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EP 2 619 065 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.09.2018 Patentblatt 2018/39 |
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Anmeldetag: 16.08.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/064069 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/038157 (29.03.2012 Gazette 2012/13) |
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Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindung des Fahrwerks an einen Wagenkasten
Rail vehicle having a weight-optimized connection of the chassis to a wagon body
Véhicule sur rails avec un raccordement, optimisé en termes de poids, du châssis à
une caisse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
21.09.2010 AT 15672010
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.07.2013 Patentblatt 2013/31 |
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Patentinhaber: Siemens AG Österreich |
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1210 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- HOFFMANN, Thilo
A-8043 Graz (AT)
- MEISSL, Thomas
A-2120 Obersdorf (AT)
- SCHANK, Armin
A-8020 Graz (AT)
- WEILGUNI, Gerhard
A-8051 Graz (AT)
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Vertreter: Maier, Daniel Oliver |
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Siemens AG
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-03/043840 DE-A1-102005 041 163 DE-U1-202009 015 736 US-A- 1 959 704 US-A- 3 712 243
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DE-A1- 1 530 155 DE-C- 833 505 FR-A1- 2 633 577 US-A- 3 670 661 US-A- 3 961 584
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindung
des Fahrwerks an einen Wagenkasten.
Die Art und Weise, wie der Wagenkasten eines Schienenfahrzeuges an das Fahrwerk angebunden
ist, hat erheblichen Einfluss auf die dynamischen Eigenschaften eines Schienenfahrzeuges.
Dabei muss diese Anbindung unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. So ist
aus Komfortgründen, aber auch für einen guten Rad-Schiene Kontakt, der in Hinblick
auf eine hohe Entgleisungssicherheit notwendig ist, eine "weiche" Anbindung erforderlich,
der allerdings Einschränkungen beispielsweise durch das einzuhaltende Lichtraumprofil
der Strecke bei Wankvorgängen entgegenstehen.
Besondere Anforderungen bestehen bei angetriebenen Fahrwerken. Hier muss die Übertragung
von Zug und Druckkräften auf den Wagenkasten in geeigneter Weise erfolgen.
[0002] Ein gattungsgemäßes Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindung des
Fahrwerks an einen Wagenkasten ist aus dem Dokument
US 3 961 584 A bekannt. Aus der
DE 1 530 155 ist ein Drehgestell mit einem Antriebs- oder Bremssystem bekannt, wobei sich der
Wagenkasten auf einen Drehschemel stützt, der gegenüber dem Kasten in Bezug auf die
Wagenlängsrichtung fest ist, sich aber um die Hochachse drehen kann. Der Drehschemel
stützt sich seinerseits beidseitig über Drehpunkte auf dem Drehgestellrahmen, der
um die Querachse gegenüber dem Drehschemel neigbar ist.
[0003] Diese Lösung ist sehr aufwändig, darüber hinaus können bei hohen Geschwindigkeiten
longitudinale Erregerkräfte auftreten, die den Wagen zu vertikalen Biegeschwingungen
anregen.
Die
DE 833 505 zeigt ein Drehgestell mit in Lenkern gelagerten Radsätzen und einem in dem Drehgestellrahmen
angeordneten Drehzapfen, wobei der in der Mitte des schmalen Querträgers ruhende,
axial federnd ausgebildete Drehzapfen über mittels in Fahrtrichtung verlaufender Lenkerstangen
über sogenannte Silentblocs mit dem Wagenkasten verbunden.
Diese Lösung weist vor allem bei hohen Geschwindigkeiten Nachteile in Bezug auf Laufruhe
und Stabilität auf.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, den Stand der Technik weiterzuentwickeln.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten
Anbindung der eingangs genannten Art gelöst, bei der an dem Fahrwerkrahmen eine nach
oben ragende zapfenförmige Konsole vorgesehen ist, die in eine am Wagenkasten vorgesehene
Aufnahmevorrichtung ragt und bei der die Aufnahmevorrichtung den Bewegungsspielraum
der zapfenförmige Konsole in der Weise begrenzt, dass vorgegebene Wankwinkel des Wagenkastens
in Querrichtung und Nickwinkel eines Querträgers in Längsrichtung nicht überschritten
werden, wobei bei einem Fahrwerk ein tiefliegender Längslenker vorgesehen ist, durch
welchen der Fahrwerkrahmen mit dem Wagenkasten verbunden ist.
[0005] Damit ist eine einfache, robuste und wirkungsvolle Anbindung des Wagenkastens an
das Fahrwerk gegeben.
[0006] Günstig ist es überdies, wenn die Aufnahmevorrichtung Puffer und Festanschläge mit
vorgegebenen Steifigkeitskennlinien aufweist. Damit kann das Verhalten der Begrenzung
an die unterschiedlichen Anforderungen im ordnungsgemäßen Betrieb (weicher Puffer)
und bei einem Crash (harter Anschlag) angepasst werden.
Die zapfenförmige Konsole kann vom Fahrwerkrahmen abnehmbar gestaltet sein um so die
Montage zu erleichtern. Sie ist in üblicher Weise am Querträger angebracht.
Für Service und Montagezwecke ist es überdies günstig, wenn der Wagenboden im Bereich
der Aufnahmevorrichtung eine verschließbare Öffnung in das Wageninnere aufweist.
Aus Sicherheitsgründen ist es zweckmäßig, wenn die Aufnahmevorrichtung eine Abhebesicherung
aufweist.
[0007] Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn der Fahrwerkrahmen gelenkig ausgeführt ist. Durch
einen flexiblen oder gelenkigen Fahrwerkrahmen wird die Entgleisungssicherheit erhöht
und eine höherer Auflast und damit Zuladung auf das Fahrwerk ermöglicht.
[0008] Vorteilhaft ist es auch,wenn die Aufnahmevorrichtung als Teil eines Wagenkastenquerträgers
ausgebildet oder mit diesem verbunden ist.
[0009] Zur näheren Darstellung der Erfindung sind 3 Zeichnungen beigefügt.
[0010] Es zeigen beispielhaft:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform in einer
Fig.2 und Fig.3 eine schematische Darstellung einer zweiten und dritten Ausführungsform.
[0011] Die Darstellung nach Fig. 1 zeigt einen schematischen Schnitt durch ein Fahrwerk
entlang einer Längsachse. Das Fahrwerk weist einen gelenkigen Fahrwerkrahmen auf,
der zumindest einen Querträger 1 und zwei Längsträger 3 umfasst, die über ein Rahmengelenk
2 miteinander verbunden sind.
[0012] Durch einen flexiblen oder gelenkigen Fahrwerkrahmen wird zwar die Entgleisungssicherheit
erhöht und eine höherer Auflast und damit Zuladung auf das Fahrwerk ermöglicht. Allerdings
hat der Querträger des Fahrwerkrahmens einen zusätzlichen Freiheitsgrad um seine Achse
quer zur Fahrtrichtung (Rollen bzw. Nicken), wodurch es zu unzulässig hohen Winkeln
bzw. Wegen kommen kann, bei denen z.B. das Lichtraumprofil verletzt wird oder Fahrwerkbauteile
miteinander kollidieren.
[0013] Erfindungsgemäß weist der Fahrwerkrahmen eine nach oben ragende zapfenförmige Konsole
4 auf ist, die in eine am Wagenkasten 6 vorgesehene Aufnahmevorrichtung 5 ragt. Die
Aufnahmevorrichtung 5 begrenzt den Bewegungsspielraum der zapfenförmigen Konsole 4
in der Weise dass vorgegebene Wankwinkel des Wagenkastens 6 in Querrichtung und Nickwinkel
des Querträgers 1 in Längsrichtung nicht überschritten werden.
[0014] Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Aufnahmevorrichtung 5 Puffer und Festanschläge
mit vorgegebenen Steifigkeitskennlinien aufweist. Damit kann das Verhalten der Begrenzung
an die unterschiedlichen Anforderungen angepasst werden. So ist im ordnungsgemäßen
Betrieb ein weicher Puffer zweckmäßig, während bei einem Crash ein harter Anschlag
vorgesehen wird.
[0015] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist weiterhin ein tiefliegender Längslenker
7 vorgesehen, durch welchen der Fahrwerkrahmen mit dem Wagenkasten 6 verbunden ist.
Im Ausführungsbeispiel ist der Längslenker 7 am Querträger 1 befestigt. Durch die
tiefliegende Anordnung des Längslenkers 7 werden die Radsatzlastunterschiede zwischen
den Radsätzen minimiert. Als weiterer Vorteil muß die Querträgerstruktur nicht durchbrochen
werden.
[0016] Die Figuren 2 und 3 zeigen weitere Ausführungsformen der Erfindung anhand einer schematischen
Darstellung eines Schnittes quer durch ein Schienenfahrzeug.
[0017] Die Darstellungen umfassen einen Wagenkasten 6, der sich über Sekundärfedern 8 auf
einem Fahrwerkrahmen 9 abstützt. Dieser weist eine nach oben ragende zapfenförmige
Konsole 4 auf ist, die in eine am Wagenkasten 6 vorgesehene Aufnahmevorrichtung 5
ragt. Die Aufnahmevorrichtung 5 kann nun entweder wie in Fig. 2 dargestellt, durch
eine am Boden des Wagenkastens 6 angebrachte, beispielsweise reifenförmige Begrenzung
oder aber, wie in Fig. 3 dargestellt, durch eine entsprechende Ausnehmung im Boden
des Wagenkastens 6 gebildet sein.
[0018] Dazu noch die folgenden Erläuterungen:
Unter gegebenen Randbedingungen wie insbesondere der Wagenkastenmasse incl. Zuladung
und der zugehörigen Schwerpunkte, der Fahrgeschwindigkeit, des Bogenradius und der
Überhöhung der Strecke muss ein Schienenfahrzeug auch Einschränkungen in Bezug auf
den Fahrweg einhalten, d.h. es darf das sogenannte Lichtraumprofil nicht verletzen.
[0019] Dies ist dann erfüllt, wenn der Wankwinkel des Wagenkastens eine definierte Grenze
nicht überschreitet. Der Wankwinkel wird insbesondere durch folgende Fahrwerkbauteile
und ihre Parameter bestimmt:
- Primär- und Sekundärfederung: Vertikalsteifigkeiten und Einbaulage,
- Wankstütze (wenn vorhanden): Steifigkeit und Einbaulage,
- Querfederung incl. Queranschlag: Kraft-Weg-Kennlinie und Einbaulage,
- Luftfedersteuerung (wenn vorhanden): Kennlinie.
[0020] Aufgrund der Massen, Schwerpunktshöhen, Steifigkeiten und Geometrien ergibt sich
ein Wankpol und ein Wankwinkel des Wagenkastens.
[0021] Bei der Festlegung der genannten Parameter müssen insbesondere zusätzlich noch die
Vorgaben hinsichtlich der Entgleisungssicherheit und des Fahrkomforts eingehalten
werden.
[0022] Erfindungsgemäß erfolgt die Begrenzung der Wankbewegung so hoch wie möglich - im
Fahrzeugboden versenkt. Dadurch wird ein über Schienenoberkante höherer Wankpol erreicht
und der Wankwinkel des Wagenkastens reduziert. Unter gleichen Randbedingungen können
bei konstantem Wankwinkel durch die erfindungsgemäße Lösung sowohl die Vertikalsteifigkeiten
von Primär- und/oder Sekundärfederung reduziert und damit der Fahrkomfort erhöht werden
als auch die Wankstütze entfallen.
Bezugszeichenliste
| Querträger |
1 |
| Rahmengelenk |
2 |
| Längsträger |
3 |
| zapfenförmige Konsole |
4 |
| Aufnahmevorrichtung |
5 |
| Wagenkasten |
6 |
| Längslenker |
7 |
| Sekundärfedern |
8 |
| Fahrwerkrahmen |
9 |
| Abhebesicherung |
10 |
1. Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindung des Fahrwerks an einen Wagenkasten,
wobei an dem Fahrwerkrahmen(9) eine nach oben ragende zapfenförmige Konsole(4) vorgesehen
ist, die in eine am Wagenkasten (6) vorgesehene Aufnahmevorrichtung(5) ragt und wobei
die Aufnahmevorrichtung(5) den Bewegungsspielraum der zapfenförmigen Konsole(4) in
der Weise begrenzt, dass vorgegebene Wankwinkel des Wagenkastens (6) in Querrichtung
und Nickwinkel eines Querträgers(1) in Längsrichtung nicht überschritten werden,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Fahrwerk ein tiefliegender Längslenker (7) vorgesehen ist, durch welchen
der Fahrwerkrahmen mit dem Wagenkasten(6) verbunden ist.
2. Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindungdes Fahrwerks an einen Wagenkasten
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (5) Puffer und Festanschläge mit vorgegebenen Steifigkeitskennlinien
aufweist.
3. Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindung des Fahrwerks an einen Wagenkasten
nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zapfenförmige Konsole(4) vom Fahrwerkrahmen (9) abnehmbar gestaltet ist.
4. Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindung des Fahrwerks an einen Wagenkasten
nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zapfenförmige Konsole (4) am Querträger (1) angebracht ist.
5. Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindung des Fahrwerks an einen Wagenkasten
nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagenboden im Bereich der Aufnahmevorrichtung (5)eine verschließbare Öffnung
in das Wageninnere aufweist.
6. Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindung des Fahrwerks an einen Wagenkasten
nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (5) eine Abhebesicherung (10)aufweist.
7. Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindung des Fahrwerks an einen Wagenkasten
nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrwerkrahmen (9)gelenkig ausgeführt ist.
8. Schienenfahrzeug mit einer gewichtsoptimierten Anbindung des Fahrwerks an einen Wagenkasten
nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung(5) als Teil eines Wagenkastenquerträgers ausgebildet oder
mit diesem verbunden ist.
1. Rail vehicle with a weight-optimised connection of the chassis to a railcar body,
wherein an upwardly projecting pin-shaped bracket (4) which projects into a receptacle
arrangement (5) provided on the railcar body (6) is provided on the chassis frame
(9) and wherein the receptacle arrangement (5) limits the freedom of movement of the
pin-shaped bracket (4) in such a way that predefined rolling angles of the railcar
body (6) are not exceeded in the lateral direction, and pitching angles of a transverse
member (1) are not exceeded in the longitudinal direction,
characterised in that a chassis is provided with a low-lying semitrailing arm (7) by means of which the
chassis frame is connected to the railcar body (6).
2. Rail vehicle with a weight-optimised connection of the chassis to a railcar body according
to claim 1, characterised in that the receptacle arrangement (5) has bumpers and positive stops with predefined stiffness
characteristic curves.
3. Rail vehicle with a weight-optimised connection of the chassis to a railcar body according
to one of claims 1 to 2, characterised in that the pin-shaped bracket (4) is designed so as to be removable from the chassis frame
(9).
4. Rail vehicle with a weight-optimised connection of the chassis to a railcar body according
to one of claims 1 to 3, characterised in that the pin-shaped bracket (4) is mounted on the transverse member (1).
5. Rail vehicle with a weight-optimised connection of the chassis to a railcar body according
to one of claims 1 to 4, characterised in that the railcar floor has a closable opening into the interior of the railcar in the
region of the receptacle arrangement (5).
6. Rail vehicle with a weight-optimised connection of the chassis to a railcar body according
to one of claims 1 to 5, characterised in that the receptacle arrangement (5) has an anti-lift stop (10).
7. Rail vehicle with a weight-optimised connection of the chassis to a railcar body according
to one of claims 1 to 6, characterised in that the chassis frame (9) is implemented as articulated.
8. Rail vehicle with a weight-optimised connection of the chassis to a railcar body according
to one of claims 1 to 7, characterised in that the receptacle arrangement (5) is embodied as part of a railcar body transverse member
or is connected to the latter.
1. Véhicule sur rails avec un raccordement optimisé en termes de poids du châssis à une
caisse, dans lequel au niveau du cadre de châssis (9) est prévue une console en forme
de tourillon faisant saillie vers le haut (4) qui fait saillie dans un dispositif
de réception (5) prévu au niveau de la caisse (6) et dans lequel le dispositif de
réception (5) limite la marge de manoeuvre de déplacement de la console en forme de
tourillon (4) de telle sorte que des angles de roulis prédéterminés de la caisse (6)
dans la direction transversale et des angles d'inclinaison d'une traverse (1) dans
la direction longitudinale ne peuvent pas être dépassés, caractérisé en ce que dans le cas d'un châssis un bras oscillant longitudinal enfoncé (7) est prévu, par
le biais duquel le cadre de châssis est relié à la caisse (6).
2. Véhicule sur rails avec un raccordement optimisé en termes de poids du châssis à une
caisse selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de réception (5) présente des tampons et des butées fixes avec des
courbes caractéristiques de rigidité prédéterminées.
3. Véhicule sur rails avec un raccordement optimisé en termes de poids du châssis à une
caisse selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que la console en forme de tourillon (4) est configurée de manière à pouvoir être retirée
du cadre de châssis (9).
4. Véhicule sur rails avec un raccordement optimisé en termes de poids du châssis à une
caisse selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la console en forme de tourillon (4) est mise en place au niveau de la traverse (1).
5. Véhicule sur rails avec un raccordement optimisé en termes de poids du châssis à une
caisse selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le plancher du wagon présente dans la zone du dispositif de réception (5) une ouverture
refermable dans l'intérieur du wagon.
6. Véhicule sur rails avec un raccordement optimisé en termes de poids du châssis à une
caisse selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif de réception (5) présente un système anti-soulèvement (10).
7. Véhicule sur rails avec un raccordement optimisé en termes de poids du châssis à une
caisse selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le cadre de châssis (9) est réalisé de manière articulée.
8. Véhicule sur rails avec un raccordement optimisé en termes de poids du châssis à une
caisse selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif de réception (5) est réalisé en tant qu'élément d'une traverse de caisse
ou est relié à celle-ci.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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