[0001] Die Erfindung betrifft eine Daten-Schnittstelle gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
[0002] Eine derartige Einrichtung ist aus der
DE 1 01 52 555 B4 nach Art einer auf eine Arbeitsplatte montierten modularem Steckdosengarnitur mit
daraus, zum Anschluss an ein Datenverarbeitungsgerät, in Richtung etwa parallel zur
Plattenebene herausziehbarern Datenkabel bekannt. Zum Vermeiden von Störungen verläuft
das Datenkabel unterbrechungsfrei von einer Raumeinspeisung durch einen Kabelkanal
hinter der Rückseite der Arbeitsplatte und durch den Modul hindurch bis zum schon
fertigungsseitig angeschlagenen Stecker zum Anschluss an das Interface des auf der
Arbeitsplatte, insbesondere eines Büroschreibtisches, betriebenen Datenverarbeitungsgerätes.
Wenn das Datenkabel nicht benutzt wird und deshalb auf der Arbeitsplatte stören könnte,
wird es durch den Modul hindurch in den dahinter sich öffnenden Kabelkanal zurückgeschoben,
bis der Stecker von einer in den Modul eingesenkten Mulde aufgenommen ist. Da das
Zurückschieben um Ecken herum in den Stauraum im Kabelkanal hinein nur bei relativ
biegeweichen Datenkabeln in Betracht kommt, erfährt das Datenkabel in dem Modul hinter
der Stecker-Mulde eine kanalartige Längsführung, die ein stauchendes Ausknicken mit
Schlaufenbildung des Datenkabels im Modul verhindert. In die Mulde eingetaucht ist
der Stecker allerdings schlecht zum Herausziehen greifbar.
[0003] Moderne, zumal sehr vieladrige, Datenkabel sind derart steif, dass sie keine Längsführung
zum Knickschutz mehr erfordern; sie sind jedoch infolge ihrer aufwändigen Abschirmung
und robusten Isolierung zu starr für eine solche mehrfach umgelenkte Wegführung durch
den Modul hindurch in den dahinter gelegenen Kabelkanal hinein. Andererseits besteht
zunehmend Bedarf an nichtstationären Datenschnittstellen unterschiedlicher Normen
etwa am Schreibtisch oder Konferenztisch. So erwartet der Besucher heute von einem
zeitgerecht ausgestatteten Besprechungstisch, dass er seinen Laptop, ohne Suche nach
Steckdosen und ohne umständliches Handhaben von irgendwo bereitliegenden Datenkabeln,
problemlos zum Beispiel einerseits zur Übernahme von Informationen an das hauseigene
Datennetz und andererseits zum Darbieten seiner Informationen an einen größeren Bildschirm
oder Projektor (Beamer) anschließen kann. Dafür sind relativ steife, mit RJ45-LAN-Steckern,
mit HDMI-Digitalsteckern oder mit VGA-Analogsteckern und unter Umständen auch noch
mit USB-Universalsteckern bestückte Kabelenden an den Laptop heranzuführen. Wenn dann
auch noch mehrere Laptops auf einem Tisch an solche Kabel angeschlossen werden sollen,
dann führen die auf dem Tisch bereitliegenden Kabelenden leicht zu Kabelwirrwarr,
der zeitraubend entflochten werden muss, da er Fehlverbindungen oder andere Betriebsstörungen
heraufbeschwört.
[0004] In Erkenntnis dieser Gegebenheiten liegt vorliegender Erfindung die technische Problemstellung
zugrunde, eine Arbeitsplatz-Datenschnittstelle gattungsgemäßer Art für mechanisch
und elektrisch problemlosen vorübergehenden Anschluss von Datenkabeln mit unterschiedlichen
Datenstecker-Normen einzurichten; und das nach Möglichkeit unter Einbinden in die
im Büroalltag bewährten modularen Tischsteckdosen-Garnituren.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Hauptanspruch angegebenen wesentlichen
Merkmale gelöst. Die Lösung beruht auf der Erkenntnis, dass es vergebens wäre, womöglich
gleich mehrere der steifen Datenkabel aus einem Kabelkanal kommend durch solche, kleine
Biegeradien bedingende, Steckdosen-Module hindurchführen zu wollen. Stattdessen verlaufen
die Datenkabel erfindungsgemäß nun im Wesentlichen senkrecht linear durch derartige
Module hindurch, und gegebenenfalls auch senkrecht durch darunter gelegene Ausnehmungen
in der Arbeitsplatte; und dann mit relativ viel Überlänge etwa zu einem am Tischbein
unter der Arbeitplatte gehalterten Arbeitsptatz-Computer (PC). Jedes momentan nicht
benutzte Datenkabel ist bei seinem Eintritt in den Modul mit seinem Stecker auf diesem
Modul aufgehängt. Die momentan unbenutzten Stecker ruhen also nun vorzugsweise nicht
mehr in die Module eingesenkt, sondern sie bleiben, manuell leicht zugänglich, auf
den Oberseiten der Module abgestützt.
[0006] Zu vorübergehendem Anschluss eines auf der Arbeitsplatte zu betreibenden Laptop etwa
an das lokale Datennetz wird der nächsterreichbare LAN-Stecker (typischerweise in
RJ45-Norm) manuell von seinem Modul zunächst nach oben abgehoben und dadurch das an
ihn angeschlossene, mit seinem anderen Ende zum lokalen Arbeitsplatz-Computer führende
Datenkabel mit seiner unter der Arbeitsplatte hinreichend vorhandenen Überlänge nach
oben aus dem Modul herausgezogen. Das Datenkabel kann dann, seiner Steifigkeit gemäß
im Bogen in die Horizontale umgelenkt, zum LAN-Anschluss des auf der Arbeitsplatte
zu betreibenden Laptop geführt werden. Funktionskritische Knickbeanspruchungen des
Datenkabels sind dadurch zuverlässig vermieden.
[0007] Wenn diese LAN-Steckverbindung am Laptop wieder gelöst ist, gleitet das Datenkabel,
schwerkraftbedingt praktisch selbsttätig, durch den Modul nach unten zurück, bis sein
Datenstecker wieder auf das Oberteil des Modul-Gehäuses zu liegen kommt.
[0008] Für solche im wesentlichen vertikale Gleitbewegung des Datenkabels durch den Modul
hindurch bis zum Stecker-Anschlag ist in das Gehäuse-Oberteil des Moduls zweckmäßigerweise
eine hier so genannte Funktionsplatte eingesetzt, wie sie bei derartigen Modulen sonst
zur Aufnahme etwa eines Steckdosentopfes, eines Sicherungshalters, eines Netzschalters
oder dergleichen ausgerüstet ist. Diese Funktionsplatte weist nun wenigstens eine
Kabeldurchgangs-Öffnung auf, deren Durchmesser signifikant größer als der Durchmesser
des ihr zugeordneten Kabels ist - aber doch kleiner als die kleinste Querschnittsabmessung
des an das Kabelende angeschlagenen, auf der Funktionsplatte sich abstützenden Steckers.
[0009] Um für das Einbringen des Datenkabels in diese Öffnung den Stecker nicht demontieren
und später aufwändig wieder an das Kabelende mit der Vielzahl seiner dünnen Adern
funktionszuverlässig anschließen zu müssen, mündet die Öffnung in den Rand der Funktionsplatte,
so dass diese seitlich, zentripetal auf das Datenkabel aufgeschoben werden kann. Die
Funktionsplatte wird dann in eine Aussparung im Modul-Oberteil eingesetzt, vorzugsweise
von dessen Decke umrahmt, wodurch die Öffnung seitlich geschlossen wird, so dass das
Datenkabel nicht mehr seitlich aus der Öffnung herausgleiten kann. Diese Aussparung
im Gehäuse-Oberteil, und damit die Funktionsplatte, ist wenigstens so groß bemessen,
dass der Stecker problemlos hindurchgeführt werden kann. Eine Aussparung entsprechender
Querschnittsbemessung befindet sich im Boden des Modulgehäuse-Unterteiles.
[0010] Zum Bestücken des Moduls mit dem Datenkabel wird dieses, mit seinem schon an die
Enden seiner Adern angeschlagenen Stecker voraus, bei geöffnetem Modul-Gehäuse von
unten durch dessen Boden-Aussparung geführt, woraufhin die Öffnung in der Funktionsplatte
wie erwähnt seitlich auf das Kabel aufgeschoben wird. Sodann wird der Stecker von
unten durch die Deckel-Aussparung im Gehäuse-Oberteil geführt, so dass das Datenkabel
mit seinem Stecker voraus aus dem Modul-Gehäuse oben hervorragt. Wenn das Gehäuse
nun durch Aufsetzen seines Oberteiles auf das Gehäuse-Unterteil verschlossen wird,
wird die Funktionsplatte von der Deckel-Aussparung eingerahmt und außerdem zwischen
Gehäuse-Oberteil und -Unterteil axial verspannt. Der Zugriff zum Datenkabel erfolgt
dadurch, dass es an seinem, oberhalb des Moduls problemlos greifbaren, Stecker aus
dem Modul nach oben herausgezogen und im Bogen etwa zu einem Laptop geführt wird,
der dann den Stecker dieses Datenkabels aufnimmt.
[0011] Zum Fördern einer klemmfreien Längsführung des Datenkabels durch die Öffnung in der
relativ dünnwandigen Funktionsplatte hindurch ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung
der erfindungsgemäßen Lösung in diese Öffnung eine das Datenkabel mit radialem Spiel
umgebende Buchse eingesetzt, nämlich, vorzugsweise leicht wieder demontierbar, etwa
weichelastisch kraftschlüssig oder hartelastisch formschlüssig in der Öffnung gehaltert.
Zweckmäßigerweise weist die Buchse an den beiden Stirnenden ihrer originär etwa hohlzylindrischen
Wandung radial nach außen vorwölbende Ringwulste auf. Dadurch wird eine auf der Außenmantelfläche
der Buchse zwischen ihren axial gegeneinander versetzten Ringwülsten umlaufende Ringnut
definiert. Tangential zu dieser wird die das Datenkabel umgebende Buchse vom noch
freiliegenden Platten-Rand her radial in die Platten-Öffnung eingeschoben, womit sie
darin auch axial fixiert ist.
[0012] Um zuvor das Datenkabel mit solcher Buchse zu bestücken, ist deren hohlzylindrische
Wandung an einer Stelle ihres Umfanges über die gesamte axiale Länge der Buchse etwa
achsparallel aufgetrennt. Nach vorübergehendem biegeelastischem Aufweiten dieser Trennstelle
kann hier das Datenkabel radial eingeschoben werden, woraufhin die Buchse sich wieder
schließt und mit dem darin lose eingefassten Kabel nun, wie beschrieben, seitlich
in die Platten-Öffnung hinein geschoben werden kann.
[0013] Zusätzliche Weiterbildungen und Alternativen zur erfindungsgemäßen Lösung ergeben
sich aus den weiteren Ansprüchen sowie, auch hinsichtlich deren Vorteilen, aus nachstehender
Beschreibung eines in der Zeichnung nicht ganz maßstabsgerecht und auf das Funktionswesentliche
abstrahiert skizzierten bevorzugten Realisierungsbeispieles zur Erfindung. In der
Zeichnung zeigt:
Fig.1 eine erfindungsgemäße Arbeitsplatz-Datenschnittstelle im Schnitt und
Fig.2 die darin enthaltene, bestückte Funktionsplatte in Draufsicht mit im Querschnitt
angedeutetem Datenkabel.
[0014] Eine Arbeitsplatte 11 ist mit einer Daten-Schnittstele 12 in Form eines kubischen
bis leicht pultförmigen, im Kunststoff-Spritzguss erstellten Modules 13 der Art ausgestattet,
wie er etwa in Bestückung mit einem Schutzkontakt-Steckdosentopf handelsüblich ist;
wobei mehrere derartige Module 13 längs einer Schiene nebeneinander aufgereiht installiert
werden können. Diese Module 13 sind auf der Arbeitsplatte 11 gut zugänglich an der
rückwärtigen Stinkante oder wie in diesem Bespiel skizziert längs des rückwärtigen
Randes der Arbeitplatte 11 montiert, etwa mittels Schraubzwingen am Plattenrand gehaltert
oder - gegebenenfalls mittels einer Sockelplatte 20 - an die Platten-Stirnkante oder
auf die Plattenoberfläche geklebt oder geschraubt.
[0015] Der Modul 13 besteht im Wesentlichen aus einem Gehäuse 14 mit Unterteil 14. und Oberteil
14.2. In der Decke 14.4 des Oberteiles 14.2 und - sofern vorhanden - im Boden 14.3
des Unterteiles 14.1 des Modules 13 befinden sich vertikal etwa miteinander fluchtende
Aussparungen 15 (15.2 beziehungsweise 15.1). Deren Geometrie ist jeweils derart bemessen,
dass die handelsüblichen, zumeist genormten, mit Steckstiften oder Steckbuchsen an
die Adern von Datenkabeln 16 angeschlossenen Stecker 17 problemlos von unten nach
oben durch das gesamte Gehäuse 14 hindurchgeführt werden können. Ein solches Datenkabel
16 ist beispielsweise über einen unter der Arbeitplatte 11 installierten Computer
18 an ein lokales Netz (LAN) oder an ein Display beziehungsweise einen Projektor (Beamer)
angeschlossen oder über einen Bodenkanal an einen Raumserver geführt. Wenn der Modul
13 nicht hinter sondern wie skizziert auf der Arbeitsplatle 11 montiert ist, dann
weist diese einen mit der Aussparung 15.1 im Gehäuse-Boden 14.3 fluchtende Ausnehmung
19 auf. Falls das Modul 13 (einzeln oder in einer Reihenanordnung) auf eine Sockelplatte
20 montiert ist, dann weist diese eine korrespondierende Durchbrechung 20' auf.
[0016] Der an das Datenkabel 16 angeschlagene Stecker 17 wird für die Kabelbestückung des
Modules 13 bei zunächst noch abgenommenem Gehäuse-Oberteil 14.2 von unten durch die
Ausnehmung 19, die Durchbrechung 2o' und die Aussparung 15.1 hindurchgeführt. Sodann
wird das Datenkabel 16 im Bereiche der Gehäuse-Decke 14.4 mit einer Funktionsplatte
21 (Fig.2) bestückt. Dazu wird das Datenkabel 16 vom Platten-Rand 24 her radial in
einen kurzen Schlitz 22 geschoben, mit dem eine die Funktionsplatte 21 durchquerende
Öffnung 23 zum Platten-Rand 24 hin mündet. Das gegenüberliegende oder Sack-Ende des
Schlitzes 22 ist vorzugsweise mit einem Radius von der halben Breite des Schlitzes
22 berandet, so dass sich insgesamt eine U-förmige Öffnung 23 mit zwischen kurzen
Schenkeln im Bogen verlaufendem Joch ergibt. Zum Angebot mehrerer, insbesondere unterschiedlich
stecker-bestückter, Datenkabel 16 an einem Modul 11 weist dessen Funktionsplatte 21
eine entsprechende Mehrzahl von Öffnungen 23 mit an die Kabelstärken angepassten Durchmessern
auf.
[0017] Vor solchem Bestücken mit der Funktionsplatte 21 erhält das Datenkabel 16 noch eine
Buchse 25 aufgeklipst. Die weist dazu eine, ihre hohlzylindrische Wandung 26 über
ihre gesamte axiale Länge durchdringende, Trennstelle 27 auf Bei dieser kann die Buchse
25 biegeelastisch aufgebogen und radial auf das Datenkabel 16 gesteckt werden, woraufhin
die Buchse 25 sich wieder schließt. Nun kann die mit dem Kabel 16 bestückte Buchse
25 mit einer in der Außenmantelfläche ihrer Wandung 26 umlaufenden Ringnut 28 tangential
zwischen die U-Schenkel der Platten-Öffnung 23 bis zum U-Joch hinein vorgeschoben
werden. Die benachbarten Ränder der Öffnung 23 werden dabei zweckmäßigerweise von
axial gegeneinander versetzten Ringwulsten 29 übergriffen, die beiderseits der Ringnut
28 an den beiden Stimenden der Buchse 25 ausgebildet sind und die U-förmige Berandung
der Öffnung 23 weitgehend kaschieren. Der Innendurchmesser der Buchse 25 ist vorzugsweise
auf relativ viel Spiel in Hinblick auf den Durchmesser des hier locker hindurchgleitenden
Datenkabels 16 bemessen. Dadurch werden auch Knick beanspruchungen des Kabels 16 hinter
seinem Stecker 17 vermieden, wenn der Stecker 17 einmal nicht steil nach oben vom
Modul 13 abgehoben werden sollte.
[0018] Die so, hinter dessem Stecker 17, mit dem Datenkabel 16 bestückte Funktionsplatte
21 wird stoff-, kraft-oder formschlüssig in das Gehäuse 14 montiert etwa wie skizziert
mit angeformten gelochten Laschen 30 an den Ecken der Funktionsplatte 21 auf bestiftete
Pfeiler 31 im Gehäuse-Unterteil 14.1 gesteckt. Der dabei schon oberhalb der Funktionsplatte
21 gelegene Stecker 17 wird noch von unten durch die Aussparung 15.2 in der Gehäuse-Decke
14.4 geführt, woraufhin das Gehäuse 14 mit kraft-, Stoff- oder formschlüssiger Befestigung
des Gehäuse-Oberteiles 14.2 auf dem Gehäuse-Unterteil 14.1 geschlossen wird. Zweckmäßigerweise
wird dabei die Funktionsplatte 21 an der Decken-Aussparung 15.2 axial und radial ausgerichtet
und fixiert. Das kann durch Auflage der Decke 14.4 auf die, gegenüber der Funktionsplatte
21 axial tiefergelegten, radial vorstehenden Laschen 30 an der Funktionsplatte 21
erfolgen, die im Übrigen, wie in Fig.1 skizziert, vom Rand der deckenseitigen Aussparung
15.2 umrahmt wird. Vorzugsweise sind die Laschen 30 gegenüber der Oberfläche der Funktionsplatte
21 so weit abgesenkt, class die auf die Laschen 30 aufgelegte und dabei die Funktionsplatte
21 einrahmende Decke 14.4 außen etwa bündig an die Oberfläche der Funktionsplatte
21 anschließt.
[0019] Sollten einmal die Querschnittsabmessungen eines Steckers 17 größer als die Abmessungen
der Funktionsplatte 21 sein, dann wird die Aussparung 15.2 in der Decke 14.4 über
die Abmessungen des Steckers 17 hinaus vergrößert, und die Funktionsplatte 21 wird
unter Zwischenfugen eines Überbrückungsrahmens (in der Zeichnung nicht berücksichtigt)
in die Aussparung 15.2 eingefügt.
[0020] Um also an einem Arbeitsplatz die erforderlichen Datenkabel 16 etwa zum Anschluss
eines Laptop an das örtliche Datennetz oder an den im Raum installierten Beamer handhabungstechnisch
problemlos und ohne Kabelwirrwarr oder störungverursachende Knickstellen zur Verfügung
stellen zu können, sind erfindungsgemäß auf oder hinter der Arbeitsplatte 11 Module
13 angeordnet, etwa nebeneinander aufgereiht, auf deren Gehäuse-Oberteilen 14.2 jeweils
mindestens ein Stecker 17 steht. An dem kann sein Datenkabel 16 mit je nach den örtlichen
Gegebenheiten hinreichender Überlänge unter radialem Spiel aus einer Öffnung 23 im
Gehäuse-Oberteil 14.2 im Wesentlichen vertikal herausgezogen und im Bogen zum Laptop
auf der Arbeitsplatte 11 geführt werden. Nach dem Lösen des Steckers 17 vom Laptop
gleitet das Datenkabel 16 im Wesentlichen schwerkraftbedingt durch die Öffnung 23
zurück, bis der Stecker 17 wieder auf dem Gehäuse-Oberteil 14.2 des Modul 13 zur Anlage
gerät. Diese Öffnung 23 mündet mit etwa U-formiger Brandung in den Rand 24 einer Funktionsplatte
21, um diese radial auf das Datenkabel 16 aufstecken zu können, ehe sie im Modul-Gehäuse
14 festgelegt, insbesondere bei Halterung im Gehäuse-Unterteil 14.1 vom Gehäuse-Oberteil
14.2 rahmenförmig umgriffen wird. Für das Bestücken weist das Gehäuse-Oberteil 14.2
eine, danach die Funktionsplalte 21 aufnehmende, Aussparung 15.2 auf, die größer als
die größte Querschnittsabmessung des an das Datenkabel 16 angeschlagenen Steckers
17 ist, um diesen samt seinem Datenkabel 16 von unten durch das Modul-Gehäuse 14 hindurchführen
zu können.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 11
- Arbeitsplatte (mit 12)
- 12
- Daten-Schnittstelle (13 an 11)
- 13
- Modul (fÜr 12)
- 14
- Gehäuse (14.1 Unterteil mit 14.3 Boden; 14.2 Oberteil mit 14.4 Decke)
- 15
- Aussparungen (15.1 in 14.1/14.3, 15.2 in 14.2/14.4)
- 16
- Datenkabel (von 18 nach 17)
- 17
- Stecker (an 16)
- 18
- Computer (unter 11)
- 19
- Ausnehmung (in 11 unter 15.1)
- 20
- Sockelplatte (zwischen 11 und 14.3);
- 20'
- Durchbrechung (in 20)
- 21
- Funktionsplatte (in 15.2)
- 22
- Schlitz (von 23)
- 23
- Öffnung (in 21 bei 24)
- 24
- Rand (von 21)
- 25
- Buchse (um 15)
- 26
- Wandung (von 25)
- 27
- Trennstelle (in 26)
- 28
- Ringnut (zwischen 29-29 um 26, für 22)
- 29
- Ringwulste (an den Enden von 25)
- 30
- Laschen (an 21, zwischen 14.4 und 31)
- 31
- Pfeiler (in 14.1, zur Aufnahme von 21)
1. An einer Arbeitsplatte (11) installierbare Daten-Schnittstcne (12) mit einem an seinem
Stecker (17) aus einer Öffnung (23) in einem Modul (13) herausziehbaren Datenkabel
(16), dadurch gekennzeichnet, dass das Datenkabel (16) unterhalb seines Steckers (17) mit radialem Spiel eine Öffnung
(23) etwa vertikal durchquert, die zum Rand (24) einer Funktionsplattte (21) mündet,
welche bei einer in der Decke (14.4) des Moduls (13) vorgesehenen Aussparung (15.2)
gehaltert ist, die, wie gegebenenfalls auch eine Aussparung (15.1) im Boden (14.3)
des Modules (13), größer als die Querschnittsabmessung des Steckers (17) ist.
2. Daten-Schnittstelle nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (23) eine etwa U-förmige Berandung aufweist.
3. Daten-Schnittstelle nach einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass die Punktionsplatte (21) an einem Gehäuse-Unterteil (14.1) des Moduls (13) gehaltert
ist.
4. Daten-Schnittstelle nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsplatte (21) mit von ihren Ecken tiefergelegt vorstehenden Laschen (30)
zwischen einerseits dem Rand der Aussparung (15.2) und andererseits vom Gehäuse-Unterteil
(14.1) hochragenden Pfeilern (31) gehaltert ist.
5. Daten-Schnittstelle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsplatte (21), gegebenenfalls unter Zwischenfügen eines Überbrückungsrahmens,
von der Aussparung (15.2) umrahmt ist.
6. Daten-Schnittstelle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Datenkabel (16) eine in der Öffnung (23) gehalterte Buchse (25) durchquert, die,
an einer Trennstelle (27) durch ihre Wandung (26), öffnenbar ist.
7. Daten-Schnittstelle nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (25) an ihren Stirmenden radial vorstehende Ringwulste (29) aufweist.
8. Daten-Schnittstelle nach einem der beiden vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (25) tangential zu einer Ringnut (28) seitlich in die Öffnung (23) eingeschoben
ist.
9. Daten-Schnittstelle nach einem der drei vorangehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (25) in der Öffnung (23) verrastet ist.
10. Daten-Schnittstelle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Sockelplatte (20) zu Montage des wenigstens einen Modules (13) auf
oder hinter einer Arbeitsplatte (11) ausgestattet ist.