| (19) |
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(11) |
EP 2 624 722 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.11.2016 Patentblatt 2016/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.09.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2011/001740 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/048678 (19.04.2012 Gazette 2012/16) |
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| (54) |
APPLIKATOR FÜR EIN FLIESSFÄHIGES AUFTRAGSMEDIUM
APPLICATOR FOR A FLOWABLE APPLICATION MEDIUM
APPLICATEUR POUR UN FLUIDE À APPLIQUER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
06.10.2010 DE 102010047649 06.10.2010 DE 102010047655
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.08.2013 Patentblatt 2013/33 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- RATIOPLAST - GmbH Kunststoff Verarbeitung
91126 Schawbach (DE)
- M.Heyer Applikator-Systeme
91459 Markt Erlbach-Eschenbach (DE)
- Katz, Johannes
91126 Schwabach (DE)
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Erfinder: |
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- KATZ, Otto
91126 Schwabach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Thiel, Christian |
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Schneiders & Behrendt
Rechts- und Patentanwälte
Huestrasse 23
(Westfalenbankgebäude) 44787 Bochum 44787 Bochum (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 802 770 DE-C1- 3 629 627
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DE-A1- 19 847 126 DE-U1- 8 807 796
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Applikator für ein fließfähiges Auftragsmedium, insbesondere
für einen Nagellack, mit einem Vorratsbehälter für das Auftragsmedium, der vorderseitig
ein Spitzenteil mit einem zentralen Durchgangsloch für ein Auftragorgan und rückseitig
eine Betätigungseinrichtung für eine Kolbenstange aufweist, an deren Vorderende das
Auftragorgan vorgesehen ist, und welche zum Verstellen des Auftragorganes aus dem
Spitzenteil heraus in eine Ausgabeposition für das Auftragsmedium, zum temporären
Festhalten des Auftragorganes in der Ausgabeposition, und mittels eines Federelementes
zum Zurückbewegen des Auftragorganes in das Spitzenteil hinein vorgesehen ist, und
mit einer Verschlußkappe zum abdichtenden Verschließen des Spitzenteiles.
[0002] Ein solcher Applikator ist bspw. aus der
DE 198 47 126 A1 bekannt Dieser bekannte Applikator weist als Auftragorgan einen Pinsel auf. Bei diesem
Applikator kommt ein Pinselhalter in seiner Ausgangsstellung an einem Konusring unter
der Wirkung einer Druckfeder mittels einer Scheibe zur Anlage. An einem Anschlag der
Scheibe ist an einer Stirnseite der Vorlauf des Pinsels begrenzbar und eine Zuführbohrung
des Spitzenteils des Auftragstiftes gegen den Vorratsbehälter abdichtbar. Der Auftragstift
weist eine Außenhülse auf, die mit Längsschlitzen und Radialschlitzen ausgebildet
ist. Zwischen dem Pinselhalter und einem die Betätigungseinrichtung bildenden Drücker
kommt ein Stab lose zur Anlage.
[0003] Die
DE 198 02 770 A1 offenbart einen Auftragstift für ein flüssiges Auftragsmedium. Dieser Auftragstift
weist ein Auftragorgan auf, das von einem Pinsel gebildet ist. Für die Zufuhr des
flüssigen Auftragmediums von einem Pumpenraum zum Auftragorgan ist ein Kanal vorgesehen.
Ein Gehäuse dient zur Speicherung des flüssigen Auftragmediums. Im Vorratsraum befinden
sich ein Folgekolben und ein Verdrängerkolben zum Verdrängen des flüssigen Auftragmediums,
der mittels eines quer zur Längsachse des Auftragstiftes betätigbaren Kniehebels bewegbar
ist. An einem Stab mit koaxialem Kanal ist der längsbewegliche Kolben angeformt, dessen
Gesamthub einerseits durch die Anlage an einer Planfläche eines geschlossenen Saugventils
und andererseits durch die Anlage einer Buchse an einer Schräge des unbetätigten Kniehebels
begrenzt wird. Die auf dem Stab längs fixierte Buchse liegt einerseits an einer Kante
am Kniehebel und andererseits an einer Druckfeder an. Die Druckfeder liegt an einer
fixierten Scheibe an.
[0004] Die
DE 88 07 796 U1 beschreibt einen Auftragstift für ein fließfähiges Auftragmedium, das aus einem Vorratsraum
in dosierten Mengen mit Hilfe eines Betätigungselementes einem Auftragorgan zugeführt
wird, das gemeinsam mit dem Betätigungselement und einem Dosierkolben in Längsrichtung
des Auftragstiftes bewegbar und in einer Bohrung versenkbar ist. Zwischen der Bohrung
für das Auftragorgan und dem Vorratsraum einer Dosierkammer sind Dichtungen vorgesehen,
wobei der Längsabstand zwischen den Dichtlippen der Dichtungen größer ist als der
Abstand zwischen einer Steuerkante eines Vorkolbens und einer Steuerkante eines Nachkolbens.
[0005] Aus der
DE 38 08 576 C1 ist eine Auftragvorrichtung für Flüssigkeiten bekannt, die aus einer Flasche mittels
eines Pinsels entnommen werden. Diese bekannte Auftragvorrichtung weist eine Reservekammer
auf, die den Pinsel definiert versorgt, wenn dieser aus der Flasche entnommen wird.
Dabei ist der Pinsel mittels eines Stabes mit einem Betätigungselement verbunden,
in einem Rohr längs beweglich vorgesehen. Ein auf dem Stab geführtes Verdrängungselement
ist zwischen einer ersten und einer zweiten Druckfeder eingespannt, die sich einerseits
an einem Betätigungsknopf und andererseits an einer Auflage abstützt. Ein Ringraum
ist einerseits durch eine Nabe und andererseits durch den Stab absperrbar. Die zweite
Druckfeder weist vorzugsweise eine geringere Federsteife als die erste Druckfeder
auf. Das Verdrängungselement ist vorzugsweise als Membrane ausgebildet, die eine um
einen eingespannten Dichtwulst axial schwingfähige Nabe aufweist.
[0006] Aus der
DE 603 13 285 T2 ist ein Applikator für flüssige kosmetische Produkte bekannt, der eine Kolbenstange
aufweist, auf der ein Kolben durch Drehung einer Basis in Bezug zu einem Applikationsansatz,
der ein Ventil aufweist, in Längsrichtung verstellbar ist. Der Kolben weist einen
Ringflansch auf, der auf der Kolbenstange befestigt ist. An den Ringflansch schließt
sich innenseitig ein zylindrischer Flansch an, der an seinem innenseitigen Ende mit
einer umlaufenden Lippe ausgebildet ist. Die umlaufende Lippe steht in dichtendem
Gleitkontakt mit der Innenwandung des Applikationsansatzes. Bei diesem bekannten Applikator
erfolgt der Auftrag des flüssigen kosmetischen Produktes nicht mittels einer rückseitigen
Betätigungseinrichtung; das Auftragorgan wird auch nicht mittels eines Federelementes
zurückbewegt.
[0007] Die
US 6 371 129 B1 offenbart einen Applikator, der als Maskara-Dispenser ausgebildet ist. Dieser bekannte
Maslara-Dispenser weist eine Kolbenstange auf, an deren Vorderende ein Maskara-Bürstchen
angebracht ist. Die Kolbenstange ist in einem ein fließfähiges Auftragmedium enthaltenden
Gehäuse vorgesehen und manuell mittels eines Schiebeelementes im Gehäuse hin und her
verstellbar, um das
[0008] Maskara-Bürstchen aus dem Gehäuse heraus oder in das Gehäuse hinein zu verstellen.
Am Vorderende des Gehäuses ist ein Verschlußelement vorgesehen, das manuell oder automatisch
durch eine geeignete Verbindung mit dem Schiebeelement zwischen einer Verschlußstellung
und einer Öffnungsstellung hin und her verstellbar ist. Im Inneren des Maskara-Dispensers
sind Dichtungselemente vorgesehen, um ein Entweichen von im Auftragmedium enthaltender,
flüchtiger Bestandteile zu verhindern. Die Kolbenstange ist in einer im Gehäuse vorgesehenen
Führungshülse axial beweglich geführt, die an ihrem rückseitigen Ende mit einem Flansch
ausgebildet ist.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Applikator der eingangs genannten
Art zu schaffen, der eine ausgezeichnete Dichtheit aufweist und der einfach ausgebildet
zur gut dosierten Abgabe seines fließfähigen Auftragmediums, bei dem es sich insbesondere
um einen Nagellack handelt, geeignet ist.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1, d.h. dadurch
gelöst, dass die Kolbenstange in einem mittleren Abschnitt mit einem Flansch ausgebildet
ist.
[0011] Dabei kann das Federelement im Inneren des Vorratsbehälters für das Auftragmedium
zwischen dem Flansch und einer Innenstirnfläche des Spitzenteiles vorgesehen sein.
Desgleichen ist es möglich, dass das Federelement außerhalb des Vorratsbehälters vorgesehen
ist, so dass es mit dem im Vorratsbehälter befindlichen Auftragmedium nicht in Kontakt
kommt. Eine solche Ausbildung der zuletzt genannten Art weist den Vorteil auf, dass
ungewollte chemische Reaktionen zwischen dem Auftragmedium und dem Federelement vermieden
werden, was sich auf die Langzeiteigenschaften des Auftragmediums und somit auf die
Langzeiteigenschaften des erfindungsgemäßen Applikators positiv auswirkt.
[0012] Durch das die Kolbenstange im Inneren des Vorratsbehälters abdichtende Dichtungselement
ergibt sich eine zuverlässige innenseitige Abdichtung des Applikators, so dass das
im Vorratsbehälter befindliche fließfähige Auftragmedium auch nach einem langzeitigen
Nichtgebrauch des Applikators in seiner Konsistenz nicht beeinträchtigt wird.
[0013] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der an der Kolbenstange ausgebildete
Flansch an seiner der Betätigungseinrichtung zugewandten Rückseite mit einer Druckfläche
ausgebildet ist, und wenn das Dichtungselement mit einer umlaufenden, die Kolbenstange
abdichtend umschließenden Dichtlippe ausgebildet ist. Durch eine besondere konstruktive
Gestaltung der Druckfläche wird eine hohe Presskraft der Dichtlippe gegen die Kolbenstange
erreicht.
[0014] Die Druckfläche ist hierbei vorzugsweise derartig profliert, dass sie im Nichtgebrauchszustand
des Applikators mit Hilfe des an der Kolbenstange vorgesehenen Federelementes die
Dichtlippe des Dichtungselementes zuverlässig umfänglich abdichtend gegen die Kolbenstange
zwängt.
[0015] Erfindungsgemäß kann das Dichtungselement einen Zylinderhülsenabschnitt mit einem
sich konisch verjüngenden Vorderabschnitt aufweisen, der mit der umlaufenden beweglichen
Dichtlippe ausgebildet ist. Dabei kann der Zylinderhülsenabschnitt des Dichtungselementes
formschlüssig mit dem Vorderabschnitt der Betätigungseinrichtung verbunden sein, d.h.
bspw. innenseitig mit einem Befestigungswulst oder mit Befestigungsnoppen ausgebildet
sein, der/die in eine Rinne eingerastet ist, die in einem Vorderabschnitt der Betätigungseinrichtung
oder eines rückseitigen Abschlussteils des Vorratsbehälters ausgebildet ist.
[0016] Das Dichtungselement kann von einem selbständig hergestellten Bauteil gebildet sein,
das an der Betätigungseinrichtung oder am rückseitigen Abschlussteil des Vorratsbehälters
angebracht ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass das Dichtungselement mit
der Betätigungseinrichtung oder mit dem Abschlussteil des Vorratsbehälters materialschlüssig
ausgebildet ist. Das ist bspw. durch Zweikomponenten-Kunststoffspritzen realisierbar.
[0017] Bei einer hochwertigen Ausbildung des erfindungsgemäßen Applikators kann die Betätigungseinrichtung
nach Art einer Kugelschreiber-Druckmechanik ausgebildet sein. Dabei kann die von der
Kugelschreiber-Druckmechanik gebildete Betätigungseinrichtung mittels eines zur Kugelschreiber-Druckmechanik
zugehörigen Betätigungsknopfes oder vorzugsweise mittels der vom Spitzenteil des Applikators
entfernbaren Verschlußkappe betätigbar sein.
[0018] Bei einer einfacheren Ausbildung des erfindungsgemäßen Applikators kann die vom Spitzenteil
des Applikators entfernbare Verschlußkappe als Druckknopf zur unmittelbaren Betätigung
der Kolbenstange vorgesehen sein. Zu diesem Zwecke kann am rückseitigen Ende der Kolbenstange
ein Kopfteil angebracht sein. Bei dieser Ausbildung des Applikators ist es erforderlich,
den Druckknopf während des Auftrages des fließfähigen Auftragmediums gegen die Kraft
des Federelementes gedrückt zu halten.
[0019] Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn die Verschlußkappe am rückseitigen Ende
der Kolbenstange temporär unverlierbar anbringbar ist, so dass der erfindungsgemäße
Applikator ohne weiteres auch mit seinem Auftragorgan nach oben orientiert positioniert
sein kann, ohne dass sich die Verschlußkappe ungewollt vom Applikator löst.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Verschlußkappe in ihrem das Spitzenteil abdichtenden
Verschluss-Zustand mit einem innenseitig an ihrem Boden vorgesehenen federelastischen
Dichtungselement an einer ebenen oder konischen Ringfläche des Spitzenteiles abdichtend
anliegt, so dass sich im mittels der Verschlußkappe verschlossenen Nichtgebrauchs-Zustand
des Applikators nicht nur rückseitig durch das oben beschriebene Dichtungselement
sondern auch vorderseitig eine zuverlässige Abdichtung ergibt, wobei das im Spitzenteil
durch sein zentrales Durchgangsloch bestimmte Volumen sehr klein ist. Das wirkt sich
auf das fließfähige Auftragmedium vorteilhaft aus, weil seine Konsistenz in diesem
kleinen Volumen nicht beeinträchtigt, d.h. verschlechtert wird.
[0021] Erfindungsgemäß ist es auch möglich, dass bei dem Applikator der eingangs genannten
Art der Vorratsbehälter rückseitig unmittelbar dicht verschlossen ist, und dass die
für die Kolbenstange vorgesehene Betätigungseinrichtung in Gestalt eines Druckknopfes
mit der Kolbenstange durch die Wandung des Vorratsbehälters hindurch magnetisch gekoppelt
ist. Die magnetische Kopplung kann bspw. dadurch realisiert sein, dass die Kolbenstange
an ihrem rückseitigen Endabschnitt mit mindestens einem Permanentmagnet-Element versehen
ist und dass der Druckknopf der Betätigungseinrichtung mindestens ein magnetisierbares
Element, bspw. einen Metallring, aufweist. Desgleichen ist es möglich, dass die Kolbenstange
an ihrem rückseitigen Endabschnitt mindestens ein magnetisierbares Element und die
Betätigungseinrichtung mindestens ein Permanentmagnet-Element aufweist. Wird die von
dem Druckknopf gebildete Betätigungseinrichtung betätigt, d.h. axial bewegt, so wird
durch die durch die Wandung des Vorratsbehälters hindurch bewirkte magnetische Kopplung
die Kolbenstange entsprechend axial bewegt. Die Wandung des Vorratsbehälters besteht
dabei aus einem Magnetfeld durchlässigen Material.
[0022] Bei dem erfindungsgemäßen Applikator ist das Auftragorgan vorzugsweise von einem
Pinselelement gebildet. Mit einem Pinselelement ist ein Nagellack optimal applizierbar.
Das Auftragorgan kann auch aus einem kapillaren Docht- oder Sintermaterial, o.dgl.
bestehen, um ein entsprechendes Auftragmedium applizieren zu können.
[0023] Erfindungsgemäß wird die Förderung des fließfähigen Auftragsmediums vorzugsweise
über strömungstechnisch günstige Gestaltungsmerkmale erreicht, wobei vorhandene Dichtspalte
in vorteilhafter Weise größer sein können, wodurch der Luftausgleich erleichtert und
ein Klemmen bzw. Verkrusten bei sachgerechter Anwendung verhindert wird.
[0024] Die Dosierung des Auftragsmediums erfolgt vorzugsweise über zwei im Spitzenteil des
Applikators vorgesehene Räume, die zumindest zeitweise durch ein an der Kolbenstange
vorgesehenes Dosierelement oder durch einen das Dosierelement bildenden Dosierabschnitt
der Kolbenstange getrennt sind, nämlich einen Zuführraum und einen Dosierungsraum,
die gemeinsam das zentrale Durchgangsloch des Spitzenteiles bilden.
[0025] Beim ersten Ausfahren des Auftragsorgans aus dem Spitzenteil wird mittels des Dosierelementes
bzw. des Dosierabschnittes der Kolbenstange eine bestimmte Quantität des fließfähigen
Auftragsmediums vom Zuführraum in den vorderseitigen Dosierungsraum gefördert. Beim
Zurückziehen des Auftragsorgans wird dieses mit dem im Dosierungsraum befindlichen
fließfähigen Auftragsmedium benetzt.
[0026] Beim erneuten Ausfahren des Auftragorganes wird über das Auftragsorgan das fließfähige
Auftragmedium aus dem Dosierungsraum mitgenommen und kann dann appliziert werde, d.h.
die Benetzung des Auftragsorgans erfolgt überwiegend in einem zweiten Betätigungsschritt
des Applikators. Gleichzeitig wird aus dem Zuführraum erneut fließfähiges Auftragsmedium
in den Dosierungsraum gefördert. Im Applikationsfall sind der Dosierungsraum und der
Zuführraum dann vorzugsweise abgedichtet, um ein unkontrolliertes Nachlaufen des fließfähigen
Auftragsmediums zu verhindern.
[0027] Hierfür können am Dosierungselement bzw. am Dosierabschnitt der Kolbenstange und/oder
im zentralen Durchgangsloch des Spitzenteils des Applikators speziell gestaltete Dichtwulste
vorgesehen sein, die eine im Wesentlichen statische Abdichtung in den Positionen "Auftragorgan
ausgefahren" und "Auftragorgan eingefahren" ermöglichen.
[0028] Während des Dosierungsvorganges wird eine konstante Dosierungsmenge des fließfähigen
Auftragsmediums durch eine geeignet ausgebildete Spaltdichtung zwischen dem Dosierelement
bzw. dem Dosierabschnitt der Kolbenstange und dem Zuführraum im Spitzenteil des Applikators
gewährleistet.
[0029] Je nach der angewandten Fertigungsmethode können zum Erreichen der strömungsgesteuerten
Förderung bspw. Rillen und/oder Wulstformen verwendet werden. Durch zum Beispiel sägezahnähnliche
Querschnitte der Wulste oder Rillen ist es möglich, das der Strömungswiderstand für
das durch die Bewegung nach vorne gezogene Auftragsmedium am Dosierelement bzw. Dosierabschnitt
der Kolbenstange entsprechend hoch ist, wogegen er bei dieser Bewegungsrichtung an
der Innenwand des zentralen Durchgangsloches des Spitzenteils des Applikators niedrig
ist. Das fließfähige Auftragsmedium wird hierdurch optimal nach vorne gefördert.
[0030] Bei der Bewegung der Kolbenstange bzw. des an ihr vorgesehenen Dosierelementes nach
rückwärts, d.h. nach innen, ist der Strömungswiderstand im zentralen Durchgangsloch
höher als am Dosierungselement bzw. Dosierabschnitt der Kolbenstange. Das fließfähige
Auftragsmedium verbleibt also im Dosierungsraum und kann das Auftragsorgan benetzten.
Dieser Vorgang kann durch eine entsprechend gestaltete Oberfläche, die Adhäsions-
und/oder Kapillarkräfte auf das fließfähige Auftragsmedium bedingt, noch erhöht werden.
Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird die Dosierung nahezu ausschließlich
durch Adhäsions- und/oder Kapillarkräfte einer entsprechenden Ausgestaltung der Oberflächen
erreicht.
[0031] Als eine weitere Ausführungsform können wendelförmige Rillen oder Wulste zur Anwendung
gelangen, die sich bei bestimmten Fertigungsverfahren empfehlen. Bevorzugt können
runde Querschnitte sein. Für eine gute Führung des Dosierelementes können auch andere
Querschnitts-Formen vorteilhaft sein. Z.B. weist ein rechteckiger Querschnitt in einer
runden Bohrung vier Führungskanten auf.
[0032] Mit dem erfindungsgemäßen Applikator ergeben sich die folgenden Vorteile:
Es können relativ große Spaltweiten vorhanden sein. Das bedingt geringe Reibungskräfte
und damit verbunden geringe Betätigungskräfte. Weiterhin wird auch bei unterschiedlichen
Viskositäten des zu dosierenden flüssigen Auftragsmediums eine große Unabhängigkeit
erreicht und damit der Anwendungsbereich des erfindungsgemäßen Applikators signifikant
vergrößert. Außerdem wird in vorteilhafter Weise eine Klemmwirkung verhindert, jedoch
der erforderliche Luftaustausch zwischen dem Vorratsbehälter und der Außenumgebung
erleichtert. Daraus resultiert der Vorteil, dass eine unerwünschte Blasenbildung vermieden
wird.
[0033] Insbesondere bei der Ausführung mit zwei statischen Dichtstellen wird eine gute gleichbleibende
Dosierung erreicht und ein Nachtropfen verhindert.
[0034] Durch den Wegfall aufwendiger Dichtungsstellen für bewegliche Elemente wird eine
deutlich einfachere Ausführung des Applikators mit vergleichsweise wenigen Einzelteilen
erreicht.
[0035] Durch unterschiedliche Raumquerschnitte kann die Förderwirkung für das fließfähige
Auftragsmedium noch vergrößert werden.
[0036] Durch die Kombination verschiedener Rillen und/oder Wulste kann die Förderwirkung
ebenfalls noch eingestellt werden, insbesondere wenn das Dosierelement bei der Vorschubbewegung
eine Drehbewegung durchführt, wie das z.B. mittels bestimmter Kugelschreiber-Druckmechaniken
zur Betätigung der Kolbenstange möglich ist.
[0037] Der weiteren Verdeutlichung des erfindungsgemäßen Applikators dient die nachfolgende
Funktionsbeschreibung:
Der Applikator weist einen Vorratsbehälter auf, in dem sich das dosiert zu applizierende
Auftragsmedium befindet. An die Ausgabeöffnung des Vorratsbehälters schließt ein Zuführraum
und an diesen vorderseitig ein Dosierraum an. Im Lagerzustand befindet sich das Auftragselement
im Dosierraum; er ist zur Aufnahme einer weiteren Quantität des Auftragsmediums vorgesehen.
Das Auftragsorgan wird also in diesem Raum mit Auftragsmedium benetzt. Die erfindungsgemäße
Aufteilung in zwei Räume ist insbesondere bei der Ausführung mit statischen Dichtsystemen
in bestimmten Funktionsstellungen des Applikators vorteilhaft.
[0038] Im jeweils ersten Betätigungsschritt wird das Auftragselement nach vorne aus der
Auslassöffnung herausbewegt. Weiterhin wird Auftragsmedium aus dem Vorratsbehälter
durch das Dosierungselement bzw. den Dosierabschnitt der Kolbenstange in den Dosierungsraum
gefördert. Das geschieht durch die Bewegung und eine entsprechende Gestaltung dieses
Teiles und/oder durch eine entsprechend ausgebildete Oberfläche. Dabei werden strömungstechnisch
unterschiedliche Widerstände bei der Bewegung des Dosierelementes ausgenutzt und so
eine Förderung zum Auftragsorgan erreicht. Durch Oberflächen mit unterschiedlicher
Kapillar- und/oder Adhäsionswirkung auf das flüssige Auftragsmedium ist dieser Transportvorgang
unterstützbar.
[0039] Beim Zurückbewegen des Dosierelementes entsteht im Vorratsbehälter zumindest temporär
ein Überdruck, der die Förderung des Auftragsmediums zur Spitze hin unterstützt, jedoch
verhindert, dass zuviel Auftragsmedium in den Vorratsbehälter zurücktransportiert
wird. Beim Zurückbewegen des Dosierelementes wird der Förderbereich des Dosierungselementes
bzw. des Dosierabschnitts der Kolbenstange wieder in den Zuführraum verbracht und
dort wieder mit einer bestimmten Quantität des Auftragsmediums benetzt.
[0040] Beim Zurückziehen der Kolbenstange mit dem Dosierelement bzw. seinem Dosierabschnitt
wird durch die Gestaltung nur eine geringe Teilmenge des Auftragsmediums zurückbefördert.
Schwerkraft und Kapillarwirkung des vorzugsweise von einem Pinsel gebildeten Auftragorganes
und ggf. zusätzlicher Mittel im Dosierungsraum verhindern einen Transport nach hinten.
Gleichzeitig wird der Luftaustausch unterstützt.
[0041] Sowohl im Applikationszustand mit ausgefahrenem Auftragsorgan als auch in der Ruhestellung
kann Dichtheit zur Abgabeöffnung hin bestehen. Im Förderbetrieb besteht nur eine bedingte
Dichtheit über den Spalt des hinteren Förderabschnittes der Kolbenstange zur Außenfläche
des Zuführraumes, die aber andererseits auch gewünscht ist und dem System eine gewisse
"Elastizität" verleiht. Auf diese Weise wird z.B. ein sogenanntes "Spucken" verhindert.
[0042] Die Förderung des Auftragsmediums erfolgt im Wesentlichen durch entsprechende Gestaltung
der Teile des Applikators bzw. der Oberfläche derselben.
[0043] Für gewisse fließfähige Auftragsmedien genügt eine entsprechende Rauhigkeit der Oberfläche.
Strukturen wie Rillen oder Muster sind ebenfalls Möglichkeiten, den Transporteffekt
zu gestalten.
[0044] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Applikators,
wobei es sich versteht, dass die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausbildungen
beschränkt sondern durch die nachfolgenden Ansprüche bestimmt ist.
[0045] Es zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform des Applikators mit einer
Betätigungseinrichtung nach Art einer Kugelschreiber-Druckmechanik,
Figur 2 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform des Applikators - ohne
Kugelschreiber-Druckmechanik - wobei die vom Spitzenteil gelöste Verschlußkappe als
Betätigungseinrichtung für die Kolbenstange dient,
Figur 3 den Applikator gemäß Figur 2 zur Verdeutlichung seiner Abdicht-Orte gemäß
dem Detail "X" und dem Detail "Y",
Figur 4 das Detail "X" in einem größeren Maßstab,
Figur 5 das Detail "Y" in einem vergrößerten Maßstab,
Figur 6 eine weitere Ausbildung des Applikators in einer Längsschnitt-Darstellung
- mit einer von einer Kugelschreiber-Druckmechanik gebildeten Betätigungseinrichtung
für die Kolbenstange und einer Verschlußkappe sowie einem Druckknopf der Kugelschreiber-Druckmechanik,
Figur 7 eine der Figur 6 ähnliche Ausbildung des Applikators - ohne Kugelschreiber-Druckmechanik,
Figur 8 längsgeschnitten eine Ausführungsform des Applikators mit einem innen geführten
Druckknopf für die Kolbenstange,
Figur 9 das Detail "N" gemäß Figur 8 in einem größeren Maßstab,
Figur 10 noch eine andere Ausführungsform des Applikators in einer LängsschnittDarstellung,
der eine magnetische Kopplung zwischen der Kolbenstange und einer von einem Druckknopf
gebildeten Betätigungseinrichtung aufweist,
Figur 11 längsgeschnitten eine weitere Ausführungsform des Applikators mit einer zusätzlichen
Abdichtung im Bereich des Dichtungselementes für die Kolbenstange und dem zugehörigen
Flansch der Kolbenstange,
Figur 12 längsgeschnitten eine der Figur 2 ähnliche Ausführungsform des Applikators
mit einer zusätzlichen Abdichtung einer geteilten Kolbenstange,
Figur 13 das Detail "S" gemäß Figur 12 in einem vergrößerten Maßstab, und
Figur 14 einen Längsschnitt durch noch eine andere Ausbildung des Applikators, wobei
das Federelement nicht im Vorratsbehälter für das Auftragmedium sondern außerhalb
desselben vorgesehen ist, um chemische Reaktionen zwischen dem Auftragmedium und dem
Metall des Federelementes zu vermeiden.
Figur 15 einen Längsschnitt durch eine erst Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Applikators mit "eingefahrenem" Auftragsorgan,
Figur 16 die Einzelheit D gemäß Figur 15 in einem größeren Maßstab,
Figur 17 einen Längsschnitt des Applikators gemäß Figur 15 im aktiven Betriebszustand
mit ausgefahrenem Auftragsorgan,
Figur 18 die Einzelheit G gemäß Figur 17 in einem größeren Maßstab,
Figur 19 eine Ausbildung eines mit der Kobenstange zu verbindenden Dosierelementes
mit einem Auftragsorgan,
Figur 20 das Spitzenteil des Applikators in einer Längsschnittdarstellung mit möglichen
Ausgestaltungen des zentralen Durchgangsloches,
Figur 21 eine Ausbildung des Auftragorganes mit einer Kapillarwirkung zur Auftragsseite
hin, und
Figur 22 eine weitere Ausbildung des Auftragorganes zur Förderung des Auftragsmediums
an eine Auftragstelle.
Figur 1 verdeutlicht längsgeschnitten eine Ausführungsform des Applikators 10, der
für ein fließfähiges Auftragmedium, insbesondere für einen Nagellack, vorgesehen ist.
Der Applikator 10 weist einen Vorratsbehälter 12 für das fließfähige
[0046] Auftragmedium auf. Der Vorratsbehälter 12 weist vorderseitig ein Spitzenteil 14 auf,
das mit einem zentralen Durchgangsloch 16 ausgebildet ist. Das Durchgangsloch 16 ist
für ein Auftragorgan 18 vorgesehen, das vorzugsweise von einem Pinselelement gebildet
ist. Das Auftragorgan 18 ist an einer Kolbenstange 20 angebracht. Die Kolbenstange
20 weist ein vorderseitiges Kolbenstangenteil 22 und ein mit diesem verbundenes rückseitigen
Kolbenstangenteil 24 auf. Das vorderseitige Kolbenstangenteil 22 besteht zweckmäßigerweise
aus einem geeigneten Kunststoffmaterial und das rückseitige Kolbenstangenteil 24 besteht
zweckmäßigerweise aus einem geeigneten Metall. Selbstverständlich ist es auch möglich,
dass die Kolbenstange 20 einteilig aus einem geeigneten Material besteht.
[0047] Das vorderseitige Kolbenstangenteil 22 ist an seinem innenseitigen Ende mit einem
umlaufenden Flansch 26 ausgebildet, der an seiner Rückseite mit einer Druckfläche
28 ausgebildet ist.
[0048] Ein Dichtungselement 30 liegt an dem rückseitigen Kolbenstangenteil 24 der Kolbenstange
20 jederzeit, d.h. sowohl in dem in Figur 1 gezeichneten aktiven Applikations-Zustand
mit aus dem Spitzenteil 14 heraus vorstehenden Auftragorgan 18 als auch im Ruhe- d.h.
Lagerzustand, wie er bspw. in Figur 2 gezeichnet ist, umfänglich an dem rückseitigen
Kolbenstangenteil 24 der Kolbenstange 20 an, um eine zuverlässige rückseitige Abdichtung
zu bewirken.
[0049] Das einen Zylinderhülsenabschnitt 32 und einen sich konisch verjüngenden Vorderabschnitt
34 aufweisende Dichtungselement 30 ist bei der Ausführungsform gemäß Figur 1 an einer
Betätigungseinrichtung 36 angebracht, die nach Art einer an sich bekannten Kugelschreiber-Druckmechanik
ausgebildet ist, auf deren Konstruktion und Wirkungsweise hier nicht näher eingegangen
zu werden braucht, weil sie kein Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist.
[0050] Die Betätigungseinrichtung 36 dient zum Verstellen des Auftragorganes 18 aus dem
Spitzenteil 14 heraus in eine Ausgabe- d.h. Applikations-Position für das im Vorratsbehälter
12 befindliche fließfähige Auftragmedium, zum temporären Festhalten des Auftragorganes
18 in der genannten Ausgabe-Position und zum Zurückbewegen des Auftragorganes in das
Spitzenteil 16 hin.
[0051] Die Betätigungseinrichtung 36 ist bei der Ausbildung des Applikators 10 gemäß Figur
1 von einer Verschlußkappe 38 gebildet, die vom Spitzenteil 16 entfernt, d.h. bspw.
abgeschraubt, und an der Rückseite des Applikators 10 wieder temporär angebracht wird,
um dann die Betätigungseinrichtung 36 mit Hilfe der Verschlußkappe 38 betätigen zu
können. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Betätigungseinrichtung 36 und die Verschlußkappe
38 entlang eines selbsthemmenden Ringabschnittes 40 miteinander temporär unverlierbar
verbindbar sind. Der besagte selbsthemmende Ringabschnitt ist einerseits durch ein
Kopfteil 42, das der Betätigungseinrichtung 36 zugeordnet ist, und eine in der Verschlußkappe
38 ausgebildete konische Ringfläche 44 bestimmt.
[0052] Figur 2 zeigt eine Ausbildung des Applikators 10 im verschlossenen Nichtsgebrauchs-Zustand,
wobei das rückseitige Kolbenstangenteil 24 direkt und unmittelbar - d.h. ohne Betätigungseinrichtung
nach Art einer Kugelschreiber-Druckmechanik - an seinem rückseitigen Ende ein Kopfteil
42 aufweist, das mit einer konischen Ringfläche 44 ausgebildet ist. Bei dieser Ausbildung
erstreckt sich das rückseitige Kolbenstangenteil 24 der Kolbenstange 20 durch ein
Abschlußteil 46 hindurch, das im Vorratsbehälter 12 rückseitig vorgesehen ist. Das
Dichtungselement 30 ist am rückseitigen Abschlußteil 46 vorgesehen.
[0053] Zwischen dem am vorderseitigen Kolbenstangenteil 22 ausgebildeten Flansch 26 und
der Rücken- d.h. Innenseite des Spitzenteiles 14 ist ein von einer
[0054] Schraubendruckfeder gebildetes Federelement 48 eingespannt, das die Kolbenstange
umgibt.
[0055] Die Verschlußkappe 38 weist an ihrem Boden 50 innenseitig ein federelastisches Dichtungselement
52 auf, das im Nichtgebrauchs-Zustand des Applikators 10, d.h. in seinem Verschluss-Zustand,
an einer Ringstirnfläche 54 des Spitzenteiles 14 abdichtend anliegt. Durch das vorderseitige
Dichtungselement 52 und durch das innen- bzw. rückseitige Dichtungselement 30 ergibt
sich folglich ein optimales Dichtungs-System des Applikators 10 - unabhängig von seiner
jeweils speziellen Ausbildung.
[0056] Bei dem Dichtungselement 30 ist der Zylinderhülsenabschnitt 32 innenseitig mit einem
Befestigungswulst 56 ausgebildet, der in eine umlaufende Rinne 58 eingerastet ist,
die an einem Vorderabschnitt 60 der Betätigungseinrichtung 36 ( siehe Figur 1 ) oder
im rückseitigen Abschlussteil 46 ( siehe Figur 2 ) ausgebildet ist.
[0057] Desgleichen wäre es möglich, das Dichtungselement 30 mit der Betätigungseinrichtung
36 oder dem rückseitigen Abschlussteil 46 materialschlüssig auszubilden. Das kann
durch eine Klebeverbindung oder durch Zweikomponenten-Spritzen o.dgl. realisiert sein.
[0058] In den Figuren 3 und 4 sind gleiche Einzelheiten wie in den Figuren 1 und 2 bezeichnet,
so dass es sich erübrigt, in Verbindung mit den Figuren 1 bis 4 alle Einzelheiten
jeweils detailliert zu beschreiben. Dabei verdeutlicht die Figur 4 in einem vergrößerten
Maßstab das Dichtungselement 52, das ein formstabiles Dichtungsteil mit einem Dichtungskegelabschnitt
62 und ein elastisches Druckteil 64 aufweist. Das Dichtungsteil 52 liegt mit seinem
Dichtungskegelabschnitt 62 abdichtend an der Ringstirnfläche 54 des Spitzenteiles
14 im mittels der Verschlußkappe 38 verschlossenen Zustand des Applikators 10 abdichtend
an.
[0059] Figur 5 verdeutlicht abschnittweise das rückseitige Dichtungselement 30 und insbesondere
dessen sich konisch verjüngenden Vorderabschnitt 34, der mit einer umlaufenden Dichtlippe
66 eng und abdichtend an der Kolbenstange 20 bzw. deren rückseitigem Kolbenstangenteil
24 anliegt.
[0060] Figur 6 zeigt längsgeschnitten eine Ausführungsform des Applikators 10, der wie der
Applikator 10 gemäß Figur 1 eine Betätigungseinrichtung 36 nach Art einer Kugelschreiber-Druckmechanik
aufweist. Der Applikator 10 weist sowohl eine Verschlußkappe 38 als auch einen Druckknopf
68 auf, der ein Konstruktionsteil der Kugelschreiber-Druckmechanik ist. Außerdem ist
schematisch ein Dichtungselement 52 angedeutet, das von einem federelastischen, gewölbten
Flächenelement gebildet ist, das im Verschluss-Zustand des Verschlusselementes abdichtend
an der Ringstirnfläche des Spitzenteiles 14 anliegt.
[0061] Die Figur 7 verdeutlicht längsgeschnitten eine Ausführungsform des Applikators 10,
die sich von der Ausführungsform gemäß Figur 6 dadurch unterscheidet, dass keine Betätigungseinrichtung
36 nach Art einer Kugelschreiber-Druckmechanik vorgesehen ist, sondern ein Druckknopf
68, der direkt und unmittelbar mit der Kolbenstange 20, d.h. deren rückseitigen Kolbenstangenteil
24, verbunden ist.
[0062] Figur 8 zeigt längsgeschnitten eine Ausführungsform des Applikators 10, bei dem die
Kolbenstange 20 bzw. deren rückseitiges Kolbenstangenteil 24 direkt und unmittelbar
mit einem Druckknopf 68 verbunden ist, und bei welchem - wie insbesondere die Figur
9 verdeutlicht - das vorderseitige Dichtungselement 52 als elastisches Kappenelement
ausgebildet ist, das z.B. mit einer Metalleinlage oder mit einer Metallauflage ausgebildet
ist, um eine Diffusions-Sperre für das im Vorratsbehälter 12 des Applikators 10 befindliche
fließfähige Auftragmedium, insbesondere Nagellack, zu bilden. Während bei der Ausbildung
gemäß Figur 6 der Druckknopf 68 außen geführt wird, wird er bei der Ausbildung gemäß
Figur 8 innen geführt.
[0063] Figur 10 verdeutlicht längsgeschnitten eine Ausführungsform des Applikators 10, bei
welchem der Vorratsbehälter 12 rückseitig derartig verschlossen ist, dass sich die
Kolbenstange 20 rückseitig nicht aus dem Vorratsbehälter 12 heraus erstreckt, um eine
Wirkverbindung mit einem Druckknopf 68 zu bewirken; sondern die Kolbenstange 20 und
die für die Kolbenstange 20 vorgesehene Betätigungseinrichtung in Gestalt des Druckknopfes
68 sind durch die Wandung des Vorratsbehälters 12 hindurch magnetisch gekoppelt. Zu
diesem Zwecke weist die Kolbenstange 20 an ihrem rückseitigen Kolbenstangenteil 24
ein Magnetelement 70 und der Druckknopf ein magnetisierbares Element, wie einem magnetisierbaren
Metallring, auf, das durch die Wandung des Vorratsbehälters 12 hindurch magnetisierbar
ist. Die Wandung des Vorratsbehälters 12 besteht hierbei aus einem Magnetfeld durchlässigen
Material.
[0064] Figur 11 verdeutlicht längsgeschnitten eine Ausbildung des Applikators 10, wobei
das innen- bzw. rückseitige Dichtungselement 30, das an einer Betätigungseinrichtung
36 nach Art einer Kugelschreiber-Druckmechanik vorgesehen ist, mit einer zusätzlichen
Außendichtung 72 gestaltet ist, um unerwünschte Diffusionsvorgänge durch das elastische
Dichtungsmaterial des Dichtungselementes 30 auch nach einer langen Lagerung des Applikators
10 noch zuverlässiger zu vermeiden.
[0065] Die Figuren 12 und 13 zeigen eine der Figur 2 prinzipiell ähnliche Ausführungsform
des Applikators 10 mit einer zusätzlichen Abdichtung 74 zwischen einem verkürzten
rückseitigen Kolbenstangenteil 24 und einem endseitigen Verlängerungsteil 76 der Kolbenstange
20.
[0066] Figur 14 verdeutlicht eine Ausführungsform des Applikators 10, die sich von der Ausführungsform
bspw. gemäß Figur 2 insbesondere dadurch unterscheidet, dass das Federelement 79 nicht
im Inneren des Vorratsbehälters für das Auftragmedium vorgesehen ist, so dass das
Auftragmedium mit dem Federelement 79 zu keiner Zeit in Berührung kommt. Damit werden
ungewollte chemische Reaktionen zwischen dem Auftragmedium und dem Metall des Federelementes
vermieden. Das wirkt sich auf die Langzeiteigenschaften des Auftragmediums und somit
auf die Langzeiteigenschaften des Applikators positiv aus.
[0067] Die Figuren 15 bis 18 verdeutlichen eine Ausbildung des Applikators 10 für ein fließfähiges
Auftragsmedium, insbesondere einen Nagellack, mit einem Vorratsbehälter 12 für das
Auftragsmedium. Der Vorratsbehälter 12 weist vorderseitig ein Spitzenteil 14 mit einem
zentralen Durchgangsloch 16 für ein Auftragorgan 18 auf. Das Auftragorgan 18 ist mit
einer Kolbenstange 20 verbunden. Die Kolbenstange 20 ist mit einem Dosierelement 84
verbunden oder mit einem solchen ausgebildet.
[0068] Das Auftragorgan 18 weist ein Auftragende 80 und ein davon abgewandtes Befestigungsende
82 auf, mit dem das Auftragsorgan 18 am Dosierelement 84 (siehe Figur 5) befestigt
ist. Das Dosierelement 84 ist dem Befestigungsende 82 des Auftragorgans 18 zugewandt
mit einem statischen Dichtungswulst 86 ausgebildet, der mit einem Dichtungs-Innenringfläche
88 zusammenwirkt, die in der zentralen Durchgangsöffnung 16 des Spitzenteils 14 ausgebildet
ist. Die zentrale Durchgangsöffnung 16 weist einen Zuführraum 90 und einen an diesen
vorderseitig anschließenden Dosierraum 92 auf, zwischen welchen sich die Dichtungs-Innenringfläche
88 befindet.
[0069] Das Dosierelement 84 weist zumindest dem Zuführraum 90 zugeordnet eine Oberflächengestaltung
mit einem erhöhten Strömungswiderstand zum umgebenden Auftragsmedium auf. Desgleichen
ist es möglich, dass die Oberfläche des Dosierelementes 84 derartig gestaltet ist,
dass der Strömungswiderstand bei seiner Bewegung in Richtung nach vorne größer ist,
als bei seiner Bewegung in entgegen gesetzter Richtung, d.h. nach rückwärts.
[0070] Mit der Bezugsziffer 94 sind Wülste bezeichnet, die durch Rillen 96 voneinander beabstandet
sind, die im Zuführraum 90 ausgebildet sind (siehe Figur 20). Mit der Bezugsziffer
104 ist eine Dichtungsstufe bezeichnet, die im Spitzenteil 14 ausgebildet ist. Die
Bezugsziffer 106 bezeichnet eine Oberflächenänderung, die bspw. als Abstreifwulst
ausgebildet ist, der im Dosierraum 92 des Spitzenteiles 14 an dessen Vorderende ausgebildet
ist, und der mit dem Auftragorgan 18 zusammenwirkt, um überschüssiges Auftragsmedium
vom Auftragorgan 18 definiert abzustreifen.
[0071] Figur 15 verdeutlicht des Weiteren eine Oberflächenänderung, die bspw. als innenseitigen
Förderwulst 108 ausgebildet ist, der an der Kolbenstange 20, dem Dosierelement 84
benachbart, vorgesehen ist.
[0072] Der Dosierraum 92 der zentralen Durchgangsöffnung 16 des Spitzenteiles 14 ist mit
Schlitzvertiefungen 110 (siehe Figur 20) ausgebildet, die sich von der Dichtungs-Innenringfläche
88 weg nach vorne verjüngen und in Spitzen 111 enden.
[0073] Das Dosierelement 84 ist an seinem rückseitigen, d.h. innenseitigen Endabschnitt
mit mindestens einem Schlitz 112 ausgebildet, um das Dosierungselement 84 einfach
und zuverlässig mit der Kolbenstange 20 fest verbinden zu können (siehe Figur 19).
Figur 21 verdeutlicht eine Ausführungsform des Auftragorgans 18, wobei zur Oberflächenvergrößerung
zum Auftragende 80 hin eine Faser- bzw. Pinselteilung 114 realisiert ist. Demgegenüber
verdeutlicht die Figur 22 eine Ausführungsform des Auftragorgans 18, wobei die Fasern
bzw. Pinselhaare zu ihrer Oberflächenvergrößerung zum Auftragende 80 hin einen größeren
Querschnitt besitzen als am Befestigungsende 82 des Auftragsorgans 18.
[0074] Das Auftragorgan 18 kann jede beliebige Gestalt und/oder Form aufweisen. Beliebige
Querschnittsformen sind möglich, von Wichtigkeit ist, dass das Auftragorgan 18 derartig
gestaltet ist, dass sich wenigstens an seiner Oberfläche eine hohe Anhaftung des Auftragsmediums
ergibt. Das Auftragorgan kann bspw. Pinselhaare, Fasern, Gewebe o.dgl. aufweisen,
deren Adhäsions- und/oder Kapillarwirkung es ermöglicht, dass das Auftragsmedium im
Dosierraum 92 verbleibt, was durch eine strömungstechnische Gestaltung des Dosierelementes
84 unterstützt werden kann.
[0075] Gleiche Einzelheiten sind in allen Figuren jeweils mit denselben Bezugsziffern bezeichnet,
so dass es sich erübrigt, in Verbindung mit allen Figuren alle Einzelheiten jeweils
detailliert zu beschreiben.
Bezugsziffernliste:
[0076]
- 10
- Applikator
- 12
- Vorratsbehälter (von 10)
- 14
- Spitzenteil (von 10 an 12)
- 16
- zentrales Durchgangsloch (in 14)
- 18
- Auftragorgan (von 10 an 20)
- 20
- Kolbenstange (von 10)
- 22
- vorderseitiges Kolbenstangenteil (von 20)
- 24
- rückseitiges Kolbenstangenteil (von 20)
- 26
- Flansch (an 22)
- 28
- Druckfläche (an 26 für 30)
- 30
- Dichtungselement (von 10 für 20)
- 32
- Zylinderhülsenabschnitt (von 30)
- 34
- konisch verjüngter Vorderabschnitt (von 30)
- 36
- Betätigungseinrichtung (von 10 für 20)
- 38
- Verschlußkappe (von 10)
- 40
- selbsthemmender Ringabschnitt (zwischen 36 und 38)
- 42
- Kopfteil (für 40 an 20)
- 44
- konische Ringfläche (in 38 und an 42)
- 46
- rückseitiges Abschlußteil (von 10 für 12)
- 48
- Federelement (von 10 für 20, zwischen 14 und 26)
- 50
- Boden (von 38)
- 52
- Dichtungselement (in 38)
- 54
- Ringfläche (von 14)
- 56
- Befestigungswulst (an 32)
- 58
- Rinne (in 60)
- 60
- Vorderabschnitt (von 36)
- 62
- Dichtungskegelabschnitt (von 52)
- 64
- Polsterteil (von 52 für 62)
- 66
- Dichtlippe (an 34 für 20)
- 68
- Druckknopf (von 10)
- 70
- Permanentmagnetelement
- 72
- Zusatzdichtung
- 74
- Abdichtung
- 76
- endseitiges Verlängerungsteil (von 20)
- 79
- Federelement (von 10 für 20; zwischen 42 und 46)
- 80
- Auftragende (von 18)
- 82
- Befestigungsende (von 18)
- 84
- Dosierungselement (an 18 in 16)
- 86
- statischer Dichtungsaußenwulst (von 24)
- 88
- Dichtungs-Innenringfläche (an 14)
- 90
- Zuführraum (von 16)
- 92
- Dosierungsraum (von 16)
- 94
- Wulst (in 14)
- 96
- Rille (in 14)
- 98
- Wulst (an 24)
- 104
- Dichtstufe (in 14)
- 106
- Oberflächenänderung/Abstreifwulst (in 14)
- 108
- Oberflächenänderung/ Förderwulst (von 84)
- 110
- Schlitzvertiefung (in 14)
- 111
- Spitze (von 110)
- 112
- Schlitz (in 84)
- 114
- Faserteilung (von 18)
- 116
- Faserquerschnitt (von 18)
1. Applikator für ein fließfähiges Auftragsmedium, insbesondere für einen Nagellack,
mit einem Vorratsbehälter (12) für das Auftragsmedium, der vorderseitig ein Spitzenteil
(14) mit einem zentralen Durchgangsloch (16) für ein Auftragorgan (18) und rückseitig
eine Betätigungseinrichtung für eine Kolbenstange (20) aufweist, an deren Vorderende
das Auftragorgan (18) vorgesehen ist, und welche zum Verstellen des Auftragorganes
(18) aus dem Spitzenteil (14) heraus in eine Ausgabeposition für das Auftragsmedium,
zum temporären Festhalten des Auftragorganes (18) in der Ausgabeposition, und mittels
eines Federelementes zum Zurückbewegen des Auftragorganes (18) in das Spitzenteil
(14) hinein vorgesehen ist, und mit einer Verschlußkappe (38) zum abdichtenden Verschließen
des Spitzenteiles (14), wobei ein Dichtungselement (30) die Kolbenstange (20) entlang
ihres Umfangs abdichtet,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kolbenstange (20) in einem mittleren Abschnitt mit einem Flansch (26) ausgebildet
ist.
2. Applikator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Federelement (48) im Vorratsbehälter (12) für das Auftragmedium zwischen dem
Flansch (26) und einer Ringstirnfläche (54) des Spitzenteiles (14) vorgesehen ist,
3. Applikator nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der an der Kolbenstange (20) ausgebildete Flansch (26) an seiner der Betätigungseinrichtung
zugewandten Rückseite mit einer Druckfläche (28) ausgebildet ist, und dass das Dichtungselement
(30) mit einer umlaufenden, die Kolbenstange (20) abdichtend umschließenden Dichtlippe
(66) ausgebildet ist.
4. Applikator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Federelement (79) außerhalb des Vorratsbehälters (12) für das Auftragmedium vorgesehen
ist.
5. Applikator nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungselement (30) einen Zylinderhülsenabschnitt (32) und einen sich konisch
verjüngenden Vorderabschnitt (34) aufweist, der mit der umlaufenden Dichtlippe (66)
ausgebildet ist.
6. Applikator nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zylinderhülsenabschnitt (32) des Dichtungselementes (30) innenseitig mit einem
Befestigungswulst (56) ausgebildet ist, der in eine Rinne (58) eingerastet ist, die
in einem Vorderabschnitt (60) der Betätigungseinrichtung (36) oder eines rückseitigen
Abschlussteils (46) des Vorratsbehälters (12) ausgebildet ist.
7. Applikator nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungselement (30) an der Betätigungseinrichtung (36) oder am rückseitigen
Abschlussteil (46) des Vorratsbehälters (12) vorgesehen ist.
8. Applikator nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungselement (30) mit der Betätigungseinrichtung (36) oder mit dem Abschlussteil
(46) des Vorratsbehälters (12) materialschlüssig ausgebildet ist.
9. Applikator nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Betätigungseinrichtung (36) nach Art einer Kugelschreiber-Druckmechanik ausgebildet
ist.
10. Applikator nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die von einer Kugelschreiber-Druckmechanik gebildete Betätigungseinrichtung (36)
mittels der vom Spitzenteil (14) des Applikators (10) entfernbaren Verschlußkappe
(38) betätigbar ist.
11. Applikator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vom Spitzenteil (14) des Applikators (10) entfernbare Verschlußkappe (38) zur
unmittelbaren Betätigung der Kolbenstange (20) vorgesehen ist.
12. Applikator nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verschlußkappe (38) am rückseitigen Ende der Kolbenstange (20) temporär unverlierbar
anbringbar ist.
13. Applikator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verschlußkappe (38) in ihrem das Spitzenteil (14) abdichtenden Verschluss-Zustand
mit einem an ihrem Boden (50) vorgesehenen federelastischen Dichtungselement (52)
an einer Ringstirnfläche (54) des Spitzenteiles (14) abdichtend anliegt.
14. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Auftragorgan (18) von einem Pinselelement gebildet ist.
15. Applikator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Kolbenstange (18) ein Dosierelement (84) vorgesehen ist, das wenigstens im
Bereich eines Zuführraumes (90) des Applikators eine Oberflächengestaltung mit einem
erhöhten Strömungswiderstand zum umgebenden Auftragsmedium aufweist, wobei die Dosierung
des Auftragsmediums durch den Vorschub des Dosierelementes (84) erfolgt, um eine bestimmte
Menge des Auftragsmediums in einen in einem Spitzenteil (14) des Applikators (10)
vorgesehenen Dosierraum (92) zu transportieren, und wobei beim Zurückbewegen des Dosierelementes
(84) einerseits ein Druckausgleich ermöglicht und andererseits durch Adhäsions- und/oder
Kapillarkräfte das Auftragsmedium im Dosierraum (92) gehalten wird.
16. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Auftragsorgan (18) derartig gestaltet ist, dass sich zumindest an seiner Oberfläche
eine hohe Anhaftung des Auftragsmediums ergibt.
17. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche des Dosierelementes (4) derartig gestaltet ist, dass eine gute Adhäsion
des Auftragsmediums stattfindet, die in Verbindung mit der Schwerkraft ausreicht,
das Auftragsmedium zum Dosierraum (92) zu transportieren, wobei durch in dem Dosierraum
(92) zusätzlich auftretende Adhäsionskräfte und die in gleicher Richtung wirkende
Schwerkraft wenigstens ein Teil des Auftragsmediums im Dosierraum verbleibt und das
Auftragsorgan (18) benetzt.
18. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Durchmesser im Dosierraum (92) gleich groß oder kleiner ist als im Zuführraum
(90).
19. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche des Dosierungselements (84) so gestaltet ist, dass der Strömungswiderstand
bei seiner Bewegung nach vorne größer ist als bei der Bewegung in entgegen gesetzter
Richtung nach rückwärts.
20. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass im ausgefahrenen Zustand des mit der Kolbenstange (18) verbundenen Dosierelementes
(84) diese mit dem Auftragselement (18) so gestaltet ist, dass eine Abdichtung zum
Speicherraum des Vorratsbehälters (12) des Applikators (10) erfolgt, so dass kein
Medium mehr nachfließt.
21. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dosierelement (84) im eingefahrenen Ruhezustand des Applikators (10) ebenfalls
eine Abdichtung in der Art ergibt, dass kein Auftragsmedium nach vorne über die Auftragsspitze
des Auftragsorgans (18) nach außen gelangt.
22. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdichtung im aktiven Applikationszustand des Applikators (10) durch einen etwas
kleineren Querschnitt als dem Querschnitt im Zuführraum (90) realisiert ist, der über
eine definierte Bewegung der Kolbenstange (20) im ausgefahrenen Zustand eine sichere
Abdichtung erzeugt.
23. Applikator nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
dass die definierte Bewegung der Kolbenstange (18) durch die Funktion einer Umschaltmechanik
bedingt ist.
24. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche im Dosierungsraum (92) eine erhöhte Adhäsions- und/oder Kapillarwirkung
bewirkt, um das Auftragsmedium im Dosierungsraum (92) zurückzuhalten.
25. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich im Dosierungsraum (92) zusätzliche Mittel oder Elemente befinden, die eine Adhäsions-
und/oder Kapillarwirkung auf das Auftragsmedium besitzen.
26. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel oder Elemente fest oder lösbar und/oder beweglich im Dosierungsraum (92)
angebracht sind.
27. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Auftragsorgan (18) mit einer variablen, zur Spitze hin verstärkten Adhäsions-
und/oder Kapillarwirkung versehen ist.
28. Applikator nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet,
dass die variable Adhäsions- und/oder Kapillarwirkung durch dünner werdende Fasern und/oder
Pinselhaare und/oder durch sich teilende Fasern und/oder Pinselhaare realisiert ist.
29. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein vorderes Dichtelement so ausgebildet ist, dass es bei der Ausfahrbewegung das
Auftragselement (18) führt.
30. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Förderung des flüssigen Auftragsmediums durch wendelartige Rillen und/oder Erhebungen
an Oberflächenabschnitten des Dosierungselements (84) und/oder in der zentralen Durchgangsöffnung
(16) des Spitzenteils (14) des Applikators (10) unterstützt wird.
31. Applikator nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass unterschiedliche Oberflächenbereiche in den Räumen des Applikators unterschiedliche
Oberflächen- Strukturen und/oder -Gestaltungen und/oder - Rauhigkeiten aufweisen,
so dass sich eine Förderwirkung durch Kapillarkräfte einerseits und durch Reibungskräfte
andererseits ergibt.
1. Applicator for a flowable application medium, in particular nail polish, comprising
a reservoir (12) accommodating the application medium, said reservoir having, at its
front end, a tip portion (14) with centrally arranged passage hole (16) for an application
element (18) and, at its rear end, an actuating device for a piston rod (20), with
the application element (18) being arranged at the front end of said piston rod and
said rod serving to move the application element (18) out of the tip portion (14)
and into an application medium discharge position, retain the application element
(18) temporarily in the discharge position and, with the help of a spring element,
retract the application element (18) into the tip portion (14), and a cap (38) for
tightly sealing off the tip portion (14), a sealing element (30) enabling the piston
rod (20) to be sealed off along its circumference,
characterized in that the piston rod (20) is designed with a flange (26) in a central section.
2. Applicator according to claim 1, characterized in that the spring element (48) in reservoir (12) accommodating the application medium is
arranged between flange (26) and an annular face (54) of the tip portion (14).
3. Applicator according to claim 1 or 2, characterized in that the flange (26) provided on the piston rod (20) is designed to have a thrust face
(28) on its back facing the actuating device, and the sealing element (30) is provided
with a circumferential seal lip (66) embracing and sealing off the piston rod (20).
4. Applicator according to claim 1, characterized in that the spring element (79) is arranged outside the reservoir (12) accommodating the
application medium.
5. Applicator according to any one of the claims 1 to 4, characterized in that the sealing element (30) has a cylindrical sleeve portion (32) and a tapered front-end
portion (34) provided with a circumferential seal lip (66).
6. Applicator according to claim 5, characterized in that the cylindrical sleeve portion (32) of the sealing element (30) is provided with
a securing bead (56) on the inside which engages with a channel (58) formed out in
a forward portion (60) of the actuating device (36) or in a rearward closure element
(46) of the reservoir (12).
7. Applicator according to claim 6, characterized in that the sealing element (30) is arranged on the actuating device (36) or on the rearward
closure element (46) of the reservoir (12).
8. Applicator according to claim 7, characterized in that the sealing element (30) is connected to the actuating device (36) or the closure
element (46) of the reservoir (12) in a firmly bonded manner.
9. Applicator according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the actuating device (36) is designed in the manner of a ballpoint-pen pushing mechanism.
10. Applicator according to claim 9, characterized in that the actuating device (36) designed in the manner of a ballpoint-pen pushing mechanism
can be operated by means of a closure cap (38) which can be removed from the tip portion
(14) of applicator (10).
11. Applicator according to claim 1, characterized in that the closure cap (38) removable from the tip portion (14) of the applicator (10) is
provided so as to directly actuate the piston rod (20).
12. Applicator according to claim 10 or 11, characterized in that the closure cap (38) can be captively attached temporarily to the rearward end of
the piston rod (20).
13. Applicator according to claim 1, characterized in that the closure cap (38) in its closed state sealing off the tip portion (14) abuts in
a sealing manner on an annular face (54) of the tip portion (14) with a resilient
sealing element (52) provided on its end (50).
14. Applicator according to any one of the above claims, characterized in that the application element (18) is provided in the form of a brush element.
15. Applicator according to claim 1, characterized in that a dosing element (84) is arranged on the piston rod (18) that has a surface contour
at least in the area of a feeding space (90) of the applicator creating an increased
flow resistance with respect to the surrounding application medium, wherein the dosing
of the application medium is achieved through the forward movement of the dosing element
(84) conveying a certain amount of the application medium into a dosing space (92)
provided in a tip portion (14) of the applicator (10), and wherein upon retraction
of the dosing element (84) not only pressure balancing takes place but the application
medium is also retained in said dosing space (92) by adhesion and/or capillary forces.
16. Applicator according to claim 15, characterized in that the application element (18) is designed in such a manner that the application medium
adheres excellently at least to the surface of said element.
17. Applicator according to claim 15, characterized in that the surface of the dosing element (4) is shaped in such a manner that good adhesion
of the application medium is achieved which in conjunction with gravity is sufficient
to transport the application medium towards the dosing space (92), wherein adhesion
forces additionally produced in dosing space (92) and the gravitational force acting
in the same direction causes at least part of the application medium to remain inside
the dosing space thus wetting/adhering to the application element (18).
18. Applicator according to claim 15, characterized in that the diameter in dosing space (92) is equal to or smaller than in feeding space (90).
19. Applicator according to claim 15, characterized in that the surface of the dosing element (84) is designed such that the flow resistance
is greater when the medium flows in forward direction and lower when it flows in opposite
direction towards the rear.
20. Applicator according to claim 15, characterized in that with the dosing element (84) in extended position and connected to the piston rod
(20) said rod with application element (18) is designed such that sealing against
the storage space of the reservoir (12) of the applicator (10) takes place preventing
the flow of medium.
21. Applicator according to claim 15, characterized in that with the applicator (10) in retracted resting position the dosing element (84) also
has a sealing effect in a manner that no application medium can advance and exit to
the outside via the application tip of the application element (18).
22. Applicator according to claim 15, characterized in that sealing in the activated application state of the applicator (10) is brought about
by a cross section slightly smaller than the cross section in feeding space (90) which
via a defined movement of the piston rod (20) in extended state produces a reliable
sealing effect.
23. Applicator according to claim 22, characterized in that the defined movement of the piston rod (20) is brought about by the function of a
reversal mechanism.
24. Applicator according to claim 15, characterized in that the surface in dosing space (92) exerts an increased adhesion and/or capillary effect
to retain the application medium in dosing space (92).
25. Applicator according to claim 15, characterized in that additional means or elements are situated in dosing space (92) which have adhesion
and/or capillary effects on the application medium.
26. Applicator according to claim 25, characterized in that the means or elements are permanently or detachably and/or movably arranged in the
dosing space (92).
27. Applicator according to claim 15, characterized in that the application element (18) is designed so as to have a variable adhesion and/or
capillary effect intensifying towards the tip.
28. Applicator according to claim 27, characterized in that the variable adhesion and/or capillary effect is produced by fibers and/or brush
hairs becoming thinner and/or by fibers and/or brush hairs being divided.
29. Applicator according to claim 15, characterized in that a forward sealing element is designed such that it guides the application element
(18) being moved out.
30. Applicator according to claim 15, characterized in that transport of the fluid application medium is enhanced through spirally grooves and/or
embossments in or on surface portions of the dosing element (84) and/or in the central
passage hole (16) of the tip portion (14) of the applicator (10).
31. Applicator according to claim 15, characterized in that different surface areas in the spaces of the applicator are provided with different
surface structures and/or designs and/or roughness so that conveying effects are exerted
not only via capillary forces but also by frictional forces.
1. Applicateur (10) pour un fluide à appliquer, notamment pour du vernis à ongles, comportant
un contenant de stockage (12) pour le fluide à appliquer, présentant sur le côté avant
une partie en pointe (14) pourvue d'un trou de passage central (16) pour un organe
d'application (18), et sur le côté arrière un dispositif d'actionnement pour une tige
de piston (20), sur l'extrémité avant de laquelle l'organe d'application (18) est
agencé, et qui est prévue pour déplacer l'organe d'application (18) en dehors de la
partie en pointe (14), jusque dans une position de distribution du fluide à appliquer,
pour fixer temporairement l'organe d'application (18) dans la position de distribution,
et pour ramener l'organe d'application (18) dans la partie en pointe (14) au moyen
d'un élément ressort (48), et avec un capuchon de fermeture (38) pour la fermeture
étanche de la partie en pointe (14), dans lequel un élément joint d'étanchéité (30)
assure l'étanchéité de la tige de piston (20) le long de sa périphérie
caractérisé en ce que
la tige de piston (20) comporte une collerette (26) dans un tronçon médian.
2. Applicateur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de ressort (48) est prévu dans le contenant de stockage (12) pour le fluide
à appliquer entre la collerette (26) et une face d'extrémité annulaire (54) de la
partie en pointe (14).
3. Applicateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la collerette (26) agencée sur la tige de piston (20), sur son côté arrière tourné
vers le dispositif d'actionnement, est dotée d'une surface de pression (28), et en ce que l'élément joint d'étanchéité (30) est réalisé avec une lèvre d'étanchéité (66) qui
entoure la tige de piston (20) de manière étanche.
4. Applicateur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément ressort (79) est agencé à l'extérieur contenant de stockage (12) pour le
fluide à appliquer.
5. Applicateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'élément joint d'étanchéité (30) comprend un tronçon de manchon cylindrique (32)
et un tronçon avant effilé de manière conique (34) qui est formé avec la lèvre d'étanchéité
périphérique (66).
6. Applicateur selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le tronçon de manchon cylindrique (32) de l'élément joint d'étanchéité (30) est formé
à l'intérieur d'un bourrelet de fixation (56) qui vient en prise dans une rainure
(58) formée dans un tronçon avant (60) du dispositif d'actionnement (36) ou une partie
d'extrémité arrière (46) du contenant de stockage (12).
7. Applicateur selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'élément joint d'étanchéité (30) est prévu sur le dispositif d'actionnement (36)
ou sur la partie d'extrémité arrière (46) du contenant de stockage (12).
8. Applicateur selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
l'élément joint d'étanchéité (30) est formé via une liaison par matière avec le dispositif
d'actionnement (36) ou avec la partie d'extrémité arrière (46) du contenant de stockage
(12).
9. Applicateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
le dispositif d'actionnement (36) est réalisé à la manière d'un stylo rétractable.
10. Applicateur selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le dispositif d'actionnement (36) formé à la manière d'un stylo rétractable peut être
actionné au moyen du capuchon de fermeture (38) qui peut être enlevé de la partie
en pointe (14) de l'applicateur (10).
11. Applicateur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le capuchon de fermeture (38) pouvant être enlevé de la partie en pointe (14) de l'applicateur
(10) est prévu pour un actionnement direct de la tige de piston (20).
12. Applicateur selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que
le capuchon de fermeture (38) peut être installé temporairement à l'extrémité arrière
de la tige de piston (20), d'une manière ne pouvant pas être perdu.
13. Applicateur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le capuchon de fermeture (38), dans son état obturant de manière étanche la partie
en pointe (14), repose de façon étanche, à l'aide d'un élément d'étanchéité à ressort
(52) prévu au niveau de sa partie inférieure (50), sur une face d'extrémité annulaire
(54) de la partie en pointe (14).
14. Applicateur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'organe d'application (18) est formé par un élément brosse.
15. Applicateur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
un élément de dosage (84) est prévu sur la tige de piston (18) qui, au moins dans
la zone d'une chambre d'alimentation (90) de l'applicateur, présente une configuration
de surface ayant une résistance accrue à l'écoulement du fluide à appliquer environnant,
dans lequel le dosage du fluide à appliquer survient via un déplacement vers l'avant
de l'élément de dosage (84) pour transporter une quantité déterminée du fluide à appliquer
jusque dans une chambre de dosage (92) prévue dans une partie de pointe (14) de l'applicateur
(10), et dans lequel, pendant le déplacement de retour de l'élément de dosage (84),
d'une part une compensation de pression est possible, et d'autre part le fluide à
appliquer va être retenu dans la chambre de dosage (92) par des forces d'adhérence
et/ou capillaires.
16. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
l'organe d'application (18) est conçu de telle sorte qu'il a pour résultat une adhérence
élevée du fluide à appliquer au moins sur sa surface supérieure.
17. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
la surface supérieure de l'élément de dosage (4) est conçue de telle sorte qu'une
bonne adhérence du fluide à appliquer a lieu, qui est suffisante, en conjonction avec
la force de gravité, pour transporter le fluide à appliquer jusqu'à la chambre de
dosage (92), dans lequel des forces d'adhérence supplémentaires produites dans la
chambre de dosage (92) et la force de la gravité agissant dans la même direction amènent
au moins une partie du fluide à appliquer à rester dans la chambre de dosage et à
mouiller l'organe d'application (18).
18. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
le diamètre de la chambre de dosage (92) est inférieur ou égal à celui de la chambre
d'alimentation (90).
19. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
la surface supérieure de l'élément de dosage (84) est conçue de telle sorte que la
résistance à l'écoulement est plus grande durant son déplacement vers l'avant que
lors du déplacement dans le sens opposé vers l'arrière.
20. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
dans l'état étendu de l'élément de dosage (84) relié à la tige de piston (18), celui-ci
est conçu avec l'organe d'application (18) de telle sorte qu'une étanchéité de l'espace
de stockage du contenant de stockage (12) de l'applicateur (10) est formée, aucun
fluide ne pouvant continuer de circuler.
21. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
l'élément de dosage (84), dans l'état rétracté de repos de l'applicateur (10), forme
également un joint d'étanchéité, de telle sorte qu'aucun fluide à appliquer ne passe
vers l'avant au-delà de l'embout d'application de l'organe d'application (18) vers
l'extérieur.
22. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
le joint d'étanchéité, dans l'état de d'application active de l'applicateur (10),
est réalisé via une section transversale légèrement plus petite que la section transversale
de la chambre d'alimentation (90), qui génère une étanchéité sûre lors d'un déplacement
défini de la tige de piston (20) jusque dans l'état étendu.
23. Applicateur selon la revendication 22,
caractérisé en ce que
le déplacement défini de la tige de piston (18) est dû à l'actionnement d'une mécanique
de changement.
24. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
la surface supérieure provoque dans la chambre de dosage (92) une action d'adhérence
et/ou capillaire accrue pour retenir le fluide à appliquer dans la chambre de dosage
(92).
25. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
des moyens ou des éléments supplémentaires existent dans la chambre de dosage (92),
qui ont une action d'adhérence et/ou capillaire sur le fluide à appliquer.
26. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
les moyens ou éléments sont installés de manière fixe ou libérable et/ou mobile dans
la chambre de dosage (92).
27. Applicateur selon la revendication 16,
caractérisé en ce que
l'organe d'application (18) est prévu avec une action d'adhérence et/ou capillaire
variable s'intensifiant vers la pointe.
28. Applicateur selon la revendication 27,
caractérisé en ce que
l'action d'adhérence et/ou capillaire variable est obtenue par des fibres et/ou des
poils de brosse devenant plus minces, ou par des fibres et/ou des poils de brosse
se divisant.
29. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
un élément joint d'étanchéité avant est formé de telle sorte qu'il guide l'organe
d'application (18) pendant son déplacement vers l'extérieur.
30. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
le transport du fluide à appliquer est favorisé par des rainures et/ou des saillies
en spirale sur ou dans des parties de surface de l'élément de dosage (84) et/ou dans
le trou de passage central (16) de la partie en pointe (14) de l'applicateur (10).
31. Applicateur selon la revendication 15,
caractérisé en ce
que différentes zones de surface dans les espaces de l'applicateur sont dotées de structures
de surface et/ou conceptions et/ou rugosités différentes, de sorte qu'un effet de
transport est exercé d'une part par des forces capillaires, et d'autre part par les
forces de frottement.
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