[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Messeinrichtungen zur spektroskopischen Untersuchung
von Proben und Vorrichtungen, welche eine derartige Messeinrichtung umfassen. Insbesondere
betrifft die vorliegende Erfindung solche Messeinrichtungen und Vorrichtungen, mit
welchen flächige Proben, beispielsweise Glasplatten, spektroskopisch untersucht werden
können.
[0002] Durch spektroskopische Untersuchungen lassen sich zerstörungsfrei Information über
eine Probe erhalten, beispielsweise Informationen, welche die Qualität einer Probe,
beispielsweise eines Produkts, charakterisieren. Unter spektroskopischen Untersuchungen
werden dabei allgemein Untersuchungen verstanden, bei welchen eine Probe mit Licht
bestrahlt wird und das von der Probe reflektierte, gestreute, modifizierte und/oder
transmittierte Licht ausgewertet wird. Beispiele für Vorrichtungen und Verfahren für
derartige gattungsgemäße spektroskopische Untersuchungen sind in der
DE 10324934 A1, der
DE 2006015269 A1, der
US 2005007828 A1 oder der
WO 2009/109307 A1 offenbart.
[0003] In manchen Situationen ist es dabei wünschenswert, flächige, beispielsweise plattenförmige,
Proben spektroskopisch zu untersuchen. Ein Beispiel für eine derartige Anwendung ist
die Untersuchung von Glasflächen, beispielsweise die Untersuchung von Oberflächen
von Glasflächen oder von Eigenschaften von Beschichtungen derartiger Glasflächen.
[0004] Eine erste herkömmliche Vorrichtung zur spektroskopischen Untersuchung derartiger
Proben ist in Fig. 6 dargestellt. Bei der in Fig. 6 dargestellten Vorrichtung wird
eine flächige Probe 60, beispielsweise eine Glasplatte, von einer spektroskopischen
Messeinrichtung 61, welche beispielsweise eine Lichtquelle und ein Spektrometer aufweisen
kann, untersucht. Um die Probe 60 abrastern zu können, ist die Messeinrichtung 61
an einer Traverse 62 angebracht, welche wiederum auf Traversen 64, 65 angebracht ist.
Unter einer Traverse wird im Rahmen der vorliegenden Anmeldung dabei allgemein eine
Einrichtung verstanden, mittels welcher ein an der Traverse angebrachtes Element entlang
der Traverse bewegt werden kann. Derartige Traversen lassen sich beispielsweise mit
Hilfe von Schienen, Ketten, Seilzügen, Elektromotoren und ähnlichen mechanischen bzw.
elektromechanischen Komponenten realisieren.
[0005] Somit ist die Messeinrichtung 61 auf der Traverse 62, wie durch einen Pfeil 63 angedeutet,
bewegbar, und die Traverse 62 ist auf den Traversen 64 und 65, wie durch einen Pfeil
66 angedeutet, bewegbar. Auf diese Weise kann die Messeinrichtung 61 über die gesamte
Probe 60 bewegt werden, um Messwerte an verschiedenen Messpunkten aufzunehmen.
[0006] Die Anzahl von Messpunkten, welche dabei innerhalb einer vorgegebenen Zeit aufgenommen
werden kann, hängt u. a. von der Zeit ab, die benötigt wird, die Messeinrichtung 61
zu den verschiedenen Messpunkten zu fahren. Wird eine Vorrichtung wie in Fig. 6, beispielsweise
zur Überprüfung von industriell hergestellten Produkten 60 eingesetzt, ist es dabei
wünschenswert, einen möglichst hohen Durchsatz zu erzielen, das heißt, eine benötigte
Anzahl von Messpunkten auf der Probe 60 innerhalb möglichst kurzer Zeit aufzunehmen
bzw. innerhalb einer vorgegebenen Zeit, welche beispielsweise durch eine Produktionsgeschwindigkeit
bestimmt werden kann, möglichst viele Messpunkte aufzunehmen.
[0007] Bei der Vorrichtung der Fig. 6 ruht die Probe 60 in der Vorrichtung, beispielsweise
wird sie nach der Produktion in die Vorrichtung gelegt. Zunehmend ist es jedoch wünschenswert,
Proben durch eine derartige Messvorrichtung hindurch zu bewegen, so dass eine derartige
Messvorrichtung dann beispielsweise "am Fließband" installiert sein kann. Diese Art
der Messung wird auch als Inline-Messung bezeichnet.
[0008] Ein Beispiel hierfür ist in Fig. 7 dargestellt. Bei der Vorrichtung der Fig. 7 bewegt
sich eine Probe 70, welche beispielsweise wieder ein flächiges Produkt, wie eine Glasplatte
sein kann, wie durch einen Pfeil 71 angedeutet, beispielsweise auf einem Transportband.
Quer zu der Bewegungsrichtung der Probe 70 ist eine Traverse 73 bereitgestellt, an
welcher eine Messeinrichtung 72 zur spektroskopischen Vermessung der Probe 70 angebracht
ist. Über die Traverse 73 kann die Messvorrichtung 72, wie durch einen Pfeil 74 angedeutet,
bewegt werden.
[0009] Die Anzahl der aufnehmbaren Messpunkte bei der Vorrichtung von Fig. 7 hängt zum einen
von der Geschwindigkeit ab, mit welchem über die Traverse 73 die Probe 70 in Querrichtung
"abgerastert" werden kann, zum anderen von der Geschwindigkeit der Probe 70. Mit zunehmenden
Durchsätzen von industriellen Fertigungsanlagen sind dabei zunehmend höhere Probengeschwindigkeiten
wünschenswert, was wiederum die Aufnahme einer hohen Zahl von Messpunkten mit einer
Vorrichtung, wie in Fig. 7 dargestellt, erschwert.
[0010] Aus der
US 4,695,157 ist eine Untersuchungsvorrichtung für gedruckte Leiterplatten bekannt, bei welchen
eine Beleuchtung über einen dicken, lichtdurchlässigen, konkaven Diffusordom mit einer
hohlen Kavität, welche der zu untersuchenden Oberfläche zugewandt ist, verwendet wird.
Lampen richten eine Beleuchtung auf das Äußere des Doms, und Untersuchungsöffnungen
zur Untersuchung mittels Videokamera sind um den Diffusordom herum beabstandet angeordnet.
[0011] Aus der
US 4,868,383 ist eine lineare Lichtquelle für einen Filmscanner benutzt, welcher eine zylindrische
Höhlung mit diffus reflektierenden Wänden benutzt, um einen intensiven Lichtstrahl
zu erzeugen.
[0012] Aus der
EP 0 711 995 A2 ist eine Infrarotlichtquelle unter Benutzung einer Kavität bekannt.
[0013] Die
WO 97/23159 beschreibt eine Kavität zur spektroskopischen Messung von lichtstreuenden Proben,
wobei die Proben in der Kavität angeordnet werden.
[0014] Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Messeinrichtungen
und Vorrichtungen bereitzustellen, welche eine spektroskopische Untersuchung insbesondere
flächiger Proben mit einer erhöhten Anzahl von Messpunkten pro Zeit ermöglichen.
[0015] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1. Die Unteransprüche
definieren Ausführungsbeispiele der Vorrichtung.
[0016] Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung mit einer Messeinrichtung, mindestens einer
Lichtquelle und mindestens einer Spektrometereinrichtung bereitgestellt, wobei die
Messeinrichtung einen sich in einer Längsrichtung der Messeinrichtung länglich erstreckenden
Hohlraum umfasst, wobei die Messeinrichtung mindestens eine erste einer Probe zuzuwendenden
Öffnung, eine Vielzahl in der Längsrichtung angeordneter zweiter Öffnungen zum Erfassen
von von der Probe ausgehendem und durch die erste Öffnung in den Hohlraum zurückreflektiertem
Licht und mindestens eine dritte Öffnung zum Einkoppeln von Licht in den Hohlraum
aufweist, wobei die ersten, zweiten und dritten Öffnungen mit dem Hohlraum verbunden
sind,
wobei die mindestens eine Lichtquelle mit der mindestens einen dritten Öffnung gekoppelt
ist, und
wobei die mindestens eine Spektrometereinrichtung mit der Vielzahl von zweiten Öffnungen
gekoppelt ist.
[0017] Über die Vielzahl von zweiten Öffnungen kann bei einer derartigen Messeinrichtung
eine Vielzahl von Messpunkten gleichzeitig erfasst werden.
[0018] Die mindestens eine erste Öffnung kann insbesondere einen sich in der Längsrichtung
des Hohlraums erstreckenden Schlitz umfassen. Über diesen Schlitz wird dann das in
den Hohlraum eingekoppelte Licht zur Probe geleitet, und das von der Probe ausgehende
Licht gelangt durch den Schlitz zu der Vielzahl von zweiten Öffnungen. Der Schlitz
kann sich dabei über im Wesentlichen die gesamte Länge der Messeinrichtung erstrecken,
beispielsweise mindestens 50% der Länge, mindestens 75% der Länge oder mindestens
80% der Länge.
[0019] Die mindestens eine dritte Öffnung kann eine Vielzahl von dritten Öffnungen umfassen,
wobei jeweils eine dritte Öffnung einer zweiten Öffnung zugeordnet sein kann.
[0020] Der Hohlraum kann eine Innenbeschichtung aufweisen, welche diffus reflektierende
Materialien umfasst. Ein derartiger Hohlraum kann dann im Wesentlichen wie eine Ulbricht-Kugel
wirken, wobei durch die Messeinrichtung gleichsam eine Vielzahl von separaten Ulbricht-Kugeln
ersetzt werden kann.
[0021] Optional weist der Hohlraum abgesehen von den Öffnungen einen entlang seiner Längsrichtung
gleichbleibenden Querschnitt auf. Die konkrete Form des Querschnitts ist dabei prinzipiell
beliebig.
[0022] Der Hohlraum kann insbesondere im Wesentlichen zylinderförmig mit einem im Wesentlichen
kreisförmigen Querschnitt senkrecht zu der Längsrichtung sein.
[0023] Die Messeinrichtung kann ein Mehrkanalspektrometer umfassen, welches mit der Vielzahl
von zweiten Öffnungen, beispielsweise über eine Freistrahloptik oder über Lichtleitelemente
wie Glasfasern, gekoppelt ist. Es sind jedoch auch separate Spektrometer für verschiedene
zweite Öffnungen möglich.
[0024] Bei einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßem Vorrichtung zur spektroskopischen
Untersuchung ist eine Messeinrichtung wie oben beschrieben quer zu einer Längsrichtung
der Probe angeordnet. Die Messeinrichtung kann beispielsweise auf Traversen angebracht
sein, um die Messeinrichtung in einer Längsrichtung der Probe zu bewegen. Die Messeinrichtung
kann auch starr angeordnet sein, und/oder die Probe kann in ihrer Längsrichtung beweglich
angeordnet sein.
[0025] Mit einer derartigen Vorrichtung können insbesondere Glasplatten In-Line untersucht
werden. Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Untersuchung einer Probe gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 2 eine Vorrichtung zur Untersuchung einer Probe gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 3 eine Perspektivansicht eines Beispiels einer Messeinrichtung.
Fig. 4 eine Seitenansicht der Messeinrichtung der Fig. 3,
Fig. 5 eine Querschnittsansicht der Messeinrichtung der Fig. 3 und 4 entlang einer
Linie B-B der
Fig. 4 mit zusätzlichen Elementen,
Fig.6 eine Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik und
Fig. 7 eine Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik.
[0026] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Diese Ausführungsbeispiele
dienen lediglich der Veranschaulichung der Erfindung und sind nicht als den Bereich
der Erfindung einschränkend auszulegen. Insbesondere ist eine Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
mit einer Vielzahl von Merkmalen nicht dahingehend auszulegen, dass alle dieser Merkmale
nötig zur Ausführung der Erfindung sind, da andere Ausführungsbeispiele weniger Merkmale
und/oder alternative Merkmale aufweisen können. Merkmale verschiedener Ausführungsbeispiele
können kombiniert werden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0027] In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur spektroskopischen
Untersuchung einer Probe 10 dargestellt. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist
ein Ausführungsbeispiel einer spektroskopischen Messeinrichtung 12 an einem Träger
13 derart montiert, dass die Messeinrichtung 12 die Probe 10 überspannt. Der Träger
13 ist an Traversen 15, 16 angebracht, was eine Bewegung des Trägers 13 und somit
der Messeinrichtung 12 in einer Längsrichtung der Probe, welche im Wesentlichen senkrecht
zu der Richtung der Trägers 13 ist, wie durch einen Pfeil 17 angedeutet, ermöglicht.
[0028] Die Messeinrichtung 12 weist, wie später unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 5 näher
erläutert werden wird, eine Vielzahl von Messöffnungen in ihrer Längsrichtung, d.h.
in Richtung des Trägers 13, versetzt auf, sodass eine Vielzahl von Messpunkten gleichzeitig
aufgenommen werden kann. Somit ist verglichen mit dem in Fig. 6 oder 7 dargestellten
Stand der Technik keine Bewegung der Messeinrichtung 12 entlang des Trägers 13 nötig.
[0029] Die Probe 10 kann eine ruhende Probe sein. In diesem Fall dient die Bewegung auf
den Traversen 15, 16 zur Abrasterung der Probe in Richtung der Traversen 15, 16. Die
Traversen 15, 16 können dabei jede geeignete Art von Mittel enthalten, den Träger
13 zu bewegen, beispielsweise Bänder, Ketten, Räder und dergleichen. Bei anderen Ausführungsbeispielen
kann die Probe 10, wie durch einen Pfeil 11 angedeutet, in Längsrichtung der Probe,
d.h. im Wesentlichen senkrecht zu dem Träger 13, beweglich sein. In diesem Fall kann
eine Bewegung des Trägers 13 auf den Traversen 15, 16 dazu dienen, eine Relativgeschwindigkeit
zwischen der Messeinrichtung 12 und der Probe 10 verglichen mit einer Geschwindigkeit
der Probe 10 zu verringern, um eine Aufnahme von mehr Messpunkten in Bewegungsrichtung
der Probe 10 zu vereinfachen. Dadurch wird die Messgenauigkeit erhöht. Die Bewegung
des Trägers 13 kann beispielsweise von einer Steuereinheit zyklisch auf eine vorgegebene
Relativgeschwindigkeit zur Probe 10 geregelt werden. Insbesondere kann die Relativgeschwindigkeit
zum Messen auf Null geregelt werden, so dass die Messeinrichtung 12 vorübergehend
stationär über einem Messpunkt steht.
[0030] Bei anderen Ausführungsbeispielen sind, wenn eine zu untersuchende Probe sich bewegt,
beispielsweise wenn die Probe auf einem Transportband oder einer anderen Fördereinrichtung
angebracht ist, keine Traversen oder andere Mittel zur Bewegung der Messeinrichtung
nötig. Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 dargestellt.
[0031] Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 2 bewegt sich eine Probe 20, insbesondere eine
flächige Probe wie eine Glasplatte, in eine Bewegungsrichtung wie durch einen Pfeil
21 angedeutet. Quer zu der Bewegungsrichtung ist ein Träger 24 bereitgestellt, an
welchem eine Messeinrichtung 22 angebracht ist. Wie die Messeinrichtung 12 der Fig.
1 weist die Messeinrichtung 22 eine Vielzahl von Messöffnungen auf, welche die Aufnahme
von Messpunkten, d.h. ein Erfassen und Analysieren von von der Probe 20 ausgehendem
Licht, an einer Vielzahl von Orten senkrecht zu der Bewegungsrichtung der Probe 20
simultan ermöglichen.
[0032] Geeignete Messeinrichtungen werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis
5 erläutert.
[0033] Grundsätzlich wäre es möglich, eine geeignete Messeinrichtung mit Hilfe einer Vielzahl
von in Reihe angeordneter Ulbricht-Kugeln zu realisieren. Es könnten auch zwei oder
mehr Reihen zueinander versetzte Ulbricht-Kugel verwendet werden. Bei einer derartigen
Messeinrichtung kann jede Ulbricht-Kugel beispielsweise mit einer Öffnung zum Einkoppeln
von Anregungslicht in die Ulbricht-Kugel, einer Öffnung zum Erfassen von von der Probe
ausgehendem Licht und einer Öffnung, über welche das in die Ulbricht-Kugel eingekoppelte
Anregungslicht nach Reflexionen an der Innenwand zu der Probe gelangt bzw. durch welche
von der Probe ausgehendes Licht hindurch zu der Öffnung zum Erfassen des Lichtes gelangt,
aufweisen.
[0034] Bei einer derartigen Anordnung ist jedoch die Anzahl der möglichen Messpunkte entsprechend
der Anzahl von Ulbricht-Kugeln durch eine mögliche minimale Größe der Ulbricht-Kugeln
sowie ggf. nötige Stege zwischen den Ulbricht-Kugeln beschränkt. Bei einer zunehmenden
Verkleinerung der Ulbricht-Kugeln stellt sich dabei insbesondere das Problem, dass
die oben erwähnten Öffnungen einen zunehmend großen Anteil der Kugeloberfläche ausmacht,
was der Wirkungsweise der Ulbricht-Kugel abträglich ist.
[0035] Bei den Messeinrichtungen ist ein sich in Längsrichtung erstreckender Hohlraum bereitgestellt,
welcher u.a. eine Vielzahl von Messöffnungen, d.h. eine Vielzahl von Öffnungen zum
Erfassen von von der Probe ausgehendem Licht aufweist. Ein Ausführungsbeispiel einer
derartigen Messeinrichtung ist den Fig. 3 bis 5 dargestellt. Dabei zeigt Fig. 3 eine
Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels der Messeinrichtung, Fig. 4 zeigt eine
Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der Fig. 3 und Fig.5 zeigt eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie B-B aus Fig. 4, wobei in Fig. 5 noch zusätzliche Elemente dargestellt
sind. Die Messeinrichtung der Fig. 3 bis 5 kann beispielsweise in den Vorrichtungen
der Fig. 1 oder 2 und verwendet werden, kann jedoch auch unabhängig hiervon verwendet
werden.
[0036] Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Messeinrichtung 30 weist einen näherungsweise
zylinderförmigen Hohlraum 34 auf, welcher sich in eine Längsrichtung der Messeinrichtung
30 erstreckt, wobei die Längseinrichtung durch einen Pfeil 36 in Fig. 3 und 4 dargestellt
ist. Wie insbesondere in Fig. 5 zu sehen, ist der Querschnitt des zylinderförmigen
Hohlraums näherungsweise kreisförmig.
[0037] In alternativen Ausführungsformen (nicht abgebildet) kann der Querschnitt elliptisch
mit zwei unterschiedlichen Radien sein. Allgemeiner kann er die Form eines beliebigen
Kegelschnittes aufweisen. Alternativ kann er beispielsweise vieleckig, insbesondere
rechteckig sein.
[0038] Der zylinderförmige Hohlraum 34 weist bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 einen
Schlitz 35 auf, welcher sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des Zylinders
erstreckt und bei Benutzung der Messeinrichtung einer Probe wie beispielsweise einer
in Fig. 5 dargestellten Probe 53 zugewandt ist.
[0039] Neben dem Schlitz 35, welcher eine erste Öffnung darstellt, sind eine Vielzahl von
zweiten Öffnungen 31, eine Vielzahl von dritten Öffnungen 33 und eine Vielzahl von
vierten Öffnungen 32 bereitgestellt. Die zweiten Öffnungen 31, die dritten Öffnungen
33 und die vierten Öffnungen 32 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispielen in
regelmäßigen Abständen in der Längsrichtung 36 angeordnet, wobei bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel jeweils eine der zweiten Öffnungen 32, der dritten Öffnungen 33
und der vierten Öffnungen 32 auf einem gemeinsamen Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
angeordnet sind.
[0040] Die Funktion der verschiedenen Öffnungen ist am Besten aus der Querschnittsansicht
der Fig. 5 ersichtlich.
[0041] Die ersten Öffnungen 31 sind derart angeordnet, dass von der einen Probe wie beispielsweise
der Probe 53 ausgehendes Licht ohne Reflexion in dem Hohlraum 34 zu den ersten Öffnungen
31 gelangen kann. Die ersten Öffnungen 31 dienen somit als Messöffnungen zum Erfassen
von von der Probe 53 ausgehendem Licht. Zum Analysieren dieses Lichts kann beispielsweise
eine Spektrometeranordnung 52 mit den ersten Öffnungen 31 gekoppelt sein. Die Kopplung
kann dabei über eine Freistrahloptik, beispielsweise eine Zylinderoptik, oder auch
über Lichtleitelemente wie Glasfasern erfolgen.
[0042] Bei einem Ausführungsbeispiel kann ein gemeinsames Mehrkanalspektrometer für alle
Messöffnungen vorgesehen sein, wobei beispielsweise jeder Messöffnung ein Kanal des
Mehrkanalspektrometers zugeordnet ist. Bei anderen Ausführungsbeispielen können separate
Spektrometer für verschiedene Messöffnungen vorgesehen sein.
[0043] Die zweiten Öffnungen 33 dienen zur Einkopplung von Licht in den Hohlraum 34, beispielsweise
von einer Lichtquelle 50 ausgehendem Licht. Die Lichtquelle 50 kann beispielsweise
eine Laserlichtquelle, eine Weißlichtquelle, eine Gasentladungslampe, eine Leuchtdiodenanordnung
oder jede andere geeignete Lichtquelle sein. Es kann für jede der Öffnungen 33 eine
separate Lichtquelle bereitgestellt sein, es ist jedoch ebenso möglich, eine einzige
Lichtquelle zu verwenden und das Licht dieser Lichtquelle beispielsweise mit einer
Freistrahloptik oder mit Lichtleitern zu den jeweiligen Öffnungen 33 zu lenken. Die
Innenwände des Hohlraums 34 sind bevorzugt mit diffus reflektierendem Materialen,
beispielsweise Materialien, wie sie auch für UI-bricht-Kugeln verwendet werden, ausgekleidet,
so dass das durch die Öffnung 33 eingekoppelte Licht nach mehreren Reflexionen als
diffus reflektiertes Licht aus der Öffnung 35 austritt und auf die Probe 53 fällt,
beispielsweise um diese anzuregen. Die Antwort auf die Anregung kann dann wie bereits
beschrieben über die ersten Öffnungen 31 beispielsweise mit der Spektrometeranordnung
52 detektiert werden.
[0044] Die vierten Öffnungen 32 dienen zur Beobachtung einer Referenz, d.h. mit ihnen kann
von der Wand des Hohlraums 34 reflektiertes Licht beispielsweise mit einer Detektoranordnung
51 detektiert werden. Die Detektoranordnung 51 kann eine Spektrometeranordnung aufweisen,
sie kann jedoch beispielsweise auch ein einfacher Detektor zum Detektieren der jeweiligen
Intensität sein. Wiederum können mehrere Detektoreinrichtungen 51, beispielsweise
eine Detektoreinrichtung für jede Öffnung 32, vorgesehen sein, oder es kann beispielsweise
ein Mehrkanaldetektor für alle oder mehrere der Öffnungen 32 vorgesehen sein.
[0045] Es ist zu bemerken, dass die Messeinrichtung der Fig. 3 bis 5 lediglich als Beispiel
zu verstehen ist und verschieden Variationen möglich sind. Beispielsweise können statt
des Schlitzes 35 auch eine Vielzahl einzelner Öffnungen vorgesehen sein. Die Öffnungen
31, 32 und 33 müssen nicht äquidistant entlang der Längsrichtung 36 angeordnet sein,
sondern es ist auch eine Anordnung mit variablem Abstand möglich, beispielsweise eine
höhere Dichte von Öffnungen am Rand der Messeinrichtung, falls eine Probe wie die
Probe 10 der Fig. 1 oder die Probe 20 der Fig. 2 am Rand mit mehr Messpunkten vermessen
werden soll, oder eine höhere Dichte von Öffnungen in der Mitte der Messeinrichtung,
falls in der Mitte mehr Messpunkte aufgenommen werden sollen. Auch ist es beispielsweise
möglich, die Öffnungen 31, 32, und 33 nicht jeweils an einem gleichem Querschnitt,
sondern in Längsrichtung 36 versetzt zu einander anzuordnen. Die Anzahl der Öffnungen
31, 32 und 33 muss nicht wie in dem dargestellten Ausführungsbeispiel übereinstimmen.
Es können beispielsweise auch weniger dritte Öffnungen 33 zum Einkoppeln von Licht
als Öffnungen 31 und/oder weniger vierte Öffnungen 32 zur Aufnahme einer Referenz
als Öffnungen 31 bereitgestellt sein.
[0046] Die Messeinrichtungen können je nach Bedarf für verschiedene Arten spektroskopischer
Messungen ausgestaltet sein.
[0047] Zudem können die Messeinrichtungen sowohl für Transmission als auch für Reflexionsmessungen
ausgestaltet sein.
[0048] Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Messeinrichtung kann beispielsweise für eine
Farbmessung verwendet werden, wobei das Spektrum des von der Probe zurückgeworfenen
Lichts analysiert wird. Die Beobachtung kann dabei beispielsweise unter 0° oder unter
8° erfolgen.
[0049] Bei anderen Ausführungsbeispielen können Messeinrichtungen zur Weißlichtinterferometrie,
beispielsweise für eine Schichtdicktenmessung, eingerichtet sein. Die Weißlichtinterferometrie
ist ein Verfahren, welches die Interferenz breitbandigen Lichts, insbesondere Weißlichts,
ausnutzt, wobei die Form des Signals von der mittleren Wellenlänge, dem Spektrum und
die Kohärenzlänge der verwendeten Lichtquelle abhängt.
[0050] Bei anderen Ausführungsbeispielen können die Messeinrichtungen für zeitaufgelöste
Spektroskopie eingerichtet werden, das heißt, der zeitliche Verlauf des aufgenommenen
Signals wird untersucht.
[0051] Bei wieder anderen Ausführungsbeispielen können die Messeinrichtungen zur Durchführung
von Ellipsometriemessungen eingerichtet sein. Bei der Ellipsometrie wird die Änderung
eines Polarisationszustandes von Licht bei Reflexion oder Transmission an einer Probe
bestimmt. Dabei wird beispielsweise linear oder zirkular polarisiertes Licht auf die
Probe gestrahlt, welches nach Reflexion oder Transmission im Allgemeinen elliptisch
polarisiert ist. Die Änderung des Polarisationszustandes kann dabei im einfachsten
Fall durch das komplexe Verhältnis p von Reflexionskoeffizienten r
s und r
p beschrieben werden, wobei r
s ein Reflexionskoeffizient für senkrecht zur Einfallsebene polarisiertes Licht ist
und r
p ein Reflexionskoeffizient für parallel zur Einfallsebene polarisiertes Licht ist.
Durch Ellipsometriemessungen können beispielsweise Brechungsindices auch von Mehrschichtsystemen
bestimmt werden, wodurch auf einen Schichtaufbau, insbesondere auf Schichtdicken,
zurückgeschlossen werden kann. Im Vergleich zu einer reinen Reflexionsmessung ist
dabei keine Referenzmessung notwendig, da generell Intensitätsverhältnisse (statt
absoluter Intensitäten) bestimmt werden. Aus diesem Grund ist auch die Anfälligkeit
gegenüber Intensitätsschwankungen einer verwendeten Lichtquelle relativ gering. Zudem
werden bei der Ellipsometrie immer mindestens zwei Parameter in einer Messung bestimmt.
[0052] Bei wieder anderen Ausführungsbeispielen können die Messeinrichtungen zur Messung
von Streulicht eingerichtet sein.
[0053] Bei anderen Ausführungsbeispielen können statt Spektrometern oder zusätzlich zu diesen
Kameras und Bildverarbeitungssysteme in den Messeinrichtungen enthalten sein, wobei
aufgenommene Bilder beispielsweise analysiert werden, um Fehlstellen zu finden. Dabei
kann für die Kamera(s) optional eine separate Lichtquelle zur Beleuchtung der Probe
mit anderen Wellenlängen angeordnet sein.
[0054] Bei anderen Ausführungsbeispielen sind die Messeinrichtungen eingerichtet, um Fehlstellen,
beispielsweise in Glasproben, zu detektieren.
[0055] Bei anderen Ausführungsbeispielen, kann eine Messeinrichtung ausgestaltet sein, Oberflächeneigenschaften
bzw. Materialeigenschaften mittels Fluoreszenzspektroskopie zu vermessen.
[0056] Somit ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
1. Vorrichtung zur spektroskopischen Untersuchung von Proben, umfassend:
eine Messeinrichtung (30), mindestens eine Lichtquelle (50) und mindestens eine Spektrometereinrichtung
(52),
wobei die Messeinrichtung (30) einen sich in einer Längsrichtung (36) der Messeinrichtung
(30) länglich erstreckenden Hohlraum (34) aufweist, wobei der Hohlraum (34) umfasst:
mindestens eine einer Probe (53) zuzuwendende erste Öffnung,
eine Vielzahl von in der Längsrichtung (36) angeordneten zweiten Öffnungen (31) zum
Erfassen von von der Probe (53) ausgehendem und durch die erste Öffnung in den Hohlraum
zurückreflektiertem Licht, und
mindestens eine dritte Öffnung (33) zum Einkoppeln von Licht in den Hohlraum,
wobei die mindestens eine erste Öffnung, die Vielzahl von in der Längsrichtung angeordneten
zweiten Öffnungen (31) und die mindestens eine dritte Öffnung (33) mit dem Hohlraum
verbunden sind,
wobei die mindestens eine Lichtquelle (50) mit der mindestens einen dritten Öffnung
(33) gekoppelt ist, und
wobei die mindestens eine Spektrometereinrichtung (52), mit der Vielzahl von zweiten
Öffnungen (31) gekoppelt ist.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die mindestens eine erste Öffnung (35) ein sich
in der Längsrichtung (36) erstreckender Schlitz ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Hohlraum (34) im Wesentlichen zylinderförmig
mit kreisförmigem Querschnitt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die mindestens eine dritte Öffnung
eine Vielzahl von dritten Öffnungen (33) umfasst.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei eine Anzahl der dritten Öffnungen (33) einer Anzahl
der zweiten Öffnungen (31) entspricht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Hohlraum weiterhin mindestens
eine mit dem Hohlraum verbundene vierte Öffnung (32) zum Aufnehmen einer Referenz
aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die mindestens eine vierte Öffnung eine Vielzahl
von vierten Öffnungen (32) umfasst, wobei eine Anzahl der vierten Öffnungen (32) einer
Anzahl der zweiten Öffnungen (31) entspricht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, weiter umfassend mindestens einen Detektor (51),
welcher mit der mindestens einen vierten Öffnung (32) gekoppelt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, wobei die Spektrometereinrichtung (52) ein
Mehrkanalspektrometer umfasst.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, wobei die Spektrometereinrichtung (52) über
eine Freistrahloptik mit der Vielzahl von zweiten Öffnungen (31) gekoppelt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, wobei die Spektrometereinrichtung (52) über
eine Faseroptik mit der Vielzahl von zweiten Öffnungen (31) gekoppelt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-11-, wobei die Probe eine Längsrichtung und
eine Querrichtung aufweist, umfassend:
einen in Querrichtung der Probe (10) angeordneten Träger (13; 24), und
wobei die Messeinrichtung (12; 22) an dem Träger (13; 24) angebracht ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, weiterhin umfassend Mittel (15, 16) zum Bewegen des
Trägers (13) in Längsrichtung der Probe (10).
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, wobei die Vorrichtung zur spektroskopischen
Vermessung einer sich in der Längsrichtung der Probe (10; 20) bewegenden Probe eingerichtet
ist.
1. Apparatus for spectroscopic examination of samples, comprising:
a measurement device (30), at least one light source (50) and at least one spectrometer
device (52),
wherein the measurement device (30) comprises a cavity (34) extending in a longitudinal
direction (36) of the measurement device (30) in a longitudinally extending manner,
wherein the measurement device (30) comprises:
at least one first opening (35) to face a sample (53),
a plurality of second openings (31) arranged in the longitudinal direction (36) to
capture light emitted from the sample (53) and reflected back into the cavity through
the first opening,
and
at least one third opening (33) to couple light into the cavity,
wherein the at least one first opening, the plurality of second openings (31) arranged
in the longitudinal direction and the at least one third opening (33) are connected
with the cavity, wherein the at least one light source (50) is coupled with the at
least one third opening (33), and wherein the at least one spectrometer device (52)
is coupled with the plurality of second openings (31).
2. Apparatus of claim 1, wherein the at least one first opening (35) is a slit extending
in the longitudinal direction (36).
3. Apparatus of claim 1 or 2, wherein the cavity (34) is essentially cylindrical with
circular cross-section.
4. Apparatus of any of claims 1 to 3, wherein the at least one third opening comprises
a plurality of third openings (33).
5. Apparatus of claim 4, wherein a number of third openings (33) corresponds to a number
of second openings (31).
6. Apparatus of any one of claims 1 to 5, wherein the cavity includes at least one fourth
opening (32), which is connected with the cavity, to capture a reference.
7. Apparatus of claim 6, wherein the at least one fourth opening comprises a plurality
of fourth openings (32), wherein a number of fourth openings (32) corresponds to a
number of second openings (31).
8. Apparatus of claim 6 or 7, further comprising at least one detector (51) coupled with
the at least one fourth opening (32).
9. Apparatus of one of claims 1 to 8, wherein the spectrometer device (52) comprises
a multichannel spectrometer.
10. Apparatus of any one of claims 1 to 9, wherein the spectrometer device (52) is coupled
with the plurality of second openings (31) via a free beam optic.
11. Apparatus of any one of claims 1 to 9, wherein the spectrometer device (52) is coupled
to the plurality of second openings (31) via a fiber optic.
12. Apparatus of any one of claims 1 to 11, wherein the sample has a longitudinal direction
and a transverse direction, comprising:
a carrier (13; 24) arranged in the transversal direction of the sample (10), and
wherein the measurement device (12; 22) is mounted to the carrier (13; 24).
13. Apparatus of claim 12, further comprising means (15, 16) for moving the carrier (13)
in longitudinal direction of the sample (10).
14. Apparatus of one of claims 12 or 13, wherein the apparatus is configured for spectroscopic
measurement of a sample moving in the longitudinal direction of the sample (10; 20).
1. Dispositif servant à examiner par spectroscopie des échantillons, comprenant :
un système de mesure (30), au moins une source de lumière (50) et au moins un système
spectromètre (52),
dans lequel le système de mesure (30) présente un espace creux (34) s'étendant en
longueur dans un sens longitudinal (36) du système de mesure (30), dans lequel le
système de mesure (30) comprend :
au moins une première ouverture (35) à tourner vers l'échantillon (53),
une pluralité de deuxièmes ouvertures (31) disposées dans le sens longitudinal (36),
servant à détecter de la lumière sortant de l'échantillon (53) et réfléchie de manière
à revenir en passant par la première ouverture dans l'espace creux, et
au moins une troisième ouverture (33) servant à injecter de la lumière dans l'espace
creux,
dans lequel l'au moins une première ouverture, la pluralité de deuxièmes ouvertures
(31) disposées dans le sens longitudinal et l'au moins une troisième ouverture (33)
sont reliées à l'espace creux,
dans lequel l'au moins une source de lumière (50) est couplée à l'au moins une troisième
ouverture (33), et
dans lequel l'au moins un système spectromètre (52) est couplé à la pluralité de deuxièmes
ouvertures (31).
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel l'au moins une première ouverture
(35) est une entaille s'étendant dans le sens longitudinal (36).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, dans lequel l'espace creux (34) est sensiblement
de forme cylindrique avec une section transversale de forme circulaire.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dans lequel l'au moins
une troisième ouverture comprend une pluralité de troisièmes ouvertures (33).
5. Dispositif selon la revendication 4, dans lequel un nombre donné des troisièmes ouvertures
(33) correspond à un nombre donné des deuxièmes ouvertures (31).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, dans lequel l'espace creux
présente par ailleurs au moins une quatrième ouverture (32), reliée à l'espace creux,
servant à recevoir une référence.
7. Dispositif selon la revendication 6, dans lequel l'au moins une quatrième ouverture
comprend une pluralité de quatrièmes ouvertures (32), dans lequel un nombre donné
des quatrièmes ouvertures (32) correspond à un nombre donné des deuxièmes ouvertures
(31).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, comprenant en outre au moins un détecteur
(51), qui est couplé à l'au moins une quatrième ouverture (32).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 - 8, dans lequel le système
spectromètre (52) comprend un spectromètre à canaux multiples.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 - 9, dans lequel le système
spectromètre (52) est couplé, par l'intermédiaire d'une optique à rayonnement libre,
à la pluralité de deuxièmes ouvertures (31).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 - 9, dans lequel le système
spectromètre (52) est couplé, par l'intermédiaire d'une fibre optique, à la pluralité
de deuxièmes ouvertures (31).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 - 11, dans lequel l'échantillon
présente un sens longitudinal et un sens transversal, comprenant :
un support (13 ; 24) disposé dans le sens transversal de l'échantillon (10), et
dans lequel le système de mesure (12 ; 22) est installé au niveau du support (13 ;
24).
13. Dispositif selon la revendication 12, comprenant par ailleurs des moyens (15, 16)
servant à déplacer le support (13) dans le sens longitudinal de l'échantillon (10).
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 12 ou 13, dans lequel le dispositif
est mis au point afin de mesurer par spectrométrie un échantillon se déplaçant dans
le sens longitudinal de l'échantillon (10 ; 20).