[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine LED-Lichtquellen-Anordnung für ein
Zwergsignal gemäss dem Patentanspruch 1 und dem Patentanspruch 2.
[0002] Zwergsignale (fr: signaux nains suisse) werden bei den Schweizerischen Bundesbahnen
SBB und bei mehr als 30 Privatbahnen verwendet und dienen als Lichtsignal zur Sicherung
von Fahrstrassen innerhalb eines Bahnhofes. Zwergsignale erfüllen damit sowohl Funktionen
für den Rangier- als auch den Zugfahrbetrieb. In der Regel werden Zwergsignale immer
links vom Gleis aufgestellt. Zwergsignale befinden sich direkt am Boden neben dem
Gleis, nur in speziellen Einzelfällen werden sie zur besseren Sichtbarkeit erhöht
angebracht. Ein Zwergsignal besitzt drei weisse Lampen bzw. drei Leuchten in einem
L angeordnet, siehe dazu Figur 1. Es werden drei verschiedene Signalbegriffe angezeigt:
- HALT 40,
- FAHRT MIT VORSICHT 41 oder kurz VORSICHT 41,
- FAHRT 42.
[0003] Auf der Rückseite eines Zwergsignals 50 werden die Begriffe VORSICHT 41 oder FAHRT
42 mit einem weissen Licht angezeigt; dazu wird die Lichtquelle für die obere Leuchte
benutzt; das Licht wird dabei über einen Spiegel auf die Rückseite geleitet. Diese
Rücksignalisierung als leuchtender schräger Balken bedeutet, dass eine Fahrstrasse
auf FAHRT 42 oder auf VORSICHT 41 freigegeben ist und somit ein entgegenkommendes
Fahrzeug zu erwarten ist. Die Rücksignalisierung erlaubt auch dass ein Lokführer das
Zwergsignal 50 von hinten lesen kann, dies ist insbesondere im Rangierdienst von Bedeutung.
[0004] Für den Ersatz von Glühlampen durch LED's ist in der Schrift
US 2004/0070519 A1 [1] eine Signalleuchte offenbart, bei der Glühlampen durch LED-Leuchtmittel ersetzbar
sind. Dabei werden zu optischen Anpassung Fresnel Linsen eingesetzt. Die LED-Leuchtmittel
beinhalten dabei bereits eine eigene Energieversorgung. Diese Lösung beinhaltet keine
elektrische Nachbildung der Glühlampe.
[0005] Bis heute ist es nicht gelungen, in einem Migrationsschritt die Glühlampen in einem
Zwergsignal durch LED-Technik zu ersetzten. Heute sind nur Lösungen auf dem Markt,
welche auf einem neuen Produkt (komplett neues Zwergsignal mit Gehäuse und anderer
physikalischen Schnittstelle, d.h. Stromwerte angepasst) aufbauen. Um die Kompatibilität
eines LED-Leuchtmittels zur Glühlampe herzustellen, müssen die elektrischen und mechanischen
Parameter übereinstimmen. Für die Realisierung sind die Kenngrössen der Glühlampe
(40V/20W) entscheidend. Die in den Zwergsignalen verwendeten Glühlampen haben sich
über die vielen Jahre bewährt und die Lokomotivführer haben sich auf die resultierenden
Wahrnehmungseigenschaften eingestellt. Aufgrund der installierten Basis, d.h. der
Ansteuerungsprinzipien der Domino-Stellwerke von Integra AG und der elektronischen
Stellwerke muss die 40V/20W - Schnittstelle zu den Zwergsignalen beibehalten werden.
In diesem Fall muss an der Stellwerksinnenanlage nichts verändert werden. Diese Beibehaltung
muss auch das Problem der Wärmeabstrahlung lösen, da LED's eine sehr geringe Leistungsaufnahme
aufweisen.
[0006] Aus der Patentanmeldung
AT 505 154 A4 2008-11-15 [2] ist eine optische Signaleinrichtung bekannt, die mindestens eine LED-Lichtquelle,
eine Versorgungselektronik und ein elektrisches Lastbauteil enthält. Dieses Lastbauteil
ist deshalb erforderlich, um gegenüber der bestehenden Sicherheitstechnik im Stellwerk
die gleiche Strom-Spannungskennlinie "anzuzeigen". Für eine bessere Wärmeableitung
ist das Lastbauteil mit dem Gehäuse der Signaleinrichtung thermisch gekoppelt.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine LED-Lichtquellen-Anordnung
für ein Zwergsignal anzugeben, die in bestehenden Zwergsignalen die Glühlampen-Anordnung
ablöst, so dass die elektrische Ansteuerung und die optische Wahrnehmung unverändert
bleiben und die LED's keiner zusätzlichen thermischen Belastung ausgesetzt sind.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Patentansprüchen angegebenen Massnahmen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen angegeben.
[0009] Die Erfindung löst die vorgenanten Teilprobleme, nämlich
- i) Lichtstromerzeugung,
- ii) optische Ausbreitung,
- iii) Phantomlicht,
- iv) Kennliniennachbildung und
- v) Wärmeabfuhr
wie folgt:
- i)Lichtstromerzeugung
LED-Quelle statt Glühlampe
- ii) optische Ausbreitung
Dazu wird eine in einem Plexiglasrohrbefindliche Kollimatorlinse eingesetzt und die
homogene Lichtwirkung nach aussen wird durch eine mattierte Scheibe sichergestellt.
Letztere dient als "Ersatz" einer matten bzw. "milchigen" Glühlampe.
- iii) Phantomlicht
Die verwendeten Komponenten LED-Quelle, Kollimatorlinse, Plexiglasrohr und mattierte
Scheibe verhindern das Auftreten von Phantomlicht.
- iv) Kennliniennachbildung
Die Steuerlogik ist zur Nachbildung des Energieverbrauchs (Kennlinie) einer Glühlampe
mit einem Energiebalancer verbunden, der die nicht benötigte Energie einem Lastwiderstand
zuführt.
- v) Wärmeabfuhr
Die im Lastwiderstand "vernichtete" Energie muss thermisch abgeführt werden, da die
Lebensdauer von LED-Quellen durch unnötige thermische Belastung massiv reduziert wird,
muss der Lastwiderstand ausserhalb des Zwergsignals platziert werden.
[0010] So können sich die folgenden Vorteile zusätzlich ergeben:
- a) Durch eine mechanische Konstruktion von LED-Quelle, Plexiglasrohr und Kollimatorlinse
kann dies steckerkompatibel kompakt realisiert werden und bei deren steckerkompatiblen
Ausgestaltung braucht die Glühlampe nur durch diese Konstruktion ausgetauscht zu werden.
Zusätzlich muss die mattierte Scheibe noch angebracht werden.
- b) Die Unterbringung der elektrischen Komponenten auf einer Leiterplatte erlaubt eine
einfache Installation im Zwergsignal.
- c) Für Platzierung und Anschluss des ausserhalb des Zwergsignals (genau Zwergsignalgehäuse)
benötigten Lastwiderstands sind Anpassungen hinsichtlich Verkabelung und Fixierung
erforderlich. Dies stellt jedoch einen weit geringeren Aufwand dar, als eine neue
Ansteuerung in einem Stellwerk vorzusehen.
[0011] Die vorgenannten drei Vorteile ermöglichen, sukzessive in einem Bahnhof die Zwergsignale
nachzurüsten. Dies wäre bei einer sog. zentralen Lösung, also mit einer neuen Ansteuerung
auf der Stellwerkseite nicht möglich. Sukzessives Nachrüsten heisst, dass bei Ausfall
eines bestehenden Glühlampen-Zwergsignals die vorgenannten Komponenten quasi als Ersatzteile
gehalten werden können.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Dabei zeigen:
Figur 1 Zwergsignal mit den drei Signalbegriffen;
Figur 2 erste Ausführungsform der Erfindung mit einer einzigen LED-Quelle, die ebenfalls
die Erzeugung des Rücklichts beinhaltet;
Figur 3 zweite Ausführungsform der Erfindung mit einer zweiter LED-Quelle zur Lichterzeugung
für das Rücklicht des Zwergsignals;
Figur 4 Ausführungsform einer LED-Lichtquellen-Anordnung für ein Zwergsignal mit zwei
alternativen Platzierungen eines externen Lastwiderstandes;
Figur 5 Ausführungsform einer LED-Lichtquellen-Anordnung für ein Zwergsignal mit einem
Widerstandsring für die Wärmeabgabe.
[0013] Figur 2 zeigt eine erste Ausführungsform einer LED-Lichtquellen-Anordnung für ein
Zwergsignal 50. Die detaillierte Darstellung der optischen Wege beinhaltet die Erzeugung
des Lichts für die Rückleuchte 44 via den Innenspiegel 5 und den Spiegel 9. Diese
Darstellung ist also für die obere Leuchte des Zwergsignals 50 vorgesehen, bei der
eine Rückleuchte 44 mit einem schräg angeordneten leuchten Balken vorhanden ist. Dieser
Balken ist bei den Signalbegriffen FAHRT 42 und VORSICHT 41 beleuchtet. Die Rückleuchte
44 ist in der Figur 2 lediglich symbolisch und nicht konstruktiv dargestellt. Die
unteren beiden Leuchten 43 des Zwergsignals 50 benötigen die Rücklichterzeugung nicht,
diese sind summarisch auf der rechten Seite mit dem Bezugszeichen 8 dargestellt.
[0014] Asphärische Linsen - hier Kollimatorlinse 2 genannte werden eingesetzt, um Abbildungsfehler
auf ein Minimum zu reduzieren. Statt eines komplizierten Aufbaus mit mehreren Einzellinsen
ist es häufig ausreichend eine Asphäre einzusetzen. Auf dem Markt werden Kollimatoren
bzw. Kollimatorlinsen 2 aus zwei Materialien, namentlich aus Kunststoff und Glas,
angeboten. Gemäss den räumlichen und geometrischen Bedingungen innerhalb eines Zwergsignals
50 werden Kollimatorlinsen 2 vorzugsweise mit einem Öffnungswinkel von 5° bis 15°
eingesetzt. Der Öffnungswinkel ω eines optischen Systems ist derjenige Winkel, den
ein Punkt auf der optischen Achse mit dem Durchmesser der Eintritts- bzw. Austrittspupille
bildet. Von der LED-Quelle 6 ausgesandtes Licht wird mittels der Kollimatorlinse 2
gebündelt und tritt innerhalb des Plexiglasrohres 4 aus. Mit dem Durchtritt des Lichtes
durch die mattierte Scheibe 10 ergibt sich eine homogenere optische Darstellung, also
eine grossflächige Lichtverteilung auf der Frontleuchte 43. Dabei wird das Licht vorgängig
durch eine Frontlinse 19 geführt.
[0015] Im Innern des Plexiglasrohres 4 ist ein Innenspiegel 5 angebracht. An diesem Innenspiegel
5 wird von der Kollimatorlinse 2 austretendes Licht durch einer Linse 29 gespiegelt.
Hinter dieser Linse 29 ist ein Spiegel 9 zur Rückführung des Lichts an die Rückleuchte
44 des Zwergsignals 50 angeordnet. Der vorgenannte Innenspiegel 5 kann als aufgedampfte
Aluminium-Fläche «Al-Fläche» ausgebildet sein. Konstruktiv kann dieser Innenspiegel
5 in zwei Teile gegliedert sein, einerseits einen Teil bezüglich des Mantels des Plexiglasrohres
4 und andererseits für zusätzliche Lichtstrahlen für die Frontleuchte orthogonal zur
Achse des Plexiglasrohres 4.
[0016] Die gewählte Konstruktion ohne reflektierende Elemente, insbesondere mit der mattierten
Scheibe und der Kollimatorlinse 2 kann keine Grundlage für das Auftreten von sog.
Phantomlicht bilden.
[0017] Die optische Konstruktion für die unten befindlichen Frontenleuchten ist gleich aufgebaut,
jedoch entfallen Komponenten für die Erzeugung des Lichtes für die Rückleuchte. Dies
ist hinsichtlich des elektrischen Teils in der Figur 2 mit dem Bezugszeichen 8 dargestellt.
[0018] Die elektrische Ansteuerung der LED-Quelle 6 erfolgt ab einer Steuerlogik 11, die
ihrerseits von der internen Spannungsaufbereitung 13 und über eine TRMS-Spannungsmessung
12 gespeist wird. Diese Steuerlogik 11 steuert auch einen Energiebalancer 18, der
von der Sicherheitsschaltung 15 mit Energie versorgt wird. An diesen Energiebalancer
18 ist ein externer Lastwiderstand 20, üblicherweise ein 40W-Widerstand angeschlossen.
Durch die Steuerlogik wird eine elektrische Gesamtlast von 40W geregelt, um gegenüber
dem Stellwerk die Schnittstellen bzw. Lastspezifikation einzuhalten. Dies ist notwendig,
weil die LED-Quelle 6 eine Leistungsaufnahme von rund 2 bis 3 Watt hat gegenüber 18
bis 20W für eine Glühlampe. Ebenso sind noch rund 2W für die Elektronik auf der Leiterplatte
26 (vgl. Figuren 4 und 5) einzurechnen. Die zu ersetzende Glühlampe hat jedoch eine
Leistungsaufnahme von 20W, sodass rund 33-34W zu verbrauchen sind. Hier ist zu berücksichtigen,
dass bei einem Zwergsignal 50 stets zwei Leuchten aktiv sind. Der Anschluss des Zwergsignals
50 kann über eine 4-Draht oder eine 6-Draht Schnittstelle erfolgen. Gemäss der Figur
2 ist eine 6-Drahtschnittstelle 32 vorgesehen. Die Komponenten EMV-Schutz 17 und Eingangsstufe
16 sind lediglich der Vollständigkeit halber dargestellt, diese haben keine Funktion
hinsichtlich des vorgenannten Lastausgleiches.
[0019] Die Ausführungsform gemäss der Figur 3 unterscheidet sich hinsichtlich der Erzeugung
des Rücklichts durch eine zweite Ausführungsform, bei der dieses Rücklicht von einer
zusätzlichen zweiten LED-Quelle 7 erzeugt wird. Der weitere optische Weg bis zur Rückleuchte
unterscheidet sich nicht von der Ausführungsform gemäss der Figur 2. Hingegen muss
die Steuerlogik 11 den Energiebalancer 18 nun so steuern, dass die Summe der Lasten
durch LED-Quelle 6 und LED-Quelle 7 und Lastwiderstand 20 wiederum 40W bzw. den festgelegten
Leistungswert erreicht.
[0020] Beiden Ausführungsformen gemäss den Figuren 2 und 3 kann zur Erhöhung der Sicherheitslevels
ein Lichtsensor 3 am Plexiglasrohr 4 platziert werden. Dieser stellt tatsächlich fest,
ob die LED-Quelle 6 Licht aussendet. Der Lichtsensor 3 ist mit einer Lichtüberwachungseinheit
31 verbunden. Diese übermittelt den festgestellten LED-Zustand an die Sicherheitsschaltung
15. Hier ist bekannt, ob die betreffende Frontleuchte 43 aktiv oder passiv ist. Daraus
kann nun ein Fehlerfall erkannt werden und abhängig von den (gesetzlichen oder normativen)
Sicherheitsvorgaben entweder eine Rückmeldung an das Stellwerk und/oder das Zwergsignal
50 auf «dunkel» geschaltet werden. Auf «dunkel» geschaltete Signale haben den Signalbegriff
HALT.
[0021] Die LED-Quelle 6 ist vorzugsweise Teil eines LED-Sockels 1 einschliesslich des Plexiglasrohres
4. Besonders vorteilhaft ist es, den Sockel 1 steckerkompatibel zu einer Glühlampe
auszubilden. Auf diese Weise ist die Montage der LED-Lichtquellenanordnung erheblich
vereinfacht.
[0022] Die Wärmeabfuhr über den Lastwiderstand kann deshalb nicht im Innern des Zwergsignals
50 erfolgen, weil durch die Erwärmung die Lebensdauer der LED-Quellen 6 bzw. 7 sehr
erheblich reduziert wird. Die deutlich längere Lebensdauer einer LED-Quelle ist ein
ganz wesentlicher Vorteil gegenüber den Glühlampen. Aus diesem Grund muss die Wärmeabfuhr
extern vorgenommen werden.
[0023] Die Figuren 4 und 5 zeigen den konstruktiven Aufbau in einer anderen Sicht gegenüber
der funktionalen Darstellung gemäss den Figuren 2 und 3. Die in den Figuren 2 und
3 dargestellten elektrischen Komponenten sind mit Ausnahme des externen Lastwiderstandes
20, der LED-Quellen 6, 7 und 8 und mit Ausnahme des Lichtsensors 3 auf einer Leiterplatte
26 enthalten. Die Leiterplatte 26 ist mit einer Halterung 25 im Zwergsignal 50 befestigt.
Der Anschluss an ein Stellwerk erfolgt über einen Klemmenbock 24, also die vorgenannte
4-Draht oder 6-Draht-Schnittstelle wird über diesen Klemmenblock 24 geführt.
[0024] In Figur 4 sind zwei alternative Platzierungen des Lastwiderstandes 20 gezeigt:
- i) Platzierung eines Lastwiderstandes 22 am Fuss 33 des Zwergsignals 50;
- ii) Platzierung eines Lastwiderstandes 23 im das Zwergsignal 50 umgebenden Schotter
28.
[0025] Wie in Figur 5 gezeigt, ist der Lastwiderstand 20 als Lastwiderstandsring 21 um den
Fuss 33 des Zwergsignals 50 ausgebildet.
[0026] Für die Nachbildung der Last sind noch andere Lösungen möglich, beispielsweise eine
Rückspeisung via ein T-Koppelfeld. Diese (umweltfreundliche) Lösung hat den Nachteil,
dass hiefür weitere Installationen erforderlich sind.
Liste der Bezugszeichen, Glossar
[0027]
- 1
- LED-Sockel
- 2
- Kollimatorlinse
- 3
- Lichtsensor
- 4
- Plexiglasrohr
- 5
- Innenspiegel, aufgedampfte Al-Fläche
- 6
- erste LED-Quelle, erste LED für die obere Leuchte des Zwergsignals
- 7
- zweite LED-Quelle, zweite LED für die die obere Leuchte des Zwergsignals
- 8
- weitere LED-Quellen, weitere LED für die unteren zwei Leuchten des Zwergsignals
- 9
- Spiegel zur Rückführung des Lichts an die Rückleuchte des Zwergsignals
- 10
- mattierte Scheibe
- 11
- Steuerlogik
- 12
- TRMS Spannungsmessung
- 13
- Interne Spannungsaufbereitung
- 14
- Lichtstromüberwachung
- 15
- Sicherheitsschaltung
- 16
- Eingangsstufe
- 17
- EMV-Schutz
- 18
- Energiebalancer
- 19
- Frontlinse des Zwergsignals
- 20
- Externer Lastwiderstand, z.B. 40W
- 21
- Externer Lastwiderstand, z.B. 40W; als Lastwiderstandsring ausgebildet
- 22
- Externer Lastwiderstand, z.B. 40W; am Fuss des Zwergsignals angeordnet
- 23
- Externer Lastwiderstand, z.B. 40W; im Schotter beim Zwergsignals angeordnet
- 24
- Klemmenblock
- 25
- Halterung
- 26
- Leiterplatte mit elektronischen Bauelementen
- 27
- Sockel des Zwergsignals
- 28
- Schotter
- 29
- Linse
- 30
- Überwachungsfunktion mit sicherheitsgerichteter Ausfallreaktion
- 31
- Lichtüberwachungseinheit
- 32
- 6-Drahtschnittstelle zum Stellwerk
- 33
- Fuss des Zwergsignals
- 40
- Signalbegriff HALT
- 41
- Signalbegriff FAHRT MIT VORSICHT, Beginn oder Fortsetzung der Fahrt; unmittelbar nach
dem Zwergsignal muss mit einem Hindernis gerechnet werden
- 42
- Signalbegriff FAHRT
- 43
- Leuchte, Frontleuchte
- 44
- Rückleuchte
- 50
- Zwergsignal
- EMV
- Elektromagnetische Verträglichkeit
- LED
- light emitting diode
- TRMS
- True Root Mean Square
Liste der zitierten Dokumente
1. LED-Lichtquellen-Anordnung für ein Zwergsignal (50) zum Ersatz einer Glühlampen-Anordnung,
wobei
- das Zwergsignal (50) an seiner Frontseite eine Leuchte (43) mit einer Frontlinse
(19) aufweist; die Leuchte (43) durch eine in einem Plexiglasrohr (4) befindliche
LED-Quelle (6) mit einem LED-Sockel (1) mit Licht versehen wird und von der LED-Quelle
(6) ausgesendetes Licht durch eine Kollimatorlinse (2) und dann durch eine mattierte
Scheibe (10) zur Frontlinse (19) der Leuchte (43) geleitet wird,
- eine Steuerlogik (11) vorgesehen ist um die LED-Quelle (6) mit elektrischer Energie
zu versorgen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerlogik (11) zur Nachbildung des Energieverbrauchs einer Glühlampe mit einem
Energiebalancer (18) verbunden ist, der die für die LED-Quelle (6) nicht benötigte
Energie einem ausserhalb des Zwergsignals (50) angeordneten Lastwiderstand (20) zuführt,
und dass
für eine an der Rückseite des Zwergsignals (50) angeordnete Rückleuchte (44) von der
LED-Quelle (6) ausgesandtes Licht über einen am Plexiglasrohr (4) angebrachten Innenspiegel
(5) durch eine Linse (29) über einen Spiegel (9) zur Rückleuchte (44) des Zwergsignals
(50) geleitet wird.
2. LED-Lichtquellen-Anordnung für ein Zwergsignal (50) zum Ersatz einer Glühlampen-Anordnung,
wobei
- das Zwergsignal (50) an seiner Frontseite eine Leuchte (43) mit einer Frontlinse
(19) aufweist; die Leuchte (43) durch eine in einem Plexiglasrohr (4) befindliche
LED-Quelle (6) mit einem LED-Sockel (1) mit Licht versehen wird und von der LED-Quelle
(6) ausgesendetes Licht durch eine Kollimatorlinse (2) und dann durch eine mattierte
Scheibe (10) zur Frontlinse (19) der Leuchte (43) geleitet wird,
- eine Steuerlogik (11) vorgesehen ist um die LED-Quelle (6) mit elektrischer Energie
zu versorgen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerlogik (11) zur Nachbildung des Energieverbrauchs einer Glühlampe mit einem
Energiebalancer (18) verbunden ist, der die für die LED-Quelle (6) nicht benötigte
Energie einem ausserhalb des Zwergsignals (50) angeordneten Lastwiderstand (20) zuführt,
und dass
für eine an der Rückseite des Zwergsignals (50) angeordnete Rückleuchte (44) von einer
zweiten LED-Quelle (7) ausgesandtes Licht durch eine Linse (29) über einen Spiegel
(9) zur Rückleuchte (44) des Zwergsignals (50) geleitet wird.
3. LED-Lichtquellen-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
für die Überwachung von von der LED-Quelle (6) ausgesandtem Licht ein Lichtsensor
(3) vorgesehen ist, der mit einer Lichtüberwachungseinheit (31) verbunden ist, die
bei Ausbleiben von ausgesandtem Licht die mit einer Sicherheitsabschaltung (15) verbunden
ist.
4. LED-Lichtquellen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der externe Lastwiderstand (20) als Lastwiderstandsring (21) um den Fuss (33) des
Zwergsignals (50) angelegt ist.
5. LED-Lichtquellen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der externer Lastwiderstand (20, 22) am Fuss (33) des Zwergsignals 50) angebracht
ist.
6. LED-Lichtquellen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der externer Lastwiderstand (23) im das Zwergsignal (50) umgebenden Schotter (28)
eingebettet ist.
7. LED-Lichtquellen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der LED-Sockel (1) steckerkompatibel im Zwergsignal (50) verbindbar ist.
1. LED light source arrangement for a dwarf signal (50) as a replacement for a light
bulb arrangement, whereby
- the dwarf signal (50) features a lamp (43) with a front lens (19) at its front panel;
the lamp (43) is provided with light via a LED source (6) in a Plexiglas tube (4)
with a LED base (1) and the light is transmitted by the LED source (6) via a collimating
lens (2) and then being transmitted through a shaded slice (10) to the front lens
(19) of the lamp (43),
- a control logic (11) is provided in order to supply the LED source (6) with electrical
energy,
thereby characterized that
the control logic (11) is connected with an energy balancer (18) for the replication
of the energy consumption, whereby the energy balancer (18) supplies the energy that
has not been used for the LED source (6) to the load resister (20), which is arranged
outside the dwarf signal (50),
and that
for a tail lamp (44) arranged on the back side of the dwarf signal (50), transmitted
light from the LED source (6) is conducted over an interior mirror (5), fixed to the
Plexiglas tube (4), through a lens (29) and over a mirror (9) to the tail lamp (44)
of the dwarf signal (50).
2. LED light source arrangement for a dwarf signal (50) as a replacement for a light
bulb arrangement, whereby
- the dwarf signal (50) features a lamp (43) with a front lens (19) at its front panel;
the lamp (43) is provided with light via a LED source (6) in a Plexiglas tube (4)
with a LED base (1) and the light is transmitted by the LED source (6) via a collimating
lens (2) and then being transmitted through a shaded slice (10) to the front lens
(19) of the lamp (43),
- a control logic (11) is provided in order to supply the LED source (6) with electrical
energy,
thereby characterized that
the control logic (11) is connected with an energy balancer (18) for the replication
of the energy consumption, whereby the energy balancer (18) supplies the energy that
has not been used for the LED source (6) to the load resister (20), which is arranged
outside the dwarf signal (50),
and that
for a tail lamp (44) arranged on the back side of the dwarf signal (50), transmitted
light from a second LED source (7) is conducted through a lens (29) over a mirror
(9) to the tail lamp (44) of the dwarf signal (50).
3. LED light source arrangement according to claim 1 or 2,
thereby characterized that
for the observation of the light transmitted by the LED source (6) a light sensor
(3) is provided, which is connected with a light observation device (31) that is connected
with a safety shutdown (15) in the case of absence of transmitted light.
4. LED light source arrangement according to one of the claims 1 to 3
thereby characterized that
the external load resister (20) is applied as a load resister ring (21) around the
foot (33) of the dwarf signal (50).
5. LED light source arrangement according to one of the claims 1 to 3,
thereby characterized that
the external load resister (20, 22) is applied to the foot (33) of the dwarf signal
(50).
6. LED light source arrangement according to one of the claims 1 to 3,
thereby characterized that
the external load resister (23) is imbedded in the gravel (28) around the dwarf signal
(50).
7. LED light source arrangement according to one of the claims 1 to 6,
thereby characterized that
the LED base (1) is combinable plug-compatible in the dwarf signal (50).
1. Agencement de sources lumineuses à LED pour un signal ferroviaire (50) pour remplacer
un agencement de lampes à incandescence,
- le signal ferroviaire (50) comportant sur sa face frontale un feu (43) doté d'une
lentille frontale (19) ; le feu (43) étant alimenté en lumière par une source à LED
(6) placée dans un tube en plexiglas (4) pourvue d'un culot à LED (1) et la lumière
émise par la source à LED (6) étant conduite à travers une lentille collimatrice (2)
puis à travers une vitre dépolie (10) à la lentille frontale (19) du feu (43),
- une logique de commande (11) étant prévue pour alimenter la source à LED (6) en
énergie électrique,
caractérisé en ce que
pour reproduire la consommation d'énergie d'une lampe à incandescence, la logique
de commande (11) est connectée à un équilibreur d'énergie (18) qui fournit l'énergie
non requise pour la source à LED (6) à une résistance de charge (20) placée à l'extérieur
du signal ferroviaire (50),
et
en ce que
pour un feu arrière (44) placé sur la face arrière du signal ferroviaire (50), la
lumière émise par la source à LED (6) est conduite au moyen d'un miroir interne (5)
fixé au tube en plexiglas (4), à travers une lentille (29), via un miroir (9) au feu
arrière (44) du signal ferroviaire (50).
2. Agencement de sources lumineuses à LED pour un signal ferroviaire (50) pour remplacer
un agencement de lampes à incandescence,
- le signal ferroviaire (50) comportant sur sa face frontale un feu (43) doté d'une
lentille frontale (19) ; le feu (43) étant alimenté en lumière par une source à LED
(6) placée dans un tube en plexiglas (4) pourvue d'un culot à LED (1) et la lumière
émise par la source à LED (6) étant conduite à travers une lentille collimatrice (2)
puis à travers une vitre dépolie (10) à la lentille frontale (19) du feu (43),
- une logique de commande (11) étant prévue pour alimenter la source à LED (6) en
énergie électrique,
caractérisé en ce que
pour reproduire la consommation d'énergie d'une lampe à incandescence, la logique
de commande (11) est connectée à un équilibreur d'énergie (18) qui fournit l'énergie
non requise pour la source à LED (6) à une résistance de charge (20) placée à l'extérieur
du signal ferroviaire (50),
et
en ce que
pour un feu arrière (44) placé sur la face arrière du signal ferroviaire (50), la
lumière émise par une seconde source à LED (7) est conduite à travers une lentille
(29) via un miroir (9) au feu arrière (44) du signal ferroviaire (50).
3. Agencement de sources lumineuses à LED selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
il est prévu un capteur de lumière (3) pour le contrôle de la lumière émise par la
source à LED (6), lequel est connecté à une unité de contrôle de lumière (31) qui
en l'absence de lumière émise est connectée à un dispositif d'arrêt de sécurité (15).
4. Agencement de sources lumineuses à LED selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la résistance de charge externe (20) est appliquée comme bague de résistance de charge
(21) autour du pied (33) du signal ferroviaire (50).
5. Agencement de sources lumineuses à LED selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la résistance de charge externe (20, 22) est fixé au pied (33) du signal ferroviaire
(50).
6. Agencement de sources lumineuses à LED selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la résistance de charge externe (23) est noyée dans le ballast (28) enveloppant le
signal ferroviaire (50).
7. Agencement de sources lumineuses à LED selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le culot à LED (1) est muni de fiches compatibles permettant sa connexion dans le
signal ferroviaire (50).