[0001] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät, das
einen Kältespeicher aufweist.
[0002] Die
WO 2006/007663 A1 beschreibt ein Kühlsystem, welches bei einem Ausfall einer externen Stromversorgung
eine Kühlung ermöglichen soll. Ein erster Kältemittelkreislauf kühlt hier eine eutektische
Lösung, welche sich in einem Tank befindet. Durch einen zweiten Kältemittelkreislauf
fließt Kältemittel schwerkraftabhängig oder aufgrund von Konvektion, wobei das Kältemittel
durch die eutektische Lösung gekühlt wird.
[0003] Die
US 7 543 455 B1 beschreibt einen solarbetriebenen Kühlschrank. Dabei wird ein Energiespeichermedium
mittels eines Wärmetauschers eines Kältemittelkreislaufs gekühlt. In dem Energiespeichermedium
ist zudem ein Wärmetauscher eines Kühlmittelkreislaufs angeordnet. Eine Pumpe pumpt
das Kühlmittel in Abhängigkeit von einer in einem Kühlraum herrschenden Temperatur
zu einem in dem Kühlraum angeordneten weiteren Wärmetauscher.
[0004] Die
DE 199 07 250 A1 betrifft ein Kühlsystem mit einem zur Kältespeicherung dienenden Element, welches
eine auf einen bestimmten Gefrierpunkt eingestellte eutektische Sole enthält. Durch
die Sole verlaufen die Rohrleitungen zweier Kreisläufe.
[0005] Die
DE 38 06 205 C2 offenbart einen Kühlschrank mit einem kühlbaren Innenraum und einem vom kühlbaren
Innenraum getrennten Hauptverdampferraum, in dem ein Hauptverdampfer angeordnet ist.
In der Decke des Kühlschranks ist ein Kältespeicher vorgesehen, der in einem wärmeisolierenden
Material eingeschlossen ist und einen Kältespeicherverdampfer umgibt. Über einen Thermogeber
können die beiden Verdampfer verbunden werden, um einen Wärmeüberragung zu ermöglichen.
Der Kühlschrank kann derart betrieben werden, dass Wärme zwischen dem Kältespeicher
und dem Hauptverdampfer ausgetauscht wird.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein alternatives Kältegerät mit einem
Kältespeicher anzugeben.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch ein Kältegerät, gemäß Anspruch 1, aufweisend
einen Innenbehälter mit einem kühlbaren Innenraum zum Lagern von Kältegut, einen Kältespeicher
mit einem Speichermaterial, einen ersten Kältekreislauf mit einem Verdampfer zum Kühlen
des Speichematerials des Kältespeichers, und einen zweiten Kältekreislauf, der einen
innerhalb des Innenraums angeordneten Wärmetauscher umfasst, der mit dem Speichermaterial
des Kältespeichers gekoppelt ist.
Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltskältegerät verstanden, also
ein Kältegerät das zur Haushaltsführung in Haushalten oder eventuell auch im Gastronomiebereich
eingesetzt wird, und insbesondere dazu dient Lebensmittel und/oder Getränke in haushaltsüblichen
Mengen bei bestimmten Temperaturen zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank,
ein Gefrierschrank, eine Kühlgefrierkombination, eine Gefriertruhe oder ein Weinlagerschrank.
Das erfindungsgemäße Kältegerät umfasst demnach den kühlbaren Innenraum und den ersten
Kältekreislauf, der als ein einen Verflüssiger, einen Verdichter und den Verdampfer
umfassender Kompressor-Kältekreislauf ausgebildet ist. Der Innenraum wird jedoch nicht
vom Verdampfer gekühlt. Dieser ist vielmehr vorgesehen, das Speichermaterial des Kältespeichers
zu kühlen. Um das Speichermaterial kühlen zu können, ist der Verdampfer mit dem Speichermaterial
des Kältespeichers gekoppelt. Um das Speichermaterial möglichst gut kühlen zu können
ist es mit dem Speichermaterial wärmeleitend verbunden und vollständig vom Speichermaterial
des Kältespeichers umgeben.
Des Weiteren umfasst das erfindungsgemäße Kältegerät den zweiten Kältekreislauf, der
den Wärmetauscher umfasst. Dieser ist innerhalb des kühlbaren Innenraums des Kältegerätes,
z.B. an einer Wand des Innenraums, angeordnet oder auch in einer der Wände integriert,
und ist mit dem Speichermaterial gekoppelt. Somit ist es möglich, dass der Innenraum
über den Wärmetauscher und dem Speichermaterial gekühlt wird.
Um die Gefahr eines unkontrollierten Kühlens des Innenraums durch den Kältespeicher
zumindest zu verringern, ist gemäß dem erfindungsgemäßen Kältegerät der Kältespeicher,
zumindest dessen Speichermaterial, thermisch vom Innenraum isoliert. Dies kann z.B.
dadurch realisiert sein, indem der Kältespeicher durch eine Dämmung vom Innenraum
getrennt ist. Der Kältespeicher kann aber auch innerhalb des Innenraums angeordnet
sein, jedoch z.B. von einer Dämmung umgeben sein. Der Kältespeicher kann auch völlig
getrennt vom Innenbehälter angeordnet sein.
[0008] Um die Kopplung des Speichermaterials mit dem Wärmetauscher zu realisieren, ist bei
dem erfindungsgemäßen Kältegerät der zweite Kältekreislauf als ein Kältemittel-Kreislauf
ausgebildet, der den Wärmetauscher und einen mit dem Wärmetauscher verbundenen, wärmeleitend
mit dem Speichermaterial des Kältespeichers verbundenen weiteren Wärmetauscher aufweist,
sodass vom Speichermaterial gekühltes Kältemittel des Kältemittel-Kreislaufs vom weiteren
Wärmetauscher in den Wärmetauscher fließt. Der weitere Wärmetauscher ist vorzugsweise
vollständig vom Speichermaterial umgeben. Aufgrund dieses insbesondere geschlossen
ausgeführten zweiten Kältekreislaufs kann in relativ einfacher Weise der Innenraum
gekühlt werden. Somit ist es möglich, den Innenraum auch dann zu kühlen, wenn der
erste Kältekreislauf nicht in Betrieb ist, weil z.B. keine elektrische Energie aus
einem elektrischen Energieversorgungsnetz für das erfindungsgemäße Kältegerät zur
Verfügung steht.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen Kältegerät ist der Verdampfer wärmeleitend mit dem weiteren
Wärmetauscher verbunden. Der Verdampfer berührt den weiteren Wärmetauscher. Dadurch
wird ein verbesserter Wärmeübergang zwischen dem Verdampfer und dem weiteren Wärmetauscher
ermöglicht. Dadurch wird es ermöglicht, dass das Kältemittel im weiteren Wärmetauscher
auch direkt über den Verdampfer gekühlt wird. Dadurch ergibt sich beim Betrieb des
ersten Kältekreislaufs eine verbesserte Kühlung des weiteren Wärmetauschers.
[0010] Bei dem erfindungsgemäßen Kältegerät weist der Kältemittel-Kreislauf eine Umwälzpumpe
auf, die eingerichtet ist, das Kältemittel vom weiteren Wärmetauscher zum Wärmetauscher
zu pumpen, sodass das Kältemittel durch den Wärmetauscher und zurück zum weiteren
Wärmetauscher fließt. Aufgrund der Umwälzpumpe kann das vom weiteren Wärmetauscher
stammende, gekühlte Kältemittel verbessert durch den Wärmetauscher strömen, wodurch
die Kühlung des Innenraums verbessert wird.
[0011] Um die Kopplung des Speichermaterials mit dem Wärmetauscher zu realisieren, kann
bei einer nicht zu der Erfindung gehörenden Variante des Kältegerätes der zweite Kältekreislauf
derart ausgebildet sein, dass das Speichermaterial durch den Wärmetauscher zu fließen
vermag. Gemäß dieser Variante kühlt demnach das Speichermaterial kein Kältemittel
über einen weiteren Wärmetauscher, sondern vermag direkt durch den im Innenraum angeordneten
Wärmetauscher zu fließen. Für diese Variante kann als Speichermaterial eine breiige
und demnach gegebenenfalls auch pumpfähige Speichermaterialmischung verwendet werden,
die auch als "Slurry" bezeichnet wird.
[0012] Der zweite Kältekreislauf kann eine Umwälzpumpe umfassen, die eingerichtet ist, das
Speichermaterial durch den Wärmetauscher zu pumpen. Aufgrund der Umwälzpumpe kann
das gekühlte Speichermaterial verbessert durch den Wärmetauscher strömen, wodurch
die Kühlung des Innenraums verbessert wird.
[0013] Das erfindungsgemäße Kältegerät weist eine mit der Umwälzpumpe verbundene Steuervorrichtung
auf, die eingerichtet ist, die Umwälzpumpe für ein Regeln der Temperatur des Innenraums
anzusteuern. Ist z.B. eine höhere Kühlung nötig, dann kann die Steuervorrichtung die
Umwälzpumpe einschalten.
[0014] Das erfindungsgemäße Kältegerät weist einen weiteren Verdampfer auf, der thermisch
mit dem Innenraum verbunden ist, um den Innenraum zu kühlen. Hierbei ist die Steuervorrichtung
eingerichtet, zum Kühlen des Innenraums nur dann die Umwälzpumpe anzusteuern, wenn
keine elektrische Energie aus einem elektrischen Versorgungsnetz für das Kältegerät
zur Verfügung steht und ansonsten den Innenraum ausschließlich über den weiteren Verdampfer
zu kühlen. Der weitere Verdampfer kann insbesondere innerhalb des Innenraums des erfindungsgemäßen
Kältegerätes angeordnet sein.
[0015] Je nach Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältegerätes wird demnach ein insbesondere
als Haushaltskühlgerät ausgeführtes Kältegerät mit zwei Kältekreisläufen und einem
PCM-Tank bzw. allgemein einem Kältespeicher bereit gestellt. Der PCM-Tank bzw. der
Kältespeicher dient im eingefrorenen Zustand als Kälteakku. Der PCM-Tank bzw. der
Kältespeicher kann vorzugsweise vom Kühlgerätinnenraum z.B. durch eine zusätzliche
Dämmung getrennt sein, wodurch dieser weitgehend unabhängig von der Innenraumtemperatur
abgekühlt bzw. eingefroren werden kann. Prinzipiell könnte der PCMTank/der Kältespeicher
sich aber auch in einem vollständig vom erfindungsgemäßen Kältegerät abgetrennten
Behälter befinden oder an einer beliebigen Stelle im Kältegerät positioniert werden.
[0016] Als PCM-Material bzw. Speichermaterial können Stoffe oder Stoffgemische zum Einsatz
kommen, welche einen Schmelzpunkt (oder Phasenwechselpunkt) unterhalb der gewünschten
Innenraumtemperatur haben. Dies sind beispielsweise bei Haushaltskühlgeräten typischerweise
Solelösungen mit einem Schmelzpunkt von <4°C.
[0017] Zur Abkühlung des PCM-Tanks/ des Kältespeichers befindet sich der Verdampfer des
Primärkältekreislaufes bzw. des ersten Kältekreislaufs (bei Haushaltskühlgeräten vorzugsweise
ein Kaltdampfkompressionskreislauf) im PCM-Tank und ist thermisch mit dem Wärmetauscher
des Sekundärkreislaufes bzw. des zweiten Kältekreislaufs gekoppelt.
[0018] Die Regelung der Innenraumtemperatur erfolgt vorzugsweise über den Sekundärkreislauf,
welcher je nach Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältegerät mit einem geeigneten
Fluid zum Wärme- bzw. Kältetransport gefüllt ist. Gegebenfalls über eine Umwälzpumpe
kann das abgekühlte Fluid aus dem Wärmetauscher in den weiteren Wärmetauscher gepumpt
werden. Hier kann das Fluid Wärme von der Innenraumluft aufnehmen, welche anschließend
nach den Rücktransport des Fluids in den weiteren Wärmetauscher insbesondere an das
PCM-Material bzw. Speichermaterial oder gegebenenfalls direkt an das Kältemittel im
Primärkreislauf übergeben werden kann. Je nachdem ob mehr oder weniger kaltes Fluid
in den Wärmetauscher gepumpt wird, kann die Kühlgerätinnenraumtemperatur geregelt
werden.
[0019] Gemäß einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältegerätes kann
der weitere Wärmetauscher und das Fluid im Sekundärkreislauf entfallen. Als PCM-Material
bzw. Speichermaterial dient vorzugsweise eine breiige Mischung aus gefrorenen und
nicht gefrorenen Bestandteilen des PCM-Materials bzw. allgemein des Speichermaterials
(Suspension). Diese breiige und daher pumpfähige PCM-Mischung wird als "Slurry" bezeichnet.
Diese kann direkt vom Primärkreislauf im PCM-Tank bzw. im Kältespeicher abgekühlt
werden. Zur Abkühlung des Kühlgeräteinnenraums wird bei dieser Variante direkt der
PCM-Slurry, d.h. das Speichermaterial aus dem PCM-Tank bzw. Kältespeicher in den Wärmetauscher
gegebenenfalls gepumpt. Unter Wärmeaufnahme können hier die gefrorenen Bestandteile
des Slurrys auftauen und dem Innenraum Wärme entziehen. Der aufgetaute PCM-Slurry
wird anschließend gegebenenfalls wieder in den PCM-Tank/Kältespeicher zurück gepumpt.
Ein Vorteil dieser Variante ist, dass das Speichermaterial direkt über den Wärmetauscher
die Innenraumluft des erfindungsgemäßen Kältegerätes abkühlen kann, und gegebenenfalls
nur relativ wenig Masse durch die Pumpe umgewälzt werden muss.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist exemplarisch in Fig. 2 der beigefügten schematischen
Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein nicht zu der Erfindung gehörendes Haushaltskältegerät in einer geschnittenen
Darstellung und
Fig. 2 ein erfindungsgemäßes Haushaltskältegerät in einer geschnittenen Darstellung.
Fig. 3 ein nicht zu der Erfindung gehörendes Haushaltsgerät in einer geschnittenen
Darstellung.
[0020] Die Fig. 1 zeigt ein Haushaltskältegerät 1 als Beispiel eines Kältegerätes, das nicht
zu der Erfindung gehört, in einer geschnittenen Darstellung.
Das Haushaltskältegerät 1 weist einen Innenbehälter 2 mit einem kühlbaren Innenraum
3 auf. Der kühlbare Innenraum 3 ist vorgesehen, Kältegut zu lagern. Am Innenbehälter
2 ist ein Türblatt 4 schwenkbar angeschlagen, damit der Innenraum 3 zugänglich ist.
Je nach Ausführung kann es sich bei dem kühlbaren Innenraum 3 z.B. um einen Kühlraum,
der z.B. auf Temperaturen um 10°C, oder um einen Gefrierraum handeln, der auf Temperaturen
unterhalb des Gefrierpunkts kühlbar ist.
Im Falle des in Fig. 1 gezeigten Haushaltskältegeräts 1 ist im unteren Teil des Innenbehälters
2 ein Kältespeicher 5 angeordnet, der thermisch mittels einer Dämmung bzw. einer wärmeisolierenden
Wand 6 vom kühlbaren Innenraum 3 getrennt ist. Der Kältespeicher 5 kann aber auch
völlig vom restlichen Haushaltskältegerät 1, insbesondere vom Innenbehälter 2 getrennt
angeordnet sein oder auch innerhalb des Innenraums 3 thermisch isoliert angeordnet
sein.
[0021] Im Kältespeicher 5 ist ein Speichermaterial 7, ein sogenanntes PCM (phase change
material) angeordnet. Ein solches Speichermaterial 7 ist dem Fachmann im Prinzip bekannt
und ist vorgesehen, Kälte zu speichern. Als Speichermaterial 7 werden insbesondere
Stoffe oder Stoffgemische verwendet, welche einen Schmelzpunkt (oder Phasenwechselpunkt)
unterhalb der gewünschten Temperatur des kühlbaren Innenraums 3 aufweisen. Geeignete
Speichermaterialien 7 sind z.B. Solelösungen mit einem Schmelzpunkt von <4°C, wenn
es sich bei dem kühlbaren Innenraum 3 um einen Kühlraum handelt.
[0022] Das Haushaltskältegerät 1 umfasst ferner einen Kompressor-Kältekreislauf, der einen
Verflüssiger 8, einen Verdampfer 9 und einen Verdichter 10 aufweist. Der Kompressor-Kältekreislauf
ist insbesondere als ein Kaltdampfkompressionskreislauf ausgeführt und wird mittels
eines nicht näher dargestellten elektrischen Energieversorgungsnetz mit elektrischer
Energie versorgt.
[0023] Der Verdampfer 9 ist wärmeleitend mit dem Kältespeicher 5 verbunden, insbesondere
ist der Verdampfer 9 innerhalb des Kältespeichers 5 angeordnet und von dem Speichermaterial
7 umgeben, steht also direkt mit dem Speichermaterial 7 in Kontakt. Der Kompressor-Kältekreislauf
kann z.B. mit einer nicht näher dargestellten Steuervorrichtung des Haushaltskältegeräts
1 verbunden sein, um bei Bedarf ein und ausgeschaltet zu werden, um das Speichermaterial
7 des Kältespeichers 5 zu kühlen.
[0024] Gemäß Fig. 1 weist das Haushaltskältegerät 1 einen kompressorlosen Kältemittel-Kältekreislauf
auf, der einen ersten Wärmetauscher 11, einen mit dem ersten Wärmetauscher 11 verbundenen
zweiten Wärmetauscher 12 und eine Umwälzpumpe 13 umfasst. Der zweite Wärmetauscher
12 ist wärmeleitend mit dem Kältespeicher 5 gekoppelt. Insbesondere ist der zweite
Wärmetauscher 12 ebenfalls wärmeleitend mit dem Verdampfer 9 des Kompressor-Kältekreislaufs
verbunden. Dies ist im Falle des in Fig. 1 gezeigten Haushaltskältegeräts 1 dadurch
realisiert, dass sich der zweite Wärmetauscher 12 innerhalb des Kältespeichers 5 befindet
und von dem Speichermaterial 7 umgeben ist, also direkt mit dem Speichermaterial 7
in Kontakt steht. Außerdem sind der zweite Wärmetauscher 12 und der Verdampfer 9 über
eine Wärmebrücke thermisch gekoppelt oder sind unmittelbar aneinander angeordnet und
berühren sich insbesondere flächig.
[0025] Der erste Wärmetauscher 11 ist thermisch mit dem kühlbaren Innenraum 3 gekoppelt.
Er ist insbesondere innerhalb des kühlbaren Innenraums 3 angeordnet. Er kann insbesondere
an einer in Richtung Innenraum gerichteten Wand des Innenbehälters 2, insbesondere
an der Rückwand 14 des Innenbehälters 2 angeordnet sein. Der erste Wärmetauscher 11
kann auch in eine der Wände des Innenbehälters 2 integriert sein.
[0026] Der die beiden Wärmetauscher 11, 12 umfassende Kältekreislauf ist mit einem geeigneten
Fluid zum Wärme- bzw. Kältetransport gefüllt und ist derart eingerichtet, dass das
das gekühlte Fluid vom zweiten Wärmetauscher 12 mittels der Umwälzpumpe 13 zum ersten
Wärmetauscher 11 befördert werden kann.
[0027] Im Betrieb des Haushaltskältegerätes 1 erfolgt die Regelung bzw. Steuerung der Temperatur
des kühlbaren Innenraums 3 über den die beiden Wärmetauscher 11, 12 umfassenden Kältekreislauf.
Dazu ist die Umwälzpumpe 13 z.B. mit der Steuervorrichtung des Haushaltskältegerätes
1 verbunden, die beispielsweise die Umwälzpumpe 13 aufgrund einer Soll-Temperatur
des Innenraums 3 und aufgrund einer gemessenen oder ermittelten Ist-Temperatur des
Innenraums 3 bei Bedarf ein- und ausschaltet. Ist die Umwälzpumpe 13 eingeschaltet,
dann pumpt diese von dem Speichermaterial 7 und gegebenenfalls vom Verdampfer 9 gekühltes,
im zweiten Wärmetauscher 12 befindliches Fluid in den ersten Wärmetauscher 11. Hier
kann das Fluid Wärme von der Luft des kühlbaren Innenraums 3 aufnehmen, welche anschließend
nach dem Rücktransport des Fluids in den zweiten Wärmetauscher 12 an das Speichermittel
7 oder direkt an das Kältemittel im Kompressor-Kältekreislauf über den Verdampfer
9 übergeben werden kann. Je nachdem ob mehr oder weniger kaltes Fluid in den ersten
Wärmetauscher 11 gepumpt wird, kann die Temperatur des Innenraums 3 eingestellt oder
gar geregelt werden.
[0028] Wird das Haushaltskältegerät 1 netzunabhängig betrieben, d.h. wird das Haushaltskältegerät
1 nicht mit elektrischer Energie aus dem Energieversorgungsnetz versorgt, dann kann
im Betrieb des Haushaltskältegerätes 1 das gekühlte, gegebenenfalls das eingefrorene
Speichermaterial 7 die Wärme aus dem Fluid und damit aus dem Innenraum 3 aufnehmen,
ohne dass der Kompressor-Kältekreislauf eingeschaltet zu sein braucht. Der relativ
geringe elektrische Strombedarf der Umwälzpumpe 13 und der Steuervorrichtung kann
durch einen nicht näher dargestellten, wieder aufladbaren, relativ kleinen Akku abgedeckt
werden, wodurch ein vollständig netzunabhängiger Betrieb des Haushaltskältegerätes
1 bei relativ geringem Stromverbrauch aus dem Akku über einen gewissen Zeitraum möglich
ist.
[0029] Die Fig. 2 zeigt ein weiteres Haushaltskältegerät 21 als Beispiel eines erfindungsgemäßen
Kältegerätes in einer geschnittenen Darstellung. Wenn nicht anders beschrieben, dann
sind Bestandteile des in der Fig. 2 gezeigten Haushaltskältegerätes 21, die mit Bestandteilen
des in der Fig. 1 gezeigten Haushaltkältegerätes im Wesentlichen bau- und funktionsgleich
sind, mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0030] Das in der Fig. 2 gezeigte Haushaltskältegerät 21 unterscheidet sich im Wesentlichen
von dem in der Fig. 1 dargestellten Haushaltskältegerät 1 durch einen zusätzlichen
Verdampfer 15, der vorgesehen ist, bei Bedarf den Innenraum 3 direkt zu kühlen. Der
zusätzlichen Verdampfer 15 ist z.B. innerhalb des Innenraums 3, beispielsweise an
der Rückwand 14 des Innenbehälters 3 angeordnet oder auch in diese integriert. Mittels
des zusätzlichen Verdampfers 15 kann demnach der Innenraum 3 zusätzlich oder alternativ
gekühlt werden. Insbesondere ist es vorgesehen, den Innenraum 3 mittels des zusätzlichen
Verdampfers 15 zu kühlen, wenn elektrische Energie über das Energieversorgungsnetz
verfügbar ist.
[0031] Der zusätzliche Verdampfer 15 ist Teil eines Kompressions-Kältekreislaufs, der z.B.
seinen eigenen, nicht näher dargestellten Verdichter und Verflüssiger umfasst. Dieser
Kompressions-Kältekreislauf kann von der Steuervorrichtung des Haushaltkältegerätes
21 angesteuert zu werden, um die Temperatur des Innenraums 3 insbesondere zu regeln.
[0032] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist es jedoch vorgesehen, dass der
zusätzliche Verdampfer 15 mittels eines 2-Wegeventils 16 am Kompressions-Kältekreislauf
angeschlossen ist, der auch den Verdampfer 9 für den Kältespeicher 5 umfasst. Das
2-Wegeventil 16 ist beispielsweise mit der Steuervorrichtung verbunden und ist eingerichtet,
je nach Bedarf entweder den Verdampfer 9 und/oder den zusätzlichen Verdampfer 15 mit
Kältemittel des Kompressor-Kältekreislaufs zu versorgen.
[0033] Die Fig. 3 zeigt ein weiteres Haushaltskältegerät 31 als Beispiel eines nicht zu
der Erfindung gehörenden Kältegerätes in einer geschnittenen Darstellung. Wenn nicht
anders beschrieben, dann sind Bestandteile des in der Fig. 3 gezeigten Haushaltskältegerätes
31, die mit Bestandteilen des in der Fig. 1 gezeigten Haushaltkältegerätes 1 im Wesentlichen
bau- und funktionsgleich sind, mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0034] Das in der Fig. 3 gezeigte Haushaltskältegerät 31 umfasst ebenfalls den Kältespeicher
5, der thermisch mittels einer Dämmung bzw. der wärmeisolierenden Wand 6 vom kühlbaren
Innenraum 3 getrennt ist. Im Kältespeicher 5 ist ebenfalls das Speichermaterial 7
angeordnet, welches im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels als eine breiige
Mischung aus gefrorenen und nicht gefrorenen Bestandteilen ausgeführt ist. Diese breiige
und daher pumpfähige PCM-Mischung wird auch als "Slurry" bezeichnet.
[0035] Im Falle des in Fig. 3 gezeigten Haushaltskältegeräts 1 umfasst das Haushaltskältegerät
31 ebenfalls den Kompressor-Kältekreislauf, der den Verflüssiger 8, den Verdampfer
9 und den Verdichter 10 aufweist. Der Verdampfer 9 ist ebenfalls wärmeleitend mit
dem Kältespeicher 5 verbunden, insbesondere ist der Verdampfer 9 innerhalb des Kältespeichers
5 angeordnet und von dem Speichermaterial 7 umgeben, steht also direkt mit dem Speichermaterial
7 in Kontakt.
[0036] Im Falle des in Fig. 3 gezeigten Haushaltskältegeräts 1 weist das Haushaltskältegerät
31 nicht den kompressorlosen Kältemittel-Kältekreislauf der in den Figuren 1 und 2
dargestellten Haushaltskältegeräte 2, 21 auf.
[0037] Vielmehr weist das in der Fig. 3 gezeigte Haushaltskältegerät 31 einen Wärmetauscher
32 und eine Umwälzpumpe 33 auf. Der Wärmetauscher 32 ist thermisch mit dem kühlbaren
Innenraum 3 gekoppelt. Er ist insbesondere innerhalb des kühlbaren Innenraums 3 angeordnet,
vorzugsweise ist er an einer in Richtung Innenraum 3 gerichteten Wand des Innenbehälters
2, insbesondere an der Rückwand 14 des Innenbehälters 2 angeordnet. Ein Ende des Wärmetauschers
32 ist mit der Umwälzpumpe 33 und das andere Ende ist über eine Leitung mit dem Kältespeicher
5 verbunden. Das Ende der Umwälzpumpe 33, das nicht mit dem Wärmetauscher 32 verbunden
ist, ist ebenfalls mit einer Leitung mit dem Kältespeicher verbunden. Somit ist es
möglich, dass die Umwälzpumpe 33 im Betrieb des Haushaltskältegerätes 31 das gekühlte
Speichermaterial 7 aus dem Kältespeicher 7 durch den Wärmetauscher 32 pumpen kann.
[0038] Im Betrieb des Haushaltskältegerätes 31 erfolgt die Regelung bzw. Steuerung der Temperatur
des kühlbaren Innenraums 3 über den Wärmetauscher 32. Dazu ist die Umwälzpumpe 33
z.B. mit der Steuervorrichtung des Haushaltskältegerätes 31 verbunden, die beispielsweise
die Umwälzpumpe 33 aufgrund einer Soll-Temperatur des Innenraums 3 und aufgrund einer
gemessenen oder ermittelten Ist-Temperatur des Innenraums 3 bei Bedarf ein- und ausschaltet.
Ist die Umwälzpumpe 33 eingeschaltet, dann pumpt diese Speichermaterial 7 in den Wärmetauscher
32. Hier kann das Speichermaterial 7 Wärme von der Luft des kühlbaren Innenraums 3
aufnehmen, welche anschließend nach dem Rücktransport des Speichermaterials 7 in den
Kältespeicher 7 gegebenenfalls mittels des Verdampfers 9 wieder gekühlt wird. Je nachdem
ob mehr oder weniger Speichermaterial 7 in den Wärmetauscher 32 gepumpt wird, kann
die Temperatur des Innenraums 3 eingestellt oder gar geregelt werden.
[0039] Wird das Haushaltskältegerät 31 netzunabhängig betrieben, d.h. wird das Haushaltskältegerät
31 nicht mit elektrischer Energie aus dem Energieversorgungsnetz versorgt, dann kann
im Betrieb des Haushaltskältegerätes 31 das gekühlte Speichermaterial 7 über den Wärmetauscher
32 den Innenraum 3 kühlen, ohne dass der Kompressor-Kältekreislauf eingeschaltet zu
sein braucht. Der relativ geringe elektrische Strombedarf der Umwälzpumpe 33 und der
Steuervorrichtung kann durch einen nicht näher dargestellten, wieder aufladbaren,
relativ kleinen Akku abgedeckt werden, wodurch ein vollständig netzunabhängiger Betrieb
des Haushaltskältegerätes 31 bei relativ geringem Stromverbrauch aus dem Akku über
einen gewissen Zeitraum möglich ist.
[0040] Entsprechend dem in der Fig. 2 gezeigten Haushaltskältegerät 21 kann das in de Fig.
3 gezeigte Haushaltskältegerät 31 auch den weiteren Verdampfer 15 umfassen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0041]
- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- Innenbehälter
- 3
- Innenraum
- 4
- Türblatt
- 5
- Kältespeicher
- 6
- Wand
- 7
- Speichermaterial
- 8
- Verflüssiger
- 9
- Verdampfer
- 10
- Verdichter
- 11, 12
- Wärmetauscher
- 13
- Umwälzpumpe
- 14
- Rückwand
- 15
- Verdampfer
- 15
- 2-Wegeventil
- 21, 31
- Haushaltskältegerät
- 32
- Wärmetauscher
- 33
- Umwälzpumpe
1. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, aufweisend einen Innenbehälter (2) mit
einem kühlbaren Innenraum (3) zum Lagern von Kältegut, einen Kältespeicher (5) mit
einem Speichermaterial (7), und einen ersten Kältekreislauf mit einem Verdampfer (9)
zum Kühlen des Speichermaterials (7) des Kältespeichers (5), mit einem zweiten Kältekreislauf,
der einen innerhalb des Innenraums (3) angeordneten Wärmetauscher (11) umfasst, der
mit dem Speichermaterial (7) des Kältespeichers (5) gekoppelt ist, wobei der Kältespeicher
(5), zumindest dessen Speichermaterial (7), thermisch vom Innenraum (3) isoliert ist,
und der Verdampfer (9) wärmeleitend mit dem Speichermaterial (7) verbunden ist, wobei
- der Verdampfer (9) vollständig vom Speichermaterial (7) des Kältespeichers (5) umgeben
ist, und der erste Kältekreislauf als ein Kompressions-Kältekreislauf ausgebildet
ist, der einen Verflüssiger (8), einen Verdichter (10) und den Verdampfer (9) umfasst,
wobei
- der zweite Kältekreislauf als ein Kältemittel-Kreislauf ausgebildet ist, der den
Wärmetauscher (11) und einen mit dem Wärmetauscher (11) verbundenen, wärmeleitend
mit dem Speichermaterial (7) des Kältespeichers (5) verbundenen weiteren Wärmetauscher
(12) aufweist, sodass vom Speichermaterial (7) gekühltes Kältemittel des Kältemittel-Kreislaufs
vom weiteren Wärmetauscher (12) in den Wärmetauscher (11) fließt,
wobei der Verdampfer (9) wärmeleitend mit dem weiteren Wärmetauscher (12) verbunden
ist wobei der Kältemittel-Kreislauf eine Umwälzpumpe (13) aufweist, die eingerichtet
ist, das Kältemittel vom weiteren Wärmetauscher (12) zum Wärmetauscher (11) zu pumpen,
sodass das Kältemittel durch den Wärmetauscher (11) und zurück zum weiteren Wärmetauscher
(12) fließt, wobei eine mit der Umwälzpumpe (13) verbundene Steuervorrichtung eingerichtet
ist, die Umwälzpumpe (13) für ein Regeln der Temperatur des Innenraums (3) anzusteuern,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Verdampfer (9) und der weitere Wärmetauscher (12) berühren, wobei ein weiterer
Verdampfer (15), welcher Teil eines Kompressions-Kältekreislaufs des Kältegeräts ist,
thermisch mit dem Innenraum (3) verbunden ist, um den Innenraum (3) zu kühlen, und
wobei die Steuervorrichtung des Kältegerätes (21) zum Kühlen des Innenraums (3) nur
dann die Umwälzpumpe (13) zum Kühlen des Innenraums (3) ansteuert, wenn keine elektrische
Energie aus einem elektrischen Versorgungsnetz für das Kältegerät (21) zu Verfügung
steht und ansonsten den Innenraum (3) ausschließlich über den weiteren Verdampfer
(15) kühlt.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressions-Kältekreislauf, welcher den weiteren Verdampfer (15) aufweist, einen
eigenen Verdichter und Verflüssiger umfasst.
3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Verdampfer (15) an dem Kompressions-Kältekreislauf angeschlossen ist,
der auch den Verdampfer (9) für den Kältespeicher (5) umfasst.
1. Refrigerator, in particular domestic refrigerator, having an inner container (2) with
a coolable interior (3) for storing refrigerated goods, a cold accumulator (5) with
a storage material (7), and a first refrigerant circuit with an evaporator (9) for
cooling the storage material (7) of the refrigerant circuit (5), with a second refrigerant
circuit, which comprises a heat exchanger (11) arranged within the interior (3) and
which is coupled to the storage material (7) of the cold accumulator (5), wherein
the cold accumulator (5), at least its storage material (7), is thermally insulated
from the interior (3) and the evaporator (9) is connected in a thermally conducting
manner with the storage material (7), wherein
- the evaporator (9) is surrounded entirely by the storage material (7) of the cold
accumulator (5) and the first refrigerant circuit is embodied as a compression refrigerant
circuit which comprises a condenser (8), a compressor (10) and the evaporator (9),
wherein
- the second refrigerant circuit is embodied as a refrigerant circuit which has the
heat exchanger (11) and a further heat exchanger (12) connected to the heat exchanger
(11) and connected in a thermally conducting manner with the storage material (7)
of the cold accumulator (5), so that refrigerant of the refrigerant circuit cooled
by the storage material (7) flows from the further heat exchanger (12) into the heat
exchanger (11),
wherein the evaporator (9) is connected in a thermally conducting manner with the
further heat exchanger (12), wherein the refrigerant circuit has a circulation pump
(13), which is configured to pump the refrigerant from the further heat exchanger
(12) to the heat exchanger (11), so that the refrigerant flows through the heat exchanger
(11) and back to the further heat exchanger (12), wherein a control apparatus connected
to the circulation pump (13) is configured to activate the circulation pump (13) for
regulating the temperature of the interior (3),
characterised in that the evaporator (9) and the further heat exchanger (12) touch, wherein a further evaporator
(15), which is part of a compression refrigerant circuit of the refrigerator, is connected
in a thermally conducting manner with the interior (3), in order to cool the interior
(3), and wherein the control apparatus of the refrigerator (21) for cooling the interior
(3) only then activates the circulation pump (13) to the cool the interior (3) if
there is no electrical energy available to the refrigerator (21) from a mains electric
power supply and otherwise cools the interior (3) exclusively by way of the further
evaporator (15).
2. Refrigerator according to claim 1, characterised in that the compression refrigerant circuit, which has the further evaporator (15), comprises
a separate compressor and condenser.
3. Refrigerator according to claim 1 or 2, characterised in that the further evaporator (15) is connected to the compression refrigerant circuit,
which also comprises the evaporator (9) for the cold accumulator (5).
1. Appareil frigorifique, notamment appareil frigorifique à usage domestique, présentant
un réservoir intérieur (2) muni d'un espace intérieur (3) réfrigérable, destiné à
stocker des produits à réfrigérer, un accumulateur de froid (5) muni d'une matière
de stockage (7), et un premier circuit frigorifique muni d'un évaporateur (9) destiné
à refroidir la matière de stockage (7) de l'accumulateur de froid (5), comprenant
un deuxième circuit frigorifique qui comprend un échangeur de chaleur (11) disposé
à l'intérieur de l'espace intérieur (3), lequel est couplé à la matière de stockage
(7) de l'accumulateur de froid (5), l'accumulateur de froid (5), tout du moins sa
matière de stockage (7), étant thermiquement isolé de l'espace intérieur (3), et l'évaporateur
(9) étant relié à la matière de stockage (7) de manière thermoconductrice,
- l'évaporateur (9) étant complètement entouré par la matière de stockage (7) de l'accumulateur
de froid (5), et le premier circuit frigorifique étant réalisé comme un circuit frigorifique
à compression, lequel comprend un condenseur (8), un compresseur (10) et l'évaporateur
(9),
- le deuxième circuit frigorifique étant réalisé comme un circuit à fluide réfrigérant,
lequel présente l'échangeur de chaleur (11) et un échangeur de chaleur supplémentaire
(12) relié à l'échangeur de chaleur (11), relié de manière thermoconductrice à la
matière de stockage (7) de l'accumulateur de froid (5), de sorte que le fluide réfrigérant
du circuit à fluide réfrigérant, refroidi par la matière de stockage (7), circule
de l'échangeur de chaleur supplémentaire (12) pour aller dans l'échangeur de chaleur
(11),
l'évaporateur (9) étant relié de manière thermoconductrice à l'échangeur de chaleur
supplémentaire (12),
le circuit à fluide réfrigérant présentant une pompe de circulation (13) qui est configurée
pour pomper le fluide réfrigérant de l'échangeur de chaleur supplémentaire (12) vers
l'échangeur de chaleur (11), de sorte que le fluide réfrigérant circule à travers
l'échangeur de chaleur (11) et en retour vers l'échangeur de chaleur supplémentaire
(12), un dispositif de commande relié à la pompe de circulation (13) étant configuré
pour commander la pompe de circulation (13) pour un réglage de la température de l'espace
intérieur (3),
caractérisé en ce que l'évaporateur (9) et l'échangeur de chaleur supplémentaire (12) se touchent, un évaporateur
supplémentaire (15), lequel fait partie d'un circuit frigorifique à compression de
l'appareil frigorifique, étant thermiquement relié à l'espace intérieur (3) afin de
refroidir l'espace intérieur (3), et le dispositif de commande de l'appareil frigorifique
(21) destiné à refroidir l'espace intérieur (3) ne commandant la pompe de circulation
(13) pour refroidir l'espace intérieur (3) que lorsque l'énergie électrique provenant
d'un réseau d'alimentation électrique pour l'appareil frigorifique n'est pas disponible,
et refroidissant sinon l'espace intérieur (3) uniquement par l'intermédiaire de l'évaporateur
supplémentaire (15).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le circuit frigorifique à compression, lequel présente l'évaporateur supplémentaire
(15), comprend un propre compresseur et un propre condenseur.
3. Appareil frigorifique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'évaporateur supplémentaire (15) est raccordé au circuit frigorifique à pression,
lequel comprend aussi l'évaporateur (9) pour l'accumulateur de froid (5).