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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<heading id="h0001">GEBIET DER ERFINDUNG</heading>
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft eine handgehaltene Werkzeugmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die verschiedene Betriebsmodi ermöglicht. Die unterschiedlichen Betriebsmodi umfassen zwei oder mehr der folgenden Beispiele: einen rein meißelnden Betrieb, einen hammerbohrenden Betrieb, einen rein drehend/bohrenden Betrieb, zwei unterschiedliche Drehzahlen etc.. Ein Anwender kann die Betriebsmodi mittels eines Wahlschalters anwählen. Der Wahlschalter steht in Wechselwirkung mit einem Getriebe und trennt und öffnet mechanisch entsprechende Antriebsstränge.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine solche Handwerkzeugmaschine ist aus der <patcit id="pcit0001" dnum="US6192996B1"><text>US 6 192 996 B1</text></patcit> bekannt.</p>
<heading id="h0002">OFFENBARUNG DER ERFINDUNG</heading>
<p id="p0003" num="0003">Die Handwerkzeugmaschine hat eine schaltbare Getriebekomponente, welche durch einen Wahlschalter betätigbar ist. Die Getriebekomponente ist längs einer ersten Richtung aus einer ersten Betriebsstellung in eine zweite Betriebsstellung überführbar und in eine zweite Richtung, typischerweise entgegengesetzt zu der ersten Richtung, wieder in die erste Betriebsstellung rückführbar. Der Wahlschalter hat eine der ersten Betriebsstellung der Getriebekomponente zugeordnete erste Schaltstellung und eine der zweiten Betriebsstellung der Getriebekomponente zugeordnete zweite Schaltstellung. Der Wahlschalter kann zwischen der ersten Schaltstellung und der zweiten Schaltstellung bewegt werden, wobei Zwischenstellungen eingenommen werden. Die Zwischenstellungen sind keiner Betriebsstellung der Getriebekomponente zugeordnet. Eine federnde Mitnahmekopplung ist derart zwischen den Wahlschalter und die Getriebekomponente gekoppelt, dass bei einem Bewegen des Wahlschalters aus der ersten Schaltstellung in die zweite Schaltstellung eine Feder der Mitnahmekopplung die Getriebekomponente in die erste Richtung kraftbeaufschlagt. Die federnde Mitnahmekopplung kann auch bei einem Bewegen des Wahlschalters aus der zweiten Schaltstellung in die erste Schaltstellung die Getriebekomponente in die zweite Richtung mit der gleichen oder anderen Feder kraftbeaufschlagen. Ein Sperrriegel ist zwangsgeführt an den Wahlschalter gekoppelt. Der<!-- EPO <DP n="2"> --> Sperrriegel ist bei den Zwischenstellungen des Wahlschalters in eine hemmende<!-- EPO <DP n="3"> --> Riegelstellung versetzt, in welchen der Sperrriegel ein Versetzen der Getriebekomponente aus der ersten Betriebsstellung in die zweite Betriebsstellung hemmt. Ferner kann der Sperrriegel bei den Zwischenstellungen auch ein Versetzen der Getriebekomponente aus der zweiten Betriebsstellung in die erste Betriebsstellung hemmen. Ist der Wahlschalter in der ersten Schaltstellung bzw. der zweiten Schaltstellung befindet sich der Sperrriegel in einer freigebenden Riegelstellung, in welcher der Sperrriegel ein Versetzen der Getriebekomponente nicht hemmt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Mitnahmekopplung und ihre interne Feder werden von dem Anwender durch Betätigen des Wahlschalters gespannt. Die Federspannung wird allerdings erst freigegeben, wenn der Wahlschalter eine der Schaltstellungen erreicht. In der Schaltstellung entspannt sich die Feder vollständig oder zumindest teilweise indem die Getriebekomponente verschoben wird. Falls der Anwender jedoch den Wahlschalter in einer Zwischenstellung stehen lässt, blockiert der Sperrriegel und die Getriebekomponente bleibt in ihrer vorhergehenden Betriebsstellung. Der Anwender wird intuitiv erkennen, dass der Wahlschalter noch nicht ausreichend weit, d.h. bis zu einer nächsten Schaltstellung, bewegt ist. Die Feder kann so stark ausgelegt werden, dass die Rückwirkung der Feder den Wahlschalter in seine vorhergehende Schaltstellung zurückdrückt, wenn der Anwender den Wahlschalter loslässt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Der Wahlschalter rastet vorzugsweise in den Schaltstellungen ein und hat keine rastenden Zwischenstellungen. Ein Rastkörper kann an einem Gehäuse der Handwerkzeugmaschine vorgesehen sein. Der Rastkörper verrastet in der ersten Schaltstellung und in der zweiten Schaltstellung mit dem Wahlschalter und in keiner der Zwischenstellungen. Der Wahlschalter hat beispielsweise in seiner Außenfläche zwei längs der Bewegungsrichtung des Wahlschalters versetzt angeordnete Vertiefungen, in die die Klinke eingreift. Zwischen den Vertiefungen ist die Außenfläche glatt. Der Rastkörper ist beispielsweise durch eine Blattfeder mit einer Nase realisiert. Gleichermaßen können die Klinke an dem Wahlschalter und die Vertiefungen an dem Gehäuse vorgesehen sein.</p>
<p id="p0006" num="0006">Der Wahlschalter kann in einer Richtung schräg oder senkrecht zu der ersten Richtung, d.h. der Bewegungsrichtung der Getriebekomponente, um die erste und zweite Schaltstellung zu erreichen bewegbar sein. Der Sperrriegel kann ebenfalls schräg oder senkrecht zu der ersten Richtung zwischen hemmenden Stellungen und den freigebenden Stellungen beweglich sein. In einer bevorzugten Ausführung ist der Wahlschalter um eine Achse drehbar. Der Sperrriegel ist exzentrisch zu der Achse an dem Wahlschalter befestigt. Der Wahlschalter dreht den Sperrriegel mit um die Achse.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Gemäß einer Ausgestaltung hat die Getriebekomponente einen Sperrzapfen, an dessen in die erste Richtung weisenden Seite, vorzugsweise auch an dessen abgewandten Seite, der Sperrriegel in den hemmenden Riegelstellungen anliegen kann. In den freigebenden Riegelstellungen ist der Sperrriegel in eine Richtung senkrecht zu der Bewegungsrichtung der Getriebekomponente gegenüber dem Zapfen vollständig versetzt, d.h. ohne Überlapp in einer Projektion auf eine Ebene senkrecht zu der Bewegungsrichtung. Der Sperrzapfen wird bei einem Wechsel von der ersten Betriebsstellung in die zweite Betriebsstellung längs einer ersten Bahnkurve geführt. Der Sperrriegel wird bei einem Wechsel von der ersten Schaltstellung in die zweite Schaltstellung längs einer zweiten Bahnkurve geführt. Die erste Bahnkurve und die zweite Bahnkurve kreuzen einander. Hierdurch ergeben sich die hemmenden Riegelstellungen bei den Zwischenstellungen des Wahlschalters.</p>
<p id="p0008" num="0008">In den einen hemmenden Riegelstellungen liegt der Zapfen in der ersten Richtung an dem Sperrriegel an und ist durch die Feder in die erste Richtung kraftbeaufschlagt. Diese hemmenden Riegelstellungen ergeben sich, wenn die Getriebekomponente sich noch in der ersten Betriebsstellung befindet. In den anderen Riegelstellungen liegt der Zapfen entgegen der ersten Richtung an dem Sperrriegel an und ist durch die Feder entgegen der ersten Richtung kraftbeaufschlagt. Diese anderen Riegelstellungen ergeben sich, wenn die Getriebekomponente sich noch in der zweiten Betriebsstellung befindet.</p>
<p id="p0009" num="0009">Bei dem drehenden Sperrriegel ist dieser in einem festen ersten Abstand zu der Achse. Der drehende Sperrriegel ist vorzugsweise drehfest mit dem Wahlschalter verbunden. Gemäß einer Ausgestaltung hat die Getriebekomponente einen vorstehenden Sperrzapfen, der in der ersten Betriebsstellung einen zweiten Abstand zu der Achse und in der zweiten Betriebsstellung einen dritten Abstand zu der Achse einnimmt. Der erste Abstand des Sperrriegels zu der Achse ist geringer als der zweite Abstand und größer als der dritte Abstand. Der Sperrriegel kann vorzugsweise auf beiden gegenüberliegenden Seiten des Sperrzapfens zum Anliegen kommen. Eine Sperre in beide Richtungen durch den einen Sperrzapfen und den Sperrriegel ist möglich. Ferner ist eine Bewegung des Wahlschalters unbehindert durch den Sperrzapfen und den Sperrriegel.</p>
<p id="p0010" num="0010">Der drehende Sperrriegel hat eine entgegen der ersten Richtung weisende erste Anschlagfläche, die in dem ersten Abstand zu der Achse ist. Der Zapfen hat einer in die erste Richtung weisenden zweiten Anschlagfläche, wobei die zweite Anschlagfläche in der ersten Betriebsstellung in einem zweiten Abstand zu der Achse und in der zweiten Betriebsstellung in einem dritten Abstand zu der Achse ist. Die Anordnung und die Abmessung des Zapfens sind so konstruiert, dass der zweite Abstand kleiner oder gleich<!-- EPO <DP n="5"> --> dem ersten Abstand und der dritte Abstand größer als der erste Abstand sind. Zapfen und Sperrriegel können symmetrisch für die der ersten Bewegungsrichtung gegenläufige Bewegungsrichtung ausgelegt sein. Der Sperrriegel hat hierzu eine in die erste Richtung weisende dritte Anschlagfläche, die in einem vierten Abstand zu der Achse ist. Der Zapfen hat entsprechend eine entgegen der ersten Richtung weisende vierte Anschlagfläche. Die vierte Anschlagfläche ist in der ersten Betriebsstellung in einem fünften Abstand zu der Achse und in der zweiten Betriebsstellung in einem sechsten Abstand zu der Achse ist. Anordnung und Abmessungen des Zapfens und des Riegels sind derart, dass der fünfte Abstand größer oder gleich dem vierten Abstand und der sechste Abstand kleiner als der vierte Abstand sind.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Abmessungen können in einer bevorzugten Ausgestaltung wie folgt gewählt sein. Die erste Anschlagfläche und die der ersten Anschlagfläche abgewandte dritte Anschlagfläche des Sperrriegels sind in einem siebten Abstand, der siebte Abstand entspricht der Breite des Zapfens. Ein achter Abstand ist als der Abstand zwischen der zweiten Anschlagfläche in der zweiten Betriebsstellung und der zweiten Anschlagfläche abgewandten vierten Anschlagfläche des Sperrriegels in der ersten Betriebsstellung definiert. Der achte Abstand entspricht der Summe aus der Breite des Sperrriegels und dem Verschiebeweg der Getriebekomponente. Der achte Abstand ist größer als die Breite des Sperrriegels. Hierdurch ist gewährleistet, dass in den Betriebsstellungen die federnde Mitnahmekopplung den Zapfen aus dem Schwenkbereich des Sperrriegels verschiebt. Die Bedienung des mit dem Sperrriegel starr verbundenen Wahlschalters wird durch den Zapfen in keiner Stellung behindert.</p>
<p id="p0012" num="0012">Bei einer Ausgestaltung hat die Mitnahmekopplung einen um die Achse drehbaren Drehteller. Die Feder ist an einem Ende mit dem Wahlschalter und an einem anderen Ende mit dem Drehteller fest verbunden. Ein exzentrischer Finger an dem Drehteller greift in eine schräg oder senkrecht zu der ersten Achse verlaufende Kulisse an der Getriebekomponente ein. Die Feder ist vorzugsweise zu der Achse konzentrisch angeordnete Spiralfeder. Die Feder kann aus einer Ruhestellung in einem ersten Drehsinn um die Achse und in einem dem ersten Drehsinn gegenläufigen zweiten Drehsinn die Feder verspannend auslenkbar sein.<br/>
Eine Ausgestaltung sieht vor, dass ein neunter Abstand des exzentrischen Fingers zu der Achse geringer als der erste Abstand des Sperrriegels zu der Achse ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die schaltbare Getriebekomponente in der ersten Betriebsstellung ein Zahnradpaarung in Eingriff und in der zweiten Betriebsstellung die<!-- EPO <DP n="6"> --> Zahnradpaarung aus dem Eingriff setzt. Eines der Zahnräder drehbar um die erste Richtung auf der Getriebekomponente gelagert sein.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Handwerkzeugmaschine kann in der ersten Betriebsstellung einen drehmeißelnden Betrieb und in der zweiten Betriebsstellung einen rein meißelnden Betrieb beinhalten. Die Handwerkzeugmaschine ist beispielsweise ein Bohrhammer mit einem pneumatischen Schlagwerk. Die beiden Betriebsstellungen können zum Einstellen zweier unterschiedlicher Drehzahlen einer Abtriebsspindel dienen, z.B. bei einem Elektroschrauber, einer motorgetriebenen Säge oder einer schleifenden oder bohrenden Werkzeugmaschine, insbesondere bei einer handgehaltenen Werkzeugmaschine.</p>
<heading id="h0003">KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN</heading>
<p id="p0015" num="0015">Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Erfindung anhand von exemplarischen Ausführungsformen und Figuren. In den Figuren zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> einen Bohrhammer</li>
<li><figref idref="f0002">Fig. 2a bis 2e</figref> ein Getriebe mit einem Wahlschalter in einer ersten Schaltstellung</li>
<li><figref idref="f0003">Fig. 3a bis 3e</figref> das Getriebe mit einem Wahlschalter in einer zweiten Schaltstellung</li>
<li><figref idref="f0004">Fig. 4a bis 4e</figref> ein Getriebe mit einem Wahlschalter in einer Übergangsstellung</li>
<li><figref idref="f0005">Fig. 5a bis 5e</figref> ein Getriebe mit einem Wahlschalter in einer weiteren Übergangsstellung</li>
</ul></p>
<p id="p0016" num="0016">Gleiche oder funktionsgleiche Elemente werden durch gleiche Bezugszeichen in den Figuren indiziert, soweit nicht anders angegeben.</p>
<heading id="h0004">AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG</heading>
<p id="p0017" num="0017"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt als Beispiel einer meißelnden Handwerkzeugmaschine schematisch einen Bohrhammer <b>1.</b> Der Bohrhammer <b>1</b> hat eine Werkzeugaufnahme <b>2,</b> in welche ein Schaftende <b>3</b> eines Werkzeug, z.B. eines des Bohrmeißels <b>4,</b> eingesetzt werden kann. Einen primären Antrieb des Bohrhammers <b>1</b> bildet ein Motor <b>5,</b> welcher ein Schlagwerk <b>6</b> und eine Abtriebswelle <b>7</b> antreibt. Ein Anwender kann den Bohrhammer <b>1</b> mittels eines Handgriffs <b>8</b> führen und mittels eines Systemschalters <b>9</b> den Bohrhammer <b>1</b> in Betrieb nehmen. Im<!-- EPO <DP n="7"> --> bohrmeißelnden Betrieb dreht der Bohrhammer <b>1</b> den Bohrmeißel <b>4</b> kontinuierlich um eine Arbeitsachse <b>10</b> und schlägt dabei den Bohrmeißel <b>4</b> in Schlagrichtung <b>11</b> längs der Arbeitsachse <b>10</b> in einen Untergrund schlagen. Bei einem rein meißelnden Betrieb ist die Abtriebswelle <b>7</b> von dem Motor 5 entkoppelt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Das Schlagwerk <b>6</b> ist beispielsweise ein pneumatisches Schlagwerk. Ein Erreger <b>12</b> und ein Schläger <b>13</b> sind in dem Schlagwerk <b>6</b> längs der Arbeitsachse <b>10</b> beweglich geführt. Der Erreger <b>12</b> ist über einen Exzenter <b>14</b> oder einen Taumelfinger an den Motor <b>5</b> angekoppelt und zu einer periodischen, linearen Bewegung gezwungen. Eine Luftfeder gebildet durch eine pneumatische Kammer <b>15</b> zwischen Erreger <b>12</b> und Schläger <b>13</b> koppelt eine Bewegung des Schlägers <b>13</b> an die Bewegung des Erregers <b>12</b> an. Der Schläger <b>13</b> kann direkt auf ein hinteres Ende des Bohrmeißels <b>4</b> aufschlagen oder mittelbar über einen im Wesentlichen ruhenden Zwischenschläger <b>16</b> einen Teil seines Impuls auf den Bohrmeißel 4 übertragen. Der Erreger <b>12</b> und der Schläger <b>13</b> können Kolben sein, welche in einem Führungsrohr <b>17</b> gleiten.</p>
<p id="p0019" num="0019">Der Motor <b>5,</b> das Schlagwerk <b>6</b> und vorzugsweise die weiteren Antriebskomponenten sind innerhalb eines Maschinengehäuses <b>18</b> angeordnet. Eine elektrische Energieversorgung erfolgt über einen Netzanschluss oder mittels eines Batteriepakets.</p>
<p id="p0020" num="0020">Der Bohrhammer <b>1</b> hat einen Wahlschalter <b>20</b> mit dem ein Anwender die Abtriebswelle <b>7</b> von dem Motor <b>5</b> entkoppeln bzw. ankoppeln kann. Die beispielhafte Abtriebswelle <b>7</b> lässt sich mittels des Wahlschalters <b>20</b> mit einem antreibenden Ritzel <b>22</b> kuppeln bzw. auskuppeln.</p>
<p id="p0021" num="0021"><figref idref="f0002">Fig. 2a</figref> zeigt mehrere Getriebekomponenten und den Wahlschalter <b>20</b> in Seitenansicht. Das schematisch dargestellte Maschinengehäuse <b>18</b> ist aufgeschnitten. <figref idref="f0002">Fig. 2b</figref> zeigt die Getriebekomponenten in einem Schnitt längs der gefalteten Ebene B-B in <figref idref="f0002">Fig. 2a</figref>. Die Ebene B-B verläuft teilweise durch die Arbeitsachse <b>10</b> und dann versetzt durch einen Bereich, in welchem der Wahlschalter <b>20</b> an einer der Getriebekomponenten angreift. <figref idref="f0002">Fig. 2c</figref> ist ein Querschnitt durch den Wahlschalter <b>20</b> in der in <figref idref="f0002">Fig. 2a</figref> dargestellten Ebene C-C. <figref idref="f0002">Fig. 2d</figref> ist ein Längsschnitt durch den Wahlschalter <b>20</b> in der Ebene D-D, siehe <figref idref="f0002">Fig. 2a. Fig. 2e</figref> zeigt vergrößert einen Ausschnitt der <figref idref="f0002">Fig. 2b</figref>. Die <figref idref="f0003">Figuren 3a bis 3e</figref>, <figref idref="f0004">4a bis 4e</figref> und <figref idref="f0005">5a bis 5e </figref>sind analog.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Funktionsweise des Wahlschalters <b>20</b> wird nachfolgend anhand der vier exemplarischen Stellungen illustriert. Bei einer ersten Betriebsstellung <b>23</b> ist die Abtriebswelle <b>7</b> entkoppelt, der Bohrhammer <b>1</b> übt eine reine Meißelfunktion aus (<figref idref="f0002">Fig. 2a bis 2e</figref>). Der Wahlschalter <b>20</b> ist<!-- EPO <DP n="8"> --> in einer entsprechenden ersten Schaltstellung <b>24.</b> Vorzugsweise verrastet der Wahlschalter <b>20</b> in dieser Schaltstellung <b>24.</b> Bei einer zweiten Betriebsstellung <b>25</b> treibt das antreibende Ritzel <b>22</b> die Abtriebswelle <b>7,</b> der Bohrhammer <b>1</b> übt eine drehmeißelnde Funktion aus (<figref idref="f0003">Fig. 3a bis 3e</figref>). Der Wahlschalter <b>20</b> ist in einer zweiten Schaltstellung <b>26,</b> in welcher der Wahlschalter <b>20</b> vorzugsweise ebenfalls verrastet. Beim Wechsel von der ersten Schaltstellung <b>24</b> in die zweite Schaltstellung <b>26</b> durchläuft der Wahlschalter <b>20</b> mehrere Zwischen- oder Übergangsstellungen <b>27,</b> von welchen zwei exemplarisch dargestellt sind. Eine erste Zwischenstellung <b>27</b> ergibt sich beim Wechsel von der ersten Schaltstellung <b>24</b> in die zweite Schaltstellung <b>26,</b> der Wahlschalter <b>20</b> ist exemplarisch auf halben Weg zwischen den zwei Schaltstellungen <b>24, 26</b> dargestellt (<figref idref="f0004">Fig. 4a bis 4e</figref>). Der Bohrhammer <b>1</b> ist dabei in der ersten Betriebsstellung <b>23.</b> Die zweite Zwischenstellung <b>28</b> zeigt den Wahlschalter <b>20</b> ebenfalls auf halben Weg zwischen erster Schaltstellung <b>24</b> und zweiter Schaltstellung <b>26,</b> nur diesmal bei einer Bewegung ausgehend von der zweiten Schaltstellung <b>26</b> (<figref idref="f0005">Fig. 5a bis 5e</figref>). Der Bohrhammer <b>1</b> ist dabei in der zweiten Betriebsstellung <b>25.</b></p>
<p id="p0023" num="0023">Das antreibende Ritzel <b>22</b> ist hier beispielhaft durch ein Kegelrad realisiert (die Zähne sind zwecks vereinfachter Darstellung nicht dargestellt), welches sich um die Arbeitsachse <b>10</b> dreht. Das Ritzel <b>22</b> kämmt antriebsseitig mit einem weiteren Kegelrad <b>29.</b> Die beiden Kegelräder <b>22, 29</b> sind in dem Maschinengehäuse <b>18</b> unbeweglich längs der Arbeitsachse <b>10</b> gelagert. Das Ritzel <b>22</b> hat an seiner in Schlagrichtung <b>11</b> weisenden Stirnseite <b>30</b> mehrere Klauen <b>31.</b> Den Klauen <b>31</b> gegenüberliegend ist ein längs der Arbeitsachse <b>10</b> bewegliches Hohlrad <b>32</b> drehbar um die Arbeitsachse <b>10</b> gelagert. Eine dem Ritzel <b>22</b> zugewandte Stirnseite <b>33</b> des Hohlrads <b>32</b> ist mit den Klauen <b>31</b> entsprechenden Gegenstücken <b>34</b> derart versehen, dass die Klauen <b>31</b> in diese Gegenstücke <b>34</b> eingreifen können (<figref idref="f0003">Fig. 3</figref>). Das Hohlrad <b>32</b> kann gegenüber dem Ritzel <b>22</b> wenigstens um eine Distanz <b>35</b> verschoben werden, um die Klauen <b>31</b> und Gegenstücke <b>34</b> außer Eingriff zu bringen (<figref idref="f0002">Fig. 2a</figref>). Das Hohlrad <b>32</b> hat eine axial verlaufende Verzahnung, welche mit der Abtriebswelle <b>7</b> kämmt.</p>
<p id="p0024" num="0024">Das Hohlrad <b>32</b> ist mit einem Schaltgestänge <b>36</b> verbunden, welches die Wirkung des Wahlschalters <b>20</b> auf das Hohlrad <b>32</b> überträgt. Das Schaltgestänge <b>36</b> ist längs der Arbeitsachse <b>10</b> beweglich. Ein Zapfen <b>37</b> greift in das Hohlrad <b>32</b> ein, um die Bewegung des Wahlschalters <b>20</b> in eine erste Schaltrichtung <b>38</b> bzw. eine gegenläufige zweite Schaltrichtung <b>39,</b> hier beide parallel zu der Arbeitsachse <b>10,</b> des Schaltgestänges <b>36</b> auf das Hohlrad <b>32</b> zu übertragen.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0025" num="0025">In der dargestellten Ausführungsform ist das Schaltgestänge <b>36</b> rohrförmig und auf dem Führungsrohr <b>17</b> gelagert. Das Schaltgestänge <b>36</b> und das Führungsrohr <b>17</b> sind vorzugsweise zueinander längs der Arbeitsachse <b>10</b> beweglich. Das Ritzel <b>22</b> ist hohl und auf das rohrförmige Schaltgestänge <b>36</b> aufgesetzt. Somit kann das Schaltgestänge <b>36</b> das Ritzel <b>22</b> durchgreifen ohne die Drehbewegung des Ritzels <b>22</b> zu beeinflussen. In einer Ausgestaltung kann das Schaltgestänge <b>36</b> materialschlüssig oder starr mit dem Hohlrad <b>32</b> verbunden sein.</p>
<p id="p0026" num="0026">Das Schaltgestänge <b>36</b> hat eine Kulisse <b>40.</b> Die Kulisse <b>40</b> verläuft geneigt zu der Schaltrichtung <b>38</b> des Schaltgestänges <b>36,</b> in dem ausgeführten Beispiel senkrecht zu der Arbeitsachse <b>10.</b> Ein erster Steg <b>41</b> begrenzt mit einer Lauffläche <b>42</b> die Kulisse <b>40</b> in der Schaltrichtung <b>38</b> und ein zweiter Steg <b>43</b> begrenzt mit einer Lauffläche <b>44</b> die Kulisse <b>40</b> entgegen der Schaltrichtung <b>38.</b> Die beiden Laufflächen <b>42, 44</b> sind vorzugsweise zueinander parallel, d.h. die Kulisse <b>40</b> hat längs ihrem Verlauf eine konstante Breite. Der Verlauf kann beispielsweise geradlinig sein. Eine Laufrichtung <b>45</b> der Kulisse <b>40</b> kann wie dargestellt im Wesentlichen genau senkrecht zu der Schaltrichtung <b>38</b> oder zu dieser geneigt sein, z.B. zwischen 45 Grad und 80 Grad geneigt sein. In einer alternativen Ausgestaltung ist die Kulisse <b>40</b> durch eine Nut in dem Schaltgestänge <b>36</b> gebildet.</p>
<p id="p0027" num="0027">Das Schaltgestänge <b>36</b> hat einen Sperrzapfen <b>46,</b> der in einem unveränderlichen Abstand <b>47</b> zu der Kulisse <b>40</b> angeordnet ist. Der Sperrzapfen <b>46</b> ist vorzugsweise in der Schaltrichtung <b>38</b> oder in der gegenläufigen Schaltrichtung <b>39</b> um den Abstand <b>47</b> versetzt zu der Kulisse <b>40</b> angeordnet. Der Sperrzapfen <b>46</b> hat eine in die Schaltrichtung <b>38</b> weisende erste Anschlagfläche <b>48.</b> Auf einer gegenüberliegenden Seite hat der Sperrzapfen <b>46</b> eine zweite Anschlagfläche <b>49,</b> welche in die entgegenläufige Schaltrichtung <b>39</b> weist. Die Anschlagflächen <b>48, 49</b> sind vorzugsweise parallel zu der Laufrichtung <b>45</b> der Kulisse <b>40,</b> d.h. zu deren Laufflächen <b>42, 44.</b> Eine Breite <b>50</b> des Sperrzapfens <b>46,</b> d.h. ein Abstand <b>50</b> der ersten Anschlagfläche <b>48</b> zu der zweiten Anschlagfläche <b>49</b> längs der Schaltrichtung <b>39,</b> ist geringer als die Distanz <b>35,</b> um welche das Hohlrad <b>32</b> gegenüber dem Ritzel <b>22</b> zum Koppeln bzw. Entkoppeln verschiebbar ist. Bezogen auf die Laufrichtung <b>45</b> der Kulisse <b>40</b> ist die Kulisse <b>40</b> vorzugsweise länger als der Sperrzapfen <b>46.</b></p>
<p id="p0028" num="0028">Der Wahlschalter <b>20</b> hat einen Schaltzapfen <b>60,</b> welcher in die Kulisse <b>40</b> eingreift. Der Schaltzapfen <b>60</b> läuft entlang einer durch den Wahlschalter <b>20</b> vorgegebenen Bahnkurve 61. Die Bahnkurve <b>61</b> ist zu dem Verlauf der Kulisse <b>40</b> geneigt, wodurch eine Bewegung des Schaltzapfens <b>60</b> in einer Kraft auf das Schaltgestänge <b>36</b> längs einer der Schaltrichtungen <b>38, 39</b> resultiert. Sofern eine Bewegung in die Schaltrichtung <b>38, 39</b> des Schaltgestänges <b>36</b><!-- EPO <DP n="10"> --> ungehemmt ist, bewegt sich das Schaltgestänge <b>36</b> aufgrund der Kraft in die gewählte Schaltrichtung <b>38, 39.</b></p>
<p id="p0029" num="0029">Der Wahlschalter <b>20</b> hat eine Mitnahmekopplung <b>62,</b> die einen vom Anwender greifenden Griffkörper <b>63</b> mit dem Schaltzapfen <b>60</b> kraftschlüssig, aber nicht starr, koppelt. Die Mitnahmekopplung <b>62</b> enthält ein kraftspeicherndes Element, beispielhaft eine mechanische Feder <b>64.</b> Ein Ende <b>65</b> der Feder <b>64</b> ist starr mit dem Griffkörper <b>63</b> und ein anderes Ende <b>66</b> der Feder <b>64</b> ist starr mit dem Schaltzapfen <b>60</b> verbunden. Aufgrund der Mitnahmekopplung <b>62</b> folgt der Schaltzapfen <b>60</b> in der Betätigungsrichtung <b>67</b> des Griffkörpers <b>63.</b> Falls die Bewegung des Schaltzapfens <b>60</b> gehemmt ist, wird die beim Drehen des Griffkörpers 63 aufgebrachte Kraft in der Mitnahmekopplung <b>62</b> gespeichert. Wenn die Hemmung aufgehoben ist, holt der Schaltzapfen <b>60</b> die Bewegung des Griffkörpers <b>63</b> angetrieben durch die Mitnahmekopplung <b>62</b> nach.</p>
<p id="p0030" num="0030">Anstelle der bevorzugten Variante mit genau einer Feder <b>64</b> können zwei Federn in dem Wahlschalter <b>20</b> integriert sein. Beispielsweise wird eine der Federn bei einem Betätigen des Wahlschalters <b>20</b> in der ersten Betätigungsrichtung <b>67</b> gespannt, während die andere Feder in ersten Betätigungsrichtung <b>67</b> sich von dem Griffkörper <b>63</b> oder dem Drehteller <b>68</b> entkoppelt. Beispielsweise von einer Anschlagfläche löst. Bei einer Betätigung in die gegenläufige zweite Betätigungsrichtung <b>69</b> wird die andere Feder gespannt und die eine Feder bleibt unbelastet. Die Feder ist ferner vorzugsweise ein metallische Feder, um eine hohe Federkonstante bei kleinem Bauraum zu erreichen. Es können aber auch ein Gummizug oder Federn aus einem Kunststoff verwendet werden.</p>
<p id="p0031" num="0031">Der dargestellte Wahlschalter <b>20</b> ist ein Drehschalter, dessen Griffkörper <b>63</b> um eine Achse <b>70</b> drehbar ist. Der Wahlschalter <b>20</b> ist an dem Maschinengehäuse <b>18</b> befestigt und die Achse <b>70</b> gegenüber dem Maschinengehäuse <b>18</b> unbeweglich, im Gegensatz zu dem Schaltgestänge <b>36</b> und dem Hohlrad <b>32.</b></p>
<p id="p0032" num="0032">Ein beispielhafter Aufbau des Wahlschalters <b>20</b> beinhaltet einen Drehteller <b>71,</b> welcher um die Achse <b>70</b> relativ zu dem Griffkörper <b>63</b> drehbar ist. Der Drehteller <b>71</b> kann in einem zylindrischen Gehäuse <b>68</b> des Wahlschalters <b>20</b> geführt sein. Der exzentrische Schaltzapfen <b>60</b> ist auf dem Drehteller <b>71</b> angeordnet. Das kraftübertragende und Kraft-speichernde Element der Mitnahmekopplung <b>62</b> ist eine Feder <b>64,</b> vorzugsweise eine zu der Achse <b>70</b> koaxial angeordnete Schraubenfeder. Das eine Ende <b>65</b> der Feder <b>64</b> ist starr mit dem Griffkörper <b>63</b> und das andere Ende <b>66</b> der Feder <b>64</b> ist starr mit dem Drehteller <b>71</b><!-- EPO <DP n="11"> --> verbunden. Eine Drehen des Griffkörpers <b>63</b> bewirkt eine Torsion der Feder <b>64,</b> welche ein sofortiges oder bei Hemmung verzögertes Drehen des Drehtellers <b>71</b> bewirkt.</p>
<p id="p0033" num="0033">Der Wahlschalter <b>20</b> hat einen Sperrriegel <b>72,</b> der unbeweglich gegenüber dem Griffkörper <b>63</b> angeordnet ist. Der Sperrriegel <b>72</b> ist somit durch den Wahlschalter <b>20</b> zwangsgeführt, d.h. der Sperrriegel <b>72</b> folgt immer sofort der Bewegung des Griffkörpers <b>63,</b> im Gegensatz zu dem kraftgekoppelten Schaltzapfen <b>60.</b> Der Schaltzapfen <b>60</b> und der Sperrriegel <b>72</b> sind über die Mitnahmekopplung <b>62</b> entkoppelt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Der Sperrriegel <b>72</b> bewegt sich längs einer Bahnkurve <b>73,</b> die gegenüber den Schaltrichtungen <b>38, 39</b> geneigt ist. Bei dem beispielhaft dargestellten drehenden Wahlschalter <b>20</b> wird der Sperrriegel <b>72</b> entlang einer kreisförmigen Bahnkurve <b>73</b> bezogen auf die Achse <b>70</b> geführt. Der Sperrriegel <b>72</b> hat eine zu der Achse <b>70</b> weisende erste Sperrfläche <b>74</b> und eine von der Achse <b>70</b> abgewandte Sperrfläche <b>75.</b> Eine Breite <b>76</b> des Sperrriegels <b>72,</b> d.h. ein Abstand der ersten Sperrfläche <b>74</b> zur zweiten Sperrfläche <b>75,</b> ist geringer als die Distanz <b>35.</b> Vorzugsweise ist die Summe über die Breite <b>50</b> des Sperrzapfens <b>46</b> und die Breite <b>76</b> des Sperrriegels <b>72</b> etwas geringer, z.B. 5 % bis 10 %, als die Distanz <b>35.</b></p>
<p id="p0035" num="0035">Der Wahlschalter <b>20</b> ist derart angeordnet, dass die Bahnkurve <b>73</b> des Sperrriegels <b>72</b> eine längs der Schaltrichtungen <b>38, 39</b> verlaufende Bahnkurve <b>77</b> des Sperrzapfens <b>46</b> kreuzt. Die Bahnkurve <b>77</b> des Sperrzapfens <b>46</b> kann gegenüber einem Fixpunkt an dem Maschinengehäuse <b>18</b> angegeben werden, beispielsweise der Achse <b>70</b> des Wahlschalters <b>20.</b> Der Sperrzapfen <b>46</b> ist in der ersten Betriebsstellung <b>23</b> in einem ersten Abstand <b>78</b> zu der Achse <b>70</b> und in der zweiten Betriebsstellung <b>25</b> in einem zweiten Abstand <b>79.</b> Die beiden Abstände <b>78, 79</b> sind parallel zu der Schaltrichtung <b>38</b> gemessen. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der erste Abstand <b>78</b> ist größer als der zweite Abstand <b>79.</b> Der Hub, d.h. der Unterschied der beiden Abstände <b>78, 79,</b> entspricht der Distanz <b>35.</b></p>
<p id="p0036" num="0036">Bei der ersten Schaltstellung <b>24</b> (<figref idref="f0002">Fig. 2a bis 2e</figref>) ist der Sperrriegel <b>72</b> gegenüber dem Sperrzapfen <b>46</b> soweit senkrecht zur Schaltrichtung <b>38</b> versetzt, dass Sperrzapfen <b>46</b> und Sperrriegel <b>72</b> in einer Projektion auf eine Ebene senkrecht zur Schaltrichtung <b>38</b> nicht überlappen. Ergo kann das Schaltgestänge <b>36</b> ungehemmt durch den Sperrriegel <b>72</b> in die Schaltrichtung <b>38</b> bewegt werden. Analog sind bei der zweiten Schaltstellung <b>26</b> (<figref idref="f0003">Fig. 3a bis 3e</figref>) der Sperrzapfen <b>46</b> und der Sperrriegel <b>72</b> projiziert auf die Ebene ohne Überlapp. Das Schaltgestänge <b>36</b> kann sich ungehemmt durch den Sperrriegel <b>72</b> in die gegenläufige Schaltrichtung <b>39</b> bewegen. Eine Länge <b>80</b> des Sperrzapfens <b>46,</b> d.h. seine Abmessung<!-- EPO <DP n="12"> --> längs der Bahnkurve <b>73</b> des Sperrriegels <b>72,</b> ist etwas geringer als ein Abstand <b>81</b> von dem Sperrriegel <b>72</b> in der ersten Schaltstellung <b>26</b> zu dem Sperrriegel <b>72</b> in der zweiten Schaltstellung <b>26.</b> Der Unterschied liegt vorzugsweise im Bereich zwischen 5 % und 10 %.</p>
<p id="p0037" num="0037">Auf dem Weg von der ersten Schaltstellung <b>24</b> in die zweite Schaltstellung <b>26</b> kreuzt der Sperrriegel <b>72</b> die Bahnkurve <b>77</b> des Sperrzapfens <b>46.</b> Eine exemplarische Zwischenstellung <b>27</b> zeigen <figref idref="f0004">Fig. 4a bis 4e</figref>. Der Sperrriegel <b>72</b> liegt mit der zweiten Sperrfläche <b>75</b> an der ersten Anschlagfläche <b>48</b> des Sperrzapfens <b>46</b> an. Die Bewegung ist in die erste Schaltrichtung <b>38</b> des Sperrzapfens <b>46</b> und damit des Schaltgestänges <b>36</b> gehemmt. Daher verbleibt das Schaltgestänge <b>36</b> in der ersten Betriebsstellung <b>24.</b> Die Feder <b>64</b> der Mitnahmekopplung <b>62</b> wird beim Betätigen des Griffkörpers <b>63</b> gespannt. Der Schaltzapfen <b>60</b> ist durch die Feder <b>64</b> kraftbeaufschlagt und drückt in die erste Schaltrichtung <b>38</b> gegen die Kulisse <b>40.</b> Die Hemmung wird aufgehoben, wenn der Anwender den Griffkörper <b>63</b> bis zu der zweiten Schaltstellung <b>26</b> weitergedreht ist. Die Mitnahmekopplung <b>62</b> entlädt sich und schiebt das Schaltgestänge <b>36</b> in die erste Schaltrichtung <b>38</b> bis die zweite Betriebsstellung <b>25</b> erreicht ist (<figref idref="f0003">Fig. 3a bis 3e</figref>).</p>
<p id="p0038" num="0038">Auf dem Weg von der zweiten Schaltstellung <b>26</b> in die erste Schaltstellung <b>24</b> kreuzt der Sperrriegel <b>72</b> ebenfalls in mehreren Zwischenstellungen <b>28</b> die Bahnkurve <b>77</b> des Sperrzapfens <b>46</b> (<figref idref="f0005">Fig. 5a bis 5e</figref>). Der Sperrriegel <b>72</b> liegt mit der ersten Sperrfläche <b>74</b> an der zweiten Anschlagfläche <b>49</b> des Sperrzapfens <b>46</b> an, wodurch eine Bewegung aus der zweiten Betriebsstellung <b>25</b> in die zweite Schaltrichtung <b>39</b> gehemmt ist. Die Mitnahmekopplung <b>62</b> wird beim Bewegen des Griffkörpers <b>63</b> in die zweite Bewegungsrichtung <b>69</b> gespannt, wodurch der Schaltzapfen 60 das Schaltgestänge <b>36</b> mit einer Kraft in die zweite Schaltrichtung <b>39</b> beaufschlagt ist. Sobald der Griffkörper <b>63</b> die zweite Schaltstellung <b>24</b> erreicht, löst sich die Hemmung durch den Sperrriegel <b>72</b> und das Schaltgestänge <b>36</b> wird durch die Mitnahmekopplung <b>62</b> in die erste Betriebsstellung <b>25</b> geschoben.</p>
<p id="p0039" num="0039">Der illustrierte Wahlschalter <b>20</b> ist als Drehschalter aufgebaut und hat eine gegenüber dem Maschinengehäuse <b>18</b> fixe Achse <b>70.</b> Eine alternative Ausgestaltung ist ein Schiebeschalter, dessen Griffkörper schräg zu der Schaltrichtung <b>38</b> in dem Maschinengehäuse <b>18</b> bewegbar ist. Der Sperrriegel ist mit dem Griffkörper verbunden und läuft entlang einer Bahnkurve, die die Bahnkurve <b>77</b> des Sperrzapfens <b>46</b> kreuzt. Ein Schaltzapfen des Wahlschalters ist durch längs der Schaltrichtung wirkende Federn mit dem Griffkörper gekoppelt und der Schaltzapfen greift in die Kulisse <b>40</b> ein.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0040" num="0040">Bei einer weiteren Ausgestaltung ist der Wahlschalter <b>20</b> als Schiebeschalter ausgebildet. Ein Griffkörper des Wahlschalters ist nur senkrecht zu der Schaltrichtung <b>38</b> beweglich. Der Sperrriegel kreuzt die Bahnkurve <b>77</b> des Sperrzapfens. Ein Schaltzapfen des Wahlschalters greift in eine Kulisse an dem Schaltgestänge <b>36</b> ein. Die Kulisse hat eine gegenüber der Schaltrichtung <b>38</b> Laufrichtung. Der Schaltzapfen ist durch Federn an den Griffkörper angekoppelt. Die Neigung zwischen der Laufrichtung der Kulisse und der Bahnkurve des Schaltzapfens sorgen für eine längs der Schaltrichtung <b>38</b> wirkende Kraftkomponente der Federn.</p>
<p id="p0041" num="0041">Der Wahlschalter <b>20</b> hat vorzugsweise eine Nockenscheibe <b>90,</b> welche mit dem Griffkörper <b>63</b> starr verbunden ist. Ein Rastkörper <b>91</b> mit federbelasteten Klinken oder Kugeln <b>92</b> ist an dem Maschinengehäuse <b>18</b> befestigt. Die Klinken oder Kugeln <b>92</b> können in Vertiefungen <b>93</b> der Nockenscheibe <b>90</b> in der ersten Schaltstellung <b>24</b> und der zweiten Schaltstellung <b>26</b> einrasten. Auf dem Weg zwischen den beiden Schaltstellungen <b>24, 26,</b> d.h. allen Zwischenstellungen <b>27, 28</b> können die Klinken oder Kugeln <b>92</b> nicht einrasten. Anstelle einer Nockenscheibe <b>90</b> an dem Wahlschalter <b>20</b> kann dieser mit federbelasteten Klinken versehen sein, welche in Vertiefungen an dem Maschinengehäuse <b>18</b> eingreifen.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine (1) mit<br/>
einer schaltbaren Getriebekomponente (32, 36), die durch Versetzen längs einer ersten Richtung (38) aus einer ersten Betriebsstellung (23) in eine zweite Betriebsstellung (25) überführbar ist,<br/>
einem Wahlschalter (20), der eine der ersten Betriebsstellung (23) der Getriebekomponente (32, 36) zugeordnete erste Schaltstellung (24) und eine der zweiten Betriebsstellung (25) der Getriebekomponente (32, 36) zugeordnete zweite Schaltstellung (26) aufweist, wobei der Wahlschalter (20) über Zwischenstellungen (27) von der ersten Schaltstellung (24) in die zweite Schaltstellung (26) bewegbar ist, und einem Sperrriegel (72), der zwangsgeführt an den Wahlschalter (20) gekoppelt ist,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Handwerkzeugmaschine eine federnde Mitnahmekopplung (62) aufweist, die derart zwischen den Wahlschalter (20) und die Getriebekomponente (32, 36) angeordnet ist, dass bei einem Bewegen des Wahlschalters (20) aus der ersten Schaltstellung (24) in die zweiten Schaltstellung (26) eine Feder (64) der Mitnahmekopplung (62) die Getriebekomponente (32, 36) in die erste Richtung (38) kraftbeaufschlagt und<br/>
<b>dass</b> der Sperrriegel (72) bei den Zwischenstellungen (27) des Wahlschalters (20) in eine hemmende Riegelstellung (27) versetzt ist, in welchen der Sperrriegel (72) ein Versetzen der Getriebekomponente (32, 36) aus der ersten Betriebsstellung (23) in die zweite Betriebsstellung (25) hemmt und wobei der Sperrriegel (72) bei der zweiten Schaltstellung (26) des Wahlschalters (20) in eine freigebende Riegelstellung (26) versetzt ist, in welcher der Sperrriegel (72) ein Versetzen der Getriebekomponente (32, 36) nicht hemmt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die federnde Mitnahmekopplung (62) derart treibend zwischen den Wahlschalter (20) und die Getriebekomponente (32, 36) gekoppelt ist, dass bei einem Bewegen des Wahlschalters (20) aus der zweiten Schaltstellung (26) in die erste Schaltstellung (24) die oder eine weitere Feder (64) der Mitnahmekopplung (62) die Getriebekomponente (32, 36) in eine der ersten Richtung (38) gegenläufigen zweiten Richtung (39) kraftbeaufschlagt,<br/>
der Sperrriegel (72) in der hemmenden Riegelstellung (28) ein Versetzen der Getriebekomponente (32, 36) aus der zweiten Betriebsstellung (25) in die erste Betriebsstellung (23) hemmt, und der Sperrriegel (72) bei der ersten Schaltstellung (24) des Wahlschalters (20) in eine freigebende Riegelstellung (24) versetzt ist.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, <b>gekennzeichnet durch</b> ein Maschinengehäuse (18) und einen Rastkörper (91), der den Wahlschalter (20) mit dem Maschinengehäuse (18) in der ersten Schaltstellung (24) und in der zweiten Schaltstellung (26) verrastet und in den Zwischenstellung (27) nicht verrastet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Getriebekomponente (32, 36) einen Sperrzapfen (46) hat, an dessen in die erste Richtung (38) weisenden Seite der Sperrriegel (72) in der hemmenden Riegelstellung (27, 28) anliegt und in den freigebenden Riegelstellungen (24, 26) der Sperrriegel (72) in eine Richtung (45) senkrecht zu der ersten Richtung (38) der Getriebekomponente (32, 36) gegenüber dem Sperrzapfen (46) ohne Überlapp versetzt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine (1) nach Anspruch 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Sperrzapfen (46) bei einem Wechsel von der ersten Betriebsstellung (23) in die zweite Betriebsstellung (25) längs einer ersten Bahnkurve (77) geführt ist und der Sperrriegel (72) bei einem Wechsel von der ersten Schaltstellung (24) in die zweite Schaltstellung (26) längs einer zweiten Bahnkurve (73) geführt ist, wobei die erste Bahnkurve (77) und die zweite Bahnkurve (73) einander kreuzen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Wahlschalter (20) um eine Achse (70) drehbar ist und der Sperrriegel (72) exzentrisch zu der Achse (70) an dem Wahlschalter (20) befestigt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine (1) nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Getriebekomponente (32, 36) einen Sperrzapfen (46) hat, der in der ersten Betriebsstellung (23) einen zweiten Abstand (78) zu der Achse (70) und in der zweiten Betriebsstellung (25) einen dritten Abstand (79) zu der Achse (70) einnimmt, wobei ein erster Abstand (94) des Sperrriegels (72) zu der Achse (70) geringer als der zweite Abstand (78) und größer als der dritte Abstand (79) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> in der hemmenden Riegelstellung (27, 28) der Sperrzapfen (46) in der ersten Richtung (38) oder entgegen der ersten Richtung (38) beaufschlagt mit einer Kraft der Feder (64) an dem Sperrriegel (72) anliegt.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Sperrriegel (72) drehfest mit dem Wahlschalter (20) verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Mitnahmekopplung (62) einen um die Achse (70) drehbaren Drehteller (71) aufweist, die Feder (64) an einem Ende (66) mit dem Wahlschalter (20) und an einem anderen Ende (67) mit dem Drehteller (71) fest verbunden ist und ein exzentrischer Schaltzapfen (60) an dem Drehteller (71) in eine schräg oder senkrecht zur ersten Achse (70) verlaufende Kulisse (40) an der Getriebekomponente (32, 36) eingreift.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Feder (64) aus einer Ruhestellung in einem ersten Drehsinn (67) um die Achse (70) und einem dem ersten Drehsinn (67) gegenläufigen zweiten Drehsinn (69) die Feder (64) verspannend auslenkbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 10 oder 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> ein vierter Abstand (95) des exzentrischen Schaltzapfens (60) zu der Achse (70) geringer als der erste Abstand (94) des Sperrzapfens (46) zu der Achse (70) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die schaltbare Getriebekomponente (32, 36) in der ersten Betriebsstellung (23) eine verzahnende Kupplung (21) in Eingriff und in der zweiten Betriebsstellung (25) die verzahnende Kupplung (21) aus dem Eingriff setzt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der erste Betriebsstellung (23) einen drehmeißelnden Betrieb und die zweite Betriebsstellung (25) einen rein meißelnden Betrieb beinhaltet.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Hand-held power tool (1), comprising<br/>
a switchable gear component (32, 36) that can be transferred from a first operating position (23) to a second operating position (25) by displacement in a first direction (38),<br/>
a selector switch (20) having a first switching position (24) associated with the first operating position (23) of the gear component (32, 36) and a second switching position (26) associated with the second operating position (25) of the gear component (32, 36), wherein the selector switch (20) can be moved from the first switching position (24) to the second switching position (26) via intermediate positions (27) and<br/>
a locking bolt (72) coupled in a positively driven manner to the selector switch (20),<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the hand-held power tool has a resilient drive coupling (62) arranged between the selector switch (20) and the gear component (32, 36) in such a manner that, when the selector switch (20) moves from the first switching position (24) to the second switching position (26), a spring (64) of the drive coupling (62) applies a force to the gear component (32, 36) in the first direction (38),<br/>
<b>in that</b>, in the intermediate positions (27) of the selector switch (20), the locking bolt (72) is displaced into a blocking bolt position (27) in which the locking bolt (72) blocks the displacement of the gear component (32, 36) from the first operating position (23) to the second operating position (25) and <b>in that</b>, in the second switching position (26) of the selector switch (20), the locking bolt (72) is displaced into a releasing bolt position (26) in which the locking bolt (72) does not block the displacement of the gear component (32, 36).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Hand-held power tool according to claim 1, <b>characterised in that</b> the resilient drive coupling (62) is coupled in a driving manner between the selector switch (20) and the gear component (32, 36) such that, when the selector switch (20) moves from the second switching position (26) to the first switching<!-- EPO <DP n="18"> --> position (24), the spring or another spring (64) of the drive coupling (62) applies a force to the gear component (32, 36) in a second direction (39) opposite to the first direction (38),<br/>
in the blocking bolt position (28), the locking bolt (72) blocks the displacement of the gear component (32, 36) from the second operating position (25) to the first operating position (23) and, in the first switching position (24) of the selector switch (20), the locking bolt (72) is displaced into a releasing bolt position (24).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Hand-held power tool (1) according to claim 1 or claim 2, <b>characterised by</b> a machine housing (18) and a latching element (91) that latches the selector switch (20) to the machine housing (18) in the first switching position (24) and in the second switching position (26), but not in the intermediate position (27).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Hand-held power tool (1) according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the gear component (32, 36) has a locking pin (46) against the side of which pointing in the first direction (38) the locking bolt (72) bears in the blocking bolt position (27, 28) and, in the releasing bolt positions (24, 26), the locking bolt (72) is offset without overlap in relation to the locking pin (46) in a direction (45) perpendicular to the first direction (38) of the gear component (32, 36).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Hand-held power tool (1) according to claim 4, <b>characterised in that</b>, upon a change from the first operating position (23) to the second operating position (25), the locking pin (46) is guided a long a first trajectory (77) and, upon a change from the first switching position (24) to the second switching position (26), the locking bolt (72) is guided along a second trajectory (73), the first trajectory (77) and the second trajectory (73) intersecting one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Hand-held power tool (1) according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the selector switch (20) is rotatable about an axis (70) and the locking bolt (72) is fastened to the selector switch (20) eccentrically relative to the axis (70).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Hand-held power tool (1) according to claim 6, <b>characterised in that</b> the gear component (32, 36) has a locking pin (46) that is at a second distance (78) from the axis (70) in the first operating position (23) and at a third distance (79) from<!-- EPO <DP n="19"> --> the axis (70) in the second operating position (25), a first distance (94) of the locking bolt (72) from the axis (70) being shorter than the second distance (78) and longer than the third distance (79).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Hand-held power tool according to one of the preceding claims 2 to 7, <b>characterised in that</b>, in the blocking bolt position (27, 28), the locking pin (46) bears against the locking bolt (72) when the spring (64) applies a force thereto in the first direction (38) or against the first direction (38).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Hand-held power tool according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the locking bolt (72) is non-rotatably connected to the selector switch (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Hand-held power tool according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the drive coupling (62) has a rotary plate (71) rotatable about the axis (70), the spring (64) is rigidly connected at one end (66) to the selector switch (20) and at another end (67) to the rotary plate (71) and an eccentric switching pin (60) on the rotary plate (71) engages in a link (40) extending obliquely or perpendicularly relative to the first axis (70) on the gear component (32, 36).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Hand-held power tool according to claim 10, <b>characterised in that</b> the spring (64) can be deflected under tension from a rest position in a first direction of rotation (67) about the axis (70) and in a second direction of rotation (69) opposite to the first direction of rotation (67).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Hand-held power tool according to claim 10 or claim 11, <b>characterised in that</b> a fourth distance (95) of the eccentric switching pin (60) from the axis (70) is shorter than the first distance (94) of the locking pin (46) from the axis (70).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Hand-held power tool according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the switchable gear component (32, 36) engages with a toothed coupling (21) in the first operating position (23) and disengages with the toothed coupling (21) in the second operating position (25).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Hand-held power tool according to claim 13, <b>characterised in that</b> the first operating position (23) includes a turning operation and the second operating position (25) includes a purely chiselling operation.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Machine-outil manuelle (1) comportant :
<claim-text>un composant d'engrenage commutable (32, 36) qui peut être déplacé le long d'une première direction (38) depuis une première position de fonctionnement (23) jusqu'à une seconde position de fonctionnement (25),</claim-text>
<claim-text>un commutateur de sélection (20) qui a une première position de commutation (24) associée à la première position de fonctionnement (23) du composant d'engrenage (32, 34) et une seconde position de commutation (26) associée à la seconde position de fonctionnement (25) du composant d'engrenage (32, 36), dans laquelle le commutateur de sélection (20) peut être déplacé de la première position de commutation (24) à la seconde position de commutation (26) en passant par des positions intermédiaires (27), et</claim-text>
<claim-text>un verrou de blocage (72) qui est couplé au commutateur de sélection (20) de manière guidée,</claim-text>
<b>caractérisée en ce que</b> la machine-outil manuelle comporte un couplage d'entraînement à ressort (62) qui est agencé entre le commutateur de sélection (20) et le composant d'engrenage (32, 36), <b>en ce qu'</b>un ressort (64) du couplage d'entraînement (62) applique une force au composant d'engrenage (32, 36) dans la première direction (38) lors d'un mouvement du commutateur de sélection (20) de la première position de commutation (24) à la seconde position de commutation (26), et <b>en ce que</b> le verrou de blocage (72) est amené dans une position de verrouillage bloquante (27) dans les positions intermédiaires (27) du commutateur de sélection (20), position de verrouillage dans laquelle le verrou de blocage (72) bloque un mouvement du composant d'engrenage (32, 36) de la première position de fonctionnement (23) à la seconde position de fonctionnement (25) et dans laquelle le verrou de blocage (72) est amené dans une position de verrou<!-- EPO <DP n="21"> --> débloquante (26) dans la seconde position de commutation (26) du commutateur de sélection (20), dans laquelle le verrou de blocage (72) ne peut pas bloquer un mouvement du composant d'engrenage (32, 36).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Machine-outil manuelle selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce que</b> le couplage d'entraînement à ressort (62) est couplé de manière motrice entre le commutateur de sélection (20) et le composant d'engrenage (32, 36), de telle sorte que le ressort (64) ou un autre ressort du couplage d'entraînement (62) applique à une force au composant d'engrenage (32, 36) dans une seconde direction (39) opposée à la première direction (38) lorsque le commutateur de sélection (20) est amené de la seconde position de commutation (26) à la première position de commutation (24),<br/>
le verrou de blocage (72) dans la position de verrou bloquante (28) bloque un mouvement du composant d'engrenage (32, 36) de la seconde position de fonctionnement (25) à la première position de fonctionnement (23), et le verrou de blocage (72) est amené dans une position de verrou débloquante (24) lorsque le commutateur de sélection (20) est dans la première position de commutation (24).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Machine-outil manuelle (1) selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisée par</b> un boîtier de machine (18) et un élément d'encliquetage (91) qui encliquette le commutateur de sélection (20) avec le boîtier de machine (18) dans la première position de commutation (24) et dans la seconde position de commutation (26), et qui ne les encliquette pas dans la position intermédiaire (27).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Machine-outil manuelle (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le composant d'engrenage (32, 36) a une goupille de blocage (46) contre laquelle, du côté dirigé vers la première direction (38), le verrou de blocage (72) vient buter dans<!-- EPO <DP n="22"> --> la position de verrou débloquante (27, 28), et le verrou de blocage (72) est déplacé dans une direction (45) perpendiculaire à la première direction (38) du composant d'engrenage (32, 34) sans chevauchement par rapport à la goupille de blocage (46) dans les positions de déverrouillage (24, 26).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Machine-outil manuelle (1) selon la revendication 4, <b>caractérisée en ce que</b> la goupille de blocage (46) est guidée le long d'une première trajectoire (77) lors d'un changement de la première position de fonctionnement (23) à la seconde position de fonctionnement (25), et le verrou de blocage (72) est guidé le long d'une seconde trajectoire (73) lors d'un changement de la première position de commutation (24) à la seconde position de commutation (26), dans laquelle la première trajectoire (77) et la seconde trajectoire (73) se croisent.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Machine-outil manuelle (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le commutateur de sélection (20) peut tourner autour d'un axe (70) et le verrou de blocage (72) est fixé sur le commutateur de sélection (20) de manière excentrée par rapport à l'axe (70).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Machine-outil manuelle (1) selon la revendication 6, <b>caractérisée en ce que</b> le composant d'engrenage (32, 36) a une goupille de blocage (46) qui est à une deuxième distance (78) par rapport à l'axe (70) dans la première position de fonctionnement (23) et a une troisième distance (79) par rapport à l'axe (70) dans la deuxième position de fonctionnement (25), dans laquelle une première distance (94) du verrou de blocage (72) par rapport à l'axe (70) est plus petite que la deuxième distance (78) et plus grande que la troisième distance (79).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Machine-outil manuelle selon l'une des revendications 2 à 7 précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> dans la position de verrou bloquante (27, 28), la goupille<!-- EPO <DP n="23"> --> de blocage (46) est en contact avec le verrou de blocage (72) lorsqu'une force du ressort (64) est appliquée dans la première direction (38) ou dans une direction opposée à la première direction (38).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Machine-outil manuelle selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le verrou de blocage (72) est relié au commutateur de sélection (20) de manière non rotative.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Machine-outil manuelle selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le couplage d'entraînement (62) comporte un disque rotatif (71) pouvant tourner autour de l'axe (70), le ressort (64) est fixement relié au commutateur de sélection (20) à une extrémité (66) et au disque rotatif (71) à une autre extrémité (67), et une goupille de commutation excentrée (60) sur le disque rotatif (71) s'engage dans une coulisse (40) s'étendant de manière inclinée ou perpendiculaire au premier axe (70) sur le composant d'engrenage (32, 36).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Machine-outil manuelle selon la revendication 10, <b>caractérisée en ce que</b> le ressort (64) peut être dévié de manière serrée autour de l'axe (70) depuis une position de repos dans un premier sens de rotation (67) et dans un second sens de rotation (69) opposé au premier sens de rotation (67).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Machine-outil manuelle selon la revendication 10 ou 11, <b>caractérisée en ce qu'</b>une quatrième distance (95) de la goupille de commutation excentrée (60) par rapport à l'axe (70) est plus petite que la première distance (94) de la goupille de blocage (46) par rapport à l'axe (70).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Machine-outil manuelle selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le composant d'engrenage commutable (32, 36) vient en prise avec un accouplement denté (21) dans la première position de fonctionnement (23), et se désengage de l'accouplement<!-- EPO <DP n="24"> --> denté (21) dans la seconde position de fonctionnement (25).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Machine-outil manuelle selon la revendication 13, <b>caractérisée en ce que</b> la première position de fonctionnement (23) a un mode de burinage rotatif et la seconde position de fonctionnement (25) a un mode de burinage pur.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="147" he="117" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0002" num="2a,2b,2c,2d,2e"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="217" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0003" num="3a,3b,3c,3d,3e"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="165" he="217" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0004" num="4a,4b,4c,4d,4e"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="217" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0005" num="5a,5b,5c,5d,5e"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="165" he="217" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US6192996B1"><document-id><country>US</country><doc-number>6192996</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
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