[0001] Die Erfindung betrifft einen Push-Pull-Verschluss für einen Trinkbehälter, insbesondere
für eine Trinkflasche oder einen Trinkbecher.
[0002] Ein Push-Pull-Verschluss (Druck-Zug-Verschluss) weist ein von außen zugängliches
Mundstück auf, das axial verschieblich an einem mit dem Trinkbehälter verbindbaren
Mundstückhalter angeordnet ist. Das Mundstück ist mit den Zähnen oder von Hand zwischen
einer geöffneten und einer geschlossenen Stellung hin- und herbewegbar. Zumeist wird
der Verschluss durch tieferes Hineinschieben des Mundstückes in den Mundstückhalter
(Push) geschlossen und durch weiteres Herausziehen des Mundstückes aus dem Mundstückhalter
(Pull) geöffnet. Derartige Push-Pull-Verschlüsse zeichnen sich dadurch aus, dass die
Hände im Allgemeinen nicht für das Öffnen und Schließen des Verschlusses benötigt
werden. Daher sind sie insbesondere im Bereich des Sports, etwa bei Trinkflaschen
für den Radsport, weit verbreitet. Wegen der einfachen Handhabung sind Push-Pull-Verschlüsse
aber auch bei vielen Freizeitaktivitäten und an Trinkbehältern für Kinder beliebt.
[0003] Die
FR 2 731 680 A beschreibt einen Push-Pull-Verschluss, der eine Verschlusskappe zum Aufschnappen
auf eine Trinkflasche aufweist. Ein Mundstück ist beweglich innerhalb eines Kragens
angeordnet und in der Lage, eine Schließposition, eine maximale Öffnungsposition und
eine mittlere Öffnungsposition einzunehmen. Ferner weist der Verschluss Mittel auf,
um zeitweilig das Mundstück bezüglich des Kragens in einer gewünschten Position zu
blockieren. Diese Mittel sind außen auf dem Mundstück angeordnet und geeignet, zur
Anlage an der inneren Wand der Verschlusskappe zu kommen. Die Mittel zum Blockieren
umfassen vom Umfang des Mundstückes vorstehende Nocken, die in der maximalen Öffnungsposition
mit einer flachen oberen Anschlagfläche an der Unterseite der Verschlusskappe zur
Anlage kommen. Die Nocken weisen an der Unterseite eine Anschrägung auf, um das Einsetzen
des Mundstückes in den Kragen zu erleichtern. Eine Demontage des Mundstückes erfordert
ein Herausziehen unter sehr hohem Kraftaufwand unter starker Verformung bzw. Zerstörung
der Nocken.
[0004] Die
DE 10 2008 023 904 B4 beschreibt einen Push-Pull-Verschluss für einen Trinkbehälter mit einem als Korpuselement
bezeichneten Mundstückhalter, der eine Durchgangsöffnung und eine Befestigungseinrichtung
aufweist, mit der er dichtend und lösbar mit einer Öffnung des Trinkbehälters verbindbar
ist. Der Verschluss umfasst ein Mundstück mit einer Durchgangsöffnung für ein Getränk,
das axial verschieblich in die Durchgangsöffnung des Mundstückhalters einsetzbar ist
und das mindestens einen Verriegelungsabschnitt aufweist, der die Durchgangsöffnung
des Mundstückhalters hintergreifen kann. Zudem ist ein Verriegelungselement vorhanden,
das lösbar an der dem Trinkbehälter zugewandten Innenseite des Mundstückhalters anbringbar
ist. Das Verriegelungselement ist so angeordnet, dass es zumindest teilweise in die
Durchgangsöffnung des Mundstückes hineinragt. Ein Spalt zwischen Verriegelungselement
und Mundstück ist so bemessen, dass der Verriegelungsabschnitt des Mundstücks keine
Stellung annehmen kann, in der er die Durchgangsöffnung des Mundstückhalters nicht
hintergreift, wenn das Mundstück in die Durchgangsöffnung eingesetzt ist und das Verriegelungselement
an der Innenseite des Mundstückhalters angebracht ist. Der Verschluss ist einfach
zu reinigen und verhindert ein unbeabsichtigtes, vollständiges Herausziehen des Mundstückes.
Dies soll insbesondere verhindern, dass das Mundstück von einem kleinen Kind herausgezogen
und verschluckt wird. Aufgrund seiner Zusammensetzung aus einem Mundstückhalter, einem
Mundstück und einem Verriegelungselement sind seine Herstellung sowie sein Zusammenbau
und seine Zerlegung in Einzelteile verhältnismäßig aufwendig.
[0005] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Push-Pull-Verschluss
zur Verfügung zu stellen, der ein unbeabsichtigtes, vollständiges Herausziehen des
Mundstückes wirksam verhindert, kostengünstiger herstellbar und einfacher montierbar
und demontierbar ist.
[0006] Der erfindungsgemäße Push-Pull-Verschluss für einen Trinkbehälter hat
● einen Mundstückhalter, der eine Durchgangsöffnung und Mittel zum Halten aufweist,
mit denen er abdichtend und lösbar am Rand einer Öffnung des Trinkbehälters befestigbar
ist,
● einen Zapfen, der in die Durchgangsöffnung des Mundstückhalters hineinsteht, wobei
zwischen dem Zapfen und der Durchgangsöffnung des Mundstückhalters ein umlaufender
Spalt vorhanden ist,
● mehrere parallel zum Zapfen um den Zapfen herum angeordnete Stege, die oben mit
dem Mundstückhalter und unten mit dem Zapfen verbunden sind,
● ein Mundstück mit einer weiteren Durchgangsöffnung für ein Getränk, das axial verschieblich,
am Außenumfang gegenüber der Durchgangsöffnung abdichtend und den Zapfen in der weiteren
Durchgangsöffnung aufnehmend in den umlaufenden Spalt einsetzbar ist,
● mindestens ein umlaufendes Dichtelement zwischen dem Zapfen und der weiteren Durchgangsöffnung,
das in einer Schließstellung des Mundstückes im Mundstückhalter den Durchgang von
Flüssigkeit durch die weitere Durchgangsöffnung versperrt und in einer Öffnungsstellung
des Mundstückes im Mundstückhalter den Durchgang von Flüssigkeit durch die weitere
Durchgangsöffnung freigibt, und
● mehrere unten auf dem Umfang des Mundstückes axial erstreckte Rippen aus einem weichelastischen
Material, zwischen denen axial erstreckte Freiräume vorhanden sind, wobei das Mundstück
in den Mundstückhalter einsetzbar ist, sodass die Stege in die Freiräume eingreifen
und die Rippen in Aussparungen zwischen den Stegen eingreifen, am oberen Rand der
Rippen vorhandene Anschlagflächen in einer oberen Stellung des Mundstückes an der
Unterseite des Mundstückhalters anliegen und bei einem Drehen des Mundstückes bezüglich
des Mundstückhalters die Stege benachbarte Rippen in die Freiräume umbiegen und das
Mundstück unter verringerter Auszugskraft aus der Durchgangsöffnung herausziehbar
ist.
[0007] Bei dem erfindungsgemäßen Push-Pull-Verschluss ist das Mundstück am Außenumfang gegenüber
der Durchgangsöffnung im Mundstückhalter abgedichtet. Ferner ist das Mundstück axial
in eine Schließstellung verlagerbar, in der mindestens ein umlaufendes Dichtelement
zwischen dem Zapfen und der weiteren Durchgangsöffnung abdichtet, sodass Flüssigkeit
durch die weitere Durchgangsöffnung nicht hindurchtreten kann, d.h. der Push-Pull-Verschluss
keine Flüssigkeit durchlässt. Ferner ist das Mundstück axial in eine Öffnungsstellung
im Mundstückhalter verlagerbar, in der das Dichtelement die weitere Durchgangsöffnung
freigibt und durch den Push-Pull-Verschluss Flüssigkeit aus einem Trinkbehälter entnommen
werden kann. Bevorzugt ist die Schließstellung eine untere Stellung des Mundstückes
und die Öffnungsstellung eine obere Stellung des Mundstückes im Mundstückhalter. Ferner
wird das Mundstück im Mundstückhalter durch Anschlagflächen gesichert, die am oberen
Rand der Rippen ausgebildet sind. Diese Anschlagflächen liegen nämlich in einer oberen
Stellung des Mundstückes im Mundstückhalter an der Unterseite des Mundstückhalters
an und verhindern, dass die Rippen durch die Durchgangsöffnung hindurchtreten. Vorzugsweise
sind die Anschlagflächen Flächen, die senkrecht zur Mittelachse der Durchgangsöffnung
bzw. des Mundstückes ausgerichtet sind. Die Anschlagflächen sind jedenfalls so ausgebildet,
dass eine hohe Auszugskraft aufzubringen ist, um das Mundstück aus dem Mundstückhalter
herauszuziehen. Bevorzugt ist hierfür eine Auszugskraft von zumindest 65 Newton aufzubringen.
Bei einer hinreichend hohen Auszugskraft ist gewährleistet, dass das Mundstück insbesondere
von kleinen Kindern nicht unbeabsichtigt herausgezogen und heruntergeschluckt werden
kann. Dennoch ist der Verschluss zu Reinigungszwecken leicht demontierbar. Hierfür
greifen die Stege in die Freiräume zwischen den Rippen und die Rippen in die Aussparungen
zwischen den Stegen ein. Infolgedessen drücken bei einem Drehen des Mundstückes im
Mundstückhalter die Stege benachbarte Rippen in benachbarte Freiräume. Dann liegen
die Rippen enger am Mundstück an, sodass das Mundstück mit reduzierter Auszugskraft
durch die Durchgangsöffnung herausgezogen werden kann. Hierbei ist es von Vorteil,
wenn das Mundstück beim Herausziehen auf einer Schraubenbahn gedreht wird, sodass
die Rippen durch überlagertes Umbiegen mittels der Stege und Hineinziehen in die Durchgangsöffnung
flach an das Mundstück angelegt werden. Somit ist der Push-Pull-Verschluss durch gezieltes
überlagertes Verdrehen und Auseinanderziehen von Mundstück und Mundstückhalter in
seine Einzelteile zerlegbar. Ein unbeabsichtigtes Herausziehen des Mundstückes bzw.
ein Herausziehen durch ein kleines Kind wird hierdurch vermieden. Wenn die weichelastischen
Rippen aus der Durchgangsöffnung des Mundstückhalters herausgezogen sind, richten
sie sich wieder in ihrer unverformten Ausgangsstellung auf.
[0008] Gemäß einer Ausgestaltung hat der Mundstückhalter einen hülsenförmigen Abschnitt,
durch den hindurch sich die Durchgangsöffnung erstreckt. Der hülsenförmige Abschnitt
bildet vorteilhaft eine Führung für das Mundstück und einen Bereich zum abdichtenden
Halten des Mundstückes im Mundstückhalter.
[0009] Die Durchgangsöffnung ist vorzugsweise zentral im Mundstückhalter angeordnet. Es
ist aber auch möglich, die Durchgangsöffnung außermittig im Mundstückhalter anzuordnen.
[0010] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung hat der Zapfen unten einen unteren Zapfenabschnitt
mit einem vergrößerten Durchmesser und/oder das Mundstück oben einen oberen Öffnungsabschnitt
der weiteren Durchgangsöffnung mit einem verringerten Durchmesser und liegt in der
Schließstellung das Mundstück mit einem unteren Öffnungsabschnitt der weiteren Durchgangsöffnung
abdichtend an dem unteren Zapfenabschnitt an und/oder liegt der Zapfen mit einem oberen
Zapfenabschnitt abdichtend an dem oberen Öffnungsabschnitt der weiteren Durchgangsöffnung
an. Hierdurch wird die weitere Durchgangsöffnung wirksam abgedichtet. Bevorzugt kommen
sowohl Abdichtungen zwischen unterem Zapfenabschnitt und unterem Abschnitt der Durchgangsöffnung
als auch zwischen oberem Abschnitt der Durchgangsöffnung und oberem Zapfenabschnitt
zur Anwendung.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist der Zapfen außen weitere axial erstreckte
Rippen aus einem weichelastischen Material auf, zwischen denen weitere axial erstreckte
Freiräume vorhanden sind. Die weiteren Rippen begünstigen hohe Auszugskräfte für ein
axiales Herausziehen des Mundstückes aus dem Mundstückhalter und eine Verringerung
der Kräfte für Montage und Demontage durch überlagertes Herausdrehen und Herausziehen
des Mundstücks aus dem Mundstückhalter. Die Auszugskräfte sind insbesondere dann hoch,
wenn die weiteren Rippen bei eingesetztem Mundstück direkt radial unterhalb der Rippen
angeordnet sind, sodass sie die Rippen innen abstützen. Zur Erleichterung der Montage
können die Rippen über den weiteren Freiräumen zwischen den weiteren Rippen aufgeschoben
werden, sodass sie innen nicht abgestützt sind und sich radial nach innen verformen
können. Ferner sind bei der Demontage die Rippen leichter über den weiteren Freiräumen
umbiegbar, weil dort das Mundstück nicht von innen abgestützt wird.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung vergrößert sich der Querschnitt des Zapfens allmählich
von oben nach unten. Hierdurch wird die Abdichtung des Mundstückes im Mundstückhalter
weiter verbessert.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung steht der Zapfen von einer Scheibe hoch und sind
die Stege mit dem Umfang der Scheibe verbunden. Die Scheibe ist bevorzugt eine kreisringförmige
Scheibe. Diese Struktur ist insbesondere vorteilhaft, für ein Herstellen des Mundstückhalters
durch Spritzgießen.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist das Mundstück am oberen Ende außen einen
Wulst auf und/oder weist das Mundstück zwischen dem oberen und dem unteren Ende am
Außenumfang mindestens einen umlaufenden Dichtvorsprung auf, der an der Durchgangsöffnung
anliegt, wenn das Mundstück in die Durchgangsöffnung eingesetzt wird. Der Wulst erleichtert
das Öffnen des Verschlusses mit den Zähnen und der Dichtvorsprung bewirkt eine gute
Abdichtung des Mundstückes in der Durchgangsöffnung.
[0015] Bevorzugt ist das Mundstück unterhalb des Wulstes mit einem weiteren umlaufenden
Dichtvorsprung versehen, der in Schließstellung des Mundstückes im Mundstückhalter
am oberen Rand der Durchgangsöffnung abdichtet. Hierdurch wird in Schließstellung
eine zusätzliche Abdichtung erreicht.
[0016] Bevorzugt sind die Dichtvorsprünge aus einem weichelastischen Material.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind zwei umlaufende Dichtvorsprünge in axialem
Abstand voneinander am Außenumfang des Mundstückes vorhanden. Bevorzugt sind die beiden
Dichtvorsprünge so am Umfang des Mundstückes angeordnet, dass in einer Reinigungsstellung
des Mundstückes innerhalb des Mundstückhalters nur ein Dichtvorsprung abdichtend an
der Durchgangsöffnung anliegt und von beiden Seiten durch einen Spalt zwischen Mundstück
und Durchgangsöffnung ein Reinigungsmedium eingebracht werden kann.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist die Durchgangsöffnung am oberen Ende eine
obere Einführschräge auf und/oder weisen die axialen Rippen eine zu ihrem unteren
Ende hin abnehmende Höhe auf. Hierdurch wird das Einführen des Mundstückes in den
Mundstückhalter erleichtert.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist die Höhe der axialen Rippen mindestens so
groß wie ihre Breite. Dies erleichtert das gezielte Umbiegen der axialen Rippen in
die Freiräume, um das Mundstück aus der Durchgangsöffnung des Mundstückhalters herauszuziehen.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist die Anzahl der axial erstreckten Rippen ein
ganzzahliges Vielfaches der Anzahl der Stege. Hierdurch wird erreicht, dass die Rippen
stets zwischen den Stegen platzierbar sind. Vorzugsweise sind hierzu Rippen gleichmäßig
über den Umfang des Mundstückes und die Stege gleichmäßig um den Zapfen verteilt angeordnet.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist das Mundstück 9 bis 18, vorzugsweise 12
axial erstreckte Rippen und/oder der Mundstückhalter 3 bis 6, vorzugsweise 3 Stege
auf.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weisen die axial erstreckten Rippen an den beiden
äußeren längsseitigen Rändern und/oder die Stege an den beiden inneren längsseitigen
Rändern Anschrägungen auf. Durch die Anschrägungen wird eine Selbstzentrierung des
Mundstückes an den Stegen bei der Montage erreicht. Zudem wird das Umbiegen der Rippen
in die Freiräume und damit wird das gezielte Lösen des Mundstückes vom Mundstückhalter
erleichtert.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung nimmt der Abstand der Anschrägungen der axial
erstreckten Rippen von der Basis der axial erstreckten Rippen bis zum unteren Ende
der Rippen hin ab. Hierdurch wird das allmähliche Umbiegen der Rippen vom unteren
Ende bis zum oberen Ende der Rippen erleichtert.
[0024] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weisen die axial erstreckten Rippen am unteren
Ende eine senkrecht zur Mittelachse der Durchgangsöffnung gerichtete untere Einführschräge
auf. Die Einführschräge erleichtert die Montage des Mundstückes im Mundstückhalter.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung bestehen das Mundstück und/oder der Mundstückhalter
jeweils insgesamt aus einem weichelastischen Material. Vorzugsweise sind das Mundstück
und/oder der Mundstückhalter jeweils aus Silikonkautschuk hergestellt. Alternativ
sind das Mundstück und/oder der Mundstückhalter aus einem thermoplastischen Elastomer
hergestellt. Vorzugsweise sind das Mundstück und/oder der Mundstückhalter jeweils
einstückig. Weiterhin vorzugsweise sind das Mundstück und/oder der Mundstückhalter
durch Spritzgießen hergestellt.
[0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1a-h
- einen Push-Pull-Verschluss in Schließstellung in Seitenansicht (Fig. 1a), in einer
um 45° gegenüber Fig. 1a gedrehten Seitenansicht (Fig. 1b), in einem Schnitt entlang
der Linie C-C von Fig. 1b (Fig. 1c),in einer Draufsicht (Fig. 1d), in einer Unteransicht
(Fig. 1e), in einer Perspektivansicht schräg von oben und von der Seite (Fig. 1f),
in einem Schnitt entlang der Linie H-H von Fig. 1d (Fig. 1g) und in einem vergrößerten
Schnitt entlang der Linie I-I von Fig. 1g (Fig. 1h);
- Fig. 2a-f
- denselben Push-Pull-Verschluss in Öffnungsstellung in einer Ansicht entgegengesetzt
zu der Ansicht von Fig. 1b (Fig. 2a), in einem Schnitt entlang der Linie B-B von Fig.
2a (Fig. 2b), in einem Schnitt entlang der Linie J-J von Fig. 2b (Fig. 2c), in einem
vergrößerten Ausschnitt G von Fig. 2b (Fig. 2d), in einer Perspektivansicht schräg
von unten und von der Seite (Fig. 2e) und in einem vergrößerten Ausschnitt E von Fig.
2e (Fig. 2f);
- Fig. 3a-b
- denselben Push-Pull-Verschluss in einer Reinigungsstellung in einer Ansicht gemäß
Fig. 2 (Fig. 3a) und in einem Schnitt entlang der Linie K-K von Fig. 3a (Fig. 3b);
- Fig. 4
- Diagramm mit den für das rein axiale Herausziehen des Mundstückes aus dem Mundstückhalter
aufzuwendenden Auszugskräften auf der Ordinate und der Anzahl der Auszüge auf der
Abszisse bei Versuchen mit mehreren gleichen Push-Pull-Verschlüssen.
[0027] In der vorliegenden Anmeldung beziehen sich die Angaben "oben" und "unten" auf eine
Anordnung des Push-Pull-Verschlusses oben auf einem Trinkbehälter.
[0028] Gemäß Fig. 1 und 2 umfasst der erfindungsgemäße Push-Pull-Verschluss 1 einen Mundstückhalter
2 und ein Mundstück 3.
[0029] Der Mundstückhalter 2 weist eine kuppelförmige Deckwand 4 und einen vom äußeren Rand
der Deckwand 4 nach außen vorspringenden, umlaufenden Ringflansch 5 auf. Ferner hat
der Mundstückhalter 2 einen vertikalen, hülsenförmigen Abschnitt 6, der auf dem Scheitel
der Deckwand 4 angeordnet ist. Der hülsenförmige Abschnitt 6 ragt oben weit und unten
nur ein kleines Stück über die Deckwand 4 hinaus. Im hülsenförmigen Abschnitt 6 ist
eine kreiszylindrische Durchgangsöffnung 7 vorhanden. Die Durchgangsöffnung 7 hat
am oberen Ende eine Einführschräge 8, in dem sie sich dort über einen kurzen Abschnitt
nach oben kegelförmig erweitert.
[0030] Von der Unterseite des Mundstückhalters 2 stehen drei Stege 9 vor, die parallel zur
Durchgangsöffnung 7 und gleichmäßig um sie herum verteilt sind. Die Stege 9 sind oben
mit dem von der Unterseite der Deckwand 4 vorstehenden Teil des hülsenförmigen Abschnittes
6 sowie einem benachbarten Bereich der Deckwand 4 verbunden. Sie haben einen rechteckigen
Querschnitt. Die Stege 9 sind so angeordnet, dass ihre inneren Ränder mit der Durchgangsöffnung
7 fluchten. Zwischen den Stegen 5 sind Aussparungen 10 vorhanden.
[0031] Am unteren Ende sind die Stege mit der kreisringförmigen Scheibe 11 verbunden. Vom
inneren Rand der Scheibe 11 steht vertikal nach oben ein Zapfen 12 empor. Unten hat
der Zapfen 12 einen unteren Zapfenabschnitt 13 mit einem vergrößerten Durchmesser.
Der untere Zapfenabschnitt 13 hat eine konische, sich nach oben etwas verjüngende
Form. Weiter hat der Zapfen 12 einen oberen Zapfenabschnitt 14, der ebenfalls eine
sich nach oben verjüngende, konische Form aufweist. Die Konuswinkel der unteren und
oberen Zapfenabschnitte 13, 14 sind sehr klein.
[0032] Der obere Zapfenabschnitt 14 hat angrenzend an den unteren Zapfenabschnitt 13 auf
dem Umfang axial erstreckte weitere Rippen 15, zwischen denen axial erstreckte weitere
Freiräume 16 vorhanden sind. Im Beispiel sind zwölf weitere Rippen 15 und dementsprechend
zwölf weitere, nutenartige Freiräume 16 vorhanden. Die weiteren Rippen 15 haben einen
trapezförmigen oder wellenförmigen Querschnitt. Ihre äußeren Ränder fallen in eine
gedachte, sich nach oben verjüngende Kegelfläche.
[0033] Die weiteren Rippen 15 enden in einem Abstand vom oberen Ende des Zapfens 12, sodass
der Zapfen 12 am oberen Ende am Außenumfang glatt ist.
[0034] Das Mundstück 3 ist im Wesentlichen kreiszylindrisch. Innen hat es eine weitere kreiszylindrische
Durchgangsöffnung 17. Die weitere Durchgangsöffnung 17 hat einen kurzen oberen Öffnungsabschnitt
18 mit einem verringerten Durchmesser. In dem oberen Öffnungsabschnitt ist ein umlaufender
wulstartiger innerer Dichtvorsprung 10 vorhanden. Dieser ist so bemessen, dass der
obere Öffnungsabschnitt 18 abdichtend auf das obere Ende des oberen Zapfenabschnittes
14 aufschiebbar ist. Die weitere Durchgangsöffnung 17 hat einen Innendurchmesser,
der so bemessen ist, dass sie mit ihrem unteren Ende abdichtend auf den unteren Zapfenabschnitt
13 aufschiebbar ist.
[0035] Das Mundstück 3 hat am oberen Ende außen einen nach außen vorstehenden Wulst 20,
der am Außenumfang gerundet ist.
[0036] Unterhalb des Wulstes 20 hat das Mundstück 3 am Außenumfang einen kurzen kegelförmigen
Dichtvorsprung 21.
[0037] Etwa in der Mitte weist das Mundstück 3 außen einen umlaufenden, wulstartigen äußeren
Dichtvorsprung 22 auf.
[0038] Ferner hat das Mundstück 3 etwa in der Mitte der unteren Hälfte außen einen weiteren
umlaufenden, wulstartigen äußeren Dichtvorsprung 23.
[0039] Darunter hat das Mundstück 3 auf dem Außenumfang eine Mehrzahl radial nach außen
vorstehender, axial erstreckter Rippen 24. Die Rippen sind gleichmäßig über den Umfang
verteilt. Zwischen benachbarten Rippen 24 sind jeweils axial erstreckte Freiräume
25 vorhanden, die im Beispiel nutenartig sind. Im Beispiel sind zwölf Rippen 24 und
zwölf Freiräume 25 vorhanden.
[0040] Die Rippen 24 haben oben jeweils eine ebene Anschlagfläche 26, die senkrecht zur
Mittelachse des Mundstückes 3 ausgerichtet ist.
[0041] Unten weist jede Rippe 24 an ihren beiden äußeren längsseitigen Rändern eine Anschrägung
27, 28 (vgl. Fig. 2f) auf. Bei den Anschrägungen 27, 28 handelt es sich um ebene Flächen.
Der Abstand der Anschrägungen 27, 28 von der Basis der Rippen 24 nimmt zum unteren
Ende der Rippen 24 hin ab.
[0042] Ferner hat jede Rippe 24 unten eine weitere Einführschräge 29, die hier von einer
ebenen Fläche gebildet ist, die senkrecht zu einer Ebene ausgerichtet ist, die die
Mittelachse des Mundstückes 3 enthält. Die Anschrägungen 27, 28 sind beidseitig der
weiteren Einführschräge 29 angeordnet.
[0043] Die maximale Höhe jeder Rippe 24 übersteigt ihre Breite. Ferner entspricht die maximale
Höhe jeder Rippe 24 der Breite des benachbarten Freiraumes 25.
[0044] Der Mundstückhalter 2 und das Mundstück 3 sind jeweils einteilig aus Silikon hergestellt,
vorzugsweise durch Spritzgießen.
[0045] Für den Zusammenbau des Push-Pull-Verschlusses 1 wird das untere Ende des Mundstückes
3 in das obere Ende des hülsenförmigen Abschnittes 6 eingesetzt. Aufgrund der Einführschrägen
8, 29 lässt sich das Mundstück 3 gut in die Durchgangsöffnung 7 einschieben. Hierbei
werden die Rippen 24 radial elastisch komprimiert, bis sie aus dem unteren Ende des
hülsenförmigen Abschnittes 6 in die Aussparungen 10 zwischen den Stegen 9 austreten.
Dort nehmen sie ihre ursprüngliche Form ein.
[0046] Das Mundstück 3 ist so im Mundstückhalter 2 drehbar, dass die drei Stege 9 jeweils
in einen Freiraum 25 zwischen einem Paar benachbarter Rippen 24 eingreifen.
[0047] Der Verschluss 1 ist abdichtend auf dem Öffnungsrand eines Behälters fixierbar. Hierbei
liegt der Ringflansch 5 auf dem oberen Rand der Behälteröffnung auf und wird oben
von z.B. einem Schraubring übergriffen. Der Schraubring ist mit einem Innengewinde
auf ein Außengewinde des Behälters aufgeschraubt. Hierdurch wird der Ringflansch 5
abdichtend auf den oberen Behälterrand gepresst.
[0048] In Schließstellung ist das Mundstück 3 maximal in den Mundstückhalter 2 eingeschoben.
Gemäß Fig. 1e liegt der Dichtvorsprung 22 abdichtend an der Durchgangsöffnung 7 an.
Der kegelförmige Dichtvorsprung 21 liegt oben abdichtend an der Einführschräge 8 an.
[0049] Ferner liegt der innere Dichtvorsprung 19 abdichtend an dem oberen Ende des Zapfens
12 und liegt das untere Ende der weiteren Durchgangsöffnung 17 abdichtend an dem unteren
Zapfenabschnitt 13 an.
[0050] In diesem Zustand kann Flüssigkeit nicht durch den Verschluss 1 austreten.
[0051] Zum Öffnen des Verschlusses 1 wird das Mundstück 3 hochgezogen, bis die Rippen 24
mit ihren Anschlagflächen 26 am unteren Rand des hülsenförmigen Abschnittes 6 anliegen.
Dies ist in Fig. 2 gezeigt. Flüssigkeit aus einem Behälter, auf den der Verschluss
1 aufgeschraubt ist, kann durch die Aussparungen 10 zwischen den drei Stegen 9 hindurch
zum unteren Ende des Mundstückes 3 gelangen. Die Flüssigkeit kann zwischen dem Mundstück
3 und dem Zapfen 12 entlang der weiteren Freiräume 16 auf dem Zapfen 12 nach außen
abströmen und durch den oberen Öffnungsabschnitt 18 des Mundstückes 3 austreten. Beide
Dichtvorsprünge 22, 23 dichten in der Durchgangsöffnung 7 ab.
[0052] Fig. 3 zeigt das Mundstück 3 in einer Zwischenstellung zwischen der Schließstellung
und der Öffnungsstellung, in der es nur teilweise aus dem Mundstückhalter 2 herausgezogen
werden kann. Diese Stellung ist eine Reinigungsstellung, in der sowohl von oben als
auch von unten Flüssigkeit in den Spalt zwischen Mundstückhalter 2 und Mundstück 3
eintreten kann, um diesen Bereich zu reinigen. Der Durchtritt von Flüssigkeit wird
lediglich durch den oberen Dichtvorsprung 22 verhindert.
[0053] Für eine komplette Reinigung ist der Verschluss 1 leicht gezielt zerlegbar. Hierzu
wird das Mundstück 3 in die Öffnungsstellung von Fig. 2 gebracht. Dann werden Mundstück
3 und Mundstückhalter 2 gegeneinander verdreht, sodass die Stege 9 benachbarte Rippen
24 in benachbarte Freiräume 25 umbiegen. Gleichzeitig werden Mundstück 3 und Mundstückhalter
2 auseinandergezogen. Hierdurch werden die Rippen 24 in einer schraubenlinienförmigen
Bewegung umgebogen und in die Durchgangsöffnung 7 hineingezogen. Wenn sämtliche Rippen
24 in die Durchgangsöffnung 7 eingetreten sind, lässt sich das Mundstück 3 leicht
aus dem Mundstückhalter 2 herausziehen. Die getrennten Teile können einer gründlichen
Reinigung unterzogen und in der oben beschriebenen Weise wieder zusammengebaut werden.
[0054] Fig. 4 zeigt, dass bei fünf gleichen Verschlüssen 1 die Auszugskraft zum Herausziehen
des Mundstückes 3 aus dem Mundstückhalter 2 stets einen Mindestwert von 65 Newton
überschreitet. Auch wenn die Verschlüsse zwanzigfach auseinandergenommen und wieder
zusammengesetzt wurden, wurde dieser Mindestwert eingehalten.
1. Push-Pull-Verschluss für einen Trinkbehälter mit
● einem Mundstückhalter (2), der eine Durchgangsöffnung (7) und Mittel zum Halten
(5) aufweist, mit denen er abdichtend und lösbar am Rand einer Öffnung des Trinkbehälters
befestigbar ist,
● einem Zapfen (12), der in die Durchgangsöffnung (7) des Mundstückhalters (2) hineinsteht,
wobei zwischen dem Zapfen (12) und der Durchgangsöffnung (7) des Mundstückhalters
ein umlaufender Spalt vorhanden ist,
● mehreren, zum Zapfen (12) parallelen und um den Zapfen (12) herum angeordneten Stegen
(9), die oben mit dem Mundstückhalter (2) und unten mit dem Zapfen (12) verbunden
sind,
● einem Mundstück (3) mit einer weiteren Durchgangsöffnung (16) für ein Getränk, das
axial verschieblich und am Außenumfang gegenüber der Durchgangsöffnung (7) abdichtend
und den Zapfen (12) in der weiteren Durchgangsöffnung (17) aufnehmend in den umlaufenden
Spalt einsetzbar ist,
● mindestens einem umlaufenden Dichtelement (22, 23) zwischen dem Zapfen (12) und
der weiteren Durchgangsöffnung (17), das in einer Schließstellung des Mundstückes
(3) im Mundstückhalter (2) den Durchgang von Flüssigkeit durch die weitere Durchgangsöffnung
(17) versperrt und in einer Öffnungsstellung des Mundstückes (3) im Mundstückhalter
(2) den Durchgang von Flüssigkeit durch die weitere Durchgangsöffnung (7) freigibt,
und
● mehreren unten auf dem Umfang des Mundstückes (3) axial erstreckten Rippen (24)
aus einem weichelastischen Material, zwischen denen axial erstreckte Freiräume (25)
vorhanden sind, wobei das Mundstück (3) in den Mundstückhalter (2) einsetzbar ist,
sodass die Stege (9) in die Freiräume (25) eingreifen und die Rippen (24) in Aussparungen
(10) zwischen den Stegen (9) eingreifen, am oberen Rand der Rippen (23) vorhandene
Anschlagflächen (26) in einer oberen Stellung des Mundstückes (3) an der Unterseite
des Mundstückhalters (2) anliegen und bei einem Drehen des Mundstückes (3) bezüglich
des Mundstückhalters (2) die Stege (9) benachbarte Rippen (24) in die Freiräume (25)
umbiegen und das Mundstück (3) unter verringerter Auszugskraft aus der Durchgangsöffnung
(7) herausziehbar ist.
2. Push-Pull-Verschluss nach Anspruch 1, bei dem der Mundstückhalter (3) einen hülsenförmigen
Abschnitt (6) hat, durch den hindurch sich die Durchgangsöffnung (7) erstreckt.
3. Push-Pull-Verschluss nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Zapfen (12) unten einen unteren
Zapfenabschnitt (13) mit einem vergrößerten Durchmesser aufweist und/oder das Mundstück
(3) oben einen oberen Öffnungsabschnitt (18) der weiteren Durchgangsöffnung (17) mit
einem verringerten Durchmesser aufweist und in der Schließstellung das Mundstück (3)
mit einem unteren Öffnungsabschnitt der weiteren Durchgangsöffnung (17) abdichtend
an dem unteren Zapfenabschnitt (13) anliegt und/oder der Zapfen (12) mit einem oberen
Zapfenabschnitt (14) abdichtend an dem oberen Öffnungsabschnitt (18) der weiteren
Durchgangsöffnung (17) anliegt.
4. Push-Pull-Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Zapfen (12) außen
weitere axial erstreckte Rippen (15) aus einem weichelastischen Material aufweist,
zwischen denen weitere axial erstreckte Freiräume (16) vorhanden sind.
5. Push-Pull-Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem der Querschnitt des
Zapfens (12) sich allmählich von oben nach unten vergrößert.
6. Push-Pull-Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der Zapfen (12) von
einer Scheibe (11) hochsteht und bei dem die Stege (9) mit dem Umfang der Scheibe
(11) verbunden sind.
7. Push-Pull-Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem das Mundstück (3) am
oberen Ende außen einen Wulst (20) aufweist und/oder zwischen dem oberen und unteren
Ende am Außenumfang mindestens einen umlaufenden Dichtvorsprung (22, 23) aufweist,
der an der Durchgangsöffnung (7) anliegt, wenn das Mundstück (3) in die Durchgangsöffnung
(7) eingesetzt ist.
8. Push-Pull-Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Durchgangsöffnung
(7) am oberen Ende eine obere Einführschräge (8) aufweist und/oder bei dem die Rippen
(24) eine zu ihrem unteren Ende hin abnehmende Höhe aufweisen.
9. Push-Pull-Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem die Höhe der Rippen
(24) mindestens so groß ist wie ihre Breite.
10. Push-Pull-Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem die Anzahl der Rippen
(24) ein ganzzahliges Vielfaches der Anzahl der Stege (9) ist.
11. Push-Pull-Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 10, der 9 bis 18, vorzugsweise
12 Rippen (24) und/oder 3 bis 6 Stege (9) aufweist.
12. Push-Pull-Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem die Rippen (24) an
den beiden äußeren längsseitigen Rändern und/oder die Stege an den beiden inneren
längsseitigen Rändern Anschrägungen (27, 28) aufweisen.
13. Push-Pull-Verschluss nach Anspruch 12, bei dem der Abstand der Anschrägungen (27,
28) der Rippen (24) von der Basis der Rippen (24) zum unteren Ende der Rippen (24)
hin abnimmt.
14. Push-Pull-Verschluss nach Anspruch 12 oder 13, bei dem die Rippen (24) am unteren
Ende eine senkrecht zur Mittelachse der Durchgangsöffnung (7) gerichtete weitere Einführschräge
(29) aufweisen.
15. Push-Pull-Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei dem das Mundstück (3)
und/oder der Mundstückhalter (2) aus einem weichelastischen Material bestehen, vorzugsweise
aus Silikon und/oder einem thermoplastischen Elastomer.