[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Auszug, insbesondere einen Auszug für ein
Möbelelement, wobei der Auszug wenigstens eine Front und wenigstens eine Seitenzarge
aufweist, die mit einer ihrer Stirnseiten mit der Front in Verbindung steht oder im
Bereich der Front angeordnet ist, wobei die Verbindung zwischen Front und Seitenzarge
mittels wenigstens eines Verbindungselementes erfolgt.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Auszüge mit einer Front zu versehen, die
auf ihre Innenseite mit den Stirnseiten zweier parallel zueinander verlaufender Seitenzargen
verbunden sind. Die Seitenzargen sind in ihrem rückseitigen Abschnitt durch eine Rückwand
verbunden, so dass insgesamt ein rechteckiger Aufnahmeraum entsteht, der durch die
Front, die Rückwand und die zwei Seitenzargen begrenzt wird. Die Unterseite des Auszuges
wird durch eine Bodenplatte gebildet.
[0003] Die Verbindung zwischen der Front und den Seitenzargen erfolgt beispielsweise über
Befestigungswinkel, deren Schenkel an der Innenseite der Seitenzarge sowie an der
Innenseite der Front anliegen und durch eine Schraubverbindung mit der Front sowie
mit der Seitenzarge verbunden sind.
[0004] Durch diese Befestigungsart wird zwar eine zuverlässige Fixierung der Front an den
Seitenzargen erreicht, jedoch besteht ein Nachteil darin, dass die genannten Befestigungswinkel
beim Öffnen des Auszuges sichtbar sind und dass darüber hinaus eine Verstellung der
Front beispielsweise in vertikaler Richtung oder auch in horizontaler Richtung wenn
überhaupt nur mit einem vergleichsweise großen Aufwand möglich ist.
[0005] Der vorliegenden Erfindung daher die Aufgabe zu Grunde, einen Auszug der eingangs
genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass die Front flexibel mit den Seitenzargen
verbunden werden kann und darüber hinaus die Möglichkeit geschaffen wird, das Verbindungselement
nicht sichtbar anzuordnen.
[0006] Diese Aufgabe durch einen Auszug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Danach
ist vorgesehen, dass das Verbindungselement wenigstens ein frontseitiges Befestigungselement
und wenigstens ein zargenseitiges Befestigungselement aufweist, wobei das frontseitige
Befestigungselement an der Innenseite der Front angeordnet ist, und wobei das zargenseitige
Befestigungselement vorzugsweise in bzw. an den stirnseitigen Endbereichen der Seitenzargen
angeordnet ist, die zu der Front gewandt sind. Des Weiteren ist vorgesehen, dass eines
der Befestigungselemente zumindest einen Hinterschnitt aufweist, dass das andere der
Befestigungselemente zumindest einen Vorsprung oder ein sonstiges Element aufweist,
der bzw. das im montierten Zustand der Front den Hinterschnitt hintergreift und dass
das Verbindungselement wenigstens ein Verstellelement umfasst, mittels dessen der
Vorsprung bzw. das Element in den Hinterschnitt einführbar ist und/oder darin fixierbar
ist.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt somit der Gedanke zugrunde, die Front an der Seitenzarge
dadurch zu fixieren, dass ein Vorsprung, der beispielsweise an dem zargenseitigen
Element angeordnet sein kann, einen Hinterschnitt hintergreift, der beispielsweise
an dem frontseitigen Befestigungselement angeordnet sein kann. Durch das Verstellelement,
das beispielsweise als Schraube ausgeführt sein kann, wird der genannte Vorsprung
derart relativ zu dem Hinterschnitt positioniert, dass er den Hinterschnitt hintergreift,
so dass die Front nicht mehr von der Seitenzarge abgezogen werden kann, sondern durch
Formschluss des genannten Vorsprungs bzw. Elements relativ zu dem genannten Hinterschnitt
fixiert ist.
[0008] Denkbar ist es somit beispielsweise, die Front auf die stirnseitigen Enden der Seitenzargen
bzw. auf deren Befestigungselemente aufzusetzen und dann das Verstellelement zu betätigen
und zwar derart, dass die Vorsprünge die Hinterschnitte hintergreifen, so dass die
Front senkrecht zu der durch die Front gebildeten Ebene nicht mehr von den Seitenzargen
abgenommen werden kann.
[0009] Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren einen Auszug mit den Merkmalen des
Anspruchs 2.
[0010] Danach ist vorgesehen, dass die Stirnseite der Seitenzargen wenigstens eine Ausnehmung
oder Aussparung aufweist, in der das zargenseitige Befestigungselement aufgenommen
ist und in der im montierten Zustand der Front auch das frontseitige Befestigungselement
aufgenommen ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Seitenzarge mit ihrer
Stirnseite an der Innenseite der Front anliegt und beide Befestigungselemente (nicht
sichtbar) durch die Seitenzarge verdeckt sind, da sie in dieser aufgenommen sind.
[0011] Auf diese Weise ist es möglich, eine Anbindung der Front an die Seitenzargen vorzunehmen,
ohne dass das Verbindungselement sichtbar ist. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass beide
Befestigungselemente in der Ausnehmung oder Aussparung der Seitenzarge aufgenommen
sind und somit nicht sichtbar sind, wenn der Auszug offen steht. Dadurch ergibt sich
der Vorteil eines besonders ansprechenden optischen Gesamteindrucks sowie auch der
Vorteil, dass der Auszug über seine gesamte Breite und Tiefe nutzbar ist, da das Verbindungselement
nicht in dem Aufnahmeraum des Auszuges angeordnet ist.
[0012] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die beiden oben genannten Gedanken, nämlich einerseits
die Fixierung der Front mittels Hinterschnitt und andererseits die Aufnahme des Verbindungselements
in einem Hohlraum oder dergleichen der Seitenzarge kombiniert werden, d.h. in ein
und demselben Auszug verwirklicht sind.
[0013] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass wenigstens eines der Befestigungselemente wenigstens
einen sich schräg nach oben oder unten erstreckenden Vorsprung oder Fläche aufweist,
der/die einen Hinterschnitt ausbildet und das wenigstens eines der Befestigungselemente
wenigstens einen Vorsprung oder dergleichen aufweist, wobei das Verstellelement mit
dem oder den Vorsprüngen der Befestigungselemente derart in Verbindung steht, dass
durch das Verstellelement der oder die Vorsprünge in eine Position bewegt werden,
in der sie den Hinterschnitt bzw. die Hinterschnitte hintergreifen. So ist es beispielsweise
denkbar, dass das frontseitige Befestigungselement zwei Vorsprünge aufweist, die sich
von der Innenseite der Front schräg nach oben bzw. schräg nach unten erstrecken und
einander zugewandt sind. Zwischen diese beiden Vorsprünge können die Vorsprünge des
zargenseitiges Befestigungselementes eingesetzt und dann auseinander bewegt, d. h.
gespreizt werden, so dass sie die genannten Hinterschnitte hintergreifen.
[0014] Unter dem Begriff der sich schräg erstreckenden Vorsprünge ist der Fall zu verstehen,
dass sich der gesamte Vorsprung schräg erstreckt oder auch der Fall, dass er wenigstens
eine schräg verlaufende Oberfläche aufweist. So ist es beispielsweise denkbar, dass
der Vorsprung eine sich relativ zur Horizontalen schräg nach oben oder schräg nach
unten verlaufende Oberfläche oder sowohl eine schräg nach oben als auch eine schräg
nach unten verlaufende Oberfläche aufweist.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das frontseitige sowie
das zargenseitige Befestigungselement derart ausgebildet sind, dass bei der Betätigung
des Verstellelements die Seitenzarge und die Front aufeinander zu bewegt werden. Dies
bringt den Vorteil mit sich, dass beim Betätigen des Verstellelements, beispielsweise
beim Anziehen einer Schraube nicht nur eine Fixierung der Front erfolgt, sondern darüber
hinaus die Front an die Seitenzargen herangezogen wird, so dass sie am Ende des Verstellvorgangs
vorzugsweise oder durch einen Spalt beabstandet spaltfrei an den Seitenzargen anliegt.
Dies wird vorzugsweise dadurch erreicht, dass wenigstens eines der Befestigungselemente
zumindest einen Vorsprung aufweist, der sich schräg nach oben und/oder schräg nach
unten erstreckt bzw. eine entsprechend angeordnete Oberfläche aufweist, durch die
ein Hinterschnitt ausgebildet wird. Wird ein Vorsprung nun in diesen Hinterschnitt
eingeführt, sorgt die schräg verlaufende Fläche dafür, dass die Front beim Verstellvorgang
an die Seitenzargen herangezogen wird, d. h. eine Kraft in horizontaler Richtung erfährt.
[0016] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Verstellelement durch eine in der Unterseite
der Zarge befindliche Öffnung zugänglich ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass
die Zarge im montierten Zustand der Front keine von oben oder von der Seite sichtbare
Öffnung aufweist. Somit ist es denkbar, die Front auf die Seitenzargen aufzusetzen
und dann beispielsweise mittels eines Schraubenziehers das Verstellelement zu betätigen.
Dadurch wird die Front relativ zu den Seitenzargen fixiert und in bevorzugter Ausgestaltung
der Erfindung gleich an die Seitenzargen herangezogen. Dies kann beispielsweise dadurch
erfolgen, dass der genannte Hinterschnitt und der genannte Vorsprung so ausgebildet
sind, dass ein Einführen des Vorsprungs in den Hinterschnitt zum Heranziehen der Front
an die Seitenzargen führt, d.h. eine Bewegung der Front senkrecht zu der Frontebene
herbeiführt.
[0017] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass zum Zwecke der seitlichen
Ausrichtung der Front die beiden Befestigungselemente in seitlicher Richtung relativ
zueinander bewegbar sind und/oder dass das zargenseitige Befestigungselement relativ
zu der Zarge und/oder das frontseitige Befestigungselement relativ zu der Front in
seitlicher Richtung bewegbar ist. Dies ermöglicht es, der Front einen Freiheitsgrad
in seitlicher Richtung zu verleihen, um diese nach links oder nach rechts bewegen
zu können.
[0018] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass zum Zwecke der vertikalen
Ausrichtung der Front die beiden Befestigungselemente in vertikaler Richtung relativ
zueinander bewegbar sind und/oder dass das zargenseitiges Befestigungselement relativ
zu der Zarge und/oder das frontseitige Befestigungselement relativ zu der Front in
vertikaler Richtung bewegbar ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht es,
die Front in vertikaler Richtung relativ zu den Zargen auszurichten.
[0019] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Seitenzarge in ihrem stirnseitigen, der
Front zugewandten Ende eine Ausnehmung oder Aussparung aufweist und dass in dieser
Ausnehmung oder Aussparung ein vorzugsweise U-förmiges Montageelement angeordnet ist,
in dem das zargenseitige Befestigungselement fixierbar oder fixiert ist. Dieses Montageelement
kann beispielsweise als Blechteil ausgeführt sein, das in der Ausnehmung der Zarge
angeordnet ist. Dort kann es beispielsweise durch eine Schraubverbindung oder auch
durch eine Schweißverbindung fixiert sein. Im Falle einer Schraubverbindung besteht
der Vorteil der Möglichkeit des Austausches. Das Montageelement kann ein oder mehrere
Fixierungsmittel, wie beispielsweise Bolzen aufweisen, an denen das zargenseitige
Befestigungselement angeordnet bzw. eingehängt werden kann.
[0020] Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren ein Möbelelement, insbesondere einen
Küchenschrank mit wenigstens einem Auszug gemäß einem der Ansprüche 1-12.
[0021] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert:
[0022] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Ansicht von Bestandteilen des Auszuges;
- Figur 2:
- unterschiedliche Ansichten des zargenseitigen Befestigungselementes und des frontseitigen
Befestigungselementes;
- Figur 3:
- eine Seitenansicht der im Formschluss stehenden angeordneten Befestigungselemente;
- Figur 4:
- Explosionsdarstellungen der Befestigungselemente mit einem Montageelement in unterschiedlichen
Ausführungen;
- Figur 5:
- schematische Darstellungen der Befestigungselemente mit einem Montageelement;
- Figur 6:
- eine perspektivische Darstellung des Montageelementes als Einschweißwinkel;
- Figur 7:
- unterschiedliche Darstellungen betreffend die Montage der Befestigungselemente;
- Figur 8:
- eine schematische Ansicht zum Aufbau der Seitenzarge;
- Figur 9:
- eine perspektivische Ansicht des stirnseitigen Abschnitts der Seitenzarge, des Montageelementes
sowie des zargenseitigen Befestigungselementes;
- Figur 10:
- eine weitere schematische Ansicht des Aufbaus der Seitenzarge;
- Figur 11:
- unterschiedliche Ansichten von Bodenanbindungen an die Seitenzarge und
- Figur 12:
- unterschiedliche Ansichten der Boden/Rückwand-Anordnung des Auszugs.
[0023] Figur 1 zeigt Bestandteile des erfindungsgemäßen Auszugs 10 in einer perspektivischen
Ansicht.
[0024] Das Bezugszeichen 14 zeigt die Rückwand, das Bezugszeichen 15 die rechte Zarge und
das Bezugszeichen 13 kennzeichnet den Boden 13. Boden 13 und Rückwand 14 sind einteilig
ausgeführt und bestehen aus Metall. Die linke Zarge 15 ist nur bezüglich der mit dieser
in Verbindung stehenden Profile dargestellt. Die Zargen 15 bestehen ebenfalls aus
Metall.
[0025] Figur 2, linke Darstellung zeigt mit dem Bezugszeichen 12 die Front des Auszuges,
die beispielsweise aus Holz bestehen kann.
[0026] Auf der zur den Zargen 15 gewandten Seite der Front 12 befinden sich je für eine
Zarge frontseitige Befestigungselemente 120, die aus einem mit der Front 12 verschraubten
Element bestehen, an dem zwei zueinander gewandte Haken 122 angeordnet sind, von denen
der obere schräg nach unten und der untere schräg nach oben verläuft.
[0027] Das Bezugszeichen 200 kennzeichnet das zargenseitige Befestigungselement, das zweiteilig
ausgebildet ist. Das untere Teil 220 ist relativ zu dem oberen Teil 210 nach oben
und unten bewegbar. Mit dem Bezugszeichen 230 ist ein Verstellelement in Form einer
Verspannschraube als Links- oder Rechtsschraube ausgeführt. Diese Verspannschraube
230 ist durch eine Bohrung 300 in der Unterseite der Zarge 15 zugänglich.
[0028] Wie dies aus Figur 2, linke Darstellung weiter hervorgeht, befindet sich an dem Teil
210 ein nach oben weisender Haken 212 und an dem relativ zu diesem nach oben und unten
bewegbaren Teil 220 ein nach unter weisender Haken 222.
[0029] Aus Figur 2, linke Darstellung ist des Weiteren ersichtlich, dass das zargenseitige
Befestigungselement 200 in einer Ausnehmung 16 im stirnseitigen Endbereich der Zarge
15 angeordnet ist. Diese Ausnehmung 16 ist derart dimensioniert, dass darin das zargenseitige
Befestigungselement 200 sowie im montierten Zustand der Front 12 auch das frontseitige
Befestigungselement 120 teilweise oder vollständig aufgenommen sind. Wie dies aus
Figur 2, linke Darstellung hervorgeht, sind vor der Montage der Front 12 die beiden
Elemente 210 und 220 derart zueinander angeordnet, dass die Vorsprünge 212 und 222
einen relativ kleinen Abstand zueinander aufweisen. In diesem Zustand können sie in
den Bereich zwischen die beiden Vorsprünge 122 des frontseitigen Befestigungselementes
120 eingesetzt werden. Anschließend kann durch Verstellen der Schraube 230 beispielsweise
mittels eines durch die Bohrung 300 hindurchgeführten Schraubenziehers das Teil 220
nach unten bewegt werden, so dass die beiden Vorsprünge 212 und 222 auseinander bewegt
werden. Dies führt dazu, dass die Vorsprünge 212 und 222 die hakenartigen Vorsprünge
122 bzw. die dadurch gebildeten Hinterschnitte hintergreifen, wie dies aus Figur 2,
mittlere Darstellung hervorgeht. In dieser Zeichnung sind zur besseren Übersichtlichkeit
Bezugszeichen weggelassen. Aus Figur 2, mittlere Darstellung ist erkenntlich, dass
die Vorsprünge 212 und 222 die Hinterschneidungen 122 hintergreifen, so dass die Front
12 relativ zur Zarge 15 fixiert ist.
[0030] Figur 2, rechte Darstellung zeigt, dass die Oberflächen der Vorsprünge 212, 222 und
122, die zueinander gewandt sind, mit Riffelungen versehen sind, die in Figur 2, rechte
Darstellung mit dem Bezugszeichen R versehen sind. Diese ermöglichen es, eine seitliche
Verschiebung des frontseitigen Befestigungselementes 120 relativ zu dem zargenseitigen
Befestigungselement 200 vorzunehmen und damit die Front 12 in lateraler Richtung positionieren
zu können.
[0031] Mit dem Bezugszeichen 400 ist in Figur 2, linke Darstellung eine Höhenverstellschraube
gekennzeichnet. Dabei kann es sich um eine Zylinderschraube handeln, die beispielsweise
mittels zwei Blechlaschen vertikal gesichert ist. Diese Höhenverstellschraube ist
derart angeordnet und steht derart mit dem ersten Teil 210 des Befestigungselementes
200 in Verbindung, dass dieses insgesamt nach oben oder nach unten verschoben werden
kann. Auch diese Höhenverstellschraube 400 ist durch eine im Zargenboden befindliche
Bohrung oder Öffnung 302 von unten zugänglich. Eine Verstellung der Höhenverstellschraube
302 ermöglicht es, das zargenseitige Befestigungselement 200 in der Zarge bzw. in
der Ausnehmung 16 nach oben und nach unten zu bewegen und damit auch die an diesem
angeordnete Front 12.
[0032] Figur 3 zeigt die Anordnung gemäß Figur 2, mittlere Darstellung in einer Seitenansicht.
Figur 3 verdeutlicht das Hintergreifen der Vorsprünge 212 und 222 hinter die Vorsprünge
122 des frontseitigen Befestigungselements. Mit den Bezugszeichen 230 und 400 sind
die in Figur 2, linke Darstellung gekennzeichneten und oben beschriebenen Verstellschrauben
bzw. Verspannschrauben gekennzeichnet. Wie ausgeführt, dient die Schraube 230 zum
Verspannen des frontseitigen Befestigungselementes 120 relativ zu dem zargenseitigen
Befestigungselement 200 und die Höhenverstellschraube 400 zur Höheneinstellung des
zargenseitigen Befestigungselementes 200 in der Zarge.
[0033] Das zargenseitige Befestigungselement 200 ist vorzugsweise derart aufgenommen, dass
eine laterale Bewegung in der Ausnehmung der Zarge 16 ausgeschlossen ist.
[0034] Aufgrund der schrägen Ausführung der Vorsprünge 122, 212 und 222 führt das Verspannen,
d. h. das Aufspreizen der Vorsprünge 212, 222 relativ zueinander nicht nur dazu, dass
das frontseitige Befestigungselement 120 relativ zu dem zargenseitigen Befestigungselement
200 fixiert wird, sondern auch dazu, dass es aufgrund der abgeschrägten Ausführung
an das zargenseitige Elemente 200 herangezogen wird. Dies führt dazu, dass beim Betätigen
der Schraube 230 somit eine Kraft auf die Front 12 gemäß Figur 3 nach links, d. h.
zur Zarge 15 hin erfolgt. Somit wird durch Betätigung der Schraube 230 nicht nur eine
Arretierung der Front 12 bewirkt, sondern auch deren Heranziehen an die Zarge 15.
[0035] Figur 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verbindungselementes.
In diesem ist das frontseitige Verbindungselement 180, das zargenseitige Befestigungselement
280 und der Montagewinkel 380 gekennzeichnet. Der Montagewinkel ist mit der Zarge
verschraubt, wozu die Linsenschrauben 500 dienen. Diese Linsenschrauben 500 werden
durch Bohrungen des Montageelementes 380 geführt und mit einer geeigneten Position
der Zarge 15 verschraubt. Diese Ausführungsform kommt insbesondere dann in Betracht,
wenn es sich bei der Zarge um ein Aluminiumstrangpressprofil handelt.
[0036] Mit den Bezugszeichen 382 sind Bolzen gekennzeichnet, die sich in horizontaler Richtung
zwischen den Schenkeln des Montageelementes 380 erstrecken, das seinerseits im Querschnitt
U-förmig ausgebildet ist. Das zargenseitige Befestigungselement 280 wird mittels der
entsprechenden Ausnehmungen 282 in die Bolzen 382 eingehängt. Dazu weisen diese Ausnehmungen
282 einen Einführabschnitt und einen Fixierungsabschnitt zur Aufnahme der Bolzen 382
auf. Die zargenseitigen Befestigungselemente werden somit zunächst in Tiefenrichtung
der Zarge auf die Bolzen 382 aufgesetzt und dann nach unten verschoben, so dass der
Bolzen 382 in der Ausnehmung 282 liegt.
[0037] Das zargenseitige Befestigungselement 280 ist derart dimensioniert, dass es nach
rechts und links in dem Montageelement 380 bewegbar ist, d. h. Freiheitsgrade in seitlicher
Richtung aufweist.
[0038] Im Falle einer Zarge aus Stahl bzw. CN ist es denkbar, das Montageelement 380 nicht
mit der Zarge zu verschrauben, sondern mit dieser zu verschweißen.
[0039] Wie dies weiter aus Figur 4 ersichtlich ist, weist das Montageelement 380 in seinem
unteren Abschnitt einen Einführbereich 382 für eine Mutter 284 auf, die in diesen
spaltförmigen Bereich 384 eingeschoben wird. Das Bezugszeichen 230 kennzeichnet auch
in diesem Ausführungsbeispiel die Verspannschraube und das Bezugszeichen 400 die Schraube
zur Höhenverstellbarkeit des zargenseitigen Befestigungselementes 280.
[0040] Figur 4, rechte Darstellung zeigt eine entsprechende Ausführungsform, bei der der
U-förmige Blechwinkel 380, d. h. das Montagelement mit der Zarge verschweißt ist,
so dass auf die Schrauben 500 verzichtet werden kann.
[0041] Figur 5 zeigt die Bestandteile des Verbindungselementes gemäß Figur 4 in einer Seitenansicht.
Zunächst wird der U-förmige Montagewinkel 380 in die Zarge 15 eingesetzt bzw. in deren
Hohlraum 16, der sich stirnseitig in der Zarge erstreckt. Der Montagewinkel 380 wird
durch die Linsenschrauben oder sonstige Befestigungselemente 500 in der Zarge befestigt.
Dazu weist die Zarge am Grund der Ausnehmung 16 entsprechende Schraubkanäle 150 auf.
Indem die Schrauben 500 in einem Schraubenkanal 150, der im Strangpressprofil ausgeführt
ist, eingeschraubt werden, leitet der U-förmige Montagewinkel 380, der den Käfig des
Frontadapters, d. h. der Befestigungselemente 180, 280 darstellt direkt nach hinten
ab. Die Zarge 15 selbst tritt daher ohne für den Kunden sichtbare Bohrungen für die
Verstellung der Front 12 auf.
[0042] Mit dem Bezugszeichen 382 sind wieder eingeschweißte Bolzen zur Aufnahme des zargenseitigen
Befestigungselementes 280 gekennzeichnet. Wie dies insbesondere aus Figur 5, linke
Darstellung hervorgeht, weist dieses einen horizontal verlaufenden Einführabschnitt
und einen sich senkrecht dazu erstreckenden Aufnahmeabschnitt 282 zur Aufnahme dieser
Bolzen 382 auf.
[0043] Die Höhenverstellung des zargenseitigen Befestigungselementes 280 erfolgt mittels
der Zylinderschrauben 400 und der Vierkantmutter 284, die in die Ausnehmung 384 des
Montageelementes 380 eingeführt wird.
[0044] Figur 6 zeigt eine Ausführungsform des Montageelementes 380, das dem gemäß Figur
5 grundsätzlich entspricht. Die Einbringung in die Ausnehmung 16 der Zarge 15 erfolgt
identisch wie bei einer Aluminiumzarge. Zur Befestigung werden hier jedoch Schweißpunkte
an den Schenkeln des U-förmigen Montageelementes 380 gesetzt, die Bedienkräfte aufnehmen
sollen. Die Linien 386 kennzeichnen mögliche Platzierungen von Schweißpunkten.
[0045] Figur 7 zeigt die Funktionsweise bzw. die Montage. Zunächst wird das zargenseitige
Befestigungselement 280 in das Montageelement 380 mittels der Bolzen 382 eingehängt.
Dazu wird das zargenseitige Befestigungselement 280 zunächst in Tiefenrichtung der
Zarge aufgeschoben und dann nach unten versetzt, so dass die Bolzen 382 in den Aufnahmen
282 zu liegen kommen. Wie dies aus Figur 5 hervorgeht und in vergrößerter Ansicht
auch aus Figur 7, weist das zargenseitige Befestigungselement 280 einen sich nach
oben erstreckenden Vorsprung bzw. eine schräg nach oben verlaufende Fläche 288 auf
und mit dem Bezugszeichen 289 einen sich nach unten erstreckenden Vorsprung bzw. eine
sich nach unten erstreckende schräge Oberfläche.
[0046] Nach dem Einhängen des zargenseitigen Befestigungselementes 280 auf die Bolzen 382
sichert ein Zylinderstift 600 das Element 280 gegen nachträgliches Herausfallen aus
dem Gehäuse 380.
[0047] Durch Eindringen der Zylinderschraube 400 kann die vertikale Position des Befestigungselementes
280 relativ zu der Zarge geändert werden und somit auch die vertikale Position der
nicht dargestellten Front.
[0048] Das zargenseitige Befestigungselement 280 kann in der Horizontalen durch die einachsige
Lagerung, Toleranzen und Dimensionsänderung durch Wärme abtragen. Zusätzlich kann
die Front durch den Monteur positioniert werden. Es ist somit eine Rechts-/Linksverschiebung
des zargenseitigen Befestigungselementes 280 und damit auch der Front relativ zur
Zarge möglich.
[0049] Das auf die Front montierte frontseitige Befestigungselement 180 weist einen Vorsprung
182 der sich nach unten erstreckt bzw. eine schräg nach unten verlaufende Oberfläche
aufweist.
[0050] Das frontseitige Befestigungselement 180 wird auf der Front vormontiert, beispielsweise
mit dieser verschraubt und schließlich als ein Bauteil, d. h. Front und Element 180,
in das zargenseitige Befestigungselement 280 eingehängt, und zwar derart, dass der
Haken 182 auf den schräg nach oben verlaufenden Vorsprung 288 aufgesetzt wird, wie
dies aus Figur 7, rechte Darstellung ersichtlich ist. Anschließend wird das frontseitige
Befestigungselement 180 durch einen Gewindestift 230 gesichert. Dieser Gewindestift
230 sorgt dafür, dass der Vorsprung 280 sicher hinter dem Hinterschnitt 182 aufgenommen
ist, so dass die Front nicht von der Zarge gelöst werden kann. Aufgrund der relativ
zur Horizontalen schrägen Anordnung des Vorsprungs 182 und 288 bzw. der schräg verlaufenden,
zueinander gewandten Oberflächen dieser Vorsprünge kommt es beim Anziehen des Gewindestiftes
230 dazu, dass der Beschlag 180 unter Spannung gesetzt wird, der durch die vorzugsweise
als 45° Schräge ausgeführte schräge Oberfläche die Front auf die Stirnseite der Zarge
presst. Ein horizontales Verschieben der Front wird dabei durch den Anpressdruck unterbunden.
[0051] Zur Betätigung des Verstellelementes bzw. der Verspannschraube 230 von unten, weist
das frontseitige Befestigungselement 180 in seinem unten angeordneten, sich horizontal
erstreckenden Schenkel eine Bohrung 300 auf. Ebenso ist der Bereich 302 des Montageelementes
380 unten offen ausgeführt, so dass die Schraube 400 zur Höhenverstellung des zargenseitigen
Befestigungselementes 280 ebenfalls von unten zugänglich ist.
[0052] Figur 8 zeigt in schematischer Ansicht den Aufbau der Zarge. Mit den Bezugszeichen
15 ist die Seitenzarge als Hüllelement mit jeweiliger Schuboberfläche gekennzeichnet.
In deren links dargestellten stirnseitigen Endbereich befindet sich die Ausnehmung
16, in der das zargenseitige Befestigungselement 280 und das Montageelement 380 aufgenommen
sind. Mit dem Bezugszeichen 700 ist ein hinten eingeschweißtes U-Profil gekennzeichnet,
zur Anbindung der Rückenwand mit der Zarge 15 durch die Crimptechnologie. Das Bezugszeichen
800 kennzeichnet schließlich ein unten angeordnetes U-Profil, das mit dem Hüllelement
15 verschweißt ist, zur Anbringung des Bodens unten mit der Zarge, ebenfalls über
die Crimptechnologie.
[0053] Figur 9 zeigt nochmals den frontseitigen Endbereich der Zarge 15 mit dem U-Profil,
das mit der Zarge 15 verschweißt ist und das zur Anbindung des Bodens mit der Zarge
dient sowie den Einschweißwinkel 380, der mit dem Hüllelement 15 verschweißt wird.
Das Bezugszeichen 280 gekennzeichnet wieder das zargenseitige Befestigungselement.
[0054] Figur 10 zeigt schließlich die Anbindung der Zarge 15 zum Boden über Vercrimpungen
unten und hinten, die mit dem Bezugszeichen 900 gekennzeichnet sind.
[0055] Aus Figur 11 ergibt sich eine Ansicht der Bodenrückwandpartie. Aus dieser Ansicht
ist ersichtlich, dass in dem Boden 13 frontseitig Aussparungen zur Schraubverbindung
zur Front angeordnet sind. Diese sind in Figur 11 mit dem Bezugszeichen 1000 gekennzeichnet.
Figur 11, untere Darstellung, zeigt mit den Bezugszeichen 900 die Crimptechnologie
bzw. die entsprechenden Elemente und mit dem Bezugszeichen 1100 ein Hutprofil, das
zur Aussteifung des Bodens 13 bei ansteigender Korpusbreite dient. Dieses Hutprofil
ist mit dem Bezugszeichen 1200 gekennzeichnet. Figur 12 zeigt schließlich unterschiedliche
Möglichkeiten zur Anbindung des Bodens 13 an die Zarge 15.
[0056] Gemäß Figur 12 ist mit dem Bezugszeichen F eine Füllung der Zarge 15 gekennzeichnet
und mit dem Bezugszeichen A eine Auszugsschiene zum Ein- und Ausfahren des Auszugs.
Das Bezugszeichen 13 kennzeichnet wieder den Boden.
[0057] Wie das aus Figur 12a hervorgeht, ist der Boden abgekantet und weist in diesem abgekanteten
vertikalen Bereich eine Verbindung V mit einer vertikalen Flanke eines in der Zarge
15 aufgenommenen Profils auf. Figur 12b zeigt eine Ausführungsform, bei dem der Boden
z. B. als MDF-Platte ausgeführt ist und auf einem horizontalen Schenkel eines Zargenabschnitts
aufliegt. Unterhalb dieses Schenkels befindet sich die aus Auszugsschiene A.
[0058] Aus Figur 12c geht ein Ausführungsbeispiel hervor, das mit dem gemäß Figur 12a insoweit
übereinstimmt, dass der Boden einen umkanteten Abschnitt aufweist, der sich nach unten
erstreckt und mit einer Seitenwandung der Zarge 15 verbunden ist. Ein Unterschied
zu der Ausführungsform gemäß Figur 12a besteht darin, dass der Boden 13 gemäß Figur
12c direkt mit einer Wandung des Hüllelementes bzw. der Zarge 15 verbunden ist, während
er in Figur 12a mit einem Verstärkungselement verbunden ist, das in die Zarge 15 bzw.
in das Hüllelement eingeführt ist.
[0059] Figur 12d zeigt eine Ausführungsform gemäß Figur 12c, bei der eine Wandung des Hüllelementes
bzw. der Zarge einen zurückversetzten Abschnitt aufweist und bei der der abgekantete
Bereich des Bodens 13 mit diesem zurückversetzten Abschnitt in Verbindung steht.
[0060] Figur 12e zeigt eine Ausführungsform, bei der eine Wandung des Hüllelementes bzw.
der Zarge 15 eine Aussparung definiert, in die der Boden 13 eingreift und die sich
um den Boden herum erstreckt, so dass sie sich teilweise auch unterhalb des Bodens
13 befindet.
[0061] Der Boden 13, der beispielsweise als MDF-Platte ausgeführt sein kann, liegt somit
auf diesem horizontalen Schenkel der Innenwandung der Zarge 15 auf. Wie auch bei Figur
12d befindet sich unterhalb dieses horizontalen Abschnittes die Auszugsschiene A.
[0062] In den Figuren 12a, 12c und 12d wird der Boden 13 an seinem vertikalen Abschnitt
mit einem ebenfalls vertikal verlaufenden Abschnitt der Zarge 15 bzw. eines Befestigungsprofils
an der Stelle V beispielsweise durch Schweißen verbunden. Bei den Ausführungsformen
gemäß der Figuren 12b und 12e liegt der Boden 13 hingegen auf einem Ablageabschnitt
auf, der durch einen horizontalen Schenkel der Innenseite der Zarge 15 (Figur 12e)
bzw. auf einem horizontalen Schenkel eines in der Zarge aufgenommenen Verstärkungsprofil
aufliegt (Figur 12b). In diesem Fall ist eine besondere Verbindungstechnik, wie beispielsweise
Verschweißen oder Verschrauben des Bodens nicht erforderlich, da er in diesem Fall
auf einer Fläche aufliegt bzw. durch eine Klemm- oder Crimpverbindung fixiert ist.
1. Auszug insbesondere für ein Möbelelement, wobei der Auszug wenigstens eine Front und
wenigstens eine Seitenzarge aufweist, die mit einer ihrer Stirnseiten mit der Front
in Verbindung steht oder im Bereich der Front angeordnet ist, wobei die Verbindung
zwischen Front und Seitenzarge mittels wenigstens eines Verbindungselementes erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement wenigstens ein frontseitiges Befestigungselement, das an der
Innenseite der Front angeordnet ist, und wenigstens ein zargenseitiges Befestigungselement,
das an der Seitenzarge angeordnet ist, aufweist, dass eines der Befestigungselemente
zumindest einen Hinterschnitt aufweist, dass das andere der Befestigungselemente zumindest
einen Vorsprung oder sonstiges Element aufweist, der/das im montierten Zustand der
Front den Hinterschnitt hintergreift und dass das Verbindungselement wenigstens ein
Verstellelement umfasst, mittels dessen der Vorsprung oder das sonstige Element in
den Hinterschnitt einführbar und/oder darin fixierbar ist.
2. Auszug insbesondere für ein Möbelelement, wobei der Auszug wenigstens eine Front und
wenigstens eine Seitenzarge aufweist, die mit einer ihrer Stirnseiten mit der Front
in Verbindung steht oder im Bereich der Front angeordnet ist, wobei die Verbindung
zwischen Front und Seitenzarge mittels wenigstens eines Verbindungselementes erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement wenigstens ein frontseitiges Befestigungselement, das an der
Innenseite der Front angeordnet ist, und wenigstens ein zargenseitiges Befestigungselement,
das an der Seitenzarge angeordnet ist, aufweist, wobei die Seitenzarge in ihrem stirnseitigen,
zu der Front gewandten Ende wenigstens eine Ausnehmung oder Aussparung aufweist, in
der das zargenseitige Befestigungselement fixiert ist und in der im montierten Zustand
auch das frontseitige Befestigungselement teilweise oder vollständig aufgenommen ist.
3. Auszug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auszug mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 ausgeführt
ist.
4. Auszug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenzarge mit ihrer Stirnseite an der Innenseite der Front anliegt und/oder
dass beide Befestigungselemente durch die Seitenzarge verdeckt sind, so dass sie nicht
sichtbar angeordnet sind und nicht in den Stauraum des Auszuges hineinragen.
5. Auszug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Befestigungselemente wenigstens einen sich relativ zur Horizontalen
schräg nach oben oder unten erstreckenden Vorsprung aufweist, der/die einen Hinterschnitt
ausbildet und dass wenigstens eines der Befestigungselemente wenigstens einen Vorsprung
oder sonstiges Element aufweist, wobei das Verstellelement mit dem oder den Vorsprüngen/Elementen
der Befestigungselemente derart in Verbindung steht, dass durch das Verstellelement
der oder die Vorsprünge oder Elemente in eine Position bewegt werden, in der sie in
den Hinterschnitt eingreifen.
6. Auszug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das frontseitige sowie das zargenseitige Befestigungselement derart ausgebildet sind,
dass bei der Betätigung des Verstellelementes die Seitenzarge und die Front aufeinander
zu bewegt werden, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, das wenigstens eines der Befestigungselemente
wenigstens einen Vorsprung aufweist, der zumindest eine sich relativ zur Horizontalen
schräg nach oben und/oder schräg nach unten erstreckende Oberfläche aufweist, durch
die ein Hinterschnitt ausgebildet wird.
7. Auszug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement durch eine in der Unterseite der Zarge befindliche Öffnung zugänglich
ist.
8. Auszug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der seitlichen Ausrichtung der Front die beiden Befestigungselemente in
seitlicher Richtung relativ zueinander bewegbar sind und/oder dass das zargenseitige
Befestigungselement relativ zu der Zarge und/oder dass das frontseitige Befestigungselement
relativ zu der Front in seitlicher Richtung bewegbar ist.
9. Auszug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der vertikalen Ausrichtung der Front die beiden Befestigungselemente in
vertikaler Richtung relativ zueinander bewegbar sind und/oder dass das zargenseitige
Befestigungselement relativ zu der Zarge und/oder dass das frontseitige Befestigungselement
relativ zu der Front in vertikaler Richtung bewegbar ist.
10. Auszug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenzarge in ihrem stirnseitigen, zu der Front gewandten Ende wenigstens eine
Ausnehmung oder Aussparung aufweist, und dass in dieser Ausnehmung oder Aussparung
ein vorzugsweise U-förmiges Montageelement angeordnet ist, an und/oder in dem das
zargenseitige Befestigungselement fixierbar oder fixiert ist.
11. Auszug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement derart ausgebildet ist, dass es eine Bewegung eines der Befestigungselemente
oder eines Teils von diesem in eine vertikale Richtung bzw. in eine Richtung parallel
zu der Front verursacht.
12. Auszug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge als Hüllelement mit zwei parallelen Wandungen ausgebildet ist, zwischen
denen das Montageelement und/oder das zargenseitige Befestigungselement aufgenommen
ist.
13. Möbelelement, insbesondere Küchenschrank, mit wenigstens einem Auszug, dadurch gekennzeichnet, dass der Auszug gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist.