Fall erleichtert die Verstärkungsplatte
auch das Herstellen einer stabilen Schweißverbindung an der Oberseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung.
Durch eine größere Materialdicke der Verstärkungsplatte im Vergleich zu dem Deckelement
wird die Schweißverbindung stabiler und ist leichter herzustellen, da die Verstärkungsplatte
hinsichtlich ihrer thermischen Eigenschaften an die Kupplungs-Befestigungseinrichtung
angepasst sein kann.
[0019] Es wird bevorzugt, dass die Verbindung zwischen der Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
und den Längsträgern sich im Bereich der Längsträger über einen Längsabschnitt erstreckt,
der in Längsrichtung des Wagenkastens verläuft. Dabei ist der Längsabschnitt vorzugsweise
länger als die Längserstreckung der Verbindung im Bereich der Kupplungs-Befestigungseinrichtung.
Die Verbindung ist über den Längsabschnitt hinweg vorzugsweise durchgehend mit dem
Längsträger verbunden. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass sie den Wagenkasten
zusätzlich stabilisiert. In der Nähe des Längsabschnittes wird es daher auch erleichtert,
z.B. Türöffnungen oder andere Öffnungen in den Seitenwänden des Wagenkastens vorzusehen.
Aufwendige weitere Verstärkungsmaßnahmen, wie die Schwächung der mechanischen Festigkeit
des Wagenkastens im Bereich der Öffnungen kompensieren, können entfallen oder zumindest
reduziert werden.
[0020] Optional ist die Kupplungs-Befestigungseinrichtung an ihrer Seite, die der Seite
des Wagenkastenendes gegenüberliegt, über zumindest ein plattenförmiges Element an
der Unterseite des Bodens des Wagenkastens abgestützt. Das plattenförmige Element
hat vorzugsweise eine Unterkante, die sich nicht über ihren gesamten Verlauf parallel
zu der Oberkante des plattenförmigen Elements erstreckt. Vielmehr kann die Unterkante
z.B. dadurch erzeugt werden, dass im Vergleich zu einem quaderförmigen plattenförmigen
Elements ein Teil des Quaders weggelassen oder abgeschnitten wird. Der Verlauf der
Unterkante kann in bevorzugter Weise konkav gekrümmt sein, so dass in dem konkav gekrümmten
Bereich Raum entsteht, der z.B. für Teile eines Drehgestells genutzt werden kann.
[0021] Vorzugsweise sind zwei plattenförmige Elemente gleicher Form vorhanden, wobei diese
plattenförmigen Elemente in einer horizontalen Richtung, die quer zur Längsrichtung
des Wagenkastens verläuft, einen Abstand zueinander aufweisen. Wird ein horizontaler
Querschnitt unterhalb des Wagenkasten-Bodens betrachtet, bilden die beiden voneinander
beabstandeten plattenförmigen Elemente, die z. B als Kupplungsplatte ausgestaltete
Kupplungs-Befestigungseinrichtung und die optional vorhandenen beiden Stützelemente,
die die oben genannte Verbindung am Boden des Wagenkastens abstützen, ein H-Profil,
wobei die beiden Längsschenkel des H nicht über ihren gesamten Verlauf parallel sein
müssen. Z.B. können die von den beiden Stützelementen gebildeten Abschnitte der Längsschenkel
des H aus Sicht der Kupplungsplatte divergieren.
[0022] Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung und Anordnung der Kraftübertragungselemente,
die Kupplungskräfte zwischen der Kupplungs-Befestigungseinrichtung und dem Boden des
Wagenkastens übertragen, hat die oben beschriebene Verbindung zwischen der Unterseite
der Kupplungs-Befestigungseinrichtung und den Längsträgern an gegenüberliegenden Seiten
des Wagenkastens den Vorteil, dass sie die unmittelbare Übertragung von Kräften zwischen
den Längsträgern und dem unteren Ende der Kupplungs-Befestigungseinrichtung ermöglicht.
Wenn in dieser Beschreibung von der Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
die Rede ist, schließt dies nicht aus, dass sich das untere Ende der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
etwas unterhalb der Verbindung zu den gegenüberliegenden Längsträgern befindet. Bevorzugt
wird jedoch, dass die Verbindung am unteren Ende der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
ansetzt.
[0023] Durch die unmittelbare Übertragung zwischen den gegenüberliegenden Längsträgern und
der Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung entsteht eine stabile Konstruktion,
die es ermöglicht, aus vorbekannten Ausführungsformen von Wagenkästen bekannte Kraftübertragungselemente,
insbesondere Diagonalstreben und Querstreben, wegzulassen. Dies schafft Bauraum für
die Montage von Kabeln und hydraulischen oder pneumatischen Leitungen.
[0024] Da ferner eine direkte Kraftübertragung von der Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
in die gegenüberliegenden Längsträger und umgekehrt stattfinden kann, können die optional
zusätzlichen Kraftübertragungselemente zur Abstützung der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
kleiner und leichter ausgeführt werden. Außerdem wird insbesondere im mittleren Bereich
unterhalb des Bodens des Wagenkastens weniger Raum für die Kraftübertragungselemente
benötigt. Dies ermöglicht es außerdem, die Kupplungs-Befestigungseinrichtung näher
am Ende des Wagenkastens (betrachtet in dessen Längsrichtung) anzuordnen. Daher kann
ein Drehgestell näher am Ende des Wagenkastens angeordnet werden.
[0025] Außerdem wird der Aufwand für die Montage der Kupplung-Befestigungseinrichtung reduziert,
da weniger Teile benötigt werden und da die Verbindung zu den Längsträgern auf einfache
Weise in einem Abstand zum Wagenkasten-Boden und seitlich an den Längsträgern statt
unmittelbar unterhalb des Wagenkasten-Bodens in dessen mittleren Bereich hergestellt
werden kann.
[0026] Gemäß den unabhängigen Patentansprüchen wird die Verbindung von der Unterseite der
Kupplungs-Befestigungseinrichtung zu den gegenüberliegenden Längsträgern aus mehreren
plattenförmigen Einzelteilen hergestellt, wobei die Einzelteile jeweils Strangpressprofile
sind und wobei sich Längsrichtungen von Luftkammern und sich damit Trennwände zwischen
den Luftkammern in den Strangpressprofilen in Längsrichtung des Wagenkastens erstrecken.
Die unabhängigen Patentansprüche enthalten auch die Alternative, dass sich zumindest
bei einem Teil der plattenförmigen Einzelteile die Längsrichtung der Luftkammern und
damit der Wände zwischen den Luftkammern quer zur Längsrichtung des Wagenkastens erstreckt.
[0027] Diese Einzelteile werden vorzugsweise miteinander verschweißt. Weiter bevorzugt wird,
dass die Einzelteile aus Aluminium gefertigt sind.
[0028] Zumindest zwei der Einzelteile können zwar plattenförmig ausgestaltet sein, d.h.
weisen etwa parallel zueinander verlaufende gegenüberliegende Außenoberflächen auf,
die Außenoberflächen verlaufen jedoch nicht in einer Ebene, sondern sind gekrümmt.
Diese Einzelteile oder im Fall einer durchgehenden Verbindung, die nicht aus Einzelteilen
gefertigt ist, gekrümmten Bereiche der Verbindung befinden sich vorzugsweise seitlich,
etwa unterhalb der gegenüberliegenden Längsträger des Wagenkastens oder geringfügig
versetzt Richtung Längsachse des Wagenkastens. Die gekrümmten Einzelteile oder gekrümmten
Bereiche bilden einen Übergang zwischen einem im Wesentlichen in horizontaler Richtung
verlaufenden Bereich der Verbindung und einem Bereich der Verbindung, der sich von
unten nach oben bis zu dem jeweiligen Längsträger erstreckt. Alternativ kann das gekrümmte
Einzelteil oder der gekrümmte Bereich unmittelbar bis zu dem Längsträger führen. Das
gekrümmte Einzelteil oder der gekrümmte Bereich können außerdem als Teil der Verkleidung
des Wagenkastens genutzt werden. Zusätzliche Teile für die Verkleidung können daher
entfallen oder zumindest teilweise eingespart werden.
[0029] Die Verbindung von der Unterseite der Kupplungsplatte bis zu den gegenüberliegenden
Längsträgern kann - betrachtet in Längsrichtung des Wagenkastens - am Ende des Wagenkastens
beginnen. Dabei kann - wie bereits erwähnt - die Verbindung einen Teil der Außenkontur
des Wagenkastens bilden, nämlich einen unterhalb des Wagenkastenbodens befindlichen
Teil der Außenkontur, wenn das stirnseitige Ende des Wagenkastens betrachtet wird.
Dabei kann der Zwischenraum zwischen der Verbindung und dem Boden des Wagenkastens
zumindest teilweise geschlossen sein. Es muss jedoch zumindest eine Öffnung verbleiben,
um die Kupplung, die mit der Kupplungs-Befestigungseinrichtung verbunden wird, betreiben
zu können. Optional hat diese stirnseitige Abdeckung des Zwischenraums zumindest eine
weitere Öffnung, um ein Einströmen von Luft aufgrund des Fahrtwindes zu ermöglichen.
Diese strömende Luft kann z.B. dazu genutzt werden, Teile und Einrichtungen unterhalb
des Wagenkastenbodens während der Fahrt zu kühlen. Beispielsweise kann auf diese Weise
ein Fahrmotor gekühlt werden, der an dem hinter der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
angeordneten Drehgestell montiert ist und die Räder des Drehgestells antreibt. Solche
weiteren Öffnungen können auch für hindurchführende Kabel und hydraulische oder pneumatische
Leitungen genutzt werden.
[0030] Wie erwähnt, ermöglicht die Verbindung zwischen der Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
und den gegenüberliegenden Längsträgern eine direkte Kraftübertragung zwischen den
Längsträgern und dem unteren Ende der Kupplungs-Befestigungseinrichtung. Zusätzlich
ist, wie ebenfalls bereits erwähnt und für sich genommen aus dem Stand der Technik
bekannt, die Kupplungs-Befestigungseinrichtung (zum Beispiel Kupplungsplatte) direkt
oder indirekt mit dem Boden des Wagenkastens verbunden, so dass auch Kräfte zwischen
dem Boden und der Kupplungs-Befestigungseinrichtung übertragbar sind. Insbesondere
wird die gesamte Anordnung aus Kupplungs-Befestigungseinrichtung und sämtlichen Kraftübertragungselementen
so ausgestaltet, dass eine von der Kupplung auf die Mitte der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
in Längsrichtung des Wagenkastens ausgeübte Längskraft zu mehr als 10 % und vorzugsweise
mehr als 50 % (z. B. 60 %) direkt über die Verbindung von der Unterseite auf die gegenüberliegenden
Längsträger übertragen wird. Deshalb wird weniger als 90 und vorzugsweise weniger
als 50 % (z. B. 40 %) der Längskraft direkt von der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
über die weiteren Kraftübertragungselemente oder direkt von der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
auf den Wagenkastenboden übertragen. Dies ermöglicht es, diese weiteren Kraftübertragungselemente
besonders leicht und/oder in geringer Zahl und/oder mit geringem Raumbedarf auszuführen.
[0031] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft das Befestigen der als Kupplungsplatte
ausgestalteten Kupplungs-Befestigungseinrichtung mit der Verbindung und/oder mit dem
Boden des Wagenkastens (z.B. direkt mit der Bodenplatte des Wagenkastens oder indirekt
über zumindest ein weiteres Element). Dieser Aspekt kann im Fall der Befestigung der
Kupplungsplatte mit dem Boden des Wagenkastens auch für sich genommen realisiert werden,
d.h. es muss keine Verbindung von der Unterseite der Kupplungsplatte zu den gegenüberliegenden
Längsträgern des Wagenkastens vorhanden sein. Alle anderen Merkmale wie die oben beschriebenen
Stützelemente, das zumindest eine plattenförmige Element, die Ausgestaltung der insbesondere
als Kupplungsplatte ausgestalteten Kupplungs-Befestigungseinrichtung mit abgewinkelten
Bereichen und/oder die sonstige Ausgestaltung des oben beschriebenen und noch zu beschreibenden
Kupplungskasten können auch dann verwirklicht werden bzw. verwirklicht sein, wenn
keine Verbindung von der Unterseite der Kupplungsplatte zu den gegenüberliegenden
Längsträgern des Wagenkastens vorhanden ist. Bevorzugt wird in diesem Fall jedoch,
dass die Höhe der Kupplungs-Befestigungseinrichtung, insbesondere des Kupplungskastens
(die Höhe wird in vertikaler Richtung betrachtet) geringer ist als in dem Fall, wenn
eine Verbindung von der Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung zu den gegenüberliegenden
Längsträgern vorhanden ist.
[0032] Die Kupplungsplatte ist an ihrem jeweiligen Ende (das obere Ende, das mit dem Boden
des Wagenkastens zu verbinden ist, und/oder das untere Ende, das optional mit der
Verbindung zu verbinden ist) stabil zu befestigen. Gemäß diesem weiteren Aspekt der
Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kupplungsplatte an dem Ende, das zu befestigen
ist, eine durchgehende (insbesondere nicht, wie es bei einem Strangpressprofil der
Fall wäre, durch zahlreiche Hohlräume unterbrochene) Oberfläche aufweist und dass
diese Oberfläche einen zurückspringenden Bereich aufweist, der zwischen gegenüberliegenden
Randbereichen der Oberfläche angeordnet ist. Insbesondere kann die Kupplungsplatte
daher massiv ausgeführt sein, d.h. keine Luftkammern wie bei einem Strangpressprofil
aufweisen. Wird das Ende mit dieser Oberfläche in Anlage zu einer ebenen Oberfläche
(z.B. der Bodenplatte des Wagenkastens oder einer Oberfläche der Verbindung zu den
gegenüberliegenden Längsträgern) gebracht, liegen die Randbereiche der Oberfläche
an dem Ende der Kupplungsplatte im Wesentlichen vollflächig an der ebenen Oberfläche
an, während der zurückspringende Bereich zusammen mit der ebenen Oberfläche einen
Hohlraum bildet. Diese Anordnung ermöglicht es, die Randbereiche der Oberfläche mit
der ebenen Oberfläche zu verbinden, insbesondere zu verschweißen. Diese Ausgestaltung
mit dem zurückspringenden Bereich der Oberfläche dient der Anpassung der thermischen
Eigenschaften der Kupplungsplatte an die thermischen Eigenschaften des Materials,
das die ebene Oberfläche bildet. Werden die miteinander zu verbindenden Teile zum
Herstellen einer Schweißverbindung oder auch einer anderen Fügeverbindung, die ein
Erwärmen der Teile erfordert, erwärmt, könnte es beim Erwärmen des Teils, das die
ebene Oberfläche bildet, zu einem frühzeitigen Schmelzen und damit Verfließen des
Materials kommen, während das Material der Kupplungsplatte noch nicht ausreichend
erwärmt ist. Aufgrund der schmaleren Randbereiche der Oberfläche und dem zurückspringenden
Bereich dazwischen kann aber das Material an den Randbereichen der Oberfläche der
Kupplungsplatte etwa gleichzeitig auf dieselbe für den Fügevorgang erforderliche Temperatur
gebracht werden. Zusätzlich kann der Hohlraum, der von dem zurückspringenden Bereich
und der ebenen Oberfläche berandet wird, Zusatzmaterial aufnehmen, das bei der Herstellung
der Fügeverbindung verwendet wird, z.B. Lotmaterial oder Zusatzmaterial, das beim
Schweißen verwendet wird.
[0033] Gemäß einem weiteren Gedanken weist die Kupplungsplatte an ihren seitlichen Enden,
d.h. betrachtet in einer horizontalen Querschnittsfläche an den Enden, die den gegenüberliegenden
Längsträgern des Wagenkastens nahe stehen, jeweils zumindest einen abgewinkelten Bereich
auf, so dass wiederum betrachtet in einer horizontalen Querschnittsebene die Kupplungsplatte
ein U-förmiges oder (bei beidseitiger Abwinklung an den seitlichen Enden) H-förmiges
Profil bildet. Der abgewinkelte Bereich dient dazu, die Kupplungsplatte an diesen
Bereich mit einem zusätzlichen Kraftübertragungselement zu verbinden, über das Kräfte
zwischen dem Boden des Wagenkastens und der Kupplungsplatte übertragen werden. Beispiele
für solche Kraftübertragungselemente wurden oben beschrieben. Die abgewinkelten Bereiche
der Kupplungsplatte ermöglichen es, eine Fügeverbindung, die eine Erwärmung der miteinander
zu verbindenden Teile erfordert, zwischen der Kupplungsplatte und dem weiteren Kraftübertragungselement
herzustellen, wobei der abgewinkelte Bereich der Kupplungsplatte an die thermischen
Eigenschaften des weiteren Kraftübertragungselements angepasst ist. Auf Beispiele
und Ausführungsformen wird noch näher eingegangen.
[0034] Die Kupplungsplatte kann insbesondere an ihren seitlichen Enden, aber auch bei mehrteiliger
Ausführung an den miteinander zu verbindenden Rändern der Teile der Kupplungsplatte
so ausgestaltet sein, dass die Enden zwei stegförmige vorspringende Bereiche aufweisen,
an denen die Enden mit einem weiteren Teil verschweißt werden. Dabei weist zumindest
einer der vorspringenden Bereiche einen abgewinkelten Rand auf, der gemeinsam mit
einem in gleicher Weise abgewinkelten Rand des anzuschweißenden Teils eine V-förmige
oder Y-förmige Aussparung bildet, die sich in der Längsrichtung des vorspringenden
Bereichs erstreckt. Dabei ist die Aussparung nach außen offen, d.h. wenn die beiden
vorspringenden Bereiche den abgewinkelten Rand aufweisen, weisen die Öffnungen der
Aussparungen voneinander weg.
[0035] Vorzugsweise ist außerdem an dem vorspringenden Bereich mit dem abgewinkelten Rand
ein zungenförmiger Endbereich ausgebildet, der in Richtung auf das anzuschweißende
Bauteil am weitesten vorspringt. Dieser zungenförmige Endbereich kann in einer Aussparung
eines Endbereichs des anzuschweißenden Teils angeordnet werden, bevor die Schweißnaht
hergestellt wird. Dabei weist der zungenförmige Endbereich weiterhin bevorzugt außenseitig,
zu dem abgewinkelten Randbereich hinweisend, eine Aussparung auf, die als so genannte
Schweißbadsicherung dient. Eine Schweißbadsicherung ist z.B. in
WO 2009/115198 A1 beschrieben. Die Aussparung verhindert, dass die Schweißnaht durch den zungenförmigen
Bereich hindurch ausgebildet wird und nimmt beim Schweißvorgang verflüssigtes Material
auf.
[0036] Der beigefügte unabhängige Verfahrensanspruch 8 ist auf ein Herstellungsverfahren
zum Herstellen eines Wagenkastens gerichtet. Gemäß seinem Oberbegriff weist das Verfahren
die folgenden Schritte auf:
- Bereitstellen eines Wagenkasten-Bodens,
- Bereitstellen von zwei Seitenwänden,
- Anordnen und/oder Ausbilden jeweils zumindest eines Längsträgers im Übergangsbereich
des Bodens zu einer der Seitenwände, wobei die Längsträger sich in einer Längsrichtung
des Wagenkastens erstrecken,
- Bereitstellen einer Kupplungs-Befestigungseinrichtung zur Befestigung einer Kupplung,
über die der Wagenkasten mit einem Wagenkasten eines anderen Wagens verbindbar ist,
wobei die Befestigungseinrichtung unterhalb des Bodens angeordnet wird,
- Befestigen einer Unterseite der Befestigungseinrichtung über eine Verbindung direkt
mit den Längsträgern,
- Verbinden der Seitenwände jeweils mit dem Boden.
[0037] Die zuvor genannten Schritte müssen nicht oder nicht alle in dieser Reihenfolge ausgeführt
werden. Die vorstehende Auflistung bedeutet daher nicht eine Reihenfolge der Ausführung
der Schritte. Zwar müssen zunächst die Längsträger, die Kupplungs-Befestigungseinrichtung
und die Verbindung vorhanden sein, damit diese miteinander verbunden werden können.
Jedoch ist es z.B. möglich, den Boden erst dann mit den Längsträgern und optional
mit der Kupplungs-Befestigungseinrichtung zu verbinden oder den Boden erst dann fertig
zu stellen, wenn die Längsträger und die Kupplungs-Befestigungseinrichtung bereits
über die Verbindung miteinander verbunden sind. Auch ist es nicht zwingend erforderlich,
dass die Seitenwände danach über die Längsträger mit dem Boden verbunden werden, auch
wenn dies bevorzugt wird. Dieser Schritt kann alternativ vor der Verbindung der Längsträger
mit der Kupplungs-Befestigungseinrichtung ausgeführt werden. Einem Übergangsbereich
zwischen dem Boden und den Seitenwänden kann dennoch in jedem Fall besprochen werden,
da die GesamtKonstruktion vorher festgelegt ist. Auch müssen die Teile nicht alle
am Anfang bereitgestellt werden, sondern können zum Beispiel dann bereitgestellt werden,
wenn sie benötigt werden.
[0038] Ausgestaltungen des Verfahrens folgen aus der Beschreibung von Ausgestaltungen des
Wagenkastens.
[0039] Insbesondere kann die Verbindung aus Aluminium-Strangpresskastenprofilen hergestellt
werden, die miteinander verschweißt werden. Im Rahmen einer Vormontage kann zunächst
die Verbindung hergestellt werden und wird die Verbindung danach mit der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
und den gegenüberliegenden Seiten des Wagenkastens im Bereich der Längsträger verbunden,
insbesondere verschweißt.
[0040] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung beschrieben. Die einzelnen Figurenbezeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine dreidimensionale Ansicht auf eine Stirnseite eines Wagenkastens, wobei der Wagenkasten
in Integralbauweise hergestellt wird und wobei im Endbereich des Wagenkastens unter
dem Boden eine Kupplungsplatte angeordnet ist, deren Unterseite über eine Verbindung
unmittelbar mit gegenüberliegenden seitlichen Längsträgern verbunden ist,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten Wagenkastens,
- Fig. 3
- eine Ansicht auf den unteren Teil des Wagenkasten-Endbereichs aus Fig. 1 und Fig.
2, wobei der mittlere Bereich der Verbindung weggelassen ist, um den Blick auf die
Unterseite der Kupplungsplatte mit benachbarten zusätzlichen Kraftübertragungselementen
freizugeben und wobei der Wagenkasten-Endbereich auf dem Kopf stehend dargestellt
ist,
- Fig. 4
- eine Ansicht ähnlich der in Fig. 3, wobei jedoch die Verbindung zwischen der Unterseite
der Kupplungsplatte und den gegenüberliegenden Längsträgern vollständig dargestellt
ist,
- Fig. 5
- eine Ansicht auf den in Fig. 4 dargestellten Endbereich in Längsrichtung des Wagenkastens,
wobei die Bildebene der Fig. 5 senkrecht zur Längsrichtung des Wagenkastens verläuft,
- Fig. 6
- eine Draufsicht von unten auf den in Fig. 3 bis 5 dargestellten Wagenkasten-Endbereich,
wobei jedoch die Verbindung von der Unterseite der Kupplungsplatte zu den seitlichen
Längsträgern weggelassen ist und wobei die Darstellung lediglich den Bereich um die
Kupplungsplatte und die damit verbundenen zusätzlichen Kraftübertragungselemente zeigt,
- Fig. 7
- eine vergrößerte Darstellung eines Teilbereichs der Darstellung in Fig. 6, wobei der
Teilbereich der Verbindungsbereich zwischen der Kupplungsplatte und zwei damit verschweißten
zusätzlichen Kraftübertragungselementen ist, und
- Fig. 8
- einen Querschnitt durch einen Teil der in Fig. 7 dargestellten Anordnung.
[0041] Fig. 1 zeigt einen Wagenkasten 1 für ein Schienenfahrzeug, insbesondere für einen
Großraum-Personenwagen. Der Blick ist auf die Stirnwand 5 des Wagenkastens 1 gerichtet,
die eine zentrale Türöffnung T aufweist. An der Stirnwand 5 befinden sich die stirnseitigen
Enden der Seitenwände 4a, 4b, die aus Sicht der Türöffnung T einander gegenüberliegen,
das stirnseitige Ende des Dachelements 2 und das stirnseitige Ende des Bodens 3. Der
Wagenkasten 1 ist in einem Zustand während seiner Fertigung gezeigt, wobei die Fertigung
noch nicht beendet ist.
[0042] Der Wagenkasten 1 ist in Integralbauweise gefertigt. Der Boden 3 ist als Bodenplatte
ausgestaltet. Auch die Seitenwände 4a, 4b und das Dachelement 2 sind jeweils in einem
Stück vorgefertigt worden und sind zur Herstellung des Wagenkastens 1 miteinander
verbunden worden, insbesondere miteinander verschweißt worden. Dabei sind die vorgefertigten
Module 2, 3, 4 und optional auch andere weitere Bestandteile des Wagenkastens 1 vorzugsweise
Aluminium-Strangpressprofile, bei denen zwischen Aluminiumblechen, die die Außenoberfläche
des jeweiligen Moduls bilden, Luftkammern angeordnet sind, die durch Trennwände aus
Aluminiumblech gegeneinander abgeteilt sind. Dabei verlaufen die Trennwände in der
Art eines Fachwerkes, wenn ein Querschnittsprofil betrachtet wird. In Längsrichtung
der extrudierten Module verlaufen die Trennwände durchgehend oder zumindest über einen
Längsabschnitt hinweg. Dabei können die erwähnten Module 2, 3, 4 und auch die anderen
im Strangpressverfahren hergestellten Module des Wagenkastens 1 aus Teil-Modulen zusammengesetzt
sein, die separat im Strangpressverfahren hergestellt wurden und z.B. miteinander
verschweißt wurden. Die innere Struktur der Strangpressprofile ist z.B. unten in Fig.
1 und in Fig. 5 erkennbar. Dort sind die Trennwände mit dem Bezugszeichen 31 und die
Luftkammern mit dem Bezugszeichen 30 bezeichnet. Dabei ist auch erkennbar, dass der
Boden 3 aus zumindest fünf nebeneinander in Längsrichtung (senkrecht zur Figurenebene
der Fig. 5) verlaufenden Teil-Modulen 35a, 35b, 36a, 36b, 37 zusammengesetzt ist.
Diese Teil-Module 35, 36, 37 sind an ihren Übergängen 32 miteinander verschweißt.
An den einander gegenüberliegenden seitlichen Rändern der Bodenplatte 3 ist diese
mit den (bezüglich der Bodenplatte 3) einander gegenüberliegenden Längsträgern 34a,
34b verschweißt. Die Längsträger 34 unterscheiden sich von den meisten anderen Teil-Modulen
dadurch, dass sie einen größeren Abstand zwischen den außenseitigen Blechen, die die
gegenüberliegenden Oberflächen bilden, aufweisen, ein winkelförmiges Querschnittsprofil
haben und vorzugsweise die Blechstärken der Außenbleche und der Trennwände größer
sind als bei den anderen Teil-Modulen. Die weiteren Teil-Module der Seitenwände 4a,
4b sind in Fig. 5 nicht dargestellt.
[0043] Die Längsträger können jedoch in jeder anderen geeigneten Weise ausgeführt sein,
z. B als I-Profil. Dies gilt nicht nur für dieses Ausführungsbeispiel. Auch müssen
die Längsträger nicht individuelle Bauteile sein, sondern können integrale Bereiche
des Bodens oder unten an den Seitenwänden sein. Allen Längsträgern ist jedoch gemeinsam,
dass über die Längsträger größere Kräfte in Längsrichtung des Wagenkastens übertragbar
sind als über die anderen Bereiche des Bodens und der Seitenwände.
[0044] Alle Strangpressprofile sind vorzugsweise an ihren stirnseitigen Enden durch zusätzliche
Blechstreifen geschlossen, die an den stirnseitigen Enden angeschweißt sind. In den
Figuren sind einige Strangpressmodule ohne diese abschließenden Blechstreifen dargestellt,
um den Blick auf die innere Struktur der Profile freizugeben.
[0045] Wie Fig. 1 und Fig. 2 zeigen, weist die Seitenwand 4b im dargestellten Endbereich
des Wagenkastens 1 eine Türöffnung 12 auf. Die Festigkeit der Seitenwand 4b ist daher
geschwächt. In Fig. 2 ist außerdem rechts im Bild auch noch ein Teil einer Fensteröffnung
15 und im oberen Bereich der Seitenwand 4b neben dem Türausschnitt 12 ein weiterer
Fensterausschnitt 14 erkennbar.
[0046] In Fig. 1 ist der Übergangsbereich zwischen dem Boden 3 und den Seitenwänden 4a,
4b mit dem Bezugszeichen 10a bzw. auf der gegenüberliegenden Seite 10b bezeichnet.
In diesen Übergangsbereichen befinden sich die Längsträger, die beispielsweise so
wie in Fig. 5 dargestellt und bereits beschrieben ausgeführt sein können. Es sind
jedoch auch andere Konstruktionen möglich. Z.B. kann der Längsträger Teil der Bodenplatte
sein, wie es durch die durchgehenden, bis zur Außenseite des Wagenkastens reichenden
horizontalen Linien in Fig. 1 angedeutet ist, bzw. kann der Längsträger im Rahmen
einer vorbereitenden Fertigung mit der Bodenplatte verbunden werden.
[0047] Bevor nun die Konstruktion der Kupplungs-Befestigungseinrichtung gemäß dem in Fig.
1 bis Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel beschrieben wird, soll betont werden,
dass der Wagenkasten bezüglich der Seitenwände, dem Boden, dem Dachelement und auch
bezüglich der Art der Herstellung der Teilmodule oder Module des Wagenkastens 1 anders
ausgeführt werden kann. Z.B. muss es sich bei dem Wagenkasten nicht um einen Wagenkasten
in Integralbauweise handeln. Auch kann das Material ein anderes sein als Aluminium.
Ferner können andere Öffnungen und Öffnungen an anderer Stelle vorgesehen sein als
z.B. in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt.
[0048] In dem Ausführungsbeispiel ist die Kupplungs-Befestigungseinrichtung eine Kupplungsplatte,
und zwar in dem speziellen Ausführungsbeispiel eine Kupplungsplatte 7, die aus zwei
Teilen 17a, 17b gefertigt ist. Dabei ist die Kupplungsplatte 7 vorzugsweise kein Strangpressprofil
mit extrudierten Hohlräumen. Vielmehr werden die gegenüberliegenden Oberflächen, die
in Längsrichtung des Wagenkastens 1 weisen, jeweils von einem soliden Materialstück
gebildet, mit Ausnahme der am besten in Fig. 5 erkennbaren Bohrungen 41 für ein Hindurchführen
von Befestigungsschrauben oder Befestigungsbolzen zur Befestigung der nicht dargestellten
Kupplung und mit Ausnahme der weiteren Durchführungsöffnungen 40, 44a, 44b. Die beiden
Teile 17a, 17b werden an ihrem gemeinsamen Übergang 42 miteinander verschweißt. Die
Teile 17 können insbesondere aus Aluminium bestehen.
[0049] Wie am besten aus Fig. 3 erkennbar ist, ist die Oberseite der Kupplungsplatte 7,
die wegen der umgekehrten Darstellung der Fig. 3 unten an der Kupplungsplatte 7 liegt,
über eine Verstärkungsplatte 20 mit dem Boden 3 verbunden. Z.B. wird zunächst die
Verstärkungsplatte 20 mit dem Boden 3 verschweißt und dann die Kupplungsplatte 7 an
ihrer Oberseite mit der Verstärkungsplatte 20 verschweißt. Alternativ kann die Kupplungsplatte
7 zunächst mit den weiteren in Fig. 3 und anderen Figuren dargestellten zusätzlichen
Kraftübertragungselementen 6a, 6b, 9a, 9b verschweißt werden und dann diese im horizontalen
Querschnitt H-förmige Konstruktion an ihrer Oberseite mit der Verstärkungsplatte 20
verschweißt werden. Das H-förmige Querschnittsprofil dieser Konstruktion ist am besten
in Fig. 6 erkennbar. Diese Figur zeigt, dass die beiden Teile 17a, 17b jeweils an
ihren außenseitigen, zum seitlichen Rand des Wagenkastens weisenden Enden (oben und
unten in Fig. 6) zwei abgewinkelte Bereiche 53, 54 (am Teil 17a) sowie 55, 56 (am
Teil 17b) haben. Diese abgewinkelten Bereiche 53, 54, 55, 56 sind mit den weiteren
Kraftübertragungselementen verbunden, nämlich der abgewinkelte Bereich 53 mit dem
Stützelement 6a, der abgewinkelte Bereich 54 mit einem plattenförmigen Element 9a,
das aus zwei Teilen 58a, 59a zusammengeschweißt ist, der abgewinkelte Bereich 55 mit
einem zweiten Stützelement 6b und der abgewinkelte Bereich 56 mit einem zweiten plattenförmigen
Element 9b, das aus zwei Teilen 58b, 59b zusammengeschweißt ist. Dabei bilden die
Stützelemente 6a, 6b einen Teil der langen Schenkel des H-Profils, wobei diese Teile
der langen Schenkel aus Sicht der Kupplungsplatte 7 divergieren, während die plattenförmigen
Elemente 9a, 9b parallel zueinander in Längsrichtung des Wagenkastens verlaufen. Auch
die Stützelemente 6a, 6b können aus zwei Teilen zusammengeschweißt sein, wie es durch
eine horizontal verlaufende Linie an dem Stützelement 6a in Fig. 3 erkennbar ist.
Die Teilung der plattenförmigen Elemente 9a, 9b ist in dem Ausführungsbeispiel ebenfalls
horizontal, wie ebenfalls am besten aus Fig. 3 erkennbar ist. Die Schweißverbindung
61 der beiden Teile 58a, 59a ist in Fig. 3 ebenso durch eine horizontal verlaufende
Linie dargestellt, wie die Schweißverbindung 62 der beiden Teile 58b, 59b des plattenförmigen
Elements 9b. Dabei kann das obere Teil 59a, 59b Durchgangsöffnungen aufweisen, um
z.B. Kabel oder Leitungen hindurchführen zu können.
[0050] Wie Fig. 3 und Fig. 6 zeigen, weist die Verstärkungsplatte 20 ebenfalls ein H-förmiges
Profil auf, wobei jedoch die Übergänge zwischen den beiden Längsschenkeln und dem
Querschenkel des H-Profils abgerundet sind. Die entsprechenden abgerundeten Ränder
sind in Fig. 6 mit den Bezugszeichen 22 und 52 bezeichnet. Ferner verjüngen sich die
Endbereiche 21 a, 21 b der Längsschenkel bezüglich ihrer in vertikaler Richtung (senkrecht
zur Figurenebene der Fig. 6 und in vertikaler Richtung in Fig. 3) gemessenen Materialdicke.
[0051] Eine besonders bevorzugte Art der Herstellung der Schweißnähte der abgewinkelten
Bereiche 53, 54, 55, 56 zu den angrenzenden weiteren Kraftübertragungselementen 6a,
9a, 6b, 9b wird nun anhand von Fig. 7 erläutert, wobei lediglich die Schweißverbindungen
zu den Kraftübertragungselementen 6a, 9a dargestellt sind. Die anderen beiden Schweißverbindungen
können in gleicher Art ausgeführt sein. Die abgewinkelten Bereiche 53, 54 des Teils
17a der Kupplungsplatte 7 weisen an ihren freien Enden jeweils zwei zungenförmige
Bereiche 74a, 74b auf. Im Folgenden wird lediglich der Bereich genauer beschrieben,
der die Verbindung zwischen dem abgewinkelten Bereich 53 zu dem Stützelement 6a enthält.
Der andere Übergangsbereich von dem abgewinkelten Bereich 54 zu dem plattenförmigen
Element 9a bzw. zu dessen oberen Teil 58a und dessen unteren Teil 59a kann in gleicher
Weise ausgeführt sein. Die zungenförmigen Endabschnitte 74a, 74b sind voneinander
beabstandet und zwischen ihnen befindet sich ein Hohlraum 101. Im Verlauf des zungenförmigen
Abschnitts 74a, 74b bis zu dessen freien Ende ist außenseitig eine Aussparung 73 vorgesehen,
die als Schweißbadsicherung dient.
[0052] Das in Richtung des abgewinkelten Bereichs 53 weisende Ende des Stützelements 6a
weist ebenfalls zwei vorspringende, parallel zueinander verlaufende Endabschnitte
105a, 105b auf, so dass zwischen den Endabschnitten 105 ebenfalls ein Hohlraum entsteht,
der in der in Fig. 7 dargestellten zusammengesetzten Konfiguration ein Teil des Hohlraums
101 ist. In dem zusammengesetzten Zustand ist der Hohlraum 101 umlaufend berandet,
auf der einen Seite von dem abgewinkelten Bereich 53 und auf der anderen Seite von
dem Stützelement 6a. Dabei überlappen sich die Endabschnitte des abgewinkelten Bereichs
53 und des Stützelements 6a, wobei die zungenförmigen Endabschnitte 74a, 74b auf der
Innenseite der vorspringenden Endabschnitte 105a, 105b anliegen. Dabei erstreckt sich
die außenseitige Aussparung 73 der zungenförmigen Endabschnitte 74a, 74b in Richtung
auf das freie Ende der zungenförmigen Endabschnitte 74a, 74b über den Stoßbereich
hinweg, an dem die vorspringenden Endabschnitte 105a, 105b des Stützelements 6a an
dem Material des abgewinkelten Bereichs 53 anstoßen. Außenseitig an diesem Stoßbereich
ist sowohl das Material des Stützelements 6a als auch das Material des abgewinkelten
Bereichs 53 abgeschrägt, so dass durch die entstehenden abgeschrägten Oberflächen
72a, 72b ein V-Profil oder ein Y-Profil entsteht. Innerhalb der beiden Schenkel des
Y- bzw. V-Profils befindet sich somit eine von außen zugängliche Aussparung 71. Wie
auch die zuvor beschriebenen Formmerkmale des Übergangsbereichs erstreckt sich diese
Aussparung 71 in vertikaler Richtung (senkrecht zur Figurenebene der Fig. 7) über
das gesamte Ende des abgewinkelten Bereichs 53 bzw. des Stützelements 6a. Dies gilt
auch für den Hohlraum 101.
[0053] In dem zuvor beschriebenen zusammengesetzten Zustand ist die Schweißnaht noch nicht
hergestellt. In an sich bekannter Weise kann nun aber jeweils im Bereich der V-förmigen
oder Y-förmigen Aussparung 71 eine Schweißnaht erstellt werden. Im Ergebnis entstehen
zwei Schweißnähte in jedem Übergangsbereich zwischen der Kupplungsplatte und dem zusätzlichen
Kraftübertragungselement. Ein Vorteil der vorspringenden Endbereiche mit dem dazwischen
liegenden Hohlraum 101 besteht darin, dass die Materialstärken der aneinander stoßenden,
miteinander zu verschweißenden Teile im Stoßbereich etwa gleich groß sind, so dass
auch die Wärmekapazitäten etwa gleich groß sind. Bei Erwärmung der Materialien, um
eine Schweißnaht herzustellen, sind die Temperaturen der Materialien der aneinander
anstoßenden Teile daher etwa gleich groß. Aufgrund des bereits bestehenden Materialkontakts
kann außerdem ein Temperaturausgleich durch Wärmeleitung stattfinden. Außerdem sind
die zusammengesteckten Endbereiche der miteinander zu verschweißenden Teile aufgrund
der innenliegenden zungenförmigen Endabschnitte bereits in einer vorläufig fixierten
Relativposition, so dass die Herstellung der Schweißnaht erleichtert ist.
[0054] Varianten der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform sind möglich. Zum einen muss
der abgewinkelte Bereich 53 nicht mit dem in Fig. 7 dargestellten Winkel gegenüber
dem in Fig. 7 unten dargestellten Teil der Kupplungsplatte abgewinkelt sein, sondern
kann der Winkel je nach gewünschter Konstruktion variieren. Entsprechendes gilt für
den anderen abgewinkelten Bereich 54, der bei einer anderen Ausgestaltung der Kupplungsplatte
auch entfallen kann. Ebenfalls kann der abgewinkelte Bereich 53 entfallen, während
der abgewinkelte Bereich 54 vorhanden ist. Weiterhin können die zungenförmigen Endabschnitte
beide oder lediglich einer davon an dem anderen Teil (z.B. dem Stützelement 6a), nicht
aber an dem abgewinkelten Bereich vorgesehen sein. Insbesondere ist es auch möglich,
dass eines der beiden miteinander zu verbindenden Teile einen zungenförmigen Endabschnitt
aufweist und das andere Teil den anderen zungenförmigen Abschnitt.
[0055] Fig. 3 und Fig. 7 zeigen, dass die in Fig. 3 oben dargestellte Unterseite der Kupplungsplatte
7, der Stützelemente 6a, 6b und der plattenförmigen Elemente 9a, 9b nicht eine durchgehende
ebene Oberfläche aufweist, sondern profiliert ist. Diese Profilierung dient dazu,
die thermischen Eigenschaften, insbesondere die wirksame Wärmekapazität, der genannten
Elemente an die thermischen Eigenschaften von Bauteilen anzupassen, mit denen die
Elemente verschweißt oder auf andere Weise durch Erwärmung verbunden werden sollen.
Die Oberseite der Elemente kann genauso ausgestaltet sein. An der Oberseite sind die
Elemente mit der Verstärkungsplatte 20 verschweißt. Die Profilierung bewirkt, dass
die wirksame Wärmekapazität abnimmt. Dazu ist im mittleren Bereich der Oberfläche
am unteren Ende Material ausgespart. Lediglich die Randbereiche der Oberfläche, die
vorzugsweise eben ausgestaltet sind, wobei die beiden gegenüberliegenden Randbereiche
vorzugsweise auf gleichem Höhenniveau enden, stoßen an das Teil an, mit dem das Element
zu verschweißen oder auf andere Art unter Wärmeeinwirkung zu verbinden ist. Der mittlere
Bereich der Endoberfläche des Teils 17a der Kupplungsplatte 7 ist in Fig. 7 mit dem
Bezugszeichen 89 bezeichnet. Der Übergang des mittleren Bereichs 89 zu den beiden
gegenüberliegenden Randbereichen 69a, 69b ist durch die Bezugszeichen 79a, 79b bezeichnet.
Diese Übergangsbereiche können, wie durch parallele Linien in Fig. 4 angedeutet ist,
abgerundet ausgeführt sein. Da das Teil 17a in dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel
die zwei abgewinkelten Bereiche 53, 54 aufweist und damit ein T-förmiges Querschnittsprofil
hat, existiert ein dritter Randbereich 69c, wobei der Übergangsbereich von dem mittleren,
ausgesparten Oberflächenbereich 89 zu dem dritten Randbereich 69c mit dem Bezugszeichen
79c bezeichnet ist.
[0056] Entsprechend weist das Schlitzelement 6a einen mittleren, ausgesparten Oberflächenbereich
87 auf, an dessen gegenüberliegenden Rändern die Randbereiche 67a, 67b liegen, die
während der Herstellung der Verbindung zu dem benachbarten Teil an diesem anliegen.
Die Übergangsbereiche sind mit den Bezugszeichen 77a, 77b bezeichnet. Der mittlere,
ausgesparte Bereich der endseitigen Oberfläche des Teils 58a (rechts in Fig. 7) ist
mit dem Bezugszeichen 88 bezeichnet, die gegenüberliegenden Randbereiche mit den Bezugszeichen
68a, 68b.
[0057] Fig. 8 zeigt einen Querschnitt durch das Teil 17a außerhalb der abgewinkelten Bereiche
53, 54, wobei die Bildebene senkrecht zur Bildebene der Fig. 7 und in Längsrichtung
des Wagenkastens verläuft, d.h. in horizontaler Richtung der Bildebene in Fig. 7.
[0058] Im Folgenden wird nun ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Verbindung von der
Unterseite der Kupplungsplatte 7 zu den gegenüberliegenden Längsträgern 34a, 34b beschrieben.
Dabei ist die Verbindung 8 durchgehend von dem einen Längsträger 34a bis zu dem anderen
Längsträger 34b ausgestaltet und weist dabei ein wannenförmiges Querschnittsprofil
(Fig. 5) auf. Die Verbindung 8 ist mit den Längsträgern 34 jeweils über eine Schweißverbindung
32 verbunden. Sie ist aus mehreren Teil-Modulen (in Fig. 5 von links nach rechts)
19a, 18a, 25a, 26a, 27, 26b, 25b, 18b und 19b zusammengesetzt, wobei diese Teil-Module
plattenförmig ausgestaltet sind und jeweils mit zwei benachbarten Teilen über eine
Schweißnaht 32 verbunden sind. Ähnlich wie in Fig. 7 für die abgewinkelten Bereiche
53, 54 dargestellt, können zungenförmige Endabschnitte vorgesehen sein, die ein Zusammenstecken
der miteinander zu verbindenden Teile vor dem Verschweißen ermöglichen, die eine Schweißbadsicherung
aufweisen und die so ausgestaltet sind, dass die wirksamen Wärmekapazitäten der miteinander
zu verbindenden Teile ähnlich oder gleich sind.
[0059] Um das wannenförmige Profil zu erzielen, sind zwei der Teil-Module, nämlich die Module
18a, 18b gekrümmt. Sie bilden den Übergang vom Wannenboden auf die Seitenwände der
Wanne.
[0060] In Längsrichtung des Wagenkastens (senkrecht zur Bildebene der Fig. 5) erstrecken
sich die Teil-Module 18a, 25a, 26a, 27, 26b, 25b und 18b über einen Längsabschnitt,
der etwa gleich der Längserstreckung ist, die die Kombination der Kupplungsplatte
7 mit den daran befestigten Stützelementen 6a, 6b sowie den ebenfalls an der Kupplungsplatte
7 befestigten plattenförmigen Elemente 9a, 9b hat. Dabei ist die Längserstreckung
an der Unterseite der Konstruktion gemeint. An der Oberseite der Konstruktion ist
die Längserstreckung größer, wie aus Fig. 3 erkennbar ist, da die plattenförmigen
Elemente 9a, 9b an ihrer Unterkante einen gekrümmten Verlauf aufweisen. Die Längserstreckung
des Wannenbodens der Verbindung 8 kann auch etwas größer sein als die Längserstreckung
der genannten Konstruktion an ihrer Unterseite, wie Fig. 4 andeutet.
[0061] Optional weist die im Profil wannenförmige Verbindung 8 an ihren Wannen-Seitenwänden
jeweils eine Öffnung 13 auf, wie am besten aus Fig. 2 und Fig. 1 erkennbar ist. Alternativ
oder zusätzlich ist die Längserstreckung des Teilbereichs oder Teilstücks 19a, 19b,
welches mit dem jeweiligen Längsträger 34a, 34b verbunden ist, sehr viel größer als
die Längserstreckung am Wannenboden, d.h. unten an der Verbindung 8. Diese größere
Längserstreckung wird beispielsweise durch den rechts unten in Fig. 1 dargestellten
vorspringenden Bereich B des Teil-Moduls 19b ermöglicht. Die größere Längserstreckung,
wobei über die gesamte größere Längserstreckung hinweg die Verbindung 8 an dem Längsträger
34 anliegt, verbessert die Stabilität und ermöglicht es daher, größere Kräfte in Längsrichtung
zwischen dem Längsträger 34 und der Verbindung 8 zu übertragen.
[0062] Wie Fig. 5 zeigt, sind die Stützelemente 6a, 6b an ihrer Unterseite mit der Verbindung
8, nämlich hier den Teil-Modulen 26a, 26b, verbunden. Mit diesen Teil-Modulen 26a,
26b sind ebenfalls die plattenförmigen Elemente 9a, 9b an ihrer Unterseite verbunden.
Auch die Kupplungsplatte 7 selbst ist mit der Verbindung 8 verbunden, nämlich mit
dem zentralen Teil-Modul 27 und mit ihren abgewinkelten Randbereichen mit den Teil-Modulen
26a, 26b. Alle diese Verbindungen der Kupplungsplatte 7, der Stützelemente 6a, 6b
und der plattenförmigen Elemente 9a, 9b sind vorzugsweise Schweißverbindungen, wobei
die Unterseite der in Fig. 3 oben liegend dargestellten Konstruktion vorzugsweise
wie beschrieben mit einem ausgesparten, zurückspringenden Oberflächenbereich ausgestaltet
ist.
[0063] Die in Fig. 1 und Fig. 5 zur Stirnseite hin offene Anordnung unterhalb des Wagenkastenbodens
3 kann zumindest teilweise durch plattenförmige Elemente (nicht dargestellt) geschlossen
werden. Auch können die offenen Enden der Module wie oben erwähnt z.B. durch angeschweißte
Blechstreifen geschlossen sein.
[0064] Unabhängig davon kann die von dem Wagenkastenboden 3 mit samt der Verstärkungsplatte
20, der Kupplungsplatte 7, den beiden Stützelementen 6a, 6b und dem mittleren Bereich
des Wannenbodens der Verbindung 8 im oben genannten Sinne als Kupplungskasten bezeichnet
werden. Zur Stirnseite ist dieser Kupplungskasten jedoch zumindest teilweise offen,
damit die Kupplung sich durch den Innenraum des Kupplungskastens hindurch bis zu der
Kupplungsplatte 7 erstrecken kann und dort befestigt sein kann.
1. Wagenkasten (1) für ein Schienenfahrzeug, wobei der Wagenkasten (1) Folgendes aufweist:
- einen Boden (3),
- zwei Seitenwände (4), die jeweils mit dem Boden (3) verbunden sind,
- zumindest zwei Längsträger (34), die an gegenüberliegenden Seiten des Wagenkastens
(1) jeweils im Übergangsbereich des Bodens (3) zu der Seitenwand (4) angeordnet sind
und sich in Längsrichtung des Wagenkastens (1) erstrecken,
- eine Kupplungs-Befestigungseinrichtung (7) zur Befestigung einer Kupplung, über
die der Wagenkasten (1) mit einem Wagenkasten eines anderen Wagens verbindbar ist,
wobei die Befestigungseinrichtung (7) unterhalb des Bodens (3) angeordnet ist,
wobei eine Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung (7) über eine Verbindung
(8) direkt mit den Längsträgern (34) verbunden ist, wobei die Verbindung (8) der Unterseite
der Kupplungs-Befestigungseinrichtung (7) zu den Längsträgern (34) auf den gegenüberliegenden
Seiten des Wagenkastens (1) durchgehend ist, so dass in einem senkrecht zur Längsrichtung
des Wagenkastens (1) verlaufenden Querschnitt ein wannenförmiges Profil ausgebildet
ist, wobei der Innenraum der Wanne unterhalb des Bodens (3) des Wagenkastens (1) liegt,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindung (8) durch eine Mehrzahl plattenförmiger Einzelteile (18, 19, 25, 26,
27) hergestellt ist, wobei die plattenförmigen Einzelteile jeweils Strangpressprofile
mit Luftkammern (30) sind, wobei sich die Luftkammern (30) und sich zwischen den Luftkammern
(30) erstreckende Trennwände (31) in einer Längsrichtung der Luftkammern (30) und
der Trennwände (31) erstrecken und wobei sich die Längsrichtung der Luftkammern (30)
und der Trennwände (31) in der Längsrichtung des Wagenkastens erstreckt oder sich
zumindest bei einem Teil der plattenförmigen Einzelteile (18, 19, 25, 26, 27) quer
zur Längsrichtung des Wagenkastens erstreckt.
2. Wagenkasten nach Anspruch 1, wobei die Kupplungs-Befestigungseinrichtung (7) eine
Kupplungsplatte ist und an ihrem oberen Ende, das mit dem Boden (3) des Wagenkastens
(1) verbunden ist, und/oder an ihrem unteren Ende, das über die Verbindung (8) mit
den Längsträgern (34) verbunden ist, eine Oberfläche aufweist, die einen zurückspringenden
Bereich (89) aufweist, der zwischen gegenüberliegenden Randbereichen (69) der Oberfläche
angeordnet ist, sodass in dem zurückspringenden Bereich (89) ein Hohlraum zwischen
der Kupplungsplatte (7) und dem Boden (3) oder der Verbindung (8) verbleibt, und wobei
die Randbereiche (69) über eine Fügeverbindung, die ein Erwärmen der miteinander zu
fügenden Teile erfordert, mit dem Boden (3) oder mit der Verbindung (8) zu den Längsträgern
(34) verbunden ist.
3. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kupplungs-Befestigungseinrichtung
(7) eine Kupplungsplatte ist, die an ihren seitlichen Enden, d.h. betrachtet in einer
horizontalen Querschnittsfläche an den Enden, die den gegenüberliegenden Längsträgern
(34) des Wagenkastens (1) nahe stehen, jeweils zumindest einen abgewinkelten Bereich
(53, 54) aufweist, so dass betrachtet in der horizontalen Querschnittsebene die Kupplungsplatte
(7) ein U-förmiges oder bei beidseitiger Abwinklung an den seitlichen Enden H-förmiges
Profil bildet, und wobei die Kupplungsplatte (7) über den abgewinkelten Bereich (53,
54) mit einem Kraftübertragungselement (6, 9) verbunden ist, über das Kräfte zwischen
dem Boden (3) des Wagenkastens (1) und der Kupplungsplatte (7) übertragbar sind.
4. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindung (8) durch
zumindest ein plattenförmiges Teil (18, 19, 25, 26, 27) hergestellt ist, wobei sich
gegenüberliegende Außenoberflächen des plattenförmigen Teils (18, 19, 25, 26, 27)
in Richtung der Verbindung (8) und etwa in Längsrichtung des Wagenkastens (1) erstrecken.
5. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich die Verbindung (8)
über einen Längsabschnitt des Wagenkastens (1) erstreckt, in dem die Verbindung (8)
an zwei Stellen über ein von unten nach oben bis zu dem Boden des Wagenkastens verlaufendes
Stützelement (6) mit dem Boden (3) verbunden ist, wobei die zwei Stützelemente (6)
in einer horizontalen Richtung, die quer zur Längsrichtung des Wagenkastens (1) verläuft,
voneinander beabstandet sind und wobei der Abstandsbereich einen Raum definiert, durch
den sich die Kupplung vom Wagenkastenende bis zu der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
(7) erstreckt, wenn die Kupplung an der Befestigungseinrichtung (7) befestigt ist.
6. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kupplungs-Befestigungseinrichtung
(7) an einer Seite, die der Seite des Wagenkastenendes gegenüberliegt, über zumindest
ein plattenförmiges Element (9) an der Unterseite des Bodens (3) des Wagenkastens
(1) abgestützt ist.
7. Schienenfahrzeug mit einem Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
8. Verfahren zum Herstellen eines Wagenkastens (1) für ein Schienenfahrzeug, mit folgenden
Schritten:
- Bereitstellen eines Wagenkasten-Bodens (3),
- Bereitstellen von zwei Seitenwänden (4),
- Anordnen und/oder Ausbilden jeweils zumindest eines Längsträgers (34) im Übergangsbereich
des Bodens (3) zu einer der Seitenwände (4), wobei die Längsträger (34) sich in einer
Längsrichtung des Wagenkastens (1) erstrecken,
- Bereitstellen einer Kupplungs-Befestigungseinrichtung (7) zur Befestigung einer
Kupplung, über die der Wagenkasten (1) mit einem Wagenkasten eines anderen Wagens
verbindbar ist, wobei die Befestigungseinrichtung (7) unterhalb des Bodens (3) angeordnet
wird, und
- Verbinden der Seitenwände (4) jeweils mit dem Boden (3),
wobei eine Unterseite der Befestigungseinrichtung (7) über eine Verbindung (8) direkt
an den Längsträgern (34) befestigt wird,
wobei die Verbindung der Unterseite der Kupplungs-Befestigungseinrichtung (7) zu den
Längsträgern (34) auf den gegenüberliegenden Seiten des Wagenkastens (1) durchgehend
ausgebildet wird, so dass in einem senkrecht zur Längsrichtung des Wagenkastens (1)
verlaufenden Querschnitt ein wannenförmiges Profil ausbildet wird, wobei der Innenraum
der Wanne unterhalb des Bodens (3) des Wagenkastens (1) liegt,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindung (8) durch eine Mehrzahl plattenförmiger Einzelteile (18, 19, 25, 26,
27) hergestellt wird, wobei die plattenförmigen Einzelteile jeweils Strangpressprofile
mit Luftkammern (30) sind, wobei sich die Luftkammern (30) und sich zwischen den Luftkammern
(30) erstreckende Trennwände (31) in einer Längsrichtung der Luftkammern (30) und
der Trennwände (31) erstrecken und wobei sich die Längsrichtung der Luftkammern (30)
und der Trennwände (31) in der Längsrichtung des Wagenkastens erstreckt oder sich
zumindest bei einem Teil der plattenförmigen Einzelteile (18, 19, 25, 26, 27) quer
zur Längsrichtung des Wagenkastens erstreckt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei als Kupplungs-Befestigungseinrichtung (7) eine Kupplungsplatte
bereitgestellt wird, wobei die Kupplungsplatte (7) an ihrem oberen Ende mit dem Boden
(3) des Wagenkastens (1) verbunden wird und an ihrem unteren Ende über die Verbindung
(8) mit den Längsträgern (34) verbunden wird, wobei die Kupplungsplatte (7) an ihrem
oberen Ende und/oder an ihrem unteren Ende so ausgestaltet wird, dass sie eine Oberfläche
aufweist, in der ein zurückspringender Bereich (89) zwischen gegenüberliegenden Randbereichen
(69) der Oberfläche angeordnet ist, sodass in dem zurückspringenden Bereich (89) ein
Hohlraum zwischen der Kupplungsplatte (7) und dem Boden (3) oder der Verbindung (8)
verbleibt, und wobei die Randbereiche (69) über eine Fügeverbindung, die ein Erwärmen
der miteinander zu fügenden Teile erfordert, mit dem Boden (3) oder mit der Verbindung
(8) zu den Längsträgern verbunden wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 und 9, wobei als Kupplungs-Befestigungseinrichtung
(7) eine Kupplungsplatte bereitgestellt wird, die an ihren seitlichen Enden, d.h.
betrachtet in einer horizontalen Querschnittsfläche an den Enden, die den gegenüberliegenden
Längsträgern (34) des Wagenkastens (1) nahe stehen, jeweils zumindest einen abgewinkelten
Bereich (53, 54) aufweist, so dass betrachtet in der horizontalen Querschnittsebene
die Kupplungsplatte (7) ein U-förmiges oder bei beidseitiger Abwinklung an den seitlichen
Enden H-förmiges Profil bildet, und wobei die Kupplungsplatte (7) über den abgewinkelten
Bereich (53, 54) mit einem Kraftübertragungselement (6, 9) verbunden wird, das mit
dem Boden (3) des Wagenkastens (1) verbunden wird, sodass von der Kupplungsplatte
(7) über das Kraftübertragungselement (6, 9) und umgekehrt Kräfte zwischen dem Boden
(3) des Wagenkastens (1) und der Kupplungsplatte (7) übertragbar sind.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 - 10, wobei die Verbindung (8) durch zumindest
ein plattenförmiges Teil (18, 19, 25, 26, 27) hergestellt wird, wobei sich gegenüberliegende
Außenoberflächen des plattenförmigen Teils (18, 19, 25, 26, 27) in Richtung der Verbindung
(8) und etwa in Längsrichtung des Wagenkastens (1) erstrecken.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 - 11, wobei die Verbindung (8) über einen Längsabschnitt
des Wagenkastens (1) hergestellt wird, wobei die Verbindung (8) in dem Längsabschnitt
an zwei Stellen über ein von unten nach oben bis zu dem Boden des Wagenkastens verlaufendes
Stützelement (6) mit dem Boden (3) verbunden wird, wobei die zwei Stützelemente (6)
in einer horizontalen Richtung, die quer zur Längsrichtung des Wagenkastens (1) verläuft,
voneinander beabstandet angeordnet werden und wobei der Abstandsbereich einen Raum
definiert, durch den sich die Kupplung vom Wagenkastenende bis zu der Kupplungs-Befestigungseinrichtung
(7) erstreckt, wenn die Kupplung an der Befestigungseinrichtung (7) befestigt ist.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 - 12, wobei die Kupplungs-Befestigungseinrichtung
(7) an einer Seite, die der Seite des Wagenkastenendes gegenüberliegt, über zumindest
ein plattenförmiges Element (9) an der Unterseite des Bodens (3) des Wagenkastens
(1) abgestützt wird.
1. A carriage body (1) for a railroad vehicle, wherein the carriage body (1) comprises
the following:
- a floor (3),
- two lateral walls (4), which are each joined to the floor (3),
- at least two longitudinal supports (34), which are arranged on opposing sides of
the carriage body (1) in each transitional region of the floor (3) to the lateral
wall (4) and extend in longitudinal direction of the carriage body (1),
- a coupling fixing device (7) for fixing a coupling via which the carriage body (1)
can be connected to a carriage body of another carriage, wherein the fixing device
(7) is arranged beneath the floor (3)
wherein a lower face of the coupling fixing device (7) is joined directly to the longitudinal
supports (34) via a connection (8), wherein the connection (8) of the lower face of
the coupling fixing device (7) to the longitudinal supports (34) on the opposing sides
of the carriage body (1) is continuous such that a trough-shaped profile is formed
in a cross-section running perpendicular to the longitudinal direction of the carriage
body (1), wherein the interior space of the trough lies below the floor (3) of the
carriage body (1),
characterized in that.
the connection (8) has been manufactured by a plurality of plate-shaped individual
parts (18, 19, 25, 26, 27), wherein the plate-shaped parts (18, 19, 25, 26, 27) are
each extruded profiles with air chambers (30), wherein the air chambers (30) and partition
walls (31) extending between the air chambers (30) extend in a longitudinal direction
of the air chambers (30) and the partition walls (31), and wherein the longitudinal
direction of the air chambers (30) and the partition walls (31) extends in the longitudinal
direction of the car body or extends transversely to the longitudinal direction of
the car body in the case of at least some of the plate-shaped individual parts (18,
19, 25, 26, 27).
2. The carriage body as in claim 1, wherein the coupling fixing device (7) is a coupling
plate and has, on its upper end that is connected to the floor (3) of the carriage
body (1) and/or on its lower end that is joined via the connection (8) to the longitudinal
supports (34), a surface that has a receding region (89) arranged between opposing
edge regions (69) of the surface such that a hollow space is left in the receding
region (89) between the coupling plate (7) and the floor (3) or the connection (8),
and wherein the edge regions (69) are joined to the floor (3) or to the connection
(8) to the longitudinal supports (34) via a joint connection that requires a heating
of the parts to be joined together.
3. The carriage body as in any one of the preceding claims, wherein the coupling fixing
device (7) is a coupling plate that has on each of its lateral ends, i.e., when viewed
in a horizontal cross-sectional area at the ends in proximity to the opposing longitudinal
supports (34) of the carriage body (1), at least one angled region (53, 54) such that
when viewed in the horizontal cross-sectional plane, the coupling plate (7) forms
a U-shaped profile or, if the lateral ends are angled on both sides, an H-shaped profile,
and wherein the coupling plate (7) is joined via the angled region (53, 54) to a force
transfer element (6, 9), via which forces can be transferred between the floor (3)
of the carriage body (1) and the coupling plate (7).
4. The carriage body as in any one of the preceding claims, wherein the connection (8)
is produced by at least one plate-shaped part (18, 19, 25, 26, 27), wherein opposing
outer surfaces of the plate-shaped part (18, 19, 25, 26, 27) extend toward the connection
(8) and approximately in the longitudinal direction of the carriage body (1).
5. The carriage body as in any one of the preceding claims, wherein the connection (8)
extends over a longitudinal section of the carriage body (1), in which the connection
(8) is joined in two places to the floor (3) via a support element (6) running from
bottom to top to the floor of the carriage body, wherein the two support elements
(6) are spaced apart from one another in a horizontal direction running transversely
to the longitudinal direction of the carriage body (1), and wherein the separation
interval defines a space through which the coupling extends from the carriage body
end to the coupling fixing device (7) when the coupling is fixed on the fixing device
(7).
6. The carriage body as in any one of the preceding claims, wherein the coupling fixing
device (7) is supported on the lower face of the floor (3) of the carriage body (1)
on a side opposite the side of the carriage body end by at least one plate-shaped
element (9).
7. A railroad vehicle with a carriage body as in any one of the preceding claims.
8. A method for producing a carriage body (1) for a railroad vehicle with the following
steps:
- Provision of a carriage body floor (3),
- Provision of two lateral walls (4),
- Arrangement and/or configuration of in each case at least one longitudinal support
(34) in the transitional region of the floor (3) to one of the lateral walls (4),
wherein the longitudinal supports (34) extend in a longitudinal direction of the carriage
body (1),
- Provision of a coupling fixing device (7) for fixing a coupling via which the carriage
body (1) can be connected to a carriage body of another carriage, wherein the fixing
device (7) is arranged beneath the floor (3), and
- Connection of the lateral walls in each case with the floor (3)
wherein a lower face of the fixing device (7) directly to the longitudinal supports
(34) via a connection (8),
wherein the connection of the lower face of the coupling fixing device (7) to the
longitudinal supports (34) on the opposing sides of the carriage body (1) is configured
as a continuous connection such that a trough-shaped profile is formed in a cross-section
extending perpendicular to the longitudinal direction of the carriage body (1), wherein
the interior space of the trough lies beneath the floor (3) of the carriage body (1),
characterized in that
the connection (8) is made by a plurality of plate-shaped individual parts (18, 19,
25, 26, 27), wherein the plate-shaped individual parts are each extruded profiles
with air chambers (30), wherein the air chambers (30) and partition walls (31) extending
between the air chambers (30) extend in a longitudinal direction of the air chambers
(30) and the partition walls (31), and wherein the longitudinal direction of the air
chambers (30) and the partition walls (31) extends in the longitudinal direction of
the car body or extends transversely to the longitudinal direction of the car body
in the case of at least some of the plate-shaped individual parts (18, 19, 25, 26,
27).
9. The method as in claim 8, wherein provision is made of a coupling plate as a coupling
fixing device (7), wherein the coupling plate (7) is joined on its upper end to the
floor (3) of the carriage body (1) and joined on its lower end via a connection (8)
to the longitudinal supports (34), wherein the coupling plate (7), on its upper end
and/or on its lower end, is configured such that it has a surface in which a receding
region (89) is arranged between opposing edges (69) of the surface such that a hollow
space is left in the receding region (89) between the coupling plate (7) and the floor
(3) or the connection (8), and wherein the edge regions (69) are joined to the floor
(3) or to the connection (8) to the longitudinal supports by a joint connection that
requires a heating of the parts to be joined together.
10. The method as in claim 8 or 9, wherein provision is made of a coupling plate as a
coupling fixing device (7), which has on each of its lateral ends, i.e., when viewed
in a horizontal cross-sectional area on the ends in proximity to the opposing longitudinal
supports (34) of the carriage body (1), at least one angled region (53, 54) such that,
when viewed in the horizontal cross-sectional plane, the coupling plate (7) forms
a U-shaped profile or, if the lateral ends are angled on both sides, an H-shaped profile,
and wherein the coupling plate (7) is joined via the angled region (53, 54) to a force
transfer element (6, 9), which is joined to the floor (3) of the carriage body (1)
such that forces can be transferred by the coupling plate (7) via the force transfer
element (6, 9) and vice versa between the floor (3) of the carriage body (1) and the
coupling plate (7).
11. The method as in any one of claims 8 - 10, wherein the connection (8) is produced
by at least one plate-shaped part (18, 19, 25, 26, 27), wherein opposing outer surfaces
of the plate-shaped part (18, 19, 25, 26, 27) extend toward the connection (8) and
approximately in the longitudinal direction of the carriage body (1).
12. The method as in any one of claims 8 - 11, wherein the connection (8) is produced
over a longitudinal section of the carriage body (1), wherein the connection (8) is
joined in two places in the longitudinal section to the floor (3) by a support element
(6) running from bottom to top to the floor of the carriage body, wherein the two
support elements (6) are arranged at a distance from one another in a horizontal direction
running transversely to the longitudinal direction of the carriage body (1), and wherein
the separation interval defines a space through which the coupling extends from the
carriage body end to the coupling fixing device (7) when the coupling is fixed onto
the fixing device (7).
13. The method as in any one of claims 8 - 12, wherein the coupling fixing device (7)
is supported, on a side opposite the side of the carriage body end, on the lower face
of the floor (3) of the carriage body (1) by at least one plate-shaped element (9).
1. Caisse (1) destinée à un véhicule sur rails, sachant que la caisse (1) présente les
éléments suivants :
- un fond (3),
- deux parois latérales (4), qui sont reliées respectivement au fond (3),
- au moins deux longerons (34), qui sont disposés au niveau de côtés se faisant face
de la caisse (1) respectivement dans la zone de transition du fond (3) vers la paroi
latérale (4) et qui s'étendent dans la direction longitudinale de la caisse (1),
- un dispositif de fixation d'attelage (7) servant à fixer un attelage, par l'intermédiaire
duquel la caisse (1) peut être reliée à une caisse d'un autre wagon, sachant que le
dispositif de fixation (7) est disposé sous le fond (3),
sachant que qu'un côté inférieur du dispositif de fixation d'attelage (7) est relié
par l'intermédiaire d'un système de liaison (8) directement aux longerons (34), sachant
que le système de liaison (8) du côté inférieur du dispositif de fixation d'attelage
(7) aux longerons (34) va de part en part sur les côtés se faisant face de la caisse
(1) de sorte qu'un profil ayant une forme de cuve est réalisé dans une section transversale
s'étendant de manière perpendiculaire par rapport à la direction longitudinale de
la caisse (1), sachant que l'espace intérieur de la cuve se trouve sous le fond (3)
de la caisse (1),
caractérisée en ce
la liaison (8) est réalisée par une pluralité de pièces individuelles en forme de
plaques (18, 19, 25, 26, 27), les pièces individuelles en forme de plaques étant respectivement
des profilés extrudés avec des chambres à air (30), les chambres à air (30) et les
parois de séparation (31) s'étendant entre les chambres à air (30) s'étendent dans
une direction longitudinale des chambres à air (30) et des parois de séparation (31),
et la direction longitudinale des chambres à air (30) et des parois de séparation
(31) s'étend dans la direction longitudinale de la caisse du véhicule ou s'étend transversalement
à la direction longitudinale de la caisse du véhicule pour au moins une partie des
pièces individuelles en forme de plaques (18, 19, 25, 26, 27).
2. Caisse selon la revendication 1, sachant que le dispositif de fixation d'attelage
(7) est un panneau d'attelage et présente, au niveau de son extrémité supérieure,
qui est reliée au fond (3) de la caisse (1), et/ou au niveau de son extrémité inférieure,
qui est reliée aux longerons (34) par l'intermédiaire du système de liaison (8), une
surface, qui présente une zone en retrait (89), qui est disposée entre des zones de
bord (69) se faisant face de la surface de sorte qu'il reste, dans la zone en retrait
(89), un espace creux entre le panneau d'attelage (7) et le fond (3) ou le système
de liaison (8), et sachant que les zones de bord (69) sont reliées par l'intermédiaire
d'un système de liaison par assemblage, qui requiert un réchauffement des pièces à
assembler les unes aux autres, au fond (3) ou au système de liaison (8) avec les longerons
(34).
3. Caisse selon l'une quelconque des revendications précédentes, sachant que le dispositif
de fixation d'attelage (7) est un panneau d'attelage, qui présente, au niveau de ses
extrémités latérales, en d'autres termes selon une observation dans une surface horizontale
de coupe transversale au niveau des extrémités, qui se trouvent à proximité des longerons
(34) se faisant face de la caisse (1), respectivement au moins une zone (53, 54) coudée,
de sorte que selon une observation dans le plan horizontal de coupe transversale,
le panneau d'attelage (7) forme un profil en forme de U ou un profil en forme de H
en présence d'un coude des deux côtés au niveau des extrémités latérales, et sachant
que le panneau d'attelage (7) est relié, par l'intermédiaire de la zone (53, 54) coudée,
à un élément de transmission de force (6, 9), par l'intermédiaire duquel des forces
peuvent être transmises entre le fond (3) de la caisse (1) et le panneau d'attelage
(7).
4. Caisse selon l'une quelconque des revendications précédentes, sachant que le système
de liaison (8) est fabriqué par au moins une partie (18, 19, 25, 26, 27) ayant une
forme de panneau, sachant que des surfaces extérieures se faisant face de la partie
(18, 19, 25, 26, 27) ayant une forme de panneau s'étendent en direction du système
de liaison (8) et approximativement dans une direction longitudinale de la caisse
(1).
5. Caisse selon l'une quelconque des revendications précédentes, sachant que le système
de liaison (8) s'étend au-dessus d'une section longitudinale de la caisse (1), dans
laquelle le système de liaison (8) est relié au fond (3) en deux endroits par l'intermédiaire
d'un élément de soutien (6) s'étendant du bas vers le haut jusqu'au fond de la caisse,
sachant que les deux éléments de soutien (6) sont espacés l'un de l'autre dans une
direction horizontale, qui s'étend de manière transversale par rapport à la direction
longitudinale de la caisse (1) et sachant que la zone d'écartement définit un espace,
à travers lequel l'attelage s'étend depuis l'extrémité de caisse jusqu'au dispositif
de fixation d'attelage (7) lorsque l'attelage est fixé au niveau du dispositif de
fixation (7).
6. Caisse selon l'une quelconque des revendications précédentes, sachant que le dispositif
de fixation de couplage (7) est soutenu au niveau d'un côté, qui fait face au côté
de l'extrémité de caisse, par l'intermédiaire au moins d'un élément (9) ayant une
forme de panneau au niveau du côté inférieur du fond (3) de la caisse (1).
7. Véhicule sur rails comprenant une caisse selon l'une quelconque des revendications
précédentes.
8. Procédé servant à fabriquer une caisse (1) destinée à un véhicule sur rails, comprenant
les étapes suivantes consistant à :
- fournir un fond de caisse (3),
- fournir deux parois latérales (4),
- disposer et/ou réaliser respectivement au moins un longeron (34) dans la zone de
transition du fond (3) vers une des parois latérales (4), sachant que les longerons
(34) s'étendent dans une direction longitudinale de la caisse (1),
- fournir un dispositif de fixation d'attelage (7) servant à fixer un attelage, par
l'intermédiaire duquel la caisse (1) peut être reliée à une caisse d'un autre wagon,
sachant que le dispositif de fixation (7) est disposé sous le fond (3), et
- relier les parois latérales (4) respectivement au fond (3),
sachant que qu'un côté inférieur du dispositif de fixation (7) est fixé par l'intermédiaire
d'un système de liaison (8) directement au niveau des longerons (34), sachant que
le système de liaison du côté inférieur du dispositif de fixation d'attelage (7) avec
les longerons (34) est réalisé de part en part sur les côtés se faisant face de la
caisse (1) de sorte qu'un profil ayant une forme de cuve est réalisé dans une section
transversale s'étendant de manière perpendiculaire par rapport à la direction longitudinale
de la caisse (1), sachant que l'espace intérieur de la cuve se trouve sous le fond
(3) de la caisse (1),
caractérisé en ce
la liaison (8) est réalisée par une pluralité de pièces individuelles en forme de
plaques (18, 19, 25, 26, 27), les pièces individuelles en forme de plaques étant respectivement
des profilés extrudés avec des chambres à air (30), les chambres à air (30) et les
parois de séparation (31) s'étendant entre les chambres à air (30) s'étendent dans
une direction longitudinale des chambres à air (30) et des parois de séparation (31),
et la direction longitudinale des chambres à air (30) et des parois de séparation
(31) s'étend dans la direction longitudinale de la caisse du véhicule ou s'étend,
au moins pour une partie des pièces individuelles (18, 19, 25, 26, 27) en forme de
plaques, transversalement à la direction longitudinale de la caisse du véhicule.
9. Procédé selon la revendication 8, sachant qu'un panneau d'attelage est fourni en tant
que dispositif de fixation d'attelage (7), sachant que le panneau d'attelage (7) est
relié, au niveau de son extrémité supérieure, au fond (3) de la caisse (1) et est
relié, au niveau de son extrémité inférieure, par l'intermédiaire du système de liaison
(8), aux longerons (34), sachant que le panneau d'attelage (7) est configuré au niveau
de son extrémité supérieure et/ou au niveau de son extrémité inférieure de telle manière
qu'il présente une surface, dans laquelle une zone en retrait (89) est disposée entre
des zones de bord (69) se faisant face de la surface de sorte qu'il reste, dans la
zone en retrait (89), un espace creux entre le panneau de couplage (7) et le fond
(3) ou le système de liaison (8) et sachant que les zones de bord (69) sont reliées
par l'intermédiaire d'un système de liaison par assemblage, qui requiert un réchauffement
des parties à assembler les unes aux autres, au fond (3) ou au système de liaison
(8) avec les longerons.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 et 9, sachant qu'un panneau d'attelage
est fourni en tant que dispositif de fixation d'attelage (7), lequel présente au niveau
de ses extrémités latérales, en d'autres termes selon une observation dans une surface
horizontale de section transversale au niveau des extrémités, qui sont situées à proximité
des longerons (34) se faisant face de la caisse (1), respectivement au moins une zone
(53, 54) coudée, de sorte que selon une observation dans le plan horizontal de coupe
transversale, le panneau d'attelage (7) forme un profil en forme de U ou un profil
en forme de H en présence d'un coude des deux côtés au niveau des extrémités latérales,
et sachant que le panneau d'attelage (7) est relié par l'intermédiaire de la zone
(53, 54) coudée, à un élément de transmission de force (6, 9), lequel est relié au
fond (3) de la caisse (1) de sorte que des forces peuvent être transmises entre le
fond (3) de la caisse (1) et le panneau d'attelage (7) depuis le panneau d'attelage
(7) en passant par l'élément de transmission de force (6, 9) et inversement.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, sachant que le système de
liaison (8) est fabriqué par au moins une partie (18, 19, 25, 26, 27) ayant une forme
de panneau, sachant que des surfaces extérieures se faisant face de la partie (18,
19, 25, 26, 27) ayant une forme de panneau s'étendent en direction du système de liaison
(8) et approximativement dans une direction longitudinale de la caisse (1).
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, sachant que le système de
liaison (8) est fabriqué par l'intermédiaire d'une section longitudinale de la caisse
(1), sachant que le système de liaison (8) est relié dans la section longitudinale
au niveau de deux emplacements par l'intermédiaire d'un élément de soutien (6) s'étendent
depuis le bas vers le haut en direction du fond de la caisse au fond (3), sachant
que les deux éléments de soutien (6) sont disposés de manière espacée l'un de l'autre
dans une direction horizontale, qui s'étend de manière transversale par rapport à
la direction longitudinale de la caisse (1) et sachant que la zone d'écartement définit
un espace, à travers lequel l'attelage s'étend depuis l'extrémité de caisse jusqu'au
dispositif de fixation d'attelage (7), lorsque l'attelage est fixé au niveau du dispositif
de fixation (7).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 12, sachant que le dispositif
de fixation d'attelage (7) prend appui au niveau d'un côté, qui fait face au côté
de l'extrémité de caisse, par l'intermédiaire au moins d'un élément (9) ayant une
forme de panneau au niveau du côté inférieur du fond (3) de la caisse (1).