[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verspannung von elektromechanischen Verbund-Hochfrequenzschwingsystemen
(VFHS). Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise in
EP 0 243 591 A2 und
US 4,499,566 A offenbart.
Problemstellung
[0002] Niederfrequenz-Leistungs-Ultraschall (NFLUS) ist Ultraschall mit einer Arbeitsfrequenz
von 15 bis 200 kHz, vorzugsweise 15 bis 60 kHz, z.B. 20 kHz und einer Schallleistung
über 10 W, vorzugsweise 100 W bis 20.000 W, z.B. 10.000 W. Zur Erzeugung des Ultraschalls
werden beispielsweise piezokeramische oder magnetostriktive Systeme verwendet. Es
sind lineare Schallwandler und flächige oder gewölbte Plattenschwinger oder Rohrresonatoren
bekannt. Niederfrequenz-Leistungs-Ultraschall findet unter anderem in der Behandlung
von Flüssigkeiten, wie z.B. Nahrungsmitteln, Kosmetika, Farben und Nanomaterialien
Verwendung. Dafür wird Ultraschall über einen Resonator mit Amplituden von 1 bis 350
µm, vorzugsweise 10 bis 80 µm, z.B. 35µm in Flüssigkeiten übertragen. Lambda ist die
Wellenlänge welche sich aus der NFLUS-Frequenz und der Schallausbreitungsgeschwindigkeit
im Hochfrequenzschwingsystem ergibt. Ein Hochfrequenzschwingsystem kann aus einem
oder mehreren Lambda/2-Elementen bestehen. Ein aus mehreren Lambda/2-Elementen bestehendes
Hochfrequenzschwingsystem kann aus einem Materialstück entsprechender Länge gefertigt
werden oder aus mehreren Elementen der Länge n*Lambda/2 (n ∈ N), z.B. durch Verschrauben
zusammengesetzt werden. Lambda/2-Elemente können verschiedene Materialquerschnittgeometrien,
z.B. kreisförmige, ovale oder rechteckige Querschnitte aufweisen. Die Querschnittsgeometrie
und -fläche kann entlang der Längsachse eines Lambda/2-Elements variieren. Die Querschnittfläche
kann zwischen 0,01 und 300cm
2, vorzugsweise zwischen 10 und 100cm
2, z.B. 50cm
2 betragen. Lambda/2-Elemente können unter anderem aus metallischen oder keramischen
Materialien oder aus Glas, insbesondere aus Titan, Titanlegierungen, Stahl oder Stahllegierungen,
Aluminium oder Aluminiumlegierungen, z.B. aus Titan grade 5 gefertigt sein. Ein Lambda/2-Element
kann einem Materialstück entsprechender Länge gefertigt werden oder aus mehreren miteinander
verbundenen Materialstücken bestehen.
[0003] Hochfrequenzschwingsysteme und Lambda/2-Elemente, welche aus mehr als einem Materialstück
bestehen können auf verschiedene Weise zu einem Verbund zusammen gefügt werden. Eine
typische Form des Verbundes ist ein mittels zentrisch positionierten Spannelements
komprimiertes Hochfrequenzschwingsystem (Figur 1). Piezokeramische Verbund-Hochfrequenzschwingsysteme
bestehen aus einem oder mehreren in Längsrichtung verbunden Lambda/2-Elementen, von
welchen mindestens eines ein oder mehrere piezokeramische Elemente, z.B. Scheiben,
Ringe, Scheibensegmente oder Ringsegmente aufweist. Für Niederfrequenz-Hochleistungssystem
werden Verbund-Hochfrequenzschwingsysteme mit mehreren piezokeramischen Elementen,
vorzugsweise mit mehr als vier piezokeramischen Elementen, z.B. mit acht piezokeramischen
Elementen eingesetzt.
[0004] Gerade piezokeramische Verbund-Hochfrequenzschwingsysteme erfordern eine erhöhte
Flächenpressung der piezokeramischen Elemente. Diese Flächenpressung kann zwischen
0,1 und 1000 N/mm
2, vorzugsweise zwischen 40 und 300 N/mm
2, z.B. 100 N/mm
2 betragen. Die Flächenpressung hat erhebliche Auswirkungen auf den Wirkungsgrad, die
maximal mögliche Ultraschallleistung und auf die Resonanzfrequenz. Daher kann die
Flächenpressung unter anderem so gewählt werden, dass der Wirkungsgrad maximiert und/oder
die thermischen Verluste bei der Umwandlung von elektrischer in mechanische Arbeit
minimiert werden.
[0005] Die Flächenpressung wird durch mindestens ein Spannelement, z.B. durch eine zentrisch
positionierte Spannschraube erzeugt. In Abhängigkeit von der aufgebrachten Flächenpressung
ergibt sich eine Zugbelastung der Spannelemente. Die Zugbelastungsfähigkeit der einzelnen
Spannelemente bedingt eine minimal notwendige Summe der Materialquerschnitte der einzelnen
Spannelemente. Im Falle innenliegender, z.B. zentrisch angeordneter Spannelemente,
reduziert die Materialquerschnittsumme der Spannelemente den Materialquerschnitt der
ultraschallerzeugenden, z.B. der piezokeramischen, Elemente. Die maximale Diagonale
und somit die maximal mögliche Querschnittfläche der der ultraschallerzeugenden, z.B.
der piezokeramischen, Elemente ist bautechnisch begrenzt, da bei zunehmender Diagonalen
sowohl die Tendenz zu zerstörerischen Biegeschwingungen z.B. der Piezoelemente und
Materialstücke zunimmt, als auch die thermische Ableitfähigkeit durch einen erhöhten
durchschnittlichen Abstand zur nichtbedeckten Oberfläche der ultraschallerzeugenden
Elemente zunimmt. Da die Querschnittfläche der ultraschallerzeugenden Elemente somit
nicht beliebig groß gewählt werden kann, reduziert der erforderliche die Spannelemente-Materialquerschnitt
die maximal mögliche Querschnittfläche der ultraschallerzeugenden Elemente.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, mit welcher
elektromechanische Verbund-Hochfrequenzschwingsysteme verspannt werden können, ohne
den Materialquerschnitt der ultraschallerzeugenden Elemente zu reduzieren.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Zweckmäßige
Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung zur Erzeugung von elektromechanischen Verbund-Hochfrequenzschwingungen
zur Verfügung gestellt, welche ein Verbund-Hochfrequenzschwingsystem mit mindestens
einem schwingungserzeugendem Element und mindestens ein Spannelement zur Druckbeaufschlagung
des schwingungserzeugenden Elementes umfasst, wobei mindestens ein Spannelement außerhalb
des Materialquerschnitts mindestens eines schwingungserzeugenden Elementes positioniert
ist.
[0009] Dadurch wird die Anordnung von innenliegenden, z.B. zentrisch angeordneten Spannelementen
vermieden, die in ihrer maximalen Querschnittsgeometrie durch die umgebenden ultraschallerzeugenden
Elemente begrenzt sind und zur Ausbildung von Biegeschwingungen neigen. Insbesondere
bei piezokeramischen Verbund-Hochfrequenzschwingsystemen, welche aus mehreren in Längsrichtung
verbunden Lambda/2-Elementen und innenliegenden, z.B. zentrisch angeordneten Spannelementen
bestehen, ergibt sich durch das hohe Aspektverhältnis (Länge zu Querschnittsdiagonale)
des Spannelements (oder der Spannelemente) eine hohe Tendenz von Biegeschwingungen.
Diese können durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Erfindung mit außen angeordneten
Spannelementen eliminiert oder mindestens erheblich reduziert werden.
[0010] In einer günstigen Ausgestaltungsvariante der Erfindung sind mindestens zwei Spannelemente
außerhalb des Materialquerschnitts mindestens eines schwingungserzeugenden Elementes
positioniert.
[0011] Die erzeugten Schwingungen sind vorzugsweise Ultraschall.
[0012] Das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem ist dazu ausgelegt, mit einer Frequenz zwischen
15 und 200 kHz, insbesondere zwischen 15 und 60 kHz und in bevorzugter Ausführungsform
zwischen 15 und 35 kHz zu schwingen.
[0013] Weiterhin ist das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem für die Erzeugung von Schwingungen
mit einer Amplitude von 1 bis 350 µm, insbesondere mit einer Amplitude von 10 bis
80 µm ausgelegt.
[0014] Dabei ist das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem für die Übertragung von Ultraschall
mit einer Leistung von 100 bis 20.000 Watt , insbesondere mit einer Leistung von 4.000
bis 20.000 Watt ausgelegt.
[0015] Vorteilhafterweise sind die schwingungserzeugenden Elemente piezokeramische Elemente.
[0016] Das heißt, dass das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem insbesondere piezokeramische
Elemente zur Erzeugung der Schwingungen verwenden kann.
[0017] Dabei können die piezokeramischen Elemente piezokeramische Scheiben oder Scheibensegmente
sein.
[0018] Alternativ kann das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem piezokeramische Ringe oder
Ringsegmente zur Erzeugung der Schwingungen verwenden.
[0019] Es kann vorgesehen sein, dass das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem piezokeramische
Elemente mit einer Diagonalen von mehr als 30 mm, insbesondere mehr als 50 mm und
in besonders bevorzugter Ausführungsform mehr als 70 mm zur Erzeugung der Schwingungen
verwendet.
[0020] Das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem ist insbesondere zur Übertragung von Ultraschall
in Flüssigkeiten eingerichtet.
[0021] Das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem ist vornehmlich für den Dauerbetrieb und insbesondere
für den Betrieb mit konstanter Amplitude oder konstanter Last über einen Zeitraum
von mehr als einer Stunde auslegt.
[0022] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
mindestens zwei, insbesondere mindestens drei entlang seiner Längsrichtung hintereinander
angeordnete Lambda/2-Elemente auf.
[0023] Dabei können mindestens zwei Lambda/2-Elemente jeweils mindestens ein piezoelektrisches
Element aufweisen.
[0024] Alternativ ist vorgesehen, dass mindestens zwei Lambda/2-Elemente jeweils mindestens
zwei piezoelektrische Elemente aufweisen.
[0025] Vorzugsweise beträgt die an den piezokeramische Elementen anliegende Flächenpressung
an mindestens einer Stelle zwischen 0,1 und 1000N/mm
2, insbesondere zwischen 40 und 300N/mm
2.
[0026] Generell sollte die die an den piezokeramische Elementen anliegende Flächenpressung
so gewählt sein, das die thermischen Verluste bei der Umwandlung von elektrischer
in mechanische Arbeit reduziert werden.
[0027] In einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass mindestens
zwei außen positionierte Spannelemente verwendet werden.
[0028] Die Summe der Querschnittminima der verwendeten Spannelemente sollte mehr als 50mm
2, insbesondere mehr als 250mm
2 betragen.
[0029] Dabei kann vorgesehen sein, dass mindestens ein Spannelement das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
zumindest teilweise oder größtenteils umschließt. Zu diesem Zweck kann dieses Spannelement
einen ringförmigen oder ringsegmentförmigen Querschnitt aufweisen, so dass dieses
Spannelement das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem teilweise oder vollständig umschließt.
[0030] Mindestens ein Spannelement kann mittels mindestens eines Gewindes, z.B. durch Verschrauben,
gespannt sein.
[0031] Die Zugspannung des Spannelementes sollte unterhalb der Grenze zur plastischen Verformung
liegen. Das heißt, die durch die Verspannung des Spannelementes eingebrachte Zugspannung
sollte geringer sein als die Streckgrenze Re des Spannelementes. Mindestens ein Spannelement
kann eine Elastizität aufweisen, welche toleranzausgleichend wirkt.
[0032] Es kann mindestens ein Spannelement zur Verspannung eines weiteren Verbund-Hochfrequenzschwingsystems
verwendet werden. Das heißt, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Mehrzahl von
Verbund-Hochfrequenzschwingsystemen aufweisen kann, und wenigstens ein Spannelement
zur Verspannung mehrerer Verbund-Hochfrequenzschwingsysteme dienen kann.
[0033] Vorzugsweise erfolgt die Kraftübertragung von mindestens einem Spannelement auf das
Verbund-Hochfrequenzschwingsystem nahe oder in unmittelbarer Nähe oder direkt an einem
Minimum (Knoten) der in Längsrichtung zum Verbund-Hochfrequenzschwingsystem auftretenden
mechanischen Schwingungen.
[0034] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Kraftübertragung von mindestens einem Spannelement
auf das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem in einem Abstand von weniger als 0,1 Lambda
zu einem Minimum (Knoten) der in Längsrichtung zum Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
auftretenden mechanischen Schwingungen erfolgt.
[0035] Die Kraftübertragung kann von mindestens einem Spannelement auf das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
mindestens an einem Ende des Spannelements außen am Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
anliegend erfolgen, insbesondere auf ein Materialendstück pressend.
[0036] Alternativ erfolgt die Kraftübertragung von mindestens einem Spannelement auf das
Verbund-Hochfrequenzschwingsystem über mindestens ein Koppelelement.
[0037] Vorzugsweise wird mindestens eine schwingungsentkoppelnde, - absorbierende und/oder
dämpfende Geometrie zur Verringerung der vom Verbund-Hochfrequenzschwingsystem auf
mindestens ein Spannelement übertragenen Schwingungen verwendet.
[0038] Weiterhin ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Resonanzfrequenz des Spannelementes
von der Erregerfrequenz des Verbund-Hochfrequenzschwingsystems abweicht. Das heißt,
dass mindestens ein Spannelement keine Resonanzfrequenz aufweist, welche nahe der
Erregerfrequenz des Verbund-Hochfrequenzschwingsystems liegt.
[0039] Bei Verwendung mehrerer Spannelemente sollten mindestens zwei Spannelemente voneinander
unterschiedliche Resonanzfrequenzen aufweisen.
[0040] Mindestens ein Spannelement kann elektrisch isolierend oder isoliert ausgeführt sein.
[0041] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass mindestens ein Spannelement oder mindestens
ein Koppelelement zur Leitung von Wärme bzw. thermischer Energie, z.B. zur Wärmeableitung
oder zur Führung von Temperierfluiden, wie z.B. Öl, Wasser oder Pressluft verwendbar
ist.
[0042] Insbesondere zu diesem Zweck kann ein schwingungs- bzw. ultraschallerzeugendes Element
Öffnungen zur Durchleitung wärmeableitender Stoffe, wie Flüssigkeiten oder Gase aufweisen.
[0043] Die erfindungsgemäße Vorrichtung lässt sich dadurch herstellen, dass
mindestens ein Spannelement außerhalb des Materialquerschnitts mindestens eines schwingungserzeugenden
Elementes positioniert wird. Dort kann es derart gespannt werden, dass es eine Spannung
auf das schwingungserzeugende Element ausübt.
[0044] Durch das erfindungsgemäße Positionieren eines oder mehrerer Spannelemente außerhalb
des Materialquerschnitts der ultraschallerzeugenden, z.B. der piezokeramischen, Elemente
ist es möglich, dass die Materialquerschnittsumme der Spannelemente den Materialquerschnitt
der ultraschallerzeugenden, z.B. der piezokeramischen, Elemente nicht oder nicht erheblich
reduziert. Außerdem wird die Materialquerschnittsumme der Spannelemente nicht durch
die Geometrie der ultraschallerzeugenden Elemente begrenzt.
[0045] Dafür werden ein oder mehrere Spannelemente außerhalb des Materialquerschnitts der
ultraschallerzeugenden Elemente positioniert. So ist es möglich Spannelemente mit
einer hohen Summe minimaler Spannelement-Materialquerschnitte zu verwenden diese Summe
kann mehr als 50mm
2, vorzugsweise mehr als 250mm
2, z.B. 60mm
2 betragen.
[0046] Die Spannelemente können unter anderem aus metallischen, nicht-metallischen oder
keramischen Materialien oder aus Kunststoffen oder Verbundwerkstoffen, insbesondere
aus Titan, Titanlegierungen, Stahl oder Stahllegierungen, Aluminium, Polymeren, Hochleistungskunststoffen
oder Aluminiumlegierungen, z.B. aus Titan grade 5 gefertigt sein. Spannelemente, welche
aus mehr als einem Materialstück bestehen können auf verschiedene Weise, z.B. durch
Verschrauben, Einhaken, Kleben, Knoten, Verseilen, Verweben, Schrumpfen oder Pressen
zu einem Verbund zusammen gefügt werden. Die Querschnittsgeometrie der einzelnen Spannelemente
kann entlang der Längsrichtung des Verbund-Hochfrequenzschwingsystems variieren. So
sind unter anderem kreisförmige, halbkreisförmige, kreissegmentförmige, viereckige
(z.B. Vierkant), sechseckige (z.B. Sechskant), ringförmige (z.B. Rohr) und ringsegmentförmige
oder polygene Querschnittsgeometrien (z.B. Seil) möglich. Die Querschnittsgeometrie
eines oder mehrerer Spannelemente kann das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem teilweise,
größtenteils oder vollständig umschließen.
[0047] Die an den Spannelementen anliegende Zugkraft kann z.B. durch Verschrauben, thermische
Kontraktion bei Abkühlung, thermischer Expansion, chem. Beeinflussung oder mittels
Hebeln, hydraulischer Zylinder, Piezo-Aktuatoren, Federn, Getrieben oder schiefer
Ebenen, vorzugsweise durch Verschrauben erzeugt werden. Diese Vorrichtungen zum Aufbringen
der Zugkraft können einseitig, beidseitig oder mehrseitig, z.B. an einem oder mehreren
Spannelementen angebracht sein.
[0048] Die Zugspannung der Spannelemente sollte vorzugsweise unterhalb der Grenze der plastischen
Verformung oder Rissbildung liegen. Die Spannelemente können sich unter Einwirkung
der Zugspannung elastisch verformen, z.B. in Zugrichtung ausdehnen. Diese Elastizität
kann toleranzausgleichend wirken.
[0049] Die Spannelemente können sich unter thermischer Einwirkung, z.B. während des Betriebes
des Verbund-Hochfrequenzschwingsystems verformen, z.B. in Zugrichtung ausdehnen. Diese
Verformung kann zu einer Variation der Zugspannung führen. Diese Variation der Zugspannung
kann bewusst zur Steuerung der am Verbund-Hochfrequenzschwingsystem anliegenden Flächenpressung
und Flächenpressungsverteilung verwendet werden. Die Anordnung außerhalb liegender
Spannelemente kann so gewählt und z.B. mit innenliegenden Spannelemente kombiniert
werden, dass die am Verbund-Hochfrequenzschwingsystem anliegende Flächenpressung und
Flächenpressungsverteilung entlang des Querschnitts möglichst gleichmäßig verteilt
ist.
[0050] Einzelne Spannelemente können zur Verspannung von mehr als einem Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
verwendet werden.
[0051] Die Kraftübertragung von einem Spannelement auf das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
kann an beliebiger Stelle erfolgen. Vorzugsweise sollte die Kraftübertragung nahe
oder in unmittelbarer Nähe eines Minimums (Knotens) der in Längsrichtung zum Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
auftretenden mechanischen Schwingungen erfolgen. Der Abstand in Längsrichtung der
zum Verbund-Hochfrequenzschwingsystem auftretenden mechanischen Schwingungen zu einem
derartigen Minimum kann z.B. zwischen 0 und 0,2 Lambda, vorzugsweise 0 bis 0,1 Lambda,
z.B. 0,02 Lambda betragen.
[0052] Die Übertragung kann z.B. über außen am Verbund-Hochfrequenzschwingsystem anliegende
oder auf die Enden eines Lambda/2 Elements pressende Koppelelemente erfolgen. Zur
Reduzierung der vom Verbund-Hochfrequenzschwingsystem auf die Spannelemente übertragenen
mechanischen Schwingungen können diese Koppelemente oder die Spannelemente selbst
schwingungsentkoppelnde, -absorbierende oder -dämpfende Bestandteile oder Geometrien
aufweisen. Diese Bestandteile können unter anderem aus Kunststoffen, Verbundwerkstoffen,
Harzen oder Metallen, z.B. aus Gummi bestehen.
[0053] Falls eine Übertragung mechanischer Schwingungen vom Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
auf die Spannelemente nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, sollten die Spannelemente
vorzugsweise keine Resonanzfrequenzen aufweisen, welche nahe der Erregerfrequenz des
Verbund-Hochfrequenzschwingsystems liegen. Die Resonanzfrequenzen der Spannelemente
können unter anderem durch die Geometrie, wie z.B. die Länge, die Materialauswahl
und durch die Anordnung der Koppelstelle oder Koppelelemente beeinflusst werden. Die
einzelnen Spannelemente können untereinander variieren, so dass sie z.B. voneinander
abweichende Resonanzfrequenzen für Biegeschwingungen aufweisen. Zur Reduzierung oder
Vermeidung der elektrischen Spannungsübertragung vom Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
auf die Spannelemente können die Koppelemente oder die Spannelemente selbst elektrisch
isolierende Bestandteile aufweisen. Diese Bestandteile können unter anderem aus Kunststoffen,
Verbundwerkstoffen, Harzen, Keramik, Beton, Glas, z.B. aus Beton bestehen.
[0054] Alternativ können die Spannelemente und/oder die Koppelelemente durch eine geeignete
Gestaltung als Leiter für die Übertragung elektrischer Energie, z.B. als Schutzleiter
oder zur Leitung thermischer Energie, z.B. zur Wärmeableitung oder zur Führung von
Temperierfluiden, wie z.B. Öl, Wasser oder Pressluft verwendet werden.
[0055] Innerhalb Materialquerschnitts der ultraschallerzeugenden Elemente können Öffnungen
zur Durchleitung wärmeableitender Stoffe, wie Flüssigkeiten oder Gase, z.B. Öl, Wasser,
Luft oder Edelgas positioniert sein. Diese Stoffe können mit einem vom Umgebungsdruck
abweichenden Druck, z.B. mit einem Überdruck bewegt oder beaufschlagt werden. Die
Kontaktflächen zwischen diesen Stoffen und dem Verbund-Hochfrequenzschwingsystem können
zur Übertragung thermischer Energie, z.B. zur Kühlung verwendet werden.
[0056] Die Erfindung soll nachstehend anhand der in den beiliegenden Figuren 2 bis 6 dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen wird folgendes
gezeigt.
[0057] Figur 2 zeigt eine Art einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Ein Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
umfasst ein Lambda/2-Element, welches zwei piezokeramische Scheiben (1) zwischen zwei
Materialstücken (2) aufweist. Diese Materialstücke (2) sind mittels zweier Spannelemente
(4) und zweier außen an den Materialstücken (2) anliegender Koppelstücke (9) verspannt.
Die Spannelemente (4) sind außerhalb der Querschnittsgeometrie der piezokeramischen
Scheiben (1) positioniert. Die an den Spannelementen anliegende Zugkraft wird mittels
Muttern (3) durch Verdrehen aufgebracht.
[0058] Figur 3 zeigt eine ähnliche Variante wie Figur 2, jedoch mit zwei parallel angeordneten
Verbund-Hochfrequenzschwingsystemen Eines der Spannelemente (4) wird zur Verspannung
beider Verbund-Hochfrequenzschwingsysteme verwendet.
[0059] Figur 4 zeigt eine ähnliche Variante wie Figur 2, jedoch mit zwei in Längsrichtung
mittels Gewindebolzen (5) verbundenen Lambda/2-Elementen, von denen jedes zwei piezokeramische
Scheiben (1) aufweist.
[0060] Figur 5 zeigt eine ähnliche Variante wie Figur 2, jedoch mit zwei in Längsrichtung
über ein gemeinsames Materialstück (8) verbundenen Lambda/2-Elementen und einem weiteren
mittels Gewindebolzen (5) verbundenen Labda/2-Element ohne piezokeramische Scheiben.
Die 4 Spannelemente (4) weisen je ein Verbindungsrohr (6) auf.
[0061] Figur 6 zeigt eine ähnliche Variante wie Figur 2, jedoch mit zwei in Längsrichtung
über ein gemeinsames Materialstück (8) verbundenen Lambda/2-Elementen. Die Spannelemente
(4) weisen je eine Isolation (7) auf. Ein weiteres Koppelelement (Druckstück) (10)
dient zur Kraftübertragung auf das VHFSVerbund-Hochfrequenzschwingsystem. Allen Varianten
ist gemein, dass die Spannelemente (4) außerhalb der ultraschallerzeugenden Elemente
(1) positioniert sind.
[0062] Die Figur 6 zeigt drei rotationssymmetrische in Längsrichtung verbundene Lambda/2-Elemente.
Die Materialstücke (2 und 8) sind z.B. aus Titan grade 5 gefertigt. Der Durchmesser
der piezokeramischen Elemente (1) beträgt z.B. 80mm. Zwei Spannelemente (3) bestehen
aus einer Stahllegierung und weisen ein Außengewinde, z.B. M6, auf. Die Länge der
Spannelemente (3) beträgt z.B. je 360mm. Die Spannelemente sind auf einem Teil ihrer
Länge durch die Isolation (7) bedeckt. Die Koppelelemente (9) bestehen aus Aluminium.
Das Koppelstück (Druckstück) (8) überträgt eine Spannkraft von 500kN auf das Lambda/2-Element.
Die Position der Kraftübertragung ist so gewählt, dass sie sich nahe dem Schwingungsminimum
der Längsschwingungen des oberen Lambda/2-Elements befindet. Die Erregerfrequenz des
Verbund-Hochfrequenzsystems beträgt 19kHz und ist für die Übertragung von Ultraschall
mit einer Leistung von bis zu 4kW im Dauerbetrieb ausgelegt.
Liste der Bezugszeichen
[0063]
- 1
- ultraschallerzeugendes Element
- 2
- Materialstück
- 3
- Mutter (Innengewinde)
- 4
- Spannelement mit Außengewinde
- 5
- Gewindebolzen
- 6
- Verbindungsrohr mit Innengewinde
- 7
- Isolation
- 8
- Materialstück
- 9
- Koppelelement
- 10
- Koppelelement (Druckstück)
1. Vorrichtung zur Erzeugung von elektromechanischen Verbund-Hochfrequenzschwingungen,
umfassend ein Verbund-Hochfrequenzschwingsystem mit mindestens einem schwingungserzeugendem
Element (1) und mindestens ein Spannelement (4) zur Druckbeaufschlagung des schwingungserzeugenden
Elementes (1), wobei mindestens ein Spannelement (4) außerhalb der Querschnittsgeometrie
mindestens eines schwingungserzeugenden Elementes (1) positioniert ist und das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
dazu ausgelegt ist, mit einer Frequenz zwischen 15 kHz und 200 kHz und einer Amplitude
von 1 µm bis 350 µm zu schwingen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kraftübertragung vom Spannelement (4) auf das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
in einem Abstand von weniger als 0,1 Lambda zu einem Minimum (Knoten) der in Längsrichtung
zum Verbund-Hochfrequenzschwingsystem auftretenden mechanischen Schwingungen erfolgt,
wobei Lambda die Wellenlänge ist, welche sich aus der Frequenz und der Schallausbreitungsgeschwindigkeit
im Hochfrequenzschwingsystem ergibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Spannelemente (4) außerhalb der Querschnittsgeometrie mindestens
eines schwingungserzeugenden Elementes (1) positioniert sind.
3. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwingungserzeugenden Elemente (1) piezokeramische Elemente sind.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem mindestens zwei entlang seiner Längsrichtung
hintereinander angeordnete Lambda/2-Elemente aufweist.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Spannelement (4) das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem zumindest teilweise
umschließt.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Spannelement (4) mittels mindestens eines Gewindes, z.B. durch Verschrauben
gespannt ist.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Spannelement (4) herrschende Zugspannung unterhalb der Grenze zur plastischen
Verformung dieses Spannelements (4) liegt.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragung vom Spannelement (4) auf das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
an einem Minimum (Knoten) der in Längsrichtung zum Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
auftretenden mechanischen Schwingungen erfolgt.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragung vom Spannelement (4) auf das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
mindestens an einem Ende des Spannelements (4) pressend auf ein Materialstück erfolgt.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragung vom Spannelement (4) auf das Verbund-Hochfrequenzschwingsystem
über mindestens ein Koppelelement erfolgt.
11. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Resonanzfrequenz des Spannelementes (4) von der Erregerfrequenz des Verbund-Hochfrequenzschwingsystems
abweicht.
12. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Spannelemente (4) voneinander unterschiedliche Resonanzfrequenzen
aufweisen.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Spannelement (4) und/ oder mindestens ein Koppelelement derart ausgestaltet
ist, dass mit diesem Element Wärme leitbar ist.
14. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein schwingungserzeugendes Element (1) Öffnungen zur Durchleitung wärmeleitender
Stoffe aufweist.
1. Device for generating electromechanical composite high-frequency oscillations, comprising
a composite high-frequency oscillation system having at least one oscillation-generating
element (1) and at least one bracing element (4) for applying pressure to the oscillation-generating
element (1),
wherein at least one bracing element (4) is positioned outside of the cross-sectional
geometry of at least one oscillation-generating element (1) and the composite high-frequency
oscillation system is configured to oscillate at a frequency between 15 kHz and 200
kHz and with an amplitude of 1 µm to 350 µm,
characterised in that
the force is transmitted from the bracing element (4) to the composite high-frequency
oscillation system at a distance of less than 0.1 lambda to a minimum (node) of the
mechanical oscillations that occur in the longitudinal direction of the composite
high-frequency oscillation system, wherein lambda is the wavelength resulting from
the frequency and the sound propagation speed in the high-frequency oscillation system.
2. Device according to claim 1, characterised in that at least two bracing elements (4) are positioned outside of the cross-sectional geometry
of at least one oscillation-generating element (1).
3. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the oscillation-generating elements (1) are piezo-ceramic elements.
4. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the composite high-frequency oscillation system has at least two lambda/2 elements
that are successively arranged along its longitudinal direction.
5. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that at least one bracing element (4) at least partially encloses the composite high-frequency
oscillation system.
6. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that at least one bracing element (4) is braced, for example screwed together, with at
least one thread.
7. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that a tensile stress prevailing in the bracing element (4) is below the plastic deformation
limit of said bracing element (4).
8. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the force is transmitted from the bracing element (4) to the composite high-frequency
oscillation system at a minimum (node) of the mechanical oscillations that occur in
the longitudinal direction of the composite high-frequency oscillation system.
9. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the force is transmitted from the bracing element (4) to the composite high-frequency
oscillation system at least at one end of the bracing element (4) by applying pressure
to a piece of material.
10. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the force is transmitted from the bracing element (4) to the composite high-frequency
oscillation system via at least one coupling element.
11. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the resonance frequency of the bracing element (4) differs from the excitation frequency
of the composite high-frequency oscillation system.
12. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that at least two bracing elements (4) have mutually different resonance frequencies.
13. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that at least one bracing element (4) and/or at least one coupling element is designed
in such a way that heat can be conducted with said element.
14. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that at least one oscillation-generating element (1) has openings for conducting heat-conducting
materials.
1. Dispositif pour générer des oscillations haute fréquence composites électromécaniques,
comprenant un système oscillant haute fréquence composite avec au moins un élément
(1) générateur d'oscillations et au moins un élément de contrainte (4) pour solliciter
en pression l'élément (1) générateur d'oscillations, au moins un élément de contrainte
(4) étant positionné à l'extérieur de la géométrie de section transversale d'au moins
un élément (1) générateur d'oscillations, et le système oscillant haute fréquence
composite étant conçu pour osciller avec une fréquence comprise entre 15 kHz et 200
kHz et avec une amplitude de 1 µm à 350 µm,
caractérisé en ce que
la transmission de force à partir de l'élément de contrainte (4) vers le système oscillant
haute fréquence composite s'effectue à une distance inférieure à 0,1 lambda d'un minimum
(noeud) des oscillations mécaniques apparaissant dans le direction longitudinale par
rapport au système oscillant haute fréquence, lambda étant la longueur d'ondes qui
résulte de la fréquence et de la vitesse de propagation du son dans le système oscillant
haute fréquence.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins deux éléments de contrainte (4) sont positionnés à l'extérieur de la géométrie
de section transversale d'au moins un élément (1) générateur d'oscillations.
3. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments(1) générateurs d'oscillations sont des éléments céramiques piézoélectriques.
4. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système oscillant haute fréquence composite présente au moins deux éléments lambda/2
disposés l'un derrière l'autre le long de sa direction longitudinale.
5. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de contrainte (4) entoure au moins partiellement le système oscillant
haute fréquence composite.
6. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de contrainte (4) est serré au moyen d'au moins un filetage, par
ex. par vissage.
7. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une contrainte de traction régnant dans l'élément de contrainte (4) est inférieure
à la limite de déformation plastique de cet élément de contrainte (4).
8. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la transmission de force à partir de l'élément de contrainte (4) vers le système
oscillant haute fréquence composite s'effectue sur un minimum (noeud) des oscillations
mécaniques apparaissant dans la direction longitudinale par rapport au système oscillant
haute fréquence composite.
9. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la transmission de force à partir de l'élément de contrainte (4) vers le système
oscillant haute fréquence composite s'effectue au moins à une extrémité de l'élément
de contrainte (4) avec l'exercice d'une pression sur un morceau de matériau.
10. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la transmission de force à partir de l'élément de contrainte (4) vers le système
oscillant haute fréquence composite s'effectue par le biais d'au moins un élément
de couplage.
11. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la fréquence de résonance de l'élément de contrainte (4) diffère de la fréquence
d'excitation du système oscillant haute fréquence composite.
12. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins deux éléments de contrainte (4) présentent des fréquences de résonance différentes
l'une de l'autre.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de contrainte (4) et/ou au moins un élément de couplage est/sont
constitué(s) de telle sorte que de la chaleur peut être conduite avec cet élément.
14. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément (1) générateur d'oscillations présente des ouvertures pour le
passage de substances conduisant la chaleur.