[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltgerät mit einer Trocknungseinrichtung, wie Wäschetrockner,
Waschtrockner oder Geschirrspülmaschine, wobei die Trocknung durch oder mit Unterstützung
einer Wärmepumpe erfolgt, welche einen Rotationskompressor, insbesondere einen Rollkolbenkompressor
beinhaltet.
[0002] Bei Haushaltsgeräten mit einer Trocknungseinrichtung hat sich der Einsatz von Wärmepumpen
zur Energieeinsparung bewährt, da durch ihre Verwendung Energie eingespart werden
kann. In der Regel sind die wesentlichen Funktionsbestandteile eines Wärmepumpenkreises
ein Verdampfer mit Wärmetauscher, ein Verflüssiger, ein Kompressor und ein Expansionsventil,
siehe beispielsweise
DE 43 04 226 A1. Anstelle des Expansionsventils kann zur Drosselung des Kältemittels auch eine Kapillare
eingesetzt werden. Bei den genannten Geräten wird in der Regel das Trocknungsgut mit
erwärmter Luft beaufschlagt und anschließend wird die Feuchtigkeit durch Abkühlung
der Trocknungsluft kondensiert und dadurch entfernt. Dabei unterstützen der Verflüssiger
die Erwärmung und der Verdampfer die Abkühlung. Als Kompressoren kamen zunächst Kolbenkompressoren
zum Einsatz, mittlerweile werden immer mehr Rotationskompressoren eingesetzt, da diese
einen besseren Wirkungsgrad besitzen. Bei den Rotationskompressoren wird insbesondere
der Rollkolbenkompressor bevorzugt.
[0003] Bei allen Rotationskompressoren ist das Funktionsprinzip gleich: Durch ein Ansaugventil
wird das Kompressionsgut, hier Kältemittel, von außen angesaugt. Es gelangt in den
Stator, einen stationären Zylinder mit einem exzentrischen Rotor (Rollkolben). Das
Kältemittel mit Normaldruck wird zwischen der Statorwand und dem zylindrischen Rotor
eingeschlossen. Wenn der Rotor in die exzentrische Drehbewegung übergeht, verkleinert
sich das Volumen zwischen den Lamellen des Rotors und der Statorwand, und der Kältemitteldruck
steigt an. Das unter Druck stehende Kältemittel gelangt dann am Auslassventil aus
dem Kompressor. Durch die exzentrische Drehung des Rotors entstehen Druckschwankungen,
die den Stator in Drehschwingungen versetzen. Diese Schwingungen übertragen sich auf
die angeschlossenen Kältemittelleitungen und erzeugen verstärkt Geräusche im Gerät.
Im schlimmsten Fall führen die Druckschwankungen zu einem Problem hinsichtlich der
Dauerfestigkeit der Rohrleitungen und ihrer Verbindungen. Es können Risse entstehen,
der dadurch bedingte Kältemittelverlust kann dann einen Ausfall des Kompressors verursachen.
[0004] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, bei einem Haushaltgerät der eingangs
genannten Art die Geräuschentwicklung zu verringern und die Dauerfestigkeit der Rohrleitungen
und -verbindungen zu verbessern.
[0005] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Haushaltgerät mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0006] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile ergeben sich dadurch, dass dem Kompressor
als Schwingungstilger mindestens eine schwingfähige Masse zugeordnet ist, deren Eigenfrequenz
auf die vom Kompressor erzeugten Drehschwingungen abgestimmt ist. Zur Realisierung
des Schwingungstilgers wird eine Masse mittels eines Federelements an dem Stator befestigt.
Die Masse bildet mit dem Federelement ein Pendel, dessen Eigenfrequenz in einem bestimmten
Verhältnis zu der zu eliminierenden Frequenz der Drehschwingungen steht. Wird die
Eigenfrequenz so eingestellt, dass sie der Frequenz der Drehschwingungen entspricht,
kann die schwingfähige Masse große Auslenkungen ausführen, die Kräfte am Ansatzpunkt
des Federelements werden dann ebenfalls groß. Dadurch entzieht die schwingfähige Masse
bei dieser Frequenz dem Stator Energie für seine eigenen Schwingungen.
[0007] Es ist vorteilhaft, wenn der Kompressor einen wenigstens annähernd hohlzylindrischen
Stator umfasst und die schwingfähige Masse wenigstens um einen Teil des Statormantels
herum angeordnet ist. Hierdurch erfolgt die Kompensation der Schwingungen nah am Kompressor.
Dadurch ergibt sich einerseits ein einfacher, kompakter Aufbau, andererseits werden
die Schwingungen bereits am Entstehungsort unterdrückt und eine Ausbreitung verhindert.
In der einfachsten Form kann die schwingfähige Masse als Manschette ausgebildet sein.
[0008] In einer ersten vorteilhaften Ausführungsform umgibt die Manschette unter wenigstens
partieller Zwischenlage eines Elastomers den Statormantel. Dabei wirkt das Elastomer
als Federelement, welches die Schwingfähigkeit der Masse gewährleistet. Die erfindungsgemäße
Verwendung von Elastomer ergibt einen einfach zu fertigenden Aufbau, welcher außerdem
robuster als beispielsweise eine Metallfeder ist.
[0009] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Manschette aus einem Elastomer
gebildet, welchem gegebenenfalls nichtelastomere Masseteile beigefügt sind. Hier wirkt
dann das Elastomer sowohl als Federelement als auch als Masse, wodurch der Aufbau
noch weiter vereinfacht wird. Eine gute Schwingfähigkeit wird erreicht, wenn die Manschette
Lamellen umfasst, welche sich wenigstens annähernd parallel zur Statorachse erstrecken.
Wenn die Breite und/oder Tiefe der Lamellen über ihre Länge und damit das Massen-Steifigkeits-Verhältnis
variiert kann eine breitbandige Tilgerwirkung erzielt werden.
[0010] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Stator auf einer Grundplatte
befestigt, welche über elastische Fußelemente an dem Haushaltgerät fixiert ist, und
als Schwingungstilger ist die schwingfähige Masse an mindestens einem der Fußelemente
angeordnet. Hierdurch entsteht eine konstruktiv einfache Lösung, bei welcher lediglich
die Fußelemente angepasst werden müssen.
[0011] Wenn an mehreren Fußelementen jeweils eine separate schwingfähige Masse angeordnet
ist, können diese separaten schwingfähigen Masse unterschiedliche Eigenfrequenzen
besitzen. Damit besteht die Möglichkeit, den Kompressor mit unterschiedlichen Frequenzen
zu betreiben und diese Schwingungen auszugleichen.
[0012] Es kann auch an mehreren Fußelementen gemeinsam eine schwingfähige Masse angeordnet
sein. Dann ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Masse als wenigstens annähernd
teilkreisförmige Platte ausgebildet ist, welche den Stator umgibt. Ein solcher Aufbau
ist einerseits einfach hinsichtlich seiner Eigenfrequenz abstimmbar und andererseits
leicht zu fertigen und zu montieren.
[0013] Es ist außerdem zweckmäßig, wenn die Fußelemente zwei Bereiche besitzen, wobei der
erste Bereich sich zwischen der Grundplatte und dem Haushaltgerät erstreckt und der
zweite Bereich über die Grundplatte hinausragt, und dass die schwingfähige(n) Masse(n)
an dem zweiten Bereich befestigt ist(sind).
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- in einer schematischen Darstellung das Prinzip einer Kompressions-wärmepumpe;
- Figur 2
- ebenfalls schematisch einen Kondensationstrockner mit einer Wärme-pumpenanordnung;
- Figuren 3 bis 7
- verschiedene Ausführungsformen von Verdichtern mit Schwingungstilgern.
[0015] Figur 1 lässt in schematischer Darstellung das Prinzip einer Kompressionswärmepumpe
1 erkennen. Die Kompressionswärmepumpe 1, kurz Wärmepumpe 1, verfügt über einen Verdampfer
2, einen Verdichter 3, einen Verflüssiger 4 sowie über ein Expansionsventil 5, das
hier als Kapillarrohr angedeutet ist. Der Verdampfer 2, der Verdichter 3, der Verflüssiger
4 und das Expansionsventil 5 sind Bestandteile eines geschlossenen Kreislaufes 6,
der von einem Kältemittel durchströmt wird und zwar ausgehend vom Verdampfer 2, zum
Verdichter 3, zum Verflüssiger 4, zu der Drosselstelle 5 und schließlich zurück zum
Verdampfer 2.
[0016] Figur 2 zeigt eine Schemaskizze eines Trockners 10 mit einer solchen Wärmepumpenanordnung.
In dem Kältemittelkreislauf 6 wird Kältemittel KM in einer Kältemittelleitung 11 über
den Verdampfer 2, den Verdichter 3, den Verflüssiger 4 und das Expansionsventil (nicht
dargestellt) geführt. Dabei sind der Verdampfer 2 und der Verflüssiger 4 der Wärmepumpe
1 derart im Prozessluftkreislauf 14 angeordnet, dass ein Wärmetauscher 12 den Verdampfer
2 enthält, an welchem die feuchtigkeitsbeladene Prozessluft PL abgekühlt und durch
Kondensation entfeuchtet wird. Das dabei entstehende Kondenswasser wird in einem Kondenswasser-Sammelbehälter
13 aufgefangen. Nach dem Entfeuchten wird die abgekühlte Prozessluft PL am Verflüssiger
4 der Wärmepumpenanordnung 1 erneut erhitzt und in die Trockentrommel 15 eingeleitet.
Im Beispiel ist ein geschlossener Prozessluftkreislauf 14 dargestellt, denkbar ist
auch eine offene Prozessluftführung, beispielsweise bei einem Ablufttrockner oder
einer Geschirrspülmaschine.
[0017] Die Figuren 3 bis 7 zeigen nun Verdichter 3 vom Rotationskompressortyp, insbesondere
vom Rollkolbenkompressortyp, bei denen ein erfindungsgemäßer Energieentzug der Drehschwingungen
durch Resonanz erfolgt. Der Kompressor umfasst einen wenigstens annähernd hohlzylindrischen
Stator 20, in dem in bekannter Weise ein motorisch angetriebener Rollkolben (nicht
dargestellt) rotiert. Der Stator 20 ist auf einer dreieckigen Grundplatte 21 befestigt,
welche über elastische Fußelemente 22 an der Bodenwanne 23 des Trocknergehäuses 16
(siehe Figur 2) schwingfähig gelagert ist. Hierzu sind an die Bodenwanne 23 drei Bolzen
24 geschraubt, auf welche je eine Elastomerhülse 25 gesteckt ist. Die Elastomerhülsen
25 nehmen dann jeweils eine Bohrung (nicht dargestellt) in einer Ecke der Grundplatte
21 auf. Zur Sicherung kann auf den Bolzen 24 eine nicht dargestellte Mutter geschraubt
werden. An den Stator 20 sind eine Zuleitung 27 und eine Ableitung 26 für das Kältemittel
KM angeschlossen, von denen in den Zeichnungen lediglich ein Stück dargestellt ist.
In die Zuleitung 27 ist ein Flüssigkeitsabscheider 28 integriert.
[0018] Die Figuren 3 und 3a zeigen einen Kompressor 3 mit einer ersten Ausführungsform eines
Schwingungstilgers. Hier wird als schwingfähige Masse eine Manschette 30 verwendet,
die um den oberen Bereich des Stators 20 herum angeordnet ist. Die Manschette 30 ist
als zweiteilige Blechbaugruppe ausgebildet. Jedes Manschettenteil 31 und 32 besitzt
im Randbereich vier c-förmige Aussparungen 33, durch die zungenförmige Aufhängungen
34 gebildet werden. Mittel dieser Aufhängungen werden an der Innenseite der Manschettenteile
je zwei Elastomerringe 35 befestigt, wie aus der Zusammenschau der Figuren 3 und 3a
gut erkennbar ist. Jedes Manschettenteil besitzt an seinen ungekrümmten Rändern 36
abgekantete Bereiche 37, die auf der einen Seite eine durchgehende Anlagefläche 38
und auf der anderen Seite einen Teil eines Steckgelenks 39 bilden. Die Anlageflächen
38 sind mit einer nicht erkennbaren Bohrung versehen, durch die ein Schraubenbolzen
40 gesteckt werden kann. Auf diese Weise können die beiden Manschettenteile 31 und
32 unter Zwischenlage der Elastomerringe 35 um den Stator 20 herum befestigt werden.
Schweiß- oder Nietverbindungen sind natürlich auch denkbar. Dabei bilden die Ringe
35 Federelemente, die die Schwingfähigkeit der Manschette 30 gewährleisten. Die Eigenfrequenz
dieser schwingfähigen Masse kann durch die Masse der Manschette 30 (beeinflussbar
durch deren Materialstärke oder Geometrie) und/oder über die Härte oder die Geometrie
der Elastomerringe 35 eingestellt werden. In Figur 3 sind durch den Pfeil 41 die Schwingungen
des Stators 20 angedeutet. Bei richtig eingestellter Eigenfrequenz der schwingfähigen
Masse geht diese beim Betrieb des Kompressors 3 in Resonanz und schwingt gegenphasig
zum Stator 20, was durch den Pfeil 42 angedeutet ist. Dadurch werden die Kompressoramplitude
und somit auch die Schwingungen der Kältemittelleitungen 26 und 27 deutlich reduziert.
[0019] In der Variante, die in den Figuren 4, 4a, 4b und 4c dargestellt ist, wird ebenfalls
eine Manschette 50 als schwingfähige Masse eingesetzt. Hier besteht die Manschette
50 allerdings nur aus einem Elastomer. Sie kann über den Stator 20 gestülpt werden
und haftet dort bei entsprechender Auslegung ihrer Weite durch Reib- und Kraftschluss.
Auch Klebverbindungen sind denkbar. Dann kann anstelle einer geschlossenen Manschette
ein rechteckiges Element verwendet werden. Durch Schlitze 51 in Richtung der Statorlängsachse
werden Lamellen 52 erzeugt, die dann sowohl das Federelement als auch die schwingfähige
Masse in einem einzigen Bauteil vereinen. Die Schwingfähigkeit der Lamellen 52 ist
in Figur 4a durch ihre gestrichelte Darstellung angedeutet. Es kann sinnvoll sein,
die Schlitze 51 zwischen den Lamellen 52 so dünn auszuführen, dass die Flanken benachbarter
Lamellen 521 und 522 geringfügig aneinander reiben und so zusätzliche Schwingungsenergie
vernichten. Außerdem kann es sinnvoll sein, die Materialstärke der Manschette am oberen
und unteren Ende unterschiedlich auszuführen (siehe Figur 4b), um das Massen-Steifigkeits-Verhältnis
zu variieren und eine breitbandige Tilgerwirkung zu erzielen oder zum gleichen Zweck
die Lamellen 52 gegenläufig keilförmig auszuführen (siehe Figur 4c). In das Elastomer
können auch nichtelastomere Masseteile wie Metallpartikel oder Metallstäbe integriert
werden (nicht dargestellt).
[0020] Bei der Variante gemäß den Figuren 5 und 5a sind die Fußelemente 22 gemäß einer ersten
Modifikation 60 ausgebildet. Sie besitzen eine Elastomerhülse 25, die um eine umlaufende
Wulst 61 verlängert ist. So wird die Befestigung eines dreieckigen Blechs oder Blechpakets
ermöglicht. Das Blech oder Blechpaket erstreckt sich dann parallel zur Grundplatte
21 zwischen dieser und der hier nicht gezeigten Bodenwanne 23. Es dient als schwingfähige
Masse. Als Federelement wird hier das Fußelement 22 selbst eingesetzt. Dabei muss
die Steifigkeit der Elastomerhülsen 25 und die Masse bzw. das Trägheitsmoment des
Blechs oder Blechpakets so abgestimmt sein, dass beim Kompressorbetrieb eine Resonanz
entsteht.
[0021] Die Figuren 6 und 7 zeigen Kompressoren 3, deren Fußelemente gemäß einer zweiten
Modifikation 70 ausgebildet sind. Auch hier sind die Elastomerhülsen 25 axial verlängert,
allerdings oberhalb der Grundplatte. So entstehen ein erster Bereich 71 zwischen Bodenwanne
23 und Grundplatte 21 und ein zweiter Bereich 72, der über die Grundplatte 21 hinausragt.
An diesem zweiten Bereich 72 erfolgt dann die Aufnahme einer oder mehrerer Massen
73 bzw. 74, wobei der zweite Bereich 72 selbst als Federelement dient. Diese Massen
73 bzw. 74 können aufgesteckt, angeklebt, aufvulkanisiert sein oder die Elastomerhülsen
25 werden so massiv ausgeführt, dass sie selbst genug Masse bereitstellen, um als
Schwingungstilger wirken zu können. Die Tilgerwirkung wird bei der Ausführungsform
nach Figur 6 von drei separaten Massen 73 erzielt, die im Gegensatz zu den vorbeschriebenen
Ausführungsformen vorwiegend translatorische Schwingungen (Pfeile 75) ausführen. Bei
dieser Variante kann es auch sinnvoll sein, verschieden schwere Massen 73 einzusetzen,
um Schwingungen bei unterschiedlichen Frequenzen zu dämpfen.
[0022] In einer alternativen Ausführungsform (siege Figur 7) kann die Masse auch als ringförmig
oder C-förmige Platte 74 ausgeführt sein und an mehreren oder allen Elastomerhülsen
25 angebunden sein.
Bezugszeichenliste:
[0023]
- 1
- Wärmepumpe
- 2
- Verdampfer
- 3
- Verdichter
- 4
- Verflüssiger
- 5
- Expansionsventil
- 6
- Kältemittelkreislauf
- 10
- Trockner
- 11
- Kältemittelleitung
- 12
- Wärmetauscher
- 13
- Kondenswasser-Sammelbehälter
- 14
- Prozessluft-Kreislauf
- 15
- Trockentrommel
- 16
- Trocknergehäuse
- 20
- Stator
- 21
- Grundplatte
- 22
- Fußelemente
- 23
- Bodenwanne
- 24
- Bolzen
- 25
- Elastomerhülse
- 26
- Ableitung
- 27
- Zuleitung
- 28
- Flüssigkeitsabscheider
- 30
- Manschette
- 31
- Manschettenteil
- 32
- Manschettenteil
- 33
- c-förmige Aussparung
- 34
- Aufhängung
- 35
- Elastomerring
- 36
- ungekrümmter Rand
- 37
- abgekanteter Bereich
- 38
- Anlagefläche
- 39
- Steckgelenk
- 40
- Schraubenbolzen
- 41
- Pfeil
- 42
- Pfeil
- 50
- Manschette
- 51
- Schlitze
- 52
- Lamellen
- 521
- benachbarte Lamellen
- 522
- benachbarte Lamellen
- 60
- erste Fußelementmodifikation
- 61
- Wulst
- 62
- Blech/Blechpaket
- 70
- zweite Fußelementmodifikation
- 71
- erster Bereich des Fußelements
- 72
- zweiter Bereich des Fußelements
- 73
- Masse in Figur 6
- 74
- c-förmige Masse in Figur 7
- 75
- Pfeil
1. Haushaltgerät mit einer Trocknungseinrichtung, wie Wäschetrockner (10), Waschtrockner
oder Geschirrspülmaschine, wobei die Trocknung durch oder mit Unterstützung einer
Wärmepumpenanordnung (1) erfolgt, welche einen Rotationskompressor, insbesondere einen
Rollkolbenkompressor beinhaltet, dadurch gekennzeichnet,
dass dem Kompressor (3) als Schwingungstilger mindestens eine schwingfähige Masse zugeordnet
ist, deren Eigenfrequenz auf die vom Kompressor (3) erzeugten Drehschwingungen abgestimmt
ist.
2. Haushaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kompressor einen wenigstens annähernd hohlzylindrischen Stator (20) umfasst und
dass die schwingfähige Masse wenigstens um einen Teil des Statormantels herum angeordnet
ist.
3. Haushaltgerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die schwingfähige Masse als Manschette (30, 50)ausgebildet ist.
4. Haushaltgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Manschette (30) unter wenigstens partieller Zwischenlage eines Elastomers (35)
den Statormantel umgibt.
5. Haushaltgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Manschette (50) aus einem Elastomer gebildet ist, welchem gegebenenfalls nichtelastomere
Masseteile beigefügt sind.
6. Haushaltgerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Manschette Lamellen (52, 521, 522) umfasst, welche sich in wenigstens annähernd
parallel zur Statorachse erstrecken.
7. Haushaltgerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite und/oder Tiefe der Lamellen (52, 521, 522) über ihre Länge variiert.
8. Haushaltgerät nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stator (20) auf einer Grundplatte (21) befestigt ist, welche über elastische
Fußelemente (22) an dem Haushaltgerät fixiert ist, und dass als Schwingungstilger
die schwingfähige Masse (62, 73, 74) an mindestens einem der Fußelemente (22) angeordnet
ist.
9. Haushaltgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass an mehreren Fußelementen (22) jeweils eine separate schwingfähige Masse (73) angeordnet
ist.
10. Haushaltgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die separaten schwingfähigen Masse unterschiedliche Eigenfrequenzen besitzen.
11. Haushaltgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass an mehreren Fußelementen (22) gemeinsam eine schwingfähige Masse (62, 74) angeordnet
ist.
12. Haushaltgerät nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Masse (74) als wenigstens annähernd teilkreisförmige Platte ausgebildet ist,
welche den Stator umgibt.
13. Haushaltgerät nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fußelemente (22) zwei Bereiche (71, 72) besitzen, wobei der erste Bereich (71)
sich zwischen der Grundplatte (21) und dem Haushaltgerät erstreckt und der zweite
Bereich über die Grundplatte (21) hinausragt, und dass die schwingfähige(n) Masse(n)
(73, 74) an dem zweiten Bereich befestigt ist(sind).