[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung für eine
Gasentladungslampe eines Kraftfahrzeugscheinwerfers nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sowie ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 6. Eine solches Steuer- und/oder
Regeleinrichtung und ein solches Verfahren ist jeweils aus der
JP 4 271935 bekannt.
[0002] Bekannt ist auch eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung, die ein Gehäuse und eine
im Inneren des Gehäuses angeordnete Steuerelektronik aufweist, die dazu eingerichtet
ist, mindestens eine Betriebsgröße der Gasentladungslampe zu regeln. Das bekannte
Verfahren sieht eine Regelung einer Betriebsgröße einer Gasentladungslampe eines solchen
Kraftfahrzeugscheinwerfers vor.
[0003] Kraftfahrzeugscheinwerfer sind im Frontbereich eines Fahrzeugs angeordnet und dienen
der Ausleuchtung der Fahrbahn vor dem Fahrzeug. Die Gasentladungslampe dient dabei
als Lichtquelle, deren Licht vom Scheinwerfer in Form einer gewünschten Lichtverteilung,
zum Beispiel einer Abblendlichtverteilung oder Fernlichtverteilung, in das Vorfeld
des Scheinwerfers und insbesondere auf die Fahrbahn verteilt wird. Gasentladungslampen
weisen einen mit Gas gefüllten Glaskolben auf, in dem sich wenigstens zwei Elektroden
befinden. Durch Zünden einer Gasentladung wird zwischen den Elektroden ein Licht emittierender
Lichtbogen erzeugt, der durch eine kontinuierliche Nachlieferung elektrischer Leistung
zu den Elektroden aufrechterhalten wird. Die Steuerung der Zufuhr der elektrischen
Leistung erfolgt über eine dazu eingerichtete Steuer- und oder Regeleinrichtung.
[0004] Die Funktion der Gasentladungslampe im Scheinwerfer und insbesondere der von ihr
erzeugte Lichtstrom, wird durch äußere Einflüsse wie Bordnetzschwankungen, mechanische
Beschleunigungen, sowie akustische Resonanzen und Alterungseffekte, etc. beeinflusst.
[0005] Um diese äußeren Einflüsse zu kompensieren, werden regelungstechnische Maßnahmen
ergriffen, die das Ziel haben, den Lichtstrom der Gasentladungslampe möglichst konstant
zu halten. Die bisher verwendeten regelungstechnischen Maßnahmen zum Konstanthalten
des Lichtstroms basieren auf dem Umweg der Ermittlung und anschließenden Regelung
einer elektrischen Lampenleistung auf einen Sollwert, da diese vom Steuergerät einfach
zu messen ist.
[0006] Dies setzt jedoch voraus, dass die Gasentladungslampe die ihr zugeführte und auf
einen konstanten Wert geregelte elektrische Leistung in allen Betriebsfällen zu gleichen
Teilen in Lichtleistung und Wärme umsetzt, so dass der von der Gasentladungslampe
ausgehende Lichtstrom immer mit einem konstanten Proportionalitätsfaktor proportional
zur elektrischen Leistung ist.
[0007] Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Übertragungsfunktion zwischen zugeführter elektrischer
Leistung und emittierter Lichtleistung nicht immer exakt konstant ist. Als Folge kommt
es deshalb trotz einer Regelung der elektrischen Lampenleistung zu unerwünschten Schwankungen
des Lichtstroms, beziehungsweise der Lichtleistung der Gasentladungslampe.
[0008] Die Übertragungsfunktion ändert sich zum Beispiel durch eine Lampenalterung, Schwankungen
der Lampentemperatur, mechanische Beschleunigungen und variierende Lichtbogen-Ansatzpunkte
an den Elektroden.
[0009] So kann beispielsweise ein Glaskolben der Gasentladungslampe durch Salz-Diffusion
und/oder Elektrodenabbrand eingetrübt oder sogar geschwärzt werden. Außerdem weist
eine kalte beziehungsweise kühle Gasentladungslampe einen schlechten Wirkungsgrad
auf und emittiert dadurch weniger Licht bei gleicher elektrischer Leistung als eine
Gasentladungslampe, die ihre Betriebstemperatur erreicht hat. Ferner können durch
mechanische Beschleunigungen, wie sie bei Erschütterungen oder Vibrationen des Scheinwerfers
beim Befahren einer schlechten Wegstrecke auftreten, Lichteffizienzänderungen durch
Lichtbogenauslenkungen, Lichtbogenverlängerungen oder durch ein Auskühlen des Lichtbogens
beim Anschlagen an den Glaskolben zur Folge haben.
[0010] Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine bessere Konstanz
des Lichtstroms, der von einer Gasentladungslampe eines Kraftfahrzeugscheinwerfers
ausgeht, auch beim Einwirken äußerer Störeinflüsse zu erzielen.
[0011] Diese Aufgabe wird jeweils mit den Merkmalen des Vorrichtungsanspruchs 1 und des
unabhängigen Verfahrensanspruchs 6 gelöst.
[0012] Mit Blick auf ihre Vorrichtungsaspekte zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass
ein Lichtsensor im Inneren des Gehäuses der Steuer- und/oder Regeleinrichtung angeordnet
ist und die Steuer- und/oder Regeleinrichtung dazu eingerichtet ist, von der Gasentladungslampe
erzeugtes Licht auf den Lichtsensor einfallen zu lassen und ein aus dem Lichteinfall
resultierendes Signal des Lichtsensors als Istwert durch eine Anpassung der Zufuhr
elektrischer Leistung zur Gasentladungslampe zu regeln.
[0013] Mit Blick auf ihre Verfahrensaspekte zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass
ein Signal eines Lichtsensors erfasst wird, der im Inneren des Gehäuses angeordnet
ist, wobei die Steuer- und/oder Regeleinrichtung (109) dazu eingerichtet ist, von
der Gasentladungslampe erzeugtes Licht auf den Lichtsensor (113) einfallen zu lassen,
und dass ein aus einem Lichteinfall auf den Lichtsensor resultierendes Signal des
Lichtsensors als Istwert durch eine Anpassung der Zufuhr elektrischer Leistung zur
Gasentladungslampe geregelt wird.
[0014] Der Erfindung liegt die Idee zu Grunde, den emittierten Lichtstrom direkt zu messen
und diesen durch eine Regelung konstant zu halten, und ihn nicht über den Umweg einer
Regelung der elektrischen Lampenleistung zu beeinflussen. Es wird also eine Lichtregelung
anstelle der sonst üblichen Regelung der elektrischen Leistung realisiert.
[0015] Der Einfluss eines nicht in jedem Betriebszustand bekannten, beziehungsweise sich
dynamisch ändernden Wirkungsgrades der Gasentladungslampe kann so wirkungsvoll eliminiert
werden.
[0016] Die Wirkung äußerer Einflussfaktoren muss dabei nicht bekannt sein. Somit können
neben allen bisher bekannten Einflüssen auch alle bisher nicht oder nur durch enormem
Software-Mehraufwand schätzbaren Licht-Reaktionen direkt ausgeregelt werden.
[0017] Der Vorteil liegt in einer zuverlässigen und direkten Regelung des von der Gasentladungslampe
emittierten Lichtstroms, wobei alle Regelungsanforderungen, die insbesondere durch
den Einsatz von neu entwickelten, quecksilberfreien Gasentladungslampen noch verschärft
wurden, erfüllt werden können.
[0018] Hierbei wird vorteilhafterweise eine Regelungsqualität bei gleichzeitiger Reduzierung
des Aufwandes deutlich erhöht.
[0019] Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Steuer- und/oder Regeleinrichtung zum Betreiben
der Gasentladungslampe liegen insbesondere in einer schnellen Lichtregelung zur Dämpfung
von Lichtschwankungseffekten. Die Erfindung erlaubt insbesondere eine direkte Ausregelung
der Einflüsse von langsamen mechanischen Anregungen, insbesondere im Bereich der mechanischen
Lampenresonanz um 18Hz, aber auch von durch mechanische Schläge und/oder Stöße hervorgerufenen
Anregungen.
[0020] Darüber hinaus erlaubt die Erfindung eine direkte Ausregelung der Lichtschwankungseffekte,
die bei Elektroden-Spotsprüngen (vom diffus- in den spot-mode) oder bei elektrischen
Bordnetz-Spannungs-Schwankungen oder aufgrund akustischer Lampenresonanzen auftreten.
Akustische Lampenresonanzen werden elektrisch durch den sogenannten Wandlerripple
im Bereich von 120KHz angeregt.
[0021] Die Erfindung erlaubt ferner eine direkte Ausregelung von Lichtschwankungseffekten,
die bei langsamen Schwingungen der Lage der Gasentladungslampe auftreten, wie sie
zum Beispiel durch mechanische Quer- oder Längsbeschleunigungen bei Kurvenfahrten
und/oder Beschleunigungs- und/oder Bremsvorgängen und/oder Verkippungen angeregt werden.
[0022] Ferner erlaubt die Erfindung eine verbesserte Reaktion auf ein Auftreten von Stromnullphasen.
[0023] Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Erfindung eine Kompensation einer langsam
über der Lebensdauer der Gasentladungslampe durch Alterung erfolgenden Lichtstromabnahme
erlaubt, die sich nicht unbedingt in der elektrischen Lampenleistung abbildet.
[0024] Vorteilhaft ist auch, dass eine Kaskadierung von Leistungs- und Stromreglern entfällt
und durch deutlich einfachere und damit schnellere Reglerstrukturen in der Software
ersetzt werden kann.
[0025] Ferner ist vorteilhaft, dass eine bei quecksilberfreien Gasentladungslampen softwareseitig
extrem aufwändige Gasentladungslampenzustandserkennung und eine daraus abgeleitete
Lichtanlauf-Strategie entfallen kann, weil die Gasentladungslampe in ihrer Anlaufphase
nach einem Einschalten mit einer direkt auf das von ihr ausgehende Licht als Regelgröße
geregelt werden kann.
[0026] Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass die Erfindung eine Kompensation einer
bei der Herstellung der Gasentladungslampen auftretenden Chargenstreuung bezüglich
der bei gegebener elektrischer Leistung erzielten Lichtintensität durch einen Abgleich
am Bandende erlaubt. Das bedeutet, dass alle ein Herstellungswerk verlassenden Gasentladungslampen
im Auslieferzustand den gleichen Lichtstrom (im Rahmen der Messtoleranz) aufweisen.
[0027] Im Übrigen kann eine direkte Regelung eines Lichtanlaufes realisiert werden. Dabei
können die an jeweilige Gasentladungslampentypen adaptierten Leistungsanlaufkennlinen
entfallen.
[0028] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Steuer- und/oder Regeleinrichtung bildet diese
zusammen mit der Gasentladungslampe eine starre bauliche Einheit. Die Gasentladungslampe
bildet dann mit dem zum Zünden der Gasentladungslampe benötigten Zündgerät und mit
dem für den Betrieb der Gasentladungslampe benötigten Steuergerät, das einen DC/DC-Wandler
und einen zur Ausführung des Verfahrens programmierten Mikroprozessor aufweist, eine
integrale Einheit.
[0029] Durch die Anordnung des Lichtsensors im Inneren des Gehäuses des in sich starren
Verbundes können Schwierigkeiten vermieden werden, wie sie sonst bei einer außerhalb
eines solchen starren Verbundes notwendigen Anordnung des Lichtsensors im Bereich
des Reflektors auftreten würden. Diese Schwierigkeiten resultieren aus einer dann
erforderlichen zusätzlichen Verkabelung inklusive einer aufwändigen Schirmung und
der fehlenden thermischen Kopplung von Steuergerät und Sensor.
[0030] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Elektronik der Steuer- und Regeleinrichtung
in einem starren Verbund mit der Gasentladungslampe werden diese Schwierigkeiten vermieden.
Die Erfindung nutzt den Umstand, dass die Gasentladungslampe auch nach hinten, das
heißt in die der Hauptabstrahlrichtung des Scheinwerfers entgegengesetzte Richtung,
abstrahlt. Ein Teil des von der Gasentladungslampe abgestrahlten Lichtes fällt bei
der Erfindung direkt auf die Elektronik der Steuer- und/oder Regeleinrichtung, wo
es dann einfach auf der Leiterplatte mit dem Lichtsensor gemessen werden kann.
[0031] Alle benötigten Einrichtungen zum Betreiben der Gasentladungslampe können auf einer
Platine in einem Gehäuse der Steuer- und/oder Regeleinrichtung angeordnet werden,
wobei der Lichtsensor der erfindungsgemäßen Steuer- und/oder Regeleinrichtung auch
auf der Platine im Innern des Gehäuses angeordnet ist. Mehrere, zum Beispiel stapelbare
Platinen können natürlich auch in dem Gehäuse angeordnet sein. Das Zusammenfassen
zur integralen Einheit vereinfacht das Einsetzen und Anschließen der Gasentladungslampe
im Scheinwerfer erheblich. Außerdem kann der Lichtsensor wie gewünscht in der Steuer-
und/oder Regeleinrichtung positioniert werden.
[0032] Durch die direkte Anordnung des Lichtsensors auf der Platine der Steuer- und/oder
Regeleinrichtung ergibt sich vorteilhafterweise eine thermische Kopplung zwischen
dem Lichtsensor und der Elektronik, die einen Ausgleich von mit der Temperatur driftenden
Größen erlaubt. Außerdem haben externe Störquellen, die das empfindliche Analogsignal
des Lichtsensors verfälschen könnten, im Wesentlichen keinen Einfluss, da keine langen
Verbindungsleitungen nötig sind, die abgeschirmt werden müssten.
[0033] In der bevorzugten Ausgestaltung der Steuer- und/oder Regeleinrichtung weist die
starre bauliche Einheit eine Öffnung auf, die relativ zu einem Brennraum der Gasentladungslampe
und zu dem Lichtsensor so angeordnet ist, dass aus dem Brennraum emittiertes Licht
teilweise auf den Lichtsensor fällt. Durch die starre bauliche Einheit kann der Lichtsensor
genau auf der Platine positioniert werden, so dass ein signifikanter Anteil des von
der Gasentladungslampe emittierten Lichts durch die Öffnung direkt auf den Lichtsensor
gelangt. Das bedeutet vorteilhafterweise, dass die Steuer- und/oder Regeleinrichtung
während des gesamten Betriebs der Gasentladungslampe kontinuierlich den emittierten
Lichtstrom überwachen kann. Bei Abweichungen von einem vordefinierten Sollwert kann
die Steuer- und/oder Regeleinrichtung den Lichtstrom über ein angepasstes Stellsignal
für den DC/DC-Wandler sofort nachregeln. Der DC/DC-Wandler ist dazu eingerichtet,
eine Betriebsspannung für die Gasentladungslampe zu erzeugen. Dabei wird eine Spannung
des Bordnetzes des Kraftfahrzeuges durch die Steuer- und/oder Regeleinrichtung überwacht,
so dass der DC/DC-Wandler ergänzend in Abhängigkeit von den Schwankungen der Bordnetzspannung
gesteuert werden kann.
[0034] In einer weiteren Ausführungsform kann die erfindungsgemäße Steuer- und/oder Regeleinrichtung
einen Lichtleiter aufweisen, der dazu eingerichtet ist, aus dem Brennraum der Gasentladungslampe
emittiertes Licht teilweise auf den Lichtsensor zu leiten. Der Lichtleiter arbeitet
üblicherweise nach den Regeln der Totalreflexion und weist deshalb auf der Übertragungsstrecke
des emittierten Lichts so gut wie keine Verluste auf. Bei Abweichungen von einem vordefinierten
Sollwert kann auch hier die Steuer- und/oder Regeleinrichtung den Lichtstrom über
ein angepasstes Stellsignal für den DC/DC-Wandler sofort nachregeln.
[0035] Vorzugsweise geschieht die Regelung mit einem Regler mit einer PI-Regelcharakteristik.
Dabei können die Regelparameter (P-Anteil, I-Anteil) so vorbestimmt sein, dass Abweichungen
des Istwerts von dem Sollwert in einer Zeitspanne von 1 bis 2 Millisekunden ausgeregelt
werden. Um jede mögliche Störung des von der Gasentladungslampe emittierten Lichtstroms
so auszuregeln, dass für das menschliche Auge keine sichtbare Beeinträchtigung der
Lichtstärke bzw. des Lichtstroms erkennbar ist, ist die Regelung so schnell, dass
die dynamische, visuelle Empfindlichkeit des menschlichen Auges unterschritten wird.
Die Struktur eines Regelkreises reduziert sich dabei auf einen einfachen PI-Lichtregelkreis
mit unterschiedlichen Störeinkopplungen, der ohne großen Aufwand realisiert werden
kann.
[0036] Weitere Vorteile ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und
den beigefügten Figuren.
[0037] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
Zeichnungen
[0038] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Dabei zeigen, jeweils in schematischer
Form:
[0039] Fig. 1 ein Scheinwerfer mit einer Gasentladungslampe und einer erfindungsgemäßen
Steuer- und/oder Regeleinrichtung in einem Längsschnitt; und
[0040] Fig. 2 ein Regelkreis zum Regeln einer Lichtstärke der Gasentladungslampe aus Figur
1.
[0041] Gleiche Bezugszeichen bezeichnen dabei durchgehend gleiche oder zumindest ihrer Hauptfunktion
nach gleiche Elemente.
[0042] Im Einzelnen zeigt die Figur 1 eine Beleuchtungseinrichtung 100 in Form eines Kraftfahrzeugscheinwerfers.
Die Beleuchtungseinrichtung 100 umfasst ein Gehäuse 101, das vorzugsweise aus Kunststoff
gefertigt ist. In Lichtaustrittsrichtung 102 weist das Gehäuse 101 eine Lichtaustrittsöffnung
103 auf, die durch eine lichtdurchlässige Abdeckscheibe 104 verschlossen ist.
[0043] Im Inneren des Gehäuses 101 ist ein Lichtmodul 105 angeordnet, das eine Lichtquelle
in Form einer Gasentladungslampe 106 und einen Reflektor 107 aufweist. Die Gasentladungslampe
106 weist einen Glaskolben 108 auf, der mit einem Gas gefüllt ist, das eine Zündung
und Aufrechterhaltung eines stabil brennenden Lichtbogens erlaubt. Die Zusammensetzung
der Gasfüllung des Glaskolbens 108 schwankt von Hersteller zu Hersteller.
[0044] Die Gasentladungslampe 106 bildet mit einer Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109
bevorzugt eine integrale Einheit. Die Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109 umfasst
im Innern einen DC/DC-Wandler 110, ein Steuergerät 111 mit einem Mikroprozessor und
Speichermitteln und ein in Figur 1 nicht dargestelltes Zündgerät. Der DC/DC-Wandler
könnte auch der Steuergerätfunktion zugeordnet werden. Der DC/DC-Wandler 110, das
Steuergerät 111 und das Zündgerät sind auf einer gemeinsamen Platine 112 angeordnet.
[0045] Außerdem ist auf der Platine 112 ein Lichtsensor 113 angeordnet. Der Lichtsensor
113 kann beispielsweise ein Fotowiderstand, eine Fotodiode, ein Fototransistor oder
eine Fotozelle sein. Ein solcher Lichtsensor arbeitet in der Regel nach der physikalischen
Gesetzmäßigkeit eines fotoelektrischen Effekts, wobei sich unter Lichteinwirkung die
elektrischen Eigenschaften des Lichtsensors ändern. Durch die Positionierung des Lichtsensors
im Innern des Gehäuses der Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109 erfolgt die Lichtmessung
insbesondere an einem Ort, der nicht im Bereich des Reflektors angeordnet ist, so
dass die aus einer dann erforderlichen zusätzlichen Verkabelung inklusive einer aufwändigen
Schirmung und der fehlenden thermischen Kopplung von Steuergerät und Sensor resultierenden
Schwierigkeiten vermieden werden.
[0046] Beim Betrieb der Gasentladungslampe 106 wird ein Lichtbogen in dem mit Gas gefüllten
Glaskolben 108 erzeugt. Beim Übergang vom ausgeschalteten Zustand ohne Lichtbogen
in einen stabil Licht erzeugenden Zustand sind mehrere Phasen unterscheidbar, die
als Zündung, Übernahme und Anlauf bezeichnet werden. Daran schließt sich der Normalbetrieb
mit stabil brennendem Lichtbogen an.
[0047] Für die Zündung wird zunächst ein Zündspannungsimpuls an die Elektroden angelegt.
Der Zündspannungsimpuls ist sehr kurz und führt zu einer Ionisierung von Gasteilchen
im elektrischen Feld zwischen den Elektroden. Die Höhe der impulsförmigen Zündspannung
liegt bei handelsüblichen Gasentladungslampen für KFZ-Scheinwerfer zwischen 20 und
30 Kilovolt.
[0048] In einer als Übernahme bezeichneten Phase wird anschließend eine in einem Booster-Kondensator
gespeicherte Energie dazu verwendet, die ionisierten Gasteilchen so stark zu beschleunigen,
dass sich durch Stoßionisationen ein lawinenartiger Ladungsdurchbruch zwischen den
Elektroden einstellt, der den Lichtbogen zündet und aufrechterhält.
[0049] Dabei nimmt die Spannung des vorher auf ca. 400 Volt aufgeladenen Booster-Kondensators
auf eine sich im stabilen Betrieb einstellende Brennspannung ab. Für Hg-haltige Lampen
liegt diese bei ca. 80 Volt. Hg-freie Lampen werden mit einer Brennspannung von 43
Volt betrieben. Allgemein gilt, dass die Brennspannung je nach Ausführung der Lampe
zwischen 30 Volt und 120 Volt liegen kann. Die Übernahmephase ist zum Beispiel einige
hundert Mikrosekunden lang.
[0050] Im Anschluss an die Übernahme erfolgt ein Anlauf der Gasentladungslampe mit einem
vorübergehenden Gleichstrombetrieb, der dem schnellen Aufheizen der Elektroden dient
Eine typische Länge einer Gleichstromphase liegt bei 50 Millisekunden. An eine erste
Gleichstromphase schließt sich in der Regel eine zweite Gleichstromphase gleicher
Länge mit umgekehrter Polarität an.
[0051] Anschließend wird die Gasentladungslampe im Normalbetrieb mit einer Wechselspannung
mit einer Frequenz von 250 Hz bis 800 Hz, insbesondere ca. 400 Hz und einem von der
Ausführung der Lampe abhängigen Wert der Brennspannung zwischen den beiden Elektroden
betrieben, der zwischen 30 und 120 Volt liegt. Der Betrieb mit Wechselspannung dient
einer Begrenzung eines Elektrodenabbrandes. Zu Beginn des Wechselstrombetriebs wird
die Gasentladungslampe noch mit einer über ihrer Nennleistung liegenden elektrischen
Leistung betrieben, um eine Aufheizung der Elektroden zu bewirken. Die Aufheizung
der Elektroden begünstigt die Einstellung eines stabil brennenden Lichtbogens. Die
Leistung wird dann allmählich im Verlauf einer Zeitspanne von einigen Sekunden bis
zu wenigen Minuten auf die Nennleistung reduziert. Diese Phase wird ebenfalls noch
dem Anlauf zugerechnet. Als Anlauf wird damit insgesamt eine Phase bezeichnet, in
der die Gasentladungslampe bei einem Einschaltvorgang vorübergehend mit einer im Vergleich
zu ihrer Nennleistung erhöhten Leistung betrieben wird.
[0052] Der die Zündgerätfunktion übernehmende Teil der Steuer- und/oder Regeleinrichtung
109 stellt dabei die Zündspannung zum Zünden der Gasentladungslampe 106 bereit. Die
Steuergerätfunktionen übernehmenden Teile der Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109
dienen zum Bereitstellen einer Eingangsspannung für das Zündgerät und einer Betriebsspannung
für einen Betrieb der Gasentladungslampe 106. Diese Spannungen werden durch die Steuer-
und/oder Regeleinrichtung 109 aus der Bordnetzspannung des Kraftfahrzeugs generiert.
[0053] Die Steuergerätfunktionen übernehmenden Teile der Steuer- und/oder Regeleinrichtung
109 betreiben und überwachen die Gasentladungslampe 106, sie generieren aus der Bordnetzspannung
eine Zwischenspannung (etwa 1.000 Volt) als Eingangsspannung für Zündgerätfunktionen
übernehmende Teile der Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109, die von diesen dann
in die Zündspannung (etwa 25.000 Volt) hoch transformiert wird, und sie stellen eine
Betriebsspannung für den Dauerbetrieb der Gasentladungslampe 106 nach dem Zünden des
Lichtbogens bereit. Außerdem veranlassen die Steuergerätfunktionen übernehmenden Teile
der Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109 die Zündgerätfunktionen übernehmenden Teile
der Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109 dazu, die Gasentladungslampe 106 zu zünden,
sie steuern die Stromeinspeisung in der Anlaufphase bei kalter Gasentladungslampe
106, und sie bewirken eine leistungsgeregelte Versorgung der Gasentladungslampe 106
im stationären Betrieb. Die Steuergerätfunktionen übernehmenden Teile der Steuer-
und/oder Regeleinrichtung 109 sind darüber hinaus bevorzugt dazu eingerichtet, insbesondere
dazu programmiert, Schwankungen der Lichtleistung beim Betrieb der Gasentladungslampe
106 weitgehend auszuregeln.
[0054] Im Übrigen ist die Steuer- und Regeleinrichtung 109 dazu eingerichtet, insbesondere
dazu programmiert, das erfindungsgemäße Verfahren und/oder eine seiner Ausgestaltungen
auszuführen, wobei unter einer Ausführung insbesondere eine Steuerung des Verfahrensablaufs
verstanden wird.
[0055] In der dargestellten Ausgestaltung ist zwischen der Steuer- und/oder Regeleinrichtung
109 und dem Glaskolben 108 ein Lampensockel 114 ausgebildet, über den die Lichtquelle
106 mit samt der Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109 an dem Reflektor 107 befestigt
ist. Die Befestigung des Lampensockels 110 am Reflektor 107 ist in Figur 1 vereinfacht
dargestellt. Sie erfolgt üblicherweise über einen im wesentlichen hohlzylinderförmigen
Reflektorhals, der an der Rückseite des Reflektors 107 ausgebildet ist und in den
der Sockel 114 eingeführt wird. An der Innenumfangsseite des Reflektorhalses sind
üblicherweise Befestigungsmittel zur sicheren Befestigung der Lichtquelle 106 in einer
vorgegebenen Position relativ zu einer Reflexionsfläche des Reflektors 107 ausgebildet,
auf die hier jedoch nicht näher eingegangen wird.
[0056] Der Sockel 114 weist darüber hinaus eine Öffnung 120 auf, durch die während des Betriebs
der Gasentladungslampe 106 ein Teil des emittierten Lichts der Gasentladungslampe
106 in das Gehäuse des Vorschaltgeräts 109 eindringen kann. Der auf der Platine 112
angeordnete Lichtsensor 113 ist derart positioniert, dass das von der Gasentladungslampe
106 ausgesandte und durch die Öffnung 120 einfallende Licht genau auf den Lichtsensor
113 trifft. Diese Ausgestaltung wird insbesondere durch die integrale Einheit aus
Gasentladungslampe 106 und Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109 ermöglicht, bei der
die Elektronik mit dem Lichtsensor 113 direkt an der auch nach hinten Licht emittierenden
Gasentladungslampe 106 angeordnet ist.
[0057] In einer weiteren Ausgestaltung könnte das Licht auch über einen Lichtleiter von
der Gasentladungslampe 106 auf den Lichtsensor 113 geleitet werden. Diese Ausgestaltung
erlaubt eine Verwendung der Erfindung auch bei einer räumlich getrennten Anordnung
von Lichtsensor auf der Platine der Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109 und der
Gasentladungslampe 106.
[0058] Das in Figur 1 dargestellte Lichtmodul 105 wird als Reflexionsmodul bezeichnet, da
die gewünschte Lichtverteilung allein durch das von der Lichtquelle 106 ausgesandte
und von dem Reflektor 107 reflektierte Licht, gegebenenfalls unter Einfluss von optisch
wirksamen Profilen auf der Abdeckscheibe 104 erzeugt wird.
[0059] Am Rande sei bemerkt, dass das Lichtmodul 105 außer den in der Figur 1 dargestellten
optischen Komponenten, insbesondere der Lichtquelle 106 und des Reflektors 107, auch
noch eine Projektionslinse aufweisen kann, welche die von der Lichtquelle 106 ausgesandten
und von dem Reflektor 107 reflektierten und gebündelten Lichtstrahlen zur Erzeugung
einer gewünschten Lichtverteilung vor das Kraftfahrzeug auf die Fahrbahn projiziert.
Falls die gewünschte Lichtverteilung eine horizontale Hell-Dunkel-Grenze aufweisen
soll, kann zwischen dem Reflektor 107 und der Projektionslinse eine Blendenanordnung
mit einer als Hell-Dunkel-Grenze abzubildenden Blendenkante etwa in Höhe der optischen
Achse 117 des Reflektors 107 oder unmittelbar darunter vorgesehen sein. Derartige
Lichtmodule werden als Projektionsmodule bezeichnet. Die Erfindung ist insofern sowohl
bei Reflexionssystemen als auch bei Projektionssystemen verwendbar.
[0060] An einer Unterseite der Steuer- und/oder Regeleinrichtung 109 ist in Figur 1 ein
elektrisches erstes Steckelement 115 in Form eines Steckers vorgesehen. Mit dem ersten
Steckelement 115 steht ein entsprechendes zweites Steckelement 116 in Form einer Buchse
in Eingriff. Über die Steckelemente 115 und 116 wird ein elektrischer Kontakt zwischen
den elektrischen Bauelementen auf der Platine 112 und einem Kabel 118 hergestellt,
das an eine außerhalb des Scheinwerfergehäuses 101 angeordnete Energiequelle 119,
zum Beispiel eine Autobatterie des Kraftfahrzeugbordnetzes angeschlossen ist.
[0061] Figur 2 zeigt eine Funktionsblockdarstellung eines geschlossenen Regelkreises 200
zum Regeln eines Lichtstroms L des von der Gasentladungslampe 106 emittierten Lichts
im Scheinwerfer 100.
[0062] Der Block 106 repräsentiert die Gasentladungslampe 106, und der Block 110 repräsentiert
den die elektrische Eingangsgröße der Gasentladungslampe 106 bereitstellenden DC/DC-Wandler
110. Der Block 113 repräsentiert den Lichtsensor 113. Die übrigen Blöcke 206, 208,
209 und 210 repräsentieren Einflüsse auf den Regelkreis 200 in Form von Störgrößen.
Die übrigen Blöcke 201, 202 und 204 repräsentieren Regelungsfunktionen, die von der
Steuer- und Regeleinrichtung 109 erfüllt werden. Die Figur 2 offenbart insofern sowohl
Verfahrens- als auch Vorrichtungsaspekte der vorliegenden Erfindung.
[0063] Der Lichtbogen 121 der Gasentladungslampe 106 erzeugt einen Lichtstrom L. Auf diesen
Lichtstrom L wirkt eine erste Störgröße 206 ein, die direkt die Übertragungsfunktion
zwischen elektrischer Lampenleistung und Lichtleistung beeinflusst. Dies sind zum
Beispiel mechanisch angeregte Schwingungen des Lichtbogens 121.
[0064] Der Lichtbogen 121 wird unter Umständen durch Alterungseinflüsse abgeschwächt. Eine
solche Abschwächung wird zum Beispiel durch eine Schwärzung des Glaskolbens 108 der
Gasentladungslampe 106 bewirkt. Ein solcher Alterungseinfluss wird in der Figur 2
durch den Block 208 repräsentiert, dessen Einfluss in der Verknüpfung 209 vom Lichtstrom
L subtrahiert wird. Das Ergebnis L_IST der Verknüpfung 209 repräsentiert den tatsächlichen
Lichtstrom der Gasentladungslampe 106, wie er vom Lichtsensor 113 erfassbar ist und
erfasst wird.
[0065] In einer Verknüpfung 202 wird der vom Lichtsensor 113 erfasste Istwert L_IST von
einem Sollwert L_SOLL subtrahiert, der von einem Sollwertgeber 201, beispielsweise
einer Speicherzelle eines Speichers der Steuer- und Regeleinrichtung 109, bereitgestellt
wird. Die resultierende Differenz wird als Regelabweichung einem Regler 204 zugeführt,
der daraus unter Rückgriff auf einen vorbestimmten Regelalgorithmus eine Stellgröße
zur Ansteuerung des DC/DC-Wandlers 110 ausgibt, der die elektrische Lampenleistung
bestimmt.
[0066] Der Regelalgorithmus ist daher so vorbestimmt, dass die Rückwirkung des Istwerts
L_IST auf die Stellgröße dazu führt, dass Abweichungen des Istwertes L_IST vom Sollwert
L_SOLL im zeitlichen Mittel verringert werden. In einer bevorzugten Ausgestaltung
besitzt der Regler 204 eine P-I-Regelcharakteristik, so dass ein erster Anteil der
Regelstellgröße in Proportionalität zur Regelabweichung gebildet wird, und so dass
ein zweiter Anteil der Regelstellgröße als I-Anteil durch eine zeitliche Integration
der Regelabweichung gebildet wird.
[0067] Der Block 210 repräsentiert Schwankungen der Bordnetzspannung. Diese bilden eine
Störgröße, die auf den DC/DC-Wandler 110 einwirkt und insofern nicht die Übertragungsfunktion
zwischen elektrischer Leistung der Gasentladungslampe 106 und ihrer Lichtleistung,
sondern direkt die elektrische Leistung beeinflusst. Gleichwohl wirkt sich auch diese
Störgröße auf die Lichtleistung aus und wird entsprechend durch die Erfindung ausgeregelt.
[0068] Es ist ein besonderer Vorteil, dass sich die vorgestellte Regelung der Gasentladungslampe
106 nicht nur auf den Normalbetrieb der Gasentladungslampe 106 bezieht, sondern auch
in einer Anlaufphase der Gasentladungslampe 106 erfolgen kann. Durch die Regelung
des Lichtstroms L durch den Regelkreis 200 erübrigt sich eine im Stand der Technik
sonst erforderliche und sehr aufwändige Nachbildung der Einflüsse der eingangs genannten
Störungen.
[0069] Die PI-Charakteristik erlaubt ein Ausregeln der genannten Störungen in einer Zeitspanne
von ein bis zwei Millisekunden. Diese Zeit ist kürzer als die Reaktionszeit des menschlichen
Sehsinns, so dass möglicherweise nach der Ausregelung noch verbleibende Schwankungen
der Lichtleistungen nicht wahrgenommen werden.
1. Steuer- und/oder Regeleinrichtung (109) für eine Gasentladungslampe (106) eines Kraftfahrzeugscheinwerfers,
wobei die Steuer- und/oder Regeleinrichtung (109) ein Gehäuse und eine im Inneren
des Gehäuses angeordnete Steuerelektronik aufweist, die dazu eingerichtet ist, mindestens
eine Betriebsgröße der Gasentladungslampe (106) in einem geschlossenen Regelkreis
(200) auf einen Sollwert zu regeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinrichtung einen Lichtsensor aufweist, der im Inneren
des Gehäuses angeordnet ist und die Steuer- und/oder Reg eleinrichtung (109) dazu
eingerichtet ist, von der Gasentladungslampe (106) erzeugtes Licht auf den Lichtsensor
(113) einfallen zu lassen und ein aus dem Lichteinfall resultierendes Signal des Lichtsensors
(113) als Istwert durch eine Anpassung der Zufuhr elektrischer Leistung zur Gasentladungslampe
(106) zu regeln..
2. Steuer- und/oder Regeleinrichtung (109) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsensor (113) zusammen mit elektronischen Bauteilen der Steuer- und/oder
Regeleinrichtung (109) auf einer gemeinsamen Platine (112) angeordnet ist.
3. Steuer- und/oder Regeleinrichtung (109) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusammen mit der Gasentladungslampe (106) eine starre bauliche Einheit bildet.
4. Steuer- und/oder Regeleinrichtung (109) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die starre bauliche Einheit eine Öffnung (120) aufweist, die relativ zu einem Brennraum
der Gasentladungslampe (106) und zu dem Lichtsensor (113) so angeordnet ist, dass
aus dem Brennraum emittiertes Licht teilweise auf den Lichtsensor (113) fällt.
5. Steuer- und/oder Regeleinrichtung (109) nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Lichtleiter, der dazu eingerichtet ist, aus dem Brennraum emittiertes Licht
teilweise auf den Lichtsensor (113) zu leiten.
6. Verfahren zur Regelung einer Betriebsgröße einer Gasentladungslampe (106) eines Kraftfahrzeugscheinwerfers
mit einer Steuer- und/oder Regeleinrichtung (109) auf einen Sollwert, die ein Gehäuse,
einen Lichtsensor und eine im Inneren des Gehäuses angeordnete und zur Regelung der
Betriebsgröße der Gasentladungslampe in einem geschlossenen Regelkreis eingerichtete
Steuerelektronik aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Signal eines Lichtsensors (113) erfasst wird, der im Inneren des Gehäuses angeordnet
ist wobei die Steuer- und/oder Reg eleinrichtung (109) dazu eingerichtet ist, von
der Gasentladungslampe erzeugtes Licht auf den Lichtsensor (113) einfallen zu lassen
und dass ein aus einem Lichteinfall resultierendes Signal des Lichtsensors (113) als
Istwert durch eine Anpassung der Zufuhr elektrischer Leistung zur Gasentladungslampe
(106) geregelt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung auf den Sollwert mit einer PI-Regelcharakteristik erfolgt.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelparameter (P-Anteil, I-Anteil) so vorbestimmt sind, dass Abweichungen des
Istwerts von dem Sollwert in einer Zeitspanne von 1 bis 2 Millisekunden ausgeregelt
werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stellgröße der Regelung einen DC/DC-Wandler steuert, mit dem eine Betriebsspannung
der Gasentladungslampe (106) erzeugt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannung des Bordnetzes des Kraftfahrzeuges überwacht wird und dass der DC/DC-Wandler
ergänzend in Abhängigkeit von den Schwankungen der Bordnetzspannung gesteuert wird.
1. An open-loop and/or closed-loop control device (109) for a gas discharge lamp (106)
of a motor vehicle headlamp, wherein the open-loop and/or closed-loop control device
(109) has a housing and an electronic controller which is arranged in the interior
of the housing and is configured to adjust at least one operating variable of the
gas discharge lamp (106) in a closed control loop (200) to a desired value, characterized in that the open-loop and/or closed-loop control device has a light sensor which is arranged
in the interior of the housing and the open-loop and/or closed-loop control device
(109) is configured to allow light generated by the gas discharge lamp (106) to be
incident on the light sensor (113) and to adjust a signal of the light sensor (113)
resulting from the incidence of the light as actual value to a desired value by adapting
the supply of electrical power to the gas discharge lamp (106) in a closed-loop control
circuit (200).
2. The open-loop and/or closed-loop control device (109) according to claim 1, characterized in that the light sensor (113) together with elecronic components of the open-loop and/or
closed-loop control device (109) are arranged on a common circuit board (112).
3. The open-loop and/or closed-loop control device (109) according to claim 1 or 2, characterized in that together with the gas discharge lamp (106) it forms a rigid structural unit.
4. The open-loop and/or closed-loop control device (109) according to claim 3, characterized in that the rigid structural unit has an opening (120) which is arranged relative to a combustion
chamber (106) and to the light sensor (113) so that light emitted from the combustion
chamber falls partially onto the light sensor (113).
5. The open-loop and/or closed-loop control device (109) according to claim 3, characterized by an optical fibre which is configured to guide light emitted from the combustion chamber
partially onto the light sensor (113).
6. A method for adjusting an operating variable of a gas discharge lamp (106) of a motor
vehicle headlamp to a desired value with an open-loop and/or closed-loop control device
(109) which has a housing, a light sensor and an electronic controller arranged in
the interior of the housing and configured to adjust the operating variable, characterized in that a signal of a light sensor (113) arranged in the interior of the housing is detected,
wherein the open-loop and/or closed-loop control device (109) is configured to allow
light generated by the gas discharge lamp (106) to be incident on the light sensor
(113), and that a signal of the light sensor (113) resulting from the incidence of
the light as actual value is adjusted by adapting the supply of electrical power to
the gas discharge lamp (106).
7. The method according to claim 6, characterized in that the adjustment to the desired value takes place with a PI control characteristic.
8. The method according to claim 6 or 7, characterized in that the control parameters (P component, I component) are predetermined so that deviations
of the actual value from the desired value are compensated for in a time period of
1 to 2 milliseconds.
9. The method according to one of claims 6 to 8, characterized in that a manipulated variable controls the adjustment of a DC/DC converter by which an operating
voltage of the gas discharge lamp (106) is generated.
10. The method according to claim 9, characterized in that a voltage of the motor vehicle power supply is monitored and that the DC/DC converter
is additionally controlled as a function of the fluctuations of the power supply voltage.
1. Dispositif de commande et/ou de réglage (109) d'une lampe à décharge gazeuse (106)
d'un phare de véhicule, dans lequel le dispositif de commande et/ou de réglage (109)
présente un boîtier et une électronique de commande agencée à l'intérieur du boîtier,
laquelle est configurée pour régler au moins une valeur de fonctionnement de la lampe
à décharge gazeuse (106) à une valeur de consigne dans un circuit de réglage fermé
(200), caractérisé en ce que le dispositif de commande et/ou de réglage comprend un capteur optique agencé à l'intérieur
du boîtier et en ce que le dispositif de commande et/ou de réglage (109) est configuré pour faire pénétrer
sur le capteur optique (113) la lumière produite par la lampe à décharge gazeuse (106)
et pour réguler un signal du capteur optique (113) résultant de l'incidence de la
lumière en tant que valeur réelle par une adaptation de l'amenée de puissance électrique
à la lampe à décharge gazeuse (106).
2. Dispositif de commande et/ou de réglage (109) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur optique (113) est agencé avec les éléments électroniques du dispositif
de commande et/ou de réglage (109) sur une carte commune (112).
3. Dispositif de commande et/ou de réglage (109) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il forme avec la lampe à décharge gazeuse (106) une unité constructive rigide.
4. Dispositif de commande et/ou de réglage (109) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'unité constructive rigide présente une ouverture (120) qui est disposée par rapport
à une chambre de combustion de la lampe à décharge gazeuse (106) et au capteur optique
(113) de telle sorte que la lumière émise depuis la chambre de combustion pénètre
partiellement sur le capteur optique (113).
5. Dispositif de commande et/ou de réglage (109) selon la revendication 3, caractérisé par un conducteur de lumière qui est configuré pour guider partiellement la lumière émise
depuis la chambre de combustion sur le capteur optique (113).
6. Procédé pour régler à une valeur de consigne une valeur de fonctionnement d'une lampe
à décharge gazeuse (106) d'un phare de véhicule avec un dispositif de commande et/ou
de réglage (109) qui comprend un boîtier, un capteur optique et une électronique de
commande agencée à l'intérieur du boîtier et configurée pour régler la valeur de fonctionnement
de la lampe à décharge gazeuse dans un circuit de réglage fermé, caractérisé en ce qu'est enregistré un signal d'un capteur optique (113) qui est agencé à l'intérieur du
boîtier, le dispositif de commande et/ou de réglage (109) étant configuré pour faire
pénétrer la lumière générée par la lampe à décharge gazeuse sur le capteur optique
(113) et en ce qu'est réglé un signal du capteur optique (113) résultant de l'incidence de la lumière
en tant que valeur réelle par une adaptation de l'amenée de puissance électrique à
la lampe à décharge gazeuse (106).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le réglage à la valeur de consigne est réalisé avec une caractéristique de réglage
proportionnelle / intégrale.
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les paramètres de réglage (part proportionnelle, part intégrale) sont prédéterminés
de telle sorte que les déviations de la valeur réelle par rapport à la valeur de consigne
font l'objet d'une régulation sur une période de 1 à 2 millisecondes.
9. Procédé selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce qu'une grandeur de commande du réglage commande un convertisseur continu-continu avec
lequel est générée une tension de fonctionnement de la lampe à décharge gazeuse (106).
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'une tension du réseau de bord du véhicule est surveillée et en ce que le convertisseur continu-continu est commandé en complément en fonction des variations
de la tension du réseau de bord.